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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#301
Big Mad Wolf

Big Mad Wolf
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Kalrakh beobachtete den Krieger schweigend, während dieser Irre mit sich selbst brabbelte und zweifelte immer mehr an der geistigen Unversehrtheit des selbigen. "Nun, wenn es nach denen da draussen geht, wärt Ihr schon längst tot. Was Ihr wollt, dürfte denen daher ziemlich egal sein, und mich interessiert es auch nicht wirklich. Mich interessiert höchstens, warum Ihr um das Lager rumgeschlichen seid und was Ihr über den Zwischenfall wisst", meinte er dann schlicht und ungerührt.

#302
govi1

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Lyna wollte nach der Schüssel greifen, als sie die Beere auf sich zufliegen sah. Sie duckte sich flink, die Beere schoss haarscharf über ihren Kopf hinweg und prallte wenige Meter hinter ihr auf den Boden, wo sie aufplatze und ihren Inhalt verspritzen.



Lyna kniff die Augen zusammen und versuchte Jule möglichst wütend anzustarren, auch wenn sie in Wahrheit innerlich lachte. Langsam griff sie zu den Beeren und war eine handvoll auf ihre Freundin, der Beerenregen flog direkt auf sie zu.

#303
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Jule musste anfangen zu lachen als sie sah

wie verkniffen Lyna schauen konnte. Aber sie war auch beeindruckt

davon wie schnell sie ausweichen konnte.

Plötzlich sah sie die Beeren auf sie zu kommend und hatte zu spät reagiert.

Die ganzen beeren flogen ihr ins gesicht, und sie sah aus als hätte sie ihren Kopf

in die schüssel gesteckt.

Jule lachte wiedermals. "Na warte..." Dann nahm sie auch einen haufen beeren in die Hand

und schmiss sie auf Lyna.....

#304
Kaysallie

Kaysallie
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nachdm Allie eigeschlafen war, betrat sie das Nichts, so wie jede Nacht. Sie träumte jede Nacht den selben Traum. Doch dieses Mal war etwas anders.



Allie lernte die letzten 3 Jahren, nachdem sie den Turm verlassen hat, viele verschiedene Leute kennen. eder von ihnen hatte seine eigene Traurige Vergangenheit. Unter diesen Mensche, Elfen und Zwergen fand sie Freunde und Begleiter, die mit ihr zusammen in die Schlacht zogen. Es entwickelte sich jedoch zwischen ihr und einem ihrer Kammeraden mehr, als nur reine Freundschaft. Sie verliebten sich. So kam es dass sie die besten Freunde waren und sich im Kampf stätig gegenseitig den Rücken deckten. Allie verbrachte fast ihr gesamtes Leben im Turm und kannte solche Gefühle nicht. Es war eigenartig, sie kämpfte gegen dunkle Brut und sonstiges Unheil, doch sie war trotzdem glücklich, da sie diese Erfahung zusammen mit einem Menschen teilte der ihr alles bedeutete. Doch es passierte genau das was zu erwarten war. Ihr Glück endete in einer Schlacht, als er sich opferte um ihr Leben zu retten. Denn eigentlich wollte sie ihn retten,.. und nun war sie zurückgeblieben, komplett alleine. Sie wollte im Kampf sterben, und nun wusste sie nichtmehr was sie mit ihrem Leben anfangen sollte, bis sie eines Tages in der Taverne einsah, dass es noch weniger Sinn machte seinen Kummer zu ertränken, denn dass macht das Opfer ihrer ersten Liebe noch sinnloser, als es ohnehin schon war.

Sie träumte daher jedes mal, wenn sie schlief, davon wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn keiner von ihnen gestorben wäre und sie nach der großen Schlacht ein vielleicht normales Leben hätte führen können. Es war jedoch alles nur Wunschdenken. Denn erst im Nichts wenn sie den Toten beitreten würde, würde sie all ihre verlorenen Freunde und ihre Liebe wiederfinden.

Doch sie wusste, dass sie noch eine Aufgabe zu erfüllen hatte und nicht kampflos aufgeben und sterben würde.



Dieses Mal war jedoch komplett anders. Sie träumte ihren üblichen Traum, ein schönes Leben. Doch plötzlich wurde ihr Friede unterbrochen von einem mächtigen brüllenden schrei eines Dämons. Im nächsten Moment stand sie in den Tiefen Wegen umringt von dunkler Brut und sah erneut wie ihre Gefährten starben und sie nichts tun konnte.



Sie wachte auf und hatte Schweißperlen auf der Stirn und musste schnell tief ein- und ausatmen.



Erst nach ein paar Sekunden begriff sie, dass alles nur ein Traum war, wie real er auch wirkte, und realisierte dass sie noch immer im Wald waren. Sie merkte wie die anderen sie fragend anstarrten.



"Wie lange habe ich geschlafen?" fragte sie etwas entsetzt.



Dann setzte sie sich auf und wisch sich den Schweiß von der Stirn.



"Ich denke wir sollten umgehend aufbrechen."



Sie packte schnell ihre Sachen ein und schwieg währenddessen.Denn dank dieses Albtraums wusste sie, dass es sicher war, dass eine neue Verderbnis naht.

#305
Lady Valkia

Lady Valkia
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sie schaute sich das geschehen und fragte sich warum diese elfe so erschrocken und verschwitzt aussah was hatte sie geträumt ???.................aber eines war sicher sie hatte genau so viel in der letzten großen verderbnis verloren wie sie, vielleicht sogar mehr aber darauf wollte sie, sie jetzt nicht ansprechen, sie wunderte sich bloss warum sie so schnell aufbrechen wollte

#306
govi1

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Dem neuen Beerenhagel konnte Lyna nur teilweise ausweichen, die meisten platzten an ihrer Kleidung. Der süssliche Inhalt der Beere prangte nun quietschrosa an ihr, so dass sie noch mehr lachen musste.



Ein Blick auf Allie liess das Lachen aber verstummen... die Magierin sah verstört aus. Und wollte aufbrechen.



"Keine schlechte Idee... wollt Ihr Euch aber nicht ein bisschen kräftigen? Jule und ich haben...:" Sie schaut auf die bunten Farbkleckse am Boden, an der Rüstung von Jule und an ihrer eigenen, "... eine Riesensauerei veranstaltet. Aber ein paar Beeren sind noch übrig.

#307
Guest_Juleiila_*

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Jule musste die ganze zeit lachen und konnte

nicht mehr aufhören. Bis sie sah wie es Allie ging.

"Was ist los?" fragte sie sie.

"Hmm in ordnung wenn ihr gleich aufbrechen wollt dann packe ich zusammen,

aber ich muss mich unterwegs an einem see waschen. Ich sehe ja furchtbar aus."

Jule stand auf und packte ihre sachen zusammen, ein schwert packte sie auf ihren Rücken,

das andere zwischen ihren gurt, damit es auch immer Griffbereit war. Sie fragte sich was wohl mit Allie los war, was sie geträumt hatte. So wie sie aussah ging es ihr wirklich schlecht. Aber sie wird es schon rausfinden, sie unterwegs fragen........

#308
Lady Valkia

Lady Valkia
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sie schaute umher und beobachtete die beiden spielkinder und dann wieder allie die immer noch verstört aussah, valkia richtete sich langsam auf und musste mit erstaunen feststellen das ihr rechter panzerhandschuh zwar voller blut war aber sie keinen schmerzen von dieser alten wunde mehr spürte "okay dann brechen wir woll auf was ???, wenn das so ist dann komm ich mit euch mit eine arkane Kriegerin kann ja wohl jeder gebrauchen oder nicht ??" sie versuchte kurze zeit etwas spass in die runde zu bringen und lächelte deshalb, aber sie merkte schnell das es keinen sinn hat und hörte auf damit

#309
govi1

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Lyna starrte auf den Panzerhandschuh von Valkia und erstarrte. Diese rote Farbe konnte unmöglich von den umhergeworfenen Beeren stammen... war es... Blut?



"Ihr... wartet, benötigt Ihr einen Wundumschlag?", fragte sie vorsichtshalber nach. "Ihr scheint zu bluten. Spürt Ihr denn nichts?"

#310
xX Ripper Xx

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Ripper grunzte wieder los.
"Mhm...mir ist auch so einiges egal...zum beispiel das ihr mich tot sehen wollt...weil das werden ihr eh nie.
*er lachte wieder irre los und konnte sich kaum halten*
Ich glaube ich wollte...mhm...jemanden aus purer langeweile beobachten...so etwas mach ich nämlich soooo gerne...ja so war es!
*er grübelte*
Mhm...Zwischenfall...ich weiß nicht so recht...aber irgendwie schreiten auf einmal alle los und sprangen durch die Gegend...es sah sooo lustig aus..."
Ripper amüsierte sich und strarrte weiter auf die Tür......

Modifié par xX Ripper Xx, 18 février 2010 - 06:12 .


#311
Lady Valkia

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schaute verwundert zu Lyna " ach so der blutige handschuhe, nein nein Allie hat die wunde schon versorgt oder zumindestens spüre ich keine schmerzen mehr dort, aber danke für das angebot"


#312
Kaysallie

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Allie hatte inzwischen all ihre Sachen beisammen. Sie stellte sich hin und starrte in Gedanken versunken in den Wald und wartete auf die anderen.

"Ihr könnt Euch am Calenhad See waschen, Jule, währenddessen werde ich nach Avalos suchen."

sagte sie eintönig.

Dann starrte sie auf den Boden und schwieg.

#313
Guest_Juleiila_*

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Jule war sehr überrascht als sie Allie reden hörte..Normal klang sie so warm, und so voller freude.
Sie antwortete nur. "
Ja..das..werde ich dann wohl machen...Allie, kommt, wir gehen schon ein stückchen vor..."
Dan ging Jule vorraus und hoffte das Allie mitkam...

Modifié par Juleiila, 18 février 2010 - 08:08 .


#314
Kaysallie

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Da ihr gerade ohnehin alles gleichgültig war, folgte sie Jule in den Wald und schwieg weiter. Der Waldboden war inzwischen getrocknet, was das vorankommen wenestlich vereinfachen würde. Während sie durch den Wald gingen, betrachtete Allie die Bäume. Die Bäume sahen sehr alt aus, da sie einen dicken Stamm hatten. Eigentlich war es ein schöner frühlingshafter Tag, wenn man all die anderen Dinge vergaß, hätte es ein durchaus erfreuliches Wetter sein können. Allie trug dieses mal ihren Stab nicht in ihrer Hand, sondern am Rücken was ungewöhnlich für sie war. Also hatte die Sonne wohl durchaus einen kleinen positiven Effekt, denn sie vergaß plötzlich völlig was sie eigentlich von Wäldern hielt.

#315
Guest_Juleiila_*

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Als Jule und Allie durch den Wald striffen, brach jule das schweigen.

"Was ist mit euch los?...ihr seit aufgestanden hattet schweißperlen auf dem Kopf und seid nun total komisch, was macht euch angst oder bedrückt euch?" wollte sie wissen.

Sie machste sich wirklich sorgen...

#316
Lady Valkia

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packte ihre sachen und schaute zu Lyna und wartete auf sie

#317
Kaysallie

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Allie schwieg erstmal weiter und antwortete dann wieder sehr eintönig bzw. so wie es eben klingt wenn man eine schlechte Nachricht berbringt, jedoch ohne Jule dabei anzusehen.



"Ich habe von dunkler Brut geträumt."



Dann schluckte sie, und seufzte einmal, und blickte dann in die Baumkronen.

#318
govi1

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Lyna beeilte sich, um mit den anderen Schritt halten zu können. Nur gut, dass Valkia auf sie wartete, so konnten sie relativ schnell zu den anderen aufschliessen.



Sie hatte Jules besorgte Worte gehört, mischte sich aber nicht in ihre Angelegenheiten. Sie kannte Allie noch nicht lange... es wäre unhöflich von ihr, derart Persönlich zu fragen. So wandte sie sich zu Valkia und fragte:



"Ihr sagtet, Ihr wärt eine arkane Kriegerin, nicht wahr? Wer hat Euch diese Fähigkeiten beigebracht? Ich habe noch nie von solchen Kriegern im Magierturm gehört."

#319
Guest_Juleiila_*

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"Ihr...Ihr habt von Dunkler Brut geträumt?".

Jules atem stockte als sie das hörte.

"Das heißt...eine neue Verderbnis steht uns bevor..." Sie seufzte. "Na toll..und wir sind

die auserwählten" Sie überlegte kurz, was wäre wenn Avalos andere auserwählt hätte? Dann würde sie verscheinlich wieder jeden abend in der Taverne verbringen.Aber das war ihr jetzt egal. Ihr ging es jetzt gerade nur um Allie.

"Ihr wisst, ihr könnt immer zu mir kommen, wenn euch etwas bedrückt"

Jule versuchte Allie in die Augen zu schauen, was aber nicht ging da sie in die Baumkronen starrte.....

#320
Bellandyrs

Bellandyrs
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nachdem die Kartoffelscheiben alle waren aber sie wieder durstig, holte sie sich nochmal einen Krug Bier und setzte sich wieder auf die Bank um dem bunten Treiben zuzusehen, die Leute zu beobachten und hing dabei ihren Gedanken nach.
Mittlerweile hatte sie die Geschichte der Zwerge durch und sie überlegte, welche Schriften ihr noch helfen könnten über das Amulett etwas zu erfahren.
Es wurmte sie sehr dass nirgendwo auch nur ein Hauch einer Legende zu lesen war, keine Gerüchte, geschweige denn ein Amulett auftauchte das dem welches sie gesehen hatte auch nur im geringsten ähnelte.
Sie holte ihre Skizze aus ihrer Tasche und studierte die Einzelheiten des gezeichneten Amulettes nochmal genauer. Dabei ärgerte sie sich dass sie diese Zeichnung in Hast gemacht hatte, so sind sicherlich viele Details in der Abbildung verloren gegangen die eventuell Hinweise geliefert hätten. Vielleicht hätte sie so wenigstens daraus schließen können von welchem Ort das Amulett stammte oder welches Volk bei der Fertigung beteiligt war...

Modifié par Bellandyrs, 18 février 2010 - 09:15 .


#321
Kaysallie

Kaysallie
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Allie bestätigte Jules Aussage während sie in die Baumkronen blickte und diese betrachtete:

"Ja. Avalos hatte Recht. Es ist durchaus eigenartig, dass die dunkle Brut noch nicht komplett verschwunden war, nach dem Tod des Erzdämons."

sie seufzte.

"Doch mein Albtraum bestätigte es nun, irgendetwas geht nicht mit rechten Dingen zu."

Dann blickte sie Jule an.

"Ich danke Euch und ich weiß es zu schätzen, doch ich möchte meine Vergangenheit nicht nocheinmal aufrollen, denn dadurch wird sie auch nicht anders verlaufen."

Danach blickte sie wieder nach vorn und ging weiter. Ihr Kopf war leicht gesenkt und ihr Blick etwas traurig, doch sie dachte, dass sie sich beherrschen muss, denn so ist sie nur verwundbar gegen Feinde, welche sie wohl schon bald in den Tiefen Wegen antreffen würden. Dann schluckte sie einmal, so als würde sie all das was sie gestern geträumt hatte runterschlucken.

"Lasst uns dieses Gespräch auf ein ander Mal verlegen."

Dann blieb sie stehen und drehte sich um, so als würde sie auf Lyna und Valkia warten.

"Wir sollten auf die beiden warten, sonst verlieren sie uns noch."

#322
Lady Valkia

Lady Valkia
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sie schaute während sie nach vorne zu den andern beiden liefen zu lyna die ihr eine frage gestellt hatte " nun ich bin ja ebenfalls eine graue wächterin und zu zeit der letzten verderbnis die wir ja dem erbauer sei dank vernichtet haben habe ich in den ruinen eines tevinter tempels ein phylakterion gefunden und in diesem kleinen steinchen war der geist eines arkanen kriegers zum dank dafür das ich ihn befreit habe gab er mir sein wissen und so kann ich nun seine fähigkeiten benutzen "

Modifié par Lady Valkia, 18 février 2010 - 09:48 .


#323
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Mit einem nicken stimme Jule Allie zu.
"Ja wir sollten auf die anderen warten, nicht das wir alleine weiter müssen".
Dann dachte jule an Orzamar, was ihnen dort wohl für eine aufgabe entgegen kam,
und wie alles enden würde. Plötzlich schoss es ihr in den Kopf - Bella. Natürlich
Sie drehte sich zu Allie und wante ein.
"Wenn wir in Orzamar sind müssen wir unbedingt Bella suchen, sie wird bestimmt
mit uns kommen." Jule freute sich direkt, und hoffte das sie sie dort finden werden.

Modifié par Juleiila, 18 février 2010 - 09:55 .


#324
MagicBullet

MagicBullet
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Malzig, würzig, stark. So hatte er Zwergenbier in Erinnerung. Und genauso schmeckte es auch.

Er saß in der Schenke, wippte leicht mit dem Stuhl, lehnte aber meist an der steinernen Wand in einer Ecke. Gedankenverloren stopfte er seine langstielige Pfeife. Es war lange her, seit er hier zum letzten Mal gewesen war. Er holte aus einer kleinen Schachtel ein Schwefelhölzchen hervor und entzündete es mit einer schnellen Bewegung an der Wand, drückte den glimmenden Span auf den Tabak und stieß ein leises, fast unhörbares Seufzen aus.

Es war lange her, dass er sich entspannt hatte. Er nahm einen tiefen Zug.
Zeit, über die nächsten Schritte nachzudenken.

Für die tiefen Wege brauchte er eine Sondergenehmigung des Königshauses bzw. des Parlaments.
Die Frage war, wie er an den Regenten herantreten sollte. Am besten, indem er sich fürsprechende Prominenz versicherte.

Er blies Rauchringe in die Luft.

Hatte der Regent nicht Nachwuchs bekommen, von einer Bürgerlichen, respektive Kastenlosen?
Die Familie mütterlicherseits könnte der Schlüssel sein.

Er drückte den glimmenden Span noch einmal in den Tabak und sog genüßlich den Rauch ein.

Dann erhob er sich und steuerte mit zielstrebigen Schritten das Diamantenviertel an.

Als Mensch fiel er sofort auf. Das missfiel ihm, waren seine Waffen doch Verstohlenheit und der Schutz der Masse.

Während er so durch das Adelsviertel strich, kam er nicht umhin, die Kunst der Zwerge zu bewundern. Groß und erhaben, gemeißelt aus dem Fels der Ewigkeit... für die Ewigkeit.

Sein Plan war nicht durchdacht. Er konnte nicht einfach in den Palast hineinschneien und dem König vor versammeltem Hofstaat erzählt, dass er ihm noch einen Gefallen schulden würde... Das würde bestenfalls Gerede und sein Ableben sicherstellen.

Er ließ sich auf einer steinernen Bank nieder, während sein Blick immer noch den kunstvoll gemeißelten Konturen eines überlebensgroßen, steinernen Zwerg folgte. Einer der Heerführer der Legion der Toten, schätzte er.
Doch aus den Augenwinkeln...

Seine Augen weiteten sich. Neben ihm saß eine Zwergin in enem mit Gemmen und Seidenstickereien besetztem Kleid... und in ihren Händen hielt sie...

Zeichnungen des Medaillon!. Das war kein Zufall.
Konnte es sein, dass.... Daran wollte er garnich denken.

Er beugte sich unauffällig nach vorne und löste mit der rechten Hand seinen Dolch aus dem Lederfutteral.
Richtete sich wieder auf, und tat so, als ob er sich strecken würde. Dabei wanderte die Klinge ungesehen von rechts nach links.

Genauso ungesehen verschwand die linke hinter dem Rücken der Zwergin. Und drückte ihr die Spitze sanft ins Rückgrat.

"Werte Zwergin, ich glaube, dass wir etwas von... gemeinsamen Interesse haben."

Er brauchte Antworten. Und ein angedrohter Dolch im Rückgrat war eine gute Methode, jedwede Zunge zu lösen.

#325
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bellandrys gefror schier das Blut in den Adern als sie den kalten Stahl durch ihr Kleid spürte und sass stocksteif auf ihrem Platz.

Sie verspürte den Drang tief Luft zu holen sonst würde sie wohl vor Schock umfallen... aber das getraute sie sich nicht, da sich sonst die Waffe tiefer in ihren Rücken bohren würde. Also versuchte sie halbwegs ruhig zu atmen, ihr Zittern in den Händen zu kontrollieren und vorsichtig nach rechts zu blicken wo plötzlich ein schwarzhaariger Mann sass der ihr den Dolch in den Rücken bohrte.

Irgendwie entfachte das aber auch ihre Wut. Sie hatte gegen Ungeziefer, Dunkle Brut, Dämonen und weiß der Stein gegen wen noch alles gekämpft und nun sass sie hier und wurde bedroht. Das schlug dem Fass den Boden aus...

Ihre Gesichtsfarbe wechselte von todbleich auf rot, und als sie in die Augen des Mannes sah wurde das rot noch ein wenig tiefer. Unglaublich was dieser Kerl neben ihr für eine Ausstrahlung hatte... das grün seiner Augen war beinahe unverschämt.

Verdammt - in welche Richtung liefen ihre Gedanken? Sie sass hier mit einem Dolch im Rücken, wurde von dem fremden bedroht, und sie war sich keiner Schuld bewußt.

Sie faßte sich ein Herz und fragte:

"Bitteschön werter Herr, es läßt sich eventuell etwas ungezwungener plaudern wenn ihr die Waffe wieder verstaut"

"oder habt ihr Angst vor einer Zwergin?" fügte sie heiser hinzu, aber der Schalk blitzte dabei aus ihren Augen.