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Es war einmal... (Dragon Age RP)


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794 réponses à ce sujet

#701
viento2

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Rowan konnte es nicht fassen. Während sie von zwei schwer Gepanzerten angegriffen wurde, saß der Krieger ein paar Meter von ihr entfernt und faselte etwas über Kackhäuser. Sie wich den Schlägen des ersten Angreifers geschickt aus und sah aus den Augenwinkeln, dass sich der zweite Ripper zuwandte. In seiner Rüstung sah er auch eindeutig nach dem gefährlicheren Gegner aus. In einem günstigen Augenblick trat sie ihrem Angreifer gegen die Kniescheibe woraufhin er sein Schwert sinken ließ und schmerzhaft aufstöhnte. Sein Leben endete mit Rowans Messer in der Kehle.

Zu spät sah sie, dass der zweite es sich anders überlegt hatte und den murmelnden Krieger auf dem Stein sitzen ließ. Sein Schwert raste statt dessen auf Rowan zu und obwohl sie sich zur Seite stürzte, streifte es sie am linken Arm und riss dort das Leder und die Haut darunter auf.

Rowan unterdrückte einen Schmerzensschrei sprang zur Seite um sich auf den nächsten Angriff vorbereiten zu können. Wut verzerrte ihr Gesicht. Ihr Angreifer stand nun zwischen ihr und Ripper, was ihm sichtlich unangenehm war, da er dem Krieger den Rücken zu drehen musste. Rowan starrte an ihm vorbei und warf dem Krieger dahinter giftige Blicke zu. Dann sprang sie nach vorne, täuschte einen Angriff vor und ließ sich zu Boden fallen. Das Messer ihrer linken hatte sie weggesteckt, stattdessen griff ihre Hand in die Erde neben sich und warf dem Angreifer eine handvoll davon entgegen.

Dieser griff sich sofort mit der Hand ans Visier und hustete. Innerhalb weniger Sekunden war Rowan auf den Beinen. Mit einem Tritt gegen den Kopf, in den sie ihre ganze Wut legte, brachte sie ihren Gegner zu Fall. Er krachte scheppernd vor Rippers Füßen zusammen. Sie packte seinen Kopf mit der Linken und zog ihr Messer über seine Kehle. Blut spritzte unter der Rüstung hervor und qoll in einem Bach über Rippers Füße.

Rowan ließ den gurgelnden Mann liegen, warf Ripper noch einen vernichtenden Blick zu und drehte sich dann weg. Sie hatte in den letzten Minuten keine Angriffe mehr von Hennrik gesehen und beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen. Im Laufen zog die ihr zweites Messer und stieß einen Pfiff aus.

Der Mabari tauchte an ihrer Seite auf. Er war über und über mit Blut bedeckt und seine Zunge hing ihm seitlich aus dem Maul. Sie schlugen sich durch das Gebüsch und machten einen Bogen um den Hauptkampfplatz, um sich zu Hennrik durchzuschlagen.


#702
Aliens Crew

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Die junge Frau taumelte durch die Lagerhalle, doch konnte man sie nicht mehr als solche erkennen. Die Flammen hatten sie vollständig umschlossen, so daß sie aussah wie eine zwei Meter hohe Feuersäule. Sie wankte durch den Raum, stieß gegen einige Betten und auch Kameraden, die ihr nicht mehr ausweichen konnten. Alles, was sie berührte, fing augenblicklich selbst Feuer. Etwa in der Mitte der Halle brach sie zusammen. Ihr Schreien war verstummt und sie hatte eine Spur der Zerstörung hinter sich hergezogen.

Das Haupttor stand nun lichterloh in Flammen. Trotzdem versuchten einige der Wachen durch das Feuer nach draußen zu gelangen, nur mit dem Ergebnis, das sie selbst in Brand gerieten und auf dem großen Platz einen qualvollen Tod starben.

"Schnell raus hier!" rief ein junger, braunhaariger Mann und rannte zur Hintertür. Einige seiner Kameraden folgten ihm. Der Jüngling umklammerte den Türgriff und wollte die Tür öffnen. Doch sie schien irgendwie zu klemmen. Er verstärkte den Druck, aber nichts tat sich. Verzweifelt warf er sich mit seinem ganzen Körper gegen die Tür. Sie gab nach, doch gleichzeitig löste sich auch das Band, welches Vernita dort angebracht hatte.

Mit schreckgeweiteten Augen sah dr Jüngling noch wie die Flasche zu Boden fiel. Eine Sekunde später zerschellte sie und ein Feuerschwall raste auf ihn zu. Die Flammen erfassten ihn, die Tür an sich und auch einige seiner Kameraden, die schon dicht gedrängt hinter ihm standen, um diesen Inferno zu entkommen. Wie schon bei der jungen Frau am Haupteingang verwandelte das Feuer die Männer in lebende Fackeln, die den Brand innerhalb des Gebäudes noch schneller ausbreiten ließen.

Einige der anderen Wachen, denen klar war, daß sie durch die Türen nicht entkommen konnten, versuchten mit ihren Waffen Löcher in die Wände zu schlagen. Rauch und Qualm hatten sich inzwischen im ganzen Raum ausgebreitet und lag wie ein schwarzer Nebel in der Luft. Das Atmen fiel den Wachen schwer. Sie keuchten und husteten und einige brachen bereits bewußtlos zusammen.

Doch selbst denjenigen, die mit ihren Waffen auf die Wände einschlugen, erging es nicht besser. Der frische Sauerstoff, der durch die entstandenen Löcher und Ritze eindrang nährte nur das Feuer, welches sich in gefährliche Stichflammen entlud. Ein paar einzelne Wachen sanken auf die Knie und beteten zum Erbauer um Vergebung oder auch um Schutz. Doch weder sie noch die restlichen Männer und Frauen in der Lagerhalle würden dieser Flammenhölle entkommen. Vernita hatte ihnen ihr eigenes Krematorium bereitet.

#703
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Drei der Männer wandten sich Vernita zu. Der offenbar jüngste von ihnen stürmte blindlings auf die Elfe zu, sein Langschwert zum Schlag erhoben und einen wütenden Angriffsschrei auf den Lippen.

'Anfänger!' dachte Vernita bei sich. Sie wartete geduldig, bis der Mann sie fast erreicht hatte. Als dieser dann seine Waffe hinuntersausen ließ, trat sie einen Schritt zur Seite, griff mit ihrer freien Hand nach dem Schwert des Mannes und stellte ihm gleichzeitig ein Bein. Der Mann hatte zuviel Schwung in seinen Angriff gelegt und konnte somit einen Sturz nicht mehr verhindern. Scheppernd krachte er der Länge nach auf den Boden. Während er fiel hatte die Elfe ihm das Schwert aus der Hand gewunden. Nun kreiselte sie herum und stach mit ihrem Kurzschwert in den ungeschützten Nacken ihres am Boden liegenden Gegners. Dieser stöhnte kurz auf, während sich sein Körper kurz verkrampfte. Augenblicke später war er tot.

Sie zog ihr Kurzschwert wieder aus dem Körper des Mannes und wandte sich den anderen beiden Angreifern zu. Sie waren weitaus vorsichtiger als ihr Kompagnon und auch deutlich besser bewaffnet. Während der eine einen großen Zweihänder benutzte, schwang der andere einen mächtigen Flegel, einem Morgenstern an einer langen Kette. Vernita wechselte ihre Waffen. Sie war es nicht gewohnt, mit einem Langschwert zu kämpfen, deshalb wollte sie dieses lieber in der rechten Hand halten.

Die beiden Männer teilten sich auf. Einer ging nach links, der andere nach rechts. Sie bewegten sich im Kreis, wollten die Elfe umgehen. Sie folgte ihren Bewegungen, wobei ihr Blick ständig zwischen den beiden hin und her wechselte. Sie hob ihre Waffen, wobei sie diese auf ihre Feinde richtete. Dann stach sie mit dem Langschwert nach dem Morgensternschwinger. Dieser zuckte zurück. Der Angriff ging ins Leere, doch er war auch nur ein Finte.

Die Elfe sprang in die andere Richtung und ließ ihr Kurzschwert von unten nach oben sausen. Der Mann mit dem Zweihänder schien überrascht, wich aber trotzdem einen Schritt zurück. Die scharfe Klinge streifte seine schwere Rüstung, was ein kratzendes Geräusch erzeugte und eine lange Schramme auf dem polierten Metall des Brustpanzers hinterließ. Doch er war geistesgegenwärtig genug, um einen Konter anzubringen.

Weit holte er aus und ließ seine mächtige Waffe auf die Elfe niedersausen. Diese spürte schon de Luftzug, als sie ihre beiden Waffen hochriß. Klirrend trafen die drei Klingen aufeinander und kamen dicht über Vernitas Kopf zum Stillstand. Der Zweihandschwinger verstärkte den Druck und wollte die Elfe mit ihren eigenen Waffen töten. Diese ließ die Klingen näher kommen, während sie ihre Kräfte sammelte. Ihr Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung. Ihr Kontrahent war ganz schön stark. Doch sie gab nicht auf. Mit einem kräftigen Ruck stieß sie die Waffen und auch ihren Gegner von sich weg. Dieser taumelte zwei Schritte nach hinten.

Sie wollte gerade nachsetzen, als auch schon der Riese mit dem Flegel angriff. Er schwang seine Waffe im weiten Bogen von rechts nach links. Die Elfe sprang zurück, konnte der Attacke aber nicht mehr vollständig ausweichen. Die schwere Waffe traf sie im Brustbereich und schleuderte sie zurück. Zu ihrem Glück hatte sie der Flegel nur gestreift, ansonsten hätte er ihr wohl jeden einzelnen Knochen im Leib gebrochen. So kam sie mit einer schweren Prellung davon.

Vernita torkelte zurück und knallte gegen einen Tisch, stolperte und fiel zu Boden, wobei sie ihre Schwerter verlor. Sie wollte sich an dem Tisch wieder hochziehen, als der Riese wieder heran war und seinen Morgenstern auf die Frau niedersausen ließ. Die Elfe warf sich zur Seite. Der Morgenstern verfehlte sie nur knapp und schlug auf die Tischplatte ein. Das altersschwache Möbelstück zerbarst durch die Wucht des Angriffes in tausend Teile. Unzählige Holzsplitter flogen durch die Luft.

Der Riese schnaubte wütend, während er wieder mit seiner Waffe ausholte, um die Elfe, die mit dem Rücken neben den Überresten des Tisches auf dem Boden lag, mit einem letzten Schlag zu zerschmettern. Sekunden später raste die schwere Eisenkugel auf den Kopf der Frau zu. Diese rollte sich mehre Male um die eigene Achse zur Seite, die Kugel schlug wirkungslos auf den Steinboden ein. Dabei begann dieser zu reißen, kleinere Stücke des Bodenbelages flogen durch die Luft.

Vernita beendete ihre Drehung ausgerecht neben den Füßen des Zweihandschwingers, der seine Waffe schon zum Schlag erhoben hatte, die Spitze seiner Waffe direkt auf die Frau gerichtet. Die Elfe zog ihr kleines Messer aus dem Gürtel und stach damit  in den Genitalbereich ihres Widersachers, dessen Rüstung ihm keinen Schutz vor Angriffe von unten bot. Die scharfe Klinge drang problemlos durch den einfachen Lederschutz des Mannes und traf in an seiner empfindlichsten Stelle. Kreischend taumelte er zurück, während das Blut in Strömen aus seinem Unterleib sprudelte. Vernita sprang auf und setzte gleich nach. Mit einer schnellen Bewegung folgte sie dem Mann und durchtrennte mit einem einzigen Schnitt die ungeschützte Kehle des Mannes. Sein Kreischen verwandelte sich in ein Röcheln und er brach zusammen.

Die Elfe wandte sich um un erblickte auch schon den Riesen, der schreiend auf sie zugestürmt kam, seinen Flegel über den Kopf schwingend. Ohne zu überlegen holte sie kurz aus und warf ihr Messer nach dem Angreifer. Die kleine Waffe flog durch die Luft und bohrte sich schließlich in das linke Auge des Mannes. Dieser kam zum Stillstand und schrie wie am Spieß, als er versuchte das Messer wieder aus seinem Auge zu ziehen.

Vernita hatte sich in der Zeit den Zweihänder des anderen Mannes geschnappt und stürmte damit auf den Riesen zu. Dieser konnte sich gerade von ihrem Messer befreien, als sie ihn erreichte. Sie hatte die Waffe gerade vor sich gehalten und spießte ihren Gegner regelrecht auf. Das lange Schwert durchbohrte den Riesen und trat aus seinem Rücken wieder heraus. Das Schreien des Mannes wurde zu einem ersticktem Gurgeln, bevor er schließlich ganz verstummte.

Die Elfe atmete tief durch, als sie den Körper des Riesen zu Boden gleiten ließ, bevor sie einen Blick auf Miandra warf. Diese schnitt gerade ihrem letzte Gegner die Kehle durch. Doch hinter ihr stand auch schon Raswenjá mit erhobenen Schwert, um der schwarzhaarigen Frau den Kopf abzuschlagen.

Schreiend stürmte Vernita auf Raswenjá zu, die einen Moment zögerte, als sie diese brüllen hörte. Sie wandte den Kopf, als die Elfe auch schon heran war. Die beiden Frauen prallten gegeneinander und die Elfe riß die Schlange einfach mit sich zu Boden. Das Schwert fiel ihr dabei aus der Hand.

Vernita landete auf ihrer Kontrahentin, nahm deren Kopf in ihre Hände und schmetterte diesen mehre Male mit voller Wucht auf den harten Steinboden. Ihr Gesicht war dabei vom Haß verzerrt und sie schrie wie eine Furie, während Raswenjás Kopf mit einem dumpfen Klang immer und immer wieder auf dem Boden aufschlug. Als das erste Blut zum Vorschein kam, hielt Vernita plötzlich inne und griff zum Schwert der Schlange, welches sie ihr an die Kehle hielt.

"Na los", stöhnte Raswenjá benommen, während sie die Elfe mit glasigen Augen anstarrte. "Bring es endlich zu Ende."

"Nein, meine Liebe", keuchte Vernita atemlos. "So leicht werde ich es dir nicht machen. Zuerst werden wir beide uns noch unterhalten."

"Aus mir kriegst du nichts raus", zischte Raswenjá leise. Sie merkte, wie sie langsam das Bewußtsein verlor.

"Doch", grinste Vernita böse. "Du wirst reden. Sie reden alle. Und danach wirst du mich darum bitten, daß ich dich töte, damit diese Qualen endlich ein Ende haben werden." Anschließend schlug sie mit dem Griff des Schwertes gegen den Kopf der Krähe, welche darauf hin ohnmächtig in sich zusammensackte.

Die Elfe stand auf, warf das Schwert beiseite und packte Raswenjá an beiden Füßen. Ohne auf ihre Gefangene Rücksicht zu nehmen schleifte sie sie zum alten Altar der Kirche. Dort angekommen kramte sie ein kurzes Seil aus ihrer Tasche und fesselte die Schlange damit an einen der Füße dieses steinernen Möbelstückes.

"Wir sehen uns später", bemerkte Vernita noch, bevor sie sich abwandte und ihre Waffen wieder zusammensammelte. Das Messer steckte sie wieder weg, während sie ihre Kurzschwerter zur Hand nahm. Sie trat zu Miandra, die mit ihren Dolchen am Ausgang der Kirche stand.

"Alles in Ordnung? Dann laßt uns raus gehen, und sehen, wie es draußen aussieht!"

#704
J.D.C

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Jayden stand mitten auf dem Dorfplatz, wo sich einen kurzen Augeblick Ruhe gönnen konnte. Er stütze sich an einem kleinen Brunnen ab und sah in das tiefe schwarze Loch. Er rüttelte an der kleinen Runden Mauer rings herum um den Brunnen. Der Marode Mörtel hielt die Stein nur noch provisorisch zusammen. Er riss einen der Steine heraus und lies diesen in den Brunnen fallen. Nach ein paar Sekunden war ein dumpfer aufprall zu hören, also war kein Wasser mehr vorhanden.

Jayden riss noch weitere Steine heraus, um genau zu sein die gesamte Mauer samt aufgesetzter Überdachung. Er rollte das Seil von der Seilrolle ab und entbund den Wassereimer von dem anderen Ende. Stattdessen schnürte er drei der Steine ein. Dann ging es los, von überall schritten Wachen auf den Zuvor unangetasteten Dorfplatz, die ersten fielen bevor sie ihn erreichten, durch die Pfeile und der Treffsicherheit von der Frau. Ein anderer Teil lief wo anders hin, wohl um den anderen einzuheitzen. Nur zwei von ihnen lösten sich aus der Gruppe und gingen in Jaydens Richtung.

Jayden girff sich das Seil und schleuderte es in großen Runden herum. Er machte ein paar Schritte in Richtung seiner Gegner, welche nur verdutzt das kreisende Seil in der Dunkelheit erkannten. Ein schäbig, dreckiges Lachen kam über sie und sie näherten sich Jayden. Er drehte sich mittlerweile um die eigene Achse um noch mehr Schwung zu bekommen. Beim nächsten schritt des vorderen Wachmanns, machte es eine lautes Scheppern, einen Schrei und einen dumpfen Rumpser. Jayden lies das seil los, er taumelte ein wenig umher. Alles drehte sich bei ihm, er konnte nicht sehen was passiert war.

"Na warte du blöder kleiner Bastard dich mache ich fertig," brüllte der andere Wut entbrannt.

Jayden stockte, er hörte die stapfenden Schritte des Angreifers konnt ihn aber nicht orten. Er versuchte einfach wo anders hin zu laufen so schnell es gerade ging. Mit jedem Meter wurde sein Blick wieder klarer, er schaute nach hinten und sah den anstürmenden Mann. Uchtsam rannte Jayden weiter, stolperte und viel zu Boden. Schnell drehte er sich um und erblickte den Soldat, welcher schon seinen Schlag ansetzte. Er verscuhte sich nach links abzurollen, doch der Schlag traf ihn genau an seinem Allerwertesten.

Die Klinge riss ihm eine Wunde den Oberschnkel runter, doch eher oberflächlich. Jayden hielt den Atem an und presste die Lippen zusammen.

Stöhnend stammelte er, "Du Arsch, wenn das eine schlimme Narbe gibt, was sollen die Frauen davon halten."

Drohend, gewaltvoll, grinsend kam der Mann Jayden näher und packte ihn an der Brust.

"Ich könnte dir ja noch eine Verpassen und dich dann deiner Männlichkeit berauben was hälst du davon? Und wenn alles vorüber ist lasse ich dich wie ein Schwein ausbluten. "

Jayden, zog den Schleim in seiner Nase mit einem Grunzen hoch und spuckte dem Mann genau auf sein linkes Auge. Zum Abschluss leuteten die Glocken ,durch eine wuchtige Kopfnuss die Jayden seinem Gegenüber aufdrückte. Sein Dickschädel war sowas gewöhnt, er drehte sich auf den Bauch und packte dabei den Hals des Mannes mit seinem rechten Arm und hielt ihn fest im Schwitzkasten. Jayden drehte sich weiter, der Gestreckte Schwertarm des Schnaubenden Soldaten verdrehte sich und knickte im rechten Winkel ab. Ein lautes Knacken drang in Jaydens ohren, der Mann schrei schmerzvoll auf. Er winnselte als Jayden einen gewissen nach druck auf den Bruch ausübte.

Wild fing er an zu zappeln, windete sich wie ein Wurm am Boden umher.

"Hör auf bitte, ich habe Frau und Kinder, du darfst mich nicht töten."

"Oh ja deine Frau, ist sie denn hübsch?" Fragte Jayden lachend.

Bevor er Antwortete, verpasste Jayden ihm mit der freine Hand einen Schlag ins Gesicht, dann rückt er etwas auf und setzte sich mit dem Arsch auf sein Gesicht.

"Ich mache dir einen Vorschlag, du wirst höllenqualen erleiden, mit Gebrochenen Kiefer in Ohnmacht fallen und ohne Zähne wieder aufwachen, wenn du glück hast und es überlebst. Einmal auf den Boden klopfen ja, bei zweimal nein."

Dann sprang Jayden schreiend auf, der Mann hat ihn in den Hintern gebissen.

"Na na na du Schlingel, das werde ich dann mal als ja gelten lassen."

Hechelnd rang der Mann nach Luft und versuchte sich aufzustützen, Jayden konnte immerhin halbwegs stehen.

"Na dann mal gute Nacht mein süsser!"

Das linke Bein zog Jayden ein wenig an und lies es dann mit aller Kraft auf den Keifer des Mannes fahren. Dieser sackte unter der Wucht weg, Zähne brachen und vielen in seinen Rachen. Blut quoll hevor und lief dem Bewusstlosen die Kehle runter. Entweder er erstickt, verblutet oder mit ganz viel Glück würde er morgen mit unvorstellbaren Schmwerzen wieder aufwachen.

Um nicht wieder Wehrlos, zu sein nahm er die Waffen der beiden Toten auf und humpelte eine wenig weiter, in Richtung Kampeslärm. Er ging um eine Ecke, dort konnte er das brennende Lager entdecken. Schreie drangen in sein Ohr, das laute Geknister des Feuers, alles polterte, lautes stürmischen Klopfen ging von innen heraus hervor. Doch Jayden ging seiner Wege, in Richtung Kirche wo wohl die meisten waren.

Modifié par J.D.C, 11 juillet 2010 - 01:06 .


#705
viento2

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Rowan rannte zu Hennriks Versteck und fand ihn mit bleichem und schweißnassem Gesicht an einen Baum gelehnt. Er grinste sie an, als er sie entdeckte.

„Na, wollt ihr schauen, ob der alte Mann noch lebt?“

Rowan schaute sich kurz um und trat dann auf ihn zu.

„So schlecht geht es euch anscheinend nicht, wenn ihr noch spotten könnt.“ Lachte sie.

Von diesem Versteck aus, konnte man die Kirche nicht sehen. Sie lag hinter einem Haus verborgen. Vor diesem Haus lag der Mann, den Rowan erwischt hatte als er sich an Hennrik heran schleichen wollte. Weitere Kämpfer konnte man nirgends entdecken, aber sie hörte noch Kampfgeräusche.

Sie gab dem Mabari ein Zeichen, sie zu begleiten und tastete sich dann mit gezücktem Bogen vorsichtig an der Hauswand entlang. Der Schnitt an der Schulter war dem Erbauer sei Dank nicht tief und behinderte sie kaum. Bevor sie die Ecke der Hauswand erreicht hatte, konnte sie auf dem Platz vor der Kirche die ersten Kämpfer erblicken. Mitten unter ihnen verteidigte sich der Jüngling, dessen Namen sie immer noch nicht wusste, wacker.

Der Mabari preschte nach vorne und riss kurze Zeit später den ersten Gegner von den Füßen. Schön mit anzusehen war das Massaker, das er anrichtete, nicht wirklich. Dafür aber äußerst effektiv.

Rowan trat weiter hervor aus der Deckung des Hauses und visierte ihren ersten Gegner an, als direkt vor ihr der massive Kopf eines stumpfen Flegels nieder sauste. Sie spürte noch den Luftzug im Gesicht und warf ihren Kopf in Richtung des Angreifers herum.

Ein Krieger in schwerer Rüstung stand direkt an der Hauswand, als habe er ihr aufgelauert. Schwerfällig zog er seine Waffe zurück und hob erneut an. Rowan warf ihren Bogen zur Seite und zog ihre beiden Messer. Sie drehte sich zu ihrem Gegner und wartete seinen ersten Angriff ab. Der Flegel raste erneut auf sie zu und sie wich nach hinten aus. Dabei verfing sich ihr Fuß im Bein einer toten Frau und sie stürzte nach hinten auf den Boden. Ihr Kopf schlug auf und für einen Moment war sie benommen. Dann erblickte sie den Krieger über sich und im nächsten Moment die Metallkugel, die auf sie zu sauste. Schnell rollte sie sich zur Seite, doch sie war nicht schnell genug. Die Waffe traf sie an der Hüfte und neben ihrem Schmerzensschrei war ein hässliches Knacken zu hören.

Ein dumpfes Lachen erklang aus dem Helm ihres Angreifers. Doch das Lachen versiegte schnell, als der Mabari ihn von der Seite ansprang und sich in die ungeschützte Stelle am Hals verbiss.

Rowan bekam davon nicht viel mit. Der Schmerz vernebelte ihr sie Sicht und machte das Denken schwer. Sie wusste erst, dass sie vorläufig in Sicherheit war, als ihr eine warme und klebrige Zunge über das Gesicht leckte. Mit zitternden Händen griff sie in das Fell und zog sich an dem Tier hoch. Langsam klärten sich ihre Augen wieder. Auf dem linken Bein konnte sie stehen, jedoch bereitete es ihr höllische Schmerzen, das rechte zu belasten.

An den Mabari neben ihr geklammert, blieb sie stehen und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.


#706
J.D.C

J.D.C
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Jayden lief auf den Platz vor der Kirche, wo sich die letzten Reste der Wachen versammelten. Mit Gebrüll humpelte er in deren Richtung. Sofort drehten sich die Mannen in seine Richtung.

"Heda was haben wir denn da für einen Krüppel."

Die Männer lachten und machten ihn nach. Jayden kramte in aller Gemütlichkeit wieder sein Fläschen hervor und trank einen Schluck.

"Ihr könnt ja mal versuchen diesen Krüppel zu überwältigen."

Er nahm eines der drei Schwerter und warf es in die Meute, die Klinge drang durch das Schienbein einer der Männer. Dieser ging schmerzverzehrt zu Boden. Die anderen machten sich wütend auf den Weg. Plötzlich kam von rechts ein Feuerball aus dem Gebüsch gerauscht und flog mitten in die Gruppe. Ein paar wurden von der Wucht umgeworfen, ein paar fingen Feuer und die anderen wiederstanden der Attacke. Jayden ging in Kampfstellung und bewegte sich langsam auf die noch stehenden Männer zu.

"Na was hab ich denn auch für ein unverschämtes Glück."

Tapp Tapp Tapp, schritt für Schritt kam er näher. Er stetze ein teuflisches Grinsen auf und wirbelte die Schwerter in seinen Händen umher. "Na kommt schon ich warte." Zögerlich kamen sie näher, als sie nahe genug waren, griffen sie schnell an. Der eine war kaum fertig mit der Ausbildung und der andere würde bald in's Exil gehen. Spöttisch wehrte er die Schläge der beiden ab.

"Ist dass denn schon alles, alter Mann gib dir doch etwas mehr mühe, bitte. Und du Junge geh zurück zu deiner Mami, wie kommen sie darauf so junge Burschen in den Kampf zu schicken."

Wieder kam ein Zauber aus den Büschen, diesmal ein Kettenblitz, der sich seinen Weg durch die vom Feuerball getroffenen bahnte und dem Tod näher brachte. Jetzt ging Jayden in den Angriff über, als die anderen abgelenkt zu ihren Kameraden rüber sahen. Schnell schnappte er sich den Jungen, hielt ihm am Nacken fest und trat ihm in die Versen. Mit einem schnellen Stich durch den Rücken durchbohrte er dessen Herz. Noch bevor der alte etwas merkte fiel der Sterbende Bursch zu Boden.

Jayden schritt schnell weiter, doch der alte bemerkte es und donnerte ihm seinen Schild gegen die Brust. Wild fuchtelte er mit seinem Schwert herum und riss Jayden dabei eine große Wunde über die Brust. Jayden taumelte nach vorne und wehrte die Schläge noch etwas ab, bevor er ihm das Schwert in den Rachen stieß, es kam schnell und präzise, unvorhersehbar. "Wo werden diese Leute denn bitte ausgebildet." Jayden presste seine Hand auf die stark blutende Wunde, während er den Männern am Boden einen nach dem anderen den Todestoß versetzte.

"Oh Mann und diesen ganzen Scheiß nur für eine lausige Geschichte mehr die ich mir aufschreiben kann."

Jayden war platt, er hätte nichts trinken sollen bevor er in den Kampf gegeangen war. Er brachte sich mit letzter Kraft zu Hendrik hinter das Gebüsch. Er lies sich heilfroh auf den Boden sacken und fing an zu lachen.

Modifié par J.D.C, 12 juillet 2010 - 08:54 .


#707
Kaysallie

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Sie nickte Vernita nur zu, und verließ zusammen mit ihr die Kirche.

Sie fanden einen Dorfplatz voller toter Wachen vor. Einige waren verbrannt, andere durch Klingen getötet worden. Ein stechender Geruch breitete sich bereits aus, und Miandra musste sich kurz die Hand vor dem Mund und die Nase halten. Die Schreie, welche vom Lagerhaus stammten, waren nun fast restlos verstummt.

Sie lief zusammen mit Vernita einige Schritte weiter, um nach den anderen Ausschau zu halten, als plötzlich eine Stimme aus einer der dunklen Ecken ertönte, „Ich hätte wissen müssen, dass Ihr ein schwarzes Schaf seid!“

Nur einen Moment darauf stürzte die Wache, welche Miandra vorhin in die Kirche geleitet hatte, mit erhobener Waffe auf sie. Sie reagierte reflexartig und duckte sich, sodass sein Angriff ins Leere ging. Miandra fiel dabei auf die Knie, und drehte sich hastig um, um ihr Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren.

Er war von oben bis unten mit einer Plattenrüstung bekleidet. Kaum Schwachstellen. Sogar der Helm zeigte nur kleine dünne Schlitze an den Augen, sowie an seinem Mund. Er trug ein Schild und eine kleine Axt sowie … Miandras Blick fiel auf seinen Gurt … Hatte dieser Bastard tatsächlich ihre beiden Dolche behalten.

Er sah ihren Blick und ergriff erneut das Wort, „Oh wollt Ihr Eure Waffen wieder? Wie Schade, doch welch Ironie wäre es, Eure Kehle mit Euren eigenen Waffen zu durchschneiden.“ Er lachte kurz grimmig und lief dann wütend auf Miandra zu, welche sich inzwischen wieder aufgerichtet hatte. Miandras Blick wurde ebenfalls wütend. Was bildete sich dieser Kerl nur ein?

Sie holte einmal mit einem der Dolche aus, und schmiss diesen kerzengerade in seine Richtung. Es war zu spät für ihn um abzubremsen, auch wenn er die Gefahr auf sich zufliegen sah. Er wehrte den Dolch mit dem Schild ab und dieser bohrte sich wie ein Pfeil ins das mindere Holz. Dann schoss sie den zweiten Dolch in seine Richtung - und dank seiner Dummheit, welche ihm dazu veranlasste wie eine Statue auf den Dolch, welcher in seinem Schild steckte, zu blicken, anstatt weiter auf seine Deckung zu achten, auch wenn es sich nur um einen sehr kurzen Moment handelte – landete dieser wo sie ihn verhofft hatte.

Er schoss zielsicher direkt in seinen offenstehenden Mund. Entweder war er geöffnet, da er Luft holte, oder weil er erstaunt über den anderen Dolch war, welcher in seinem Schild steckte, doch warum auch immer es so war, es bedeutete nichts Gutes für ihn.

Der Dolch riss bei seinem Flug die Schneidezähne des Mannes mit, welche abzubrechen schienen, wie ein dünner Zweig eines Baumes, und bohrte sich bis an den Rachen, wo er schließlich stecken blieb.

Dem Mann floss sofort Blut aus dem Mund, welches auch hinunter in seine Kehle lief, wodurch er nicht nur einen schmerzhaften Schrei von sich gab sondern auch ein hustenartiges Geräusch, welches jedoch von blubbernden Tönen begleitet wurde. Ein Röcheln, und er flog sich den Dolch haltet, nicht wagend ihn herauszuziehen, vor Schmerzen zu Boden.

Miandra lief ihm selben Moment auf ihn zu, setzte sich auf seine Brust, zog ihm den Helm vom Kopf, wodurch sich etwas längere braune Haare offenbarten, und packte ihn sofort an diesen, wodurch er erneut ein kurzes Röcheln von sich gab.

Dann zog sie ihm, ohne zu zögern, den Dolch aus dem Mund, sodass weiteres Blut herausströmte, und er dem Erstricken nahe war. Dabei zuckte er zusammen, vor Schmerzen, doch als er seine Augen erneut öffnete blickte sie ihm tief in seine braune Iris, und sagte in eintöniger Stimme, welche nur einen Hauch an Wut mit sich trug, „Niemand bedient sich an meinen Klingen.“

Dann fasste sie an seinen Gurt, schnappte einen ihre Dolche und schnitt ihm damit ohne zu zögern die Kehle durch, um sein Leid schneller zu beenden, und vielleicht auch aus einem anderen Grund.

Sie steckte ihre beiden Dolche wieder in ihren Gurt. So wie es seien sollte.

Dann blickte sie zu Vernita und hoffte, dass nun endlich alle dieser Leute tot, oder geflohen waren.


#708
xX Ripper Xx

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Nachdem Rowan mit seinem Hund verschwunden war...richtete Ripper sich langsam vom Stein auf und schaute sich um. Der Rauch des Feuers nahm zu...und brannte in den Augen.

Überall lagen verschändelte Leichen rum und die Schreie verstummten mit der Zeit.

Doch einige nicht...



...



Die Stimmen seiner...Genossen.

Wie es aussah haben sie überlebt...wie auch immer.

Er seufzte, schnappte sich seine Kriegsaxt und machte sich auf den Weg zum Dorfplatz.

Unterwegs stapfte er über dutzende Leichen und grinste dämlich.

Der verkohlte Geruch stieg ihm in die Nase...doch es schien ihn nicht zu stören...im Gegenteil...er nochte das Feuer und seinen Geruch.



Er hörte seinen Hund bellen...und sah die anderen wie sie sich mit den restlichen...Soldaten...prügelten.



Aufeinmal kam ein dünner Heini mit leichter Rüstung brüllend auf ihn zugerannt.

Er sah noch recht jung aus...aber konnte sein Maul unglaublich weit aufreißen.

Ripper streckte ruckartig seinen Arm...wie ein Geschoss nach vorn...



...



Mit einem dumpfen Knall verstummte das Brüllen des Mannes und er lag bewusstlos ab Boden.

Schweigend ging Ripper weiter richtung Brücke und setzte sich seelenruhig aufs Steingeländer.

Er betrachtete zufrieden seine Gefährten und nickte ihnen grinsend zu......


#709
J.D.C

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Jayden lag neben Hennrik am Boden, seine Wunde hatte sich etwas geweitet, noch immer war er am lachen, doch vereinzelt spuckte er Blut mit aus. Er löste seine Rüstung von seiner Brust und warf den Harnisch zur Seite. Die Wunde erstreckte sich von der linken Brust bis zur oberen Bauchmuskelpartie. Er konnte und wollte sich nicht bewegen, laustark brüllte er den Magier an.

"Argh könntet ihr bitte jemanden holen......Der sich diesen Kratzer mal anschauen könnte!!!"

Hennrik drehte sich verdutzt um, als hätte er gar nicht bemerkt, das Jayden dort blutend am Boden lag. Seine Augen weiteten sich, entsetzt blickte er zu dem verletzten Mitsreiter herunter.
Jayden verlieh wütend seinen Worten etwas nachdruck, "Hennrik geh Hilfeee holen!!!"

Der erschöpfte Mann stand auf und eilte auf den Platz vor der Kirche um Hilfe zu holen. Während Jayden warten musste, kramte er wieder an seinen Sachen rum, anstatt der Flasche holte er diesmal ein kleines Buch heraus. Er schlug die ersten Seiten auf, viele kleine und detailierte Zeichnungen fanden sich auf diesen. Darunter meist ein kleiner Text, Berge, Schlösser, Burgen alte Ruinen und Atembreaubende Landschaften fanden Notiz in  seinen Aufzeichnungen. Skurile Leute und Völker, samt deren Sitten erwähnte er. Sein Leben, seine Geschichte, seine Abenteuer und Entdeckungen.

Er blätterte weiter, die nächsten seiten waren eng und klein beschrieben, eine Art Tagebuch, sogar die Namen aller Frauen die er auf seinen Reisen traff hatte er auggeschrieben. Die Namen derer Leute die er begleitet hatte und kleine Portraits von diesen, auch die Namen sämtlicher Orte und die Namen der Tavernen in diesen, mit beigefügter Bewertung. Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr erfasste er seine Impressionen.

Auf dem dunkelbraunen Lederumschlag war eine Römische Zehn eingebrannt, also der Zehnte Band, denn er mittlerweile Schrieb. Und so setzte er es fort.

Er zog einen feinen Kohlestift hervor und schlug die nächste Freie Seite auf. Er began mit groben Skizzen, von Hennrik bis Vernita, all seiner momentanen Begleiter. Er fügte anbei, was er bisher wusste, doch es blieb sehr übersichtlich.

"Zeit für Nachforschungen," dachte er sich. Er begann erste Details in die Zeichnungen zu bringen und wartete noch immer das Hennrik zurückkehrte. Seine Gesunde Farbe im Gesicht hatte sich in eine besorgniserregende Blässe gewandelt. Er merkte das sein Puls immer schneller wurde. Seine Füße hatten begonnen leicht zu zittern.

Modifié par J.D.C, 12 juillet 2010 - 07:55 .


#710
Aliens Crew

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Miandra und Vernita verließen zusammen die Kirche. Sie gingen gerade ein paar Schritte, als eine Wache Miandra von hinten attackierte. Vernita wollte ihr gerade zu Hilfe eilen, als sie merkte, daß sich ihr jemand von der anderen Seite nährte. Sie kreiselte herum und stach mit ihrem Kurzschwert zu. Die Klinge bohrte sich in die Brust eines Mannes, der mit erhobenem Streitkolben auf sie zu kam. Mitten in der Bewegung hielt er inne.

"Netter Versuch, Kleiner", zischte die Elfe böse, als sie das Schwert wieder aus dem Körper der Wache zog und diese zusammenbrach. Sofort fiel ihr Blick auf einen zweiten Mann, der seinem Kameraden gefolgt war und nun wie angewurzelt vor Vernita stand, die Augen weit aufgerissen vor Entsetzen.

"Und Du, Jungchen? Möchtest Du auch mit mir spielen?" fragte Vernita spöttisch, wobei sie die blutbefleckte Waffe auf die Wache richtete. Dann fauchte sie ihn plötzlich wie eine Wildkatze an, ihre Augen funkelten dabei wie von Sinnen. Der Mann schrie panikartig auf, kreiselte herum und lief weg.

"Nicht so schnell!" rief die Elfe und folgte dem Mann. "Warte auf mich!"

Der Mann sah sich gehetzt um, als er merkte, daß die Elfe ihn verfolgte.  Zu seinem Entsetzen mußte er feststellten, daß sie schneller war als er. Er schwenkte nach rechts, in der Hoffnung seine Verfolgerin auf diese Weise abschütteln zu können, doch diese sah das voraus und folgte ihm direkt. Nun lief sie schon direkt neben ihm. Er bremste ab und wollte Vernita an sich vorbeirennen lassen, damit er in eine andere Richtung flüchten konnte.

Dummerweise hatte diese nur darauf gewartet und kreiselte im gleichen Moment herum, wobei sie ihre Schwerter in den Bauch des Mannes rammte. Dieser verharrte mitten in der Bewegung und öffnete den Mund. Aber außer einem ersticktem Röcheln brachte er nichts hervor.

"Niemand entkommt mir so einfach, Jungchen!" zischte Vernita, während sie die Waffen aus dem Körper des Mannes zog. Dieser sackte daraufhin auf die Knie, die Hände auf die Wunden gepresst. Ungläubig starrte er an sich herunter und betrachtete das Blut, welches zwischen seinen Fingern aus seinem Leib floß. Die Elfe wandte sich ab und schüttelte verächtlich das Blut von ihren Schwertern ab. Nach zwei Schritten blieb sie allerdings stehen und kreiselte herum, wobei sie der Wache mit einem Hieb den Kopf abschlug. Anschließend ließ sie ihren Blick über das Schlachtfeld streifen, konnte aber auf den ersten Blick keine weiteren Krähen mehr sehen. Dann gesellte sie sich wieder zu Miandra, die ihren Gegner auch soeben getötet hatte.

"Laßt uns nach den anderen sehen!" meinte sie nur, bevor sie sich in Bewegung setzte. Miandra folgte ihr und kurz darauf kam ihnen auch schon Hennrik entgegen gelaufen.

"Schnell!" prustete er los und versuchte zu Atem zu kommen. "Jayden ist schwer verletzt und braucht Hilfe!"

"Könnt Ihr ihn denn nicht einfach heilen, alter Mann? Ihr seid doch Magier, oder?" fragte Vernita etwas verächtlich. "Aber wie ich sehe sind Eure Kräfte wohl im Moment am Ende, was?" Sie wandte sich anschließend an Miandra, während sie in ihrer Tasche herum kramte. "Kennt Ihr Euch mit dem Verbinden von Wunden aus? Dann nehmt diese Wundumschläge und versorgt unseren Jüngling. Ich werde in der Zwischenzeit nach Rowan suchen."

Die Elfe hielt Miandra das Verbandszeug hin.

#711
Kaysallie

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Mit einem Nicken nahm sie das Verbandszeug entgegen, doch innerlich fluchte sie. Denn wenn es etwas gab, das sie nicht leiden konnte, dann war es irgendwelche Männer zu verbinden, die sie kaum kannte und wahrscheinlich nicht mal leiden konnte. Denn gegen Dauertrinker hegte sie so oder so einen Groll. Sie verstand noch immer nicht, wieso der überhaupt dabei war, konnte er auch im besoffenen Zustand eine Waffe führen. Immerhin etwas, dachte sie sich.



Doch noch bevor sie sich hätte anders entscheiden können, war Vernita verschwunden, und nur noch Hennrik stand vor ihr, welcher ziemlich erschöpft wirkte.

„Also schön, worauf wartet Ihr, zeigt mir den Weg!“

Sofort drehte er sich um und lief zurück zu dem Ort, an welchen er Jayden zurückgelassen hatte. Miandra folgte ihm, und sie fanden ihn, am Boden liegend, in irgendeinem Buch herum kritzelnd vor. Er war blutüberströmt und seine Beine zitterten bereits.

Doch Miandras Blick blieb kurze Zeit auf dem Buch … skizzierte er etwa … das konnte doch nicht wahr sein! Wütend entriss sie im das Buch, blätterte es kurzerhand durch und traute dabei ihren Augen nicht. Dann nahm sie wütend einen ihrer Dolche, kniete sich neben ihn hin und zeigte mit diesem direkt auf seine Kehle, „Nennt mir einen guten Grund, warum ich Euch helfen sollte! Männer wie Ihr verdient es nicht zu leben! Ihr seht uns Frauen doch nur als Trophäen!“

Wütend blickte sie in seine Augen. Sie sah, wie ihm das Blut aus dem Mund lief, dass er zitterte, und schmerzen hatte, doch sie würde ihm nicht aus Mitleid am leben lassen, eher aus Mitleid direkt zum Erbauer befördern.

Hennrik hatte sich inzwischen ebenfalls zu Boden gesetzt und wollte etwas dazu sagen, doch er sprach nur leise mit schnaufender Stimme, sodass keiner der beiden wohl etwas davon mitbekam.


#712
J.D.C

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Jayden hustete etwas Blut heraus und krümte sich wegen den stärker werdenden Schmerzen. Abermals began er zu lachen, als Miandra ihm den Doch an die Kehle drückte.



"The he he he, tja ich habe vielen Frauen einfach nur das gegeben was sie wollten und sie haben mir gegeben was ich wollte, was ist daran falsch? Dazu kommt noch das jede von ihnen in meinen Erinnerungen bleibt. Und bevor ihr wilde Behauptungen aufstellt, weil ihr euch mal kurz mein Buch durchgeblättert habt dann solltet ihr besser alles lesen bevor ihr euer Urteil fällt. Dann besteht auch eine Chance mich zu verstehen und kennenzulernen. Aber euch fällt es ja anscheinend genrell schwer euch freunde zu machen."



Jayden riss Miandra das Buch aus der Hand, blätterte auf die letzten Seiten und zeigte sie ihr.

Auf der Skizze war sie zusammen mit Hennrik zu sehen, wie sie zuvor an dem Lager zusammensaßen und sich unterhielten.



"Da habt ihr eigentlich noch einen friedlichen eindruck gemacht. Und ich würde es begrüßen wenn ihr eure Waffe von meinem Hals nehmt. Falls ich euch nicht erwähnen soll dann sagt es ruhig, ich glaube nur es täte euch gut wenn ihr mal Jemanden habt der an euch denkt. Und sei es der Schönheit wegen, außer ein Kompliment wäre es ja nicht."



Jayden rüttlte sich kurz durch, ihm wurde kalt. Das Buch steckte er wieder ein. Ein paar Seiten wiesen Blutflecken auf, geschweige denn der Einband.

#713
viento2

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Rowan hatte sich in den Schutz des Hauses geschleppt und lag
in der Dunkelheit des Türrahmens. Die wenigen Schritte hatten ihr große
Schmerzen bereitet und ihre Sinne schwanden wieder. Nur verschwommen nahm sie
ihre Umgebung war. Sie spürte, dass der Mabari noch in ihrer Nähe war. Und sie
meinte, die Robe von Hennrik an sich vorbeifliegen zu sehen. Einmal…..nein,
zweimal. Sie wollte ihm etwas zurufen, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Sie
wollte aufstehen, doch der Schmerz übermannte sie und sie sank in eine Schwärze
hinab. Das letzte was sie mitbekam, war das Bellen des Mabari an ihrer Seite.

Modifié par viento2, 12 juillet 2010 - 09:55 .


#714
Kaysallie

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Langsam zog sie den Dolch zurück und steckte diesen wortlos wieder in den Waffengurt. Sie würde ihn nicht töten, auch wenn sie es nur zu gerne getan hätte, doch sie wusste auch, dass sie den Hass, welchen sie auf so vieles hatte, nicht an jemanden auslassen durfte, wegen eines Vorurteils.

Dann begann sie in ihrer Tasche zu kramen und zog ein sauberes Tuch hervor, womit sie ihm das Blut erstmals wegwischte, um die Wunde sehen zu können, denn diese war inzwischen wegen des vielen Blutes kaum noch sichtbar. Die Wunde zog sich von der linken Brust bis zur oberen Bauchmuskelpartie. Sie nahm weitere Tücher aus der Tasche und legte diese direkt auf die Wunde, und schnürte dann die Bandagen fest darum, um die Blutung zu stoppen. Währenddessen redete sie vor sich hin, eher so als ob sie mit sich selbst reden würde, als wenn die Worte an Jayden gerichtet wären, „Wahrscheinlich wäre es so oder so besser, wenn niemand an mich denken würde ... die letzten die das getan haben, sind auch alle nur wie Wildschweine abgeschlachtet worden … und Schönheit ist etwas vergängliches, was man sich nicht aussuchen konnte, sondern einem vom Erbauer in die Wiege gelegt wurde, ob man es nun will oder nicht …“



Als sie ihn fertig verbunden hatte, nahm sie ihren Wollumhang und legte diesen über ihn. Dann setzte sie sich etwas weiter Weg, lehnte sich an eine Hausmauer, verschränkte die Arme und sah für einen kurzen Moment aus wie ein kleines Kind, das beleidigt war, weil es etwas nicht bekam, das es wollte, oder in dem Fall, etwas getan hat, was es wohl noch bereuen würde.


#715
xX Ripper Xx

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Ripper saß einfach nur dort auf der Brücke und betrachtete das Schlachtfeld.
Seine Kameraden kämpften um ihr Leben und lagen zum teil verletzt am Boden.
Es hatte sich zu einem unkontrolliertem Gemetzel entwickelt...und es war nur eine frage der Zeit wann die Stille des Todes über diesen Ort herfiel.

Aufeinmal summte eine Fliege vor Ripper`s Gesicht.
Sie flog durch den Hemlschlitz und setzt sich auf seine Nase.
Mit ihren großen Netzartigen Augen schaute sie ihn an.
Der Gestank toten Lebens lag bereits in der Luft...welchen die Fliegen zu schätzen wussten...allerdings war Ripper noch putzmunter.
Er schielte auf seine Nase und versuchte mit seinem Mund nach oben zu pusten.
In diesem Moment brauste die Fliege wieder davon und ihr Summen verstummte...welches allerdings durch ein anderes lautes Geräusch ersetzt wurde...

...

Das lauten Bellen des Mabaris dröhnte in den Ohren.
Etwas verwirrt schaute Ripper sich hastig um.
Was tat er hier eigentlich?
Seine Gefährten rangen um ihr Leben...während er dem plätschern des Flusses zuhörte.
Ripper schlug sich gegen den Kopf und sprang auf.
Auch wenn sie ihm das vielleicht nie verzeihen würden...war es nun Zeit zu handeln.
Er wollte gerade los rennen als ihn etwas kräftiges von hinten packte.
Langsam drehte er sich um und stand vor einem Berg aus Stahl.
Der Mann war bestimmt ein bis zwei Köpfe größer als Ripper...doch ob er auch so kräftig war wie er aussah...würde sich noch zeigen.

Ripper drückte sich ruckartig nach hinten.
Nun ging es darum...wer stärker war.
Der dicke Kloß hielt weiter stand...doch Ripper verstärkte den Druck.
Nach einer Weile ließ der Muskelprozt langsam nach und taumelte nach hinten.
Ripper grinste ihn an...doch der Kerl schien nicht so glücklich und schnaubte vor Wut.
Mit einem lauten Brüllen riss er seinen dicken Streitkolben in die Luft und ließ ihn krachend auf Ripper nieder. Seine massive Rüstung dämpfte den Aufprall zwar ab...aber trotzdem ging er zu Boden. Er schnappte nach Luft und starrte auf die riesigen Füße des Mannes...der bereits zum nächsten Schlag ausholte. Im letzten Moment nahm Ripper all seine Kraft zusamme und packte sich den Kerl. Er stämmte ihn hoch und rammte den Riesen schließlich von der Brücke.
Sein lauter Schrei endete in ein blubbern...als er wie ein Stein im Wasser unterging.

Ohne weiter Zeit zu verschwenden...rannte Ripper los.
Seine Schulter schmerzt stark und der Kopf dröhnte.
Der Schlag mit dem Streitkolben war nicht ohne...doch letzendlich hatte der Riese wohl Ripper`s Kraft unterschätzt. So leicht ließ er sich nicht bezwingen.

Ripper versuchte immer wieder die richtung auszumachen...woher das Bellen seinen Hundes kam.
Doch seine Ohren pfiffen immer noch und er hörte kaum etwas.
Er humpelte aus dem Dorf raus...richtung Wald...um dort besser hören zu können.
Das Bellen kam von einem kleinen Haus...etwas abseits.
Schnell stürmte Ripper dort hin und sah von weitem schon seinen Hund...der aufgeregt umher sprang. Als er dort ankam...sah er etwas weniger erfreuliches...

...

Rowan lag schwer verletzt vor dem Haus...neben ihr sein Hund...der sie vor der Kälte des Todes bewahrte. Ihre Unterleib sah etwas...verkrüppelt...aus und ihre blutigen Hände klammerten sich an das warme Fell des Hundes. Ihr Kopf lehnte am Türrahmen und ihre Haare waren mit dickem Blut verklebt. Ihre geschlossenen Augenlider zuckten leicht und ihr Mund war ein wenig geöffnet.
Es sah so aus als würde sie ihn anlächeln. Ripper kniete sich zu ihr runter, zog seinen rechten Handschuh aus und strich ihr mit den Fingern zart über die weichen Lippen.
Sie waren bereits etwas trocken und ihr Atem kühl.
Ripper berührte sanft ihren kalten Körper...und lächelte sie liebevoll an.
Dann setzte er sich neben ihr in den Türrahmen.
Er drückte sich vorsichtig an sie und stöhnte leise auf...als ein stechender Schmerz druch seine Schulter schoss. Mit seinen starken Armen umklammerte er sie und lehnte seinen Kopf an ihren.
Das Bellen seines Hundes verstummte...und Ripper schloss langsam die Augen......

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#716
viento2

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Eine Berührung gefolgt von einer weitere Welle aus Schmerzen brachte Rowan kurz zurück in die Wirklichkeit.

Ihr Augen flogen auf. Zunächst konnte sie nichts sehen. Sie spürte nur, dass jemand bei ihr war und sie hielt. Im nächsten Moment wurde ihr Körper von einem heftigen Kribbeln durchströmt. Er war überall, doch an ihrer verletzen Schulter und an ihrem Becken wurde es immer stärker.

Rowan stöhnte auf und versuchte, sich weg zu drücken. Ihre Hände ertasteten kaltes Metall und ein verschwommenes Bild drang an ihre Augen. Dann nahm das Kribbeln noch weiter zu und sie verlor erneut das Bewusstsein.


#717
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Nachdem Miandra ihr den Wundumschlag abgenommen hatte, machte sich Vernita auf die Suche nach Rowan und Ripper. Zwischendurch warf sie immer wieder einen Blick auf die Körper, der am Boden liegenden Wachen, wobei sie jeden, der lediglich verletzt oder auch nur bewußtlos war kurzerhand tötete.

Dann fand sie Rowan und Ripper an einer Hauswand lehnend auf dem Boden sitzen. Der Krieger hielt die junge Frau im Arm, doch beiden schienen momentan das Bewußtsein verloren zu haben. Die Bogenschützin hatte außerdem eine Schulterverletzung. Der Mabari stand neben den beiden und stupste seinen Herren unentwegt mit der Nase an.

"Rowan!" entfuhr es der Elfe, bevor sie ihre Schwerter wegsteckte und auf die beiden zustürmte. Sie ließ sich vor ihnen auf die Knie fallen, und begann gleich damit sie zu untersuchen. Beide atmeten, auch der Herzschlag war noch vorhanden. Ripper schien nicht schwer verletzt zu sein, nur Rowan hatte es wohl ganz schön erwischt.

'Und dann legt sich dieser Kerl einfach neben sie und pennt, während die Kleine hier verreckt!' dachte Vernita wütend bei sich, wobei sie Rowan aus der Umarmung Rippers befreite und sie vom Boden hochhob.

"Arrghh, verdammt!" zischte die Elfe, als sie mit Rowan auf den Armen aufstand und ihr dabei ein stechender Schmerz durch die Brust fuhr. Der Treffer, den sie sich in der Kirche eingefangen hatte, machte sich nun bemerkbar. Aber jetzt war keine Zeit, um sie mit Jammern und Stöhnen zu verplempern. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickte sie noch einmal auf Ripper, ließ ihn dann aber allein zurück. Sie konnte im Moment nichts für ihn tun, schließlich konnte sie ihn ja nicht auch noch tragen. Sie würde später nach ihm sehen, solbald sie sich um Rowan gekümmert hatte.

Vernita trug die blonde Frau in Richtung der Taverne. Sie wollte sich dort ein Zimmer nehmen, um die Bogenschützin genau untersuchen zu können. Durch den Verlust seiner Kunden, dürfte der Wirt ja nun genug freie Zimmer zur Verfügung haben. Sie grinste bei diesem Gedanken, aber nur für einen Augenblick, da sich schon wieder ihre Brust zu Wort meldete.

Auf dem Weg zur Taverne traf sie auch auf die anderen drei, die zwischen zwei Häusern auf dem Boden saßen und sich anschwiegen. Jayden war inwzischen verbunden worden und in eine Decke eingehüllt, die er sich eng um den Körper schlang.

"Ich bringe Rowan in die Taverne", meinte Vernita zu den anderen gewandt. "Sie hat ganz schön was abgekriegt. Kommt nachher zu mir, Hennrik, vielleicht benötige ich bei ihrer Behandlung Eure Hilfe. Und wenn einer von euch etwas Zeit übrigen kann...da hinten liegt noch Ripper rum, bewußtlos. Seht doch kurz mal nach ihm, auch wenn ich denke, daß er nicht schwer verletzt ist."

Sie wollte sich gerade zum Gehen abwenden, als noch einmal den Kopf wandte und hämisch grinste. "Und wie geht es unserem Weiberhelden? Wird er es denn überleben?"

#718
viento2

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Rowan kam zu sich als sie fühlte, wie ihr Körper durchgeschüttelt wurde. Sie spürte, dass sie hochgehoben und getragen wurde. Entfernt drangen Stimmen an ihr Ohr. Kurze Zeit später konnte sie Rauch und verbranntes Fleisch riechen und mit einem Mal kam ihr den Sinn, wo sie sich befand und was passiert war.

Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde spannte sie sämtliche Muskeln ihres Körpers an. Ihre Linke krallte sich in die Schulter ihres Trägers und aus der Armschiene der Rechten schoss ihr Dolch hervor, den sie an die unbekannte Kehle drückte.

Dann erst öffnete Rowan ihre Augen und starrte geschockt Vernita an.

#719
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"Schön zu sehen, daß Ihr wieder wach seid, Rowan", grinste Vernita, ohne nach unten zu schauen. Das Messer der jungen Frau kitzelte an ihrer Kehle, doch sie verzog keine Miene. "Könnt Ihr wieder auf den eigenen Füßen stehen? Ihr werdet nämlich langsam etwas schwer. Steckt Euer Käsemesser weg, und ich setzte Euch wieder ab. Außer Ihr wollt mich jetzt erstechen. Das wäre aber nicht sehr nett, wenn man bedenkt, daß ich gerade dabei war Euch den Hintern zu retten."

Modifié par Aliens Crew, 13 juillet 2010 - 03:42 .


#720
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Hastig steckte Rowan den Dolch wieder weg.

„Es…..es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass ihr es seid.“

Vernita ließ sie auf den Boden gleiten und stütze sie weiterhin. Rowan testete ihr Bein und merkte erleichtert, dass sie es belasten konnte. Ihr Becken schmerzte nur noch mäßig und ihre rechte Seite fühlte sich von der Hüfte aus abwärts etwas steif an.

„Ist der Kampf vorbei?“

Unsicher schaute sich Rowan um. Der Platz, auf dem sie standen, war voller Leichen, die zum Teil stark verstümmelt oder verbrannt waren.

„Wie geht es den anderen?“


#721
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"Jayden hat sich wohl eine Brustverletzung zugezogen, wurde aber bereits versorgt. Miandra und Hennrik geht es gut. Und Ripper...der liegt dort hinten irgendwo und ruht sich aus. Er schien aber nicht verletzt zu sein. Und ja, der Kampf ist vorbei. Zumindest hat seit fünf Minuten keiner mehr versucht einem von uns, sein Schwert in den Leib zu rammen..." Sie fing an zu Lachen, doch dadurch spürte sie wieder den Schmerz in ihrer Brust. "Aaahh, verdammt. Ich sollte nich soviel lachen."



Sie stützte sich auf ihren Oberschenkeln ab und atmete tief durch, bis der Schmwerz etwas nachlassen hatte, bevor sie sich wieder aufrichtete. "Aber was war mit Euch, Rowan? Ihr habt Blut auf Eurer Schulter und auch sonst sah es so aus, als seid ihr verletzt worden. Trotzdem scheint Euch nichts zu fehlen."


#722
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Rowan folgte Vernitas Blick zu ihrer Schulter. Das Leder der Rüstung war dort aufgeschlitzt und blutig, doch sie verspürte nur ein leichtes Ziehen. Sie machte ein paar vorsichtige Schritte von der Elfe weg.

"Ich wurde von einem Flegel am Becken getroffen, aber es scheint nichts gebrochen zu sein. Es tut weh und fühlt sich steif an, mehr nicht."

Sie schaute an sich herunter.

"Und das ganze Blut...nun, wahrscheinlich kommt es noch nicht mal von mir."

Verwundert schaute sie zu Vernita herüber. Die Elfe atmete schwer und Schweiß stand ihr im Gesicht.

"Ihr seht aus, als habt ihr auch einiges abbekommen.Wir sollten zu Hennrik gehen, er hat vielleicht noch einen Trank für euch."

Rowan wandte sich um in die Richtung, in die Vernita gezeigt hatte. Sie konnte die drei sehen, wie sie zusammen an einer Hauswand saßen. Der Jünglich...Jayden?....war in eine Decke geschlungen und schien zu schlafen. Hennrik sah bereits deutlich besser aus, als zu dem Zeitpunkt, an dem Rowan ihn verlassen hatte. Er schien sich bereits erholt zu haben.

Steifbeinig ging sie zu ihnen und blieb vor Hennrik stehen.

"Könntet ihr euch vielleicht etwas um Vernita kümmern? Ich glaube sie hat einiges abbekommen. Vielleicht habt ihr noch einen eurer Tränke für sie übrig?"

"Ja, kein Problem. Aber was ist mit euch? Geht es euch gut?"

Er fing bereits an, in seinem Rucksack zu kramen.

"Danke, ich benötige eure Hilfe nicht."

Sie schaute sich noch einmal um und machte sich dann auf die Suche nach dem Krieger.

In einem Hauseingang fand sie ihn angelehnt an den Türrahmen. Der Mabari wachte vor ihm und schaute sie mit seinen klugen Augen an.

Rowan kniete sich umständlich vor Ripper und zog ihm den Helm ab. Seine Augen waren geschlossen, doch sein Atem ging regelmäßig. Blut konnte sie keines an ihm entdecken und so lehnte sie sich mit dem Rücken neben ihn und streckte ihr Bein aus, um das Becken zu entlasten. Von hier aus, konnte sie die anderen nicht sehen, aber sie hoffte, dass Hennrik der Elfe helfen konnte.

Rowan schloss die Augen und versuchte, sich zu entspannen. Im Schwarz hinter ihren Lidern tauchte plötzlich ein Bild auf. Das Bild von Ripper in seiner Rüstung, wie er sie in seinen Armen hielt und seinen Kopf an ihren gelehnt hatte. So schnell wie es gekommen war, verschwand das Bild wieder und Rowan öffnete verdutzt die Augen.

War das wirklich passiert, oder hatte sie es sich nur eingebildet? Hatte er sie womöglich geheilt? Sie wusste bereits, dass er diese Fähigkeit hatte und es würde auch erklären, waum sie nicht schwerer verletzt war, als sie eigentlich hätte sein müssen.

Sie schaute ihn an. Schlief er, oder war er gar ohnmächtig? Hatte er seine Kraft dafür aufgebraucht, um sie zu heilen?

Rowan griff mit der einen Hand in das Fell des Mabari, der sich an ihr Bein gelegt hatte, und kraulte ihn. Mit der anderen strich sie Ripper eine Haarsträhne aus dem Gesicht.




#723
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Hennrik trat gerade mit einem kleinen Fläschchen in der Hand auf Vernita zu, als diese die rechte Hand hob.

"Laßt gut sein, alter Mann. Spart Euch Eure Medizin für die wirklich Verwundeten auf", keuchte sie und grinste dabei leicht. "Mir geht es gut. Ist nur eine Prellung, die mir dieser Hundesohn von Wache in der Kirche verpasst hat. Der Schmerz kam erst, als ich Rowan hierher getragen habe. Sollte mich vielleicht etwas schonen."

Sie biß die Zähne zusammen und richtete sich wieder auf. Sie schloß die Augen. Sie atmete tief ein und aus. Für ein paar Minuten stand sie einfach nur da und konzentrierte sich. Vernita ballte die Hände zu Fäusten, während sie die Arme von sich streckte. Dann atmete sie noch einmal laut aus und ließ ihre Arme wieder sinken. Sie öffnete die Augen wieder und sah in das etwas verwundert schauende Gesicht des Magiers.

"Da staunt Ihr, was Hennrik?" meinte sie grinsend. "Und das ganze ohne Magie. Ich konzentriere mich einfach auf Körperteile, die nicht weh tun. so besiege ich den Schmerz. Wenigstens eine Zeit lang. Aber jetzt laßt uns nach Ripper sehen. Um meine Prellung kümmere ich mich später."

Die beiden setzten sich gerade in Bewegung, als sich die Elfe noch an Miandra wandte. "Miandra, meine Liebe, seid doch bitte so gut und helft unseren Jüngling in die Taverne, sonst verbringt der arme Kerl noch die ganze Nacht auf der Straße." Der Sarkasmus war aus ihrer Stimme mehr als deutlich zu hören.

"Wenn Ihr dazu allerdings keine Lust habt, dann seht doch bitte nach, ob auch alle Wachen, die hier liegen tatsächlich tot sind. Wenn nicht, dann seid doch so nett und helft ihnen beim Sterben, bevor sie wieder aufstehen können und uns erneut angreifen. Und vergeßt nicht, ihre Taschen zu plündern. Wir brauchen jedes Kupferstück, was wir kriegen können. Aber denkt daran, daß Ihr Euch von Raswejá fernhaltet. Um die kümmere ich mich persönlich."

Ohne auf eine Antwort zu warten, ging sie grinsender Weise mit Hennrik die Straße entlang. Es dauerte nicht lange, bis sie auf Rowan und Ripper trafen. Der Krieger saß immer noch im Türrahmen und die Frau hatte sich neben ihn gesetzt, wobei sie den Mabari kraulte. Hennrik stürzte gleich zu Ripper und untersuchte ihn eingehend.

"Und, wie geht es ihm?" fragte die Elfe und legte ihre Hand auf ihre Brust, da es in dieser wieder leise zu Pochen begann.

Modifié par Aliens Crew, 18 juillet 2010 - 08:47 .


#724
Kaysallie

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Vernitas Frage hatte sie überhört, da sie in Gedanken versunken war. Sie stocherte die gesamte Zeit mit einem der Dolche in der Erde umher. Sie hasste ihre eigene Art, ihren Charakter, welcher durch vieles geprägt wurde. Doch wieso sollte sie irgendwelchen wildfremden Leuten Vertrauen schenken? Sowas hatte sie zu oft getan, und bisher nur bereut …

Dann begann es sie kurz zu Schütteln. Jetzt wo sie ihren Wollumhang nichtmehr trug, merkte sie erst wie kalt die Nächte bereits waren.

Sie steckte ihre Waffe wieder in den Gurt und schüttelte Jayden ein paar Mal, bis er aufwachte, „Kommt, ich helfe Euch in die Taverne, aber kommt mir bloß auf keine dummen Gedanken!“

Dann nahm sie ihren Umhangwieder an sich und hing sich diesen um. Dann half sie ihm beim Aufstehen und Gehen, indem er sich an ihrer Schulter stützen konnte.

Es war dennoch ein ziemlich weites Stück bis zu der Taverne, vor allem für einen Verwundeten.

Zudem mussten sie immer wieder irgendwelchen Leichen ausweichen, die verstreut am Boden lagen und wie vorhin einen ekelhaften Geruch von sich gaben.

„Eigentlich ... ist das was Ihr tut, gar nicht so dumm …“, sagte sie dann plötzlich, „Wozu sollte man sich eine Familie anschaffen ... die bereiten einem ein Leben lang nur Sorgen und sind am Ende reine Zeit- und Nervenverschwendung … alleine ist man doch am besten dran. Man muss sich nach niemanden richten, kann gehen wohin man will, und seinen ‚Spaß‘ haben mit wem man will …“

Im selben Moment als sie den Satz beendet hatte erreichten sie die Taverne. Dort lagen ebenfalls Tote, und zerbrochene Stühle herum. Die Huren haben sich wohl bereits aus dem Staub gemacht, als sie eine Fluchtmöglichkeit sahen.

Sie setzte ihn an einem der Betten im unteren Stockwerk ab und machte sich anschließend daran, die toten Männer zu durchsuchen – in der Hoffnung, etwas Geld bei ihnen zu finden – und zerrte sie anschließend an den Armen haltend aus der Taverne. Sollten sie hier übernachten müssen, hatte sie für ihren Teil nur wenig Lust darauf, neben Leichen zu schlafen.


#725
xX Ripper Xx

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Ripper lag regungslos dort und war nicht mehr anwesend.
Nur manchmal zuckte er leicht...und er fühlte jemand.
Es war Rowan...sie schaute ihm tief in die Augen und lächelte.
Sie sprach...so ruhig und sanft.

"Komm mein Lieber...ich habe etwas für uns beide vorbereitet"
*sie kicherte, nahm Ripper`s Hand und schleifte ihn mit*

Sie sprangen fröhlich durch safitge Wiesen und tiefe Wälder.
Bis sie aufeinmal an einem großen Baum stehen blieben.
Plötzlich drückte Rowan ihn an diesen und legte zart ihre Hände auf seine Brust.
Erst jetzt bemerkte er das er nackt war...und sie auch.
Ihr verführerischer Mund näherte sich seinen Lippen.

"Ich möchte dich etwas verwöhnen mein Liebster"
*flüsterte sie ihm lustvoll zu*

Sie drückte ihre weichen Lippen auf seine und Ripper erwiderte den Kuss...während er seinen Mund etwas öffnete.
Ihre Zungen berührten sich und umwickelten sich wild.
Rowan fuhr ihm durch die Haare...und er strich ihr zart über den Rücken.
Sie schmiegten sich aneinander...Haut an Haut...und unglaubliche Wärme durchschossen ihre Körper. Die beiden streichelten sich und ließen sich auf den Boden fallen um das Liebesspiel fortzusetzen. Er fuhr ihr über die Brüste und massierte sie...er konnte ihre Erregung spüren...während sie mit den Fingerspitzen über seinen starken Körper nach unter zwischen seine Beine fuhr. Ein fester Griff und Wärme umhüllte sein Glied...und er tat es ihr gleich.
Vorsichtig streichelte er sie von den Füßen an die Beine hoch zu ihrer intimsten Stelle.
Es war feucht und er konnte es kaum abwarten sie dort zu verwöhnen.
Er packte ihre Fußknöchel und spreizte ihre Beine...während er tief in sie eindrang.
Sie liebten sich wild...kicherten und stöhnten laut.

Einige Zeit war vergangen...Rowan und Ripper lagen unter dem Baum im hohen Gras.
Tiere steiften um sie herum und beobachteten sie neugierig.

"Das war der beste Sex meines Lebens...ich will dich nie verlieren...denn ich liebe dich über alles"
*sprach sie ruhig zu ihm und küsste ihn leidenschaftlich*

Sie hörte gar nicht mehr auf und Ripper versuchte sich aufzurichten...doch sie drückte ihn fest zu Boden und steckte ihm die Zunge in den Hals. Dann ließ sie kurz nach und schaute ihn mit wildem Blick an.

"Bleib bei mir...verlass mich nicht...wie können eine menge Spaß miteinander haben. Es ist doch so schön hier...nicht wahr?"
*bevor Ripper antworten konnte...liebkoste sie ihn weiter*

Es war wie ein Zwang...er konnte sich nicht lösen.
Ripper gab sich ihr völlig hin......

Modifié par xX Ripper Xx, 14 juillet 2010 - 01:19 .