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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#651
Bellandyrs

Bellandyrs
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Sie hörte Avalos leises melodisches Lachen als er ihre Notlüge mit dem Nug-Steak vernahm und wäre beinahe noch röter geworden als sie es ohnehin schon war. Der Klang ging ihr durch Mark und Bein, und da war sie wieder, diese Faszination der sie sich nicht entziehen konnte.

Sie war froh ihr Gesicht hinter dem Stück Fleisch verschanzen zu können, um etwas Ruhe in ihre Gedanken bringen zu können. Zudem war sie rechtschaffen müde. Gut dass sie ein paar Stunden ruhen kann bevor sie mit ihrem Wachdienst dran war. Avalos hatte sie für die zweite Schicht vorgesehen.

Als sie das letzte Krümelchen von ihrem Fleisch verspeist hatte kramte sie die Decken aus dem Rucksack. Sie wollte bis zur Schicht am Feuer schlafen, und erst nach dem Wachdienst ins Haus zurück. Ihren Lederwams ließ sie an, es hätte zuviel Zeit gekostet sich vorsichtig davon zu befreien. Ihr Oberkörper schmerzte noch immer.
Also wickelte sie sich in ihre Decken, lauschte kurz den anderen und war in sekundenschnelle wieder eingeschlafen.

Modifié par Bellandyrs, 02 mars 2010 - 07:39 .


#652
MagicBullet

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Die Tür verhängte Avalos mit den abgetragenen Kleidungsstücken des toten Zwerges  Jedweder Lichtschein konnte noch mehr ...Getier... anlocken.

Er übernahm die erste Wache. Er lehnte sich an den Türrahmen, zog ein Bein an und legte seine Waffen griffbereit neben sich.
Mit behäbigen Bewegungen stopfte er sich seine langstielige Pfeife, und riss ein einen kleinen Glimmspan am rauen Granit des Türbogens an.
Er zog an dem Pfeifchen, und ließ kleine Rauchkringel aufsteigen.
Nebenbei behielt er die Umgebung im Auge - Vorsicht war besser als Nachsicht.
Langsam aber sicher verstummten die Gespräche in dem kleinen Häuschen.

Erst jetzt hatte er die Ruhe, und vorallem die Zeit, über das Geschehene nachzudenken. Alles in Allem war es keine gänzliche Katastrophe, aber trotzdem nahe dran.

Eine besessene Blutmagierin, eine gefallene Kampfmagierin, eine naive Zwergin und eine Elfe mit Alkohol- und Rauschkrautproblem. Das konnte ja heiter werden.
Nur aus Lyna wurde er nicht schlau.
Sie war so...anders?
Nicht so impulsiv, nicht so unbedacht wie Jule, nicht so naiv wie die Zwergin..... und ein wenig eitel. Nun gut, jedes Wesen mit Sinn für Ästethik hätte dieser Narbe am Hals nichts abgewinnen können. Aber für eine durchgeschnittene Kehle war die Narbe noch recht klein ausgefallen.
Und sie hatte den Mumm bewiesen, ihn auf Leben und Tod herauszufordern. Und das, obwohl sie ihm gnadenlos unterlegen war - Aber nun gut, wenn sie darauf bestand, würde er sie eben nochmal umbringen.

Er musste kurz lachen, über diesen absurden Gedankengang, jemand gleich zweimal umbringen zu müssen, bis er auch garantiert tot war...

Aber Lyna und Allie erinnerten ihn zwangsläufig an jemanden Anderes. An jemanden, der seit Jahrhunderten tot war, aber trotzdem nicht vergessen konnte.... Selbst nach all den Jahren und Dekaden, Äonen und Jahrhunderten.
....Lavendel und Minze.
Der Sand der Zeit, der sich über seine Erinnerungen gelegt hatte, begann sich zu rühren.

Aber Nein, tot und begraben... Zumindest wollte er das glauben, dass man sie begraben hatte. Der Gedanke, dass ihre Knochen nach wie vor auf dem Schlachtfeld verrotteten, war für ihn schier unerträglich.

Er drückte den Span nochmals in den Tabak und zog an seinem Pfeifchen.

An der Oberfläche war jetzt Mitternacht., zumindest sagte ihm das seine Innere Uhr.

Er stand auf, verstaute seine Waffen und weckte Bellandrys. Unsanft, weil sie nicht aus ihrer Decke kam.
Welch Macht ein gut gezielter Tritt in den Allerwertesten haben konnte....

Der nächste Tag brach an, und die Gruppe machte sich abmarschbereit. Gepäck wurde verzurrt, auf die Schultern gewuchtet, Waffen griffbereit bereit gehalten.

Sie ließen den Thaig relativ schnell hinter sich, und das war auch gut so.

Avalos feine Sinne nahmen noch ein weit entferntes, grollendes Zischen war. Offenbar hatte die Nestmutter dieser mutierten Raubspinnen ihre Artgenossen entdeckt....

Der Weg war verstaubt, die Lavastörme so gut wie erkaltet und erloschen. Gelegentlich beleuchtete eine platzende Gasblase in den Strömen die Szenerie mit orangenem Licht, das aber genauso schnell erlosch wie hervorbrach.
Für ihn war das natürlich kein Problem, wo er doch in der Nacht, im ewigen Schatten genauso scharf sah wie am hellichten Tag. Für seine Kameraden galt das freilich nicht, und so stolperten sie einem Riesenlärm wie unbeholfene Brontos durch einen Porzellanladen.....wie betrunkene Brontos verstand sich natürlich.

Schließlich erreichten sie eine gigantische Kaverne. Vor ihnen spannte sich eine gewaltige Brücke, die mindestens 15 Meter breit und fast 250 Meter lang war.

Darunter schoss ein unterirdisch verlaufender Fluss durch die breite Schlucht... Doch es war kein normales Wasser.

"Der Erbauer möge uns gnädig sen! Was ist das?!" Jule ergriff natürlich als erste das Wort.

Bellandrys schaute ihn ebenso fragend an.
Und der Töte schien mal wieder alles egal zu sein.

"Amú´Shar war Hauptlieferant für eine spezielle Art von Lyrium, nämlich Lyriumpulver, in winziger Korngröße. Noch feiner als Staub. Zusätzlich war dieses Lyriumpulver noch mit diversen anderen Metallen angereichert, die beim Schmieden von Rüstungen und Klingen ungeahnte Fähigkeiten freisetzen zu vermögen.
Lyrium ist wohl nicht das einzigste magische Metall, sondern nur das Erste, welches wir als solches erkannt haben.
Der Fluss dort unten wird als Styx´ Lyrae bezeichnet. Sein Wasser ist derart mit Lyrium angereichert, dass sein Wasser ungeähnte Kräfte besitzt. Niemand weiß, woher er kommt oder wohin er führt, denn dies hier ist der einzige Druchbruch des Flusses, das wir kennen.
Deswegen war Amú´Shar auch so wichtig, und gleichzeitig vor allem geheim gehalten worden.
Ich vermute, dass sich die Brut bei der Belagerung des Festungsthaigs hier, ihre magischen Fähigkeiten angeeignet haben muss - denn erst nachdem die Festung gefallen war, tauchten magisch begabte Genlocks auf.
Und wegen der hohen Konzentration an Lyrium, strahlt das Wasser auch so wie geschmolzenes Silber.

Amú´Shar brauchte weder Laxaströme noch Tageslicht, um erhellt zu werden - sie hatten den Styx´Lyrae.

Egal wie versucht ihr seid, etwas von dem Wasser einzustecken - lasst es, es würde euren Tod bedeuten - wenn nicht kurz- dann langfristig.

Vorsichtig überquerten sie die gigantische Brücke, die nach all den Äonen nichts von ihrer Festigkeit eingebüßt zu haben schien. Im Staub lagen zersplitterte Schilde, zerborstene Klingen, gespaltene Helme und Rüstungen in rauen Mengen.
Stille Zeugen einer vergessenen Schlacht, deren Teilnehmer längst zum alles dominierenden Stein gegangen waren.
das schwache silberne Licht illumierte die hoch aufragenden Festungsmauern in einem unwirklichen Glanz. Eine Geisterfestung, konnte man fast glauben.

Avalos war bei der Verteidigung hier gewesen - Eigentlich war es Zufall gewesen, und kein Produkt seiner perfekten Planungen - Ein Zufall, der gleichzeitig ihm neue Möglichkeiten eröffnet hatte... und andererseits mehreren seiner damaligen Mitstreitern das Leben kostete. Seines hatte er auch beinahe verloren. Aber das war vergangen.

Beinahe 1000 Jahre war das her.... Kurz nach der ersten Verderbnis, als die Brut, gefangen in Rückzugsgefechten die Flucht nach vorne antraten - und die zwergischen Armeen und Legionen in ewige Scharmützel und Kämpfe stürzten.

Aber irgendetwas hier stimmte nicht. Etwas passte nicht. Sein Gefühl täuschte ihn nicht. Er hob die Hand und bedeutete seinen Gefährten stehen zu bleiben. Leise streifte er sein Gepäck von den Schultern und schlich sich an die verwaisten Festungsmauern.
Die Alamglocken in seinem Kopf schrillten immer lauter. Als sie flüchteten, standen die Mauern in Flammen, große Stücke durch die Belagerung herausgebrochen, Brut auf den Wehrgängen.... Aber nichts.
Die Mauern waren unberührt. Abgesehen von der Staubschicht. Keinerlei Risse, keine Beschädigungen im massivem Mauerwerk. Nur der Staub, dick wie sein Finger.

Er flüchtete sich in die Schatten, und schlich zum Tor. Das Tor wurde damals von innen geöffnet - die Brut war durchgebrochen und der Festung in den Rücken gefallen. Aber die Rammböcke hatten es teilweise bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert.
Nichts. Beide Torflügel waren repariert wurden. Kunstvolle Verzierungen erzählten von der Schlacht, die eigentlich kein Zeuge überleben hätte dürfen.
Und vor dem Tor standen....Zwerge.
Aber keine aus Fleisch und Blut..... Avalos rieb sich die Augen und blinzelte.
Wahrhaftige Zwerge... allerdings silbrig durchscheinend.
Unwillkürlich berührte er das Metallgeflecht des Zeichens der schwarzen sonne. Der irrisierende Funke sprang fast sofort über.

"Verzaget nicht, Streiter.... das Lyrium band ihre Seelen. sie durchleben immer wieder die Stunden vor dem Angriff...auf ewig."

Tonlos, flüsternd, gleichzeitg hallend in seinem Schädel.
Die schwarze Sonne hatte das magische Gefängis beinahe überwunden.... Und schon bald würde sie wieder dauerhaft in seinen Gedanken sein....

Langsam bewegte er sich zurück. Die geisterhaften Wachen waren damit beschäftigt, das Tor zu verstärken.

In kurzen und prägnanten Worden berichtete er von dem, was er gesehen hatte.
Genauso äußerte er die Vermutung, dass sie mit diplomatischem Geschick auch ohne Kampf durch die Festung kommen würden.

#653
govi1

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Lyna betrachtete staunend den Fluss, der sich wie flüssiges Silber seinen Weg durch das Gestein bahnte, uralt und mächtig. Eine gefährliche Schönheit, wie man sie wohl nur in den Tiefen Wegen findet. Avalos Rat, dem Wasser nicht zu nahe zu kommen, nahm sie sich zu Herzen, auch wenn es durchaus verlocken erschien.

Der Anblick der Festung liess sie innehalten. Schon die Rüstungsteile und Waffen auf der Brücke waren Zeugen der vergangenen Präsenz der Zwerge gewesen, doch die hohen Mauern, die gewaltig und undurchdringbar vor ihnen aufragten, räumten die letzten Zweifel aus dem Weg.
Das Gebiet schimmerte in einem weisslichen, fast unnatürlichen Licht, als würde man die Umgebung durch eine milchige Fensterscheibe betrachten.

Lyna schauderte, ein kühler Zug fuhr über ihre Haut, ohne dass sie den Grund für diese Reaktion wusste. Von der Brücke aus erkannte sie einige weisse Gestalten, die sich bewegten, sich zu unterhalten schienen. Von der Grösse her ähnelten sie Zwergen, die Konturen gleichten sich ebenfalls. Die Dalish warf Avalos einen fragenden Blick zu, der jedoch ignoriert wurde. Stattdessen huschte dieser schon zur Festung, gekonnt den Schutz der Schatten ausnützend.

Bei seiner Rückkehr wurde klar, mit welchen Wesen sie es zu tun hatten; mit Geistern.
Sie empfand Mitleid für die verstorbenen Zwerge. Anscheinend hielt sie noch etwas zurück, und wenn gleich einem ganzen Heer das Sterben verweigert wurde, so musste es sich um etwas Gravierendes halten.

"Vielleicht sollte Bella das Reden übernehmen, schliesslich gehört sie zur gleichen Rasse", schlug sie vor. Von einem 'Oberflächler' liessen sie sich sicherlich nichts sagen.

Modifié par govi1, 02 mars 2010 - 12:38 .


#654
xX Ripper Xx

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Der Hund spürte etwas.
An dieser gewaltigen Festung war irgendetwas seltsam.
Aber es hatte auch etwas angenehmes.

Es war etwas nebelig.
Und immer wieder schien es so als huschten seltsame Gestalten an ihm vorbei.
Manche verschwanden sofort wieder und einige war die ganze Zeit da.

Für die anderen schien es möglicherweise etwas unheimlich...aber ihm gefiel es und er lief interessiert auf die Gestalten zu...

Modifié par xX Ripper Xx, 02 mars 2010 - 01:00 .


#655
Bellandyrs

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Bellandrys stapfte den ganzen Weg mit verbissener Miene hinter Avalos her. Sie hatte zwar drei paar frische Wollsocken um die Schulterträger des Rucksacks gewickelt, aber durch das Gewicht schnitt der trotzdem ein. Zudem tat ihr neben ihrem Oberkörper nun auch ihr Hintern weh, auf der rechten Gesässbacke würde es einen deftigen Bluterguß geben.
Blöder Avalos! Sie war nur deswegen so müde gewesen weil sie abends zuvor ja auch die Frühschicht übernommen hatte. Außerdem war ihr Körper froh um den Schlaf, ihre Rippe war jedenfalls deutlich besser und stach nicht mehr beim laufen.
Trotzdem, er hätte sie auch durchaus sanfter wecken können. Wieder war sie innerlich zerrissen. Noch dazu weil seine Handlung nun wirklich im krassen Gegensatz zu ihrem Traum standen.

Ihre trüben Gedanken verschwanden als sie Amú Shar betraten. Bella war überwältigt, nach solanger Zeit solch eine Pracht sehen zu können. Sie sah sich stillschweigend alles genau an, versuchte sich die Eindrücke so gut wie möglich einzuprägen um sie später auf Pergament bringen zu können - sollte sie Orzammar je wieder lebend betreten. "Und bis dahin auch wieder sitzen können" fügte sie in Gedanken zynisch hinzu. Als Avalos die Mauern kontrollierte schickte sie ihm einen giftigen Blick in den Rücken. Im Moment hätte sie ihn am liebsten in diesem Fluss untergehen sehen.

Als Lyna vorschlug dass Bella das Reden übernehmen sollte, flüsterte sie dieser zu:
"Nett gemeint Lyna, sicher bin ich ein Zwerg, aber das könnt Ihr vergessen. Diese hier sind einige Generationen vor mir am Leben gewesen.  Wenn hier Geister spuken dann weiß ich zum einen nicht ob die der gemeinen Sprache mächtig sind oder eine alte Sprache haben die ich nicht verstehe. Ich bin sicher, Avalos wird das meistern, schließlich war er ja damals hier. Ich würde mit Sicherheit einen Fehler begehen den ich nicht erkenne."

Dann blickte sie dem Hund hinterher der seine Neugier nicht im Zaum halten konnte. Sie tat aber nichts, um ihn aufzuhalten, er würde ohnehin nicht auf sie hören, schließlich war er nicht auf sie geprägt.
Außerdem war ihr in dem Moment wirklich alles herzlich egal. Das einzige, was sie momentan noch interessierte war die Baukunst die hier überall zu erkennen war.

Modifié par Bellandyrs, 02 mars 2010 - 01:45 .


#656
Guest_Juleiila_*

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OOC: könnt ihr mich heute ein bisschen einbeziehn?...ich glaube ich werde heute nich tippen

#657
govi1

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OOC: Wir sollen dich einbeziehen, weil du nicht mehr schreiben wirst? o.O

#658
Guest_Juleiila_*

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OOC: zumindest heute nich....ne....kannst ja schreiben das ich mit dir laber was weiß ich

mir egal im moment xD

#659
xX Ripper Xx

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Es war bereits nachts und die Sterne funkelten durchs Geäst.
Durch die Baumkronen schien der Mond auf Ripper herab...der durch den tiefen, dunklen Wald stapfte.

Als Ripper so durch den ruhigen Wald ging wurde er langsam wieder still und versank wieder in seinen Gedanken.

Er wusste nicht wirklich wo genau er war...wäre sein Hund hier gewesen würde er sicher schon in seinem Lager sein und endlich ausschlafen.
Doch diesen hatte er seit den Angriff der Dalish im Wald nicht mehr gesehen.
Die Dalish Elfen hatten anscheinend keine Ahnung wo der Hund war...und bei ihnen im Lager konnte er ihn auch nirgends erspähen...wäre sein Hund dort gewesen hätte er es gespürt.
Das er tot war glaubte er allerdings nicht.
Er wusste es...er hatte einen genau so starken Willen wie er.

Allerdings glaubte er auch nicht das sich sein Hund noch hier im Wald befand.
Dieser hätte ihn schon längst aufgespürt...vor allem auch weil sie beide den Wald sehr gut kannten und der Hund Ripper`s Spur sofort aufgenommen hätte.

Ripper hatte keinen blassen Schimmer wo er anfangen sollte nach ihm zu suchen...schließlich war nicht immer sonderlich verlass auf sein Orientierungsvermögen...da er sich meist auf seinen Hund verlies. Aber eins stand fest...er würde sich nie freiwillig so weit von Ripper entfernen.
Irgendetwas musste vorgefallen sein.

Aufeinmal blieb Ripper stehen.
Er betrachtete den Waldboden unter sich.
Doch von diesem war nicht mehr viel übrig...stattdessen war unter ihm alles schwarz verkohlt.
Er überlegte kurz.
Das konnte nur ein Magier angerichtet haben...da war er sich sicher.
Er beherrschte auch einige Feuerzauber die so etwas anrichten konnten.
Und da es eher selten vorkam das sich ein mächtiger Magier hier im Wald verirrte...konnte es nur eines bedeuten...Die drei Elfen mussten hier gewesen sein.
Diese könnten vielleicht wissen wo sein Hund ist...oder möglicherweise war er sogar bei ihnen.
Allerdings schien es schon länger her zu sein das sie hier waren...und wer weiß wo sie jetzt waren.

Zischend entfachte Ripper in seiner rechten Hand eine kleine Flamme und suchte weiter das Gebiet ab. Dann stellte er fest das überall auf dem Boden Waldbeeren verstreut lagen.
Er dachte sich schon was diese...Elfen...damit angestellt hatten und wollte gerade aufseufzen
als er plötzlich etwas verdächtiges hörte.
Ripper ballte eine Faust und die Flamme erlosch.
Er schaute sich langsam um...doch konnte nichts seltsames entdecken.
Aber irgendwie fühlte er sich schon seit längerem beobachtet.

Ripper hatte eine Vermutung und lauschte weiter in die Dunkelheit......

Modifié par xX Ripper Xx, 03 mars 2010 - 12:58 .


#660
Bellandyrs

Bellandyrs
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Auf die Zwergin stürzten soviele Eindrücke ein... die gewaltigen Bauten, der träge fliessende Styx'Lyrae der eine enorme Faszination ausstrahlte, und nicht zuletzt die Geisterzwerge.

Die armen Seelen! Ob man ihnen wohl irgendwie helfen konnte, diesen Ort verlassen zu können? Was hielt sie hier fest, dass sie dazu verdonnert waren, immer und immer wieder die schlimmsten Stunden ihres Lebens durchleben zu müssen?

Eines war sicher, wenn es eine Möglichkeit gibt, die Seelen zum Stein schicken zu können würde Bella dies tun. Vielleicht wußte Avalos ja eine Antwort. Aber vorerst wollte sie warten, wie es überhaupt weiterging.

Modifié par Bellandyrs, 03 mars 2010 - 07:27 .


#661
Guest_Juleiila_*

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Während sie unterwegs waren, war Jule die ganze Zeit über still. Ihr war einfach nicht nach reden zu mute, sie wollte einfach nur ihre Mission erledigen. Ihr blick ging über zu Bella, die eine verbissene Miene aufzeigte. Das lag bestimmt daran das Avalos ihr einen tritt gab. Unverschämt. Dummer Avalos. Wie der uns behandelte, obwohl wir ihn begleiten und unterstützen. Welch dankbarkeit. Ihr gefiel es überhaupt nicht, wie er an ihr, und den anderen - vorallem Bella, so rumpöbelte. Bella musste das besonders schwer fallen, da sie ja hals über Kopf in ihn verliebt war. Sie schüttelte den Kopf.

Als sie in der Festung ankamen, musste Jule erstmal staunen. Welch Pracht, nur leider nicht mehr ganz so intakt. Es war bestimmt eine wundervolle stadt, so viele Statuen. Ihr blick ging zu Lyna über, die in einem Gespräch mit Bella war.

"Nein, ich glaube nicht das die mit sich reden lassen. Die halten uns bestimmt für eindringlinge und greifen an. Vertraut mir. Das ist nicht meine erste begegnung." sagte sie kühl. In den Tiefen Wegen war sie damals bereits, den Geister-Zwergen-Wachen begegnet. Sie griffen an und fielen in den Tod. Tja Pech - dachte sich Jule .
Dann wartete sie darauf wie es weiterging.

Modifié par Juleiila, 03 mars 2010 - 04:07 .


#662
govi1

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Die Antwort von Jule überraschte Lyna. Hatte sie möglicherweise eine etwas zu romantische Vorstellung von Geistern? Wurden diese nicht durch eine unerfüllte Aufgabe daran gehindert, zu ihrer Erlösung zu gelangen? Sie blickte wieder zu den weissen Gestalten, die bei ihr einen sanften Eindruck hinterliessen, ja, fast schon auf traurige Weise ihr ewiges Dasein fristeten.



"Wir können es ja mal versuchen, nicht?", schlug sie weiter vor. "Wir haben doch nichts dabei zu verlieren. Wenn es endlich mal einen Weg geht, den wir ohne Gewalt beschreiten können, müssen wir uns den nicht von Vorurteilen versperren lassen." Ausserdem hatte selbst Avalos die Diplomatie als Mittel angesprochen und nichts vom Gebrauch der Waffen angedeutet. "Zudem sind meine Pfeile begrenzt. Die bisherigen Kämpfe gegen den Bronte und die Spinnen haben mich schon einige gekostet... ich sollte mir so viele wie mögliche aufbewahren, für die richtige Schlacht."



Nach diesen Worten schaute sie Avalos an. Er war der erfahrenste Kämpfer in der Gruppe, hatte gar an diesem Ort gekämpft. Wenn einer wusste, wie in dieser Situation zu handeln war, dann er.




#663
Guest_Juleiila_*

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"Nun ja, wie ihr meint." sagte Jule. Dann blickte sie wieder nach vorne. Sie fragte sich was wohl Avalos sagen würde, und wie die Zwerge reagieren würde. Vielleicht erkannten sie Avalos? Aber das war ihr egal. Sie wollte einfach weiter, diese verfluchte Mission hinter sich lassen, und wieder zurück ins Gesindeviertel gehen.  Sie wusste zwar nicht was sie am Ende der Mission erwarten würde, aber das war ihr egal. Sie würde es einfach erledigen.

Während sie warteten blickte Jule zu Bella. "Was ist los?" flüsterte sie. Schließlich sollten die anderen nich mitbekommen über was sie redeten. Denn Jule wusste eigentlich schon was los war. Dann stellte sich Jule näher an Bella, damit sie es nicht so auffiel.

Modifié par Juleiila, 03 mars 2010 - 05:44 .


#664
Bellandyrs

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Bella wurde aus ihren Betrachtungen gerissen.

"Wieso, was soll denn los sein meine Liebe? Ich bin hier nur am Anblick versunken und mir tut mein Oberkörper weh."

Dabei konnte sie Jule allerdings nicht direkt in die Augen schauen, sondern blickte seitlich an ihr vorbei. Dabei traf ihr Blick ausgerechnet wieder auf den Schatten, und sie runzelte die Stirn leicht.

#665
Guest_Juleiila_*

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Jule bückte sich vor, schaute ihr ins Gesicht, sah die runzelnde Stirn und ging zurück.

"Ich merke das was los ist. Das ist nicht nur ein Problem mit dem Oberkörper." sagte sie. Dann hustete sie überttrieben und schaute dabei zu Avalos. Wante den blick aber schnell ab. Sie wusste was los war, wollte es aber von Bella selber hören.

#666
Bellandyrs

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Bella wurde rot. Das hätte sie sich ja eigentlich denken können dass ihr Gefühlschaos nicht unbemerkt blieb, noch dazu wo Jule ja in Orzammar ihre Skizzen gefunden hatte.

"Ach Jule" flüsterte sie zurück, "Ihr hattet so Recht mit dem was Ihr mir damals in meinem Anwesen an den Kopf geschmissen habt ... nur wollte ich es nicht wahrhaben. Und nun weiß ich immer noch nicht ob ich ihn hasse oder liebe. Heute wünschte ich jedenfalls, ich wär ihm nie begegnet. Wie kann er nur so hartherzig sein? Wieso läßt er keine Gefühle zu? Und wieso demütigt er mich am laufenden Band? Ich bin weder häßlich, noch dick, verfüge über gesunden Verstand, habe mich im Kampf bewiesen..."

Leise seufzte sie.

"Aber das soll nicht Euer Problem sein meine liebe Freundin. Da muß ich wohl alleine durch. Ihr kennt mich ja nun doch schon ein wenig, und so leicht verliebe ich mich nicht. Ich hatte bisher nur eine große Liebe, und die hatte mich verlassen. Um höheren Zielen zu dienen, nicht wegen mir an sich. Nur unsere Zukunfts-Ansichten hatten sich unterschieden. Und ich kann nicht gegen meine Gefühle an, die ich für ihn empfinde."

Als sie das sprach blickte sie für einen kurzen Moment zu Avalos, damit Jule wüßte, wen sie mit diesem "ihn" meinte.


#667
Guest_Juleiila_*

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Während Bella erklärte, hatte Jule den Kopf gesenkt damit es so aussah als würde sie nachdenken. Sie sah kurz zu bella und merkte wie rot die anlief. Ein grinsen breitete sich auf Jules Gesicht aus und sie sank den Kopf. Jule fand es süß das ihre werte Freundin wieder für einen Mann schwärmte, wenn auch für den Falschen.
Noch leiser flüsterte sie.

"Ich hatte es euch von anfang an gesagt ich weiß. Aber ich konnte es euch ja nicht ausreden. Er ist ein kaltherziges Wesen." Ihre betonung lag stark auf dem Wort Wesen, auch wenn er menschlich aussah war er doch in irgendeiner Art und Weise kein Mensch. Niemand lebt ewig. Leise schmunzelte sie.

"Nein ihr seid weder dick, noch hässlich und ja ihr habt einen guten Verstand. Hebt euch eure Gefühle für jemanden auf, der es Wert ist."
Jule legte ihre Hand auf Bellas schulter, und schaute mit dem Kopf wieder zu Boden.

Modifié par Juleiila, 03 mars 2010 - 07:49 .


#668
govi1

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Lyna war Bellas und Jules Gespräch nicht entgangen. Auch das Thema der Diskussion erahnte sie, weswegen sie ihr Wort an Avalos richtete, damit dieser nicht verstand, worüber ihre Freundinnen sprachen. Wahrscheinlich würde er sich nur amüsieren... oder aus Bellas Gefühlen irgendeinen Vorteil für sich rausschlagen.



So legte sie sachte ihre Hand auf seinen Arm und zog ihn mit sich. "Kommt, die Geister warten. Je eher wir mit ihnen sprechen, desto früher können wir diesen Ort verlassen." Dabei setzte sie ein unschuldiges Lächeln auf, als würde sie ihn aus Vorfreude auf die Begegnung mit den Geistern mit sich ziehen, und nicht, um Jule und Bella einen Moment Intimität zu verschaffen.



So liefen der Schatten und die Dalish voraus, Richtung Festung, wo die ersten der Zwergengeister auf sie aufmerksam wurden.

#669
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella blickte Lyna dankbar hinterher. Sie hatte wohl auch schon bemerkt, wie es um sie stand. Und wenn es Lyna wußte... Bella war sich sicher, dass Avalos es auch ahnte. Sie verfluchte sich innerlich, dass sie ihre Gefühle nicht besser unter Kontrolle hatte, und es wurmte sie, dass man ihr diese anscheinend auch leicht ansehen konnte. Sie konnte doch sonst in allen unmöglichen Situationen einen klaren Kopf bewahren? Nur in Bezug auf Avalos ging dies wohl nicht.

Sie zuckte die Schultern, was ein Fehler war, da ihr wieder ein Schmerz durch den Oberkörper schoß. So biß sie die Zähne zusammen und meinte zu Jule:

"Danke Jule - für Euren Trost und Euer Verständnis. Und nun kommt mit, sonst denken die beiden noch, wir hätten Geheimnisse" grinste sie.

#670
MagicBullet

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"Nun gut."

Er straffte die Schultern.

"Möglicherweise erkennen die Wachen mich sogar; Garantiert ist das aber nicht.
Lasst mich reden, haltet eure Waffen bereit. Ich weiß nicht, welche Richtung dieses Abenteuer hier nehmen wird; Zeigt keinerlei Feindseligkeiten, seid freundlich und ehrerbietig.

Und Nein, wir werden überhaupt nichts tun um sie zu erlösen. Obwohl sie nur Geister sind, sind ihre Waffen genauso tödlich für die Brut, wie sie es zu Lebzeiten waren. Sie sind nur noch Waffen, und Waffen wollen eingesetzt werden, bis sie splittern oder stumpf und schartig werden."

Avalso legte sich nachdenklich einen Finger an das Kinn...
"Wenn man sie mobilisieren kann, für mich, für uns zu kämpfen, hätten wir ansich eine Armee, die immer wieder aufsteht. Welch verlockende Vorstellung. Aber ich schätze mal, dass sie an diesen Ort gebunden sind, bis sie "ihre" Schlacht gewinnen."

Er straffte die Schultern.

"Nun denn, dann kommt."

Er ging voran, die Anderen leicht hinter ihm.

Die Geisterzwerge sahen sie natürlich. Beinahe unwirklich anmutend bildeten sie einen Schildwall und zogen drohend ihre Äxte.

Die Gruppe blieb stehen.

Avalos überdachte die Situation. Sie waren zwar gut, aber jeder Zwerg war ernst zu nehmender Gegner, selbst wenn er tot war...

"Athras Vala, Fremder.
Wir befinden uns im Krieg, kein guter Zeitpunkt, Mensch."

Avalos neigte kurz den Kopf"

Athras Vala, Kind des Steins.

"Mein Kommen ist angekündigt, ich bringe Kunde der heranrollenden Brut. Sie haben den Torweg genommen, und sie sind bald hier. Ich muss mit dem Kommandanten sprechen."

Dem Geist war keine Regung anzumerken... Kanten und Konturen schienen wie Nebel.

"Ihr seid.... Ja. Ihr seid es. Avalos. Schlächter und Wächter der Ewigkeit. Euch hängt der Fluch an; Aber jede Klinge ist willkommen. Ihr dürft passieren."

Auf einen Wink bildeten die ungefähr vierzig Krieger eine schmale Gasse. Leises Murmeln war zu hören.... So, als ob der Wind weit entferntes Flüstern ihnen zu tragen würde.

"ich danke euch, Kind des Steins. Möge eure Axt das Ziel finden."

Mit einem harschen Wink bedeutete er seinen Gefährten, ihm zu folgen.
Das Tor öffnete sich, und der Anblick ließ ihr Herz erbeben.
Gigantische Befestiungsanlagen und überall.... Geister. Handwerker, Schmiede, Soldaten und Krieger.

"Ja. Es war die größte Schlacht die ich je erlebt habe.... Ich hatte nie den Überblick, aber geschätzt sind es um die 15.000 Soldaten. Zwei Legionen, fast dreitausend Angehörige der Legion der Toten und der Rest Garnisonsbesatzungen.
Alle gefallen. Wochenlang tobte der Kampf. Wer weiß wieviel Brut draufgegangen ist. Aber es waren bestimmt um die hunderttausend... Und die Oger damals waren gut zwei Köpfe größer als die heutigen.
Es war ein Gemetzel, und  hätte sich die Brut sich nicht durch die natürlichen Höhlen gewalzt, dann wäre diese Feste niemals gefallen;"

Er blickte nachdenklich drein.
Dann führte er sie schweigend weiter, bis zum anderen Ende der Festung, knapp hinter der Festungsmauer.
Ein relativ kleines Loch prangte dort in der Wand, dahinter war nur endlose Schwärze zu erkennen.

"Aber vorher werden wir den Kommandanten aufsuchen, wenn ich mich nicht täusche.... dann...." Er schwieg verheißungsvoll.
Sie schlängelten sich den Weg durch die geschäftigen Zwergengeister, die sie nicht weiter beachteten.

Die Elfen fühlten sich sichtbar unwohl, während Bella betreten zur Boden starrte. Soviele von ihrem Volk waren in einer ewigen Schleife gefangen, ohne dass sie ihnen helfen konnte...

Schließlich waren sie vor einer Art Trutzburg angelangt.

"Benehmt euch, grüßt das Kind des Steins und verhaltet euch stets respektvoll. Dann traten sie ein.

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An einem anderen Ort, zur selben Zeit.
Calenhad See, Magierturm.
..............................................................................

Irvin beugte sich über die bewußtlose Magi und hob den Verband über ihrer Brust an.
Das was er sah, ließ ihn aufstöhne.

"Oh Avalos, was tust du mir nur an...."

Er seufzte.

Er schichte Lyrium um sie auf und beschwor ein Portal ins Nichts, das er an das Lyrium band.
So konnte er im Nichts wandeln, ohne dass ein weiterer Magus das Tor offenhalten musste.

Der Dämon, den diese Blutmagierin besessen hatte, war listig und trickreich.

Er ließ sie nicht gehen, und Irvin kam gegen ihn nicht an.

Er trat zurück und schloss das Portal.
Er fragte sich nur, was er mit ihr anstellen sollte.... Avalos hatte nur geschrieben, dass er mit ihr verfahren solle, wie ihm belieben würde... Am liebsten würde er einfach Gregoar rufen lassen; Sollten sich die Templer darum kümmern.
Aber eine Blutmagi war gefährlich und....

Er musste mit Gregoar reden.

Der erste Magisterlord des Zirkels betrat da Nichts erneut und spannte eine geistige Mauer um Valkia; Vorläufig würde der Dämon sie nicht ergreifen können, aber nieman wußte, wie lange das halten würde.

Stattdessen würden sie sie benutzen. Ja, das war durchaus sinnvoll. Und sollte sie ihre Sache gut machen, so könnte man ein Geschäft aushandeln...

"Sperrt sie in eins der Gästezimmer. Zwei Templer vor die Tür. Sollte sie versuchen zu fliehen, tötet sie.

Sie wird bald aufwachen. Handelt rasch."

Mit wehender Robe begab er sich zu Gregoar, um mit ihm ein langes, und hoffentlich nicht als zu wütendes Gespräch zu führen.

#671
Guest_Juleiila_*

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Auch Jule entging nicht was Lyna vorhatte. Wusste sie etwa was davon wie Bella für Avalos fühlte? Jedenfalls gut das sie Avalos wegzog, und auch Jule blickte dankbar hinterher. Auch das Bella ihre zähne zusammenbiss zwecks der schmerzen entgang ihr nicht. Jule hoffte bald ein bisschen Erde oder Lehm zu finden, das mit Wasser gemischt, und ein Paar Kräutern wirkte Wunder.

"In ordnung Bella -ich habe doch immer ein offenes Ohr für euch."

Dann ging sie zusammen mit Bella hinter Avalos und Lyna hinterher. Die Geister ließen sie passieren, und Jule blieb still. Sie staunte über die riesen Festung, die wirklich beachtungsvoll gewesen sein muss.

Modifié par Juleiila, 03 mars 2010 - 08:26 .


#672
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bellandrys stand der Mund offen. Beim Erbauer, soviele ihrer Rasse, die keine Ruhe fanden. Die Tatsache dass sie nicht helfen konnte stimmte sie sehr traurig.

Sie rief sich die Worte des Wächters ins Gedächtnis: "Euch lastet der Fluch an". Wie alt war Avalos damals? War er noch er selber, oder schon dieses unsterbliche Wesen?
Sie war wieder verblüfft, wie schnell Avalos sein Gesicht wechseln konnte. In einer Sekunde überlegte er, wie er die Geister als Armee einspannen könnte, egal mit welchen Verlusten oder Konsequenzen für die anderen. Und in der nächsten Sekunde war er ein charmanter, sprachlich gewandter Mann, der einfach unwiderstehlich war. Selbst für Geister wie es aussah.

Sie war gespannt, wo Avalos sie nun hinführen würde. Und sie hoffte, dort ein wenig ausrasten zu können, ihre Schultern schmerzten mehr als sonst. Der Stützverband half zwar, dennoch fühlte sie sich alles andere als wohlauf.

Modifié par Bellandyrs, 03 mars 2010 - 08:41 .


#673
xX Ripper Xx

xX Ripper Xx
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Der Hund folgte den anderen und sprang interessiert um die Geister Zwerge herum.
Er kannte Geister...und wusste was sie waren.
Aber er sah es allerdings etwas anders als die anderen......

Modifié par xX Ripper Xx, 04 mars 2010 - 10:31 .


#674
govi1

govi1
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Während Avalos mit den Geister der Zwerge sprach, hielt sich Lyna im Hintergrund auf, sprach kein Wort und liess ihren Blick über die Verstorbenen gleiten. Am liebsten hätte sie einen der Geister berührt. Würde ihre Hand durch den Körper gleiten, wie durch Luft? Oder bestanden sie doch aus Materie?



Die Dalish liess es doch lieber bleiben. Wahrscheinlich hätten die Zwerge verärgert reagiert, wenn sie sie aus blosser Neugier angefasst hätte. Schliesslich waren sie keine Tiere im Zoo. Aber interressant waren sie allemal, besonders das geheimnisvolle Licht, das sie umgab... woher es wohl stammte? Lyna biss sich auf die Unterlippe. Sie sollte ihren Wissensdurst zügeln.



"Ihr wollt den Kommandanten aufsuchen?", fragte sie Avalos. "Wenn ihr den Zwergen nicht helfen wollt, dann sollten wir diese Festung einfach passieren und weiter unserer Route folgen. Oder erhofft Ihr Euch Unterstützung?"

#675
MagicBullet

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Ein schelmisches Lächeln.

"Nein, allerliebste Lyna. Helfen können wir ihnen nicht, selbst wenn wir wollten. Das ist ihr Kampf, den sie auszufechten haben.

Und ich erhoffe mir Erkenntnis bezüglich einiger Dinge.
Ich kenne den Kommandanten - Er war einst einer meiner meiner Gefährten. Hrotgar Eisenfaust, euch wohlbekannt, Bellandrys. Nicht alle Paragons sterben, wisst ihr?

Ohne weiteres trat er durch die Trutzburg und wenig später in das Büro des Kommandanten.

Der Raum war großzügig eingerichtet; zumindet war er das damals.

Der Tisch war bedeckt mit Staub, die ehemals bunten Banner der Legionen waren steif vor Dreck und Schmutz; Sie wirkten, als ob sie jeden Augenblick sich in Staub auflösen könnten. Die hölzernen Axtgriffe der gekreuzten Äxte über dem Kamin waren längst verrottet, nur noch schwarze Stümpfe waren übrig.

Und vor ihnen stand ein Zwerg, ebenfalls milchig durchscheinend, aber irgendwie auch...anders.
Seine Konturen waren schärfer, und sein Gesicht strahlte eine Lebendigkeit aus, die fast als...lebendig...durchgehen hätte können.
Und seine Augen waren.... unbeschreiblich. Ähnlich wie bei Avalos, aber tiefschwarz und trotzdem beinahe endlos....

"Athras Vala, Kind des Steins.
Lang ists her, Eisenfaust."

"Athrast Vala, Kind der Ewigkeit.
Aber nein, ihr seid ja mehr als das, Schlächter. Nicht wahr?"

Der Ton war lauernd, aber nicht direkt feindselig.

"Was wollt ihr also, nach so langen Jahren?
Ich glaube nicht, dass euer Mitgefühl euch  hierhin getrieben hat, um seinem verfluchtem Kamerad beizustehen?"
Jetzt troff seine Stimme vor Hohn.

"Vergessen wäre selig. Ich bin der Einzige, der jeden Moment der letzten Jahrhunderte mit erlebt hat. Immer und immer und immer wieder aufs Neue. Der Rest meiner Streitmacht durchlebt immer nur die Tage vor der Schlacht, ohne Erinnerung an die vorherige."

Avalos ließ sich nichts anmerken, nur seine Augen funkelten vor Zorn

"Ihr habt diesen Weg selber gewählt. Ich habe euch gewarnt, Hrothgar Eisenfaust, als ihr diesen unheilvollen Weg beschritten habt. Ich habe euch gewarnt vor den Folgen, dass die Runen undeutbar sind;
Und ihr bezahlt den Preis dafür, bis die Brut vernichtet ist.

Das war ja euer Ansinnen nicht wahr?"

Hrothgar war still geworden; Selbst die Wut war erloschen.

Bellandrys und den Elfen standen die Fragen ins Gesicht geschrieben.

Modifié par MagicBullet, 04 mars 2010 - 06:39 .