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ME2 : Diskussion um Rollenspielelemente /Vergleich mit DA:O


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21 réponses à ce sujet

#1
ch3ng

ch3ng
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Hi

viele wünschen sich ja, dass ME2 wieder unter anderem das Skillsystem vom ME1 übernimmt. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen,da es unter anderem nicht so taktisch war und ein schlechteres Spielgefühl vermittelt hat.  

In ME1 gab es ein höheres Lvl Cap, aber was hats gebracht, dass man ein Skill bis aufs letzte ausschlachten, dass man kaum einen unterschied zwischen Stufe 3-7 erlebt?
Meiner Meinung nach hat man in ME2 ein sinnvolleres effektiveres System angewandt. Es gibt jetzt jeweils 4 Stufen, bei den der/die Effekt(e) immer stärker werden bis man am Ende den Skill "individualisieren" kann. In ME1 stand hier nur eine Klassen Individualisierung zu Verfügung.

Und endlich merkt man einen Unterschied zwischen den Klassen, der bei ME 1 nicht gegeben war.  Außerdem gibt es mehr Skills z.b. die von den Teamkollegen sobald sie loyal sind. 

Jetzt zu den ME2 DA:O vergleichen

Ich verstehe nicht wieso so viele ME2 mit DA:O vergleichen, die einzigste Gemeinsamkeit die beide Spiele haben ist die Tatsache, dass sie von Bioware entwickelt werden. Bioware wollte mit beiden Spielen unterschiedliche Wege gehen und hat mit ME ein Experiment begonnen, da sie Action (Ego-Shooter) Elemente mit tiefgründiger Story wie Charaktere und dem Universum machen wollten. ME ist wie oben erwähnt ein Action-RPG und DA:O hat ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Vollblut"- RPG. Ich denke auch, dass die Empörung bzw. das Gemecker groß wäre, wenn ME wie DA:O wäre nur in der Zukunft. Dann gebe es wieder Diskussion wie EA ist geld geil usw. die total sinnlos sind.


Für mich war ME1 weit von einem Action-RPG entfernt, aber trotzdem war es genial nur ME 2 legt mehrere Schippen drauf.

Was denkt ihr darüber ?

Modifié par ch3ng, 02 février 2010 - 02:24 .


#2
rik_groove

rik_groove
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Ich verstehe zwar, warum dir das skillsystem von me2 besser gefällt, kann mich dir aber nicht anschliessen. Ich weiss nicht warum, aber es kommt der RPG und aufleveln-flair des ersten teils nichtmehr rüber. Die wirklich bedeutenden skills sind schnell aufgelevelt, da es auch keine levelbeschränkungen gibt, und ab dann schau ich nicht mal mehr ob ich noch punkte bekommen habe. Das ist sicherlich geschmackssache, aber für mich etwas zu wenig... Wenigstens gibts dann ja noch die zusatz-skills!



Meiner meinung nach, war ME1 schon ein light-RPG. Teil 2 wurde dagegen nochmals entschärft und geht etwas mehr in richtung shooter. Nehmt als beispiel nurmal die komplett vorgegebenen wege in ME 2 - für ein richtiges RPG unbrauchbar! Ich denke bioware wollte einfach einen grösseren markt ansprechen, und da sind dies nunmal notwendige "kürzungen"!



Vergleiche zwischen DA und ME2 sind deshalb meiner meinung nach nicht konstruktiv....

#3
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Für mich ist ME2 in weiten teilen ein schlechter Serous Sam-Klon mit Story...5m vorrücken, Gegner kommen, alle töten, vorrücken, Gegner töten...das ist stupide und anspruchslos. Dazu kommen Skills, denen keiner nachweint, viel zu wenige Individualisierungsmöglichkeiten und der Zwang zur scheißen langweiligen Planetenerkundung. Abseits der Hauptstory ist ME2, ebenso wie ME1 ein Griff ins Klo. Immerhin ist es technisch nicht so ein Reinfall wie DA:O.

#4
Marvaan

Marvaan
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Kann es sein, dass du zu vielleicht zu grosse Ansprüche hast?



Stupide und anspruchslos? Wenn man auf leicht spielt, möglicherweise...

Mal ne andere Klasse versucht? Also ich finde alle Missionen recht kurzweilig!



Ein Griff ins Klo abseits der Hauptstory? Bist der erste (und vermutlich einzige) von dem ich das höre. Tipp: Nur Hauptstory spielen!



Deine Erwartungen an ME3 würden mich mal interessieren.

- Hauptstory mit mit 300 stunden ?

- 30 Squad member?

- Jeder Planet erkundbar und in jedem System 50 quests?

- Grafik natürlich von Assassin 2?

- Ein und auschaltbare Rollenspielelemente, genau wie bei der englischen Sprache?



Sorry aber echt. Manchen Leuten kann mans nie rechtmachen!

Ich finde die Jungs von Bioware haben vedammt gute Arbeit geleistet! Respekt!


#5
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Du bist wahrscheinlich einer der Leute, di bei Planetenscans eifrig die BioWare-Fähnchen schwenken und es für DIE RP-Offenbarung halten O.ô



Und da ich ne Allergie gegen weltfremde Fanboys habe, werde ich auf deinen Post nicht weiter eingehen. Guten Tag!

#6
Marvaan

Marvaan
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Hab auch grad vorher deinen anderen Post über die Sprache gelesen. Bist ein ziemlich amüsantes Kerlchen muss ich sagen... ^^ Auch noch einen schönen Tag.

#7
Skeletti1

Skeletti1
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ich muss mich Marvaan grösstenteils anschliessen... aber nicht ausschliesslich^^



vorrücken und alles töten..nun gut...aber unter uns: das ist in 90% der fällen so... in teil 1 hatte man einige stellen wie auch in teil 2 wo es "verhandelbar" ist...also sprich durch diplomantie es zu umgehen(eindeutiges RP element übrigens...)



die kämpfe allerdings finde ich wirklich anspruchslos/stupide, in teil 1 hatte man schön viele skill möglichkeiten taktischer vorzugehen als in teil 2, wo es schon fast nachm motto abläuft: draufballern bis barriere weg ist, draufballern bis panzer weg ist, dann mit den (viel zuwenigen) skills gegner "betäuben" und draufzuballern bis tot is...



es ist wirklich "anspruchsloser", also fast "stupide" geworden... leider=/



allerdings sind die wenigen skills mehr ins licht gerückt worden, da sie nun "spezialisierbar" sind, was aber leider dennoch nur halb gelungen ist, da es schlichtweg zuwenige sind... lass mich nicht lügen, glaube 3skills ganz durchskillen und restlichen mindestens 1pkt drauflegen... da war mir teil 1 lieber wo du bis zu 12pkt reinhauen musstest und nicht alles auskillen konntest(wobei das möglich gewesen währe wenn man überreden/einschüchtern garnicht reingeholt hätte?)



es hätte einen kompromiss geben müssen, einen mittelweg... alle skills aus 1, dann überreden/einschüchtern rausnehmen, dafür weniger skillpunkte zum verteilen...also sprich:

6skills, 12pkt max(6x12=72pkt) aber max erreichbare pkt nur sagen wir überschlagen*grübelt*die hälfte, also ca 36 pkt...evtl noch 40 (je nachdem...)

es fehlt schlichtweg die skillfreiheit und auswahl in ME2...



nebenquests...also wir sind uns alle einig das die planetenscans mittel zum zweck nur sind, also haken wir das ab, aber nebenmissionen*grübelt* sind wirklich etwas rar, aber wenigstens gibt es welche, werden welche folgen, ergeben sie storytechnisch sinn und sind doch schon abwechslungsreich ;)



auf leicht bis normal ist das game wirklich viel zu einfach...auf wahnsinnig isses aber geil...man hat übrigens auch mehr muni und wird sie au schneller los xD kurzweilig sind die missis au net finde ich, gab glaube ich 1-2nebenmissis die waren wirklich kurz, aber für RP fans wie mich aufschlussreich, weil du in denen dann infos zu organisationen oder sonstwas bekommen hast(ausserhalb des kodex systemes)



300spielstunden, unter uns: das wäre es...von so nem game träumt doch jeder RPG´ler, von einem schier endlos wirkendem game mit duzenden entscheidungen und schon fast schier unendlich...denke doch mal an alte RPG´s zurück, von Baldur´s Gate hin bis zu Planescape Torment, die waren alle länger und meist auch schweirieger als die heutigen games... glaube kaum das jemand baldur´s gate oder Torment innerhalb 2-3tage durchgehabt hatte^^



squad...umso mehr es werden umso mehr wird in der regel die persöhnlichkeit der einzelnen chars beschnitten, also blos bitte nicht übertreiben ;)



planeten erkundbar währe schön...natürhlich nciht alle, aber im moemnt isses doch recht rar oder nicht? naja, denke das war aber absicht für die DLC´s die folgen werden...umso mehr leere planeten umso mehr einbau möglichkeiten ;)



warum meckern hier immer alle soviel über die grafik? sry, aber das ist für mich nicht nachvollziehbar, besonders nicht als RPG spieler...was nützt mir die neuste grafik innem game wenn das spiel selbst bockmist ist? ich spiele bis heute noch spiele wie Baldur´s Gate 1+2 und Planescape Torment, selbst mit der alten grafik!!!! die grafik hatte genau wie ME oder DA:O ihren eigenen charm^^ und das game hat somit einen starken wiedererkennungswert^^ die grafik wurde ja zudem schon in ME2 etwas aufpoliert und gefällt mir so wie sie da ist oder schon in ME1 war, und damit basta^^



Wenn dich diese dinge stören...nachm motto RPG anschalten und ausschalten, solltest du wirklich was anderes als RPG´s spielen*nicht böse meint, geschmäcker sind eben verschieden*

es geht hier ums prinziep, weswegen Marvaan vermutlich leicht entrüstet/zornig geantwortet hat...wie du herrauslesen konntest geht es einem RPG spieler nicht um sachen wie grafik, sinnloses metzeln oder derartiges...sondern alleine um eine schlüssige story, die tiefgreifend ist, entscheidungsfreiheit bietet und auch selbst gestaltbar ist...wobei ich sagen muss das das ende von ME2 sowie auch von ME1 zuwenig wahlmöglichkeiten liess...andreseits waren es auch die einzig logisch wählbaren enden für den verlauf des spiels/verlauf des endes, weswegen man darrüber nicht allzuviel meckern darf^^



@sugendhalaya

du wirkst wie ein hardcore RPG´ler, vermutlich sogar Pen&Paper spieler, weswegen ich deine "empörung" verstehen kann...ABER, ja nun kommt das grosse ABER, unter uns: wieviele halbwegs gute RPG´s sind in den letzten jahren erschienen? der markt wird mit Hak´n Slay games und Shootern zugemüllt die sich dann "Rollenspiele" schimpfen dürfen...im vergleich zu diesen ist ME1, ME2, DA:O doch wieder ein "reinblut" RPG... wie gesagt, im vergleich zu aktuelleren erscheinungen der letzten jahre, nicht zu spielen aus früherer zeit wie Das Schwarze Auge oder Baldur´s Gate...



@Marvaan

ich glaube du siehst das genauso wie ich es grade sagte...du bist lediglich froh endlich mal wieder was spielen zu können was sich RPG nennen darf, genau wie ich übrigens;)

#8
dukem73

dukem73
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naja einige sprechen ja das rpg ab irgendwie.

es gibt soviele stocksteife rpgler, wovon die meisten aber auch solche sind die in mmo's selbst wenn sie einen rogue spielen geschwollen reden (statt dreckig wie es zu der rolle passen würde).



für manche ist es erst rpg wenn man agi und int steigern kann, andere wollen dies und jenes.

rollenspiel ist lediglich eine rolle verkörpern und sich selbst oder jemand anderen irgendwo kreativ darstellen zu können. da hat me2 wesentlich mehr von als für das auge ersichtlich ist.



personalisierung z.b. selbst bei den skills, die weniger erscheinen. man bekommt ja nachher noch welche die man von den team mates quasi abguckt, davon kann man auch nicht alle steigern (im gegensatz zu me1 wo man nur weit genug hochsteigen musste, dann hatte man alles) in me2 ist btw imho bei 30 schluss (levelcap)



waffen und ausrüstung, hatte wer aufm englischen board geschrieben und stimmt. eine waffe mark I, II, III, IV, V usw zu haben ist auch nicht viel mehr vielfalt, es wirkt vielleicht mehr. veränderungsmöglichkeiten sind genug da.



dazugekommen als quasi rpg element sind solche fluff faktoren wie der spacehamster und die schiffsmodelle und fische die in der kapitänskajüte auftauchen. starcharts falls man nicht genug von den vorhandenen sternensystemen bekommt.



mass effect ist schon ein rollenspiel, es ist nur nicht ad&d (um mal ganz weit her zu holen), es ist eben mehr wie system shock1 was auch ein rpg lt warren spector war. der witz war bei system shock hat man die ganze zeit gedacht man spielt ein action adventure, bis man mal genau darüber nachgedacht hat dass da ansich sehr sehr viel rollenspiel drin war (weniger als in me2 jedoch).



die ganze inventargeschichte ist rein nur gefühlt so, man kann seinen charakter auch so durch fortschreiten im spiel verbessern und verändern, warscheinlich sogar mehr als in me1.



ähnliche diskussionen gibts auch bei fallout3 und die community ist wesentlich engstirniger.

me2 ist ein grossartiges spiel was mir ne menge spass macht. die art von spass wie es mir gefällt, ob ich nun agi steigere oder mir das dritte upgrade meiner shotgun hole.

egal ob ich die rüstung anziehe die 3% mehr schilde gibt oder 10% mehr leben, den helm mit mehr diplomacy vielleicht ?



und mich störts auch nicht dass der mainplot gegenüber den wirklich sehr ausgereiften hauptakteueren der geschichte etwas kürzer kommt. ein roman hat ne riesen hauptstory (ähnlich angels & demons) der nächste besteht ansich aus vielen kleinen geschichten (ähnlich the gargoyle) beide haben mir ausserordentlich gut gefallen, und beides waren romane und keine thriller.

#9
3lb3r3th

3lb3r3th
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Naja, die Mass Effect serie... also wenn man es jetzt mal mit SCiFi-RPGs der Konkurenz vergleicht... also... praktisch... hm... gibts keine, oder?



Also wenn ich es mit guten SCiFi RPGs vergleichen möchte muss ich echt 15 Jahre zurückgreifen (das erspare ich euch an der Stelle aber). Gibts keine.



Also für das Setting alleine schonmal volle Punktzahl. Wurde langsam mal wieder zeit.



Was die technische umsetzung betrifft hat Dragon Age klar die Nase vorne. Da kann ich z.B. genau festlegen wie sich Gruppenmitglieder im Kampf verhalten. Das lässt sich jetzt mit einem lachenden und weinenden Auge betrachten. Auf der einen Seite setzt Dragon Age in Sachen Kampftaktik klar Maßstäbe. Auf der anderen Seite fragt man sich ob Teamkameraden programieren jetzt wirklich hilft sich ins Spiel hinein zu versetzen.



Beide sind auf ihre Art sehr gut, über die Umsetzung lässt sich sicher streiten, aber es gibt nur sehr wenig auszusetzen.



Mass Effect 2 scheint im Vergleich zu Mass Effect 1 wirklich an Substanz verloren zu haben was die Charakterfähigkeiten und Entwicklung betrifft. Das ist schon ein wenig merkwürdig. Auf der anderen Seite gibt es viele Verbesserungen die das Spiel wesentlich benutzerfreundlicher machen.


#10
Marvaan

Marvaan
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Skeletti1 wrote





@Marvaan

ich glaube du siehst das genauso wie ich es grade sagte...du bist lediglich froh endlich mal wieder was spielen zu können was sich RPG nennen darf, genau wie ich übrigens;)




Ich habe vielleicht ein bisschen zu "undiplomatisch" reagiert. Nebeneffekt, da ich gerade beim zweiten Anlauf einen bösen Shep spiele.



Aber du hast recht. Ich sehe die Dinge 99% genau so!




#11
Daedalus51

Daedalus51
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Ich finde das ganze Thema auch ziemlich komplex und teils schwierig. Wenn ich mir zB die Mafia 2 Trailer anschaue dann muss ich sagen, dass ME2 mich eher an Mafia erinnert als an ein Action-RPG das es ja eigentlich sein soll. Ich meine wenn Action-RPG=Story-Shooter mit Upgrades heisst, dann gehört ja mal fast jeder neuere Shooter zu dieser Gruppe. Ein Action-Rpg muss sich immer noch absetzen von einem gut inszenierten Third-Person Shooter.



Action-RPG heisst nich das man nur 4 Skills hat, sondern eigentlich eher das das Kampfsystem actionorientiert, nicht rundenbasiert, usw...ist.



Warum hat man jetzt so wenig Skills? Es wurde mal gesagt in ME1 hatten 4 Leute zB Warp. Dadurch wurden sie austauschbar. In ME2 umging man das Problem indem halt nur noch 1-2 Warp haben und man so mehr überlegen muss wen man mitnimmt.



ABER...ist da das eigentliche Problem nicht von der falschen Seite angegangen worden?

Müsste man nicht jeder Klasse 20 Skills geben damit man 4 Charaktere die zwar alle die gleiche Klasse haben aber trotzdem unterschiedlich mastern kann?



Warum hat der Frontkämpfer keine 2-3 Nahkampfsills? Also mehr Schläge? Warum kann man sich beim hochleveln als frontkämpfer net entscheiden ob man noch mehr Punkte in Schildpower und Damage investiert oder hmmm...doch lieber in Geschwindigkeit. Warum gibt es da keine Lockonnahkampffunktion? Es hätte sooooooo viele Möglichkeiten gegeben die Klassen interessant und individuell zu gestalten das ich hier nen Aufsatz schreiben müsste.



Ausserdem...argh das ganze Inventar und Equipsystem....ich weiss nicht. Es wurde irgendwie alles so entschärft und fast schon für anspruchslose Dumme ausgelegt das die alte Tiefgründigkeit aus ME1, welche auch schon eine lightform war, von mir sehr schmerzlich vermisst wird. Das mit dem Waffen überhitzen und den gezielten Upgrades die IMMER im Inventar zugänglich waren, sowie die lustigen Munitionstypen...als das fehlt mir unglaublich.



Ich frage mich warum man ein Spiel für Erwachsene entwickelt, dessen Spielmechanik teils für ein deutlich jüngeres, oder anspruchsloseres Publikum ausgelegt wurde?



Naja...genug gebasht, ansonsten is das Game absolut der Hammer. Bin halt als RPG-Fan bissel enttäuscht von der doch umfangreicher als erwarteten Beschneidung geliebter Elemente.

#12
ch3ng

ch3ng
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[quote]Daedalus51 wrote...

Ich finde das ganze Thema auch ziemlich komplex und teils schwierig. Wenn ich mir zB die Mafia 2 Trailer anschaue dann muss ich sagen, dass ME2 mich eher an Mafia erinnert als an ein Action-RPG das es ja eigentlich sein soll. Ich meine wenn Action-RPG=Story-Shooter mit Upgrades heisst, dann gehört ja mal fast jeder neuere Shooter zu dieser Gruppe. Ein Action-Rpg muss sich immer noch absetzen von einem gut inszenierten Third-Person Shooter.

/quote]

Es setzt sich doch von spielen, wie Modern Warfare 2, Mafia 2 usw. ab, da es tiefgründige Charaktere, Romanzen, Entscheidungen, Fische usw. gibt. Außerdem hat es eine ganz andere Emotionale Ebene, da alle Squadmitglieder einschließlich Shepard sterben können



[quote]ABER...ist da das eigentliche Problem nicht von der falschen Seite angegangen worden?
Müsste man nicht jeder Klasse 20 Skills geben damit man 4 Charaktere die zwar alle die gleiche Klasse haben aber trotzdem unterschiedlich mastern kann?

Warum kann man sich beim hochleveln als frontkämpfer net entscheiden ob man noch mehr Punkte in Schildpower und Damage investiert

/quote]

Das mit den vielen Skills wurde ja bei ME1 angeprangert, da man zwischen den Klassen kaum ein unterschied gesehen hat. Da viele "Allroundtalente" waren. In ME2 ist bei der Charakterwahl mehr taktische Tiefe. Man muss auf das Gruppenbalance achten und geschickt die Skills aufleveln, da sie pro Stufe um einiges wirkungsvoller werden als es in ME1 der Fall war. Außerdem kann man doch ab Stufe 4 seine Skills auf Dmg oder Dauer, Reichweite oder Leben skillen

[quote]Ausserdem...argh das ganze Inventar und Equipsystem....ich weiss nicht. Es wurde irgendwie alles so entschärft und fast schon für anspruchslose Dumme ausgelegt das die alte Tiefgründigkeit aus ME1, welche auch schon eine lightform war, von mir sehr schmerzlich vermisst wird. Das mit dem Waffen überhitzen und den gezielten Upgrades die IMMER im Inventar zugänglich waren, sowie die lustigen Munitionstypen...als das fehlt mir unglaublich.

/quote]

Es gibt ja Munitionstypen, aber leider nur als Skills :( Aber der Soldat hätte ja sonst keine Vorteile bzw. noch weniger Skills in ME2

Modifié par ch3ng, 05 février 2010 - 05:51 .


#13
Daedalus51

Daedalus51
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[quote]ch3ng wrote...

[quote]Daedalus51 wrote...

Ich finde das ganze Thema auch ziemlich komplex und teils schwierig. Wenn ich mir zB die Mafia 2 Trailer anschaue dann muss ich sagen, dass ME2 mich eher an Mafia erinnert als an ein Action-RPG das es ja eigentlich sein soll. Ich meine wenn Action-RPG=Story-Shooter mit Upgrades heisst, dann gehört ja mal fast jeder neuere Shooter zu dieser Gruppe. Ein Action-Rpg muss sich immer noch absetzen von einem gut inszenierten Third-Person Shooter.

/quote]

Es setzt sich doch von spielen, wie Modern Warfare 2, Mafia 2 usw. ab, da es tiefgründige Charaktere, Romanzen, Entscheidungen, Fische usw. gibt. Außerdem hat es eine ganz andere Emotionale Ebene, da alle Squadmitglieder einschließlich Shepard sterben können
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Ich weiss was du meinst, aber du verstehst mich nicht ganz. Natürlich setzt es sich auch ab. Aber nur ein paar Emotionen und das der Mainchar sterben kann machen für mich noch kein Rollenspiel aus. Mafia hat auch eine seeeeehr dichte Story bei der man super mit den Charakteren mitfühlt. Ist einfach ne Gangstergeschichte während ME halt Science Fiction is. Stell dir vor du könntest bei GTA4 in den Gesprächen 2 Varianten wählen und deine Waffen upgraden. Dann hätten wir schon fast Mass Effect in anderem Setting. Mir fehlen andere Sachen die ein Rollenspiel ausmachen ;)


[quote]ABER...ist da das eigentliche Problem nicht von der falschen Seite angegangen worden?
Müsste man nicht jeder Klasse 20 Skills geben damit man 4 Charaktere die zwar alle die gleiche Klasse haben aber trotzdem unterschiedlich mastern kann?

Warum kann man sich beim hochleveln als frontkämpfer net entscheiden ob man noch mehr Punkte in Schildpower und Damage investiert

/quote]

Das mit den vielen Skills wurde ja bei ME1 angeprangert, da man zwischen den Klassen kaum ein unterschied gesehen hat. Da viele "Allroundtalente" waren.
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Stop^^....Ich habe gesagt ich bin auch gegen Allrounder. Also muss einfach JEDE Klasse 20 EINMALIGE Skills haben. Warum kann man nicht 3 Frontkämpfer nebeneinander stellen und jeder hat andere Skills weil er einen ....doof gesagt, anderen Talentbaum gewählt hat. In Dragon Age kann ich mich beim Mage ja auch zwischen verschiedenen Magieschulen entscheiden. Auch hier gilt, weniger ist nicht gleich mehr und mehr ist nicht gleich besser. ES MUSS DURCHDACHT SEIN ;)

In ME2 ist bei der Charakterwahl mehr taktische Tiefe. Man muss auf das Gruppenbalance achten und geschickt die Skills aufleveln, da sie pro Stufe um einiges wirkungsvoller werden als es in ME1 der Fall war. Außerdem kann man doch ab Stufe 4 seine Skills auf Dmg oder Dauer, Reichweite oder Leben skillen
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Jaaaaa.......aber die Vielfalt und die Möglichkeit seinen Charakter individuell an seinen Spielstil anzupassen geht flöten^^ Warum kann der Frontkämpfer zB net auch nen Skill haben der fürs Sturmgewehr ist. Und man kann sich entscheiden ihm das beizubringen ABER es kostet viel mehr Punkte da es eigentlich nicht für ihn gedacht ist. Jetzt kann sich jeder individuell entscheiden ob er das will oder nicht. Der Skill is doch net sinnlos nur weil ihn vielleicht nur 25% der Frontkämpferspieler benutzen würden (Beispiel^^) Wenn man den Skill jetzt net reintut geht halt für 25% der Spieler was flöten was sie geil gefunden hätten. Ich seh das halt mehr so ala verschenktes Potential ;)

Mein Problem ist das Bioware uns durch diese geringe Spezialisierung quasi eine Art die Klasse zu spielen aufzwingt. Stell dir vor im WoW wären alle Krieger gleich. Keine Unterschiede. Kein Def oder Off...kein Fury....wäre doch langweilig...man will ja auch mal experimentieren.

[quote]Ausserdem...argh das ganze Inventar und Equipsystem....ich weiss nicht. Es wurde irgendwie alles so entschärft und fast schon für anspruchslose Dumme ausgelegt das die alte Tiefgründigkeit aus ME1, welche auch schon eine lightform war, von mir sehr schmerzlich vermisst wird. Das mit dem Waffen überhitzen und den gezielten Upgrades die IMMER im Inventar zugänglich waren, sowie die lustigen Munitionstypen...als das fehlt mir unglaublich.

/quote]

Es gibt ja Munitionstypen, aber leider nur als Skills :( Aber der Soldat hätte ja sonst keine Vorteile bzw. noch weniger Skills in ME2
[/quote]
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Ja gibt es...aber auch hier finde ich war das alte System einfach spannender. Und ich habe seeeehr viel Zeit im Inventar verbracht. Nicht weil mich das Spiel dazu zwang, sondern weil ich es so wollte. Ich wollte die Rüssi optimal aufpower, sowie die Waffen auch und alles für meine Squadmember richtig einstellen. Das hat mir riesen Spass gemacht. Macht es mir auch im Dragon Age. Finde es halt schade das wie von mir oben erwähnt Action-RPG immer mehr von RPG weggeht und zum Story-Emo-Shooter wird.

Ich sage nur nochmal...Action-RPG heisst eigentlich nur das das Kampfsystem im Vergleich zum Klassischen RPG (Dragon Age oder andere zB rundenbasierte Verttreter) actionorientierter ist. Das es deswegen 80% weniger Charaktercustomization und RP Elemente gibt steht glaub ich nirgends^^

Sooo und nun ganz zum Schluss nochmal....ich liebe dieses Spiel wirklich, also versteht mich nicht flasch. Aber genau weil ich es so liebe fallen mir solche Details umso mehr auf, halten mich aber nicht davon ab das Spiel zu geniessen! Ich denke nur manchmal...hach...wie geil wäre es wenn.....^^


PS: Thx@Ch3ng für deine ehrliche Kritik an meinem Kommentar und nicht nur irgendwelches geflame :)

#14
Feysirel

Feysirel
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Puh ein gutes Thema, es gibt Neuerungen die mir gefallen zum Beispiel der Forschungs Ansatz und begrenzte Munition statt überhitzen, dann gibt es wieder Dinge die mich eher nerven... Nerviges Planeten Scannen, wenige Skills und zu lineare Missionen, erkunden ist ja eigentlich gar nicht gibt ja nur einen Weg das finde ich schon etwas schade. Letztendlich Punktet das Spiel aber bei seinen Charakteren, der Story und den eigenen Entscheidungen, einige können schon ziemlich tiefgreifende Konsequenzen haben. Bin da schon sehr gespannt wie sich das ganze auf Mass Effect 3 auswirkt. Die Squad Mitglieder haben mir bis auf Jack (Fand ich absolut nervig) auch alle besser gefallen als die aus dem ersten Teil, wobei ich sagen muss das meine beiden Lieblings Chars aus dem ersten Teil sowieso wieder aktiv dabei waren ;)



Für Teil 3 erhoffe ich mir eigentlich nur etwas mehr tiefgang in den Missionen und dem Level Design, dann wäre ich eigentlich Glücklich, naja ok das nervige Planeten Scannen darf man auch gerne raus nehmen, nix gegen Minispiele aber das scannen fand ich auf dauer nur lästig, da bin ich doch lieber in Teil 1 durch die Gegend gefahren...



Zum Vergleich zu DA:O, ich finde beide Spiele haben ganz andere Ansätze und doch haben beide doch eins Gemeinsam... Jede Menge Atmosphäre, ich spiele RPG's eigentlich wegen der Story, den Charaktären und der Atmosphäre. Klar Skille ich auch gerne rum, ich liebte Baldurs Gate und die alten DSA spiele wegen ihrer Komplexität in der Charakter Entwicklung, trotzdem sehe ich dies nicht als zwingend an.Denn letztendlich hat man auch dort meist nur die selben Skills benutzt ;)



Letztendlich bleibt unter dem Strich Mass Effect 2 für mich ein absoluter Leckerbissen, auch wenn ich mir das ein oder andere doch sehr wünschen würde.

#15
MagicBullet

MagicBullet
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Warum wollen Menschen immer Birnen mit Äpfeln vergleichen? o0 Habe ich nie verstanden.



Warum definieren so viele Menschen ein RPG eigentlich über dutzende von Gegenständen, mindestens 1080,4 verschiedene Talentbäume und ein 20seitiges Würfelsystem um zu sehen, ob ich ihm jetz die Rübe abgehauen, oder ihm doch das Schwert in den Wanst gerammt habe?



Heißt es nicht eiglt. "Role-Playing-game?"



Man übernimmt also eine Rolle und "lebt" diese dann - von Stats und Sammelwut ist das denkbar weit entfernt.

Ein RPG definiert sich doch über doch die Rolle, über die Geschichte, zumindest für mich

MassEffect2 ist ein klasse Spiel, ein Spiel, an dessen Ecken und Kanten Entscheidungen warten, über die ich meine Rolle definieren kann. Und ich finde es gewaltig, dass man so spielen kann, wie man selber reagieren würde. Ob ich der Reporterin meinen Panzerhandschuh zwecks "Gesichtskorrektur" ins Gesich zimmer, oder ob ich besagte Dame in ihrer eigenen Show bloßstelle - . dass ist für mich ein RPG.



Unter diesem Aspekt sind beide Games - DAO und ME2 reinrassige Rollenspiele.

Was aber nicht heißt, dass die Spielmechanik die selbe ist - Im Gegenteil, unterschiedlicher geht es garnicht. Das eine ist "Klassik", so wie die alten Hasen es definieren würden (jaaa eiglt. gehöre ich auch dazu, ich liebe nach wie vor Baldurs Gate), das andere ist eher actionorientiert mit nur wenig klassischen Anleihen.

Zwar besitzt ME2 ein rudimentäres Klassensystem, das aber eher darauf ausgelegt ist, den Spielfluß zwar zu verändern, aber eben nicht so stark, dass das Tempo und der Spielfluß reduziert wid.

Genauso das Itemsystem - warum werden RPG´s nur immer mit Sammelwut und millionen von Gegenständen assoziiert....gnarf, Hassliebe Diablo....



Was masseffect macht, ist beinahe revoulutionär - einfach alles über Bord werden und mal komplett neu Thinktank und Brainstorming.



Muss man nicht mögen, kann man mögen. Mir gefällts... vorallem wenn man mal den Vorgänger denkt...brrrr übersicht weiche, Chaos regiere...


#16
MRNoe

MRNoe
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"Was masseffect macht, ist beinahe revoulutionär - einfach alles über Bord werden und mal komplett neu Thinktank und Brainstorming."



die haben aber leider die spieler des ersten teils vergessen. bin sehr enttäuscht von dem spiel und ich bin kein hardcore RPG´ler. mich erinnert der 2te teil mehr an "stalker" und das ist kein RPG.



meiner meinung hätte man sich mehr an DA:O halten sollen.



und zu einem rpg gehört auch das man sich mit einem inventar befasst! selber entscheiden kann ob man nun das oder das nimmt. das ist bei MS2 nicht der fall. Bei MS1 gabs nen haufen waffen, rüstungs und upgrade hersteller!

usw.

bin übelst enttäuscht und hoffe das MS3 zu seinen wurzeln zurückkehrt und wieder versucht ein RPG zu sein


#17
Daedalus51

Daedalus51
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Sehr guter Post MagicBullet. Aber du machst leider auch wieder das gleiche wie Ch3ng. Ihr löst ein Problem in dem ihr es euch zu einfach macht und reduziert. Ich sage nur nochmal, weniger ist nicht gleich mehr und mehr ist nicht gleich besser. Es muss durchdacht sein.



Warum war das Inventar so unübersichtlich? Weil es soviele Items gab? Die muss man jetzt reduzieren damit es übersichtlich wird? So ein Käse! Ist ein Lexikon unübersichtlich nur weil viel drin steht?



Ist es nicht viel Sinnvoller das Problem von der Seite "Wie programmiere ich ein sinnvolles, einfach zu benutzendes Inventorymanagement für Konsole UND Pc" anzugehen? Sollte man nicht da eher seine Mühr einstecken statt den Anspruch rauszustreichen?



Ich verstehe schon um was es euch geht und ich kann auch die Argumente teils nachvollziehen. Aber hier sieht es für mich so aus wie wenn gekürzt wurde, weil wenn man es nicht gekürzt hätte sonder ausgefeilt wäre ME2 erst im Herbst gekommen. Wäre mir persönlich so lieber gewesen aber naja.



Und nochma...versteht mich nicht falsch, ich liebe das Game. Aber ich finde es halt schade das im Vergleich zu ME1 die typischen Rollenspielelemente nicht verbessert und ausgearbeitet, sondern aus Angst den Fans wieder nicht zu gefallen ganz gestrichen wurden. Somit wird Mass Effect 2 ABGESEHEN von der Story und den Entscheidungen immer austauschbarer.

#18
MagicBullet

MagicBullet
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Unübersichtlich deswegen, weil ich nach einer Mission auf einmal dreißig Gegenstände bekam - Mal mehr, mal weniger brauchbar. Und jedes davon einzeln in Universalgel bzw. Kohle umzuwandeln war bestenfalls ne hackelige Angelegenheit, bedingt durch die merkwürdige Menüführung. Hat mir nicht so zugesagt, aber gut, da bin ich ja auch ziemlich DAO-verwöhnt was die Sortierung und die Einordnung belangt. :-)



Natürlich ist weniger nicht gleich mehr - mir wäre es auch lieber gewesen, wenn ME2 erst im Herbst erschienen wäre - ausgereift, komplett, noch besser. Aber es war die Entscheidung des Entwicklerteams ein Inventorymanagement zu streichen - Was ich persönlich auch schade finde, aber die angestrebte "Lösung" ist für mich in Ordnung.



Was sich derzeit bei Bioware durchschlägt, ist das das Vertrauen der Fans infrage gestellt - Die finanziellen Bedürfnisse bestimmter Publisher (jeder weiß wer gemeint is) werden wohl offenbar höher gestellt als der künstlerische Anspruch. Und wer sich kurz mit ihhh ää! beschäftigt hat, wird wohl wissen wie desolat deren Finanzlage aussieht.



Ob das freiwillig geschieht darf bezweifelt werden - aber EA war schon immer nen Termintreiber, ob fertig, ob Alpha, Beta oder Datenschrott... hauptsache pünktlich raus. Mass Effect ist zwar fertig, aber einige Elemente hätten einfach noch dazugehört. Siehe Inventorysystem oder auch das Fahrzeug - ich glaube nicht, dass es von Anfang an als DLC geplant war. Zumidnest die bereits integrierte Fahrzeugsteuerung spricht dagegen. Aber immerhin, es ist im großen und ganzen fertig geworden, und keine halbfertige Beta wie Gothic III. ..... Und bevor mir jetzt jemand vorwirft dass ich etwas durcheinander bringe, jaaaa ich weiß dass Jowood GIII gepublished hat.





Ich persönlich glaube, dass Bioware mit diesem ...sagen wir Experiment, sehen wollte, was ankommt und was nicht - Und diese Erfahrung beim Abschluss der Trilogie einsetzen.

ME1 war eine undefinierbare Mischung aus ThirdPersonShooter und RPG (Nach der Definition ala Attribute und Sammelwut) - dementsprechend gemischt wurde es aufgenommen.

Jetzt hat Bioware die Rollenspielanteile auf ein spielbegleitendes, aber nicht dominierendes Element zusammengestrichen, um zu sehen wie das ankommt.

Teil III wird das beherzigen - geschätzt ein schnelles, actionorientiertes, aber mit mehr "klassischen" Rollenspielelementen durchsetztes Gameplay



Was Kritik anbelangt, ist Bioware sehr eigen. Natürlich nehmen sie das Feedback und versuchen daraus was zu machen - aber wenn sie sagen, "das ist gut, das bleibt so" dann ist das einfach so.

Ich glaube eiglt. dass Bioware die letzte Schmiede ist, die ein Spiel noch als Kunstwerk betrachtet - keine Fließbandware wie die letzten 39382 Fifa´s, wo die Namen der Spieler ausgetauscht wurden.




#19
Lithrian83

Lithrian83
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Fahrendheit verhält sich zu Whispered World wie



Mass Effect 2 zu Dragon Age:Origins





Ja, ich denk, damit hab ich alles gesagt, was ich zum Ausdruck bringen wollte :o)

#20
Daedalus51

Daedalus51
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Yup seh ich auch so @MagicBullet ;) Bin echt mal gespannt wie sie den Input für ME3 verarbeiten^^

Das mit iiihhh ey is halt sone Sache...wer weiss ob sich da je was dran ändern wird.

#21
Jahschua

Jahschua
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Ich finde in ME2 wird im gegensatz zu ME1 die tragende Hauptgeschichte vernachlässigt was dem spiel die spannung und die tiefe nimmt. Stattdessen Rekrutiert man ständig Team Member und kümmert sich um deren Problemchen und darin liegt die eigentliche Hauptaufgabe in ME2. Die eigentliche Story geht dabei irgendwie unter finde ich was eigentlich schade ist. Denn in ME1 war die Story geradliniger was ich besser fand. Über den Anteil an RP scheiden sich ja die Geister...wenn man wirklich die ganzen dialogoptionen die einen zur verfügung stehen ausnützt kann man doch einige Zeit an RP rausschinden und viel über die verschiedenen chars erfahren. Was ein Athmosphärenkiller ist sind meiner bescheidenen Meinung nach die Ladebildschirme...viel schlüssiger war es da mal mit nem lift zu fahren und die nachrichten oder die gespräche der Team member zu hören und auch das aus-einsteigen ins schiff mittels Luftschleuse die übrigens Taktisch mehr als nur unklug positioniert ist *ggg* In welchem Schiff komm ich direkt von draussen auf die Brücke...aber daß ist eine andere Geschichte.....

#22
ch3ng

ch3ng
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[quote]MagicBullet wrote...


[quote] 
Was sich derzeit bei Bioware durchschlägt, ist das das Vertrauen der Fans infrage gestellt - Die finanziellen Bedürfnisse bestimmter Publisher (jeder weiß wer gemeint is) werden wohl offenbar höher gestellt als der künstlerische Anspruch. Und wer sich kurz mit ihhh ää! beschäftigt hat, wird wohl wissen wie desolat deren Finanzlage aussieht.
[/quote]

Ich denke nicht, dass sie das Vertrauen der Fans in Frage stellen. Man muss es auch aus der Sicht der Entwickler sehen. Sie verbinden hier 2 Gerne (Shooter, RPG) und somit sind hier 2 Zielgruppen (die Shooter Community und die RPG Community) die verschiedene Wünsche für ME2 bzw. 3 haben. Daher ist es unmöglich jedem es recht zu machen. Natürlich hoffe ich auch, dass es in Teil 3 wieder ein Inventar gibt.

Und das lästige Thema mit den Kosten <_< Jedes Unternehmen stellt erstmal den finanziellen Aspekt am höchsten, da jeder maximalen Gewinn erzielen möchte. Und mit Spielen, wie FIFA 09/10 zeigt EA, dass sie auf die Community hören. Außerdem kenne ich keinen Publisher der so viele kostenlose Spiele anbietet wie EA (Battlefield Heroes, bald n kostenloses FIFA, Battle Forge mit Dx 11 Grafik,...) Außerdem gibt es viele kostenlose DLC´s, aber die sieht jeder gerne hinweg, da ein Mensch sich immer mehr an negative Aspekte erinnert als als positive. Schaut euch doch mal WOW an die bekommen jeden Monat Millionen und haben mit MW2 ein Spiel abgeliefert, dass eine Story von 6 Std hat... Ich wette mit euch, dass sie trotz ihrem Gewinn von 500 - 1000 millionen den nächsten Map Pack nicht kostenlos anbieten. 

Es gab mal ein Spiel vor vielen Jahren, dass eine große Spielwelt hatte (die größte bei allen SPielen bisher) und man konnte verschiedenen Berufen nachgehen und jeder Npcs hatte sein eigenes Dessign. Außerdem konnte man mit fast allen Interagieren. Soweit ich es noch in Erinnerug habe hat, dass Spiel kosten von 1 mrd verschlungen und das Unternehmen ist jetzt bankrot. Toll künstlerisch TOp , aber auch nur einmal und nie wieder :P 

Viele behaupten auch EA sei daran Schuld, dass ein paar RPG Elemente gestrichen worden und was ist bitte mit DA:O was auch unter EA entwickelt wurde??? 

 
[quote] Ich persönlich glaube, dass Bioware mit diesem ...sagen wir Experiment, sehen wollte, was ankommt und was nicht - Und diese Erfahrung beim Abschluss der Trilogie einsetzen. 
ME1 war eine undefinierbare Mischung aus ThirdPersonShooter und RPG (Nach der Definition ala Attribute und Sammelwut) - dementsprechend gemischt wurde es aufgenommen.
Jetzt hat Bioware die Rollenspielanteile auf ein spielbegleitendes, aber nicht dominierendes Element zusammengestrichen, um zu sehen wie das ankommt.
Teil III wird das beherzigen - geschätzt ein schnelles, actionorientiertes, aber mit mehr "klassischen" Rollenspielelementen durchsetztes Gameplay
[/quote]

Denke ich auch...

[quote] Was Kritik anbelangt, ist Bioware sehr eigen. Natürlich nehmen sie das Feedback und versuchen daraus was zu machen - aber wenn sie sagen, "das ist gut, das bleibt so" dann ist das einfach so. 
Ich glaube eiglt. dass Bioware die letzte Schmiede ist, die ein Spiel noch als Kunstwerk betrachtet - keine Fließbandware wie die letzten 39382 Fifa´s, wo die Namen der Spieler ausgetauscht wurden.

[/quote]

Es wäre schon, wenn Teil 3 wie ein neues Fifa entwickelt wird. Seit 2-3 Jahren arbeitet das FIFA Team eng mit der Community zusammen und ladet immer mal wieder Gamer zum Spielen in ihr Büro ein. Und man sieht was drauß geworden ist... Es ist keine 39382 FIfa sondern der Sprung von 08-10 ist ein großer Fortschritt im Gameplay, Managermodus, Online-Modus, Be a Pro-Modus, Adidas Live Season. Mittlerweile ist PES eher eine 0815 Produktion, da sie immer schlechter entwickeln. FIFA 10 ist auch das best bewerteste Sportspiel in dieser Generation. 

Modifié par ch3ng, 08 février 2010 - 02:40 .