Hennrik drehte sich um " Frauen schlägt man nicht , hat man dir das nicht in den Dicken Schädel gedrückt ? " Verständnisslos schüttelte er den Kopf .
Es war einmal... (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 03 2010 12:24
#351
Posté 16 juin 2010 - 08:56
#352
Posté 16 juin 2010 - 09:06
Rowan wurde von einem Schaukeln wach. Sie machte mühevoll die Augen auf, um fest zustellen, dass die Welt auf dem Kopf stand. Sie brauchte einen Moment um zu bemerken, dass sie über der Schulter des Kriegers hing. Ihr Kopf dröhnte bei jedem seiner Schritte.
„…runter lassen…“ nuschelte sie. Ihre Kehle schmerzte bei jedem Wort.
Kraftlos klopfte sie auf seinen Rückenpanzer und gab dann wieder auf. Halb wach, halb weggetreten ließ sie das Geschaukel über sich ergehen und wünschte sich ein baldiges Ende.
„…runter lassen…“ nuschelte sie. Ihre Kehle schmerzte bei jedem Wort.
Kraftlos klopfte sie auf seinen Rückenpanzer und gab dann wieder auf. Halb wach, halb weggetreten ließ sie das Geschaukel über sich ergehen und wünschte sich ein baldiges Ende.
#353
Posté 16 juin 2010 - 09:08
Ripper grinste weiter dämlich vor sich hin.
"Mhm...Mensch ist Mensch...ob nun Frau oder Mann.
Aber man hat mir in den Schädel gedrückt...das wenn einer bewusstlos ist...man ihn ruhig mal etwas verhauen darf...und etwas Prügel hat noch nie jemanden geschadet.
Außerdem heißt es doch...Tritt drauf solang er am Boden liegt."
Er verlagerte seinen Griff auf den Arsch der Frau und ging provokant grinsend weiter durch die Wildnis......
"Mhm...Mensch ist Mensch...ob nun Frau oder Mann.
Aber man hat mir in den Schädel gedrückt...das wenn einer bewusstlos ist...man ihn ruhig mal etwas verhauen darf...und etwas Prügel hat noch nie jemanden geschadet.
Außerdem heißt es doch...Tritt drauf solang er am Boden liegt."
Er verlagerte seinen Griff auf den Arsch der Frau und ging provokant grinsend weiter durch die Wildnis......
Modifié par xX Ripper Xx, 16 juin 2010 - 09:09 .
#354
Posté 16 juin 2010 - 09:18
"Sagt , wer hat euch mit Verstand verflucht und versucht Manieren beizubringen " , fragte Hennrik den Hünen , wärend sie sich einen Unterschlupf für die Nacht suchten . Unter einigen Zypressen wurden sie schließlich fündig . Der Boden war weich von den herabgefallenen Nadeln und das wichtigste war , er war trocken . " Leg sie hier drüben hin . Mal sehen , was ein alter Magier noch zu an Tricks auf lager hat . " Er legte seine Hand auf ihre Brust . Ein sanftes Leuchten ging von ihr aus , als die Bögenschützin schleim und fauliges Wasser aushustete . Er verabreichte ihr einige weitere Tränke und entzündete sich dann eine Pfeife .
Modifié par MeisterGamer, 16 juin 2010 - 09:32 .
#355
Posté 16 juin 2010 - 09:37
Rowan fühlte sich besser, nachdem der Alte sich um sie gekümmert hatte.
Sie zwang sich ein Lächeln auf die Lippen. „Danke.“
Sie setzte sich halb auf und kramte in ihrem Rucksack. Er war vollkommen mit Schlamm angefüllt, doch sie fand bald den Wasserbeutel, den sie suchte und trank daraus. Den ersten Schluck spie sie wieder aus. Ihre Kehle und ihre Lungen brannten wie Feuer und ihr Körper fühlte sich schlapp an und schmerzte.
Rowan verpackte den Wasserschlauch wieder, legte sich in das Laub zurück und schloss die Augen.
Sie zwang sich ein Lächeln auf die Lippen. „Danke.“
Sie setzte sich halb auf und kramte in ihrem Rucksack. Er war vollkommen mit Schlamm angefüllt, doch sie fand bald den Wasserbeutel, den sie suchte und trank daraus. Den ersten Schluck spie sie wieder aus. Ihre Kehle und ihre Lungen brannten wie Feuer und ihr Körper fühlte sich schlapp an und schmerzte.
Rowan verpackte den Wasserschlauch wieder, legte sich in das Laub zurück und schloss die Augen.
#356
Posté 16 juin 2010 - 09:42
" Ich helfe immer gerne , es gibt keinen Grund zum Dank " , sagte Hennrik . Er gab ihr ein kleines Fläschchen bläulich schimmernden Inhaltes . " Miruvor . Ich empfehle nur einen kleinen Schluck , wenn du deine Innereien noch behalten möchtest , aber es lindert die Schmerzen und hilft gegen die Vergiftung . "
Modifié par MeisterGamer, 16 juin 2010 - 09:44 .
#357
Posté 16 juin 2010 - 09:47
Rowan trank einen kleinen Schluck davon und verzog das Gesicht, als ihr die Flüssigkeit beißend die Speiseröhre hinunterrann. Doch schon kurz danach breitete sich ein wohliges Kribbeln in ihrem Körper aus, welches den Schmerz etwas linderte.
Sie ließ sich erschöpft zurücksinken und wollte nur noch schlafen. Dass sie seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte und voller Schlamm war, interessierte sie im Moment nicht mehr.
Sie ließ sich erschöpft zurücksinken und wollte nur noch schlafen. Dass sie seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte und voller Schlamm war, interessierte sie im Moment nicht mehr.
#358
Posté 16 juin 2010 - 09:50
Hennrik lehnte sich gegen einen Stamm und begann verknügt bunte Rauchkringel auszustoßen. Mal Rot , mal Gelb , Grün , dann wieder Violett oder Blau . Große , kleine , die durch die großen schwebten und dann in richtung Moor verschwanden oder ich gegenseitig um die Bäume jagten .
Modifié par MeisterGamer, 16 juin 2010 - 09:53 .
#359
Posté 16 juin 2010 - 10:11
Nachdem Ripper die Frau in die Ecke geworfen hatte verzog er sich unter eine dichte Tanne und breitete dort sein gemütliches Lager aus. Nur noch ein heißes Feuer und es war perfekt.
Er sammelte ein paar trockene Holzstücke zusammen und stellte sie zu einer Pyramide auf.
Dann hob er seinen Arm und eine kleine Flamme entfachte in seiner Handfläche...womit er mit leichtigkeit die Holzpyramide entzündete...vielleicht etwas zu groß aber für ihn vollkommen perfekt.
Er mochte das Element Feuer...weshalb er es sich neben seinen Arkan Krieger Kenntnissen auch beigebracht hatte. Schweigend legte er sich auf seine weiche Wolldecke, schaute durch die Tanne in den Sternenhimmel und genoss die angenehme hitze des Feuers......
Er sammelte ein paar trockene Holzstücke zusammen und stellte sie zu einer Pyramide auf.
Dann hob er seinen Arm und eine kleine Flamme entfachte in seiner Handfläche...womit er mit leichtigkeit die Holzpyramide entzündete...vielleicht etwas zu groß aber für ihn vollkommen perfekt.
Er mochte das Element Feuer...weshalb er es sich neben seinen Arkan Krieger Kenntnissen auch beigebracht hatte. Schweigend legte er sich auf seine weiche Wolldecke, schaute durch die Tanne in den Sternenhimmel und genoss die angenehme hitze des Feuers......
Modifié par xX Ripper Xx, 16 juin 2010 - 10:30 .
#360
Posté 16 juin 2010 - 10:33
Rowan riss die Augen auf und erstarrte, als sie das Feuer aus den Händen des Kriegers kommen sah. Er war also auch ein Magier! Das hatte gerade noch gefehlt. Sie betrachtete ihn kritisch. Immer war er in voller Rüstung, nur einmal kurz hatte sie sein Gesicht gesehen. Er hatte Tätowierungen im Gesicht, genauso wie sie selber. Was wohl für eine Geschichte dahinter steckte.
Rowan merkte, dass sie ihn anstarrte und schaute schnell zu Boden. Dann kramte sie ihren Umhang aus der Tasche und stopfte das schlammige Bündel gleich darauf resigniert wieder weg. Das würde eine unangenehme kalte und nasse Nacht werden. Sie rutschte ein Stück näher ans Feuer, rollte sich zusammen und hoffte, dass ihre Rüstung wenigstens bald trocken werden würde.
Rowan merkte, dass sie ihn anstarrte und schaute schnell zu Boden. Dann kramte sie ihren Umhang aus der Tasche und stopfte das schlammige Bündel gleich darauf resigniert wieder weg. Das würde eine unangenehme kalte und nasse Nacht werden. Sie rutschte ein Stück näher ans Feuer, rollte sich zusammen und hoffte, dass ihre Rüstung wenigstens bald trocken werden würde.
#361
Posté 16 juin 2010 - 11:09
Ripper`s Augenlider wurden immer schwerer.
Das einzige was ihm vorm einschlafen hinderte war...das Geräusch einer bibbernden Frau die vor Kälte mit ihren Zähnen klapperte...und das ging Ripper auf die Nerven.
Er packte energisch eine kleine Decke und warf sie im hohen Bogen übers Feuer zu der bibbernden Frau. Dann drehte er ruckartig den Kopf zu ihr und schaute durch die tanzenden Flammen direkt in ihr Gesicht. Durch die hellen Flammen leuchteten seine Augen grünlich auf...aber das war auch alles was man sehen konnte.
Schweigend starrte er sie an......
#362
Posté 16 juin 2010 - 11:26
Rowan zog die Decke an sich und erwiderte den Blick. Neben sich konnte sie den alten Magier schnarchen hören. Sie überlegte kurz, dann fing sie an, ihre nasse Lederrüstung abzulegen. Das dünne Hemd, welches sie darunter trug, war zwar auch nicht mehr ganz trocken, doch sie behielt es an. Sie legte ihre Sachen nahe ans Feuer heran damit sie trocknen konnten. Dann wickelte sie sich in die Decke und starrte dem Krieger in die Augen.
#363
Posté 17 juin 2010 - 12:16
Ripper starrte die Frau weiter an und ließ keine Sekunde den Blick von ihr schweifen...auch nicht als sie ihre Lederrüstung auszog und unter dem dünnen Hemd ihre Brustwarzen hervortraten.
Er schaute ihr zu als sie sich wie ein ängstliches Tier in der Decke einmurmelte und ihn mit ihren funkelden Augen anschaute. Seine Blicke schienen sie zu durchlöchern und auszuziehen bis sie langsam ihre Augen schloss und einschlief.
Ein Mensch der schlief war immer ruhig und voller frieden...ohne Böses...wie ein Kind Gottes.
Ripper richtete sich leise auf und schaute sich kurz um.
Der ältere Mann mit dem Hut...schien mit seinen Rauchkringel beschätigt zu sein und nicht mehr anwesend. Er versuchte zu der Frau zu schleichen ohne Lärm zu machen...was allerdings mit der schweren Rüstung etwas schwierig war. Als er sie erreicht hatte...kniete er sich zu ihr runter und zog seinen rechten Handschuh aus. Langsam legte er seine schwitzigen Hände auf ihre Schulter und schaute sie an. Dann fuhr er mit den Fingern langsam über ihren nackten Hals nach oben und durch ihr samtweiches Haar. Er hatte in seinem Leben selten so etwas gespürt...wie eine Frau.
Das gegenteil von sich selbst.
Er konnte dieses Gefühl nicht ertragen und zog seine Hand ruckartig wieder zurück und versteckte sie wieder in seinem Plattenhandschuh. Ruhig legte er sich wieder in seine gemütliche Ecke...entzündete eine kleine Kerze und machte es sich unter der Tanne bequem.
Aufeinmal spürte er etwas warmes und weiches das sich nahe seines Kopfes niederließ.
Ein zufriedenes schmatzen ertönte und Ripper legte seinen Kopf in das weiche Fell seines Hundes.
Wie es aussah war er die Zeit über auf Jagd gewesen...was auch sonst...er hatte schließlich immer hunger. Aber ohne Grund würde er niemals jemand töten.
Auf einer gewissen art und weise waren Tiere schlauer als Menschen, Elfen, Zwerge, Qunari oder sonstigem Zeug. Sie haben nie eine Sünde begangen...und müssen nun wegen uns leiden.
Er spürte das leise Atem seinen Hundes und versank in Gedanken.
Ripper hoffte in Ostagar etwas zu finden was er suchte.
Ihm war nun klar...das die Söldner in seinem Lager kein Zufall waren.
Da steckte mehr dahinter...und er war sich sicher das er in Ostagar eine Antwort fand.
Denn die Söldner sind nicht ohne Grund genau in diese richtung geflohen.
Aber das beunruhigenste lag viel weiter zurück.
Sein Hund hatte damals bei seiner Rückkehr aus den Freien Marschen...eine Botschaft von einer Elfe namens Jule mitgebracht. Diese Botschaft besagte das die drei Elfen die er verfolgt hatte in der Nacht von einem komischen Mann angegriffen wurden der nach Ripper fragte oder viel mehr verlangte. Das bedeutete das er von irgendjemand gesucht wurde.
Dazu kamen diese seltsamen Zeichen und Träume.
"Wenn der Kampf endet wird er erwachen."
"Das Ende ist der Anfang."
"Er ist erwacht und das Ende ist nahe"
Und der Traum war letztendlich die Krönung.
Irgendetwas stimmte hier gewaltig nicht und Ripper würde herausfinden was.
Ihr erstes Ziel war...Ostagar.
Ripper´s Hund war bereits schon am schlafen als Ripper wieder aus seiner Gedankenwelt erwachte und sich zur Seite drehte.
Nun...war es Zeit zu ruhen......
#364
Posté 17 juin 2010 - 07:39
Rowan erwachte, als ein schwaches Licht am Horizont vom herannahenden Morgen kündete. Das Feuer war bereits herunter gebrannt und glomm nur noch etwas. Leise stieg sie aus ihrer Decke und streckte ihre Glieder. Ihr ging es einigermaßen gut, was wahrscheinlich nur den Tränken des alten Mannes zu verdanken war.
Lautlos legte sie ihre Rüstung wieder an. Ihren Waffengurt ließ sie auf ihrem Lager liegen und nahm nur ihren Bogen mit. Der Köcher mit den Pfeilen hängte über ihrer Schulter. Bevor sie ging legte sie etwas trockenes Holz über die Glut und blies in die Asche hinein, um das Feuer wieder zu entfachen.
Ihr Weg führte sie in den Wald hinein. Es war noch dunkel und dicke Nebelschwaden flossen über den Boden. Die Vögel schliefen noch und er waren nur wenige Geräusche zu hören. Rowan kam an einem kleinen Bach vorbei. Sie machte halt und wusch sich das Gesicht mit dem kühlen und klaren Wasser ab. Auch den groben Schmutz ihrer Rüstung wusch sie sich oberflächlich ab. Sie konnte sich wahrscheinlich eine neue zu legen, da sie vor ihrem Schlammbad bereits nicht mehr im allerbesten Zustand gewesen war.
Rowan blickte in das Wasser des Baches und sah ihr Spiegelbild. Das tat sie nicht oft, und sie wusste auch warum. Die Frau, die ihr entgegen blickte hatte blondes, mittellanges Haar, das zum Teil zu Zöpfen gebunden war. Sie konnte schwach erkennen, dass sie einen Bluterguss auf ihrer Wange trug, doch das störte sie nicht weiter. Das Tattoo war das Problem. Es war ein Teil ihrer Vergangenheit und würde sie für den Rest ihres Lebens zeichnen. Nur selten konnte sie diesen Anblick ertragen, denn sofort kamen die Erinnerungen wieder hoch.
Rowan schlug ärgerlich mit der Handfläche auf das Wasser und stand auf. Sie schüttelte die Bilder in ihrem Kopf weg und machte sich weiter auf ihren Weg.
Nach einer Weile konnte sie voraus ein leises Geräusch vernehmen. Ein sanftes Scharren und Rascheln. Lautlos spannte sie einen Pfeil in den Bogen und wartete. Nach scheinbar endlosen Minuten surrte der Pfeil in die Dunkelheit und endete mit einem dumpfen Ton im Schwarz des Waldes. Rowan wartete einen Augenblick, dann schritt sie ihrem Pfeil hinterher und zog ihn aus dem noch warmen, schlaffen Körper eines Hasen. Nach eine kurzen Betrachtung band sie ihn zufrieden an ihren Gürtel und ging weiter.
Nachdem ihr ein weiterer Hase zum Opfer gefallen war, begab sie sich auf den Weg zurück ins Lager. Einige Schritte davor ließ sie sich auf den Boden nieder und begann, die Hasen auszuweiden. Ein Rascheln in den Büschen ließ sie aufschauen. Der Mabari blickte ihr erwartungsvoll entgegen und setzte sich vor sie. Rowan warf ihm die Innereien zu, über die er sich augenblicklich her machte.
Sie betrat das Lager und fand beide Männer noch schlafend vor, wobei sie das bei dem Krieger aufgrund seines Helmes nicht genau sagen konnte. Die Hasen spießte sie auf zwei Äste und steckte sie so in die Erde, dass sie über dem mittlerweile höher brennenden Feuer hingen. Dann griff sie nach ihrer Tasche und lief den Weg zurück zum Bach, um ihre Sachen zu waschen und ihren Wasserschlauch aufzufüllen. Sie hoffte, dass einer der Männer rechtzeitig aufwachte, um die Hasen zu wenden. Über den Hund machte sie sich keine Sorgen. Er schien wohlerzogen und würde ihr Frühstück wohl unangetastet lassen.
Lautlos legte sie ihre Rüstung wieder an. Ihren Waffengurt ließ sie auf ihrem Lager liegen und nahm nur ihren Bogen mit. Der Köcher mit den Pfeilen hängte über ihrer Schulter. Bevor sie ging legte sie etwas trockenes Holz über die Glut und blies in die Asche hinein, um das Feuer wieder zu entfachen.
Ihr Weg führte sie in den Wald hinein. Es war noch dunkel und dicke Nebelschwaden flossen über den Boden. Die Vögel schliefen noch und er waren nur wenige Geräusche zu hören. Rowan kam an einem kleinen Bach vorbei. Sie machte halt und wusch sich das Gesicht mit dem kühlen und klaren Wasser ab. Auch den groben Schmutz ihrer Rüstung wusch sie sich oberflächlich ab. Sie konnte sich wahrscheinlich eine neue zu legen, da sie vor ihrem Schlammbad bereits nicht mehr im allerbesten Zustand gewesen war.
Rowan blickte in das Wasser des Baches und sah ihr Spiegelbild. Das tat sie nicht oft, und sie wusste auch warum. Die Frau, die ihr entgegen blickte hatte blondes, mittellanges Haar, das zum Teil zu Zöpfen gebunden war. Sie konnte schwach erkennen, dass sie einen Bluterguss auf ihrer Wange trug, doch das störte sie nicht weiter. Das Tattoo war das Problem. Es war ein Teil ihrer Vergangenheit und würde sie für den Rest ihres Lebens zeichnen. Nur selten konnte sie diesen Anblick ertragen, denn sofort kamen die Erinnerungen wieder hoch.
Rowan schlug ärgerlich mit der Handfläche auf das Wasser und stand auf. Sie schüttelte die Bilder in ihrem Kopf weg und machte sich weiter auf ihren Weg.
Nach einer Weile konnte sie voraus ein leises Geräusch vernehmen. Ein sanftes Scharren und Rascheln. Lautlos spannte sie einen Pfeil in den Bogen und wartete. Nach scheinbar endlosen Minuten surrte der Pfeil in die Dunkelheit und endete mit einem dumpfen Ton im Schwarz des Waldes. Rowan wartete einen Augenblick, dann schritt sie ihrem Pfeil hinterher und zog ihn aus dem noch warmen, schlaffen Körper eines Hasen. Nach eine kurzen Betrachtung band sie ihn zufrieden an ihren Gürtel und ging weiter.
Nachdem ihr ein weiterer Hase zum Opfer gefallen war, begab sie sich auf den Weg zurück ins Lager. Einige Schritte davor ließ sie sich auf den Boden nieder und begann, die Hasen auszuweiden. Ein Rascheln in den Büschen ließ sie aufschauen. Der Mabari blickte ihr erwartungsvoll entgegen und setzte sich vor sie. Rowan warf ihm die Innereien zu, über die er sich augenblicklich her machte.
Sie betrat das Lager und fand beide Männer noch schlafend vor, wobei sie das bei dem Krieger aufgrund seines Helmes nicht genau sagen konnte. Die Hasen spießte sie auf zwei Äste und steckte sie so in die Erde, dass sie über dem mittlerweile höher brennenden Feuer hingen. Dann griff sie nach ihrer Tasche und lief den Weg zurück zum Bach, um ihre Sachen zu waschen und ihren Wasserschlauch aufzufüllen. Sie hoffte, dass einer der Männer rechtzeitig aufwachte, um die Hasen zu wenden. Über den Hund machte sie sich keine Sorgen. Er schien wohlerzogen und würde ihr Frühstück wohl unangetastet lassen.
#365
Posté 17 juin 2010 - 04:46
Hennrik wurde vom Geruch von gebratenem Fleisch geweckt . Er hatte zwar einen überaus festen Schlaf , doch wenn es Gelegenheit zum Essen gab , dann wusste er das . " Hmmm ... " grummelte er und setzte sich auf . Ein Feuer brannte und über ebendiesem Feuer hingen zwei gehäutete Hasen . Es duftete köstlich . Der Hüne war anscheinend noch im Niuchts unterwegs , also machte Hennrik sich leise davon . Es war noch etwas düster , aber die Sonne hing schon über den Spitzen der Berge im Osten . Nebel waberte über die Moorfelder , frösche quarkten . Langsam ging er auf der Suche nach festem Land über seinen herbeigezauberten Eisweg . Tatsächlich fand er was er suchte . Auf einem flecken trockenen Landes wuchs ein Brombeerbusch , zu dieser Jahreszeit über und über mit Beeren bedeckt . Nachdem er einen kleinen Beutel damit gefüllt hatte , kehrte er zum Lager zurück .
#366
Posté 17 juin 2010 - 06:02
Nachdem Rowan ihre schlammigen Sachen ausgewaschen hatte, machte sie sich auf den Weg zurück zum Lager. Unterwegs fand sie etwas Salbei, von dem sie ein paar Blätter abrupfte und mitnahm. Im Lager angekommen lag der Krieger immer noch auf seiner Decke, der Magier war jedoch wach und lächelte sie an. Sie nickte ihm kurz zu und hängte ihre nassen Sachen an einem nahestehenden Baum auf. Dann ging sie zum Lagerfeuer und richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Hasen. In ihrem Rucksack trug sie immer ein kleine Dose mit Salz bei sich, die dem Erbauer sei Dank von der Nässe verschont geblieben war. Sie nahm etwas von dem Salz in ihre Hände und zerrieb es zusammen mit den Salbeiblättern zwischen den Handflächen. Dann rieb sie damit die eine Seite der Hasen ein, wendete sie einmal und rieb die andere Seite ebenfalls ein.
Nachdem sie sich die Hände am Gras sauber geputzt hatte, legte sie ihren Waffengurt an und setzte sich auf ihr Lager.
Nachdem sie sich die Hände am Gras sauber geputzt hatte, legte sie ihren Waffengurt an und setzte sich auf ihr Lager.
#367
Posté 17 juin 2010 - 07:27
Ripper öffnete langsam seine klebrigen Augen und schaute in den wolkenbedeckten Himmel.
Einen Moment lang dachte er immer noch zu träumen...aber dann stieg ihm ein Geruch in die Nase. Der Geruch von gebratenem Fleisch.
Mühselig richtete er sich auf und schaute aufs Feuer...es war weiter runtergerbannt und über den Flammen bruzelten zwei knusprige Hasen.
Neben ihm lag sein Hund und verschlang hungrig ein paar saftige Innerein.
Ripper ignorierte die beiden anderen und ging schnellen Schrittes tiefer in den Wald.
Weit von den anderen entfernt...riss er sich die die Rüstung vom leib die seine Hüfte und Becken bedeckte. Er entfernte den Schutz um sein Glied und erleichterte sich zufrieden an einem Baum.
Es war schon etwas länger her dass er sich so frei fühlte.
Nach einigen Minuten kehrte er zum Lager zurück uns setzte sich wieder schweigend unter die Tanne......
#368
Posté 17 juin 2010 - 07:39
Rowan nahm die Hasen vom Feuer, als sie fertig waren. Einen warf sie dem Krieger zu, der ihn geschickt auffing. Von dem anderen riss sie sich ein Stück ab und reichte den Rest an den Magier weiter. Sie setzte sich wieder auf ihr Lager und aß ihren Teil mit Genuss.
#369
Posté 17 juin 2010 - 07:51
Im letztem Moment fing Ripper geschickt den heranfliegenden Hasen auf und schaute ihn an.
Er war froh das er ihn nicht getötet hatte...aber verspeisen würde er ihn mit genuss.
Wie ein wildes Tier nahm er den Hasen auseinander und aß ihn langsam auf.
Am ende war kaum etwas übrig geblieben...nur ein paar Reste die er seinem Hund als Nachspeise zuwarf. Zufrieden leckte er sich die Finger und lehnte sich zurück.
Nachdem Ripper noch eine weile das Feuer genossen hatte...schaute er kurz zu den anderen beiden und seufzte. Dann packte er seine Sachen wieder ein und trennte sich schweren Herzens von seinem gemütlichen Schlafplatz unter der Tanne.
Mit einem mächtigen Schwung schleuderte er seine Axt Ròmker über die Köpfe der anderen beiden und ließ sie scheppernd auf seine Schulter donnern.
Er grinste dämlich und wartete auf die anderen beiden Genossen......
#370
Posté 17 juin 2010 - 08:03
Hennrik nahm dankend den Hasen entgegen . Er duftete köstlich ! So gut hatte er seit seiner Abreise in der Taverne nicht mehr gegessen . Der Mabari schaute ihn mit seinen kleinen Augen an , in Erwartung einer Nachspeise , doch Hennrik wollte mit den Knochen etwas ausprobieren . " Achtung , zurückterten bitte . Mal sehen , ob ich das noch beherrsche . " Er legte den Kadaver auf den Boden und hob den Stab . Nachdem er einige arkane Formeln rezitiert hatte , tropfte Blut vom unteren Ende des Stabes auf das Skelett . Er stieß den Stab in den Boden und der Hase - oder besser das , was noch übrig war , - setzte sich aus und schaute ihn mit seinen leeren Augenhöhlen an . " Ich habs gewusst ", jubelte er , " Er kann es noch , der alte mann . Komm mein kleiner !"
Modifié par MeisterGamer, 17 juin 2010 - 08:06 .
#371
Posté 17 juin 2010 - 08:04
Rowan legte die Decke zusammen und reichte sie dem Krieger zurück.
„Danke.“
Mit dem Fuß schob sie Erde über die Feuerstelle. Sie schulterte ihren Rucksack und hing ihren Umhang, der noch nass war über ihren Rucksack. Den Bogen legte sie ebenfalls über ihre Schulter und trat dann neben den Krieger und wartete auf den Magier.
„Danke.“
Mit dem Fuß schob sie Erde über die Feuerstelle. Sie schulterte ihren Rucksack und hing ihren Umhang, der noch nass war über ihren Rucksack. Den Bogen legte sie ebenfalls über ihre Schulter und trat dann neben den Krieger und wartete auf den Magier.
#372
Posté 17 juin 2010 - 08:26
Hennrik packte seine Siebensachen und eilte hinterher . Ostagar war nicht mehr fern ! Er hoffte Antworten zu finden . Und Spuren .
#373
Posté 17 juin 2010 - 09:09
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Den Turm konnte man bereits sehen und so war es nicht schwer, den richtigen Weg zu finden. Der Krieger schritt vorne weg, neben sich sein Hund, gefolgt von dem Magier. Rowan schlug sich wieder seitlich ins Gebüsch und folgte den beiden. Je näher sie dem Turm kamen, desto unruhiger wurde sie. Sie hatte viel Schlimmes über diesen Ort gehört und wusste nicht, was sie erwarten würde. Ihr war, als wären nach einiger Zeit sogar die Stimmen des Waldes verstummt, oder bildete sie sich das nur ein?
Rowan lief voraus, als sie erkennen konnte, dass sich der Wald lichtete. Vor den anderen erreichte sie den Saum der Bäume und blickte auf eine Lichtung, an deren Ende eine breite Steintreppe zu sehen war. Links und rechts davor waren hölzerne Aussichtsplattformen, die zum Teil jedoch stark verkohlt und herunter gekommen waren. Am höchsten Punkt der Treppe, lag ein massives Tor, welches den Eingang zu dem gigantischen Turm darstellte, der sich in die Höhe erhob. Er musste mindesten drei Stockwerke zählen.
Rowan lief lautlos den Rand des Waldes ein Stückchen ab und beobachtete den Platz vor dem Turm. Es schien alles ruhig zu sein, doch so ganz traute sie der Stille nicht. Sie beendete ihre Erkundung und wartete darauf, dass die beiden Männer zu ihr aufschlossen.
Sie hörte sie schon kommen, bevor sie sie sah. Die schweren Schritte des Kriegers, die den weichen Waldboden leicht zum Erzittern brachten, und das leise Pfeifen des Magiers, der sich anscheinend keine Sorgen darüber machte, dass sie von feindlich Gesonnenen frühzeitig entdeckt werden könnten. Außerdem konnte sie die beiden schon von weitem riechen. Ein leichter Geruch von Schweiß, vermischt mit Tabak und Kräutern. Rowan schüttelte den Kopf. Sie waren ein leichtes Ziel für einen Hinterhalt.
Rowan lief voraus, als sie erkennen konnte, dass sich der Wald lichtete. Vor den anderen erreichte sie den Saum der Bäume und blickte auf eine Lichtung, an deren Ende eine breite Steintreppe zu sehen war. Links und rechts davor waren hölzerne Aussichtsplattformen, die zum Teil jedoch stark verkohlt und herunter gekommen waren. Am höchsten Punkt der Treppe, lag ein massives Tor, welches den Eingang zu dem gigantischen Turm darstellte, der sich in die Höhe erhob. Er musste mindesten drei Stockwerke zählen.
Rowan lief lautlos den Rand des Waldes ein Stückchen ab und beobachtete den Platz vor dem Turm. Es schien alles ruhig zu sein, doch so ganz traute sie der Stille nicht. Sie beendete ihre Erkundung und wartete darauf, dass die beiden Männer zu ihr aufschlossen.
Sie hörte sie schon kommen, bevor sie sie sah. Die schweren Schritte des Kriegers, die den weichen Waldboden leicht zum Erzittern brachten, und das leise Pfeifen des Magiers, der sich anscheinend keine Sorgen darüber machte, dass sie von feindlich Gesonnenen frühzeitig entdeckt werden könnten. Außerdem konnte sie die beiden schon von weitem riechen. Ein leichter Geruch von Schweiß, vermischt mit Tabak und Kräutern. Rowan schüttelte den Kopf. Sie waren ein leichtes Ziel für einen Hinterhalt.
#374
Posté 17 juin 2010 - 09:47
Ein eisiger Wind wehte Ripper durchs Visier und er rümpfte seine Nase.
Er stapfte durch den Schnee...gefolgt von den großes Abdrücken seiner Panzerstiefel...und blieb an dem großen Tor zum Turm stehen. Langsam schaute er sich um.
Der Ort hatte etwas vertrautes. Zu seiner rechten bagann hinter einem kleinen Holztor der Kaiserlicher Hochweg...welcher hier aber schon zum größtenteil verfallen war.
Zu anderen Seite erstreckte sich die große Brücke die zum alten Lager führte.
Ripper drehte sich zu seinen beiden Begleitern um und spähte in die Ferne.
Es war ein atemberaubender Ausblick von hier oben.
Der riesige Wald erstreckte sich weit übers Land bis zu den Bergen.
Aber es war verdächtig ruhig hier...das einzige was man hörte was der pfeifende Eiswind...und der Magen des Mabari......
Er stapfte durch den Schnee...gefolgt von den großes Abdrücken seiner Panzerstiefel...und blieb an dem großen Tor zum Turm stehen. Langsam schaute er sich um.
Der Ort hatte etwas vertrautes. Zu seiner rechten bagann hinter einem kleinen Holztor der Kaiserlicher Hochweg...welcher hier aber schon zum größtenteil verfallen war.
Zu anderen Seite erstreckte sich die große Brücke die zum alten Lager führte.
Ripper drehte sich zu seinen beiden Begleitern um und spähte in die Ferne.
Es war ein atemberaubender Ausblick von hier oben.
Der riesige Wald erstreckte sich weit übers Land bis zu den Bergen.
Aber es war verdächtig ruhig hier...das einzige was man hörte was der pfeifende Eiswind...und der Magen des Mabari......
Modifié par xX Ripper Xx, 17 juin 2010 - 09:50 .
#375
Posté 17 juin 2010 - 10:02
Rowan stand am Fuß der Treppe und schaute nach oben zu dem Krieger.
„Wollt ihr den Turm betreten, oder sollen wir weiter gehen? Ich möchte nur ungern noch länger hier bleiben….wir stehen hier wie auf dem Präsentierteller.“
Unruhig blickte sie sich um. Sie konnte weder etwas erkennen noch hören, aber geheuer war ihr die Umgebung trotzdem nicht.
„Wollt ihr den Turm betreten, oder sollen wir weiter gehen? Ich möchte nur ungern noch länger hier bleiben….wir stehen hier wie auf dem Präsentierteller.“
Unruhig blickte sie sich um. Sie konnte weder etwas erkennen noch hören, aber geheuer war ihr die Umgebung trotzdem nicht.





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