Erst als Jayden plötzlich aufgesprungen war und sich versuchte hinter einigen Bäumen zu verstecken, bemerkte sie, dass eine Fischflosse in ihren Haaren hing. Sie runzelte wütend die Stirn, griff nach der Flosse und zupfte diese aus ihren langen Haaren, um sie anschließend einfach ins Feuer zu werfen.
Dann atmete sie kurz tief ein und aus, um nicht auszurasten, konnte sich jedoch ein Argument nicht verkneifen, „Ihr denkt wohl, dass Euch ein Baum beschützen kann … doch Ihr würdet wahrscheinlich sogar entdeckt werden, wenn Ihr vom Erbauer selbst unsichtbar gemacht werden würdet …“, dann warf sie einen kurzen finsteren Blick in seine Richtung, und wandte sich gereizt und kopfschüttelnd wieder ihrem fast garen Fleisch zu.
Es war einmal... (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 03 2010 12:24
#676
Posté 07 juillet 2010 - 10:38
#677
Posté 07 juillet 2010 - 11:43
Ripper lehnte sich nahe das Flussen an einem Baum und betrachtete die anderen.
Sie verschwendeten ihre Zeit mit irgendwelchem unnützen Zeug...allerdings konnte er sich ein grinsen nicht verkneifen...als der Besoffskie mit einem Stock in den Haaren Miandras rumstocherte und sich etwas Fisch darin verfang. Der Ausdruck "Fischkopf" würde jetzt prima zu ihr passen. Doch es schien so als wüssten sie nicht was sie in dieser Nacht erwarten würde...oder ob sie diese überhaupt überleben würden.
Er selbst machte sich Gedanken über den Plan der Elfe.
Eine Elfe...bis jetzt war der Plan der Elfen immer...zu flüchten und sich unterdrücken zu lassen.
Nicht das es falsch wäre...er würde auch eher flüchten als getötet zu werden.
Es war doch lächerlich...wie andere meinten...irgendwann ehrenhaft in einer Schlacht zu sterben.
Was ein blödsinn...er würde eher aus der Schlacht fliehen und die anderen zurück lassen.
Wenn es so sein sollte...dann würde sie eben überleben...aber das lag nicht in seiner Hand.
Er würde Vernitas Plan befolgen...doch wenn dieser außer Kontrolle geriet...würde er seinen eigenen haben.
Ripper war sein eigenes Überleben wichtiger als das der anderen......
#678
Posté 08 juillet 2010 - 07:27
Rowan wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie der Stock an der Schläfe traf. Sie wandte den Kopf nach links und sah, wie der komische Typ sich grinsend hinter einem Baum versteckte. Auf so etwas hatte sie jetzt wirklich keine Lust. Sie drehte ihr Gesicht wieder gen Himmel und schloss die Augen.
Langsam verbreitete sich der Geruch von Rehfleisch aus und brachte Rowan Magen zum knurren. Doch eine Weile würde es noch dauern, bis es richtig zart war.
Sie setzte sich wieder auf und schaute sich um. Hennrik und Miandra saßen mit an der Lagerstätte. Vernita stand mit dem Rücken zu ihnen und betrachtete Lothering. Anscheinend ging sie in Gedanken noch einmal ihren Plan durch. Von dem Jünglich war nichts zu sehen und Ripper lehnte an einem Baum etwas abseits von ihnen. Sein Mabari hockte neben Rowan und starrte auf den Ofen.
Rowan lachte.
"Keine Angst, wir vergessen dich schon nicht. Du wirst auch deinen Teil davon abbekommen."
Vorsichtig fing sie an, ihn an einem Ohr zu kraulen.
Langsam verbreitete sich der Geruch von Rehfleisch aus und brachte Rowan Magen zum knurren. Doch eine Weile würde es noch dauern, bis es richtig zart war.
Sie setzte sich wieder auf und schaute sich um. Hennrik und Miandra saßen mit an der Lagerstätte. Vernita stand mit dem Rücken zu ihnen und betrachtete Lothering. Anscheinend ging sie in Gedanken noch einmal ihren Plan durch. Von dem Jünglich war nichts zu sehen und Ripper lehnte an einem Baum etwas abseits von ihnen. Sein Mabari hockte neben Rowan und starrte auf den Ofen.
Rowan lachte.
"Keine Angst, wir vergessen dich schon nicht. Du wirst auch deinen Teil davon abbekommen."
Vorsichtig fing sie an, ihn an einem Ohr zu kraulen.
#679
Posté 08 juillet 2010 - 08:14
Vernita trat zu den anderen ans Feuer. Sie war nach ihren Ausführungen zur alten Kirchenruine geschlichen, um die Lage im Dorf noch einmal aus der Nähe zu sondieren, konnte aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen. Als sie nun wieder vor den anderen zum Stillstand kam, funkelten ihre Augen den Magier böse an.
"Macht Eure Pfeife aus, Hennrik!" zischte sie wütend. "Ich konnte Euren Tabak bis zu den Ruinen riechen. Wollt Ihr unbedingt unsere Feinde auf uns aufmerksam machen?!?"
Der Magier war ziemlich angefressen aufgrund von Vernitas ungehobelter Art, sah aber ein, daß sie Recht hatte und erwiderte deshalb auch nichts. Stattdessen klopfte er nur seine Pfeife aus.
Die Elfe nickte nur zufrieden, bevor sie weitaus freundlicher meinte: "War eine gute Idee mit dem Ofen. War die von Euch, Rowan? Schön. Es ist gut, nicht nur von blutigen Anfängern umgeben zu sein." Ihr Blick fiel dabei auf Jayden, der gerade dabei war Miandra mit dem Stock zu ärgern. Als dieser dann aufsprang und in den Wald ging, ließ sie ihn keine Sekunde aus den Augen.
"Wir sind hier nicht auf einem Rummelplatz, Kleiner!" wurde sie wieder wütend, nachdem Jayden den Stock nach Rowan geworfen hatte. "Laßt gefälligst den Scheiß, bevor ich Euch persönlich den Arsch von hier bis nach Denerim aufreiße!"
Sie schüttelte leicht den Kopf, bevor sie sich an die blonde Frau wandte, die gerade den Mabari am Kopf kraulte. "Habt Ihr kurz Zeit, Rowan? Ich hätte gern mit Euch gesprochen. Unter vier Augen."
Vernita ging in den Wald und Rowan folgte ihr schulterzuckend. Als die beiden allein waren, meinte die Elfe: "Habt Ihr Euch die Sache mit dem Kurzschwert überlegt, daß ich noch für Euch bei mir trage? Ich weiß nicht, ob man Ripper wirklich vertrauen kann und ich würde es ungern sehen, wenn Euch etwas zustoßen würde. Ich kann Euch auch beibringen, wie man mit so einer Waffe umgeht, wenn Ihr das wünscht."
Ein Lächeln huschte über Vernitas Gesicht, als sie den leicht ungläubigen und äußerst skeptisch wirkenden Blick ihres Gegenübers erblickte. "Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum ich mir solche Sorgen um Euch mache, nicht wahr? Nun, zum einen habe ich Euch ja schon gesagt, daß Ihr mich an mich selbst erinnert. Zum anderen seid Ihr die einzige Person in unserer Gruppe, der ich so etwas wie Vertrauen entgegenbringe. Warum das so ist, weiß ich eigentlich nicht. Nennt es einfach Intuition."
Vernita lief langsam auf und ab während sie weitersprach. "Bei dem Rest unserer Gruppe sieht das ganz anders aus. Jayden ist ein Idiot und Miandra verfolgt nur ihre eigenen Ziele. Ripper hingegen ist undurchschaubar und ebenso unberrechenbar. Und Hennrik..." Sie hielt kurz inne. "Ihm traue ich am Allerwenigsten. Und Ihr solltet Euch auch vor ihm in Acht nehmen. Er hat irgendein besonderes Interesse an diesen Seelensplittern, und das gefällt mir absolut nicht. Ich weiß zwar nicht, wozu diese Dinger gut sind, aber sie sind bestimmt das Werk eines bösen Magiers. Und Hennriks Interesse daran könnte dazu führen, daß er sich eines Tages gegen uns wendet, falls wir gezwungen sein sollten, diese Splitter zu zerstören. Seid auf der Hut vor diesem Magier."
"Macht Eure Pfeife aus, Hennrik!" zischte sie wütend. "Ich konnte Euren Tabak bis zu den Ruinen riechen. Wollt Ihr unbedingt unsere Feinde auf uns aufmerksam machen?!?"
Der Magier war ziemlich angefressen aufgrund von Vernitas ungehobelter Art, sah aber ein, daß sie Recht hatte und erwiderte deshalb auch nichts. Stattdessen klopfte er nur seine Pfeife aus.
Die Elfe nickte nur zufrieden, bevor sie weitaus freundlicher meinte: "War eine gute Idee mit dem Ofen. War die von Euch, Rowan? Schön. Es ist gut, nicht nur von blutigen Anfängern umgeben zu sein." Ihr Blick fiel dabei auf Jayden, der gerade dabei war Miandra mit dem Stock zu ärgern. Als dieser dann aufsprang und in den Wald ging, ließ sie ihn keine Sekunde aus den Augen.
"Wir sind hier nicht auf einem Rummelplatz, Kleiner!" wurde sie wieder wütend, nachdem Jayden den Stock nach Rowan geworfen hatte. "Laßt gefälligst den Scheiß, bevor ich Euch persönlich den Arsch von hier bis nach Denerim aufreiße!"
Sie schüttelte leicht den Kopf, bevor sie sich an die blonde Frau wandte, die gerade den Mabari am Kopf kraulte. "Habt Ihr kurz Zeit, Rowan? Ich hätte gern mit Euch gesprochen. Unter vier Augen."
Vernita ging in den Wald und Rowan folgte ihr schulterzuckend. Als die beiden allein waren, meinte die Elfe: "Habt Ihr Euch die Sache mit dem Kurzschwert überlegt, daß ich noch für Euch bei mir trage? Ich weiß nicht, ob man Ripper wirklich vertrauen kann und ich würde es ungern sehen, wenn Euch etwas zustoßen würde. Ich kann Euch auch beibringen, wie man mit so einer Waffe umgeht, wenn Ihr das wünscht."
Ein Lächeln huschte über Vernitas Gesicht, als sie den leicht ungläubigen und äußerst skeptisch wirkenden Blick ihres Gegenübers erblickte. "Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum ich mir solche Sorgen um Euch mache, nicht wahr? Nun, zum einen habe ich Euch ja schon gesagt, daß Ihr mich an mich selbst erinnert. Zum anderen seid Ihr die einzige Person in unserer Gruppe, der ich so etwas wie Vertrauen entgegenbringe. Warum das so ist, weiß ich eigentlich nicht. Nennt es einfach Intuition."
Vernita lief langsam auf und ab während sie weitersprach. "Bei dem Rest unserer Gruppe sieht das ganz anders aus. Jayden ist ein Idiot und Miandra verfolgt nur ihre eigenen Ziele. Ripper hingegen ist undurchschaubar und ebenso unberrechenbar. Und Hennrik..." Sie hielt kurz inne. "Ihm traue ich am Allerwenigsten. Und Ihr solltet Euch auch vor ihm in Acht nehmen. Er hat irgendein besonderes Interesse an diesen Seelensplittern, und das gefällt mir absolut nicht. Ich weiß zwar nicht, wozu diese Dinger gut sind, aber sie sind bestimmt das Werk eines bösen Magiers. Und Hennriks Interesse daran könnte dazu führen, daß er sich eines Tages gegen uns wendet, falls wir gezwungen sein sollten, diese Splitter zu zerstören. Seid auf der Hut vor diesem Magier."
Modifié par Aliens Crew, 08 juillet 2010 - 10:23 .
#680
Posté 08 juillet 2010 - 10:42
Misstrauisch hörte Rowan Vernita zu.
"Ich traue niemandem, das solltet ihr wissen. Und ihr könnt gerne versuchen, mir den Umgang mit dem Kurzschwert beizubringen, allerdings weiß ich nicht, ob das bis heute Abend noch irgendwas bringen sollte. Ich kämpfe lieber mit einer schlechteren Waffe, mit der ich umzugehen weiß, als mit einer besseren, die noch neu für mich ist."
Sie lehnte sich an einen Baum.
"Und mir solltet ihr auch nicht trauen. Ich könnte er mir immer noch kurzfristig anders überlegen und euch im Stich lassen. War das alles, was ihr von mir wolltet, oder habt ihr noch etwas auf dem Herzen?"
Zynisch lächelte sie der Elfe entgegen.
"Ich traue niemandem, das solltet ihr wissen. Und ihr könnt gerne versuchen, mir den Umgang mit dem Kurzschwert beizubringen, allerdings weiß ich nicht, ob das bis heute Abend noch irgendwas bringen sollte. Ich kämpfe lieber mit einer schlechteren Waffe, mit der ich umzugehen weiß, als mit einer besseren, die noch neu für mich ist."
Sie lehnte sich an einen Baum.
"Und mir solltet ihr auch nicht trauen. Ich könnte er mir immer noch kurzfristig anders überlegen und euch im Stich lassen. War das alles, was ihr von mir wolltet, oder habt ihr noch etwas auf dem Herzen?"
Zynisch lächelte sie der Elfe entgegen.
#681
Posté 08 juillet 2010 - 11:28
"Nun", antwortete Vernita langgezogen. "Wenn Ihr vorhabt, uns zu verlassen, dann solltet Ihr das wohl besser sofort tun. Denn nach unserem Angriff auf die Krähen in Lothering werden deren Freunde auf Euch genauso Jagd machen wie auf den Rest von uns. Und alleine hättet Ihr sicher nicht den Hauch einer Chance."
Die Elfe blieb stehen und sah Rowan direkt in die Augen. "Allerdings glaube ich nicht, daß Ihr uns verlassen werdet. Ich habe das Gefühl, daß irgendetwas auf Eurer Seele lastet, und Ihr Euch deshalb dazu entschlossen habt, uns anzuschließen. Denn einen wirklichen Grund, warum ihr das tut, was Ihr tut, habe ich noch nicht erkennen können. Vielleicht werdet Ihr mir eines Tages verraten, was Euch zu dieser Tat bewegt."
Wieder huschte ein Lächeln über Vernitas Gesicht. "Laßt uns nun zu den anderen zurückkehren. Das Essen dürfte inzwischen soweit sein. Und sollten wir den Angriff heute Nacht überleben und Ihr Euch dazu entschließen, uns weiterhin zu begleiten, werde ich Euch ab morgen beibringen mit einem Kurzschwert zu kämpfen. Ihr werdet sehen, daß sie fast genauso zu führen sind wie Eure Dolche, Ihr benötigt lediglich mehr Kraft dazu."
Die Elfe blieb stehen und sah Rowan direkt in die Augen. "Allerdings glaube ich nicht, daß Ihr uns verlassen werdet. Ich habe das Gefühl, daß irgendetwas auf Eurer Seele lastet, und Ihr Euch deshalb dazu entschlossen habt, uns anzuschließen. Denn einen wirklichen Grund, warum ihr das tut, was Ihr tut, habe ich noch nicht erkennen können. Vielleicht werdet Ihr mir eines Tages verraten, was Euch zu dieser Tat bewegt."
Wieder huschte ein Lächeln über Vernitas Gesicht. "Laßt uns nun zu den anderen zurückkehren. Das Essen dürfte inzwischen soweit sein. Und sollten wir den Angriff heute Nacht überleben und Ihr Euch dazu entschließen, uns weiterhin zu begleiten, werde ich Euch ab morgen beibringen mit einem Kurzschwert zu kämpfen. Ihr werdet sehen, daß sie fast genauso zu führen sind wie Eure Dolche, Ihr benötigt lediglich mehr Kraft dazu."
#682
Posté 08 juillet 2010 - 12:10
Rowans Gesicht verdunkelte sich, doch die Elfe hatte ihr schon den Rücken zugewandt. Sie wusste selber nicht genau, warum sie sich diesem Unternehmen angeschlossen hatte. Suchte sie Vergebung? Mit niemandem hatte sie bisher über ihre Vergangenheit gesprochen, und das würde auch so bleiben. Die Erinnerungen hatte sie tief in ihrer Seele vergraben und würde sich hüten, sie wieder hervorzuholen.
Sie ging hinter Vernita wieder zurück zum Lager und machte sich daran, den Ofen auszuräumen. Vorsichtig, um sich nicht zu verbrennen, teilte sie das Reh auf und reichte Stücke davon an Hennrik und Vernita. Auch der Mabari bekam seinen Teil ab, den er augenblicklich verschlang und Rowan dann mit treuen Augen von unten anblickte.
"Vielleicht solltest du dir dein Essen besser einteilen" lachte sie.
"Aber mal schauen, es bleibt bestimmt noch etwas für dich übrig."
Sie reichte Ripper seinen Teil.
"Das Blatt könnt ihr mitessen. Es ist Sauerampfer."
Rowan lehnte sich an einen Stein zurück und begann, kleine Stücke Fleisch von den Knochen abzuzupfen und sich in den Mund zu stecken. Genüsslich kaute sie das Fleisch und dachte mit Bedauern daran, dass sie für dessen Haltbarkeit ihr letztes Salz verwendet hatte. Sollte sie nicht bald wieder etwas bei einem Händler finden, würden die nächsten Essen eher fad ausfallen.
Sie ging hinter Vernita wieder zurück zum Lager und machte sich daran, den Ofen auszuräumen. Vorsichtig, um sich nicht zu verbrennen, teilte sie das Reh auf und reichte Stücke davon an Hennrik und Vernita. Auch der Mabari bekam seinen Teil ab, den er augenblicklich verschlang und Rowan dann mit treuen Augen von unten anblickte.
"Vielleicht solltest du dir dein Essen besser einteilen" lachte sie.
"Aber mal schauen, es bleibt bestimmt noch etwas für dich übrig."
Sie reichte Ripper seinen Teil.
"Das Blatt könnt ihr mitessen. Es ist Sauerampfer."
Rowan lehnte sich an einen Stein zurück und begann, kleine Stücke Fleisch von den Knochen abzuzupfen und sich in den Mund zu stecken. Genüsslich kaute sie das Fleisch und dachte mit Bedauern daran, dass sie für dessen Haltbarkeit ihr letztes Salz verwendet hatte. Sollte sie nicht bald wieder etwas bei einem Händler finden, würden die nächsten Essen eher fad ausfallen.
#683
Posté 08 juillet 2010 - 04:09
Misstrauisch blickte sie hin und wieder in die Richtung, in welche Rowan und Vernita verschwanden um unter vier Augen zu sprechen. Den Hund, welcher sie die ganze Zeit beäugte und zu betteln versuchte, ignorierte sie einfach. Sie würde keinem Tier etwas von ihrer Nahrung abgeben. Tiere waren in ihren Augen keine Begleiter. Sie dienten nur ihrem Zweck. Ein Leben, um andere am Leben zu erhalten. Tiere hatten in ihren Augen keine Seele, denn sie hatten auch keinen Glauben.
Als das Fleisch gar war, schloss sie die Augen und sprach einige dankende Worte, gerichtet an den Erbauer, welche sie jedoch nur leise vor sich selbst flüsterte. Sie schenkte nur Rowan und Vernita einen kurzen nichtssagenden Blick als diese wieder aus dem Wald zu ihnen kamen und war froh, dass sich der Hund nun wieder zu Rowan gesellte.
Das Fleisch hatte einen eigenartigen Geschmack. Der Wolf war wohl schon ein älteres Tier gewesen, doch sie würde es nicht verkümmern lassen, denn durch das Salz war es durchaus genießbar, und es würde ihr Kraft spenden.
Nachdem sie alles gegessen hatte, blickte sie kurz in den Himmel. Scheinbar müssten sie sich die Zeit noch etwas vertreiben, bis sie nach Lothering konnten. Daher begann sie kurz in ihrer Tasche zu wühlen und zog ein weißes Tuch hervor, mit welchem sie begann ihre Dolche zu polieren.
Als das Fleisch gar war, schloss sie die Augen und sprach einige dankende Worte, gerichtet an den Erbauer, welche sie jedoch nur leise vor sich selbst flüsterte. Sie schenkte nur Rowan und Vernita einen kurzen nichtssagenden Blick als diese wieder aus dem Wald zu ihnen kamen und war froh, dass sich der Hund nun wieder zu Rowan gesellte.
Das Fleisch hatte einen eigenartigen Geschmack. Der Wolf war wohl schon ein älteres Tier gewesen, doch sie würde es nicht verkümmern lassen, denn durch das Salz war es durchaus genießbar, und es würde ihr Kraft spenden.
Nachdem sie alles gegessen hatte, blickte sie kurz in den Himmel. Scheinbar müssten sie sich die Zeit noch etwas vertreiben, bis sie nach Lothering konnten. Daher begann sie kurz in ihrer Tasche zu wühlen und zog ein weißes Tuch hervor, mit welchem sie begann ihre Dolche zu polieren.
#684
Posté 08 juillet 2010 - 07:14
/ooc uah sry ... im falschen thread gepostet ..
Modifié par Bellandyrs, 08 juillet 2010 - 07:16 .
#685
Posté 08 juillet 2010 - 08:36
Jayden lehnte sich an den Baum hinter dem er sich versteckt hielt. Leise holte er eine kleine Feldflasche unter seiner Rüstung hervor. Er schraubte den Verschluss ab und zog erstmal einen großen Schluck. Eine befriedigendes "Ahhhhh" entfläuchte seinem Mund. Kurz darauf ein kleiner Proster. Kurzer Hand stand er auf und begab sich zu den anderen. Misstrauisch setzte er sich in die Runde. Lies seinen Blick über alle walten. Gegenüber von Miandra hatte er siech niedergelasseb und behielt sie steets im Auge.
Er lies seine Hände etwas über dem kleinen Ofen und erfreute sich an der angenehmen wärme.
"Dafür ist euer Konstrukt wirklich gut zu gebrauchen," sagte er zu der Frau.
Vernita starrte ihn wieder schief an, sie war ihm nicht ganz geheuer und ansprechend schonmal gar nicht. Ihre energische Art ging Jayden gewaltig auf die Nerven.
Er lies seine Gedanken von ihr ab, sonst würde er sich an der Verbitterung noch selber töten.
Er beobachtete den Bärtigen alten, welcher immer nur mit seiner Pfeife rumspielte. Und dann die Frau, welche den Hund kraulte.
Innerlich schrie es in ihm nach etwas aufregung, nach Stimmung, oder seinetwegen nach einem Faustkampf. Irgendwas, was spaß macht.
"Kommt schon, was seid ihr denn für Spaßbremsen? Wie wärs wenn hier jeder mal mit ein paar alten Phrasen auspackt. Ich würde euch gern näher kennenlernen und mich nicht nur mit euch anschweigen."
Ein zarghaftes Lächeln glitt über sein Gesicht, ob er die anderen damit nur vergrault.
"Ich weiß noch, vor ein paar Monaten, gar nicht so weit entfernt, am Nordufer des Calenhad See's. Dort traf ich auf eine Gruppe Zirkusleute, was für Idioten, stecken sich Schwerter in den Mund, setzten sich auf Nägel und schwingen sich an Seilen herum. Und an besonderen Abenden lassen sie sich von einem Löwen oder einem Tiger töten. Und das alles nur um Almosen von den Leuten abzustuaben. Besonders irwitzig war ihre Reise, laut ihnen kamen sie aus einem Land weit weit hinter der wachenden See."
Jayden began zu lachen als er sich das Bild eines der Männer in Gedanken rief. Ein riesiger Teller war in seine Lippe eingelassen, überall hatte er Nadeln durch seine Haut gestochen und sein Körper war über und über mit bunten Zeichnungen versehen. Wie ein Rüsch Püppchen mit einem Quinari gepaart.
"Was haltet ihr denn von Sowas? sollen sich die Kerle doch eine produktive Arbeit suchen. Und wenn sie mir nur die Schuhe putzen, wäre das noch besser als dieses Rumgehopse."
Er lies seine Hände etwas über dem kleinen Ofen und erfreute sich an der angenehmen wärme.
"Dafür ist euer Konstrukt wirklich gut zu gebrauchen," sagte er zu der Frau.
Vernita starrte ihn wieder schief an, sie war ihm nicht ganz geheuer und ansprechend schonmal gar nicht. Ihre energische Art ging Jayden gewaltig auf die Nerven.
Er lies seine Gedanken von ihr ab, sonst würde er sich an der Verbitterung noch selber töten.
Er beobachtete den Bärtigen alten, welcher immer nur mit seiner Pfeife rumspielte. Und dann die Frau, welche den Hund kraulte.
Innerlich schrie es in ihm nach etwas aufregung, nach Stimmung, oder seinetwegen nach einem Faustkampf. Irgendwas, was spaß macht.
"Kommt schon, was seid ihr denn für Spaßbremsen? Wie wärs wenn hier jeder mal mit ein paar alten Phrasen auspackt. Ich würde euch gern näher kennenlernen und mich nicht nur mit euch anschweigen."
Ein zarghaftes Lächeln glitt über sein Gesicht, ob er die anderen damit nur vergrault.
"Ich weiß noch, vor ein paar Monaten, gar nicht so weit entfernt, am Nordufer des Calenhad See's. Dort traf ich auf eine Gruppe Zirkusleute, was für Idioten, stecken sich Schwerter in den Mund, setzten sich auf Nägel und schwingen sich an Seilen herum. Und an besonderen Abenden lassen sie sich von einem Löwen oder einem Tiger töten. Und das alles nur um Almosen von den Leuten abzustuaben. Besonders irwitzig war ihre Reise, laut ihnen kamen sie aus einem Land weit weit hinter der wachenden See."
Jayden began zu lachen als er sich das Bild eines der Männer in Gedanken rief. Ein riesiger Teller war in seine Lippe eingelassen, überall hatte er Nadeln durch seine Haut gestochen und sein Körper war über und über mit bunten Zeichnungen versehen. Wie ein Rüsch Püppchen mit einem Quinari gepaart.
"Was haltet ihr denn von Sowas? sollen sich die Kerle doch eine produktive Arbeit suchen. Und wenn sie mir nur die Schuhe putzen, wäre das noch besser als dieses Rumgehopse."
Modifié par J.D.C, 08 juillet 2010 - 08:41 .
#686
Posté 09 juillet 2010 - 12:10
Ripper wartete mit seinem Hund entspannt auf die Dämmerung und aß etwas vom Fleisch.
Er hätte zwar lieber was von Jaydens Fisch gehabt...aber naja.
Die Sonne verschwand langsam unter den Baumwipfeln...und der dichte Wald verdunkelte sich.
Nun war es Zeit...
...
Bevor es los ging nochmal auszutreten.
Er verschwand richtung Wassermühle in den Wald.
Sein Hund schaute nochmal kurz zu den anderen...bevor er seinem Herren hinterher trottete.
Wie es aussah waren alle bereit.
Nachdem Ripper genug Wasser gelassen hatte...näherte er sich langsam der alten Wassermühle.
Unerschöpflich schaufelte sie immer noch durchs Wasser...und das mit der Zeit grünlich gewordene Holz knarrte. Ripper suchte das Ufer nach einer passenden Stelle ab wo er rüber kam.
Mit etwas Anlauf schmiss er sich wie ein fliegender Amboss auf die andere Seite.
Der Mabari wartete noch auf Rowan...und die beiden taten Ripper nach.
Auf der anderen Seite rannten sie zu der Buschgruppe und betrachteten aufmerksam den Feind.
Die meisten Männer und Frauen hatten Fackeln entzündet und trugen leichtere Rüstungen...oder zumindest leichter als Ripper`s.
Ein gut gezielter Schuss mit dem Bogen würde sie mit leichtigkeit durchbohren.
Nur vereinzelt konnte er ein paar schwer gepanzerte Soldaten mit Streitkolben ausmachen.
Aber er vertraute voll und ganz seiner mächtigen Kriegsaxt Ròmker.
Sollten sie entdeckt werden...was er allerdings bezweifelte...konnte sein Hund die Angreifer prima auf Distanz halten während Rowan sie mit Pfeilen eindeckte.
Und falls es komplett aus dem Ruder lief...würde Ripper sich schon selbst was einfallen lassen.
Ripper setzte sich bequem ins Gras und wartete ruhig ab......
Er hätte zwar lieber was von Jaydens Fisch gehabt...aber naja.
Die Sonne verschwand langsam unter den Baumwipfeln...und der dichte Wald verdunkelte sich.
Nun war es Zeit...
...
Bevor es los ging nochmal auszutreten.
Er verschwand richtung Wassermühle in den Wald.
Sein Hund schaute nochmal kurz zu den anderen...bevor er seinem Herren hinterher trottete.
Wie es aussah waren alle bereit.
Nachdem Ripper genug Wasser gelassen hatte...näherte er sich langsam der alten Wassermühle.
Unerschöpflich schaufelte sie immer noch durchs Wasser...und das mit der Zeit grünlich gewordene Holz knarrte. Ripper suchte das Ufer nach einer passenden Stelle ab wo er rüber kam.
Mit etwas Anlauf schmiss er sich wie ein fliegender Amboss auf die andere Seite.
Der Mabari wartete noch auf Rowan...und die beiden taten Ripper nach.
Auf der anderen Seite rannten sie zu der Buschgruppe und betrachteten aufmerksam den Feind.
Die meisten Männer und Frauen hatten Fackeln entzündet und trugen leichtere Rüstungen...oder zumindest leichter als Ripper`s.
Ein gut gezielter Schuss mit dem Bogen würde sie mit leichtigkeit durchbohren.
Nur vereinzelt konnte er ein paar schwer gepanzerte Soldaten mit Streitkolben ausmachen.
Aber er vertraute voll und ganz seiner mächtigen Kriegsaxt Ròmker.
Sollten sie entdeckt werden...was er allerdings bezweifelte...konnte sein Hund die Angreifer prima auf Distanz halten während Rowan sie mit Pfeilen eindeckte.
Und falls es komplett aus dem Ruder lief...würde Ripper sich schon selbst was einfallen lassen.
Ripper setzte sich bequem ins Gras und wartete ruhig ab......
Modifié par xX Ripper Xx, 09 juillet 2010 - 12:13 .
#687
Posté 09 juillet 2010 - 06:29
Angewiedert wischte er den Seim und das schwarze Blut von der Klinge seines Schwertes. Zehn oder elf waren es gewesen. Alle trugen Rüstung aus Fetzen von Stahl, Leder und Stoff.
Bestien! Doch jetzt sind sie tot.
Er untersuchte ihre Leichen in der Hoffnung, dass Sie dabei war, doch er wusste es beser. Immerhin jagte er Sie schon seit fünf langen Jahren.
Bestien! Doch jetzt sind sie tot.
Er untersuchte ihre Leichen in der Hoffnung, dass Sie dabei war, doch er wusste es beser. Immerhin jagte er Sie schon seit fünf langen Jahren.
Modifié par Freaz85, 09 juillet 2010 - 06:31 .
#688
Posté 09 juillet 2010 - 07:55
Rowan lief hinter Ripper zur Mühle herunter und sprang mit einem leichten Sprung über das Gewässer. Direkt nach der Landung zog sie in einer fließenden Bewegung ihren Bogen von der Schulter und legte sogleich einen Pfeil ein. Sie duckte sich hinter einen Busch und beobachtete das Lager. Neben denen in leichter Rüstung konnte sie ca. 12 schwer Gepanzerte ausmachen, die entweder vor den Gebäuden Wache hielten, oder dazwischen patroullierten.
Der Mabari hatte sich neben sie gehockt und winselte leise vor Anspannung. Er schien bereits zu wissen, was als nächstes folgen würde.
Rowan blickte sich kurz um. Seitlich von der Wassermühle sah sie einen dunklen Schatten entlang huschen, der sich in Position brachte.....Vernita. Von den anderen war nichts zu sehen. Auch ihr provisorisches Lager, an dem sie ihre Pferde gelassen hatten, konnte man von hier unten im Dämmerlicht nicht erkennen.
Sie drehte sich wieder zu den Gebäuden um und wartete ab.
Der Mabari hatte sich neben sie gehockt und winselte leise vor Anspannung. Er schien bereits zu wissen, was als nächstes folgen würde.
Rowan blickte sich kurz um. Seitlich von der Wassermühle sah sie einen dunklen Schatten entlang huschen, der sich in Position brachte.....Vernita. Von den anderen war nichts zu sehen. Auch ihr provisorisches Lager, an dem sie ihre Pferde gelassen hatten, konnte man von hier unten im Dämmerlicht nicht erkennen.
Sie drehte sich wieder zu den Gebäuden um und wartete ab.
#689
Posté 09 juillet 2010 - 06:18
Die Sonne neigte sich zum Horizont. Es würde nun nicht mehr lange dauern, bis sie untergegangen war.
"So es geht los", meinte Vernita zu ihren Gefährten. "Noch einmal der Plan in Stichworten: Miandra und Jayden, sobald es dunkel geworden ist umrundet ihr das Dorf, so daß ihr es aus nordöstlicher Richtung betreten könnt. Die Wachen sollen denken, ihr kommt direkt aus Denerim. Miandra, ihr sprecht mit den Wachen und laßt Euch zu Raswenjá führen, damit wir wissen, in welchem Gebäude sie sich aufhält. Und Ihr geht in die Taverne, Jayden. Wenn der Zirkus losgeht, dann wird es für Euch vielleicht etwas ungemütlich werden und Ihr könnt zeigen, was Ihr drauf habt." Ein hämisches Grinsen legte sich auf das Gesicht der Elfe.
"Ich selbst schleiche mich zu dem großen Lagerhaus, welches mit Sicherheit als Unterkunft für unsere Freunde dient. Ich werde diesen Schuppen in einem Flammenmeer untergehen lassen. Das ist das Zeichen für Euch, Rowan und Hennrik die übrigen Wachen auf dem Platz aufs Korn zu nehmen sowie jeden, der eventuell noch aus den anderen Gebäuden herauskommt. Ripper, Ihr unterstützt die beiden dabei falls nötig. Sobald die Hütte brennt, komme ich zu Euch, Miandra und unterstütze Euch gegen Raswenjá. Und noch mal an alle: Ihr könnt von mir aus alles und jeden töten, der in diesem verdammten Kaff haust, nur diese Raswenjá brauchen wir lebend. Sie ist unsere einzige Spur. Alles klar?"
Niemand sagte mehr etwas. "Dann auf die Positionen. Und wartet auf mein Signal!"
Ripper ging sofort Richtung Wassermühle, Rowan folgte gleich darauf. Auch Hennrik machte sich auf dem Weg zu der alten Kirche. Miandra und Jayden warteten an Ort und Stelle noch auf den Einbruch der Nacht.
Vernita selbst verließ das Lager, wobei sie einen weiten Bogen um Lothering machte. Sie hatte gesehen, daß sie ziemlich einfach an das Lagerhaus herankommen konnte, da ihr dort diverse Hügel und Buschgruppen genug Deckung für eine heimliche Annäherung boten. An einer schmalen Stelle überquerte sie mit einem geschickten Sprung den Bach. Anschließend rannte sie in geduckter Haltung zu einem nahegelegenen Hügel. Dabei behielt sie das Dorf die ganze Zeit im Auge. Sie konnte die Fackeln der Wachen sehen, doch sie waren soweit weg, daß diese sie unmöglich entdecken konnten.
So arbeitete sie sich von einer Deckung zur nächsten vor. Zweimal warf sich die Elfe auf den Boden und robbte zu ihrem nächsten Ziel, um einer Entdeckung zu entgehen. Schließlich erreichte sie einen Baum, von dem aus sie direkt auf die Rückseite des Gebäudes sehen konnte.
Zu ihrer Zufriedenheit konnte Vernita feststellen, daß das Lagerhaus außer einigen Oberlichtern keine Fenster zu besitzen schien. Auf dieser Seite gab es nur eine kleine Tür, die sie präparieren mußte, damit niemand aus dem Gebäude entkommen konnte. Da in diesem Moment die Sonne vollständig verschwunden war, machte sich die Elfe umgehend auf den Weg. Im Eiltempo sprintete sie über die Wiese, bis sie kurz darauf das Lagerhaus erreicht hatte. Sie presste sich mit dem Rücken gegen die Wand und sah nach links und nach rechts. Es war niemand zu sehen.
'Gut, dann wollen wir doch mal sehen, ob ich Recht habe', dachte Vernita und ging in die Hocke. Sie schlich zur Tür und öffnete sie ganz vorsichtig einen Spaltbreit. Im Innern sah sie einen großen Raum, der wie eine Kaserne eingerichtet war. Doppelbetten mit Feldkisten davor standen in mehreren Reihen an den Wänden bzw. frei im Raum. In der Mitte befanden sich zudem noch mehrer Tische und Stühle, an denen einige Männer und Frauen in Rüstungen saßen und Karten spielten oder etwas zu essen zu sich nahmen. In vielen der Betten lagen ebenfalls Wachen, die schliefen oder sich sonst irgendwie mit sich selbst beschäftigten.
'Mmhh. Für Krähen sieht mir das Ganze zu sehr nach Militär aus. Irgendetwas stimmt hier nicht.' ging es der Elfe durch den Kopf. Ein flüchtiger Blick zeigte ihr, daß es aus dieser Tür noch ein großes Tor gab, daß sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes befand.
Die Elfe schloß leise die Tür. Anschließend kramte sie eine ihrer Fläschchen mit einer gelblichen Flüssigkeit darin aus ihrer Tasche. Mit Hilfe eines Bandes, an deren Ende zwei kleine Nägel angebracht waren, befestigte sie die Flasche direkt über der Türschwelle.
'Der nächste, der diese Tür öffnet, wird eine feurige Überraschung erleben', grinste die Elfe bei sich. Sie ließ von der Tür ab und schlich in gebückter Haltung zur nächsten Ecke des Gebäudes. Sie lugte kurz um diese herum. Niemand war zu sehen. Sie bewegte sich weiter, um den Haupteingang des Lagerhauses zu erreichen, schnell und leise wie ein Schatten.
In diesem Moment trat ein Fackelschein um die nächste Ecke. Dort war eine Wache. Und sie kam direkt auf Vernita zu. Diese schwenkte nach rechts. Schnellen Schrittes huschte sie durch die Schatten der Nacht und steuerte dabei die Rückseite eines kleinen, steinernen Wohnhauses an, welches neben dem Lagerhaus stand. Die Wache kam immer näher. Nur noch Sekunden und er würde die Elfe sehen. Vernita beschleunigte noch einmal ihr Tempo und erreichte just in diesem Augenblick die Hauswand des Steingebäudes. Sie presste ihren Körper mit dem Rücken gegen die Wand und sah nach rechts.
Sie hörte die Wache über das Gras stapfen und leise vor sich hinpfeifen. Das Licht der Fackel erschien in ihrem Sichtradius. Leise und ganz langsam zog sie eines ihrer Kurzschwerter. Sie mußte die Wache töten, das war ihr klar. Sollte der Mann die Flasche entdecken, die sie an der Tür angebracht hatte, würde er umgehend Alarm schlagen. Das durfte nicht geschehen.
Die Wache passierte ihre Position. Vernita sah genau in das Gesicht des Mannes. Er war noch ziemlich jung, hatte blonde Haare und viele Pickel im Gesicht. Auch ansonsten sah dieser Jüngling eher wie ein Kind aus als wie ein ausgewachsener Mann.
'Dein Pech, Kleiner, daß du dir den falschen Beruf ausgesucht hast', dachte die Elfe nur. Der Jüngling ging einfach weiter seine Runde, ohne Vernita zu bemerken. Kurz darauf hatte er bereits die Ecke der Halle erreicht. Die Elfe war ihm bereits gefolgt und ließ ihr Kurzschwert sprechen. Mit einem gezielten Angriff warf sie ihm die Waffe in den Rücken.
Die Wache stöhnte kurz auf, bevor er langsam auf die Knie sackte, doch er schien noch nicht tot zu sein. Der Jüngling stützte sich mit einer Hand auf dem Boden und mit der anderen an der Wand des Lagerhauses ab, während er versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Und da war Vernita auch schon heran. Sie presste dem Jüngling ihre Hand auf den Mund, während sie ihm mit der anderen ihr zweites Kurzschwert über die Kehle fahren ließ und diese wie ein Stück Papier durchschnitt. Das Blut spritze auf den Boden und auf Vernitas Hände, während sie ihr Opfer immer noch eisern festhielt. Ein paar Sekunden lang zuckte und strampelte er noch, dann war alles vorbei. Langsam ließ sie die Leiche zu Boden gleiten und löschte anschließend die Fackel.
Nun mußte sie sich beeilen. Bestimmt stand vor dem großen Tor eine weitere Wache, die wohl in Kürze misstrauisch werden würde, sobald ihr auffiel, daß ihr Kumpel nicht mehr seine Runden drehte. Sie zog ihr zweites Kurzschwert aus dem Rücken des Mannes, wandte sich um und spurtete zur nächsten Ecke des Gebäudes. Augenblicke später hatte sie diese erreicht und hielt inne. Ein kurzer Blick zeigte ihr, daß vor dem Eingang der Halle tatsächlich ein weiterer Wachmann stand. Außerdem konnte sie auf dem Platz Miandra und Jayden sehen, die sich gerade mit einer Wache unterhielten.
'Nun geht es los!' ging es Vernita durch den Kopf, steckte eines ihrer Schwerter weg und nahm dafür eine weitere Flasche mit gelblichen Inhalt zur Hand. Jetzt mußte sie nur noch abwarten, in welches Gebäude die Wachen Miandra führen würden, damit sie das Signal geben konnte.
"So es geht los", meinte Vernita zu ihren Gefährten. "Noch einmal der Plan in Stichworten: Miandra und Jayden, sobald es dunkel geworden ist umrundet ihr das Dorf, so daß ihr es aus nordöstlicher Richtung betreten könnt. Die Wachen sollen denken, ihr kommt direkt aus Denerim. Miandra, ihr sprecht mit den Wachen und laßt Euch zu Raswenjá führen, damit wir wissen, in welchem Gebäude sie sich aufhält. Und Ihr geht in die Taverne, Jayden. Wenn der Zirkus losgeht, dann wird es für Euch vielleicht etwas ungemütlich werden und Ihr könnt zeigen, was Ihr drauf habt." Ein hämisches Grinsen legte sich auf das Gesicht der Elfe.
"Ich selbst schleiche mich zu dem großen Lagerhaus, welches mit Sicherheit als Unterkunft für unsere Freunde dient. Ich werde diesen Schuppen in einem Flammenmeer untergehen lassen. Das ist das Zeichen für Euch, Rowan und Hennrik die übrigen Wachen auf dem Platz aufs Korn zu nehmen sowie jeden, der eventuell noch aus den anderen Gebäuden herauskommt. Ripper, Ihr unterstützt die beiden dabei falls nötig. Sobald die Hütte brennt, komme ich zu Euch, Miandra und unterstütze Euch gegen Raswenjá. Und noch mal an alle: Ihr könnt von mir aus alles und jeden töten, der in diesem verdammten Kaff haust, nur diese Raswenjá brauchen wir lebend. Sie ist unsere einzige Spur. Alles klar?"
Niemand sagte mehr etwas. "Dann auf die Positionen. Und wartet auf mein Signal!"
Ripper ging sofort Richtung Wassermühle, Rowan folgte gleich darauf. Auch Hennrik machte sich auf dem Weg zu der alten Kirche. Miandra und Jayden warteten an Ort und Stelle noch auf den Einbruch der Nacht.
Vernita selbst verließ das Lager, wobei sie einen weiten Bogen um Lothering machte. Sie hatte gesehen, daß sie ziemlich einfach an das Lagerhaus herankommen konnte, da ihr dort diverse Hügel und Buschgruppen genug Deckung für eine heimliche Annäherung boten. An einer schmalen Stelle überquerte sie mit einem geschickten Sprung den Bach. Anschließend rannte sie in geduckter Haltung zu einem nahegelegenen Hügel. Dabei behielt sie das Dorf die ganze Zeit im Auge. Sie konnte die Fackeln der Wachen sehen, doch sie waren soweit weg, daß diese sie unmöglich entdecken konnten.
So arbeitete sie sich von einer Deckung zur nächsten vor. Zweimal warf sich die Elfe auf den Boden und robbte zu ihrem nächsten Ziel, um einer Entdeckung zu entgehen. Schließlich erreichte sie einen Baum, von dem aus sie direkt auf die Rückseite des Gebäudes sehen konnte.
Zu ihrer Zufriedenheit konnte Vernita feststellen, daß das Lagerhaus außer einigen Oberlichtern keine Fenster zu besitzen schien. Auf dieser Seite gab es nur eine kleine Tür, die sie präparieren mußte, damit niemand aus dem Gebäude entkommen konnte. Da in diesem Moment die Sonne vollständig verschwunden war, machte sich die Elfe umgehend auf den Weg. Im Eiltempo sprintete sie über die Wiese, bis sie kurz darauf das Lagerhaus erreicht hatte. Sie presste sich mit dem Rücken gegen die Wand und sah nach links und nach rechts. Es war niemand zu sehen.
'Gut, dann wollen wir doch mal sehen, ob ich Recht habe', dachte Vernita und ging in die Hocke. Sie schlich zur Tür und öffnete sie ganz vorsichtig einen Spaltbreit. Im Innern sah sie einen großen Raum, der wie eine Kaserne eingerichtet war. Doppelbetten mit Feldkisten davor standen in mehreren Reihen an den Wänden bzw. frei im Raum. In der Mitte befanden sich zudem noch mehrer Tische und Stühle, an denen einige Männer und Frauen in Rüstungen saßen und Karten spielten oder etwas zu essen zu sich nahmen. In vielen der Betten lagen ebenfalls Wachen, die schliefen oder sich sonst irgendwie mit sich selbst beschäftigten.
'Mmhh. Für Krähen sieht mir das Ganze zu sehr nach Militär aus. Irgendetwas stimmt hier nicht.' ging es der Elfe durch den Kopf. Ein flüchtiger Blick zeigte ihr, daß es aus dieser Tür noch ein großes Tor gab, daß sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes befand.
Die Elfe schloß leise die Tür. Anschließend kramte sie eine ihrer Fläschchen mit einer gelblichen Flüssigkeit darin aus ihrer Tasche. Mit Hilfe eines Bandes, an deren Ende zwei kleine Nägel angebracht waren, befestigte sie die Flasche direkt über der Türschwelle.
'Der nächste, der diese Tür öffnet, wird eine feurige Überraschung erleben', grinste die Elfe bei sich. Sie ließ von der Tür ab und schlich in gebückter Haltung zur nächsten Ecke des Gebäudes. Sie lugte kurz um diese herum. Niemand war zu sehen. Sie bewegte sich weiter, um den Haupteingang des Lagerhauses zu erreichen, schnell und leise wie ein Schatten.
In diesem Moment trat ein Fackelschein um die nächste Ecke. Dort war eine Wache. Und sie kam direkt auf Vernita zu. Diese schwenkte nach rechts. Schnellen Schrittes huschte sie durch die Schatten der Nacht und steuerte dabei die Rückseite eines kleinen, steinernen Wohnhauses an, welches neben dem Lagerhaus stand. Die Wache kam immer näher. Nur noch Sekunden und er würde die Elfe sehen. Vernita beschleunigte noch einmal ihr Tempo und erreichte just in diesem Augenblick die Hauswand des Steingebäudes. Sie presste ihren Körper mit dem Rücken gegen die Wand und sah nach rechts.
Sie hörte die Wache über das Gras stapfen und leise vor sich hinpfeifen. Das Licht der Fackel erschien in ihrem Sichtradius. Leise und ganz langsam zog sie eines ihrer Kurzschwerter. Sie mußte die Wache töten, das war ihr klar. Sollte der Mann die Flasche entdecken, die sie an der Tür angebracht hatte, würde er umgehend Alarm schlagen. Das durfte nicht geschehen.
Die Wache passierte ihre Position. Vernita sah genau in das Gesicht des Mannes. Er war noch ziemlich jung, hatte blonde Haare und viele Pickel im Gesicht. Auch ansonsten sah dieser Jüngling eher wie ein Kind aus als wie ein ausgewachsener Mann.
'Dein Pech, Kleiner, daß du dir den falschen Beruf ausgesucht hast', dachte die Elfe nur. Der Jüngling ging einfach weiter seine Runde, ohne Vernita zu bemerken. Kurz darauf hatte er bereits die Ecke der Halle erreicht. Die Elfe war ihm bereits gefolgt und ließ ihr Kurzschwert sprechen. Mit einem gezielten Angriff warf sie ihm die Waffe in den Rücken.
Die Wache stöhnte kurz auf, bevor er langsam auf die Knie sackte, doch er schien noch nicht tot zu sein. Der Jüngling stützte sich mit einer Hand auf dem Boden und mit der anderen an der Wand des Lagerhauses ab, während er versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Und da war Vernita auch schon heran. Sie presste dem Jüngling ihre Hand auf den Mund, während sie ihm mit der anderen ihr zweites Kurzschwert über die Kehle fahren ließ und diese wie ein Stück Papier durchschnitt. Das Blut spritze auf den Boden und auf Vernitas Hände, während sie ihr Opfer immer noch eisern festhielt. Ein paar Sekunden lang zuckte und strampelte er noch, dann war alles vorbei. Langsam ließ sie die Leiche zu Boden gleiten und löschte anschließend die Fackel.
Nun mußte sie sich beeilen. Bestimmt stand vor dem großen Tor eine weitere Wache, die wohl in Kürze misstrauisch werden würde, sobald ihr auffiel, daß ihr Kumpel nicht mehr seine Runden drehte. Sie zog ihr zweites Kurzschwert aus dem Rücken des Mannes, wandte sich um und spurtete zur nächsten Ecke des Gebäudes. Augenblicke später hatte sie diese erreicht und hielt inne. Ein kurzer Blick zeigte ihr, daß vor dem Eingang der Halle tatsächlich ein weiterer Wachmann stand. Außerdem konnte sie auf dem Platz Miandra und Jayden sehen, die sich gerade mit einer Wache unterhielten.
'Nun geht es los!' ging es Vernita durch den Kopf, steckte eines ihrer Schwerter weg und nahm dafür eine weitere Flasche mit gelblichen Inhalt zur Hand. Jetzt mußte sie nur noch abwarten, in welches Gebäude die Wachen Miandra führen würden, damit sie das Signal geben konnte.
#690
Posté 09 juillet 2010 - 10:01
Miandra machte sich zusammen mit Jayden, als es dunkel wurde auf den Weg. Sie gingen wie besprochen im Wald gehalten um das Dorf und umrundeten es dabei soweit, bis sie an die nordöstliche Straße gelangten. Dank der Dunkelheit und der Entfernung, erkannten die Wachen nicht, dass sie die Straße gerade erst betreten hatten.
Dann marschierten sie in deren Richtung. Als die Wachen sie näher kommen sahen hoben sie sofort die Waffen und schrien ihnen entgegen, „Ihr da! Wer seid Ihr! Bleibt sofort stehen!“
Miandra blieb stehen, nahm das Amulett und hielt es in die Höhe, während sie antwortete, „Wir sind weit gereist, und bringen dringende Kunde aus Denerim.“
Die Wachen senkten ihre Waffen als sie das Amulett von weitem gemustert hatten.
„Ich muss sofort mit Raswenjá Givanti sprechen, und mein Gefährte würde sich gerne in einer Eurer Tavernen von der langen Reise erholen.“
„Ich hoffe für Euch, dass es so wichtig ist wie Ihr zu sagen pflegt! Raswenjá wollte eigentlich nicht gestört werden!“
„Dennoch ist das hier nur für ihre Ohren bestimmt.“
Die Wache beäugte Miandra misstrauisch, als sich die andere Wache zu Wort meldete, „Also schön ich bringe Euch zu Ihr, aber Eure Waffen nehmen wir unter Gewahrsam. Nehmt es nicht persönlich, doch das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, die wir mit all unseren Neuankömmling betreiben. Man weiß ja nie, was für schwarze Schafe sich hier einnisten wollen!“
Die Wache lachte kurz auf, und Miandra lächelte ihm entgegen, um ihn nicht zu beleidigen. Dann legte sie ihre Waffen ab und gab sie dem Typen. Dennoch fluchte sie innerlich, und hoffte dass sie Raswenjá lange genug hinhalten konnte mit ihren Worten, ohne die Dolche war sie ein wohl noch einfacheres Ziel. Anschließend folgte sie der Wache.
Die andere Wache wandte sich an Jayden, „Also schön Bursche! Folgt einfach dem Weg geradeaus, dort werdet Ihr Euren Schlaf finden ... und auch noch ein paar hübsche Puppen, hehe, wenn Ihr versteht was ich meine, doch unter einer solchen Begleitung habt Ihr die wahrscheinlich gar nicht nötig!“, die Wache zwinkerte ihm entgegen und schmunzelte dämlich.
Die Wache führte Miandra einstweilen weiter hinein in das Dorf. Die Häuser sahen alle recht schäbig aus. Die Spuren welche die dunkle Brut im Krieg hier hinterlassen hatte, waren noch deutlich zu erkennen. Es war klar, dass sich hier ein solcher Abschaum einnisten würde, sobald der Krieg vor rüber ist.
Er führte sie in die alte Kirche, doch dass dies eine Kirche war, konnte man nur noch an den großen Eingangstüren erkennen. Diese war ebenfalls von zwei Männern bewacht.
Im inneren der Kirche, befanden sich nur ein großer Tisch worauf einige Dokumente lagen, sowie einige Stühle. Direkt hinter dem Tisch stand eine Frau, und Miandra wusste, dass dies wohl Raswenjá sein musste, doch insgesamt war der Tisch von sechs Männern umrundet, die alle nachdenklich auf den Tisch starrten. Scheinbar besprachen sie hier gerade wirklich irgendetwas Wichtiges.
Die Wache hielt an und sprach, „Raswenjá, verzeiht die Störung, doch diese Frau hier behauptet wichtige Nachricht aus Denerim für Euch zu haben!“
Raswenjá blickte weiterhin vertieft auf einige Dokumente, „Ja lasst sie hier, und geht zurück auf Euren Posten!“, zischte sie ihn desinteressiert und etwas genervt an.
Er gehorchte sofort und ließ Miandra an Ort und Stelle stehen.
Nach einigen Minuten wandte sie sich erneut an Miandra, und blickte diesmal zu ihr auf, “So was für Nachrichten sollen denn so wichtig sein! Wir haben hier Dringendes zu besprechen!“
„Verzeiht den schlechten Moment, doch ich bin weit gereist, aus Denerim um genau zu sein, um Euch mitteilen zu können, dass der neue Arl der Stadt herausgefunden hat, was Ihr mit den Kindern aus der Umgebung angestellt habt. Er hat einige Truppen entsendet, welche wohl bald hier eintreffen werden.“
Miandra konnte nicht weiter erzählen, da Raswenjá sofort damit begann herum zu fluchen, „Was!? Das ist nicht möglich! Die Späher hätten dies bestimmt schon berichtet, wenn sich Truppen nähern würden!“
„Ich bin mit wenigen Pausen, so schnell ich konnte hierher gereist, um mir einen Vorsprung zu verschaffen, wie weit die Truppen bereits sind, kann ich nicht sagen, vielleicht erspähen Eure Männer sie erst in einigen Stunden.“
„Dieser verdammte Arl, ich würde ihm nur zu gerne den Kopf abschlagen!“, sagte sie voller Zorn, doch zeitgleich fielen ihr die anderen Männer ins Wort, sodass man nicht mehr recht verstehen konnte, was gerade gesprochen wurde. Doch scheinbar, waren sie sich Recht uneinig darüber, was sie nun am besten tun sollten.
Miandra blieb stehen und beobachtete das Schauspiel, und hoffte, dass sie bald Besuch von den anderen bekommen würde, denn sollten sie näher ins Detail gehen und sie eine falsche Antwort geben, würde es wohl schlecht für sie aussehen. Die Männer und Raswenjá waren gut ausgerüstet, und sie selbst, hatte nicht mal mehr ihre Waffen bei sich.
Dann marschierten sie in deren Richtung. Als die Wachen sie näher kommen sahen hoben sie sofort die Waffen und schrien ihnen entgegen, „Ihr da! Wer seid Ihr! Bleibt sofort stehen!“
Miandra blieb stehen, nahm das Amulett und hielt es in die Höhe, während sie antwortete, „Wir sind weit gereist, und bringen dringende Kunde aus Denerim.“
Die Wachen senkten ihre Waffen als sie das Amulett von weitem gemustert hatten.
„Ich muss sofort mit Raswenjá Givanti sprechen, und mein Gefährte würde sich gerne in einer Eurer Tavernen von der langen Reise erholen.“
„Ich hoffe für Euch, dass es so wichtig ist wie Ihr zu sagen pflegt! Raswenjá wollte eigentlich nicht gestört werden!“
„Dennoch ist das hier nur für ihre Ohren bestimmt.“
Die Wache beäugte Miandra misstrauisch, als sich die andere Wache zu Wort meldete, „Also schön ich bringe Euch zu Ihr, aber Eure Waffen nehmen wir unter Gewahrsam. Nehmt es nicht persönlich, doch das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, die wir mit all unseren Neuankömmling betreiben. Man weiß ja nie, was für schwarze Schafe sich hier einnisten wollen!“
Die Wache lachte kurz auf, und Miandra lächelte ihm entgegen, um ihn nicht zu beleidigen. Dann legte sie ihre Waffen ab und gab sie dem Typen. Dennoch fluchte sie innerlich, und hoffte dass sie Raswenjá lange genug hinhalten konnte mit ihren Worten, ohne die Dolche war sie ein wohl noch einfacheres Ziel. Anschließend folgte sie der Wache.
Die andere Wache wandte sich an Jayden, „Also schön Bursche! Folgt einfach dem Weg geradeaus, dort werdet Ihr Euren Schlaf finden ... und auch noch ein paar hübsche Puppen, hehe, wenn Ihr versteht was ich meine, doch unter einer solchen Begleitung habt Ihr die wahrscheinlich gar nicht nötig!“, die Wache zwinkerte ihm entgegen und schmunzelte dämlich.
Die Wache führte Miandra einstweilen weiter hinein in das Dorf. Die Häuser sahen alle recht schäbig aus. Die Spuren welche die dunkle Brut im Krieg hier hinterlassen hatte, waren noch deutlich zu erkennen. Es war klar, dass sich hier ein solcher Abschaum einnisten würde, sobald der Krieg vor rüber ist.
Er führte sie in die alte Kirche, doch dass dies eine Kirche war, konnte man nur noch an den großen Eingangstüren erkennen. Diese war ebenfalls von zwei Männern bewacht.
Im inneren der Kirche, befanden sich nur ein großer Tisch worauf einige Dokumente lagen, sowie einige Stühle. Direkt hinter dem Tisch stand eine Frau, und Miandra wusste, dass dies wohl Raswenjá sein musste, doch insgesamt war der Tisch von sechs Männern umrundet, die alle nachdenklich auf den Tisch starrten. Scheinbar besprachen sie hier gerade wirklich irgendetwas Wichtiges.
Die Wache hielt an und sprach, „Raswenjá, verzeiht die Störung, doch diese Frau hier behauptet wichtige Nachricht aus Denerim für Euch zu haben!“
Raswenjá blickte weiterhin vertieft auf einige Dokumente, „Ja lasst sie hier, und geht zurück auf Euren Posten!“, zischte sie ihn desinteressiert und etwas genervt an.
Er gehorchte sofort und ließ Miandra an Ort und Stelle stehen.
Nach einigen Minuten wandte sie sich erneut an Miandra, und blickte diesmal zu ihr auf, “So was für Nachrichten sollen denn so wichtig sein! Wir haben hier Dringendes zu besprechen!“
„Verzeiht den schlechten Moment, doch ich bin weit gereist, aus Denerim um genau zu sein, um Euch mitteilen zu können, dass der neue Arl der Stadt herausgefunden hat, was Ihr mit den Kindern aus der Umgebung angestellt habt. Er hat einige Truppen entsendet, welche wohl bald hier eintreffen werden.“
Miandra konnte nicht weiter erzählen, da Raswenjá sofort damit begann herum zu fluchen, „Was!? Das ist nicht möglich! Die Späher hätten dies bestimmt schon berichtet, wenn sich Truppen nähern würden!“
„Ich bin mit wenigen Pausen, so schnell ich konnte hierher gereist, um mir einen Vorsprung zu verschaffen, wie weit die Truppen bereits sind, kann ich nicht sagen, vielleicht erspähen Eure Männer sie erst in einigen Stunden.“
„Dieser verdammte Arl, ich würde ihm nur zu gerne den Kopf abschlagen!“, sagte sie voller Zorn, doch zeitgleich fielen ihr die anderen Männer ins Wort, sodass man nicht mehr recht verstehen konnte, was gerade gesprochen wurde. Doch scheinbar, waren sie sich Recht uneinig darüber, was sie nun am besten tun sollten.
Miandra blieb stehen und beobachtete das Schauspiel, und hoffte, dass sie bald Besuch von den anderen bekommen würde, denn sollten sie näher ins Detail gehen und sie eine falsche Antwort geben, würde es wohl schlecht für sie aussehen. Die Männer und Raswenjá waren gut ausgerüstet, und sie selbst, hatte nicht mal mehr ihre Waffen bei sich.
Modifié par Kaysallie, 09 juillet 2010 - 10:07 .
#691
Posté 09 juillet 2010 - 11:10
Jayden lies es sich von der Wache nicht zweimal sagen, sofort machte er sich auf den Weg zu der Taverne. Er hoffte stark darauf, dass ihn dort wirklich ein paar dralle Weiber erwarten würden. Er setzte seinen Weg über einen kleinen Platz fort. An dessen Ende konnte er schon das aushängende Schild erkennen und das Gelächter von innen hören.
Mit einem Satz schwang er sich durch den Eingang und platzte herein. Ein prächtiges Saufgelage tat sich ihm auf. Die Leute tanzten und den Tischen und gröhlten herum. Jayden ging zielstrebig auf die Theke und den Schankwirt zu.
"Heda alter Mann, ich brauch ein Bier so groß wie nur möglich. Und dann wüsste ich gern wo es hier zum Hinterzimmer geht, ich möchte etwas Fleisch bearbeiten, wenn ihr versteht."
Der dickbäuchige Mann zwinkerte ihm nur zu und zeigte die Treppe herauf. "Geht einfach nur hoch und dann direkt durch die Tür, da werdet ihr schon euren Spaß finden. Und euer Bier werde ich euch bringen also macht nicht zu schnell, sonst könnte ich ja stören."
Jayden dankte kurz und ging dann in die oberen Gefilde. Er klopfte kurz an bevor er durch die Tür trat. Ein freude erweckendes, "Ja Schätzchen komm ruhig herein," verlautete aus dem Raum.
Gelüstern ging er in den Raum, in der Tat wartete eine Augenweide auf ihn, sein Blick wanderte hin und her, zwischen den dreien. Blond, Bruenette und Schwarzhaarig, allesamt in stimmiger Reizwäsche.
"Ohhh Hallo die Damen," grinste er in die Runde. "ich würde mich gern etwas verwöhnen lassen. Fluchs lies er seine Rüstung scheppernd zu Boden fallen. Er warf noch sein Leinenhemnd hinfort und präsentierte sich mit Stolz geschwelter Brust, nakt vor den Damen.
"Na was haltet ihr davon?"
"Na du gehts aber ganz schön ran kleiner."
Er drehte sich kurz um und kramte das Amulett hervor. Derweil streckte er seinen Po in Richtung der Frauen und wacklte heiter mit diesem umher.
"Komm doch zu uns," sagte die Brunette. Mit schwung sprang er zu ihnen ins Bett. "Hallöchen, ist anfassen schon erlaubt?" fragte er schelmisch.
"Alles was du willst Süsser." Ein freudiges grinsen stahl sich über seine Lippen. "Da greif ich doch direkt zu." So wie er es sagte tat er es auch. Mit der freien Hand hielt er den Frauen das Amulett vor.
"Na kennt ihr das? Macht euch das jetzt nur mehr an, das ich eine Krähe bin?"
"Schon wieder einer von diesen ungehobelten, ach immer das selbe. Ja wir kennen dieses ach so tolle Symbol. Wag es blos nicht deine Spielchen mit uns zu spielen Freund."
Etwas verwundert rückte Jayden etwas zurück. "Oh ich bin da gewiss ganz anders, ich verstehe mein Handwerk und weiß wie ich mit Laydies umzugehen hab. Wie waren denn die anderen so, wo kamen diese her, habt ihr vielleicht noch Namen oder ihr Aussehen im Kopf? Vielleicht kenne ich ja den ein oder anderen, dem ich dann eine Lektion erteilen könnte."
Die drei vielen wie Raubkatzen üb er Jayden her, "Lehn dich einfach zurück und genieß die Show, so einen wie dich hatte wir schon lange nicht mehr. Erzählen werden wir dir währenddessen."
Sie deckten ihn mit Zärtlickeiten und kleinen Schweinereien zu, während er sich verwöhnen Lies, betete er nur das die Elfe sich reichlich Zeit nimmt.
Mit einem Satz schwang er sich durch den Eingang und platzte herein. Ein prächtiges Saufgelage tat sich ihm auf. Die Leute tanzten und den Tischen und gröhlten herum. Jayden ging zielstrebig auf die Theke und den Schankwirt zu.
"Heda alter Mann, ich brauch ein Bier so groß wie nur möglich. Und dann wüsste ich gern wo es hier zum Hinterzimmer geht, ich möchte etwas Fleisch bearbeiten, wenn ihr versteht."
Der dickbäuchige Mann zwinkerte ihm nur zu und zeigte die Treppe herauf. "Geht einfach nur hoch und dann direkt durch die Tür, da werdet ihr schon euren Spaß finden. Und euer Bier werde ich euch bringen also macht nicht zu schnell, sonst könnte ich ja stören."
Jayden dankte kurz und ging dann in die oberen Gefilde. Er klopfte kurz an bevor er durch die Tür trat. Ein freude erweckendes, "Ja Schätzchen komm ruhig herein," verlautete aus dem Raum.
Gelüstern ging er in den Raum, in der Tat wartete eine Augenweide auf ihn, sein Blick wanderte hin und her, zwischen den dreien. Blond, Bruenette und Schwarzhaarig, allesamt in stimmiger Reizwäsche.
"Ohhh Hallo die Damen," grinste er in die Runde. "ich würde mich gern etwas verwöhnen lassen. Fluchs lies er seine Rüstung scheppernd zu Boden fallen. Er warf noch sein Leinenhemnd hinfort und präsentierte sich mit Stolz geschwelter Brust, nakt vor den Damen.
"Na was haltet ihr davon?"
"Na du gehts aber ganz schön ran kleiner."
Er drehte sich kurz um und kramte das Amulett hervor. Derweil streckte er seinen Po in Richtung der Frauen und wacklte heiter mit diesem umher.
"Komm doch zu uns," sagte die Brunette. Mit schwung sprang er zu ihnen ins Bett. "Hallöchen, ist anfassen schon erlaubt?" fragte er schelmisch.
"Alles was du willst Süsser." Ein freudiges grinsen stahl sich über seine Lippen. "Da greif ich doch direkt zu." So wie er es sagte tat er es auch. Mit der freien Hand hielt er den Frauen das Amulett vor.
"Na kennt ihr das? Macht euch das jetzt nur mehr an, das ich eine Krähe bin?"
"Schon wieder einer von diesen ungehobelten, ach immer das selbe. Ja wir kennen dieses ach so tolle Symbol. Wag es blos nicht deine Spielchen mit uns zu spielen Freund."
Etwas verwundert rückte Jayden etwas zurück. "Oh ich bin da gewiss ganz anders, ich verstehe mein Handwerk und weiß wie ich mit Laydies umzugehen hab. Wie waren denn die anderen so, wo kamen diese her, habt ihr vielleicht noch Namen oder ihr Aussehen im Kopf? Vielleicht kenne ich ja den ein oder anderen, dem ich dann eine Lektion erteilen könnte."
Die drei vielen wie Raubkatzen üb er Jayden her, "Lehn dich einfach zurück und genieß die Show, so einen wie dich hatte wir schon lange nicht mehr. Erzählen werden wir dir währenddessen."
Sie deckten ihn mit Zärtlickeiten und kleinen Schweinereien zu, während er sich verwöhnen Lies, betete er nur das die Elfe sich reichlich Zeit nimmt.
#692
Posté 10 juillet 2010 - 01:33
Während Ripper darauf watete das sie anderen...Genossen...erfolgreich waren...legte er sich ins Gras und vertrieb die Zeit. Verschiedene Bilder schwirrten ihm im Kopf...unterandrem Jaydens Aufgabe...wie er die Huren "ausquetschte"...entlockte ihm ein breites grinsen.
Sein Hund hockte neben Rowan und schaute sie erwartungsvoll an.
Wenn es zu seinem Kampf kommen würde...hoffte er nur das sie genau so gut schießen konnte wie...kochen. Er liebte ihre Kochkünste...vorallem wenn sie ihm die restlichen Innereien gab...die mochte er mit am liebsten. Abwartend spähte er mit seinen aufmerksamen Hundeaugen die Gegend aus und war stets angriffsbereit.
Ripper schaute weiter in den Himmel...
...
Als er aufeinmal wieder den Raben sah...der hoch über Lothering kreiste.
Es sah so aus als würde er irgendetwas beobachten......
Sein Hund hockte neben Rowan und schaute sie erwartungsvoll an.
Wenn es zu seinem Kampf kommen würde...hoffte er nur das sie genau so gut schießen konnte wie...kochen. Er liebte ihre Kochkünste...vorallem wenn sie ihm die restlichen Innereien gab...die mochte er mit am liebsten. Abwartend spähte er mit seinen aufmerksamen Hundeaugen die Gegend aus und war stets angriffsbereit.
Ripper schaute weiter in den Himmel...
...
Als er aufeinmal wieder den Raben sah...der hoch über Lothering kreiste.
Es sah so aus als würde er irgendetwas beobachten......
Modifié par xX Ripper Xx, 10 juillet 2010 - 01:33 .
#693
Posté 10 juillet 2010 - 07:46
Die Tür der Taverne öffnete sich. Im Innern herrschte reger Betrieb. Die Gäste lachten und grölten. Einige tanzten mit den "Kellerinnen" auf den Tischen und sangen schmutzige Lieder. In der Luft lag ein nebeliger Schleier, hervorgerufen durch übermäßigen Tabakkonsum. Es roch nach billigem Schnaps, noch schlechterem Essen und Schweiß.
Die große, schwarzhaarige Frau betrat das Etablissement. Ihre farblosen Augen musterten die Gäste eingehend, bevor sie den untersetzten Wirt fixierten. Obwohl die Frau eine schwere Kettenrüstung trug, konnte man erkennen, daß ihre linke Schulter bandagiert war. Nachdem sie sich kurz umgesehen hatte ging sie zu schnurstracks auf den Wirt zu, wobei ihre schweren Stiefel den Holzboden zum Knarren brachten.
"Gib' mir ein Bier", sagte die Frau zum Wirt, als sie die Theke erreicht hatte. Dieser nickte kurz und füllte einen Krug ab, den er kurz darauf vor seinem neuen Gast auf die Theke stellte. Die Frau ergriff den Krug.
"Ist das Pferd jetzt endlich bereit für meine Abreise?" wollte die Schwarzhaarige genervt wissen, bevor sie einen Schluck Bier trank.
"Sicher, aber wollt immer noch weg? Immerhin scheinen Eure neuen Wachen ja schon eingetroffen zu sein", stotterte der untersetzte Mann.
Die Frau hielt abrupt inne. Fast hätte sie sich an dem Bier verschluckt. Wutentbrannt knallte sie den Krug auf die Theke, so daß deren Inhalt über den Rand schwappte und sich über den Tresen verteilte. "Was hast du gesagt? Wann sind diese Männer hier eingetroffen?"
"Vorhin, Herrin", stammelte der Wirt und wich zwei Schritte zurück. Er sah die funkelnden Augen der Frau und wusste, daß sie in diesem Zustand zu allem fähig war. "Einer von ihnen ist gerade oben und amüsiert sich..."
Mit blitzenden Augen sah sie nach oben, bevor sie sich umgehend von der Theke abwandte und die Treppe hinaufrannte. Hinter einer der Türen konnte sie deutlich hören, wie sich dort jemand vergnügte. Sie riß die Tür auf und stürmte ins Zimmer. Dort sah sie Jayden, der sich mit den drei Huren beschäftigte, das Amulett in der Hand haltend.
"Wo habt Ihr das her?!?" brüllte die Schwarzhaarige, als sie ihm das Schmuckstück entriß und es ihm unter die Nase hielt. "Dieses Amulett tragen nur meine persönlichen Wachen, die ich mir selbst aussuche. Und Ihr seid keiner davon. Wenn Ihr das also tragt, dann heißt das...verdammt!"
Die Frau verließ das Zimmer so schnell wie sie es betreten hatte, bevor sie die Treppe hinunter hastete und Richtung Ausgang schritt. Auf dem Weg schrie sie noch die anderen an: "Wir werden angegriffen, Männer! Schnappt euch eure Waffen und tötet den Kerl da oben!"
Die Krähen standen auf und zogen ihre Waffen. Grinsenderweise gingen sie die Treppe hinauf, während die übrigen Gäste inklusive des Wirtes panikartig das Gebäude verließen.
_______________________________________________________________________________
Vernita beobachtete wie Miandra in die alte Kirche geführt wurde, und Jayden in der Taverne verschwand. Nun konnte es losgehen. Die Wache vor dem Lagerhaus schien schon langsam nervös zu werden, da sein Wachkollege nicht mehr auftauchte. Er sah verhältnismäßig oft nach links, während er unruhig auf der Stelle trat.
Die Elfe löste sich aus dem Schatten und eilte auf die Wache zu. Schnell und nahezu geräuschlos näherte sie sich dem Mann, der im Moment in die entgegengesetzte Richtung blickte. Doch in diesem Moment wandte er den Kopf. Er sah die Elfe auf sich zugerannt kommen. Seine Augen weiteten sich vor Entsetzen. Er öffnete seinen Mund für einen gellenden Schrei, als Vernitas Schwert auf ihn zugerast kam.
Die Klinge der scharfen Waffe bohrte sich in den Rachen der Wache, die nur noch einen röchelnden Ton von sich geben konnte. Die Elfe zog ihr Schwert wieder aus dem Mund des Mannes, welcher tot zusammenbrach. Sie wich vier, fünf Schritte von dem großen Tor zurück, wobei sie mit der Flasche in ihrer linken Hand ausholte. Just in diesem Augenblick wurde eine kleine Tür geöffnet, die in das große Tor eingelassen war.
Eine junge Frau, nicht älter als 17 Jahre, trat mit einem Lachen auf den Lippen heraus, verharrte allerdings, als sie die tote Wache und die Elfe mit dem blutbefleckten Kurzschwert sah. Ihre Augen weiteten sich und ihr Lachen zerfiel zu einer Maske des Grauens. Mit bebenden Lippen sah sie in Vernitas regungsloses Gesicht, unfähig sich zu bewegen.
Ohne zu Zögern warf die Elfe ihre Flasche auf die Tür und somit auch auf die Frau, die in dessen Rahmen stand. Das Gefäß zerschellte und innerhalb einer Sekunde stand die Frau lichterloh in Flammen. Vor Schmerzen und Entsetzen kreischend taumelte die Frau zurück in die Halle, wo sie als lebende Fackel durch den Raum wankte.
'Wunderbar! So verbreitet sich das Feuer noch schneller!' grinste Vernita, während sie das Tor betrachtete, welches ebenfalls Feuer gefangen hatte. Innerhalb weniger Sekunden verschlangen die Flammen das trockene Holz des Einganges. Schwarze Rauchwolken stiegen zum Himmel empor. 'Von denen macht uns keiner mehr Ärger!'
_______________________________________________________________________________________
Die schwarzhaarige Frau trat aus der Taverne und ihr Blick fiel auf das Lagerhaus, welches in diesem Augenblick in Flammen aufging. Sie sah Vernita, die sich in diesem Moment zu ihr umdrehte, und die Elfe sah sie. Als die Frau bemerkte, daß Vernita auf sie zugelaufen kam, fluchte sie leise. Sie machte auf dem Absatz kehrt und rannte zur Rückseite der Taverne. Dort stieg sie auf das, für sie bereit gestellte, Pferd und ritt davon.
_______________________________________________________________________________________
Vernita drehte sich um und erblickte die schwarzhaarige Frau, welche wohl soeben aus der Taverne gekommen sein mußte. Obwohl sie ziemlich weit weg stand, meinte die Elfe in dieser Person die Frau zu erkennen, welche bei dem Hinterhalt im Wald entkommen konnte. Ohne zu Überlegen fing die Elfe an zu laufen, um sich die Frau zu schnappen. Doch diese flüchtete.
Nachdem Vernita gemerkt hatte, daß die Frau mit einem Pferd davon ritt, schwenkte sie umgehend in Richtung Kirche, um wie versprochen Miandra beizustehen. Auf dem Weg dahin bemerkte sie, wie einige der Wachen auf sie zugelaufen kamen. Im Laufen schwang sie ihre beiden Kurzschwerter, wobei sich ein böses Grinsen auf ihr Gesicht legte. Gleich würde sie die Männer erreichen und ihren Todestanz beginnen lassen.
Die große, schwarzhaarige Frau betrat das Etablissement. Ihre farblosen Augen musterten die Gäste eingehend, bevor sie den untersetzten Wirt fixierten. Obwohl die Frau eine schwere Kettenrüstung trug, konnte man erkennen, daß ihre linke Schulter bandagiert war. Nachdem sie sich kurz umgesehen hatte ging sie zu schnurstracks auf den Wirt zu, wobei ihre schweren Stiefel den Holzboden zum Knarren brachten.
"Gib' mir ein Bier", sagte die Frau zum Wirt, als sie die Theke erreicht hatte. Dieser nickte kurz und füllte einen Krug ab, den er kurz darauf vor seinem neuen Gast auf die Theke stellte. Die Frau ergriff den Krug.
"Ist das Pferd jetzt endlich bereit für meine Abreise?" wollte die Schwarzhaarige genervt wissen, bevor sie einen Schluck Bier trank.
"Sicher, aber wollt immer noch weg? Immerhin scheinen Eure neuen Wachen ja schon eingetroffen zu sein", stotterte der untersetzte Mann.
Die Frau hielt abrupt inne. Fast hätte sie sich an dem Bier verschluckt. Wutentbrannt knallte sie den Krug auf die Theke, so daß deren Inhalt über den Rand schwappte und sich über den Tresen verteilte. "Was hast du gesagt? Wann sind diese Männer hier eingetroffen?"
"Vorhin, Herrin", stammelte der Wirt und wich zwei Schritte zurück. Er sah die funkelnden Augen der Frau und wusste, daß sie in diesem Zustand zu allem fähig war. "Einer von ihnen ist gerade oben und amüsiert sich..."
Mit blitzenden Augen sah sie nach oben, bevor sie sich umgehend von der Theke abwandte und die Treppe hinaufrannte. Hinter einer der Türen konnte sie deutlich hören, wie sich dort jemand vergnügte. Sie riß die Tür auf und stürmte ins Zimmer. Dort sah sie Jayden, der sich mit den drei Huren beschäftigte, das Amulett in der Hand haltend.
"Wo habt Ihr das her?!?" brüllte die Schwarzhaarige, als sie ihm das Schmuckstück entriß und es ihm unter die Nase hielt. "Dieses Amulett tragen nur meine persönlichen Wachen, die ich mir selbst aussuche. Und Ihr seid keiner davon. Wenn Ihr das also tragt, dann heißt das...verdammt!"
Die Frau verließ das Zimmer so schnell wie sie es betreten hatte, bevor sie die Treppe hinunter hastete und Richtung Ausgang schritt. Auf dem Weg schrie sie noch die anderen an: "Wir werden angegriffen, Männer! Schnappt euch eure Waffen und tötet den Kerl da oben!"
Die Krähen standen auf und zogen ihre Waffen. Grinsenderweise gingen sie die Treppe hinauf, während die übrigen Gäste inklusive des Wirtes panikartig das Gebäude verließen.
_______________________________________________________________________________
Vernita beobachtete wie Miandra in die alte Kirche geführt wurde, und Jayden in der Taverne verschwand. Nun konnte es losgehen. Die Wache vor dem Lagerhaus schien schon langsam nervös zu werden, da sein Wachkollege nicht mehr auftauchte. Er sah verhältnismäßig oft nach links, während er unruhig auf der Stelle trat.
Die Elfe löste sich aus dem Schatten und eilte auf die Wache zu. Schnell und nahezu geräuschlos näherte sie sich dem Mann, der im Moment in die entgegengesetzte Richtung blickte. Doch in diesem Moment wandte er den Kopf. Er sah die Elfe auf sich zugerannt kommen. Seine Augen weiteten sich vor Entsetzen. Er öffnete seinen Mund für einen gellenden Schrei, als Vernitas Schwert auf ihn zugerast kam.
Die Klinge der scharfen Waffe bohrte sich in den Rachen der Wache, die nur noch einen röchelnden Ton von sich geben konnte. Die Elfe zog ihr Schwert wieder aus dem Mund des Mannes, welcher tot zusammenbrach. Sie wich vier, fünf Schritte von dem großen Tor zurück, wobei sie mit der Flasche in ihrer linken Hand ausholte. Just in diesem Augenblick wurde eine kleine Tür geöffnet, die in das große Tor eingelassen war.
Eine junge Frau, nicht älter als 17 Jahre, trat mit einem Lachen auf den Lippen heraus, verharrte allerdings, als sie die tote Wache und die Elfe mit dem blutbefleckten Kurzschwert sah. Ihre Augen weiteten sich und ihr Lachen zerfiel zu einer Maske des Grauens. Mit bebenden Lippen sah sie in Vernitas regungsloses Gesicht, unfähig sich zu bewegen.
Ohne zu Zögern warf die Elfe ihre Flasche auf die Tür und somit auch auf die Frau, die in dessen Rahmen stand. Das Gefäß zerschellte und innerhalb einer Sekunde stand die Frau lichterloh in Flammen. Vor Schmerzen und Entsetzen kreischend taumelte die Frau zurück in die Halle, wo sie als lebende Fackel durch den Raum wankte.
'Wunderbar! So verbreitet sich das Feuer noch schneller!' grinste Vernita, während sie das Tor betrachtete, welches ebenfalls Feuer gefangen hatte. Innerhalb weniger Sekunden verschlangen die Flammen das trockene Holz des Einganges. Schwarze Rauchwolken stiegen zum Himmel empor. 'Von denen macht uns keiner mehr Ärger!'
_______________________________________________________________________________________
Die schwarzhaarige Frau trat aus der Taverne und ihr Blick fiel auf das Lagerhaus, welches in diesem Augenblick in Flammen aufging. Sie sah Vernita, die sich in diesem Moment zu ihr umdrehte, und die Elfe sah sie. Als die Frau bemerkte, daß Vernita auf sie zugelaufen kam, fluchte sie leise. Sie machte auf dem Absatz kehrt und rannte zur Rückseite der Taverne. Dort stieg sie auf das, für sie bereit gestellte, Pferd und ritt davon.
_______________________________________________________________________________________
Vernita drehte sich um und erblickte die schwarzhaarige Frau, welche wohl soeben aus der Taverne gekommen sein mußte. Obwohl sie ziemlich weit weg stand, meinte die Elfe in dieser Person die Frau zu erkennen, welche bei dem Hinterhalt im Wald entkommen konnte. Ohne zu Überlegen fing die Elfe an zu laufen, um sich die Frau zu schnappen. Doch diese flüchtete.
Nachdem Vernita gemerkt hatte, daß die Frau mit einem Pferd davon ritt, schwenkte sie umgehend in Richtung Kirche, um wie versprochen Miandra beizustehen. Auf dem Weg dahin bemerkte sie, wie einige der Wachen auf sie zugelaufen kamen. Im Laufen schwang sie ihre beiden Kurzschwerter, wobei sich ein böses Grinsen auf ihr Gesicht legte. Gleich würde sie die Männer erreichen und ihren Todestanz beginnen lassen.
#694
Posté 10 juillet 2010 - 08:55
Von ihrem Versteck aus sah Rowan wie Vernita die Wache an der Vorderseite der Lagerhalle mit einem gezielten Stich erledigte. Es ging los.
Im nächsten Moment hatte sie den Pfeil in ihrem Bogen gespannt und wartete darauf, dass sich jemand in ihr Schussfeld verirrte. Sie beobachtete wie Vernita ihren Brandsatz auf ein junges Mädchen warf, welches sogleich in Flammen aufging und in der Halle verschwand. Das Tor hatte bereits ebenfalls Feuer gefangen.
Rowan erstarrte augenblicklich. Die Schreie der Gefangenen aus der Lagerhalle drangen zu ihr herüber. Qualvolle Rufe der Menschen, die in der brennenden Hölle gefangen waren und zu einem grausigen Tod verdammt waren. Rowans Gesicht wurde leer und ihre Augen schienen ins Nichts zu schauen.
Unbeweglich stand Rowan mit gespanntem Bogen hinter dem Busch. Bewaffnete kamen von allen Seiten aus den Häusern gerannt und sammelten sich auf dem Platz davor. Doch kein Pfeil verließ ihre Sehne. Von rechts schoss auf einmal ein Feuerball in die Menge und explodierte in Mitten der Menschen. Die Wucht ließ sie auseinander fliegen und nur wenige rappelten sich danach wieder auf. Einige standen in Flammen und wälzten sich auf dem Boden.
Ein Mann in einfacher Kleidung mit schmutzigem Gesicht kam auf die Büsche zugelaufen, in denen sich Rowan versteckte. Sie blickte ihm direkt ins Gesicht und sah doch durch ihn hindurch. Angst war in seinen Augen zu sehen. Er hatte eine verdreckte und abgenutzte Lederschürze umgebunden und war unbewaffnet. Im nächsten Moment erstarrte er zu einem Eisblock, fiel zu Boden und zersprang in tausend kleine Stücke.
Die Bilder trafen auf Rowans Augen. Doch sie verklangen nutzlos in ihrem Kopf. Sie sah nur das brennende Lagerhaus und qualvolle Schreie drangen an ihre Ohren. Eine Träne rann ihr die Wange hinunter.
Im nächsten Moment hatte sie den Pfeil in ihrem Bogen gespannt und wartete darauf, dass sich jemand in ihr Schussfeld verirrte. Sie beobachtete wie Vernita ihren Brandsatz auf ein junges Mädchen warf, welches sogleich in Flammen aufging und in der Halle verschwand. Das Tor hatte bereits ebenfalls Feuer gefangen.
Rowan erstarrte augenblicklich. Die Schreie der Gefangenen aus der Lagerhalle drangen zu ihr herüber. Qualvolle Rufe der Menschen, die in der brennenden Hölle gefangen waren und zu einem grausigen Tod verdammt waren. Rowans Gesicht wurde leer und ihre Augen schienen ins Nichts zu schauen.
Unbeweglich stand Rowan mit gespanntem Bogen hinter dem Busch. Bewaffnete kamen von allen Seiten aus den Häusern gerannt und sammelten sich auf dem Platz davor. Doch kein Pfeil verließ ihre Sehne. Von rechts schoss auf einmal ein Feuerball in die Menge und explodierte in Mitten der Menschen. Die Wucht ließ sie auseinander fliegen und nur wenige rappelten sich danach wieder auf. Einige standen in Flammen und wälzten sich auf dem Boden.
Ein Mann in einfacher Kleidung mit schmutzigem Gesicht kam auf die Büsche zugelaufen, in denen sich Rowan versteckte. Sie blickte ihm direkt ins Gesicht und sah doch durch ihn hindurch. Angst war in seinen Augen zu sehen. Er hatte eine verdreckte und abgenutzte Lederschürze umgebunden und war unbewaffnet. Im nächsten Moment erstarrte er zu einem Eisblock, fiel zu Boden und zersprang in tausend kleine Stücke.
Die Bilder trafen auf Rowans Augen. Doch sie verklangen nutzlos in ihrem Kopf. Sie sah nur das brennende Lagerhaus und qualvolle Schreie drangen an ihre Ohren. Eine Träne rann ihr die Wange hinunter.
Modifié par viento2, 19 juillet 2010 - 11:07 .
#695
Posté 10 juillet 2010 - 09:25
Ein potthässliches Weib platzte in Jaydens persönliches Festival herein, schnaubend, wütend, brüllte sie umher und riss ihm das Amulett weg. Dann entschwand sie sofort wieder und schrie im Untergeschoss weiter. Jayden wusste irgendwie das er sich keinen schönen Abend mit seinen drei Freundinnen machen konnte.
"Also dann my Laydies, es wird ernst ich würde vorschlagen ihr versteckt euch in irgendeiner Ecke und haltet euch aus allem raus. Zum sterben seid ihr einfach zu wundervoll."
Ein panisches gekreische fing an, welches die Huren anstiftete. Wimmernd drängten sich die drei weiter nach hinten in den Raum und verharrten in einer Ecke. Jayden sprang auf und luckte schnell durch die Tür bervor des Bett vor diese schob und allmöglichen kram davor warf. Er hatte vier wütende Männer erkennen können die am Treppenansatz standen. Voll gerüstet und mit einem finsteren Grinsen. Jayden beeilte sich als die Tür so gut wie möglich gesichert war und legte seine Rüstung wieder an.
Die Tür klackerte weil jemand wie wild am dem Griff zerrte. Ein kurzes verharren und plötzlich krachte es wie ein Donner. Es riss die Tür beinahe aus den Angeln. Jayden hatte keine waffen. Er sah sich in dem Raum um. Links ein kleiner Kamin, gut ein Ständer mit einer kleinen Schaufel und einem Schürhaken. Schnell griff er nach diesem. Ebenfalls nützlich die Gardinenstangen, lange schwere Messing stangen. Ein zweiter rumms, seine Barrikade fing an zu bröckeln. Er riss die Halterungen aus der Wand und legte sich die stangen griffbereit neben sich auf den Boden.
Der erste der in den Raum käme würde wohl einen Piercing der extragröße haben und mit einem aufgespeisten Kopf herum laufen. Als letztes griff er nach einem Stuhl der zuvor rechts neben dem Bett stand. Er warf diesen gegen die Wand und rupfte aus dem Zerborstenen wrack die Stuhlbeine heraus. Diese legte er ebenfalls neben sich auf den Boden.
Erneut krachte es an der Tür, in wenigen sekunden würde diese Brechen und mit genug Manneskraft könnten sie eindringen. Er nahm sich jetzt eine der Stangen in die rechte Hand. In leicht gebückter haltung stellte er sich auf. Der Stoßarm stakr angespannt, wartend darauf, dass sich die Tür auftat und er wie ein Pharlange mit seiner Lanze einen Todesgruß senden konnte.
Ein knall wie ein Donner lies die Tür bersten, des Bett samt den Gerümpel schob sich langsam nach Links weg. Jayden ging etwas nach rechts und blickte in den langsam größer werdenden Spalt. Er erblickte einen der Männer und lies sofort einen Stoß in dessen Gesicht schnellen. Auch wenn die Stangen stumpf waren mit genug Kraft konnte mann sie duch Mark und Knochen treiben, was einen qualvollen Tod bedeutete. Noch bevor der Mann schreinden zusammensacken konnte, stieß Jayden erneut zu, diesmal an den ungeschützen Kehlkopf, die grob gerissene Wunde lies Blut sprudeln. Der Mann rutschte tot die Treppe herunter. Ein neuer rückte auf und hielt ihm grinsend einen Schild vor. Jayden preschte auf ihn ein, doch es tat sich nichts, er konnte nur zusehen wie der Spalt immer größer wurde.
Kurzerhand begab er sich nahe an die Tür heran mit Schürhaken und Stuhlbein.Er blickte auf den Schild, mti einen Kräftigen Ruck und an den Rändern des Schildes zog er den vordertsen in dern Raum hinen. Er lag flasch vor ihm auf dem Boden, den Schild hatte nun Jayden, donnernd prellte er ihm den Schild auf den Kopf und lies dann einen erschütternden Tritt in des Genick des Meuchlers fahren. Die anderen Beiden kamen nach. Bevor sie im Raum waren, sprang ihnen Jayden mit einem "Yihaaaaaa" entgegen und und riss sie mit sich die Treppe hinuter. Allesamt landeten sich mit einem harten schlag auf dem Boden. Jayden rappelte sich schnell wieder auf, ohne Waffen und ohne Schild ging er in den Hinteren bereich der Taverne. Die Männer waren auch wieder oben und stürmten auf ihn los. Verzweifelt schleuderte er ihnen die Stühle entgegen, doch sie wichen Geschickt aus.
"Ihr wollte Männer sein? keine Kraft aber agil wie eine Gazelle das lob ich mir," lachte Jayden auf. Dann stümrte er aus der Taverne. "Hm ein klassiker," er blieb außen vor der Tür stehen. Als sie angerannt kamen und durch die Tür wollten trat er so fest wie er konnte gegen die Tür, welche punktgenau derer Schädel in wallung brachte. Er ging gemütlich wieder hinein und betrachtet die Männer welche sich ihre Köpf hielten und vor Schmerz stöhnten. Den ersten nahm er hoch und riss ihm den Helm vom Kopf. Jetzt lies er Fäuste sprechne. Wütende, schnell und kräftige Schläge ins Gesicht lies das Nasenbein langsam im Schädel verschwinden, die Augen aufgeqollen, die Zähne ausgeschlagen, die Nase ein bekümmerter Rest. Wie dreck lies er den Mann zu boden fallen und entnahm in die Waffen.
Jayden widmete sich dem letzten von den Vieren, er schliff ihn in Richtung Türspalt und legte seinen Kopf an der Kante des Türrahmens ab. "Irgendwie habe ich Mitleid mit dir," er zog ihn wieder zurück und setzte ihn auf einen Stuhl und fesselte ihn daran. Er warf ihm einen der Dolche für die Füße, "Mach was draus, wenn du dich in drei oder vier Tagen nicht befreit hast bist du tot, das dürft doch für ein bewegliches Kerlchen wie dich möglich sein. Du kannst deine Füße doch gewiss nutzen wie ein Affe oder etwa nicht. Er zog ihm zuletzte noch die Stiefel aus und knebelte ihn. Dann verlies er mit einem Gelächter die Taverne.
Schnell lief er auf den offenen Platz in der Mitte von Lothering, wo er sich vor lachen kurz ausruhen musste.
"Also dann my Laydies, es wird ernst ich würde vorschlagen ihr versteckt euch in irgendeiner Ecke und haltet euch aus allem raus. Zum sterben seid ihr einfach zu wundervoll."
Ein panisches gekreische fing an, welches die Huren anstiftete. Wimmernd drängten sich die drei weiter nach hinten in den Raum und verharrten in einer Ecke. Jayden sprang auf und luckte schnell durch die Tür bervor des Bett vor diese schob und allmöglichen kram davor warf. Er hatte vier wütende Männer erkennen können die am Treppenansatz standen. Voll gerüstet und mit einem finsteren Grinsen. Jayden beeilte sich als die Tür so gut wie möglich gesichert war und legte seine Rüstung wieder an.
Die Tür klackerte weil jemand wie wild am dem Griff zerrte. Ein kurzes verharren und plötzlich krachte es wie ein Donner. Es riss die Tür beinahe aus den Angeln. Jayden hatte keine waffen. Er sah sich in dem Raum um. Links ein kleiner Kamin, gut ein Ständer mit einer kleinen Schaufel und einem Schürhaken. Schnell griff er nach diesem. Ebenfalls nützlich die Gardinenstangen, lange schwere Messing stangen. Ein zweiter rumms, seine Barrikade fing an zu bröckeln. Er riss die Halterungen aus der Wand und legte sich die stangen griffbereit neben sich auf den Boden.
Der erste der in den Raum käme würde wohl einen Piercing der extragröße haben und mit einem aufgespeisten Kopf herum laufen. Als letztes griff er nach einem Stuhl der zuvor rechts neben dem Bett stand. Er warf diesen gegen die Wand und rupfte aus dem Zerborstenen wrack die Stuhlbeine heraus. Diese legte er ebenfalls neben sich auf den Boden.
Erneut krachte es an der Tür, in wenigen sekunden würde diese Brechen und mit genug Manneskraft könnten sie eindringen. Er nahm sich jetzt eine der Stangen in die rechte Hand. In leicht gebückter haltung stellte er sich auf. Der Stoßarm stakr angespannt, wartend darauf, dass sich die Tür auftat und er wie ein Pharlange mit seiner Lanze einen Todesgruß senden konnte.
Ein knall wie ein Donner lies die Tür bersten, des Bett samt den Gerümpel schob sich langsam nach Links weg. Jayden ging etwas nach rechts und blickte in den langsam größer werdenden Spalt. Er erblickte einen der Männer und lies sofort einen Stoß in dessen Gesicht schnellen. Auch wenn die Stangen stumpf waren mit genug Kraft konnte mann sie duch Mark und Knochen treiben, was einen qualvollen Tod bedeutete. Noch bevor der Mann schreinden zusammensacken konnte, stieß Jayden erneut zu, diesmal an den ungeschützen Kehlkopf, die grob gerissene Wunde lies Blut sprudeln. Der Mann rutschte tot die Treppe herunter. Ein neuer rückte auf und hielt ihm grinsend einen Schild vor. Jayden preschte auf ihn ein, doch es tat sich nichts, er konnte nur zusehen wie der Spalt immer größer wurde.
Kurzerhand begab er sich nahe an die Tür heran mit Schürhaken und Stuhlbein.Er blickte auf den Schild, mti einen Kräftigen Ruck und an den Rändern des Schildes zog er den vordertsen in dern Raum hinen. Er lag flasch vor ihm auf dem Boden, den Schild hatte nun Jayden, donnernd prellte er ihm den Schild auf den Kopf und lies dann einen erschütternden Tritt in des Genick des Meuchlers fahren. Die anderen Beiden kamen nach. Bevor sie im Raum waren, sprang ihnen Jayden mit einem "Yihaaaaaa" entgegen und und riss sie mit sich die Treppe hinuter. Allesamt landeten sich mit einem harten schlag auf dem Boden. Jayden rappelte sich schnell wieder auf, ohne Waffen und ohne Schild ging er in den Hinteren bereich der Taverne. Die Männer waren auch wieder oben und stürmten auf ihn los. Verzweifelt schleuderte er ihnen die Stühle entgegen, doch sie wichen Geschickt aus.
"Ihr wollte Männer sein? keine Kraft aber agil wie eine Gazelle das lob ich mir," lachte Jayden auf. Dann stümrte er aus der Taverne. "Hm ein klassiker," er blieb außen vor der Tür stehen. Als sie angerannt kamen und durch die Tür wollten trat er so fest wie er konnte gegen die Tür, welche punktgenau derer Schädel in wallung brachte. Er ging gemütlich wieder hinein und betrachtet die Männer welche sich ihre Köpf hielten und vor Schmerz stöhnten. Den ersten nahm er hoch und riss ihm den Helm vom Kopf. Jetzt lies er Fäuste sprechne. Wütende, schnell und kräftige Schläge ins Gesicht lies das Nasenbein langsam im Schädel verschwinden, die Augen aufgeqollen, die Zähne ausgeschlagen, die Nase ein bekümmerter Rest. Wie dreck lies er den Mann zu boden fallen und entnahm in die Waffen.
Jayden widmete sich dem letzten von den Vieren, er schliff ihn in Richtung Türspalt und legte seinen Kopf an der Kante des Türrahmens ab. "Irgendwie habe ich Mitleid mit dir," er zog ihn wieder zurück und setzte ihn auf einen Stuhl und fesselte ihn daran. Er warf ihm einen der Dolche für die Füße, "Mach was draus, wenn du dich in drei oder vier Tagen nicht befreit hast bist du tot, das dürft doch für ein bewegliches Kerlchen wie dich möglich sein. Du kannst deine Füße doch gewiss nutzen wie ein Affe oder etwa nicht. Er zog ihm zuletzte noch die Stiefel aus und knebelte ihn. Dann verlies er mit einem Gelächter die Taverne.
Schnell lief er auf den offenen Platz in der Mitte von Lothering, wo er sich vor lachen kurz ausruhen musste.
Modifié par J.D.C, 10 juillet 2010 - 09:40 .
#696
Posté 10 juillet 2010 - 10:42
"Wie viele Männer hetzt uns der Arl auf den Hals?" fragte Raswenjá Miandra forsch und schlug dabei mit der Faust auf den Tisch, um die anderen Männer zum Schweigen zu bringen. "Und vor allem, warum tut er so etwas? Gianauro hat mir doch versichert, daß er Arl uns keine Schwierigkeiten machen würde! Ihr seid eine Ihrer Gefolgsleute, also sprecht rasch!"
Miandra war von dieser Entwicklung mehr als überrascht. Anscheinend war das Amulett um ihren Hals mehr als nur ein Erkennungszeichen für die Krähen. Ihr stockte der Atem, und sie wußte nicht, was sie sagen sollte. Nervös trat sie von einem Bein auf das andere.
"Was ist los mit Euch?" tobte die Schlange weiter. "Hat es Euch die Sprache verschlagen? Redet, bevor ich Euch mit Gewalt zum Sprechen bringe!"
Ein Klos schien in Miandras Kehle zu stecken. Sie wollte etwas sagen, doch brachte kein Wort heraus. Sie wurde immer unruhiger und Schweiß trat auf ihre Stirn und lief langsam an ihrem Gesicht herab.
"Ihr gehört gar nicht zu Gianauros Leuten! Ihr seid eine Spionin!" schrie Raswenjá mit haßerfüllter Miene, als von draußen plötzlich ein lauter Knall zu hören war. "Was ist da denn schon wieder los?!?"
Eine der Wachen stürmte herein und brüllte nur: "Wir werden angegriffen, Herrin!" Diese war fuchsteufelswild und ihr Gesicht lief rot an.
"Dann geht raus und vernichtet die Eindringlinge!" kreischte sie zurück, bevor sie sich an die anderen Männer wandte. "Und ihr steht nicht da wie der Ochse vorm Berg! Tötet diese Schlampe!" Bei ihren Worten zeigte sie direkt auf Miandra.
_______________________________________________________________________________________
Vernita tauchte zur Seite weg, als der Angriff der ersten Wache erfolgte, während sie ihr Kurzschwert von rechts nach links über die Brust ihres Feindes zog. Die Lederrüstung wurde von der scharfen Klinge problemlos durchschnitten. Stöhnend brach der Mann zusammen, doch die Elfe nutzte einfach ihren Schwung aus, drehte sich einmal um ihre eigene Achse und stieß ihr Schwert in die Brust des zweiten Wächters. Dieser hatte nicht den Hauch einer Chance mehr. Die Elfe zog ihre Waffe wieder aus dem Körper ihres Opfers und rannte weiter, während sie die beiden sterbend zurückließ.
'Verdammte Anfänger!' dachte Vernita, als sich ihr erneut einige Wachen näherten. 'Gebt ihr denn nie auf?'
Doch bevor sie die neuen Angreifer hätte erreichen könnenerschütterte eine Flammenexplosion den Boden vor ihr. Die Männer und Frauen wurden zu Boden geworfen und viele von ihnen hatten Feuer gefangen. Sie wälzten sich schreiend auf der Erde herum, um die Flammen zu löschen. Aber vergeblich. So leicht ließ sich ein magisches Feuer nicht löschen.
'Gute Arbeit, Hennrik!' ging es der Elfe durch den Kopf, als sie ihren Weg zur Kirche fortsetzte. Sie hatte sie fast erreicht, als die beiden Wachen davor auf sie zukamen. Grinsend steckte sie eines ihrer Schwerter weg und holte eine Flasche mit einer grünlichen Flüssigkeit darin hervor. 'Viel Spaß damit!'
Sie warf die Flasche den beiden schwer gepanzerten Männern entgegen, die an der Brust des linken zerschellte. Die Säure spritze durch die Luft und traf sowohl ihn wie auch seinen Kompagnon neben ihm. Die ätzende Flüssigkeit brannte sich laut zischend durch die Rüstungen und die Haut der beiden Männer. Weiße Dampfschwaden stiegen von ihrem Körpern empor, und es stank bestialisch. Kreischend pressten sie ihre Hände auf ihre Gesichter und versuchten vergeblich diese zu schützen, während sie auf die Knie sackten.
Vernita beachtete die Wachen nicht weiter, sondern rannte weiter Richtung Kirche. Als sie sie kurz darauf erreicht hatte, riß sie die Tür auf und stürmte hinein. Im Innern sah sie, wie Raswenjá und sechs weitere Männer mit gezogenen Waffen auf die unbewaffnete Miandra zugingen. Diese versuchte verzweifelt vor diesen zurück zu weichen.
"Miandra!" rief Vernita, worauf diese in ihre Richtung schaute. "Hier fangt!"
Die Elfe warf der Frau eines ihrer Kurzschwerter zu, welche dieses geschickt auffing. Vernita trat sofort neben Miandra, wobei sie mit ihrer blutverschmierten Waffe auf ihre Gegner zeigte. "Wenn ihr Ärger sucht, Jungs, dann legt euch gefälligst mit jemandem in eurer Kragenweite an!" Ein hämisches Grinsen lag auf ihren Lippen.
"Bereit?" fragte sie zu Miandra gewandt. Diese nickte nur. "Dann los!"
Miandra war von dieser Entwicklung mehr als überrascht. Anscheinend war das Amulett um ihren Hals mehr als nur ein Erkennungszeichen für die Krähen. Ihr stockte der Atem, und sie wußte nicht, was sie sagen sollte. Nervös trat sie von einem Bein auf das andere.
"Was ist los mit Euch?" tobte die Schlange weiter. "Hat es Euch die Sprache verschlagen? Redet, bevor ich Euch mit Gewalt zum Sprechen bringe!"
Ein Klos schien in Miandras Kehle zu stecken. Sie wollte etwas sagen, doch brachte kein Wort heraus. Sie wurde immer unruhiger und Schweiß trat auf ihre Stirn und lief langsam an ihrem Gesicht herab.
"Ihr gehört gar nicht zu Gianauros Leuten! Ihr seid eine Spionin!" schrie Raswenjá mit haßerfüllter Miene, als von draußen plötzlich ein lauter Knall zu hören war. "Was ist da denn schon wieder los?!?"
Eine der Wachen stürmte herein und brüllte nur: "Wir werden angegriffen, Herrin!" Diese war fuchsteufelswild und ihr Gesicht lief rot an.
"Dann geht raus und vernichtet die Eindringlinge!" kreischte sie zurück, bevor sie sich an die anderen Männer wandte. "Und ihr steht nicht da wie der Ochse vorm Berg! Tötet diese Schlampe!" Bei ihren Worten zeigte sie direkt auf Miandra.
_______________________________________________________________________________________
Vernita tauchte zur Seite weg, als der Angriff der ersten Wache erfolgte, während sie ihr Kurzschwert von rechts nach links über die Brust ihres Feindes zog. Die Lederrüstung wurde von der scharfen Klinge problemlos durchschnitten. Stöhnend brach der Mann zusammen, doch die Elfe nutzte einfach ihren Schwung aus, drehte sich einmal um ihre eigene Achse und stieß ihr Schwert in die Brust des zweiten Wächters. Dieser hatte nicht den Hauch einer Chance mehr. Die Elfe zog ihre Waffe wieder aus dem Körper ihres Opfers und rannte weiter, während sie die beiden sterbend zurückließ.
'Verdammte Anfänger!' dachte Vernita, als sich ihr erneut einige Wachen näherten. 'Gebt ihr denn nie auf?'
Doch bevor sie die neuen Angreifer hätte erreichen könnenerschütterte eine Flammenexplosion den Boden vor ihr. Die Männer und Frauen wurden zu Boden geworfen und viele von ihnen hatten Feuer gefangen. Sie wälzten sich schreiend auf der Erde herum, um die Flammen zu löschen. Aber vergeblich. So leicht ließ sich ein magisches Feuer nicht löschen.
'Gute Arbeit, Hennrik!' ging es der Elfe durch den Kopf, als sie ihren Weg zur Kirche fortsetzte. Sie hatte sie fast erreicht, als die beiden Wachen davor auf sie zukamen. Grinsend steckte sie eines ihrer Schwerter weg und holte eine Flasche mit einer grünlichen Flüssigkeit darin hervor. 'Viel Spaß damit!'
Sie warf die Flasche den beiden schwer gepanzerten Männern entgegen, die an der Brust des linken zerschellte. Die Säure spritze durch die Luft und traf sowohl ihn wie auch seinen Kompagnon neben ihm. Die ätzende Flüssigkeit brannte sich laut zischend durch die Rüstungen und die Haut der beiden Männer. Weiße Dampfschwaden stiegen von ihrem Körpern empor, und es stank bestialisch. Kreischend pressten sie ihre Hände auf ihre Gesichter und versuchten vergeblich diese zu schützen, während sie auf die Knie sackten.
Vernita beachtete die Wachen nicht weiter, sondern rannte weiter Richtung Kirche. Als sie sie kurz darauf erreicht hatte, riß sie die Tür auf und stürmte hinein. Im Innern sah sie, wie Raswenjá und sechs weitere Männer mit gezogenen Waffen auf die unbewaffnete Miandra zugingen. Diese versuchte verzweifelt vor diesen zurück zu weichen.
"Miandra!" rief Vernita, worauf diese in ihre Richtung schaute. "Hier fangt!"
Die Elfe warf der Frau eines ihrer Kurzschwerter zu, welche dieses geschickt auffing. Vernita trat sofort neben Miandra, wobei sie mit ihrer blutverschmierten Waffe auf ihre Gegner zeigte. "Wenn ihr Ärger sucht, Jungs, dann legt euch gefälligst mit jemandem in eurer Kragenweite an!" Ein hämisches Grinsen lag auf ihren Lippen.
"Bereit?" fragte sie zu Miandra gewandt. Diese nickte nur. "Dann los!"
Modifié par Aliens Crew, 10 juillet 2010 - 10:44 .
#697
Posté 10 juillet 2010 - 01:11
Ripper sprang hastig auf...als er die panischen Schreie hörte.
Rowan stand neben ihm...ihren Bogen gespannt...ihr Blick war leer und sie rührte sich nicht.
Eine Träne rann ihre Wangen herunter. Die Zeit schien wie in Zeitlupe zu vergehen...als die Träne auf die Schnauze seines Hundes tropfte. Überall waren Todesschreie zu hören...und der Geruch von verbrannten Holz lag in der Luft. Der Mabari schreckte auf und scannte blitzschnell die Umgebung. Die Schreie kamen näher. Drei schwer bewaffnete Soldaten kamen direkt auf sie zu.
Von einer Sekunde auf die andere stürmte der Mabari los. Er riss den Boden auf und Dreck wirbelte durch die Luft. Die Männer sahen die Gefahr auf sich zukommen und blieben abrupt stehen. Sie bildeten eine dichte Mauer und richteten ihre Waffen nach vorne.
Soll der blöde Köter doch in die Speermauer rennen.
Doch er war alles andere als blöd...er federte sich mit seinen Hinterbeinen ab und sprang direkt auf die Mauer zu. Die Männer rissen ihre Münder auf und starrten auf den Hund.
Noch bevor sie ihre Speere nach oben rissen...fiel auch schon der erste von ihnen mit zerissener Kehle zu Boden. Mit einem dumpfen knall landere der Mabrai hinten ihnen auf den Boden und schliderte etwas über den Boden.
Ripper schaute weiter zu Rowan...die wie angewurzelt da stand und...nichts tat.
Er seufzte, streckte seinen Hand richtung Bogen aus und löste Rowans Schuss.
Wenige Sekunden später tauchte der Pfeil tief in das Fleisch des Mannes ein.
Dieser zuckte heftig und drehte sich langsam um. Blut floss aus seinem Mund...während er krachend auf die Knie fiel. In diesem Moment schien sich Rowan wieder zu fangen.
Sie schaute sich erschrocken um und analysierte schnell die Situation.
Schnell feurte sie die nächsten Pfeile ab...aber es sah so aus als müsste sie sich dazu zwingen.
Ripper nutzte diesen Moment aus und stapfte...beunruhigend langsam...richtung des Mannes der auf dem Boden kniete. Während der Mann neben ihm...mit Pfeilen gesprickt wurde und wie ein Stachelschwein quieken zu Boden ging...grinste Ripper den knienden Mann seltsam an.
"Mhm...du hast da was."
*er wischte dem Mann das Blut vom Kinn*
"Mhm...joa...schon besser...aber irgendetwas fehlt da noch"
*er holte mit seinem Panzerstiefel aus und trat den Mann zu Boden*
"Joa...perfekt...jetzt fehlt nur noch der Feinschliff"
*er holte erneut aus und trat dem Mann genau in die Genitalien*
"Uhhh...upps...verzeihung...aber ich bin etwas wackelig auf den Beinen"
*grinsend stand er über dem winselden Mann*
In diesem Moment sprang sein Hund dem Jammerlappen in den Nacken und es knackte laut.
Der Knochen trat vorne aus seinem Hals wieder aus und er fiel mit weit aufgerissenen Augen zu Boden. Dann ging er mit seinem Hund in aller ruhe auf Rowan zu und lächelte sie dämlich an.
Wie es aussah schien der Plan nicht ganz perfekt zu laufen.
Wahrscheinlich hatten sie Jayden bereits entmannt...und Miandra zu tode gebumst...so wie die Lustmolche ein Auge auf sie warfen. Hennrik hatte sich bestimmt selbst in die Luft gesprengt und die Elfe...joa die Elfe war mit der "Reiswanne" durchgebrannt. So musste es bestimmt sein.
Er grinste vor sich hin und dachte nach. Alleine würde er vielleicht entkommen...aber mit der Heulsuse...Rowan...sicher nich. Er packte sich demonstrativ ans Kinn und grübelte.
Einen Moment lang fragte er sich warum er überhaupt noch hier war.
Genau in diesem Moment ertönte wieder dieses...krächzen.
Der Rabe saß neben ihm auf einem Ast und schien ihn auszulachen.
"Mhm...joa...ich finde es auch zum totlachen."
*er sprach mit dem Tier...als wäre es ein Mensch*
"Wenn dir was einfällt...kannst du mir gerne bescheid geben"
*er schaute ins brennende Dorf*
"Du hast bestimmt einen besseren Plan als diese...Einfaltspinsel."
*er setzte sich auf einen Stein und summte vor sich hin*
Aufeinmal hörte er jemand sprechen.
Hastig schaute er sich um. Rowan konnte es nicht sein...die hatte eh schon länger nichts mehr gesagt und starrte nur auf die Leichen...sie schien geistig nicht wirklich anwesend zu sein.
Dann ertönte es wieder.
"Grüße mein Freund...lange nicht mehr gesehen"
*dann war es wieder still*
Ripper grinste verschmitzt und schielte zu dem Raben.
Hatte der Rabe grade mit ihm gesprochen?
"Was guckst du so blöd? Hast du gedacht du könntest mir so einfach entwischen?"
*der Rabe tänzelte auf dem Ast und schaute zu Ripper runter*
Nun verstand er.
Den netten Raben kannte er nur zu gut...allerdings in einer anderen Gestalt.
"Mhm...joa...guten tag."
*Ripper grinste den Raben an*
"Wurde aber auch langsam Zeit...ich hab dich schon so sehr vermisst"
Plötzlich explodierte der Rabe...und Federn flogen durch die Luft.
Das Blut tropfte vom Ast auf den Boden und bildete ein Pfütze.
"Och...da hats peng gemacht"
*Ripper gackerte vor sich hin...als wäre es das normalste auf der Welt was da gerade passierte*
Langsam erhob sich das Blut und formte eine Menschen ähnliche Gestalt.
Ripper schaute sich das Geschen ruhig an...während Rowan mit weit aufgerissenem Mund neben ihm stand und kein Wort raus bekam. Etwas später stand er vor ihm...
...
Sein Freund und Helfer...der ihn stets verfolgte und im Turm von Ishal...seine Seele forderte.
Ripper hatte zwar nicht unbedingt damit gerechnet...aber irgendwie hatte er es auch erwartet.
"Mhm...und nun? Willst du wieder Seelen fangen?"
*Ripper schaute ihn fragend an*
"Nein...eigentlich wollte ich nur deine kleine Freundin hier durchnehmen und wieder verschwinden"
*die Gestalt lachte laut auf*
"Nein...eigentlich nicht. Ich wusste wo du und deine Gefährten hin wollten. Ihr verfolgt diese Raswenjá...die Schlange"
*die Gestalt grinste*
"Du musst verstehen...wir beide kennen uns schon länger...Die Schlange und der Seelenfänger...oder wie ihr mich auch nennen wollt."
*die Gestalt schaute genervt zu Rowan*
"Ach komm schon Kleines...schau mich nicht so an...sonst mache ich es doch noch wahr...was ich eben gesagt habe"
*die Gestalt lachte wieder vor sich hin und murmelte etwas vor sich hin*
Plötzlich umgab Rowan eine Blutwand.
Sie reagierte sofort und versuchte zu fliehen...doch vergebens...die Blutwand hatte sie eingesperrt.
Man konnte weder durch noch raus schauen.
"Sodele...jetzt hätten wir erstmal ruhe. Wo waren wir stehen geblieben?"
*er schaute Ripper fragend an*
"Mhm...ihr wolltet mir der "Reiswanne" ausgehen oder so"
*Ripper grinste ihn an*
"Achja...genau...ausgehen...mhm. Weißt du...die Schlange ist nicht das was ihr denkt.
Sie ist nur ein Teil des Puzzles. Und ihr habt erst ein eniziges Teil zusammengefügt."
*die Gestalt wurde ernster*
"Mhm...toll...ich mag keine Puzzles...können wir nicht was anderes spielen?"
*Ripper kaute auf seiner Unterlippe*
"Nein...ein Spiel nach dem anderen...und nun viel spaß mein puzzeln."
*Die Gestalt lachte irre auf*
Ehe Ripper sich umschaute war die Gestalt auch schon hinter der Blutwand verschwunden...welche sich darauf langsam auflöste.
Der nette Herr war verschwunden und Rowan lag am Boden.
Ripper seufzte.
Auf was hatte er sich da wieder eingelassen.
Er hatte langsam die Nase voll...nie konnte er einfach in ruhe auf das Ende warten...immer wieder musste das Böse ihm einen Strich durch die Rechnung machen.
Aber man sollte alles stets mir Humor nehmen......
#698
Posté 10 juillet 2010 - 08:36
Miandra nutzte sofort den Überraschungsmoment, welcher die Männer, die ihr am nächsten standen, kurz zu Vernita blicken ließ, und trat dem Ersten kräftig zwischen seine, wohl etwas zu schwach gepanzerten, Beine. Er zuckte sofort mit einem dumpfen Schrei zusammen und ließ dabei seine zwei Dolche achtlos fallen. Der Zweite lief sofort, mit gezogener Zweihandaxt, auf sie zu, dicht gefolgt von dem Dritten. Die anderen drei liefen in Vernitas Richtung, und man konnte im Hintergrund Raswenjá nur kurz schreien hören. „Macht diese Schlampen fertig!“
Miandra stach dem Ersten, ohne zu zögern mit dem Kurzschwert direkt in den Magen, welcher nur von einem Kettenhemd geschützt war. Dank der Schärfe der Waffe, und der Wucht mit der sie diese führte, war es ein leichtes dieses zu durchbohren, und sie spürte nach einem weiteren dumpfen Aufschrei, das warme Blut über ihre Finger laufen. Doch die anderen waren deutlich besser ausgerüstet als der Erste. Sie nutze den Ersten und drücke ihn von sich fort, sodass dieser rückwärts direkt in die Richtung der anderen beiden taumelte, und dabei den, mit der Zweihandaxt niederrammte. Die gezogene Axt bohrte sich dabei in den Rücken des Ersten, wie ein Messer durch weiche Butter.
Der Dritte war geschickt ausgewichen und mit einem Schild und Langschwert bewaffnet. Doch zu seinem Pech, trug er keinen Helm. Dies lag entweder daran, da er sich in der Kirche mit Helm nicht wohl fühlte, oder da das Ausdiskutieren der Pläne so leichter war? Oder vielleicht trug er einfach ungerne Helme … doch darüber konnte sie sich zu einem anderen Zeitpunkt Gedanken machen, sie wusste nur eines, dies war ein Vorteil. Und zwar für sie.
Während dieser in ihre Richtung stürmte, nutzte sie den kurzen Augenblick, als die anderen beiden zu Boden fielen, um die Dolche, welche der Erste fallen ließ, aufzuheben. Denn das Kurzschwert ließ sie in seinem Bauch stecken, sodass Vernita sich dieses wieder schnappen konnte, wenn sie es benötigen würde. Außerdem waren ihr Dolche so oder so lieber.
Der Dritte lief direkt mit dem Schild auf sie zu und presste sie gegen die große Eingangstüre. Währenddessen versuchte sich der Zweite - welcher noch immer etwas benommen unter dem Ersten lag – wieder aufzurichten.
Miandra schrie kurz auf, als sich einige zackige Nieten des Schildes durch ihre Lederrüstung pressten, doch ihre Arme blieben frei, jedoch konnte sie diese nur bedingt bewegen. Und einen Herzschlag lang blickte sie direkt in die Augen des Mannes. Eine Mischung aus Grün- und Brauntönen, eine Iris wie ein wellenartiger Regenbogen, mit geweiterter aggressiv wirkender Pupille.
Er drückte ihr das Langschwert an die Kehle, als wollte er ihr nur drohen, und sie musste innerlich lachen.
Dies war sein Fehler.
Doch wieso stach er nicht einfach zu? Er hatte seine Chance. Er hätte ihr einfach die Kehle aufschlitzen können, um sie ausbluten zu lassen wie ein Tier. Vielleicht tat er sich schwer im töten? Oder nur schwer im töten von Frauen? Oder erinnerte ihn Miandra an jemanden? Vielleicht hatte auch er einfach nur zu lange in ihre Augen geblickt, doch Miandra würde dies wohl nie erfahren, da sie ihm genau in diesem Moment, als sie spürte, dass sich der Druck, welchen das Schild an ihrer Schulter ausübte, etwas – wenn auch nur ein wenig und kaum spürbar – gelockert hatte, den Dolch seitlich direkt in sein Ohr rammte. Der Dolch bohrte sich bis zur Hälfte in seinen Schädel, und der Mann war bestimmt nur einen Moment darauf tot.
Seine Augen verloren den aggressiven Anschein. Sie weiteten sich. Die Pupille wanderte nach oben, und verlor den Punkt an welchen er sich konzentriert hatte.
Er fiel seitwärts zu Boden, wie ein einfacher Sack mit Getreide, der keinen Halt mehr hatte.
Inzwischen hatte sich der Zweite aus seiner misslichen Lage befreit und lief auf Miandra, wieder gezielt, mit der inzwischen blutbefleckten Zweihandaxt, zu. Sie zog schnell den Dolch aus dem Toten und duckte sich gekonnt vor seinem Angriff.
Anschließend prasselten ihre Waffen öfters gegen die seine, doch dieses Spiel würde nicht ewig so weitergehen.
Irgendwann würde sie oder er einen Fehler begehen. Ein falscher Schritt, eine missachtete Deckung, und schon wäre es vorbei.
Die Axt des Mannes war groß und schien ziemlich schwer zu sein, da er relativ lange brauchte um auszuholen. Doch wenn sie ein Schlag treffen würde, wäre dies wohl ein schneller Tod.
Doch nur einen kurzen Moment passte er nicht auf, oder hatte sich zu sehr auf sein Gegenüber konzentriert, dass er kurz das Gleichgewicht verlor und über einen der Toten stolperte.
Miandra reagierte, indem sie ihm den Dolch direkt zwischen seinen Hals und sein Schlüsselbein rammte. Mit dem anderen Dolch schnitt sie ihm die Kehle durch, wodurch das Blut wie eine Fontäne aus ihm herausströmte. Nun sackte auch er zu Boden, und all seine angespannten Muskeln hingen nur noch, wie die Blätter einer verdurstenden Pflanze, hinab.
Miandra stach dem Ersten, ohne zu zögern mit dem Kurzschwert direkt in den Magen, welcher nur von einem Kettenhemd geschützt war. Dank der Schärfe der Waffe, und der Wucht mit der sie diese führte, war es ein leichtes dieses zu durchbohren, und sie spürte nach einem weiteren dumpfen Aufschrei, das warme Blut über ihre Finger laufen. Doch die anderen waren deutlich besser ausgerüstet als der Erste. Sie nutze den Ersten und drücke ihn von sich fort, sodass dieser rückwärts direkt in die Richtung der anderen beiden taumelte, und dabei den, mit der Zweihandaxt niederrammte. Die gezogene Axt bohrte sich dabei in den Rücken des Ersten, wie ein Messer durch weiche Butter.
Der Dritte war geschickt ausgewichen und mit einem Schild und Langschwert bewaffnet. Doch zu seinem Pech, trug er keinen Helm. Dies lag entweder daran, da er sich in der Kirche mit Helm nicht wohl fühlte, oder da das Ausdiskutieren der Pläne so leichter war? Oder vielleicht trug er einfach ungerne Helme … doch darüber konnte sie sich zu einem anderen Zeitpunkt Gedanken machen, sie wusste nur eines, dies war ein Vorteil. Und zwar für sie.
Während dieser in ihre Richtung stürmte, nutzte sie den kurzen Augenblick, als die anderen beiden zu Boden fielen, um die Dolche, welche der Erste fallen ließ, aufzuheben. Denn das Kurzschwert ließ sie in seinem Bauch stecken, sodass Vernita sich dieses wieder schnappen konnte, wenn sie es benötigen würde. Außerdem waren ihr Dolche so oder so lieber.
Der Dritte lief direkt mit dem Schild auf sie zu und presste sie gegen die große Eingangstüre. Währenddessen versuchte sich der Zweite - welcher noch immer etwas benommen unter dem Ersten lag – wieder aufzurichten.
Miandra schrie kurz auf, als sich einige zackige Nieten des Schildes durch ihre Lederrüstung pressten, doch ihre Arme blieben frei, jedoch konnte sie diese nur bedingt bewegen. Und einen Herzschlag lang blickte sie direkt in die Augen des Mannes. Eine Mischung aus Grün- und Brauntönen, eine Iris wie ein wellenartiger Regenbogen, mit geweiterter aggressiv wirkender Pupille.
Er drückte ihr das Langschwert an die Kehle, als wollte er ihr nur drohen, und sie musste innerlich lachen.
Dies war sein Fehler.
Doch wieso stach er nicht einfach zu? Er hatte seine Chance. Er hätte ihr einfach die Kehle aufschlitzen können, um sie ausbluten zu lassen wie ein Tier. Vielleicht tat er sich schwer im töten? Oder nur schwer im töten von Frauen? Oder erinnerte ihn Miandra an jemanden? Vielleicht hatte auch er einfach nur zu lange in ihre Augen geblickt, doch Miandra würde dies wohl nie erfahren, da sie ihm genau in diesem Moment, als sie spürte, dass sich der Druck, welchen das Schild an ihrer Schulter ausübte, etwas – wenn auch nur ein wenig und kaum spürbar – gelockert hatte, den Dolch seitlich direkt in sein Ohr rammte. Der Dolch bohrte sich bis zur Hälfte in seinen Schädel, und der Mann war bestimmt nur einen Moment darauf tot.
Seine Augen verloren den aggressiven Anschein. Sie weiteten sich. Die Pupille wanderte nach oben, und verlor den Punkt an welchen er sich konzentriert hatte.
Er fiel seitwärts zu Boden, wie ein einfacher Sack mit Getreide, der keinen Halt mehr hatte.
Inzwischen hatte sich der Zweite aus seiner misslichen Lage befreit und lief auf Miandra, wieder gezielt, mit der inzwischen blutbefleckten Zweihandaxt, zu. Sie zog schnell den Dolch aus dem Toten und duckte sich gekonnt vor seinem Angriff.
Anschließend prasselten ihre Waffen öfters gegen die seine, doch dieses Spiel würde nicht ewig so weitergehen.
Irgendwann würde sie oder er einen Fehler begehen. Ein falscher Schritt, eine missachtete Deckung, und schon wäre es vorbei.
Die Axt des Mannes war groß und schien ziemlich schwer zu sein, da er relativ lange brauchte um auszuholen. Doch wenn sie ein Schlag treffen würde, wäre dies wohl ein schneller Tod.
Doch nur einen kurzen Moment passte er nicht auf, oder hatte sich zu sehr auf sein Gegenüber konzentriert, dass er kurz das Gleichgewicht verlor und über einen der Toten stolperte.
Miandra reagierte, indem sie ihm den Dolch direkt zwischen seinen Hals und sein Schlüsselbein rammte. Mit dem anderen Dolch schnitt sie ihm die Kehle durch, wodurch das Blut wie eine Fontäne aus ihm herausströmte. Nun sackte auch er zu Boden, und all seine angespannten Muskeln hingen nur noch, wie die Blätter einer verdurstenden Pflanze, hinab.
#699
Posté 10 juillet 2010 - 08:41
Rowan wurde aus ihre Gedanken gerissen, als Ripper ihren gespannten Pfeil aus ihrem Bogen löste. Sie legte einen nach dem anderen nach und versuchte so gut es ging, die brennende Scheune zu ignorieren.
Vollkommen fassungslos sah sie dabei zu, wie sich vor ihren Augen der Mann aus dem Turm von Ishal materialisierte und anfing, sich mit Ripper zu unterhalten als wären sie alte Freunde. Die plötzlich auftauchende Wand aus Blut war undurchdringbar und ihr schwanden bald die Sinne.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Boden vor den Füßen des Kriegers, der vor sich hin summend auf einem Stein hockte. Sie blickte sich verwirrt um und versuchte zu ergründen, wie lange sie weg gewesen war. War der Kampf schon vorüber?
Doch dann drang der Kampflärm an ihre Ohren. Sie blickte über die Büsche hinweg und sah, dass er noch voll im Gange war. Mit einem Satz war sie auf den Beinen und hatte ihren Bogen wieder griffbereit. Sie erblickte den Jüngling in Mitten der Kämpfenden und visierte sogleich einen seiner Gegner an, der eben im Rücken des Mannes seinen Streitkolben erhoben hatte. Ohne einen Laut von sich zu geben, brach er in sich zusammen, als ihn der Pfeil am Hals traf.
Sie fällte noch drei weitere in einfacher Lederrüstung bevor sie sich zu Ripper umdrehte.
„Verdammt, wollt ihr nur da sitzen und zu schauen, wie eure Gefährten nieder gemacht werden?“
In diesem Moment sah sie den Mabari vor sich, der gerade auf einer zappelnden Frau stand und ihr die Kehle zerfleischte. Blut und Gewebefetzen verteilte er dabei um sich herum.
„Euer Mabari weiß wenigstens was sich gehört!“
Rowan schaute sich nach Hennrik um. Sie konnte ihn in seinem Versteck nicht entdecken, doch hin und wieder sah sie seine Angriffe auf die Bewaffneten zwischen den Häusern niedergehen. Doch die Frequenz wurde geringer, was darauf hindeutete, dass seine Kraft langsam nachließ. Sie hoffte, dass er ein paar Lyriumtränke bei sich trug.
In diesem Moment sah sie einen Krieger in leichter Rüstung, der anscheinend im Moment der einzige war, der auf die glorreiche Idee gekommen war, nach dem Ursprung der magischen Angriffe Ausschau zu halten. Er schlich an einer Hauswand entlang in die Richtung, in der Hennrik sich versteckt hatte und Rowan beendete seine Tour mit einem Pfeil in die Brust.
Ein weiterer Schwergepanzerte ging mit einem Pfeil im Hals zu Boden. Seine zwei Gefährten neben ihm drehte sich daraufhin zu ihrem Versteck um und einer zeigte auf Rowan. Die beiden erhoben augenblicklich ihre Schilde vor sich und rannten auf sie zu. Rowan konnte keinen Schuss platzieren, da sie ihre verwundbare Stelle am Hals durch die Schilde verdeckten.
„Pff, wahrscheinlich könnt ihr überhaupt nicht kämpfen. Bisher habe ich euch nur schwerfällig durch die Gegend stapfen sehen oder ihr wart bei einem Kampf außer Gefecht gesetzt.“
Schnell hängte sie sich den Bogen über die Schulter und zog ihre beiden Messer um sich den zwei Angreifern zu stellen.
„Das hätte ich mir auch denken können“ sagte sie mehr zu sich selbst „Ich hatte eigentlich gedacht, ihr hättet Eier in der Hose…“
Die Männer waren heran gestürmt und der erste griff sie mit seinem Schwert an. Sie blockte den Schlag und rollte sich dann zur Seite, um der Waffe des zweiten auszuweichen.
Vollkommen fassungslos sah sie dabei zu, wie sich vor ihren Augen der Mann aus dem Turm von Ishal materialisierte und anfing, sich mit Ripper zu unterhalten als wären sie alte Freunde. Die plötzlich auftauchende Wand aus Blut war undurchdringbar und ihr schwanden bald die Sinne.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf dem Boden vor den Füßen des Kriegers, der vor sich hin summend auf einem Stein hockte. Sie blickte sich verwirrt um und versuchte zu ergründen, wie lange sie weg gewesen war. War der Kampf schon vorüber?
Doch dann drang der Kampflärm an ihre Ohren. Sie blickte über die Büsche hinweg und sah, dass er noch voll im Gange war. Mit einem Satz war sie auf den Beinen und hatte ihren Bogen wieder griffbereit. Sie erblickte den Jüngling in Mitten der Kämpfenden und visierte sogleich einen seiner Gegner an, der eben im Rücken des Mannes seinen Streitkolben erhoben hatte. Ohne einen Laut von sich zu geben, brach er in sich zusammen, als ihn der Pfeil am Hals traf.
Sie fällte noch drei weitere in einfacher Lederrüstung bevor sie sich zu Ripper umdrehte.
„Verdammt, wollt ihr nur da sitzen und zu schauen, wie eure Gefährten nieder gemacht werden?“
In diesem Moment sah sie den Mabari vor sich, der gerade auf einer zappelnden Frau stand und ihr die Kehle zerfleischte. Blut und Gewebefetzen verteilte er dabei um sich herum.
„Euer Mabari weiß wenigstens was sich gehört!“
Rowan schaute sich nach Hennrik um. Sie konnte ihn in seinem Versteck nicht entdecken, doch hin und wieder sah sie seine Angriffe auf die Bewaffneten zwischen den Häusern niedergehen. Doch die Frequenz wurde geringer, was darauf hindeutete, dass seine Kraft langsam nachließ. Sie hoffte, dass er ein paar Lyriumtränke bei sich trug.
In diesem Moment sah sie einen Krieger in leichter Rüstung, der anscheinend im Moment der einzige war, der auf die glorreiche Idee gekommen war, nach dem Ursprung der magischen Angriffe Ausschau zu halten. Er schlich an einer Hauswand entlang in die Richtung, in der Hennrik sich versteckt hatte und Rowan beendete seine Tour mit einem Pfeil in die Brust.
Ein weiterer Schwergepanzerte ging mit einem Pfeil im Hals zu Boden. Seine zwei Gefährten neben ihm drehte sich daraufhin zu ihrem Versteck um und einer zeigte auf Rowan. Die beiden erhoben augenblicklich ihre Schilde vor sich und rannten auf sie zu. Rowan konnte keinen Schuss platzieren, da sie ihre verwundbare Stelle am Hals durch die Schilde verdeckten.
„Pff, wahrscheinlich könnt ihr überhaupt nicht kämpfen. Bisher habe ich euch nur schwerfällig durch die Gegend stapfen sehen oder ihr wart bei einem Kampf außer Gefecht gesetzt.“
Schnell hängte sie sich den Bogen über die Schulter und zog ihre beiden Messer um sich den zwei Angreifern zu stellen.
„Das hätte ich mir auch denken können“ sagte sie mehr zu sich selbst „Ich hatte eigentlich gedacht, ihr hättet Eier in der Hose…“
Die Männer waren heran gestürmt und der erste griff sie mit seinem Schwert an. Sie blockte den Schlag und rollte sich dann zur Seite, um der Waffe des zweiten auszuweichen.
#700
Posté 11 juillet 2010 - 02:19
Ripper drehte seinen Kopf richtung Rowan und grinste sie an.
"Mhm...wie es aussieht seid ihr nicht an Platzangst gestorben."
*er grinste etwas höhnisch*
"Wart ihr schon einmal in einem Kackhaus eingesperrt?"
*er schaute sie fragend an*
"Wisst ihr...da ist es sehr eng drin und es stinkt bestjalisch..."
*er machte eine Pause und laberte dann weiter*
Ripper faselte weiter über Kackhäuser...während Rowan...damit zu tun hatte die Feinde außer Reichweite zu halten. Er sah keinen Grund diese Leute zu töten...sie hatten ihm schließlich nichts getan. Wenn die Zeit gekommen war...würde er schon kämpfen......





Retour en haut





