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Es war einmal... (Dragon Age RP)


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794 réponses à ce sujet

#651
xX Ripper Xx

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Ripper grinste weiter dämlich vor sich hin.



"Mhm...mir auch."

*er schaute Rowan ins Gesicht*

"Von mir aus könnt ihr...sie verunstalten...aber büdde last mir ihren Kopf als Tropähe."

*er grinste seltsam*



Als der Mann aufeinmal nach ihm trat...hob er schützend seinen Arm und das Bein verhakte sich zwischen seiner Rüstung...er hing fest.



"Upps...na so ein Pech aber auch"

*er starrte dem Pferd auf den hintern*

"HÜA..."

*er fing irre anzulachen.*



Ripper hielt das Bein des Mannes weiter fest...als das Pferd sich auftat und davon galoppierte.

Der Mann knallte auf den Boden und Ripper verdrehte schmerzhaft sein Bein......


#652
Aliens Crew

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"Nun, der Kleine hat angeboten, uns bei der Sache in Lothering zu unterstützen. Da, wie ich bereits gesagt habe,  von uns anderen keiner direkt an dieser Spionageaktion beteiligt sein kann, wird er Euch Rückendeckung geben. Vielleicht auch nur Ablenkung oder im schlimmsten Fall auch nur Nugfutter für den Feind", während ihres letzten Satzes grinste sie Jayden dämlich an. "Aber nun zu Eurer Frage, ob ich ihm vertraue. Nun, sagen wir mal so, ich vetraue ihm ebensowenig wie Euch, doch mir bleibt leider keine Wahl. Aber zur Sache..."

Vernita stand auf, ging zu ihrer Tasche und nahm diese auf. Als sie sich den dreien wieder näherte, kramte sie daraus die beiden Amulette heraus, die sie den schwer bewaffenten Attentätern im Wald abgenommen hatte und zeigte sie den anderen. Es handelte sich um flache türkisfarbene Opale, auf deren Rückseite ein kleines "E" eingeritzt war. Die Steine selbst hingen an einfachen, goldenen Ketten.

"Diese beiden Schmuckstücke habe ich zwei der Männer abgenommen, die versucht haben, meine Gefährten und mich zu töten. Sie sind völlig identisch, also haben sie mit Sicherheit irgendeine Wiedererkennungsfunktion. Wenn ihr beide in das Lager der Krähen gehen werdet, so werden Euch diese Amulette als eine von ihnen erscheinen lassen. Oder sie erkennen, daß ihr sie nur von den Leichen ihrer Freunde gestohlen habt."

Sie überreichte Jayden und Miandra jeweils eines der Amulette. "Es ist ein kalkuliertes Risiko, aber die beste Gelegenheit in die Nähe des Feindes zu kommen, ohne dessen Aufmerksamkeit zu erregen. Und keine Angst. Ich werde immer irgendwo in der Nähe sein, und Euch beobachten. Ich bin sehr geschickt darin, mich in den Schatten zu verbergen. Und Hennrik hier wird im Notfall einige Zauber aus der Entfernung wirken können, wenn ich ihm das Zeichen dazu geben werde. Er ist ein sehr fähiger Magier. Sollten wir auf Rowan treffen, das ist die junge, blonde Frau, die Ihr schon im Wald getroffen habt, wird Ihr Bogen sicher auch den einen oder anderen Gegner zu fallen bringen. Und Ripper...nun Ripper ist eben Ripper. Er kann uns sicher auch unterstützen."

Während die Elfe sprach wechselte ihr Blick ständig zwischen Miandra und Jayden. "Die Informationen, die ich benötige, beziehen sich hauptsächlich auf die Truppenstärke und Organisation der Krähen. Das wichtigste ist allerdings der Aufenthaltsort der Raswenjá Givanti, genannt die Schlange. Sie ist die Anführerin der Krähen hier in der Gegend und kann uns sagen, wer unseren Tod wollte. Also brauchen wir sie lebend. Und nicht das Ihr einfach wieder versucht, mit Eurem Zauberstab auf sie einzuschlagen, Hennrik." Vernita sah den Magier kalt in die Augen. "Diese Frau ist ein weitaus härterer Brocken als der Wicht im Wald und erfordert deshalb weitaus drastischere Maßnahmen. Dieses Verhöhr werde ich besser selber führen."

Die Elfe hängte sich ihre Tasche um, zog ihre Panzerhandschuhe wieder an und machte sich bereit zum Aufbruch. "So, jetzt sollten wir langsam gehen, damit wir gegen Abend Lothering erreichen. Das genaue Vorgehen für diesen Spionageeinsatz können wir erst dort planen, da sich das Dorf nach seiner Zerstörung während der Verderbnis und seinem danach erfolgenden Wiederaufbau sicher verändert hatben wird Folgt mir einfach, ich kenne den Weg."

Vernita ging los, wobei sie der Straße folgte, die vor der Taverne entlang lief und Lothering mit der Festung Ostagar verband. Die anderen folgten ihr allmählich. Miandra als nächstes, gefolgt von Jayden, der dabei fröhlich ein Lied pfiff. Er schien die ganze Sache nicht ganz ernst zu nehmen. Hennrik übernahm das Schlußlicht, wobei er wieder an seiner Pfeiffe zog.

'Der wird uns mit seiner elenden Qualmerei nochmal ins Grab bringen. Diesen Gestank kann man sicher eine Meile weit riechen', dachte die Elfe kopfschüttelnd bei sich, während die vier schweigend dem Weg nach Lothering folgten.

Während ihrer gesamten Reise ließ sie ihre Umgebung keine Sekunde aus den Augen. Die Sonne war inzwischen bereits vollständig aufgegangen und legte ihren warmen Schein auf die Baumwipfeln des Waldes, welche sich leise rauschend in der leichten Morgenbrise bewegten. Die Elfe sog die frische Luft tief in ihre Lungen und atmete langsam wieder aus. Es war ein angenehmer Morgen.

Der Weg vor ihnen war noch relativ dunkel, da er nicht sehr breit war und die Bäume rechts und links davon die meisten Sonnenstrahlen für sich selbst beanspruchten. Es würde noch einige Stunden dauern, bis der Himmelskörper seine ganze Helligkeit und Wärme auf die vier Personen niederprasseln lassen würde. So mußte sich Vernita momentan auf ihr Gehör verlassen. Sie vernahm das Rascheln von Gebüsch. Dort trieben sich bestimmt irgendwelche Nagetiere herum. Vögel zwischerten in den Kronen oder flogen von einem Baum zum anderen. Die Äste rauschten im Wind. Die Geräusche des Waldes. Nichts ungewöhnliches.

Dann vernahm sie plötzlich ein anderes Geräusch. Es hörte sich an, wie ein entferntes Trampeln, irgendwo vor ihnen. Sie zog ihre Kurzschwerter und beschleunigte ihren Schritt.
 
"Folgt mir!" zischte sie den anderen nur zu, ohne darauf zu achten, ob diese ihrem Befehl nachkamen. Nach einer kurzen Zeit hatten sie die Ursache für den Lärm erreicht. Eine Herde Wildtiere war durch den Wald gebrochen und hatte den Weg gekreuzt. Sie hatten eine breite Schneise der Verwüstung im Unterholz verursacht. Zahlreiche Sträucher waren vollständig zerstört und das Gras niedergetrampelt.

Sie untersuchte die Spuren, obwohl sie eigentlich keine gute Spurenleserin war. So leicht sie auch Leute aufspüren konnte, die verschiedenen Wildtiere des Waldes konnte sie immer noch nicht auseinander halten. So erkannte sie auch nicht, daß diese Spuren von einer Herde Hallas stammte. Die anderen Spuren identifizierte sie allerdings sofort. Denn den Abdruck von beschlagenen Pferdehufen würde sie aus tausend anderen Abdrücken sofort wiedererkennen.

Kaum hatte sie diese Spuren betrachtet, da vernahm ihr ausgeprägter Gehörsinn auch schon aus der Nähe Stimmen und kampfähnliche Geräusche. Einer der Stimmen hörte sich an wie Ripper. Konnte das sein? Sie wollte der Sache auf den Grund gehen.

"Mir nach! Aber leise!" zischte sie zu den anderen gewandt, bevor sie im Dickkicht des Waldes verschwand.

#653
viento2

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Als das Pferd stieg, lockerte sich der Griff des Mannes und Rowan hielt sich mit einer Hand am Sattel fest. Den Ellenbogen stieß sie ihrem Gegner in die Brust woraufhin dieser mit einem dumpfen Schlag zu Boden ging. Schnell hakte sie ihre Füße in die Steigbügel und griff nach den Zügeln, um das Pferd zu beruhigen. Es stieg weiter und versuchte zu fliehen. Seine Hufe schlugen gefährlich in der Luft und im nächsten Moment senkte es sie krachend auf den Kopf des Mannes, der es zuvor noch geritten hatte. Es gab ein widerlich schmatzendes Geräusch als der Huf den Schädelknochen durchdrang.

Nach ein paar Bocksprüngen zur Seite schaffte es Rowan, das Tier unter Kontrolle zu bringen.

Sie schaute sich um und sah gerade noch, dass der dritte im Bunde sein Pferd herumgerissen hatte und in vollem Galopp den Weg zurück preschte, den die Männer gekommen waren. Rowan ließ ihn ziehen und lenkte ihr Tier stattdessen zu dem Glatzkopf.

Immer noch Pferdedung im Mund schaute er sie ängstlich von unten an. Sie hatte nur einen mitleidigen Blick für ihn übrig, griff dann in die Zügel seines Pferdes und hielt sie Ripper hin.

Sie grinste ihn an.

„Na, habt ihr Lust auf einen Ritt?“


#654
Aliens Crew

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Vernita schlich direkt neben der Schneise, die die Herde verursacht hatte, durch das Unterholz des Waldes. Wie immer verursachte sie dabei trotz ihrer schweren Rüstung fast überhaupt keine Geräusche. Geschmeidig wie eine Katze huschte sie durch das Gestrüpp.



'Der Tod kommt auf leisen Sohlen'; dachte sie bei sich, als sie den Reiter bemerkte, der die Schneise entlang gallopiert kam. Von ihrer Position aus konnte sie gut erkennen, wie gehetzt der Ausdruck auf dem Gesicht des Mannes war. 'Da hat wohl jemand meine neuen Freunde unterschätzt, was?'



Sie grinste bei ihren Gedanken. Aber nur für eine Sekunde. Dann wurde ihre Miene wieder finster, entschlossener. 'Ist das vielleicht ein weiterer Attentäter? Er darf auf keinen Fall entkommen!'



Vernita stürzte aus dem Unterholz, als der Reiter gerade ihre Position passierte und schnell weiterritt. Ohne zu überlegen holte sie aus und warf ihm eines ihrer Kurzschwerter hinterher. Die Waffe flog flirrend durch die Luft, wobei sie sich mehrmals überschlug, bevor sie sich in den Rücken des Mannes bohrte.



Der Mann stöhnte schwerzerfüllt auf, versuchte sich dabei im Sattel zu halten, doch er schaffte es nicht. Er rutschte an der Seite des Pferdes herunter und schlug hart auf dem Boden auf, wo er bewegungslos liegenblieb. Das Tier gallopierte einfach weiter.



Vernita eilte zu dem Mann, und als sie ihn erreicht hatte, standen auch die anderen schon bei ihm. Er lag zusammengekrümmt auf der Seite. Das Kurzschwert ragte dabei wie ein Mahnmal aus dem unteren Teil seines Rückens heraus. Bei näherer Betrachtung merkte Vernita, daß ihr Opfer noch am Leben war. Er wimmerte leise vor sich hin, während seine Hände sich in das aufgewühlte Erdreich gruben.



Mit einem Ruck zog die Elfe ihre Waffe wieder aus dem Rücken des Mannes, welcher sich dabei vor Schmerzen aufbäumte. Vernita trat neben den Mann, setzte ihren Fuß auf seine Schulter und drehte ihn mit einem leichten Stoß auf den Rücken. Sie sah in sein Gesicht, welches vor Schmerzen verzerrt war. Tränen hatten sich in seinen Augen gebildet, welche nun über seine Wangen liefen. Er war kalkweiß.



Ohne ein Wort zu sagen, schwang Vernita ihr blutverschmiertes Kurzschwert in einem Bogen herum und stieß es dem Mann mitten in die Brust. Dieser zuckte noch einmal zusammen, während er keuchend Blut spuckte. Dann blieb er regungslos liegen.



Bevor einer der anderen etwas hätte sagen können, zog die Frau ihre Waffe wieder aus seinem Körper, wandte sich um und lief weiter. Sie erreichte kurz darauf den alten Baum ohne Blätter. Sie sah Rowan auf einem Pferd sitzen und Ripper, der neben ihr stand, sowie einen glatzköpfigen Mann, der auf dem Boden lag und wohl ein nicht sehr appetitliches Mahl zu sich genommen hatte.



"Wie ich sehe habt ihr die Lage unter Kontrolle", sagte die Elfe zu den beiden gewandt und entspannte sich ein wenig. "Ich schlage vor, wir machen den Kerl nieder und ziehen dann weiter unseres Weges."


#655
xX Ripper Xx

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Ripper seufzte etwas.

Schon wieder ein Toter...aber es sollte wohl so sein.



Sein Hund sprang fröhlich über die Leichen...und jaulte als plötzlich die anderen...Gesellen...auftauchten.



"Mhm...ihr seid etwas zu spät...die netten Herren haben alles aufgegessen."

*er runzelte leicht die Stirn und schaute zu dem Glatzkopf*

"Beschwerd euch bei ihm...er hatte einen unglaublichen Hunger"

*dann hob er seine linke Augenbraue und grinste Rowan an*

"Mhm...ihr könnt bestimmt genau so jut reiten...wie ihr jut zu Vögeln seid"

*er gackerte wieder vor sich hin*



Ripper näherte sich dem großen dunklen Pferd und versuchte irgendwie hoch zu kommen...was er auch nach mehreren Anläufen schaffte...und sich bequem hinsetzte.



"Mhm...joa dann mal auf...meine tapferen Genossen"

*er bäugte sich etwas nach vorn und flüsterte dem Tier irgendetwas zu*



Aufeinmal setzte sich das Pferd...samt Ripper langsam in Bewegung......


#656
viento2

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Rowan drückte ihre Unterschenkel an den Körper des Pferdes woraufhin es sich in Bewegung setzte. Sie lenkte es neben Ripper und gemeinsam ritten sie die Schneise entlang Richtung Straße.

Rowan nickte Vernita kurz zu, als sie an ihr vorbei kamen. Sie genoss es, wieder einmal auf einem Pferderücken zu sitzen. Schnell hatte sie sich an die Bewegungen angepasst und brachte das Tier zu einem lockeren Trab. Es ließ sich leicht führen und hatte eine angenehme Gangart. Aus den Augenwinkeln sah sie Ripper ebenfalls antraben und schmunzelte dann, als seine Rüstung anfing zu Scheppern.

Sie kamen an den anderen Gefährten vorbei und Rowan bemerkte, dass sie um zwei Begleiter reicher geworden waren. Eine davon, war die Dunkelhaarige, die mit dem Wolf gekämpft hatte. Den anderen meinte sie ebenfalls in der Taverne gesehen zu haben.

Ripper und Rowan erreichten die Straße als gerade die Morgensonne durch eine Lücke in den Bäumen brach und den Weg in goldenes Licht tauchte.


#657
xX Ripper Xx

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Als sie die Straße erreichten...trafen ihn die Sonnenstrahlen ins Gesicht und er kniff die Augen etwas zusammen. Während des Ritts...wurde er wieder ruhiger und verstummte.

Er saß zwar nicht oft auf einem Pferd...aber zumindest wusste er einigermaßen...wie man ritt.

Aber mit Tieren kam er ja eh gut aus.



Von weitem verspürte sein Hund auch schon die anderen..."Begleiter"...die sich näherten.

Ripper war schon...ein...Mensch zu viel...aber gleich Sechs Stück von der Sorte...konnte nichts gutes heißen. Allerdings konnten sie sich vielleicht irgendwie in Lothering nützlich machen.



Ripper hing auf seinem Pferd und wartete etwas gereizt auf die anderen Genossen......


#658
Aliens Crew

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"Tja, Locke!" spottete Vernita, nachdem Rowan und Ripper sich entfernt hatten und sie neben den Glatzkopf trat, der immer noch starr vor Entsetzen auf dem Boden lag und sie angsterfüllt anstarrte. Sein Gesicht war kalkweiß und Schweiß stand auf seiner Stirn. Seine Atmung beschleunigte sich, während sich die Elfe wie ein Racheengel neben ihn aufzubäumen schien, das blutige Kurzschwert immer noch in der Hand. Vernitas Gesichtszüge waren wie versteinert, zeigten keinerlei Regung.

"Nehmt dies bitte nicht persönlich", fuhr sie gefühlskalt fort, "aber niemand bedroht ungestraft mich oder einen meiner Gefährten. Darauf gibt es nur eine Antwort. Grüßt Euren Schöpfer von mir, wenn Ihr ihm gegenüber tretet, Mensch."

Die Elfe holte mit ihrer Waffe aus und schlug dem Glatzkopf mit einem einzigen Hieb den Schädel ab. Dann nahm sie einen Lappen aus ihrer Tasche, wischte damit teilnahmslos die Klinge ihres Kurzschwertes ab und steckte es anschließend weg. Bevor sie diesen Ort verließ, durchsuchte sie noch die Leichen der beiden Männer und steckte deren Geld ein.

Sie ging die Schneise zurück, bis sie wieder den Weg nach Lothering erreichte. Unterwegs traf sie auf die anderen drei Gefährten, die ihr schweigend folgten.

Ob die anderen wohl verstanden, warum sie so war wie sie war? Warum sie Dinge tat, die andere als abstoßend und kalt empfanden? Sie wußte es nicht. Und es er war ihr egal. Oder doch nicht?

Alte Gefühle kamen in ihr wieder hoch. Verzweiflung, Verlust, Wut, Haß und...Liebe. Sie schob diese Dinge beseite. Sie war ein Profi. Ein Killerin. Berechnend, distanziert, kalt und absolut tödlich. Doch sie war auch ein lebendes Wesen. Sie haßte sich für diese Gedanken und schüttelte wütend den Kopf, als würde sie ihn so wieder klar bekommen.

Die Gruppe bewegte sich langsam die Straße entlang. Die Sonne stand inzwischen schon hoch am Himmel und deckte sie mit ihrer Hitze und Helligkeit ein. Es war für diese Jahreszeit bereits ungewöhnlich warm. 'Ist dies etwa auch ein schlechtes Omen?' Vernita belächelte sich selbst für diesen absurden Gedanken.

Sie hob den Blick wieder vom Boden und sah Rowan und Ripper samt dessen Hund, die langsam vor ihr herritten, gerade so schnell, das die übrigen mithalten konnten. Die Elfe sah zurück, wo Miandra, Jayden und Hennrik ihr im Gänsemarsch folgten. Der Abstand zwischen zwischen der schwarzhaarigen Frau und dem Jüngling war relativ groß, so daß dies wohl eine gute Gelegenheit war, sich mit Vernitas neuer Begleitung etwas ausführlicher zu unterhalten.

Die Elfe verlangsamte ihren Schritt und ließ sich zurückfallen, bis sie schließlich direkt neben Miandra herlief. Von der Seite her sah sie die schwarzhaarige Frau an und versuchte zu Lächeln, was ihr aber nicht wirklich gelang. Sie hatte einfach zu wenig Erfahrung mit freundlicher Konversation.

"Ihr habt mir immer noch nicht verraten, was ich für Euch tun soll", brach die Elfe das Schweigen. "Wir sind im Moment relativ ungestört, es wäre also eine gute Gelegenheit dafür. Aber eins sage ich Euch gleich: Ein Kleid ziehe ich mit Sicherheit nicht an!"

Modifié par Aliens Crew, 06 juillet 2010 - 01:21 .


#659
viento2

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Sie waren ein kleines Stück geritten, als Rowan ihr Pferd zum Stehen brachte und abstieg. Sie änderte die Länge der Steigbügel, ihr Vorgänger hatte eindeutig längere Beine gehabt als sie. Außerdem machte sie die Fallen ab und zerstörte sie. Eine alte stinkende Decke war am hinteren Ende des Sattels angebunden und flog auch weg. Rowan befestigte stattdessen ihren Rucksack daran.

Die Gruppe war währenddessen an ihr vorbei gezogen. Als sie fertig war, schwang sie sich wieder in den Sattel. Sie schlug einen lockeren Galopp ein und genoss den Wind, der durch ihre Haare strich. Es war wundervoll, wieder einmal reiten zu können und Rowan merkte, wie sehr sie es vermisst hatte. Sie preschte an den anderen vorbei und lachte übermütig. Als sie Ripper wieder erreichte, fing sein Tier an nervös zu tänzeln. Sie bremste ab und grinste ihn an.


#660
Kaysallie

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Miandra wandte sich der Elfe zu, blickte diese jedoch nicht an, als sie sprach.

"Hm ein Kleid.", sie schmunzelte, "Was wäre daran denn so verkehrt?", das Lächeln verschwand von ihrem Gesicht wieder und ging in eine ernstere Miene über, "Nun gut. Ich bin auf der Suche nach jemanden, der von gewissen Männern entführt wurde. Jedoch habe ich vor kurzem die Spur verloren, bis auf eins ...", sie wühlte während des Gehens in ihrer Tasche herum bis sie ein Pergamentpapier hervorzog."Ich habe - gestern wie der Zufall es wollte- als ich auf den Weg zurück in die Taverne zum schwarzen Ritter war, einen Mann angetroffen ... der mir bekannt vor kam. Er gehörte einst diesen Männern die ich suche an. Ich habe ihn gefoltert, bis aufs Letzte. Doch der Kerl war äußerst schweigsam. Er rückte nicht ein Wort raus, egal wie grausam ich wurde. Als er dann dem Tode und der Ohnmacht schon sehr nahe war, sprach der Witzbold ein Rätsel aus ... welches ich kurzerhand notiert habe. Sie blickte kurz auf das Papier und las vor:

"Dort wo Stürme wehen, ohne Felder zu zerstören.

Am Abgrund, wo es keine Luft zu atmen gibt.

Wo Nässe sein sollte, jedoch keine ist ..."

Miandra hielt kurz inne. "Mehr hab ich nicht aus ihm herausbekommen, doch es ist relativ einfach zu erlesen, dass sie sich wohl an einem geheimen Ort irgendwo an einem Meer befinden.", sie seufzte und steckte das Papier wieder in ihre Tasche, "Nun eigentlich habe ich es schon fast aufgegeben nach ihnen zu suchen ... doch Ferleden ist mir recht fremd, ich war noch nie auf Reisen. Nun ja, ich möchte eigentlich nur nach weiteren Hinweisen suchen, um sie doch noch irgendwann zu finden, sofern sie nicht bereits beim Erbauer gelandet sind, da ich in meinem Leben so oder so keinen anderen Inhalt sehe. Doch wie mir scheint, sind wir bereits in eine andere größere Sache verwickelt .. wir sollten dies erstmals erledigen .. und wer weiß vielleicht finden wir ja auch am Weg weitere dieser Kerle. Sie sind eine große Gruppe und haben eigentlich überall ihre schwarzen Finger im Spiel. Doch wenn Ihr mir bei der Suche helfen könntet, wäre das eine gute Gegenleistung."

Danach hielt sie wieder inne.


#661
xX Ripper Xx

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Ripper schielte zu Rowan rüber und schwieg.

Was hatte sie nun schon wieder vor...aber eigentlich war es ihm auch egal.



Aufmerksam lauschte er den Worten von Miandra...während sein Hund...der Elfe...Vernita...immer wieder schwanzwedelnd vor die Füße lief und sie anguckte.



"Dort wo Stürme wehen, ohne Felder zu zerstören.



Am Abgrund, wo es keine Luft zu atmen gibt.



Wo Nässe sein sollte, jedoch keine ist ..."



Ripper dachte schweigend nach......


#662
viento2

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„Hm, wollen wir nicht etwas voraus reiten und schauen, ob der Weg frei ist? Wir sollten das ausnutzen, dass wir jetzt mobiler geworden sind.“

Wieder zwinkerte sie ihm zu.

Rowan ritt dicht an Ripper dran und lehnte sich zu ihm rüber. Dann gab sie seinem Pferd einen kräftigen Klapps auf die Kruppe woraufhin dieses mit einem kleinen Bocksprung anfing zu galoppieren. Rowan lachte auf und trieb ihr Tier ebenfalls zum Galopp an. Sie hatte Ripper bald eingeholt und schaute zu ihm rüber, ein breites Lachen auf ihrem Gesicht.

Der Mabari lief freudig bellend neben ihnen her.


#663
xX Ripper Xx

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Ripper seufzte und hielt sich am Pferd fest...als dieses plötzlich los galoppierte.

Staub wirbelte auf und die Hufe knallten laut auf den Boden...während der Wind durch Ripper`s Helm...in sein Gesicht wehte.



Dafür das er eher selten ritt...schien es ihm sichtlich zu gefallen...und man konnte ein leichtes lächeln auf seinen Lippen erkennen.



Aufeinmal beschleunigte das stolze Tier und brauste...samt Ripper...Rowan davon......


#664
viento2

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Rowan presste ihre Schenkel fester zusammen und trieb ihr Pferd an. Es schien, als hätte Ripper die Kontrolle über seines verloren. Doch Rowans Pferd war nicht schnell genug, sie schaffte es nicht, ihn zu erreichen. 

Plötzlich brach der Rappe vor ihr zur Seite aus und stürmte in den Wald. Äste schlugen auf die Rüstung des Kriegers und er wankte bedenklich. Rowan musste sich dicht an den Hals ihres Tieres ducken, um nicht selber etwas abzubekommen. Neben ihr rannte der Mabari mit hängender Zunge.
Der Rappe wurde langsamer und schien zögerlicher zu werden. Rowan schaffte es, ihr Pferd neben ihn zu lenken und griff nach den Zügeln. Dann bremste sie ihr Pferd ab und sprach beruhigend auf das andere Tier ein.

"Alles in Ordnung?" wandte sie sich an Ripper.

Modifié par viento2, 05 juillet 2010 - 09:58 .


#665
xX Ripper Xx

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Ripper versuchte sich auf dem Pferd zu halten...während sie durchs Gestrüpp jagten.
Immer wieder peitschten ihm Äste und Blätter...durch den Helm...ins Gesicht.
Das Tier schnaubte stark und ließ den Boden erzittern...es bevorzugte anscheinend andere Wege...was Ripper allerdings nicht sonderlich störte.
Plötzlich wieherte das Pferd etwas und wurde langsamer.
Dann bemerkte er das Rowan mit ihrem Pferd neben ihm stand und seine Zügel in der Hand hielt.
Er runzelte leicht die Stirn und schielte zu ihr rüber...machte sie sich etwa Sorgen...um das Tier oder vielleicht sogar um ihn? Ripper verabschiedete den letzten Gedanken schnell und neigte seinen Kopf runter zum Pferd. Sie dachte wahrscheinlich er hätte die Kontrolle verloren und würde gegen den nächstgelegenen Baum rasen...aber dem war ja zum Glück nicht so.

„Mhm...joa...alles klar“
*sagte er als sei es selbstverständlich*

Ripper schnappte sie wieder die Zügel und drehte sein Pferd wieder richtung Straße.
Rowan schien es dabei zu belassen...und er hatte auch keine lust mit ihr über irgendwelche
Reitfähigkeiten zu diskutieren. Sein Hund sprang währenddessen munter durchs Laub und verfolgte einen listigen Frosch. Gefolgt von den beiden ritt Ripper langsam wieder zurück zur Straße. Die anderen trotteten des Weges und schwiegen sich an...sie wirkten etwas abwesend...aber das kam Ripper nur recht.
Ein langer Rauchschleier aus Hennriks Pfeife verfolgte sie...während sie der warmen Mittagssonne entgegen marschierten.

Die Zeit über machte sich Ripper viele Gedanken.
Er fühlte sich seelisch zerstört...zu viel war passiert...die anderen musste ihn hassen.
Aber dieses Gefühl hatte auch etwas...tolles.
Auch wenn sie ihn vielleicht jetzt noch nicht verstanden...irgendwann war der Zeitpunkt gekommen. Außerdem hatte er in letzter Zeit viele Aussetzer wobei er eher viel sprach...aber was waren schon Worte? Die Sprache ist dazu da um Gedanken in Worte zu fassen...aber es war auch gleichzeitig eine Waffe...wie eine...Falle. Man konnte mit Worten unglaublich viel zerstören oder sich selbst. Ein einzelnes Wort kann sehr viel auslösen was die meisten Lebewesen nicht wahrnehmen...da es sich auch meist im Unterbewußtsein abspielt.
Ripper wusste mit Worte gut umzugehen...allerdings nicht als Laut...sondern eher als Schrift.
Sie waren der Schlüssel zur Seele eines Menschen...

...

Nach einer Weile erreichte sie eine Abzweigung mit einem alten verfallen Holzpfeiler.
Er war etwas verkohlt und die Schrift auf den Holzpaletten war kaum zu erkennen.
Der vermoderung des Holz nach zu urteilen...schien der Wegweiser schon recht alt zu sein.
Aufeinmal bemerkte Ripper wie sein Hund nach oben schaute...was er ihm gleichtat.
Ein schwarzer Rabe saß dort oben auf dem Stumpf und schaute mit seinen dunklen Augen auf ihn herab. Sein Blick schien schien einen zu durchbohren...und er bewegte sich keinen Zentimeter. Eine seltsame Aura umgab Ripper und er fühlte sich...leer.
Aufeinmal krächzte der Rabe und breitete...nur einen...Flügel aus...der nach Norden...über eine Wiese in den Wald zeigte...



Plötzlich hörte er die Schritte der anderen und vernahm auch schon den Rauch in der Nase.
Noch bevor sie ihn erreicht hatten war der Rabe aufeinmal verschwunden.
Die anderen schauten ihn etwas fragend an...aber Ripper schwieg.
Irgendetwas hatte es zu bedeuten. Als die anderen sich auf den Weg nach Links...genau richtung Lothering machten...schoss es ihn durch den Kopf.
Ohne ein Wort ritt er geradeaus über die Wiese.
Der Rabe hatte nicht ohne Grund einen anderen Weg gezeigt.
Mit einem nicken...wollte Ripper den anderen deutlich machen das sie ihm folgen sollten.
Sein Hund sprang um die anderen Genossen herum und stupste sie an.
Rowan zuckte mit den Schulter und machte sich auf den Weg...während die anderen zögerlich nachzogen. Im grunde war es ihm allerdings egal...ob sie ihm nun folgten oder nicht.
Man sollte stets auf dem richtigen Weg wandern...und sie hatten die Qual der Wahl.
Aber wie es aussah...verstanden sie...zu ihrem Glück. Oder naja...der Besoffskie würden ihnen eh überall hin folgen...und die Frau namens...Miandra...schien es auch relativ egal zu sein.
Ihr Leben schien ihr nicht alt zu wichtig...und sie wollte wahrscheinlich auch nur ihr Nutzen aus dieser Sache ziehen.

Nach ein paar Stunden Wanderschaft waren sie Lothering schon gefährlich nahe gekommen.
Man konnte schon den rauschenden Fluss hören der richtung Ruinen floss...oder was auch immer davon übrig war. Ripper ließ sich von Pferd fallen, spritzte sich etwas Wasser ins Gesicht und schaute sich um.
Lothering musste nach seinen Orientierungssinn...etwa...Nord Westlich liegen...aber darauf war nicht sonderlich viel verlass. Er suchte die Gegend mit seinem Hund nach irgendwelchen Spuren ab und fand einen...kleinen Stoffteddybären. Ihm fehlte ein Auge und er war an einigen Stellen schon mehrmals genäht wurden. Mit einem grinsen betrachtete er ihn und ließ dann seinen Hund daran schnuppern. Aufeinmal fing der Mabari an zu bellen und lief los.

Ripper war sich sicher...es konnte nicht mehr weit sein...und er hoffte den Feinden nicht direkt in die Arme zu laufen......

Modifié par xX Ripper Xx, 06 juillet 2010 - 08:55 .


#666
viento2

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Rowan vertraute auf Rippers Eingebung und folgte ihm über die Wiese. Außerdem war es ihr egal, wo genau sie hin ritten. Sie war sich immer noch nicht sicher, ob und wie lange sie bei der Sache mitmachen würde.

Als sie den Fluss erreichten und sich der Krieger umständlich aus dem Sattel rutschen ließ, blieb Rowan abwartend in ihrem sitzen. Ihr Pferd stillte seinen Durst im Bach, während Ripper mit seinem Hund die Gegend absuchte.

Er schien etwas gefunden zu haben und hielt es seinem Mabari hin, der wenige Sekunden später mit lautem Gebell davon jagte.

Rowan reagierte sofort. Sie packte den Rappen an den Zügeln und ritt zu Ripper, damit er aufsteigen konnte. Mit den Pferden konnten sie besser mit dem Mabari schritt halten.


#667
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"Nun, ich balanciere auf einem Brückengeländer und fechte dabei mit einem Gegner. Ich klettere ohne Seil und Haken eine Felswand empor oder hangele an einem Seil entlang, während ich die Feinde unter mir mit Sprengladungen eindecke. Aber wenn Ihr mich in ein Kleid steckt und zum Tanzen auffordern würdet, so würde ich bestimmt über meine eigenen Füße stolpern", lächelte Vernita. Es war das erste Lächeln, was ihr nach so vielen Jahren endlich einmal wieder gelang. Doch so schnell es auch kam, so schnell verschwand es auch wieder und sie wurde wieder ernst.

"Und die Männer, auf die wir bald treffen werden gehören anscheinend den Krähen von Antiva an. Diese Bande von Meuchelmördern ist dafür bekannt, daß sie auch vor Entführungen nicht zurückschrecken. Möglicherweise gehören die Männer, die die Person entführt haben, die Ihr sucht, sogar den Krähen an. Oder sie wissen vielleicht, um wen es sich bei diesen Entführern handelt. Ich werde ihre Anführerin danach fragen." Ein dreckiges Grinsen legte sich auf die Lippen der Elfe.
 
"Und ich verspreche Euch, daß sie reden wird. Sie reden alle, wenn man nur genug Druck ausübt. Folter ist eine Kunst, eine Kunst, die ich sehr gut beherrsche, seit...", sie schwieg plötzlich und faßte sich unwillkürlich an die linke Seite ihres Halses, wobei ihre Finger aber nur den Helm berührten. Sofort ließ sie die Hand wieder sinken. "Ja, sie wird reden.."

Vernita beschleunigte ihren Schritt, um wieder etwas Abstand zwischen sich und Miandra zu bekommen. Sie hatte im Moment genug Konversation gehabt. Sie wollte lieber etwas allein sein.  Sie mußte sich einen Plan ausdenken, wie sie am effektivsten in ihrem Zielort vorgehen könnten. So folgte sie Ripper und Rowan, die an der Abzweigung nach Lothering einfach geradeaus weiterritten.

'Gut', dachte sie sich. 'Ich hatte sowieso nicht vor, den direkten Weg ins Dorf zu nehmen.'

Sie erreichten nach einiger Zeit einen Fluß. Vernita sah, wie Ripper seinen Hund einen Teddybären hinhielt und dieser dann wie von Sinnen davon rannte. Ripper und Rowan folgten dem Mabari umgehend.

"Verdammt noch mal!" fluchte die Elfe böse. "Dieses dumme Tier wird uns noch verraten! Ich hoffe nur, daß die drei nicht schnurstracks ins Dorf reiten! Dann können sie sich auch gleich selbst umbringen!"

Sie wandte den in Richtung der anderen. "Eilt Euch! Es geht los! Und macht Eure verdammte Pfeife aus, Hennrik! Dann können wir auch gleich zum Angriff blasen!"

Ohne auf eine Antwort zu warten, wandte sie sich wieder um und lief so schnell sie konnte hinter Rowan, Ripper und dessen Hund hinterher.

Modifié par Aliens Crew, 17 juillet 2010 - 01:54 .


#668
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Ripper schaute den Teddybär an und grinste...während das laute bellen seines Hundes durch den Wald schallte. Aufeinmal wedelten etwas vor seiner Nase und er schaute auf.

Rowan saß über ihn auf dem Pferd und schaute ihn erwartungsvoll an.

Er seufzte und versuchte aufzusteigen...doch diesmal wollte es nicht so gut gelingen.

Etwas höhnisch grinsend reichte Rowan ihm seine Hand und er nahm...eher genervt...das Angebot an. Mit festen Griff drückte er ihre Hand und hiefte sich irgendwie aufs Pferd...ohne Rowan von ihrem eigenen runter zureißen. Er warf einen letzten Blick auf den Stoffteddybäre und verstaute ihn sicher. Hastig ritt er seinem Hund hinterher...wahrscheinlich auch...um den blöden Kommentaren der anderen...über seinen Hund...zu entgehen. Sein Hund wusste was er tat.



Sie ritten am...immer breiter werdenen...Strom vorbei...richtung Lothering.

Dieser Teddybär war eigentlich eher ein beunruhigendes Zeichen...es deutete doch stark darauf hin das jemand vor irgendetwas geflüchtet war...oder schlimmeres.

Aber das war ja auch erstmal egal...denn nun gehörte der Teddybär ihm......


#669
Kaysallie

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Sie folgte den anderen wortlos.

Ihr selbst war es relativ gleichgültig, wie sie nach Lothering kommen würden. Hauptsache, sie brachten das Ganze schnell hinter sich. Sie musterte von weitem, den Teddybär, welchen Ripper aufgehoben hatte.

Sie blieb kurz stehen und hielt inne. Der Bär erinnerte sie an die Vergangenheit. An das Feuer das alles niederbrannte. Mehr an schlechte, als an gute Zeiten. Doch zugleich erinnerte sie es daran, wieso sie auf Reisen war. Ihr wurde klar, dass sie hier nicht sterben durfte. Sie musste die Wahrheit wissen. Musste wissen, ob sie nun tot, oder lebendig war ... Erst dann würde sie ihren Frieden finden.

All diese Gedanken schnellten ihr in nur wenigen Sekunden durch den Kopf, und verleihen ihr ein Gefühl von Hass, welches ihren Puls zum rasen brachte.

Wie nur durch dieses Gefühl mit den Worten von Vernita im Kopf - dass sie vielleicht auf einige dieser Männer treffen könnten - lief sie wieder weiter, um nicht den Anschluss an die Gruppe zu verlieren.

Sie waren der einzige Weg, der zu ihrem Ziel führen würde.


#670
xX Ripper Xx

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Ripper ritt vorne weg...während sich Rowan immer wieder nach den anderen umschaute.

Sie schien sich nicht vollkommen sicher zu fühlen...aber das tat eigentlich selten jemand der mit ihm reiste. Er war stets von einem monströsen Stahlpanzer umhüllt...doch sie hatte nur eine leichte Lederrüstung an...ein Schlag mit seiner Axt Ròmker und sie hätten zwei Rowans.



Ripper grinste...aber seine Augen waren stets auf seinen Hund gerichtet...fast fanatisch.

Plötzlich hörte er ein bekanntes Geräusch...ein Krächzen...



...



Aufeinmal zischte der Rabe...wie ein Pfeil der die Luft zerschnitt...an seinem rechten Ohr vorbei.

Sie schienen auf dem richtigen Weg zu sein.



Der schwarze Rabe gleitet neben dem Mabari in der Luft...während Ripper sie langsam einholte.

Das rauschen des Flusses wurde immer lauter und in der Ferne hörte man bereits das klappern eines alten Wasserrads......


#671
Aliens Crew

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Vernita rannte so schnell sie konnte durch den Wald. Ihr Atem ging schnell, aber regelmäßig. Sie legte keinen Wert auf Lautlosigkeit, sondern nur auf Geschwindigkeit. Der Boden stieg vor ihr zu einem kleinen Hügel an. Ohne langsamer zu werden sprintete sie die Anhöhe hinauf, wich dabei Bäumen aus oder preschte durch das Gestrüpp hindurch. Nur wenige Minuten später hatte sie die Spitze des Hügels erreicht.

Der Wald endete hier und gewährte einen Blick auf eine flache Wiesenlandschaft. 'Gar nicht so schlecht der Platz' dachte die Elfe. 'Rippers Hund hat wirklich eine gute Nase. Und zumindest sind sie im Wald geblieben.' Ihr Blick fiel auf Rowan, Ripper und dessen Hund, die wie sie auf der Spitze des Hügels zum Stillstand gekommen waren.

Vernita sah sich um, bis sie in ihrer Nähe einen Baum entdeckte, der leicht zu erklimmen war. Geschwind klettere sie hinauf und suchte sich in dessen Krone einen guten Aussichtspunkt. Von hier aus konnte sie die ganze Gegend erspähen.

Etwa hundert Meter vor ihnen sah sie einen kleinen Bach, der ihren Weg kreuzte und in dessen klarer Oberfläche sich die Nachmittagssonne spiegelte. An diesem Gewässer stand ein kleine Wassermühle, dessen Mühlenrad sich durch die Strömung langsam bewegte. Neben dieser Mühle befand sich eine kleine Buschgruppe, in der man sich gut verstecken konnte.

Hinter dem Bach lag das Dorf Lothering, vielmehr, was davon noch übrig war.

Die meisten Gebäude waren zerstört, teilweise bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Nur einige morsche Stützpfeiler, die schon vor Jahren ausgebrannt waren, zeugten davon, daß dort mal jemand gelebt hat. Die Kirche selbst schien noch intakt zu sein, sah allerdings ziemlich schäbig aus. War eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Ruine in sich zusammenfallen würde. Von der Mauer, die das Gebäude einmal umgeben hatte, waren hingegen nur noch Reste übrig. Sie bestand fast nur noch aus einem Haufen Schutt und Geröll. Niemanden schien daran gelegen zu sein, die Kirche wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Hinter diesem Trümmerfeld lag das eigentlich Dorf.

Die wenigen neuen Häuser waren in einem Rechteck angelegt und gruppierten sich somit um einen großen Platz. Es waren einfache Holz- und Steingebäude, aus deren Kamine vereinzelt Rauch aufstieg. Eines der Häuser fiel aus dem Rahmen, da über dessen Eingangstür ein großes Schild mit einem Bierkrug darauf hing, offenbar die Taverne des Ortes. Direkt gegenüber, also auf der anderen Seite des Platzes stand ein großer Holzbau. Es sah aus wie ein Lagerhaus...oder vielleicht doch eine Unterkunft?

Etwa zwei Dutzend Leute trieben sich auf dem Platz herum, unterhielten sich oder gingen sonstigen Aktivitäten nach. Bei einigen von ihnen sah Vernita auf den ersten Blick, daß es Wachen waren, auch wenn sie versuchten ihre Waffen und Rüstungen unter ihren Roben und Umhängen zu verbergen.

Schnell kletterte die Elfe den Baum wieder herunter. Sie hatte genug gesehen. Als sie unten angekommen war, sammelte sie ihre Gefährten um sich, die inzwischen alle eingetroffen waren. Sie bildeten gemeinsam einen Kreis, wobei die Elfe in die Hocke ging.

"Also gut, hier ist mein Plan", begann sie ihre Ausführung. "In dem Kaff gibt es eine Kneipe, in der es sicher auch die eine oder andere Nutte geben wird. Die Krähen werden deren Dienste bestimmt schon sehr oft in Anspruch genommen haben und da kommt Ihr ins Spiel."

Ihr Blick fiel auf Jayden. "Wenn Ihr wirklich so ein Weiberheld sein wie Ihr vorgebt, Jüngling, dann wird es Euch sicher leicht fallen, eine von diesen "Damen" zum Sprechen zu bringen. Tragt das Amulett, was ich Euch gegeben habe, damit sie Euch als Krähe erkennen. Dann machen sie bestimmt auch das Maul auf."

Anschließend wandte sich Vernita an Miandra. "Ihr sprecht mit einer der Wachen. Wenn Ihr ebenfalls das Amulett tragt, werden sie denken, Ihr seid eine von ihnen. Sagt den Wachen, daß Ihr mit Raswenjá Givanti sprechen wollt. Erzählt ihr, daß Ihr aus Denerim hergeschickt wurdet, um sie davor zu warnen, daß der neue Arl der Stadt herausgefunden hat, was sie mit den Kindern der Umgebung anstellt und seine Truppen entsendet hat. Es ist egal, ob sie Euch die Geschichte abkauft oder nicht. Es geht nur darum, sie lange genug hinzuhalten, bis ich mich um den Großteil ihrer Männer gekümmert habe, die mit Sicherheit in dem großen Holzgebäude nächtigen werden. Ich werde den Schuppen verrammeln und anschließend niederbrennen."

Sie sah erneut Jayden an. "Sobald der Brand für Unruhe sorgt, könnt Ihr die Verwirrung nutzen, um den Krähen in der Kneipe den Garaus zu machen. Aber vorsicht, das sind keine Anfänger."

Nun wandte sie sich an die anderen drei. "Rowan, Ihr postiert Euch mit Eurem Bogen bei der Buschgruppe in der Nähe der Wassermühle. Von dort aus habt Ihr ein gutes Schußfeld auf den Platz. Ripper, Ihr und Euer Hund begleiten sie am Besten, um ihr im Falle eines Nahkampfes beistehen zu können. Und Ihr, Hennrik, schleicht Euch  zur alten Kirche und versteckt Euch dort. Sobald das Spektakel losgeht, seid Ihr in der idealen Position für Eure Zauber."

Sie schaute noch einmal in die Runde, wobei sie jeden einzelnen mit ihren braunen Augen fixierte. "Und noch etwas, egal was auch passiert, wir benötigen Raswenjá lebend. Sie hat die Informationen, die wir benötigen. Noch Fragen?"

Modifié par Aliens Crew, 10 juillet 2010 - 05:59 .


#672
J.D.C

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Jayden hörte den Ausführungen von Vernita aufmerksam zu, ein gut durchdachter Plan war ihren Gedanken entsprungen. Alles würde sitzen, doch nur ein fehler und alles könnte kippen. Doch jetzt galt es erstmal die Zeit bis zur Dämmerung tot zu schlagen.



"Bevor es losgeht, ich hab Hunger, ich werde mir kurz etwas zu Essen holen. Sonst falle ich hier ja noch vom Fleisch. Und für euch alle will ich hoffen das die Damen dort auch was für's Auge sind, sonst könnte die Lage etwas schwieriger werden."



Lachend ein schelmisch grinsend ging er ein stück abseits, zurück zu dem Bach. Er lief das Ufer ein wenig entlang und hielt nach ein paar Fischen Ausschau. Als er eine kleine Gruppe von Dorschen entdeckt hatte zückte er sein Mittlerweile angestaubes Schwert. Er stieg hinab in den graben, weöche das Wasser mit den Jahunderten duch das Land gezogen hatte und stellte sich auf ein paar Steine.



Er wartet ein paar minuten, beobachtete wie Fische, wie sie sich verhielten, er warf vereinzelt Blätter auf die Wasseroberfläche und merkte sich was die Fische taten. Nach seiner Phase der Abschätzung warf er erneut ein Blatt auf das Wasser, mit seinem Angespannten Schwertarm stieß er sofort an die Stelle ins Nass, wohin die Tiere zuvor ausgewichen sind. Die Spitze des Schwertes grub sich bis in den Grund. Die Klinge zuckte und schwang Jaydens Arm hin und her, ein gutes Zeichen. Kurzerhand zog er das Schwert wieder hinaus und erblickte 2 Zappelnde Fische an der Klinge.



"Zeit zum Mittag," dachte er sich glücklich. Er rupfte sein Mahl von der Klinge ab und tötete die Fische mit eine gezielten Knaufschlag ins Genick. Kopf ab und zusammen mit den Gedärmen warf er die Reste wieder ins Wasser. Die Schuppen krazte er kurz noch säuberlich ab und steckte die Fische auf ein paar Stöcke auf. Eifrig began er Holz zu suchen und sich eine Feuerchen zu machen.

#673
viento2

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Rowan stieg von ihrem Pferd ab und band es am lockeren Zügel an einem Ast fest. Dann begann sie, Steine zusammen zu suchen. Als der junge Krieger  wieder auftauchte und begann, Holz für ein Feuer aufzuschichten, schob ihn Rowan bestimmt zur Seite.

„Vielleicht solltet ihr mich das machen lassen. Wir sind ziemlich nah an Lothering dran und sollten nicht riskieren, entdeckt zu werden.“

Sie legte die gesammelten Steine über die Feuerstelle, so dass ein kleiner Ofen entstand. Als sie nun das Feuer anzündete und den Ofen verschloss, drangen nur kleine Rauchfäden heraus, die sich in geringer Höhe im Wind verloren.

Rowan setzte sich daneben und kramte in ihrem Rucksack. Sie packte Stücke des Rehs und Jaydens Fisch und wickelte diese in Sauerampferblätter, die sie beim Steinesammeln gefunden hatte. Nach einer Weile öffnete sie den Ofen und begutachtete das Feuer. Das Holz darin glühte und brannte nur wenig. Rowan legte die Stücke über die Glut auf zwei weitere Steine und schloss dann den Ofen wieder.

Dann legte sie sich zurück, verschränkte die Arme unter dem Kopf und betrachtete den Himmel. Hennrik hatte sich auf einem Stein neben ihre niedergelassen und seine Pfeife bereits entzündet. Kleine Ringe aus Rauch stiegen von ihm auf.

Modifié par viento2, 07 juillet 2010 - 10:01 .


#674
Kaysallie

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Sie lauschte aufmerksam den Worten von Vernita. Der Plan war gut durchdacht, doch es durften keine Fehler passieren, und man musste zudem hoffen, dass das Amulett als Anerkennung bei diesen Typen reichen würde, doch das würde sich wohl noch früh genug zeigen. Sie würde sich keine allzu großen Gedanken über mögliche Fehler machen, denn sonst würde sie nur nervös wirken.

Sie antwortete nur mit einem Kopfnicken, welches signalisierte, dass sie alles verstanden hatte, und beobachtete dann kurz die anderen, und war von dem kaminartigen Feuer, welches Rowan errichtete begeistert, sagte jedoch nicht dazu, sondern setzte sich einfach wortlos neben sie, und packte einige der Fleischstücke, welche sie zuvor im Wald von dem Wolf eingepackt hatte aus, spießte diese auf ein Stück Holz, und ließ sie neben der Flamme langsam gar werden.

Dabei starrte sie regungslos ins Feuer, und verlor sich kurz in Gedanken, was wohl auch besser war, da sie sich selbst, für keinen besonders guten Gesprächspartner hielt.


#675
J.D.C

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Nach ein paar Minuten nahm Jayden den Fisch aus dem merkwürdigen Konstrukt von der Frau. Ihr Name geisterte ihm gerade durch den Kopf, "Rowan." Er hob seinen Finger und zeigte in den Himmel. Er murmelte ein paar unverständliche Worte, zu vernehmen war, "Will nach Hause hmfngk." Dann lies er den Arm wieder sacken und schüttelte kräftig den Kopf.

Einen der Stöcke steckte er in den Boden und lies den Fisch über der austretenden Hitze langsam garen. Mit dem anderen Stocherte er an Miandras Kopf herum, welche anscheinend in Gedanken versunken war. Ein paar Hautfetzen lösten sich von dem Fisch und auch die Flossen brachen aus dem Fleisch heraus und verfingen sich in dem Haar der Schönheit.

Als Jayden bewusst wurde was er tat, stand er auf und trat ein paar Stücke zurück. Er hoffte das sie nicht aus ihren Gedanken rauskam. Langsam schlich er etwas in den Wald und versteckte sich hinter ein paar Bäumen, abwartend was geschah.

Er brach einen Ast von einem der Bäume ab und warf diesen Rowan an den Kopf. "Pssst Hey du komm mal hier herüber."

Modifié par J.D.C, 07 juillet 2010 - 10:19 .