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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#851
Guest_Juleiila_*

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Es waren nun bestimmt schon 1 oder 2 Stunden vergangen und Jule konnte immer noch nicht schlafen. Sie musste die ganze Zeit an den geheimnissvollen Mann denken der nach Ripper fragte. Wurde er etwa von den Dalish geschickt? Jule verstand damals schon, was Rippers Hund ihr zu sagen versuchte als er Lyna ankleffte. Es musste irgendetwas passiert sein, und die Sorgen packten Jule. Auch wenn sie Ripper noch nicht lang kannte, hatte er doch etwas reizvolles an sich. Und es kam ihr eine Idee.
Jule richtete sich auf und kroch leise zu ihrem Rucksack. Sie holte Pergament, Feder und Tinte heraus und setzte sich hin. Das Pergament legte sie auf ihr Knie und sie begann zu schreiben:

Ripper,
Wenn ihr diesen Brief bekommt, wisst ihr das ich mir Sorgen mache. Euer Hund ist bei mir aufgekreuzt, und gab mir zu verstehen das etwas mit euch passiert ist. Ich weiß zwar nicht was, aber es muss etwas mit den Dalis zu tun haben, und mit euch. Heute nacht wurde ich von einem Mann angegriffen, der nach Euch fragte. Im Erbauers namen, Ihr bringt uns in Gefahr. Ich werde versuchen den Brief eurem Hund mitzugeben, und hoffe das er bei Euch ankommt.
Möge der Erbauer über Euch wachen.
Jule


Dann rollte Jule das Pergament zusammen, und band ein Stück Stoff drum herum. Sie kniete sich über den Hund und weckte ihn, der mit einem gegrummel antwortete. Sie nahm den Kopf des Hundes zwischen die Hände und sagte.
"Ich habe einen Brief," sie wedelte den Brief vor der Nase des Hundes herum, " bringt diesen eurem Herrchen, sucht Ihn. Es ist wichtig!"
Dann legte sie den Brief vor den Hund, und setzte sich auf einen Baumstamm, gegenüber vom Feuer. Sie blickte noch einmal hinter sich, dort wo Lyna wache hielt, um zu schauen ob alles in Ordnung war. Nicht das noch mehr dieser Auftragskiller unterwegs wahren. Danach ging ihr Blick über zu Bella, die tief und fest schlief. Jule drehte sich wieder um, und während  sie im Feuer mit einem Stock herumstocherte, beobachtete sie den Hund, und fragte sich ob er es verstanden hatte, und bald los ziehen würde.

Modifié par Juleiila, 16 mars 2010 - 01:11 .


#852
xX Ripper Xx

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Der Hund schaute Jule grummelnt im halbschlaf an.
Er hatte in letzter zeit eine Menge gefressen und war froh endlich mal richtig zu schlafen...und diese Elfe störte ihn gerade dabei.

Doch als die Elfe seinen Herren erwähnte und er die Leiche eines Mannes sah war er hell wach und hörte ihr aufmerksam zu.

Der Mabari begriff sofort...der Mann der nun tot in seinem Blut lag hatte irgendwas mit Ripper zu tun...und die Elfe schien sich sorgen zu machen...warum auch immer...aber anscheinend nicht ohne grund.

Der Hund dachte über Ripper`s letzte Worte nach.
Er wollte das er den Elfen folgte...und heraus fand was sie planten.
Nunja...was sie vor hatten schien ja mittlerweile recht offensichtlich und sie würden schon allein zurecht kommen...wenn nicht...soll es eben nicht sein.
Aber das war ihm nun egal...er wollte zu seinem Herren...Ripper.

Ohne groß zu zögern schnappte sich der Hund den Brief, schaute die anderen noch einmal kurz mit seinen schwarz funkelnden Augen an und verschwand dann in der Dunkelheit.
Aus der ferne hörte man noch ein langes heulen und dann war es still......

Modifié par xX Ripper Xx, 16 mars 2010 - 01:39 .


#853
Bellandyrs

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Bella wurde wach, als sich die ersten Sonnenstrahlen sanft einen Weg durch die Bäume bahnten, und die Vögel anfingen ihren Morgengesang anzustimmen. Sie hatte herrlich geschlafen, sogar traumlos, was schon länger nicht mehr vorkam.
Herzhaft gähnte sie, streckte sich ausgiebig und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Sie krabbelte aus ihrer Decke und setzte sich erstmal aufrecht hin, um ganz aus Morpheus Armen zu kommen. Leichter Nebel war noch immer am Boden, und das Gras war mit Tau überzogen. Es herrschte angenehme Kühle, aber Bella war sich sicher, wenn die Sonne erst voll am Horizont stand, würde diese schon viel Kraft haben.
Sie blickte sich um, sah Jule auf dem Baumstamm sitzen, wo sie gestern noch selber sass. Nanu, hatten die Elfen ihre Wache vertauscht? Aber nein, Lyna entdeckte sie am anderen Ende des Lagers. Die Zwergin schämte sich beinahe, ihre beiden Gefährtinnen bereits so früh hellwach, nur sie hatte den Schlaf des Gerechten gefrönt. Sie musterte Jule genauer und erschrak, wie übermüdet die Freundin aussah. Schnell wickelte sie sich die Decke um den Körper, watschelte so zu Jule und setzte sich neben sie.

"Guten Morgen meine Liebe, nanu schon so früh wach? Ich dachte eher Ihr würdet schlafen wie tot? Ich werde mich hernach kurz frisch machen, dann können wir ja auch beizeiten los marschieren, nachdem wir schon wach sind. Vorerst haben wir aber genug Zeit bis wir das Lager hier abbrechen."

Sie blickte sich um und bemerkte, dass der Hund fehlte.
"Ist der Mabari sein Frühstück jagen oder wo steckt der?"

Lyna bemerkte, dass Leben ins Lager kam und gesellte sich zu den beiden am Baumstamm.

Modifié par Bellandyrs, 16 mars 2010 - 07:33 .


#854
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Als es langsam Morgen wurde, saß Jule immernoch auf dem Baumstamm. In der Nacht kümmerte sie sich regelmäßig um das Feuer, in dem sie herumstocherte. Ihr war kalt aber irgendwie bemerkte sie das nicht. Sie war zu sehr am nachdenken. Was könnte Ripper getan haben? Jule grübelte und grübelte, fand jedoch keine akzeptable Antwort. Da kam auch schon Bella auf sie zu gewatschelt, und setzte sich neben sie.

"Können wir uns Zeit lassen, das Lager abzubauen? Avalos ist ja auch noch nicht da. Und besonders Fit bin ich noch nicht." seufzte Jule. Man sah das sie nicht viel geschlafen hatte, Tiefe Augenringe waren unter ihren Augen zu sehen.

"Nachdem ich Wache hielt konnte ich nicht mehr schlafen, ich wurde in der Nacht angegriffen. Ein Mann fragte nach Ripper, und hielt mir den Dolch an den Hals. Jedoch überlebte er nicht lange." Jule zeigte nach hinten zum Wald. "Dort liegt er, verblutet."

Nun blickte sie Bella in die Augen.
"Der Hund ist fort, er sucht sein Herrchen Ripper, und überbringt ihm einen Brief von mir." sagte Jule. Dann kam auch schon Lyna und gesellte sich zu den beiden.

Modifié par Juleiila, 16 mars 2010 - 10:31 .


#855
Bellandyrs

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"Ihr wurdet angegriffen? Das ist ja furchtbar! Zum Glück konntet Ihr den Kerl überwältigen! Und ein Brief an Ripper? Das ist ja alles sehr verwirrend..."

"Guten Morgen Lyna, hat Jule Euch schon erzählt was passiert ist? Und ich hab geschlafen und nichts mitgekriegt!"

Wieder an Jule gewandt fuhr sie fort: "Es eilt nicht mit dem Lager abbauen, aber in spätestens drei Stunden sollten wir schon los und uns in Richtung FallRemnon aufmachen, wer weiß wie lange wir dahin marschieren müssen. Und wenn dann wird Avalos oder der Bote mit Sicherheit aus dieser Richtung kommen. Ich werde mich erst einmal auswaschen und gucken ob wir einen Hasen oder Fisch zum Frühstück kriegen."

Sie befreite sich aus ihrer Decke, und ging zum See um sich zu waschen.


#856
Guest_Juleiila_*

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Jule gähnte einmal. "Ja, es ist ein Wunder das ich überhaupt reagieren konnte, da ich ja so müde bin. Seid froh das ihr nichts mitbekommen habt Bella, dieser Mistkerl hat mir sein Blut ins Gesicht gespuckt. Bastard." sagte Jule.

"Guten Morgen Lyna, habt ihr wenigstens gut geschlafen heute?" und Jule wante sich gleich auch wieder Bella zu." Ja einen Brief an Ripper, indem steht das er uns in Gefahr bringt, und ich mir Sorgen um ihn mache. Ich hoffe sein Hund findet ihn bevor noch weitere Märder aufkreuzen." Dann schrie sie Bella hinterher, die zum See ging um sich zu waschen.

"Beeilt euch, ich möchte auch so schnell wie möglich ins Wasser." und Jule fing an zu lachen.

#857
govi1

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Lyna standen die Sorgen ins Gesicht geschrieben. Ein Angreifer, hier? Hatte dieser sie womöglich durch die Tiefen Wegen verfolgt? Unglaublich.



"Und Ihr tragt wirklich keine Verletzungen davon?", versicherte sich Lyna. "Konntet Ihr mehr über ihn herausfinden?" Die Dalish blickte sich um, suchte nach den Überreste des Angreifers. "Vielleicht lassen sich ja gewisse Informationen bei ihm finden, die Lichts ins Dunkle bringen würden. Eventuell einen Brief von seinem Auftraggeber, oder ein Symbol- irgendwas."



Wenigstens war jetzt der Hund weg und würde sie nicht mehr den ganzen Weg über ankeifen. Blieb nur die hoffnung übrig, dass der Köter unbemerkt durch die Tiefen Wegen huschen konnte, ohne die Aufmerksamkeit der Dunklen Brut zu erregen.

#858
Guest_Juleiila_*

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Jule blickte zu Lyna.

"Danke der Nachfrage, aber mir geht es gut. Nur ihm nich so sonderlich. Ich weiß nur das er nach Ripper fragte, und ich könnte mir vorstellen das die Dalish etwas damit zu tun haben." Jule seufzte. Immerhin sagte sie gerade was gegen Lynas Volk.

"Der Hund hatte mir sowas in der Art gedeutet. Deswegen hat er euch auch immer angeklefft."

#859
govi1

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Lyna blieb der Mund offen stehen. Wurde da gerade ihre Familie verdächtigt? Das konnte doch nicht sein. "Nein Jule, Euer Verdacht kann unmöglich der Wahrheit entsprechen. Wir sind doch keine Schurken und Meuchelmörder."



Sie blickte ihre Freundin an. Sie war doch selbst im Lager der Dalish gewesen, hatte gesehen, wie zuvorkommend man sie behandelt hatte, als wäre sie bereits ein Mitglied der Familie. "Nein, dieser Mann muss aus einem anderen Ort stammen."



Mit diesen Worten drehte sie sich um und lief zu ihrer Schlafstätte.

#860
Guest_Juleiila_*

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Jule seufzte und lies ihren Kopf in die rechte Hand gleiten. Dann stand sie auf und rief Lyna hinterher. "Lyna, wartet doch!!! ".... "Oh man. Das kann doch jetzt nicht wahr sein." Jule schämte sich dafür, den Dalish die Schuld in die Schuhe zu schieben, aber es waren die einzigsten Anhaltspunkte. Das hatte Jule wieder super hinbekomm, gestern noch ein toller Abend, und heute hatte sie es sich mit Lyna verschertzt. Jule lies sich zu Boden fallen und setzte sich ins Gras. Die Knie winkelte sie an und hielt sie mit den Armen fest.

#861
govi1

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Lyna rollte ihre Schlafmatte zusammen und verstaute sie mitsamt Decke in ihrem Rucksack. Sie band sich die Haare zusammen und zog ihre Rüstungsteile an, nachdem sie sie eingehend untersucht hatte. An einigen Stellen prangten Risse und Löcher, Überreste der Kämpfe in den Tiefen Wegen. Hoffentlich würde die Lederrüstung bis ans Ende ihrer Aufgabe halten, ohne mitten im Kampf auseinanderzufallen.



Die Dalish liess noch einige Gedanken um ihren Clan kreisen, die momentan sicher alle Hände voll zu tun hatten, einen Nachfolger für den Hüter zu bestimmen. Vielleicht waren sie auch schon weitergezogen, ohne auf ihre Rückkehr zu warten. Sie seuftzte und setzte sich auf den Boden, schaute sich um.

#862
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella kam zurück von der Jagd, und von ihrer Morgen-Toilette. Es war herrlich, sich morgens mit klarem Wasser das Gesicht waschen zu können. Der See spiegelte ihr Bild zwar verzerrt wieder, aber sollten sie in FallRemnon ankommen, mußte sie dringend einen Barbier aufsuchen. Ihre Haare waren nicht mehr kinnlang, sondern stießen fast auf die Schulter auf. Dazu ein paar fehlende Strähnen ausgerechnet am seitlichen Pony... sie würde sich wohl die Seitenpartien etwas fransig schneiden lassen müssen.



Über ihren Schulten hingen zwei Wildhasen, die sie schon gehäutet und ausgenommen hatte. Das wollte sie nun nicht gerade im Lager erledigen. Sie freute sich darauf, ein anständiges Frühstück vor einem langen Marsch war einfach nicht mit Gold aufzuwiegen.



Als sie zurück ins Lager kam stutzte sie. Die beiden Freundinnen sassen je am anderen Ende des Lagers, beinahe Rücken zu Rücken und blickten sich kaum an. Was war denn nun wieder los?



Bella ging übertrieben fröhlich ans Lagerfeuer und spießte die Kaninchen auf.

"Schaut mal was ich hier habe - Frühstück! Und der Fluss ist frei Jule, Ihr könnt Euch frisch machen wenn Ihr wollt. Allerdings würde mich interessieren wieso hier so schlechte Stimmung herrscht?"

#863
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Jule bemerkt das Bella kam, achtete aber nicht darauf. Auch nicht auf die leckeren Kaninchen, im moment zog alles an ihr vorbei. Ohne etwas zu sagen drehte sie sich um und ging zum Fluss. Weiter weg als sonst. Sie zog ihre Rüstung und Kleidung aus, und ging hinein.

Es war kalt, aber erfrischend. Sie wusch sich überall mit Seife und schwamm wiedermals ein paar Runden. Es verging bestimmt eine dreiviertel Stunde, und sie ging wieder aus dem Fluss heraus. Sie band sich ein Handtuch um und windete ihre wunderschönen, langen Haare aus. Dann trocknete sie sich ab und Zog sich wieder an.

Jedoch ins Lager ging sie nicht zurück. Sie setze sich an den Flussrand und schmiss - mit getrübter und trauriger Stimmung - Steine hinein.

Modifié par Juleiila, 16 mars 2010 - 08:04 .


#864
MagicBullet

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Er drückte sich in den Schatten der Säule.

Als sich eine Wolke vor den Mond schob, schwang er sich auf eine niedrige Ballustrade und kletterte das Gebäude hinauf.
Die vielen Ziersäulen und Ornamente machten es denkbar einfach, vorallem, da hinter den Säulen immer noch genügend Platz war, um sich gelegentlich vor neugierigen Blicken zu verbergen.
Sein Ziel war der Balkon im vierten Stock an der Ostseite - Das Gemach seines alten "Freundes".

sein Atem ging gleichmäßig, ebenso wie sein Puls.
Unter ihm glitzerte FallRemnon wie ein geschliffener Diamant auf schwarzem Samt, wie die Sterne am Firmament. Der Wind frischte auf, und wirbelte seine Umhang umher.
Gleichzeitig trug er die Gerüche der Stadt heran.
Die vielen Duftölfackeln der Reichen, das frische Salz der nicht weit entfernten See, und der Gestank aus den Elendsvierteln.

Und eine Spur.... Lavendel, und echte Minze.... Nicht dieses grelle, stinkende Zeug was die Menschen und Zweger als Duftöl benutzten...Echten Lavendel.

Er schloss die Augen und konzentrierte sich darauf, dass die schmerzvollen Erinnerungen dort blieben, wo sie waren... Vergraben und vergessen unter dem Sand der Zeit.
Aber vergebens.
Er glaubte beinahe ihre Berührung zu spüren, ihr Lachen zu hören, sie zu fühlen....

Seine normalerweise so eisig kalten Augen füllten sich mit Tränen. So lange Zeiten waren vergangen, Ewigkeiten in ewiger Nacht, aber dennoch waren diese verfluchten Erinnerungen aus einem andern Leben noch da, quälten ihn immer noch.

Lange saß er da, im Schatten hinter einer Ziersäule, in luftiger Höhe.
Gelegentlich blinzelte er, aber sein Blick schweifte ins Leere; Versunken in Erinnerungen, die ihn in seinen Bann zogen und nicht mehr her gaben.

Irgendwann legte sich der Wind, und dieser intensive Duft ließ nach.
Avalos fühlte sich wie nach einer tagelangen Hetzjagd. Sein Atem ging stoßweise und sein Herz raste.

Wie lange er dort saß, wußte er nicht mehr - aber es kann nicht allzu lange gewesen sein, bevor er sich wieder nach oben an die Fassade schwang.

Er fühlte sich ausgebrannt und hatte einen bitteren Geschmack im Mund - wie Asche, die längst verglüht war.

Und es nährte seine unbändige Wut, seinen Zorn, und seinen alles verschlingenden Hass. Die grünen Augen funkelten wie mit Eiskristall überzogene Jadesplitter in der Dunkelheit. Tierisch, entfesselt.


Mit einem Ruck zog er sich über die Brüstung des ausladenden Balkons. Der Mond stand hinter ihm, der Wind zerrte an seinem Kapuzenmantel....

Jeder der ihn jetzt gegen das Mondlicht sah, musste ihn für eine Ausgeburt der Hölle halten....
Er bleckte die Zähne. Ein irres Funkeln schlich sich in seinen Blick. Mit der Rechten zog er seinen Dolch.
Avalos war nicht mehr Herr seiner Sinne; Jetzt trieb ihn die Gier nach Blut, Gier nach Tod und Verderben.
Selbst die Entität in dem Medaillon in seinem Brustpanzer kam nicht dagegen an; Die Schwarze Sonne hämmerte gegen seinen Geist, versuchte ihn wieder in geregelte Bahnen zu zwingen
Aber selbst sie prallte an den Mauern seines Geistes ab;

Und erst jetzt erkannte sie, welch unsterbliches Monster sie über die Jahrhunderte erschaffen hatte.
Hass, der sich mit den Jahren potenziert hatte, und der jetzt einer Flutwelle gleich, hervorbrach.

Gemessenen Schrittes betrat er das große Studierzimmer seines....Freundes.
Zu einem klaren Gedanken war nicht mehr fähig. Jahrhunderte lang war er nicht mehr daran erinnert worden, und ein einziger Augenblick hatte den Sand der Zeit und des Vergessens hinweggeweht.
Und das alles wegen....Ihr.

Wegen einer Frau, die seit Jahrhunderten tot war. 

Irgendwo in einem dunklen Winkeln seiner Selbst kauerte noch der Gedanke daran, warum er überhaupt hier war....

Und dann war es auf einmal vorbei.

Wie eine Marionette, deren Fäden durchgeschnitten worden waren, fiel er einfach zu Boden und rührte sich nicht mehr.
sein Atem ging nur stoßweise und flach; Seine Hand zitterte. Kraftlos wie sie war, war der Dolch zu Boden gefallen.

Irgendwann rappelte er sich wieder auf.

Zum ersten Mal seit langem fühlte er sich elend; nicht so sehr körperlich, aber seelisch.

Der Schatten schloss kurz die Augen und versuchte seinen rasenden Herzschlag zu beruhigen, seinen Puls unter Kontrolle zu bringen.
Stand auf, verstaute seinen Dolch und musste sich am Schreibtisch anlehnen, um nicht erneut zu fallen; 

Ganz leise hörte er eine vertraute Stimme. Sie kam aus dem Raum nebenan, soweit er wußte das Speisezimmer.

Ein paar Minuten wartete er noch ab, ordnete seine Gedanken und mahnte sich zur Ruhe und zur Beherschung. Dann trat er auf die Schiebetür zu, die ihn noch von Amofillias zu trennen schien.

#865
Bellandyrs

Bellandyrs
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Die Kaninchen waren beinahe fertig, und Jule war noch immer nicht zurück. Lyna hatte auch nur kurz und teilnahmslos aufgeblickt, dankend genickt bezüglich des erlegten Frühstücks, und dann wieder auf den Boden gestarrt.

Was bei allen Paragons war nur los?

Bella beschloß, die Kaninchen auf einem Stein erst einmal abzulegen, mochten die später weiterbraten. Erstmal war wichtig, Jule zu finden, bevor die - wieder einmal kopflos - irgendwelchen Blödsinn baute. Und sei es nur, dass sie sich mit einem ausgewachsenen Wildschwein anlegte.

"Lyna, ich geh mal Jule suchen... ich weiß zwar nicht was vorgefallen ist, aber tut mir den Gefallen und redet euch aus. Wir müssen bald aufbrechen und versuchen, nach FallRemnon zu kommen. Ich will versuchen, Jule ins Gewissen zu reden."



Die Zwergin marschierte zum Flussufer, und suchte nach der Elfin. Da vorne sass sie, den Kopf gesenkt, und warf Steine ins Wasser. Vorsichtig näherte sich Bella der Freundin und setzte sich neben sie auf den Boden.

"Also, was ist los? Ich weiß nicht, was zwischen Lyna und Euch vorgefallen ist, aber es wäre schön, wenn wir wieder in Harmonie weiter reisen könnten. Wir werden unsere Kräfte noch für was anderes brauchen, als uns zu bekriegen. Wollt Ihr es mir erzählen?"

#866
Guest_Juleiila_*

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Als sich Bella zu Jule setzte, blickte Jule nur einmal kurz zu ihr, schaute wieder zum Fluss und schmiss weiter Steine hinein. Sie seufzte.

"Ach es ist meine Schuld. Den gestrigen Vorfall in der Nacht habe ich mit den Dalish verbunden, da mit der Hund ja tipps dazu gab. Und natürlich habe ich damit Lynas Volk beschuldigt. Ich hätte es ihr nicht sagen sollen, aber sie ist so stolz auf die Dalish. Selbst bei den ach so tollen Dalish könnte soetwas mal vorkommen. Und es war der einzige Anhaltspunkt den ich hatte." Jule blickte weiter betrübt zum Fluss, schaute Bella nichtmal in die Augen. Jules Augen fingen schon etwas zu glänzen an.


#867
Bellandyrs

Bellandyrs
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"Hm..."
Bella rupfte einen Grashalm aus und kaute darauf herum. Welch verzwickte Situation! Jule hatte es Lyna wohl in ihrer unverblümten ehrlichen Art gesagt, ohne zu überlegen, ob man diese Worte nicht hätte anders verpacken können. Dass Lyna über solche Unterstellungen nicht erfreut war, war auch klar. Ausgerechnet Lyna, mit ihrer zarten Seele... es mußte ihr vorgekommen sein als würde Jule ihre Schwester selber verdächtigen, Ripper etwas angetan zu haben.

"Hm..."
Bella ließ von ihrem Grashalm ab, zwirbelte statt dessen diesen zwischen den Fingern.
"Jule, glaubt Ihr nicht, dass Ihr Lyna damit direkt angegriffen habt? Ihr habt das Volk ja selber kennengelernt, sie sind vorsichtig, aber gewalttätig? Grundlos? Da muß schon etwas gewaltiges vorgefallen sein. Es muß sich für Lyna so angehört haben als würdet Ihr eher zu Ripper stehen, als zu dem Volk, das Euch aufgenommen hat. Das ist klar, dass sie das nicht so leicht verkraftet. Selbst, wenn ihr mit der Vermutung recht hättet... versucht, Lyna klar zu machen, dass Ihr nicht sie oder ihr Volk verurteilt. Sondern diese Worte einfach durch Eure Unsicherheit gefallen sind, Eure Sorgen die Ihr Euch um Ripper macht, Sorgen, was passiert sein könnte."

Bella seufzte tief auf, Zwistigkeiten in der Gruppe belasteten sie sehr, da sie ein harmonie-bedürftiger Zwerg war.

"Und macht Ihr um Andrastes Willen klar, dass Ihr Sie als Schwester schätzt und nicht verlieren wollt. Ich lasse Euch nun alleine und sehe zu dass die Kaninchen fertig werden... ich habe nämlich Hunger. Laßt uns nicht zu lange warten, ja? Wir haben noch einen weiten Weg heute vor uns... und es marschiert sich gesättigt und in Freundschaft leichter."

Bella klopfte Jule freundschaftlich auf die Schulter, bevor sie aufstand und zurück ins Lager ging.
Dort wandte sie sich nur kurz an Lyna:
"Ich denke, Jule hat es nicht so gemeint wie sie es gesagt hat. Verzeiht Ihr, wenn Ihr könnt."

Die Zwergin nahm die beiden Spieße wieder auf und ließ die Kaninchen fertig braten.

Modifié par Bellandyrs, 16 mars 2010 - 09:24 .


#868
MagicBullet

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Kerzenschein fiel durch die Trennwand aus dünnem Papier und Sandelholz. Wunderschöne Intarsien waren in die Verstrebungen geschnitzt, aber dafür hatte er jetzt keinen Blick.


Schatten und Geräusche ließen ihn kurz innehalten.
Offenbar hatte sein alter Freund Besuch.

"....Natürlich habe ich diesen Händler alles abgekauft war er da hatte - Nevarrischer Wein, vorallem der Pinot Noir ist einfach eine Klasse für sich. Und in diesen Zeiten kommt man nur schwer daran, selbst in unseren Gefilden."

Es ploppte kurz - Offenbar zog Amofillias einen Korken aus einer Flasche. Leises Gluckern war zu hören.

"Ahhhh.... Rinnt die Kehle runter wie Öl..."
Ein weiteres Seufzen war zu hören, diesmal von seinem Tischpartner.

Avalos fand das eher belustigend.

Mit einem gewinnbringenden Lächeln schob er leise die Tür zurück und trat zwei schnelle Schritte vor - genau hinter Amofillias hochlehnigen Stuhl.

Des "Königs" Gast war ein älterer Herr, gepflegter grauer Bart. Feine Äderchen durchzogen Wangen und Nase -  Er war wohl häufiger dem Wein geneigt, stellte Avalos mit gewisser Belustigung fest.
Jegliche Farbe wich aus des Zechers Gesicht, als er den Schatten aus der Dunkelheit hervortraten sah.
".........Amo...Amoffff...... Hinter euch!"

Dieser fette Krämer amüsierte ihn. Bewußt legér legte er Amofillias die gepanzerten Hände auf die Schulter; Erst jetzt realisierte sein alter Freund, dass jemand hinter ihm stand.

#869
Guest_Juleiila_*

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Jule seufzte nur als Bella mit ihr redete, antwortete jedoch nicht. Sie saß weiterhin am Fluss und schmiss Steine hinein. Das Kaninchen war bestimmt lecker, aber Jule wollte noch nicht ins Lager zurück gehen, sie wüsse sowieso nicht was sie sagen sollte. Hatte sie Lyna damit wirklich direkt angegriffen? Immerhin hatte sie nur gesagt was sie dachte. Klar waren die Dalish nett, aber Jule erinnerte sich noch genau daran wie sie mit Lyna fliehen musste. Und Ripper war ja in der nähe vielleicht hatten die Dalish gedacht er hätte den Hüter ermordet. Alles war möglich.

Letzendlich beschloss sie zurück zu kehren, sie saß mindestens 1 Stunde noch am Flussrand. Im Lager angekommen, sagte sie kein Wort. Sie blickte nur einmal kurz zu Bella, mit sanften grinsen, und einmal zu Lyna, mit wehleidigen Blick. Beide waren schon fleissig am Kaninchen essen. Jule beschloss ihre Sachen zusammen zu packen, und sich dann auf den Baumstamm zu setzen.

#870
Bellandyrs

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"Ah, da seid Ihr ja, Jule. Wollt Ihr noch ein Stück vom Hasen? Ein wenig ist noch da. Stärkt Euch, wir haben einen weiten Weg vor uns."

Bella war mit dem Essen fertig, auch Lyna war satt. Die beiden machten sich daran, langsam zusammen zu packen und sich für den Aufbruch zu rüsten. Bella hatte ihre Karte griffbereit, schärfte nochmals die Klingen ihrer Waffen und löschte den Rest des Feuers. Ein kleines Fläschchen mit Gift hatte sie auch griffbereit in ihrem Hüftgürtel... man konnte nie wissen. Aber sie hoffte, dass sie am helllichten Tage doch ohne Gefahren reisen konnten.

Sie packte ihren Rucksack zusammen und stellte ihn dann demonstrativ in der Nähe des Feuers ab. Von ihr aus konnte es los gehen... auf zu weiteren Abenteuern im neuen Gebiet.

#871
Guest_Juleiila_*

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Jule zögerte nicht und antwortete. " Ja gerne.!" das waren die einzigen beiden Wörter die sie bis jetzt sagte. Sie aß den Hasen, putze sich Finger und Mund, und holte ihren Rucksack. Den warf sie sich auf den Rücken und sagte. "Also von mir aus kann es los gehen."

#872
Bellandyrs

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Ein Blick zu Lyna zeigte Bella an, dass auch diese aufbruchbereit war. Sie vergewisserte sich, dass das Feuer wirklich aus war, und alles eingepackt wurde. Dann schaute sie nochmal in den Himmel, um anhand des Sonnenstandes in etwa abschätzen zu können, wie sie laufen mußten.

"Na dann, laßt uns mal losziehen, und hoffen, dass FallRemnon nicht weiter als zwei Tagesmärsche weg liegt..."

Bella ging flotten Schrittes voran, Jule und Lyna gingen je hinter ihr her.

#873
Bellandyrs

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Sie mußten noch ein gutes Stück durch den Wald. Es war an sich ein friedlicher Vormittag, wäre das Schweigen zwischen den beiden Elfen nicht so erdrückend gewesen. Aber die Sonne lachte ihnen, die Vögel zwitscherten vergnügt vor sich hin, und die frische Luft war ohnehin ein Segen nach der Zeit in den tiefen Wegen.

Kaum hatten sie den Wald hinter sich gelassen, kamen sie auf einen etwas breiteren Weg, dem sie folgen konnten. Bella blieb wachsam, man konnte nie wissen ob sich nicht irgendwo Wegelagerer versteckten oder sich eine Wildsau verirrte. Sie hoffte, dass vielleicht ein paar Kaufleute ihren Weg kreuzen würden, welche die Gefährten ein paar Meilen auf ihren Ochsenkarren mitnehmen konnten. Aber wahrscheinlich kamen in diesen entlegenen Teil des Landes eher selten Händler durch.

Die Sonne hatte nun auch ihre volle Kraft erreicht, und es war angenehm warm. Beinahe schon zu warm, schließlich tat der Marsch das seinige dazu, dass der Gruppe warm wurde. Auf Bellas Stirn bildeten sich leichte Schweißperlen. Aber sie genoß es, den Frühling zu spüren. Vereinzelt sah man vorwitzige Wildblumen, die vorsichtig aus der Erde lugten. Der Himmel war wolkenlos. Beinahe wie in einem Bilderbuch, doch plötzlich trübte den Horziont eine dunkle Säule.

Bella kniff die Augen zusammen und versuchte genauer sehen zu können, um was es sich handelte. Der Weg führte direkt darauf zu. Die Zwergin hoffte nur, dass sie nicht etwaigen Feinden in die Arme liefen und war doppelt vorsichtig.
Nach zwei Meilen war sich Bella fast sicher, dass es sich um eine Rauchsäule handelte. Der Wind drehte sich und brachte einen Hauch von Brandgeruch in Bellas Nase. Beim Erbauer! Was war da vorne nur los? Unwillkürlich beschleunigte sie die Schritte. Sie überlegte, ob ein Gewitter hier niedergegangen ist, und irgendwo der Blitz eingeschlagen hatte.

„Schnell, beeilen wir uns! Vielleicht sind dort Dorfbewohner die Hilfe benötigen!“

Nach fünfzehn oder zwanzig Minuten kamen sie an und blickten fassungslos auf das Inferno, das dort wütete. Das ganze Dorf mußte bis vor kurzem lichterloh gebrannt haben, und dort wo die Flammen keine Nahrung mehr fanden waren verkohlte Überreste zu sehen. Von Häusern, hi und da auch ein paar halbverbrannte Stützbalken – und, der Erbauer stehe ihnen bei, von Menschen.

Bella ließ den Rucksack fallen und fiel auf die Knie. Sie war fassungslos, entsetzt, und starrte auf diese Katastrophe, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können.

Modifié par Bellandyrs, 18 mars 2010 - 01:47 .


#874
Bellandyrs

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Die rauchige Luft und der Gestank nach verbranntem Fleisch ließ Bella jedoch schnell wieder auf die Beine springen.

Sie war käseweis, der Schock sass ihr in den Gliedern. Soweit sie das auf die schnelle überblicken konnte lagen dort sicherlich mindestens fünfzehn Leichen herum. Eventuell sogar mehr, die unter den umgestürzten Pfeilern lagen oder verschüttet waren.

"Meine Güte, was ist hier nur geschehen?" brachte sie endlich flüsternd heraus.

#875
Guest_Juleiila_*

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Während sie sich auf den Weg machten, und den Wald durchquerten sagte Jule kein Wort. Sie blickte zwar hin und wiedermal zu Lyna rüber, blieb aber still. Auch wenn Bella meinte, das Jule sich entschuldigen sollte, kam Ihr das nicht in den Sinn. Sie hatte ja nichts böses gegen Lyna gesagt, und Lyna müsste Jule mittlerweile eigentlich kennen. Weiterhin stand sie zur ihrer Meinung und blieb kalt. Sie wollte warten bis Lyna sich an sie wante.

Als die 3 Freundinen aus dem Wald herauskamen erkannte Bella die Rauchsäule und sie liefen schnell zu dem abgebrannten Dorf. Als Bella dann auch noch auf die Knie fiel, legte Jule ihre Hand auf Bellas Schulter. Anscheinend ging ihr das sehr nahe. Jule wusste zwar nicht warum, immerhin kannten sie diese Menschen nicht, aber Bella musste wohl ein großes Herz haben. Jule blickte zum Dorf, alles war am brennen, aber vielleicht wäre ja noch jemand am Leben. Dann meinte sie zu Bella.

"Ich weiß nicht was passiert ist. Aber lasst es nicht zu sehr auf Euch einwirken. Dies sind alles Menschen die wir nicht kennen. Wir haben schon genug verloren, da müssen wir nicht auch noch unbekannten hinterher trauern."

Dann ging Jule vorwärts, auch wenn sie diese Menschen nicht interessierten wollte sie wissen was passiert war. Sie durchstriff das Dorf blickte umsich. Bisher waren nur Leichen zu sehen, allesamt verstümmelt und teilweise auch verbrannt. Jule blickte weiter, als sie zwischen den Häusern eine Frau sitzen saß, sie lehnte an die Wand, und schien schwer verletzt zu sein. Jule lief auf die Frau zu und rief zu den andern beiden.
"Bella, Lyna kommt schnell her!"

Jule kniete sich zu der Frau hinunter. Sie hatte schwere Wunden, die mussten von einer feinen Klinge stammen,  so glatt waren sie. Jule holte ein paar schmerzlindernde Verbände heraus, und wickelte diese um die Wunden der Frau. Wenigstens würde sie nicht allzu viele Schmerzen erleiden, denn diese Wunden konnte sie einfach nicht überleben. Jule nahm den Kopf der Frau zwischen die Hände und fragte.

"Was ist hier nur passiert?" In der zwischenzeit kamen auch schon Bella und Lyna angerannt. Doch die Frau konnte kaum antworten. Sie war am schluchzen und Husten. Das Blut lief schon seitlich aus dem Mund heraus. Doch plötzlich sagte sie etwas, man konnte es kaum verstehen. "E..ein...Dunkler...M...M..ann. " Sie schluchztete wiedermals. " W...wiie..ei...n...Scha..." mehr brachte sie nicht heraus. Jule konnte kaum verstehen was die Frau meinte. Sagte sie ein Dunkler Mann? Wie ein...Ja wie was? Jule drehte sich zu Bella. "Habt ihr was verstanden?" Dann ging ihr Blick über zu Lyna. "Oder ihr?" fragte sie.
Dann strich Jule der Frau die Strähnen aus den Augen, und nahm ein Tuch heraus. Damit tupfte sie um die Lippen der Frau, um das Blut wegzuwischen.

Modifié par Juleiila, 18 mars 2010 - 11:15 .