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Es war einmal... (Dragon Age RP)


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794 réponses à ce sujet

#201
Kaysallie

Kaysallie
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Sie beobachtete kurz den Bluttropfen, wie er an seiner Wange hinunterlief, zuckte jedoch nicht zurück. Ihre Augen fixierten nun wieder Lian, „Ich habe auch nicht vor Euch aus der Ruhe zu bringen. Reisegefährten. Sowas kann sich schneller ändern als Ihr glaubt. Wer weiß, vielleicht hat man Euch ja auch geschickt um mich zu verfolgen. Schließlich kenne ich Euch nicht. „Sie fuhr mit den Dolch ein Stück nach unten bis zu seinem Nacken, „Nun ja, wir werden sehen, wie Ihr Euch in Zukunft verhält.“, sie steckte den Dolch wieder in den Gurt und wandte dabei den Blick, der noch immer recht zornig war, von ihm ab und schüttelte den Kopf.

#202
viento2

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Rowan krachte unsanft auf den Stuhl. Nach einem kurzen Moment stand sie auf und ging herüber zur Theke vor der der Wirt stand und ihr einen bösen Blick zuwarf. Sie drückte ihm ein paar Münzen in die Hand und begab sich dann hinüber zum Feuer, wobei sie einen Bogen um das Loch im Boden machen musste. Sie hob ihren Waffengurt vom Boden auf und legte ihn an. Dann griff sie sich ihren Umhang und warf sich auf das Sofa in der Ecke, die Gegenüber der Stelle lag, an der sich der Krieger befand. Sie zog den Umhang über ihre Schultern und schloss die Augen.

#203
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Lian grinste als Miandra mit ihrem Dolch seinen Hals entlang fuhr. Anscheinend war die Klinge nicht scharf genug, um ihn zu schneiden.

"Hmm... Warum solltet Ihr mir vertrauen, fragt Ihr? Ich weiß nicht...ich habe so das Gefühl, das wir einfach das Perfekte Team für Eure Mission sind. Auserdem...sind wir zu zweit besser dran, wie Ihr alleine. Ich denke ich würde Euch sovieso verfolgen, und insgeheim helfen und unterstüzen. Das liegt an Eurer Austrahlung." versuchte er zu schmiecheln, und bestellte ein neues Bier.

Modifié par Juleiila, 06 juin 2010 - 07:43 .


#204
xX Ripper Xx

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Ripper seufzte erleichtert auf...endlich vorbei...der Drang ließ nach.

Doch was hatte er wieder getan? Er hatte in seiner Lieblingstaverne ein riesen Loch in den Boden gebrochen und sich ziemlich lächerlich gemacht.

Doch das war ihm egal oder er versucht es zu ignorieren...er überlegte sich nur wie er es dem Wirt erklärte...Schließlich kannten sie sich schon länger und Ripper wollte es nicht einfach so stehen lassen. Aber wie er ihn kannte würde er bestimmt ein Auge zudrücken.



Ripper betrachtete die Frau und schmunzelte.

Etwas Spaß tat immer gut...man sollte alles mit Humor nehmen und das tat Ripper auch......


#205
Kaysallie

Kaysallie
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Sie beobachtete kurz den eigenartigen Mann und die Frau, wandte den Blick dann wieder an Lian. Ein leichtes schmunzeln überzog ihr Gesicht, „Glaubt mir, Ihr seid nicht der erste Mann der so etwas sagt, mit schönen Sprüchen werdet Ihr bei mir nicht weit kommen, nur damit Ihr das gleich wisst.“, sie setzte sich neben ihn an die Theke, bestellte einen Tee und blieb schweigsam.

Modifié par Kaysallie, 06 juin 2010 - 07:55 .


#206
Guest_Juleiila_*

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Lian grinste immer noch. "Es ist wirklich so. Und das ist nicht, weil ich Euch irgendwie anmachen möchte. Ich helfe wirklich ohne Hintergedanken. Nunja einen kleinen gibt es. Ihr... erinnert mich..an eine sehr gute Freundin. Sie hatte das selbe Haar und die selbe Ausstrahlung wie Ihr. Und sie sah fast genau so aus wie Ihr." Lian seufzte, bestellte ein neues Bier und trank daraus.

#207
Kaysallie

Kaysallie
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„Und wieso seid Ihr dann alleine unterwegs, wenn es eine so gute Freundin von Euch ist?“, sie nahm einen Schluck aus der Tasse und blickte ihn anschließend fragend an. So ganz schlau wurde sie noch nicht aus diesen Elf, vielleicht war es aber auch die Tatsache, dass sie es nicht gewohnt war, dass ein Mann einfach so ohne Hintergedanken nett zu ihr war.

#208
Guest_Juleiila_*

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Lian trank noch mal aus dem Krug Bier bevor er anfing. Er wusste nicht warum er Miandra das erzählte, aber er hatte das Gefühl ihr vertrauen zu können. Und sie wäre die erste, der Lian das erzählte.

"Ich hatte doch erwähnt, das ich aus Antiva komme, und seitdem viel auf Reisen bin. Eigentlich komplett auf der Durchreise. Ich kannste sie schon seit meiner Kindheit, deshalb waren wir auch zusammen unterwegs. Aber, an einem Abend hatte ich nicht auf sie aufgepasst. Es war wirklich eine kleine Gruppe von der Dunklen Brut. Diese hätten wir eigentlich bezwingen können, ohne verluste. Aber ich war nicht achtsam genug auf sie. Ausgerechnet der letzte Genlock der stand, stach ihr das Schwert ... mitten ins Herz."

Lian musste wieder trinken. Seine Hände fingen an zu zittern, als er Miandra davon erzählte. Dann holte er aus seiner Tasche einen kleinen Beutel hervor. Darin befand sich der Ring den er schon beim eintreten der Taverne betrachtete. Er legte in aufs Thresen.

"Das ist das einzige was ich von Ihr habe. Und die Erinnerung." seufzte er.

#209
Kaysallie

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Ohne etwas zu sagen lauschte sie seinen Worten. Sie war etwas verwundert darüber, dass er ihr das erzählte, und zugleich geschockt über die Geschichte. Sie wusste nicht was sie sagen oder wie sie reagieren sollte, und starrte ihn einfach nur an.

„Das .. das tut mir leid für Euch …“, sie drehte sich kurz um, um zu sehen ob niemand zuhören konnte, „Wisst Ihr, ich habe auch jemanden verloren. Um genau zu sein habe ich eine Tochter. Sie wurde von gewissen Männern, mit denen mein Mann heimliche Geschäfte betrieben hat mitgenommen. Er verkaufte ihnen heimlich immer etwas von unserer Ernte. Doch unsere letzte Ernte fiel sehr schlecht aus, sodass wir ihnen nichts geben konnten. Daraufhin haben sie unsere Farm abgebrannt, meinen Mann, all unsere Tiere und die Nachbarn abgeschlachtet. Meine Tochter und einige andere Mädchen haben sie mitgenommen. Nur der Erbauer weiß, was sie mit ihnen vor haben. Ich war an jenem Tag nicht zu Hause, weil ich trainiert habe. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass ich sie die gesamte Zeit über vernachlässigt habe. Ich war nicht mehr die Art von Mutter, die ein Kind gebraucht hätte, doch ich spürte innerlich, dass es irgendwann so weit kommen würde und wollte nicht tatenlos danebenstehen und mich nicht verteidigen können.“, sie seufzte kurz, „Irgendwie ironisch, findet ihr nicht?“, kopfschüttelnd nahm sie einen Schluck aus der Tasse, „Wer weiß ob sie noch lebt oder mich überhaupt sehen will. Wahrscheinlich hasst sie mich so oder so schon.“

Modifié par Kaysallie, 06 juin 2010 - 09:55 .


#210
Guest_Juleiila_*

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Lian seufzte. Das muss Euch nicht leid tun. Ich war...schuld daran." dann trank er weiter sein Bier und lauschte Miandras Worten. Das was er hörte schockierte Ihn. Er verstand im Moment überhaupt nicht, wie ihr Mann so etwas tun konnte. Sich in krimminelle Machenschaften einzulassen war ziemlich Schlimm. Noch dazu wenn man wusste, das man damit seine Familie in Gefahr bringen konnte.

"Auch wenn Ihr denkt, das Eure Tocchter Euch hassen würde. So ist es aber nicht. Sie liebt Euch, Ihr seid Ihre Mutter. Wir....werden Morgen so schnell wie möglich losreisen. Ich möchte nicht das...diese elenden Schurken zu viel Vorsprung bekommen. Das ist eine wirklich ernste Angelegenheit."

Dann streichelte er Miandra tröstend über den Rücken. "Das mit Eurer Tochter wird schon, wir werden sie finden, auch die anderen Mädchen. Versprochen." versuchte er sie aufzubaun.

#211
Kaysallie

Kaysallie
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„Nun ja ich verfolge sie nun schon seit einigen Wochen. Um genau zu sein seit zwei Wochen und fünf Tagen. Doch die Hinweise die ich bekomme, werden immer weniger, immer ungenauer. Es ist wie wenn man dem Wind hinterherjagen würde. Man sieht ihn nicht, doch viele Menschen glauben zu wissen in welche Richtung er zieht. Und ob sie mich hasst oder nicht werden wir dann ja sehen.“, sie nahm seine Hand von ihrem Rücken, „Danke für Euer Mitgefühl, doch ich denke dafür ist es noch zu früh.“, sie seufzte, „Ich werde noch einmal versuchen zu schlafen.“, sie blickte kurz aus dem Fenster. Der Donner hatte inzwischen nachgelassen. „Hoffen wir, dass das Wetter morgen besser ist.“ Sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln, doch man konnte die Trauer und Wut in ihren Augen sehen. Anschließend zahlte sie ihre Getränkte und begab sich zurück in ihr Zimmer.

#212
Guest_Juleiila_*

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Hmm.Lian wusste nicht wie er das interpretieren sollte. Dafür war es noch zu früh, wie sie es sagte. Er glaubte, sie hatte einen falschen Eindruck von ihm. So einer war er nicht. Er wollte sie einfach nur trösten, denn man konnte die Trauer und die Selbstschuldgefühle richtig in ihren Augen sehen.

Er packte sich seinen Umhang, bezahlte das Bier das er noch zuende austrank und ging hinauf zu den Zimmern. Zuerst wollte er in sein Zimmer gehen. Doch er hielt vor Miandras Tür inne. Dort hob er die geballte Faust in die höh um zu klopfen aber wartete einen Moment.

War das das richtige? Fragte er sich. Nicht das sie dachte, er wolle irgendetwas mit ihr anstellen. Doch dann überwand er sich, und klopfte trotzem, in der Hoffnung das sie aufmachte...

#213
xX Ripper Xx

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Ripper saß in seiner dunklen Ecke und fühlte sich gar nicht wohl.

Die Gedanken rasten durch seinen Kopf.

Er unterlag wieder seinem Verlangen und das durfte nicht mehr passieren.

Das Loch und der Wirt waren da noch das geringste Problem.

Es ging schließlich nur darum das er weiter in der Taverne bleiben konnte...was der Wirt letzendlich für Probleme hatte war ihm ziemlich egal.



Aber viel mehr Sorgen machte er sich um die Frau.

Nicht darum ob es ihr gut oder schlecht ging sondern das er mit ihr Kontakt hatte.

Im normalen Zustand würde er nicht mal in die nähe eines Menschen gehen...außer er musste.

Der Gedanke beunruhigte ihn.

Er durfte keine Fehler machen...NEIN...er nicht!

Ripper verkrampfte sich in seinem Sessel und machte sich fast selbst bekloppt.



Ripper`s Hund merkte das etwas mit seinem Herren nicht stimmte und trottete mit eingeknickten Ohren zu ihm, schaute ihn an und winselte.

Langsam schaute Ripper zu seinem Hund runter in die Augen.

Irgendwie hatte es doch stets etwas beruhigendes...zu wissen das man wenigstens einem auf dieser Welt voll und ganz vertrauen konnte......


#214
Kaysallie

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Miandra war gerade im Zimmer angekommen, sperrte die Türe hinter sich ab, ging aufs Bett zu und wollte den Gurt mit den beiden Dolchen ablegen, als es plötzlich an der Tür klopfte. Wer mag das wohl sein? Fragte sie sich. Doch sie würde kein Risiko eingehen. Sie nahm die Dolche aus dem Gurt, stellte sich neben die Türe und versuchte zu lauschen. Doch sie hörte keine Stimmen. Vorsichtig, sodass man es kaum hören konnte schloss sie die Türe auf und drückte vorsichtig die Klinke nach unten. Durch einen kleinen Spalt spähte sie nach draußen. Sie seufzte und machte die Türe etwas weiter auf, "Was wollt Ihr?", fragte sie Lian der vor der Türe stand. Sie blickte ihn fragend an, ließ die Dolche jedoch nicht aus den Händen. Dieser Elf war aber vielleicht anhänglich, dachte sie sich etwas genervt, aber wenigstens war er kein besoffener Idiot.

#215
Guest_Juleiila_*

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"Hm. Ich wollte fragen ob es Euch gut geht. Wollt Ihr reden? Ihr saht nicht ... besonders Glücklich aus. Und ich mache mir halt sorgen um meine Reisegefährten wisst Ihr.!" zwinkerte er Ihr zu.
Er ging einen kleinen Schritt weiter in den Türrahmen hinein. Hoffentlich war Miandra bereit ihn hinein zu lassen.

Modifié par Juleiila, 07 juin 2010 - 06:30 .


#216
Kaysallie

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Sie bewegte sich kein Stück und hielt die Tür weiterhin mit der Hand, sodass diese weder weiter auf noch zu gehen konnte. "Hört zu, ich finde es ja sehr nett von Euch, dass Ihr Euch sorgen macht. Doch so etwas brauche ich nun mal nicht. Zumindest noch nicht. Ich war eine Hausfrau und Mutter. Ich bin diejenige die sich um alles gekümmert und sich um alle gesorgt hat, jeden Tag. Nennt es Gewohnheit, Sturheit oder Kälte, doch so ist es nun mal."

#217
viento2

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Rowan fluchte innerlich auf. In diesem Gastraum war es einfach zu laut zum schlafen. Leise Stimmen waren zu hören, Geklapper von Geschirr, hin und wieder ein gedämpfter Lacher. Am schlimmsten war der Krieger in seinem Sessel. Rowan fragte sich, ob etwas nicht stimmte mit ihm. Er rutschte immer wieder auf seinem Sitz hin und her und dabei knarrte und schepperte seine Rüstung. Der Hund war zu ihm gegangen und klackte dabei mit den Krallen auf den Holzboden, was Rowan einen Schauer über den Rücken jagte.

Sie lauschte nach draußen. Das Gewitter schien vorbei zu sein. Lautlos erhob sie sich von dem Sofa, packte ihre Sachen und ging zur Tür. Nach einem prüfenden Blick nach draußen trat sie hinaus in die Nacht und schloss die Tür hinter sich.


#218
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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"Vielleicht ist das der Grund, warum Ihr es mal braucht. Eben weil Ihr es immer abgelehnt habt. Aber vielleicht können wir uns besser kennen lernen. Ich meine ein bisschen was aus dem Leben erzählen, wer man ist und so weiter."



Dabei strich er sich mit der einen Hand an die Wange, wo sich der Schnitt des Dolches befand. Dadurch bemerkte er erst, das er überhaupt noch fühlte. Eben weil Miandra so eine Ähnlichkeit mit seiner besten Freundin hatte, hätte er meinen können, das die Klinge des Dolches wie Feuer brannte.

"Wer weiß, ob ich Euch trauen kann? Bisher habt nur Ihr die Frage gestellt. Aber was sagt mir, das ich Euch trauen kann?"

#219
Kaysallie

Kaysallie
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Sie schmunzelte, "Nun ja, scheinbar tut Ihr das bereits, sonst wärt Ihr wohl kaum so unverfroren besessen darauf, mir zu helfen. Kennen lernen ... Leben erzählen ... Ich denke, ich denke darüber nach!", sie zwinkerte ihm entgegen und schloss die Tür vor seiner Nase, bevor er noch etwas weiteres antworten konnte.

Kopfschüttelnd ging sie zurück zum Bett, legte dabei ihre Dolche ab und ärgerte sich darüber auf die Hilfe von jemand anderes angewiesen zu sein. Eindeutig kein guter Tag. Erst die lange Reise, dann der starke Regen, der Hunger und nun ein anhänglicher Elf. Nun ja schlimmer konnte es wohl kaum noch werden, dachte sie sich, und kuschelte sich in die warme Daunendecke.


#220
Guest_Juleiila_*

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Lian schmunzelte und drehte sich um. Die Frau hatte wirklich was, und er begann zu grinsen. Dann ging er in sein Zimmer und holte seine Tasche. Er band sich den Schwertgurt um, und warf sich den schwarzen Umhang auf die Schultern. Mit den Händen stülpte er die Kaputze über seinen Kopf so konnte man ihn fast nicht erkennen. Mit allem bepackt ging er runter.

Er sah das die Taverne sich geleert hatte, und nur noch dieser Mann mit seinem Hund da saß. Lian rollte seine Augen und verließ die Taverne. Es war nicht mehr am Stürmen oder Regnen. DIe frische Waldluft tat ihm besser, als die in der stickigen Taverne. Aber er würde früh genug wieder auftauchen, um Miandra abzu holen.

#221
viento2

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Als das erste Licht den Horizont erhellte betrat Rowan die Taverne wieder. Ihr Umhang glitzerte von dem Tau, der sich auf ihn gelegt hatte. In den Haaren steckten vereinzelt Blätter und kleine Ästchen.

Sie warf einen Blick zum Kamin und bemerkte, dass dort über dem Loch bereits zwei Holzplanken lagen, die die Gäste davor schützen sollten, hinunter zu fallen. An der Theke angekommen, bestellte sie sich einen Tee und etwas Brot und setzte sich dann an einen der Tische. Der Gastraum war leer, bis auf den Krieger, der im selben Sessel saß, wie am Abend zuvor, den Hund zu seinen Füßen. Ob er wach war oder schlief, konnte Rowan nicht sehen.

Als der Wirt ihr das Brot brachte, drückte sie ihm ein paar Kupferstücke in die Hand und widmete sich dann ihrem Frühstück. Dabei tunkte sie das trockene Brot in den Tee, bevor sie es sich in den Mund steckte.

#222
J.D.C

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Jayden lief eines schönen Morgens seiner Wege, im den Ausläufern des Brecilian Waldes trieb er sich dieser Tage umher. Er war auf der Suche nach einer bestimmten Taverne die ihm jemand empfohlen hatte. Gutes Essen, viel zu Saufen und ein haufen verrückter Menschen lockten ihn zur Taverne zum Schwarzen Ritter. Während er die Schönheit des Waldes begutachtete, zog ihm der Duft von Essen in die Nase, vor ihm offenbarte sich ein kleiner blau schillernder See. Am anderen Ufer konnte mann etwas Rauch aufsteigen sehen. Das musste sie sein.

Seiner Schritte tragend eilte er zur anderen Seite. Durch das Dickicht konnte er ein Haus erkennen. Mit einem schäbigen Schild ausgehangen, "Die Taveren zum Schwarzen Ritter."
"Passt doch," dachte er sich, kroch durch die Büsche und ging zum eingang. Mit einem einem schnellen Satz schwang er sich durch die knarrende Tür. Fixiert auf die Theke nahm er sich einen Platz vor dem Wirt. Mit einem Schnippsen und Pfeifen machte er auf sich aufmerksam. Sofort wandte sich der Wirt zu ihm.

"Was darf's denn sein?" fragte er mit rauer Stimme.

"Tja ich war lang unterwegs, also schieb mir mal ein großes Bier rüber."

Der Wirt ging an eine Fass und Zapfte das Bier ab. Nach wenigen sekunden stellte er Jayden den gefüllten Krug vor die Nase.

"Da haste"

"Danke das brauche ich jetzt wirklich."

Während er das Bier trank, schaute er sich um, beobachtete die Leute. Kaum jemand da, wohl weil es Morgen ist. Er konnte einen Ruppigen Typen ausmachen der ein wenig zusammengeklappt auf einem Sessel saß. Ein stück entfernt an einem Tisch saß noch eine Frau, die ohooo zu seinem Erstaunen wach war und etwas aß.

Modifié par J.D.C, 07 juin 2010 - 02:41 .


#223
Kaysallie

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Miandra hatte Glück und schaffte es dieses Mal schnell einzuschlafen. Die Müdigkeit siegte wohl doch irgendwann. Sie ließ den Vorhang geöffnet um nicht zu lange zu schlafen, doch das wäre wohl nicht nötig gewesen, da sie nie viel Schlaf benötigte und immer recht schnell wieder wach wurde. Als der erste Vogel sein Lied sang, und sich dabei das Federkleid in den kühlen Wassertropfen, die von den Blättern der Bäume herabfielen, putzte, wachte sie wieder auf. Einige Haarsträhnen hingen ihr verstreut ins Gesicht, welche sie sich jedoch schnell hinter die Ohren steckte und dabei aufstand. Sie blickte kurz aus dem Fenster und war froh darüber, dass man die Sonne - welche den gestrigen Tag von den Gewitterwolken verdeckt war - am Horizont aufsteigen sehen konnte. Der Himmel färbte sich zartrosa und verschluckte dabei den Nachthimmel.

Sie huschte schnell ins Bad um sich das Gesicht zu waschen und die Haare zu kämmen - was aufgrund der Länge einige Minuten dauerte, da sie komplett zerzaust waren. Dann enthüllte sie sich wieder ihres Schlafgewandes und stopfte dieses in ihre Tasche. Wieder an der Kommode angekommen schnalle sie sich die dunkelbraune Lederrüstung über sowie den Gurt mit den Dolchen. Zu guter Letzt, hängte sie sich die Tasche über, nahm den warmen Umhang in die Hand und marschierte damit wieder nach unten.

Dort angekommen gab sie den Schlüssel beim Wirt ab, zahlte die letzte Hälfte für das Zimmer mit einigen Silberstücken und bestellte sich zugleich eine Tasse mit schwarzem Kaffee, zwei Brötchen und etwas Schinken. Damit bestückt setzte sie sich an den Tisch neben der anderen Frau, sodass sie diese genau im Blickfeld hatte, doch sie selbst störte das nicht weiter.

Sie begann genüsslich ihren Kaffee zu trinken und beobachtete dabei die Anderen. Der Mann beim Kamin war schon ziemlich merkwürdig, dachte sie sich, wenn er wohl auf einmal einen Herzinfarkt hätte, würde es nicht einmal jemand mitbekommen. Der andere Mann an der Theke trank gleich in aller Früh ein großes Bier. Augenrollend wandte sie ihren unauffälligen Blick wieder ab. Die einzige die sich hier normal verhielt war wohl die Frau am Tisch neben ihr. Kopfschüttelnd blickte sie auf den Tisch und verspeiste in aller Ruhe eines ihrer Brötchen.


#224
Guest_Juleiila_*

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Am nächsten Morgen betrat auch Lian die Taverne, um Miandra abzuholen. Er hatte die Nacht in der freien Natur verbracht, da ihm das eher Lag. Er mochte es unter dem Sternenhimmel einzuschlafen, vorallem weil er sich in den Jahren so sehr daran gewöhnt hatte. Mit einem fröhlichem Lächeln öffnete er die Tür. Er sah auch gleich Miandra und hatte vor auf den Tisch zu zugehen.



Doch zuerst ging er zum Thresen, bezahlte sein Zimmer was er eh nicht belegt hatte, nahm sich einen Kaffee und zwei Brötchen. Damit bepackt ging er zu Miandra und setzte sich neben sie.

"Guten Morgen. Na gut geschlafen?" fragte er freundlich und biss in sein Brötchen, das er mit Schinken belegte.

#225
xX Ripper Xx

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Ripper hatte diese Nacht kaum geschlafen...sondern sich das Hirn zermartert.
Er war heilfroh tief in seiner Rüstung zu stecken...während er glaubte das alle ihn beobachteten.
Erleichtert das er den Drang fürs erste nachließ...hatte dieser doch verdammt schlechte Nebenwirkungen.

Ripper zappelte auf seinem Sessel nervös hin und her...
Aufeinmal sprang er laut scheppernd auf, schnappte sich seine Kriegsaxt und stapfte hastig aus der Taverne nach draußen in den Wald.
Sein Hund schreckte durch das laute scheppern auf...aber rührte sich nicht.
Er kannte Ripper und wusste was er vor hatte...und ließ ihn dabei lieber alleine.

Der Mabari näherte sich langsam der Frau von gestern Abend, schaute sie kurz an und lehnte sich dann mit seinen Vorderbeinen gegen ihren Stuhl...wobei er fast so groß war wie die Frau selbst.
Er schnupperte an ihrem Tee, jaulte auf und deckte sich mit seinen Pfoten die Nase zu...immer noch am Stul lehnend.
Dann schaute er sie wieder mit seinen dunklen Augen fröhlich an......

Modifié par xX Ripper Xx, 07 juin 2010 - 07:46 .