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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#501
Guest_Juleiila_*

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Als Avalos ihnen befehlte was sie zu tun hatten rollte Jule mit den Augen. Ihm folgen würde sie sicher nicht, sie hatte ihren eigenen Kopf. Sie würde einfach alles erschlagen was sich ihnen in den weg stellte. Angst - hatte sie eigentlich nicht, das wäre nur ein Haufen Dunkle Brut, gegen die sie nun schon oft genug gekämpft hatte. Angst - würde sie nur haben wenn einer ihrer Gefährten etwas passieren würde, egal was kommen mag, sie wird sie beschützen - Bella, Lyna und Allie, für Avalos würde sie nicht ihr Leben reskieren. Er war einfach nur ein Mann.
Bei dem wort Mann musste sie schlucken, sie hatte alles Freunde, Geld, eine Aufgabe. Aber einen Mann hatte sie nicht, das ist genau das was ihr noch fehlte, weswegen sie sich einsahm fühlte auch wenn sie es gut verbergen konnte.
Sie schüttelte den Kopf und wollte nicht mehr daran denken, desshalb kontrollierte sie noch einmal ihre Schwerter an den Hüften, und holte den Rucksack den sie einfach so in der Stube fallen lassen hatte, und schwang ihn auf den Rücken.
Jule war Marschbereit, bereit sich allem zu stellen was ihnen den weg versperrte.

Modifié par Juleiila, 21 février 2010 - 11:29 .


#502
Guest_Juleiila_*

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OCC: Sooo ich geh nu heia machen. muss um 5 uhr wieda aufstehen -.-

also bis morgen bin ab 3 nachmittag daheim :D ;)

gut nacht euch^^

#503
Bellandyrs

Bellandyrs
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Als sie, bepackt wie ein Lasten-Ochse, zurück in die Stube kam waren noch nicht alle reisefertig. Also stellte sie sich mit dem Rücken zur Bank, ging leicht in die Knie und ließ den Rucksack wieder von ihrem Rücken rutschen. So stand der hernach auf einer angenehmen Höhe, wenn es los ging.



Sie setzte sich und aß noch eine Scheibe Brot mit Schinken und trank Malzkaffee dazu. Sie genoß es sichtlich, würde auch lange Zeit auf diesen Luxus verzichten müssen. Nun nicht auf allen Luxus. Ein kleines Stück ihrer heißgeliebten Lavendelseife war in ihrem Kulturbeutel mit drin, der im Rucksack verstaut war. Ebenso ein Kamm und Lippenbalsam. Bei den Temperaturen wurden die Lippen schnell spröde und rissig.



Sie schrieb nocoh ein paar wenige kurze Briefe.

Einen an ihre Schwester, worin sie diese bat, sich um die Nug zu kümmern und zu füttern und ja nicht zu Braten zu verarbeiten ehe sie nicht sicher sein konnte, dass Lyna nicht mehr zurückkommen würde. Außerdem entschuldigte sie sich in diesem Schreiben über den Ton, den sie angeschlagen hatte. "Bete zu Aeducan, dass ich heil zurückkomme. Ich liebe Dich, meine Schwester." Sie unterschrieb und gab den Brief einem Bediensteten, der ihn bei Gelegenheit zum Palast bringen sollte, aber erst nach ihrem Aufbruch.

Würde die Schwester dies zu früh lesen würde sie mit Sicherheit nochmal herkommen, und einen tränenreichen Abschied konnte Bellandrys beim besten Willen nicht brauchen.



Ein weiteres Schreiben wollte sie später den Wachen mitgeben, die Valkia eskortierten. In diesem klärte sie ihre verbliebenenen ehemaligen Gefährten auf, dass sie auf einer neuen Mission unterwegs war. Sie schloß diesen Brief mit den Worten: "Ich danke Euch allen noch einmal dass Ihr mich in der Zeit so tatkräftig unterstützt habt. Hier muß sich die Gruppe erst bewähren, bei Euch wußte ich, wie Ihr kämpft und wie Ihr Euch verhaltet. Es wird interessant, dies neu herauszufinden. Möge der Erbauer auf Euch herablächeln."



Dann blickte sie auf und - Avalos direkt in die Augen. Eine leichte Röte überzog wieder ihr Gesicht. Hatte er sie etwa beobachtet? Nun wundern würde sie das nicht. Er mußte ja schließlich befürchten dass sie hier Geheimnisse aufschrieb.

"Bevor wir die tiefen Wege erreichen führt uns dies ohnehin am Händler-Viertel vorbei. Ich muß dort noch vom Schmied meine anderen Waffen abholen, sie sind dort zur Überholung. Ich würde nur ungern mit zwei Dolchen allein losziehen. Ich hoffe, das ist in Ordnung."



Dann widmete sie sich wieder ihrem Kaffee und schloß die Augen. Allerdings nur soweit, dass sie trotzdem noch etwas vom Geschehen mitkriegen konnte, und wartete auf den Rest der neuen Gefährten.

#504
MagicBullet

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Mit grimmiger Belustigung beobachtete er Bellandrys.

Man sah deutlich, dass sie sich keine Blöße geben wollte, trotz des immensen Gepäcks.

Sie schrieb eifrig an mehreren Briefen. Er schätzte, dass sie für ihre Verwandten bestimmt sein würden.

So anmutig sie in ihrem Kleid aussah, so kampferprobt wirkte sie in ihrer Rüstung.

Es würde nicht einfach werden. Der Zustand der tiefen Wege war ein unbekannter Faktor. Früher brauchten die Zwerge für dieselbe Strecke, die sie jetzt bestreiten würden, nur eine Woche. Er rechnete hingegen mit drei bis vier Wochen, in relativer Dunkelheit, mit unbekannter Versorgungslage. Die Marschverpflegung würde weitaus länger reichen, aber das Trinkwasserproblem machte ihm Sorgen. Sie konnten nicht genügend Wasser für eine so lange Zeit mitnehmen - sonst würde das Gewicht des Gepäcks ins Unermessliche steigen. Jeder hatte einen Lederschlauch mit fünf Litern Wasser dabei. Die erste Kaverne würden sie in dreißig Meilen erreichen. Wenn sie nicht versiegt sein sollte, wovon er vorsichtshalber ausging. Die Nächste würden sie in 70 Meilen antreffen. Bei angepeilten 20 Meilen pro Tag würden sie das Wasser rationieren müssen.

Zusätzlich kam der Feindfaktor hinzu - die dunkle Brut hatte in Denerim eine herbe Niederlage einstecken müssen - Noch immer stank Denerim nach verwesenden Leichen, die noch immer unter den Schuttbergen verfaulten. Aber sie waren im Begriff sich in ihr Revier zu begeben.
Das schlimmste, worauf sie treffen könnten, waren Oger. Diese Kreaturen waren zu Recht gefürchtet. Ein Prankenhieb konnte einem Mann das Rückgrat brechen. Natürlich konnte man sie töten - aber dafür benötigte man zahlenmäßige Überlegenheit und kampferprobte Gefährten.

Er hatte auch schon gegen Oger gekämpft, und gesiegt. Manchmal sogar alleine. In den langen Jahren seiner ruhelosen Existenz hatte noch nie ein Gegner die Begegnung mit ihm überlebt. Das galt für Magister, wie für Oger oder sonstige Kreaturen. Mit Wonne erinnerte er sich an die Drachenjäger aus Nevarra. Damals war er noch verhältnissmäßig jung gewesen...
Ein ausgewachsener Drache war eine wahrhaft epische Herausforderung, die nur die Wenigsten meisterten.
Unwillkürrlich starrte er auf seine rechten Handschuh.
Nevarrische Drachenjäger hatten eine Tradition - der erste Drache, der von ihm getötet worden war, zierte nun seine rechte Handfläche - eintättowiert mit Drachenblut.
Das Tattoo hatte selbst nach 700 Jahren nichts von seiner Lebendigkeit oder Magie eingebüßt.
Ein Drache würde ihn als gleichberechtigt ansehen, würde erspüren, dass seine Macht dem seinen ebenbürtig war.

Seine eigene Ausrüstung war schon längst gepackt.
Allerdings schleppte er weitaus mehr mit, als seine Gefährten. Er war ihr Anführer, ihr Führer.
Es setzte voraus, dass er am meisten zu leisten hatte, der Beste zu sein hatte. Sonst verwirkte er in seinem Ehrverständnis seinen Anspruch, der Beste zu sein.

Avalos ging in Gedanken nochmal seine Ausrüstung durch.

Seile, Pemmikan, Bergeisen, Sicherungskarabiner, Steigeisen.
Trinkwasser, Nähzeug, Ersatzriemen, Zunder und Feuerstein, mehrere Schwefelkohlebriketts. Ironischerweise hatte niemand nachgefragt, warum sie Zunderbuchsen, aber kein Brennmaterial mitnahmen.
Waffenöl, Schleifstein, seine Waffen.
Verbandszeug, Kräuter gegen Wundbrand, verschiedene Gifte.

Seinen Köcher befestigte er an der rechten Rucksackseite, seinen schwarzen Kompositbogen ebenso. Griffbereit. Sein Schwertgehänge trug er nun offen an seiner Hüfte. Die eingelegten Intarsien an der Schwertscheide brach das Licht unheilvoll. Sein Dolchfutteral befestigte er an seinem linken Oberschenkel. Ein schneller Griff und er konnte ihn ziehen. Auf der schwarzen, aus versteiften Leder gefertigten Beinpanzerung fiel das ebenso dunkle Futteral nicht weiter auf. Nur der längliche, silberne Knauf und der langezogene Smaragd stachen hervor, wie eine bunte Blume zwischen grauem Dornengestrüpp

Nach und nach tröpfelten seine zukünftigen Waffengefährten zurück in die Wohnstube, meist schwankend unter dem enormen Gewicht. Als alle versammelt waren, ergriff er noch einmal das Wort.


"Ich habe noch etwas für euch, für jeden von euch."

Für Belandrys hatte er etwas gänzlich.. Unkonventionelles. Keine Waffe, kein magischer Schickschnack.
Er langte in seine Beintasche und holte einen, in feines Leder eingeschlagenes Bündel hervor.
Zum Vorschein kam ein paar Handschuhe, aus winzigen Kettenringen. Sie waren so fein, dass sie beinahe wirkten wie Seide. "Es ist eine Lyrium-Stahllegierung. Sie sind so hart wie ein Panzerhandschuh, aber so flexibel und weich wie Seide. Haltet sie in Ehren.

"Für euch beide, Lyna und Jule, habe ich etwas...praktischeres."

Er wies auf die beiden Pfeilbündel, von jeweils vierzig Pfeilen.
"Für jede von euch ist eines bestimmt. Die Spitzen sind aus geschliffenem Schwarzdiamant gefertigt. Die Widerhaken sind aus Meteoriteneisen. Sie sind zum Töten geschaffen, nicht zum Jagen. Rüstungen werden durchschlagen, Fleisch zerreißt und Knochen zersplittern unter ihrer Wirkung. Sorgt dafür, dass sie euch nicht verloren gehen.
"Außerdem noch etwas persönliches für euch. Ein Haarband aus aus gefaltetem Bronzegliedern - die Farbe passt zu eurem Haar. Primär ist es eigentlich dafür gedacht, euren Haarschopf im Zaum zu halten, damit es euch nicht im Kampf behindert. Zweitens soll es Dank dafür sein, dass ich euch dafür...benutzen...durfte, um den Siegelbruch in die Wege zu leiten."

Er klopfte sich leicht auf das kaum sichtbar irrisierende Metallgeflecht der schwarzen Sonne in seinem Brustpanzer.

Dann sah er Lyna tief in die Augen.
"Ich bereue nicht, dass ich tat, was ich für notwendig erachtete. Trotzdem sehe ich ein, dass es für euch...belastend sein muss, in eurer kurzen Lebensspanne mit einer Entstellung wie dieser gezeichnet zu sein.
Ich kann nicht ungeschehen machen, aber ich kann beschönigen. Mit einer eleganten Geste zog er ein klirrende Metallgeflecht hervor.

"Zu Tevinters Zeiten, war es ein Symbol von Macht und Reichtum. Es ist ein so genannter Halsring. Es sind mehrere Kettenglieder, die um den Hals gelegt werden, wie eine Halskette. Aber sie bilden eine Manschette, vom Kinn abwärts bis zum Schlüsselbein. Sie waren aufwendig gearbeitet, hunderte Arbeitsstunden der besten Juweliere, die Tevinter hervor zu bringen mochte."
Avalos ließ die Manschetten durch seine Finger gleiten.
"Diese hier ist original. Fast 1000 Jahre alt. Sie ist unbezahlbar, ihr Gegenwert kann heute nicht bemessen werden."

Nun wandte er sich zu der skeptischen Magi um.
"Natürlich habe ich euch nicht vergessen, ehrenwerte Allie."
Er öffnete ein winziges Holzschächtelchen. In weichen Samt eingebettet, lag ein reich verzierter Ring.
"Dieser Ring ist ein Kraftreservoir, eine Quelle magischer Energie. Zapft es an, wenn ihr verzagt oder meint, seine Kraft zu brauchen.
In Zeiten größter Not, könnt ihr seine Kraft auf einen Schlag freisetzen, und damit alleine durch die ungebundene magische Schockwelle dutzende Feinde töten. Wenn ihr der Magie Gestalt gebt, in Form einer Feuerwalze oder ein Wand aus Elektrizität, potenziert sich dieser Faktor natürlich. Aber bedenkt, nur in Zeiten größter Not. Es würde den Ring vernichten. Er würde einfach schmelzen,und das flüssige Metall würde eure Hand in rauchende Asche verwandeln. Bedenkt, was ihr zu tun bereit seid."


Alle vier waren sprachlos. Ihre Blicke wechselten von ihren Geschenken zu Avalos und zurück. Sie konnten, oder wollten, nicht glauben, dass er es damit ernst meinte.
Ansich ging es ihm aber um die Moral. Zufriedene Soldaten kämpften stets besser als Unzufriedene. Und diese Geschenke erfüllten noch einen anderen Zweck. Avalos wagte zu hoffen, dass es dazu niemals kommen würde.

"Die Zeit des Zauderns ist vorbei. Wir ziehen von dannen, und die Rückkehr ist ungewiss. Ihr werdet sehen, dass bei extremen Geschehnissen extreme Maßnahmen vonnöten sind. Ich fordere von jedem hier, uneingeschränkte Loyalität mir gegenüber, der schwarzen Sonne, und vorallem gegen eure Gefährten. Vertraut euch steht zusammen, dann überlebt ihr vielleicht.

Manchmal ist es für das Wohl der Anderen unerlässlich, sein Leben zu geben. Rückzug zu decken, bis man fällt. Sich zu opfern ist das größte Geschenk welches wir für jemanden bringen können."

Kurz brach seine Stimme, dann fing er sich wieder.

"Diese Lektion habe ich gelernt. Die Erinnerung daran brennt sich immer wieder von Neuem ein, bitter wie Tränen.

Es wird Verluste geben, keine Frage. Nicht alle werden dieses Abenteuer überleben, dessen bin ich mir sicher. Valkia ist das beste Beispiel. Sie ist eventuell schon tot, bevor wir auch nur einen Fuß in die Wege setzen. Das Leben ist zerbrechlich und kurz bemessen. Ich bin die einzige Ausnahme hiervon."

Stille breitete sich aus.

Alle wirkten nachdenklich und überdachten seine Ansprache.
Lyna spielte unbedacht mit der Manschette. Bellandrys erprobte gedankenverloren ihre neuen Handschuhe.

"Eines noch." Er räusperte sich kurz.

"Die Wege werden ein ungeheurer Kraftakt. Aber danach, das verspreche ich euch, wird alles leichter.

Genug der Worte, lasst nun Taten folgen!"

Unbeabsichtigt hatte er die Stimme erhoben, und ließ seine gepanzerte Faust den Tisch krachen.



Er wuchtete sich das Gepäck auf die Schultern. Obwohl er fast vierzig Kilo zu tragen hatte, sah man seiner Körperhaltung nicht das kleinste zusätzliche Gramm an. Er war durchtrainiert wie eine Stahlfeder. Und hoffte inständig, dass seine Kräfte ihn  nicht verlassen würden, bei den kommenden und zu meisternden Strapazen.

#505
Bellandyrs

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Bellandrys hing an Avalos Lippen als er mit seiner dunklen markanten , etwas heiseren aber melodischen Stimme sprach. Sie hätte ihm stundenlang zuhören können.

Als er ihr die Handschuhe überreichte setzte ihr Herzschlag für einen kurzen Moment aus. Zum einen weil sie von IHM kamen ... zum anderen weil sie tatsächlich nie schönere und bessere Handschuhe getragen hatte. Und sie paßten wie für sie maßgeschneidert. Woher wußte er nur so genau die Größe ihrer Hände?
Sie sah ihm tief in die Augen als sie aufstand, und beherrschte sich, ihm nicht vor Freude um den Hals zu fallen. Somit hoffte sie, dass ihr strahlendes Gesicht alleine ihm deutlich machen würde, wie sehr sie sich darüber freute.
Sie räusperte sich, da sie das Gefühl hatte sonst keinen Ton herauszubringen:
"Ich danke Euch Avalos, ich habe nie schönere besessen, und sie sind federleicht." Gedankenverloren sah sie auf die Handschuhe und strich zart darüber. Welch wundervolles Geschenk!

Kurz überflog sie der Gedanke an Eifersucht, als sie das Geschmeide für Lyna sah... aber schob diesen sofort zur Seite. Es war eine nette Geste, eine Art Entschuldigung, und so schön Bella Schmuck fand, für das was ihr bevorstand waren ihr die Handschuhe millionenfach lieber. Zudem sahen sie wirklich aus wie Seide, und sollte sie die Blutflecken, die mit Sicherheit entstehen würden, je wieder entfernen können würde sie diese sogar auf einen Ball anziehen.
Die Handschuhe gingen gute 15 cm über das Handgelenk hinaus und lagen eng an.

Sie hiefte ihren Rucksack wieder auf den Rücken, und ihr Gang wurde etwas gerader, die Brust nach oben gedrückt, da sie das Gewicht leicht nach hinten zog. Aber es war egal. Sie war bereit.
Bereit ihre Freunde zu verteidigen und wenn es sein mußte für sie in den Tod zu gehen.

Modifié par Bellandyrs, 22 février 2010 - 01:30 .


#506
Guest_Juleiila_*

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Als Avalos ihr das Geschenk überreichte, wusste Jule nicht so recht wie sie Reagieren sollte. Eigentlich war er ein ziemliches Schwein- ihnen allen gegenüber. Umso überraschter war sie als sie alle Geschenke erhielten. Vielleicht steckte in Avalos doch noch das Gute? Hatte Bella vieleicht recht? Eine kleine stärke von Wärme umgab sie, was nun Avalos betrifft. Es lag bestimmt an Jules stur Kopf das sie ihn anfangs so verachtete. Aber vieleicht brauchte er einfach nur leute die ihm vertrauten, ihn liebten, immerhin bedroht er ja alle gerne. Nein soweit durfte Jule nicht denken, nicht für Avalos. Bella würde sie umbringen, und auch die Freundschaft wäre hinüber - mit sicherheit. Das würde Jule selbst nicht verkraften, und ihe Welt würde sich aufhören zu drehen. Sie wollte erstgar nicht so weit in diese traurigen Gedanken hineindenken. Im moment konnte sie den Anblick von Avalos nicht erstragen, und sie schaute ihn nur Arrogant von der Seite an. Sie nahm die extra angefertigten Pfeile von Avalos, steckte die zwischen Rucksack und Rücken, und drehte sich in die Runde.
"Ich gehe schonmal hinaus, und mache ....ein paar erledigungen."
Sie ging durch die steinernde Tür, durch das Diamanten viertel, in das Ständeviertel. Wo viele Händler sich versammelten, um das beste zu verkaufen was sie anzubieten haben. Plötzlich flüsterte ihr ein Zwerg zu.

"Pssssst. Hey ihr! Kommt mal Her!!"

Also ging Jule auf ihn zu und sagte. "Was wollt ihr Kastenloser? Ich habe nicht viel Zeit!!"

Dann griff der Zwerg in die Tasche - Jule hatte ihre Hand bereits am Griff ihres Schwertes- und holte eine kleine weiße Rolle heraus, die Aussah als hätte man etwas Grün-Braunes zerbröselt, und darin eingerollt.

"Was ist das?"fragte Jule.

"Das ist wie beim Pfeife rauchen, einfach Anziehen und Genießen. Für 5 Soverings gehört er euch!"

Jule dachte sich nichts dabei und wie immer handelte sie, bevor sie nachdachte.

"In ordnung." Sie gab ihm die 5 Soverings und der zwerg verschwand auch wieder in richtung Viertel des Staubs.

Sie betrachtete das Ding genauer, perfekt gerollt. Nur die wirkung kannte sie noch nicht. Also nahm sie einen Anzünder, ging auf eine der Fackeln zu und hielt ihn da hinein. Dann steckte sie die weiße Rolle zwischen ihre Lippen, und zündete ihn an. Sie zog. Beim ersten Zug musste sie Stark Husten, und sich fast ergeben. Dann Zog sie weiter....und fand es richtig Amüsant. Sie Zog immer wieder, und lies aus dem Rauch sogar Ringe entstehen. Auf einmal drehte sich alles, es fühlte sich an als würde ihr Geist sie verlassen, lauter Farben überall. Sie kam sich so beobachtet vor. Aber im moment interessierte sie das nicht, noch besser sie fing an darüber zu lachen. Als sie einmal im Lachen drin war kam sie nicht mehr da raus. Sie lachte - und das ohne einen eigentlichen Grund. Sie brach beinahe zusammen vor Bauchschmerzen die sie vor lachen hatte, und auch Tränen liefen ihr schon. Sie konnte einfach nicht aufhören. Als sie merkte wie sie schwankte, wollte sie sich unbedint hinsetzen. Da sah sie diesen Brunnen aus Massiven Vulkangestein, der sich immer wieder Mit Lava füllte, und auch wie ein Wasserfall die Lava immer wieder hinunter fließen ließ.
Sie setzte sich an den Rand auf das Vulkangestein, das richtig warm war. Sie lachte immer noch...und immer weiter...es war einfach nicht zu Stoppen....

Modifié par Juleiila, 22 février 2010 - 03:30 .


#507
govi1

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Die Worte Avalos verfehlten ihre Wirkung bei Lyna nicht; sie fühlte sich mehr als bereit, brannte regelrecht der Begegnung mit der Dunklen Brut in den Tiefen Wegen entgegen. Als Anführer tat er sich wahrlich nicht schlecht.

Beim Anblick der Ausrüstung unterdrückte sie ein Seufzen, diesen ganzen Berg sollten sie mitschleppen? Sei's drum, die anderen nahmen die Last ohne Murren an, so tat sie es auch. Die Bündel Hanfseile, die sie mit sich von der Lagerhalle getragen hatte, verteilte sie gleichmässig unter ihren Freundinnen und Avalos, so dass jeder schlussendlich zwei Bündel in den Händen hielt. Hoffentlich würden sie nie zum Einsatz kommen, Bergsteigen in den Tiefen Wegen... das hört sich lebensmüde an.

Als Avalos schliesslich ihre Entstellung ansprach errötete sie abermals. War ihm also doch aufgefallen, wie sehr ihr diese Narbe zusetzte? Sie antwortete nicht, sie konnte ja auch nicht antworten, sein Geschenk verblüffte sie und versetzte sie in Erstaunen. 1000 Jahre, aus den Zeiten Tevinters? Sie konnte ihren Augen und Ohren nicht trauen.

Es dauerte einige Minuten, ehe sie ihre Sprache gefunden hatte. "Ich... ich danke Euch, Avalos. Damit hätte ich nie gerechnet." Ohne lange zu zögern legte sie sich den Halsring um den Hals und betastete es mit der Hand. Es fühlte geschmeidig an, wahrlich ein Kunstwerk unermesslichen Wertes. Und es deckte die hässliche Entstellung am Hals ab, mehr noch, es betonte den schlanken Schwanenhals.

Sie konnte ihre Freude kaum verbergen, als sie sich selbst im Spiegel betrachtete. Schliesslich drehte sie sich um, mit funkelnden Augen und erklärte sich zum Aufbruch bereit.

Modifié par govi1, 22 février 2010 - 03:52 .


#508
xX Ripper Xx

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Der Mabari schaute bedrohlich in die Menge.
Andauernd hörte er aus irgendeiner Ecke ein neues Gebot...es lag bereits bei stolze 160 Sovereigns...aber viel höher würde es wahrscheinlich nicht mehr gehen und der Hund fühlte sich immer unwohler.
Er versuchte sich von den Ketten los zu reißen und zog dabei den dicken Zwerg mit dem Schnäuzer um...dieser stolperte und landete mit seiner fetten Wampe krachend auf der Bühne und das Holz gab knarrend nache...es hätte nicht mehr viel gefehlt und der Dicke wäre durch die ganze Holzbühne durchgebrettert.

Der Hund wollte fliehen...doch da kamen auch schon die anderen Händler und mussten ihn mit drei Mann festhalten.
Der Mabari hatte eine unglaubliche Kraft und die Männer konnten ihn nur mit Mühe halten.
Er versuchte weiterhin sich los zu reißen und die Ketten peitschten an seinen Körper...doch das war ihm ziemlich egal...denn er wollte einfach nur weg hier...zu Ripper.

Die Menge erschrak und die meisten wichen zurück oder rannten weg.
Es waren keine Gebote mehr zu hören...sondern nur noch gebrülle.
Plötzlich sah der Hund eine junge Elfe...er hielt kurz still und betrachtete sie genauer.
Aufeinmal bellte er wie verrückt los...er hatte sie erkannt...es war Jule......

Modifié par xX Ripper Xx, 22 février 2010 - 04:04 .


#509
Guest_Juleiila_*

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Als Jule vor sich hinlachte bemerkte sie auf einmal den Hund. Sie musste Lachen, denn sie dachte sie würde sich das nur einbilden. Aber als sie den Hund genauer betrachtete wusste sie sofort das es Rippers Hund war. Da kamen auch schon die Zwerge, die den Hund einfangen wolllten. Lachend und immernoch mit einem überbreitem Grinsen im Gesicht zückte sie eines ihrer Schwerter.

"Lasst den Hund inruhe. HAHAHA. Der gehört zu mir. Haha." Und wieder musste sie lachen. Sie wusste nicht warum irgendwas hatte sie in einen unzurechnungsfähigen zustand gebracht. Als die Wachen sahen das Jule den Hund verteidigte zogen sie sich zurück. Sie wussten das diese Elfe eine Freundin von Bella war, der Schwägerin des Königs.

Dann kniete sie vor dem Hund, streichelte ihn auf dem Kopf. "Na mein kleiner? Ist dein Herrchen auch hier? Wie kommst du eigentlich hierher?" Und jetzt lachte Jule wieder. Denn sie sprach mit einem Hund.....

#510
xX Ripper Xx

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Der Hund gab ein lautes glückliches bellen von sich und wedelte mit dem Schwanz.
Es war echt Rettung in letzter Sekunde.
Doch irgendetwas an der Elfe war anders...sie benahm sich etwas seltsam.
Aber der Hund fand es anscheinend amüsant und sprang um sie herum.

Als Jule seinen Herren erwähnte...hörte er plötzlich auf, winselte und schaute zu boden......

Modifié par xX Ripper Xx, 22 février 2010 - 04:17 .


#511
Guest_Juleiila_*

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Jule freute sich, und umso mehr musste sie lachen als der süße Hund um sie hersprang.

Doch als der Hund plötzlich winselte sprach sie ihn wieder an. "Was ist los mein kleiner? Ist etwas mit Ripper?" fragte sie. Dann setzte sie sich wieder auf den warmen Lavastein, und klopfte mit der rechten hand an ihre rechte Seite. Sie deutete damit das der Hund sich neben sie setzen solle.

"Mein Kleiner, darf ich euch einen Namen geben?" fragte sie. Denn sie wüsse nich recht wie sie ihn nennen sollte.

#512
xX Ripper Xx

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Der Hund knurrte die Elfe an...als sie ihn mit Kleiner anprach...denn das war er mit sicherheit nicht.
Dann setzte er sich neben Jule und schaute sie mit seinen schwarz funkelden Augen an.
Bei der erwähnung von Ripper...winselte er erneut und heulte dann laut auf......

Modifié par xX Ripper Xx, 22 février 2010 - 04:29 .


#513
Guest_Juleiila_*

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Jule war nicht beleidigt, als der Hund sie anknurrte. Schließlich wusste sie nicht was los war.

"Also gut, ich nenne dich Russel solange du bei mir bleibst. Wenn du das möchtest?" Dann streichelte sie ihn wieder, und dachte sich - endlich wieder was zum Kuscheln.



OCC: XDDDD

#514
xX Ripper Xx

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Der Hund...jaulte kurz bei dem Namen "Russel"...aber gab sich schließlich zufrieden damit.
Er legte sich auf den heißen Stein und dachte an Ripper......

Modifié par xX Ripper Xx, 22 février 2010 - 04:35 .


#515
Bellandyrs

Bellandyrs
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"Beim Erbauer, wo ist Jule nun denn schon wieder hin?" seufzte Bella. "Na wir werden sie schon irgendwo aufsammeln denke ich."



Sie betrachtete Avalos und war sich mehr denn je bewußt, dass sie verliebt war. Ob daraus aber richtige Liebe entstehen würde wußte sie nicht, das würde sie im Laufe ihrer Abenteuer aber mit Sicherheit herausfinden.

Seit er durch die Tür trat als Valkia zusammen gebrochen war hatte er zwar Dominanz bewiesen, aber auch Güte. Auch wenn er betonte dass es eher wegen der Moral der Gefährten war. Ihr war es egal wieso, ob aus eigenem Antrieb oder aus Berechnung. Es zeigte ihr auf, dass in ihm etwas menschliches stecken mußte, sonst hätte er Valkia skrupellos erstochen.



"Avalos? Wir haben ja genügend Zeit bis wir in den Wegen sind, und mir ist die Zeit ausgegangen in den Hallen meine Studien weiterzuführen. Würde es Euch etwas ausmachen, mir von der Zeit Tevinters zu erzählen? Oder von Andraste? Ihr hattet erwähnt dass ihr sie kanntet? Ich brenne darauf, die einzelnen Geschichten zu hören, oder auch wie die Besatzung der Orlaisaner war..."

Hoffnungsvoll schaute sie ihn an und schickte ein Stoßgebet los, dass er ein wenig was davon während ihrer Reise erzählen würde.


#516
Guest_Juleiila_*

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Als Jule dort immer noch lachend auf dem warmen Stein saß, mit dem Hund an ihrer Seite, fragte sie sich wann wohl die anderen kommen würden. Immerhin wartete sie hier mit ihren ganzen Sachen, und war längst marschbereit, wenn auch in besonderen umständen. Oder war Bella etwa mit Avalos beschäftigt?
Sie kniff die Augen zusammen. Warum störte sie das plötzlich? Eigentlich war Avalos ih vollkommen egal, aber irgendwie, schien er sich heute besonders in Zorn zu halten, nicht zu arg grausam zu sein. Oder wollte Jule einfach nich das Bella da in etwas hineingeriet was ihr vermutlich sehr schmerzen würde? Im moment konnte sie überhaupt nicht mit ihren Gefühlen umgehen. Sie war vollkommen durcheinander. Ob das wohl an ihm Lag? Sie stellte sich so viele fragen doch konnte keine richtig beantworten. So lange war sie nicht mehr auser rand und Band wie heute.
Sie starrte in den Lavaspringbrunnen und fragte sich was wohl passieren würde wenn sie hineinspringen würde?

Modifié par Juleiila, 22 février 2010 - 07:40 .


#517
govi1

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Lyna sah Bella an, dass sie für Avalos mehr empfand als vielleicht angemessen war, wenn man die Umstände betrachtet. Doch um nicht unhöflich zu wirken verliess sie die Raum, nicht ohne Avalos einen Blick zugeworfen zu haben. Aus dem Burschen wurde sie einfach nicht schlau, war er nun ein herzloser Dämon... oder regte sich unter der kalten und harten Oberfläche doch noch mehr, als er zeigen wollte? Sie zuckte mit den Achseln, so schnell würde sie es wohl nicht herausfinden.



Sie sah ein letztes Mal nach dem Nug-Baby, war froh, es inmitten seiner Artgenossen zu finden. Die Nug fuhr mit der Zunge über ihrer Hand, ehe sie das Tier an sich drückte und zurück ins Gehege legte. Würden sie sich jemals wiedersehen?



Mit einem Seufzen verliess sie schliesslich das Anwesen. Mit dem überdimensionalen Gepäck fühlte sie sich inmitten der Zwerge noch gigantischer als vorhin. Sie sah Jule, zu ihren Füssen einen Hund, einen Mabari genauer gesagt. Sie näherte sich den beiden.

#518
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Als Jule sah wie Lyna auf sie zu kam, stand sie auf, und reichte etwas zu Lyna. Es war dieses verwirrende Ding, das sie von dem Zwerg hatte. "Hier nehmt ein Zug, " lachte Jule sie an.

"Im übrigen wollten wir noch reden, nunja hier sind wir wieder alleine. Nehmt erst einen zug und fangt dann an." Jule seufzte "Ich glaube angesichts von Bella haben wir noch etwas zeit." Unbewusst kniff Jule wieder ihre Augen so zusammen, wie vorher als sie nachdachte. Dann setzte sie sich wieder auf den warmen Stein, und schaute Lyna in die Augen.

#519
MagicBullet

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Avalos beugte sich über die Karten und zeichnete mehreren Routen ein. Mögliche Lagerplätze, Ausweichrouten, Marschpläne.

Vorerst steckte er alle Exemplare der Wegpläne ein - er würde sie später austeilen.
Jule auf einmal weg.
Sie sagte irgendetwas davon, sie am Eingang zu den Wegen treffen zu wollen. Auch gut, solange sie sich darin hielt.

Er und die Anderen schulterten das Gepäck und machten sich auf den Weg.

Sein Gang war leicht und federnd. Endlich hatte er seine Pläne soweit vorangetrieben, dass er das Schicksal herausfodern konnte. Angenehmer Nebeneffekt war, dass er relativ kampferprobte Gefährten vorweisen konnte.

Natürlich, nicht so effektiv wie eine Armee Tevinters im Rücken zu haben, aber dennoch Gold wert.

Sie schlugen ein scharfes Tempo an... Ansich wollte Avalos sehen, wie seine Kameraden damit zurecht kamen.

Sie alle schlugen sich wacker - aber über dreißig, vierzig Kilometer? Das war ansich die Frage, die nur die Strapazen der tiefen Wege würden zeigen können.

Auf einmal sah mitten im Marktviertel ein bekanntes Gesicht...Jule. An einem Magma-brunnen sitzend, irre lachend  und mit einem ...Mabari.

Unwillkürlich beschleunigte er das Marschtempo. Als der Hund ihn sah, erhob er sich und fing an zu knurren.

Etwas war merkwürdig an ihr.... 
Und dann verstand er. Schon bevor, er den glimmenden Stummel am Boden sah und ihm dieser Geruch in die Nase stieg.

Das Feuer hinter seinen grünen Augen explodierte wie ein Vulkan. Der Hund knurrte lauter und brachte sich in Angriffshaltung. Dummes Tier.

Wie aus dem Nichts schnellte sein Stiefel vor und traf den Hund mit extremer Wucht am Hals. Röchelnd brach er zusammen.
Mit drei schnellen Schritten war er bei Jule, zog sie auf die Füße und schickte sie mit einem donnernden Faustschlag zu Boden.
Mit der linken zog er seinen Dolch, schnell wie eine vorschnellende Schlange. Er verharrte Millimeter über ihrem linken Auge.

"Sagt mir, warum ich euch nicht töten sollte, elendes Weibsstück?!"

Er bekam nur noch ein heiseres Zischen zustande, dass so...entmenschlicht klang, bar jeder Gefühlsregung, geprägt von purem Hass.

Lyna stand einfach nur da mit schreckgeweiteten Augen. Bellandrys hatte sich die Hände überm Gesicht zusammengeschlagen. Und Allie wollte etwas sagen, klappte aber nur hin und wieder den Mund auf, ohne dass ein Laut entwich.

Seine Stimmlage veränderte sich. Jetzt troff sie nur noch so voller Verachtung und Hohn.

"Sie ist berauscht. Hat Luminakraut geraucht. Zugedröhnt über Stunden. Ich bezweifle, dass sie einen Genlock oder einen Oger erkennen würde, wenn einer vor ihr stünde. Warscheinlich würde sie ihn noch nach dem Weg fragen."

Dann rammte er ihr die Stiefelspitze in den Unterleib. Der Tritt war nicht fest gewesen, aber es reichte, dass sie sich vor Schmerzen krümmte.

Unsanft packte er sie an ihren Haaren und zog sie auf die Füße.
"Ich hoffe für euch, dass ihr euch diese Lektion gemerkt hat. In jedem Kampf, in jeder Situation seid ihr so gut wie nutzlos, nutzloser Ballast für den wir unser Leben riskieren müssten, weil ihr euch nicht wehren könntet!"
...Solange wir auf euch angewiesen sind, lasst ihr die Finger von jedem Tropfen Alkohol, von allen berauschenden Drogen!
Und ich sage euch eins...."

Jetzt war seine Stimme so melodisch wie eh und jeh, vollendet und voller Ausstrahlung.

"Das nächste Mal, wenn ich euch erwische, schneide ich euch die Nase ab. Ohne Nase raucht es sich schlecht, wenn man nur noch häßliche Löcher im Gesicht habt... Dann sieht jeder Hurlock schöner aus als ihr!

Avalos ließ sie los.

"Bella! Das Königshaus soll sich um Rippers Hund kümmern, bis er selber hier aufkreuzt. Wir können ihn nicht mitnehmen, der Hund ist bei eventuellen Kletterpartien aufgeschmissen.

Und währenddessen, werden wir Anderen darauf warten, dass unsere kleine Elfe hier wieder von ihrem Trip herunterkommt."

Sein Faustschlag war nicht ohne Biss gewesen. Hätte er sich nicht beherscht - wenn auch nur knapp - dann hätte ihr dieser Schlag Wangenknochen und Kiefer gebrochen.
Stattdessen bildete sich jetzt nur häßlicher Bluterguss. Ihre Lippe war aufgeplatzt, aber das schien sie nicht wahr zu nehmen.

Avalos nahm aus seiner kleinen Gürteltasche ein kleines Fläschchen und einen kleinen Gazeverband. Die Gaze tränkte er mit der graubraunen Flüssigkeit. Dann drückte er es ihr unsanft in die Hand.

"Drückt es auf die Schwellung. Wenn ihr in eurem Drogenrausch zu überhaupt in der Lage sein solltet."

#520
govi1

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Lyna legte das Gepäck mit einem Ächzen am Boden ab. Mal sehen, wie sie die Reise überstehen wird, sie war es nun mal wirklich nicht gewohnt, eine Tonne mit sich zu schleppen. Das alles wog bestimmt mehr als ein Bronto.



Sie nahm die weisse Rolle an sich. So etwas hatte sie noch nie gesehen... sie roch daran. Aber der Duft kam ihr bekannt vor, zweifelsohne. Sie dachte nach, doch der Name der Pflanze wollte ihr einfach nicht in den Sinn kommen. Vorsichtshalber gab sie sie Jule zurück, ohne einen Zug genommen zu haben.



"Ja, Bella erscheint mir... wie soll ich sagen... vernarrt in Avalos." Sie setzte sich neben Jule, liess ihren Blick über den Platz schweifen, ehe sie weitersprach.

"Über was möchtet Ihr denn sprechen?"

#521
MagicBullet

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ooc: o0 Logikfehler meinerseits? warum bist du auf einmal bei Jule, die schreibt nämlich nichts davon?

#522
govi1

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Juleiila wrote...

Als Jule sah wie Lyna auf sie zu kam

Eigentlich bin ich bei Jule ja... :-)

#523
MagicBullet

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dann ahb ich dank Jules Logikfehler einen meinerseits begangen... x)

edit: Nein, n icht oft genug aktualisiert. doof

Modifié par MagicBullet, 22 février 2010 - 09:46 .


#524
xX Ripper Xx

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OOC:



Mhm...du hast VERSUCHT vergessen. : P

#525
govi1

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Egal nehmen wir an, ich sei einfach schon bei Jule gewesen. Avalos und Bella kamen nach kurzer Zeit und Avalos... naja, ist wieder einmal ausgerastet ;-)