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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#526
Guest_Juleiila_*

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Jule erschrack als sie von den anderen überrascht wurde, auch noch in diesem zustand.
Aber alles änderte sich. Nachdem gerade eben, was Avalos mit Jule abzog hatte sie wieder die selbe meinung von ihm wie am anfang, als sie ihn kennenlernte. Auch die Gaze lehnte sie dezent ab.
Dann huschte ihr Blick einmal zu Bella, dann wieder zu Avalos.Sie starrte ihn richtig böse an, sie kochte innerlich vor Wut. Und ja - sie hasste ihn. Bella würde ihr hoffentlich verzeihen bei dem was sie jetzt machte.
Mit einem Schwung holte sie aus, ihre linke Hand die in der Lava glittend, und spritze diese Avalos ins Gesicht. Die spritzer flogen direkt zu rechtem Auge und Stirn. Das hatte er jetzt davon, und Jule bereute es nicht. Sie konnte sich durchaus wehren wenn sie wollte, doch für Gewöhnlich brachte sie noch niemand dazu, so auszurasten. Nur Avalos, immer wiederholte es sich das sie kochte vor Wut, weil er sich nicht beherrschen konnte. Weiteres würde sie ihm auf der Reise heimzahlen, egal in welcher Situation sie waren. Dann zog sie noch mal an dem Weißen Stängel, und spuckte vor Avalos vor die Füße. Dann schaute sie ihren Handschuh an, ein paar kleine einfraß löcher hatte er. Aber gottsei dank nicht zu große da es ja schnell Ging. Aber der Handschuh interessierte sie im moment Null.

Modifié par Juleiila, 22 février 2010 - 10:02 .


#527
govi1

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Lyna erschrack zu Tode, als Avalos seine überlegene Stärke demonstieren musste. Doch noch bevor sie Jule zu Hilfe eilen konnte war diese auch schon auf den Füssen und bespritzte Avalos mit heisser Lava, als sei es Wasser. Nur in letzter Sekunde konnte Lyna einem Tropfen ausweichen... das ging nun eindeutig zu weit.



Sie trat zwischen Avalos und Jule, wohl wissend, dass beide auch sie verletzen würden, derart in Rage waren sie. "So benehmt Euch", rief sie beschwichtigend. Doch wer würde schon auf ihre Worte hören, wenn die Gefühle Überhand genommen hatten? So packte sie Jule am Arm und zerrte sie mit sich, Avalos einen flehenden Blick zuwerfend- er soll ihr nur ein paar Minuten geben, um Jule zu beruhigen.

#528
Bellandyrs

Bellandyrs
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Noch bevor Bella den Befehl von Avalos vernehmen konnte, hatte sie sich schon ihres Rucksacks entledigt. Der arme Mabari!



Sie rannte sofort den Platz zurück, Richtung Palast und hatte weiters nicht mehr viel mitbekommen. Entsetzen erfasste sie, wie brutal Avalos zuschlug.



Auch Bella war nicht glücklich darüber, dass Jule von einem Fettnapf in den nächsten schlitterte, und insgeheim mußte sie die Worte von Avalos bestätigen. In dem Zustand in dem Jule sich befand würde sie die Gruppe nur unnötig in Gefahr bringen. Es wurde Zeit dass es ihrer Freundin endlich mal bewußt wurde, dass ihre Handlungen auch gefährlich ausgehen konnten. Wäre Avalos wirklich ein Dämon gewesen wäre Jule nun tot.



Sicher hieß sie es nicht gut, wie Avalos seine Worte unterstrichen hatte... Bella verabscheute grundlose Gewalt. Und sie machte sich Sorgen, ob er Jule ernsthaft verletzt hatte. Aber vielleicht würde Jule endlich etwas besonnener handeln.



Im Palast angekommen traf sie zum Glück auf keine Verwandtschaft und ließ sich sofort zum Rudelführer bringen. Dieser kannte sich mit Mabaris aus und machte sich sofort auf den Weg. Nachdem was sie ihm erzählt hatte meinte er, dass der Hund wohl nicht ernsthaft verwundet sei, Mabaris hätten eine sehr gute Konstitution. Wahrschienlich war er durch den Tritt nur etwas benommen.



Bella lief noch kurz in das Gewächshaus und suchte schmerzstillende Kräuter für Jule, bevor sie sich auf den Weg zurück machte.

#529
xX Ripper Xx

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Der Hund bemerkte etwas seltsames als der zornige Mann auf ihn zu kam.
In etwa das gleich wie er in der einen Nacht am Lagerfeuer mit dem Amulett...nur viel stärker.
Er ging zur sicherheit in Angriffstellung...doch er würde nur angreifen wenn er angegriffen wurde.
Der Mabari merkte wie der immer näher kommende Wüterich innerlich vor wut kochte.
Er fing an zu knurren.
Pötzlich sah er wie der Mann zum tritt ausholte...doch es war zu spät.
Der harte Stiefel traf ihn direkt am Hals...er neigte röchelnd den Kopf und jaulte dann.
Er versuchte den Schmerz zu ignorieren und schnappte nach luft.
So ein unerwartet treffer aus dem nichts...war keine angenehme Sache...doch er berappelte sich langsam wieder.
Eigentlich würde er diesem Mann jetzt an den Hals srpingen und ihm die Kehle auf reißen.
Aber irgendetwas kam ihm vertraut an ihm vor...dieser Mann mochte ihn vielleicht attackiert haben aber er hatte schon etliche Schmerzen erlebt...für ihn war es nur ein Kratzer.
Er dachte an Ripper...er hätte vermutlich ähnlich gedachte wie dieser Mann...nur hätte er es eher in sich hineingefressen.
Mit diesen Gedanken beruhigte sich der Mabari wieder und beobachtete neugierig die anderen......

Modifié par xX Ripper Xx, 22 février 2010 - 10:37 .


#530
MagicBullet

MagicBullet
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Er sah das flüssige Gestein auf sich zu fliegen, eine hämisch lächelnde Jule danebenstehend.

Die Zeit schien sich zu dehnen, während er zur Seitete hechtete...
Doch zum ersten Mal seit Ewigkeiten war er zu langsam, zu spät reagiert. Das gelb strahlende Gestein traf ihn knapp neben seinem rechten Auge. Der Schmerz zuckte wie ein gleißender Blitz durch seinen Verstand.
Doch dann explodierte die Wut in ihm und verdrängte die Pein.

Sein Gesicht war entstellt... Aber diese....Elfe...würde er dafür töten. Niemand, niemand wagte es, ihn anzugreifen, und die Dreistigkeit zu besitzen, das auch noch zu überleben!

Und dann spuckte sie voller Hohn ihm auch noch vor die Füße und zog noch einmal an dem Joint.

Seine Faust ballte sich, das Leder spannte sich bis es hörbar knackte....

Trotzdem beherschte er sich. Umbringen würde er sie nicht... Noch nicht. Aber sie hatte ihn entstellt...zumindest für dreißig bis vierzig Jahre. Warum denn nicht gleiches mit gleiches vergelten?
Sein Lächeln hätte jedem Raubtier Angst gemacht

Lyna packte Jule am Arm, die immer noch wie eine Irre an ihrem Joint zog und lachte.
Ihre Retterin blickte Avalos flehentlich an, als ob sie befürchten würde, zwischen ihre Fronten zu geraten.

Mit einer schnellen Bewegung riss er einen kleinen Glasflakon aus einer aufgesetzten Rüstungstasche und schleuderte es mit einer schnellen Drehung seines Handgelenks auf Jule, die sich fatalerweise gerade zu ihm umdrehte.
Dummerweise hatte sie die Riemen des Brustharnisches nicht fest genug angezogen.

Das Flakon traf den Rand des Plattenpanzers, zerbarst, und ein Großteil der klaren Flüssigkeit lief unter ihre Rüstung und zersetzte beinahe annähernd den Lederriemen des Harnisches.

'Sie starrte ihn nur an. Und fing dann an zu schreien Sie fiel hin, wälzte sich auf dem Boden und versuchte unter Schmerzgewimmer sich aus ihrer Rüstung zu befreien. Währenddessen zerfraß die Säure Wams und Unterhemd wie Papier und verätzte ihre nun ungeschützte Haut aufs Übelste.

Mit ihren schmerzerfüllten Geschrei mischte sich Avalos grausames Lachen, der jetzt, bedingt durch die schwarzen Verbrennungen im Gesicht, nun wahrlich wie ein entfesselter Dämon wirkte.

Sie würde nicht noch einmal rebellieren, oder sich bis zur Kampfunfähigkeit zudröhnen.

Und vorerst musste sie ja nicht wissen, dass diese Säure zwar unglaublich stark war, aber keine bleibenden Narben hinterließ.

"

#531
Guest_Juleiila_*

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Als Jule langsam damit aufhörte sich am Boden zu Kugeln, blieb sie einfach auf dem kalten Steinboden liegen. Er hatte sie entstellt, Säure auf ihren schlanken Körper, alles verätzt. Eine Träne lief ihr herunter, aber nicht weil sie schmerzen hatte, sondern weil Avalos sämtliche stellen an ihrem Oberkörper, und der Taille verätzt hatte. Das war wirklich der wunde Punkt. Jule fragte sich gerade, ob sie siesen Mistkerl überhaupt begleiten wolle. Die Mission war ihr nun wirklich egal, er hatte es Geschafft. Dann kamen auch schon Allie und Bella die die Wunden vom den Säurefläschchen behandelten. Als diese fertig waren stand sie langsam  wieder auf, sie merkte nur noch den stechenden Schmerz in ihrer linken Hand aber ignorierte ihn. Dann schaute sie zu Avalos.
"Danke, das wird viele meiner entscheidungen beeinträchtigen." Dann ging sie zu einem der Schmiede im Ständeviertel um ihre Rüstung reparieren zu lassen.
"Könntet ihr mir kurz meine Riemen reparieren?, und auch den Rest der Rüstung?" Fragte sie und legte dem Händel 10 Soverings hin. Sie zog ihre Brustlatte aus, und auch Den Linken Handschuh. Den aber mit vorsicht, ihre Hand schmerzte sehr. Als sie sie genauer betrachtete dachte sie sich nur na toll, ihre Hand würde in Zukunft reichlich Narben haben, die jeder mitansehen konnte.
Als der Schmied sagte das er fertig sei, schaute Jule zu ihm hoch, zog den Brustharnisch wieder an, und auch ihren Linken Handschuh, Die wunden musste nicht unbedingt jemand sehen. Mit einem Hieb schleuderte sie wieder ihren Rucksack auf den Rücken, und stand einfach da.

Modifié par Juleiila, 23 février 2010 - 03:56 .


#532
Kaysallie

Kaysallie
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ooc: da ich ja sehr beschäftigt bin momentan: nur kurz das wichtigste :s

__________________________________________________________________

Während der gesamten Situation mit Valkia im Anwesen von Bella, war Allie eher im Hintergrund. Sie saß beim Frühstück am Tisch mit Jule und dachte über vieles nach. Es war fast so als ob ihr ein Geist zuflüstern würde, jedoch kein Dämon. Sie verstand nicht was er sagte, und versuchte sich die gesamte Zeit darauf zu konzentrieren es zu verstehen, als sie von dem Schrei von Bella, als diese Valkia am Boden liegen sah, aus den Gedanken gerissen wurde. Allie lief zwar sofort hin, doch beobachtete das Geschehen nur aus der Ferne. Sie wusste sofort, als sie die Wunde sah, dass Blutmagie im Spiel war. Sie war sehr gelehrt, sie hatte nahezu jedes Buch, das sich im Turm befand studiert, es wäre peinlich gewesen, wenn sie es nicht erkannt hätte. Enttäuscht darüber, dass es ihr nicht sofort auffiel, dass Valkia Blutmagie betreibt, als sie diese kennenlernte, lehnte sie sich zurück an die Wand. Die Heiler liefen einige Augenblicke auch schon an ihr vorbei und nahmen Valkia mit.

Sie selbst hätte nie im Traum daran Gedacht jemanden zu heilen, der Blutmagie betreibt, das war für sie das allerschlimmste was ein Magier jemals betreiben konnte! Sie war zufrieden als sie erfuhr, dass man Valkia zum Turm bringen würde, und verschwand keinen Gedanken an Mitleid.

Auch Allie bemerkte die Spannungen zwischen all den Gefährte. Bella, wie sie Avalos immer anstarrte, wie ein Kind das sich über ein Eis freute. Und Lyna wie sie sich schämte über die Narbe. Ja sie nutze die letzten Stunden um alles genau zu beobachten, und um nachzudenken, denn die Stimme des eigenartigen Geistes war noch immer nicht verschwunden.

Allie war wohl die einzige, die auch nichts zu Avalos sagte, als er ihr den Ring überreichte. Sie war von der Schönheit dieses kleines Juwels geblendet, und war überrascht ausgerechnet von Avalos ein solch edles Stück zu erhalten. Doch sie wusste, es war nur Sinn zum Zweck, und so würde sie es auch nutzen. Trotzdem musste sie kurz an Ihre Vergangenheit denken, denn bisher hatte ihr nur ein einziger Mann in Ihrem Leben ein Geschenk gemacht, doch dieser weihte schon längst nichtmehr unter ihnen.

Später nach der Besprechung über die Reise, musste sie nur noch ihre Schuhe wechseln, den Rest hatte sie bereits eingepackt. Sie wartete In der Nähe des Eingangs zu den Tiefen Wegen, als sie plötzlich einige komisch Laute hörte. Sie lief wieder in Richtung des Händlerviertels, als sie Jule am Boden liegen sah die sich grundlos prächtig amüsierte, und Avalos der sich am Auge hielt, da er scheinbar eine Brandwunde hatte. Lyna die plötzlich dazwischen stürmte.

Allie wusste nicht genau was geschehen war, aber sie tat das wofür sie hier war, sie ging auf die 3 zu und versuchte zu helfen. Sie ging erst auf Avalos zu und fragte ihn mit einer warmen herzlichen Stimme:

"Dürfte Ich mir Eure Wunde ansehen?"

Sie wartete nicht auf eine Antwort, denn sie sah es auch so, es sah tatsächlich wie eine Brandwunde aus. Sie fragte sich nicht woher diese kam, und begann sofort damit ihre Hand vorsichtig darauf zu legen und einen Heilzauber zu sprechen. Blauer Nebel machte sich um die Wunde breit und innerhalb von 5 Sekunden, war nur noch eine kleine Narbe zu sehen.

Danach ging sie zu Jule, die so aussah als ob sie von einem Fluch belegt wäre. Auch hier wandte sie ihren Heilzauber an, um Ihre Verletzungen zu heilen, die Avalos ihr zugefügt hatte. Doch gegen diese Benommenheit konnte auch sie nichts tun.

Danach stelle sie sich zwischen die 3, und gab auch endlich mal wieder ein Wort von sich, das sie weise und langsam aussprach:

"Ich weiß nicht was vorgefallen ist, doch ich weiß, dass Ihr alle verschiede Gedanken über Recht und Unrecht habt, doch wenn Ihr vorhabt in den Tiefen Wegen zu überleben, müsst Ihr einander vertrauen, und Euch nicht gegenseitig Schaden zufügen, so Schwer Euch das auch fallen möge."

Sie machte eine kurze Pause und blickte dann tief in Avalos' Augen.

"Das gilt auch für Euch."

Dann seuftze sie einmal, so als ob eine Last von ihr viel und sagte dann etwas humorvoll:

"Außerdem könntet Ihr mir dadurch etwas Lyrium sparen!"

Sie musste etwas lachen und ging dann wieder zum Eingang der Tiefen Wege, um dort auf alle zu warten.


#533
Bellandyrs

Bellandyrs
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Als Bellandrys zurück zum "Tatort" kam, war der Hund schon wieder wohlauf.
"Na du, gottlob ist dir nichts schlimmes passiert" streichelte sie ihn kurz über den Kopf.

Plötzlich hörte sie, wie Jule vor Schmerzen aufschrie, und sprang so schnell es ihr möglich war zu der Freundin. Sie sah sofort die Verätzungen, die aufgetreten waren. Schnell holte sie die Ringelblumensalbe hervor, die sie noch aus der Kammer des Palastes stibitzt hatte und wollte Jule grad auf dem Boden festhalten um ihr die verletzte Haut damit einzureiben, als sie Avalos grausames Lachen hörte.

Wie konnte er nur? Sie war entsetzt... und ihr Blick ging fassungslos in seine Richtung.
Als sie sah, wie sein Gesicht entstellt war traf es sie wie ein Schock. Sie wußte nicht, was hier vorgefallen war in ihrer Abwesenheit, aber es waren denkbar ungünstige Vorzeichen um ihre Mission als Einheit zu überstehen.

Vorsichtig verteilte sie die Salbe auf Jules Verletzungen. Dann sprang sie auf und hastete zu Avalos.
"Was war hier los? Soll ich Euch einen Medicus holen?"
Sie drückte ihm die Ringelblumensalbe in die Hand, um sie ihm gleich wieder daraus zu entreissen. Dann kramte sie in dem Kräuterbeutel den sie eigentlich für Jule zusammen gestellt hatte, und förderte ein großes Blatt Aloe Vera hervor. Schnell schlitzte sie dies mit ihrem Dolch auf und gab ihm die geöffneten Blätter. Aloe Vera war bei Verbrennungen höchst wirksam...

Sie war keines klaren Gedankens mehr fähig. Sein wunderschönes makelloses Gesicht... die Augenbraue versengt, und Verbrennungen über Stirn und sogar noch ein Stück an der Wange.
Am liebsten hätte sie laut aufgeschluchzt, aber anscheinend war sie im Moment die einzige, die halbwegs Ruhe bewahren konnte.
Kraftlos lies sie sich dennoch auf eine nahe gelegene Bank sinken und starrte auf ihre Gefährten.

Da rauschte Allie an ihr vorbei und behandelte die beiden Raufbolde.
Als sie sah dass auf Avalos Gesicht nur noch eine kleine Narbe zurückblieb fiel ihr ein Stein vom Herzen.

Trotzdem... das konnte ja heiter werden ...

Modifié par Bellandyrs, 22 février 2010 - 11:39 .


#534
Bellandyrs

Bellandyrs
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Seufzend erhob sie sich aber gleich darauf wieder. Beinahe hätte sie in dem ganzen Tumult vergessen ihre Waffen vom Schmied zu holen. Das würde sie sofort nachholen. Also ging sie flotten Schrittes in die Richtung, wo der Waffenschmied seine Werkstatt hatte.
Dieser hatte ihr Langschwert und die beiden anderen Dolche wieder auf Hochglanz gebracht, die Klingen geschärft und auch die Runen darauf schimmerten wieder als hätten sie wieder alle Kraft.
Auch die Sehne ihres Bogens war wieder straff gespannt. Sie war zwar keine perfekte Bogenschützin, aber um im Fernkampf ein paar Treffer zu landen, soweit langte ihre Kunst allemal.

Bella gab dem Meister seine Bezahlung und sah sich um. Ah - die kleine Nische kam ihr gelegen, da sah sie kein Mensch, respektive Zwerg.
Bei allen Glauben an Andraste und dem Erbauer, aber die Waffen wollte sie nicht ohne ein Gebet zum Stein wieder umschnallen. Also kniete sie nieder, schloß die Augen und wiederholte ihr kleines Ritual, welches sie schon mit den neuen Dolchen durchgezogen hatte.

Einer der Dolche war im Prinzip ein etwas längeres Messer, welches sie sich wieder am Stiefelschaft befestigte. Das Langschwert hängte sie über den Rücken, und der Dolch wanderte zu den anderen an ihrer Hüfte. Zuletzt schulterte sie noch den Bogen, aber nur seitlich, um diesen im Falle sofort zur Hand zu haben. Auf der anderen Seite kam der Köcher mit Betäubungspfeilen.

Dann ging sie zurück zu Avalos, Jule und Lyna.
Der Marbari harrte immer noch aus, und sah aus als wüßte er nicht was er von der Sache halten sollte. Da mußte Bella ihm auch zustimmen, sie war sich selber nicht sicher.
Sie setzte sich neben den Hund, kraulte diesen am Ohr und meinte leise zu ihm:
"Na mein Süsser, wirst du uns begleiten? Schön wäre es.. "
Sie dachte an ihren eigenen Mabari zurück, der sie so lange auf ihrer letzten Schlacht begleitet, verteidigt und treu zu ihr gestanden war. Es überkam sie eine Art Heimweh... nach ihren alten Gefährten, wo sie wußte dass trotz mancher Reiberei untereinander im Ernstfall jeder sich tausend-prozentig auf den anderen verlassen konnte. Zudem waren sie mehr Leute, und war wirklich mal ein größerer Streit entstanden wählte Bella ihre Begleiter damals so aus, dass die Streithähne keine Gelegenheit hatten sich weiter anzuschreien. Einer davon blieb ganz einfach im Lager und hatte Wache, der andere wurde entweder auf Kundschafter-Mission geschickt oder in ihre Gruppe.

Schnell schob sie den Gedanken beiseite. Alles Lamentieren half nichts, sie waren wenige, aber kampferprobt. Sie würden die unterirdischen Gänge schon bezwingen! - Wenn sich Avalos und Jule nicht vorher gegenseitig die Kehle aufschlitzen hieß es...
ein zynisches Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, welches eigentlich sehr untypisch für Bella war. Aber seit dem Vorfall kam es ihr vor, als hätte ihre Schwärmerei einen Knacks erhalten. Und dennoch stieg Avalos in ihrer Achtung, und die Ausstrahlung fasznierte sie noch immer. Trotz der Brutalität... sie fühlte sich nach wie vor von ihm angezogen.

Sie hörte auf den Hund am Ohr zu kraulen, dem das sichtlich gefallen hatte, schnallte ihren Rucksack endgültig um und sagte zu ihren Begleitern:

"Ich geh schon mal vor zu Allie und warte auf Euch am Eingang zu den tiefen Wegen. Vertrödelt nicht mehr zuviel Zeit sonst bricht die Nacht an und wir sind müde noch bevor wir überhaupt richtig losgelaufen sind!"
Sie kehrte den anderen den Rücken zu und stapfte unverdrossen dem Eingang zu den Thaigs zu.

Modifié par Bellandyrs, 23 février 2010 - 01:50 .


#535
Guest_Juleiila_*

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Jule stand immernoch in der nähe des Schmieds, als sie sah das auch Bella in richtung Eingang der Thaigs ging. Also schlurfte auch sie langsam zu den beiden, und hoffte das es bald los ging. Während sie ging dachte sie noch einmal darüber nach was eben passiert war.

In einer sache hatte Avalos recht, in diesem Zustand würde ich die Gruppe in Gefahr bringen, und wäre auch keine gute Hilfe. Aber gab ihm das das Recht gleich so zu überreagieren? Er hatte Jule nun mit Narben etstellt, und erreicht was er wollte. Aber er hat ebenfalls etwas abbekommen, und als Jule daran dachte, das auch nun der allzu perfekte und gut aussehende Avalos eine Narbe im Gesicht haben würde, und das ein Leben lang, musste Jule grinsen.

"Dem hab ichs gegeben," sagte sie leise zu sich selbst. Dann stand auch sie beim Eingang zu den Thaigs, neben Bella und Allie. "Hoffentlich können wir bald aufbrechen." sagte sie kalt, sie wollte sich nicht anmerken lassen, das Avalos sie ganz schön traf, als er ihr die Narben zufügte.

Dann warteten die 3 noch auf Lyna und Avalos.

#536
govi1

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Lyna sah sich von einem Moment auf den anderen alleine mit Avalos. Sie räusperte sich, wusste nicht so recht was sagen. Natürlich war Jules Verhalten nicht richtig gewesen, in einem solchen Zustand hätte sie die Dunkle Brut höchstens mit ihrem Gelächter in die Flucht geschlagen... oder wer weiss, vielleicht hatte Jule die Dunkle Brut nur überzeugen wollen, einen Zug zu nehmen? Ein bekiffter Hurlock... Lyna verschob den Gedanken, jetzt war wirklich nicht die Zeit für Witze.



"Ihr seid sehr... brutal", sagte sie stattdessen. Sie wusste um seine grobe Natur, glaubte es zumindest, doch der letzte Ausbruch hatte sie dennoch stark überrascht. "Gewiss, Ihr hattet Recht... aber es hätte andere Mittel gegeben, sie von ihrem Fehler zu überzeugen. Gleich zu einer Säure zu greifen erscheint mir drastisch."



Sie biss sich auf die Unterlippe, wohl wissend, dass Avalos wahrscheinlich verärgert auf ihre Worte reagieren würde.

#537
MagicBullet

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Die Zwergin ging ihm auf die Nerven. Und was in drei Teufels Namen sollte er mit diesem Grünzeug?

Fast ein Viertel seines Gesichts war verbrannt. Die Schlacke des Gesteins klebte am toten Fleisch, und verbrannte Hautfetzen gaben verkohltes Fleisch frei.

Der Schmerz pulsierte wie ein Lichtblitz in seinem Schädel, aber im Gegensatz zu dieser verdammten Elfe, vernebelte weder Schmerz noch Rausch sein Denken.
Die Wunde war zwar verhältnissmäßig schmerzhaft und großflächig, aber nicht tödlich. Im Gegensatz zu den Anderen hier wußte er, was Wundbrand anrichten konnte. Aber gut, sollte Jule doch die Haut abfaulen...

Und was hieß entstellt? Entstellt für vielleicht dreißig, vierzig Jahre. Oder er legte sich Ziernarben zu, wie die alten Veteranen aus Tevinter.

Mit einer gedankenverlorenen Geste erlaubte er Allie, die Brandwunden zu behandeln. Die offenen Wunden schlossen sich, zurückblieben, durch die Schlacke schwarz gefärbtes Narbengewebe.

Aber warum Ziernarben... vielleicht sollte er sich eine stählerne Vollmaske zulegen. Das würde seinem Ruf nur zum Guten gereichen...Zumindest, was die Furcht vor ihm betraf. Und solange sie mich fürchten, muss ich niemanden töten... aus geringfügigen Gründen, setzte er noch in Gedanken nach.

Er sah den Anderen träge nach. Er hegte sogar die Hoffnung, dass sie alleine aufbrechen würde. Sie würden durch die tiefen Wege trampeln, ohne Sinn und Verstand durch die Dunkelheit irren...
Mit der gesamten Horde auf den Fersen, was ihm sehr zupass kommen würde - wenn die Horde die bekiffte Elfe jagte, musste er sie nicht später beseitigen.

Aber nein, diesmal musste selbst er sich an die Spielregeln halten. Noch brauchte er sie. Noch.
Und jede Reise hatte einmal ein Ende, und manche dieser... durch ihre Vorstellung von "Ehre" Verblendeten, hatten ihm einen Kampf auf Leben und Tod angedroht. Und letzteres würde er ihnen angedeihen lassen... den Tod.
Sollten sie darauf bestehen, verstand sich.

seid sehr... brutal."  Er drehte den Kopf und fixierte Lyna mit seinen dunkelgrünen Augen. Die Manschette stand ihr ausgesprochen gut.

"Ist euer Schwert brutaler als ein Anderes, weil es mehr Blut vergießt?"
Wäre Brutalität gleichbedeutend mit Effektivität, dann müsste ich diese Welt in Blut ersäufen."

Noch immer fixierte er sie; Er blinzelte nicht, schien sie mit seinen Blicken beinahe zu durchbohren.

"Andere Wege? Natürlich." Er schenkte ihr ein gewinnbringendes Lächeln.
"Ich hätte ihr natürlich auch einen sanften Klaps geben können.... Dann wäre sie in die Lava gekippt und wir hätten ein Problem weniger."
Zuerst schien sich ein winziger Hoffnungssschimmer auf ihrem Gesicht breit zu machen, der aber dann sofort in Entsetzen, respektive Ärger umschlug.

Er hingegen hielt es für einen gelungenen Witz - einen so offensichtlichen Mord würde er anders arrangieren - ohne dabei aufzufallen, ohne dabei sofort demaskiert zu werden.

Er schlenderte an ihr vorbei. Im Vorbeigehen sagte er nur noch zu ihr:

"Die Manschette steht euch ausgezeichnet. Allerdings würde ich dazu ein tevinter´sches Kleid empfehlen, statt Kampfrüstung."

Aus den Augenwinkeln sah er noch, wie sie verdutzt innehielt und ihn aus großen Augen anstarrte.
Gottseidank sah sie nicht sein anzügliches Grinsen.

"Na los, sonst sind unsere Gefährten schon Futter für die Brut bevor wir kommen und babysitten können.
Und wer weiß, welche Rauschzustände eine bekiffte Jule bei einem Hurlock auslösen könnte."

Modifié par MagicBullet, 23 février 2010 - 05:42 .


#538
Bellandyrs

Bellandyrs
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Auch Bella hatte sich während ihres Weges Gedanken gemacht.

Sie würden wohl die ersten Meilen ohne große Probleme oder Hindernisse überwinden können, da hier keine bis wenig dunkle Brut zu finden war, und wenn, dann keine zu mächtigen Gegner. Auch der eine oder andere Thaig über den sie laufen mußten dürfte ziemlich von Brut befreit sein. Die Legion der Toten marschierte dort regelmäßig die Wege ab und vernichtete alles was an Darkspawn hervorkam, und auch der König sandte jeden Monat seine Soldaten aus um aufzuräumen.



Viel mehr sorgte sie sich, wie der Zusammenhalt sein würde. Sie hatte nicht gerade Lust die ganze Zeit in eisigem Schweigen zu verbringen, vor allem dann nicht wenn es sicher war. Zudem hatte sie nun Angst vor den Kämpfen, die kommen würden. Nicht vorm Kampf selber, sondern einfach an die Tatsache dass sie wohl genauso viel Fokus auf Avalos und Jule setzen mußte als auf die Gegner. Eines stand fest für Bella: sie würde versuchen die beiden nie Seite an Seite kämpfen zu lassen, sondern einer vorne, der andere am entgegengesetzte Ende, sonst würden die beiden sich in ihrem Blutrausch am Ende doch noch umbringen.



Dabei wanderten ihre Gedanken wieder zu Avalos. Eines war sicher, er hatte noch menschliches an sich, auch wenn er es verdrängen wollte. Aber wenn er zu solchen Wut-Ausbrüchen fähig war... Wut war schließlich auch ein Gefühl. Zudem war er ein hervorragender Stratege, und auch wenn man Angst haben konnte dass er einen gefühlskalt umbringen würde... Bella würde Avalos jederzeit ihr Leben im Kampf anvertrauen.

Genauso bedingungslos liefen damals die Schlachten mit ihren alten Gefährten, man hielt sich den Rücken frei und kämpfte für die Freunde. Sie war sich sicher, dass sie auch wieder so reagieren würde, ihre neuen Gefährten genauso verteidigen würde.

Und was ihre anderen Gefühle zu Avalos betraf.. da war sie sich gar nicht mehr sicher. Sie konnte sich ihm nicht entziehen, das war schier unmöglich. Aber sie hatte auch Angst davor, dass es mehr werden könnte. Dieser Mann hatte das Zeug dazu. Nicht, weil er der Fels in der Brandung war der sie auffangen würde wenn es ihr schlecht ginge.. nein. Sondern weil er einen sehr interessanten Charakter hatte. Und irgendwo war er trotzdem dieser Fels ... was er tat hatte Hand und Fuss, wie man so schön sagte. Und sie hatte Angst davor, wieder enttäuscht zu werden.

Aber dadurch, dass ihr sein Wut-Ausbruch noch immer im Genick sass und der Gedanke daran, zu was er fähig sein konnte, ließ in ihr immer noch eine Gänsehaut entstehen. Von daher konnte sie - zum Glück - im Moment auch völlig normal reden, und sich auch völlig normal benehmen. Es fiel ihr nicht schwer ihm so zu begegnen wie einem normalen Bekannten.



Als sie bei Allie ankam sah sie auch schon Jule die auf dem Weg zu ihnen war. Jetzt mußten nur noch die anderen kommen, und endlich konnte es losgehen. Sie war bereit - für neue Abenteuer.


#539
govi1

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Lyna wollte antworten, gab es dann aber schnell auf. Seine Ideologie leuchtete ihr durchaus ein, auch wenn sie sie nicht guthiess. Aber Avalos zu verändern, wie sie es sich zu Beginn vorgenommen hatte... das ging wohl nicht und würde auch nie gehen, das war ihr jetzt bewusst geworden. Denn er schien mehrere Gesichter zu haben... mal zeigte er sich zuvorkommend und verteilte Geschenke als Wiedergutmachung, dann aber zeigte er sich gewalttätig und äusserst brutal. Und jetzt wurde er anzüglich. 
Die Dalish liess ihren nachdenklichen Blick über ihn schweifen. Viele Gesichter... wie Masken, die das wahre Ich zu verstecken versuchen. Doch das, was sich unter der Maske verbirgt, könnte womöglich noch grässlicher sein, nicht?

Lyna schüttelte den Kopf und verscheuchte die unnützen Gedanken. "Na gut, lasst uns gehen. Aber ich bitte Euch", sie schaute ihm in die Augen, "benehmt Euch."

Sie sagte es nicht tadelnd oder verärgert, sondern bittend. Avalos einen Befehl zu geben würde sicherlich tödlich enden, aber bei einer Bitte würde er sein Verhalten vielleicht überdenken.

Modifié par govi1, 23 février 2010 - 05:57 .


#540
xX Ripper Xx

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Dem Hund schien das alles herzlich wenig zu interessieren.
Er wusste was er tat und was Ripper von ihm erwartete...und das letzte was Ripper von ihm verlangte...war es die anderen zu begleiten...und das tat er auch bis er Ripper wiedersehen würde...egal ob es die anderen wollten oder nicht......

Modifié par xX Ripper Xx, 23 février 2010 - 06:02 .


#541
Bellandyrs

Bellandyrs
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Nun waren auch Avalos und Lyna hier, und sogar der Mabari folgte ihnen. Bella freute sich darüber.



Nach wenigen Metern kamen sie zur Torwache, wo Bellandrys ihren Passierschein zeigte.



"Wächter, möge der Stein mit Euch sein" grüßten die Soldaten und ließen die Gruppe passieren.



Bellandrys schaute noch einmal nach Orzammar zurück und salutierte in Gedanken vor der Stadt. Dann wandte sie sich wieder dem Weg vor ihr zu und fragte Avalos, ob sie einen Blick auf die Karte werfen konnte. Schließlich wollte sie wissen, wie sie laufen wollten, und außerdem kannte sie das Gebiet nur bis zu den Todesgräben - beziehungsweise ein kleines Stück dahinter.

Sie hoffte nur inständig, dass sie nicht über Gwaren laufen mußten, angeblich war dieser ehemalige Außenposten völlig überflutet.

#542
MagicBullet

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Er teilte die Karten aus.

Seine eigene breitete er vor sich auf dem Boden aus, und bedeutete seinen Gefährten, sich hinzuknien.

Mit seiner Dolchspitze fuhr er die eingezeichneten Linien nach.

"Wir sind hier - Orzammar.

Wir werden erstmal der ehemaligen Hauptverkehrsader des ehemaligen zwergischen Reiches folgen - das sollte relativ sicher sein, da die Legion der Toten sie als strategisch wichtig betrachtet - dementsprechend wird sie auch verteidigt.

Ungefähr 10 Meilen folgen wir der Route, bis zu dieser Kreuzung."

Er fuhr sacht mit der Dolchspitze bis zu einem Knotenpunkt und verharrte dann.

"Wenden wir uns nach Südwesten, kommen wir in gefährliche Nähe zu Bownammar  - Inzwischen bekannt als der Todesgraben. Allerdings gibt es von dort aus einen direkten Zugangsweg, beziehungsweise einen schnurgeraden Weg unter der Wachen See hindurch.

Dieser Weg stellt uns aber vor zwei Probleme; Erstens, Trinkwassermangel; Wir können keine Woche mit 5 Litern auskommen, beziehungsweise mit dem, was wir mitschleppen können. Außerdem die Todesgräben; Wir würden uns über den gesamten Weg in die Freien Marschen Rückzugsgefechte mit der Brut liefern.

Die  andere Abzweigung dieser Kreuzung führt uns nach Nordosten - Er führt pfeilgerade bis nach Amú´Shar, einer der größten ehemaligen Thaigs. Ich war dabei als sie ihn geräumt haben. Die Stadt war groß, genauso groß wie Orzammar heute. Wir lieferten uns Rückzugsgefechte bis aufs Blut. Halten konnten wir die Stadt nicht, dazu war sie zu offen angelegt. Die Pfade zu den kleineren Thaigs drum herum haben wir durch Einstürze versperrt - inklusive deren Einwohnern. Sie werden elend verhungert sein."

Er sah Bellandrys entsetzten Blick.

"Im Krieg muss viel gewagt werden, um wenig zu gewinnen. Die Zwerge hatten keine Wahl. Wer alles verteidigt, verteidigt nichts.

Allerdings - und das wurde uns zum Verhängis - gibt es natürliche Höhlen hinter der Stadt. Durch diese Höhlen drang die Brut ein, und fiel uns in den Rücken. Ja, zu der Zeit war ich dort und.... gng meinen Geschäften nach.
Diese Höhlen MÜSSEN zwangsläufig an andere zwergische Handelsstraßen anstoßen bzw. durchstoßen werden."

jetzt zeigt er auf mehrere Tunnel, die sich stark in Richtung Nordosten krümmten.

"Ich glaube, dass sie diese Straße kreuzen - Wenn man dem Verlauf folgt, trifft man auf Bowammar an einem Ende, und am anderen Ende auf die Landmassen der Freien Marschen.

Es ist riskant. Aber der Umweg über den Todesgraben ist der sichere Tod."

Avalos blickte in die Runde.

"Wozu erkläre ich, statt zu befehlen? Der Grund ist dieser, dass ihr mir bereitwillig zu folgen bereit seid, wenn ihr wisst, warum ich welche Entscheidung zu welchem Zeitpunkt treffe.
Trotzdem bin ich der Einzige, der sich dort unten auskennt. Genauso wie in den Freien Marschen. Ich führe, weil ich dazu in der Lage bin; Ist jemand fähiger als ich, soll er vortreten."

Niemand rührte sich.

Die Höhlen hinter Amú´Shar könnten teilweise geflutet sein, steile Wände werden zu bezwingen sein. Es wid anstrengend, aber wir können es schaffen. ICH werde es schaffen, ob ihr das tut, ist eine andere Frage."

AValos erhob sich. Sein vernarbtes Gesicht war unbewegt.

"Dann los. Dreißig Tage in der Dunkelheit, ab heute. Ihr werdet Sonnenlicht bald wieder sehr zu schätzen wisen."

...Und die Schwärze der tiefen Wege verschluckte sie.

#543
govi1

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Lyna schluckte und folgte Avalos in die Schwärze. Ein letzter Blick zurück, wo sie noch sicher und Lebensmittel in ausreichenden Mengen vorhanden gewesen waren. Dann fasste sie ihren ganzen Mut zusammen und richtete den Blick nach vorne und....



... es war deprimierend, jetzt schon. Das Wissen um die Präsenz der Dunklen Brut leistete ihren Beitrag zur bedrückten Stimmung. Die Lage war aussichtslos, eine Chance auf den Sieg besassen sie wohl kaum. Hier unten kamen auf jeden von ihnen tausende, zehntausende der Dunklen Brut. Lyna fröstelte. Sie hatte bisher keinen einzigen Hurlock oder Genlock oder wie sie sonst noch hiessen gesehen. Geschichten über diese Kreaturen gab es natürlich zur Genüge, auch in ihrem Clan, aber reichten sie aus, um sie auf diese Begegnung vorzubereiten? Sie bezweifelte das.



Sie riss sich zusammen, kam sich töricht vor. Schliesslich waren sie immer noch auf relativ sicheren Wegen, es gab bestimmt Zwerge, die täglich ihre Füsse in die Tiefen Wege setzten. Und sie fühlte sich schon beim ersten Schritt mulmig? Das konnte ja nicht sein. Ausserdem hatten sie eine Zwergin, die sich sicherlich auskannte und Avalos, der nach eigenen Aussagen zufolge sogar in einem der aufgegebenen Thaigs gewesen war.

#544
Bellandyrs

Bellandyrs
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"Ich kann Euch sagen wieso Ihr erklärt, Avalos... Ihr meintet ich sollte die Gruppe durch die tiefen Wege führen, wenn Ihr fallen solltet. Der Erbauer möge das verhindern, aber trotzdem muß ich dann wissen wie wir weiterziehen. Vielen Dank für Eure ausführliche Erläuterung" nickte sie ihm zu.
Wenn er fallen sollte! Sie war noch immer der Meinung dass vorher wohl die Lava zufrieren würde.

Amú´Shar also... sie hatte schon vieles darüber gehört, und nach ewigen Zeiten würde sie die erste Zwergin sein, die diese verlassene Stadt betreten durfte. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, sie war aufgeregt, wenn sie daran dachte. Auch wenn sie sich erst durch Horden der dunklen Brut schnetzeln mußten. Sie würde alles genau ansehen und, sollte sie aus diesem Abenteuer je lebendig zurück nach Orzammar kehren, Skizzen und Zeichnungen davon anfertigen. Aber bis dahin floß noch viel Lava Orzammar entlang.

Sie kannte den Weg bis zu jener Kreuzung, wo es zu den Todesgräben ging. Hier waren sie noch relativ sicher, und sollte sich tatsächlich mal ein Tiefenlauerer verirren - nun, die waren das kleinste Übel.

Als sie Lyna anblickte merkte sie, dass der Dalish nicht ganz geheuer war.
Sachte drückte sie deren Hand:
"Ihr müßt noch keine Angst haben Lyna, hier ist es wirklich ziemlich sicher.. und an die Dunkelheit gewohnt Ihr Euch rasch". Haltet einfach die Ohren offen, und die Augen, aber ich denke nicht dass wir vor der Kreuzung auf Fallen oder Brut stossen werden. Außerdem vergeßt nicht, ich kann dunkle Brut spüren wenn sie in der Nähe ist, und bisher schlagen meine Sinne noch nicht an."
Aufmunternd nickte sie der Elfin noch einmal zu und stapfte unverdrossen weiter, hielt dabei ihre Sinne aber geschärft.

Trotzdem fragte sie Avalos, ob er bei Gelegenheit mehr über das ehemalige Zwergenreich berichten könnte.

Modifié par Bellandyrs, 23 février 2010 - 09:22 .


#545
Bellandyrs

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Nur wenige Meilen waren sie gelaufen, in Schweigen. Aber es war kein eisiges Schweigen, eher so als hinge jeder seinen eigenen Gedanken nach. Nur Jule hatte eine verdrossene Miene auf.

Bella versuchte sich die Karte einzuprägen und das gesagte zu merken. Wenn es zum schlimmsten kommen würde, nämlich dass sie ohne Avalos weiterziehen mußten, dann hatte sie keine Zeit alle Nase lang die Karte und Notizen hervorzusuchen und dabei noch auf Gegner zu achten, die in dem Teil sicher in großer Zahl vorhanden wären. Dabei fiel ihr ein, was Avalos gesagt hatte, und kurz hatte sie das Gefühl, ihr Blut müßte einfrieren. Avalos hatte sich doch tatsächlich eine Unvorsichtigkeit erlaubt, und es war ihr erst jetzt aufgefallen !! Schnell holte sie wieder zu Avalos auf und fragte diesen:

"Ihr hattet vorhin erwähnt dass die Höhlen hinter Amú`Shar an Handelsstrassen von Zwergen führen müßten beziehungsweise dann in die Marschen.. bedeutet das, ihr seid Euch dessen nicht sicher? Was wenn das nicht ist? Und wie wollt ihr die Höhlen durchbrechen? Doch etwa nicht mit Hammer und Meißel? Ich hab gesehen dass Zunderbüchsen eingepackt wurden, aber keine Schwefelhölzer... Ich will ja nicht hoffen dass wir dort auf einen Oger treffen, auch wenn dieser nützlich wäre die Wände einzutrümmern" schmunzelte sie, aber tatsächlich hatte sie von der gesamten Brut der sie je begegnet war, am meisten Angst davor, wieder gegen Oger kämpfen zu müssen.

Andererseits war sie mittlerweile auch besser geworden im Kampf, ihre Geschwindigkeit hatte sich erhöht, und dank dem dass sie nicht groß war konnte sie relativ gut unter so einem Vieh stehen und diesen mit Aufwärtshieben in den Unterleib attackieren. Mit Lähmungsgift auf der Waffe hatten dann auch die anderen Nahkämpfer gute Chancen, dem Gegner in der Zeit schweren Schaden zuzufügen. Leicht würden sie es ihren Feinden nicht machen, soviel war sicher. Sie war zuversichtlich, was die Kampfkraft der Truppe betraf.

Modifié par Bellandyrs, 24 février 2010 - 07:36 .


#546
Guest_Juleiila_*

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Still und Stumm folgte Jule den anderen. Ihr Kopf gesenkt, der Mundwinkel verzerrt. Man sah das ihr das alles nicht gefiel, auch wenn der  Plan soweit sicher aussah.
Auch Jule merkte das es ihrer Schwester nicht ganz geheuer war. Sie blickte nur einmal kurz hoch zu Ihr und lies den Kopf dann auch wieder Fallen. Eigentlich hätte sie ihrer Schwester jetzt tröstende Wörter entgegen bringen müssen, brachte aber keine heraus. Wie gut das Bella ihr zu vorkam.
Jule gefiel der Gedanke Schwester, und ihr Mundwinkel zog sich leicht nach oben. Nachdem sie ihre kleine Familie, bestehend aus Vater und Vetter, zurückgelassen hatte, sagte sie zu jedem der sie danach fragte - Nein ich habe keine Familie mehr. Und nun war sie froh, eine Schwester wie Lyna zuhaben, und zwei treue und enge Freunde wie Allie und Bella. Jule konnte sich wirklich glücklich schätzen.
Als Bella ihre Zweifel angab was die Höhlen hinter Amú ' Shar betrifft, blickte Jule sie kurz an, lies den Kopf wieder senken, und hörte ihr Genauer zu. Falls sie dort wirklich auf Oger trafen, wäre Jule Kampfbereit, auch wenn es im Moment nicht danach aussah. Sie würde alles dafür geben, ihre Gefährten zu verteidigen - bis zum Tod.  Der Tod machte ihr nichts aus solange er sie selber betraf, was aber wenn es einen ihrer Freunde traf? Sie musste schlucken, und den Gedanken so schnell wie möglich hintersich lassen. Sie hatten schon viele sterben sehen, aber das würde sie innerlich umbringen.

#547
xX Ripper Xx

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Der Hund schien sich hier unten in der Schwärze recht wohl zu fühlen.
Er hatte sehr gute Augen und die dunkelheit schien ihm nicht viel auszumachen.
Und sollten sie sich mal verirren...würden er dank seines guten Orientierungs und Geruchsinns wieder zurück finden.
Außerdem kannte er sich etwas hier unten in den tiefen Wegen aus.

Während sich die anderen um irgendwelches Zeug sorgen machten dachte er an seinen Herren.
Er spührte das Ripper noch am leben war.
Ihre bindung war sehr stark.
Doch auch wenn er noch am leben war...wann würde er ihn wiedersehen?
Ripper würde aufjedenfall nach ihm suchen...egal wo er war.

Aufeinmal starrte er die eine Elfe an.
Ihm wurde klar was sie war.
Eine Dalish!
Er fing an sie bedrohlich anzuknurren und fletschte die Zähne.
Der Hund wusste das sie eine von denen war die ihm seinen Herren entrissen haben.
Er versuchte sich zurückzuhalten und seinen Hass zu unterdrücken...doch am liebsten hätte er ihr hübsches Gesicht zerfressen und ihr alle Gliedmaßen abgerissen......

Modifié par xX Ripper Xx, 24 février 2010 - 10:24 .


#548
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Während sie so unterwegs waren, trabte Rippers Hund neben Jule her. Als der aber plötzlich seine Zähne fletschte, und bedrohlich Knurrte schaute Jule zu ihm herab. Sie sah das er Lyna anszattrte und kurz davor war sie anzuspringen.

"Russel, Hey ! Aus." schimpfte sie. "Was ist denn los? Das ist nur Lyna. Erkennst du sie nichtmehr ? Die schüchterne Elfe die auf einem Baum saß? Jetzt beruhige dich wieder ! "

Dann blickte sie noch kurz zu Lyna über. Warum bellte der Hund sie so an? Sie hatte doch gar nichts getan, oder? Dann ging Jule weiter mit immerwieder huschendem Blick auf Russel....

#549
Bellandyrs

Bellandyrs
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Als Bella den Hund knurren hörte konzentrierte sie sich auf ihre Umgebung noch mehr. Spürte dieser Feinde und sie nicht? Das konnte eigentlich nicht sein, bisher hatte sie sich auf ihr inneres Radar stets verlassen können. Wenn Brut in der Nähe war äußerte es sich bei ihr so, dass sie aus heiterem Himmel furchtbare Gänsehaut bekam und ein Gefühl der Kälte in ihr hochkroch, obwohl ihr eigentlich nicht kalt war.

Vielleicht waren die Sinne des Mabari aber auch einfach schärfer als ihre eigenen? Dennoch... ihr damaliger Hund hatte meist zeitgleich mit ihr selber Feinde gewittert. Mit einem leisen knurren, einem hochziehen der Lefzen und einem leichten Stupser gegen ihre Hand hatte er ihr dies zu verstehen geben.



Sie ging nochmal in sich und konzentrierte sich... nichts. Keine Gänsehaut, kein Anzeichen von Kälte.

So froh sie war den Mabari als Begleitung dabei zu haben, aber in dem Moment hoffte sie nur er würde endlich aufhören zu knurren, da sie sonst nichts hören konnte. Manchmal machte sich Brut auch bemerkbar, sie hörte dann ein leichtes Schaben oder Kratzen, so als würde jemand den Weg entlangschlurfen ohne die Füsse zu heben.

#550
govi1

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Lyna konnte es nicht ertragen, einfach nur zu laufen, ohne irgendein Gespräch. Denn dann hatten die Gedanken wieder die Kontrolle über sie und liessen vor ihrem geistigen Auge die überaus düstere Zukunft abspielen. Also kramte sie die ausgeteilten Karte aus ihrem Gepäck und warf neugierig einen Blick auf die gezeichneten Wege, folgte der Route bis zum Ziel. Da hatten sie ein schönes Stück Weg vor sich... Avalos hatte 30 Tage gesagt, wenn sie sich recht erinnerte. Einen ganzen Monat würden sie also in den Tiefen Wegen verbringen. Sie packte die Karte zurück ins Gepäck.



Die Dalish liess den Blick schweifen, betrachtete die Umgebung. Die Zwerge waren stattliche Architekten, das musste man denen schon lassen... sie war im Inbegriff, sich umzudrehen und Jule auf etwas aufmerksam zu machen, als der Hund sie schon aknurrte und bedrohlich aus seinen kleinen Augen anstarrte.



"Was ist los?", fragte sie überrascht. "Du kennst mich doch, oder? Ich habe dir sogar etwas zu Fressen gegeben, im Lager, bevor... bevor... sich die Ereignisse überschlugen." Sie warf Jule einen irritierten Blick zu und betrachtete dann wieder den Hund.