Modifié par Kaysallie, 17 juillet 2010 - 07:22 .
Es war einmal... (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 03 2010 12:24
#751
Posté 17 juillet 2010 - 07:21
„Ich kann einfach Eure Handlungsweisen nicht nachvollziehen.“, Mehr sagte sie dazu nicht, so als wäre es ihr gleichgültig, was Vernita nun mit ihm anstellen würde. Sie verließ einfach den Ort des Geschehens, und ging zurück in die Taverne. Sie bestellte sich ein Bier, war verwundert, dass der Gastwirt nach dem ganzen Geschehen der letzten Nacht überhaupt noch hier war, aber er wollte schließlich auch was verdienen. Damit setzte sie sich auf einen gepolsterten Stuhl in eine Ecke und trank.
#752
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 07:31
Guest_Juleiila_*
Lian seufzte und folgte Miandra mit seinem Mabari. Sie betraten die Taverne und er holte sich ebenfalls ein Bier. Danach setzte er sich zu Miandra an den Tisch in der Ecke, der Hund folgte ihm und machtze Platz neben ihm am Boden.
"Ihr könnt es nicht verstehen, und werdet es erst, wenn ihr mich besser kennt."
Dann trank er nach einem kurzen seufzten.
"Was gedenkt ihr jetzt zu tun? Wie soll es weiter gehen?
"Ihr könnt es nicht verstehen, und werdet es erst, wenn ihr mich besser kennt."
Dann trank er nach einem kurzen seufzten.
"Was gedenkt ihr jetzt zu tun? Wie soll es weiter gehen?
#753
Posté 17 juillet 2010 - 07:42
Vernita schaute etwas verdutzt, als die beiden sie einfach stehen ließen und in die Taverne gingen, Sie atmete einmal tief durch, um sich zu beruhigen, bevor sie ihre Schwerter wegsteckte und ihnen folgte.
Sie sah, daß sich die beiden in einer Ecke des Schankraumes niedergelassen hatten. Ohne sie weiter anzusehen trat sie zur Theke, wo der Wirt ihr Frühstück bereitgestellt hatte, Sie warf ihm ein paar Kupfermünzen hin, bevor sie einen Schluck Wasser zu sich nahm. Anschließend drehte sie sich um, wobei sie sich mit den Ellenbogen auf der Theke abstützte.
"Von mir aus macht das unter euch aus!" rief sie durch den Raum. "Aber bevor ich euch für euer kleines Techtelmechtel alleine lasse, benötige ich noch die Informationen über Eure Tochter, nach denen ich Euch gefragt habe, Miandra!"
Sie sah, daß sich die beiden in einer Ecke des Schankraumes niedergelassen hatten. Ohne sie weiter anzusehen trat sie zur Theke, wo der Wirt ihr Frühstück bereitgestellt hatte, Sie warf ihm ein paar Kupfermünzen hin, bevor sie einen Schluck Wasser zu sich nahm. Anschließend drehte sie sich um, wobei sie sich mit den Ellenbogen auf der Theke abstützte.
"Von mir aus macht das unter euch aus!" rief sie durch den Raum. "Aber bevor ich euch für euer kleines Techtelmechtel alleine lasse, benötige ich noch die Informationen über Eure Tochter, nach denen ich Euch gefragt habe, Miandra!"
#754
Posté 17 juillet 2010 - 08:06
Sie blickte wütend aus dem Fenster, und nur kurz darauf später setzte sich Lian zu ihr an den Tisch. Wieso konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen, dachte sie sich, und sie war zum ersten Mal froh, dass sie von Vernita angesprochen wurde. Dann begann sie zu kurz lachen und wandte sich an sie, „Nein dazu wird es garantiert nicht kommen …“, dann stand sie wieder auf und ging zu Vernita an die Theke und drehte Lian den kalten Rücken zu.
„Verzeiht ich.. wollte Euch nicht warten lassen, aber ich wurde gerade von dem Moment überrumpelt. Sie heißt Elana, benannt nach der Mutter meines ehemaligen Mannes. Sie ist neun Jahre alt, ich bekam sie mit achtzehn. Sie hat schwarze schulterlange Haare, wunderschöne braune Augen, auch wenn sie mich an ihren säuferischen dummen Vater erinnern. Ihre Haut ist etwas heller als die meine, aber ich durfte mir oft genug anhören, dass ich sie niemals als meine Tochter hätte abstreiten können. Vor ungefähr drei Wochen wurde sie von den Männern entführt, wo ich Euch den Brief gezeigt habe. Sie sind sehr korrupt und haben, wie ich bereits sagte, überall ihre Finger im Spiel … Doch ich habe keine Ahnung, wozu sie meine Tochter und einige andere der Mädchen meines ehemaligen Wohnortes entführt haben .. Nur der Erbauer weiß..“, sie machte eine kurze Pause und starrte geradeaus, als wären ihr erst jetzt beim erzählen die Möglichkeiten wieder eingefallen, was sie alles mit den jungen Mädchen hätten anstellen können … doch sie schob den Gedanken nur einen kleinen Moment später wieder auf die Seite.
„Ehm ja, mein Mann verkaufte immer einen Teil unserer Ernte an sie. Ich weiß nicht genau, wie es überhaupt so weit kommen konnte, er hat es mir nie gesagt. Doch wahrscheinlich hatte er keine andere Wahl, denn als unsere Ernte nur sehr knapp ausfiel, konnten wir nichts mehr davon abgeben. Wir wären an den unfruchtbaren kalten Tagen verhungert. Naja daraufhin brannten sie alles nieder, ermordeten jeden, außer der jungen Mädchen die sie mitgeschleppt haben ... und mir, da ich zu dem Zeitpunkt, an einem anderen Ort war … vielleicht wollte der Erbauer es so, ich weiß es nicht …“
„Verzeiht ich.. wollte Euch nicht warten lassen, aber ich wurde gerade von dem Moment überrumpelt. Sie heißt Elana, benannt nach der Mutter meines ehemaligen Mannes. Sie ist neun Jahre alt, ich bekam sie mit achtzehn. Sie hat schwarze schulterlange Haare, wunderschöne braune Augen, auch wenn sie mich an ihren säuferischen dummen Vater erinnern. Ihre Haut ist etwas heller als die meine, aber ich durfte mir oft genug anhören, dass ich sie niemals als meine Tochter hätte abstreiten können. Vor ungefähr drei Wochen wurde sie von den Männern entführt, wo ich Euch den Brief gezeigt habe. Sie sind sehr korrupt und haben, wie ich bereits sagte, überall ihre Finger im Spiel … Doch ich habe keine Ahnung, wozu sie meine Tochter und einige andere der Mädchen meines ehemaligen Wohnortes entführt haben .. Nur der Erbauer weiß..“, sie machte eine kurze Pause und starrte geradeaus, als wären ihr erst jetzt beim erzählen die Möglichkeiten wieder eingefallen, was sie alles mit den jungen Mädchen hätten anstellen können … doch sie schob den Gedanken nur einen kleinen Moment später wieder auf die Seite.
„Ehm ja, mein Mann verkaufte immer einen Teil unserer Ernte an sie. Ich weiß nicht genau, wie es überhaupt so weit kommen konnte, er hat es mir nie gesagt. Doch wahrscheinlich hatte er keine andere Wahl, denn als unsere Ernte nur sehr knapp ausfiel, konnten wir nichts mehr davon abgeben. Wir wären an den unfruchtbaren kalten Tagen verhungert. Naja daraufhin brannten sie alles nieder, ermordeten jeden, außer der jungen Mädchen die sie mitgeschleppt haben ... und mir, da ich zu dem Zeitpunkt, an einem anderen Ort war … vielleicht wollte der Erbauer es so, ich weiß es nicht …“
Modifié par Kaysallie, 17 juillet 2010 - 08:10 .
#755
Posté 17 juillet 2010 - 08:20
Vernita verspeiste in Ruhe ihr Frühstück, während sie Miandra aufmerksam zuhörte und sich jedes Wort einprägte. Als die Frau mit ihren Ausführungen am Ende war, strich sie sich nachdenklich über das Kinn.
"Mmhh", meinte sie langgezogen. "Die Informationen sind zwar etwas vage, aber ich werde sehen, ob ich was aus unserer Krähe herausbekomme. Wird aber eine Zeit lang dauern, da sich diese Anführerinen immer für besonders tough halten."
Sie trank ihren Krug leer und knallte ihn auf die Theke. Der Wirt, der am Ende des Tresens vor sich hingedöst hatte, schreckte bei dem Geräusch auf.
"Ihr werdet mich jetzt entschuldigen müssen", grinste Vernita dreckig, während sie zum Ausgang der Taverne schritt. "Aber ich muß noch einer Schlange die Giftzähne ziehen!"
Sie lachte laut auf und verließ kurz darauf das Gebäude.
"Mmhh", meinte sie langgezogen. "Die Informationen sind zwar etwas vage, aber ich werde sehen, ob ich was aus unserer Krähe herausbekomme. Wird aber eine Zeit lang dauern, da sich diese Anführerinen immer für besonders tough halten."
Sie trank ihren Krug leer und knallte ihn auf die Theke. Der Wirt, der am Ende des Tresens vor sich hingedöst hatte, schreckte bei dem Geräusch auf.
"Ihr werdet mich jetzt entschuldigen müssen", grinste Vernita dreckig, während sie zum Ausgang der Taverne schritt. "Aber ich muß noch einer Schlange die Giftzähne ziehen!"
Sie lachte laut auf und verließ kurz darauf das Gebäude.
Modifié par Aliens Crew, 17 juillet 2010 - 08:29 .
#756
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 08:40
Guest_Juleiila_*
Lian biss die Zähne zusammen, und sein Hund blickte ihn unsicher an, mit einem leichten knurren. Er musste das versprechen einhalten, er musste. Er hatte es gegeben und so solle es auch sein. Er warf dem Hund eine Wurst zu, die er aufschnappte und stand auf. Kurz holte er tief Luft bevor er sich an sie wandte.
"Okay Ihr wollt meine Hilfe nicht, bekommt sie dennoch. Jedoch werde ich alleine gehen. Und kommt ja nicht auf die Idee Euch zu bedanken wenn ich sie finde. Dann werde ich verschwinden aus Eurem lästigen Leben.", zischte Lian und ging zusammen mit sienem Hund aus der Taverne. Er hatte so die wichtigsten Informationen erhalten als Miandra mit Vernita redete. Das musste reichen.
Ohne eine Antwort abzuwarten, verließen der Mabari und Lian Lothering, und begaben sich weiter in die Wälder. Sie striffen weiter in der Hoffnung neuer Spuren, striffen durch Wald und Feld, ohne auch nur Brut oder sonstigem zu begegnen, was Lian sehr komisch vorkam.
Er fing an ein Lied zu pfeifen, ein Kinderlied, das er zusammen mit seiner damaligen Freundin als Kinder immer zusammen sang. Die die er verlor, und die die ihn so an Miandra erinnerte. Bei Andraste, sie hätten Geschwister sein können.
Plötzlich kamen sie an einem Haus vorbei, das dahinter ein kleines Feld beherbergte. Schlagartig hörte Lian zu pfeifen auf, und blieb mit dem Mabari stehen. Sie hörten jemanden Schluchzten. Eine Frau.
Vorsichtig näherte sich Lian dem Haus, ging dahinter, denn das Weinen kam von dem Feld. Dort sah er sie. Eine Frau, knieend und weinend über der Leiche eines Mannes. Er war blutüberströmt, die Kehle aufgeschlitzt, und abgestochen.
"Sccccccht. Was ist denn hier Passiert?", fragte Lian während er sich der Frau näherte und ihr eine Hand auf die Schulter legte.
"Sie....Sie....haben meine Kinder...", heulte die Frau, "Und meinen .... Mann....den...haben sie umgebracht."
Lian grübelte, hielt sich eine Hand ans Kinn und fragte.
"Einige Männer die Kinder entführt haben? Konntet Ihr ihnen zufällig nicht das bezahlen, was sie wollten?"
Die Frau stand auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und blickte Lian total verwirrt an.
"Woher wisst Ihr davon?", fragte sie.
"Ich bin auf der Suche nach ihnen. Sie werden bezahlen, für das was sie getan haben. Gerechtigkeit muss walten. Könnt ihr mir sagen wo sie lang gegangen sind?"
Die Frau begann wieder zu weinen, und hielt zittrig eine Hand nach rechts, und begann wieder zu schluchzten.
"Dort lang. Dort lang. Ich ...ich weiß nur, das man an einem riesigen Tempel vorbei kommt, und dann ein Ort voller Wald. Danach wird nichts mehr sein. Nichts außer dem Meer. BITTE BRINGT MIR MEINE KINDER!!!" schrie sie.
"Das werde ich.", antwortete Lian. "Ich werde mein bestes geben. Passt weiter auf Euch auf." sagte er und wandte sich ab, weiter auf die Suche, in Richtung des Tempels.
"Der Erbauer segne Euch ...", flüsterte die Frau hinterher.
"Okay Ihr wollt meine Hilfe nicht, bekommt sie dennoch. Jedoch werde ich alleine gehen. Und kommt ja nicht auf die Idee Euch zu bedanken wenn ich sie finde. Dann werde ich verschwinden aus Eurem lästigen Leben.", zischte Lian und ging zusammen mit sienem Hund aus der Taverne. Er hatte so die wichtigsten Informationen erhalten als Miandra mit Vernita redete. Das musste reichen.
Ohne eine Antwort abzuwarten, verließen der Mabari und Lian Lothering, und begaben sich weiter in die Wälder. Sie striffen weiter in der Hoffnung neuer Spuren, striffen durch Wald und Feld, ohne auch nur Brut oder sonstigem zu begegnen, was Lian sehr komisch vorkam.
Er fing an ein Lied zu pfeifen, ein Kinderlied, das er zusammen mit seiner damaligen Freundin als Kinder immer zusammen sang. Die die er verlor, und die die ihn so an Miandra erinnerte. Bei Andraste, sie hätten Geschwister sein können.
Plötzlich kamen sie an einem Haus vorbei, das dahinter ein kleines Feld beherbergte. Schlagartig hörte Lian zu pfeifen auf, und blieb mit dem Mabari stehen. Sie hörten jemanden Schluchzten. Eine Frau.
Vorsichtig näherte sich Lian dem Haus, ging dahinter, denn das Weinen kam von dem Feld. Dort sah er sie. Eine Frau, knieend und weinend über der Leiche eines Mannes. Er war blutüberströmt, die Kehle aufgeschlitzt, und abgestochen.
"Sccccccht. Was ist denn hier Passiert?", fragte Lian während er sich der Frau näherte und ihr eine Hand auf die Schulter legte.
"Sie....Sie....haben meine Kinder...", heulte die Frau, "Und meinen .... Mann....den...haben sie umgebracht."
Lian grübelte, hielt sich eine Hand ans Kinn und fragte.
"Einige Männer die Kinder entführt haben? Konntet Ihr ihnen zufällig nicht das bezahlen, was sie wollten?"
Die Frau stand auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und blickte Lian total verwirrt an.
"Woher wisst Ihr davon?", fragte sie.
"Ich bin auf der Suche nach ihnen. Sie werden bezahlen, für das was sie getan haben. Gerechtigkeit muss walten. Könnt ihr mir sagen wo sie lang gegangen sind?"
Die Frau begann wieder zu weinen, und hielt zittrig eine Hand nach rechts, und begann wieder zu schluchzten.
"Dort lang. Dort lang. Ich ...ich weiß nur, das man an einem riesigen Tempel vorbei kommt, und dann ein Ort voller Wald. Danach wird nichts mehr sein. Nichts außer dem Meer. BITTE BRINGT MIR MEINE KINDER!!!" schrie sie.
"Das werde ich.", antwortete Lian. "Ich werde mein bestes geben. Passt weiter auf Euch auf." sagte er und wandte sich ab, weiter auf die Suche, in Richtung des Tempels.
"Der Erbauer segne Euch ...", flüsterte die Frau hinterher.
#757
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 09:00
Guest_Juleiila_*
Lian machte sich weiter auf den Weg, durch die kühlen Wälder. Wieder pfiff er sein Lied, und der Mabari schwenkte seinen Kopf dazu. Lian überlegte. Es waren mehrere Männer. Wenn sie so etwas wie ein Versteck hatten, müssten dort mehrere Männer sein. An verschiedenen Orten Positioniert. Zur Wache aufgestellt. Lian kannte sich mit entführungen aus. Früher hatte er seine Freundin dabei. Sie konnte umgehen mit Pfeilen und Bogen. So konnte man einen Wachposten nach dem anderen erledigen. Ohne das man auffiel.
Lian hielt hinne, und der Mabari setzte sich hin. Wie gesteuert ging er auf einen der Bäume zu. Brach sich einen dicken Ast ab, und setzte sich auf einen Stein.
"Ruh dich aus kleiner. Das hier wird dauern."
Der Mabari gehorchte und legte sich zum Schlafen. Die Ohren hielt er steif, um jemanden zu hören, falls denn auch jemand kommen würde.
Er griff in den Rucksack, und getraute sich nie das zu holen was er rausholte. IHREN Dolch.
Die Klinge war fein geschliffen, mit Rillen an der oberen Seite um das Opfer schleunigst zu töten. Der Griff war aus schwarzem Leder, mit grünem Schlangenleder als verzierung. Wie eine Rosengirlande, war er verziert.
Lian blickte starr darauf, und seufzte.
"Ich werde Miandra helfen. Mit dir an meiner Seite." Dann gab er einen Kuss auf den Griff und fing an.
Er schnitzte sich einen Bogen, stunden vergingen, und man konnte nur seinen Atem und die Schnitzgeräusche hören. Zu guter letzt schnitzte er ein paar Löcher in die Enden. Dort wo er das Seil befestigen würde.
Als letztes holte er eine elastische Naturschnur aus seinem Rucksack, die er in den Bogen spannte, so fest es ging. Die Pfeile hatte er noch von seiner Freundin. So um die 30 Stück. Schwarz, aus edlem Metalle mit silbernen Pfeilspitzen die ebenfalls Zacken daran hatten. Ein wenig brachte sie Lian bei mit dem Bogen umzugehen, und er traf auch so ziemlich immer. Denn fiel sie mal aus, so musste er einspringen.
Die ganze Arbeit erforderte ein paar Stunden anspannung, und es dämmerte. Lian rappelte sich auf, und sammelte Holz. Mit zwei Steinen, und etwas trockenem Laub versuchte er ein Feuer zu entfachen. Was auch geling, aber nach langer Zeit.
"Man man man, wo sind denn die Magier wenn man sie mal braucht? Tss...." sagte er und setzte sich vor das Lagerfeuer.
Er holte eine der Pfeile heraus, und das Rehfleisch war er in Mundgerechte Würfel schnitt. So aß er zu Abend, und legte sich letztlich schlafen. Unter den Freien Himmel. Die Sterne flackerten auf, und einer leuchtete besonders Hell. Die Wolken waren belichtet von dem Licht des Mondes, und er konnte Miandras Gesicht darin erkennen, bevor er einschlief.
Lian hielt hinne, und der Mabari setzte sich hin. Wie gesteuert ging er auf einen der Bäume zu. Brach sich einen dicken Ast ab, und setzte sich auf einen Stein.
"Ruh dich aus kleiner. Das hier wird dauern."
Der Mabari gehorchte und legte sich zum Schlafen. Die Ohren hielt er steif, um jemanden zu hören, falls denn auch jemand kommen würde.
Er griff in den Rucksack, und getraute sich nie das zu holen was er rausholte. IHREN Dolch.
Die Klinge war fein geschliffen, mit Rillen an der oberen Seite um das Opfer schleunigst zu töten. Der Griff war aus schwarzem Leder, mit grünem Schlangenleder als verzierung. Wie eine Rosengirlande, war er verziert.
Lian blickte starr darauf, und seufzte.
"Ich werde Miandra helfen. Mit dir an meiner Seite." Dann gab er einen Kuss auf den Griff und fing an.
Er schnitzte sich einen Bogen, stunden vergingen, und man konnte nur seinen Atem und die Schnitzgeräusche hören. Zu guter letzt schnitzte er ein paar Löcher in die Enden. Dort wo er das Seil befestigen würde.
Als letztes holte er eine elastische Naturschnur aus seinem Rucksack, die er in den Bogen spannte, so fest es ging. Die Pfeile hatte er noch von seiner Freundin. So um die 30 Stück. Schwarz, aus edlem Metalle mit silbernen Pfeilspitzen die ebenfalls Zacken daran hatten. Ein wenig brachte sie Lian bei mit dem Bogen umzugehen, und er traf auch so ziemlich immer. Denn fiel sie mal aus, so musste er einspringen.
Die ganze Arbeit erforderte ein paar Stunden anspannung, und es dämmerte. Lian rappelte sich auf, und sammelte Holz. Mit zwei Steinen, und etwas trockenem Laub versuchte er ein Feuer zu entfachen. Was auch geling, aber nach langer Zeit.
"Man man man, wo sind denn die Magier wenn man sie mal braucht? Tss...." sagte er und setzte sich vor das Lagerfeuer.
Er holte eine der Pfeile heraus, und das Rehfleisch war er in Mundgerechte Würfel schnitt. So aß er zu Abend, und legte sich letztlich schlafen. Unter den Freien Himmel. Die Sterne flackerten auf, und einer leuchtete besonders Hell. Die Wolken waren belichtet von dem Licht des Mondes, und er konnte Miandras Gesicht darin erkennen, bevor er einschlief.
Modifié par Juleiila, 17 juillet 2010 - 09:04 .
#758
Guest_Juleiila_*
Posté 17 juillet 2010 - 10:14
Guest_Juleiila_*
Die ersten Vögel zwitscherten, es war noch nicht mal richtig hell. Die Sonne war noch nicht zu sehen, und der Mabari bewegte sich zu Lian. Er schleckte ihn wieder im Gesicht ab und Lian erwachte lachend.
"Wäähh hör auf." sagte er und der Mabari bellte glücklich.
"Jaja wir gehen schon weiter. Wir dürfen keine Zeit verlieren." sagte er, worauf wieder ein glückliches Bellen folgte.
Das Lagerfeuer war bereits erloschen, dennoch zerstreute es Lian mit seinen Füßen. Durchdringen konnte nichts, es waren massivste Plattenstiefel. Und er wollte nicht das ihm auch nur irgendeiner folgte. Das hier war sein Bier.
Der Wind wehte, und Lian schwang sich wieder seinen Umhang um, nachdem er den Bogen versteckt auf dem Rücken hatte. So konnte man ihn nicht sehen. Den Dolch seiner Freundin steckte er in den Stiefel. Nur seine Schwerter konnte man sehen. Zu letzt schwang er seinen Rucksack auf die Schultern, striff sich wieder die Kaputze über den Kopf und machte sich mit seinem Hund auf den Weg.
Immer dort lang hatte die Frau gesagt. Und so folgte er dem Weg.
So langsam lichtete sich der Wald und man konnte eine Art Tempel sehen. Das musste der sein, von dem die Frau gesprochen hatte.
Einige Stufen führten hinauf, er hatte ein falches Dach das von runden Säulen befestigt wurde. Dennoch blieb er stehen. Vor zwei der Tempelsäulen standen Männer. Zwei konnte er sehen mehr nicht.
"Lets Showtime. Knie dich hin kleiner."
Lian stellte sich hinter einen Baum, und blinzelte daneben hervor. Dann holte er seinen Bogen, und zwei Pfeile heraus.
Er legte an, spannte, und zielte. Es zischte und der erste Pfeil flog, dem ersten Mann direkt zwischen die Augen. So schnell konnte der zweite Mann gar nicht schauen, hatte er ebenfalls einen in der Stirn.
"Die Rache Euch bekomme." flüsterte Lian, und in diesem Moment schien er ganz ein anderer Mensch zu sein. Er tat das was er vorhatte, warum er hier auf Reisen war.
Lian holte einen weiteren Pfeil und spannte ihn, bevor er losging. Beide schlichen nach vorne, zu den Männern. Lian durchsuchte die Taschen der Männer. Er fand ein bisschen Gold, was zu essen, und etwas was er beinahe übersehen hatte.
Einen Zettel.
Es war so eine Art Kaufvertrag samt Karte. Es bezeichnete den Weg von dem Tempel bis zu einem Haus am Meer. Lian begann zu lesen.
"100 Silberlinge, pro Mädchen. Sie wird für etwas bestimmt sein. Braune Augen soll sie haben, mit schwarzem Haar. Einen schönen Haut Teint, nicht zu Hell und nicht zu Dunkel..." weiter ging es nicht, denn der Zettel war zerrissen. Da fehlte eine Hälfte.
"Was zum...." Lian befürchtete das Schlimmste. Die Mädchen, die teils auch Kinder waren, verkauft wurden. Als Sklaven oder ...sonstiges. Er musste schneller werden. Wer weiß was den Kindern schon passiert war.
Geduckt schlich Lian weiter, der Mabari still daneben ebenfalls wie auf Jagd. Wieder waren dort zwei Männer, und hier drinnen hallte es bestimmt.
Ein kurzer Blick zum Mabari, und er schlich voran. Als der Hund hinter einem der Männer stand Sprang er von hinten an seinen Hals, und zerfetzte die gesamte Kehle. So das man die Halswirbel sah, und man hörte, wie die Sehnen rissen.
Lian schlich in der Zeit auf einen der anderen Männer zu. Von hinten packte er ihn, hielt ihm den Mund zu und durchschnitt seine Kehle. Das Blut spritze nach Vorne gegen eine der Säulen.
"Uhhh" lachte Lian, und wedelte mit seiner Hand.
Nun war der Raum leer bis auf eines.
Der Tempel endete nicht mit einem Ausgang sondern mit einem Raum. Lian konnte die Tür sehen jedoch wusste er nicht was ihn erwarten würde. Das schlimme war, das man nicht wusste, wie viele Männer sich hinter der Tür befanden. Dennoch hatte er einen Plan.
Beide näherten sich leise der Tür und Lian lauschte. Die Männer unterhielten sich über Sklavenhandel, über Kinder! Und ab da wusste Lian das er richtig war.
Der Mabari blieb vor der Tür, und Lian stellte sich daneben.
Er klopfte.
Einer der Männer öffnete die Tür und wurde sofort vom Mabari zu Boden gerissen und zerfleischt. Weitere Männer Liefen aus der Tür, einer erhielt Lians Dolch genau in der Wirbelsäule und fiel Tod um. Währenddessen schoss einer der Männer einen Dolch in Lians Oberarm. Lian seufzte Kurz auf, zog seine Schwerter und griff den Mann an, den er Köpfte, in dem er die Schwerter die eine Schere anlegte.
Im Raum kämpfte der Mabari bereits mit weiteren zwei Männern. Aber ein Mann...hielt sich raus und belachte das Spektakel. Das musste einer der Anführer gewesen sein.
Lian stürmte auf ihn zu, und kreuzte seine Klingen.
"WO SIND DIE KINDER!!!" Schrie Lian, doch der Mann lachte nur und kämpfte weiter. Er schwang sein Schwert und schmiss Lian mit einem Schild zu Boden.Währenddessen hatte der Mabari schon die beiden anderen Männer getötet. Laut bellte er auf, fletschte seine Zähne wollte abspringen, doch Lian schrie. "AUS! BLEIB WO DU BIST!" und stand wieder auf. Er stoß den Mann mit seinem Fuß gegen die Wand, und hielt ihm das Schwert an die Kehle.
"Wo sind die Kinder!!! Ich frage kein weiteres mal!"
"Hahahaha" der Mann lachte. "Das...werdet Ihr nicht von mir erfahren!"
"GENUG!!" Das letzte Wort fiel, und Lian stach mit dem Schwert in sein Hals, wodurch das Blut in sein Gesicht spritzte.
Er steckte das Schwert wieder in die Scheide, holte den Dolch aus dem Rücken des Mannes und atmete tief ein. Mit der einen hand wischte er sich das Blut flüchtig aus dem Gesicht und er spuckte einmal auf den Boden.
"Ich habe nicht mehr weit...." sagte er und ging zu diesem Schreibtisch wo sich Unterlagen befanden. Unteranderem die zweite Hälfte des Zettels. Mit dem weiterem Weg. Von der Hütte am Meer über die Gewässer zu einer Insel.
Lian steckte den Zettel weg, und machte sich mit seinem Hund auf den Weg zu der Hütte, die am Meer stand. Die Leute musste er ebenfalls ausschalten, bevor er an die Insel fuhr. Denn nur so konnte das alles ein Ende haben.
"Wäähh hör auf." sagte er und der Mabari bellte glücklich.
"Jaja wir gehen schon weiter. Wir dürfen keine Zeit verlieren." sagte er, worauf wieder ein glückliches Bellen folgte.
Das Lagerfeuer war bereits erloschen, dennoch zerstreute es Lian mit seinen Füßen. Durchdringen konnte nichts, es waren massivste Plattenstiefel. Und er wollte nicht das ihm auch nur irgendeiner folgte. Das hier war sein Bier.
Der Wind wehte, und Lian schwang sich wieder seinen Umhang um, nachdem er den Bogen versteckt auf dem Rücken hatte. So konnte man ihn nicht sehen. Den Dolch seiner Freundin steckte er in den Stiefel. Nur seine Schwerter konnte man sehen. Zu letzt schwang er seinen Rucksack auf die Schultern, striff sich wieder die Kaputze über den Kopf und machte sich mit seinem Hund auf den Weg.
Immer dort lang hatte die Frau gesagt. Und so folgte er dem Weg.
So langsam lichtete sich der Wald und man konnte eine Art Tempel sehen. Das musste der sein, von dem die Frau gesprochen hatte.
Einige Stufen führten hinauf, er hatte ein falches Dach das von runden Säulen befestigt wurde. Dennoch blieb er stehen. Vor zwei der Tempelsäulen standen Männer. Zwei konnte er sehen mehr nicht.
"Lets Showtime. Knie dich hin kleiner."
Lian stellte sich hinter einen Baum, und blinzelte daneben hervor. Dann holte er seinen Bogen, und zwei Pfeile heraus.
Er legte an, spannte, und zielte. Es zischte und der erste Pfeil flog, dem ersten Mann direkt zwischen die Augen. So schnell konnte der zweite Mann gar nicht schauen, hatte er ebenfalls einen in der Stirn.
"Die Rache Euch bekomme." flüsterte Lian, und in diesem Moment schien er ganz ein anderer Mensch zu sein. Er tat das was er vorhatte, warum er hier auf Reisen war.
Lian holte einen weiteren Pfeil und spannte ihn, bevor er losging. Beide schlichen nach vorne, zu den Männern. Lian durchsuchte die Taschen der Männer. Er fand ein bisschen Gold, was zu essen, und etwas was er beinahe übersehen hatte.
Einen Zettel.
Es war so eine Art Kaufvertrag samt Karte. Es bezeichnete den Weg von dem Tempel bis zu einem Haus am Meer. Lian begann zu lesen.
"100 Silberlinge, pro Mädchen. Sie wird für etwas bestimmt sein. Braune Augen soll sie haben, mit schwarzem Haar. Einen schönen Haut Teint, nicht zu Hell und nicht zu Dunkel..." weiter ging es nicht, denn der Zettel war zerrissen. Da fehlte eine Hälfte.
"Was zum...." Lian befürchtete das Schlimmste. Die Mädchen, die teils auch Kinder waren, verkauft wurden. Als Sklaven oder ...sonstiges. Er musste schneller werden. Wer weiß was den Kindern schon passiert war.
Geduckt schlich Lian weiter, der Mabari still daneben ebenfalls wie auf Jagd. Wieder waren dort zwei Männer, und hier drinnen hallte es bestimmt.
Ein kurzer Blick zum Mabari, und er schlich voran. Als der Hund hinter einem der Männer stand Sprang er von hinten an seinen Hals, und zerfetzte die gesamte Kehle. So das man die Halswirbel sah, und man hörte, wie die Sehnen rissen.
Lian schlich in der Zeit auf einen der anderen Männer zu. Von hinten packte er ihn, hielt ihm den Mund zu und durchschnitt seine Kehle. Das Blut spritze nach Vorne gegen eine der Säulen.
"Uhhh" lachte Lian, und wedelte mit seiner Hand.
Nun war der Raum leer bis auf eines.
Der Tempel endete nicht mit einem Ausgang sondern mit einem Raum. Lian konnte die Tür sehen jedoch wusste er nicht was ihn erwarten würde. Das schlimme war, das man nicht wusste, wie viele Männer sich hinter der Tür befanden. Dennoch hatte er einen Plan.
Beide näherten sich leise der Tür und Lian lauschte. Die Männer unterhielten sich über Sklavenhandel, über Kinder! Und ab da wusste Lian das er richtig war.
Der Mabari blieb vor der Tür, und Lian stellte sich daneben.
Er klopfte.
Einer der Männer öffnete die Tür und wurde sofort vom Mabari zu Boden gerissen und zerfleischt. Weitere Männer Liefen aus der Tür, einer erhielt Lians Dolch genau in der Wirbelsäule und fiel Tod um. Währenddessen schoss einer der Männer einen Dolch in Lians Oberarm. Lian seufzte Kurz auf, zog seine Schwerter und griff den Mann an, den er Köpfte, in dem er die Schwerter die eine Schere anlegte.
Im Raum kämpfte der Mabari bereits mit weiteren zwei Männern. Aber ein Mann...hielt sich raus und belachte das Spektakel. Das musste einer der Anführer gewesen sein.
Lian stürmte auf ihn zu, und kreuzte seine Klingen.
"WO SIND DIE KINDER!!!" Schrie Lian, doch der Mann lachte nur und kämpfte weiter. Er schwang sein Schwert und schmiss Lian mit einem Schild zu Boden.Währenddessen hatte der Mabari schon die beiden anderen Männer getötet. Laut bellte er auf, fletschte seine Zähne wollte abspringen, doch Lian schrie. "AUS! BLEIB WO DU BIST!" und stand wieder auf. Er stoß den Mann mit seinem Fuß gegen die Wand, und hielt ihm das Schwert an die Kehle.
"Wo sind die Kinder!!! Ich frage kein weiteres mal!"
"Hahahaha" der Mann lachte. "Das...werdet Ihr nicht von mir erfahren!"
"GENUG!!" Das letzte Wort fiel, und Lian stach mit dem Schwert in sein Hals, wodurch das Blut in sein Gesicht spritzte.
Er steckte das Schwert wieder in die Scheide, holte den Dolch aus dem Rücken des Mannes und atmete tief ein. Mit der einen hand wischte er sich das Blut flüchtig aus dem Gesicht und er spuckte einmal auf den Boden.
"Ich habe nicht mehr weit...." sagte er und ging zu diesem Schreibtisch wo sich Unterlagen befanden. Unteranderem die zweite Hälfte des Zettels. Mit dem weiterem Weg. Von der Hütte am Meer über die Gewässer zu einer Insel.
Lian steckte den Zettel weg, und machte sich mit seinem Hund auf den Weg zu der Hütte, die am Meer stand. Die Leute musste er ebenfalls ausschalten, bevor er an die Insel fuhr. Denn nur so konnte das alles ein Ende haben.
#759
Posté 18 juillet 2010 - 01:55
Das Weib saß immer noch auf seiner Hüfte und schaute ihn mit ihren kalten Augen an.
Es war so real...und er spürte ihre Anwesenheit...immer stärker.
Die Welt um ihn herum schien sich zu drehen.
Ihm wurde wieder warm und er fühlte etwas.
Seine Seele kehrte langsam aber sicher wieder in seinen Körper zurück.
Doch die Frau...war immer noch da. War es eine Täuschung?
Nein...das konnte nicht sein...
...
Ripper riss die Augen auf und starrte ihr direkt in die Augen......
#760
Guest_Avalin_*
Posté 18 juillet 2010 - 02:34
Guest_Avalin_*
Avalin sah wie der Krieger die Augen öffnete und sie mit seinen grünen Augen anstarrte. Sie legte den Kopf etwas schräg und blickte ihn an.
Er hatte etwas sehr faszinierendes und anziehendes an sich.
Avalin riss sich von seinem Anblick los und griff ihm an die Hand um den Puls zu kontrollieren. Er ging um einiges schneller als zuvor.
Sie sah ihn von der Seite an.
„Geht es Euch gut?“, fragte sie kühl.
Er hatte etwas sehr faszinierendes und anziehendes an sich.
Avalin riss sich von seinem Anblick los und griff ihm an die Hand um den Puls zu kontrollieren. Er ging um einiges schneller als zuvor.
Sie sah ihn von der Seite an.
„Geht es Euch gut?“, fragte sie kühl.
#761
Posté 18 juillet 2010 - 11:49
Vernita betrat die verfallene Kirche. Am anderen Ende der großen Halle stand der alte Altar, auf dem die Elfe in der letzten Nacht Raswenjá gefesselt hatte. Deren Männer lagen immer noch tot auf dem Boden und die ersten Fliegen tummelten sich schon auf den Leichen. Es roch nach Blut und Verwesung.
Die Elfe durchstöberte die Taschen der Toten und steckten deren Geld ein, bevor sie durch den Raum zum Altar ging. Die Schritte ihrer Panzerstiefel hallten laut und blechern durch das Gebäude. Ein Grinsen legte sich auf Vernitas Gesicht, als sie sah, daß ihre Gefangene sich auf dem Altar hin- und herwand. Doch sie konnte die Fesseln nicht lösen.
"Guten Morgen! Ihr seid also erwacht, Schlange!" rief die Elfe durch den Raum, bevor sie lauthals zu lachen begann. "Das ist gut! Dann können wir ja gleich anfangen!"
Als Vernita den Altar erreicht hatte, sah sie Raswenjá direkt ins Gesicht. Wütend funkelten die Augen der Krähe die Elfe an. Diese grinste sie nur an. Vernita hörte ein klirrendes Geräusch. Sie sah kurz nach oben un bemerkte zum ersten Mal, die beiden Ketten mit den Handschellen daran, die über dem Altar an der Decke befestigt worden waren. Die Elfe blickte sich weiter um, wobei sie in der ehemaligen Bücherecke der Kirche auf mehrere Tische stieß, auf denen Zangen, Knüppel, Messer, Peitschen und andere Dinge lagen, mit denen man einen anderen sehr weh tun konnte. Raswenjá hatte sich hier eine richtig schöne Folterkammer eingerichtet.
"Wie ich sehe, haben wir beide ähnliche Freizeitbeschäftigungen, Schlange", grinste Vernita ihre Gefangene an und sah ihr wieder direkt in die Augen. Sie nahm Raswenjá den Knebel ab, doch diese starrte sie weiterhin nur hasserfüllt an. "Wollt ihr mir jetzt vielleicht meine Fragen beantworteten, oder muß ich Euer Spielzeug an Euch testen, hmm?" Die Stimme der Elfe klang verächtlich.
"Von mir erfahrt Ihr nichts!" keifte die Krähe, bevor sie der Elfe ins Gesicht spukte. Diese schloß nur für einen Moment die Augen, bevor sie sich mit einer lässigen Handbewegung den Schleim abwischte.
"Wie Ihr wollt", bemerkte Vernita gespielt enttäuscht, während sie begann die Frau auf dem Altar auszuziehen. Zuerst entfernte sie alle Rüstungsteile und dann alle Kleidungsstücke, die Raswenjá darunter trug. Schließlich lag sie völlig nackt vor der Elfe.
"Ihr habt wirklich einen schönen Körper, Schlange", flüsterte die Elfe fast sanft, während sie mit ihren Fingern über diesen strich. Sie berührte die Brust der Frau, spielte kurz mit deren Warzen, bevor sie ihre Finger weiter nach unten wandern ließ. Vernita streichelte den Bauch der Frau, dann das Becken und schließlich fuhr sie mit dem rechten Bein fort, bis sie die Füße der Frau erreicht hatte. Der Körper Raswenjás verkrampfte sich, und sie versuchte erneut sich loszureißen. Vergeblich. "Ich frage mich, wie viele Männer diesem schönen Körper schon zum Opfer gefallen sind. Und auch wie viele Frauen."
Einen Moment lächelte Vernita noch, bevor dieses Lächeln abrupt zerfiel und zu einer steinernen, verzerrten Maske wurde. Völlig unvermittelt zog sie eines ihrer Schwerter, legte es unter Raswenjás Fuß und schnitt ihr mit einer schnellen Bewegung die Sehnen durch. Anschließend griff sie sich den zweiten Fuß und wiederholte den Vorgang. Die Krähe keuchte schmerzerfüllt auf.
"Das ist nur, damit Ihr nicht einfach weglauft, Süße", lächelte die Elfe übertrieben freundlich, während sie ihr Schwert wieder wegsteckte. Anschließend nahm sie etwas Verbandszeug und versorgte damit die frischen Wunden. "Und das ist, damit Ihr nicht verblutet. Schließlich haben wir beide ja noch viel vor."
Vernita ging zu den Folterutensilien und besorgte sich einen schweren Hammer und eine Peitsche. Als sie ihre Gefangene wieder erreicht hatte, warf sie die Peitsche vorerst auf den Boden. Dann schritt sie an das Kopfende des Altars, holte kurz mit dem Hammer aus und ließ diesen auf den rechten Ellenbogen der gefesselten Frau niedersausen. Dieser brach mit einem laut knackenden Geräusch. Raswenjá schrie kreischend auf. Ihr ganzer Körper bäumte sich vor Schmerzen auf.
"Tut weh nicht", spottete die Elfe, bevor sie dieselbe Prozedur an Raswnejás linken Arm wiederholte. "Aber auf die Art leistet ihr mir wenigstens keinen Widerstand mehr."
Vernita warf den Hammer zur Seite, bevor sie die Ketten von der Decke herabließ. Sie legte Raswenjá die Handschellen an und ließ sie einrasten. Anschließend befreite Vernita ihre Gefangene von ihren anderen Fesseln. Aufgrund ihrer gebrochenen Knochen und zerschnittenen Sehnen konnte sich die Krähe nicht wehren, als Vernita sie mit einigen kräftigen Zügen in die Luft hob. Die Elfe ließ ihr Opfer zu Boden sinken, bevor sie die Kette befestigte, damit Raswenjá stehen blieb.
"Dann beginnen wir mal mit der Aufwärmphase, was?" meinte die Elfe grinsend, wobei sie die Peitsche und ein Stück Holz zur Hand nahm. Dieses stopfte sie der Krähe in den Mund. "Hier. Damit Ihr Eure Beißerchen nicht verliert. Schließlich habt Ihr mir ja noch viel zu erzählen."
Die Elfe trat zwei Schritte zurück, so daß sie hinter Raswenjá stand. Ihr Blick glitt noch einmal über den gestreckten, nackten Körper der Frau. So makellos wie er im Moment noch aussah, würde er nie wieder sein. Sie holte mit der Peitsche aus und schlug gleich darauf zu. Die Krähe zuckte zusammen, als die Peitsche einen blutigen Streifen auf ihrem Rücken hinterließ. Vernita holte erneut aus, bevor sie ein zweites Mal zuschlug. Sie wiederholte den Vorgang. Wieder und wieder und wieder. Dabei schweiften ihre Gedanken langsam ab.
Die Elfe durchstöberte die Taschen der Toten und steckten deren Geld ein, bevor sie durch den Raum zum Altar ging. Die Schritte ihrer Panzerstiefel hallten laut und blechern durch das Gebäude. Ein Grinsen legte sich auf Vernitas Gesicht, als sie sah, daß ihre Gefangene sich auf dem Altar hin- und herwand. Doch sie konnte die Fesseln nicht lösen.
"Guten Morgen! Ihr seid also erwacht, Schlange!" rief die Elfe durch den Raum, bevor sie lauthals zu lachen begann. "Das ist gut! Dann können wir ja gleich anfangen!"
Als Vernita den Altar erreicht hatte, sah sie Raswenjá direkt ins Gesicht. Wütend funkelten die Augen der Krähe die Elfe an. Diese grinste sie nur an. Vernita hörte ein klirrendes Geräusch. Sie sah kurz nach oben un bemerkte zum ersten Mal, die beiden Ketten mit den Handschellen daran, die über dem Altar an der Decke befestigt worden waren. Die Elfe blickte sich weiter um, wobei sie in der ehemaligen Bücherecke der Kirche auf mehrere Tische stieß, auf denen Zangen, Knüppel, Messer, Peitschen und andere Dinge lagen, mit denen man einen anderen sehr weh tun konnte. Raswenjá hatte sich hier eine richtig schöne Folterkammer eingerichtet.
"Wie ich sehe, haben wir beide ähnliche Freizeitbeschäftigungen, Schlange", grinste Vernita ihre Gefangene an und sah ihr wieder direkt in die Augen. Sie nahm Raswenjá den Knebel ab, doch diese starrte sie weiterhin nur hasserfüllt an. "Wollt ihr mir jetzt vielleicht meine Fragen beantworteten, oder muß ich Euer Spielzeug an Euch testen, hmm?" Die Stimme der Elfe klang verächtlich.
"Von mir erfahrt Ihr nichts!" keifte die Krähe, bevor sie der Elfe ins Gesicht spukte. Diese schloß nur für einen Moment die Augen, bevor sie sich mit einer lässigen Handbewegung den Schleim abwischte.
"Wie Ihr wollt", bemerkte Vernita gespielt enttäuscht, während sie begann die Frau auf dem Altar auszuziehen. Zuerst entfernte sie alle Rüstungsteile und dann alle Kleidungsstücke, die Raswenjá darunter trug. Schließlich lag sie völlig nackt vor der Elfe.
"Ihr habt wirklich einen schönen Körper, Schlange", flüsterte die Elfe fast sanft, während sie mit ihren Fingern über diesen strich. Sie berührte die Brust der Frau, spielte kurz mit deren Warzen, bevor sie ihre Finger weiter nach unten wandern ließ. Vernita streichelte den Bauch der Frau, dann das Becken und schließlich fuhr sie mit dem rechten Bein fort, bis sie die Füße der Frau erreicht hatte. Der Körper Raswenjás verkrampfte sich, und sie versuchte erneut sich loszureißen. Vergeblich. "Ich frage mich, wie viele Männer diesem schönen Körper schon zum Opfer gefallen sind. Und auch wie viele Frauen."
Einen Moment lächelte Vernita noch, bevor dieses Lächeln abrupt zerfiel und zu einer steinernen, verzerrten Maske wurde. Völlig unvermittelt zog sie eines ihrer Schwerter, legte es unter Raswenjás Fuß und schnitt ihr mit einer schnellen Bewegung die Sehnen durch. Anschließend griff sie sich den zweiten Fuß und wiederholte den Vorgang. Die Krähe keuchte schmerzerfüllt auf.
"Das ist nur, damit Ihr nicht einfach weglauft, Süße", lächelte die Elfe übertrieben freundlich, während sie ihr Schwert wieder wegsteckte. Anschließend nahm sie etwas Verbandszeug und versorgte damit die frischen Wunden. "Und das ist, damit Ihr nicht verblutet. Schließlich haben wir beide ja noch viel vor."
Vernita ging zu den Folterutensilien und besorgte sich einen schweren Hammer und eine Peitsche. Als sie ihre Gefangene wieder erreicht hatte, warf sie die Peitsche vorerst auf den Boden. Dann schritt sie an das Kopfende des Altars, holte kurz mit dem Hammer aus und ließ diesen auf den rechten Ellenbogen der gefesselten Frau niedersausen. Dieser brach mit einem laut knackenden Geräusch. Raswenjá schrie kreischend auf. Ihr ganzer Körper bäumte sich vor Schmerzen auf.
"Tut weh nicht", spottete die Elfe, bevor sie dieselbe Prozedur an Raswnejás linken Arm wiederholte. "Aber auf die Art leistet ihr mir wenigstens keinen Widerstand mehr."
Vernita warf den Hammer zur Seite, bevor sie die Ketten von der Decke herabließ. Sie legte Raswenjá die Handschellen an und ließ sie einrasten. Anschließend befreite Vernita ihre Gefangene von ihren anderen Fesseln. Aufgrund ihrer gebrochenen Knochen und zerschnittenen Sehnen konnte sich die Krähe nicht wehren, als Vernita sie mit einigen kräftigen Zügen in die Luft hob. Die Elfe ließ ihr Opfer zu Boden sinken, bevor sie die Kette befestigte, damit Raswenjá stehen blieb.
"Dann beginnen wir mal mit der Aufwärmphase, was?" meinte die Elfe grinsend, wobei sie die Peitsche und ein Stück Holz zur Hand nahm. Dieses stopfte sie der Krähe in den Mund. "Hier. Damit Ihr Eure Beißerchen nicht verliert. Schließlich habt Ihr mir ja noch viel zu erzählen."
Die Elfe trat zwei Schritte zurück, so daß sie hinter Raswenjá stand. Ihr Blick glitt noch einmal über den gestreckten, nackten Körper der Frau. So makellos wie er im Moment noch aussah, würde er nie wieder sein. Sie holte mit der Peitsche aus und schlug gleich darauf zu. Die Krähe zuckte zusammen, als die Peitsche einen blutigen Streifen auf ihrem Rücken hinterließ. Vernita holte erneut aus, bevor sie ein zweites Mal zuschlug. Sie wiederholte den Vorgang. Wieder und wieder und wieder. Dabei schweiften ihre Gedanken langsam ab.
#762
Posté 18 juillet 2010 - 02:41
Rowan schreckte aus ihrem Traum hoch. Ein greller Schrei hatte sie geweckt. Bevor sie sich weiter Gedanken darüber und über das was sie geträumt hatte machen konnte, hörte sie das Knallen einer Peitsche.
Schnell war sie auf ihre Füße gesprungen und lauschte weiter. Mit Schrecken wurde ihr bewusst, woher die Geräusche kommen mussten.....Vernita hatte mit ihrem grausamen Werk angefangen.
Rowan schloss die Augen und versuchte, sich gegen die aufkommenden Gefühle zu wehren. Doch sie schaffte es nicht. Bilder drängte sich vor ihr geistiges Auge. Bilder von der Elfe, die mit hässlich verzerrtem Gesicht eine wehrlose Gefangene auspeitschte und folterte.
Rowan schüttelte sich und rannte dann in den Stall hinein. Sie sattelte ihr Pferd und führte es nach draußen. Einen Moment überlegte sie.....sie wollte weg von hier, doch sie hatte den Krieger am Abend allein gelassen und bisher nicht nach ihm geschaut. Er war stabil gewesen als sie ihn verlassen hatte...dennoch machte sie sich Sorgen.
Ihr Traum kam ihr wieder in den Sinn....der Weggefährte darin, war verschwommen gewesen, doch er hatte die Augen des Kriegers gehabt. Ging es ihm gerade schlecht? Sie musste sicher gehen, was mit ihm los war...
In diesem Moment hörte sie ein dumpfes Blaffen an ihrer Seite. Sie schaute herunter und blickte in die Augen des Mabari, der sie schwanzwedelnd anschaute.
Rowan verzog die Lippen zu einem erleichterten Lächeln. Das Tier würde seinen Herrn nicht alleine lassen, wenn es ihm schlecht gehen würde. Sie zwinkerte ihm zu und lenkte ihr Pferd dann in Richtung des Hügels, an dem sie vor ihrem Angriff gerastet hatten. Mit den Schenkeln trieb sie das Tier in eine schnellere Gangart und ließ die schrecklichen Geräusche und die dumpfen Schmerzenlaute hinter sich.
Während sie den Hügel hinauf galoppierte rannte der Mabari mit hängender Zunge und wachem Blick neben ihr her. Sie stoppte auf der Spitze des Hügels unweit ihres alten Lagers und schwang sich aus dem Sattel. Mit dem Rücken lehnte sie sich an einen Felsen und ließ ihren Blick über die Länder streifen, die sich vor ihr in den Westen ausdehnten. Nach Norden, Richtung Lothering, wagte sie nicht zu schauen. Hechelnd legte sich der Mabari neben sie und ließ sich von ihr die Ohren kraulen.
Rowan genoss seine Anwesenheit....sie vertrieb die Einsamkeit in ihrem Herzen etwas. Ihr Kopf fühlte sich leer an und ihre Gedanken trieben umher. Was sollte sie tun? Was war der nächste Schritt? Waren der Angriff und die vielen Toten wirklich nötig gewesen? Konnte sie die Elfe weiterhin begleiten, wo sie doch wusste, dass sie mit ihrer Art und ihren Foltermethoden nicht zurecht kam?
Rowan wusste nicht, ob sie die Gruppe weiterhin begleiten sollte. Von Anfang an, hatte sie diese Unterfangehen nicht geplant gehabt. Sie hatte die Gefährten eine Weile begleitet..doch langsam wurden ihr die Ereignisse zu viel.
Mit einem Seufzer lehnte sie den Kopf an den harten Stein.
Schnell war sie auf ihre Füße gesprungen und lauschte weiter. Mit Schrecken wurde ihr bewusst, woher die Geräusche kommen mussten.....Vernita hatte mit ihrem grausamen Werk angefangen.
Rowan schloss die Augen und versuchte, sich gegen die aufkommenden Gefühle zu wehren. Doch sie schaffte es nicht. Bilder drängte sich vor ihr geistiges Auge. Bilder von der Elfe, die mit hässlich verzerrtem Gesicht eine wehrlose Gefangene auspeitschte und folterte.
Rowan schüttelte sich und rannte dann in den Stall hinein. Sie sattelte ihr Pferd und führte es nach draußen. Einen Moment überlegte sie.....sie wollte weg von hier, doch sie hatte den Krieger am Abend allein gelassen und bisher nicht nach ihm geschaut. Er war stabil gewesen als sie ihn verlassen hatte...dennoch machte sie sich Sorgen.
Ihr Traum kam ihr wieder in den Sinn....der Weggefährte darin, war verschwommen gewesen, doch er hatte die Augen des Kriegers gehabt. Ging es ihm gerade schlecht? Sie musste sicher gehen, was mit ihm los war...
In diesem Moment hörte sie ein dumpfes Blaffen an ihrer Seite. Sie schaute herunter und blickte in die Augen des Mabari, der sie schwanzwedelnd anschaute.
Rowan verzog die Lippen zu einem erleichterten Lächeln. Das Tier würde seinen Herrn nicht alleine lassen, wenn es ihm schlecht gehen würde. Sie zwinkerte ihm zu und lenkte ihr Pferd dann in Richtung des Hügels, an dem sie vor ihrem Angriff gerastet hatten. Mit den Schenkeln trieb sie das Tier in eine schnellere Gangart und ließ die schrecklichen Geräusche und die dumpfen Schmerzenlaute hinter sich.
Während sie den Hügel hinauf galoppierte rannte der Mabari mit hängender Zunge und wachem Blick neben ihr her. Sie stoppte auf der Spitze des Hügels unweit ihres alten Lagers und schwang sich aus dem Sattel. Mit dem Rücken lehnte sie sich an einen Felsen und ließ ihren Blick über die Länder streifen, die sich vor ihr in den Westen ausdehnten. Nach Norden, Richtung Lothering, wagte sie nicht zu schauen. Hechelnd legte sich der Mabari neben sie und ließ sich von ihr die Ohren kraulen.
Rowan genoss seine Anwesenheit....sie vertrieb die Einsamkeit in ihrem Herzen etwas. Ihr Kopf fühlte sich leer an und ihre Gedanken trieben umher. Was sollte sie tun? Was war der nächste Schritt? Waren der Angriff und die vielen Toten wirklich nötig gewesen? Konnte sie die Elfe weiterhin begleiten, wo sie doch wusste, dass sie mit ihrer Art und ihren Foltermethoden nicht zurecht kam?
Rowan wusste nicht, ob sie die Gruppe weiterhin begleiten sollte. Von Anfang an, hatte sie diese Unterfangehen nicht geplant gehabt. Sie hatte die Gefährten eine Weile begleitet..doch langsam wurden ihr die Ereignisse zu viel.
Mit einem Seufzer lehnte sie den Kopf an den harten Stein.
#763
Posté 18 juillet 2010 - 04:03
Ripper starrte sie weiter an...war das möglich?
War er die ganze Zeit über...in einer anderen Welt gewesen?
Oder war er vielleicht immer noch dort?
Diese Frau hatte er eben klar und deutlich gesehen..sie saß auf ihm...er hat sie gefühlt.
Wie konnte das sein...war alles nur eine Täuschung?
"Mhm...joa...alles jut."
*antwortete er leise und etwas undeutlich*
Ihm fiel das sprechen nicht leicht...und seine Augenlider waren schwer...zu lange war er fort...in der anderen Welt...dem Nichts. Doch fühlte er sich in der Anwesenheit...dieser Frau...irgendwie sicher...und wahrscheinlich hatte sie ihn sogar gerettet. Er konnte seinen Blick nicht von ihr wenden...es war zu anziehend. Er hatte so etwas noch nie gespürt...es war seltsam.
Doch aufeinmal fuhr er hektisch herum...
...
Wo war sein Hund?
Er war sich ganz sicher...er war die ganze Zeit bei ihm gewesen.
Ripper sprang hastig auf...
...
und lies sich dann schmerzerfüllt...wieder dan der Tür runtergleiten.
Ripper saß wie ein Häufchen Elend auf dem Boden und schaute vielsagend zu der Frau......
#764
Guest_Avalin_*
Posté 18 juillet 2010 - 04:21
Guest_Avalin_*
Avalin starrte ihn weiter an, und als er zu sprechen begann kniff sie skeptisch die Augen zusammen. Sie fuhr zusammen als er plötzlich hochsprang, aber gleich wieder zusammensackte.
Als er so am Boden saß und sie ansah war es ihr, als würden sie sich schon ewig kennen. Sachte legte sie abermals die Hand an sein Gesicht, um seine Temperatur zu fühlen. Als sie ihn berührte war es fast wie ein kleiner Stromschlag und sie zog hastig die Hand zurück.
„Falls Ihr Euren Hund sucht….er ist weggelaufen. Vor kurzem. Ich weiß nicht wohin.“, sagte sie unsicher, „Ihr seht mir noch recht schwach aus. Kann ich Euch helfen.“
Avalin versank abermals in seinen Augen, als ein Schrei die Ruhe durchschnitt. Sie fuhr hoch und geriet in Panik.
Viel zu lange hatte sie an diesem Ort verweilt. Das Dorf war erwacht und sie hatte es gar nicht mitbekommen. Schnell zog sie sich ihre Handschuhe über und nahm die Phiole die noch neben ihr am Boden lag.
Unschlüssig sah sie den Krieger an.
Eigentlich wollte sie flüchten, vor den Menschen hier im Dorf, doch ihr war als würden ihre Füße am Boden festkleben.
Sie warf einen Blick über die Schulter und dann wieder zu ihm, unfähig sich zu bewegen.
Als er so am Boden saß und sie ansah war es ihr, als würden sie sich schon ewig kennen. Sachte legte sie abermals die Hand an sein Gesicht, um seine Temperatur zu fühlen. Als sie ihn berührte war es fast wie ein kleiner Stromschlag und sie zog hastig die Hand zurück.
„Falls Ihr Euren Hund sucht….er ist weggelaufen. Vor kurzem. Ich weiß nicht wohin.“, sagte sie unsicher, „Ihr seht mir noch recht schwach aus. Kann ich Euch helfen.“
Avalin versank abermals in seinen Augen, als ein Schrei die Ruhe durchschnitt. Sie fuhr hoch und geriet in Panik.
Viel zu lange hatte sie an diesem Ort verweilt. Das Dorf war erwacht und sie hatte es gar nicht mitbekommen. Schnell zog sie sich ihre Handschuhe über und nahm die Phiole die noch neben ihr am Boden lag.
Unschlüssig sah sie den Krieger an.
Eigentlich wollte sie flüchten, vor den Menschen hier im Dorf, doch ihr war als würden ihre Füße am Boden festkleben.
Sie warf einen Blick über die Schulter und dann wieder zu ihm, unfähig sich zu bewegen.
Modifié par Avalin, 18 juillet 2010 - 04:23 .
#765
Posté 18 juillet 2010 - 09:10
Wie vom Blitz getroffen...packte er sich die Frau und hiefte sie mit leichtigkeit auf die Schulter...allerdings mit ziemlichen Schmerzen...aber die ignorierte er...es gab schlimmeres.
Vorallem wollte er so schnell wie möglich von hier weg.
Das Weib...schien sich nicht sonderlich zu wehren...auch nicht als er ihr ans Hinterteil packte...doch als sie etwas vom Dorf entfernt waren ließ er sie...etwas unsanft runter.
Er beeugte sie nun in aller ruhe und grinste.
"Achja um eure Frage zu beantworten...mir geht es bestens...allerdings könntet ihr mir bei etwas anderem helfen."
*er grinste sie dämlich an*
"So eine tolle Frau wie ihr...hat doch bestimmt Erfahrung...mit Blasrohren."
*er starrte sie an*
"Nur ein Spaß!...haha...nur ein Spaß!...hihi...ein Spaß...verstehste?"
*er knuffte sie und lachte irre vor sich hin*
Ripper seufzte innerlich.
Er machte mit sicherheit...einen tollen erst Eindruck......
#766
Guest_Avalin_*
Posté 18 juillet 2010 - 09:31
Guest_Avalin_*
Avalin war so baff von der Reaktion des Kriegers, dass sie im ersten Moment nicht wusste wie ihr geschah. Erst als er sie in sicherer Entfernung zum Dorf abstellte hatte sie den ersten Schock überwunden.
Sie verschränkte die Arme und grinste dämlich zurück. „Blasrohre, hm? Wer weiß? Aber was anderes.“, sie legte den Kopf schräg, „ Mir scheint, Ihr habt Euch den Kopf gestoßen. Mein Zeltplatz ist gleich da hinten im Wald. Da könnt Ihr Euch ausruhen, bis es Euch besser geht.“, sie starrte ihn an, kam einen Schritt näher und hauchte ihm zu, „Außer Ihr habt was besseres vor?“ Sie blickte ihm fest in die Augen.
Sie wandte sie sich ab und stapfte voraus in den Wald. Nach ein paar Schritten drehte sie sich im gehen um und blickte den Krieger auffordern an. „Ach ja, mein Name ist Avalin.“ Sie zwinkerte ihm zu und drehte sich lächelnd wieder in Richtung Wald.
Sie verschränkte die Arme und grinste dämlich zurück. „Blasrohre, hm? Wer weiß? Aber was anderes.“, sie legte den Kopf schräg, „ Mir scheint, Ihr habt Euch den Kopf gestoßen. Mein Zeltplatz ist gleich da hinten im Wald. Da könnt Ihr Euch ausruhen, bis es Euch besser geht.“, sie starrte ihn an, kam einen Schritt näher und hauchte ihm zu, „Außer Ihr habt was besseres vor?“ Sie blickte ihm fest in die Augen.
Sie wandte sie sich ab und stapfte voraus in den Wald. Nach ein paar Schritten drehte sie sich im gehen um und blickte den Krieger auffordern an. „Ach ja, mein Name ist Avalin.“ Sie zwinkerte ihm zu und drehte sich lächelnd wieder in Richtung Wald.
#767
Posté 19 juillet 2010 - 02:52
Ripper grinste weiter vor sich hin.
"Mhm...besimmt nicht nur den Kopf...aber ihr könnt dort sicher aushelfen"
*er lächelte sie verschmitzt an*
Als sie näher kam und sie ihm diesen Satz zuhauchten...war es ein sehr...interessantes...Gefühl.
Und er war mit diesem Gefühl nicht sonderlich vertraut...und er schob es beiste...so weit es überhaupt möglich war. Warum ausgerechnet...diese Frau bei ihm aufkreuzte und rettete...würde sich...wohl später ergeben...jetzt gab es wichtigeres...nämlich sein Hund.
Sein Blick schweiften zu den Frau...und dann wieder nach Lothering zu seinen...Genossen.
Mit einem enttäuschten seufzen...entschied er sich recht schnell und folgte zielstrebig...Avalin.
Avalin...welch ein schöner Name.
Noch bevor sie weiter in den Wald gingen...blieb Ripper kurz stehen.
Er hatte was vergessen...etwas sehr wichtiges.
"Mhm...einen Moment eben...Gnädigste...ich muss da noch etwas erledigen...geht ruhig schon mal vor...aber lasst euch nicht vom Bösen Wolf fressen...das wäre...zuuu...traurig...achja und zu schade...denn sonst hab ich joa nichts mehr von euch."
*er gackerte wieder irre los und verschwand hinter dem nächsten Hügel*
Er wusste genau...wo sich sein Hund aufhielt...und vorallem mit wem.
Hastig stapfte er über die hügelige Landschaft...und erreichte schließlich...
...
Einen Stein.
Ripper starrte ihn dämlich an...während er ihn umkreiste.
Dort lag sie...am Stein gelehnt...ihre Haare vom Wind zerzaust und ihre Augen geschlossen.
Neben ihr...sein Hund. Er versuchte sich möglichst leise ran zu schleichen.
Etwas quientschend...setzte er sich vorsichtig neben sie.
Ihr Atem...war ruhig und gleichmäßig.
Langsam lehnte er seinen schweren Körper an ihren und drehte seinen Kopf zur Seite.
Dann pustete er ihr sanft ins Gesicht.
Er wünschte sich nur eins...dass Rowan ihn verstand...und weiter begleitete.
Denn nach dem Kalender...war heute der Tag...an dem er damls geboren wurde.
Sein Geburtstag......
"Mhm...besimmt nicht nur den Kopf...aber ihr könnt dort sicher aushelfen"
*er lächelte sie verschmitzt an*
Als sie näher kam und sie ihm diesen Satz zuhauchten...war es ein sehr...interessantes...Gefühl.
Und er war mit diesem Gefühl nicht sonderlich vertraut...und er schob es beiste...so weit es überhaupt möglich war. Warum ausgerechnet...diese Frau bei ihm aufkreuzte und rettete...würde sich...wohl später ergeben...jetzt gab es wichtigeres...nämlich sein Hund.
Sein Blick schweiften zu den Frau...und dann wieder nach Lothering zu seinen...Genossen.
Mit einem enttäuschten seufzen...entschied er sich recht schnell und folgte zielstrebig...Avalin.
Avalin...welch ein schöner Name.
Noch bevor sie weiter in den Wald gingen...blieb Ripper kurz stehen.
Er hatte was vergessen...etwas sehr wichtiges.
"Mhm...einen Moment eben...Gnädigste...ich muss da noch etwas erledigen...geht ruhig schon mal vor...aber lasst euch nicht vom Bösen Wolf fressen...das wäre...zuuu...traurig...achja und zu schade...denn sonst hab ich joa nichts mehr von euch."
*er gackerte wieder irre los und verschwand hinter dem nächsten Hügel*
Er wusste genau...wo sich sein Hund aufhielt...und vorallem mit wem.
Hastig stapfte er über die hügelige Landschaft...und erreichte schließlich...
...
Einen Stein.
Ripper starrte ihn dämlich an...während er ihn umkreiste.
Dort lag sie...am Stein gelehnt...ihre Haare vom Wind zerzaust und ihre Augen geschlossen.
Neben ihr...sein Hund. Er versuchte sich möglichst leise ran zu schleichen.
Etwas quientschend...setzte er sich vorsichtig neben sie.
Ihr Atem...war ruhig und gleichmäßig.
Langsam lehnte er seinen schweren Körper an ihren und drehte seinen Kopf zur Seite.
Dann pustete er ihr sanft ins Gesicht.
Er wünschte sich nur eins...dass Rowan ihn verstand...und weiter begleitete.
Denn nach dem Kalender...war heute der Tag...an dem er damls geboren wurde.
Sein Geburtstag......
Modifié par xX Ripper Xx, 19 juillet 2010 - 02:55 .
#768
Posté 19 juillet 2010 - 06:11
Rowan vergaß die Zeit über ihren Überlegungen. Sie lehnte mit geschlossenen Augen an dem Felsen und spürte den Wind, der ihr durch das Haar strich. Der Mabari schnarchte leicht unter ihren Streicheleinheiten.
Ein leichtes Zucken lief durch sein Fell und dann hörte Rowan auch schon die schweren Schritte hinter sich, die durch das Gras stapften. Als er neben sie getreten war hörte das leise Quietschen seiner Rüstung. Er schien sich zu Bemühen, keinen Laut von sich zu geben, doch das war ein sinnloses Unterfangen.
Rowan behielt ihre Augen geschlossen und verkniff sich ein Grinsen. Als er sich gegen sie lehnte war sie überrascht, wie angenehm sich sein Gewicht an ihrem Körper anfühlte. Sein Atem traf auf ihre Wange und nun konnte sie das Grinsen nicht mehr unterdrücken.
"Das mit dem Anschleichen solltet ihr noch einmal üben."
Sie öffnete ihre Augen und drehte ihr Gesicht zu seinem. Besorgt schaute sie ihn an.
"Geht es euch gut? Es tut mir leid, dass ich euch dort liegen gelassen habe...."
Ein leichtes Zucken lief durch sein Fell und dann hörte Rowan auch schon die schweren Schritte hinter sich, die durch das Gras stapften. Als er neben sie getreten war hörte das leise Quietschen seiner Rüstung. Er schien sich zu Bemühen, keinen Laut von sich zu geben, doch das war ein sinnloses Unterfangen.
Rowan behielt ihre Augen geschlossen und verkniff sich ein Grinsen. Als er sich gegen sie lehnte war sie überrascht, wie angenehm sich sein Gewicht an ihrem Körper anfühlte. Sein Atem traf auf ihre Wange und nun konnte sie das Grinsen nicht mehr unterdrücken.
"Das mit dem Anschleichen solltet ihr noch einmal üben."
Sie öffnete ihre Augen und drehte ihr Gesicht zu seinem. Besorgt schaute sie ihn an.
"Geht es euch gut? Es tut mir leid, dass ich euch dort liegen gelassen habe...."
#769
Guest_Avalin_*
Posté 19 juillet 2010 - 10:57
Guest_Avalin_*
Avalin blickte dem Krieger hinterher, der plötzlich hinter einem Hügel verschwand und zuckte mit den Schultern. Sie betrat den Wald und schlug sich durchs Unterholz. Die Sonne bahnte sich bereits an manchen Stellen ihren Weg durch das dichte Blätterdach. Der Geruch des Waldes löste ihn ihr ein Gefühl der Geborgenheit aus. Sie ging eine Weile, bis sie zu der winzigen Lichtung kam, an der ihr Zelt stand. Mit einem erleichterten Seufzen lies sie sich vor dem Eingang am Boden nieder. Sie schloss die Augen und lauschte den klängen des Waldes. Den Vögeln, den knacken im Unterholz, und das rauschen des Flusses, der sich unweit von ihr befand.
Sie öffnete wieder die Augen und bemerkte, dass sie Hunger hatte. Unsicher was sie essen sollte.
„Hmmm. Fisch wäre gut.“, nuschelte sie zu sich selbst und sprang auf. Sie zog sich aus, bis auf die Unterwäsche und nahm einen langen schlanken Speer der an ihrem Zelt lehnte.
Sie rannte zum Fluss, mit seiner reißenden Flut. Es gab eine Stelle, an der sie Wasser holte, die gefahrlos war und dort tummelten sich auch Fische. Sie ging ins Wasser und verharrte ruhig und konzentriert, mit dem Speer im Anschlag. Avalin hatte keine Ahnung wie lang sie schon auf dastand, als sie hinter sich ein plumpes tappen und grunzen vernahm. Langsam drehte sie sich um und ihr stockte der Atem, als sie hinter sich einen großen Bären in die Augen starrte. Sie blieb wie angewurzelt stehen, kaum fähig zu einer Bewegung. Das Tier starrte sie an ehe es sich auf seine Hinterbeine richtete und sie gefährlich anbrüllte. Avalin wich weiter zurück, weiter ins Wasser. Ihr viel der Speer in ihrer hand wieder ein, und sie warf ihn mit wucht auf den Bären. Dieser brach beim Aufprall wie ein Streichholz und das Tier wurde noch wilder. In Avalin kroch die Angst hoch und sie wich immer weiter ins Wasser zurück um den Bären zu entkommen, der mit tödlichem Blick immer weiter auf sie zutappte.
Sie wusste nicht wie ihr geschah, als sie auf einem glitschigen Stein ausrutschte und in die Fluten stürzte, die sie sogleich mitrissen. Sie knallte immer wieder gegen größere Steine die ihr im weg waren, unfähig in dem starken Sog irgendwie halt zu finden. Äste die am Grund verkeilt waren rissen ihr die Haut auf und sie schluckte Wasser.
Irgendwann lies die Strömung nach und sie konnte mit letzter Kraft ans Ufer robben. Ihr ganzer Körper schmerzte, und sie wusste nicht, wie weit sie von ihrem Lager entfernt war. Aber nun musste sie erst einmal rasten. Sie lag am Ufer und schloss die Augen
Sie öffnete wieder die Augen und bemerkte, dass sie Hunger hatte. Unsicher was sie essen sollte.
„Hmmm. Fisch wäre gut.“, nuschelte sie zu sich selbst und sprang auf. Sie zog sich aus, bis auf die Unterwäsche und nahm einen langen schlanken Speer der an ihrem Zelt lehnte.
Sie rannte zum Fluss, mit seiner reißenden Flut. Es gab eine Stelle, an der sie Wasser holte, die gefahrlos war und dort tummelten sich auch Fische. Sie ging ins Wasser und verharrte ruhig und konzentriert, mit dem Speer im Anschlag. Avalin hatte keine Ahnung wie lang sie schon auf dastand, als sie hinter sich ein plumpes tappen und grunzen vernahm. Langsam drehte sie sich um und ihr stockte der Atem, als sie hinter sich einen großen Bären in die Augen starrte. Sie blieb wie angewurzelt stehen, kaum fähig zu einer Bewegung. Das Tier starrte sie an ehe es sich auf seine Hinterbeine richtete und sie gefährlich anbrüllte. Avalin wich weiter zurück, weiter ins Wasser. Ihr viel der Speer in ihrer hand wieder ein, und sie warf ihn mit wucht auf den Bären. Dieser brach beim Aufprall wie ein Streichholz und das Tier wurde noch wilder. In Avalin kroch die Angst hoch und sie wich immer weiter ins Wasser zurück um den Bären zu entkommen, der mit tödlichem Blick immer weiter auf sie zutappte.
Sie wusste nicht wie ihr geschah, als sie auf einem glitschigen Stein ausrutschte und in die Fluten stürzte, die sie sogleich mitrissen. Sie knallte immer wieder gegen größere Steine die ihr im weg waren, unfähig in dem starken Sog irgendwie halt zu finden. Äste die am Grund verkeilt waren rissen ihr die Haut auf und sie schluckte Wasser.
Irgendwann lies die Strömung nach und sie konnte mit letzter Kraft ans Ufer robben. Ihr ganzer Körper schmerzte, und sie wusste nicht, wie weit sie von ihrem Lager entfernt war. Aber nun musste sie erst einmal rasten. Sie lag am Ufer und schloss die Augen
Modifié par Avalin, 19 juillet 2010 - 06:52 .
#770
Posté 19 juillet 2010 - 12:07
Ripper drehte seinen Kopf mach vorn und grinste.
"Mhm...aber ich komme doch...sooo...gern von hinten...und das kann ich jut...das brauche ich nicht üben...wenn ihr wollt...kann ich es euch mal zeigen."
*seine Wangen plusterten sich auf und er stand kurz davor wieder lauthals los zulachen*
Nach einer weile bekam er sich wieder ein...und wurde etwas ernster.
Für einen Moment unterdrückte er den Drang.
"Mhm...nein...macht nichts...ich werde oft liegen gelassen...aber es ist viel wichtiger...wie es euch geht. Ich merke das etwas nicht stimmt."
*er schaute etwas nachdenklich*
"Wisst ihr...ich für meinen Teil...werde die anderen...Genossen...verlassen.
Ich wollte es schon die ganze Zeit machen...denn sie sind unfähig zu verstehen."
*seine Miene verfinsterte sich etwas*
"Mhm...ihr habt joa die Gestalt gesehen...die mich heimsuchte.
Davon wissen die anderen nichts...und es ist auch besser so...denn sie werden damit nicht fertig...sie haben keine Ahnung davon...was hier eigentlich passiert."
*er drehte seinen Kopf wieder und schaute ihr tief in die Augen*
"Wisst ihr...ich bin zu euch gekommen weil ich glaube...das ihr versteht...ich möchte das ihr mich begleitet. Ich werde euch sicher nicht zwingen...es ist eure Entscheidung...aber ihr solltet wissen...das mein Weg...stest der richtige ist."
*erleichtert atmete er aus und lehnte seinen Kopf an den Stein*
Ripper hatte selten so viel...und ernst mit jemand geredet...doch es musste sein.
Rowan war ihm wichtig......
#771
Posté 19 juillet 2010 - 12:31
Rowan war verblüfft, wie viele Worte aus dem Mund des Kriegers kamen. Es schien ihm ernst zu sein mit dem, was er sagte. Sie schaute ihn eine Weile an, bevor sie ihm antwortete.
"Ich habe mir auch überlegt, die Gruppe zu verlassen. Es war nicht richtig, die Siedlung anzugreifen. Soviel unnötige Zerstörung."
Sie rieb sich gedankenverloren ihre verletzte Schulter, deren Wunde angefangen hatte, zu jucken.
"Und ich stimme euch zu...wir sind vom Weg abgekommen."
Rowan stand auf und schaute Ripper erwartungsvoll an.
"Wollt ihr noch euer Pferd holen? Ich habe es im Stall hinter der Schänke untergebracht."
"Ich habe mir auch überlegt, die Gruppe zu verlassen. Es war nicht richtig, die Siedlung anzugreifen. Soviel unnötige Zerstörung."
Sie rieb sich gedankenverloren ihre verletzte Schulter, deren Wunde angefangen hatte, zu jucken.
"Und ich stimme euch zu...wir sind vom Weg abgekommen."
Rowan stand auf und schaute Ripper erwartungsvoll an.
"Wollt ihr noch euer Pferd holen? Ich habe es im Stall hinter der Schänke untergebracht."
#772
Guest_Avalin_*
Posté 19 juillet 2010 - 05:56
Guest_Avalin_*
Nach kurzer zeit erwachte Avalin wieder und öffnete die Augen.
„Aua…….was für ein…. Mist.“, sie rappelte sich hoch und schüttelte den Kopf, um das Wasser aus ihrem Gehörgang zu bekommen.
Sie begutachtete ihren Körper und sah, dass sich bereits die ersten blauen Flecken bildeten. Die Kratzer waren zum Glück nur oberflächlich und hatten bereits aufgehört zu bluten.
Am schlimmsten hatte es sie am Becken getroffen, dort schillerte es schon in allen möglichen Blautönen.
Mühsam rappelte sie sich auf und humpelte den Flusslauf wieder hinauf, in Richtung ihres Zeltplatzes. Barfuss schlug sie sich durchs Gebüsch und riss im vorbeigehen ein Paar Blaubeeren von einem Busch, die sie sich in den Mund stopfte.
Sie blieb immer wieder mit ihrem Unterhemd an Ästen hängen und riss sich grob davon los. Als sie sich ihrem Zelt näherte kontrollierte sie noch einmal ganz genau die Gegend, ob das Vieh immer noch umherschweifte.
Aber sie konnte nichts sehen oder hören, also machte sie sich auf zu ihrem Zelt , trat ein und lies sich Bäuchlings auf ihr Lager fallen.
„Aua…….was für ein…. Mist.“, sie rappelte sich hoch und schüttelte den Kopf, um das Wasser aus ihrem Gehörgang zu bekommen.
Sie begutachtete ihren Körper und sah, dass sich bereits die ersten blauen Flecken bildeten. Die Kratzer waren zum Glück nur oberflächlich und hatten bereits aufgehört zu bluten.
Am schlimmsten hatte es sie am Becken getroffen, dort schillerte es schon in allen möglichen Blautönen.
Mühsam rappelte sie sich auf und humpelte den Flusslauf wieder hinauf, in Richtung ihres Zeltplatzes. Barfuss schlug sie sich durchs Gebüsch und riss im vorbeigehen ein Paar Blaubeeren von einem Busch, die sie sich in den Mund stopfte.
Sie blieb immer wieder mit ihrem Unterhemd an Ästen hängen und riss sich grob davon los. Als sie sich ihrem Zelt näherte kontrollierte sie noch einmal ganz genau die Gegend, ob das Vieh immer noch umherschweifte.
Aber sie konnte nichts sehen oder hören, also machte sie sich auf zu ihrem Zelt , trat ein und lies sich Bäuchlings auf ihr Lager fallen.
#773
Posté 19 juillet 2010 - 07:52
Ripper lächelte...und hielt ihr die Hand hin.
"Mhm...dann auf meine...Kameradin...zusammen werden wir es meistern*
*er grübelte*
Was ein blöder Satz...es doch war.
Er war es nicht gewohnt...so mit jemand zu sprechen.
Aber er war einfach nur froh...das sie ihn verstand...er wollte sie nicht verlieren.
Es war das tollste Geburtstagsgeschenk...was er sich hätte vorstellen können.
Rippers Gedanken rasten...was laberte er da eigentlich?
"Mhm...jut...dann lasst uns aufbrechen...Holde Maid."
*er griff ihre Hand und zerrte sie an sich*
"Lasst uns tanzen...auf diesen tollen Tag"
*er fing an irgendetwas zu singen*
"Holla...dideldu...holla...dideldei...holle...dödelö..."
*er fing an durch die Gegend zu springen*
Ripper tanzte mit Rowan durch die Gegend...oder naja...es sah eher so aus als würde er sie hinter sich herreißen. Während er so fröhlich über Stock und Stein tanzte...brabbelte er irgendetwas.
"Mhm...achja...mein Pferd...natürlich nehme ich es mit!"
*er grinste vor sich hin*
"EIN KÖNIGREICH FÜR EIN PFERD"
*es hörte sich eher so an als würde er singen*
Ripper gröllte weiter vor sich hin und verschwand samt Rowan richtung Stall......
#774
Posté 19 juillet 2010 - 07:59
Der Raum war ziemlich dunkel. Es gab keine Fenster. Nur ein paar Pechfackeln spendeten ein wenig schummriges Licht. Es war kalt und feucht. In der Luft lag ein Geruch von Blut und Schweiß. Und von Tränen.
Mitten im Raum stand Vernita. Sie war nackt. Um ihre Handgelenke befanden sich Handschellen, an denen lange Ketten hingen. Mit deren Hilfe wurden ihre Arme über ihren Kopf in Richtung Decke gestreckt. Breitbeinig stand sie dort, die Füße ebenfalls am Boden festgekettet und wartete hilflos auf ihre Peiniger.
„Sieh Dir diese Schnecke an“, grinste eine der Wachen dreckig und leckte sich dabei über die wulstigen Lippen. „Zum Vernaschen, was?“
„Du hast einen komischen Geschmack, Fento“, meinte der andere kopfschüttelt. „Guck Dir doch mal ihre Fresse an. Die Braut sieht aus wie ein Kerl.“
„Ich stehe doch auf harte Weiber, daß weißt du doch.“ Der Wächter näherte sich der Elfe, bis sein Gesicht direkt neben dem ihren zum Stillstand kam. Dann streckte er seine Zunge heraus und leckte Vernita über die Wange. Diese wandte ruckartig den Kopf und schnappte nach dem Mann. Der Wächter schreckte zurück und entging nur knapp Vernitas Beißattacke. Er stolperte zwei Schritte zurück und wäre um ein Haar über einen Eimer mit Zangen und anderen Folterutensilien gestürzt, der hinter ihm auf dem Boden stand. Nur mit Mühe konnte er sein Gleichgewicht halten.
„Na warte, du Schlampe!“ zischte die Wache böse und zog ihr Schwert, welches der Mann sofort zum Schlag erhob.
„Fento!“ schrie in der andere an. „Steck die Waffe weg, du Idiot! Der Herr hat gesagt, dass sie am Leben bleiben soll! Und ihre Vorderseite soll ebenfalls unberührt bleiben, also beruhige Dich! Oder willst Du etwa als nächstes ihren Platz einnehmen!“
Grummelnd steckte er die Waffe wieder weg. „Dann laß uns endlich anfangen.“ Er nahm ein Beißholz zur Hand und steckte es der Elfe ziemlich unsanft zwischen die Zähne.
„Hier. Damit du deine Beißerchen nicht verlierst“, grinste der Mann böse, bevor er zwei Schritte zurückwich und den Kopf zu seinem Kameraden drehte. „Fang an!“
Der Mann, der hinter Vernita stand rollte seine Peitsche aus. Locker hielt er sie in der Hand, während er sie über den Boden gleiten ließ. Dann biß er die Zähne zusammen, holte aus und ließ das Leder auf den Rücken der Elfe klatschen. Die Peitsche hinterließ einen blutigen Streifen auf der Schulter der Frau, doch Vernita zuckte nicht einmal zusammen.
„Mach’s gleich noch mal!“ zischte Fento böse, was sein Kompagnon auch gleich tat. Vernita hatte die Augen geschlossen und auf ihrer Stirn lag ein dünner Schweißfilm. Doch ansonsten rührte sie sich wieder nicht. Ein weiterer Schlag folgte und dann noch einer. Es folgte allerdings immer noch keine Reaktion von der Elfe. Schweigend und regungslos ertrug sie die Schmerzen.
„Verdammt noch mal! Jetzt wird es mir aber zu bunt!“ schnaubte Fento wütend und ging zu dem Kamin, der auf der anderen Seite des Raumes in die Wand eingelassen war. Er hatte grinsender Weise zugesehen, wie Vernita ausgepeitscht wurde. Doch nachdem diese keine Regung zeigte, wurde er zornig. Er zog sich einen dicken Lederhandschuh über, der neben dem Kamin auf einem Tisch lag. In dem Kamin selbst glühten einige Kohlen vor sich hin, in denen einige Brandeisen gesteckt worden waren. Fento schnappte sich eines der Eisen, wobei ein sadistisches Grinsen auf seinen Wulstlippen lag. Das Ende des Eisens hatte die Form von zwei gekreuzten Schwertern und das Metall glühte gelbrot von der Hitze der Kohlen. „Mal sehen, ob sie das spürt.“
Lachend drückte er das Brandeisen auf ihre linkes Schulterblatt. Es zischte laut, als das Fleisch ihres Körpers verbrannte und kleine weiße Dampfschwaden stiegen von der Wunde empor. Die Elfe bäumte sich auf, und ein schmerzerfülltes Stöhnen entwich ihrer Kehle. „Na also, geht doch!“ grölte Fento laut und hielt das Brandeisen triumphierend in die Luft.
„Warte“, meinte sein Kamerad. „Jetzt bin ich wieder dran.“
Fento trat wieder zurück, damit sein Kompagnon wieder seine Peitsche schwingen konnte. Vernitas Selbstbeherrschung war durch die Aktion mit dem Brandeisen gebrochen worden. Nun zuckte sie jedes Mal zusammen, als sie die Peitsche traf. Ihr Schmerzerfülltes Keuchen erfüllte den Raum gepaart mit dem dreckigen Lachen der beiden Folterknechte.
„Was ist denn hier los?“ fragte eine dunkelhaarige Wache, der soeben zur Tür hereinkam, wobei sein Blick zuerst auf die Elfe und dann auf seine Kameraden fiel. „Euch macht eure Arbeit einfach zu viel Spaß, ihr kranken Hunde!“
„Man hat ja sonst nichts vom Leben!“ sagte Fento daraufhin dreckig lachend.
Die dunkelhaarige Wache schüttelte nur den Kopf, während er und eine weitere Wache einen jungen Mann in den Raum zerrten. Die Hände des Gefangenen waren auf den Rücken gefesselt, und er starrte nur auf den Boden, wobei er wimmernde Geräusche von sich gab. Hinter den dreien betrat noch eine weitere Wache den Raum, wobei er eine Schubkarre vor sich herschob. In der Karre lag eine große zweischneidige Axt, dessen Klingen im Fackellicht aufblitzten.
„Laßt uns das schnell hinter uns bringen. Ich habe Hunger und will noch was essen“, meinte die dunkelhaarige Wache, während sie gemeinsam mit ihrem Kameraden den jungen Mann zu einem kniehohen, blutbefleckten Holzblock schleiften. Die Oberfläche des Holzklotzes war mit zahlreichen Kerben übersät. Ein Richtblock. Die beiden Folterknechte ließen von Vernita ab. Dieses Schauspiel wollten sie sich nicht entgehen lassen. Sie selbst sah auch zu dem jungen Mann herüber und war dankbar, für die kurze Ruhepause, die ihr diese Unterbrechung bescherte.
Der Jüngling bettelte, schrie, weinte und wimmerte. Doch es half ihm alles nichts. Die beiden Wachen drückten seinen Kopf auf den Richtblock und hielten ihn mit Gewalt unten. Während sie das taten blickte der Junge einmal nach oben, direkt in Vernitas Gesicht. Ihr Blicke trafen sich. Für einen Moment sah sie in die grünen Augen des Mannes, die sie flehentlich anstarrten. Sie waren feucht und Tränen liefen über sein Gesicht. Diesen Anblick würde die Elfe nie wieder vergessen. Dann war der Augenblick auch schon vorbei. Das Gesicht des Mannes wurde heruntergedrückt, so dass dieser nur auf den Boden starren konnte.
Der Henker schob die Karre gemächlich neben den Richtblock. Pfeifend nahm er seine große Axt in die breiten Hände und stellte sich in Position. Langsam hob er die schwere Waffe über den Kopf. Der Junge gab nur noch ein leises Wimmern von sich. Es hörte sich an als richtete er ein Gebet an den Erbauer. Im nächsten Moment sauste die Axt durch die Luft, kurz bevor sie den Nacken des Mannes traf, welchen sie augenblicklich durchschnitt und in das Holz darunter einschlug. Mit einem dumpfen Laut landete der Kopf des Mannes auf dem Boden, drehte sich dabei, so daß seine toten, gebrochenen Augen Vernita direkt ins Gesicht starrten. Eine Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Wie lange würde es wohl dauern, bis ihr das gleiche Schicksal blühte?
Die beiden Wachen wuchteten den kopflosen Rumpf direkt nach der Enthauptung in die Karre, damit das aus dem Halsstumpf laufende Blut nicht den ganzen Raum besudelte. Dann schnappten sie sich den Kopf des Jungen und warfen ihn ebenfalls in die Karre. Der Henker legte seine Axt auf seiner Schulter ab und verließ pfeifend den Raum. Die beiden Wachen folgten ihm, wobei der Dunkelhaarige die Karre vor sich herschob.
„Mir ist gerade noch was lustiges eingefallen!“ rief Fento freudestrahlend, nachdem die drei Männer den Raum verlassen hatte. Er ging zu einem der Tische und nahm sich einen Hammer und einen Eisennagel zur Hand. Mit diesen Dingen in der Hand schritt er wieder hinter die Elfe.
„Was hast du vor? Wenn es das ist, was ich denke, dann sei vorsichtig. Treib’ den Nagel nicht zu weit rein. Wir sollen sie schließlich nicht umbringen.“
„Keine Panik! Ich bin vom Fach!“ lachte Fento, während er den Nagel zwischen Vernitas Schulterblätter ansetzte Anschließend schlug er mit dem Hammer kurz auf den Nagelkopf, so daß sich der Metallstift in den Rücken der Frau bohrte. Die Elfe zuckte zusammen, wobei sie kurz aufstöhnte. Der Folterknecht zog den Nagel wieder heraus, woraufhin Blut aus der Wunde floss. Er wiederholte die Prozedur an mehreren Stellen ihres Körpers, bevor er wieder zum Brandeisen griff und auch dies erneut einsetzte. Zwischendurch benutzte sein Kamerad auch mal seine Peitsche, bis die Elfe schließlich das Bewusstsein verlor.
Vernita schüttelte den Kopf, während sie weiter mit der Peitsche auf Raswenjás Rücken einschlug.
‚Das brauche ich jetzt nicht’, dachte sie, wobei ihre Schläge unbewusst härter wurden. Nach einer Weile fiel ihr auf, daß ihre Gefangene bewußtlos geworden war. Sie hielt inne und atmete einmal tief durch, bevor sie die Peitsche weglegte, um etwas Wasser zu besorgen. Damit wollte sie Raswenjá wieder aufwecken. Schließlich brachte es nichts, sie zu foltern, wenn sie nichts davon mitbekam. Dies würde noch ein weiter Weg werden.
Mitten im Raum stand Vernita. Sie war nackt. Um ihre Handgelenke befanden sich Handschellen, an denen lange Ketten hingen. Mit deren Hilfe wurden ihre Arme über ihren Kopf in Richtung Decke gestreckt. Breitbeinig stand sie dort, die Füße ebenfalls am Boden festgekettet und wartete hilflos auf ihre Peiniger.
„Sieh Dir diese Schnecke an“, grinste eine der Wachen dreckig und leckte sich dabei über die wulstigen Lippen. „Zum Vernaschen, was?“
„Du hast einen komischen Geschmack, Fento“, meinte der andere kopfschüttelt. „Guck Dir doch mal ihre Fresse an. Die Braut sieht aus wie ein Kerl.“
„Ich stehe doch auf harte Weiber, daß weißt du doch.“ Der Wächter näherte sich der Elfe, bis sein Gesicht direkt neben dem ihren zum Stillstand kam. Dann streckte er seine Zunge heraus und leckte Vernita über die Wange. Diese wandte ruckartig den Kopf und schnappte nach dem Mann. Der Wächter schreckte zurück und entging nur knapp Vernitas Beißattacke. Er stolperte zwei Schritte zurück und wäre um ein Haar über einen Eimer mit Zangen und anderen Folterutensilien gestürzt, der hinter ihm auf dem Boden stand. Nur mit Mühe konnte er sein Gleichgewicht halten.
„Na warte, du Schlampe!“ zischte die Wache böse und zog ihr Schwert, welches der Mann sofort zum Schlag erhob.
„Fento!“ schrie in der andere an. „Steck die Waffe weg, du Idiot! Der Herr hat gesagt, dass sie am Leben bleiben soll! Und ihre Vorderseite soll ebenfalls unberührt bleiben, also beruhige Dich! Oder willst Du etwa als nächstes ihren Platz einnehmen!“
Grummelnd steckte er die Waffe wieder weg. „Dann laß uns endlich anfangen.“ Er nahm ein Beißholz zur Hand und steckte es der Elfe ziemlich unsanft zwischen die Zähne.
„Hier. Damit du deine Beißerchen nicht verlierst“, grinste der Mann böse, bevor er zwei Schritte zurückwich und den Kopf zu seinem Kameraden drehte. „Fang an!“
Der Mann, der hinter Vernita stand rollte seine Peitsche aus. Locker hielt er sie in der Hand, während er sie über den Boden gleiten ließ. Dann biß er die Zähne zusammen, holte aus und ließ das Leder auf den Rücken der Elfe klatschen. Die Peitsche hinterließ einen blutigen Streifen auf der Schulter der Frau, doch Vernita zuckte nicht einmal zusammen.
„Mach’s gleich noch mal!“ zischte Fento böse, was sein Kompagnon auch gleich tat. Vernita hatte die Augen geschlossen und auf ihrer Stirn lag ein dünner Schweißfilm. Doch ansonsten rührte sie sich wieder nicht. Ein weiterer Schlag folgte und dann noch einer. Es folgte allerdings immer noch keine Reaktion von der Elfe. Schweigend und regungslos ertrug sie die Schmerzen.
„Verdammt noch mal! Jetzt wird es mir aber zu bunt!“ schnaubte Fento wütend und ging zu dem Kamin, der auf der anderen Seite des Raumes in die Wand eingelassen war. Er hatte grinsender Weise zugesehen, wie Vernita ausgepeitscht wurde. Doch nachdem diese keine Regung zeigte, wurde er zornig. Er zog sich einen dicken Lederhandschuh über, der neben dem Kamin auf einem Tisch lag. In dem Kamin selbst glühten einige Kohlen vor sich hin, in denen einige Brandeisen gesteckt worden waren. Fento schnappte sich eines der Eisen, wobei ein sadistisches Grinsen auf seinen Wulstlippen lag. Das Ende des Eisens hatte die Form von zwei gekreuzten Schwertern und das Metall glühte gelbrot von der Hitze der Kohlen. „Mal sehen, ob sie das spürt.“
Lachend drückte er das Brandeisen auf ihre linkes Schulterblatt. Es zischte laut, als das Fleisch ihres Körpers verbrannte und kleine weiße Dampfschwaden stiegen von der Wunde empor. Die Elfe bäumte sich auf, und ein schmerzerfülltes Stöhnen entwich ihrer Kehle. „Na also, geht doch!“ grölte Fento laut und hielt das Brandeisen triumphierend in die Luft.
„Warte“, meinte sein Kamerad. „Jetzt bin ich wieder dran.“
Fento trat wieder zurück, damit sein Kompagnon wieder seine Peitsche schwingen konnte. Vernitas Selbstbeherrschung war durch die Aktion mit dem Brandeisen gebrochen worden. Nun zuckte sie jedes Mal zusammen, als sie die Peitsche traf. Ihr Schmerzerfülltes Keuchen erfüllte den Raum gepaart mit dem dreckigen Lachen der beiden Folterknechte.
„Was ist denn hier los?“ fragte eine dunkelhaarige Wache, der soeben zur Tür hereinkam, wobei sein Blick zuerst auf die Elfe und dann auf seine Kameraden fiel. „Euch macht eure Arbeit einfach zu viel Spaß, ihr kranken Hunde!“
„Man hat ja sonst nichts vom Leben!“ sagte Fento daraufhin dreckig lachend.
Die dunkelhaarige Wache schüttelte nur den Kopf, während er und eine weitere Wache einen jungen Mann in den Raum zerrten. Die Hände des Gefangenen waren auf den Rücken gefesselt, und er starrte nur auf den Boden, wobei er wimmernde Geräusche von sich gab. Hinter den dreien betrat noch eine weitere Wache den Raum, wobei er eine Schubkarre vor sich herschob. In der Karre lag eine große zweischneidige Axt, dessen Klingen im Fackellicht aufblitzten.
„Laßt uns das schnell hinter uns bringen. Ich habe Hunger und will noch was essen“, meinte die dunkelhaarige Wache, während sie gemeinsam mit ihrem Kameraden den jungen Mann zu einem kniehohen, blutbefleckten Holzblock schleiften. Die Oberfläche des Holzklotzes war mit zahlreichen Kerben übersät. Ein Richtblock. Die beiden Folterknechte ließen von Vernita ab. Dieses Schauspiel wollten sie sich nicht entgehen lassen. Sie selbst sah auch zu dem jungen Mann herüber und war dankbar, für die kurze Ruhepause, die ihr diese Unterbrechung bescherte.
Der Jüngling bettelte, schrie, weinte und wimmerte. Doch es half ihm alles nichts. Die beiden Wachen drückten seinen Kopf auf den Richtblock und hielten ihn mit Gewalt unten. Während sie das taten blickte der Junge einmal nach oben, direkt in Vernitas Gesicht. Ihr Blicke trafen sich. Für einen Moment sah sie in die grünen Augen des Mannes, die sie flehentlich anstarrten. Sie waren feucht und Tränen liefen über sein Gesicht. Diesen Anblick würde die Elfe nie wieder vergessen. Dann war der Augenblick auch schon vorbei. Das Gesicht des Mannes wurde heruntergedrückt, so dass dieser nur auf den Boden starren konnte.
Der Henker schob die Karre gemächlich neben den Richtblock. Pfeifend nahm er seine große Axt in die breiten Hände und stellte sich in Position. Langsam hob er die schwere Waffe über den Kopf. Der Junge gab nur noch ein leises Wimmern von sich. Es hörte sich an als richtete er ein Gebet an den Erbauer. Im nächsten Moment sauste die Axt durch die Luft, kurz bevor sie den Nacken des Mannes traf, welchen sie augenblicklich durchschnitt und in das Holz darunter einschlug. Mit einem dumpfen Laut landete der Kopf des Mannes auf dem Boden, drehte sich dabei, so daß seine toten, gebrochenen Augen Vernita direkt ins Gesicht starrten. Eine Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Wie lange würde es wohl dauern, bis ihr das gleiche Schicksal blühte?
Die beiden Wachen wuchteten den kopflosen Rumpf direkt nach der Enthauptung in die Karre, damit das aus dem Halsstumpf laufende Blut nicht den ganzen Raum besudelte. Dann schnappten sie sich den Kopf des Jungen und warfen ihn ebenfalls in die Karre. Der Henker legte seine Axt auf seiner Schulter ab und verließ pfeifend den Raum. Die beiden Wachen folgten ihm, wobei der Dunkelhaarige die Karre vor sich herschob.
„Mir ist gerade noch was lustiges eingefallen!“ rief Fento freudestrahlend, nachdem die drei Männer den Raum verlassen hatte. Er ging zu einem der Tische und nahm sich einen Hammer und einen Eisennagel zur Hand. Mit diesen Dingen in der Hand schritt er wieder hinter die Elfe.
„Was hast du vor? Wenn es das ist, was ich denke, dann sei vorsichtig. Treib’ den Nagel nicht zu weit rein. Wir sollen sie schließlich nicht umbringen.“
„Keine Panik! Ich bin vom Fach!“ lachte Fento, während er den Nagel zwischen Vernitas Schulterblätter ansetzte Anschließend schlug er mit dem Hammer kurz auf den Nagelkopf, so daß sich der Metallstift in den Rücken der Frau bohrte. Die Elfe zuckte zusammen, wobei sie kurz aufstöhnte. Der Folterknecht zog den Nagel wieder heraus, woraufhin Blut aus der Wunde floss. Er wiederholte die Prozedur an mehreren Stellen ihres Körpers, bevor er wieder zum Brandeisen griff und auch dies erneut einsetzte. Zwischendurch benutzte sein Kamerad auch mal seine Peitsche, bis die Elfe schließlich das Bewusstsein verlor.
Vernita schüttelte den Kopf, während sie weiter mit der Peitsche auf Raswenjás Rücken einschlug.
‚Das brauche ich jetzt nicht’, dachte sie, wobei ihre Schläge unbewusst härter wurden. Nach einer Weile fiel ihr auf, daß ihre Gefangene bewußtlos geworden war. Sie hielt inne und atmete einmal tief durch, bevor sie die Peitsche weglegte, um etwas Wasser zu besorgen. Damit wollte sie Raswenjá wieder aufwecken. Schließlich brachte es nichts, sie zu foltern, wenn sie nichts davon mitbekam. Dies würde noch ein weiter Weg werden.
#775
Posté 19 juillet 2010 - 08:47
Da Lian, ohne eine Antwort abzuwarten, einfach aus der Tür verschwand, blickte sie ihm nur etwas stutzig hinterher. Er wolle ihre Tochter finden, alleine? Er war wohl Lebensmüde, und etwas verrückt, dachte sie nur. Was gingen ihm ihre Probleme an …
Leicht kopfschüttelnd wandte sie sich wieder dem Bierkrug zu. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie noch nichts gegessen hatte, und schon am Bier nippen war. Daher bestellte sie sich etwas Brot und Schinken, auch wenn sie sich nicht hungrig fühlte.
Nachdem sie gegessen, und das Bier geleert hatte, verließ sie die Taverne. Sie blieb kurz vor der Taverne stehen, und musterte ihre Rüstung. Es klebte noch immer das Blut von gestern daran. Seufzend verließ sie Lothering. Sie ging den Weg, über welchen sie tags zuvor her gewandert waren, entlang bis sie das Plätschern des Wassers hörte.
Ohne sich umzusehen, streifte sie sich die Rüstung vom Leib, sowie die knappe Unterkleidung. Sie hatte einige Blutergüsse im Brustbereich, wohl aufgrund des Schildes welches sie an die Wand presste im Kampf gegen die Männer bei Rajswenjá. Doch sie hatte schon weitaus Schlimmeres überwunden. Das Wasser war eiskalt, wodurch sich sofort vereinzelte kleine Härchen an ihrer Haut aufstellten, und sie sich kurz auf die Unterlippe biss. Sie spülte sich den Schweiß und Schmutz so schnell sie konnte vom Körper, sowie aus den Haaren, um das Wasser so schnell wie möglich wieder verlassen zu können.
Anschließend zog sie eine frische Leinenhose, sowie eine dünne Bluse aus der Tasche, und zog diese in Windeseile über. Anschließend säuberte sie ihre Rüstung und Waffen mit einem Tuch, welches sie hin und wieder ins Wasser, welches sich dabei immer leicht rosa färbte, tauchte. Im Hintergrund zwitscherten fröhliche Vögel, und Miandra blickte kurz auf als einige von ihnen verspielt durch den Wald über das Wasser flogen. Ja Tiere hatten es gut, dachte sie, sie mussten sich um nichts sorgen, da sie nur von Instinkten geleitet werden.
Seufzend zog sie sich die Rüstung wieder über, als diese gesäubert war, steckte die Dolche wieder in ihren Gurt und begab sich zurück nach Lothering.
In der Taverne angekommen blickte sie kurz in die Zimmer der anderen, und stellte fest, dass Hennrik und Jayden noch am Schlafen waren. Die Reise und der Kampf hatte dem Alten wohl viel Kraft gekostet, und der Jüngere war schließlich verletzt. Schlaf würde beiden nur mehr als gut tun. Anschließend fragte sie sich, wo die anderen beiden waren, doch scheinbar gingen die inzwischen anderen Tätigkeiten zu.
Sie setzte sich, unwissend was sie hätte tun können, auf ein Fass außerhalb der Taverne,blickte zu der Kirche, und beobachtete hin und wieder die vorbeiziehenden weißen Wolken sowie das Wandern der Sonne.
Leicht kopfschüttelnd wandte sie sich wieder dem Bierkrug zu. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie noch nichts gegessen hatte, und schon am Bier nippen war. Daher bestellte sie sich etwas Brot und Schinken, auch wenn sie sich nicht hungrig fühlte.
Nachdem sie gegessen, und das Bier geleert hatte, verließ sie die Taverne. Sie blieb kurz vor der Taverne stehen, und musterte ihre Rüstung. Es klebte noch immer das Blut von gestern daran. Seufzend verließ sie Lothering. Sie ging den Weg, über welchen sie tags zuvor her gewandert waren, entlang bis sie das Plätschern des Wassers hörte.
Ohne sich umzusehen, streifte sie sich die Rüstung vom Leib, sowie die knappe Unterkleidung. Sie hatte einige Blutergüsse im Brustbereich, wohl aufgrund des Schildes welches sie an die Wand presste im Kampf gegen die Männer bei Rajswenjá. Doch sie hatte schon weitaus Schlimmeres überwunden. Das Wasser war eiskalt, wodurch sich sofort vereinzelte kleine Härchen an ihrer Haut aufstellten, und sie sich kurz auf die Unterlippe biss. Sie spülte sich den Schweiß und Schmutz so schnell sie konnte vom Körper, sowie aus den Haaren, um das Wasser so schnell wie möglich wieder verlassen zu können.
Anschließend zog sie eine frische Leinenhose, sowie eine dünne Bluse aus der Tasche, und zog diese in Windeseile über. Anschließend säuberte sie ihre Rüstung und Waffen mit einem Tuch, welches sie hin und wieder ins Wasser, welches sich dabei immer leicht rosa färbte, tauchte. Im Hintergrund zwitscherten fröhliche Vögel, und Miandra blickte kurz auf als einige von ihnen verspielt durch den Wald über das Wasser flogen. Ja Tiere hatten es gut, dachte sie, sie mussten sich um nichts sorgen, da sie nur von Instinkten geleitet werden.
Seufzend zog sie sich die Rüstung wieder über, als diese gesäubert war, steckte die Dolche wieder in ihren Gurt und begab sich zurück nach Lothering.
In der Taverne angekommen blickte sie kurz in die Zimmer der anderen, und stellte fest, dass Hennrik und Jayden noch am Schlafen waren. Die Reise und der Kampf hatte dem Alten wohl viel Kraft gekostet, und der Jüngere war schließlich verletzt. Schlaf würde beiden nur mehr als gut tun. Anschließend fragte sie sich, wo die anderen beiden waren, doch scheinbar gingen die inzwischen anderen Tätigkeiten zu.
Sie setzte sich, unwissend was sie hätte tun können, auf ein Fass außerhalb der Taverne,blickte zu der Kirche, und beobachtete hin und wieder die vorbeiziehenden weißen Wolken sowie das Wandern der Sonne.





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