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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#876
Bellandyrs

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Das konnte kaum wahr sein, hier lebte tatsächlich noch jemand. Ein Blick auf die Wunden der Frau sagte Bella aber, dass deren Zeit abgelaufen war. Jules Verbände würden die Schmerzen zwar lindern, aber die Zwergin fragte sich, ob es nicht barmherziger wäre, wenn man die Fremde erlöste.

In ihrem Kopf arbeitete es fieberhaft. Ein dunkler Mann? Wie ein...? Wie ein was?



"Jule, ihr könnt Euch umsehen, ob noch andere überlebt haben." Leise zu ihr flüsternd sagte sie: "Ich werde diese Frau von ihren Qualen erlösen, dass sie nicht mehr lange zu leben hat seht Ihr ja sicher selber."



Bella kniete sich hinter die Frau, legte ihre rechte Hand auf deren Stirn, und die linke unter den Hinterkopf.

"Sch... sch.... Ihr habt es bald überstanden". Sie versuchte einen beruhigenden Ton anzuschlagen, beinah so, als ob man einem Kind eine Gutenacht-Geschichte vorlesen würde.

Jule war inzwischen wieder aufgestanden und ein wenig zur Seite gegangen.

Bella beugte sich nochmal über die Frau, sah ihr in die Augen und sagte leise:

"Meintet hr einen dunklen Mann wie ein Schatten?"



Angstvoll riß die Fremde ihre Augen auf, aber bevor diese zu schreien beginnen konnte, verstärkte Bella den Druck am hinteren Wirbelende des Kopfes, und drückte ihre rechte Hand mit aller Kraft und in sekundenschnelle seitlich nach unten.

Knacks. Die Fremde in ihren Armen erschlaffte.

Bella bekam eine Gänsehaut. Sie hatte schon öfter Knochen brechen hören, aber noch nie, wie ein Genick brach. Geschweige denn, dass sie so etwas schon jemals gemacht hatte, aber sie hatte in der Stadt des Staubs einen Lehrmeister, der es ihr an Strohpuppen üben ließ.



Bella traute sich nicht, ihre beiden Freundinnen anzusehen. Was mochten diese jetzt nur über sie denken? Dass sie ein kaltherziges Wesen war?

Sie stand auf, klopfte sich die Asche von ihrer Rüstung und sagte heiser:

"Wenn keine weiteren Überlebenden hier sind sollten wir diesen Ort so schnell wie möglich verlassen. Und verwischt unsere Spuren, nicht dass irgendwer diese Katastrophe mit uns in Verbindung bringt"

Sie holte eines der Seile aus ihrem Rucksack, legte es als Schleife auf dem Boden aus und verwischte so ihre Fußspuren.



So schnell es möglich war verließ sie die Stätte des Grauens und machte sich weiter auf den Weg, Richtung Nord-Osten. Sie blickte nicht einmal zurück, ob ihre Freundinnen ihr folgten. Tränen rannten lautlos über Bellas Wangen.

Avalos... er mußte für dieses Übel verantwortlich sein, das Entsetzen in den Augen der Frau als Bella den Schatten erwähnte war Antwort genug. Wieso hatte er dies getan? Bella war sich sicher, dass der Schatten nicht einfach so ein Dorf niederbrannte, aus Jux und Tollerei. Er mußte einen triftigen Grund gehabt haben, aber das würden die beiden Elfen nie im Leben glauben.



Er würde ihr jedenfalls eine Antwort drauf geben, das schwor sie sich. Und wenn sie diese aus Avalos rausprügeln mußte und sie ihr Leben dafür lassen sollte. Bella glaubte an ihn.



Sie strich mit ihrem Handschuh über ihre nassen Wangen, und verschmierte Russpartikel übers ganze Gesicht. Der Handschuh sah danach schwarz gesprenkelt aus. Es war wohl besser, Ausschau nach einem Bach zu halten, sonst würde man ohnehin sofort sehen, woher sie kamen.



Unverdrossen stapfte Bella stillschweigend weiter, aber die Tränen kullerten immer noch aus ihren Augen.


#877
MagicBullet

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"Seid nicht überrascht. Ihr hättet wissen sollen, dass ich zurückkommen würde."

Seine dunkle, melodische Stimme füllte den Raum. Die Worte hingen wie Nebel in der Luft.

"Trinkt aus,mein Freund. Und dann geht. Sprecht mit niemanden darüber, sonst seid ihr der Nächste, den ich aufsuche... Mit eisigem Stahl und Schrecken."


Amofillias Gast war blass geworden. Selbst seine weinrote Nase war ein Ticken weißer geworden...

"Na.. Natttürlich! I i Icch geh jjja schon!"
Er sprang auf, blieb am Tischtuch hängen und fiel der Länge nach hin - während das Tischtuch, die Karraffe Wein und diverse Speisen sich auf ihn ergossen. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, wild mit Armen und Beinen zu rudern - offenbar drehte sich die Welt bei ihm, aber vielmehr durch den Wein als durch den Sturz.

"Verschwindet endlich. Und vergesst am besten, dass ihr hier wart."

Der Mann stürzte aus dem Raum. Zwar in Schlangenlinien, aber immerhin fiel er kein zweites Mal um.



Amofillias sagte kein Wort. Wie vor Angst gelähmt.

Avalos ging - betont lässig - um den ausladenen Tisch herum, las ein nicht zu Bruch gegangens Weinglas auf und entkorkte eine weitere Flasche.
Das geschliffene Kristallglas brach das Licht der Kerzen und des Kamins, Der Wein schimmerte wie ein flüssiger Rubin...oder wie Blut, je nach dem.

Avalos stützte die Ellbogen auf den Tisch und verschränkt die Hände unterm Kinn.

"Kein Wort der Begrüßung? Früher rühmtet ihr euch eurer Höflichkeit, mein König."
Er lächelte; Aber dieses Lächeln reichte nicht bis zu seinen Augen, die kalt und berechnend das Oberhaupt der freien Marschen fixierten.

"Es...ist lange her. Und ich denke nicht allzu gerne daran zurück.
Außerdem bin ich es nicht gewohnt, in meinen eigenen Gemächern überfallen zu werden."

Avalos lachte leise.

"Der offizielle Weg wäre... zu auffällig gewesen." Er schwieg kurz, bevor er fortfuhr.

"Die Verderbnis kam und ging. Ein Bürgerkrieg in Ferelden hatte sich beinahe entzündet.
Orlais wirft begierige Blicke auf die anderen Reiche.
Tevinter rüstet sich zu einem erneuten Versuch, Thead zu unterwerfen.
Und die Brut weicht nicht. Die letzten Reste sammeln sich hier, hier in den Marschen. In den östlichen Sümpfen.

Das Gespenst des Krieges weicht nicht. Und ich bin sein Bote.
Ihr wisst das. Und ihr wisst, dass ich euch aus eurem Eid entlassen habe.
Ich bin weder Gut noch Böse, ich bin die Waagschale. Eine Verderbnis ist genug, vorallem wegen den kommenden Kriegen zwischen den Reichen. Eine zweite würde das Machtgefüge hinwegspülen.
Und die freien Marschen wären die Ersten."

Avalos betrachtete nachdenklich den irrisierenden Wein, bevor er einen Schluck nahm.
Ausgezeichnetes Bouquet.
Aber zuviel Fruchtsäure.
Wirklich Nevarra? Schmeckt eher nach Antiva."

Modifié par MagicBullet, 19 mars 2010 - 11:10 .


#878
Bellandyrs

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Nach wenigen Meilen kam sie tatsächlich an einem kleinen Teich vorbei. Bella streifte ihren Rucksack wieder ab, schälte sich aus ihrer Rüstung und ihrer Wäsche, es war ihr herzlich egal ob sie jemand sehen konnte oder nicht.

Sie sprang ins Wasser und tauchte komplett unter. Nur die Reste der Asche wegspülen, den Brandgeruch aus der Nase kriegen, die Rußpartikel aus ihren Haaren waschen. Sie geizte nicht mit ihrer heißgeliebten Lavendelseife, sie wollte nur eins: diesen elenden Gestank von sich wegkriegen und an nichts mehr denken müssen.



Als sie sich endlich wieder sauber fühlte krabbelte sie wieder aus dem Wasser, zog frische Wäsche und Socken an. Ein mitleidiger Blick auf ihre Rüstung ... ein kurzes Schnuppern daran und sie verzog ihr Gesicht. Also bearbeitete sie verbissen mit Kernseife das Leder, bis auch hier alle Spuren beseitigt waren, und die Rüstung nur noch nach Seife roch. Sie warf Hose und Wams über einen Ast, um etwas trockener zu werden und setzte sich mit angezogenen Beinen aufs Gras.



Erst jetzt bemerkte sie, dass die Elfen nicht unmittelbar ihr gefolgt waren. Sie seufzte tief auf - nicht auch das noch. Andererseits war sie froh um ein wenig Ruhe, sie mußte erst ein wenig Ordnung in ihre Gedanken bringen. Sie hoffte, dass Jule und Lyna ihr doch noch gefolgt waren, die Richtung wußten sie ja, und eigentlich führte nur ein einziger Weg hier entlang. Bella war zuversichtlich, dass die beiden bald auftauchen würden.



Sie stützte ihre Arme auf den Knien auf, verschränkte diese und legte den Kopf auf das entstandene Kreuz. Endlich waren auch ihre Tränen versiegt. Aber wieso nahm sie das so mit? Weil Avalos für das Chaos zuständig war? Weil ihr die Menschen aus dem Dorf leid taten? Sie grübelte vor sich hin. Wegen Avalos sicher nicht, er hatte seinen Grund so zu handeln. Auch wenn sie es fürs erste mal nicht gut hieß, aber das konnte sie immer noch entscheiden wenn sie wußte, was ihn dazu getrieben hat.



War sie so fertig weil sie der Frau das Genick gebrochen hatte? Bella schüttelte den Kopf. Daran konnte es auch nicht liegen, sie hatte der Fremden nur einen qualvollen Tod erspart. Sie hoffte nur, dass Jule nicht auf die Kombination dunkler Mann und Schatten kam... von der Fremden würde es jedenfalls keiner mehr erfahren - das war mitunter auch ein Grund, wieso Bella das Dahinscheiden der Verwundeten beschleunigte. Allerdings würde sie das nie im Leben vor ihren Freunden eingestehen. Dass sie so handeln konnte - war eine neue Seite an ihr, die sie bisher nicht kannte. Nur um Avalos zu schützen. Verdammter Kerl, der konnte doch wirklich auch auf sich selber aufpassen? Das hatte er schließlich die letzten Jahrhunderte auch ohne sie hinbekommen.



Ihre Gedanken wanderten zurück an den Anblick des Dorfes, und sie versuchte zu überlegen ab wann sie so schockiert war. Natürlich! Sie war beinahe zusammen gebrochen als sie dort ankamen! Plötzlich fiel es ihr ein, wieso sie das so aus der Bahn warf. Sie hob den Kopf, und ihr Blick schweifte in die Ferne...



Nach dem Sieg über den Erzdämon hatte sie dem inneren Drang nachgegeben und war nach Ostagar zurück gekehrt. Sie wollte dorthin, wo alles angefangen hatte... dorthin, wo sie ihre große Liebe das erste mal gesehen hatte, wo ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt wurde. Und als sie dort ankam... sah es beinahe so aus wie das Dorf, das sie am Vormittag vorgefunden hatten. Die Mauern eingefallen, Stützbalken quer über das Areal verstreut, Überreste von Leichen... und das alles unter einem Hauch von Schnee und Asche. Die dunkle Brut hatte dort ganze Arbeit geleistet. Sie war damals zu geschockt um weinen zu können. Aber der Anblick des niedergebrannten Dorfes heute hatte sie wohl an dieses Erlebnis erinnert, daran, wie grausam die dunkle Brut war. Der Unterschied bestand lediglich darin, dass der Brandgeruch da war, und dafür kein Schnee zu sehen war.



Plötzlich lachte sie befreit auf. Hieß das, dass Avalos schlimmer als die dunkle Brut war? Sie lachte, bis ihr beinahe wieder die Tränen kamen, stand auf und fettete die nun trockene Rüstung ein. Dann schlüpfte sie wieder in diese, rupfte einen Grashalm aus, kaute darauf herum und wartete auf ihre Freundinnen.

#879
Guest_Juleiila_*

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Inzwischen war Bella schon voraus gerannt, aber Jule und Lyna wussten ja wo sie lang mussten. Es gab schließlich nur den einen Weg. Aber Jule machte sich gerade wirklich sorgen um Bella. Nicht das sie das erste mal unüberlegt handelte, denn Jule wusste genau was los war. Sie hatte gesehn wie die Frau die Augen aufriss als Bella den Schatten erwähnte. Doch wie schnell Bella reagiert hatte, schockierte Jule. Urplötzlich drehte Bella der Frau den Hals um, aus bloßer Kurzschlussreaktion. Das war Jule neu, und dabei dachte sie sie würde Bella kennen. Wie es ihr wohl gerade ging? Jule beschleunigte den Schritt um schneller bei Bella zu sein.

Doch wie konnte Avalos nur ein ganzes Dorf niedermezeln? Langsam war er wirklich verrückt. Aber Jule konnte sich gut vorstellen das dies auch alles Feinde von ihm sein könnten, so wie er sich gab. Ein mitfühlender Mensch war er ja nicht gerade. Wobei Mensch nicht der passende Ausdruck war. Eher Wesen, wie es Jule schonmal sagte.

Als dann Bella in sicht war drehte sich Jule erstmal kurz zu Lyna.
"Ihr wisst es bestimmt auch, ich rede kurz mit Bella." sagte Jule.
Dann ging sie auf Bella zu uns setze sich neben sie hin. Ob Bella überhaupt reagieren würde? Jule beugte sich etwas vor und drehte ihren Kopf, um Bella in die Augen schauen zu können.
"Bella? Ich weiß es. Avalos, richtig?" sagte Jule. Selbst wenn Jule nicht mitbekommen hätte wie die Frau ihre Augen aufriss so hätte sie 1 und 1 zusammen zählen können. Ein dunkler Mann und Bellas reaktion waren eindeutig.

Sie stubbste Bella leicht an, und wiederholte sich. " Bella? Geht es euch denn gut?" Jule hoffte das Bella nicht gerade innerlich zerbrach.

#880
Bellandyrs

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Bella nahm ihren Grashalm aus dem Mund, blickte auf Jule, die plötzlich neben ihr auftauchte, und fing wieder an, haltlos zu lachen.



"Mir? Gut? hihihi.. klar gehts mir gut ... abgesehen von der Tatsache dass ich gerade meilenweit neben mir stehe - ja, geht es mir ganz gut. Sagt Lyna bitte, dass sie aufpassen möchte dass sie nicht auf mich tritt wenn sie an eine Meile herangekommen ist". Wieder lachte Bella und ließ sich mit ihrem Oberkörper auf den Boden fallen, dass sie nur noch mit angewinkelten Beinen da lag.

Sie schnupperte... hm... es war herrlich nicht mehr diesen entsetzlichen Geruch in der Nase zu haben, sondern nur das Gras unter sich zu riechen.

Sie setzte sich wieder auf und blickte Jule an.

"Entschuldigt bitte Jule, mich hat das alles ein wenig mitgenommen. Aber ich hatte Zeit meine Gedanken zu sortieren, und ja, ich denke es geht mir gut. Vor allem nachdem ich mich von diesem Ruß endlich befreit habe."

Sie lachte wieder, da Jule aussah wie ein Schornsteinfeger.

"Ich würde Euch übrigens auch raten, ein Bad zu nehmen, oder wenigstens Gesicht und Haare zu waschen, Ihr seht aus als wärt Ihr rückwärts durch einen alten Schornstein gekrabbelt" grinste sie.

"Ich hoffe, Lyna ist bei Euch?" fragte sie dann hastig. Der Gedanke, die Dalish auf dem Weg verloren zu haben, war ihr unerträglich.

#881
Guest_Juleiila_*

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Jule runzelte die Stirn und hob ihre Augenbraue. Was solte denn jetzt das?

"Was gibts denn da zu lachen? Euer verehrer hat ein ganzes dorf niedergemezelt, und verbrannt. Und ihr lacht??" Jule verstand das nich, Bella musste echt weit weit weit neben der Spur sein.

"Ich werde mich schon darum kümmern, mir den Rus aus dem Gesicht zu waschen. Möchte ja nicht rumlaufen wie ein Kaminkehrer." Dann stand Jule auf blickte nochmal runter zu Bella und sagte. " Ja Lyna steht dort hinten, ich wollte erst mit euch alleine reden, aber ich seid ja am lachen." Sie drehte sich um und ging zuu dem Teich. Dort hielt sie ihren Kopf samt Haare hinein, rubbelte ein Paar mal, und warf die Haare hinter sich. Abgetrocknet, einmal drüber gekämmt und schon war sie fertig. Dann lehnte sie sich an den Baum der genau am Teich stand und beobachte das Geschehen.

#882
Bellandyrs

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"Mein was bitte? Mein Verehrer?" Bella lachte wieder irre. "Na das wär mal was neues, Euer Wort in Andrastes Ohren!"
Urplötzlich wurde sie wieder ernst.
"Es tut mir leid, Jule. Ich kann nichts dafür, dass Avalos das Dorf dem Erdboden gleich gemacht hat, er wird schon seine Gründe gehabt haben. Es war auch nicht böse gemeint dass Ihr Euch waschen solltet, aber es ist in der Tat besser wenn man uns nicht so sieht. Zum Glück ist Lyna bei Euch, ich werde ihr mal entgegenlaufen."

Sie stand auf, drehte Jule den Rücken zu und schlenderte gemächlich der Dalish entgegen, fröhlich vor sich hinsingend.

Modifié par Bellandyrs, 19 mars 2010 - 05:48 .


#883
Guest_Juleiila_*

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Jule schüttelte den Kopf und rieb sich die Augen. Pfeifte Bella da eben fröhlich vor sich hin? Eines war klar, sie brauchte ein Mittel dagegen, sie musste wieder zur besinnung kommen. Jule lief ihr hinterher, fast schleichend holte mit der Hand aus und verpasste Bella einen saftigen und kräftigen Schlag auf den Hinterkopf.

Modifié par Juleiila, 19 mars 2010 - 05:53 .


#884
Bellandyrs

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Bella strauchelte als Jules Schlag sie traf. Durch die Erschütterung biss sie sich auf die Lippen, so dass sie blutete. Abrupt hörte sie auf zu singen, und fuhr sich mit der Zunge über die Wunde. Bäh, dieser metallene kupferne Geschmack...

Wie im Zeitlupentempo drehte sich Bella zu Jule um und funkelte sie zornig an.

Gefährlich leise sagte sie:

"Aber sonst ist noch alles in Ordnung bei EUCH?"

Dann brach sie aus ihrer Starre und ehe sie sichs versah, holte sie aus und verpaßte Jule rechts und links ein paar gesalzene Ohrfeigen. Jules Kopf flog jeweils in die entgegen gesetzte Richtung, wo die Hiebe landeten. In den Schlägen lag all die aufgestaute Wut und Enttäuschung, all die Gefühle, die Bella seit der ersten Begegnung mit Avalos mit sich herumschleppte. Die Panzerhandschuhe taten ihr übriges, Jules Wangen zierten kräftige Abdrücke von Bellas Hand.



Im gleichen Augenblick schossen Bella die Tränen in die Augen.

"Beim Erbauer, verzeiht Jule... ich habe überreagiert! Es tut mir leid."

Bella schämte sich furchtbar, und war froh ihrem ersten Impuls nicht nachgegeben zu haben, wo sie beinahe ihre Dolche gezückt hätte. Sie kannte sich selber nicht mehr, ihre Welt schien auseinander zu fallen.

#885
Guest_Juleiila_*

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Jule wusste erst nicht wie sie reagieren sollte. Starr, und wie angewurzelt stand sie da. Ihre Wangen glühten, die Panzerhandschuhe hatten es in sich. Jule musste sich beherrschen und schüttelte nochmals den Kopf, um aus der Verwirrung heraus zu kommen.

Doch dann sah sie wie Bella die Tränen kamen. Jule beugte sich etwas herab und umarmte Bella ganz fest. Jule hätte ihr nicht einfach so eine auf den Kopf hauen, und auch verständnis für Bella aufbringen solln. Immerhin war Bella auch immer für sie da.

"Schhh...ist schon gut. Lasst es raus." sagte Jule leise. "Ihr müsst euch nicht entschuldigen. Ich verstehe euch schon.", und Jule schloss die Augen.

Modifié par Juleiila, 19 mars 2010 - 06:30 .


#886
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella verstand die Welt nicht mehr. Als Jule sie umarmte war sie erst stocksteif, aber dann lehnte sie den Kopf an Jules Brust und schluchzte, dass der Stein hätte erweichen können. Sie hatte mit allem gerechnet, das mindeste dass Jule sich von ihr abwandte und nie wieder ein Wort sprach, bis hin dass es eine handfeste Keilerei werden würde... aber mit Verständnis hatte sie am allerwenigsten gerechnet. Das hatte sie nicht verdient, und sie schämte sich noch mehr. Sie wollte Jule nicht weh tun. Und sie wußte auch nicht, wieso sie so gehandelt hatte.



Vorsichtig befreite sie sich aus der Umarmung, schniefte noch einmal und versuchte, Jule alles zu erklären, was sie seit dem Aufbruch morgens durchgemacht hatte.



Sie erzählte ihr von dem Gefühl das sie überkam, als sie das Dorf sahen, ihre Erinnerungen an Ostagar, die innere Zerissenheit was Avalos betraf, den sie zum einen über alles liebte und für ihn in den Tod gehen würde, und andererseits verurteilte, die Verantwortung, die auf ihren Schultern lag... alles immer wieder mit Schluchzern unterbrochen.

Anscheinend war das Maß ihrer seelischen Belastbarkeit momentan überschritten, und auch das sagte sie Jule.

Dann trocknete sie ihre Tränen, lächelte Jule verlegen und mit hochrotem Kopf an und meinte:

"Danke Jule... für alles. Das habe ich wirklich nicht verdient, und ich bin froh, dass Ihr mir die Freundschaft nicht kündigt. Ich schwöre beim Stein, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen wird. Und bisher konnte man sich auf mein Wort immer verlassen. Es tut mir wirklich entsetzlich leid. Hoffentlich sind die Schmerzen nicht zu stark!"

Dann drückte sie Jule nocheinmal, seufzte tief auf und meinte:

"Nun laßt uns Lyna einsammeln und unseren Weg fortsetzen... je eher wir von diesem verfluchten Ort weg kommen um so besser ist es."

#887
govi1

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Lyna starrte entsetzt zu Bella und Jule rüber, ihre Handgreiflichkeiten hatte sie besorgt mitverfolgt und hatte schon eingreifen wollen, als sie dich zwei plötzlich umarmten. Sie ging einige Schritte zurück, wollte die beiden Freundinnen nicht stören, den intimen Moment zwischen ihnen nicht durch eine unbedachte Äusserung vernichten.



Sie schaute verlegen zu Boden, ehe sie die beiden wieder beobachtete. Auch aus der Ferne konnte man es erkennen; das sind zwei wahre Freundinnen, die gemeinsam jeder Gefahr trotzen können. Lyna konnte sich nicht des Gefühles erwehren, von dieser seltenen Freundschaft ausgeschlossen zu sein. Sie liess sich jedoch nichts anmerken und lächelte, als sich Jule und Bella näherten.



"Wir sollten wohl unseren Weg fortsetzen", sagte sie schliesslich, als sei nicht geschehen.

#888
Bellandyrs

Bellandyrs
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"Ich muß mich auch bei Euch entschuldigen Lyna... ich habe unbedacht gehandelt. Bitte verzeiht mir. Ich bin froh, Euch dabei zu haben."

Sie faßte sich ein Herz und tat etwas, was sie bisher noch nie getan hatte: sie umarmte Lyna und drückte sie herzlich.

#889
Guest_Juleiila_*

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Es stimmte Jule traurig was Bella ihr erzählte. Bis jetzt kam sie immer so Stark rüber, eine kämpfernatur eben, doch jetzt wuchs ihr das alles über den Kopf. Jule war froh für Bella da sein zu können, sonst wäre sie bestimmt noch irgendwann zusammen gebrochen.

"Bella liebste, selbst wenn es nochmal vorkommt. Ich werde euch nicht sauer sein, hinter jeder Handlung steckt auch immer ein Grund." und sie zwinkerte der Freundin zu. "Und eins noch." wante sie ein. " Ich bin immer für euch da wenn etwas sein sollte, ja?"

Dann ging Jule zusammen mit Bella rüber zu Lyna, die auch schon geduldig wartete. Jule überlegte sich ob jetzt der richtige Moment war mit Lyna zu reden, aber sie wollte dann doch lieber warten, bis sie im Lager waren.
"Ja. Setzen wir unseren Weg fort. Wir haben noch viel vor." sagte Jule und ging vorraus.

Modifié par Juleiila, 19 mars 2010 - 09:48 .


#890
govi1

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Lyna liess sich überrascht von der Zwergin umarmen, schloss dann die Augen und erwiderte die Umarmung fröhlich.



"Ach was, jeder von uns hat mal einen dieser Momente. Schliesslich müssen wir auch mit ungewöhnlichen Situationen klarkommen, die völlig neu für uns sind." Sie löste die Umarmung und lächelte Bella an. "Macht Euch keine Sorgen."



Schliesslich verfolgten die drei weiter ihren Weg, durchschritten dichte Wälder und blühende Wiesen. Die Sonne, vor wenigen Stunden noch am Zenit stehend, sank langsam aber sicher gen Horizont. Noch drei oder vier Stunden, dann würde die Dämmerung einsetzen.

#891
Guest_Juleiila_*

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Sie waren jetzt schon Stunden unterwegs und es herrschte grausame Stille. Jule ertrug es einfach nich und brach das Schweigen. Zuerst zog sie Lyna langsam zu sich hinter, und fing dann einfach an drauf los zu reden.

"Lyna, oh man es tut mir leid, das ich euch letztens so angegriffen habe. Ich wollte das nicht, und ich weiß das die Dalish ein gutes Volk sind." sie seufzte. "Ich ging nur die möglichkeiten durch die ich hatte, und dieses anschweigen, und eure Blicke, die zerreissen mir einfach das Herz." Jule setzte eine traurige Miene auf. " Ich will euch deswegen nicht verlieren hört ihr??" sagte sie voller schmerz und wartete auf Lynas antwort.

#892
govi1

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Lyna wusste nicht, was sie antworten sollte. Natürlich sie hatte Jules Aussage verärgert, schliesslich hatte ihr Clan ihre neue Freundin aufgenommen, als wäre sie schon eine der Zugehörigen. Ausserdem waren es ihre Familienmitglieder und ihre Bekannten, die sie aufgezogen und ernährt, ihr ein Zuhause und das Gefühl von Liebe gegeben haben. Und Jule bezeichnete sie leichtfertig als Assassinen und Meuchelmörder?



Aber andererseits hatte auch Lyna falsch gehandelt. Anstatt sich sofort gekränkt zu fühlen und eine schnippische Antwort zu liefern, hätte sie auch Jules Aussage korrigieren können, ohne sich im Stolz verletzt zu fühlen. Die Dalish seufzte.



"Ihr verliert mich doch nicht wegen einer solchen Kleinigkeit", antwortete sie beruhigend. "Es gefiel mir nur nicht, wie ihr meine Familie beschuldigt habt, Mörder zu sein." Sie blickte Jule in die Augen. "Ich weiss, dass viele Vorurteile gegenüber uns Dalish bestehen. Aber Ihr habt sie kennen gelernt, habt mit Ihnen gesprochen. Von Euch hatte ich eine solche Aussage nicht erwartet."

#893
Guest_Juleiila_*

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Jule fiel ein Stein vom Herzen, sie dachte schon sie habe Lyna für immer verloren. Sie fing langsam an zu stottern, "Ich...Ich.. habe mich zu direkt ausgedrückt, und in dem Moment gar nicht daran gedacht wie UNSERE Familie zu mir war, wie liebevoll sie mich aufgenommen haben."

Sie seufzte."Ich nehme auch meine Aussage zurück, die Sorgen überkamen mich! Und nochmals es tut mir schrecklich leid! Ihr seid mir zu Wichtig Schwester, vergesst das bitte Nie !"

Dann hielt Jule inne und nahm Lyna in den Arm, drückte sie ganz fest, so als ob sie sie nie wieder sehen würde. Jule war soo glücklich darüber endlich mit ihr gesprochen zu haben.

#894
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"Gut, dass wir das ausdiskutiert haben. Ich kann es nicht ausstehen, wenn Auseinandersetzungen unausgesprochen in der Luft liegen", antwortete Lyna. "Ihr seid wirklich direkt, das mag ich normalerweise auch an Euch... aber Ihr müsste auch bedenken, dass Ihr mit Eurer Art auch verletzend sein könnt."



Sie lächelte, für sie war dieses kleine Problem somit erledigt. "Wir sollten weitergehen. Bella hatte gerade einen schwierigen Moment... wir sollten sie wohl besser nicht alleine lassen."

#895
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella war in der Tat recht kleinlaut. Sie, die sonst immer ein fröhliches Wort auf den Lippen hatte, wußte zum ersten Mal im Leben nicht mehr was sie sagen sollte. Es war einfach zuvieles auf sie eingestürmt, sie war dankbar um die Geborgenheit und das Verständnis der beiden Freundinnen. Manchmal war schweigen ohnehin mehr wert als alles andere.

Dass Lyna und Jule sich über kurz oder lang auch aussprechen würden war ihr relativ klar.



Ein Blick auf den Sonnenstand zeigte, dass sie nicht mehr allzulange Zeit hatten, sich ein Lager zu suchen. Dadurch dass sie morgens später loskamen als gedacht, und dann noch der Zwischenfall... an den wollte sie lieber nicht mehr denken. Jedenfalls hatte sie das alles mehr Zeit gekostet und waren daher nicht so weit gekommen als sie vorhatten.

Etwas später kreuzte sich ihr Weg. Die Querverbindung war breiter ausgebaut, es mußte sich also um eine Handelsstrasse oder eine viel benutzte Strasse handeln. Hier gab es sogar in Holz geschnitzte Wegweiser, zwar verwittert, aber immer noch lesbar. Nach FallRemnon mußten sie links abbiegen, aber das hätte Bella ohnehin vorgehabt. Klein darunter war noch ein Ort namens Filesá eingeritzt.



"Was meint Ihr, sollten wir in diesem Filesá mal sehen ob wir einen Gasthof finden wo wir übernachten können? Oder uns doch lieber auf die Nataur verlassen? Da vorne sieht es danach aus als würden wir durch ein Waldstück kommen", fragte sie die beiden Elfen.

#896
MagicBullet

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Er schenkte sich nach.

"ich benötige Hilfe. Nein, das ist falsch ausgedrückt," korrigite sich der Schatten und nippte an seinem Wein.

"Ihr benötigt sie, wenn ihr euch den imperialen Bestrebungen widersetzen wollt, den eure Nachbarn hegen.

Und dafür benötigt ihr die politische Unterstützung eurer Landsleute, und die werde ich euch verschaffen. Im Gegenzug werden die Marschen zu meinem Schwert und Schild um die Brut zurückzudrängen.
Oder wollt ihr die nächste Verderbnis etwa in euren Landen haben?"

Amofillias seufte.

"Meine Spione berichten mir schon seit einiger Zeit, dass Tevinter erneut seine gierigen Finger nach uns ausstreckt. Aber das mit der Brut ist mir neu.

Aber wie wollt ihr euch die Unterstützung der Herzöge versichern? Die politischen Zwistigkeiten lähmen das Land. Und euer Ruf in den Marschen ist eher...künstlerisch, Meister Barde."

Avalos lachte.
Ihr wisst es besser, dass ich eher Schlächter als Sänger bin. Aber ich bin vieles, viele verschiedene Masken und Gesichter.

Als erstes werdet ihr eine kleine Reitertruppe aussenden - Richtung Filesá.
Sie werden einer kleinen Wandersgruppe begegnen eine Zwergin, zwei Elfen. Bringt sie her, quartiert sie hier ein. Sie sind Teil dessen, was ich... berichtigen will.
Sie spielen ihre Rolle, nicht ahnend was ihnen eventuell widerfahren wird.
Außerdem habe ich bereits einen Plan, wie wir eure politischen Widersacher entweder auf eure Linie einschwören oder...verdrängen können.
Ich bin hier als Barde bekannt, und diese Rolle werde ich auch spielen. Die Barden in Orlais sind die perfekten Verschwörer und Spione, und auch Attentäter. Hier werden sie nur abschätzig als fahrende Spielleut´ belächelt. Aber Intrigen sind genauso gefährlich wie geschärfter Stahl."

Amofillias rang sich zu einem Lächeln durch.

"Offenbar scheint ihr eurer Sache sicher. Ich will euch vertrauen, der alten Zeiten willen. Sagt, wie geht es Jehom?"
"Jehom? Er hat sich ein Dasein als Händler aufgebaut - Frau und Kind, ein kleines Anwesen im Umland von Denerim."
Avalos goss sich ein Wein nach, und stand auf; Er trat ans Fenster und beobachtete den Mond.

"Der Wind bringt Veränderungen. Das Zeitalter des Drachen wird sich mit Blut und Stahl Geltung verschaffen. Alle glauben, dass sie agieren - letztendlich reagieren sie aber nur alle auf die Aktion einiger weniger.
Sagt...Wollt ihr nur reagieren, oder aktiv agieren? Die Wahl liegt bei euch."

#897
Guest_Juleiila_*

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Jule drehte sich zu Bella, als sie an der Kreuzung ankamen. Sie wollte ihre Meinung dazu abgeben. "Also ich bin der Meinung wir sollten in Filesá nach einem Gasthof suchen. Ich bin zwar eine Elfe aber ständig in der Wildnis zu schlafen ist nicht gerade mein Ding." Jule grinste etwas.

Wo wohl Avalos oder sein Bote steckt? Jule wollte endlich weiterkommen, sich dem stellen was sie erwartet. Auch wenn sie nicht wussten was. Doch sie hatte so ein Gefühl, das alles nicht reibungslos verlaufen würde. Wir werden sehen., sagte sie innerlich zu sich.

Dann fragte sie in die Gruppe. "Wisst ihr was mir gerade einfällt? Wir wissen nicht einmal auf welcher Mission wir eigentlich sind. Wir laufen die ganze Zeit diesem Avalos hinterher, ohne eigentlich zu wissen was auf uns zu kommt. Nicht das er uns noch für persöhnliche Zwecke missbraucht." Jule hob die Augenbraue, und war gespannt was die anderen darüber dachten.

Modifié par Juleiila, 20 mars 2010 - 02:38 .


#898
govi1

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Am liebsten hätte Lyna in der Wildnis übernachtet, in der freien Natur. Das beengende Gefühl, das sie die ganze Zeit über in den Tiefen Wegen verspürt hatte, war ihr nur zu gut in Erinnerung geblieben. Jede freie Minute wollte sie draussen verbringen, nicht schon wieder Wände um sich haben, als wäre sie gefangen.



Aber Jule war es als Stadtelfin wohl nicht gewohnt, genausowenig wie Bella. Lyna willigte also ein. "Ein Gasthof wäre nicht schlecht... eine weiche Matratze auch nicht." Mal sehen, ob sie hier einen finden würden. Oder gar eine Stadt, um die Vorräte aufstocken zu können und vielleicht nach einer neuen Ausrüstung Ausschau zu halten.



Sie hielt inne, als Jule ihre Bedenken äusserte. Sie sprach zugleich auch Lynas Gedanken aus, ohne es zu wissen. "Im Prinzip handeln wir nicht nach seinen Interessen, sondern nach denen seines Gottes... der als "Schwarze Sonne" betitelt wird, wenn ich mich nicht irre." Lyna schaute nachdenklich zu Jule. "Doch das ist mir einerlei. Schliesslich verrichten wir einen guten Dienst, nicht wahr?"

#899
Guest_Juleiila_*

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"Hmm..." grübelte Jule. " Es gibt nur einen Gott, die Schwarze Sonne interessiert mich nicht." sagte sie. Dann lachte sie hell auf. " Und Avalos interessiert mich ebenfalls nicht, ich reise eigentlich nur aus dem Grund, weil ich nichts besseres zu Tun hatte, und weil wir in gewisser Weiße hineingezogen wurden, ohne gefragt zu werden." Jule runzelte die Stirn und ging Vorraus, Bald müsste sie in der Stadt Filesá ankommen.

#900
govi1

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Lyna wollte zu einer Antwort ansetzen, als sie am Horizont plötzlich eine kleine Staubwolke entdeckte, die langsam den Weg entlang ging und sich ihnen näherte. Sie kniff die Augen zusammen, um schärfer sehen zu können... es waren Reiter, vier an der Zahl.



"Wir erhalten Besuch", murmelte sie zu Jule und Bella. "Wir sollten uns lieber verstecken... Vorsicht ist niemals fehl am Platze, vorallem in unserer Situation. Obwohl... es könnte auch Avalos sein, der diese Männer geschickt hat, um uns zu sich zu holen."



Die vier Reiter näherten sich ihnen, unaufhaltsam, in der Zwischenzeit nur noch um die vierhundert Meter entfernt. Noch hatten sie die drei nicht entdeckt, bald würde es aber so weit sein. Sie mussten handeln, und zwar schnell.