OOC:
Wunderschön geschrieben, Allie. Und doch so furchtbar traurig :/
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#626
Posté 28 février 2010 - 10:23
#627
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 10:45
Guest_Juleiila_*
OOC:
:crying:
#628
Posté 28 février 2010 - 01:06
ooc: ...ty lyna, ich finds selba auch traurig, aber was muss, das muss
#629
Posté 28 février 2010 - 01:07
Aus den Mienen der Anderen konnte er herauslesen, dass sie die Brut spürten. Ihre Wächtereigenschaften waren ja durchaus nützlich, wenn man nicht in der Lage war, auf seine normalen Sinne zu achten.
Die feinen Erschütterungen, ausgelöst durch den uneinheitlichen Tritt der Horde, hatten ihm schon längst verraten, was er wissen musste.
Unwillkürlich zogen sie das Tempo an. Nur die Zauberin schien zurückzufallen.
Aber natürlich hatte er einen Plan, und der würde sie aus dieser Zwangslage herausführen.
Ungefähr 2 Meilen vor ihnen, lag eine so genannte Belagerungskammer.
Es waren natürliche Hohlräume, durchzogen von geschmolzenem Gestein. Verstärkte Tore und eine schmale Brücke verhinderten jedwedes Vorankommen, solange noch Verteidiger am Leben waren. An diesem hatte sich die Brut über 50 Jahre die Zähne ausgebissen, ohne Erfolg. Und dann buddelten sie sich durch die Seiten, und fielen den zwergischen Streitern in den Rücken.
Mit entsprechendem Vorsprung würden sie die Brücke überqueren, und sie dann einstürzen lassen. Der Brut stand dann ein Umweg von über 50 Meilen bevor. Und bis dahin, waren sie schon längst in Amú´Shar verschwunden.
Die Luft wurde wärmer, und winzige Ascheflöckchen wirbelten durch die Luft.
Das rotglühende Pulsieren wurde stärker, und dann durchschritten sie das Tor zur Kammer.
Die Brücke war erheblich beschädigt, große Teile fehlten, Stützbögen waren weggebrochen, weggeschossen durch Katapulte, Triböcke und sonstiges schweres Belagerungsgerät.
Plötzlich nahm er einen wieselnden Schatten wahr, ganz am Rande seines Blickfeldes. Sein Langschwert beschrieb einen großen Bogen, sein Dolch stieß von unten kommend nach oben.
Sie fanden ihr Ziel.
Der Kreischer, verborgen hinter einem Stein, wollte ihm grade seine schartigen Klingen durch das Gesicht ziehen.
Die Wucht des herabsausenden Langschwerts ließ die schlecht sitzende Lederrüstung einfach zerbersten, und fraß sich mit einem häßlichen Knirschn durch die Schulter des Untieres. Gleichzeitig rammte er seinen Dolch bis zum Heft in die Magengrube. Mit einer schnellen Drehung des Handgelenks drehte er den Dolch um 180° und zog es heraus. Das Vieh quieckte, zappelte kurz und erstarb dann.
Mit einem Tritt beförderte er es auf den Boden, wo es weiter rutschte und in die Lava fiel. Alles in Allem hatte es vielleicht 5 Sekunden gedauert.
Die Anderen wirkten abgelenkt. Allie war am Keuchen, Bellandrys hatte die Lippen zusammengekniffen. An Jules Stirn pochte eine Ader.
"Die Brücke ist instabil. Jeder geht einzeln. ich gehe zuerst, beobachtet meine Schritte, wo ich hintrete und wo nicht. Versucht die selben Stellen zu treffen."
Seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu.
Er atmete gleichmäßig, und begann mit der Überquerung. Seine Augen waren auf die feinen Risse gerichtet, die den Stein durchzogen, auf die winzigen Dehnungsfalten. Es war wie ein Tanz, ein Tanz auf Leben und Tod.
Für 50 Meter brauchte er nur eine winzige Zeitspanne mehr als üblich.
Er wandte sich um, warf einen Blick zu den Anderen. Bella hastete herüber. Dann Lyna und Jule, und der Hund trottete hinterher.
Allie zerrte an einem rostigen Hebel, die Torverriegelung. Früher stand davor eine massive Wand aus in Stahl gerüsteten Zwergenrkieger und eine fast 10 Meter hohe Mauer. Beide wurden geschleift und abgetragen.
Mit einem lauten Knarren schlossen sie Torflügel. Kurz darauf prallte etwas gegen die morschen Torflügel. Lose Steinchen regneten von den massiven Torflügeln.
Die Magi wandte sich um, setzte den ersten Fuß auf die Brücke. Aber die Vibrationen und die plötzliche Belastung durch ihr Köpergewicht ließ die instabile Brücke erzittern, und große Stücke brachen heraus.
Bellandrys und Jule schrien sie verzweifelt an.
Als der Kopf hob, sah sie ihm in die Augen. Selbst über 50 Meter konnte er ihre grauen Augen sehen. In ihrer Iris lag die unausgesprochene Gewissheit.
Für eine Sekunde schien sich die Zeit zu dehnen, zu versinken in der Unendlichkeit.
Er blickte ihr tief in die Augen. Sie blickte ihm tief in die Augen.
Zu spät.
Sie wußte es, er wußte es.
Allie erinnerte ihn an jemanden, den er lange, lange vor ihrer Existenz verloren hatte. Die Geschichte wiederholte sich, immer und immer wieder.
Er bewege tonlos die Lippen.
"Die Ewigkeite möge dich umarmen, Heldin des Lichts, Ihr Schwert sei dir gewogen, ihre Macht sei dein. Schicksal lässt erbeben, in Feuer und Eis verzehrt, das ew´ge Lied sei angestimmt zum letzten Tanz."
Sie verstand. Und sie lächelte kurz.
Irgendwo, tief in seinem Innern... in vergessenen und verschütteten Winkeln seiner selbst, kam der Sand der Zeit, unter denen sein Erinnerungen begrabenlagen, in Bewegung.
Er neigte leicht den Kopf, und schenkte ihr, ein aufrichtiges Lächeln. Das seltenste Geschenk, was er zu geben imstande war.
Sie wuchtete sich das Gepäck von der Schulter und brachte sich in eine taktisch günstige Position. Sie wußten beide, dass sie sterben würde - Und sie hatte sogar noch den Mut, um Gevatter Tod ins Gesicht zu spucken. Er bewunderte solchen Mut, die absolute Endgültigkeit dieser Entscheidung.
Sie blickte kurz zurück. Ihre Blicke trafen sich, und mit einem letzten Gruß unter Gefährten verabschiedeten sie sich.
Sie würde wüten, wie eine entfesselte Furie unter der Brut. Losgelassen und entfesselt, bis sie die Brut niederringen würde.
"Na los, auf die Beine und im Laufschritt!
Sie rannten los, scheinbar wahllos in einer der Gänge, gefüllt mit absoluter Schwärze.
Sie spürten die magischen Entladungen, das Krachen und die Schreie der Brut. Ganz entfernt meinte er noch, einen wütenden Oger z u hören. Dann nichts mehr. Stille.
Er verlangsamte das Marschtempo.
Die feinen Erschütterungen, ausgelöst durch den uneinheitlichen Tritt der Horde, hatten ihm schon längst verraten, was er wissen musste.
Unwillkürlich zogen sie das Tempo an. Nur die Zauberin schien zurückzufallen.
Aber natürlich hatte er einen Plan, und der würde sie aus dieser Zwangslage herausführen.
Ungefähr 2 Meilen vor ihnen, lag eine so genannte Belagerungskammer.
Es waren natürliche Hohlräume, durchzogen von geschmolzenem Gestein. Verstärkte Tore und eine schmale Brücke verhinderten jedwedes Vorankommen, solange noch Verteidiger am Leben waren. An diesem hatte sich die Brut über 50 Jahre die Zähne ausgebissen, ohne Erfolg. Und dann buddelten sie sich durch die Seiten, und fielen den zwergischen Streitern in den Rücken.
Mit entsprechendem Vorsprung würden sie die Brücke überqueren, und sie dann einstürzen lassen. Der Brut stand dann ein Umweg von über 50 Meilen bevor. Und bis dahin, waren sie schon längst in Amú´Shar verschwunden.
Die Luft wurde wärmer, und winzige Ascheflöckchen wirbelten durch die Luft.
Das rotglühende Pulsieren wurde stärker, und dann durchschritten sie das Tor zur Kammer.
Die Brücke war erheblich beschädigt, große Teile fehlten, Stützbögen waren weggebrochen, weggeschossen durch Katapulte, Triböcke und sonstiges schweres Belagerungsgerät.
Plötzlich nahm er einen wieselnden Schatten wahr, ganz am Rande seines Blickfeldes. Sein Langschwert beschrieb einen großen Bogen, sein Dolch stieß von unten kommend nach oben.
Sie fanden ihr Ziel.
Der Kreischer, verborgen hinter einem Stein, wollte ihm grade seine schartigen Klingen durch das Gesicht ziehen.
Die Wucht des herabsausenden Langschwerts ließ die schlecht sitzende Lederrüstung einfach zerbersten, und fraß sich mit einem häßlichen Knirschn durch die Schulter des Untieres. Gleichzeitig rammte er seinen Dolch bis zum Heft in die Magengrube. Mit einer schnellen Drehung des Handgelenks drehte er den Dolch um 180° und zog es heraus. Das Vieh quieckte, zappelte kurz und erstarb dann.
Mit einem Tritt beförderte er es auf den Boden, wo es weiter rutschte und in die Lava fiel. Alles in Allem hatte es vielleicht 5 Sekunden gedauert.
Die Anderen wirkten abgelenkt. Allie war am Keuchen, Bellandrys hatte die Lippen zusammengekniffen. An Jules Stirn pochte eine Ader.
"Die Brücke ist instabil. Jeder geht einzeln. ich gehe zuerst, beobachtet meine Schritte, wo ich hintrete und wo nicht. Versucht die selben Stellen zu treffen."
Seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu.
Er atmete gleichmäßig, und begann mit der Überquerung. Seine Augen waren auf die feinen Risse gerichtet, die den Stein durchzogen, auf die winzigen Dehnungsfalten. Es war wie ein Tanz, ein Tanz auf Leben und Tod.
Für 50 Meter brauchte er nur eine winzige Zeitspanne mehr als üblich.
Er wandte sich um, warf einen Blick zu den Anderen. Bella hastete herüber. Dann Lyna und Jule, und der Hund trottete hinterher.
Allie zerrte an einem rostigen Hebel, die Torverriegelung. Früher stand davor eine massive Wand aus in Stahl gerüsteten Zwergenrkieger und eine fast 10 Meter hohe Mauer. Beide wurden geschleift und abgetragen.
Mit einem lauten Knarren schlossen sie Torflügel. Kurz darauf prallte etwas gegen die morschen Torflügel. Lose Steinchen regneten von den massiven Torflügeln.
Die Magi wandte sich um, setzte den ersten Fuß auf die Brücke. Aber die Vibrationen und die plötzliche Belastung durch ihr Köpergewicht ließ die instabile Brücke erzittern, und große Stücke brachen heraus.
Bellandrys und Jule schrien sie verzweifelt an.
Als der Kopf hob, sah sie ihm in die Augen. Selbst über 50 Meter konnte er ihre grauen Augen sehen. In ihrer Iris lag die unausgesprochene Gewissheit.
Für eine Sekunde schien sich die Zeit zu dehnen, zu versinken in der Unendlichkeit.
Er blickte ihr tief in die Augen. Sie blickte ihm tief in die Augen.
Zu spät.
Sie wußte es, er wußte es.
Allie erinnerte ihn an jemanden, den er lange, lange vor ihrer Existenz verloren hatte. Die Geschichte wiederholte sich, immer und immer wieder.
Er bewege tonlos die Lippen.
"Die Ewigkeite möge dich umarmen, Heldin des Lichts, Ihr Schwert sei dir gewogen, ihre Macht sei dein. Schicksal lässt erbeben, in Feuer und Eis verzehrt, das ew´ge Lied sei angestimmt zum letzten Tanz."
Sie verstand. Und sie lächelte kurz.
Irgendwo, tief in seinem Innern... in vergessenen und verschütteten Winkeln seiner selbst, kam der Sand der Zeit, unter denen sein Erinnerungen begrabenlagen, in Bewegung.
Er neigte leicht den Kopf, und schenkte ihr, ein aufrichtiges Lächeln. Das seltenste Geschenk, was er zu geben imstande war.
Sie wuchtete sich das Gepäck von der Schulter und brachte sich in eine taktisch günstige Position. Sie wußten beide, dass sie sterben würde - Und sie hatte sogar noch den Mut, um Gevatter Tod ins Gesicht zu spucken. Er bewunderte solchen Mut, die absolute Endgültigkeit dieser Entscheidung.
Sie blickte kurz zurück. Ihre Blicke trafen sich, und mit einem letzten Gruß unter Gefährten verabschiedeten sie sich.
Sie würde wüten, wie eine entfesselte Furie unter der Brut. Losgelassen und entfesselt, bis sie die Brut niederringen würde.
"Na los, auf die Beine und im Laufschritt!
Sie rannten los, scheinbar wahllos in einer der Gänge, gefüllt mit absoluter Schwärze.
Sie spürten die magischen Entladungen, das Krachen und die Schreie der Brut. Ganz entfernt meinte er noch, einen wütenden Oger z u hören. Dann nichts mehr. Stille.
Er verlangsamte das Marschtempo.
#630
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 02:10
Guest_Juleiila_*
Nach dem tragischen Ereignis, lief Jule Avalos hinterher. Mit Gesenktem Kopf, wischte sie mit der rechten Hand immer wieder die Tränen aus dem Gesicht. Sie merkte wie der Rucksack immer schwerer wurde, und sie ihn langsam nicht mehr tragen konnte. Das lag bestimmt daran das sie die ganze Zeit rennen mussten, obwohl jetzt bestimmt keine Brut mehr hinter ihnen her war.
Als Avalos begann langsamer zu gehen brach Jule das schweigen.
„Ich werde jetzt Lagern. Die Dunkle Brut ist eh nicht mehr hinter uns her.“
Dann ging sie einfach zur Seite, an die Wand wo eine Mulde war die etwas höher lag so dass man sich hineinsetzen konnte. Sie legte einfach ihren Rucksack ab, nahm den Beutel mit dem Bier, und nahm sich auf den Schock erstmal einen kräftigen Schluck. Ihr war es gleichgültig ob die Brut hinter ihnen jetzt nun her war oder nicht. Sie würde einfach alle niedermetzeln die ihr in den Weg kamen.
Sie bekam das Bild nicht aus dem Kopf – Allie auf Knien hinter der Brücke. Jule gab sich immer noch die Schuld daran, sie hätte Allie mit über die Brücke zerren können, statt dessen lies sie sich wie ein Feigling rüber schubsen. Das würde sie ein Leben lang verfolgen, und sie würde dieses Schuldgefühl auch nicht los werden. Sie nahm nochmals einen Schluck, schloss die Augen und lehnte sich an die Wand.
Als Avalos begann langsamer zu gehen brach Jule das schweigen.
„Ich werde jetzt Lagern. Die Dunkle Brut ist eh nicht mehr hinter uns her.“
Dann ging sie einfach zur Seite, an die Wand wo eine Mulde war die etwas höher lag so dass man sich hineinsetzen konnte. Sie legte einfach ihren Rucksack ab, nahm den Beutel mit dem Bier, und nahm sich auf den Schock erstmal einen kräftigen Schluck. Ihr war es gleichgültig ob die Brut hinter ihnen jetzt nun her war oder nicht. Sie würde einfach alle niedermetzeln die ihr in den Weg kamen.
Sie bekam das Bild nicht aus dem Kopf – Allie auf Knien hinter der Brücke. Jule gab sich immer noch die Schuld daran, sie hätte Allie mit über die Brücke zerren können, statt dessen lies sie sich wie ein Feigling rüber schubsen. Das würde sie ein Leben lang verfolgen, und sie würde dieses Schuldgefühl auch nicht los werden. Sie nahm nochmals einen Schluck, schloss die Augen und lehnte sich an die Wand.
#631
Posté 28 février 2010 - 05:49
Lyna folgte Jules Beispiel nur zu gerne und liess das Gepäck zu Boden fallen. Sie achtete nicht auf das Scheppern der Dosen, die sich vielleicht verbeult hatten, auf das Klirren der Eisenschuhen, die vielleicht einen Kratzer oder eine Delle von der unsanften Landung davontragen würden... das war nicht mehr relevant. Nichts war mehr wichtig, gar nichts. Eine Freundin hatte ihr Leben lassen müssen, auf eine Art, die ihr nicht würdig wurde. Lyna wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und versank in düstere Gedanken.
Aber Trübsal blasen konnten sie auch nicht. Die Dunkle Brut würde immer näher kommen, mit ihnen der Tod. Ausserdem würden die Vorräte nicht allzulange reichen... Lyna hob den Kopf, sah die niedergeschlagenen Gefährten an. Nur Avalos liess sich nichts anmerken, tat so, als ob nichts geschehen sei.
"Bringen wir unsere Mission zuende, damit man an der Oberfläche wissen wird, was mit Allie geschehen ist. Sie hat es nicht verdient, vergessen zu werden...", sagte sie schliesslich mit gebrochener Stimme. "Ihr Tod war nicht sinnlos. Ihr Tod war mutig, ehrenhaft. Ich weiss ja nicht, wie man mit solchen Personen im Magierturm verkehrt... wir Dalish jedenfalls vergessen sie nicht; sie sind Teil von Legenden, die wir unseren Kindern erzählen, die wir von Generation zu Generation weitergeben. Wir verewigen sie in Geschichten und Statuen. Und genau das sollten wir mit Allie tun."
Aber Trübsal blasen konnten sie auch nicht. Die Dunkle Brut würde immer näher kommen, mit ihnen der Tod. Ausserdem würden die Vorräte nicht allzulange reichen... Lyna hob den Kopf, sah die niedergeschlagenen Gefährten an. Nur Avalos liess sich nichts anmerken, tat so, als ob nichts geschehen sei.
"Bringen wir unsere Mission zuende, damit man an der Oberfläche wissen wird, was mit Allie geschehen ist. Sie hat es nicht verdient, vergessen zu werden...", sagte sie schliesslich mit gebrochener Stimme. "Ihr Tod war nicht sinnlos. Ihr Tod war mutig, ehrenhaft. Ich weiss ja nicht, wie man mit solchen Personen im Magierturm verkehrt... wir Dalish jedenfalls vergessen sie nicht; sie sind Teil von Legenden, die wir unseren Kindern erzählen, die wir von Generation zu Generation weitergeben. Wir verewigen sie in Geschichten und Statuen. Und genau das sollten wir mit Allie tun."
#632
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 06:15
Guest_Juleiila_*
Als Jule hörte was Lyna sagte schlug sie die Augen langsam wieder auf und schaute sie an.
Geschichten über Allie ? Ja – das hätte sie verdient wenn auch mehr. Jeder sollte es wissen, ganz Ferelden und der Rest der Welt, dass Allie als Heldin starb, für ihre Gefährten, für die Mission. Jeder sollte über sie Bescheid wissen, und Allie wird nie in Vergessenheit geraten.
Vielleicht würde Jule darüber auch ein Buch schreiben, wenn alles vorbei ist und sie wieder im Gesindeviertel lebt. Auch eine Statue könnte sie errichten lassen, Soverings hatte sie genug, und Allie stammte ja ursprünglich auch aus dem Gesindeviertel. Eines könnte Jule noch versuchen, Allies Mutter zu suchen, und vielleicht zu finden. Wer weiß vielleicht ist sie noch am Leben.
„Ich finde das ist eine gute Idee. Sie wäre bestimmt stolz auf uns, ich bin mir sicher sie blickt von den Sternen auf uns herab und ich bin mir sicher, dass sie nun an einem besseren Ort weiht.“
sagte sie mir gebrochener Stimme, eine einzelne Träne tropfte wieder ihre Wangen herab, und sie nahm wieder einen Schluck von dem Bier. Dann schloss sie wieder ihre Augen und lehnte sich bequem an die steinerne Mauer.
Geschichten über Allie ? Ja – das hätte sie verdient wenn auch mehr. Jeder sollte es wissen, ganz Ferelden und der Rest der Welt, dass Allie als Heldin starb, für ihre Gefährten, für die Mission. Jeder sollte über sie Bescheid wissen, und Allie wird nie in Vergessenheit geraten.
Vielleicht würde Jule darüber auch ein Buch schreiben, wenn alles vorbei ist und sie wieder im Gesindeviertel lebt. Auch eine Statue könnte sie errichten lassen, Soverings hatte sie genug, und Allie stammte ja ursprünglich auch aus dem Gesindeviertel. Eines könnte Jule noch versuchen, Allies Mutter zu suchen, und vielleicht zu finden. Wer weiß vielleicht ist sie noch am Leben.
„Ich finde das ist eine gute Idee. Sie wäre bestimmt stolz auf uns, ich bin mir sicher sie blickt von den Sternen auf uns herab und ich bin mir sicher, dass sie nun an einem besseren Ort weiht.“
sagte sie mir gebrochener Stimme, eine einzelne Träne tropfte wieder ihre Wangen herab, und sie nahm wieder einen Schluck von dem Bier. Dann schloss sie wieder ihre Augen und lehnte sich bequem an die steinerne Mauer.
#633
Posté 28 février 2010 - 07:19
Auch Bella ließ sich nieder. Sie war froh nach dem Gewaltmarsch einige Minuten verschnaufen und sich stärken zu können.
Dabei blickte sie Lyna an:
"Ihr habt Recht Lyna, Allies Tod war ehrenhaft, und von daher sollten wir hier auch nicht lagern sondern nur rasten. Wir haben noch ein großes Stück des Weges vor uns, und wenn wir hier schon lagern würden haben wir trotz dem zügigen Vorwärtskommen noch nicht annähernd unser Tagespensum geschafft. Die Brut ist uns ja trotzdem auf den Fersen... laßt Allies Tod, der uns den Vorsprung geschafft hat, nicht umsonst gewesen sein."
Bella zog ihre Karte hervor und rekonstruierte den Weg, den sie bisher gelaufen waren. Sie wollte doch annähernd wissen wo sie jetzt waren, aber durch die Höhle, in der Allie starb, waren sie von ihrer ursprünglichen Route abgekommen. Bis sie fand, wo ihr jetziger Aufenthaltsort war, verging einige Zeit. Dabei knabberte sie hochkonzentriert ein Stück Dörrfleisch, einen weiteren Streifen hielt sie dem Hund mit der linken Hand hin.
Schließlich fand sie endlich wo sie waren, und ihre Stirn, die gerunzelt war, glättete sich wieder.
"Ah sehe schon ... wenn wir hier weiterlaufen müssen wir an der übernächsten Kreuzung wieder rechts laufen, dann müssen wir durch den damaligen Endrin-Thaig... da hat sicher auch schon seit Generationen kein Zwerg mehr einen Fuss hineingesetzt. Ich hoffe nur wir treffen dort nicht auf zu viel dunkle Brut oder schlimmeres. Dort können wir dann hoffentlich lagern, und morgen gehts dann auf zur nächsten Ettape und Richtung Amú Shar... wenn es gut läuft dürften wir unser Ziel hier bald geschafft haben."
Sie stand auf und klopfte sich den dunklen Staub von ihrer Rüstung. Dann schulterte sie ihren Rucksack wieder und meinte zu den beiden Elfen:
"Los nun, weiter!"
Ein paar Stunden später erreichten sie ohne weitere Zwischenfälle den Eingang zum Endrin - Thaig, der aber fast komplett verschüttet war. Es dauerte weitere zwei Stunden, bis sie diesen soweit frei geräumt hatten, dass sie durchgehen konnten. Die Strasse war komplett verschüttet, sie mußten den Weg über den Thaig nehmen.
Die seitlichen Lavaströme waren fast vollständig versiegt, aber die Zwerge hatten Luftschächte in die Decken damals gebaut. Bella merkte einen leichten Luftzug auf ihrer Wange.
Ehrfürchtig sah sie auf die Bauwerke, die fast bis an die Decke reichten. Viele Säulen, die zwischen den damaligen Strassen des Thaigs geführt hatten waren umgestürzt, nur noch Ruinen und Bruchstücke ließen an die einstige Pracht erinnern. Alles war von einer dunklen Staubschicht überdeckt - und was Bella eine Gänsehaut verursachte, das meiste davon mit Spinnen-Netzen übersät. Je weiter sie in den Thaig eindrangen, um so dichter wurden die Netze.
"Achtung" flüsterte Bellandrys "versucht, ja nicht gegen die Netze zu kommen!"
Hinzu kamen nun auch Geräusche. Ein Knacken, mal setzte es wieder aus, mal kam es zurück.
Plötzlich blieb Bellandrys stehen, und Jule wäre beinahe gegen sie geprallt.
"Beim Erbauer, ich glaub das is die Statue des Paragons Endrin Stonehammer..."
Sie kniete nieder und versuchte die Runen zu studieren.
Avalos ließ sie einen Augenblick gewähren, mahnte dann aber weiterzugehen.
Bella nickte, stand auf und trat einen Schritt zurück, sah dabei allerdings noch immer die Statue an.
Jule und Lyna waren schon ein Stück weitergelaufen, und als Jule sich umdrehte und Bella rufen wollte, sie möge sich beeilen sah nur diese den dicken Faden, der hinter Bella in der Luft hing.
Sie warf sich Bella entgegen, aber zu spät, die Zwergin wurde bereits nach oben in die Dunkelheit gezogen... eingewickelt in dicken Faden.
"Helft mir!! Lyna, schieß einen Pfeil durch das Netz, macht irgendwas!"
Sie selber kam nicht mit ihren Händen an die Dolche, um den Faden zu durchschneiden.
Dabei blickte sie Lyna an:
"Ihr habt Recht Lyna, Allies Tod war ehrenhaft, und von daher sollten wir hier auch nicht lagern sondern nur rasten. Wir haben noch ein großes Stück des Weges vor uns, und wenn wir hier schon lagern würden haben wir trotz dem zügigen Vorwärtskommen noch nicht annähernd unser Tagespensum geschafft. Die Brut ist uns ja trotzdem auf den Fersen... laßt Allies Tod, der uns den Vorsprung geschafft hat, nicht umsonst gewesen sein."
Bella zog ihre Karte hervor und rekonstruierte den Weg, den sie bisher gelaufen waren. Sie wollte doch annähernd wissen wo sie jetzt waren, aber durch die Höhle, in der Allie starb, waren sie von ihrer ursprünglichen Route abgekommen. Bis sie fand, wo ihr jetziger Aufenthaltsort war, verging einige Zeit. Dabei knabberte sie hochkonzentriert ein Stück Dörrfleisch, einen weiteren Streifen hielt sie dem Hund mit der linken Hand hin.
Schließlich fand sie endlich wo sie waren, und ihre Stirn, die gerunzelt war, glättete sich wieder.
"Ah sehe schon ... wenn wir hier weiterlaufen müssen wir an der übernächsten Kreuzung wieder rechts laufen, dann müssen wir durch den damaligen Endrin-Thaig... da hat sicher auch schon seit Generationen kein Zwerg mehr einen Fuss hineingesetzt. Ich hoffe nur wir treffen dort nicht auf zu viel dunkle Brut oder schlimmeres. Dort können wir dann hoffentlich lagern, und morgen gehts dann auf zur nächsten Ettape und Richtung Amú Shar... wenn es gut läuft dürften wir unser Ziel hier bald geschafft haben."
Sie stand auf und klopfte sich den dunklen Staub von ihrer Rüstung. Dann schulterte sie ihren Rucksack wieder und meinte zu den beiden Elfen:
"Los nun, weiter!"
Ein paar Stunden später erreichten sie ohne weitere Zwischenfälle den Eingang zum Endrin - Thaig, der aber fast komplett verschüttet war. Es dauerte weitere zwei Stunden, bis sie diesen soweit frei geräumt hatten, dass sie durchgehen konnten. Die Strasse war komplett verschüttet, sie mußten den Weg über den Thaig nehmen.
Die seitlichen Lavaströme waren fast vollständig versiegt, aber die Zwerge hatten Luftschächte in die Decken damals gebaut. Bella merkte einen leichten Luftzug auf ihrer Wange.
Ehrfürchtig sah sie auf die Bauwerke, die fast bis an die Decke reichten. Viele Säulen, die zwischen den damaligen Strassen des Thaigs geführt hatten waren umgestürzt, nur noch Ruinen und Bruchstücke ließen an die einstige Pracht erinnern. Alles war von einer dunklen Staubschicht überdeckt - und was Bella eine Gänsehaut verursachte, das meiste davon mit Spinnen-Netzen übersät. Je weiter sie in den Thaig eindrangen, um so dichter wurden die Netze.
"Achtung" flüsterte Bellandrys "versucht, ja nicht gegen die Netze zu kommen!"
Hinzu kamen nun auch Geräusche. Ein Knacken, mal setzte es wieder aus, mal kam es zurück.
Plötzlich blieb Bellandrys stehen, und Jule wäre beinahe gegen sie geprallt.
"Beim Erbauer, ich glaub das is die Statue des Paragons Endrin Stonehammer..."
Sie kniete nieder und versuchte die Runen zu studieren.
Avalos ließ sie einen Augenblick gewähren, mahnte dann aber weiterzugehen.
Bella nickte, stand auf und trat einen Schritt zurück, sah dabei allerdings noch immer die Statue an.
Jule und Lyna waren schon ein Stück weitergelaufen, und als Jule sich umdrehte und Bella rufen wollte, sie möge sich beeilen sah nur diese den dicken Faden, der hinter Bella in der Luft hing.
Sie warf sich Bella entgegen, aber zu spät, die Zwergin wurde bereits nach oben in die Dunkelheit gezogen... eingewickelt in dicken Faden.
"Helft mir!! Lyna, schieß einen Pfeil durch das Netz, macht irgendwas!"
Sie selber kam nicht mit ihren Händen an die Dolche, um den Faden zu durchschneiden.
Modifié par Bellandyrs, 28 février 2010 - 07:23 .
#634
Posté 28 février 2010 - 07:31
sie kamen am turm der magi an.Valkia spürte das sie nun in sicherheit war, oder besser gesagt vorübergehend, denn sie wusste nicht was irving mit ihr anstellen würde.
wenn dieser herausfinden würde das sie den verbotenen künsten nachgegangen war.
Sie wurde in den Turm gebracht, während der Anführer ihrer Eskorte einem der herbeigeeilten Verzauberer das ihr Widerfahrene berichtete. Dieser hatte sofort endschieden das valkia fürs erste ein Quartier bekommen sollte und versorgt werden sollte.
außerdem wurde ein magier zu Irving geschickt ,der ihm sagen sollte das eine seiner schülerinnen,aus schlechten umständen zurückgekehrt sei und sie umbedingt seine Hilfe benötigte .
wenn dieser herausfinden würde das sie den verbotenen künsten nachgegangen war.
Sie wurde in den Turm gebracht, während der Anführer ihrer Eskorte einem der herbeigeeilten Verzauberer das ihr Widerfahrene berichtete. Dieser hatte sofort endschieden das valkia fürs erste ein Quartier bekommen sollte und versorgt werden sollte.
außerdem wurde ein magier zu Irving geschickt ,der ihm sagen sollte das eine seiner schülerinnen,aus schlechten umständen zurückgekehrt sei und sie umbedingt seine Hilfe benötigte .
Modifié par Lady Valkia, 28 février 2010 - 07:49 .
#635
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 07:53
Guest_Juleiila_*
Jule hatte noch versucht sich gegen Bella zu werfen, aber vergebens. Bella wurde von einem Seil aus Spinnennetz in die Dunkelheit hochgezogen. Jule wusste nicht was sie machen soll. Wie sollte sie Bella von da oben runter holen? „Passt auf Bella, Gleich werdet ihr fliegen!“ schrie ihr Jule nach oben.
Dann zückte sie ihren Dolch, zielte, und schleuderte ihn nach oben. Dabei schnitt er Bella ein paar Strähnchen von ihrem Haar ab, aber auch das Seil durchtrennte er. Bella wurde noch nicht weit hoch gezogen, 3 Meter flog sie von oben herab. Jule ging einen schritt zu Seite damit Bella landen konnte. Denn Jule stand genau unter ihr.
Dann zückte sie ihren Dolch, zielte, und schleuderte ihn nach oben. Dabei schnitt er Bella ein paar Strähnchen von ihrem Haar ab, aber auch das Seil durchtrennte er. Bella wurde noch nicht weit hoch gezogen, 3 Meter flog sie von oben herab. Jule ging einen schritt zu Seite damit Bella landen konnte. Denn Jule stand genau unter ihr.
#636
Posté 28 février 2010 - 08:13
Als Bella aufschlug blieb sie benommen liegen. Sie hoffte nur, dass nichts gebrochen war, aber einige blaue Flecken würde es wohl geben. Sie dankte dem Stein für ihr gepolstertes Hinterteil. Allerdings hatte ihr der Aufschlag die Luft aus den Lungen gepreßt, und sie war sich nicht sicher, ob es nicht eine Rippe erwischt hatte. Sie fühlte sich, als wäre eine Herde Brontos über sie getrampelt.
Als sie die Augen wieder aufschlug sah sie, wie sich die riesige Spinne direkt über ihr abseilte. Schnell zog sie den Dolch aus ihrem Gürtel und stach damit in den Bauch des Untiers, rollte sich zur Seite, holte die anderen beiden Dolche hervor und rammte diese in den Kopf der Spinne.
Weißliche Flüssigkeit trat aus der Schädel-Öffnung hervor, es stank nach verfaulten Eiern, und Bella war kurz davor sich zu übergeben. Das Tier war tot, und Bella holte sich ihre Waffen wieder. Allerdings tat ihr jeder Schritt weh, und sie neigte sich leicht auf die rechte Seite.
Sie hatte noch immer das Gefühl keine Luft zu kriegen, und es stach höllisch in ihren Lungen. Dann preßte sie ihre linke Hand gegen ihren Oberkörper... das half ein wenig.
Weitere Spinnen seilten sich ab. Eine lief auf Jule zu und versuchte, ihr Gift auf sie zu spritzen. Zum Glück traf das aber nur die schwere Panzerung von Jule, aber dort zischte es als würde das Eisen zersetzt werden. Mit vereinten Kräften bekämpften sie die Spinnen, aber es schienen immer mehr zu werden.
Große hässliche Tiere, mit behaarten Beinen, mehreren Augen, am Maul eine Art wie Fangzähne die sich laufend bewegten und versuchten die Kämpfer einzufangen.
Bella ging langsam aber sicher die Kondition aus, auch wenn die Gegner schnell fielen. Ein Hieb in den Kopf war hierbei die effektivste Methode, die Tiere zu töten. Ein Bein abzuhacken war auch hilfreich, die Taranteln zogen sich dabei aber nur laut schreiend und klackernd zurück um mit Gift-Schwallen zu kontern.
Ein lebloser Chitin-Panzer gesellte sich zum anderen, und so schnell der Horror begonnen hatte war er auch vorbei.
Keuchend brach Bellandrys auf dem Boden zusammen und wurde ohnmächtig.
Als sie die Augen wieder aufschlug sah sie, wie sich die riesige Spinne direkt über ihr abseilte. Schnell zog sie den Dolch aus ihrem Gürtel und stach damit in den Bauch des Untiers, rollte sich zur Seite, holte die anderen beiden Dolche hervor und rammte diese in den Kopf der Spinne.
Weißliche Flüssigkeit trat aus der Schädel-Öffnung hervor, es stank nach verfaulten Eiern, und Bella war kurz davor sich zu übergeben. Das Tier war tot, und Bella holte sich ihre Waffen wieder. Allerdings tat ihr jeder Schritt weh, und sie neigte sich leicht auf die rechte Seite.
Sie hatte noch immer das Gefühl keine Luft zu kriegen, und es stach höllisch in ihren Lungen. Dann preßte sie ihre linke Hand gegen ihren Oberkörper... das half ein wenig.
Weitere Spinnen seilten sich ab. Eine lief auf Jule zu und versuchte, ihr Gift auf sie zu spritzen. Zum Glück traf das aber nur die schwere Panzerung von Jule, aber dort zischte es als würde das Eisen zersetzt werden. Mit vereinten Kräften bekämpften sie die Spinnen, aber es schienen immer mehr zu werden.
Große hässliche Tiere, mit behaarten Beinen, mehreren Augen, am Maul eine Art wie Fangzähne die sich laufend bewegten und versuchten die Kämpfer einzufangen.
Bella ging langsam aber sicher die Kondition aus, auch wenn die Gegner schnell fielen. Ein Hieb in den Kopf war hierbei die effektivste Methode, die Tiere zu töten. Ein Bein abzuhacken war auch hilfreich, die Taranteln zogen sich dabei aber nur laut schreiend und klackernd zurück um mit Gift-Schwallen zu kontern.
Ein lebloser Chitin-Panzer gesellte sich zum anderen, und so schnell der Horror begonnen hatte war er auch vorbei.
Keuchend brach Bellandrys auf dem Boden zusammen und wurde ohnmächtig.
Modifié par Bellandyrs, 28 février 2010 - 09:43 .
#637
Posté 28 février 2010 - 09:08
Lyna legte ihren Bogen keuchend zurück, diesen Angriff hatte sie nicht vorhergesehen. Jedenfalls hatte sie einige der Viecher mit ihren Pfeilen gespickt und ins Jenseits befördert. Vorsichtig umging sie die leblosen Körper der Spinnen, um wieder zu Gruppe gelangen zu können... der Gestank, der aus den getöteten Tieren drang und die Luft verpestete, war unbeschreiblich. Wieso mussten auch die widerlichsten Kreaturen ihren Weg säumen?
Ihr Blick fiel auf Bella, die ohnmächtig zwischen den Kadavern lag. Bei den Göttern, doch nicht etwa...? Lyna eilte zur Zwergin, prüfte den Puls und atmete erleichtert aus. Nur bewusstlos.
"Jule, kommt her und helft mir", rief sie ihrer Freundin zu. Zu zweit konnten sie Bella komfortabler transportieren. "Hauptsache aus dieser Giftwolke raus... vielleicht kommt sie bei frischer Luft wieder zu sich."
Ihr Blick fiel auf Bella, die ohnmächtig zwischen den Kadavern lag. Bei den Göttern, doch nicht etwa...? Lyna eilte zur Zwergin, prüfte den Puls und atmete erleichtert aus. Nur bewusstlos.
"Jule, kommt her und helft mir", rief sie ihrer Freundin zu. Zu zweit konnten sie Bella komfortabler transportieren. "Hauptsache aus dieser Giftwolke raus... vielleicht kommt sie bei frischer Luft wieder zu sich."
#638
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 09:19
Guest_Juleiila_*
Jule erschrak als sie Bella auf dem Boden liegen sah. Doch nicht etwa auch noch Bella die sie verlieren? Aber als Lyna ihren Puls fühlte fiel ihr ein Stein vom Herzen. Ohne zu zögern lief sie zu Bella hin, und packte sie unter ihren Armen um sie zu transportieren.
"Los Lyna!!" Dann schaute sich Jule um nach einen geeigneten Ort, wo sie Bella hinbringen könnten. Ungefähr 20 Meter entfernt sah sie ein kleines Häuschen komplett aus Stein, und ohne Tür.
Zusammen mit Lyna trug sie Bella in das Häuschen, und legten sie dort auf einen Hölzernen Tisch. Dann bückte sich Jule über Bella, klatschte ihr Links und Rechts ein Paar mal auf die Wangen und wartete was passieren würde.
"Los Lyna!!" Dann schaute sich Jule um nach einen geeigneten Ort, wo sie Bella hinbringen könnten. Ungefähr 20 Meter entfernt sah sie ein kleines Häuschen komplett aus Stein, und ohne Tür.
Zusammen mit Lyna trug sie Bella in das Häuschen, und legten sie dort auf einen Hölzernen Tisch. Dann bückte sich Jule über Bella, klatschte ihr Links und Rechts ein Paar mal auf die Wangen und wartete was passieren würde.
#639
Posté 28 février 2010 - 09:27
"AUA!!! Seid Ihr des Wahnsinns?" jammerte Bella und schlug die Augen auf.
"Beim Erbauer Jule, wieso schlagt Ihr mich, reicht es nicht dass Ihr mich beinah skalpiert hättet? Meine Haarpracht..." grinste sie. "Aber danke dass Ihr mich von dem Vieh befreit habt, als Kokon hätte ich nicht enden wollen".
Vorsichtig versuchte sie sich aufzusetzen, aber fiel sofort wieder mit einem Stöhnen zurück.
"Verdammte Brut, ich glaube, meine Rippe hats erwischt... helft Ihr mir bitte aus meinem Wams? Und Avalos wehe Ihr guckt!! Geht lieber mal ein kleines Feuer machen, das dürfte etwaige Spinnen auch fern halten."
Als Lyna und Jule mit vereinten Kräften den Lederwams auszogen schrie Bella vor Schmerzen. Als sie mit nacktem Oberkörper auf dem Tisch lag wurde das volle Ausmaß ihrer Wunden sichtbar. Über und über gesät mit Blutergüssen, kein Wunder, dass ihr alles weh tat.
Vorsichtig tastete sie ihren Brustkorb ab, gebrochen war nichts, aber bei der einen Rippe war sie sich nicht sicher ob nicht doch angeknackst.
Unter Schmerzen richtete sie sich auf.
"In meinem Rucksack ist Verbandszeug... wickelt meinen Brustkorb straff damit ein und dann helft mir wieder in meine Rüstung" bat sie die beiden Freundinnen.
"Beim Erbauer Jule, wieso schlagt Ihr mich, reicht es nicht dass Ihr mich beinah skalpiert hättet? Meine Haarpracht..." grinste sie. "Aber danke dass Ihr mich von dem Vieh befreit habt, als Kokon hätte ich nicht enden wollen".
Vorsichtig versuchte sie sich aufzusetzen, aber fiel sofort wieder mit einem Stöhnen zurück.
"Verdammte Brut, ich glaube, meine Rippe hats erwischt... helft Ihr mir bitte aus meinem Wams? Und Avalos wehe Ihr guckt!! Geht lieber mal ein kleines Feuer machen, das dürfte etwaige Spinnen auch fern halten."
Als Lyna und Jule mit vereinten Kräften den Lederwams auszogen schrie Bella vor Schmerzen. Als sie mit nacktem Oberkörper auf dem Tisch lag wurde das volle Ausmaß ihrer Wunden sichtbar. Über und über gesät mit Blutergüssen, kein Wunder, dass ihr alles weh tat.
Vorsichtig tastete sie ihren Brustkorb ab, gebrochen war nichts, aber bei der einen Rippe war sie sich nicht sicher ob nicht doch angeknackst.
Unter Schmerzen richtete sie sich auf.
"In meinem Rucksack ist Verbandszeug... wickelt meinen Brustkorb straff damit ein und dann helft mir wieder in meine Rüstung" bat sie die beiden Freundinnen.
Modifié par Bellandyrs, 28 février 2010 - 09:29 .
#640
Guest_Juleiila_*
Posté 28 février 2010 - 09:44
Guest_Juleiila_*
Jule musste grinsten als Bella jammerte, es war ja nicht so das Jule sie verprügelt hätte. Mit einem grinsen auf dem Gesicht antwortete sie. „Nun ja ich habe nur versucht euch aufzuwecken. Immerhin wart ihr bewusstlos.“ Dann musste sie lachen als Bella ihre Haare erwähnte. Es war keinesfalls Absicht das sie ihr nun ein paar Strähnchen abgeschnitten hatte. Vielleicht wäre Jules nächste Berufung nicht Krieger, sondern Frisöse. Sie musste lachen. Das änderte sich schnell, als sie sah unter welchen schmerzen Bella litt.
„In Ordnung. Ich hole sofort Verbandszeug.“ Sie ging aus der Tür, griff in Bellas Tasche und holte den Verband heraus. Als sie wieder reinging wante sie sich zu Avalos.
„ Na los Hop, ihr dürft nicht kuken“ grinste sie und ging auf Bella zu.
„Das könnte jetzt etwas weh tun, Bella. Ich muss es fest verbinden.“ Dann stellte sie sich hinter Bella, und wickelte ihr den Verband um den Brustkorb.
„Lyna, könnt ihr mir mit Bellas Wams helfen? Wir müssen aber vorsichtig sein, nicht das wir ihr weh tun.“
Dann zogen die beiden Freunde, Bella ganz langsam und sanft ihr Wams an. „So das dürfte reichen“ sagte Jule. „Jetzt wäre es natürlich einfacher...“ sie machte kurz pause „...wenn Allie hier wäre!“ Sie seufzte. Dann gin sie hinaus, und setze sich vor das Lagerfeuer das Avalos bereits entfacht hatte.
„In Ordnung. Ich hole sofort Verbandszeug.“ Sie ging aus der Tür, griff in Bellas Tasche und holte den Verband heraus. Als sie wieder reinging wante sie sich zu Avalos.
„ Na los Hop, ihr dürft nicht kuken“ grinste sie und ging auf Bella zu.
„Das könnte jetzt etwas weh tun, Bella. Ich muss es fest verbinden.“ Dann stellte sie sich hinter Bella, und wickelte ihr den Verband um den Brustkorb.
„Lyna, könnt ihr mir mit Bellas Wams helfen? Wir müssen aber vorsichtig sein, nicht das wir ihr weh tun.“
Dann zogen die beiden Freunde, Bella ganz langsam und sanft ihr Wams an. „So das dürfte reichen“ sagte Jule. „Jetzt wäre es natürlich einfacher...“ sie machte kurz pause „...wenn Allie hier wäre!“ Sie seufzte. Dann gin sie hinaus, und setze sich vor das Lagerfeuer das Avalos bereits entfacht hatte.
#641
Posté 28 février 2010 - 09:51
Lyna nahm das Verbandzeug aus dem Rucksack der Zwergin und rollte es auseinander. Was die Heilkunde betraf, so hatte sie recht viel Wissen gesammelt. Im Wald hätte sie problemlos die richtigen Kräuter finden können, um den Heilungsprozess zu unterstützen oder gar zu beschleunigen. Die wenigen Pflanzen aber, die so tief unter der Erde wuchsen, waren zu nichts zu gebrauchen. Nur zu gut, dass sie die Wundumschläge mitgenommen hatten. Sie wickelte den Verband um den Brustkorb der Zwergin, straff, um genügend Druck ausüben zu können.
Erst als sie fertig war, wurde ihr bewusst, was sie die ganze Zeit über gestört hatte... ein Haus in den Tiefen Wegen? Sie blickte sich um. Die Behausung wirkte auf den ersten Blick verlassen und heruntergekommen... doch da, im Kamin liess sich Asche finden, unter dem Tisch war ein Knochen mit Fleischstückchen dran. Lyna öffnete einen der Schränke und fand Bekleidung, die zwar zerrissen und voller Flecken waren, ansonst aber gepflegt wurden.
Sie drehte sich erschrocken um. "Wir müssen gehen. Schnell." Doch halt, genau in diesem Moment knarrte über ihnen eine Diele.
Erst als sie fertig war, wurde ihr bewusst, was sie die ganze Zeit über gestört hatte... ein Haus in den Tiefen Wegen? Sie blickte sich um. Die Behausung wirkte auf den ersten Blick verlassen und heruntergekommen... doch da, im Kamin liess sich Asche finden, unter dem Tisch war ein Knochen mit Fleischstückchen dran. Lyna öffnete einen der Schränke und fand Bekleidung, die zwar zerrissen und voller Flecken waren, ansonst aber gepflegt wurden.
Sie drehte sich erschrocken um. "Wir müssen gehen. Schnell." Doch halt, genau in diesem Moment knarrte über ihnen eine Diele.
#642
Posté 28 février 2010 - 09:55
Bella kam sich vor wie in einem zu engen Korsett... aber es stützte sie und tat gut. Mit den Schmerzen würde sie schon fertig werden, sie war normalerweise nicht zimperlich.
Als sie wieder vollkommen bekleidet war schwang sie sich vorsichtig vom Tisch.
"Ja Jule, wenn Allie hier wäre... aber Ihr und Lyna habt auch ganze Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür!"
Sie wollte tief aufseufzen, aber sie konnte nicht so tief Luft holen, das hätte wohl den Verband gesprengt. Sie war eingeschnürt und konnte nur flach einatmen. Das konnte was werden morgen - wenn der nächste Marsch bevorstand. Und wie sie mit ihrem geschundenen Oberkörper den Rucksack tragen sollte war ihr auch noch nicht klar, aber irgendwie mußte sie da durch.
Sie sah Lyna zu wie sie die Hütte durchforstete und auch ihr fiel auf, dass hier etwas nicht stimmen konnte.
"Ihr habt Recht, aber wohin? Wollt Ihr heute noch Amú Shar erreichen??"
Als die Dielen über ihnen knarrten stand sie vor Schreck still. Bitte, nicht noch eine Riesenspinne, von denen hatte sie erst einmal genug.
Als sie wieder vollkommen bekleidet war schwang sie sich vorsichtig vom Tisch.
"Ja Jule, wenn Allie hier wäre... aber Ihr und Lyna habt auch ganze Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür!"
Sie wollte tief aufseufzen, aber sie konnte nicht so tief Luft holen, das hätte wohl den Verband gesprengt. Sie war eingeschnürt und konnte nur flach einatmen. Das konnte was werden morgen - wenn der nächste Marsch bevorstand. Und wie sie mit ihrem geschundenen Oberkörper den Rucksack tragen sollte war ihr auch noch nicht klar, aber irgendwie mußte sie da durch.
Sie sah Lyna zu wie sie die Hütte durchforstete und auch ihr fiel auf, dass hier etwas nicht stimmen konnte.
"Ihr habt Recht, aber wohin? Wollt Ihr heute noch Amú Shar erreichen??"
Als die Dielen über ihnen knarrten stand sie vor Schreck still. Bitte, nicht noch eine Riesenspinne, von denen hatte sie erst einmal genug.
Modifié par Bellandyrs, 28 février 2010 - 10:01 .
#643
Posté 28 février 2010 - 10:23
Lyna näherte sich der Treppe, die ins obere Stockwerk führte. Das Knarren wurde währenddessen immer lauter und näherte sich ihnen, ehe es für einige Sekunden verstummte. Lyna blickte fragend zu Bella, nicht wissen, was in einer solchen Situtation zu tun ist. Dunkle Brut? Wieder eine dieser Riesenspinnen?
Gerade in diesem Moment polterte das Wesen die Treppe hinunter, flitzte durch ihre Beine hindurch, blieb kurze Zeit vor Bella stehen und glotzte die Zwergin aus seinen schwarzen Augen an, ehe es hinaus in die Freiheit huschte, dabei noch in die sitzende Jule rannte- eine Nug. Lyna starrte dem rosaroten Viech ungläubig hinterher. So eine riesige Nug hatte sie wahrlich noch nie gesehen, gross wie ein ausgewachsenes Schwein.
Gerade in diesem Moment polterte das Wesen die Treppe hinunter, flitzte durch ihre Beine hindurch, blieb kurze Zeit vor Bella stehen und glotzte die Zwergin aus seinen schwarzen Augen an, ehe es hinaus in die Freiheit huschte, dabei noch in die sitzende Jule rannte- eine Nug. Lyna starrte dem rosaroten Viech ungläubig hinterher. So eine riesige Nug hatte sie wahrlich noch nie gesehen, gross wie ein ausgewachsenes Schwein.
#644
Posté 28 février 2010 - 10:27
Der Hund trottete weiter hinter ihnen her als sei nichts passiert.
Für ihn war es klar...Kaysallie sollte sterben.
Wie die anderen damit umgingen war ihm relativ egal.
Hungrig frass er das Stück Dörrfleisch was ihm die Zwergin hin hielt.
Als sie sich wieder aufmachten betrachtete er unterwegs die imposanten Bauten der Zwerge.
Die Handwerkskunst der Zwerge gefiel ihm sehr.
Und er fühlte sich hier unten immer wohler.
Er betrachtete interessiert die vielen Spinnennetze an der Decke.
Jedes war genau mit einander verbunden und bildeten eine einzigartige Struktur.
Das war aber auch das einzige gute was er an Spinnen abgewinnen konnte.
Aufeinmal zischte ein dicker Faden nach unten und zog die Zwergin noch oben ins dunkle.
Er hörte nur noch wie sie verzweifelt um hilfe schrie.
Und noch einer weniger.
Aber wenigstens haben die Spinnen da ordentlich was zu fressen.
Die Situation schien allerdings nicht so aussichtlos wie bei der einen Elf Magierin.
Irgendjemand von den anderen würde bestimmt versuchen sie zu retten.
Ob es gelingen würde oder nicht war ihm aber ziemlich egal.
Der Mabari schaute zu den Netzen hinauf...wo die Zwergin im netz zappelte und die großen Spinnen immer näher kamen.
Plötzlich flog ein Dolch nach oben und durchtrennte ein paar Netze.
Wie es aussah war es Jule die endlich aufgehört hatte zu jammern.
Die Zwergin rummste auf den Boden und blieb regunglos liegen und
eine dicke Spinne seilte sich über diese gerade ab.
Wenn jetzt keiner eingriff...würde es trotz der unnötigen Rettungsaktion kein gutes ende nehmen.
Doch dann riss die Zwergin die Augen auf und verdrschte die Spinne.
Blut spritzte in alle Richtungen.
Ein etwas seltsamer Geruch breitete sich aus.
Doch es gab schlimmeres...nämlich weitere Spinnen die auftauchten.
Der Hund hielt sich im Hintergund und griff meist nur die Spinnen an die ihn angriffen.
Unter anderem auch weil er sicher nicht mit seinem Gebiss in berührung mit den giftigen flüssigkeiten der Spinnen kommen wollte.
Aber der wahre Grund war ein ganz anderer.
Nachdem die meisten Spinnen niedergemacht oder in die flucht geschlagen wurden schienen die anderen ziemlich erschöpft...vor allem die Zwergin die plötzlich zusammenbrach.
War ja auch kein Wunder...sie sind ununterbochen gerannt und haben gekämpft.
Hechelnt folgte er den anderen ins Haus und ließ sich gemütlich in einer Ecke nieder.
Der Hund hört wie die Zwergin fluchte...anscheinend war sie wieder wach.
Er hoffte nur das sie nicht ununterbrochen wegen ihren Schmerzen jammerte.
Aber wie er sie kannte würde sie das wahrscheinlich eh nicht sonderlich viel.
Als er aufeinmal ein knarren über ihm vernahm schien er genervt.
Nicht schon wieder.
Der Hund hatte zwar eine sehr gute kondition aber eine Pause würde jetzt sicher nicht schaden......
#645
Posté 01 mars 2010 - 07:31
Bella war erleichtert, dass der vermeintliche Feind nur eine Nug war. Wie diese wohl hier unter den Spinnen überlebt hatte? Letztlich war es ihr egal.
Sie ging ans Lagerfeuer und kontrollierte ihre Vorräte. Hm, viel war es nicht mehr: ein kleines Stück Brot, zwei Streifen Dörrfleisch und ein kleiner Rest Schinken. Ab morgen würde es diese komischen grauen Dinger von Avalos geben, soviel stand fest. Wenn die nur nicht so ekelhaft aussehen würden!
Sie blickte in eine Dose. Das Zeug sah aus wie zu groß geratene Mehlwürmer die sich zusammengekugelt hatten und seit drei Jahren mit Staub bedeckt waren. Bella verstaute die Dose wieder, nahm das Brot und eine Hälfte vom Schinken und aß mit Genuß. Den Rest davon gab sie dem Mabari.
"Tut mir leid mein Süsser, aber es herrscht Schmalhans-Küche".
Sie starrte etwas ins Feuer, lauschte den Gesprächen und ehe sie sich versah sackte ihr Kopf zur Seite und sie schlief ein.
Sie ging ans Lagerfeuer und kontrollierte ihre Vorräte. Hm, viel war es nicht mehr: ein kleines Stück Brot, zwei Streifen Dörrfleisch und ein kleiner Rest Schinken. Ab morgen würde es diese komischen grauen Dinger von Avalos geben, soviel stand fest. Wenn die nur nicht so ekelhaft aussehen würden!
Sie blickte in eine Dose. Das Zeug sah aus wie zu groß geratene Mehlwürmer die sich zusammengekugelt hatten und seit drei Jahren mit Staub bedeckt waren. Bella verstaute die Dose wieder, nahm das Brot und eine Hälfte vom Schinken und aß mit Genuß. Den Rest davon gab sie dem Mabari.
"Tut mir leid mein Süsser, aber es herrscht Schmalhans-Küche".
Sie starrte etwas ins Feuer, lauschte den Gesprächen und ehe sie sich versah sackte ihr Kopf zur Seite und sie schlief ein.
Modifié par Bellandyrs, 01 mars 2010 - 07:35 .
#646
Posté 01 mars 2010 - 12:53
Sie hatte ein schwarzes Kleid an. Das Oberteil war wie eine trägerlose Corsage gearbeitet, der Rock hörte eine Handbreit über dem Knie vorne auf. Er war nach hinten jedoch bodenlang geschnitten und fiel wellenförmig hinab. Am Oberteil selber wurden die Schultern nur durch eine schwarze Chiffon-Stola verdeckt, die jedoch am Kleid vernäht war. Der Übergang von der Corsage in die Stola wurde rechts und links mit einer tulpenförmigen Stickerei gehalten.
Sie hatte lange silberne Handschuhe an und silberfarbene Stiefel, die beinah bis zu den Knien reichten und mit lauter Riemchen gehalten wurden.
Ihr dunkelblonden Haare waren aufgesteckt, nur an den Ohren kringelten sich vorwitzige Korkenzieher-Löckchen.
Bella hatte ein Glas Perlwein in der Hand, ihr Gesicht war leicht gerötet und sie strahlte. Sie stand etwas abseits in einem großen Saal, der mit schweren goldenen Brokat-Vorhängen dekoriert war. Aufwändiger Stuck verzierte die Decke, und die Wandnischen waren mit Spiegeln verkleidet. Gold-Töne herrschten vor, der Boden war aus edlem Marmor. Es waren viele Menschen zu sehen, im Gespräch verwickelt, einige tanzten.
Plötzlich schritt ein Mann auf sie zu, der ihr bekannt vorkam... diese grünen Augen... es war Avalos.
"Bella... Ihr wißt welche Bedeutung der Name hat? Es heißt soviel wie schön... und wahrlich, der Name paßt zu Euch". Er blickte ihr tief in die Augen und nahm vorsichtig ihr Glas aus der Hand, stellte es auf einem der Tischchen ab.
"Kommt, laßt uns frische Luft schnappen draussen, der Park ist wunderschön" sagte er, nahm sie unterm Ellbogen und führte sie hinaus auf die weitläufige Terasse. Von dort aus schlenderten sie gemächlich die Wege entlang, bis sie vor einem See stehen blieben. In völligem Einvernehmen beobachteten sie die Schwäne, die darauf schwammen.
Plötzlich drehte sie Avalos so, dass sie ihn anblicken mußte. Zart nahm er ihren Kopf zwischen seine Hände und strich vorsichtig mit seinem Daumen über ihre Brauen, die Wange, übers Ohrläppchen und hob ihr Kinn an. Dann beugte er sich ganz langsam zu ihr, streifte mit seinem Mund ihr Haar, den Hals und wanderte dann weiter zu ihrem Mund. Ganz behutsam berührten sich ihre Lippen, er zog sie fest an sich und küßte sie, zuerst zart, dann immer leidenschaftlicher. Bella schloß die Augen und die Welt versank um sie herum, sie genoß das hier und jetzt...
Ein lautes Scheppern riß sie aus ihrem Schlaf. Ihr Herz pochte unnatürlich laut, und ihre Haut glühte, als stünde sie in Flammen. Schlaftrunken rieb sie sich die Augen und gähnte leise hinter vorgehaltener Hand. Lange war sie nicht eingenickt gewesen, die anderen sassen noch am Feuer und redeten. Sie war nur mit dem Arm gegen ihren Rucksack gekracht der dann umgefallen war. Die Blechbüchsen wurden aneinander gestossen - und das hatte das Scheppern verursacht, was sie aus ihrem Traum gerissen hatte.
Schamesröte überkam sie... und sie hoffte nur, dass sie im Traum nicht aufgeseufzt hatte.
Dann richtete sie sich auf und blickte wieder aufs Feuer.
Sie hatte lange silberne Handschuhe an und silberfarbene Stiefel, die beinah bis zu den Knien reichten und mit lauter Riemchen gehalten wurden.
Ihr dunkelblonden Haare waren aufgesteckt, nur an den Ohren kringelten sich vorwitzige Korkenzieher-Löckchen.
Bella hatte ein Glas Perlwein in der Hand, ihr Gesicht war leicht gerötet und sie strahlte. Sie stand etwas abseits in einem großen Saal, der mit schweren goldenen Brokat-Vorhängen dekoriert war. Aufwändiger Stuck verzierte die Decke, und die Wandnischen waren mit Spiegeln verkleidet. Gold-Töne herrschten vor, der Boden war aus edlem Marmor. Es waren viele Menschen zu sehen, im Gespräch verwickelt, einige tanzten.
Plötzlich schritt ein Mann auf sie zu, der ihr bekannt vorkam... diese grünen Augen... es war Avalos.
"Bella... Ihr wißt welche Bedeutung der Name hat? Es heißt soviel wie schön... und wahrlich, der Name paßt zu Euch". Er blickte ihr tief in die Augen und nahm vorsichtig ihr Glas aus der Hand, stellte es auf einem der Tischchen ab.
"Kommt, laßt uns frische Luft schnappen draussen, der Park ist wunderschön" sagte er, nahm sie unterm Ellbogen und führte sie hinaus auf die weitläufige Terasse. Von dort aus schlenderten sie gemächlich die Wege entlang, bis sie vor einem See stehen blieben. In völligem Einvernehmen beobachteten sie die Schwäne, die darauf schwammen.
Plötzlich drehte sie Avalos so, dass sie ihn anblicken mußte. Zart nahm er ihren Kopf zwischen seine Hände und strich vorsichtig mit seinem Daumen über ihre Brauen, die Wange, übers Ohrläppchen und hob ihr Kinn an. Dann beugte er sich ganz langsam zu ihr, streifte mit seinem Mund ihr Haar, den Hals und wanderte dann weiter zu ihrem Mund. Ganz behutsam berührten sich ihre Lippen, er zog sie fest an sich und küßte sie, zuerst zart, dann immer leidenschaftlicher. Bella schloß die Augen und die Welt versank um sie herum, sie genoß das hier und jetzt...
Ein lautes Scheppern riß sie aus ihrem Schlaf. Ihr Herz pochte unnatürlich laut, und ihre Haut glühte, als stünde sie in Flammen. Schlaftrunken rieb sie sich die Augen und gähnte leise hinter vorgehaltener Hand. Lange war sie nicht eingenickt gewesen, die anderen sassen noch am Feuer und redeten. Sie war nur mit dem Arm gegen ihren Rucksack gekracht der dann umgefallen war. Die Blechbüchsen wurden aneinander gestossen - und das hatte das Scheppern verursacht, was sie aus ihrem Traum gerissen hatte.
Schamesröte überkam sie... und sie hoffte nur, dass sie im Traum nicht aufgeseufzt hatte.
Dann richtete sie sich auf und blickte wieder aufs Feuer.
Modifié par Bellandyrs, 01 mars 2010 - 01:05 .
#647
Guest_Juleiila_*
Posté 01 mars 2010 - 04:01
Guest_Juleiila_*
Jule hatte gar nicht bemerkt, das Bella und Lyna angespannt im Haus standen. Da kam auch schon plötzlich der Nug auf sie zugerannt, und prallte gegen ihre Rüstung. Jule beugte sich leicht hinter und der Nug kukte. "Ih hässliches fettes fiech. Na wartet." schrie Jule. Sie richtete sich auf, und lief dem Nug hinterher. Mal im Kreis, dann wieder hinundher, bis schließlich der Nug vor einer Wand stand. Jule ergriff die Chance, zog ihren Dolch und warf sich auf das hässliche Tier. Dann stoch sie einmal zu, genau ins Herz. "Ich sagte doch, so leicht kommst du mir nicht davon." grinste sie. Dann pakte sie den Nug auf den Rücken und ging wieder zum Lagerfeuer. Als Jule dort ankam schauten die anderen erst ein bisschen geschockt, bis auf Bella, sie kannte es nicht anders als Nugs zu essen.
"Ich glaube ich habe unser essen gefangen, ist doch besser als dieser Dosenfras." Dann lachte sie erstmal.
Sie setze sich wieder vors Lagerfeuer, und entnahm den Nug. Dann schnitt sie das Tier in stücke, so dass man es auf Holz Spiese stecken konnte. So hatten sie auch noch etwas für die nächste Lagerung übrig.
Als Jule gerade dabei war ein stück von dem Nug zu braten, erschrak sie sich Plötzlich. Es waren die Dosen aus Bellas Rucksack, die schebberten. Und auch Bella schaute erschrocken und Rieb sich erstmal die Augen. "Na, ihr seid ja eingenickt." sagte sie. Dann fragte sie in die Runde. "Möchte jemand ein stück Nug ?" und sie brratete das Fleisch weiter, bis es schließlich durch war und sie es essen konnte. Auch Rippers Hund gab sie ein Stück. Ob er es wohl fraß?
"Ich glaube ich habe unser essen gefangen, ist doch besser als dieser Dosenfras." Dann lachte sie erstmal.
Sie setze sich wieder vors Lagerfeuer, und entnahm den Nug. Dann schnitt sie das Tier in stücke, so dass man es auf Holz Spiese stecken konnte. So hatten sie auch noch etwas für die nächste Lagerung übrig.
Als Jule gerade dabei war ein stück von dem Nug zu braten, erschrak sie sich Plötzlich. Es waren die Dosen aus Bellas Rucksack, die schebberten. Und auch Bella schaute erschrocken und Rieb sich erstmal die Augen. "Na, ihr seid ja eingenickt." sagte sie. Dann fragte sie in die Runde. "Möchte jemand ein stück Nug ?" und sie brratete das Fleisch weiter, bis es schließlich durch war und sie es essen konnte. Auch Rippers Hund gab sie ein Stück. Ob er es wohl fraß?
Modifié par Juleiila, 01 mars 2010 - 04:08 .
#648
Posté 01 mars 2010 - 08:25
Der Hund war erleichtert und froh als es nur ein Nug war.
Er legte sich ans Feuer und schlang das Stück Fleisch hinunter.
Ihm war es ziemlich egal was für Fleisch es war.
Er aß alles an Fleisch...wenn es sein musste auch Menschen,Zwergen oder Elfenfleisch.
Als es laut schepperte und die Zwergin ruckartig mit rotem Kopf aufstand...schien er sich köstlich zu amüsieren. Er hatte sie schon etwas länger beobachtet...sie schien einen interessanten Traum gehabt zu haben.
Er malte sich aus wovon sie wohl geträumt hatte und genoss die wärme des Feuers......
#649
Posté 01 mars 2010 - 08:53
"Jule!" freute sich Bella. "Eine gebratene Nug! Ihr seid ein Engel, ich hatte gerade noch geträumt von einem schönen saftigen Nug-Steak."
Sie nahm sich ein großes Stück, überlegte kurz, ob dieses Tier sich von viel verderbten Nahrungsmittel über Wasser gehalten hatte... aber was solls. Schließlich mußte sie im Beitritts-Ritual auch verderbtes Blut trinken, insofern war es wohl eher egal. Ekel überkam sie, als sie an das Ritual dachte. Allerdings verflog dieses Gefühl sofort wieder, als sie die saftig gebratenen Nug-Stücke sah.
Schnell holte sie sich ein Stück. Dummerweise fiel ihr Blick dabei auf Avalos und ihr Rot vertiefte sich wieder. Beim Erbauer, wo sollte das hinführen, wenn sie neuerdings schon von ihm träumte? Sie hatte eigentlich gehofft in den Wegen etwas Abstand zu gewinnen, noch dazu wo er nicht sonderlich gesprächig war, aber es war wohl eher das Gegenteil der Fall.
Ein kurzes Stirnrunzeln überflog ihr Gesicht, aber sie schüttelte die Gedanken schnell von sich und ließ sich den zarten Braten schmecken. Schließlich hatte es der Hund auch verschlungen, und der hätte sicherlich bemerkt wenn das Fleisch schlecht gewesen wäre.
Sie nahm sich ein großes Stück, überlegte kurz, ob dieses Tier sich von viel verderbten Nahrungsmittel über Wasser gehalten hatte... aber was solls. Schließlich mußte sie im Beitritts-Ritual auch verderbtes Blut trinken, insofern war es wohl eher egal. Ekel überkam sie, als sie an das Ritual dachte. Allerdings verflog dieses Gefühl sofort wieder, als sie die saftig gebratenen Nug-Stücke sah.
Schnell holte sie sich ein Stück. Dummerweise fiel ihr Blick dabei auf Avalos und ihr Rot vertiefte sich wieder. Beim Erbauer, wo sollte das hinführen, wenn sie neuerdings schon von ihm träumte? Sie hatte eigentlich gehofft in den Wegen etwas Abstand zu gewinnen, noch dazu wo er nicht sonderlich gesprächig war, aber es war wohl eher das Gegenteil der Fall.
Ein kurzes Stirnrunzeln überflog ihr Gesicht, aber sie schüttelte die Gedanken schnell von sich und ließ sich den zarten Braten schmecken. Schließlich hatte es der Hund auch verschlungen, und der hätte sicherlich bemerkt wenn das Fleisch schlecht gewesen wäre.
Modifié par Bellandyrs, 01 mars 2010 - 08:56 .
#650
Posté 01 mars 2010 - 10:11
Er ließ sie lagern, bzw. rasten.
Sie alle waren fassungslos. Manch einer von ihnen weinte um die Gefallene.
Avalos hielt sich im Hintergrund; Er hatte zwar kein Verständnis dafür, weil der Tod sein allgegenwärtiger Begleiter war, und somit zu alltäglichem geworden war. Aber er verstand durchaus, dass ihr Tod ihm eine Vorlage geben würde.
Er konnte ihren Heldentod als Waffe, als TotschlagArgument gegen seine Verbündeten einsetzen, wenn sie nicht spuren wollten.
Er setzte sich, zog ein Knie an und stopfte seine Pfeife. Der aromatische Rauch stieg ihm in die Nase und erinnerte ihn an andere Zeiten; Nicht unbedingt an glücklichere, aber an...erfülltere.
Vielleicht eine halbe Stunde zog ins Land; Ungefähr jetzt müsste selbst die Brut verstanden haben, dass sie einen meilenlangen Umweg nehmen müssten. Ansich hatten sie alle Zeit der Welt, denn bis dahin hatten diese dummen Kreaturen so oder so vergessen, wen oder was sie jagten; Sie hatten nur begrenzt einen eigenen Willen; Deswegen blieben sie auch in der Dunkelheit, weil ihr Wille nicht ausreichte, um die "Oberfläche" zu erobern. Erst ein Erzdämon füllte sie mit derartigen Gedanken und einer Blutgier, die sich nur dort stillen ließ.
Er zog noch mal an seiner Pfeife, bis die glut erlosch.
Dann stemmte er sich zurück auf die Füße, und gab die Marschrichtung wieder an.
Die Zwergin übertraf seine Erwartungen - sie hatte automatisch die kürzeste, aber auch gefährlichste Route gewählt - Er war gespannt, wie sie sich schlagen würden, beziehungsweise wie sie mit der mentalen Belastung fertig werden würde, evtl noch eine Gefährtin zu verlieren.
Er lächelte boshaft - das versprach interessant zu werden, die größte Spinnenkolonie im Umkreis von 40 Meilen zu stören.
Der Eingang war - wie zu erwarten - verschüttet - selbst ein Genlock konnte es nicht gutheißen, von einer Spinne gefressen zu werden.
Annähernd zwei Stunden brachten sie damit zu, einen winzigen Durchgang frei zu räumen.
Der Thaig war verwüstet, Säulen umgeworfen, die in den Stein geschlagenen Behausungen verlassen und vergessen.
Bellandrys war die Begeisterung anzumerken, genau wie den Anderen ebenso. Selbst der Hund schien von der zwergischen Kunst beeindruckt zu sein. Eine Kunstliebende, flohverseuchte Töle - welch Parodie!
Und auf einmal standen sie vor Endrin - zumindest einer Statue von ihm.
Avalos fand schon immer, dass die zwergischen Bildhauer zu abstrakt arbeiteten - den wahren Endrin hatten sie nur im groben getroffen...
Yeah, Steinhammer war schon etwas Besonderes gewesen. Als die Dashyrs ihn endlich in den Adelsstand erhoben, hatte er mehr schon geleistet als jeder vor ihm.
Sollte er Bellandrys sagen, dass er ihn gekannt hatte? Nein, dann würde sie ihm noch mehr am Mantelzipfel hängen als eh schon.
Und sollten sich seine Vermutungen bestätigen, dann hatte das auch noch andere Gründe... Und das könnte er benutzen, als Faustpfand.
Diesen winzigen Augenblick an mangelnder Aufmerksamkeit hätte er beinahe bitter bezahlt, als ein klebriger Faden ihn beinahe erwischte.
Ein zweiter traf die Zwergin, und zog sie mit ungeahnter Kraft nach oben. Er fluchte, zog seine Waffen und rammte im selben Augenblick sein Schwert in eine übergroße, offenbar mutierte Riesenspinne. Knrischend fuhr die Klinge durch den dicken Chtinpanzer des Insekts. Schlagartig hörte es auf zu zappeln und lag still.
Die Anderen taten sich irgendwie schwerer, obwohl sie Bellandrys aus den Fängen der Taranteln befreit hatten.
Aus den Augenwinkeln sah er einen Schatten springen. Er fuhr herum, riss sein Schwert in einem Bogen hoch und stieß seinen Dolch nach vorne.
Der geschwärzte Stahl seines Langsschwerts durchtrennte die beiden Klauen, die nach ihm schnappen wollten, während sein Dolch sich zwischen das Quartett an Augenpaaren bohrte.
Noch bevor die Bewegungen der Spinne erstarben, fällte er bereits das nächste Insekts. Er bewegte sich wie ein Traumtänzer zwischen den Tieren hindurch, und er hinterließ selten einen Gegner der wußte, was ihn niedergestreckt hatte - Und diese dummen, von ihrem Hunger getriebenen Tiere waren odch keine Gegner für ihn!
aber einsehen taten sie das nicht - Schade auch für sie.
Gottseidank hatten sie nicht die Königin auf das Schlachtfeld gerufen - Er hatte bereits das Vergnügen gehabt, und wußte, dass diese Kreatur etwas gänzlich Anderes war, als sie vorgab zu sein.
Die letzte Spinne schlug er die Beine weg, und schlitzte ihr den behaarten Rücken auf. Aber offenbar nicht tief genug, denn noch wehrte sie sich.
Die Fänge klickten unheillvoll, und ihre arachnoiden, blicklosen Augen starrten ihn unverwandt an - obwohl drei ihrer Beine nur noch Stummel waren, aus denen cremegrünes Blut spritzte.
"Igitt. Das gibt Flecken, wisst ihr?" Die Spinne quittierte mit einem wütendem Zischlaut.
"Welch gesprächiger Partner, und welch vollendete Antwort!"
Er hob seine Waffen an, um sein Gesicht besser schützen zu können. Die Spinne richtete sich auf, und sprang ihn an. Im letzten Augenblick hechtete er zur Seite und zog mit beiden Klingen voll durch - und er traf.
Nur Sekunden waren vergangen, während er an dem Insekt vorbeigehechtet war. Die Spinne zuckte kurz, während sich eine weißliche Linie an ihrem gesammten Panzer herausbildete.
Und dann platzten die Innereien der Spinne aus dem aufgeschlitzten Chitinkorsett hervor.
Er erhob sich aus seinem Kniestand, klopfte sich den Staub vom Umhang und steckte seine Waffen weg.
Währendessen hatten Lyna und Jule die verletzte Zwergin bereits in ein Haus geschleppt und ihr einen Stützverband umgelegt. Ungeschickt, aber durchaus angemessen, befand er.
Doch diese ehemalige Zwergenbehausung kam ihm merkwürdig vor.
Asche im Kamin. Unterm Tisch abgenagte Knochen, teilweise noch mit Resten behaftet; Ein offenstehender Schrank. Abgetragene Kleidung. Zerrissen, voller alter Flecken, aber offenbar noch benutzbar. Zwergengröße. Irgendetwas stimmte hier nicht.
Ein Geräusch von oben ließ ihn herumfahren, während ihm seine Klingen in die Hand sprangen.
Von oben hoppelte ein riesiger Nug herunter, groß wie ein Schwein. Beinahe hätte er aufgelacht.
Natürlich, irgendwer würde ihm hinterher stürzen und es fangen...und braten.
Leise huschte er die steinerne Treppe hinauf. Das Schwert steckte er leise weg - in beengten Räumen waren Langwaffen eher hinderlich als nützlich.
Der Raum hier enthüllte nichts Spektakuläres - ein zerschlissenes Bett, noch ein Schrank und ein zersprungener Spiegel. Offenbar hatte sich hier jemand häuslich eingerichtet....
Und dieser "jemand" lag in seinem Bett.
Lautlos schlich er heran. Der Zwerg war alt - sien tief zerfurchtes Gesicht erinnerte an Gebirge und tiefe Täler. Sein weißer, fast durchscheinender Bart war ungepflegt und zerzaust.
Seine Brust hob sich nicht.
Avalos freie Hand tastete nach dem dünnen Handgelenk des Zwerges. Noch warm - aber kein Puls. Er ließ den Dolch sinken, und steckte ihn weg. Vor dem Spiegel, auf dem winzigen Tischschen, stand ein Helm.
Legion der Toten. Er war gespalten, von einem unglaublichen Hieb förmlich gesprengt worden. Oger, Minimum.
Die Rüstung, die auf einem Ständer hing, sah auch nich viel besser aus. Hiebe, Kratzer, Dellen, Risse. Zeichen, eines bewegten Lebens.
Aber er war nicht im Kampf gestorben, nicht dem Tod verpflichtet, wie die Legion es vorschrieb. Offenbar war er geflohen - oder er hatte sich sinnlosen Befehlen entgegengestellt, um seinen eigenen Privatkrieg zu führen.
Den Kampf gegen das Alter hatte er jedoch verloren - womöglich erst vor Minuten.
Vor dem alten Krieger empfand er so etwas wie Respekt. Mal abgesehen davon, dass er nicht wie der Legion gegenüber geschworen, im Kampf gefallen war.
Leise schloss er sich wieder den Anderen an, die schon das offensichtliche Haustier des alten Zwerges verspeisten.
Was nicht hieß, dass er sich nicht auch daran bediente.
Die Zwergin hatte währenddessen wohl geschlafen - und rutschte währendessen auf den Boden, weil sie sich an einen der Rucksäcke angelehnt hatte. Dabei riss sie das Gepäckstück mit, das die unwirsche Behandlung mit lautem Scheppern quittierte.
Sie fuhr hoch, und blickte ihm unvermittelt in die Augen. Ihr Kopf ähnelte einer reifen Tomate - wobei hier niemand wüßte, wasdenn eine "Tomate" sei, denn die wuchsen höchstens in Antiva.
Sie faselte irgendetwas von einem Nug-steak... Er lachte leise. Er glaubte es ihr nicht... Vielleicht würde es sich lohnen herauszufinden, was es war, was sie so beschäftigte. Eventuell konnte er es als Druckmittel verwenden, oder sonstwie gewinnbringend seine Zwecke einspannen.
Als der größte Teil des Nug verzehrt war, breitete er die Karte aus und erläuterte ihre nächsten Schritte. Morgen würden sie Amú´Shar erreichen. Und von dort an, würden sie in die Ungewissheit aufbrechen.
Dann teilte er die Wachen ein.
Sie alle waren fassungslos. Manch einer von ihnen weinte um die Gefallene.
Avalos hielt sich im Hintergrund; Er hatte zwar kein Verständnis dafür, weil der Tod sein allgegenwärtiger Begleiter war, und somit zu alltäglichem geworden war. Aber er verstand durchaus, dass ihr Tod ihm eine Vorlage geben würde.
Er konnte ihren Heldentod als Waffe, als TotschlagArgument gegen seine Verbündeten einsetzen, wenn sie nicht spuren wollten.
Er setzte sich, zog ein Knie an und stopfte seine Pfeife. Der aromatische Rauch stieg ihm in die Nase und erinnerte ihn an andere Zeiten; Nicht unbedingt an glücklichere, aber an...erfülltere.
Vielleicht eine halbe Stunde zog ins Land; Ungefähr jetzt müsste selbst die Brut verstanden haben, dass sie einen meilenlangen Umweg nehmen müssten. Ansich hatten sie alle Zeit der Welt, denn bis dahin hatten diese dummen Kreaturen so oder so vergessen, wen oder was sie jagten; Sie hatten nur begrenzt einen eigenen Willen; Deswegen blieben sie auch in der Dunkelheit, weil ihr Wille nicht ausreichte, um die "Oberfläche" zu erobern. Erst ein Erzdämon füllte sie mit derartigen Gedanken und einer Blutgier, die sich nur dort stillen ließ.
Er zog noch mal an seiner Pfeife, bis die glut erlosch.
Dann stemmte er sich zurück auf die Füße, und gab die Marschrichtung wieder an.
Die Zwergin übertraf seine Erwartungen - sie hatte automatisch die kürzeste, aber auch gefährlichste Route gewählt - Er war gespannt, wie sie sich schlagen würden, beziehungsweise wie sie mit der mentalen Belastung fertig werden würde, evtl noch eine Gefährtin zu verlieren.
Er lächelte boshaft - das versprach interessant zu werden, die größte Spinnenkolonie im Umkreis von 40 Meilen zu stören.
Der Eingang war - wie zu erwarten - verschüttet - selbst ein Genlock konnte es nicht gutheißen, von einer Spinne gefressen zu werden.
Annähernd zwei Stunden brachten sie damit zu, einen winzigen Durchgang frei zu räumen.
Der Thaig war verwüstet, Säulen umgeworfen, die in den Stein geschlagenen Behausungen verlassen und vergessen.
Bellandrys war die Begeisterung anzumerken, genau wie den Anderen ebenso. Selbst der Hund schien von der zwergischen Kunst beeindruckt zu sein. Eine Kunstliebende, flohverseuchte Töle - welch Parodie!
Und auf einmal standen sie vor Endrin - zumindest einer Statue von ihm.
Avalos fand schon immer, dass die zwergischen Bildhauer zu abstrakt arbeiteten - den wahren Endrin hatten sie nur im groben getroffen...
Yeah, Steinhammer war schon etwas Besonderes gewesen. Als die Dashyrs ihn endlich in den Adelsstand erhoben, hatte er mehr schon geleistet als jeder vor ihm.
Sollte er Bellandrys sagen, dass er ihn gekannt hatte? Nein, dann würde sie ihm noch mehr am Mantelzipfel hängen als eh schon.
Und sollten sich seine Vermutungen bestätigen, dann hatte das auch noch andere Gründe... Und das könnte er benutzen, als Faustpfand.
Diesen winzigen Augenblick an mangelnder Aufmerksamkeit hätte er beinahe bitter bezahlt, als ein klebriger Faden ihn beinahe erwischte.
Ein zweiter traf die Zwergin, und zog sie mit ungeahnter Kraft nach oben. Er fluchte, zog seine Waffen und rammte im selben Augenblick sein Schwert in eine übergroße, offenbar mutierte Riesenspinne. Knrischend fuhr die Klinge durch den dicken Chtinpanzer des Insekts. Schlagartig hörte es auf zu zappeln und lag still.
Die Anderen taten sich irgendwie schwerer, obwohl sie Bellandrys aus den Fängen der Taranteln befreit hatten.
Aus den Augenwinkeln sah er einen Schatten springen. Er fuhr herum, riss sein Schwert in einem Bogen hoch und stieß seinen Dolch nach vorne.
Der geschwärzte Stahl seines Langsschwerts durchtrennte die beiden Klauen, die nach ihm schnappen wollten, während sein Dolch sich zwischen das Quartett an Augenpaaren bohrte.
Noch bevor die Bewegungen der Spinne erstarben, fällte er bereits das nächste Insekts. Er bewegte sich wie ein Traumtänzer zwischen den Tieren hindurch, und er hinterließ selten einen Gegner der wußte, was ihn niedergestreckt hatte - Und diese dummen, von ihrem Hunger getriebenen Tiere waren odch keine Gegner für ihn!
aber einsehen taten sie das nicht - Schade auch für sie.
Gottseidank hatten sie nicht die Königin auf das Schlachtfeld gerufen - Er hatte bereits das Vergnügen gehabt, und wußte, dass diese Kreatur etwas gänzlich Anderes war, als sie vorgab zu sein.
Die letzte Spinne schlug er die Beine weg, und schlitzte ihr den behaarten Rücken auf. Aber offenbar nicht tief genug, denn noch wehrte sie sich.
Die Fänge klickten unheillvoll, und ihre arachnoiden, blicklosen Augen starrten ihn unverwandt an - obwohl drei ihrer Beine nur noch Stummel waren, aus denen cremegrünes Blut spritzte.
"Igitt. Das gibt Flecken, wisst ihr?" Die Spinne quittierte mit einem wütendem Zischlaut.
"Welch gesprächiger Partner, und welch vollendete Antwort!"
Er hob seine Waffen an, um sein Gesicht besser schützen zu können. Die Spinne richtete sich auf, und sprang ihn an. Im letzten Augenblick hechtete er zur Seite und zog mit beiden Klingen voll durch - und er traf.
Nur Sekunden waren vergangen, während er an dem Insekt vorbeigehechtet war. Die Spinne zuckte kurz, während sich eine weißliche Linie an ihrem gesammten Panzer herausbildete.
Und dann platzten die Innereien der Spinne aus dem aufgeschlitzten Chitinkorsett hervor.
Er erhob sich aus seinem Kniestand, klopfte sich den Staub vom Umhang und steckte seine Waffen weg.
Währendessen hatten Lyna und Jule die verletzte Zwergin bereits in ein Haus geschleppt und ihr einen Stützverband umgelegt. Ungeschickt, aber durchaus angemessen, befand er.
Doch diese ehemalige Zwergenbehausung kam ihm merkwürdig vor.
Asche im Kamin. Unterm Tisch abgenagte Knochen, teilweise noch mit Resten behaftet; Ein offenstehender Schrank. Abgetragene Kleidung. Zerrissen, voller alter Flecken, aber offenbar noch benutzbar. Zwergengröße. Irgendetwas stimmte hier nicht.
Ein Geräusch von oben ließ ihn herumfahren, während ihm seine Klingen in die Hand sprangen.
Von oben hoppelte ein riesiger Nug herunter, groß wie ein Schwein. Beinahe hätte er aufgelacht.
Natürlich, irgendwer würde ihm hinterher stürzen und es fangen...und braten.
Leise huschte er die steinerne Treppe hinauf. Das Schwert steckte er leise weg - in beengten Räumen waren Langwaffen eher hinderlich als nützlich.
Der Raum hier enthüllte nichts Spektakuläres - ein zerschlissenes Bett, noch ein Schrank und ein zersprungener Spiegel. Offenbar hatte sich hier jemand häuslich eingerichtet....
Und dieser "jemand" lag in seinem Bett.
Lautlos schlich er heran. Der Zwerg war alt - sien tief zerfurchtes Gesicht erinnerte an Gebirge und tiefe Täler. Sein weißer, fast durchscheinender Bart war ungepflegt und zerzaust.
Seine Brust hob sich nicht.
Avalos freie Hand tastete nach dem dünnen Handgelenk des Zwerges. Noch warm - aber kein Puls. Er ließ den Dolch sinken, und steckte ihn weg. Vor dem Spiegel, auf dem winzigen Tischschen, stand ein Helm.
Legion der Toten. Er war gespalten, von einem unglaublichen Hieb förmlich gesprengt worden. Oger, Minimum.
Die Rüstung, die auf einem Ständer hing, sah auch nich viel besser aus. Hiebe, Kratzer, Dellen, Risse. Zeichen, eines bewegten Lebens.
Aber er war nicht im Kampf gestorben, nicht dem Tod verpflichtet, wie die Legion es vorschrieb. Offenbar war er geflohen - oder er hatte sich sinnlosen Befehlen entgegengestellt, um seinen eigenen Privatkrieg zu führen.
Den Kampf gegen das Alter hatte er jedoch verloren - womöglich erst vor Minuten.
Vor dem alten Krieger empfand er so etwas wie Respekt. Mal abgesehen davon, dass er nicht wie der Legion gegenüber geschworen, im Kampf gefallen war.
Leise schloss er sich wieder den Anderen an, die schon das offensichtliche Haustier des alten Zwerges verspeisten.
Was nicht hieß, dass er sich nicht auch daran bediente.
Die Zwergin hatte währenddessen wohl geschlafen - und rutschte währendessen auf den Boden, weil sie sich an einen der Rucksäcke angelehnt hatte. Dabei riss sie das Gepäckstück mit, das die unwirsche Behandlung mit lautem Scheppern quittierte.
Sie fuhr hoch, und blickte ihm unvermittelt in die Augen. Ihr Kopf ähnelte einer reifen Tomate - wobei hier niemand wüßte, wasdenn eine "Tomate" sei, denn die wuchsen höchstens in Antiva.
Sie faselte irgendetwas von einem Nug-steak... Er lachte leise. Er glaubte es ihr nicht... Vielleicht würde es sich lohnen herauszufinden, was es war, was sie so beschäftigte. Eventuell konnte er es als Druckmittel verwenden, oder sonstwie gewinnbringend seine Zwecke einspannen.
Als der größte Teil des Nug verzehrt war, breitete er die Karte aus und erläuterte ihre nächsten Schritte. Morgen würden sie Amú´Shar erreichen. Und von dort an, würden sie in die Ungewissheit aufbrechen.
Dann teilte er die Wachen ein.





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