sie trank den kaffee und versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren
'was wenn dieser Avalos mich töten würde, was würde ich dann tun ' dachte sie sich
sie stellte den krug auf den tisch und endschied sich in ihr zimmer zu gehen
dort angekommen packte auch sie ihre sachen zusammen oder versuchte es zumindestens
als sie plötzlich zusammenbrach und bevor sie bewusstlos wurde merkte sie das sich unter ihrer kleidung ein blutiges kreis symbol gebildet hatte
dann umfing sie nur noch schwärze
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#476
Posté 21 février 2010 - 08:00
#477
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 08:13
Guest_Juleiila_*
Jule stand immer noch da, starrte nach vorne und sah wie Bella mal da und mal nicht da war. Dann sah sie nur Bella die vor ihr stand, und irgendwas wollte. Sie merkte wie sie ihr ein Glas in die Hand drückte, und auf irgendwas wartete. Dann trank Jule endlich, aber alles mit einem Schluck hinunter. Ihr gesicht verzog sich regelrecht. Aber das verlangen, die Blutmagierin zu töten schwand nicht und langsam wusste Jule nicht mehr was sie tun sollte, auser zu versuchen das Verlangen zu verdrengen.
Sie hielt es drinnen nicht mehr aus wo sich Valkia befand, lies den Rucksack fallen und sürmte hinaus. Sie lief auf die erstbeste Bank zu und setzte sich hin. Endlich konnte sie ausatmen und auch ihr Gesicht nahm langsam wieder Farbe an.
"Puh, Oh Erbauer was soll ich nur tun?" flehte sie mit einem Blick nach oben, wo sich nur Stein befand. Sie wünschte sich im moment woanders zu sein. Hätte sie damals doch nur die Blutmagierin nich so offen empfangen, würde sie nicht hier sitzen, in einer sackgasse, ohne zu wissen was passieren würde...
Sie hielt es drinnen nicht mehr aus wo sich Valkia befand, lies den Rucksack fallen und sürmte hinaus. Sie lief auf die erstbeste Bank zu und setzte sich hin. Endlich konnte sie ausatmen und auch ihr Gesicht nahm langsam wieder Farbe an.
"Puh, Oh Erbauer was soll ich nur tun?" flehte sie mit einem Blick nach oben, wo sich nur Stein befand. Sie wünschte sich im moment woanders zu sein. Hätte sie damals doch nur die Blutmagierin nich so offen empfangen, würde sie nicht hier sitzen, in einer sackgasse, ohne zu wissen was passieren würde...
Modifié par Juleiila, 21 février 2010 - 08:20 .
#478
Posté 21 février 2010 - 08:24
Bella starrte Jule hinterher und sah, dass Valkia auch aus der Stube ging. Wem sollte sie nun folgen? Sie war sich so unschlüssig was sie tun sollte. Einerseits hatte sie furchtbare Angst dass Jule etwas unüberlegtes tat, andererseits verwunderte es sie dass die Blutmagierin einfach ohne ein Wort die Stube verließ.
Waren etwa weitere böse Worte gefallen als sie sich anzog?
Sie konnte entweder Valkia folgen und versuchen diese aufzurichten, oder Jule und sie abhalten jegwelchen Blödsinn zu bauen.
Bei allen heiligen Paragons... was sollte sie nur tun?
Wollte Jule vielleicht einfach nur in Ruhe über die Worte nachdenken, die sie ihr vor kurzem so eindringlich ans Herz gelegt hatte? Bellas Gedanken rasten. Würde Jule soweit gehen Orzammar zu verlassen, aus einer Kurzschluß-Reaktion? Sie grübelte.
Nein, das konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen dass sie ausgerechnet jetzt abhauen würde. Sollte sie die Kälte und die langsam einsetzenden Schneestürme bei ihrer Wanderung durch den Frostgipfelpass nicht umbringen war sich Bella sicher, dass dies Avalos erledigen würde wenn er annehmen mußte, dass Jule ihn verraten hat. Sie hoffte inständig dass Jule einfach kopflos durch das Viertel rennen würde und rechtzeitig zur Besinnung kam.
Also ging sie wieder in die Richtung zu Valkias Zimmer. Als sie die Tür öffnete sah sie Valkia wie tot am Boden liegen.
Mit einem Satz war sie bei der Magierin und tastete nach dem Puls. Welch Glück, sie lebte! Schnell sah sie sich um, holte ein Kissen und stopfte es Valkia unter die Beine. Dann rannte sie zurück in die Stube um die anderen zu alamieren. Dabei betete sie zum Erbauer und fluchte gleichzeitig wie ein Rohrspatz. Hoffentlich kam Avalos bald und machte diesem Chaos hier ein Ende! Damit meinte sie allerdings dass die Reise bald losgehen sollte.
Waren etwa weitere böse Worte gefallen als sie sich anzog?
Sie konnte entweder Valkia folgen und versuchen diese aufzurichten, oder Jule und sie abhalten jegwelchen Blödsinn zu bauen.
Bei allen heiligen Paragons... was sollte sie nur tun?
Wollte Jule vielleicht einfach nur in Ruhe über die Worte nachdenken, die sie ihr vor kurzem so eindringlich ans Herz gelegt hatte? Bellas Gedanken rasten. Würde Jule soweit gehen Orzammar zu verlassen, aus einer Kurzschluß-Reaktion? Sie grübelte.
Nein, das konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen dass sie ausgerechnet jetzt abhauen würde. Sollte sie die Kälte und die langsam einsetzenden Schneestürme bei ihrer Wanderung durch den Frostgipfelpass nicht umbringen war sich Bella sicher, dass dies Avalos erledigen würde wenn er annehmen mußte, dass Jule ihn verraten hat. Sie hoffte inständig dass Jule einfach kopflos durch das Viertel rennen würde und rechtzeitig zur Besinnung kam.
Also ging sie wieder in die Richtung zu Valkias Zimmer. Als sie die Tür öffnete sah sie Valkia wie tot am Boden liegen.
Mit einem Satz war sie bei der Magierin und tastete nach dem Puls. Welch Glück, sie lebte! Schnell sah sie sich um, holte ein Kissen und stopfte es Valkia unter die Beine. Dann rannte sie zurück in die Stube um die anderen zu alamieren. Dabei betete sie zum Erbauer und fluchte gleichzeitig wie ein Rohrspatz. Hoffentlich kam Avalos bald und machte diesem Chaos hier ein Ende! Damit meinte sie allerdings dass die Reise bald losgehen sollte.
#479
Posté 21 février 2010 - 08:34
Auf dem Weg zu Bellandrys Anwesen hatte er Zeit, sich zu beruhigen. Er hatte dieses Leben gewählt mit allen Verpflichtungen, Einschränkungen und Vorteilen.
Leise betrat er das Anwesen, in denen offenbar wuselige Betriebssamkeit herschte. Von irgendwo her vernahm er das schabende Geräusch eines Schleifsteins, woanders wurden schwere Gegenstände über den Boden geschleift.
Sie waren also fast bereit zum Aufbruch. Das war wirklich eine positive Überraschung.
Von irgendwo her hörte er ein leises Gespräch.
und auf einmal wurde es hektisch, als ob irgendetwas hier ein kleines Blutbad angerichtet hatte.
Er stürmte vorwärts in einen der Räume und sah Valkia bewußtlos am Boden liegen. Beinahe wurde er von Bellandrys über den Haufen gerannt.
Er packte sie am Arm.
"Was geht hier vor? Attentat?!"
Leise betrat er das Anwesen, in denen offenbar wuselige Betriebssamkeit herschte. Von irgendwo her vernahm er das schabende Geräusch eines Schleifsteins, woanders wurden schwere Gegenstände über den Boden geschleift.
Sie waren also fast bereit zum Aufbruch. Das war wirklich eine positive Überraschung.
Von irgendwo her hörte er ein leises Gespräch.
und auf einmal wurde es hektisch, als ob irgendetwas hier ein kleines Blutbad angerichtet hatte.
Er stürmte vorwärts in einen der Räume und sah Valkia bewußtlos am Boden liegen. Beinahe wurde er von Bellandrys über den Haufen gerannt.
Er packte sie am Arm.
"Was geht hier vor? Attentat?!"
#480
Posté 21 février 2010 - 08:48
Lyna trocknete sich ab, schlang eines der Tücher um ihren Körper und genoss das Gefühl, sauber und rein zu sein. Die Nug tollte zu ihren Füssen herum und folgte ihr auch dann, als sie die Türe öffnete und sich umsah. Sie suchte nach Bella, wollte nachfragen, ob sie eine brauchbare Lederrüstung bei sich hatte. Schliesslich war ihre nicht nur dreckig, sondern abgenutzt und an einigen Stellen auch gerissen. Immer noch kampftauglich, aber lange würde sie nicht halten.
So trat sie in einen der Räume und sah vorerst nur Bella. "Bella? Ich hätte da eine Frage... meine alte Rüstung ist"- sie stockte, als sie Valkia bewusstlos oder tot am Boden liegen sah. Noch schlimmer traf sie aber der Anblick von Avalos.
So trat sie in einen der Räume und sah vorerst nur Bella. "Bella? Ich hätte da eine Frage... meine alte Rüstung ist"- sie stockte, als sie Valkia bewusstlos oder tot am Boden liegen sah. Noch schlimmer traf sie aber der Anblick von Avalos.
#481
Posté 21 février 2010 - 08:48
Verdammte Brut! Anscheinend funktionierte Telepathie bei weitem besser als Gebete... Mitten in der ganzen Hektik stand plötzlich die Zeit still. Avalos war hier. Ihre Gebete waren erhört. Als er sie am Arm packte dachte sie, ihr Herzschlag müßte aussetzen, um gleich danach in dreifacher Geschwindigkeit weiter zu poltern.
"Avalos..." Sie flüsterte seinen Namen beinahe, und ihr Gesicht war wieder gerötet, wobei sie sich nicht sicher war von welcher Aufregung das kam. Sie wußte nur wenn er sie auslassen würde würden ihre Knie nachgeben. Die stelle wo er sie festhielt brannte wie Feuer auf der Haut, aber dennoch wünschte sie, er würde sie niemals mehr loslassen.
Dann blickte sie in seine Augen und jegliches Zeitgefühl verließ sie.
Plötzlich nahm sie ihre Umgebung aber genauso schnell wieder wahr, wie sie diese vergessen hatte... so als würde man ein Pferdegespann aus dem Stand in den Jagdgalopp antreiben.
"Wie? Was? Attentat? Du meine Güte - wer hat Euch was getan? Seid Ihr verletzt?"
"OH..." sie riß die Augen auf. Er meinte gar nicht sich... er meinte Valkia. Ihr Teint erinnerte nun an überreife Kirschen, da sich die Röte um einiges verstärkte als sie ihren Fehler bemerkte.
"Dem Erbauer sei Dank, ihr seid hier!" Mit kurzen Worten informierte sie ihn, was hier in den letzten paar Minuten vorgefallen ist. Vom Geständnis der Magierin bis hin zu Jules Flucht und Valkias zusammenbruch.
"Avalos..." Sie flüsterte seinen Namen beinahe, und ihr Gesicht war wieder gerötet, wobei sie sich nicht sicher war von welcher Aufregung das kam. Sie wußte nur wenn er sie auslassen würde würden ihre Knie nachgeben. Die stelle wo er sie festhielt brannte wie Feuer auf der Haut, aber dennoch wünschte sie, er würde sie niemals mehr loslassen.
Dann blickte sie in seine Augen und jegliches Zeitgefühl verließ sie.
Plötzlich nahm sie ihre Umgebung aber genauso schnell wieder wahr, wie sie diese vergessen hatte... so als würde man ein Pferdegespann aus dem Stand in den Jagdgalopp antreiben.
"Wie? Was? Attentat? Du meine Güte - wer hat Euch was getan? Seid Ihr verletzt?"
"OH..." sie riß die Augen auf. Er meinte gar nicht sich... er meinte Valkia. Ihr Teint erinnerte nun an überreife Kirschen, da sich die Röte um einiges verstärkte als sie ihren Fehler bemerkte.
"Dem Erbauer sei Dank, ihr seid hier!" Mit kurzen Worten informierte sie ihn, was hier in den letzten paar Minuten vorgefallen ist. Vom Geständnis der Magierin bis hin zu Jules Flucht und Valkias zusammenbruch.
Modifié par Bellandyrs, 21 février 2010 - 09:02 .
#482
Posté 21 février 2010 - 09:00
ihr körper lag immer noch bewusstlos auf dem boden, aber ihr geist war ganz wo anders und zwar im nichts ihr hatte jemand etwas über eine magische verbindung geschickt sie wusste nicht wer er oder sie war aber es war ein dämon das war klar
" nun was würdest du davon halten wenn ich deinen körper übernehmen würde weib ich habe nur auf den passenden zeitpunkt gewartet das deine kräfte nachlassen, oder warum glaubst du sind deine kräfte nach und nach verschwunden ??? " meine der dämon
"was ?? ............das warst du, aber wie ist das möglich ? " musste valkia mit entsetzen feststellen
" nun es ist doch so ihr habt damals schon in der großen schlacht um ferelden zu viel eurer magischen reserven benutzt so ist es für mich seid längerer zeit ein leichtes euch eure macht zu klauen "
der dämon began laut zu lachen und wollte von ihrem körper besitz ergreifen
ihr körper windete sich vor schmerzen und sie konnte nichts dagegen unternehmen
" nun was würdest du davon halten wenn ich deinen körper übernehmen würde weib ich habe nur auf den passenden zeitpunkt gewartet das deine kräfte nachlassen, oder warum glaubst du sind deine kräfte nach und nach verschwunden ??? " meine der dämon
"was ?? ............das warst du, aber wie ist das möglich ? " musste valkia mit entsetzen feststellen
" nun es ist doch so ihr habt damals schon in der großen schlacht um ferelden zu viel eurer magischen reserven benutzt so ist es für mich seid längerer zeit ein leichtes euch eure macht zu klauen "
der dämon began laut zu lachen und wollte von ihrem körper besitz ergreifen
ihr körper windete sich vor schmerzen und sie konnte nichts dagegen unternehmen
#483
Posté 21 février 2010 - 09:00
ihr körper lag immer noch bewusstlos auf dem boden, aber ihr geist war ganz wo anders und zwar im nichts ihr hatte jemand etwas über eine magische verbindung geschickt sie wusste nicht wer er oder sie war aber es war ein dämon das war klar
" nun was würdest du davon halten wenn ich deinen körper übernehmen würde weib ich habe nur auf den passenden zeitpunkt gewartet das deine kräfte nachlassen, oder warum glaubst du sind deine kräfte nach und nach verschwunden ??? " meine der dämon
"was ?? ............das warst du, aber wie ist das möglich ? " musste valkia mit entsetzen feststellen
" nun es ist doch so ihr habt damals schon in der großen schlacht um ferelden zu viel eurer magischen reserven benutzt so ist es für mich seid längerer zeit ein leichtes euch eure macht zu klauen "
der dämon began laut zu lachen und wollte von ihrem körper besitz ergreifen
ihr körper windete sich vor schmerzen und sie konnte nichts dagegen unternehmen
" nun was würdest du davon halten wenn ich deinen körper übernehmen würde weib ich habe nur auf den passenden zeitpunkt gewartet das deine kräfte nachlassen, oder warum glaubst du sind deine kräfte nach und nach verschwunden ??? " meine der dämon
"was ?? ............das warst du, aber wie ist das möglich ? " musste valkia mit entsetzen feststellen
" nun es ist doch so ihr habt damals schon in der großen schlacht um ferelden zu viel eurer magischen reserven benutzt so ist es für mich seid längerer zeit ein leichtes euch eure macht zu klauen "
der dämon began laut zu lachen und wollte von ihrem körper besitz ergreifen
ihr körper windete sich vor schmerzen und sie konnte nichts dagegen unternehmen
#484
Posté 21 février 2010 - 09:07
Die Zwergin verhielt sich komisch.
Und dass ihr die ungezügelte Mordlust in seinen grün brennenden Augen nicht auffiel, war merkwürdig.
Er hatte Lust zu töten, um das zu kaschieren, was er in sich selbst nicht töten könnte.
"Was ist hier geschehen?!" Er hasste es, die Kontrolle zu verlieren.
Statt auf eine Antwort zu warten ließ er sie los, sie taumelte einen Schritt zurück und blickte ihn weiterhin unverwandt an.
Mit drei schnellen Schritten war er bei Valkia und drehte sie um. Auf ihrer Brust hatte sich ein blutiges Pentagramm - ein Bannkreis - gebildet.
Das Blut quoll nicht durch die Haut, sondern durch das Fleisch selber... Haut war den Stellen nicht mehr vorhanden, einfach aufgelöst durch die magische Entladung.
"Fluch. Sie wirds überleben, aber wie es scheint hat sie entweder ein Widergänger mit einem Bann belegt, der ihre Lebensesse aufsaugt und ihm Leben einhaucht oder...
Ein Blutmagier wars. Sollte letzteres der Fall sein, wird sie sich am Punkt zwischen Tod und Leben ins Nichts abgleiten und einem Dämon Gestalt geben - ob sie will oder nicht. Scheusale sind mächtige Gegner.
Normalerweise würde ich sie jetzt einfach liegen lassen oder sie töten - Nur zur Sicherheit."
Er stand wieder auf.
"Ruhe. Und viel davon. Außerdem magische Behandlung. Irvin kann das in die Wege leiten.
Aber mit nehmen werde ich sie nicht. Zu großes Sicherheitsrisiko. Und sie zum Turm zu schaffen... Bis dahin ist die Passstraße nach Orzammar unpassierbar. "
Er stand wieder auf.
"Bellandrys? BELLANDRYS!!!
Steht nicht herum und gafft, sondern holt Heiler und irgendjemand Offiziellen!"
Er wandte sich um und erblickte eine schreckensbleiche Lyna, die nur in ein paar Handtüchern eingewickelt im Türrahmen stand. Schreckensbleich und mit Entsetzen in den Augen.... Die Narbe an ihrem Hals, von Ohr zu Ohr, sah man überdeutlich. Er schenkte ihr ein gewinnendes Lächeln.
"Ihr erkältet euch noch, werte Dame - dürfte ich vorschlagen, euch etwas anderes anzuziehen? Man sieht durch den nassen Stoff mehr, als ihr zu verbergen sucht." Er grinste noch anzüglicher
Es war nicht so, dass er sie unattraktiv fand... Aber für so etwas hatte er weder Zeit noch Muße.
Und dass ihr die ungezügelte Mordlust in seinen grün brennenden Augen nicht auffiel, war merkwürdig.
Er hatte Lust zu töten, um das zu kaschieren, was er in sich selbst nicht töten könnte.
"Was ist hier geschehen?!" Er hasste es, die Kontrolle zu verlieren.
Statt auf eine Antwort zu warten ließ er sie los, sie taumelte einen Schritt zurück und blickte ihn weiterhin unverwandt an.
Mit drei schnellen Schritten war er bei Valkia und drehte sie um. Auf ihrer Brust hatte sich ein blutiges Pentagramm - ein Bannkreis - gebildet.
Das Blut quoll nicht durch die Haut, sondern durch das Fleisch selber... Haut war den Stellen nicht mehr vorhanden, einfach aufgelöst durch die magische Entladung.
"Fluch. Sie wirds überleben, aber wie es scheint hat sie entweder ein Widergänger mit einem Bann belegt, der ihre Lebensesse aufsaugt und ihm Leben einhaucht oder...
Ein Blutmagier wars. Sollte letzteres der Fall sein, wird sie sich am Punkt zwischen Tod und Leben ins Nichts abgleiten und einem Dämon Gestalt geben - ob sie will oder nicht. Scheusale sind mächtige Gegner.
Normalerweise würde ich sie jetzt einfach liegen lassen oder sie töten - Nur zur Sicherheit."
Er stand wieder auf.
"Ruhe. Und viel davon. Außerdem magische Behandlung. Irvin kann das in die Wege leiten.
Aber mit nehmen werde ich sie nicht. Zu großes Sicherheitsrisiko. Und sie zum Turm zu schaffen... Bis dahin ist die Passstraße nach Orzammar unpassierbar. "
Er stand wieder auf.
"Bellandrys? BELLANDRYS!!!
Steht nicht herum und gafft, sondern holt Heiler und irgendjemand Offiziellen!"
Er wandte sich um und erblickte eine schreckensbleiche Lyna, die nur in ein paar Handtüchern eingewickelt im Türrahmen stand. Schreckensbleich und mit Entsetzen in den Augen.... Die Narbe an ihrem Hals, von Ohr zu Ohr, sah man überdeutlich. Er schenkte ihr ein gewinnendes Lächeln.
"Ihr erkältet euch noch, werte Dame - dürfte ich vorschlagen, euch etwas anderes anzuziehen? Man sieht durch den nassen Stoff mehr, als ihr zu verbergen sucht." Er grinste noch anzüglicher
Es war nicht so, dass er sie unattraktiv fand... Aber für so etwas hatte er weder Zeit noch Muße.
#485
Posté 21 février 2010 - 09:25
Lyna sah an sich hinunter und huschte dann mit knallrotem Kopf weg. Auch das noch!
Die kleine Nug rannte hinter ihr her, belustigt und immer wieder auf den Boden fallend. Ja, auch das Laufen will gelernt sein.
Zurück im Badezimmer zwang sie sich in ihre Rüstung, trocknete das Haar und band es sich zu einem bequemen Pferdeschwanz. Alle anderen Frisuren hätten sie beim Kämpfen nur gestört.
Sie wischte mit einer Hand den Dampf von der Spiegeloberfläche und betrachtete nachdenklich ihr Ebenbild. Nach einigen Sekunden hielt sie es nicht mehr aus und wandte den Blick ab... die hässliche Narbe entstellte sie. Einst hielt sie sich für hübsch, aber mit diesem Schnitt hat der Dämon sie fürs Leben gezeichnet. Sie wischte sich verstohlen ein paar Tränen aus den Augen, ehe sie wieder aus dem Zimmer trat. Jetzt war nicht der richtige Moment für Eitelkeit.
Die kleine Nug rannte hinter ihr her, belustigt und immer wieder auf den Boden fallend. Ja, auch das Laufen will gelernt sein.
Zurück im Badezimmer zwang sie sich in ihre Rüstung, trocknete das Haar und band es sich zu einem bequemen Pferdeschwanz. Alle anderen Frisuren hätten sie beim Kämpfen nur gestört.
Sie wischte mit einer Hand den Dampf von der Spiegeloberfläche und betrachtete nachdenklich ihr Ebenbild. Nach einigen Sekunden hielt sie es nicht mehr aus und wandte den Blick ab... die hässliche Narbe entstellte sie. Einst hielt sie sich für hübsch, aber mit diesem Schnitt hat der Dämon sie fürs Leben gezeichnet. Sie wischte sich verstohlen ein paar Tränen aus den Augen, ehe sie wieder aus dem Zimmer trat. Jetzt war nicht der richtige Moment für Eitelkeit.
Modifié par govi1, 21 février 2010 - 09:40 .
#486
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 09:34
Guest_Juleiila_*
Als Jule draußen auf der Bank saß, und sich wieder beruhigte viel ihr plötzlich was ein. Scheiße, dachte sie sich. Lyna ! Oh nein was hatte Jule jetzt wieder angestellt. Sie machte es den anderen mit ihrem Verhalten nicht leicht, Lyna wird bestimmt enttäuscht sein, nein nicht Lyna, sondern meine Schwester. Umso schlimmer das Jule sie ignoriert hatte, aufgrund der Blutmagierin.
Sie lief los, zurück in Bellas anwesen, ignorierte alles und lief ins Badezimmer. Dort sah sie ihre Schwester, mit Tränen im Gesicht. Nein, Warum weinte sie ? Jetzt fühlte sich Jule noch schlimmer als zuvor. Sie machte wirklich alles Falsch.
"Schwester?, was ist los? warum weint ihr?" sagte sie voller mitleid. Dann versuchte sie ihr in die Augen zu schauen, und seuftzte "Es tut mir so unendlich leid, aber ich musste in dem Moment mit mir Kämpfen, es tut mir so schrecklich leid." Dann nahm sie Lyna in die arme, und wartete was passieren würde....
Sie lief los, zurück in Bellas anwesen, ignorierte alles und lief ins Badezimmer. Dort sah sie ihre Schwester, mit Tränen im Gesicht. Nein, Warum weinte sie ? Jetzt fühlte sich Jule noch schlimmer als zuvor. Sie machte wirklich alles Falsch.
"Schwester?, was ist los? warum weint ihr?" sagte sie voller mitleid. Dann versuchte sie ihr in die Augen zu schauen, und seuftzte "Es tut mir so unendlich leid, aber ich musste in dem Moment mit mir Kämpfen, es tut mir so schrecklich leid." Dann nahm sie Lyna in die arme, und wartete was passieren würde....
#487
Posté 21 février 2010 - 09:45
Lyna erwiderte die Umarmung herzhaft. Also war doch alles in Ordnung, das erleichtere sie.
"Ach ist schon gut", lächelte sie, "ich hatte mich nur vergessen gefühlt... alleine in dieser Stadt. Und als ich Euch endlich getroffen habe... nun ja, habt Ihr mich nicht einmal angesehen." Sie löste sich von Jule.
"Und ich weine nicht... ich... ich habe nur gerade geduscht", log sie und ihre Wangen verfärbten sich rot ob der Lüge. Anscheinend war Jule wirklich aufgewühlt, sie konnte ihr nicht noch ihre persönlichen Probleme anlasten.
"Ihr musstet mit Euch kämpfen? Wie meint Ihr das, ist etwas nicht in Ordnung?", fragte sie besorgt.
"Ach ist schon gut", lächelte sie, "ich hatte mich nur vergessen gefühlt... alleine in dieser Stadt. Und als ich Euch endlich getroffen habe... nun ja, habt Ihr mich nicht einmal angesehen." Sie löste sich von Jule.
"Und ich weine nicht... ich... ich habe nur gerade geduscht", log sie und ihre Wangen verfärbten sich rot ob der Lüge. Anscheinend war Jule wirklich aufgewühlt, sie konnte ihr nicht noch ihre persönlichen Probleme anlasten.
"Ihr musstet mit Euch kämpfen? Wie meint Ihr das, ist etwas nicht in Ordnung?", fragte sie besorgt.
#488
Posté 21 février 2010 - 09:48
Als Avalos sie auslies, taumelte sie zurück. Was er sagte rauschte nur an ihr vorbei, ihr Körper war mit zuviel Adrenalin vollgepumpt.
Sie wurde erst wieder aus ihrem tranceartigen Zustand gerissen als er sie anherrschte. Sie konnte kaum glauben dass er - schon wieder - diesen verdammten Befehlston anschlug.
Ein einfaches: "Bellandrys die Zeit drängt, bitte holt Heiler und jemand Offiziellen" und sie wäre dieser Bitte sofort gefolgt. Andererseits schwebte Valkia trotzdem in höchster Gefahr, und Eile tat Not.
Als sie dann sah wie er Lyna äußerst interessiert mit seinen Blicken auszog war es beinahe um ihre Fassung geschehen. Wieder setzte ihr Herz aus, und ihre Hand ballte sich kurz zur Faust, nur um sie gleich wieder zu öffnen. Es kostete sie das letzte bischen Kraft, nicht auf Avalos zu stürmen und ihm eine saftige Tracht Prügel zu verabreichen, egal ob sie das Echo vertragen würde oder nicht.
Sie wollte gar nichts mehr sehen - dieser anzüglicher Blick! ... er würde sie in ihre Träume verfolgen das wußte sie. Sie stürzte aus dem Zimmer, schlug die Tür mit aller Kraft hinter sich zu und rannte zur Haustür als wäre der Erzdämon persönlich hinter ihr her. Ihr wurde bewußt dass sie eifersüchtig war. Auch das noch! Aber endlich hatte sie Klarheit was ihre Gefühle zu ihm betraf. Sie hatte sich in diesen verdammten Hurensohn doch tatsächlich bis über beide Ohren verliebt.
Das beruhigte sie jedoch weniger als dass es ihre Wut noch mehr nährte.
Sie passierte die Haustür, welche sie mit ähnlicher Wucht zuknallen ließ wie zuvor die Stubentür und rannte weiter zum Palast. Dabei dachte sie aus den Augenwinkeln eine Person die Jule ähnelte zu sehen - war es Jule? Sie hastete weiter und kam in Rekordzeit und mit zornesrotem Kopf im Palast an.
Sie herrschte die Wachen an:
"Meldet mich sofort dem König, und wenn ein Paragon persönlich bei im sitzt, es ist mir egal, es eilt!!"
Der Wache klappte das Kiefer herunter. So hatte er die Schwägerin der Herrschers noch nie erlebt und machte sich ernsten Schrittes auf den Weg: "Jawohl Mylady.."
Bella dauerte dies viel zu lange, so setzte sie zu ihrem nächsten Spurt an und überholte die Wache. "Tschuldigung, aber es eilt wirklich" ließ sie den verdutzten Zwerg hinter sich und riss die Türen zum Thronsaal auf. Weder nach rechts oder links grüssend drängelte sie sich zum König vor und unterbrach die Unterhaltung die er gerade führte.
"Bellandrys, meine Teuerste, was ist geschehen? Ihr seid ja ganz aufgelöst" Er nickte entschuldigend in die Runde, nahm Bella am Arm und führte sie in seine privaten Gemächer.
Dort konnte sie endlich ihr Bitte loslassen, dass sie eine Eskorte brauchte für den Transport zum Turm, klärte den Herrscher auf dass eine Blutmagierin um ihr Leben kämpfte, ausgerechnet in Bellandrys Anwesen. Oder er vorab Boten zu Irvin schicken sollte und Heiler zu Valkia...
Sie brachte alles unzusammenhängend raus, ihr Atem ging unruhig und stockweise, und zuletzt meinte sie nur noch als sie die undurchdringliche Miene des Königs sah, die nicht darauf schließen ließ, ob er helfen würde:
"Ihr wißt dass Ihr nicht da wärt wo Ihr jetzt seid wenn Ich Euch nicht schon einmal Euren verdammten Hintern gerettet hätte bei einer Straßen-Rauferei als Ihr noch ein Jugendlicher wart. Also, es wird Zeit Eure Schuld zu begleichen!"
Der König sah Bellandrys an:
"Ihr seid meine Schwägerin, Ihr braucht mir nicht zu drohen. Ich werde sofort alles nötige veranlassen. Die Heiler die sich momentan im Kräuterzimmer befinden werden in spätestens 30 Minuten in Eurem Anwesen sein. Ihr könnt Euch auf mich verlassen Bellandrys... und nun geht nach Hause und beruhigt Euch, im Namen aller Paragons."
Als die Tür hinter ihm zuviel zitterten Bella die Knie. Langsam und innerlich völlig durcheinander begann sie ihren Heimweg.
Sie wurde erst wieder aus ihrem tranceartigen Zustand gerissen als er sie anherrschte. Sie konnte kaum glauben dass er - schon wieder - diesen verdammten Befehlston anschlug.
Ein einfaches: "Bellandrys die Zeit drängt, bitte holt Heiler und jemand Offiziellen" und sie wäre dieser Bitte sofort gefolgt. Andererseits schwebte Valkia trotzdem in höchster Gefahr, und Eile tat Not.
Als sie dann sah wie er Lyna äußerst interessiert mit seinen Blicken auszog war es beinahe um ihre Fassung geschehen. Wieder setzte ihr Herz aus, und ihre Hand ballte sich kurz zur Faust, nur um sie gleich wieder zu öffnen. Es kostete sie das letzte bischen Kraft, nicht auf Avalos zu stürmen und ihm eine saftige Tracht Prügel zu verabreichen, egal ob sie das Echo vertragen würde oder nicht.
Sie wollte gar nichts mehr sehen - dieser anzüglicher Blick! ... er würde sie in ihre Träume verfolgen das wußte sie. Sie stürzte aus dem Zimmer, schlug die Tür mit aller Kraft hinter sich zu und rannte zur Haustür als wäre der Erzdämon persönlich hinter ihr her. Ihr wurde bewußt dass sie eifersüchtig war. Auch das noch! Aber endlich hatte sie Klarheit was ihre Gefühle zu ihm betraf. Sie hatte sich in diesen verdammten Hurensohn doch tatsächlich bis über beide Ohren verliebt.
Das beruhigte sie jedoch weniger als dass es ihre Wut noch mehr nährte.
Sie passierte die Haustür, welche sie mit ähnlicher Wucht zuknallen ließ wie zuvor die Stubentür und rannte weiter zum Palast. Dabei dachte sie aus den Augenwinkeln eine Person die Jule ähnelte zu sehen - war es Jule? Sie hastete weiter und kam in Rekordzeit und mit zornesrotem Kopf im Palast an.
Sie herrschte die Wachen an:
"Meldet mich sofort dem König, und wenn ein Paragon persönlich bei im sitzt, es ist mir egal, es eilt!!"
Der Wache klappte das Kiefer herunter. So hatte er die Schwägerin der Herrschers noch nie erlebt und machte sich ernsten Schrittes auf den Weg: "Jawohl Mylady.."
Bella dauerte dies viel zu lange, so setzte sie zu ihrem nächsten Spurt an und überholte die Wache. "Tschuldigung, aber es eilt wirklich" ließ sie den verdutzten Zwerg hinter sich und riss die Türen zum Thronsaal auf. Weder nach rechts oder links grüssend drängelte sie sich zum König vor und unterbrach die Unterhaltung die er gerade führte.
"Bellandrys, meine Teuerste, was ist geschehen? Ihr seid ja ganz aufgelöst" Er nickte entschuldigend in die Runde, nahm Bella am Arm und führte sie in seine privaten Gemächer.
Dort konnte sie endlich ihr Bitte loslassen, dass sie eine Eskorte brauchte für den Transport zum Turm, klärte den Herrscher auf dass eine Blutmagierin um ihr Leben kämpfte, ausgerechnet in Bellandrys Anwesen. Oder er vorab Boten zu Irvin schicken sollte und Heiler zu Valkia...
Sie brachte alles unzusammenhängend raus, ihr Atem ging unruhig und stockweise, und zuletzt meinte sie nur noch als sie die undurchdringliche Miene des Königs sah, die nicht darauf schließen ließ, ob er helfen würde:
"Ihr wißt dass Ihr nicht da wärt wo Ihr jetzt seid wenn Ich Euch nicht schon einmal Euren verdammten Hintern gerettet hätte bei einer Straßen-Rauferei als Ihr noch ein Jugendlicher wart. Also, es wird Zeit Eure Schuld zu begleichen!"
Der König sah Bellandrys an:
"Ihr seid meine Schwägerin, Ihr braucht mir nicht zu drohen. Ich werde sofort alles nötige veranlassen. Die Heiler die sich momentan im Kräuterzimmer befinden werden in spätestens 30 Minuten in Eurem Anwesen sein. Ihr könnt Euch auf mich verlassen Bellandrys... und nun geht nach Hause und beruhigt Euch, im Namen aller Paragons."
Als die Tür hinter ihm zuviel zitterten Bella die Knie. Langsam und innerlich völlig durcheinander begann sie ihren Heimweg.
#489
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 09:49
Guest_Juleiila_*
Jule sah wie rot Lyna wurde, als sie sagte sie würde nicht weinen. Dann legte Jule ihre hände auf Lynas schultern. "Was ist los, schwester." fragte sie voller wärme und herzigkeit.
Dann wante sie ein. "Meine Probleme können warten, ich erzähle es nachher. Aber jetzt da wir schonmal hier alleine sind möchte ich wissen was mit euch los ist." Dann schaute sie ihr nochmal tief in die Augen, und hoffte das Lyna ihr soweit vertrauen würde, um es ihr zu erzählen.
Dann wante sie ein. "Meine Probleme können warten, ich erzähle es nachher. Aber jetzt da wir schonmal hier alleine sind möchte ich wissen was mit euch los ist." Dann schaute sie ihr nochmal tief in die Augen, und hoffte das Lyna ihr soweit vertrauen würde, um es ihr zu erzählen.
#490
Posté 21 février 2010 - 09:53
Lyna wich dem Blick aus, das Rot auf ihren Wangen wurde ein Spur dunkler. Sie war es nicht gewohnt zu lügen.
"Ach... es ist nur... ich", sie zögerte. Sie konnte ihr wohl kaum sagen, wie sehr sie sich von dieser Narbe entstellt fühlte. Sie blickte wieder in den Spiegel. Wie hässlich die Spur an ihrer Kehle doch war... in diesem Moment sprang das Nug-Baby auf die Füsse von Jule und rannte im Kreis um sie herum.
"Das ist das Problem", improvisierte Lyna, "man hat mir diese Nug gegebn. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich mich um das Tier kümmern soll.
"Ach... es ist nur... ich", sie zögerte. Sie konnte ihr wohl kaum sagen, wie sehr sie sich von dieser Narbe entstellt fühlte. Sie blickte wieder in den Spiegel. Wie hässlich die Spur an ihrer Kehle doch war... in diesem Moment sprang das Nug-Baby auf die Füsse von Jule und rannte im Kreis um sie herum.
"Das ist das Problem", improvisierte Lyna, "man hat mir diese Nug gegebn. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich mich um das Tier kümmern soll.
#491
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 10:00
Guest_Juleiila_*
Jule schaute auf den Boden, und beachtete den für sie hässlich aussehenden Nug erstgar nicht.
Mit immernoch gesenktem Kopf sagte sie. "In ordnung, ihr wollt nicht reden. Ich sehe es." Sie seufzte
"Lasst es mich wissen, wenn ihr reden wollt."
Betrübt verließ sie das Badezimmer, machte die Tür hinter sich zu und Lehnte sich an die Massive Steinwand. Besteht dieses Leben nur aus Kriesen?? Sie schloss die Augen und lehnte immer noch an der Mauer....
Mit immernoch gesenktem Kopf sagte sie. "In ordnung, ihr wollt nicht reden. Ich sehe es." Sie seufzte
"Lasst es mich wissen, wenn ihr reden wollt."
Betrübt verließ sie das Badezimmer, machte die Tür hinter sich zu und Lehnte sich an die Massive Steinwand. Besteht dieses Leben nur aus Kriesen?? Sie schloss die Augen und lehnte immer noch an der Mauer....
Modifié par Juleiila, 21 février 2010 - 10:00 .
#492
Posté 21 février 2010 - 10:04
Lyna seufzte. Sie hatte schon immer ihre Probleme gehabt, sich jemanden anzuvertrauen. Vielleicht war es endlich Zeit, dieses Verhalten aufzugeben.
Sie nahm ihr neues Haustier in die Arme und trat nach aussen, wo sie Jule antraf. "Verzeiht mir", sagte sie und lehnte sich neben ihr an die Mauer. "Aber was ist denn bloss los mit Euch? Hat es etwas mit Valkia zu tun?" Immerhin lag diese halbtot am Boden im Raum nebenan.
"Ich habe sie bewusstlos gesehen... Bella und Avalos kümmern sich im Moment um sie."
Sie nahm ihr neues Haustier in die Arme und trat nach aussen, wo sie Jule antraf. "Verzeiht mir", sagte sie und lehnte sich neben ihr an die Mauer. "Aber was ist denn bloss los mit Euch? Hat es etwas mit Valkia zu tun?" Immerhin lag diese halbtot am Boden im Raum nebenan.
"Ich habe sie bewusstlos gesehen... Bella und Avalos kümmern sich im Moment um sie."
#493
Posté 21 février 2010 - 10:06
Seine Gedanken rasten. Das war garnicht gut. Überhaupt nicht. Am einfachsten wäre es nach wie vor ihr seinen Dolch in die Brust zu rammen um das Problem zu beseitigen. Aber das würde die Moral hier deutlich wanken lassen. Verzwickte Situation.
Die Heiler trafen endlich ein. Noch bevor sie ihn begrüßen konnten, fuhr er ihnen über den Mond.
"Amarill und Minze auf die Wunde. Aufgeweicht. Am besten mit gebundenem Lyrium in Elfenkrautöl. Das ist eine magische Verletzung, das Lyrium wird den Schleier kurzzeitig verstärken. Es eilt.
Sobald sie stabilisiert ist, organisiert eine Eskorte von mindestens 20 Zwergenkriegern und eine Bahre. Sie muss umgehend zum Turm der Magi. Irvin weiß was zu tun ist, wenn er sie erblickt. Und jetzt eilt!"
Mit wehendem Mantel machte er kehrt und ließ die langsam Sterbende zurück. Er ging zurück in den Versammlungsraum und herschte einen Diener an, alle Anwesenden zu versammeln. Schnell, wenn ihm sein Leben lieb war.
Es blieb keine Zeit mehr.
Die Heiler trafen endlich ein. Noch bevor sie ihn begrüßen konnten, fuhr er ihnen über den Mond.
"Amarill und Minze auf die Wunde. Aufgeweicht. Am besten mit gebundenem Lyrium in Elfenkrautöl. Das ist eine magische Verletzung, das Lyrium wird den Schleier kurzzeitig verstärken. Es eilt.
Sobald sie stabilisiert ist, organisiert eine Eskorte von mindestens 20 Zwergenkriegern und eine Bahre. Sie muss umgehend zum Turm der Magi. Irvin weiß was zu tun ist, wenn er sie erblickt. Und jetzt eilt!"
Mit wehendem Mantel machte er kehrt und ließ die langsam Sterbende zurück. Er ging zurück in den Versammlungsraum und herschte einen Diener an, alle Anwesenden zu versammeln. Schnell, wenn ihm sein Leben lieb war.
Es blieb keine Zeit mehr.
#494
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 10:13
Guest_Juleiila_*
Irgendwie freute sich Jule innerlich das sich jemand zu ihr gesellte, an diese Mauer. Das hatte schon was besonderes. Vieleicht sollte Jule der Mauer einen Namen geben, Mauer der Trauer. Das würde passen, und reimen würde es sich auch noch. Dann blickte sie Lyna an.
Ihr atem hielt inne. "Bitte was?" fragte sie. "Valkia liegt bewusstlos am Boden?" Ihr Gesicht wurde wieder Blass.
Jule hätte zugerne nachgeschaut, um zu sehen wie es ihr ging. Aber dieses verlangen, sie zu töten, würde noch viel stärker werden, jetz da sie Hilflos am Boden lag. Auch wenn sie ihr nichts Böses wollte. Ihr Vater hat ihr immer Gesagt, Blutmagie ist das Böse, und müsse vernichtet werden, seitdem tötete sie jeden Blutmagier der ihr über den Weg lief. Aber bei Valkia wollte sie sich wirklich zusammenreissen, es kostete Jule sämtliche Kräfte, das verlangen zu unterdrücken.
Und wieder Blickte sie nach oben und betete. "Oh Erbauer, was soll ich nur tun?"...
Ihr atem hielt inne. "Bitte was?" fragte sie. "Valkia liegt bewusstlos am Boden?" Ihr Gesicht wurde wieder Blass.
Jule hätte zugerne nachgeschaut, um zu sehen wie es ihr ging. Aber dieses verlangen, sie zu töten, würde noch viel stärker werden, jetz da sie Hilflos am Boden lag. Auch wenn sie ihr nichts Böses wollte. Ihr Vater hat ihr immer Gesagt, Blutmagie ist das Böse, und müsse vernichtet werden, seitdem tötete sie jeden Blutmagier der ihr über den Weg lief. Aber bei Valkia wollte sie sich wirklich zusammenreissen, es kostete Jule sämtliche Kräfte, das verlangen zu unterdrücken.
Und wieder Blickte sie nach oben und betete. "Oh Erbauer, was soll ich nur tun?"...
#495
Posté 21 février 2010 - 10:19
So schnell sie vorhin den Weg zum Palast zurückgelegt hatte, so langsam schlenderte sie zurück. Sie mußte innerlich ein wenig zur Ruhe kommen bevor sie den anderen unter die Augen trat, sonst würden ihre Gefährten sofort wissen wie es um sie stand. Und ob sie sich soweit in der Gewalt hatte nicht doch noch Avalos ein paar Maulschellen zu verpassen... das wagte sie im Moment zu bezweifeln.
Immer wieder blieb sie stehen und blickte auf die Statuen, die in den Stein gemeisselt waren. So mächtig, so erhaben... verträumt schlenderte sie auf eine davon zu und legte ihre Stirn an den kühlen Stein. Wieder schien für Bellandrys die Zeit still zu stehen. Aus den Augenwinkeln sah sie eine Abordnung der Heiler schnellen Schrittes an ihr vorbeilaufen.
Sie blickte auf die Lava, die sich träge wenige meter schräg unter ihr vorbei schlängelte. Der Fluss der Zeit... man geht zum Stein zurück wenn die Zeit abgelaufen ist. Es hatte etwas beruhigendes an sich die Lava zu beobachten.
Tief seufzte Bellandrys auf und hob den Kopf. Dabei blickte sie die Statue an, auf der sie sich abgekühlt hatte... es war der erste Aeducan, Paragon der Kriegerkaste. Es schien ihr, als wäre dies ein Zeichen gewesen, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Für Ferelden, für Orzammar, und nicht zuletzt - für ihr Glück.
Sie kniete vor dem Paragon nieder und berührte nochmal mit der Stirn den Stein. Diesesmal allerdings den Boden unter ihren Füssen, und sie hatte sich ihrer Heimat nie so verbunden gefühlt wie in diesem Moment.
Als sie sich wieder erhob straffte sie die Schultern, holte tief Luft und ging zurück in ihr Anwesen, jetzt mit ihrem gewohnt festen Schritt.
Immer wieder blieb sie stehen und blickte auf die Statuen, die in den Stein gemeisselt waren. So mächtig, so erhaben... verträumt schlenderte sie auf eine davon zu und legte ihre Stirn an den kühlen Stein. Wieder schien für Bellandrys die Zeit still zu stehen. Aus den Augenwinkeln sah sie eine Abordnung der Heiler schnellen Schrittes an ihr vorbeilaufen.
Sie blickte auf die Lava, die sich träge wenige meter schräg unter ihr vorbei schlängelte. Der Fluss der Zeit... man geht zum Stein zurück wenn die Zeit abgelaufen ist. Es hatte etwas beruhigendes an sich die Lava zu beobachten.
Tief seufzte Bellandrys auf und hob den Kopf. Dabei blickte sie die Statue an, auf der sie sich abgekühlt hatte... es war der erste Aeducan, Paragon der Kriegerkaste. Es schien ihr, als wäre dies ein Zeichen gewesen, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Für Ferelden, für Orzammar, und nicht zuletzt - für ihr Glück.
Sie kniete vor dem Paragon nieder und berührte nochmal mit der Stirn den Stein. Diesesmal allerdings den Boden unter ihren Füssen, und sie hatte sich ihrer Heimat nie so verbunden gefühlt wie in diesem Moment.
Als sie sich wieder erhob straffte sie die Schultern, holte tief Luft und ging zurück in ihr Anwesen, jetzt mit ihrem gewohnt festen Schritt.
Modifié par Bellandyrs, 21 février 2010 - 10:34 .
#496
Posté 21 février 2010 - 10:20
Lyna öffnete den Mund, um etwas zu sagen, als ein schweissüberströmter Zwerg zu ihnen gerannt kam und sich erschöpft am Türrahmen stützte.
"Schnell", keuchte er, "der... Herr.... lässt... nach Euch rufen." Der Zwerg fächelte sich mit der Hand Luft zu, röchelte und warf ihnen ein flehenden Blick zu. "Bitte... der Herr... versteht keinen Spass."
Lyna verstand, dass er Avalos meinte und nickte. Es hörte sich nach etwas Wichtigem an, vielleicht eine Planänderung.
"Lass uns gehen. Wir können später reden", meinte sie zu Jule.
"Schnell", keuchte er, "der... Herr.... lässt... nach Euch rufen." Der Zwerg fächelte sich mit der Hand Luft zu, röchelte und warf ihnen ein flehenden Blick zu. "Bitte... der Herr... versteht keinen Spass."
Lyna verstand, dass er Avalos meinte und nickte. Es hörte sich nach etwas Wichtigem an, vielleicht eine Planänderung.
"Lass uns gehen. Wir können später reden", meinte sie zu Jule.
#497
Guest_Juleiila_*
Posté 21 février 2010 - 10:24
Guest_Juleiila_*
Als der Zwerg ihnen sagte das der Herr -das war da das lustige, der Herr, sie lachte - nach ihr und Lyna rufen lies dachte sie sich, nicht schon wieder. Also ging sie in die Wohnstube, und setzte sich auf den Stuhl, auf dem sie auch am Vorabend saß.
#498
Posté 21 février 2010 - 10:46
Nach und nach trafen sie alle ein.
Jule, Lyna, Allie und zuletzt Bellandrys - Letztere wirkte aufgekratzt und hibbelig.
"Ich habe euch rufen lassen, um mehrere Dinge zu erötern."
Er beugte sich das Pergament, dass auf dem steinernen Tisch vor ihm lag.
Das sind die Wegpläne der tiefen Wege - Die Route, die wir nehmen werden.
Die Karte habe ich selbst angefertigt, das muss gut und gerne mehrere hundert Jahre zurückliegen.
Sie werden teilweise eingestürzt sein, geflutet und zerklüftet. Deswegen die viele Ausrüstung, die wir mitnehmen werden.
Seile, um uns abzusichern, vorallen wenn wir uns über brüchiges Gestein bewegen.
Die Bergeisen geben uns Halt an steilen Kliffwänden, falls wir klettern müssen.
Die Dosen, die ihr mitbrachtet, enthalten unsere Marschverpflegung. Pemmikan ist äußerst nahrhaft. Es kann euch über Wochen am Leben erhalten. Es wird nicht euren Magen füllen, aber jedem Hunger vorbeugen.
Trinkwasser ist ebenso wichtig, es gibt zwar Kavernen voller Süßwasser, aber wer weiß ob durch Risse im Gestein Meerwasser eingedrungen ist.
Die grauen Klumpen sind in mehrerer Hinsicht wichtig. Sollten wir die Steigeisen anlegen müssen, füllt die Eisen vorher mit der grauen Masse - sie geben zusätzlichen Halt und füllen jeden Hohlraum aus, damit die Kraftübertragung auf den Fels zu 100% gegeben ist.
Dazu kommen noch Nägel, Waffen, Verbandszeug, Ersatzriemen für die Rüstungen, Schleifsteine, Nadel und Faden, Zunder und Feuerstein, sowie Schlafsäcke und Fallen.
Gut und gerne wird jeder von uns um die 20 Kilo zu tragen haben. Ausnahmslos, JEDER. Ich dulde keinerlei Ausflüchte, jeder hat seinen Teil zu tragen.
Ich habe keine Zeit für Probeläufe mit euch. Ihr werdet euch auf eure Fähigkeiten verlassen müssen, soviel steht fest.
Wir sind nur eine kleine Gruppe, sollten uns also relativ ungesehen bewegen können. Trotzdem sind die tiefen Wege nach wie vor Rückzugsgebiet der Brut. Sie werden zahlenmäßig weit überlegen sein, wir müssen also auf Schnelligkeit und Können setzen. Sollte es zum Kampf kommen, werden ein oder zwei von uns den Rückzug sichern und nachstoßen, sobald wie möglich.
Jeder von euch wird eine Abschrift der Karte bekommen. Vorratslager sind eingezeichnet, ebenso die Süßwasserkavernen. Geht nicht davon aus, dass ihr dort etwas finden werdet - die Brut plündert gründlich.
Sollte ich fallen, wird Bellandrys die Führung übernehmen, weil sie die tiefen Wege kennt.
In den freien Marschen habe ich Kontaktpersonen, die ich entsprechend eingewiesen habe. Sie werden euch führen und euch helfen. Mein Name ist dort Gold wert, weil ich gefürchteter bin als jede Seuche.
Als ob diese Aussichten nicht schon unerfreulicher werden können, ist unsere Mannschaftsstärke so eben deutlich geschwächt worden.
Valkia schweb in Lebensgefahr, weil sie eingebannt ist. Entweder ein anderer Blutmagier oder ein Widergänger. Beides ist kritisch. Die einfachste Lösung wäre gewesen, sie umgehend zu töten. Aber da ich weiß,"
Er machte eine kleine Pause und verdrehte theatralisch die Augen,
"dass diese einfache und elegante Lösung nicht nach eurem Geschmack zu sein scheint, lasse ich ich sie in den Zirkel bringen. Ein Brief für Irvin und auch für Valkia, habe ich beigefügt. Sollte es ihr möglich sein, wird sie per Schiff nachstoßen. Falls sie einen Schiffer findet, der bereit ist durch die Winterstürme zu segeln.
Verteilt die Ausrüstung gleichmäßig, und sorgt dafür, dass das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Wir brechen in einer Stunde auf.
Besondere Ausrüstungsteile, habe ich anfertigen lassen. Ein oder mehrere Gegenstände, individuell für euch angefertigt. Sie werden euch gute Dienste leisten. Weiteres beim Aufbruch.
Jetzt weggetreten und Marschbereitschaft herstellen. Eine Stunde... Sonst sorge ich mit Nachdruck dafür."
Unbewußt war er in die Rolle des Befehlshaber zurückgefallen, derselbe Tonfall, mit dem er zu Tevinters Zeiten seine Männer befehligt und angespont hatte ihr Bestes für das Reich zu tun.
"Noch etwas. Die Starken tun, was sie können. Die Schwachen leiden, was sie müssen.
Wollt zu den Starken gehören, oder zu den Schwachen.?"
Er sah das Leuchten in ihren Augen, und er wußte, dass er sie aufgepeitscht hatte. Sie würden ihm folgen.
Machte er einen Fehler, würden sie ihm folgen - In den Tod.
Jule, Lyna, Allie und zuletzt Bellandrys - Letztere wirkte aufgekratzt und hibbelig.
"Ich habe euch rufen lassen, um mehrere Dinge zu erötern."
Er beugte sich das Pergament, dass auf dem steinernen Tisch vor ihm lag.
Das sind die Wegpläne der tiefen Wege - Die Route, die wir nehmen werden.
Die Karte habe ich selbst angefertigt, das muss gut und gerne mehrere hundert Jahre zurückliegen.
Sie werden teilweise eingestürzt sein, geflutet und zerklüftet. Deswegen die viele Ausrüstung, die wir mitnehmen werden.
Seile, um uns abzusichern, vorallen wenn wir uns über brüchiges Gestein bewegen.
Die Bergeisen geben uns Halt an steilen Kliffwänden, falls wir klettern müssen.
Die Dosen, die ihr mitbrachtet, enthalten unsere Marschverpflegung. Pemmikan ist äußerst nahrhaft. Es kann euch über Wochen am Leben erhalten. Es wird nicht euren Magen füllen, aber jedem Hunger vorbeugen.
Trinkwasser ist ebenso wichtig, es gibt zwar Kavernen voller Süßwasser, aber wer weiß ob durch Risse im Gestein Meerwasser eingedrungen ist.
Die grauen Klumpen sind in mehrerer Hinsicht wichtig. Sollten wir die Steigeisen anlegen müssen, füllt die Eisen vorher mit der grauen Masse - sie geben zusätzlichen Halt und füllen jeden Hohlraum aus, damit die Kraftübertragung auf den Fels zu 100% gegeben ist.
Dazu kommen noch Nägel, Waffen, Verbandszeug, Ersatzriemen für die Rüstungen, Schleifsteine, Nadel und Faden, Zunder und Feuerstein, sowie Schlafsäcke und Fallen.
Gut und gerne wird jeder von uns um die 20 Kilo zu tragen haben. Ausnahmslos, JEDER. Ich dulde keinerlei Ausflüchte, jeder hat seinen Teil zu tragen.
Ich habe keine Zeit für Probeläufe mit euch. Ihr werdet euch auf eure Fähigkeiten verlassen müssen, soviel steht fest.
Wir sind nur eine kleine Gruppe, sollten uns also relativ ungesehen bewegen können. Trotzdem sind die tiefen Wege nach wie vor Rückzugsgebiet der Brut. Sie werden zahlenmäßig weit überlegen sein, wir müssen also auf Schnelligkeit und Können setzen. Sollte es zum Kampf kommen, werden ein oder zwei von uns den Rückzug sichern und nachstoßen, sobald wie möglich.
Jeder von euch wird eine Abschrift der Karte bekommen. Vorratslager sind eingezeichnet, ebenso die Süßwasserkavernen. Geht nicht davon aus, dass ihr dort etwas finden werdet - die Brut plündert gründlich.
Sollte ich fallen, wird Bellandrys die Führung übernehmen, weil sie die tiefen Wege kennt.
In den freien Marschen habe ich Kontaktpersonen, die ich entsprechend eingewiesen habe. Sie werden euch führen und euch helfen. Mein Name ist dort Gold wert, weil ich gefürchteter bin als jede Seuche.
Als ob diese Aussichten nicht schon unerfreulicher werden können, ist unsere Mannschaftsstärke so eben deutlich geschwächt worden.
Valkia schweb in Lebensgefahr, weil sie eingebannt ist. Entweder ein anderer Blutmagier oder ein Widergänger. Beides ist kritisch. Die einfachste Lösung wäre gewesen, sie umgehend zu töten. Aber da ich weiß,"
Er machte eine kleine Pause und verdrehte theatralisch die Augen,
"dass diese einfache und elegante Lösung nicht nach eurem Geschmack zu sein scheint, lasse ich ich sie in den Zirkel bringen. Ein Brief für Irvin und auch für Valkia, habe ich beigefügt. Sollte es ihr möglich sein, wird sie per Schiff nachstoßen. Falls sie einen Schiffer findet, der bereit ist durch die Winterstürme zu segeln.
Verteilt die Ausrüstung gleichmäßig, und sorgt dafür, dass das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Wir brechen in einer Stunde auf.
Besondere Ausrüstungsteile, habe ich anfertigen lassen. Ein oder mehrere Gegenstände, individuell für euch angefertigt. Sie werden euch gute Dienste leisten. Weiteres beim Aufbruch.
Jetzt weggetreten und Marschbereitschaft herstellen. Eine Stunde... Sonst sorge ich mit Nachdruck dafür."
Unbewußt war er in die Rolle des Befehlshaber zurückgefallen, derselbe Tonfall, mit dem er zu Tevinters Zeiten seine Männer befehligt und angespont hatte ihr Bestes für das Reich zu tun.
"Noch etwas. Die Starken tun, was sie können. Die Schwachen leiden, was sie müssen.
Wollt zu den Starken gehören, oder zu den Schwachen.?"
Er sah das Leuchten in ihren Augen, und er wußte, dass er sie aufgepeitscht hatte. Sie würden ihm folgen.
Machte er einen Fehler, würden sie ihm folgen - In den Tod.
#499
Posté 21 février 2010 - 10:53
Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort.
Der Mabari fühlte sich sichtlich unwohl an den ganzen Ketten und knurrte laut die Zwergen Händler an. Er wäre jetzt viel lieber bei seinem Herren gewesen als bei diesen Geldgeilen Händlern.
Doch er wusste auch nicht wirklich ob Ripper überhaupt noch lebte.
Das letzte mal als er ihn lebend sah...war im Wald nahe des Dalish Lagers.
Er hätte Ripper stolz bis in den tod verteidigt...doch er hatte im kampf schwere Verletzungen davon getragen und konnte nur noch mit ansehen wie die Elfen seinen Herren halb tot davon schliffen. Sein Bein wurde im Kampf verkrüppelt...doch er versuchte trotzdem noch irgendwie hilfe für Ripper zu holen...aber nach einiger zeit brach er nahe einer Handelsstraße die durch den Wald verlief erschöpft auf den Waldboden zusammen.
Ewig hätte er es dort sicher nicht ausgehalten...doch zu seinem glück..oder vielleicht auch pech...kamen reisende Zwergen Händler vorbei die anscheinend auf dem Weg nach Orzammar waren.
Und hier war er nun...angekettet hinter den Ochsenwagen herhumepelnd.
Die Zwerge schienen recht froh zu sein ihn gefunden zu haben und gröllten rum...denn schließlich waren Mabaris hier in Ferelden viel wert.
Doch er war nicht sonderlich glücklich...sein Bein schmerzte stark und er hatte schon lange nichts mehr getrunken oder geschweige denn gefressen...er hoffte nur das sie bald in Orzammar eintrafen.
Eisiger Wind pfeifte über die Berge und seine Fellhaare standen vor kälte zu berge...er sah aus wie ein dicker Weulkneul.
Er hörte die Zwerge etwas unverständliches brubbeln und
plötzlich öffnetten sich laut knarrend die riesigen Tore von Orzammar.
Es war ein gewaltiges Schauspiel.
Doch lange konnte der Mabari es nicht bewundern...da zerrten die Ketten ihn auch schon tief in den Berg hinein.
Es war gewaltig...Orzammar war ein...echtes Weltwunder.
Er war zwar schon einmal mit seinem Herren hier gewesen doch es war immer wieder gewaltig.
Riesige Statuen, in stein gehauende Paläste und das unter ihm brodelnde Lava war einfach beeindruckend. Es gefiel ihm hier schon als er das erste mal hier war...und Ripper schien sich damals auch recht wohl hier zu fühlen...so tief unter der Erde...kein blendendes Sonnelicht...aber dank der Lava trotzdem schön heiß.
Die Wagen rollten laut bollernd durch die Straßen...überall waren Stände und Geschäfte...die meisten verkauften Waffen, mächtige Rüstungen oder ähnliche Ausrüstung.
Er wusste nicht genau wo sie hin wollten und was sie mit ihm machen würden...aber wie es aussah wollten sie zum Markt...und das Geschäft ihres lebens machen...weil sie sahen nicht gerade aus wie noble Geschäftsmänner...sondern eher wie arme Händler die irgendwie über die Runden kommen wollten...und so ein stattlicher Mabari kam da gerade recht.
Aufeinmal hielten sie an und die Zwerge stiegen von ihren Wagen.
Sie luden hastig ihre Waren ab und waren damit beschäftigt ihren Stand aufzubauen.
Dann kam ein ziemlich dicker Zwerg mit einem großen Schnäuzer und grinste den Hund blöd an.
Der Mabari knurrte ihn bedrohlich an.
Der Dicke wich etwas erschrocken zurück, fasste sich wieder, nahm den Hund an der Kette und zerrte ihn zum Stand.
Der Hund hatte ein ziemlich ungutes Gefühl...er wollte nicht unbedingt an irgendeinen dämlichen reichen Heini oder sonst was verkauft werden.
Er wurde ein paar Holztreppen hoch auf eine art Bühne gezerrt.
Und dann ging es los...die Händler und Interessenten brüllten laut über den Marktplatz und machten unglaubliche Angebote.
Für einen kurzen Moment fühlte er stolz...dass die Leute so viel für ihn boten.
Doch als er sich diese Wesen ansah...verfolg es auch schnell wieder.
Er wünschte sein Herr Ripper wäre jetzt hier und würde diesen aufgeblasen Idioten klar machen das er nur EINEN Herren hatte und nie von Rippers Seiten weichen würde...bis in den qualvollsten und grausamsten tod......
#500
Posté 21 février 2010 - 11:16
Bellandrys war knapp davor zu salutieren. Eins mußte man ihm lassen, er schaffte es trotz allem seine Gefährten mitzureißen. Und sie - wieder einmal - aufs neue zu verblüffen. Sollte er fallen? Vorher gefror eher die Lava in Orzammar bevor sie an so eine Möglichkeit dachte. Außerdem würde sie ihn schützen wo es nur ging, er war hier wichtiger als sie.
Sie hatte schon überlegt, wer dann den Rücken sicherte, wenn es dazu kommen sollte. Allie mußte heilen, die durfte auf keinen Fall zurück bleiben. Lyna dürfte gut mit Bogen umgehen können und könnte zur Not auf beide Seiten schießen. Bella seufzte auf.
Es brachte nichts, wenn sie sich schon jetzt Gedanken darüber machte.. sie hatten noch einige Stunden Zeit auf ihrem Marsch, bis sie auf erste Brut stossen würden. Und bis dahin würden sie strategische Überlegungen festgelegt haben.
Sie packte den Rest ihrer Ausrüstung die sie nun zusätzlich zu tragen hatte in den bereits halb gefüllten anderen Rucksack. Schnell kontrollierte sie ihre Waffen noch einmal.
Beim Erbauer! Die hätte sie beinahe vergessen.. schnell huschte sie zu einer Kommode in ihrer Schlafstube, die hinter einem Paravant versteckt und abgeschlossen war.
Sie nahm einen kleinen Schlüssel, öffnete das Geheimfach der Kommode und entnahm verschiedene kleine Fläschen. Es würde noch zusätzliches Gewicht bedeuten, aber diese Gifte waren hochwirksam, egal ob auf die Waffen aufgetragen oder als Wurfgeschoss. Sie nahm nur die besten mit, die die Gegner lähmen konnten oder massiven Schaden zufügen würden. Sicherheitshalber auch welche, die Zauber unterbrechen konnten... sie hatte genug dunkle Brut gesehen um zu wissen dass auch magische Kreaturen unterwegs sein würden.
Als sie ihre Schätze in einem kleinen Hüftbeutel verstaute fiel ihr Blick auf den Spiegel. Sie mußte dann doch herzhaft lachen wenn sie den Unterschied sah, wie hübsch sie in dem blauen Kleid war und wie sie in der Rüstung wirkte. Darin kam ihre Taille und ihr straffes Dekolette zwar auch hervorragend zur Geltung, aber durch die eng anliegenden Hosen leider auch ihr gut gepolstertes Hinterteil.
Sie grinste. Zum Teufel damit, wenigstens brach sie sich nicht schnell das Steißbein wenn sie mal auf den Hintern fallen sollte.
Der fertig gepackte Rucksack stand auf dem Bett. Mit aller Kraft zog sie sich diesen auf die Schultern und schnallte die Träger fest. Als die komplette Last auf ihrem Rücken war ging sie leicht in die Knie. Beim Erbauer... aber den Gefallen dass Avalos sie schwach sehen würde... den würde sie ihm nicht tun. Lieber biss sie die Zähne zusammen und trug ihr Los. Das Problem des Gewichts würde bald das kleinste sein... von all dem was auf sie zukommen würde.
Sie hatte schon überlegt, wer dann den Rücken sicherte, wenn es dazu kommen sollte. Allie mußte heilen, die durfte auf keinen Fall zurück bleiben. Lyna dürfte gut mit Bogen umgehen können und könnte zur Not auf beide Seiten schießen. Bella seufzte auf.
Es brachte nichts, wenn sie sich schon jetzt Gedanken darüber machte.. sie hatten noch einige Stunden Zeit auf ihrem Marsch, bis sie auf erste Brut stossen würden. Und bis dahin würden sie strategische Überlegungen festgelegt haben.
Sie packte den Rest ihrer Ausrüstung die sie nun zusätzlich zu tragen hatte in den bereits halb gefüllten anderen Rucksack. Schnell kontrollierte sie ihre Waffen noch einmal.
Beim Erbauer! Die hätte sie beinahe vergessen.. schnell huschte sie zu einer Kommode in ihrer Schlafstube, die hinter einem Paravant versteckt und abgeschlossen war.
Sie nahm einen kleinen Schlüssel, öffnete das Geheimfach der Kommode und entnahm verschiedene kleine Fläschen. Es würde noch zusätzliches Gewicht bedeuten, aber diese Gifte waren hochwirksam, egal ob auf die Waffen aufgetragen oder als Wurfgeschoss. Sie nahm nur die besten mit, die die Gegner lähmen konnten oder massiven Schaden zufügen würden. Sicherheitshalber auch welche, die Zauber unterbrechen konnten... sie hatte genug dunkle Brut gesehen um zu wissen dass auch magische Kreaturen unterwegs sein würden.
Als sie ihre Schätze in einem kleinen Hüftbeutel verstaute fiel ihr Blick auf den Spiegel. Sie mußte dann doch herzhaft lachen wenn sie den Unterschied sah, wie hübsch sie in dem blauen Kleid war und wie sie in der Rüstung wirkte. Darin kam ihre Taille und ihr straffes Dekolette zwar auch hervorragend zur Geltung, aber durch die eng anliegenden Hosen leider auch ihr gut gepolstertes Hinterteil.
Sie grinste. Zum Teufel damit, wenigstens brach sie sich nicht schnell das Steißbein wenn sie mal auf den Hintern fallen sollte.
Der fertig gepackte Rucksack stand auf dem Bett. Mit aller Kraft zog sie sich diesen auf die Schultern und schnallte die Träger fest. Als die komplette Last auf ihrem Rücken war ging sie leicht in die Knie. Beim Erbauer... aber den Gefallen dass Avalos sie schwach sehen würde... den würde sie ihm nicht tun. Lieber biss sie die Zähne zusammen und trug ihr Los. Das Problem des Gewichts würde bald das kleinste sein... von all dem was auf sie zukommen würde.





Retour en haut





