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Es war einmal... (Dragon Age RP)


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794 réponses à ce sujet

#576
Aliens Crew

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Vernita riß die Tür zur Taverne auf und sah sich um. Der Wirt war momentan nicht hinter der Theke. Kein Wunder. Um die Uhrzeit lag er bestimmt im Bett und schlief.



Schnellen Schrittes lief sie durch die Tür hinter der Theke in die Privaträume des Wirtes. Schon in dessen Küche hörte sie das laute Schnarchen des Mannes aus dem Nachbarzimmer. Sie riß die Tür auf und eilte zu seinem Bett, auf dem er mit seinem Nachhemd und einer Schlafmütze bekleidet, den Schlaf des Gerechten schlief.



Höchst unsanft packte sie den Mann an beiden Schultern und schüttelte ihn kräftig durch.



"Aufwachen, Mann!" schrie sie ihn an. "Wach endlich auf, du Faulpelz!"



Der Mann öffnete erschrocken die Augen und sah die Elfe schlaftrunken an.



"Habt Ihr Brechwurz? Schnell, es geht um Leben und Tod!"



"Brech..was?"



"Brechwurz! Wo ist es?"



"Vorratskiste. In der Küche", grummelte er verschlafen.



"Hach!" schnaubte die Elfe, wobei sie den Wirt wieder aufs Bett fallen ließ, wo dieser fast sofort wieder einschlief.



Sie eilte zurück in die Küche, wo sie die große, schwere Holztruhe sah, die unter dem Fenster stand. Schnell riß sie den Deckel auf und ließ ihn gegen die Wand krachen. In der Kiste befanden sich allerlei getrocknete Lebensmittel und Gewürze. Darunter fand sie auch eine kleine Flasche, auf der stand: "Brechwurz! Nur für ganz ausgefallene Gäste!"



Sie nahm die Flasche an sich und verließ so schnell es ging die Taverne.


#577
xX Ripper Xx

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Ripper gurgelte und röchelte immer noch etwas vor sichhin...und ein riesiger Kugelfisch hielt ihn in den Armen......

#578
viento2

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Rowans Arme wurden aufgrund des Gewichts des Kriegers langsam lahm doch sie ließ ihn nicht los. Seine Rüstung bohrte sich an einigen Stellen schmerzhaft in ihren Oberkörper. Das Röcheln wurde langsam leiser und er fing an, ruhiger zu atmen.

„Geht es euch wieder besser?“ fragte sie besorgt.

Modifié par viento2, 27 juin 2010 - 09:31 .


#579
xX Ripper Xx

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Ripper war immer noch übel...aber sein klarer Verstand kam langsam zurück und er merkte das ihn Rowan in den Armen hielt. Ruckartig sprang er auf und wäre dabei fast wieder umgefallen.

Er wischte sich über den Mund und merkte das sein Handschuh und sein Helm fehlte...außerdem merkte er das er sein Gesicht gerade mit Kotze einrieb. Etwas verwundert betrachtete er seine Hand. Nur leicht konnte er sich an die letzten paar Minuten erinnern...aber nun war ihm alles klar.



"Joa..."

*antwortete er leise mit heiserer Stimme*



Er setzte sich wieder auf den Boden und hielt seinen Kopf fest......

#580
viento2

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Rowan war erleichtert. Es schien im besser zu gehen und er war wieder bei klarem Verstand. Sie reichte ihm ihren Wasserschlauch und blieb neben ihm sitzen.

„Was habt ihr da nur zu euch genommen?“


#581
xX Ripper Xx

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Etwas zörgernd nahm er den Wasserschlauch entgegen und trank einen großen Schluck.

Das Wasser war sehr angenehm und es löste den Schleim in seiner Kehle.



"Mhm...weiß nicht...irgendso ein Zeug halt"

*nuschelte er kaum verständlich*



Ripper redete sonst schon nicht viel...aber nun war wirklich der unpassendste Zeitpunkt...für ein Gespräch. Mühsam suchte er seinen Rüstung zusammen und...setzte sich energisch den dunklen Helm auf. Dann säuberte er mit dem Wasser seine Hände...bevor er sich den Handschuh überzog.



Schweigend starrte er in die Glut vom übrig gebliebenden Feuer und versank in Gedanken......


#582
Kaysallie

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Sie war erleichtert als die eigenartig hochnäsige Elfe wieder verschwunden war und wandte sich wieder ihrem Bier zu. Noch mehr Schwierigkeiten konnte sie wirklich nicht gebrauchen. Langsam zog sie ein Pergamentpapier heraus. Es war ein Brief, doch nur wenig Zeilen zierten diesen. Sie starrte wohl Stunden auf dieses Papier, oder zumindest kam es ihr so vor. Sie vergaß ihre Umgebung bis sie wohl schließlich dabei kurz einnickte.

"Hmm ...", stieß sie leise nachdenklich aus als sie wieder aufwachte und bemerkte, dass sie noch immer in dem Stuhl nahe des Kamins saß. Sie steckte das Papier wieder in ihre Tasche und kramte erneut die Landkarte von Ferelden heraus. "Wo bist du nur ..." seufzte sie und fuhr die Karte wieder mit dem Finger ab. Wütend knüllte sie etwas das Papier und stopfte die Karte wieder unsanft zurück. Sie leerte das bereits warme Bier und zog sich ihren dunklen Wollumhang wieder über und verließ die Taverne.

Vor der Tür brannte nur eine einzige große Kerze die den Leuten den Weg zur Taverne weisen sollte. Der Mond und einige Sterne erhellten die dunkle Nacht, welche jedoch am Horizont bereits in die Mischung aus einen saften hellgelben und schwarzen Ton überging. Wie eine Bildmalerei vermischten sie die beiden Töne und würden schon bald die Sterne und den Mond in kompletter Helligkeit verschlucken. Vereinzelt konnte man im Gestrüpp einige Tiere vorbeihuschen hören und die Äste der Bäume knarrten im sanften Wind, wie wenn sie miteinander sprechen würden.

Doch etwas war eigenartig. Sie blickte sich um und konnte ein schnaufendes Geräusch wahrnehmen. Sie zog langsam ihre Dolche und näherte sich dem Geräusch. Es kam von einem etwas dickeren Baumstamm. Als sie diesen erreicht hatte lehnte sie sich schützend mit dem Rücken daran und schlich daran vorsichtig voran bis sie zu Boden blickte. Sie seufzte kopfschüttelnd und steckte die Dolche wieder zurück in ihren Gurt. Ein leicht abwertender Blick überkam sie als sie den betrunkenen Kerl am Boden schlafen sah.

Doch ihr Blick glitt in eine andere Richtung. Sie konnte verbrannte Äste riechen. Wer schlug schon direkt vor einer Taverne ein Lager auf? Fragte sie sich und näherte sich zugleich der Stelle als sie einige Brechlaute und Stimmen von Frauen wahrnehmen konnte. Sie huschte lautlos hinter einen Baum und versuchte zu erkennen was hier vor sich ging, konnte jedoch nicht alles verstehen. Sie hoffte, dass es sich um keine Banditen handelte, doch das war unwahrscheinlich. Doch welcher Betrunkene schlägt vor der Taverne ein Lager auf?


#583
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Vernita trat wieder ins Freie und ging zurück zu ihren neuen Gefährten. Dabei sah sie aus den Augenwinkeln einen kräftig aussehenden Mann mit einer blonden Pferdeschwanzfrisur an einem nahegelegenden Baum liegen, der anscheinend schnarchend seinen Rausch ausschlief. Doch im Moment hatte die Elfe etwas wichtigeres im Sinn, als sich weiter darum zu kümmern.



Als sie zu Ripper und Rowan zurückkehrte, bemerkte sie sofort den grünweißlichen Fleck Erbrochenes, welcher sich neben dem Krieger auf dem Boden ausbreitete und einen ekelhaften Gestank verbreitete.



"Aha. Wie ich sehe, habt Ihr es schon geschafft, daß er sich alles von der Leber redet", meinte sie grinsender Weise zu der blonden Frau gewandt.



Ohne auf eine Antwort zu warten kam sie zu den beiden und ging vor Ripper in die Hocke. Sie streckte ihre rechte Hand aus und hielt dem Krieger drei Finger vor die Nase, die sie langsam vor seinen Augen hin und her bewegte.



"Folgt der Bewegung meiner Finger", sagte sie zu ihm gewandt. "Wieviele könnt ihr erkennen?"


#584
viento2

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Rowan trat von den beiden zurück und überlegte kurz. Sie sah Hennrik an und bemerkte, dass er immer noch mit dem Kinn auf der Brust an den Baum gelehnt saß und tief ein und aus atmete. Kurzentschlossen packte sie ihre Sachen und drehte sich zu Vernita um.

"Ich bin kurz weg. Brecht schon ohne mich auf, ich komme dann nach."

Rowan ging tiefer in den Wald hinein. Weg von den anderen, weg von der Unruhe. Die Stille des Waldes umschloss sie und sie atmete tief die kühle Morgenluft ein. In den letzten zwei Tagen, war es Rowan etwas zu viel geworden. Sie war ein Einzelgänger und traf auf ihren Reisen manchmal tagelang niemanden. Mit einer Gruppe war sie bis auf die Zeit, über die sie sich weigerte nachzudenken, nicht unterwegs gewesen.

Sie erklomm nach einer Weile einen Ahorn und schwang sich auf einen dicken Ast. Sie lauschte dem Rauschen der Blätter und ließ ihren Blick schweifen. Die Ruhe war angenehm und sie genoss jede Minute davon.

#585
Kaysallie

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Plötzlich sonderte sich eine Gestalt von der Stelle die sie beobachtete ab und huschte an ihr vorbei. Miandra hielt den Atem an und presste sich näher an den Baumstamm, sodass sie durch die Dunkelheit des Gebüsches verschluckt und mit dem Baum eins wurde. Nur ihre Augen bewegten sich und musterten dabei die vorbeigehende Frau. Sie kam ihr bekannt vor, doch sie wusste nicht woher. Dass sie ebenfalls vor zwei Tagen in der Taverne war, hatte sie nichtmehr in Erinnerung. Vorsichtig ging sie dann in die Hocke, legte sich auf den Boden und Blickte durch einen Blätter-, und Ästerhaufen. Sie sah, dass die Frau einen Bogen trug und sich auf einen Ast schwang. Sie hasste Bogenschützen, da sie selbst nur im Nahkampf stark war. Doch immerhin sah die Frau nicht sonderlich bedrohlich aus, aber Risiko würde sie keines eingehen. Ihre Hand hielt sie bereits zur Sicherheit an einem der Dolche.

Plötzlich vernahm sie ein Knurren. Vorsichtig drehte sie den Kopf zur Seite und blickte direkt in die gelben Augen eines Wolfes, welche rot unterlaufen waren. Etwas schaumiger Speichel tropfte zwischen seinen gefletschten Zähnen hervor. Miandra hielt den Atem an. So nah war sie einem solchen Tier noch nie, doch schon im selben Moment musste sie reagieren, da sie der Wolf ansprang. Sie rollte sich zur Seite und klammerte sich reflexartig an den Hals des Tieres um seine Bisse fern zu halten. Er bohrte seine Krallen tief durch ihre dunkle Lederrüstung und versuchte nach ihr zu schnappen. Das Tier war groß und schwer und lag mit ganzem Gewicht über ihr. Sie fluchte innerlich da sie seine Schnauze fern halten musste und so nicht zu ihren Dolchen greifen konnte. Er strampelte die gesamte Zeit wie wild umher und seine Krallen ritzten sich tief in ihre Haut an den Armen, sodass sie aufschreien musste vor Schmerz. Doch dann bot sich die Gelegenheit: Sie verpasste ihm einen tiefen Tritt mit dem Knie, sodass er kurz winselnd zusammenzuckte, rollte sich zur Seite, sodass das Tier nun unter ihr lag, griff nach einem Dolch und rammte ihm direkt in seine Kehle. Ein kurzer quietschender Laut entwich noch, doch als sie den Dolch wieder herauszog, wurden seine angespannten Muskeln weich. Blut floss wie ein Bach aus ihm heraus und lief direkt über Miandras Oberschenkel. Sie atmete tief ein und aus und wischte sich den Speichel des Tieres, welcher während des Kampfes auf sie getropft war, aus dem Gesicht. Dann blickte sie auf. Verdammt, fluchte sie innerlich. Nun war sie nichtmehr im Gebüsch und blickte direkt in die Richtung der Frau, welcher der Kampf bestimmt nicht entgangen war.


#586
viento2

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Rowan wurde plötzlich von Kampfgeräuschen aus ihren Gedanken gerissen. Sie hörte ein Rascheln und Knurren und einen Moment später rollte eine Frau, die sich um einen Wolf geklammert hatte, aus einen Gebüsch unweit von ihr heraus. Verblüfft beobachtete sie das Treiben, bis die Frau die Oberhand gewann und das Tier mit ihrem Dolch tötete. Die Dunkelhaarige schaute sich um und blickte Rowan direkt in die Augen.

Rowan seufzte innerlich auf. Nicht mal im Wald konnte sie im Moment Ruhe haben. Sie betrachtete die Frau abschätzend und ihr fiel auf, dass sie sie vor zwei Tagen schon einmal in der Taverne gesehen hatte. Sie hatte dort zusammen mit diesem aufdringlichen Elf an der Bar gesessen. Rowan verschränkte die Arme vor der Brust und sah die Dunkelhaarige abwartend an.


#587
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"Wen haben wir denn da?" spottete Vernita und zielte mit einem ihrer Kurzschwerter direkt auf die Brust der schwarzhaarigen Frau. "Habt Ihr gedacht, ich würde Euch nicht hören, wenn Ihr Euch hier am Waldrand mit Eurem Schoßtier vergnügt?"

Sie tippte sich mit ihrer linken Hand an ihr Ohr. "Oder habt Ihr etwa geglaubt, diese Ohren sind nur dazu da, um Euch Menschen die Möglichkeit zu geben uns zu verspotten?"

Dann richtete sie den Blick auf Rowan. "Ripper geht es soweit wieder ganz gut. Er ist noch ein bisschen benebelt, aber das wird schon wieder. Das Zwergenbier, daß er getrunken hat, war mit einer Droge versetzt, die aus einer Pflanze gewonnen wird die Sham'un'nek heißt und eigentlich nur in Antiva wächst. Diese Droge, die im Volksmund auch Mondnesselsaft genannt wird, führt zu Halluzinationen und einem euphorischen Glücksgefühl. In hoher Dosis allerdings erleidet der Konsument Wahnvorstellungen und neigt zu Aggressionen, gegen die die Berserker-Fähigkeit der Zwerge wie ein Kindertanz anmutet. Hätte Ripper nicht solch eine enorme Konstitution und einen ebenso starken Willen, hätte er wahrscheinlich erst uns, und dann sich selbst niedergemetzelt."

Ihr Blick richtete sich wieder auf die schwarzhaarige Frau. "Ich weiß allerdings noch nicht, woher er dieses Bier erhalten hat. Vielleicht von Euch? Ihr habt ihn schließlich die ganze Zeit über beobachtet. Wer seid Ihr?!?"

Modifié par Aliens Crew, 28 juin 2010 - 03:33 .


#588
viento2

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Rowan stieß verärgert die Luft aus. Sie hatte sich von den anderen entfernt, um allein zu sein. Aber anscheinend war sie nicht weit genug weg gegangen vom Lager. Sie schwang sich geschickt vom Baum und landete federnd auf dem Waldboden. Aus ihrer Tasche kramte sie ein paar eingewickelte Rehstücke und warf sie der Elfe zu.

„Klärt das unter euch. Ich bin erst mal weg. Wir werden uns später wieder sehen.“

Damit drehte sie sich um und verschwand im Wald.


#589
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"Passt auf Euch auf!" rief Vernita der blonden Frau hinterher, nachdem sie im ersten Moment etwas verdutzt war, als die blonde Frau ihr das Rehfleisch vor die Füße geworfen hatte. "Diejenigen, die uns töten wollten, könnten wiederkommen, um ihr Werk zu vollenden!"



Als Rowan verschwunden war, wandte sie sich wieder an die schwarzhaarige Frau: "Und nun zu Euch! Sagt mir jetzt, wer Ihr seid, wenn Euch Euer Leben lieb ist!"


#590
xX Ripper Xx

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Ripper spürte die nähe der Elfe und starrte auf ihre Finger.



"Mhm...ähm...drei"

*nuschelte er unsicher*



Einen moment lang wünschte er sich...weiter unter diesem Rauschmittel zu stehen.

Doch dem war leider nicht so und er seufzte innerlich...während er sich aufrichtete und im Hintergrund verschwand.



Ripper beobachtete etwas desinteressiert das Geschehen......


#591
Kaysallie

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Sie zuckte kurz zusammen als sie die Stimme der Elfe vernahm, wandte sich jedoch einfach dem Wolf zu und begann diesen das Fell abzuziehen. Wenn er schon sterben musste, dann sollte es nicht umsonst gewesen sein. Die blonde Frau verschwand einfach in den Wald, worüber Miandra froh war, sie schien wohl doch nicht gefährlich zu sein... im Gegensatz zu der kleinen aufdringlichen die mit ihren Ohren angab.

Während sie weiterhin den Wolf die Pfoten und den Kopf abschnitt sprach sie in eintönigen Worten. "Wer ich bin? Das selbe könnte ich Euch fragen. Was ich hier mache? Ich wollte nur mal eben mit meinem kleinen Freund hier kuscheln, doch scheinbar hatte er mehr Lust auf ein Tänzchen. Und nein mein Leben ist mir eigentlich ziemlich egal, da es eh nichts Lebenswertes mehr gibt!" Der letzte Satz klang etwas erzürnt und dabei brach sie einige Knochen des Tieres, fast so als wolle sie sich daran abreagieren.


#592
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Ripper schaute mit zornigem Blick zu der Frau die gerade den Wolf auseinandernahm.

Er hatte es schon mehrmals unterdrückt...doch nun musste es ein Ende haben.



Schweren Schrittes stapfte er zu dem leblosen Körper des Tieres und schaute ihn finster an.

Die nackte Haut schimmerte im Mondlicht und seine toten Augen schienen ihn anzustarren.



Ripper konnte nicht mehr anders...er schäumte vor Wut...und es war nun Zeit diese zu entfesseln.

Er hob seine mächtigen Panzerstiefel...und versuchte die Frau richtung Boden zudrücken......


#593
Kaysallie

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Plötzlich hörte sie schwere Schritte und blickte nach hinten. Dieser eigenartige Kerl, der hatte grade noch gefehlt, dachte sie sich.

Plötzlich hob er den Fuß und wollte einfach auf sie drauftreten! Da sie darüber so erstaunt war, schaffte er es sie ein klein wenig nach unten zu drücken, doch sie wand sich bevor sie fast in dem Tier gelandet wäre, zur Seite mit einer einfachen Rolle, sodass der Fuß des Mannes direkt in den inzwischen ausgehölten Brustkorb des Wolfes stieg.

Sie richtete sich schnell auf und blieb in Kampfstellung. Vor dem Mann hatte sie wenig Angst, so wie der gekleidet war, war es wohl ein Leichtes einfach wegzulaufen, doch diese Elfe... sie hoffte dass ihre Klappe größer war, als ihr Kampfstil, sofern diese angreifen würde, was sehr wahrscheinlich war, so wie sie bisher gesprochen hatte.


#594
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"Aha. Offenbar hatte ich wohl doch mit dem Recht, was ich vermutet habe, was? Ihr hattet also tatsächlich vor, meinen Partner mit diesem Zwergenbier zu vergiften!" Vernita zischte böse, während sie zu ihrem zweiten Kurschschwert griff. "Oder weshalb sonst sollte er nun versuchen, Euch niederzustrecken?"



Während sie sprach bewegte sie sich im Halbkreis um den Tierkadaver herum, um der schwarzhaarigen Frau jedwede Fluchtmöglichkeit zu nehmen.


#595
xX Ripper Xx

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Ripper trat schmatzend in den Wolf und seufzte.

Zum Glück war er schon tot...allerdings würde er der Frau es nicht verzeihen...was sie dem Tier antat. Schon zu oft hatte er es durchgehen lassen...wie irgendeiner seiner Gefährten ein Tier tötete.



Es sah so aus...als würde er dem toten Wolf zunicken.

Er hatte zwar nicht vor die Frau umzubringen...aber eine Lehre würde er ihr erteilen.



Ripper`s Arm schnellte zur Seite und er versuchte der Frau...an die Kehle zu greifen......


#596
Kaysallie

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Kaum hatte sie sich vom Boden aufgerichtet, schnellte die Hand des Kriegers direkt an ihre Kehle. Sie wollte den Arm reflexartig mit den Dolchen abwehren, doch diese prallten an der harten Rüstung einfach ab, sodass es ihm gelang. Sie holte noch einmal tief Luft, ohne es wirklich zu wollen, und presste kurz die Augen zusammen. Die Dolche ließ sie nicht fallen sondern krallte sich samt ihnen an den Arm des Kriegers fest um ihr eignes Gewicht besser zu verlagern. Dann wollte sie ihn treten, doch ihre Beine erreichten ihn nicht, da er zu weit weg stand. Somit zappelte sie wütend und wehrlos herum, und hätte wohl geflucht wenn sie mehr Luft zur Verfügung gehabt hätte.

#597
MeisterGamer

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Hennrik tippte dem Krieger auf die Schulter . " Wie geht ihr denn mit Damen um ?! Lasst sie los ! " Er schüttelte den Kopf . " Wie die Kinder . Wer hat euch auf die Welt gesetzt ? "

#598
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"Ripper, laßt sie los!" giftete Vernita den Krieger wütend an. "Bevor Ihr sie umbringen könnt, habe ich noch einige Fragen an sie! Und sie kann mir nicht wirklich antworten, solange Ihr sie würgt!"



Sie schlug mit dem Knauf eines ihrer Kurzschnwerter auf das Handgelenk des Mannes, dort wo der Handschuh in die Rüstung überging, um ihn dazu zu bringen, seinen Griff zu lösen.


#599
xX Ripper Xx

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Ripper ignorierte die anderen Genossen und drückte auf ihren Kehlkopf...während er vor Wut schnaubte...



...



Als die Elfe versuchte ihn zu hindern...ließ er langsam nach und senkte seinen Arm.

Das wird ihr und den anderen eine Lehre sein.



Sofort wandte er sich weg...und ging zu seinem Hund der an einem Baum lag und döste......


#600
viento2

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Rowan lief tiefer in den Wald hinein. Die Geräusche hinter ihr wurden leiser, bis sie bald ganz verstummten. Nur noch der Wald sprach zu ihr. Seine Stimmen wurden lauter und einnehmender und Rowan senkte die Augenlider und ließ ihre Füße ihren Weg finden. Sie zog ihre Lederhandschuhe aus und steckte sie in ihren Gürtel. Ihre Arme hebten sich leicht zur Seite an und ihre Finger streiften Blätter, Äste und Stämme. Sie hörte den Wald. Roch ihn und spürte ihn unter ihren Fingerspitzen.

Frieden machte sich in ihrem Herzen breit. Lang ersehnte Ruhe erfüllte ihre Brust. Ihre Augen halb geschlossen und die Sinne doch scharf wie nie. Sie spürte das Eichhörnchen, dass sie von einer Eiche aus beobachtete. Die Taube, die noch weiter höher saß und sie misstrauisch beäugte. Den jungen Fuchs, der ängstlich aber auch neugierig aus dem Bau lugte. Die Spitzmaus, die zu ihrer Linken in das Laub flüchtete.

Der Geruch von Blättern und Tannennadeln stieg in ihre Nase und füllte ihren Kopf aus. Der Geschmack des Morgentaus, der noch nicht ganz verschwunden war, lag auf ihrer Zunge. Immer stärker spürte sie die Anwesenheit des Waldes. Die Härchen auf ihren Armen und in ihrem Nacken stellten sich auf vor Erregung und ein leichtes Zittern lief durch ihren Körper.

Rowans Füße trugen sie zu einer alten Eiche. Sie konnte ihre Anwesenheit spüren, bevor ihre Augen sie erblickten. Der Baum stand in mitten des Waldes und doch trat er hervor. Der Stamm war stark und kräftig, doch trugen die Äste kein einziges Blatt. Fast trotzig reckte er seine Äste in den Himmel und die anderen Bäume schienen ihnen Platz zu machen. Doch sah er keineswegs tot und schwach aus, im Gegenteil, eine enorme Stärke und Kraft strahlten von ihm aus. Seine Präsenz war einnehmend und Rowan konnte sich ihr nicht entziehen.

Sie trat vorsichtig auf ihn zu. Gänsehaut bildete sich in ihrem Nacken und ihre Härchen schienen sich in seine Richtung zu ziehen, wie eine elektrische Ladung bei einem Gewitter. Die Luft um ihn herum knisterte förmlich. Rowan zitterte vor Erregung als sie die Fingerspitzen ihrer linken Hand ausstreckte, um seine Rinde zu berühren. Sacht glitt sie über den rauen Stamm und kostete jede Vertiefung, jeden Riss und jeden Vorsprung aus. Wohlige Wärme strahlte von ihrem Bauch aus in den restlichen Körper.

Ihre Berührung wurde fester und sie drückte beide Handflächen an den Stamm. Sie lehnte ihre Wange an ihn und sog seinen Geruch tief ein. Eine Weile blieb sie so stehen, dann ging sie in die Knie und lehnte sich mit dem Rücken an die Eiche. Ihre Füße schoben sich in den Waldboden bis sie am Fuß des Baumes zum Sitzen kam. Ihr Blick fiel nach oben und zwischen den kahlen Ästen konnte sie den blauen Himmel und die Sonne erblicken. Kalt und tot standen die Arme des Baumes in die Höhe, doch Rowan wusste, dass er nicht tot war. Ihre Hände legten sich auf die Wurzeln zu ihrer Seite, die sich in großen Schlingen aus dem Boden wanden und wieder darin verschwanden. Sie konnte die Stärke spüren, die dem Baum inne wohnte. Sie spürte das Leben, das durch ihn floss. Pulsierend und kraftvoll.

Rowan genoss es, in seiner Nähe zu sein. Sie wollte ihn spüren und ganz in ihm versinken. Er gab ihr ein Gefühl von Ruhe und Frieden, aber auch Freude und Lebenskraft. Ihre Augen schlossen sich und ihr Geist verband sich mit dem König des Waldes. Der Kopf lehnte entspannt an dem Stamm. Die Zeit verstrich und die Sonne wanderte über den Himmel.