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Held ohne eigenes Zutun


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Questa discussione ha avuto 37 risposte

#26
Dukemon

Dukemon
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In DAI macht es keinen Sinn das die Leute abhauen, denn es gibt eine weltliche Bedrohung und die ganzen Risse im Land können NUR vom Inquisitor geschlossen werden. Würde man ihn Töten würde man die gesamte Welt Corypheus ausliefern.

In DA2 hätte es Sinn gemacht, weil es keine weltliche Bedrohung gab nur menschliches Versagen.

In DAO hat es auch keinen Sinn gemacht den Wächter zu verlassen.



#27
Aliens Crew

Aliens Crew
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In DAI macht es keinen Sinn das die Leute abhauen, denn es gibt eine weltliche Bedrohung und die ganzen Risse im Land können NUR vom Inquisitor geschlossen werden. Würde man ihn Töten würde man die gesamte Welt Corypheus ausliefern.

In DA2 hätte es Sinn gemacht, weil es keine weltliche Bedrohung gab nur menschliches Versagen.

In DAO hat es auch keinen Sinn gemacht den Wächter zu verlassen.

 

In DA:O konnte man aber alle bis auf Oghren, Alistair/Loghain & den Hund vergraulen bzw. töten...



#28
Deathangel008

Deathangel008
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In DAI macht es keinen Sinn das die Leute abhauen, denn es gibt eine weltliche Bedrohung und die ganzen Risse im Land können NUR vom Inquisitor geschlossen werden. Würde man ihn Töten würde man die gesamte Welt Corypheus ausliefern.

In DA2 hätte es Sinn gemacht, weil es keine weltliche Bedrohung gab nur menschliches Versagen.

In DAO hat es auch keinen Sinn gemacht den Wächter zu verlassen.

weil menschliche handlungsweisen ja auch immer streng nach sinn erfolgen :lol: :lol:



#29
durengo

durengo
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du bist der held ohne es dir verdient zu haben?

 

ich muss sagen das ich da einem kommentar des artikels zustimmen muss.

so ganz stimmt es eben nicht.

 

am anfang bis du derjenige der aus ansicht anderer die göttliche gekillt hat und dammit wirst du als böser angesehen der dafür bestraft werden muss.

du bist bemüht herauszufinden was wirklich geschehen ist um die anklage zu entkräften.. das alles macht dich nicht zum held... du wirst nicht bejubelt.

ausserdem wirst du auch noch für das auftauchen der risse verantwortlich gemacht...dann wird aber bemerkt das du der einzige bist der sie schliesen kann..

 

also wird die hinrichtung verschoben...die welt wenn sie nicht untergehen will hat garkeine wahl als dir zu vertrauen das du sie rettest.

als held wirst du aber erst dann angesehen und verehrt nachdem du anfängst die risse zu schliessen und nachdem du angefangen hast durch missionen in den hinetrlanden der bevölkerung zu helfen...ab dem punkt hast du den heldenstatus der verehrt wird inne und mit jeder gegend die du vom bösen befreist wird dieser status immer intensiver.

 

warum auch nicht ? du rettest vielen das leben dadurch verdienst du dir dein ansehen.

 

ganz davon abgesehen das das thema held sein ohne etwas dafür zu tun tradition hat...superman wurde schon als held geboren mit seinen kräften... the flash hatte eine schicksaalshafte begegnung mit einem blitz der ihn traff und schon hatte er superkräfte und war der superheld... es gibt zahlreiche weitere marvel helden sowie hollywood helden allgemein die solchen beispielen folgen...die durch irgendwelche unfälle oder zufälligen ereignisse an übermenschliche kräfte gelangen.

 

der inquisitor hat eine explosion überlebt als er bei einer zusammenkunft der templer und magier anwesend wahr und als er aus dem komma erwachte hatte er die macht  risse zu schliessen...diese hätte auch jeder andere erhalten können der die explosion überlebt hätte oder wenn der inquisitior nicht gerade zur rechten zeit am rechten ort gewesen währe...doch die antwort auf die frage wie man diese macht einsetzt ob fürs gute oder fürs böse entscheidet letztendlich darüber ob man ein held ist oder nicht. diese entscheidung kann man in dragon age inquisition leider nicht fällen.

 

daher gibt die story nartürlich vor das du der held sein musst...deswegen würde ich mir ja mal ein dragon age  rpg wünschen in dem es in der hand des spielers liegt durch sein verhalten zu bestimmen ob er der held ist oder eben doch der schurke.durch neue story dlc s für dai könnte man das nartürlich auch ermöglichen.

 

bisher ist es nuneinmal so das du der absolute immer gutes tuende held in dai bist oder der held der dann und wann neben all dem guten was er tut auch mal eine zweifelhafte entscheidung trifft und eben auch mal ein böses wort hervorbringt.insgesammt bist du aber eben ein held und kannst das wahre böse nicht verkörpern.

 

demenstprächend muss es zum schluss für ganz thedas generell auch ein happy end geben...ganz gleich ob du einige deiner gruppenmitglieder aus der inquisition geworfen hast oder nicht...und das happy end (das was z.b solas angeht ja auch ein open end ist) sieht trotz deiner entscheidungen eben gleich aus.

 

ich meine wenn du die wahl hättest auch das böse spielen zu können gäbe wahrscheinlich auch ein happy end.. die frage ist nur ob für thedas das dann in frieden leben kann (solltest du als böses besiegt sein) oder ob für dich in einem von dir eroberten thedas in dem du böse herschen kannst  .... es währe ein anderes ende als das was du als held bekommen würdest.



#30
Nightwish72

Nightwish72
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am anfang bis du derjenige der aus ansicht anderer die göttliche gekillt hat und dammit wirst du als böser angesehen der dafür bestraft werden muss.

du bist bemüht herauszufinden was wirklich geschehen ist um die anklage zu entkräften.. das alles macht dich nicht zum held... du wirst nicht bejubelt.

ausserdem wirst du auch noch für das auftauchen der risse verantwortlich gemacht...dann wird aber bemerkt das du der einzige bist der sie schliesen kann..

 

also wird die hinrichtung verschoben...die welt wenn sie nicht untergehen will hat garkeine wahl als dir zu vertrauen das du sie rettest.

als held wirst du aber erst dann angesehen und verehrt nachdem du anfängst die risse zu schliessen und nachdem du angefangen hast durch missionen in den hinetrlanden der bevölkerung zu helfen...ab dem punkt hast du den heldenstatus der verehrt wird inne und mit jeder gegend die du vom bösen befreist wird dieser status immer intensiver.

 

warum auch nicht ? du rettest vielen das leben dadurch verdienst du dir dein ansehen.

 

tja, das hast du sehr schön geschrieben und hast auch schon recht damit, denn so war es sicher auch die intention biowares, aber mal ehrlich, das wird so viel zu wenig herausgearbeitet. klar bist du für wenige minuten der böse, der alles kaputt gemacht hat, aber bereits nach wenigen minuten hat sich das blatt gewendet, bis auf wenige floskeln und kurze minuten wird einem sofort das gefühl vermittelt, dass man selbst der chef ist, der sagt, wo es lang geht, der bestimmt, wo es hin geht, der alles klar macht... klar soll es ja auch darauf hinauslaufen, der spieler hat nun mal die regie in seinem spiel. aber den übergang hätten sie doch bitte deutlich glaubhafter und fließender darstellen sollen. - diese sache ist für mich kein riesiges manko, aber wäre dennoch ein tolles i-tüpfelchen gewesen.

 

zu dieser "böse"-sache kann ich nix sagen. ich stehe einfach nicht drauf böse zu sein und ich will es auch gar nicht. die welt ist böse genug und man sieht, wohin so etwas führt (siehe IS usw usw). wer kann sowas wirklich wollen? aber ich will jetzt wirklich keine diskussion darüber führen. mag jeder seine meinung vertreten. für mich ist es jedenfalls nix.

 

dennoch hätte es durchaus dem spiel gut getan, mehr schattierungen von entscheidungen anzubieten, dem stimme ich sehr zu. mir hätte es schon gereicht, wenn man manchmal eine eher verschlagene oder schurkische art eingebaut hätte, d.h. im groben weiterhin die arbeit am guten, aber vielleicht mal etwas drastischer, rigoroser, flapsiger, vielleicht mit einigen etwas skrupellosen durchsetzungsstrategien gewürzt, keine ahnung, da wäre ja teils richtig gut was möglich gewesen.



#31
durengo

durengo
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zu dieser "böse"-sache kann ich nix sagen. ich stehe einfach nicht drauf böse zu sein und ich will es auch gar nicht. die welt ist böse genug und man sieht, wohin so etwas führt (siehe IS usw usw). wer kann sowas wirklich wollen? aber ich will jetzt wirklich keine diskussion darüber führen. mag jeder seine meinung vertreten. für mich ist es jedenfalls nix.

 

dennoch hätte es durchaus dem spiel gut getan, mehr schattierungen von entscheidungen anzubieten, dem stimme ich sehr zu. mir hätte es schon gereicht, wenn man manchmal eine eher verschlagene oder schurkische art eingebaut hätte, d.h. im groben weiterhin die arbeit am guten, aber vielleicht mal etwas drastischer, rigoroser, flapsiger, vielleicht mit einigen etwas skrupellosen durchsetzungsstrategien gewürzt, keine ahnung, da wäre ja teils richtig gut was möglich gewesen.

nunja ich würde sagen das böse  im inquisitor bleibt grössenteils verborgen und zeigt sich nur in  den gedanken des spielers selbst .. wenn er entscheidungen im spiel treffen muss und sich selbst fragt welche er fällen sollte..den viele entscheidungs möglichkeiten sind durchaus zwiespältig zu betrachten.

 

man kann z.b die templer als orden auflösen und diese krieger in die inquisition integrieren oder den orden der templer so belassen und als orden zum verbündeten machen. auf dem ersten blick macht das kein unterschied.wenn man den orden auflöst kann der spieler es sich selbst dammit begründen das es zum wohle von thedas ist um die streitigkeiten zwischen magiern und templern endgültig zu beseitigen... was ein heldenhaftes verhalten darstellen könnte.man könnte aber auch hinterfragen ob nicht mehr hinter der auflösung des ordens stecken könnte.. den schlieslich könnte man für zukünftige vieleicht böse pläne die man hat auf diese art und weise auch einen orden abschaffen der sich einem in den  weg stellen könnte.

 

das ganze geht weiter bei der frage wehn man zur neuen göttlichen machen will...cassandra und vivienne würden beide als  göttliche   einen neuen templer orden gründen.. dammit des inquisitors gründe diesen orden abgeschaft zu haben zunichte machen.leliana z.b als neue göttliche würde den orden abgeschaft lassen und gleichzeitig die magier zirkel auflösen.

 

die frage and den spieler ist also welche wahl begünstigt seine zukünftigen vorhaben im spiel...welche motive führen dazu das der inquisitor eine person zur wahl zur göttlichen bevorzugt anstatt eine andere .... da man aber zwischen gut und böse nicht wählen kann.... sondern immer der held sein muss .. spielt auch das dann keine rolle.

 

ebenso ist es bei der quelle der macht im mythal tempel...die entscheidung.. wer trinkt daraus...lässt man morrigan daraus trinken oder jemand anderes aus seiner gruppe oder trinkt man selbst? warum sollte man selbst trinken ? a) weil es gefährlich ist und man als held nicht das risiko eingehen will das jemand anderes unnötig stirbt . b ) weil dem der trinkt eventuell unbegrenzte macht verliehen wird und man morrigan nicht traut bzw. niemanden diese macht überlassen will...diese macht später vieleicht sogar für böses verwenden könnte.warum sollte man morrigan trinken lassen ?  a ) weil sie schon lange nach der quelle sucht, sich es verdient hat und man als gentelman der dame den vortritt lässt oder b ) weil man hoft das dies die hexe endlich umbringt. ... nartürlich gibt es noch unendlich weitere begründungs optionen für entscheidungen die dem spieler einfallen könnten.

 

das sind aber alles gedanken über die entscheidungen die man im spiel trifft die sich nur der spieler macht...mit dem wissen das egal wie man sich entscheidet man onehin niemals wirklich den bösen spielen kann... das wiederum hinterfragt allgemein das entscheidungssystem..den letztendlich muss man sich garkeine gedanken machen welche entscheidung man wie und warum  fällt.. man kann die augen schliessen und einfach irgendwo drauf  clicken .

 

so sieht es bei vielen entscheidungen aus.



#32
Nightwish72

Nightwish72
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ich wiederhole mich zu anderen stellen im forum, wo ich ähnliches schrieb, aber ich denke auch, dass bioware bei inquisition die freiheit und entscheidungsbefähigung des inquisitors eher schlecht verkauft hat. mal ausgenommen des katastrophalen endes hat bioware bei mass effect so etwas deutlich besser verkauft. auch dort hatte man selten wirklich weitreichende entscheidungen zu treffen. dennoch haben sie es einfach besser verkauft. sie haben einem immer wieder das gefühl gegeben, als könnte man zumindest ein stück weit einfluss nehmen, gut oder böse sein.

 

die welt selbst verlässt den pfad der linearität, das agieren des inquisitors und seine entscheidungen hingegen sind linearer als je zuvor in einem bioware spiel (zumindest von denen, die ich kenne). so richtig glücklich bin ich auch nicht damit.

 

inquisition hat schon verdammt viele schwächen. gut, wenn man in der lage ist, sich drauf einzulassen und noch das viele andere gute zu sehen, was es durchaus gibt.



#33
durengo

durengo
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inquisition hat schon verdammt viele schwächen. gut, wenn man in der lage ist, sich drauf einzulassen und noch das viele andere gute zu sehen, was es durchaus gibt.

nicht falsch verstehen...dragon age inquisition hat mir bisher viel freude gebracht und ich hoffe auf ne menge neuer story dlc s weil ich potenzial sehe für sehr viel mehr inhalt... die karte von thedas hat bisher noch viele nicht genutzte stellen...tevinter und nevarra stehen als schauplätze für die weiterführung der story bereit usw.

 

ganz gleich ob gesagt wird das dai nicht so gut seih wie xy...im vergleich zu vielen anderen rpg macht es schon vieles richtig und was viele probleme betrifft..auch mit denen hat dai nicht immer alleine zu kämpfen sondern die findet man auch bei anderen rpg s und mmorpgs.die wertungen der spielemagazine sind trotz aller kritik sehr hoch und das dai spiel des jahres 2014 geworden ist zeigt zummindest das nicht alles falsch sein kann.

 

ich bin also niemand der bioware jetzt auf ewig verdammt und schwört nie wieder ein spiel von denen zu kaufen.. ebenfalls prangere ich sie nicht des betruges an nur weil es einiges gibt was man anders machen könnte.

 

trotzdem hat nartürlich jeder seine wünsche ..seine verbesserungsvorschläge usw.



#34
Malelen

Malelen
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ni.die wertungen der spielemagazine sind trotz aller kritik sehr hoch und das dai spiel des jahres 2014 geworden ist zeigt zummindest das nicht alles falsch sein kann.

 

ich bin also niemand der bioware jetzt auf ewig verdammt und schwört nie wieder ein spiel von denen zu kaufen.. ebenfalls prangere ich sie nicht des betruges an nur weil es einiges gibt was man anders machen könnte.

 

trotzdem hat nartürlich jeder seine wünsche ..seine verbesserungsvorschläge usw.

 

Dass Wertungen von grossen, namhaften Instituten eben auch nur Blendwerk sind, hat vor kurzem sehr eindrucksvoll der ADAC bewiesen - und, was ich mutig fand, auch zugegeben.

 

Und dass ich von DAI so enttäuscht bin, liegt daran, dass anderes angekündigt wurde, bis zur letzten Minute. "Führe sie zum Sieg oder ins Verderben", hiess es. Verderben konnte ich beim besten Willen nicht finden. Du etwa?

 

Dass der neugeborene Herold über das Schicksal von Magiern oder Templern entscheiden durfte, fand ich überaus übertrieben. Glaubwürdig wäre gewesen, wenn dieser Niemand, der in die Geschichte reingestolpert ist, bei den Entscheidungen mitgewirkt hätte, sie beinflusst hätte, aber nicht, dass diese vom Herold alleine getroffen werden (dürfen). Die rechte und die linke Hand der armen Göttlichen lassen so ein armes Würstchen, nämlich den Herold, vollkommen freie Hand. Glaubwürdig ist das für mich rein gar nicht.

 

Ich habe nie gesagt, und sage es auch jetzt nicht, dass DAI ein schlechtes Spiel ist. Ich sagte und sage nur, dass man dort eine Menge grandioses Potenzial verschenkt hat und die Ankündigungen zum Spiel Aussagen beinhaltet haben, die nicht stimmten - was manch einer als Betrug empfindet. Gelernt hat Bioware oder wer auch immer dahinter steckt nichts aus den Kritiken zu DAO und DA2, sonst wäre DAI anders dahergekommen. Und die neue Grafikengine ist auf den ersten Blick beeindruckend, aber macht noch kein Spiel aus und schon gar nicht eine stimmige, glaubwürdige Story.

 

LG, Malelen



#35
StillAlive42

StillAlive42
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Diese Diskussion ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass man nie alle zufriedenstellen kann und manche vielleicht auch gar nicht zufrieden gestellt werden wollen (ohne damit irgendjemand bestimmtes anzusprechen!).

 

Klar in DA:I ist man halt einfach der Held ohne sich das ganze großartig erarbeiten zu müssen. Man ist aber halt auch der einzige, der die Risse schließen kann. Ist jedoch nicht so, als ob das was neues wäre. Auch in Skyrim ist man einfach der Held, weil man der einzige ist der die Drachen besiegen kann. Punkt aus Ende. Hat sich bei Skyrim jemand darüber beschwert?

 

Andere legendäre Rollenspielserie, anderes Beispiel: Gothic. Schon bei Gothic 2, spätestens aber beim 3. Teil wurde kritisiert, dass man schon wieder Held ohne Fähigkeiten ist und sich alles von 0 erarbeiten muss. Nur um mal zu zeigen: wie mans macht ist es verkehrt. Ich bin mir sicher wäre es in Gothic 3 anderes gewesen wäre auch das kritisiert worden.

 

Bezüglich Entscheidungen und deren Auswirkungen hat Nightwish72 ja schon einiges geschrieben. Auch ich finde, dass dies stand jetzt nicht wirklich umsetzbar ist. Ich bin auch der Meinung, dass die von einigen hier gepriesene Entscheidungsfreiheit bestimmter Spiele letztlich nur Augenwischerei ist. Den Spielern wird ein gutes Gefühl gegeben, aber wirkliche Entscheidungen treffen sie nicht. Bei DA:O war ich sogar etwas enttäuscht, dass die Entscheidung welche Origin man hat letztlich doch nicht so viel Auswirkung auf den Verlauf nach Ostagar hatte. Obwohl genau damit groß geworben wurde. Auch die späteren Entscheidungen rufen natürlich das Gefühl hervor wirklich etwas entschieden zu haben: Werwölfe oder Elfen, Magier oder Templer? Aber eigentlich ist es wurscht. Eine Armee hat man so oder so, lediglich die "Farben" ändern sich. Aber ich bin ja eh kein großer DA:O Fan :D Witcher wurde hier noch genannt. Ich liebe dieses Spiel, mMn DAS Fantasy RPG überhaupt, aber auch hier bekommt man je nach Entscheidung kein neues Spielerlebnis. In Witcher 2 zB erlebt man die Story mit einigen kleinen Änderungen halt entweder aus der einen oder der anderen Sicht. Aber ich kann nicht sagen, dass ich ein völlig neues Spielerlebnis hatte nur weil ich mich diesmal für die andere Seite entschieden habe.

 

Witzig, dass auch hier schon wieder ein Ausspruch à la "Bioware ist dem Untergang geweiht" oder "die werden nie mehr so gut wie früher" kommt. Nach DA:2 und ME3 war das Mass Effect Forum voll von solchen Aussagen und dem Versprechen nie wieder ein Biowarespiel kaufen zu wollen. Dennoch hat EA wohl verlauten lassen, DA:I sei, gemessen in Verkaufszahlen, der beste launch in Biowares Geschichte gewesen. So viel dazu.

 

EDIT: Lange Rede kurzer Sinn.. Ich will damit nur sagen, dass es wohl niemals ein Spiel geben wird, das alles perfekt machen wird und alle Aspekte die einem gefallen in sich vereint. Schon alleine, weil viele davon sehr gegensätzlich sind. Die einen wollen die Spielwelt möglichst frei erkunden und Sachen selbst entdecken, andere werden gerne an der Hand genommen und möchten alle Quests gezeigt bekommen damit sie nichts übersehen. Die einen wollen der große Held und Herrscher über die Welt sein, die anderen lieber bei nichts anfangen und mehr oder weniger ein Held in einer Armee aus Helden sein. Etc etc.

Manchmal muss man auch einfach mit dem zufrieden sein was man hat. Auch das kann eine wichtige Erkenntnis im Leben sein ;)



#36
durengo

durengo
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Und dass ich von DAI so enttäuscht bin, liegt daran, dass anderes angekündigt wurde, bis zur letzten Minute. "Führe sie zum Sieg oder ins Verderben", hiess es. Verderben konnte ich beim besten Willen nicht finden. Du etwa?

 

Dass der neugeborene Herold über das Schicksal von Magiern oder Templern entscheiden durfte, fand ich überaus übertrieben. Glaubwürdig wäre gewesen, wenn dieser Niemand, der in die Geschichte reingestolpert ist, bei den Entscheidungen mitgewirkt hätte, sie beinflusst hätte, aber nicht, dass diese vom Herold alleine getroffen werden (dürfen). Die rechte und die linke Hand der armen Göttlichen lassen so ein armes Würstchen, nämlich den Herold, vollkommen freie Hand. Glaubwürdig ist das für mich rein gar nicht.

 

Ich habe nie gesagt, und sage es auch jetzt nicht, dass DAI ein schlechtes Spiel ist. Ich sagte und sage nur, dass man dort eine Menge grandioses Potenzial verschenkt hat und die Ankündigungen zum Spiel Aussagen beinhaltet haben, die nicht stimmten - was manch einer als Betrug empfindet. Gelernt hat Bioware oder wer auch immer dahinter steckt nichts aus den Kritiken zu DAO und DA2, sonst wäre DAI anders dahergekommen. Und die neue Grafikengine ist auf den ersten Blick beeindruckend, aber macht noch kein Spiel aus und schon gar nicht eine stimmige, glaubwürdige Story.

 

LG, Malelen

 

zu deiner frage ob sich für mich der slogan "führe sie zum sieg oder ins Verderben" bewarheitet hat bzw. ob ich das verderben beim besten willen finden konnte oder nicht :

 

ja .. nein .. jain.

 

auf die inquisition als organisation bezogen kann man diese nicht ins verderben führen aber....

während des storyverlaufs lässt man schon den einen oder anderen gefährten zurück....den man  dammit ins verderben geführt hat.

dammit dann auch ein dazugehöriges teil der inquisition.

 

beim besuch des nichts in dem mann dann erinerungen aufsammelt und der göttlichen justinia oder ihrem geist begegnet muss man zum schluss

entscheiden wer zurück bleibt im nichts .. hawke oder stroud oder alistair.einer muss geopfert werden.

 

blackwall wird seiner verbrechen überführt und schmort in val royeux im kerker...bis zu seiner hinrichtung...man entscheidet ob man ihn rettet oder ihn dem henker  überlässt.

 

weitere gefolgsleute wie z.b sera kann man sich entledigen indem man sie zu sehr verärgert bis sie die inquisition verlassen oder indem man sie selbst einfach rausschmeist.

 

bei cole hat man die wahl ihn zu einem menschen zu machen oder als geist zu belassen.

man hat die wahl die sturmbullen in einem kampf zu opfern oder nicht.

 

viele der nächsten sind zwar weder von einem geführt noch teil der inquisition aber...

kaiserin celene kann man retten oder sterben lassen ...gefangene kann man hinrichten oder verschonen (die verschonten schliessen sich einem nicht selten an und werden sommit teil der inquisition)... calpernia kann man töten oder in frieden ziehen lassen.

 

ich weiss das reicht dir nicht und hilft auch nicht über deine entäuschung hinweg, die ich verstehen kann.



#37
NasChoka

NasChoka
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@durengo genau genommen sieht man die Person, die man zurück lässt nicht sterben :rolleyes: Sie wird vermutlich sterben aber es ist nicht sicher.

 

Ich hätte es spannender gefunden, wenn wir als Inquisitor auch Fehlschläge hätten und unsere Entscheidungen böse Konsequenzen haben. Beispielsweise habe ich einem gefangen Magister aus Tevinter ein Labor gegeben. Er ist absolut nicht vertrauenswürdig und kann durch die Zeit reisen ...aber hey was kann da schief gehen war doch eine super Entscheidung von mir B)



#38
durengo

durengo
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@durengo genau genommen sieht man die Person, die man zurück lässt nicht sterben :rolleyes: Sie wird vermutlich sterben aber es ist nicht sicher.

 

Ich hätte es spannender gefunden, wenn wir als Inquisitor auch Fehlschläge hätten und unsere Entscheidungen böse Konsequenzen haben. Beispielsweise habe ich einem gefangen Magister aus Tevinter ein Labor gegeben. Er ist absolut nicht vertrauenswürdig und kann durch die Zeit reisen ...aber hey was kann da schief gehen war doch eine super Entscheidung von mir B)

 

na ja aber in sein verderben hat man die person trotzdem geführt, also selbst wen diese im nichts überleben sollte ist sie ja gefangen.davon mal abgesehen habe ich ja noch andere beispiele aufgezählt.

 

den magister aus tevinter habe ich sterben lassen...