Es war einmal... (Dragon Age RP)
#726
Posté 14 juillet 2010 - 06:51
"Er scheint im Moment ohnmächtig zu sein, aber soweit ist er in Ordnung."
Unsicher drehte er sich zu den beiden Frauen um.
"Können wir ihn hier liegen lassen?"
Rowan lachte kurz auf.
"Wollt ihr ihn etwa tragen?" sie grinste Hennrik an, der das Lächeln erwiderte.
"Ich bleibe bei ihm. In Häusern kann ich nicht so gut schlafen. Und sein Mabari wird auch bei uns bleiben." sie hatte nicht aufgehört, den Hund zu kraulen.
Rowan wandte sich an Vernita.
"Habt ihr vor, länger hier zu verweilen?"
Hennrik wartete die Antwort nicht ab. Er war müde und wünschte den beiden eine gute restliche Nacht, bevor er in Richtung Taverne davon schlurfte.Vor der Taverne lag ein Berg mit Toten. Miandra schleifte gerade den letzten aus dem Schankraum heraus. Hennrik betrat das Gebäude und wunderte sich sogleich über den Stuhl zu seiner rechten, an dem durchgeschnittene Fesseln lagen.
Kopfschüttelnd drehte er sich weg und begab sich dann in ein Zimmer im unteren Geschoss. Dort setzte er sich auf das Bett und überlegte für einen Moment, ob er sich seine Pfeife anzünden sollte. Er entschied sich dagegen und war kurz nachdem er sich zurück gelegt hatte schon eingeschlafen.
#727
Posté 14 juillet 2010 - 10:18
Die Elfe ging zwei Schritte auf Rowan zu, so daß sie direkt vor ihr stand und blickte von oben auf sie herab.
"Ich werde mich jetzt zurückziehen", meinte sie mit einem leichten Grinsen. "Ihr könnt gerne hierbleiben, wenn Ihr das wollt. Auch wenn ich nicht glaube, daß Ripper eine Amme benötigt. Allerdings möchte ich Euch noch um einen Gefallen bitten..."
Sie stockte kurz und man merkte, daß ihr das nicht besonders leicht fiel. "Ihr könntet nachher eben kurz zu mir auf mein Zimmer in die Taverne kommen und mir dabei helfen meine Rüstung auszuziehen. Durch meine Prellung fällt mir das selbst nicht besonders leicht. Und einen kalten Umschlag könntet Ihr mir auch noch umlegen, wenn es Euch keine Umstände macht."
Sie lächelte verlegen und wurde etwas rot, auch wenn man das durch ihre dunkle Hautfarbe kaum erkennen konnte. Sie haßte es, auf andere angwiesen zu sein, und schämte sich dafür, Rowan überhaupt fragen zu müssen.
#728
Posté 14 juillet 2010 - 10:41
"Kein Problem, ich werde später zu euch kommen. Aber im Moment muss ich etwas ruhen."
Sie legte den Kopf nach hinten und schloss die Augen.
Warum fragte die Elfe ausgerechnet sie? Es waren doch auch Hennrik und Miandra in er Taverne, die ihr helfen konnten. Doch die Gedanken schwanden Rowan bald und sie fiel in einen leichten Schlaf.
#729
Posté 14 juillet 2010 - 11:01
...
Maden zerfressenen Augen.
Ihr Körper bleich...ihre Haare wie abgestorben...und ihre Haut verfault.
Ripper sprang auf und rannte panisch davon...doch war kein Ziel in Sicht.
Eine flache und dürre Ebene...keine Pflanze...kein Tier...kein Leben.
Er rannte...und rannte...bis er zu Boden fiel.
Sein Körper ausgelaut...seine Sicht verschwommen...doch da war sie wieder.
Ihr verfaulter Körper legte sich über ihn...und ihr Blaubeermund berührte ihn überall.
"Ich will nicht das du gehst...bleib bei mir...du hast es mir versprochen...du würdest so lange ich lebe bei mir bleiben."
*Ihre stimme klang hohl und schallte in seinem Schädel*
Ripper wollte es nicht...er wollte weg von ihr...doch sie ließ ihn nicht gehen.
Er robbte über den staubigen Boden...um ihrer Liebe zu entkommen.
Doch er kam nicht weit...er konnte nicht...sein Körper war zerstört......
Modifié par xX Ripper Xx, 14 juillet 2010 - 11:04 .
#730
Posté 14 juillet 2010 - 01:15
"Danke für die Hilfe," sagte Jayden mit trockener Stimmer. "Noch eins, eine Familie ist keine Geisel, wenn mann den oder die richtige findet auf keinen Fall."
Dann breitete er sich auf der Matraze aus, strekte die Beine und lehnte sich zurück. Er schloss seine Augen und versuchte zu schlafen. Doch gepolter und ein nerviges scharren störte ihn. Ab und zu huschte ein Schatten an der Typ vorbei. Nach ein paar Minuten schlug er sich entnervt das Kissen auf den Kopf und drückte es in sein Gesicht und auf die Ohren.
Weitere Minuten vergingen und ein letzter dumpfer schlag ertönte. Miandra lief nicht mehr wie wild umher. Er nahm das Kissen beiseite und schloss dann wieder die Augen. Schnell viel er in einen teifen regenerativen Schlaf. Er täumte, war aber trozdem bei Sinnen. Er fühlte, hörte und sah wie als wäre er wach. Er spielte die vergangenen Tage nochmal durch, frischte seine Erinnerungen auf. Er fasste alles in Worte, schrieb sie vor seinem inneren Auge um sie in Schrift zu bringen wenn er erwacht.
#731
Posté 14 juillet 2010 - 04:37
Langsam lief sie Richtung Taverne und schaute sich die Toten an, die die Straßen säumten. Sie trat durch die Tür in den Schankraum und ließ sich vom Wirt das Zimmer zeigen, in dem die Elfe sich eingerichtet hatte.
Rowan klopfte an die Tür und wartete.
#732
Posté 14 juillet 2010 - 06:16
In diesem Moment klopfte es an der Tür. Die Elfe öffnete sofort die Augen.
"Herein!" rief sie. Rowan betrat sogleich schweigend das Zimmer. Vernita begann zu lächeln, doch es wurde eher so etwas wie ein schiefes Grinsen. "Gut das Ihr da seid. Ich habe schon alles vorbereitet."
Sie deutete auf den Beistelltisch auf dem neben einer weiteren Kerze eine Schüssel mit kaltem Wasser, ein weißes Tuch ein ein kleines Tiegelchen mit einer weißen Creme darin standen. Die Elfe hob den rechten Arm und zeigte mit der linken Hand auf ihre rechte Körperhälfte. Dabei verzog sie das Gesicht, da diese Bewegung hr schon Schmerzen bereitete.
"Ihr müßt nur diese Lederriemen lösen. Dann bekomme ich das verdammte Ding vom Körper."
Die blonde Frau setzte sich neben Vernita auf das Bett und begann gleich mit der Arbeit. Es dauerte nicht lang, da waren alle Riemen gelöst. "Und jetzt das gleiche noch einmal auf der anderen Seite."
Rowan wechselte auf die andere Seite. Auch diese Riemen war schnell gelöst. Die blonde Frau stand auf und half der Elfe die beiden Rüstungsplatten abzulegen. Unter der Rüstung trug Vernita ein einfaches, weißes Schweißhemd.
"Wärt Ihr so noch nett, es mir über den Kopf zu ziehen?" fragte Vernita ungewöhnlich freundlich. Ihre Augen sahen Rowan fast flehend an. Ein verschmitztes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. "Ich habe auch nichts, was Ihr nicht auch habt."
Die blonde Frau verzog leicht genervt das Gesicht und atmete einmal tief durch. Dann zuckte sie mit den Schultern und half der Elfe aus dem Schweißhemd. Unter dem Hemd trug Vernita nichts weiter und Rowan sah auf einen Körper, der sie mehr an einen Mann als an eine Frau erinnerte.
Sicher hatte Vernita auch Brüste, die etwa die Größe einer ausgewachsenen Männerhand hatten, aber ansonsten war an ihr nicht feminines. Für eine Elfe war sie ungewöhnlich stämmig. Sie hatte einen muskulösen und sehnigen Körperbau. Jede Faser ihres Körpers schien nur auf Kampf trainiert zu sein.
'Hätte sie jetzt noch Haare auf der Brust, könnte sie glatt als Mann durchgehen!' ging es Rowan durch den Kopf. Dann fiel ihr Blick auf die Schwellung unterhalb von Vernitas rechter Brust. Die Stelle war leicht dunkler als ihre restliche Haut.
"Jetzt brauche ich nur noch die Salbe und einen kalten Umschlag, dann werde ich Euch nicht länger belästigen. Und keine Angst, ich kann mich selber einschmieren. Nur mit dem Umschlag brauche ich Eure Hilfe."
Rowan nickte und umrundete anschließend das Bett, um an die nötigen Sachen zu kommen. Sie hatte fast den Beistelltisch erreicht, als ihr Blick auf den breiten Rücken der Frau fiel. Sofort hielt sie inne und starrte wie gebannt auf Vernita.
Auf dem Rücken der Elfe befanden sich viele längliche Striemen, die deutlich heller waren als die restliche Haut der Frau. Dies waren eindeutig Narben, die von Peitschen- oder Stockschlägen stammten, die der Elfe vor geraumer Zeit zugefügt worden sein mußten. Außerdem hatte sie an mehreren Stellen Brandmale, die ihr wohl mit einem glühenden Eisen beigebracht worden waren. Einige runde Narben, die wohl von Nägeln stammten, rundenten das Bild ab.
Vernita merkte, daß Rowan hinter ihr stehen geblieben war und wandte den Kopf. Sie bemerkte, daß die Frau auf ihren Rücken starrte und grinste leicht. "Bewundert Ihr das Abschiedsgeschenk meines letzten Verehrers?" Ihr Stimme klang ironisch, doch es schwang auch eine Spur von Verbitterung in ihr. "Er meinte, so würde ich noch hübscher aussehen. Und vielleicht auch ein bisschen gehfügsamer. Ich kann Euch die Geschichte erzählen, wenn Ihr wollt, aber jetzt hätte ich doch lieber erst einmal die Salbe."
Rowan blinzelte zweimal mit den Augen, als sei sie aus einem Traum erwacht, ergriff dann kurzerhand das Tiegelchen und warf es in Vernitas wartende Hände. Danach nahm sie das Tuch und machte es nass, während sich Vernita mit der weißen Salbe die Schwellung unter ihrer Brust einrieb. Anschließend ließ sie sich von Rowan das nasskalte Tuch um den Körper wickeln.
"Ihr habt weiche Hände, Rowan. Wisst Ihr das?" fragte die Elfe, nachdem die blonde Frau sie fertig verbunden hatte. "Meine Pranken sind dagegen so hart und so rau wie Stein. Manchmal glaube ich, sie sind nur noch zum Töten zu gebrauchen."
Bei ihren Worten ballte sie ihre Hände immer wieder zu Fäusten und schlug mit ihnen auf den Bettkasten ein. "Normalerweise gefällt mir dieser Gedanke ja. Aber manchmal...manchmal macht er mich auch nur traurig."
Sie hielt kurz inne, bevor sie Rowan direkt in die Augen sah. "Ich habe in meinem Leben viele Dinge getan, auf die ich nicht unbedingt stolz bin, die ich jedoch tun mußte, um zu überleben. Und ich würde sie jederzeit wieder tun. Und was ist mit Euch? Gibt es auch in Eurem Leben, Dinge, die Ihr lieber für immer verdrängen würdet, und die Euch trotzdem Nacht für Nacht quälen?"
#733
Posté 14 juillet 2010 - 08:35
"Ja, die gibt es."
Rowan drehte der Elfe den Rücken zu.
"Ich denke ich bin hier fertig. Ich wünsche euch eine angenehme Nacht."
Ohne ein weiteres Wort verließ sie das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Steifbeinig ging sie die Treppe nach unten in den Schankraum und begab sich hinaus in die Nacht. Der Geruch von Tod und Verwesung drang an ihre Nase. Unweit von der Taverne waren bereits einige Tote aufgeschichtet. Rowan schaute sich um. Der Leichenberg lag auf einer Art Platz ziemlich weit von den einzelnen Häusern entfernt.
Rowan fing an, die herumliegenden Toten einen nach dem anderen zu dem bereits existierenden Haufen zu schleppen. Nach dem zehnten hörte sie auf zu zählen. Der Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie atmete schwer. Nachdem sie in direkter Nähe keine Gefallenen mehr entdecken konnte, fing sie an, dünne Zweige und herumliegendes Stroh zwischen die Körper zu stecken. Sie kramte Feuerstein und Zunder aus ihrer Tasche und steckte den Leichenberg in brand.
Eine Weile beobachtete sie, wie die Toten langsam Feuer fingen und dichter Qualm in den Nachthimmel aufstieg. Dann drehte sie dem Schauspiel den Rücken zu und verließ Lothering in Richtung ihres provisorischen Camps. Sie begab sich zu den Pferden, band sie los und ritt auf ihrem zurück zu der Siedlung. Den Rappen, von Ripper führte sie am langen Zügel mit.
Auf der Rückseite der Taverne fand sie einen kleinen Stall. Rowan betrat den Stall und fand noch fünf weiter Pferde, die genüsslich an ihrem Heu kauten. In eine freie Box stellte sie ihre beiden unter und befreite sie von Sattel und Zaumzeug. Nachdem sie die Tiere versorgt hatte, begab sie sich an die Rückseite des Stalls, setzte sich mit dem Rücken an die Wand gelehnt auf den Boden und betrachtete den Horizont, an dem ein dünner, heller Streifen vom nächsten Morgen kündete.
Modifié par J.D.C, 14 juillet 2010 - 08:40 .
#734
Posté 14 juillet 2010 - 10:17
Sie fand jedoch niemanden, der nicht bereits das Nichts betreten hatte, plüderte dafür die Taschen. Viel hatten die Kerle nicht bei sich. Als sie Lothering umrundet hatte, setzte sie sich auf einen nahe gelegenen Hügel und betrachtete das einstige Dorf, sie musste kurz alleine sein, abschalten, und vorallem wieder frische Luft einatmen, denn die vielen Leichen, gaben einen mehr als eckelhaften Geruch von sich, als plötzlich ein Feuer ausbrach. Sie blickte auf das Feuer, welches nahe der Taverne zu entfachen schien. Wahrscheinlich hatten sie die Leichen angezündet, doch sicher war sie sich nicht, und begab sich zurück zu dem Ort des Geschehens.
Ihr Gedankengang wurde bestätigt. Sie betrachtete kurz die heißen Flammen, welche, die von Grauen erfüllten Gesichter der Leichen, zu schwarzen Totenschädeln, erblühen ließen. Ihr Kopf war leer, sie spürte dabei nichts. Kein Mitleid, keinen Eckel, jedoch auch keinen Hass. Alles was sie tat, war sich zu verbeugen mit den Worten „Möge der Erbauer Euch nun einen besseres Platz gewähren.“
Anschließend begab sie sich zurück in die Taverne.
Sie ging in die Küche und durchsuchte diese nach Essbaren. Sie fand etwas Brot, Wein, Bier, Dörrfleisch sowie Gemüse. Einen Teil davon packte sie in ihre Tasche, und mit dem Rest setzte sie sich auf eine Bank im Eingangsraum, und begann dort zu essen sowie darauf zu achten, dass keine Personen die Taverne betreten würden, die ihr nicht ganz geheuer waren.
#735
Posté 15 juillet 2010 - 02:06
Ripper saß wie in einem Resava.
Er war zwar nicht frei...aber es war unglaublich schön hier.
Seine Gedanken wurden wieder positiv...und auch seine Umgebung wurde wieder mit Leben erfüllt.
Die Flora und Fauna...war zurück gekehrt.
Aber das wichtigste war...Rowan.
Ihre Schönheit zog die Aufmerksamkeit aller Lebewesen auf sich....wie ein Engel.
"Ich liebe dich...mein Engel"
*er schaute sie an und lächelte*
Doch er durfte dem Engel nicht schaden...doch Menschen und andere Wesen richteten immer Schaden an. Wie konnte er mit ihr zusammen sein...ohne sie zu verletzen...ohne das sie ihren Glanz verlor. Er hatte schon so viel schaden angerichtet...obwohl er es gar nicht wollte...dabei wollte er nur helfen...doch sie verstanden nicht.
Ehe er sich umsah...war Rowan aufeinmal verschwunden.
Keine Spur von ihr...hatte sie ihn verlassen?
Was hatte er getan? Warum?
Nun hatte er einen sehr wichtigen Menschen verloren.
Rippers Umgebung verdunkelte sich wieder und wurde zu einem Albtraum......
#736
Posté 15 juillet 2010 - 12:19
Hatte sie das gerade wirklich gesagt? Sie konnte es selbst kaum glauben. Irgendetwas stimmte mit ihr nicht. Gedankenverloren starrte sie auf die geschlossene Tür. Sie wünschte sich, daß sie sich wieder öffnen würde und Rowan erneut eintrat, mit einem Lachen auf den Lippen, um sich zu ihr zu setzten und mit ihr über alles mögliche zu quatschen. Doch sie kam nicht. Die Tür blieb geschlossen.
'Was ist bloß los mit mir?' dachte sie und schüttelte dabei leicht den Kopf. Ein tiefer Seuzer entwich ihrer Kehle, bevor sie anfing, den Rest ihrer Rüstung auszuziehen. Die Beinschienen und Stiefel wurde sie schnell los und packte sie mit dem Rest ihrer Panzerung in den alten, leeren Schrank. Nur mit ihrer Unterhose bekleidet legte sie sich aufs Bett, ihr Gesicht lag dabei auf dem Handrücken ihrer rechten Hand.
Sie schloß die Augen und sah direkt Rowans Gesicht vor sich. Sie erblickte genau ihre feinen Züge, ihre Tätowierung und vor allem ihre Augen. Ihre wundervollen blauen Augen, die so klar und rein schimmerten wie ein Gebirgsfluß an einem Frühlingsmorgen.
Vernita riß die Augen wieder auf und sah direkt auf den morschen Schrank, der vor ihr an der Wand stand. Sie war verwirrt. Irgendetwas ging in ihr vor, was sie sich nicht erklären konnte. Sie fühlte sich zu Rowan hingezogen, wußte aber nich aus welchem Grund. War es Bewunderung? Bewunderung dafür, daß diese Frau, trotz allem, was sie durchgemacht hatte, einen Hauch von Unschuld in sich trug, den Vernita selbst schon vor so langer Zeit endgültig verloren hatte. Oder war es vielleicht eine Art von Freundschaft? Ein Gefühl der Vebundenheit aufgrund des bisher erlebten gepaart mit einem Hauch von Mitgefühl in Hinblick auf das, was noch alles vor ihnen lag. Oder war es am Ende etwa doch Liebe?
Sie hatte noch nie in ihrem Leben eine andere Person geliebt. Abgesehen von ihren Eltern, aber das konnte man ja wohl schlecht vergleichen. Sicher, sie hatte schon mit vielen Männern Sex gehabt und auch mit vielen Frauen. Doch dabei ging es nie um Gefühle. Sie tat es nur aus Berechnung, um andere Personen, deren Hilfe sie benötigte, an sich zu binden. Oder auch um ein Opfer in Sicherheit zu wiegen, damit sie diesem leichter die Kehle durchschneiden konnte. Aber Liebe? Nein, das war ein Fremdwort für sie.
Sie versuchte den Gedanken wieder abzuschütteln. Sie mußte sich jetzt ausruhen. Morgen gab es noch viel zu tun und dazu benötigte sie ein Menge Kraft. Sie schloß nochmals die Augen, doch es dauerte ein ganze Weile, bis sie schließlich in einen unruhigen Schlaf fiel.
#737
Posté 15 juillet 2010 - 02:09
Ihr Becken fing an, zu schmerzen und sie rutschte ein paar Mal hin und her, bis sie eine angenehmere Position gefunden hatte.
Sie hoffte, dass sie nicht all zu lange hier verweilen würden. Überall sah man Zerstörung und der Tod hing in der Luft. Wo würden sie die Informationen der Krähe wohl hin führen? Sollte sie der Weg über das Meer nach Antiva führen, wäre das kein Problem für Rowan, so lange sie den Westen von Thedas mieden.
Doch Rowan war sich immer noch nicht sicher, ob sie die Gefährten weiter begleiten sollte. Sie fühlte sich müde und kraftlos. Die letzten Tage hatten sie viel ihrer mentalen Energie gekostet.
Mit einem Seufzer blickte sie der aufgehenden Sonne entgegen. Die Ruhe der Nacht verschwand und ein neuer hektischer Tag würde anbrechen.
#738
Posté 16 juillet 2010 - 02:24
Ripper lag auf dem Boden und der Regen prasselte auf ihn nieder.
Der Himmel wurde von dunklen Wolken bedeckt und ab und zu...blitze oder donnerte es.
Doch er lag nur da...und starrte in den Himmel.
Warum konnte ihn nicht einfach ein Blitz treffen...und alles wäre vorbei.
Er hatte eh alles verloren...was ihm wichtig war.
Als Übeltäter, Menschenschänder und Gestörter...bleibt er in Erinnerung...bei denen...die er lieb gewonnen. Nun war alles vorbei.
Von Rowan fehlte jede Spur...sie war...einfach weg.
Doch dafür...konnte er eine andere Gestalt ausmachen.
Sie hatte eine weibliche Figur...und ihr Haupt war von einer Kapuze bedeckt.
Langsam näherte sich diese...Frau.
Ihre prallen Brüste wippten im takt...als sie leichtfüßig über den harten Boden ging.
Sie hatte Sandalen an...die ihr bis zum Knie reichten und immer wieder kamen ihre straffen Oberschnekl unter dem Umhang zum vorschein. Allein schon der Anblick der Frau erregte ihn sehr.
Doch als sie vor ihm stand und ihre Kapuze runterstreifte...ließen ihre bräunlichen Augen ihn beinahe dahin schmelzen. Ihr Blick war kalt und stark...und es war unglaublich anziehend.
Schmuck zierte ihr hübsches Gesicht und ihre schwarzen Haare fielen ihr ins Gesicht.
Außerdem konnte er hinter ihrem Ohr...eine kleine Tätowierung ausmachen.
Wie in trance...starrte er sie weiter an.
Aufeinmal stieg sie breitbeinig über ihn und setzte sich auf seine Hüfte...ohne ein Wort.
Ripper sagte ebenfalls nichts...sondern schaute sie nur an.
Sie strahlte etwas aus...es war so vertraut und verständlich.
Er hatte noch nie...so etwas gespürt.
Die Frau drückte ihren wohlgeformten Hintern fest auf sein Becken...als ihre scharfen Dolche hervorblitzten. Sie konnte ihn auch jederzeit hintergehen und einfach zerstückeln.
Doch das war ihm egal.
Ripper genoss ihre Anwesenheit und hoffte das sie bei ihm blieb...bis zu seinem Ende......
#739
Posté 16 juillet 2010 - 09:54
Sie ging über eine grüne Wiese und die Sonne lachte vom Himmel. Ihre Hände streiften die Grashalme und sie sog die unberührte Natur mit jedem ihrer Sinne auf. Neben ihr lief ihr Weggefährte. Seine Haare wehten leicht im Wind und er schritt beschwingten Schrittes aus. Sie lächelte ihm zu und richtete ihre Augen wieder geradeaus.
Obwohl die Wiese auf den ersten Blick einheitlich aussah, konnte Rowan doch deutlich den Weg vor sich sehen. Sie war zufrieden und wusste, dass alles gut werden würde, so lange sie auf diesem Pfad blieb.
Doch plötzlich änderte sich alles. Der Himmel verdunkelte sich und Wolken zogen auf. Es schien, als zöge ein Unwetter heran. Erschrocken blieb sie stehen, als sie merkte, dass ihr Gefährte sie verlassen hatte. Sie drehte sich nach ihm um und sah ihn, wie er ein paar Fuß hinter ihr im Kreis lief. Sie ging zu ihm und bewegte sich eine Weile mit ihm. Verzweifelt versuchte sie mit ihm zu reden und ihn wieder auf den Weg zu bringen, doch es schien, als könne er sie nicht hören.
Seine grünen Augen hatten ihren Glanz verloren und starrten ins Leere. Dunkelheit lag über seinem Gesicht.
Immer wieder sprach Rowan ihn an, doch von ihm kam nichts mehr. Er drehte sich weiter unaufhörlich im Kreis und hatte den Weg aus den Augen verloren.
Rowan blieb einen Moment unschlüssig stehen. Sie schaute nach oben in den Himmel, der sich mittelweile schwarz gefärbt hat. Fast sah es so aus, als würde das Gesicht einer Frau höhnisch auf sie herab lächeln.
Rowan fühlte, wie sie langsam ihre Kraft verlor. Sie erkannte mit einem Mal, dass sie den Kampf verloren hatte. Traurig wandte sie ihrem Gefährten den Rücken zu. Sie hoffte, dass er es schaffen würde, die Wolken zu vertreiben und den Weg wieder zu finden.
Sie verließ ihn und schritt weiter auf dem Weg. In weiter Ferne konnte sie erkennen, dass der blaue Himmel die Wolken vertrieben hatte. Ihr Herz lag schwer in ihrer Brust und sie weinte still, als sie auf den Schein am Horizont zu schritt.
Ein Lied ging ihr dabei durch den Kopf:
What was I waiting for
Waiting for the bubble to burst
Over your stagnant pauses
Can't cure what your devil don't see
Or light a fire below the death of me
We've shot through all over our causes
Days spin through my heart
That sever the love
Kill all the pain with shame
I won't be lost without you
I've found a way to get through
Now I'm up and running
Strong enough to walk away
And leave you alone
I won't be lost
What were you waiting for
Waiting for the straw to break
Over the back of desperate ways
You were a dream to me
Now you're nothing but a heart
that bleeds
I'll wash you off and carry on
I won't be lost without you
I've found a way to get through
Now I'm up and running
Strong enough to walk away
And leave you alone
I won't be lost
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ooc: Skin - Lost
#740
Guest_Juleiila_*
Posté 16 juillet 2010 - 10:43
Guest_Juleiila_*
xX Ripper Xx wrote...
Doch als sie vor ihm stand und ihre Kapuze runterstreifte...ließen ihre bräunlichen Augen ihn
beinahe dahin schmelzen. Ihr Blick war kalt und stark...und es war unglaublich anziehend.
Schmuck zierte ihr hübsches Gesicht und ihre schwarzen Haare fielen ihr ins Gesicht.
Außerdem konnte er hinter ihrem Ohr...eine kleine Tätowierung ausmachen.
Wie in trance...starrte er sie weiter an.
Sie strahlte etwas aus...es war so vertraut und verständlich.
Er hatte noch nie...so etwas gespürt.
Ripper genoss ihre Anwesenheit und hoffte das sie bei ihm blieb...bis zu seinem Ende......
--.--
Modifié par Juleiila, 16 juillet 2010 - 10:53 .
#741
Posté 17 juillet 2010 - 01:31
Ripper lag immer noch im Türrahmen und rührte sich nicht.
Sein Hund hatte sich an ihn gedrückt um ihn zu wärmen...auch wenn es hoffnungslos war.
Es schien so als würde nur noch ein Haufen Metall dort liegen...ohne Inhalt.
Er war gefangen in einer anderen Welt...dem Nichts.
Die anderen schienen nichts zu merken...vielleicht war es auch besser so...denn umso länger er in der anderen Welt wandelte...desto unwahrscheinlicher war es...das er in die Reale zurückkam.
Rippers Körper...seine Hülle...lag dort regungslos und still...er würde keinen Schaden mehr anrichten......
#742
Guest_Avalin_*
Posté 17 juillet 2010 - 03:09
Guest_Avalin_*
Neugierig beobachtete sie die „Auseinandersetzung“ die sich im Dorf zutrug, und als die Nacht sich zu Ende neigte beschloss sie, hinunter zu gehen und ein wenig die Lage auszukundschaften. Leise wie eine Raubkatze schlich sie ins Dorf und musste dabei über zahlreiche Leichen steigen. Sie blickte sich immer wieder um, um sicher zu stellen, nicht erwischt zu werden. Aber noch rührte sich nichts in dem kleinen Dörfchen.
Sie runzelte die Stirn und wandte sich gerade zum umkehren, als ihr ein Mann auffiel, der wie Tod an einem Hauseingang lehnte. Ein Mabari lag halb auf ihm und hatte die Augen geschlossen.
Avalin blickte sich nochmals um und trat dann langsam auf den Mann zu. Der Mabari öffnete die Augen und begann zu knurren. Avalin legte einen Finger auf die Lippen und blickte den Hund an.
„Ruhig Junge“, flüsterte sie, „Ich will euch nichts böses.“ Der Hund beruhigte sich umgehend und begann zu winseln.
Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und sie kniete neben dem Krieger nieder um ihm genau in Augenschein zu nehmen. Langsam näherte sie sich mit dem Kopf dem Gesicht des Mannes um zu kontrollieren ob er noch atmete. Sein Atem war schwach, aber er war da. Sie zog ihre feinen Handschuhe aus und berührte sein Gesicht. Es war eiskalt und seine Lippen blass.
Das war kein gutes Zeichen. Der Mabari winselte abermals und stupste sie mit seiner feuchten Nase an. Sie legte beide Hände ans Gesicht des Kriegers und begann ihn leicht zu rütteln.
„Könnt Ihr mich hören?“, ihr flüstern würde eindringlicher.
Keine Regung. Sie lies von ihm ab und zog eine kleine Phiole aus ihrem Mantel. Die rote Flüssigkeit schimmerte leicht und als sie den Korken abzog entwich ein leichter roter Hauch. Langsam hob sie den Kopf des Mannes an und flösste ihm den Trank ein. Danach legte sie die Phiole zur Seite und kraulte den Mabari am Kopf.
„Jetzt hilft nur mehr warten, Kleiner.“
Sie lehnte sich zurück, aber jederzeit bereit zu flüchten, falls einer seiner Gefährten sich ihr näherte.
Modifié par Avalin, 17 juillet 2010 - 08:16 .
#743
Posté 17 juillet 2010 - 02:14
'Es wird Zeit!' dachte die Elfe und richtete sich auf. Der Umschlag, den Rowan ihr umgelegt hatte, war inzwischen trocken geworden, also befreite sie sich davon. Sie untersuchte ihre Prellung, die aber schon etwas abgeschwollen war. Es war zwar noch nicht perfekt, aber wenigstens konnte sie sich wieder halbwegs schmerzfrei bewegen. Vernita stand auf und wusch sich oberflächlich mit dem Wasser aus der Schüssel. Dann griff sie zu ihrer Salbe und rieb damit noch einmal ihre Prellung ein.
Aus ihrer Tasche kramte sie eine rotbraune Hose und ein blutrotes Hemd, welches sie zusammen mit ihren Panzerstiefeln anzog. Ihre Rüstung würde sie im Moment nicht brauchen. Nur ihre Schwerter nahm sie noch mit, bevor sie das Zimmer verließ. Die Zimmertür verriegelte sie und nahm den Schlüssel mit.
Die Elfe lief die Treppe zum Schankraum hinunter. Sie wandte sich an den Wirt und bestellte etwas zu essen und einen Krug Wasser. Dabei fiel ihr Blick auf Miandra, die im Eingangsbereich auf einer Bank saß und augenscheinlich schlief. Während der Wirt ihre Bestellung zusammenstellte, ging Vernita auf die schlafende Frau zu. Als sie direkt vor ihr stand, packte sie Miandra an den Schultern und rüttelte diese höchst unsanft wach. Die schwarzhaarige Frau öffnete langsam die Augen und blickte direkt in das fordernde Gesicht der Elfe.
"Ich werde jetzt Raswenjá verhören gehen!" sagte Vernita in einem ungeduldigen Ton. "Und wenn ich für Euch etwas herausfinden soll, dann solltet Ihr mir jetzt endlich verraten, wen Ihr überhaupt sucht! Ihr habt immer nur von einer sie gesprochen. Aber wer ist diese sie? Ist es eine Freundin von Euch? Oder Eure Schwester? Oder vielleicht sogar Eure Tochter?"
#744
Posté 17 juillet 2010 - 04:54
Anschließend wandte sie sich an Vernita, „Ich bezweifle, dass diese Raswenjá etwas damit zu tun hat.“, dann schluckte sie kurz und blickte zum Fenster. Sie erkannte, dass es bereits hell war. Sie hatte eindeutig zu lange geschlafen. „Es ist nicht so, dass es etwas mit Vertrauenssache zu tun hat, wieso ich ungerne darüber spreche. Damit will ich nicht sagen, dass ich Euch vertraue, aber ich habe im Laufe der letzten Ereignisse, die sich in meinem Leben ergaben, gelernt, niemanden zu vertrauen. Doch das ist eine andere Geschichte … Kommt, ich würde etwas frische Luft begrüßen …“
Ohne eine Antwort abzuwarten ging sie aus der Taverne. Das Feuer war inzwischen verloschen, und man konnte nur noch einen großen schwarzen und verkohlten Haufen erkennen, woraus niemand, der es nicht wusste, hätte ableiten können, dass dies alles Menschenleichen waren.
„Ja es handelt sich um meine Tochter.“, sagte sie dann zu Vernita, welche ihr gefolgt war, „Wenn Ihr mehr Informationen benötigt .. dann fragt .. aber ich bin nicht dazu im Stande, Euch einfach so alles zu erzählen. Ich habe mir vorgenommen das alles zu vergessen, und neu anzufangen, doch das gelingt mir wohl so oder so erst wenn ich weiß, ob sie noch am Leben ist, oder nicht. Doch mich packt inzwischen immer öfter die Tatsache, dass es wahrscheinlich aussichtlos ist.“
Sie blickte starr auf den verkohlten Haufen mit verschränkten Armen. Eine leichte Brise zog auf, wodurch etwas Asche weggeweht wurde. Einige schwarze Haarsträhnen fielen ihr übers Gesicht, sodass man ihren Ausdruck von der Seite nur schwer erkennen konnte.
#745
Posté 17 juillet 2010 - 05:12
Das Ganze dauerte nur wenige Augenblicke. Dann übernahm der Profi wieder die Kontrolle über sie. Sie wischte die Erinnerungsfetzen fort, bevor sie der Frau vor ihr eine Hand auf die Schulter legte, um diese aus ihren Gedanken zu reißen.
"Ich brauche nicht viele Informationen", sagte die Elfe ruhig. "Nur ihren Namen, das Alter, eine kurze Beschreibung von ihrem Aussehen und eventuelle Besonderheiten, durch die man sich leicht erkennen kann."
#746
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 05:50
Guest_Juleiila_*
Sein blick schweifte zum Rucksack, wo er hastig hinsprang und alles packte was er bei sich hatte. Dann Band er sich den Schwertgurt um, mit seinen Schwertern, in der Rüstung war er schon. Zu guter Letzt schmiss er sich seinen Schwarzen Umhang um, und strich die Kapuze über den Kopf. Und so verließ er den gemütlichen Platz im Walde.
Er strif durch die Wälder, Andraste sei dank das es nicht regnete. Lian kannte sich sehr gut aus, wusste wie er fährten lesen sollte und wie man voran käme. DIe ersten Spuren fand er nach nicht so langer zeit. Fußspuren. Er ging in die Hocke und strich mit dem Zeigefinger darüber.
"Hm." stieß er hervor und ging weiter.
Seine Beine trugen ihn schnell, so schnell es nur ging. Er durfte sie nicht verlieren. Um keinen Preis. Es war still, und man hörte nur den Wind peitschen. Bis es plötzlich raschelte. Lien hielt an, schaute um sich, doch konnte er nichts erkennen. Er ging weiter, und plötzlich raschelte es wieder. Dieses mal schaute er zu einem Busch, und er erkannte eine Schnauze. Eine Mabari schnautze die durchlozte.
Lian grinste, und setzte sich auf den Boden. Die Knie angewinkelt, seine Arme darüber gelegt. Dann holte er einen Fleischwürfel aus seinem Rucksack. Zartes Fleisch vom Reh. Diesen hielt er in seinem Plattenhandschuh und wartete.
Der Mabari schnüffelte und trat aus dem Gebüsch hervor. Sein Fell glänzte in einem Zarten hellem Braun, und sein Schwanz und Kopf war von einem dunklem Schwarz. Er humpelte und schien eine Verletzung am Fuß zu haben. Weiter näherte er sich, mit einem Winseln. Er schien Hunger zu haben.
Plötzlich stand er vor Lian, und Lian legte ihm das Stück Fleisch hin. Gierig fraß der Mabari, und knurrte er wolle mehr. Lian packte weiteres Fleisch aus seinem Rucksack das er ihm hinlegte.
Sachte näherte er sich seiner Pfote. Etwas Blut war zwischen den Zehen zu sehen, und etwas schwarzes.
"Scccccccht mein Kleiner. Gleich wird alles gut." Der Mabari fraß und bemerkte es nicht. Lian zog seinen Handschuh aus, und sachte zog er an dem Metallstück in der Pfote des Hundes. Er winselte auf, und biss Lian leicht in die Hand. Aber Lian zückte nicht zurück, sondern streichelte den Hund am Kopf woraufhin der Mabari sehr verduzt blickte. Er näherte sich Lian und schleckte ihm übers Gesicht.
Lian holte einen Verband aus dem Koffer, genau so wie eine Wundsalbe aus den feinsten Kräutern. Auf ein Tuch gab er etwas salbe, was er dem Mabari auf die Pfote legte, und dann mit dem Verband umwickelte.
"Machs gut mein kleiner." sagte Lian stand auf und ging weiter. Keine Zehn Meter weiter bemerkte er das er verfolgt wurde. Er blickte hinter sich, und dort stand er. Der Mabari, mit wedelndem Schwanz und sein Kopf schief gelegt. Dackelblick.
"Na los ! Komm mit." Der Hund bellte und lief zu Lian, neben seine Seite und begleitete ihn.
Die beiden verfolgten weiter die Spuren und der Mabari erschnüffelte den Weg.
Plötzlich kamen sie an einen Ort, ein ort den Lian kannte. Der aber mal anders aussah. Überall waren so ARt Ruinen, sämtliche Häuser zerstört. Der Geruch von verbranntem Fleisch stieg Lian in die Nase. Hier muss etwas passiert gewesen sein.
Die beiden gingen weiter und von der Ferne konnte Lian zwei Personen ausmachen. Eine Elfe und ein Mensch. Sie standen vor einer Taverne. Aber diese Menschenfrau.... Lian kannte sie.
Sie hatte funkelnde bezaubernde Augen, und schwarzes Langes Haar. Schnellen schrittes eilte er sich, doch der Mabari blieb stehen und knurrte.
"Los ich kenne sie! Uns wird nichts passieren." Der Mabari leckte kurz über seine Nase und folgte Lian. Als sie sich näherten schrie er.
"Miandra??!!"
Er lief auf sie zu, blieb kurz vor ihr stehen, atmete hastig auser Puste. Dann umarmte er sie kurz.
"Es tut mir leid das ich Euch stehen lies. Ich habe Euch etwas versprochen und genau das werde ich einhalten."
Kurz schweifte sein blick über, zu einer Elfin.
"Und wer ist das???" fragte Lian
#747
Posté 17 juillet 2010 - 06:19
Vernitas Nackenhaare sträubten sich und sich bereute es, daß sie ihre Rüstung nicht angezogen hatte. Sie sprang zwei Schritte zurück und zog ihre Kurzschwerter, die sie auf den Elf richtete, Mit grimmiger Miene beobachtete sie jede seiner Bewegungen.
"Miandra, kennt Ihr etwa diesen...diesen Elf?" fragte sie lauernd, wobei sie beide abwechselnd ansah.
#748
Posté 17 juillet 2010 - 06:32
„Wieso seid Ihr mir gefolgt!“, zischte sie ihn an, „Es kann ja kaum ein Zufall sein, dass Ihr hier nach Lothering gekommen seid! Ich hatte meine Gründe, wieso ich die Suche ohne Euch weiterführen wollte!“
Für einen kurzen Moment vergaß sie, dass Vernita neben ihr stand. Doch als diese sich dann auch zu Wort meldete, seufzte sie kurz und wandte sich wieder an sie, „Ja ich kenne ihn … Wir haben uns in der Taverne zum schwarzen Ritter kennengelernt, als ich dort einen Zwischenstop eingelegt habe. Er wollte mir bei der Suche nach meiner Tochter helfen, doch ... ich hatte kein gutes Gefühl dabei! Ich bin sonst nie so offen gegenüber anderer, und ich kenne niemanden – und schon gar keinen Mann – der einem einfach so bedingungslos hilft, ohne Hintergedanken! Und bevor ich erfahre, was genau Eure Absicht ist, wegen der Ihr mich verfolgt oder Ihr mir ‚helfen‘ wollt, „Ihr Blick wanderte wieder zu Lian, „Fand ich es sinnvoller einen anderen Weg einzuschlagen. Meine Intuition war dagegen, daher bin ich nun hier, ohne Euch.“
Sie atmete kurz mit gerunzelter Stirn tief ein und aus und schüttelte den Kopf leicht erzürnt.
„Also“, sagte sie nach der kurzen Pause, „Wieso verfolgt Ihr mich?“
#749
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 06:38
Guest_Juleiila_*
"Sccccccht." sagte er zum Mabari, und wandte den Blick zu der Elfin.
"Legt Eure Schwerter lieber nieder, ich bin nicht hier weil ich etwas böses möchte."
Dann seufzte er, und striff sich seine Kapuze ab.
"Warum seid ihr so .... Ach schon klar. Ihr könnt keinem Mann vertrauen. Warum auch immer. Ich bin Euch gefolgt weil ich etwas versprochen habe. Ich habe versprochen Euch zu helfen bei der Suche, Euch und Eure Tochter wieder zusammen zu führen. Da kann ich Euch nicht einfach ziehen lassen, ohne es auch einzuhalten. Seid lieber froh, das ich das für Euch tue, obwohl ihr weiterhin misstrauisch, kalt, und launisch mir gegenüber seid."
#750
Posté 17 juillet 2010 - 06:53
Sie richtete ihren Blick wieder auf Miandra. "Wollt Ihr Euch noch weiter mit diesem Kerl unterhalten? Oder sollen wir ihn und seinen Hund gleich zu den anderen Leichen auf diesen schönen, großen Haufen werfen?"
Bei ihren Worten grinste sie den Elfen hämisch an.





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