Noah konnte nicht glauben, was der Schatten über das Wesen sagte. Jegliche Stärke fiel augenblicklich von ihm ab und er fühlte sich müde und schwach. Was hatte Jule nur getan? Ungläubig schüttelte er den Kopf, während er seine Schwerter wieder weg steckte. Er wandte sich angewidert von ihr ab und verließ den Platz. Seine Schritte trugen ihn zum Zelt, welches er abbaute und dann mit seinen übrigen Sachen auf seinem Braunen verstaute.
Sein Herz hatte sich verschlossen und er war bereit, in den Kampf zu ziehen.
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#2476
Posté 13 juillet 2010 - 05:30
#2477
Posté 13 juillet 2010 - 06:22
Ohnmacht zerrte an ihrem Geist, Schwärze drohte ihren Blick zu vernebeln. Was setzte ihr mehr zu- dass Avalos immer mehr unter der Kontrolle der Schwarzen Sonne geriet oder dass ihre ehemalige Freundin nichts anderes als eine verwesende Hülle war? Sie blickte ihrem Geliebten in die Augen... ihr Herz setzte für einen kurzen Augenblick aus.
Das war nicht Avalos. Zumindest nicht der, den sie kannte... und liebte. Etwas hatte ihn verändert.
"Avalos", flüsterte sie, "was... was ist los mit dir?" Sie näherte sich ihm, hielt seinem Blick stand- auch wenn es ihr wehtat und es sie verunsicherte, ihn derart vor sich zu sehen. Auch seine Stimme war ihm nicht geheuer- zischend und aus der Ferne kommend, ähnlich wie bei seinem Anfall vor dem Zelt.
Seine Worte schmerzten fast noch mehr. Natürlich war es Jule, die die Anwesenden mit kaltem Blick betrachtete. Es war ihr Körper, ihr Gesicht... und doch schien jeder Funken ihres alten Geistes verschwunden zu sein. Lyna sah ein, dass Avalos die Wahrheit gesagt hatte. Immerhin kannte er sich mit derlei Angelegenheiten bestens aus und auch ihr Gefühl liess keinen andere Rückschluss zu.
Sie drehte sich wieder zu ihm um, der Blick aus den braunen Augen war für die anderen wohl undeutbar. Nur Avalos verstand ihn... er drückte Unsicherheit aus, Sorgen und auch Angst aus. Ihr war sowohl seine als auch Jules Verwandlung nicht geheuer.
Würde die Schwarze Sonne eines Tages seine Seele vollends aus seinem Körper treiben und diesen übernehmen? Als Marionette für persönliche Angelegenheiten in dieser Welt? Sie legte ihre Hand an seine Wange, als er sich zu ihrem Ohr bückte.
Das war nicht Avalos. Zumindest nicht der, den sie kannte... und liebte. Etwas hatte ihn verändert.
"Avalos", flüsterte sie, "was... was ist los mit dir?" Sie näherte sich ihm, hielt seinem Blick stand- auch wenn es ihr wehtat und es sie verunsicherte, ihn derart vor sich zu sehen. Auch seine Stimme war ihm nicht geheuer- zischend und aus der Ferne kommend, ähnlich wie bei seinem Anfall vor dem Zelt.
Seine Worte schmerzten fast noch mehr. Natürlich war es Jule, die die Anwesenden mit kaltem Blick betrachtete. Es war ihr Körper, ihr Gesicht... und doch schien jeder Funken ihres alten Geistes verschwunden zu sein. Lyna sah ein, dass Avalos die Wahrheit gesagt hatte. Immerhin kannte er sich mit derlei Angelegenheiten bestens aus und auch ihr Gefühl liess keinen andere Rückschluss zu.
Sie drehte sich wieder zu ihm um, der Blick aus den braunen Augen war für die anderen wohl undeutbar. Nur Avalos verstand ihn... er drückte Unsicherheit aus, Sorgen und auch Angst aus. Ihr war sowohl seine als auch Jules Verwandlung nicht geheuer.
Würde die Schwarze Sonne eines Tages seine Seele vollends aus seinem Körper treiben und diesen übernehmen? Als Marionette für persönliche Angelegenheiten in dieser Welt? Sie legte ihre Hand an seine Wange, als er sich zu ihrem Ohr bückte.
Modifié par govi1, 13 juillet 2010 - 06:24 .
#2478
Posté 13 juillet 2010 - 07:55
Er strich ihr leicht mit der gepanzerten Hand über Die Wange. Die Metallplättchen klingelten leise.
"Sei nicht besorgt. Ich bin immer noch der, der ich zu sein vorgebe. Ich habe höchstens einige... sehr interesssante Fähigkeiten hinzugewonnen.
Mach dirf keine Sorgen. ich weiß, dass ich im Augenblick wenig Zeit habe. Aber heute gehöre ich dir." Er lächelte dabei, aber seine schwarzen Augen waren zu dieser liebevollen Geste ein extremer Kontrast.
Nebenbei waren schon die ersten Stiefeltritte im Gleichschritt zu hören. die Armee zog weiter.
Die seelenlose Elfin saß immer noch angelehnt an ihren Baum, die Miene teilnahmslos. Nur ihre Augen verrieten, dass sie sehr wohl wahr nahm, dass das Heer im Abmarsch begriffen war.
"Komm."
Er nahm die zierliche Elfe sacht am Arm, und bugsierte sie weg von den verstörenden Ereignissen.
"Sei nicht besorgt. Ich bin immer noch der, der ich zu sein vorgebe. Ich habe höchstens einige... sehr interesssante Fähigkeiten hinzugewonnen.
Mach dirf keine Sorgen. ich weiß, dass ich im Augenblick wenig Zeit habe. Aber heute gehöre ich dir." Er lächelte dabei, aber seine schwarzen Augen waren zu dieser liebevollen Geste ein extremer Kontrast.
Nebenbei waren schon die ersten Stiefeltritte im Gleichschritt zu hören. die Armee zog weiter.
Die seelenlose Elfin saß immer noch angelehnt an ihren Baum, die Miene teilnahmslos. Nur ihre Augen verrieten, dass sie sehr wohl wahr nahm, dass das Heer im Abmarsch begriffen war.
"Komm."
Er nahm die zierliche Elfe sacht am Arm, und bugsierte sie weg von den verstörenden Ereignissen.
#2479
Posté 13 juillet 2010 - 07:59
Aufmerksam lauschte sie den Worten von Avalos, auch wenn dieser verändert schien ... er sprach die Wahrheit. Dann blickte sie zu Jule … sofern man sie so nennen konnte. Leichter Zorn stieg in ihr hoch. Wie konnte sie nur so handeln!? Sie tauschte ein sorgenfreies Dasein im Nichts gegen eine leere Hülle, nur um gegen die Brut kämpfen zu können? Dies hatte definitiv nichts mehr mit Ehre zu tun. Es Grenzte an noch mehr Verantwortungslosigkeit, als sie Jule jemals zugetraut hätte.
Wütend umklammerte sie den Griff ihres Dolches und wandte den Blick ab. Wenn sie eines wusste, dann dass sie mit diesem Dämonen nichts zu tun haben wollte, egal wessen Körper er besetzt hatte.
Anschließend verließ sie wortlos den Ort des Geschehens und ging zurück zu den Pferden, an den Platz im Gras, wo sie vorhin saß, und auch ihr Gepäck liegen gelassen hatte. Dieses schnappe sie kurzerhand und packte es auf ihre Schimmel-Stute. Dabei standen ihr Tränen in den Augen. Tränen der Wut und des Zorns. Sie wollte nur eines: Weiterziehen und nie wieder in diese kalten blauen Augen sehen.
Wütend umklammerte sie den Griff ihres Dolches und wandte den Blick ab. Wenn sie eines wusste, dann dass sie mit diesem Dämonen nichts zu tun haben wollte, egal wessen Körper er besetzt hatte.
Anschließend verließ sie wortlos den Ort des Geschehens und ging zurück zu den Pferden, an den Platz im Gras, wo sie vorhin saß, und auch ihr Gepäck liegen gelassen hatte. Dieses schnappe sie kurzerhand und packte es auf ihre Schimmel-Stute. Dabei standen ihr Tränen in den Augen. Tränen der Wut und des Zorns. Sie wollte nur eines: Weiterziehen und nie wieder in diese kalten blauen Augen sehen.
#2480
Posté 13 juillet 2010 - 09:23
Sie spürte den kalten Metallhandschuh auf ihrer Haut und auch die nachfolgende Gänsehaut- Letztere stammte aber nicht von seiner Berührung, sondern von ihrer Ungewissheit. Seine Worte schienen zwar genau das auszudrücken, was sie sich seit einigen Tagen wünschte... aber eine innere Stimme ermahnte sie immer noch, vorsichtig zu sein.
Sie liess sich dennoch mitführen, schliesslich vertraute sie ihm blind und würde ihm überall folgen. Hatte sie nicht wegen ihm dem Dalish-Clan den Rücken gekehrt?
In der Zwischenzeit begannen die meisten Soldaten ihre Sachen zu packen und ihre Zelte abzumontieren. Es blieben bloss einige schlammige Erdflecken zurück, an denen kein Grashalm mehr wuchs. Die einzigen Anzeichen ihres kurzen Aufenthaltes an diesem tristen Ort.
Sie liess sich dennoch mitführen, schliesslich vertraute sie ihm blind und würde ihm überall folgen. Hatte sie nicht wegen ihm dem Dalish-Clan den Rücken gekehrt?
In der Zwischenzeit begannen die meisten Soldaten ihre Sachen zu packen und ihre Zelte abzumontieren. Es blieben bloss einige schlammige Erdflecken zurück, an denen kein Grashalm mehr wuchs. Die einzigen Anzeichen ihres kurzen Aufenthaltes an diesem tristen Ort.
#2481
Posté 14 juillet 2010 - 05:24
Sie war Theron dankbar, als er sich schützend vor sie stellte. Ein weiterer Blick auf Jule, und sie wäre wohl umgekippt. Zuvieles war die letzten Stunden passiert, was sie sich nicht erklären konnte, bis sie Avalos Worte vernahm. Auch er hatte sich verändert, dennoch wußte Bella instinktiv, dass er die Wahrheit über Jule erzählte.
Als Theron scharf Luft holte, da sie sich unbewußt an seinen geschundenen Rücken drückte, ging sie sofort einen halben Schritt zur Seite. So träge sich der Vormittag hinzog, um so schneller und koordinierter wurde plötzlich die Zeltstadt wieder abgebaut und im Nu waren die Soldaten abmarschbereit.
Bella nahm Theron an der Hand und zog ihn ihrerseits mit zu ihren Pferden, wo sie ihr Gepäck auf den Sätteln verzurrte. Das kleine Leinensäckchen mit den Kräutern steckte sie sich in ihre Seitentasche. Tee konnte sie keinen mehr für Theron aufbrühen, aber so hatte sie diese immerhin griffbereit. Sie konnte nur hoffen, dass er die Schmerzen aushielt, die nun während des Rittes auf ihn zu kamen. Wenn nicht würde später sicher irgendwann eine Rast eingelegt werden, und dort konnte sie immer noch den Sud aufsetzen.
"Verzeih Theron, ich wollte Dir vorhin nicht weh tun, aber der Schock sass einfach zu tief. Erst schon, dass eine Tote wieder aufersteht. Und dann die Worte von Avalos. Er spricht die Wahrheit, ich fühle es ganz deutlich. Ich glaube, im Nichts hat Jule das letzte Mal mit ihrer ungestümen Art einen Fehler begangen. Und hier wird ihr nicht einmal noch der Erbauer helfen können. Wie konnte sie nur ihr Kind verraten? Noah? Und ihre Liebe?" Traurig schüttelte sie den Kopf. Um Jules Seele zu beten wäre ähnlich sinnvoll als einen Tropfen Wasser ins Meer zu schütten.
"Sie wird mit uns kämpfen ja, gegen die Brut. Ich hoffe, dass wenigstens dieser Funke in ihr geblieben ist. Aber ich habe gleichzeitig Angst, dass sie uns in den Rücken fallen kann. Wer weiß denn schon, durch welche Macht sie gesteuert wird? Sie ist gefühllos und kalt, und wird keinerlei vernünftigen Argumenten zugänglich sein." Leise seufzte sie auf. "Mir graut vor dem, was auf uns zu kommt. Die Anzeichen heute haben mir als Omen gereicht, und ich hoffe nur, sie bewahrheiten sich nicht."
Sie küßte Theron leidenschaftlich, bevor sie ihm in den Sattel half. Dann saß sie selber auf und sie reihten sich im Heer ein.
Langsam verließen sie den Ort des Grauens und ritten dem Gebirgspass entgegen. Bella blickte kein einziges Mal zu dem Platz zurück, wo soviel Leid über sie und ihre Gefährten kam. Sie hatte das Gefühl, dass diese Stelle verflucht war, und atmete befreit auf, als sie die ersten Anhöhen des Berges erreichten, wo ihr frischer Wind um die Nase pfiff.
Als Theron scharf Luft holte, da sie sich unbewußt an seinen geschundenen Rücken drückte, ging sie sofort einen halben Schritt zur Seite. So träge sich der Vormittag hinzog, um so schneller und koordinierter wurde plötzlich die Zeltstadt wieder abgebaut und im Nu waren die Soldaten abmarschbereit.
Bella nahm Theron an der Hand und zog ihn ihrerseits mit zu ihren Pferden, wo sie ihr Gepäck auf den Sätteln verzurrte. Das kleine Leinensäckchen mit den Kräutern steckte sie sich in ihre Seitentasche. Tee konnte sie keinen mehr für Theron aufbrühen, aber so hatte sie diese immerhin griffbereit. Sie konnte nur hoffen, dass er die Schmerzen aushielt, die nun während des Rittes auf ihn zu kamen. Wenn nicht würde später sicher irgendwann eine Rast eingelegt werden, und dort konnte sie immer noch den Sud aufsetzen.
"Verzeih Theron, ich wollte Dir vorhin nicht weh tun, aber der Schock sass einfach zu tief. Erst schon, dass eine Tote wieder aufersteht. Und dann die Worte von Avalos. Er spricht die Wahrheit, ich fühle es ganz deutlich. Ich glaube, im Nichts hat Jule das letzte Mal mit ihrer ungestümen Art einen Fehler begangen. Und hier wird ihr nicht einmal noch der Erbauer helfen können. Wie konnte sie nur ihr Kind verraten? Noah? Und ihre Liebe?" Traurig schüttelte sie den Kopf. Um Jules Seele zu beten wäre ähnlich sinnvoll als einen Tropfen Wasser ins Meer zu schütten.
"Sie wird mit uns kämpfen ja, gegen die Brut. Ich hoffe, dass wenigstens dieser Funke in ihr geblieben ist. Aber ich habe gleichzeitig Angst, dass sie uns in den Rücken fallen kann. Wer weiß denn schon, durch welche Macht sie gesteuert wird? Sie ist gefühllos und kalt, und wird keinerlei vernünftigen Argumenten zugänglich sein." Leise seufzte sie auf. "Mir graut vor dem, was auf uns zu kommt. Die Anzeichen heute haben mir als Omen gereicht, und ich hoffe nur, sie bewahrheiten sich nicht."
Sie küßte Theron leidenschaftlich, bevor sie ihm in den Sattel half. Dann saß sie selber auf und sie reihten sich im Heer ein.
Langsam verließen sie den Ort des Grauens und ritten dem Gebirgspass entgegen. Bella blickte kein einziges Mal zu dem Platz zurück, wo soviel Leid über sie und ihre Gefährten kam. Sie hatte das Gefühl, dass diese Stelle verflucht war, und atmete befreit auf, als sie die ersten Anhöhen des Berges erreichten, wo ihr frischer Wind um die Nase pfiff.
#2482
Guest_Juleiila_*
Posté 14 juillet 2010 - 11:21
Guest_Juleiila_*
Auch Jule machte sich fertig, schwang auf das Pferd und ritt mit der Armee voran. Sie hielt sich weiter hinten, die anderen immer im Blickfeld. Was sie dachten war ihr egal, dennoch, man konnte ihnen ansehen, das sie keine Ahnung hatten, das Schwert am liebsten zücken würden, um einen Fehler zu begehen. Einen riesen Fehler. Es würde ihnen nur selbst schaden, und sie hätten nichts davon.
Plötzlich wurde es schwarz vor ihren Augen und sie hing mit ihrem Körper angespannt über dem Hals des Pferdes.
Wieder befand sie sich an einem schwarzem Ort und das Wesen suchte sie heim. Jule wieder da auf Knien, in diesem Nichts sie ganz sie selbst zu sein schien.
"Was habt Ihr gemacht?" schrie sie wütend. Doch wie immer, kam nur dieses grässliche Lachen.
"Ich sagte doch, ihr werdet nicht so sein wie früher. Dennoch, seid ihr keine Marionette, oder ein Spielzeug das man einfach so wegwerfen könne." er grinste und seine Augen leuchteten.
"Ihr seid zu weit aus mehr bestimmt, stürmisches Wesen. Und eure ... Gefährten. Sie werden nicht verstehen. Sie werden Euch hassen, und Euch am liebsten töten, wenn ihr nicht zum töten bestimmt sein würdet." er fasste sich ans Kinn.
Jule lief eine Träne herab. Hier in diesem Nichts...hatte sie ganz ihre Gefühle. Ihre Sinne und ihre Seele. Sie spürte die Schmerzen, Schmerzen die endlos in ihrem Herzen pochte. Sie sah Noah vor sich, Allie, Bella, Lyna und alle anderen. Was hatte sie nur getan? Sie hätte nicht darauf eingehen dürfen.
"Ich sehe schon, das ist nichts für Euch oder?" sagte er wieder mit einem lachen. "Auch ihr werdet verstehen, die Gefühle werden Euch niemals an eurer Aufgabe hindern, sie werden Euch nie im Wege stehen, um das zu Vollenden, wozu ihr Dient. Eines Tages werdet ihr Verstehen, genau so wie eure "Freunde". Nun geht....wir sehen uns wieder."
Er streckte seinen Arm aus, und fasste Jule wieder an den Kopf. Wieder wurde sie zurück in ihren Körper gesant.
Mit einem riesen Luftschnapper wachte sie wieder auf, atmete tief ein, und ihre Augen leuchteten wieder hell auf. Wieder schien alles vergessen. Verloren ihre Gefühle. Es war wie zuvor. Sie hielt ihren Blick wieder nach vorne, und ritt weiter.
Plötzlich wurde es schwarz vor ihren Augen und sie hing mit ihrem Körper angespannt über dem Hals des Pferdes.
Wieder befand sie sich an einem schwarzem Ort und das Wesen suchte sie heim. Jule wieder da auf Knien, in diesem Nichts sie ganz sie selbst zu sein schien.
"Was habt Ihr gemacht?" schrie sie wütend. Doch wie immer, kam nur dieses grässliche Lachen.
"Ich sagte doch, ihr werdet nicht so sein wie früher. Dennoch, seid ihr keine Marionette, oder ein Spielzeug das man einfach so wegwerfen könne." er grinste und seine Augen leuchteten.
"Ihr seid zu weit aus mehr bestimmt, stürmisches Wesen. Und eure ... Gefährten. Sie werden nicht verstehen. Sie werden Euch hassen, und Euch am liebsten töten, wenn ihr nicht zum töten bestimmt sein würdet." er fasste sich ans Kinn.
Jule lief eine Träne herab. Hier in diesem Nichts...hatte sie ganz ihre Gefühle. Ihre Sinne und ihre Seele. Sie spürte die Schmerzen, Schmerzen die endlos in ihrem Herzen pochte. Sie sah Noah vor sich, Allie, Bella, Lyna und alle anderen. Was hatte sie nur getan? Sie hätte nicht darauf eingehen dürfen.
"Ich sehe schon, das ist nichts für Euch oder?" sagte er wieder mit einem lachen. "Auch ihr werdet verstehen, die Gefühle werden Euch niemals an eurer Aufgabe hindern, sie werden Euch nie im Wege stehen, um das zu Vollenden, wozu ihr Dient. Eines Tages werdet ihr Verstehen, genau so wie eure "Freunde". Nun geht....wir sehen uns wieder."
Er streckte seinen Arm aus, und fasste Jule wieder an den Kopf. Wieder wurde sie zurück in ihren Körper gesant.
Mit einem riesen Luftschnapper wachte sie wieder auf, atmete tief ein, und ihre Augen leuchteten wieder hell auf. Wieder schien alles vergessen. Verloren ihre Gefühle. Es war wie zuvor. Sie hielt ihren Blick wieder nach vorne, und ritt weiter.
#2483
Posté 15 juillet 2010 - 05:03
Nach dem Schock um Jule's ableben und ihrer dämonischen Wiederauferstehung wandten sich die meisten von dem Spaktakel ab. Ihre Freunde verließen sie, so auch Jannis. Der platz räumte sich rasch die anderen verschwanden, bauten ihr Lager ab und sammelten ihre Sachen zusammen. Jule selbst eilte davon, getrieben von einem Zwang, töten. Er lies seinen Blick Noah nachschleifen, welcher gebrochenen Herzes von dannen trottete.
Jannis sah sich um, im äußeren Bereich des Platzes konnte er Allie ausmachen. Sie stampfte wütend davon. Sein schritte lenkten ihn in ihre Richtung, er hängte sich an sie dran, bis sie bei ihren Pferden anhielt. Hastig nahm sie ihr Zeug und schwang sich auf ihr Pferd, auf diesem reihte Allie sich in der Kolonne ein.
Jannis packte sich ebenfalls seine Sachen, welche Allie zuvor dorthin gebracht hatte. Er stieg auf seinen Schecken auf und trabte in den Reihen nach vorn, bis er sich neben Allie befand.
"Wie geht es dir jetzt?" fragte Jannis mit gedämpfter Stimme.
Währendessen marschierte das Heer unerbittlich weiter und zog in Richtung Ziel. Nicht mehr lange und die große Schlacht wird geschlagen.
Jannis sah sich um, im äußeren Bereich des Platzes konnte er Allie ausmachen. Sie stampfte wütend davon. Sein schritte lenkten ihn in ihre Richtung, er hängte sich an sie dran, bis sie bei ihren Pferden anhielt. Hastig nahm sie ihr Zeug und schwang sich auf ihr Pferd, auf diesem reihte Allie sich in der Kolonne ein.
Jannis packte sich ebenfalls seine Sachen, welche Allie zuvor dorthin gebracht hatte. Er stieg auf seinen Schecken auf und trabte in den Reihen nach vorn, bis er sich neben Allie befand.
"Wie geht es dir jetzt?" fragte Jannis mit gedämpfter Stimme.
Währendessen marschierte das Heer unerbittlich weiter und zog in Richtung Ziel. Nicht mehr lange und die große Schlacht wird geschlagen.
#2484
Posté 15 juillet 2010 - 08:18
Langsam begannen die Wege dunkler zu werden. Kaum Gras bedeckte den Boden, er wurde kahler, brauner, fester. Die mit saftig grünen Blättern bewachsenen Baumkronen, wandelten sich langsam zu dürren Gestellen. Der Geruch von Koniferen verbreitete sich, wie wenn man eine Grenze zu einem anderen Ort betrat, durch den schlagartig alles anders war. Der Weg wurde steiler, der Bergkamm rückte näher. Dennoch schepperten die Rüstungen des Heeres, wie am ersten Tag. Wie viele von ihnen, direkt in den Tod laufen würden? Eine Frage, die sich Allie zu diesem Zeitpunkt wohl eher noch nicht stellte.
Ihre glasigen Augen, welche auf den Rücken des Pferdes, oder geradeaus, gestarrt hatten, blickten zur Seite.
"Ich bin enttäuscht.", sagte sie nach einer kurzen Zögerung, mit rauer Stimme, "Ich verstehe, dass sie in den Kampf ziehen wollte, trotz der Tatsache, dass sie schwanger war. Einem grauen Wächter ist ein normales Leben nun mal nicht vorbestimmt. Wir kämpfen gegen die Brut, bis uns die Verderbtheit zerfrisst, oder wir im Kampfe fallen ... oder wir wachen. Doch... das Nichts ist ein Ort, nach welchem ich mich sogar eine Zeit lang gesehnt habe. Ein sorgenfreier Ort, an dem man diese Bürde endgültig ablegen kann ... Und weder mein Verstand als grauer Wächter, und schon gar nicht der als Magierin, kann diese Entscheidung tolerieren. Dämonen sind keine Götter, die einem Leben schenken oder nehmen sollten. Selbst Jule, mit ihrem Dickkopf, hätte wissen müssen, dass der Packt mit einer solchen Kreatur, schlimmer ist ... als ein unehrenhafter Tod ... Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, aber ich werde mich ihr nicht nähern, da ich nicht weiß, wozu ich fähig bin. Ich sehe in ihr nur das Werk eines Dämons, nicht mehr, und nicht weniger."
Sie hielt kurz inne und schluckte, wandte den Blick jedoch nie ab. Sie blieb konzentriert und ernst, "Wie gehst Du damit um?"
Ihre glasigen Augen, welche auf den Rücken des Pferdes, oder geradeaus, gestarrt hatten, blickten zur Seite.
"Ich bin enttäuscht.", sagte sie nach einer kurzen Zögerung, mit rauer Stimme, "Ich verstehe, dass sie in den Kampf ziehen wollte, trotz der Tatsache, dass sie schwanger war. Einem grauen Wächter ist ein normales Leben nun mal nicht vorbestimmt. Wir kämpfen gegen die Brut, bis uns die Verderbtheit zerfrisst, oder wir im Kampfe fallen ... oder wir wachen. Doch... das Nichts ist ein Ort, nach welchem ich mich sogar eine Zeit lang gesehnt habe. Ein sorgenfreier Ort, an dem man diese Bürde endgültig ablegen kann ... Und weder mein Verstand als grauer Wächter, und schon gar nicht der als Magierin, kann diese Entscheidung tolerieren. Dämonen sind keine Götter, die einem Leben schenken oder nehmen sollten. Selbst Jule, mit ihrem Dickkopf, hätte wissen müssen, dass der Packt mit einer solchen Kreatur, schlimmer ist ... als ein unehrenhafter Tod ... Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, aber ich werde mich ihr nicht nähern, da ich nicht weiß, wozu ich fähig bin. Ich sehe in ihr nur das Werk eines Dämons, nicht mehr, und nicht weniger."
Sie hielt kurz inne und schluckte, wandte den Blick jedoch nie ab. Sie blieb konzentriert und ernst, "Wie gehst Du damit um?"
#2485
Guest_Juleiila_*
Posté 19 juillet 2010 - 10:32
Guest_Juleiila_*
Jules richtige Seele wusste nicht was sie tun sollte. Sie blickte von der zwischenwelt zwischen dem Leben und dem Nichts herab, und sah ihren Seelenlosen Körper. Auch die anderen sah sie, und es tat ihr einfach nur noch weh, sie so zu sehen. Sie konnte nicht anders, sie musste etwas unternehmen.
Jules Seele versuchte sich anzustrengen, irgendwie musste sie doch in ihren Körper zurück gelangen, wenn auch nur halb. Mit voller Konzentration steuerte sie die Gefühle der Trauer und Einsamkeit in ihren Körper, mit Erfolg.
Jules Augen leuchteten leicht Grün auf, und das Pferd wirrte auf, als hätte es einen Geist gesehen. Eilig zügelte sie das Pferd aus den Reihen, driftete es ab in den Graben und ritt in Richtung Wald.
Erst als sie sich vergewissert hatte, das sie auch alleine war, stieg sie ab, und schockte das Pferd mit einem Peitschenhieb eines Astes auf den Hintern davon.
Dann setzte sie sich auf den Baumstamm. Die Tränen liefen ihr die Wangen herab und sie wusste nicht was sie tun sollte. Sie fühlte sich alleine, weggestoßen, dennoch selbst verschuldet. Sie hatte alles .... wirklich alles verloren was sie sich aufbaute. Selbst ihre Liebe... machte kehrten Bogen um sie, und wollte nichts mehr von ihr wissen.
Was für ein Leben, dachte sie sich. Was für ein Leben, ohne die Leute die sie brauchte, ohne das wofür sie lebte. Jule musste sich entscheiden. Und ... sie entschied ... sich für das Richtige.
Schnell zog sie ihren Brustpanzer aus, sodass ihr Oberkörper nur von einem Leinenhemd bedekt war, das wohl bemerkt, auf dem Rücken zerissen war.
Aus ihrem Stiefel zog sie einen Sternenmetalligen Dolch, und kurz blickte sie sich darin an. Ein Haufen Elend dachte sie sich. Richtige Schande. Für die anderen, aber überwiegend für sie selbst. Es lohnte sich eh nicht mehr, hier auf dieser Grottigen Welt zu leben.
Sanft legte sie den Dolch neben sich und ging zu ihrem Rucksack.
Dort holte sie alles raus was sie bei sich hatte, und legte es auf einen Haufen. Die Portrais die sie von ihren Gefährten gemalt hatte, als auch das Bild das Bella ihr Schenkte. Alles wirklich alles legte sie auf einen Haufen.
Starr blickte sie den Haufen an, wollte nicht zurück denken an die schöne Zeit, die sie hatte. Es schmerzte zu sehr. Dann nahm sie sich Feuerstein und Zunder.
"Zack....Zack...." Die Funken sprühten und enzündeten den Haufen.
Danach hob sie den Dolch auf, und blickte wiedermals ihr Spiegelbild in der Klinge an. Doch sie wollte es nicht sehen. Denn sie sah den Schmerz in den Augen, den sie durch sich selbst, und einer anderen Person erlitt.
"Nun Dämon, werde ich kommen. Die Seele meines Kindes hast du schon gefressen. Meine erhältst du aber nicht, denn die ist nicht mehr vorhanden!!!"
Mit diesen Worten stich sie zu, mitten in ihr eigenes Herz. Das letzte Bild das sie sah, war das ihrer Liebe, bevor sie entgültig, wie ein haufen Dreck, im Walde verblutete.
Jules Seele versuchte sich anzustrengen, irgendwie musste sie doch in ihren Körper zurück gelangen, wenn auch nur halb. Mit voller Konzentration steuerte sie die Gefühle der Trauer und Einsamkeit in ihren Körper, mit Erfolg.
Jules Augen leuchteten leicht Grün auf, und das Pferd wirrte auf, als hätte es einen Geist gesehen. Eilig zügelte sie das Pferd aus den Reihen, driftete es ab in den Graben und ritt in Richtung Wald.
Erst als sie sich vergewissert hatte, das sie auch alleine war, stieg sie ab, und schockte das Pferd mit einem Peitschenhieb eines Astes auf den Hintern davon.
Dann setzte sie sich auf den Baumstamm. Die Tränen liefen ihr die Wangen herab und sie wusste nicht was sie tun sollte. Sie fühlte sich alleine, weggestoßen, dennoch selbst verschuldet. Sie hatte alles .... wirklich alles verloren was sie sich aufbaute. Selbst ihre Liebe... machte kehrten Bogen um sie, und wollte nichts mehr von ihr wissen.
Was für ein Leben, dachte sie sich. Was für ein Leben, ohne die Leute die sie brauchte, ohne das wofür sie lebte. Jule musste sich entscheiden. Und ... sie entschied ... sich für das Richtige.
Schnell zog sie ihren Brustpanzer aus, sodass ihr Oberkörper nur von einem Leinenhemd bedekt war, das wohl bemerkt, auf dem Rücken zerissen war.
Aus ihrem Stiefel zog sie einen Sternenmetalligen Dolch, und kurz blickte sie sich darin an. Ein Haufen Elend dachte sie sich. Richtige Schande. Für die anderen, aber überwiegend für sie selbst. Es lohnte sich eh nicht mehr, hier auf dieser Grottigen Welt zu leben.
Sanft legte sie den Dolch neben sich und ging zu ihrem Rucksack.
Dort holte sie alles raus was sie bei sich hatte, und legte es auf einen Haufen. Die Portrais die sie von ihren Gefährten gemalt hatte, als auch das Bild das Bella ihr Schenkte. Alles wirklich alles legte sie auf einen Haufen.
Starr blickte sie den Haufen an, wollte nicht zurück denken an die schöne Zeit, die sie hatte. Es schmerzte zu sehr. Dann nahm sie sich Feuerstein und Zunder.
"Zack....Zack...." Die Funken sprühten und enzündeten den Haufen.
Danach hob sie den Dolch auf, und blickte wiedermals ihr Spiegelbild in der Klinge an. Doch sie wollte es nicht sehen. Denn sie sah den Schmerz in den Augen, den sie durch sich selbst, und einer anderen Person erlitt.
"Nun Dämon, werde ich kommen. Die Seele meines Kindes hast du schon gefressen. Meine erhältst du aber nicht, denn die ist nicht mehr vorhanden!!!"
Mit diesen Worten stich sie zu, mitten in ihr eigenes Herz. Das letzte Bild das sie sah, war das ihrer Liebe, bevor sie entgültig, wie ein haufen Dreck, im Walde verblutete.
#2486
Posté 21 juillet 2010 - 06:40
ooc: Sehr melodramatisch. Ich frage mich zwar immer noch, wie ein Haufen Dreck verbluten kann, aber wayne.
Anderes Thema.
Jannis ist im Urlaub, ich bin am umziehen und ersaufe in der Arbeit (jobmäßig), Bella is bis einschließlich Sonntag nicht zu hause.
Mein Vorschlag wäre, das rp nächsten Montag weiter zu führen.
Anderes Thema.
Jannis ist im Urlaub, ich bin am umziehen und ersaufe in der Arbeit (jobmäßig), Bella is bis einschließlich Sonntag nicht zu hause.
Mein Vorschlag wäre, das rp nächsten Montag weiter zu führen.
Modifié par MagicBullet, 21 juillet 2010 - 08:52 .
#2487
Posté 21 juillet 2010 - 07:29
ooc: naja wenn keiner zeit hat atm, müssen wir so oder so warten, also bis montag dann =)
#2488
Posté 22 juillet 2010 - 12:08
/ooc paßt denk ich.
#2489
Posté 23 juillet 2010 - 01:17
Plötzlich zog ein leichter Wind auf, welcher wie eine Welle der Unruhe über die Armee hinweg glitt. Einige der Pferde begannen aufzuspringen und wieherten dabei, wie wenn unter ihren Beinen eine Schlange vorbeikriechen würde. Andere begannen ohne Befehl des Reiters zu galoppieren, wie wenn sie den Erzdämon selbst im Nacken sitzen haben würden. Allies Stute war eine davon.
Das Pferd sprang auf die Hinterbeine, und galoppierte im selben Moment wie vom Blitz getroffen los, und schmiss Allie dabei vom Rücken. Allie landete mit dem Hinterteil direkt auf den mittlerweile harten Steinboden. Sie blickte sich kurz um, und sah, dass einige andere Reiter ebenfalls vom Pferd geworfen wurden. Die Männer rund um Allie blickten alle entgeistert und geschockt um sich, versuchten entlaufende Pferde einzufangen und diese zu beruhigen. Allie konnte nach nur wenigen Sekunden, kaum noch etwas sehen, da die feine Erde wie Staub aufgewirbelt wurde.
„Tahira?“
Allie blickte nach links und sah einen der Wachen neben sich, welcher sie anstarrte. Er trug zwar einen Helm, doch er war der einzige der nicht wie verrückt durch die Gegend lief, sondern stehen blieb und in ihre Richtung starrte wie angewurzelt. Allie schluckte, als sie den Namen hörte und vergaß für einen Moment komplett wo sie war und ihr Puls begann in die Höhe zu schnellen. Sie richtete sich nicht einmal vom Boden auf, obwohl sie so jederzeit hätte niedergetrampelt werden können.
Doch nur einen kurzen Moment später, welcher Allie wie in Zeitlupe vorkam, verschwand die Wache unter den anderen umher eilenden Männern, sowie im aufgewirbelten Staub. Sie begann zu husten, wodurch sie wieder zurück in die Realität fand und sich langsam aufrichtete, wobei sie ein stechender Schmerz - der wohl auf den unangenehmen Aufprall zurückzuführen war - durchfuhr.
Griff gerade jemand an, weil die Tiere wie verrückt spielten? Nein, es war eher so als hätten sie einen Dämon gesehen … oder gespürt!
Allie blickte sich, wie wenn sie von einem Geistesblitz getroffen worden wäre, um. Wo war Jule? Doch sie konnte aufgrund der Staubwolke kaum noch etwas sehen.
„Allie!“, schrie eine Stimme, welche aus weiter Ferne zu kommen schien, jedoch ganz nah war. Fast im selben Moment wurde ihr eine Hand, die wie aus dem Nichts zu kommen schien, entgegengestreckt. Sie griff nach der Hand und wurde nach oben gezogen, wodurch sie auf dem Rücken von Jannis‘ Pferd landete. Er konnte scheinbar die Kontrolle darüber beibehalten. Sie klammerte sich an das Tier, um nicht wieder herunterzufallen, bis sie weiter am Rand des Weges angelangt waren, und sie sich wieder aufrichten konnte.
Das Chaos tobte noch eine Weile, bis es geschafft wurde all die Tiere zu beruhigen, und sich die aufgewirbelte Erde langsam legte.
Allie blickte über das Heer hinweg. Jule war nirgendwo zu sehen. Was war nur geschehen …?
Das Pferd sprang auf die Hinterbeine, und galoppierte im selben Moment wie vom Blitz getroffen los, und schmiss Allie dabei vom Rücken. Allie landete mit dem Hinterteil direkt auf den mittlerweile harten Steinboden. Sie blickte sich kurz um, und sah, dass einige andere Reiter ebenfalls vom Pferd geworfen wurden. Die Männer rund um Allie blickten alle entgeistert und geschockt um sich, versuchten entlaufende Pferde einzufangen und diese zu beruhigen. Allie konnte nach nur wenigen Sekunden, kaum noch etwas sehen, da die feine Erde wie Staub aufgewirbelt wurde.
„Tahira?“
Allie blickte nach links und sah einen der Wachen neben sich, welcher sie anstarrte. Er trug zwar einen Helm, doch er war der einzige der nicht wie verrückt durch die Gegend lief, sondern stehen blieb und in ihre Richtung starrte wie angewurzelt. Allie schluckte, als sie den Namen hörte und vergaß für einen Moment komplett wo sie war und ihr Puls begann in die Höhe zu schnellen. Sie richtete sich nicht einmal vom Boden auf, obwohl sie so jederzeit hätte niedergetrampelt werden können.
Doch nur einen kurzen Moment später, welcher Allie wie in Zeitlupe vorkam, verschwand die Wache unter den anderen umher eilenden Männern, sowie im aufgewirbelten Staub. Sie begann zu husten, wodurch sie wieder zurück in die Realität fand und sich langsam aufrichtete, wobei sie ein stechender Schmerz - der wohl auf den unangenehmen Aufprall zurückzuführen war - durchfuhr.
Griff gerade jemand an, weil die Tiere wie verrückt spielten? Nein, es war eher so als hätten sie einen Dämon gesehen … oder gespürt!
Allie blickte sich, wie wenn sie von einem Geistesblitz getroffen worden wäre, um. Wo war Jule? Doch sie konnte aufgrund der Staubwolke kaum noch etwas sehen.
„Allie!“, schrie eine Stimme, welche aus weiter Ferne zu kommen schien, jedoch ganz nah war. Fast im selben Moment wurde ihr eine Hand, die wie aus dem Nichts zu kommen schien, entgegengestreckt. Sie griff nach der Hand und wurde nach oben gezogen, wodurch sie auf dem Rücken von Jannis‘ Pferd landete. Er konnte scheinbar die Kontrolle darüber beibehalten. Sie klammerte sich an das Tier, um nicht wieder herunterzufallen, bis sie weiter am Rand des Weges angelangt waren, und sie sich wieder aufrichten konnte.
Das Chaos tobte noch eine Weile, bis es geschafft wurde all die Tiere zu beruhigen, und sich die aufgewirbelte Erde langsam legte.
Allie blickte über das Heer hinweg. Jule war nirgendwo zu sehen. Was war nur geschehen …?
#2490
Posté 23 juillet 2010 - 07:44
Bella hatte das Glück, dass Polly in der Tat ein ruhiges Pferd war. Ihre Stute sprang nur kurz zur Seite und warf den Kopf hoch, stürmte aber nicht blindlings davon. Bella konnte sich noch an der Mähne festkrallen, rutschte nur etwas seitlich hinab, da sie den Steigbügel verlor. Mühevoll richtete sie sich wieder auf und tätschelte ihrem Pony den Hals.
Theron hatte sein Pferd unter Kontrolle, aber sein Gesicht verzog sich schmerzvoll, als er die Bewegungen der Bocksprünge abfederte.
Im Nu herrschte Chaos, Pferde wurden eingefangen, kleine Steinchen lösten sich vom Weg. Ein gefährliches Unterfangen, da der Paß bereits begonnen hatte, der Pfad eher schmal war und bereits neben ihnen in die Tiefe zeigte. Bella wagte einen kleinen Blick nach unten und wurde bleich. Wenige Huftritte weiter rechts, und sie wäre mit Polly in die Tiefe gestürzt. Schnell schob sie den Gedanken bei Seite und dankte dem Erbauer, dass sie noch aufrecht auf ihrem Pferd sass. Vorsichtig lenkte sie die Stute auf die linke Seite, die Seite des Berges und versuchte sich einen Überblick zu schaffen.
Vorne war Avalos dabei, seinen Rappen zu zügeln, der Regent hatte keine Probleme. Sein Pferd war schlachtenerprobt und verlor nicht so schnell die Nerven.
Im allgemeinen Getummel konnte sie nur Allie und Jannis ausmachen.
"Alles in Ordnung mein Herz?" fragte sie Theron und blickte ihn besorgt an. "Ich guck mal nach Allie und Jannis, vielleicht wissen die was gerade passiert ist."
Theron nickte ihr zu, versuchte beruhigend zu lächeln. Dennoch wußte Bella, dass er dies ihr zuliebe tat.
Sie wandte ihr Pferd und ritt zurück zu Jannis. "Dalisher Sturschädel" schmunzelte sie innerlich.
"Jannis? Allie? Habt ihr eine Ahnung was gerade los war? Zum Glück ist die Sonne nun wieder da. Also heute hab ich von übernatürlichen Ereignissen langsam genug" seufzte sie.
Theron hatte sein Pferd unter Kontrolle, aber sein Gesicht verzog sich schmerzvoll, als er die Bewegungen der Bocksprünge abfederte.
Im Nu herrschte Chaos, Pferde wurden eingefangen, kleine Steinchen lösten sich vom Weg. Ein gefährliches Unterfangen, da der Paß bereits begonnen hatte, der Pfad eher schmal war und bereits neben ihnen in die Tiefe zeigte. Bella wagte einen kleinen Blick nach unten und wurde bleich. Wenige Huftritte weiter rechts, und sie wäre mit Polly in die Tiefe gestürzt. Schnell schob sie den Gedanken bei Seite und dankte dem Erbauer, dass sie noch aufrecht auf ihrem Pferd sass. Vorsichtig lenkte sie die Stute auf die linke Seite, die Seite des Berges und versuchte sich einen Überblick zu schaffen.
Vorne war Avalos dabei, seinen Rappen zu zügeln, der Regent hatte keine Probleme. Sein Pferd war schlachtenerprobt und verlor nicht so schnell die Nerven.
Im allgemeinen Getummel konnte sie nur Allie und Jannis ausmachen.
"Alles in Ordnung mein Herz?" fragte sie Theron und blickte ihn besorgt an. "Ich guck mal nach Allie und Jannis, vielleicht wissen die was gerade passiert ist."
Theron nickte ihr zu, versuchte beruhigend zu lächeln. Dennoch wußte Bella, dass er dies ihr zuliebe tat.
Sie wandte ihr Pferd und ritt zurück zu Jannis. "Dalisher Sturschädel" schmunzelte sie innerlich.
"Jannis? Allie? Habt ihr eine Ahnung was gerade los war? Zum Glück ist die Sonne nun wieder da. Also heute hab ich von übernatürlichen Ereignissen langsam genug" seufzte sie.
Modifié par Bellandyrs, 23 juillet 2010 - 07:45 .
#2491
Posté 23 juillet 2010 - 04:56
„Bella! Habt Ihr Jule wo gesehen?“
Doch Bellas Blick, verriet bereits die Antwort. Ein Späher kam ihnen entgegen, welcher die Schimmel Stute an den Zügeln führte. Allie stieg wieder von Jannis‘ Pferd ab, und nahm die Zügel mit einem dankenden Nicken entgegen, bevor sie sich erneut an Bella wandte.
„Wisst Ihr, Tiere sind sehr viel feinfühliger als wir. Sie gehorchen ihren Instinkten, ohne zu denken, ohne etwas zu hören oder zu sehen.“, sie streichelte die Stute am Nasenrücken, „Sie hatten entweder eine Vorahnung, oder sie wurden durch irgendetwas erschreckt …“, sie verkrampfte sich kurz, wodurch sie ihre Augen wie von Schmerzen gesteuert zusammenpresste. Unbewusst griff sie sich auf das Steißbein, und stöhne kurz auf.
„… Ich vermute, dass sie den Dämonen welcher Jule besetzt hatte gespürt haben … sie … war wohl in einer Art Zwischenwelt … ich weiß es nicht, aber sie ist verschwunden, also muss wohl irgendetwas … passiert sein … Ich hoffe nur, dass sie wusste was sie tut …“
Sie blickte zu Jannis, welcher gerade etwas sagen wollte, „Es geht schon … ist nur eine Prellung.“
Mit diesen Worten schwang sie sich wieder in den Sattel, auch wenn sie den schmerzerrten Blick während des Aufsitzens beibehielt. In der Zwischenzeit fanden auch andere Reiter wieder zurück zu ihren Pferden. Es wurde zwischen den Männern diskutiert und getuschelt über den Vorfall. Einige meinten, dass dies ein schlechtes Omen sei, dass der Erbauer sie warnen wolle vor der kommenden Schlacht. Leichtes Unbehagen drückte die Stimmung. Doch als sich das Heer wieder in Bewegung setzte, verstummten die meisten, und achteten stattdessen lieber auf den Boden. Der Weg wurde steiler und schmaler.
Doch Bellas Blick, verriet bereits die Antwort. Ein Späher kam ihnen entgegen, welcher die Schimmel Stute an den Zügeln führte. Allie stieg wieder von Jannis‘ Pferd ab, und nahm die Zügel mit einem dankenden Nicken entgegen, bevor sie sich erneut an Bella wandte.
„Wisst Ihr, Tiere sind sehr viel feinfühliger als wir. Sie gehorchen ihren Instinkten, ohne zu denken, ohne etwas zu hören oder zu sehen.“, sie streichelte die Stute am Nasenrücken, „Sie hatten entweder eine Vorahnung, oder sie wurden durch irgendetwas erschreckt …“, sie verkrampfte sich kurz, wodurch sie ihre Augen wie von Schmerzen gesteuert zusammenpresste. Unbewusst griff sie sich auf das Steißbein, und stöhne kurz auf.
„… Ich vermute, dass sie den Dämonen welcher Jule besetzt hatte gespürt haben … sie … war wohl in einer Art Zwischenwelt … ich weiß es nicht, aber sie ist verschwunden, also muss wohl irgendetwas … passiert sein … Ich hoffe nur, dass sie wusste was sie tut …“
Sie blickte zu Jannis, welcher gerade etwas sagen wollte, „Es geht schon … ist nur eine Prellung.“
Mit diesen Worten schwang sie sich wieder in den Sattel, auch wenn sie den schmerzerrten Blick während des Aufsitzens beibehielt. In der Zwischenzeit fanden auch andere Reiter wieder zurück zu ihren Pferden. Es wurde zwischen den Männern diskutiert und getuschelt über den Vorfall. Einige meinten, dass dies ein schlechtes Omen sei, dass der Erbauer sie warnen wolle vor der kommenden Schlacht. Leichtes Unbehagen drückte die Stimmung. Doch als sich das Heer wieder in Bewegung setzte, verstummten die meisten, und achteten stattdessen lieber auf den Boden. Der Weg wurde steiler und schmaler.
#2492
Posté 24 juillet 2010 - 07:43
Noahs Geist war weit weg. Seine Augen stierten geradeaus doch die Bilder verpufften ungesehen hinter seinen Augen. Sein Herz hatte sich geschlossen und lag kalt in seiner Brust. Er bekam nicht mit, wie lange sie bereits unterwegs waren. Auch nicht, dass vor ihm plötzlich eine große Unruhe entstand. Sein Pferd stieg unerwartet auf die Hinterbeine und warf ihn ab.
Noah landete mit dem Rücken auf dem Boden und schlug hart mit dem Hinterkopf auf. Seine Augen blickten in den Himmel über ihn. Staubwolken zogen über ihn hinweg und Pferdehufe schwangen bedrohlich nah in der Nähe seines Kopfes.
Er rührte sich nicht.
Den Schmerz des Sturzes spürte er nicht....er war wie betäubt. Regungslos lag er im Dreck und starrte in den Himmel über sich, der langsam in dem aufgewirbelten Staub verschwand.
Sollte passieren, was passierte....es war im egal.
Für einen kurzen Moment versuchte er seine Gedanken zu konzentrieren. Wie war er doch gleich in diesen Zustand geraten? Doch sie schlüpften ihm wieder weg und ließen die Leere zurück, die er zuvor gespürt hatte.
Noah schloss die Augen.
Er spürte die Erschütterungen nicht, die die stampfenden Hufe der Pferde neben ihm erzeugten. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, wurde er von kräftigen Armen gepackt und auf die Beine gezogen. Zwei unbekannte Männer klopften ihn ab und untersuchten ihn auf Verletzungen hin. Nachdem er weiterhin unbeteiligt da stand, schüttelte einer der beiden verwundert den Kopf, und hievte mit der Hilfe seines Kumpanen Noah wieder in seinen Sattel. Einen kurzen Moment schwankte dieser, doch er blieb oben sitzen. Der Soldat drückte ihm die Zügel in die Hand. Er drehte sich von Noah weg, schaute seinen Kameraden an und tippte sich grinsend mit dem Finger an die Stirn.
Noah landete mit dem Rücken auf dem Boden und schlug hart mit dem Hinterkopf auf. Seine Augen blickten in den Himmel über ihn. Staubwolken zogen über ihn hinweg und Pferdehufe schwangen bedrohlich nah in der Nähe seines Kopfes.
Er rührte sich nicht.
Den Schmerz des Sturzes spürte er nicht....er war wie betäubt. Regungslos lag er im Dreck und starrte in den Himmel über sich, der langsam in dem aufgewirbelten Staub verschwand.
Sollte passieren, was passierte....es war im egal.
Für einen kurzen Moment versuchte er seine Gedanken zu konzentrieren. Wie war er doch gleich in diesen Zustand geraten? Doch sie schlüpften ihm wieder weg und ließen die Leere zurück, die er zuvor gespürt hatte.
Noah schloss die Augen.
Er spürte die Erschütterungen nicht, die die stampfenden Hufe der Pferde neben ihm erzeugten. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, wurde er von kräftigen Armen gepackt und auf die Beine gezogen. Zwei unbekannte Männer klopften ihn ab und untersuchten ihn auf Verletzungen hin. Nachdem er weiterhin unbeteiligt da stand, schüttelte einer der beiden verwundert den Kopf, und hievte mit der Hilfe seines Kumpanen Noah wieder in seinen Sattel. Einen kurzen Moment schwankte dieser, doch er blieb oben sitzen. Der Soldat drückte ihm die Zügel in die Hand. Er drehte sich von Noah weg, schaute seinen Kameraden an und tippte sich grinsend mit dem Finger an die Stirn.
#2493
Posté 27 juillet 2010 - 07:20
Auf einmal scheuten die Pferde. Avalos Rappen stieg auf die Hinterbeine und versuchte ihn abzuwerfen, was ihm auch beinahe gelang.
Mit einem schnellen Ruck an den Zügeln brachte er das Pferd wieder zur Räson. Viele andere jedoch hatten weniger Glück und landeteten unsanft auf dem harten Boden.
Sofort schossen ihm Vermutungen und Erklärungen durch den Kopf. Seine erweiterten Sinne, durch die Berührung der schwarzen Sonne fast ins Unermessliche gesteigert, reagierten ebenso feinfühlig auf die gewaltige magische Entladung, wie die der Pferde. Keine sichtbare Entladung. Ungebundene Magie, die weder fokussiert, noch gerichtet war.
Jule.
Sie musste wohl die Konsequenzen gezogen haben. Avalos lächelte nicht, obwohl er die Elfe nicht sonderlich gemocht hatte, schon allein wegen ihrer Angewohnheit, sie alle ständig in Schwierigkeiten zu bringen. Den Joint in Orzammar hatte er nicht vergessen, genauso wie ihre Trunksucht. Trotzdem war sie eine begabte Kriegerin gewesen, die, mit ein wenig mehr Selbstdisziplin, etwas Besonderes werden können.
Aber so war es mit den meisten Sterblichen, sie verkannten ihre Fähigkeiten und nutzten ihre Lebensspanne lieber dazu, sich ständig selbst in Schwierigkeiten zu bringen.
Er zuckte leicht mit den Schultern. Für Noah würde es ein schwerer Schlag sein. Aber letztendlich würde es nicht das Gleichgewicht verändern.
Er zog die Zügel an, und trieb das Heer unbarmherzig die Passstraßen hinauf.
Am späten Nachmittag überquerten sie die scharfen Grate der Berge, und ein paar Stunden später waren sie schon in einer Tiefebene, die das Feldlager beherbergen sollte. Das letzte, das Endgültige. Von hier war die Brut maximal zwei Stunden entfernt. Morgen um diese Zeit würden sie knöcheltief im Blut der Brut waten...
Ein wölfisches Grinsen, und das grünliche Flackern der Kampfeswut in seinen Augen reichten aus, um Amofillias sämtliche Antworten zu geben, die er brauchte. Der König nickte nur, inzwischen eine Spur blasser als sonst.
Die Männer spürten die Anspannung, als sie die Zelte aus den Planen holten, um sich eine Bleibe zu schaffen. In der Dunkelheit loderten die Kochfeuer auf. Aber keine hitzigen Diskussionen, kein Lautenspiel, kein Lachen war zu hören. Die Krieger hingen ihren Gedanken nach, überprüften Waffen und Ausrüstungen, spitzten Pfeile und schärften ihre Klingen, wo nötig.
Viele von ihnen würden morgen fallen, das war ihnen klar. Aber sie würden für ein hehres Ziel kämpfen und sterben, und das reichte als Grund.
Avalos streifte lautlos durch die dichtgedrängten Zelte, sprach im Gehen mit den Offizieren, gab Befehle aus und hielt sich noch nicht mal mit Essen auf. Erst gegen Mitternacht waren die Gefechtspläne soweit abgeschlossen.
Der Schlachtplan war geringfügig abgeändert worden, ein paar Notfallmaßnahmen inplementiert und die Aufstellung festgelegt.
Im Konkreten würde nur ein Drittel des Heeres der Wucht des Hauptangriffs der Brut standhalten müssen, und sich lange genug behaupten können, damit die beiden deutlich stärkeren Flanken zuklappen konnten. Und damit das Gros der Brut in ein stählernes Korsett aus Spieß und Klinge zwingen würde
Die Reiterei würde den Rest erledigen, die in weitem Bogen der Horde in den Rücken fallen würde. Allein durch die Wucht des Kavallerieangriffs würden diese Missgestalten sich förmlich an der Wand aus Rüstung und Schwertern aufspießen.
Schwachpunkt war trotzdem nach wie vor die Hauptkampflinie, der der Brut standhalten musste, bis die Flügel in Position waren...
Avalos stahl sich davon. Von einer kleinen Bergkuppe aus, konnte er das Feldlager überblicken, die vielen kleinen orangen Punkte in der Dunkelheit erkennen. Wie glühendrote Späne auf einer Decke aus schwärzestem Samt.
Er hing seinen Gedanken nach.
Mit einem schnellen Ruck an den Zügeln brachte er das Pferd wieder zur Räson. Viele andere jedoch hatten weniger Glück und landeteten unsanft auf dem harten Boden.
Sofort schossen ihm Vermutungen und Erklärungen durch den Kopf. Seine erweiterten Sinne, durch die Berührung der schwarzen Sonne fast ins Unermessliche gesteigert, reagierten ebenso feinfühlig auf die gewaltige magische Entladung, wie die der Pferde. Keine sichtbare Entladung. Ungebundene Magie, die weder fokussiert, noch gerichtet war.
Jule.
Sie musste wohl die Konsequenzen gezogen haben. Avalos lächelte nicht, obwohl er die Elfe nicht sonderlich gemocht hatte, schon allein wegen ihrer Angewohnheit, sie alle ständig in Schwierigkeiten zu bringen. Den Joint in Orzammar hatte er nicht vergessen, genauso wie ihre Trunksucht. Trotzdem war sie eine begabte Kriegerin gewesen, die, mit ein wenig mehr Selbstdisziplin, etwas Besonderes werden können.
Aber so war es mit den meisten Sterblichen, sie verkannten ihre Fähigkeiten und nutzten ihre Lebensspanne lieber dazu, sich ständig selbst in Schwierigkeiten zu bringen.
Er zuckte leicht mit den Schultern. Für Noah würde es ein schwerer Schlag sein. Aber letztendlich würde es nicht das Gleichgewicht verändern.
Er zog die Zügel an, und trieb das Heer unbarmherzig die Passstraßen hinauf.
Am späten Nachmittag überquerten sie die scharfen Grate der Berge, und ein paar Stunden später waren sie schon in einer Tiefebene, die das Feldlager beherbergen sollte. Das letzte, das Endgültige. Von hier war die Brut maximal zwei Stunden entfernt. Morgen um diese Zeit würden sie knöcheltief im Blut der Brut waten...
Ein wölfisches Grinsen, und das grünliche Flackern der Kampfeswut in seinen Augen reichten aus, um Amofillias sämtliche Antworten zu geben, die er brauchte. Der König nickte nur, inzwischen eine Spur blasser als sonst.
Die Männer spürten die Anspannung, als sie die Zelte aus den Planen holten, um sich eine Bleibe zu schaffen. In der Dunkelheit loderten die Kochfeuer auf. Aber keine hitzigen Diskussionen, kein Lautenspiel, kein Lachen war zu hören. Die Krieger hingen ihren Gedanken nach, überprüften Waffen und Ausrüstungen, spitzten Pfeile und schärften ihre Klingen, wo nötig.
Viele von ihnen würden morgen fallen, das war ihnen klar. Aber sie würden für ein hehres Ziel kämpfen und sterben, und das reichte als Grund.
Avalos streifte lautlos durch die dichtgedrängten Zelte, sprach im Gehen mit den Offizieren, gab Befehle aus und hielt sich noch nicht mal mit Essen auf. Erst gegen Mitternacht waren die Gefechtspläne soweit abgeschlossen.
Der Schlachtplan war geringfügig abgeändert worden, ein paar Notfallmaßnahmen inplementiert und die Aufstellung festgelegt.
Im Konkreten würde nur ein Drittel des Heeres der Wucht des Hauptangriffs der Brut standhalten müssen, und sich lange genug behaupten können, damit die beiden deutlich stärkeren Flanken zuklappen konnten. Und damit das Gros der Brut in ein stählernes Korsett aus Spieß und Klinge zwingen würde
Die Reiterei würde den Rest erledigen, die in weitem Bogen der Horde in den Rücken fallen würde. Allein durch die Wucht des Kavallerieangriffs würden diese Missgestalten sich förmlich an der Wand aus Rüstung und Schwertern aufspießen.
Schwachpunkt war trotzdem nach wie vor die Hauptkampflinie, der der Brut standhalten musste, bis die Flügel in Position waren...
Avalos stahl sich davon. Von einer kleinen Bergkuppe aus, konnte er das Feldlager überblicken, die vielen kleinen orangen Punkte in der Dunkelheit erkennen. Wie glühendrote Späne auf einer Decke aus schwärzestem Samt.
Er hing seinen Gedanken nach.
#2494
Posté 28 juillet 2010 - 04:35
Dies würde keine ruhige Nacht werden. Die dunkle Brut war nicht mehr weit entfernt. Das sagte ihr nicht nur die Unruhe des Heers sondern auch die Wächterfähigkeit. Es war lange her, dass sie ein leichtes Gefühl von Angst in sich trug, doch sie verdrängte es. Solche Schlachten waren ihre Bestimmung.
Währenddessen sie sich darum kümmerte die Pferde zu versorgen, dachte sie an den Vorfall. War das alles nur Einbildung, als sie diese eine Wache anstarrte? Sie fühlte sich wie in einen Traum versetzt, doch die Worte die er sagte waren so klar … Tahira. Allie kannte den Namen nur zu gut. Doch wieso gerade jetzt? Sie würden morgen in eine Schlacht ziehen und ihr fiel nichts anderes ein als eine unbedeutende Vergangenheit …
Nachdem sie ihr Pferd abgesattelt hatte, fasste sie sich auf den Rücken und schloss für einen Moment die Augen. Sie hasste es wegen einer so einfachen Prellung, wie des Sturzes vom Pferd, Magie anzuwenden, doch sie durfte nicht lädiert in den Kampf ziehen. Sie spürte wie der Schmerz langsam nachließ, öffnete die Augen und Seufzte.
Sie ging durch das Lager, und spürte die Unruhe der Armee, wie wenn ihr jemand einige Getreidesäcke um die Schultern hängen würde. Wenn sie in die Gesichter der Soldaten blickte, sah sie Ungewissheit … die ihnen Angst machte. Ja viele würden sterben, doch niemand wusste … wer.
Sie blieb vor ihrem Zelt stehen und blickte zum Himmel. Die Sterne funkelten, wie ein Spiegelbild der vielen Fackeln und Lagerfeuer, welche die Soldaten aufgestellt hatten. Ob von einem dieser Sterne gerade jemand dasselbe dachte wie sie?
Seufzend schob sie die Plane des Zeltes, welche den Eingang bildete, zur Seite und schloss es wieder hinter sich. Jannis saß bereits auf einer der Schlafmatten. Er ging wohl, bis gerade eben, auch seinen Gedanken nach, doch nun blickte er lächelnd zu ihr. Allie ließ sich neben ihm nieder und erwiderte seinen Blick. Es waren keine Worte von Nöten.
Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und streichelte durch ihr Haar, bis sie einander in die Arme schlossen und sich auf die Matten fallen ließen, und nach nur wenigen Augenblicken eng umschlungen einschliefen.
Ein grässliches Lachen ertönte und hallte in der Dunkelheit wie ein Echo wider. Der Geruch von verwestem Fleisch stieg ihr in die Nase, sodass sie sich diese automatisch zu hielt. Sie drehte sich um, und sah ein Licht, das wie das Ende eines Tunnels zu sein schien, und ging darauf zu. Ihr Fuß verfing sich in etwas und sie stürzte. Erst jetzt fiel ihr auf, dass der Boden schlammig war. Ein Gefühl von Übelkeit stieg in ihr hoch, da der Geruch eindeutig vom Boden kam, doch sie riss sich zusammen. Sie schnappte nach dem harten Ding, worin sich ihr Fuß verfing, und stellte fest, dass es sich um einen Beckenknochen handelte. Sie blickte sich weiter um, und wie wenn sich ihre Augen gerade an die Dunkelheit gewöhnt hätten, konnte sie immer mehr erkennen. Sie sah neben sich eine glänzende Rüstung liegen. Ein toter Soldat. Direkt daneben einen Hurlock, dessen schwarze Augen geöffnet waren und direkt in ihre Richtung starrten. Eine violette Zunge hing zwischen langen gelben Zähnen hervor. Sie wandte den Blick ab, und wollte aufstehen, doch sie konnte nicht. Sie versuchte ihre Hände aus dem Schlamm zu zerren, doch es gelang nicht. Es war wie wenn sie darin eingefroren wären. Sie starrte auf den Schlamm um sich, welcher hauptsächlich aus Galle und Blut bestand und spürte wie der Boden sie zu verschlingen versuchte. Er sog sie immer tiefer nach unten, bis nur noch ihr Kopf herausblickte. Sie versuchte sich in der Masse zu bewegen, doch es gelang ihr nicht. Der Boden würde sie verschlucken, bis sie keine Luft mehr bekommen würde und ersticken würde. Nun war auch ihr Mund bereits in dem Schlamm … kurz darauf, die Nase … die Augen … Sie holte zuvor einmal tief Luft und schloss die Augen. Sie spürte wie ihre Lunge zu brennen begann, und sie das Gefühl Luft holen zu wollen unterdrücken musste. Doch was würde es bringen, früher oder später müsste sie dies doch tun. Der Schlamm fühlte sich inzwischen nichtmehr flüssig an, sondern eher wie eine kalte feste Masse die sie umschloss, in der sie sich nicht bewegen konnte. Plötzlich konnte sie wieder das schäbige Lachen von vorhin hören, so als käme es aus allen Richtungen gleichzeitig, sie riss ungewollt sie Augen auf. Es sah aus als wäre sie in einem trüben Gewässer, und sie konnte ein helles Licht erkennen. Plötzlich kam etwas auf sie zu. Es war kein Lebewesen, eher nur ein kleiner Gegenstand. Es war ein Pfeil. Er segelte genau auf sie zu, als hätte ihn jemand gezielt von der Oberfläche in die Tiefe geschmissen, um ihr einen schnelleren Tod zu bescheren. Doch es war so als würde sich der Pfeil nicht nähern, er flog immer auf sie zu, traf jedoch nie ein. Sie sah wie ihre Haare neben ihr nach oben stiegen, wie wenn von unten ein Windzug kommen würde. Sie fiel wohl immer weiter nach unten … Das Gefühl Luft zu holen wurde immer stärker, und ihre Lunge schmerzte immer mehr. Plötzlich spürte sie eine Art Boden auf ihrem Rücken. War sie am Grund angekommen? Der Pfeil näherte sich nun und blieb nichtmehr an einer Stelle. Er erreichte sie und traf, wie wenn er nicht von all dem Schlamm gebremst worden wäre, sondern es ihn beschleunigt hätte, direkt unter ihrer Brust ein. Sie holte automatisch Luft, sodass sie den Schlamm, das Blut, einsog und es ihre Lunge füllte. Der Schmerz in ihrem Brustbereich war kaum spürbar, im Gegensatz zu dem was sie gerade einatmete.
Sie holte Luft und setzte sich ruckartig und schwer atmend auf. Sie war schweißgebadet, und realisierte erst nach einigen Sekunden, dass es sich um einen Albtraum handelte. Sie hörte einige Stimmen von Soldaten, die sich neben dem Zelt unterhielten, konnte kleine Lichtschimmer der Flammen durch den Zeltstoff erkennen. Blicke neben sich und sah Jannis welcher tief und fest schlief, und noch den Arm um sie gelegt hatte. Nachdem sich ihr Atem etwas beruhigt hatte, legte sie seinen Arm vorsichtig zur Seite, und ging aus dem Zelt. Sie wusch sich das Gesicht bei einem Eimer mit Wasser und setzte sich anschließend zu einem der Feuer. Sie versuchte den Traum zu deuten, doch es gelang ihr nicht, doch es wäre wohl auch besser gewesen es einfach zu verdrängen, um wenigstens noch einige Stunden Schlaf zu finden. Doch für den Moment würde sie wohl keine Nachtruhe mehr finden, und beobachtete stattdessen den Tanz des Feuers.
Währenddessen sie sich darum kümmerte die Pferde zu versorgen, dachte sie an den Vorfall. War das alles nur Einbildung, als sie diese eine Wache anstarrte? Sie fühlte sich wie in einen Traum versetzt, doch die Worte die er sagte waren so klar … Tahira. Allie kannte den Namen nur zu gut. Doch wieso gerade jetzt? Sie würden morgen in eine Schlacht ziehen und ihr fiel nichts anderes ein als eine unbedeutende Vergangenheit …
Nachdem sie ihr Pferd abgesattelt hatte, fasste sie sich auf den Rücken und schloss für einen Moment die Augen. Sie hasste es wegen einer so einfachen Prellung, wie des Sturzes vom Pferd, Magie anzuwenden, doch sie durfte nicht lädiert in den Kampf ziehen. Sie spürte wie der Schmerz langsam nachließ, öffnete die Augen und Seufzte.
Sie ging durch das Lager, und spürte die Unruhe der Armee, wie wenn ihr jemand einige Getreidesäcke um die Schultern hängen würde. Wenn sie in die Gesichter der Soldaten blickte, sah sie Ungewissheit … die ihnen Angst machte. Ja viele würden sterben, doch niemand wusste … wer.
Sie blieb vor ihrem Zelt stehen und blickte zum Himmel. Die Sterne funkelten, wie ein Spiegelbild der vielen Fackeln und Lagerfeuer, welche die Soldaten aufgestellt hatten. Ob von einem dieser Sterne gerade jemand dasselbe dachte wie sie?
Seufzend schob sie die Plane des Zeltes, welche den Eingang bildete, zur Seite und schloss es wieder hinter sich. Jannis saß bereits auf einer der Schlafmatten. Er ging wohl, bis gerade eben, auch seinen Gedanken nach, doch nun blickte er lächelnd zu ihr. Allie ließ sich neben ihm nieder und erwiderte seinen Blick. Es waren keine Worte von Nöten.
Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und streichelte durch ihr Haar, bis sie einander in die Arme schlossen und sich auf die Matten fallen ließen, und nach nur wenigen Augenblicken eng umschlungen einschliefen.
Ein grässliches Lachen ertönte und hallte in der Dunkelheit wie ein Echo wider. Der Geruch von verwestem Fleisch stieg ihr in die Nase, sodass sie sich diese automatisch zu hielt. Sie drehte sich um, und sah ein Licht, das wie das Ende eines Tunnels zu sein schien, und ging darauf zu. Ihr Fuß verfing sich in etwas und sie stürzte. Erst jetzt fiel ihr auf, dass der Boden schlammig war. Ein Gefühl von Übelkeit stieg in ihr hoch, da der Geruch eindeutig vom Boden kam, doch sie riss sich zusammen. Sie schnappte nach dem harten Ding, worin sich ihr Fuß verfing, und stellte fest, dass es sich um einen Beckenknochen handelte. Sie blickte sich weiter um, und wie wenn sich ihre Augen gerade an die Dunkelheit gewöhnt hätten, konnte sie immer mehr erkennen. Sie sah neben sich eine glänzende Rüstung liegen. Ein toter Soldat. Direkt daneben einen Hurlock, dessen schwarze Augen geöffnet waren und direkt in ihre Richtung starrten. Eine violette Zunge hing zwischen langen gelben Zähnen hervor. Sie wandte den Blick ab, und wollte aufstehen, doch sie konnte nicht. Sie versuchte ihre Hände aus dem Schlamm zu zerren, doch es gelang nicht. Es war wie wenn sie darin eingefroren wären. Sie starrte auf den Schlamm um sich, welcher hauptsächlich aus Galle und Blut bestand und spürte wie der Boden sie zu verschlingen versuchte. Er sog sie immer tiefer nach unten, bis nur noch ihr Kopf herausblickte. Sie versuchte sich in der Masse zu bewegen, doch es gelang ihr nicht. Der Boden würde sie verschlucken, bis sie keine Luft mehr bekommen würde und ersticken würde. Nun war auch ihr Mund bereits in dem Schlamm … kurz darauf, die Nase … die Augen … Sie holte zuvor einmal tief Luft und schloss die Augen. Sie spürte wie ihre Lunge zu brennen begann, und sie das Gefühl Luft holen zu wollen unterdrücken musste. Doch was würde es bringen, früher oder später müsste sie dies doch tun. Der Schlamm fühlte sich inzwischen nichtmehr flüssig an, sondern eher wie eine kalte feste Masse die sie umschloss, in der sie sich nicht bewegen konnte. Plötzlich konnte sie wieder das schäbige Lachen von vorhin hören, so als käme es aus allen Richtungen gleichzeitig, sie riss ungewollt sie Augen auf. Es sah aus als wäre sie in einem trüben Gewässer, und sie konnte ein helles Licht erkennen. Plötzlich kam etwas auf sie zu. Es war kein Lebewesen, eher nur ein kleiner Gegenstand. Es war ein Pfeil. Er segelte genau auf sie zu, als hätte ihn jemand gezielt von der Oberfläche in die Tiefe geschmissen, um ihr einen schnelleren Tod zu bescheren. Doch es war so als würde sich der Pfeil nicht nähern, er flog immer auf sie zu, traf jedoch nie ein. Sie sah wie ihre Haare neben ihr nach oben stiegen, wie wenn von unten ein Windzug kommen würde. Sie fiel wohl immer weiter nach unten … Das Gefühl Luft zu holen wurde immer stärker, und ihre Lunge schmerzte immer mehr. Plötzlich spürte sie eine Art Boden auf ihrem Rücken. War sie am Grund angekommen? Der Pfeil näherte sich nun und blieb nichtmehr an einer Stelle. Er erreichte sie und traf, wie wenn er nicht von all dem Schlamm gebremst worden wäre, sondern es ihn beschleunigt hätte, direkt unter ihrer Brust ein. Sie holte automatisch Luft, sodass sie den Schlamm, das Blut, einsog und es ihre Lunge füllte. Der Schmerz in ihrem Brustbereich war kaum spürbar, im Gegensatz zu dem was sie gerade einatmete.
Sie holte Luft und setzte sich ruckartig und schwer atmend auf. Sie war schweißgebadet, und realisierte erst nach einigen Sekunden, dass es sich um einen Albtraum handelte. Sie hörte einige Stimmen von Soldaten, die sich neben dem Zelt unterhielten, konnte kleine Lichtschimmer der Flammen durch den Zeltstoff erkennen. Blicke neben sich und sah Jannis welcher tief und fest schlief, und noch den Arm um sie gelegt hatte. Nachdem sich ihr Atem etwas beruhigt hatte, legte sie seinen Arm vorsichtig zur Seite, und ging aus dem Zelt. Sie wusch sich das Gesicht bei einem Eimer mit Wasser und setzte sich anschließend zu einem der Feuer. Sie versuchte den Traum zu deuten, doch es gelang ihr nicht, doch es wäre wohl auch besser gewesen es einfach zu verdrängen, um wenigstens noch einige Stunden Schlaf zu finden. Doch für den Moment würde sie wohl keine Nachtruhe mehr finden, und beobachtete stattdessen den Tanz des Feuers.
Modifié par Kaysallie, 29 juillet 2010 - 06:57 .
#2495
Posté 28 juillet 2010 - 07:06
Bella baute das Zelt alleine auf, Theron war bleich vom Pferd gesackt und auf seiner Stirn stand der Schweiß. Die Schmerzen waren wohl kaum auszuhalten, wenngleich er Bella versicherte, es wäre ansonsten alles in bester Ordnung.
Die Zwergin war unruhig. Sie spürte die Anwesenheit der Brut, die Gänsehaut wollte auch nicht mehr weichen. Dazu machte sie sich Sorgen um Theron, und um ihre Gefährten. An Jule dachte sie im Moment nicht, sie hatte Jule bestattet. Das was von ihr zurück kam und nun nicht mehr auffindbar war, war nicht ihre Freundin, sondern ein Dämon. Auf diesen konnte sie getrost verzichten, am nächsten Tag würde sie genug Monster um sich haben.
Sie wollte nicht darüber nachdenken, wer von ihnen fallen konnte. Wieso sich jetzt schon Sorgen machen, am morgigen Abend würde sie wissen, auf wen der Erbauer herab gelächelt hatte.
Bella brühte ein wenig von den Kräutern als Tee auf und gab Theron die Tasse.
"Trink mein Herz. Dann dürftest du heute wenigstens ein wenig Ruhe finden und die Schmerzen nachlassen."
Sie half ihm so gut es ging aus der Rüstung. Er trank langsam den Tee und küßte Bella auf die Stirn.
"Ich liebe Dich mein Herz. Aber ich guck mal noch nach den anderen, will wissen, wie es ihnen grad geht. Ruh Dich aus, ich bin bald wieder zurück."
Bella verließ das Zelt und drehte eine kleine Runde, konnte aber keinen der Gefährten entdecken. Nun, spätestens morgen würde Avalos seine Befehle an sie erteilen. Sie dachte an Lyna. Auch sie hatte die letzte Nacht vor der großen Schlacht vor sich, aber ob Avalos für sie da sein würde? So wie sie ihn einschätzte, war er im Lager unterwegs, aber nicht bei ihr.
Bella ging zurück ins Zelt, schälte sich aus ihrer Rüstung und legte sich neben Theron, der mittlerweile auf dem Bauch eingeschlafen war. Liebevoll lächelte sie ihn an und drückte ihm einen zarten Kuss auf die Wange. Dann versuchte sie zu schlafen und die Kälte in ihr zu ignorieren.
Die Zwergin war unruhig. Sie spürte die Anwesenheit der Brut, die Gänsehaut wollte auch nicht mehr weichen. Dazu machte sie sich Sorgen um Theron, und um ihre Gefährten. An Jule dachte sie im Moment nicht, sie hatte Jule bestattet. Das was von ihr zurück kam und nun nicht mehr auffindbar war, war nicht ihre Freundin, sondern ein Dämon. Auf diesen konnte sie getrost verzichten, am nächsten Tag würde sie genug Monster um sich haben.
Sie wollte nicht darüber nachdenken, wer von ihnen fallen konnte. Wieso sich jetzt schon Sorgen machen, am morgigen Abend würde sie wissen, auf wen der Erbauer herab gelächelt hatte.
Bella brühte ein wenig von den Kräutern als Tee auf und gab Theron die Tasse.
"Trink mein Herz. Dann dürftest du heute wenigstens ein wenig Ruhe finden und die Schmerzen nachlassen."
Sie half ihm so gut es ging aus der Rüstung. Er trank langsam den Tee und küßte Bella auf die Stirn.
"Ich liebe Dich mein Herz. Aber ich guck mal noch nach den anderen, will wissen, wie es ihnen grad geht. Ruh Dich aus, ich bin bald wieder zurück."
Bella verließ das Zelt und drehte eine kleine Runde, konnte aber keinen der Gefährten entdecken. Nun, spätestens morgen würde Avalos seine Befehle an sie erteilen. Sie dachte an Lyna. Auch sie hatte die letzte Nacht vor der großen Schlacht vor sich, aber ob Avalos für sie da sein würde? So wie sie ihn einschätzte, war er im Lager unterwegs, aber nicht bei ihr.
Bella ging zurück ins Zelt, schälte sich aus ihrer Rüstung und legte sich neben Theron, der mittlerweile auf dem Bauch eingeschlafen war. Liebevoll lächelte sie ihn an und drückte ihm einen zarten Kuss auf die Wange. Dann versuchte sie zu schlafen und die Kälte in ihr zu ignorieren.
#2496
Posté 30 juillet 2010 - 12:03
Das Feuer fachte, wie wenn es leben würde, und das Knistern des Holzes seine Schreie wären. Allie starrte regungslos in die Flammen, welche von der Dunkelheit der Nacht umschlossen wurden. Doch eigentlich starrte sie in eine Leere, welche den Albtraum widerspiegelte. Sie spürte lediglich die Wärme des Feuers, welches vor ihr brannte, und die Kälte des harten kahlen Bodens, auf welchem sie sich niederließ.
Dunkelheit, Schlamm, Blut, Soldaten, dunkle Brut, Pfeil … immer wieder ließ sie die verschwommenen Erinnerungen an den Albtraum in ihrem Geiste umherirren. Sie hatte nicht oft Albträume, doch in letzter Zeit häuften sich diese, und zu ihrem Bedauern musste sie feststellen, dass diese ihr oft als eine Vorwarnung dienten.
Die Klippe und die unzerstörbare Barriere – sie glaubte zu sterben … und tat sie auch beinahe. Der Drache, die blonde Elfe – Jules Tod.
Und nun wieder ein so realer Traum, in welchem sie fiel … würde sie in der Schlacht ihr Ende finden? Nein, sie musste es als Vorwarnung sehen. Der Pfeil, sie musste im Kampfe darauf besondere Acht geben … doch der Schlamm, welcher ihre Bewegung komplett einschränkte… bedeutete er, dass es unausweichlich war? So wie die Barriere, die sie nicht von dem Ort weglaufen ließ?
„Verzeiht …“
Allie zuckte zusammen, als plötzlich eine Stimme neben ihr ertönte und sie aus den Gedanken riss. Einer der Wachen stand neben ihr, und hielt seinen Helm unter dem Arm. Sie konnte ihn nicht so recht erkennen, da ihre Augen leicht glasig waren, da sie zu lange auf dieselbe Stelle und ins Feuer gestarrt hatte. Zudem verlieh das Licht des Feuers seiner Haut einen Schimmer, sodass seine Haut wie von der Sonne gebräunt wirkte.
„Verzeiht“, begann er von Neuem als er erkannte, dass sie ihn realisiert hatte, „Ich wollte Euch nicht beobachten, doch ich sah, dass Ihr, wohl eben so wie ich und einige andere, keine Nachtruhe aufgrund der Aufregung finden. Ich wollte Euch fragen, ob ich mich zu Euch setzen darf.“
Allie blickte ihn leicht misstrauisch an, doch wieso eigentlich nicht … Etwas Unterhaltung würde sie wohl auf andere Gedanken bringen, und sie vielleicht doch noch etwas müde machen. Sie deutete ihm mit einer Handbewegung, dass er sich setzen durfte, was er auch sofort mit einem dankenden Nicken tat. Nun erkannte sie das Gesicht des Mannes etwas besser, da es sich nun näher am Feuer befand und ihre Augen nicht mehr ganz so verschwommen sahen.
Er hatte dunkelbraune Haare, trug einen leichten Bart und seine Augen schimmerten in fast demselben Ton wie seine Haare. Seine Hautfarbe war schwer erkennbar, da das Licht des Feuers diese verfälschte, doch Allie schätze ihn auf Mitte dreißig. Er lächelte ihr schon fast theatralisch entgegen und Allie wurde das Gefühl nicht los, dass an dem Mann irgendetwas eigenartig war.
Scheinbar konnte er in ihrem Gesicht lesen, dass sie über ihn verwundert war, denn er begann das Lächeln leicht zu senken und zu reden. „Verzeiht, dass ich Euch so … anstarre, aber ich habe Euch wohl angelogen.“
Allie hob eine Augenbraue, und wollte gerade etwas sagen, als er fort fuhr, „Ich kannte eine Elfe, die Euch zum Verwechseln ähnlich sah, doch das ist bereits Jahre her.“, er seufzte, „Ich weiß, dass Ihr nicht sie seid, dennoch … spüre ich eine Verbindung. Wie wenn ein leichter Schimmer von ihr, über Euer Gesicht gelegt wäre.“
Allie erstarrte und schauderte, wie wenn ihr plötzlich jemand einen Eiszapfen auf den Rücken geworfen hätte. Was sprach dieser Mann, dessen Namen sie nicht einmal kannte, da? Plötzlich kam ihr der Gedanke an das Chaos während der Reise wieder. War das die Wache, die sie angestarrt hatte, als sie vom Pferd gestürzt war? Es konnte nicht anders sein.
Es musste so sein.
Ihr Magen verkrampfte sich und sie verspürte den Drang sich zu übergeben, unterdrückte das Gefühl jedoch und ohne mehr darüber wissen zu wollen, stand sie ruckartig auf und lief zurück zu ihrem Zelt. Allie spürte den Blick des Mannes, wie er auf ihren Rücken lastete, als sie sich von dem Feuer entfernte. Sie schloss die Plane des Zeltes schnell hinter sich und hielt einige Sekunden inne.
Dann blickte sie zu Jannis, welcher noch immer in den tiefen Träumen des Nichts versunken war. Mit einem Gedankenwirrwar, in welchem sie nicht wusste, woran sie zuerst denken sollte – oder eher nicht denken sollte – legte sie sich neben ihn, nahm seine Hand und hielt diese mit beiden Händen an ihrer Brust. Dann schloss sie die Augen, und hoffte dass sich seine Ruhe auf sie übertragen würde.
‚Es gibt momentan Wichtigeres‘, sagte sie sich immer wieder selbst in Gedanken, bis sie schließlich von der Müdigkeit übermannt wurde und sich im Nichts wiederfand.
Dunkelheit, Schlamm, Blut, Soldaten, dunkle Brut, Pfeil … immer wieder ließ sie die verschwommenen Erinnerungen an den Albtraum in ihrem Geiste umherirren. Sie hatte nicht oft Albträume, doch in letzter Zeit häuften sich diese, und zu ihrem Bedauern musste sie feststellen, dass diese ihr oft als eine Vorwarnung dienten.
Die Klippe und die unzerstörbare Barriere – sie glaubte zu sterben … und tat sie auch beinahe. Der Drache, die blonde Elfe – Jules Tod.
Und nun wieder ein so realer Traum, in welchem sie fiel … würde sie in der Schlacht ihr Ende finden? Nein, sie musste es als Vorwarnung sehen. Der Pfeil, sie musste im Kampfe darauf besondere Acht geben … doch der Schlamm, welcher ihre Bewegung komplett einschränkte… bedeutete er, dass es unausweichlich war? So wie die Barriere, die sie nicht von dem Ort weglaufen ließ?
„Verzeiht …“
Allie zuckte zusammen, als plötzlich eine Stimme neben ihr ertönte und sie aus den Gedanken riss. Einer der Wachen stand neben ihr, und hielt seinen Helm unter dem Arm. Sie konnte ihn nicht so recht erkennen, da ihre Augen leicht glasig waren, da sie zu lange auf dieselbe Stelle und ins Feuer gestarrt hatte. Zudem verlieh das Licht des Feuers seiner Haut einen Schimmer, sodass seine Haut wie von der Sonne gebräunt wirkte.
„Verzeiht“, begann er von Neuem als er erkannte, dass sie ihn realisiert hatte, „Ich wollte Euch nicht beobachten, doch ich sah, dass Ihr, wohl eben so wie ich und einige andere, keine Nachtruhe aufgrund der Aufregung finden. Ich wollte Euch fragen, ob ich mich zu Euch setzen darf.“
Allie blickte ihn leicht misstrauisch an, doch wieso eigentlich nicht … Etwas Unterhaltung würde sie wohl auf andere Gedanken bringen, und sie vielleicht doch noch etwas müde machen. Sie deutete ihm mit einer Handbewegung, dass er sich setzen durfte, was er auch sofort mit einem dankenden Nicken tat. Nun erkannte sie das Gesicht des Mannes etwas besser, da es sich nun näher am Feuer befand und ihre Augen nicht mehr ganz so verschwommen sahen.
Er hatte dunkelbraune Haare, trug einen leichten Bart und seine Augen schimmerten in fast demselben Ton wie seine Haare. Seine Hautfarbe war schwer erkennbar, da das Licht des Feuers diese verfälschte, doch Allie schätze ihn auf Mitte dreißig. Er lächelte ihr schon fast theatralisch entgegen und Allie wurde das Gefühl nicht los, dass an dem Mann irgendetwas eigenartig war.
Scheinbar konnte er in ihrem Gesicht lesen, dass sie über ihn verwundert war, denn er begann das Lächeln leicht zu senken und zu reden. „Verzeiht, dass ich Euch so … anstarre, aber ich habe Euch wohl angelogen.“
Allie hob eine Augenbraue, und wollte gerade etwas sagen, als er fort fuhr, „Ich kannte eine Elfe, die Euch zum Verwechseln ähnlich sah, doch das ist bereits Jahre her.“, er seufzte, „Ich weiß, dass Ihr nicht sie seid, dennoch … spüre ich eine Verbindung. Wie wenn ein leichter Schimmer von ihr, über Euer Gesicht gelegt wäre.“
Allie erstarrte und schauderte, wie wenn ihr plötzlich jemand einen Eiszapfen auf den Rücken geworfen hätte. Was sprach dieser Mann, dessen Namen sie nicht einmal kannte, da? Plötzlich kam ihr der Gedanke an das Chaos während der Reise wieder. War das die Wache, die sie angestarrt hatte, als sie vom Pferd gestürzt war? Es konnte nicht anders sein.
Es musste so sein.
Ihr Magen verkrampfte sich und sie verspürte den Drang sich zu übergeben, unterdrückte das Gefühl jedoch und ohne mehr darüber wissen zu wollen, stand sie ruckartig auf und lief zurück zu ihrem Zelt. Allie spürte den Blick des Mannes, wie er auf ihren Rücken lastete, als sie sich von dem Feuer entfernte. Sie schloss die Plane des Zeltes schnell hinter sich und hielt einige Sekunden inne.
Dann blickte sie zu Jannis, welcher noch immer in den tiefen Träumen des Nichts versunken war. Mit einem Gedankenwirrwar, in welchem sie nicht wusste, woran sie zuerst denken sollte – oder eher nicht denken sollte – legte sie sich neben ihn, nahm seine Hand und hielt diese mit beiden Händen an ihrer Brust. Dann schloss sie die Augen, und hoffte dass sich seine Ruhe auf sie übertragen würde.
‚Es gibt momentan Wichtigeres‘, sagte sie sich immer wieder selbst in Gedanken, bis sie schließlich von der Müdigkeit übermannt wurde und sich im Nichts wiederfand.
Modifié par Kaysallie, 30 juillet 2010 - 12:05 .
#2497
Posté 02 août 2010 - 04:32
Im Nichts ohh nein es ist kein Traum. Weg ist die Wache die sich gerade noch kaum 2 Ellen weit entfernt vor dem Eingang des Zeltes befand. Kein knisterndes Feuer, kein singender Vogel...die Tristes des Nichts holte sie aus dem kurzen wirren Moment zurück. Vor Ihr lag Jannis seltsam verkrümmt in embrionalstellung kauernd auf dem klebrig grauen Boden.
ist er..ist er etwa? Nein ein leises keuchendes Atmen verriet, dass Jannis noch einen Funken an Leben in sich trug.
Allie beugte sich gerade hinab um Jannis mit den nötigen Kräutern ins Leben zurück zu holen als sie das tiefe, dumpfe Gelache vernahm das die Luft um sie vibrieren lies. Wohl bekannt waren Ihr diese Klänge und so zog sie Ihren alten treuen Begleiter "Sting" aus der Scheide an Ihrem Gürtel.
Sie spührte bereits den fahlen muffigen Geruch der sich breit macht, wenn dunkel Dämonen Brut in der Nähe nach frischem zarten lebendem Fleisch Ausschau hält um es sich nach kurzem erquickendem Kampf genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen.
Allie riss die Hüfte rechts herum..Sting blitzte bläulich auf und einen Wimpernschlag später lief das schwarz kalte Blut eines Dämonen über Ihr zauberhafttes Gesicht. Der Dämon schrie auf und fegte sie mit einem einzigen Hieb seiner teuflischen Pranken gegen einen 30 Ellen entfernten Felsen. Dort lag sie nun..halb benommen und kaum fähig sich noch zu bewegen. Ihre Rippen brachen wie trockenes Geäst und der Dämon stürzte in einem Anflug des Zorns auf sie zu.
Die Jahre Ihres aufregenden lebens verstreichten einletztes mal vor Ihrem inneren Auge...bereit das Zeitliche zu segnen und dem Erbauer eine neue Braut zu sein. Schon schwang der Dämon den Baumstarken Arm zum finalen Schlag, als selbiger nur einen kleinen Augenblick später in tausenden blutigen Klecksen sich pulverisiert über die umliegende Umgebung verteilte.
Ein Wunder...Allie traute Ihren Augen nicht als sie mit anspannung aller Ihr verbliebener Kräfte den Kopf hob und um sich schweiffen lies und weiter hinten im nebligen Grau des Nichts Jannis stehen sah, der gerade noch den finalen Schwung seines gerade abgefeuerten Magiestabs abfing.
Jannis wisperte Allie noch leise bevor Ihr die Schmerzen die Sinne raubten und sie bewusstlos in sich zusammenbrach........
ist er..ist er etwa? Nein ein leises keuchendes Atmen verriet, dass Jannis noch einen Funken an Leben in sich trug.
Allie beugte sich gerade hinab um Jannis mit den nötigen Kräutern ins Leben zurück zu holen als sie das tiefe, dumpfe Gelache vernahm das die Luft um sie vibrieren lies. Wohl bekannt waren Ihr diese Klänge und so zog sie Ihren alten treuen Begleiter "Sting" aus der Scheide an Ihrem Gürtel.
Sie spührte bereits den fahlen muffigen Geruch der sich breit macht, wenn dunkel Dämonen Brut in der Nähe nach frischem zarten lebendem Fleisch Ausschau hält um es sich nach kurzem erquickendem Kampf genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen.
Allie riss die Hüfte rechts herum..Sting blitzte bläulich auf und einen Wimpernschlag später lief das schwarz kalte Blut eines Dämonen über Ihr zauberhafttes Gesicht. Der Dämon schrie auf und fegte sie mit einem einzigen Hieb seiner teuflischen Pranken gegen einen 30 Ellen entfernten Felsen. Dort lag sie nun..halb benommen und kaum fähig sich noch zu bewegen. Ihre Rippen brachen wie trockenes Geäst und der Dämon stürzte in einem Anflug des Zorns auf sie zu.
Die Jahre Ihres aufregenden lebens verstreichten einletztes mal vor Ihrem inneren Auge...bereit das Zeitliche zu segnen und dem Erbauer eine neue Braut zu sein. Schon schwang der Dämon den Baumstarken Arm zum finalen Schlag, als selbiger nur einen kleinen Augenblick später in tausenden blutigen Klecksen sich pulverisiert über die umliegende Umgebung verteilte.
Ein Wunder...Allie traute Ihren Augen nicht als sie mit anspannung aller Ihr verbliebener Kräfte den Kopf hob und um sich schweiffen lies und weiter hinten im nebligen Grau des Nichts Jannis stehen sah, der gerade noch den finalen Schwung seines gerade abgefeuerten Magiestabs abfing.
Jannis wisperte Allie noch leise bevor Ihr die Schmerzen die Sinne raubten und sie bewusstlos in sich zusammenbrach........
#2498
Posté 02 août 2010 - 05:36
ooc : hör auf meinen char zu tippen -.-
#2499
Posté 03 août 2010 - 07:24
Er gab sich einen Ruck.
Sein Blick fiel auf seine Hände, die wie von selbst begonnen hatten, die Schneide seines Schwertes zu schärfen. Ein Automatismus.
Ab jetzt war er auf Kampf eingestellt. Mit jedem Atemzug ein bisschen mehr, bereit, dem Feind alles zu nehmen und nichts zu geben.
Seine Klinge sirrte leicht, als er sie zurück in die mit Silber beschlagene Scheide schob.
Mit leichten, fast federnden Schritten bewegte er sich durch die Zeltstadt, die erfüllt war von den Geräuschen, die so vertraut waren, Laute, die es nur am Vorabend einer Schlacht zu geben schien. Gewisperte Gespräche, das Schaben von Schleifstein auf Metall, das Knacken und Knirschen der Holzscheite. Irgendwo sang ein Schmiedehammer, der auf glühendes Metall donnerte und kleine Infernos aus lodernden Funken in den unendlichen Nachthimmel schleuderte.
Aus der Ferne sah er Allie am Feuer sitzen. Alleine, mit hängenden Schultern.
Selbst aus der Distanz sah er die silbrige Spur, die sich aus ihren Augenwinkeln bahnte. Sie schien es noch nicht mal zu bemerken.
Schließlich trat er in den Lichtkreis, der das Feuer warf.
Die Flammen spiegelten sich leicht in seinem massiven Stahlpanzer, jede einzelne Flammenzunge in der noch so kleinsten Intarsie.
Den Vollhelm, der zur Rüstung gehörte, hatte er sich unter den Arm geklemmt.
Keinerlei Federschmuck, nur eine Andeutung der ovalen Gesichtsform. Luftlöcher und Sehschlitze. Die dämonenartige, aber nicht bösartig Fratze, die in den Stahl geätzt war, schien die Luft zu Eis gefrieren zu lassen. Schlichter Stahl, der einem noch so tapferen Mann den Mut brechen konnte, gegen so ein gepanzertes Wesen anzutreten. Furcht war seine Waffe.
Avalos sah sie fragend an. Eine Augenbraue leicht hochgezogen, eine Geste, die er noch nich einmal mehr bewußt ausführen musste.
Sein Blick fiel auf seine Hände, die wie von selbst begonnen hatten, die Schneide seines Schwertes zu schärfen. Ein Automatismus.
Ab jetzt war er auf Kampf eingestellt. Mit jedem Atemzug ein bisschen mehr, bereit, dem Feind alles zu nehmen und nichts zu geben.
Seine Klinge sirrte leicht, als er sie zurück in die mit Silber beschlagene Scheide schob.
Mit leichten, fast federnden Schritten bewegte er sich durch die Zeltstadt, die erfüllt war von den Geräuschen, die so vertraut waren, Laute, die es nur am Vorabend einer Schlacht zu geben schien. Gewisperte Gespräche, das Schaben von Schleifstein auf Metall, das Knacken und Knirschen der Holzscheite. Irgendwo sang ein Schmiedehammer, der auf glühendes Metall donnerte und kleine Infernos aus lodernden Funken in den unendlichen Nachthimmel schleuderte.
Aus der Ferne sah er Allie am Feuer sitzen. Alleine, mit hängenden Schultern.
Selbst aus der Distanz sah er die silbrige Spur, die sich aus ihren Augenwinkeln bahnte. Sie schien es noch nicht mal zu bemerken.
Schließlich trat er in den Lichtkreis, der das Feuer warf.
Die Flammen spiegelten sich leicht in seinem massiven Stahlpanzer, jede einzelne Flammenzunge in der noch so kleinsten Intarsie.
Den Vollhelm, der zur Rüstung gehörte, hatte er sich unter den Arm geklemmt.
Keinerlei Federschmuck, nur eine Andeutung der ovalen Gesichtsform. Luftlöcher und Sehschlitze. Die dämonenartige, aber nicht bösartig Fratze, die in den Stahl geätzt war, schien die Luft zu Eis gefrieren zu lassen. Schlichter Stahl, der einem noch so tapferen Mann den Mut brechen konnte, gegen so ein gepanzertes Wesen anzutreten. Furcht war seine Waffe.
Avalos sah sie fragend an. Eine Augenbraue leicht hochgezogen, eine Geste, die er noch nich einmal mehr bewußt ausführen musste.
#2500
Posté 03 août 2010 - 07:43
Bella wälzte sich unruhig hin und her, ihre Zähne klapperten bereits vor Kälte. An Schlaf war nicht zu denken. Sonst hätte sie sich einfach an Theron gekuschelt, aber durch seine Wunden ging das nicht.
Seufzend wickelte sie die Decke um sich, nahm ihren Wasserschlauch in die Hand und ging wieder nach draussen. Irgendwo würde sicher noch ein Feuer brennen, an dem sie sich wärmen konnte.
Die Nacht war sternenklar, und hätte sie die Brut nicht so sehr gespürt, hätte sie den Anblick des Himmels genossen. So aber war sie nur voller Unruhe. Am nächsten Tag würde sie wohl wie ein Vampir aussehen, aber solang sie dabei wach blieb war es egal.
Sie ging einige Meter, hörte die Soldaten tuscheln, den Schmiedhammer am anderen Ende auf glühendes Eisen treffen, und vor ihr war ein Lagerfeuer. Sie blinzelte. Stand dort tatsächlich Avalos?
Leise ging sie zu ihm.
"Ihr könnt wohl auch nicht schlafen oder?" fragte sie ihn.
Seufzend wickelte sie die Decke um sich, nahm ihren Wasserschlauch in die Hand und ging wieder nach draussen. Irgendwo würde sicher noch ein Feuer brennen, an dem sie sich wärmen konnte.
Die Nacht war sternenklar, und hätte sie die Brut nicht so sehr gespürt, hätte sie den Anblick des Himmels genossen. So aber war sie nur voller Unruhe. Am nächsten Tag würde sie wohl wie ein Vampir aussehen, aber solang sie dabei wach blieb war es egal.
Sie ging einige Meter, hörte die Soldaten tuscheln, den Schmiedhammer am anderen Ende auf glühendes Eisen treffen, und vor ihr war ein Lagerfeuer. Sie blinzelte. Stand dort tatsächlich Avalos?
Leise ging sie zu ihm.
"Ihr könnt wohl auch nicht schlafen oder?" fragte sie ihn.





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