Als Jule den ganzen Stoff und die ganzen Schnitte sah, riss sie ihre Augen auf. Sie konnte es kaum glauben so viel teurer Stoff, und wunderschöne Vorlagen. Das kannte sie nicht, im armen Gesindeviertel gab es einfache Kleidung, aus dem einfachsten Stoff und meist Grau. Nicht besonders geschnitten oder verarbeitet.
Als sie sich endlich entschieden hatte sagte sie zu dem Schneider.
"Ich möchte diese Art von kleid. Eng anliegend, mit offenem Dekolte, und den schönen Blumen verzierungen, die als Muster eingenäht werden. Das am besten aus Satin stoff, in Schwarz und Rot."
Als die Schneider gerade dabei waren, die Stoffe wieder einzupacken und zu gehen wante Jule ein.
"Und das ganze geht auf meine eigene Rechnung. Es ist bestimmt Teuer und ich möchte nicht das es Bella bezahlen muss." Wie gut das Bella das nicht mitbekam, da diese in ihrer Stube war. Jule wollte einfach nicht, das Bella so viel Soverings für sie aus gab, auch wenn es lieb gemeint war.
Dann setzte sich Jule wieder an den Tisch zu Allie, und sagte zu ihr.
"Ich wollte mich nochmal für mein Verhalten gestern entschuldigen, es tut mir leid. Normalerweiße bin ich nicht so, aber als ich hörte und begriff das Avalos bei Bella war musste ich einfach sehen ob es ihr gut ging. Ich werde nichtmehr weglaufen. Versprochen. " Dann schaute sie Allie mit einem leidenden Blick in die Augen.....
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#451
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 03:48
Guest_Juleiila_*
#452
Posté 21 février 2010 - 04:02
Als Allie hörte, dass Avalos bei Bella war viel ihr erstmals wieder ein, wieso sie überhaupt hier waren! Danach fragte sie sich wo Avalos denn eigentlich steckt, denn schließlich waren sie ja seinetwegen hier in Orzammer, dann ordnete sie noch einmal ihre Gedanken und musste wollte nur noch eines wissen, und zwar wieso Avalos bei Bella war? Sie hatte schließlich nichts mit der ganzen Sache zu tun bevor die vier in Orzammar ankamen. Doch dann dämmerte es ihr: die Zeichnung. Avalos musste es irgendwie bemerkt haben, dass Bella eine Skizze von der Kette gemacht hatte.
Ihr viel beinahe das Messer aus der Hand und sie riss ihre Augen weit auf. Die Entschuldigung von Jule ging etwas in der Aussage dass Avalos bereits hier war unter und sie sagte nur noch etwas hastig und verwundert:
"Avalos war bereits bei Bella!? Wieso sagt Ihr mir das denn erst jetzt!“
Sie wusste nicht was sie davon halten sollte. Sie begriff wie erst jetzt, wie ausgefuchst Avalos war, und dass sie sich wirklich keine Fehler erlauben durften.
Danach beruhigte sie sich wieder etwas, denn schließlich war ja nichts passiert, sagte sie sich selbst. Dann verstand sie die Reaktion von Jule, wieso diese gestern so schnell verschwunden war, und fragte sich nur noch wieso sie ihr dass denn nicht gleich gesagt hatte.
„Verzeiht meine Reaktion, ich war gerade etwas geschockt. Und ich denke ich verstehe Euch nun, und Ihr müsst mich nicht um Entschuldigung bitten, denn schließlich ist ja nichts passiert.“
Sagte sie dann etwas verlegen und griff wieder zu der Tasse mit dem Kaffe und trank daraus ein paar Schlücke. Sie war nicht gut darin Entschuldigungen anzunehmen, und mochte es auch nicht wenn man sie darum bittet. Daher verdrängte sie sowas lieber und tat so, als ob so oder so alles in Ordnung wäre.
Ihr viel beinahe das Messer aus der Hand und sie riss ihre Augen weit auf. Die Entschuldigung von Jule ging etwas in der Aussage dass Avalos bereits hier war unter und sie sagte nur noch etwas hastig und verwundert:
"Avalos war bereits bei Bella!? Wieso sagt Ihr mir das denn erst jetzt!“
Sie wusste nicht was sie davon halten sollte. Sie begriff wie erst jetzt, wie ausgefuchst Avalos war, und dass sie sich wirklich keine Fehler erlauben durften.
Danach beruhigte sie sich wieder etwas, denn schließlich war ja nichts passiert, sagte sie sich selbst. Dann verstand sie die Reaktion von Jule, wieso diese gestern so schnell verschwunden war, und fragte sich nur noch wieso sie ihr dass denn nicht gleich gesagt hatte.
„Verzeiht meine Reaktion, ich war gerade etwas geschockt. Und ich denke ich verstehe Euch nun, und Ihr müsst mich nicht um Entschuldigung bitten, denn schließlich ist ja nichts passiert.“
Sagte sie dann etwas verlegen und griff wieder zu der Tasse mit dem Kaffe und trank daraus ein paar Schlücke. Sie war nicht gut darin Entschuldigungen anzunehmen, und mochte es auch nicht wenn man sie darum bittet. Daher verdrängte sie sowas lieber und tat so, als ob so oder so alles in Ordnung wäre.
#453
Posté 21 février 2010 - 04:23
Als sie soweit fertig war, dachte sie dran, dass ihre anderen Waffen ja noch beim Schmied war. Diese konnte man sicher holen, wenn sie sich auf den Weg in die Thaigs machten, sie hatte im Moment keine Lust ihr Heim zu verlassen.
Zudem wunderte es sie, wo Avalos so lange blieb. Welche Art Besorgungen er noch zu erledigen hatte... darüber wollte sie lieber nicht nachdenken. Wenn er jemanden gemeuchelt hatte würde sie das früh genug erfahren, und hoffte, dass sie selber dann nicht damit in Verbindung gebracht werden würde. Nun, und sollte er andere Besorgungen machen... er war schließlich auch nur ein Mann, und in Orzammar gab es auch Freudenhäuser wo nicht nur Zwerginnen ihre Dienste anboten. Bei dem Gedanken schoß ihr verlegene Röte ins Gesicht.
Verfluchte Brut, es gab wohl wirklich keinen Tag wo sie nicht in irgendeiner Form an ihn dachte?
Sie stand auf und ging wieder zu Jule und Allie.
Sie schnappte den letzten Satz von Allie grade noch auf und antwortete:
"Ja Allie, er war bereits hier, und eigentlich wundere ich mich wieso er noch nicht wieder zurück ist. Ich habe es Jule gestern schon erzählt, er hat mich entdeckt als ich im Viertel auf der Bank sass und die Skizzen des Amulettes studierte... daraufhin hat er mir auf sehr überzeugende Weise klar gemacht dass ich ihn begleiten sollte. Ich erfuhr erst später, dass er auf weitere Gefährten wartet, hat mir vom Ritual erzählt, aber dass ihr die Begleiter sein werdet habe ich erst gestern durch Jule erfahren."
Es war wie verhext, Avalos war sogar dann präsent wenn er nicht da war...
Zudem wunderte es sie, wo Avalos so lange blieb. Welche Art Besorgungen er noch zu erledigen hatte... darüber wollte sie lieber nicht nachdenken. Wenn er jemanden gemeuchelt hatte würde sie das früh genug erfahren, und hoffte, dass sie selber dann nicht damit in Verbindung gebracht werden würde. Nun, und sollte er andere Besorgungen machen... er war schließlich auch nur ein Mann, und in Orzammar gab es auch Freudenhäuser wo nicht nur Zwerginnen ihre Dienste anboten. Bei dem Gedanken schoß ihr verlegene Röte ins Gesicht.
Verfluchte Brut, es gab wohl wirklich keinen Tag wo sie nicht in irgendeiner Form an ihn dachte?
Sie stand auf und ging wieder zu Jule und Allie.
Sie schnappte den letzten Satz von Allie grade noch auf und antwortete:
"Ja Allie, er war bereits hier, und eigentlich wundere ich mich wieso er noch nicht wieder zurück ist. Ich habe es Jule gestern schon erzählt, er hat mich entdeckt als ich im Viertel auf der Bank sass und die Skizzen des Amulettes studierte... daraufhin hat er mir auf sehr überzeugende Weise klar gemacht dass ich ihn begleiten sollte. Ich erfuhr erst später, dass er auf weitere Gefährten wartet, hat mir vom Ritual erzählt, aber dass ihr die Begleiter sein werdet habe ich erst gestern durch Jule erfahren."
Es war wie verhext, Avalos war sogar dann präsent wenn er nicht da war...
#454
Posté 21 février 2010 - 05:10
OOC: Da habt ihr mich aber einfach vergessen... :-(
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Als sich Lyna endlich vom anblick der Zwergenstadt losreissen konnte, musste sie verzweifelt feststellen, dass sie alleine war. Jule, Allie und Valkia waren nirgends zusehen... Mist.
Vorsichtig ging sie einige Schritte weiter, spürte die befremdenden Blicke der Zwerge auf ihrer Haut, versuchte die kleinen Kreaturen zu übersehen, doch irgendwie wollte es ihr nicht recht gelingen. Die bewaffneten Wächter taten ihr Übriges dazu, sie zu verunsichern.
"Nugs, meine Elfe, junge Nugs zu verkaufen!", schrie plötzlich ein Zwergenhändler neben ihr und hielt ihr eines der quiekenden Viecher vor der Nase. Lyna trat erschrocken einige Schritte zurück und musterte das rosafarbene Tier.
"Letzte Woche geboren, garantiert handzahm!", schrie der Händler weiter, "hier, nehmt eins!" Ohne sie zu fragen drückte er ihr eines der kleinen Nugs in die Arme und marschierte an ihr vorbei, natürlich weiterhin seine Waren in lauter Stimme anpreisend.
Die kleine Nug schaute ängstlich zu Lyna hoch, quiekte schüchtern und schnupperte an ihrer Hand. Der Anblick dieses kleinen Wesens erwärmte ihr Herz, sie lächelte und drückte es an sich. Ein süsses Tier... sie wollte es behalten. Stellte sich nur die Frage, was eine solche Nug denn frisst?
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Als sich Lyna endlich vom anblick der Zwergenstadt losreissen konnte, musste sie verzweifelt feststellen, dass sie alleine war. Jule, Allie und Valkia waren nirgends zusehen... Mist.
Vorsichtig ging sie einige Schritte weiter, spürte die befremdenden Blicke der Zwerge auf ihrer Haut, versuchte die kleinen Kreaturen zu übersehen, doch irgendwie wollte es ihr nicht recht gelingen. Die bewaffneten Wächter taten ihr Übriges dazu, sie zu verunsichern.
"Nugs, meine Elfe, junge Nugs zu verkaufen!", schrie plötzlich ein Zwergenhändler neben ihr und hielt ihr eines der quiekenden Viecher vor der Nase. Lyna trat erschrocken einige Schritte zurück und musterte das rosafarbene Tier.
"Letzte Woche geboren, garantiert handzahm!", schrie der Händler weiter, "hier, nehmt eins!" Ohne sie zu fragen drückte er ihr eines der kleinen Nugs in die Arme und marschierte an ihr vorbei, natürlich weiterhin seine Waren in lauter Stimme anpreisend.
Die kleine Nug schaute ängstlich zu Lyna hoch, quiekte schüchtern und schnupperte an ihrer Hand. Der Anblick dieses kleinen Wesens erwärmte ihr Herz, sie lächelte und drückte es an sich. Ein süsses Tier... sie wollte es behalten. Stellte sich nur die Frage, was eine solche Nug denn frisst?
Modifié par govi1, 21 février 2010 - 05:12 .
#455
Posté 21 février 2010 - 05:34
sie saß mit den andern nun am tisch aber sie konnte sich nicht wirklich freuen den die sache mit der sie mit jemandem reden wollte ging ihr einfach nicht aus dem kopf es war einfach zu verrückt........ und sie endschied sich dazu es nun endlich jemandem zu erzählen, nämlich jule...........
sie schaute zu jule " jule kann ich dich mal kurz unter 4 augen sprechen ??"
sie schaute zu jule " jule kann ich dich mal kurz unter 4 augen sprechen ??"
Modifié par Lady Valkia, 21 février 2010 - 05:39 .
#456
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 05:40
Guest_Juleiila_*
Jule war sehr erstaunt darüber als Valkia sagte sie wolle mit ihr unter 4 augen sprechen.
"Hm. Ja können wir. Kommt." Und Jule ging vorraus
den Langen Gang, zum Gästezimmer wo sie heute die Nacht verbrachte, und ihrer Rausch ausschlief.
Als sie dort ankamen drehte sich Jule zu Valkia. " Also, was gibt es ?" Fragte sie
und wartete gespannt auf eine antwort.
"Hm. Ja können wir. Kommt." Und Jule ging vorraus
den Langen Gang, zum Gästezimmer wo sie heute die Nacht verbrachte, und ihrer Rausch ausschlief.
Als sie dort ankamen drehte sich Jule zu Valkia. " Also, was gibt es ?" Fragte sie
und wartete gespannt auf eine antwort.
#457
Posté 21 février 2010 - 05:44
schaute zu erst traurig nach unten und dann wieder hoch zu jule und seufzte einmal " also ich habe euch ja damals erzählt das ich eine der letzten arkanen kriegerinnen bin aber ich habe euch etwas verschwiegen was ich euch umbedingt sagen wollte, auch wenn ich weiß das wenn ich euch das sagen werde ihr mich wahrscheinlich verachten werdet aber ich muss es einfach rauslassen........................ Ja ich bin eine Blutmagierin, ich habe in meiner zeit als schülerin und magerin im turm blutmagie fabriziert aber ich konnte es vor den andern geheim halten weil ich mich sehr gut umstellen konnte und so hat niemand gemerkt das ich irgendetwas mit so etwas zutun habe....................so nun habe ich es euch gesagt, wenn ihr wollt pack ich meine sachen und verschwinde..........."
#458
Posté 21 février 2010 - 05:46
Die kleine Nug fing an zu zittern, Lyna drückte es besorgt enger an ihren Körper, um es wenigstens ein bisschen aufwärmen zu können. Als das arme Tier nicht zu zittern aufhören wollte, riss sie ein Stück von ihrem Umhang und schlag es um die Nug, als eine improvisierte Decke.
Lyna sah sich um, nach dem Nug-Händler. Schliesslich hatte sie von diesen Tieren keine Ahnung, ein paar Informationen hätte nicht geschadet. Doch der Zwerg war nirgends mehr zu sehen. Enttäuscht lief sie weiter, auf der Suche nach ihren Freundinnen. Wo waren sie bloss hin? Ärger beschlich sie... wie sollte sie sich denn auch in einer solchen Stadt zurecht finden? Ihre Heimat war der Wald, nicht irgendeine Höhle tief in den Bergen.
Sie erspähte eine Wache, die sich an ihrer Axt anlehnte und mit einer Zwergenfrau sprach. "Entschuldigt", richtete Lyna ihr Wort an die beiden. "Ich suche eine gewisse Zergin... ich glaube, ihr Name ist Bella. Wisst Ihr, wo ich sie finden kann?"
Die Wache verdrehte die Augen, murmelte "Oberflächler..." zur Zwergin, die daraufhin verstohlen kicherte. "Geht nach rechts", antwortete die Wache schliesslich und zeigte mit dem Arm in die gesagte Richtung. "Biegt nach dreihunder Metern rechts ab, das fünfte Haus auf der linken Seite ist es."
"Vielen Dank", sagte Lyna höflich zur Wache, sein vorherhiges Murmeln ignorierend. Es dauerte eine Weile, bis sie das Haus gefunden hatte... doch endlich war sie da und klopfte an der Haustür. Hoffentlich war es denn auch das richtige Haus.
Lyna sah sich um, nach dem Nug-Händler. Schliesslich hatte sie von diesen Tieren keine Ahnung, ein paar Informationen hätte nicht geschadet. Doch der Zwerg war nirgends mehr zu sehen. Enttäuscht lief sie weiter, auf der Suche nach ihren Freundinnen. Wo waren sie bloss hin? Ärger beschlich sie... wie sollte sie sich denn auch in einer solchen Stadt zurecht finden? Ihre Heimat war der Wald, nicht irgendeine Höhle tief in den Bergen.
Sie erspähte eine Wache, die sich an ihrer Axt anlehnte und mit einer Zwergenfrau sprach. "Entschuldigt", richtete Lyna ihr Wort an die beiden. "Ich suche eine gewisse Zergin... ich glaube, ihr Name ist Bella. Wisst Ihr, wo ich sie finden kann?"
Die Wache verdrehte die Augen, murmelte "Oberflächler..." zur Zwergin, die daraufhin verstohlen kicherte. "Geht nach rechts", antwortete die Wache schliesslich und zeigte mit dem Arm in die gesagte Richtung. "Biegt nach dreihunder Metern rechts ab, das fünfte Haus auf der linken Seite ist es."
"Vielen Dank", sagte Lyna höflich zur Wache, sein vorherhiges Murmeln ignorierend. Es dauerte eine Weile, bis sie das Haus gefunden hatte... doch endlich war sie da und klopfte an der Haustür. Hoffentlich war es denn auch das richtige Haus.
Modifié par govi1, 21 février 2010 - 05:48 .
#459
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 05:51
Guest_Juleiila_*
Jule riss ihre Augen auf und erstarrte, als Valkia ihr erzählte das sie eine Blutmagierin wäre.
Sie musste schlucken."Ehm...Nein...ich werde euch nicht verachten, oder wegschicken ihr seid nämlich in alles eingeweiht. Aber ihr könnt euch glücklich schätzen, für gewöhnlich töte ich Blutmagier, ich habe eigentlich noch nie einen verschont der mir über den weg lief."
Mehr sagte sie nicht, Starr und stum ging sie zurück in die Wohnstube auf den Tisch zu, Ihr Gesicht lief Blass an als sie sich setzte. Sie rührte sich nichtmehr und saß einfach da, wie eine Statue die sich nicht bewegen konnte. Sie musste sich in Zorrn halten, Blutmagier standen für gewöhnlich ganz oben auf der Liste, die sie normal alle töten will, direkt unter der Dunklen Brut.....
Sie musste schlucken."Ehm...Nein...ich werde euch nicht verachten, oder wegschicken ihr seid nämlich in alles eingeweiht. Aber ihr könnt euch glücklich schätzen, für gewöhnlich töte ich Blutmagier, ich habe eigentlich noch nie einen verschont der mir über den weg lief."
Mehr sagte sie nicht, Starr und stum ging sie zurück in die Wohnstube auf den Tisch zu, Ihr Gesicht lief Blass an als sie sich setzte. Sie rührte sich nichtmehr und saß einfach da, wie eine Statue die sich nicht bewegen konnte. Sie musste sich in Zorrn halten, Blutmagier standen für gewöhnlich ganz oben auf der Liste, die sie normal alle töten will, direkt unter der Dunklen Brut.....
Modifié par Juleiila, 21 février 2010 - 06:16 .
#460
Posté 21 février 2010 - 05:59
Als Jule Valkia das gesagt hatte und verschwunden war, rutschte sie die Wand hinter sich hinunter und fing an zu weinen.
Vielleicht hatte es ja jetzt auch was gutes, das sie es ihr gesagt
hatte, aber andererseits fühlte sie sich sogar noch etwas schlechter
als vorher.Vielleicht hätte Jule sie ja doch umbringen sollen.
Aber sie schüttelte den Kopf."Nein an sowas darf ich nicht mal denken." sagte sie leise zu sich selbst....
Vielleicht hatte es ja jetzt auch was gutes, das sie es ihr gesagt
hatte, aber andererseits fühlte sie sich sogar noch etwas schlechter
als vorher.Vielleicht hätte Jule sie ja doch umbringen sollen.
Aber sie schüttelte den Kopf."Nein an sowas darf ich nicht mal denken." sagte sie leise zu sich selbst....
Modifié par Lady Valkia, 21 février 2010 - 06:11 .
#461
Posté 21 février 2010 - 06:13
Als es klopfte sprang Bella auf. Wer konnte das sein? Avalos würde sicher einfach durch die Tür stürmen. Also öffnete sie die Tür und stand Lyna gegenüber, die ein Nug-Baby auf dem Arm hielt.
Bella lächelte.
"Da ist ja die letzte Nachzüglerin, und wir haben auch endlich Gelegenheit uns kennenzulernen! Bellandrys mein Name, und Ihr seid sicher Lyna? Aber woher, beim Erbauer, habt Ihr den dieses Nutzvieh her? Na, egal, tretet ein, kommt in die Stube und stärkt Euch erstmal!"
Sie ließ Lyna an sich vorbei und zeigte ihr den Weg in die Stube.
Als sie den Gang entlang ging hörte sie etwas, das sich nach Schluchzen anhörte.
Bei Andraste! Sie hatte erst vor kurzem genug geweint, wieso hatte hier noch jemand Grund dazu?
"Hier Lyna, einfach die Tür rechts rein, da dürften auch Eure Gefährtinnen sitzen.. nehmt Euch was ihr wollt, und Allie oder Jule können Euch auch zeigen, wo Ihr Euch frisch machen könnt".
Dann lief sie weiter, angestrengt lauschend, woher das Weinen kam.
Schließlich entdeckte Sie Valkia in Jules Zimmer.
"Nanu, Tränen meine Liebe? Wieso das denn?" fragte sie Valkia liebevoll und reichte ihr ein Taschentuch.
Bella lächelte.
"Da ist ja die letzte Nachzüglerin, und wir haben auch endlich Gelegenheit uns kennenzulernen! Bellandrys mein Name, und Ihr seid sicher Lyna? Aber woher, beim Erbauer, habt Ihr den dieses Nutzvieh her? Na, egal, tretet ein, kommt in die Stube und stärkt Euch erstmal!"
Sie ließ Lyna an sich vorbei und zeigte ihr den Weg in die Stube.
Als sie den Gang entlang ging hörte sie etwas, das sich nach Schluchzen anhörte.
Bei Andraste! Sie hatte erst vor kurzem genug geweint, wieso hatte hier noch jemand Grund dazu?
"Hier Lyna, einfach die Tür rechts rein, da dürften auch Eure Gefährtinnen sitzen.. nehmt Euch was ihr wollt, und Allie oder Jule können Euch auch zeigen, wo Ihr Euch frisch machen könnt".
Dann lief sie weiter, angestrengt lauschend, woher das Weinen kam.
Schließlich entdeckte Sie Valkia in Jules Zimmer.
"Nanu, Tränen meine Liebe? Wieso das denn?" fragte sie Valkia liebevoll und reichte ihr ein Taschentuch.
Modifié par Bellandyrs, 21 février 2010 - 06:13 .
#462
Posté 21 février 2010 - 06:18
weinerlich sagte sie "danke" sie wischte sich mit dem taschetuch die tränen weg
"das ist eine lange geschichte ich habe ihr nur etwas gesagt was ich schon vor einiger zeit hätte sagen sollen, aber ich dachte ich sage es ihr heute weil es mich immer mehr von innen her aufgefressen hat "
"das ist eine lange geschichte ich habe ihr nur etwas gesagt was ich schon vor einiger zeit hätte sagen sollen, aber ich dachte ich sage es ihr heute weil es mich immer mehr von innen her aufgefressen hat "
#463
Posté 21 février 2010 - 06:23
"hm..." Bella konnte mit den Worten nun nicht viel anfangen um Valkia zu trösten.
"Und Jule hat Euer Geheimnis wohl nicht verstanden oder gut geheissen? Ich will nicht in Euch dringen wenn Ihr es als Geheimnis wahren wollt... Aber in der Regel ist Jule nicht lange nachtragend, wenn Euch das trösten sollte."
Etwas unbeholfen stand sie Valkia gegenüber und wußte nicht wirklich, wie sie ihr helfen konnte.
"Aber ich denke, allein die Tatsache, dass Ihr Euch Jule anvertraut habt dürfte Euere Pein etwas erleichtern und das wass Euch belastet hat etwas mildern."
"Und Jule hat Euer Geheimnis wohl nicht verstanden oder gut geheissen? Ich will nicht in Euch dringen wenn Ihr es als Geheimnis wahren wollt... Aber in der Regel ist Jule nicht lange nachtragend, wenn Euch das trösten sollte."
Etwas unbeholfen stand sie Valkia gegenüber und wußte nicht wirklich, wie sie ihr helfen konnte.
"Aber ich denke, allein die Tatsache, dass Ihr Euch Jule anvertraut habt dürfte Euere Pein etwas erleichtern und das wass Euch belastet hat etwas mildern."
Modifié par Bellandyrs, 21 février 2010 - 06:24 .
#464
Posté 21 février 2010 - 06:26
sie versuchte Bella anzulächeln aber es gelang ihr nicht
" nun es ist so ich bin etwas was noch große verachtung erntet als die gesamte dunkle brut wenn ihr es genau wissen wollt, ich bin nämlich eine blutmagierin, ja nun ist es raus und ich denke ich sollte von hier verschwinden"
Valkia wollte langsam aufstehen
" nun es ist so ich bin etwas was noch große verachtung erntet als die gesamte dunkle brut wenn ihr es genau wissen wollt, ich bin nämlich eine blutmagierin, ja nun ist es raus und ich denke ich sollte von hier verschwinden"
Valkia wollte langsam aufstehen
#465
Posté 21 février 2010 - 06:44
Bella packte Valkia am Ärmel.
"Nix da, hiergeblieben meine Teuerste. Ob Ihr die Reise mit uns antreten werdet wird denke ich Avalos entscheiden. Soweit ich informiert bin, weiß er noch nichts dass Ihr Euch Allie und Jule angeschlossen habt.
Und was Blutmagie betrifft.. nun, wir Zwerge interessiert das nicht sonderlich, welche Art der Magie ausgeübt wird, uns ist jegliche Magie unheimlich.
Wenn es Euch tröstet... mich stört das nicht sonderlich, wenngleich ich diese Art der Zauberei nicht gut heisse, aber solang Ihr uns damit nicht in Gefahr bringt sondern damit Gutes bewirkt ist es mir einerlei was Ihr seid. Und nun trocknet Eure Tränen und betet zum Erbauer, dass Avalos Euch nicht auf der Stelle tötet. Er springt nicht gerade zimperlich mit Leuten um, die von seinem Vorhaben wissen... das kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen, dafür bin ich nun in der Mission verwickelt."
"Nix da, hiergeblieben meine Teuerste. Ob Ihr die Reise mit uns antreten werdet wird denke ich Avalos entscheiden. Soweit ich informiert bin, weiß er noch nichts dass Ihr Euch Allie und Jule angeschlossen habt.
Und was Blutmagie betrifft.. nun, wir Zwerge interessiert das nicht sonderlich, welche Art der Magie ausgeübt wird, uns ist jegliche Magie unheimlich.
Wenn es Euch tröstet... mich stört das nicht sonderlich, wenngleich ich diese Art der Zauberei nicht gut heisse, aber solang Ihr uns damit nicht in Gefahr bringt sondern damit Gutes bewirkt ist es mir einerlei was Ihr seid. Und nun trocknet Eure Tränen und betet zum Erbauer, dass Avalos Euch nicht auf der Stelle tötet. Er springt nicht gerade zimperlich mit Leuten um, die von seinem Vorhaben wissen... das kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen, dafür bin ich nun in der Mission verwickelt."
#466
Posté 21 février 2010 - 07:01
Lyna konnte gar nicht antworten, so zügig wurde sie von der Zwergin ins Hausinnere gezogen. Sie konnte ihr nur noch ein "Danke" hinterherrufen, ehe die Hausherrin auch schon zu Valkia ins Zimmer getreten war.
Langsam ging sie den Flur entlang, durchschritt dann wie von Bella beschrieben die Tür rechts und fand sich in der Stube wieder, wo Jule einsam am Tisch sass. Eigentlich hatte sie verärgert wirken wollen, Jule zeigen wie schrecklich sie sich gefühlt hatte, plötzlich von allen verlassen. Doch irgendetwas schien nicht zu stimmen, Jule schien erschüttert... was war bloss geschehen?
Sie setzte sich zu ihr an den Tisch, legte die Nug, die in der Zwischenzeit eingeschlafen war und Schmatzgeräusche von sich gab, auf die Oberfläche.
"Na du", sprach sie Jule an.
Langsam ging sie den Flur entlang, durchschritt dann wie von Bella beschrieben die Tür rechts und fand sich in der Stube wieder, wo Jule einsam am Tisch sass. Eigentlich hatte sie verärgert wirken wollen, Jule zeigen wie schrecklich sie sich gefühlt hatte, plötzlich von allen verlassen. Doch irgendetwas schien nicht zu stimmen, Jule schien erschüttert... was war bloss geschehen?
Sie setzte sich zu ihr an den Tisch, legte die Nug, die in der Zwischenzeit eingeschlafen war und Schmatzgeräusche von sich gab, auf die Oberfläche.
"Na du", sprach sie Jule an.
#467
Posté 21 février 2010 - 07:01
Er blieb stehen und betrachtete das noch stille Anwesen.
Er hatte stillschweigend das Fest beobachtet. Aber sich heimlich einzuschleichen hatte er nicht gewagt. An der Oberfläche hätte er einfach den Platz eines Barden eingenommen und sich auf diese Art und Weise eingeschlichen. Aber unter Zwergen fiel jeder Mensch sofort auf.
Also hatte er sie aus der Ferne beobachtet, und darüber sinniert, wie diese zukünftigen Waffengefährtenwohl sein mochten.
Die Zwergin hatte sich aus der Bedeutungslosigkeit der Stadt des Staubs gedient, Grauer Wächter und in Denerim gekämpft. Aber ihr Glaube behinderte sie, versperrte ihren Blick auf die Macht, die sie sich hätte nehmen können. Ihr Wort hatte politisches Gewicht, und ihr Status als Wächter war ebenso nützlich. Sie hätte in der Versammlung sitzen können. Und ihre verwandtschaftliche Beziehung zum Königshaus war überhaupt ihre größte Trumpfkarte. Sie hätte die Macht haben können, hatte sie aber bisher nicht ergriffen. Er fragte sich nach dem Warum. Sie hätte genügend Einfluss um die Stadt des Staubs aus der Armut zu heben und das System umzukrempeln. Für die Gesamtstärke des zwergischen Reichs wäre es vielversprechend und ein belebender Impuls. Allein das Potenzial für die zwergischen Legionen an neuen Kriegern war gravierend.
Er schüttelte leicht den Kopf. Beim besten Willen, nachvollziehbar war ihre Bescheidenheit für ihn nicht.
Und die Dalish waren für ihn noch rätselhafter. Sie zogen wie Bettler durch die Wälder, zufrieden mit dem erbärmlichen Schicksal, dass die Menschen für sie angedacht hatten.
Und mit dem ehemaligen Elfenreich in den Dales hatten die Dalish nicht mehr viel gemein.
Die Elfen waren sowieso immer unterlegen gewesen. Im Machtgefüge der herschenden Reiche waren die Gesindeviertel nur logisch - Unterworfen und besiegt. Der Gewinner bekommt alles.
Avalos glaubte nicht an die vorherschende Meinung, dass Elfen nicht fähiger wären - Sondern eher, dass sie ihr Potenzial nicht erkannten. Und sie nahmen ihr Leben in den Elendsvierteln, in den Slums ohne Klagen hin... Speichelleckerei wie sie es taten widerte ihn an.
Und der Zirkel war bestenfalls.... verkrüppelt. Die Kirche legte ihnen stählerne Fesseln an, damit sie die Kontrolle nicht verlor. Aber was konnten schon wenige gegen viele anrichten?
Blutmagie war ohne Zweifel mächtig, aber egal wie sie eingesetzt wird und wurde, sie erschuf praktisch die Veränderung.
Die Moralvorstellung besagte, sie sei böse. Avalos war da anderer Ansicht. Magie war generell niemals gut oder böse - nur machtzentriert in ihrer Anwendung.
Und Valkia machte einen...merkwürdigen Eindruck.
Sie trug Plattenpanzer, gerüstet in Eisen und Stahl bis zur Halskrause. Aber sie hatte etwas magisches ansich, dass er seit langer langer Zeit nicht mehr gespürt hatte. Arkane Magie?
Gut möglich, in den alten Heiligtümern mochte noch so manches Geheimnis liegen.
Sie mochte ein mächtiges Werkzeug sein, aber sie war nicht in der Lage das zu erkennen beziehungsweise sich zu lenken.
Es war ein illustrer Kreis, aber er hatte schlechtere Gefährten gehabt. Und wie gut sie waren, würde sich herausstellen, wie lange sie ihr Ableben hinauszögern konnten....
Er war kurz am überlegen gewesen, ob er sich dazu gesellen sollte. Aber nein, das wäre nicht sein Stil. Und Gesellschaft hatte er noch nie von sich aus gesucht. Abgesehen von den wenigen Momenten in seinem sterblichen Leben.
Stattdessen war halbe Nacht ruhelos durch das scheinbar nie schlafende Orzammar gestrichen.
Bei den Diamentenschleifern fand er einen geschickten Gemmenschneider, der ihm für ein halbes Vermögen 120 Pfeilspitzen liefern konnte - aus schwarzem Diamant, mit Widerhaken aus Meteoriteneisen.
Schwarzer Diamant war eine Rarität, weil sie von den meisten nicht als wertvoll betrachtet wurden - die brachen kein Licht, und waren im Trägergestein in Massen vorhanden. Aber als Brennstoff für Hochtemperaturöfen zur Stahlherstellung war der komprimierte Kohlenstoff bestens geeignet.
Außerdem war das Material an der Oberfläche reicht pöros - Gift blieb lange haften, selbst nach Tagen war der Pfeil so giftig wie am ersten Tag.
Und zusätzlich - das war das wichtigste - war das Material schärfbar - Die Kanten der Pfeilspitzen waren so messerscharf geschliffen wie sein Dolch. Das erhöhte die Durchschlagsleistung immens, und selbst stärkste Plattenpanzer konnte er damit durchschlagen.
Nicht nur er. Der Großteil davon war für die Bogenschützen in seiner Gruppe bestimmt.
Die Luft roch hier in Orzammar so seltsam. Sie schmeckte nach Hitze, Asche, Schwefel, geschmolzenes Eisen und Äonen altem Fels. Dieser Ort war wahrlich eindrucksvoll.
Aber Kal´Sharok und Bownammar waren noch gewaltiger gewesen.
Avalos war warscheinlich der Letzte, der beide Orte noch in zwergischem Besitz erblickt hatte.
Naja. Bownammar war schon immer mehr Gruft als Stadt gewesen.
Er starrte an einem Geländer in das dunkelgelb leuchtende Blut der Erde, tief unter ihm.
Dann wandte er sich ab und begab sich zu seiner Herberge. Er würde lange Zeit ohne allzu viel Schlaf unterwegs sein. Und jetzt hieß es Kräfte tanken.
Wieder träumte er diesen einen Traum.
Die Schlacht gegen die Barbaren im Dienste Tevinters. Der Hühne mit der grobschlächtigen Keule, dessen Treffer verheerend waren. Wie seine Rüstung barst, seine Knochen brachten und er nur noch in einem letzten aufbäumenden Reflex das Schwert nach vorne stieß und den Keulenschwinger aufspießte. Aber sein brustkorb war zerquetscht, das Kettenhemd zerrissen und die stählernden Platten der Rüstung wie altes Herbstlaub unter seinen Stiefeln zerborsten.
Er konnte nicht mehr atmen. Blut füllte ihm die Lungen. Danach nur noch Schwärze. Soweit er wußte, hatten seine Kameraden ihn gerettet, die Heiler hatten ihn versorgt.
Und alles zerfloss unter seinen Händen wieder.
Es stieg ihm die Nase, so stark und ungefiltert... Dieser Duft nach Lavendel und Minzöl. Er wußte, wer dieses Parfüm getragen hatte, und genauso wußte er, dass es ihn noch immer quälte, ihm die Seele peinigte und verstümmelte. Sie war wegen ihm gestorben.... Er hätte sein Leben geben sollen, aber er brachte es nicht fertig...damals zumindest nicht.
Er wachte schweißgebadet auf. Seine Brust hob und senkte sich hastig und sene Decke war zerknüllt auf der Erde gelandet. Sein Blick war glasig.
Er standauf und spritzte sich Wasser ins Gesicht. Sein Puls beruhigte sich wieder.
Und wie aus heiterem Himmel rammte er seine Faust in den Spiegel, der klirrend zu Bruch ging. Wohliger Schmerz brachte ihn wieder zur Besinnung. Das Blut lief aus tiefen Schnitten in einem kleinen Rinnsal in den Scherbenhaufen, wo es die dünnen Glasscherben mit einem dunklen Schleier überzog.
Avalso kleidete sich an, warf den Umhang um und ging hinaus.
Es war Zeit aufzubrechen.
Er hatte stillschweigend das Fest beobachtet. Aber sich heimlich einzuschleichen hatte er nicht gewagt. An der Oberfläche hätte er einfach den Platz eines Barden eingenommen und sich auf diese Art und Weise eingeschlichen. Aber unter Zwergen fiel jeder Mensch sofort auf.
Also hatte er sie aus der Ferne beobachtet, und darüber sinniert, wie diese zukünftigen Waffengefährtenwohl sein mochten.
Die Zwergin hatte sich aus der Bedeutungslosigkeit der Stadt des Staubs gedient, Grauer Wächter und in Denerim gekämpft. Aber ihr Glaube behinderte sie, versperrte ihren Blick auf die Macht, die sie sich hätte nehmen können. Ihr Wort hatte politisches Gewicht, und ihr Status als Wächter war ebenso nützlich. Sie hätte in der Versammlung sitzen können. Und ihre verwandtschaftliche Beziehung zum Königshaus war überhaupt ihre größte Trumpfkarte. Sie hätte die Macht haben können, hatte sie aber bisher nicht ergriffen. Er fragte sich nach dem Warum. Sie hätte genügend Einfluss um die Stadt des Staubs aus der Armut zu heben und das System umzukrempeln. Für die Gesamtstärke des zwergischen Reichs wäre es vielversprechend und ein belebender Impuls. Allein das Potenzial für die zwergischen Legionen an neuen Kriegern war gravierend.
Er schüttelte leicht den Kopf. Beim besten Willen, nachvollziehbar war ihre Bescheidenheit für ihn nicht.
Und die Dalish waren für ihn noch rätselhafter. Sie zogen wie Bettler durch die Wälder, zufrieden mit dem erbärmlichen Schicksal, dass die Menschen für sie angedacht hatten.
Und mit dem ehemaligen Elfenreich in den Dales hatten die Dalish nicht mehr viel gemein.
Die Elfen waren sowieso immer unterlegen gewesen. Im Machtgefüge der herschenden Reiche waren die Gesindeviertel nur logisch - Unterworfen und besiegt. Der Gewinner bekommt alles.
Avalos glaubte nicht an die vorherschende Meinung, dass Elfen nicht fähiger wären - Sondern eher, dass sie ihr Potenzial nicht erkannten. Und sie nahmen ihr Leben in den Elendsvierteln, in den Slums ohne Klagen hin... Speichelleckerei wie sie es taten widerte ihn an.
Und der Zirkel war bestenfalls.... verkrüppelt. Die Kirche legte ihnen stählerne Fesseln an, damit sie die Kontrolle nicht verlor. Aber was konnten schon wenige gegen viele anrichten?
Blutmagie war ohne Zweifel mächtig, aber egal wie sie eingesetzt wird und wurde, sie erschuf praktisch die Veränderung.
Die Moralvorstellung besagte, sie sei böse. Avalos war da anderer Ansicht. Magie war generell niemals gut oder böse - nur machtzentriert in ihrer Anwendung.
Und Valkia machte einen...merkwürdigen Eindruck.
Sie trug Plattenpanzer, gerüstet in Eisen und Stahl bis zur Halskrause. Aber sie hatte etwas magisches ansich, dass er seit langer langer Zeit nicht mehr gespürt hatte. Arkane Magie?
Gut möglich, in den alten Heiligtümern mochte noch so manches Geheimnis liegen.
Sie mochte ein mächtiges Werkzeug sein, aber sie war nicht in der Lage das zu erkennen beziehungsweise sich zu lenken.
Es war ein illustrer Kreis, aber er hatte schlechtere Gefährten gehabt. Und wie gut sie waren, würde sich herausstellen, wie lange sie ihr Ableben hinauszögern konnten....
Er war kurz am überlegen gewesen, ob er sich dazu gesellen sollte. Aber nein, das wäre nicht sein Stil. Und Gesellschaft hatte er noch nie von sich aus gesucht. Abgesehen von den wenigen Momenten in seinem sterblichen Leben.
Stattdessen war halbe Nacht ruhelos durch das scheinbar nie schlafende Orzammar gestrichen.
Bei den Diamentenschleifern fand er einen geschickten Gemmenschneider, der ihm für ein halbes Vermögen 120 Pfeilspitzen liefern konnte - aus schwarzem Diamant, mit Widerhaken aus Meteoriteneisen.
Schwarzer Diamant war eine Rarität, weil sie von den meisten nicht als wertvoll betrachtet wurden - die brachen kein Licht, und waren im Trägergestein in Massen vorhanden. Aber als Brennstoff für Hochtemperaturöfen zur Stahlherstellung war der komprimierte Kohlenstoff bestens geeignet.
Außerdem war das Material an der Oberfläche reicht pöros - Gift blieb lange haften, selbst nach Tagen war der Pfeil so giftig wie am ersten Tag.
Und zusätzlich - das war das wichtigste - war das Material schärfbar - Die Kanten der Pfeilspitzen waren so messerscharf geschliffen wie sein Dolch. Das erhöhte die Durchschlagsleistung immens, und selbst stärkste Plattenpanzer konnte er damit durchschlagen.
Nicht nur er. Der Großteil davon war für die Bogenschützen in seiner Gruppe bestimmt.
Die Luft roch hier in Orzammar so seltsam. Sie schmeckte nach Hitze, Asche, Schwefel, geschmolzenes Eisen und Äonen altem Fels. Dieser Ort war wahrlich eindrucksvoll.
Aber Kal´Sharok und Bownammar waren noch gewaltiger gewesen.
Avalos war warscheinlich der Letzte, der beide Orte noch in zwergischem Besitz erblickt hatte.
Naja. Bownammar war schon immer mehr Gruft als Stadt gewesen.
Er starrte an einem Geländer in das dunkelgelb leuchtende Blut der Erde, tief unter ihm.
Dann wandte er sich ab und begab sich zu seiner Herberge. Er würde lange Zeit ohne allzu viel Schlaf unterwegs sein. Und jetzt hieß es Kräfte tanken.
Wieder träumte er diesen einen Traum.
Die Schlacht gegen die Barbaren im Dienste Tevinters. Der Hühne mit der grobschlächtigen Keule, dessen Treffer verheerend waren. Wie seine Rüstung barst, seine Knochen brachten und er nur noch in einem letzten aufbäumenden Reflex das Schwert nach vorne stieß und den Keulenschwinger aufspießte. Aber sein brustkorb war zerquetscht, das Kettenhemd zerrissen und die stählernden Platten der Rüstung wie altes Herbstlaub unter seinen Stiefeln zerborsten.
Er konnte nicht mehr atmen. Blut füllte ihm die Lungen. Danach nur noch Schwärze. Soweit er wußte, hatten seine Kameraden ihn gerettet, die Heiler hatten ihn versorgt.
Und alles zerfloss unter seinen Händen wieder.
Es stieg ihm die Nase, so stark und ungefiltert... Dieser Duft nach Lavendel und Minzöl. Er wußte, wer dieses Parfüm getragen hatte, und genauso wußte er, dass es ihn noch immer quälte, ihm die Seele peinigte und verstümmelte. Sie war wegen ihm gestorben.... Er hätte sein Leben geben sollen, aber er brachte es nicht fertig...damals zumindest nicht.
Er wachte schweißgebadet auf. Seine Brust hob und senkte sich hastig und sene Decke war zerknüllt auf der Erde gelandet. Sein Blick war glasig.
Er standauf und spritzte sich Wasser ins Gesicht. Sein Puls beruhigte sich wieder.
Und wie aus heiterem Himmel rammte er seine Faust in den Spiegel, der klirrend zu Bruch ging. Wohliger Schmerz brachte ihn wieder zur Besinnung. Das Blut lief aus tiefen Schnitten in einem kleinen Rinnsal in den Scherbenhaufen, wo es die dünnen Glasscherben mit einem dunklen Schleier überzog.
Avalso kleidete sich an, warf den Umhang um und ging hinaus.
Es war Zeit aufzubrechen.
#468
Posté 21 février 2010 - 07:10
"nun das hilft mir ein wenig aber bitte sagt das niemandem ihr und jule seid die einzigen die es wissen und ich wäre froh wenn das so bleiben würde da ich nicht weiß wie die andern beiden reagieren würden und naja wenn er mich tötet dann soll es wohl so sein "
#469
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 07:17
Guest_Juleiila_*
Jule saß immer noch ganz Steif am Tisch. Sie war ganz Tief in gedanken, nicht mal allie schaute sie an oder sonst irgednwas.
Als Lyna zu ihr kam und sie ansprach, hätte sie gerne Antworten wollen, sie umarmen und ihr sagen wie froh sie war das auch sie endlich hier war. Aber es ging nicht. Sie musste nachdenken.
Was sollte sie jetzt tun? Valkia war eine Blutmagierin, und Jule lässt keinen am Leben. Sie hatte den drang Valkia zu töten, so wie sie es bei jedem Blutmagier auch tat. Aber sie konnte nicht. Was hielt sie davon ab ? Blutmagier haben es verdient zu sterben. Sie lösen bei allen schrecken und Angst aus, praktizieren verbotene Magie die dazu auch noch Gefährlich war. Was wenn Valkia sich nicht beherrschen kann? Dann müsste sie sie töten, aber im Moment ging es nicht, sie konnte einfach nicht. Aber was würden Avalos und die anderen dazu sagen? Allie würde es bestimmt nicht gefallen, bei den anderen wusste sie es nicht.
Immernoch saß sie da, stocksteif und in Gedanken, nur Körperlich anwesend....
Als Lyna zu ihr kam und sie ansprach, hätte sie gerne Antworten wollen, sie umarmen und ihr sagen wie froh sie war das auch sie endlich hier war. Aber es ging nicht. Sie musste nachdenken.
Was sollte sie jetzt tun? Valkia war eine Blutmagierin, und Jule lässt keinen am Leben. Sie hatte den drang Valkia zu töten, so wie sie es bei jedem Blutmagier auch tat. Aber sie konnte nicht. Was hielt sie davon ab ? Blutmagier haben es verdient zu sterben. Sie lösen bei allen schrecken und Angst aus, praktizieren verbotene Magie die dazu auch noch Gefährlich war. Was wenn Valkia sich nicht beherrschen kann? Dann müsste sie sie töten, aber im Moment ging es nicht, sie konnte einfach nicht. Aber was würden Avalos und die anderen dazu sagen? Allie würde es bestimmt nicht gefallen, bei den anderen wusste sie es nicht.
Immernoch saß sie da, stocksteif und in Gedanken, nur Körperlich anwesend....
#470
Posté 21 février 2010 - 07:24
Bellandrys ging mit Valkia zurück und drückte dieser erstmal Kaffee in die Hand.
"Hier, trinkt, das belebt den Geist".
Dann blickte sie Jule an und erschrak, wie geistesabwesend die Freundin war. Sie ahnte, was in Jule vorging, also meinte sie:
"Jule wärt ihr so lieb und mich kurz begleiten?"
Sicherheitshalber nahm sie Jule mit Nachdruck an der Hand und zerrte sie beinahe vom Stuhl in ihre Stube.
"Hier, trinkt, das belebt den Geist".
Dann blickte sie Jule an und erschrak, wie geistesabwesend die Freundin war. Sie ahnte, was in Jule vorging, also meinte sie:
"Jule wärt ihr so lieb und mich kurz begleiten?"
Sicherheitshalber nahm sie Jule mit Nachdruck an der Hand und zerrte sie beinahe vom Stuhl in ihre Stube.
#471
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 07:26
Guest_Juleiila_*
Jule bemerkte gar nich das Bella sie ansprach, auch mitzerren ließ sie sich.
Sie schaute bella nicht in die Augen, sie starrte an ihr vorbei, immernoch in Gedanken
und nicht anwesend...
Sie schaute bella nicht in die Augen, sie starrte an ihr vorbei, immernoch in Gedanken
und nicht anwesend...
#472
Posté 21 février 2010 - 07:29
Lyna räusperte sich. Was war bloss los mit ihr? Zuerst lief sie einfach davon, liess sie alleine in Orzammar. Und nun, hatte sie sie endlich gefunden... wurde sie von ihr ignoriert. Hatte sie etwas Falsches gesagt oder getan? Sie wusste es nicht.
Lyna stand enttäuscht auf. Anscheinend bedeutete sie Jule nicht viel, war nicht einmal eine Begrüssung wert. Niedergeschlagen verliess sie die Stube, trat wieder in den Korridor und öffnete eine beliebige Tür. Es offenbarte sich ein Raum, in dessen Mitte eine Art Badewanne aufgestellt worden war. Sie war auch schon mit heissem Wasser gefüllt, dass verlockend vor sich hindampfte. Daneben lagen einige frische Tücher und ein Stück Seife. Hatte das wohl Bella so hingerichtet?
Lyna konnte nicht widerstehen und schloss die Tür hinter sich ab. Sie zog sich aus, legte die Lederrüstung auf eine Kommode und stieg ins Wasser. Wie gut es doch tat... sie entspannte sich, die Anstrengung der letzten Tage legte sich. Sie nahm das Nug-Baby zu sich ins Wasser und schloss die Augen.
Lyna stand enttäuscht auf. Anscheinend bedeutete sie Jule nicht viel, war nicht einmal eine Begrüssung wert. Niedergeschlagen verliess sie die Stube, trat wieder in den Korridor und öffnete eine beliebige Tür. Es offenbarte sich ein Raum, in dessen Mitte eine Art Badewanne aufgestellt worden war. Sie war auch schon mit heissem Wasser gefüllt, dass verlockend vor sich hindampfte. Daneben lagen einige frische Tücher und ein Stück Seife. Hatte das wohl Bella so hingerichtet?
Lyna konnte nicht widerstehen und schloss die Tür hinter sich ab. Sie zog sich aus, legte die Lederrüstung auf eine Kommode und stieg ins Wasser. Wie gut es doch tat... sie entspannte sich, die Anstrengung der letzten Tage legte sich. Sie nahm das Nug-Baby zu sich ins Wasser und schloss die Augen.
#473
Posté 21 février 2010 - 07:32
Bella schüttelte die Freundin kräftig.
"Würdet Ihr mir bitte zuhören?" rief sie diese an.
"Ich weiß was Valkia ist, sie hat es mir erzählt. Ich kann mir schon vorstellen, dass Ihr das nicht gutheißt meine liebe Jule, aber wir können da unten und in den Marschen jede Hand brauchen die kämpfen kann, egal wie! Und vergeßt nicht, letztlich liegt die Entscheidung immer noch bei Avalos was aus Valkia wird! Als würdet Ihr Euch in Andrastes Namen zusammenreissen und das beste aus der Situation machen? Laßt Valkia doch wenigstens beweisen, dass sie uns helfen will!"
Eindringlich starrte sie Jule an und schüttelte sie nochmal.
"Denkt drüber nach!" riet sie ihr eindringlich. "Und ich denke, Ihr solltet auch langsam Vorbereitungen treffen, ich glaube nicht dass Avalos noch lange auf sich warten läßt!"
Bella drehte sich um und ging langsam zurück in die Stube. Als sie Avalos erwähnte beschleunigte sich wie immer ihr Puls, und sie verfluchte diesen Zustand nun zum ungezählten male.
Sie schwor sich, einen kühlen Kopf zu bewahren wenn er das nächste Mal vor ihr stehen würde, und ihn mit der gleichen Kühle und Ironie zu behandeln wie er es zu tun pflegte. Das würde sie wenigstens davor schützen dass ihre anderen Kameradinnen ihr Gefühlschaos mitkriegen würden.
"Würdet Ihr mir bitte zuhören?" rief sie diese an.
"Ich weiß was Valkia ist, sie hat es mir erzählt. Ich kann mir schon vorstellen, dass Ihr das nicht gutheißt meine liebe Jule, aber wir können da unten und in den Marschen jede Hand brauchen die kämpfen kann, egal wie! Und vergeßt nicht, letztlich liegt die Entscheidung immer noch bei Avalos was aus Valkia wird! Als würdet Ihr Euch in Andrastes Namen zusammenreissen und das beste aus der Situation machen? Laßt Valkia doch wenigstens beweisen, dass sie uns helfen will!"
Eindringlich starrte sie Jule an und schüttelte sie nochmal.
"Denkt drüber nach!" riet sie ihr eindringlich. "Und ich denke, Ihr solltet auch langsam Vorbereitungen treffen, ich glaube nicht dass Avalos noch lange auf sich warten läßt!"
Bella drehte sich um und ging langsam zurück in die Stube. Als sie Avalos erwähnte beschleunigte sich wie immer ihr Puls, und sie verfluchte diesen Zustand nun zum ungezählten male.
Sie schwor sich, einen kühlen Kopf zu bewahren wenn er das nächste Mal vor ihr stehen würde, und ihn mit der gleichen Kühle und Ironie zu behandeln wie er es zu tun pflegte. Das würde sie wenigstens davor schützen dass ihre anderen Kameradinnen ihr Gefühlschaos mitkriegen würden.
#474
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 07:39
Guest_Juleiila_*
Als Bella Jule schüttelte blieb sie immer noch so stock steif wie vorher.
Sie hatte Bella zugehört, aber nicht geantwortet oder irgendwas gesagt.
Sie blieb stumm. Als Bella draußen war, ging Jule durch den langen Korridor, in ihr Zimmer.
Sie packte den Rucksack wieder zusamme, zog ihr schwere Plattenrüstung an, und auch diese hässlichen Schuhe, die sie mitnehmen sollten. Ihre 2 silbernen schwerter Steckte sie auch an den Seiten zwischen Gürtel und Rüstung. Eines rechts und eines links. Den rucksack nahm sie in die Hand.
Dann ging sie wieder zu der Wohnstube, setzte sich aber nicht hin. Stattdessen lehnte sie sich nur an den Türrahmen, und blieb genau so stumm wie vorher....
Sie hatte Bella zugehört, aber nicht geantwortet oder irgendwas gesagt.
Sie blieb stumm. Als Bella draußen war, ging Jule durch den langen Korridor, in ihr Zimmer.
Sie packte den Rucksack wieder zusamme, zog ihr schwere Plattenrüstung an, und auch diese hässlichen Schuhe, die sie mitnehmen sollten. Ihre 2 silbernen schwerter Steckte sie auch an den Seiten zwischen Gürtel und Rüstung. Eines rechts und eines links. Den rucksack nahm sie in die Hand.
Dann ging sie wieder zu der Wohnstube, setzte sich aber nicht hin. Stattdessen lehnte sie sich nur an den Türrahmen, und blieb genau so stumm wie vorher....
#475
Posté 21 février 2010 - 08:00
Noch während Bella Richtung Stube ging und ihren Gedanken nachhing machte sie auf dem Absatz kehrt und stürmte in ihr Gemach. Schließlich war sie selber noch nicht reisefertig angezogen.
Also riß sie sich in aller Eile ihre geliebte Nug-Lederhose vom Leib und schlüpfte in ihre noch heißgeliebtere Drachenschuppen-Rüstung. Dann schlüpfte sie in ihre Stiefel, packte die Handschuhe in den Rucksack und band sich den Gurt mit den beiden neuen Dolchen um die Hüften.
Sie zog die Waffen nochmal hervor und ließ hielt sie ans Licht. Wie wunderschön sie waren.. der gezackte Dolch funkelte leicht golden beziehungsweise kupfern, da dieser unter anderm mit Feuerrunen veredelt war. Der andere hingegen in eisigem Silber...
Ehrfürchtig nahm sie erst die eine, dann die andere Waffe in die Hand und berührte die Breitseite der Klinge sachte mit ihrem Mund, beinah so als wollte sie die Klingen küssen.
"Bald werdet ihr zum Einsatz kommen ... ihr seid für mich geschmiedet von den Meistern ihrer Klasse, mit all ihrem Glauben zum Stein ... werdet eins mit mir!"
Während sie sprach schloss sie die Augen und betete zu allen Göttern die ihr in den Sinn kamen auf einen erfolgreichen Ausgang der Mission. Dann ritzte sie sich mit je einer Waffe leicht in den Unterarm und ließ einen Tropfen ihres Blutes auf die Klingen fallen. Somit war ihr Schwur besiegelt, nun waren es wirklich ihre Waffen mit denen sie verbunden war.
Sie steckte die Dolche zurück und atmete tief durch. Dann nahm sie ihren Rucksack wo bereits alles gepackt war und diese Stiefel mit dem Steigeisen verstaut waren, und ging zurück in die Wohnstube.
Dort sah sie Jule im Türrahmen lehnen, so als ob diese gar nicht abwarten könnte, aufzubrechen.
Bella zog die Stirn kraus, und ihre Gedanken überschlugen sich. Wollte Jule alleine los? Es wäre ja nicht das erste mal dass sie kopflos davonstürzte?
Vorsichtig ging sie auf die bleiche Jule zu.
"Jule? Wollt ihr Euch nicht lieber nochmal setzen? Ihr seht aus als würdet ihr gleich umfallen..."
Dabei kam ihr ein Geistesblitz. Natürlich! Gegen leichten Schock half Alkohol immer!
Also lief sie ganz schnell an Jule vorbei, wobei sie den Rucksack ungeachtet auf den Boden fallen ließ, spurtete zur Anrichte und goß ein großes Glas selbstgebrannten Obstschnaps ein.
Sie eilte zu Jule zurück und drückte ihr das Glas in die Hand.
"Hier, trinkt das und Ihr werdet Euch gleich besser fühlen meine Liebe" meinte sie besorgt und achtete darauf, dass Jule davon trank.
Also riß sie sich in aller Eile ihre geliebte Nug-Lederhose vom Leib und schlüpfte in ihre noch heißgeliebtere Drachenschuppen-Rüstung. Dann schlüpfte sie in ihre Stiefel, packte die Handschuhe in den Rucksack und band sich den Gurt mit den beiden neuen Dolchen um die Hüften.
Sie zog die Waffen nochmal hervor und ließ hielt sie ans Licht. Wie wunderschön sie waren.. der gezackte Dolch funkelte leicht golden beziehungsweise kupfern, da dieser unter anderm mit Feuerrunen veredelt war. Der andere hingegen in eisigem Silber...
Ehrfürchtig nahm sie erst die eine, dann die andere Waffe in die Hand und berührte die Breitseite der Klinge sachte mit ihrem Mund, beinah so als wollte sie die Klingen küssen.
"Bald werdet ihr zum Einsatz kommen ... ihr seid für mich geschmiedet von den Meistern ihrer Klasse, mit all ihrem Glauben zum Stein ... werdet eins mit mir!"
Während sie sprach schloss sie die Augen und betete zu allen Göttern die ihr in den Sinn kamen auf einen erfolgreichen Ausgang der Mission. Dann ritzte sie sich mit je einer Waffe leicht in den Unterarm und ließ einen Tropfen ihres Blutes auf die Klingen fallen. Somit war ihr Schwur besiegelt, nun waren es wirklich ihre Waffen mit denen sie verbunden war.
Sie steckte die Dolche zurück und atmete tief durch. Dann nahm sie ihren Rucksack wo bereits alles gepackt war und diese Stiefel mit dem Steigeisen verstaut waren, und ging zurück in die Wohnstube.
Dort sah sie Jule im Türrahmen lehnen, so als ob diese gar nicht abwarten könnte, aufzubrechen.
Bella zog die Stirn kraus, und ihre Gedanken überschlugen sich. Wollte Jule alleine los? Es wäre ja nicht das erste mal dass sie kopflos davonstürzte?
Vorsichtig ging sie auf die bleiche Jule zu.
"Jule? Wollt ihr Euch nicht lieber nochmal setzen? Ihr seht aus als würdet ihr gleich umfallen..."
Dabei kam ihr ein Geistesblitz. Natürlich! Gegen leichten Schock half Alkohol immer!
Also lief sie ganz schnell an Jule vorbei, wobei sie den Rucksack ungeachtet auf den Boden fallen ließ, spurtete zur Anrichte und goß ein großes Glas selbstgebrannten Obstschnaps ein.
Sie eilte zu Jule zurück und drückte ihr das Glas in die Hand.
"Hier, trinkt das und Ihr werdet Euch gleich besser fühlen meine Liebe" meinte sie besorgt und achtete darauf, dass Jule davon trank.
Modifié par Bellandyrs, 21 février 2010 - 08:04 .





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