Bruder Genitivi und Schwester Petrine haben für uns etwas über Ferelden zur verfügung stellten.
Dies hier ist aus "Ferelden: Folklore und Geschichte" und "Auf der Suche nach Wissen"
Das Ferelden, wie wir es heute kennen, existierte vor dem Erhabenen Zeitalter
überhaupt nicht. Vielmehr zerfiel das Tal in Dutzende Clans der alten Alamarri,
die ständig miteinander Krieg führten. Es ging dabei um Land, Ehre, die Treue
der Grundbesitzer und einmal sogar um den Namen eines
Lieblingsmabari.
Doch im 33. Jahr des Erhabenen Zeitalters wurde Calenhad
Theirin der Teyrn von Denerim, und alles veränderte sich.
Was wir heute
über die Gründung unserer Nation wissen, stammt zumeist aus alten Liedern, die
die Barden über die Zeitalter weitergegeben haben. Dort finden sich wilde
Übertreibungen und auch klare Lügen, aber das ist in den wissenschaftlichen
Arbeiten einiger meiner Zeitgenossen nicht anders. Dichter und Scholaren sind
sich nicht einig, wie er es geschafft hat, doch klar ist, dass Calenhad sich der
Unterstützung durch den Zirkel der Magi versichert hat, der ihm zudem eine
silbrig-weiße Rüstung anfertigte, die weder Pfeil noch Klinge durchdringen
konnte. Calenhad führte seine Armee durch das Tal, eroberte Redcliffe -- die
Festung wurde überhaupt nur dreimal erfolgreich belagert -- und ernannte sich
beim Landthing vor den Banns selbst zum König.
Die Dichter behaupten,
dass alle Lords ohne Widerwort vor Calenhad niederknieten. Dass er zuvor die
Versammlungshalle von Aschekriegern und treuen Magiern des Zirkels umstellen
ließ, verschweigen die Balladen jedoch im Allgemeinen.
Calenhad
begründete die Theirin-Linie von Königen und Königinnen, die ohne Unterbrechung
bis ins 44. Jahr des Gesegneten Zeitalters herrschte. Dann erfolgte der
Einmarsch der Orlaisianer. Der rechtmäßige König musste aus Denerim fliehen, und
70 Jahre lang saß eine Marionette auf dem Thron.
-- Aus Ferelden:
Folklore und Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche.
Die Besetzung ist eine dunkle Episode der Geschichte von Ferelden. Unser Volk,
das seit Anbeginn der Zeit seine Freiheit als höchstes Gut betrachtet hatte,
stand plötzlich unter orlaisianischer Herrschaft. Das Reich erklärte unsere
Elfen zu Eigentum und verkaufte sie wie Vieh. Chevaliers plünderten regelmäßig
Bauernhöfe, nahmen Geld, Lebensmittel und sogar Frauen und Kinder mit und
nannten das Ganze "Steuern eintreiben". 70 Jahre lang wurde auch kein Landthing
abgehalten, denn der Thron des Reichs hielt unsere überlieferten Gesetze für
Hochverrat.
König Brandel konnte entkommen und versuchte, die anderen
Lords zur Rückeroberung ihrer Ländereien zu bewegen, doch er war weder klug noch
überzeugend, und die Adeligen zogen es vor, sich alleine zu behaupten. Ferelden
wäre noch heute ein Teil des Reichs, wenn nicht Brandels Tochter all die
Führungsqualitäten gehabt hätte, die ihrem Vater fehlten. Das Wirken der
Rebellenkönigin begann mit einem mitternächtlichen Überfall auf die kaiserliche
Waffenkammer von Lothering. Er verlief erfolgreich, und mit den erbeuteten
Waffen zogen die Rebellen gegen die Orlaisianer in den Krieg.
Der
Wendepunkt kam, als sich ein junger Landbesitzer namens Loghain Mac Tir der
Armee der Königin anschloss. Er war ein ungewöhnlich guter Stratege und stieg
bald zum Berater des jungen Prinz Maric auf. Die Königin wurde schließlich von
Sympathisanten der Orlaisianer getötet, die das Wohlwollen ihrer Herren erlangen
wollten, und Maric nahm ihren Platz als Rebellenführer ein. Loghain wurde Marics
rechte Hand. Gemeinsam begannen sie einen neuen Feldzug gegen die Unterdrücker,
an dessen Ende die Schlacht am Dane stand, bei der die letzten Chevaliers in
Denerim beseitigt wurden. Die Hauptstadt war wieder in der Hand des Volkes von
Ferelden und der Befreiungskampf endlich vorüber. Aber der Kampf um den
Wiederaufbau hatte gerade erst begonnen.
-- Aus Ferelden: Folklore und
Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche.
Auf unsere Nachbarn wirkt Ferelden völlig chaotisch. Anders als in Monarchien
üblich, geht die Macht bei uns weniger vom Thron aus, als vielmehr von der
Unterstützung durch die Grundbesitzer.
Jeder von ihnen wählt selbst aus,
welchem Bann oder Arl er die Treue hält. Üblicherweise ist das derjenige, dessen
Schloss am nächsten liegt, denn wozu sollte man für Soldaten bezahlen, die im
Ernstfall viel zu spät eintreffen würden? Meist bleibt die nächste Generation
beim selben Bann wie der Vater, aber das ist nicht zwingend und ändert sich
schon mal. Es wird kein offizieller Schwur geleistet, und es kommt durchaus vor,
vor allem in dem heiklen zentralen Bannorn, dass Banns Grundbesitzer von ihrem
Nachbarn abwerben wollen -- was unvermeidlich zu langwierigen Zwistigkeiten
führt.
Die Teyrns haben sich in früheren Zeiten aus den Banns erhoben,
als Feldherren, die mächtig genug geworden waren, andere Banns dazu zu bringen,
ihnen Lehnstreue zu schwören. Vor König Calenhad gab es viele Teyrns, aber ihm
gelang es, das auf lediglich zwei zu reduzieren: Gwaren im Süden und Highever im
Norden. Der Schwur der Banns und Arls hat nach wie vor Bestand, und die Teyrns
können sich im Kriegsfall oder bei Katastrophen darauf berufen, aber auch die
Teyrns stehen in der Verantwortung, ihren Getreuen beizustehen.
Die Arls
wurden von den Teyrns eingesetzt. Es handelt sich um Befehlshaber strategisch
wichtiger Festungen, um die sich die Teyrns nicht selbst kümmern konnten. Anders
als die Teyrns haben Arls keine eingeschworenen Banns und gelten gemeinhin als
etwas höherstehend als diese.
Der König ist im Prinzip der mächtigste
Teyrn. Obwohl Denerim ursprünglich sein Teyrnir war, wurde es mittlerweile zum
Arltum erklärt, da das Herrschaftsgebiet des Königs ganz Ferelden umfasst. Aber
selbst die Macht des Königs muss von den Banns kommen.
Am deutlichsten
zeigt sich das beim Landthing, der jährlichen Versammlung aller Adeligen von
Ferelden, die seit fast 3000 Jahren abgehalten wird, nur unterbrochen von
Verderbnissen und Invasionen. Dass ein König um die Unterstützung von
"Geringeren" bittet -- und sogar etwas dafür tut --, ist für ausländische
Botschafter immer wieder erstaunlich..
-- Aus Ferelden: Folklore und
Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche
Das
Königreich Ferelden ist die südlichste zivilisierte Nation in Thedas -- auch
wenn manche Scholaren den Anspruch, zivilisiert zu sein, infrage stellen. Es ist
vermutlich das isolierteste aller Königreiche in Thedas: Im Osten liegt das Meer
von Amaranthine, im Norden das Wache Meer und im Süden die Korcari-Wildnis, die
im Sommer ein gewaltiger Morastsumpf und im Winter ein Labyrinth von
zugefrorenen Wasserwegen ist. Im Westen befindet sich das Frostgipfel-Gebirge,
und nur eine schmale Ebene zwischen den Bergen und der See lässt Reisen zwischen
Ferelden und Orlais zu.
Der Großteil des Landes in der Mitte, genannt das
Bannorn, besteht aus offener Steppe und wird von den Resten eines alten
Hochweges aus der Zeit von Tevinter durchzogen, der früher Val Royeaux mit
Ostagar am Rand der Korcari-Wildnis verband. Der westliche Teil von Ferelden
wird beherrscht vom Calenhad-See, einem riesigen Kratersee, der vom
Schmelzwasser der Gletscher der nahegelegenen Berge gespeist wird. Am
Calenhad-See befinden sich die berühmte Burg Redcliffe sowie der Turm des
Zirkels, der den Zirkel der Magi von Ferelden beherbergt.
Im Osten ist
der weitläufige Brecilianwald, in dem es abergläubischen Einheimischen zufolge
spukt, und an dessen Rand sich der Drachengipfel erhebt, ein einzelner Berg, an
dessen Fuß die Hauptstadt Denerim liegt.
-- Aus Auf der Suche nach
Wissen: Die Reisen eines Scholaren der Kirche von Bruder
Genitivi
OOC:
Hier gilt das gleiche wie im RP Thema "Taverne zum schwarzen Ritter"
Nur das man hier nicht in der Taverne ist sodern außerhalb.
Z.b wenn man andere Städte besuchen möchte oder mit jemanden abenteuer erleben will.
Halt alles an RP was außerhalb der Taverne statdfindet : )
Viel Spaß : )
Edited by xX Ripper Xx, 02 June 2010 - 08:59 AM.





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