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Nach Jaws of Hakkon: Ich glaub, ich bin fertig mit Bioware


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Questa discussione ha avuto 19 risposte

#1
reffy

reffy
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Ich gebe zu das mir DAI anfangs Spaß gemacht hat, mir sind zwar viele Ungereimtheiten und Schwächen sofort aufgefallen aber ich dachte anfangs, das ich einfach bestimmte Dinge falsch gemacht habe so das mir viel Content entgangen ist, wie es bei DAO anfangs war.
Nach einiger Zeit war dann klar dass das Spiel bis auf wenige Ausnahmen wirklich fast nur aus stupiden Sammelaufgaben besteht und das die wenigen Entscheidungen die man trifft kaum Auswirkungen haben, der Wiederspielwert sank für mich danach gegen Null. Ich hab mir von den DLC allerdings Besserung versprochen, zu Unrecht.

Gestern habe ich den DLC durchgespielt, die meiste Zeit war ich dabei entweder genervt oder kurz vor dem Ende einfach nur sauer. Am liebsten würde ich mein Geld in 10 Cent Stücken zurückverlangen und die Verantwortlichen bei Bioware damit bewerfen, leider wären das aber nicht genug Münzen.

Ich war wirklich so naiv zu glauben, man würde sich einige Kritikpunkte mal zu Herzen nehmen und wenigstens in den DLC mehr auf Story setzen anstatt die Spieler wieder permanent auf Rundreise zu schicken. Stattdessen hat man es in Jaws of Hakkon vollkommen auf die Spitze getrieben, denn der ganze DLC läuft nur nach einem Muster ab.

Man wird irgendwo hin geschickt.
Man muss dort irgendwas finden/aktivieren, was keine 2 Minuten dauert.
Man läuft wieder zurück und fängt von vorne an.
Story gibt es praktisch gar keine, vom Umfang her sind manche Nebenaufgaben des Hauptspiels besser ausgearbeitet.
Sämtliche Interaktionen und Gespräche sind offenbar mit möglichst wenig Aufwand umgesetzt worden und insgesamt einfach nur uninteressant.

Auch wurde offenbar vollkommen darauf verzichtet neuen Party Banter hinzuzufügen, was in Dragon Age 2 noch für viele witzige Momente gesorgt hat.
Entweder das oder die Gespräche sind wieder verbugt, was dem DLC an Inhalt fehlt ist dafür ja offenbar an Bugs und Glitches reichlich vorhanden.

Und was die Spielwelt angeht, so hätte der DLC auch einfach in den Smaragdgräbern stattfinden können, gewisse Ähnlichkeiten wären wegen der Nähe der beiden Regionen zueinander noch angegangen, aber so ist das Gebiet einfach nur austauschbar, daran ändert sich auch nichts nur weil das Gebiet durch Schluchten und Täler möglichst unzugänglich gemacht wurde um ein Gefühl von Größe und Unübersichtlichkeit vorzutäuschen.


Ich mochte Bioware eigentlich immer und hab sie bisher auch als eine der wenigen Spieleschmieden angesehen die sich tatsächlich dafür interessieren gute Inhalte zu produzieren und nicht nur für nen schnellen Dollar minderwertigen Schund auf die Kundschaft loszulassen.

Aber falls das hier deren neuer Kurs ist, werden sie in Zukunft auf mich als Kunden verzichten müssen.

Zumindest was Dragon Age angeht. Ich hoffe trotzdem das wenigstens das Mass Effect Team noch etwas anständigen auf die Reihe kriegt und nicht ebenso vom Kurs abweicht.
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#2
Bioware-Critic

Bioware-Critic
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Ich kann dich absolut verstehen und unterstütze deinen Idee mit den 10 Cent Münzen - lass uns sammeln gehen :wub:

 

 

Aber mal ernsthaft ...

 

BioWare macht im Moment exakt das was EA von denen will und versucht auf jeden Trend gleichzeitig aufzuspringen!

Ein Trend wäre zum Beispiel "die MMO Schiene" ... Ich schätze mal dass deswegen diese ganzen fetchquests / "Sammelaufgaben" den größten Teil der Quests ausmachen. Es ist wirklich eine Schande zu was BioWare sich hier hat hinreißenlassen. Wirkliche Rollenspiele sehen anders aus! Was die uns hier verkauft haben ist mehr ein Action-Adventure als ein Rollenspiel. Und es gibt keinen Videospielkonsumenten der das nicht weiss !!!

 

Es kann also nur so sein - nach meinem Empfinden jedenfalls - das EA (und daher gezwungenermaßen auch BioWare) jetzt versuchen den wesentlich größeren Bereich der "potentiellen Videospielkonsumenten" die sogenannten "Casuals" (usw.) anzusprechen bzw. zu umwerben. Diese Konsumenten sind dann wohl eher and die Dinge gewöhnt die entweder sehr Einsteigerfreundlich sind wie etwa MobileGames für Handys und Tablets oder aber an Dinge die eine enorme Popularität besitzen und auf diesem Wege eine Unmenge and verschiedenen Konsumenten (unter anderem auch Einsteiger) anziehen, wie etwa MMORPG'S und andere diverse Trend- und Modeerscheinungen.

...

 

Ich kann dazu dann nur noch müde Lächeln und entnerft das selbe denken wie Du - ICH WILL MEIN GELD ZURÜCK !!!

Und ich sage dass, weil ich keinerlei An-/Zeichen dafür sehe, dass BioWare sich da irgendwie ändern wird in Zukunft. Seit Brent Knowles (Verantwortlich für Dragon Age Origins) die Firma verlassen hat reiten Mike Laidlaw und Co die "EA-Strategie-Schiene" und machen praktisch alles was EA will. BioWare's kulturelle Hinterlassenschaft ade ...

 

Operation geglückt ... Softwareentwickleridentität erfolgreich ausgemerzt ... Operation zur Eroberung des neuen Weltmarktes von 1 Billionen Konsumenten von Handy- und Tabletspielen (usw.) kann beginnen!

 

 

Zum Haare ausreißen!


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#3
Nightwish72

Nightwish72
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Tja, die Masse der Leute ist aber auch irgendwie merkwürdig und ich habe das Gefühl, Leute mit oben genannten Anforderungsprofilen sind im Aussterben begriffen...

 

Schaut euch mal Diablo 3 an. Die Welt war relativ klein, das war schon frech. Dafür dass sie klein war, bestand sie dann teilweise aus "copy-paste"-Grafik, was ich megafrech fand, und weil man ratzfatz durch war mit der "copy-paste"-Welt, sollte man dieselbe dann einfach ein paar mal hintereinander durchspielen, wohlgemerkt dieselbe "copy-paste"-Welt mehrmals hintereinander, um ein gewünschtes hohes Maximum-Level zu erreichen. Für mich eine der dreistesten Publikationen ever, gemacht für eine anspruchslose allesabnickende Käuferschaft. 

 

Ich hoffe, ich trete mit so einer Meinung niemandem zu nahe, aber da habe ich die Welt schon nicht mehr verstanden, und das Spiel hat sich verkauft wie bekloppt, einfach unfassbar.

 

Das Fernsehniveau verblödet scheinbar die Masse, die dann immer flacher werdende Spiele konsumiert.... usw usw... Keine Ahnung, wo das noch hinführen soll.

 

Man vergebe mir meinen Frust, nächstes mal bin ich wieder höflicher. ;)


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#4
Jairidian

Jairidian
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In Diablo 3 sind Story und Welt völlig irrelevant. Es geht einfach nur um die Itemjagd. Das war aber bei auch bei den Vorgängern schon so.



#5
reffy

reffy
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Diablo 3 wurde auch nie als etwas anderes beworben als es ist, ein pures Hack 'n slay Spiel, und somit geht das für mich in Ordnung. Hab es selber einige Zeit gespielt und hatte auch viel Spaß dabei, durch die zufälligen Attribute der Elite Gegner bleibt es immer herausfordernd genug und der Moment in dem man ein Item bekommt auf das man lange gewartet hat gibt einem mehr Befriedigung als sehr viele andere Spiele einem je geben könnten. Etwa vergleichbar mit dem ersten Sieg über einen besonders schweren Boss in Dark Souls 2.

Solange die Entwickler ehrlich gegenüber dem sind was sie liefern habe ich kein Problem damit wenn ein bestimmtes Spiel meine persönlichen Erwartungen nicht erfüllt, ich weiß z. B. das ich Rennspiele und Jump 'n Runs nicht mag, deswegen war ich auch nicht überrascht oder verärgert das ich mit Rayman Legends (zur Zeit kostenlos auf der Xbox one) nichts anfangen konnte oder das ich The Crew einfach nur furchtbar fand als ich vor ein paar Tagen eine Demo anspielen konnte.

Wenn also irgendwo Rollenspiel dran steht erwarte ich genau das und alles was damit verbunden ist, Quests, Gespräche eine spannende Spielwelt. Wenn dann noch der Name Bioware davor steht will ich zusätzlich noch reichlich eigene Entscheidungen treffen dürfen die dann auch wenigstens im eigenen Mikrokosmos meines Charakters und seiner Umwelt Auswirkungen haben, da man genau so etwas von Bioware nach Mass Effect und den anderen Dragon Age Teilen gewohnt ist und sowas ja auch hochtrabend angekündigt wurde.

Doch wenn ich Lust habe nur durch die Gegend zu ziehen und praktisch komplett ohne Feedback Gegenstände zu sammeln und Hebel zu bestätigen könnte ich auch einfach eins der schlechteren MMOs spielen von denen es ja genug gibt (viele sogar gratis), oder meinen WoW Account reaktivieren, dort hätte ich immerhin in einem Gebiet mehr (subjektiv) sinnvollere und besser erzählte Quests abzuarbeiten als in der ganzen Spielwelt von DAI.

So erinnert mich DAI zum jetzigen Zeitpunkt nur an Destiny, es gibt zwar sehr viel zu tun, aber nichts davon hat Bedeutung für mich.

#6
Nightwish72

Nightwish72
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so sind die meinungen verschieden. diablo 3 ging gar nicht, so denke ich. bioware hat zwar nachgelassen und andere wege beschritten, deshalb finde ich da:inquisition dennoch auch im verhältnis des genres weit besser. da gehen die ansichten eben auseinander. jedem recht machen kann man es sowieso nicht.



#7
Malelen

Malelen
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Ich habe damals Diablo 1 oder 2 angespielt und fand es .... wie soll ich sagen..... schröckelich! Hab ich nie wieder angefasst.

 

Mal ganz ehrlich: die meisten Games haben Such- und Sammelaufgaben als Füllmaterial. Das ist auch nicht schlimm, man kann sich ja selbst aussuchen, was davon man machen möchte und was nicht. Ich kenne übrigens nur ein einziges Game, bei dem mir nie aufgefallen ist, dass ich "Füllmaterial" spiele und das war Witcher 2. Da hat man auch Monster getötet und deren Loot gesammelt und das teilweise massenweise, aber es fühlte sich für mich nicht an, als würde ich eine Nebenaufgabe erfüllen, sondern ich als Hexer tat einfach mein Tageswerk, nämlich Monster killen und mit dem Loot konnte man immer was anfangen, Tränke brauen, was basteln und so weiter. Deshalb finde ich persönlich (auch wenn ich sauer bin über die neuen Hardwareanforderungen, aber so was von sauer...), dass Witcher 2 herausragend war und ist und daran kommt DAI trotz der üppigen Spielzeit niemals.

 

Auch Skyrim war voller blöder, teilweise sinnfreier Nebenaufgaben. Aber auch hier hat es sich nicht so sehr nach Füllmaterial angefühlt wie bei DAI, weil das gesamte Game anders aufgezogen war und man ohnehin mitunter vollkommen konzeptlos durch die Gegend marschiert ist. Ich weiss nicht, wie ich das erklären soll, aber Skyrim war von meinem Gefühl her ganz einfach konzeptlos und deshalb habe ich mich auch nicht übermässig verarscht gefühlt, wenn ich etwas von A nach B bringen sollte. Bei DAI ist das anders, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich hier von Anfang an viel kritischer war, weil ich die Ankündigung, man würde sich wieder mehr an DAO orientieren, für bare Münze gehalten hatte und mich deshalb so tierisch drauf gefreut hatte.

 

Es ist aber nach wie vor so, dass ich niemanden mit Centmünzen bewerfen würde und DAI mir auch Spass gemacht hat und noch immer macht. Und jetzt freue ich mich auf Anfang Mai, da soll das Black Emporium rauskommen und das will und werde ich mir auf jeden Fall anschauen. ;)



#8
reffy

reffy
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so sind die meinungen verschieden. diablo 3 ging gar nicht, so denke ich. bioware hat zwar nachgelassen und andere wege beschritten, deshalb finde ich da:inquisition dennoch auch im verhältnis des genres weit besser. da gehen die ansichten eben auseinander. jedem recht machen kann man es sowieso nicht.


Das hat nicht mal was mit Ansichten zu tun, wenn ein Entwickler bestimmte Sachen bewirbt sollten diese dann nun mal auch das Spiel bestimmen, Blizzard hat Diablo 3 immer als genau das beworben was es ist, jeder weiß was er zu erwarten hat wenn er sich ein wenig informiert bevor er sich das Spiel holt, Bioware hat allerdings mit zahlreichen Nebenquests geworben und dabei nie ein Wort darüber verloren das es sich dabei um simple Sammelaufgaben handeln würde, zusätzlich mit der Ankündigung sich wieder mehr an DAO zu orientieren entstand so der Eindruck das man es mit richtigen Quests mit Inhalt zu tun bekommen würde, deshalb fühle ich mich dahingehend getäuscht/belogen.

Jaws of Hakkon hat dem ganzen dann mit seiner faden Geschichte und der stinkfaulen Umsetzung die Krone aufgesetzt. Die Avvar sind ein einziges Ehre-hier-Ehre-da-Wikinger/Barbaren Stereotyp die nichts zu erzählen haben was einen irgendwie überraschen würde. Man sammelt einfach nur Hinweise, betätigt ein paar Schalter und kämpft sich durch Gegnergruppen, unvermittelt und ohne weitere Gespräche endet man beim Avvar-Endgegner, kriegt nach dem Kampf als Belohnung vom letzten Inquisitor eine neue Sammelquest und rennt noch einmal quer durch das ganze Gebiet um einen Gott zu besiegen, wovon man sich wenigstens einen spannenden Bosskampf hätte versprechen können, bis man merkt das der Kampf exakt genau so abläuft wie etwa der gegen fast jeden anderen Drachen den man im Spiel bekämpft.

Als Belohnung gibt es dann Waffen und Rüstung die erst durch Modifizierung und Runen ein wenig besser sind als das was man bereits hatte.

Da die Begleiter die ganze Zeit über auch nichts zu sagen haben außer das man sich einem Ziel nähert sobald man es ohnehin schon genau vor der Nase hat wird die ganze Reise nach einer Weile einfach nur zur mühseligen wegfindung durch ein unzugängliches und uninteressantes Gebiet, das kaum etwas sehenswertes zu bieten hat.

#9
Schrock85

Schrock85
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Also ich fand den Umfang des DLC eigentlich ok. Was mich allerdings mehr stört ist das Fehldesign verschiedener Klassen. Sollten nicht auch die Items bzw die Attribute der Items mit dem Level skallieren? Es kann doch nicht sein, dass man mit einer Melee-Klasse und maximalen Endgear einfach mal vom Trashmob geonehittet wird. Wo bleibt da der Spielspass? 

 

Mein Vorschlag: regelt das Game am besten an einer geeigneten Stelle ab, sodass es z.b ab LVL 23 kein XP Fortschritt mehr gibt oder überarbeitet den Schadensoutput der Trashmobs und balanciert das Spiel. Es kann doch nicht sein, dass ich auf LVL 26 (Revear) sofort sterbe wenn ich auf Avar-Trash treffe oder das Sera den Endboss Corypheus und dessen Drachen ohne fremde Hilfe weniger als in 30 Sekunden einfach so töten kann. 



#10
durengo

durengo
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 Es kann doch nicht sein, dass ich auf LVL 26 (Revear) sofort sterbe wenn ich auf Avar-Trash treffe oder das Sera den Endboss Corypheus und dessen Drachen ohne fremde Hilfe weniger als in 30 Sekunden einfach so töten kann. 

es gab viele beschwerden darüber das der endkampf gegen cory (sowie das spiel ansich) zu lächerlich leicht war.ich schätze das der hohe schwierigkeitsgrad von jaws of hakkon die reaktion von bioware auf diese kritik ist.wahrscheinlich mit dem glauben daran das alle die im hauptspiel keine herausforderung sahen sich auf eine neue in einem dlc freuen können.

 

jaws of hakkon ist eigendlich genau das was ich erwartet habe.die neue umgebung ist nicht einfach nur ne copy paste von den smaragdgräbern oder einem der anderen bekannten umgebungen sondern hat noch was eigenes.

 

in dem hauptspiel haben wir ja auch schon alle möglichen umgebungen (wüste,eis und schneelandschaft,wälder,sümpfe , grasland , küste ect.) gesehen.

 

jaws of hakkon hat eine eigene story die mit cory nichts zu tun hat.viele darin enthaltenen quests nehmen bezug auf diese neue story.. z.b die in der man den bären finden und retten muss.immerhin geht es darum das der gott hakkon von diesem besitz ergreifen soll und man muss das verhindern.in der story von jaws of hakkon geht es eben um hakkon.wobei ja auch der alte verschwundene inquisitior dabei seine rolle spielt den man suchen muss.

 

viele quests handeln davon das man sich gegenüber eines avvar clans beweisen muss dammit sie einem im kampf gegen die hakkon anhänger unterstützen.

 

die einzigen sachen die nichts mit der dlc story zu tun haben sind mal wieder die scherben .. die sternzeichen ect.



#11
Arin

Arin
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Wahrscheinlich bewerft ihr mich gleich mit euren gesammelten Cent Stücken, aber ich liebe das Spiel, samt DLC.

Ich meine was erwartet ihr denn? Mehr Story? xD Da stellt sich mir die Frage was genau ihr euch unter mehr Story vorgestellt habt. Eine Endlose aneinander reihung von Sequenzen mit Gesprächsrätchen? Naja, dann kannst auch gleich nen Film anschauen gehen. Habt ihr wirklich alles durch gespielt? Was Story und Gesprächsoptionen angeht hat DAI einen gewaltigen Sprung gemacht zu DA2. Zum Teil hatte ich das Gefühl kaum noch nachzukommen bei all den Quest und Unterhaltungen -allein mit meiner Crew. Zu viele Sammelquest? Naja du musst ja nicht und das find ich super daran. Du KANNST jeden scheiß sammeln gehen oder du lässt es und verfolgst primär nur die Hauptstoryline.

 

Letzten Endes glaube ich, ist das alles einfach eine Frage des Geschmacks und der Art wie man eben am liebsten spielt. Manche stehen auf den MMO-Style mit Sammelquest. Andere nicht. Manche stehen drauf sich endlos mit NPCs zu unterhalten, andere nicht. Unterm Strich finde ich hat Bioware in diesem Spiel eine gute Mittellinie geschaffen, woraus sich jeder seiner Vorliebe entsprechend austoben kann.



#12
Aliens Crew

Aliens Crew
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Letzten Endes glaube ich, ist das alles einfach eine Frage des Geschmacks und der Art wie man eben am liebsten spielt. Manche stehen auf den MMO-Style mit Sammelquest. Andere nicht. Manche stehen drauf sich endlos mit NPCs zu unterhalten, andere nicht. Unterm Strich finde ich hat Bioware in diesem Spiel eine gute Mittellinie geschaffen, woraus sich jeder seiner Vorliebe entsprechend austoben kann.

 

Und da liegt dann wohl auch das Problem. BW versucht alles zu bedienen, um mehr Kunden anzusprechen (und damit mehr Geld zu verdienen).

 

Doch was dabei herauskommt ist weder Fisch noch Fleisch. Und somit einfach nichts herausragendes...weder in die eine noch in die andere Richtung.



#13
Arin

Arin
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Hast schon recht irgendwie, aber ich persönlich finds gut das diese Vielzahl an Möglichkeiten geboten wird, um selbst entscheiden zu können wie man dann spielt. Ich selbst mag so ein Mittelding einfach. DAO hatte für mich zu viel RPG Elemente (Dialoge etc) und DA2 zu wenig. Wahrscheinlich trifft DAI deshalb einfach meinen Nerv. Ist aber wie gesagt immer subjektiv



#14
Shinaeriel

Shinaeriel
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Also ich schließe mich deiner Meinung weitgehend an @Arin

 

Als PS4 User habe ich Dragon Age Inquisition herbeigesehnt und ausgiebig aus- und durchgespielt, wobei mir als altbackenem Rollenspieler aber auch die Diskussion in Bezug auf Dragon Age: Origins noch im Gedächtnis liegt....vor allem jener Satz: Das ist kein Dragon Age....

Es griff von der Story her aber jegliche *wichtigen* Entscheidungen der Vorgänger auf. Es wäre kein Rollenspiel...das war Dragon Age: Origins dann genauso wenig, wenn ich als Vergleich mal Rollenspiel-Klassiker wie Baldurs Gate, Eye of the Beholder oder gar noch Neverwinter Nights heranziehe. Ich weiss, ich weiss, alte Kamellen zu deren erscheinen die meisten hier noch in den Windeln steckten oder noch fröhlich im großen Teich planschten, aber lasst einem alten Herrn die Erinnerung an schöne Zeiten.

 

Aber Spaß beiseite, Dragon Age: DLC (Jaws of Haakon) war für mich persönlich die Erkenntnis das Entwickler uns weniger ihre Kunstwerke präsentieren wollen als vielmehr einem ungeliebten, lästigen Türangel-Vertreter gleich, um unser Geld buhlen.

Und bekommt ein Entwickler dann etwas vom Kuchen entstehen solche *Time exclusive Deals* die einen nicht geringen Teil der Spielerschaft ausgrenzen, und das nur dem guten Geld zuliebe.

 

In diesem Fall, schließe ich mich völlig der Meinung meiner jüngeren Spielerkollegen an und muss auch wenn es mir innerlich wiederstrebt, einen Boykott solcher Aktionen gut heißen, ja gar befürworten, und letzten Endes...unterstützen.

 

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen....habe fertig!



#15
Ehrlichkeit

Ehrlichkeit
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Hi! Bin hier auch eher der alte Sack! Dieser DLC ist der erste aus der ME und DA Reihe, den ich mir nicht geholt habe, weil das Spiel 0 Wiederspielwert hat (aus meiner Sicht)! Wenn ich die Berichte hier lese ist die Entscheidung auch richtig! Denn ich wünsche mir RPG´s wie Baldurs Gate und NWN zurück (träumen darf erlaubt sein)! DA:O ist und bleibt für mich eines der besten Spiele überhaupt, auf einer Stufe mit den beiden vorgenannten. Wenn es aber nur noch ums Geld geht, finde zumindest ich das schade !!!


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#16
durengo

durengo
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Mir fällt immer wieder auf das auch oder gerade die alten RPG freunde Neverwinter Nights und Baldurs Gate als Referenz nehmen um zu bestimmen was ein RPG ist und was nicht oder was ein gutes RPG ist ect...

 

 

Doch bleiben wir mal bei den guten alten Zeiten in denen eben nicht alle RPGs gleich aussahen und bedenken mal das es bereits vor Baldurs Gate gute RPG s gab.Mit Baldurs Gate wurde die Ära der RPG spiele nicht gegründet.. die bestand bereits jahre zuvor.Mit Baldurs Gate wurde das RPG nicht erfunden.

 

Ultima .Das erste Spiel der Reihe ist von 1980

 

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Weitere Teile der Ultima Reihe

 

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Might and Magic setzte schon auf Ego Perspektive der älteste Teil der Reihe wurde 1988 auf den MArkt geworfen (neuere teile findet man heute noch):

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Das Schwarze Auge Nordland triologie wurde zum ersten mal 1993 veröffentlicht.Die 3 spiele boten sowohl third person view als auch Ego perspektive.Mittlerweile gibt es eine neuere Version der Triologie die zusammen mit DSA Drakensang erschien.

 

 

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Baldurs Gate gab es hingegen erst ab 1998 und Neverwinter Nights erst ab 2002.

 

Das sind alles RPGs und wie man sehen kann und weiss wenn man sie spielt haben sie alle irgendwo auch ihre Unterschiede.Hinzu kommt die Endwicklung von RPGs im laufe der Jahre. Eine Endwicklung die sich nartürlich auch auf Biowares Dragon Age Reihe ausgewirkt hat und die keiner aufhalten kann und wird.

 

RPGs haben sich schon immer im laufe der Zeit verändert... zu Zeiten von Baldurs Gate gab es durchaus auch kritische stimmen die das Spiel mit DSA und Might und Magic verglichen und nartürlich auch die Meinung das Baldurs Gate kein echtes RPG seih weil es in einigen belangen nicht genauso seih wie die vorher von  mir genannten Spiele.

 

Jeder hat seine eigene Meinung und das ist auch gut so... aber es gibt nicht nur eine Art von RPGs und nicht nur eine einzig wahre Definition was ein RPG ist.. sein oder bieten muss.

 

Ach ja und wer hier mit den Argumenten um sich wirft das einige Spiele heutzutage im grunde genommen für ihre Welt die copy +paste tasten nutzen... einige RPGs aus den guten alten Zeiten  haben das bereits damals schon so gehalten ... teilweise und manche sogar ganz.

 

Das bedeutet nicht das ich das gut finde ...nur das man mal darüber nachdenken sollte.

 

Wer davon spricht das RPGs heutzutage nur noch die beste Grafik bieten aber ansonsten nicht viel was sie zu einem RPG macht der sollte sich im klahren darüber sein das viele RPG (nicht alle) seit 1980 bis heute grafisch versucht haben das beste ihrer Zeit heraus zu holen.

 

Das erkennt man schon anhand der von mir hier geposteten Bilder der verschiedenen RPGs im laufe der Jahre.

 

Damals gab es noch nicht die Auffassung das ein RPG von heute grafisch gesehen am besten so aussehen sollte wie eines von vor 10 oder 20 jahren.Zum glück nicht ansonsten würde alles wie das erste Bild was ich hier von Ultima gepostet habe aussehen und ein DAO hätte es onehin niemals so gegeben wie es ist.

 

Früher war alles besser ? Von welchem Früher wird hier eigendlich geschrieben ? Die Zeitrechnung beginnt nicht erst bei Baldurs Gate oder DAO und auch nicht bei eurer Geburt.

 

Heutzutage werden keine Kultstatus Spiele mehr angeboten und Spiele sind keine Kunstobjekte mehr ?  Heutzutage ??? Das Spiele den Anspruch je hatten Kunstobjekte zu sein .... das war mir nicht klar.... diesen Anspruch verloren diese dann aber bereits ab dem Tag an dem sie in MAssen produziert und  vermarktet wurden .Also seitdem es Spiele überhaupt gibt.

 

Das was für uns Kult ist war für vorherige Generationen garnichts und so kann etwas was wir nicht mögen...was in unserer Generation nicht gut ankommt vieleicht für die nächste zum Kultstatus werden.

 

Wenn man DAI nicht mag und der Meinung ist das andere Spiele besser sind...ok...habe ich kein Problem dammit den es ist Geschmackssache aber hier mit hochtragenden Worten von "Kunstobjekten" zu jonglieren das ist mehr als nur unangebracht den selbst DAO hatt nicht diesen Anpruch und erfüllt diesen auch nicht.

 

Wer DAO als Kult ansieht der sollte sich im klahren sein das viele so ähnlich denken aber es genausoviele Spieler gibt die sich allgemein aus RPGs oder im speziellen aus DAO rein garnichts machen und daher den Kultgedanken nicht teilen. Das gilt übrigens für alle Spiele.


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#17
bondari reloads.

bondari reloads.
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Ganz zu schweigen von der häufig lautstark vertretenen Meinung, DA:O sei bereits Vorbote des Untergangs guter RPGs gewesen. Kommt alles auf die Perspektive an.

 

Danke für die Geschichtsstunde, durengo; das meine ich ohne jede Ironie.



#18
Malelen

Malelen
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Also, ich will mal so sagen: wenn irgendwo ein neues RPG angekündigt wird, lieben es die Herausgeber in der Werbung irgendwo ".... Baldurs Gate ....." zu erwähnen, weil es eben doch Kult ist, bzw. war. Von daher gibt es den Ausdruck Kult in Bezug auf RPGs eben doch.

 

;)



#19
Johnsen1972

Johnsen1972
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Witcher 3 is der neue Kult ;)



#20
Malelen

Malelen
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Kult ist Kult, lalalalalaaaaa, yeah, Kult ist Kult.

 

Sorry, musste jetzt sein.... :D