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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#901
MagicBullet

MagicBullet
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Die kleine Patrouille hetzte die Pferde mit atemberaubender Geschwindigkeit übers Land. Gelegentlich wechselten sie ihre Reittiere an Außenposten der Armee.

Sie waren allesamt nur leicht bewaffnet, wie sich es für Aufklärer und Kundschafter gehörte. Neben ihnen trabten drei weitere Pferde, die für ihre "Gäste" bestimmt sein sollten.

Zwei Elfen, eine Zwergin, möglicherweise gewalttätig...und eine davon sei eine Trinkerin, die ständig am Weinschlauch herumnuckeln würde...
Die Männer hatten sich damit den ein oder anderen Scherz erlaubt, was sie mit einer betrunkenen Elfin so alles anstellen würden...

#902
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Jule musste leicht grinsen. Es kam ihr so vor als hätte Lyna Angst. Doch selbst wenn diese Reiter sie angreifen würden, wüssten sich die 3 schon zu verteidigen. Verstecken kam überhaupt nicht in Frage. Zumindest nicht für Jule.

"Beruhigt euch Lyna." Jule hielt sich die Hand gerade an die Stirn um die verbliebende Sonne abzuwenden, damit sie sehen konnte was auf sie zu kam. Dann grinste sie wiedermals und sagte zu Lyna.
"Das sind 4 Reiter, ich denke das sind die Botschafter die Avalos entsendet hat, sie haben 3 weitere Pferde bei sich. Wären es Banditen gewesen hätten wir diese leicht erledigen können." zwinkerte sie der Freundin zu.

Dann war es auch soweit. Die Reiter kamen auf sie zu, die Pferde wirrten als sie den Befehl erhielten anzuhalten, und erhoben sich. Die Männer waren Schwarz gekleidet, trugen Kapuzen und waren nur leicht bewaffnet. Einer der Reiter sagte.

"Ahh, hier sind die 3 die wir suchen." dann drehte er sich zu einem der anderen Reiter und fing laut zu lachen an."Ha-Ha-Ha, Die eine Elfe ist aber nicht betrunken, wirklich zu Schade."

Jule klappte das Kinn herunter, jedoch nicht lange. Sie kniff die Augen zusammen und sagte mit aggresivem Ton. "Wenn ich Euch die Kehle aufschlitzen soll, sagt ruhig bescheid."

Der Reiter hielt die Luft an, und antwortete. "Ja schon gut! Hier die 3 Pferde, reitet uns nach!"
Die 3 Freundinen packten ihre Gepäck auf die Pferde und setzten sich drauf. In der Zwischenzeit haben sich die Reiter schon umgedreht. Und nun Ritten die 7 los, auf nach FallRemnon.

Modifié par Juleiila, 20 mars 2010 - 07:18 .


#903
Bellandyrs

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Bella hatte ein mulmiges Gefühl. Die Männer hatten sich noch nicht mal nach ihren Namen erkundigt. Da sie allerdings drei reiterlose Pferde bei sich hatten glaubte Bella fürs erste, dass sie tatsächlich von Avalos geschickt wurden. Sie war gespannt, was sie in FallRemnon erwarten würde.



Kurze Zeit später ritten sie durch Filesá, ein kleiner Ort. Aber es gab dort tatsächlich einen Gasthof.

Das war allerdings im Moment egal, die Truppe ritt wie der Teufel. Wie lange war es wohl bis nach FallRemnon? Würden sie die Nacht durchreiten?

Die Zwergin stöhnte innerlich. Es war zwar schön zur Abwechslung mal schnell voranzukommen, aber Pferde waren ihr schon immer nicht ganz geheuer gewesen. Sie setzte sich nur darauf, wenn es sein mußte, dementsprechend komisch sah sie auch auf so einem Gaul aus. Aber sie hielt sich oben, wie war ihr herzlich egal. Ihr Hintern war den Sattel nicht gewohnt, und bereits jetzt schmerzte ihr Allerwertester. Und dieser Trab brachte sie halb um. Schritt oder Galopp gingen halbwegs... Sie seufzte tief.



Zuvor hatte Jule ja angesprochen, dass sie Avalos einfach folgten, ohne zu wissen weshalb und warum. Genau das hatte sich Bella auch schon öfter gefragt. Was wollte er von ihnen? Kampfgefährten? Er hätte sicher bessere und vor allem mehr haben können. Und auch unauffälligere. Zwei Elfen, die unterschiedlicher nicht sein hätten können: Jule groß und schlank mit ihren blonden Haaren, Lyna klein und zierlich. Dazu eine Zwergin. Wenn man damit nicht auffiel dann wußte es Bella auch nicht. Vielleicht dienten sie ja als Kanonenfutter. Oder als Schausteller auf einem Markt. Sie grinste leicht. Anscheinend kam ihr Sinn für Humor wieder zum Vorschein.



Jedenfalls war sie auf die Stadt des Regenten gespannt. Und - auf das Wiedersehen mit Avalos. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihre Gefühle im Zaum halten konnte. Wahrscheinlicher war, dass man ihr die Freude ansehen würde. Es würde sie jedenfalls nicht wundern, und es war ihr auch egal. Sie vermißte ihn. Trotz allem.

#904
Bellandyrs

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Sie ritten - wie Bella befürchtet hatte - die ganze Nacht durch. Dazwischen wurden die Pferde einmal gewechselt, und Bella war so kaputt, dass sie beinahe nicht mehr auf das Ersatz-Pony gekommen wäre. Sie ließ die Zügel locker und hielt sich an der Mähne des Tieres ein, es würde hoffentlich hinter den anderen herlaufen. Bella hatte genug zu tun, dieser Hopserei stand zu halten. Wie angenehm war es jedoch, als sie ein gutes Stück galoppieren konnten, das schaukelte so schön und es war bei weitem einfacher, sich so auf dem Ross zu halten.



Am Horizont sah man bereits wieder die Sonne aufgehen. Bella hätte auf dem Pferd einschlafen können, und sie bewunderte Jule, die immer noch so lässig auf dem Pferd sass. Diese mußte doch auch völlig übermüdet sein, nachdem sie die Nacht zuvor nicht schlafen konnte? Auch Lyna sass perfekt auf dem Pferd - als Dalish war das wohl das kleinste Problem.

Bella hoffte, dass FallRemnon nicht mehr allzuweit weg war und dort hoffentlich eine halbwegs anständige Unterkunft hatten. Andererseits war ihr das im Augenblick egal, sie hätte im Stroh in einem Stall geschlafen, solange sie sich nur endlich hinlegen und erholen konnte.



Kurze Zeit später konnte man bereits die Stadtmauern erkennen. Der Ort mußte stattlich sein, bei den Befestigungen, die von der Weite zu sehen waren. Außerdem waren bereits zwei hohe Glockentürme zu sehen. FallRemnon mußte sehr reich sein, wenn dort so eine prächtige Kirche stand.

Nach einer knappen halben Stunde passierten sie endlich die Tore der Stadt. Die eisernen Fallgatter waren bereits wieder geöffnet, der Durchlaß so breit, dass bequem zwei Ochsengespanne nebeneinander Platz hatten. Die Rüstungen der Wachen waren glänzend und reich verziert, an den Helmen waren schwarze Federbüsche angebracht. Der Weg war mit Pflastersteinen ausgelegt, und die breiteste Strasse wurde von schmiede-eisernen Pfosten gesäumt, in denen nachts wohl Laternen mit Kerzen eingehängt wurden. Die Stämme waren verschieden dick gedrechselt, verziert mit Efeu-Ranken aus Metall.



Die Gruppe ritt geradewegs auf dieser breiten Strasse weiter, leicht bergauf, und direkt auf die Kathedrale zu. Das Gotteshaus hatte rechts und links hohe Türme die ganz oben mit einem kleinen zwiebelförmigen Spitz endeten, an denen die Fahnen der Stadt hingen. Braun und grün je zur Hälfte der Länge, in der Mitte ein Kreis mit dem Wappen: es zeigte ein goldenes Schiff, welches für den See-Handel und somit für den Reichtum der Metropole stand. Das Portal der Kirche war über eine große bogenförmige Treppe zu erreichen. Die Front wurde durch flach gehaltene Pilas-Giebel betont und war leicht vorgeschwungen. Das Langhaus hatte einen einfachen Umriss. Bella war sich beinahe sicher, dass der Innenraum prunkvoll gehalten war. Vielleicht würde sie während ihres Aufenthalts in der Stadt einmal Zeit finden, das Bauwerk von innen anzusehen. Ihr künstlerisches Auge hätte am liebsten sofort zu malen begonnen. Sie würde sich bei Gelegenheit Pergament und Kohle oder Tinte besorgen.



Sie ritten an der Kathedrale vorbei. Eingebettet lag diese inmitten von einem weitläufigen Park, am hinteren Ende ein gewaltiger Friedhof, der mit altem Baumbestand und geschmiedetem Zaun eingefaßt war.



So müde wie Bella noch vor kurzem war, mittlerweile war sie hellwach, und ihr Mund stand vor Staunen leicht offen. Soviel offensichtlichen Reichtum hatte sie noch nie gesehen, und sie war überwältigt von den prunkvollen Eindrücken. Sie vergaß sogar, dass ihr Hinterteil beinahe taub vom Sitzen im Sattel war. Im Schritt ging es auf der Allee dahin, und sie konnte sogar eine halbwegs gute Figur zu Pferde abgeben. Die Zwergin fragte sich nur, wo die Armen-Viertel der Stadt waren. Diese gab es überall, sie glaubte nicht, dass FallRemnon hier eine Ausnahme war. Andererseits hatte sie noch genug Zeit, die Stadt zu erkunden, so hoffte sie zumindest.



Nach weiteren fünfzehn Minuten klappte Bella das Kiefer erneut herunter: sie waren am Palast des Regenten angekommen. Ein vierstöckiges Haus, mit Erkern und runden Gauben... das Portal mit muschelartigen Griffen verziert, die Treppe hinauf mit edlem Marmor ausgelegt, daneben von Marmor-Säulen flankiert. Der Sockelfuß war eine quadratische Steinplatte, mit Blattmotiven verziert. Der Schaft der Säule war mit Längs-Rillen verziert und verjüngte sich nach oben. Das Kapitell bestand aus zwei versetzt angeordneten, unterschiedlich hohen Kränzen aus je acht stilisierten Akanthusblättern, aus denen nochmal kleine Stängel wuchsen, die mit einer Rosette endeten.



Ein Stallbursche nahm die Pferde entgegen, und Bella ließ sich reichlich unelegant aus dem Sattel fallen. Endlich wieder festen Boden unter den Füssen zu haben war einfach himmlisch, sie fühlte sich gleich viel sicherer. Die Abordnung, die sie abgeholt hatte, nickte den drei Gefährtinnen zu:

"Wir melden dem Regenten, dass wir zurück sind. Der Herold wird sich sofort um Euch kümmern."



Bella streckte sich, schulterte ihren Rucksack und gähnte herzhaft hinter vorgehaltener Hand. Dann nahm sie einen Schluck Wasser zu sich und fühlte sich danach um einiges erfrischter. Jule, Lyna und Bella schritten ein wenig ehrfürchtig auf das Portal zu. Schon kam der Herold mit ein paar Bediensteten angerannt.

"Seid gegrüßt, bitte folgt mir, ich werde Euch Eure Gemächer zeigen", sagte er mit ernster Miene, kein Lächeln erhellte dessen Gesicht.

Gemessenen Schrittes durchschritten sie das Portal und kamen in der Empfangshalle an. Bella wurde feuerrot, und gleich darauf leichenblaß. Sie blickte fassungslos auf den Saal und ihr Gesicht nahm wieder den Ton überreifer Kirschen an. Sie mußte sich höllisch zusammenreißen um nicht laut aufzulachen, oder einfach in Ohnmacht zu fallen. Beides war bei dem Anblick möglich...



Der Boden war, wie das Portal, mit grau-weissem Marmor ausgelegt. Die Wände waren mit schwerer cremefarbiger Seide bespannt, die Mauernischen raumhoch mit Spiegel verkleidet. Der Deckenabschluß waren reich verzierte, vergoldete Stuckleisten, an denen sich aus Blattgold Efeuranken fanden. Große Kronleuchter waren an der Decke befestigt, jeder mindestens zwölf Arme, über und über mit Bienenwachs-Kerzen bestückt. Das facettierte Glas brach die Flammen und die vorherrschenden Goldtöne, und tauchte den Saal in warmes Licht.



Die Vorhänge waren formenreiche, geraffte Schals aus kostbarem Brokat in bronze- und kupfertönen. Verschnörkelte goldene Wandhalterungen für weitere Kerzen waren zu sehen. Ein paar wenige Stühle, deren Armlehnen sehr weit auseinander waren, die Sitzpolster mit zimtfarbigen Samtstoff bezogen, die Beine geschwungen und aus dunklen Holz, standen grüppchenweise zusammen. Dazwischen waren Tische aus edlem Holz platziert, die Tischplatte aus Marmor, deren Rand mit Mäander-Motiven verziert war.Diese wurde von einer Stütze gehalten, die reich gedrechselt war und in drei geschwungenen Füssen endete.



An einem Ende des Saales waren Musik-Instrumente platziert: eine Harfe, Spinett und Cembalo.



Bella hatte das alles schon einmal gesehen. Es fehlten nur die vielen Menschen, die Musiker, der Perlwein - und Avalos. Eigentlich getraute sie sich nicht, nach außen zu blicken, aber konnte dennoch nicht widerstehen. Es verwunderte sie kaum noch, dass dort ein Park zu sehen war, die Wege mit Kiesel verziert, mit Rosen-Rabatten eingefaßt, und hinter den Birkenstämmchen war ein Teich zu sehen... mit Schwänen, die darin schwammen. Bella war nun tatsächlich kurz vor der Ohnmacht, das konnte doch nicht sein, dass sie genau von diesem Raum geträumt hatte?

Nur schnell weiter, dem Herold hinterher, bevor sie noch zusammenklappte. Sie schüttelte den Kopf und schob es auf die Übermüdung zurück. Wahrscheinlich war der Raum gar nicht so, aber ein Blick zurück als sie diesen verließ, belehrte sie eines besseren.



Die Bediensteten führten sie über zwei Stockwerke in den Ostflügel des Palastes und wiesen den Freundinnen drei nebeneinander liegende Gemächer zu. Bella nickte Jule und Lyna zu und betrat den Raum. Als die Tür hinter ihr zufiel, klappte ihr Kiefer erneut herunter.



Der Boden war feinster Parkett, darauf ein Himmelbett aus Rosenholz, in dem sie bestimmt zehnmal Platz gehabt hätte. Purpurfarbige Seidenbettwäsche, die Wände in zartem Rose gehalten. Auch hier Stuckleisten, aber in weiß. Eine verschnörkelte Chaiselongue stand im Raum, eine mit Seidenstoff bespannte Schiebetür führte ins Bad. Auch so etwas hatte Bella noch nie gesehen. Dort stand - statt dem Holz-Waschzuber den sie kannte - eine Badewanne aus weißem Emaille, auf goldenen Löwenfüssen, davor vergoldete Wasserhähne mit gedrechselten zierlichen Kreuzgriffen. Eine Waschkommode aus Mahagoni-Holz, darauf eine Keramik-Karaffe mit blauen, sonderbar wirkenden Strichzeichen, die Email-Schüssel zum Waschen auch mit blauem Rand. Die Außenseite mit kleinen königsblauen Blümchen verziert, und ein Spiegel über die gesamte Breite des Waschtisches, eingefaßt in schwerem Goldrahmen. Ein kleiner Hocker, wo flauschige weisse Handtücher, Karaffen mit Badeschaum und Seife angerichtet waren, vervollständigte das Badezimmer.

Bella stieß einen Juchzer der Freude aus, schälte sich aus ihrer Kleidung und ließ heißes Wasser in die Wanne laufen.

#905
Guest_Juleiila_*

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Auch Jule war von dem Anwesen und der Stadt beeindruckt. Würde man FallRemnon mit dem Gesindeviertel vergleichen, könnte man sagen der Erbauer selbst habe auf die Gesindeviertel gespuckt. Dabei hatte er FallRemnon bestimmt mit einem Seidetuch poliert. Einfach überwältigend, als würde hier das Geld nur so aus dem Boden sprießen.

Jule musste unbedingt runter in die Stadt, noch ein paar einkäufe erledigen. Sie drehte sich zu Lyna."So meine liebe, ich gehe jetzt auf mein Zimmer, und danach kurz in die Stadt. Nicht das ihr denkt ich wäre einfach verschwunden." grinste sie, zwinkerte ihr zu und ging durch die Tür.

Jetzt war Jule sprachlos. Wie hübsch die Zimmer doch dekoriert waren, und wie Edel alles aussah. Sie kam sich vor als hätte sie Reichtümer geerbt, genau so würde sie ihr Zimmer dann ebenfalls gestalten. Wobei man im Gesindeviertel nichtmal ein eigenes Zimmer hat. Mit etwas Glück vielleicht ein eigenes Bett.
Sie legte den Rucksack auf einen der Stühle und schmiss sich erstmal aufs Bett, wo sie tief durchatmete. Es war einfach herrlich hier, hätten sie nicht eine Mission würde sie hierbleiben.

Dann stand sie wieder auf und ging ins Bad. Dort nahm sie sich einen Lappen und wusch sich ihr Gesicht. Die Rüstung legte sie ab. Sie würde nur eine einfache Kleidung brauchen wenn sie in die Stadt ging. Den Ersatzdolch behielt sie jedoch im Stiefel. Sie ging auf ihren Rucksack zu und nahm sich den Beutel mit Gold, sie zählte. "2 - 2,50 nein 300 Gold hatte sie bei. Den Beutel band sie sich um den Gürtel, und trat aus dem Zimmer heraus. Sie klopfte nochmal kurz bei Bella, machte die Tür auf und hielt den Kopf hinein.
"Bella? Ich werde nun kurz in die Stadt gehen. Ich sage nur bescheid, damit ihr nicht einen Suchtrupp los schicken müsst!" kicherte sie und schloss wieder die Tür.

Als sie endlich unten ankam und durch die große Tür ging seufzte sie erstmal. Es dauerte irgendwie lange durch den Ostflügel zu gehen, und auch noch vom 2. Stockwerk herunter. So machte sie sich auf den Weg mitten in die Stadt. Sie brauchte neue Kleidung, vieleicht eine die etwas elder aussah, neue Rüstung und natürlich - Wein. Eine der besten Flaschen aus der Stadt würde sie Bella mitbringen. Und vielleicht 3 Flaschen mittelmäßigen Weins für sich selbst.
So ging sie zwischen den Läden hin und her, und stieß zuerst auf einen der Kleidung aller Art in Seide verkaufte. Sie trat hinein und war überwältigt. So viele schöne Kleider, Blusen und Hosen hatte sie noch nie gesehn. Die hier waren alle fein bearbeitet. Eigentlich wollte sie nur Bluse und Hose kaufen, doch ihr Blick ließ von diesem schönen Kleid nicht mehr los. Es war in einem dunklen rot ton, mit silbernen Verzierungen und Rosen bestickt. Es ging bis kurz unter die Knie, war eng anliegend und hatte einen großzügigen V-Ausschnitt. Am Rücken war es nicht so tief geschnitten. Das war DAS Kleid das sie schon immer haben wollte. Dieses trug sie wenn sie davon träumte mit ihrem Verlobten auf der Hochzeitsfeier zu tanzen, wenn es denn eine Hochzeit gegeben hätte. Das musste sie einfach haben, und sie ging auf den Verkäufer zu und sprach ihn darauf an.
"Hallo, wie viel kostet denn das Seidene Rote Kleid?" wollte sie wissen. Innerlich wusste sie es würde viel kosten, deshalb überraschte sie die Antwort des Verkäufers um so mehr.
"Nun ja, für so eine Hübsche Elfin wie euch ... hmm ... ich würde sagen 50 Soverings." Jule hob die Augenbraue und glaubte es nich. 50 Soverings? Das war ja wirklich Geschenkt.
" In Ordnung, ich weiß zwar nicht warum ihr das macht, aber ich nehme es. Und achja bevor ich es vergesse." Sie zeigte mit dem Finger auf eine schwarze Bluse, ebenfalls mit V-Ausschnitt und eng anliegend, und auf eine normale weiße Hose.
"Die hier nehme ich auch." sagte Jule . "In Ordnung, das macht dann insgesamt 90 Soverings, und ich packe euch alles noch in eine Tüte." antwortete der Verkäufer. Jule legte dem Verkäufer das Gold aufs Thresen, verabschiedete sich und ging hinaus.

Jetzt musste sie noch unbedingt zum Schmied, eine neue Rüstung kaufen. Beim erstbesten hielt sie an, der jedoch sehr hohe Ware anbot. Der Schmied empfohl ihr eine Rüstung, die genau so aussah wie ihre Silberne. Auch glänzend, nur war diese im dunkelsten Schwarz das es gab. Auf der Brust hatte sie Rote verzierungen, und der Helm ebenfalls. Auserdem hatte der Helm so eine Art Flügel an den Seiten, und Jule verkniff sich den Gedanken das diese Ihre Ohren ersetzen würden. Einerseitz hatte es auch was witziges an sich. Sie bezahlte mit 110 Soverings und ging weiter.

Jetzt muste sie sich nur noch ihren Wein besorgen, und es war auch schon ein Kennerladen in sicht. Sie betritt den Laden und ging sofort zum Thresen. Jule hatte es eilig, es mussten bestimmt schon 2 Stunden vergangen sein, und siie wollte noch etwas Wein trinken und dann zu Bett gehen.
"3 Flaschen eures mittelmäßigsten Weins bitte, und einmal euren besten um den ihr bitte eine Schleife bindet, wenn es nun geht." sagte sie, und überlegte kurz während der Verkäufer alles herrichtete. Hmm Sie war dabei Bella etwas mitzu bringen, nur für Lyna wusste sie nicht was. Lyna war eine Elfe der Natur, also würde sie bestimmt Kräuterschnaps trinken. Sie wante schnell ein. "Und noch 2 leichte Kräuterschnäpse bitte." Jule bezahlte mit 40 Soverings und verließ den Laden. Nun war sie vollgepackt und hatte 240 Soverings ausgegeben. Das war mal ein einkauf.

Als sie endlich wieder im Anwesen ankam war sie heilfroh, allmälich wurde ihr alles zu Schwer. Sie huschte noch schnell in den 2. Stock und in den Ostflügel. Zuerst betrat sie ihr Zimmer, legte dort erstmal alles ab. Nur die mit Schleife verzierte Weinflasche und die Schnäpse nahm sie mit. Jule ging wieder hinaus, stellte die Weinflasche vor Bellas Zimmer, klopfte und huschte dann so schnell es ging in Lynas zimmer. Ohne anzuklopfen stürmte sie hinein und lehnte sich dann an die Tür. Sie setzte ein grinsen auf und hob die 2 Schnäpschen.
"Hallo Lyna, ich dachte mir ich schau mal vorbei." sagte sie.

Modifié par Juleiila, 21 mars 2010 - 10:01 .


#906
Bellandyrs

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Bella genoß ihr Bad in vollen Zügen. Sie wählte Melisse aus, das entspannte die Sinne. Auch ihre Haare wusch sie, und als sie fertig war schlang sie diese in ein Handtuch und wickelte dies wie einen Turban. Ihren Körper wickelte sie in einem Badetuch ein, dank der Größe ging ihr das bis zu den Knöcheln. Sie fühlte sich himmlisch. Der Spiegel war vom Wasserdampf beschlagen, also ging sie zurück in das Schlafgemach. Gerade als sie sich hinlegen wollte, klopfte es an der Tür.

Also öffnete Bella diese, und sah aber niemanden. Sie wollte die Türe gerade wieder zumachen, als ihr Blick auf eine Flasche fiel, die mit einem Schleifchen verziert war. Für sie? Sie nahm die Flasche und brachte sie ins Zimmer zurück. Dort rubbelte sie erst einmal ihre Haare handtuchtrocken, und warf das nasse Handtuch über den Wannenrand.

Inzwischen war auch ein kleines Fleckchen auf dem Spiegel wieder frei. Als sie hineinblickte, sah sie eine Bella, deren Haare etwas wüst abstanden, das Gesicht gerötet, der Mund leicht offen, und die Augen strahlten. Es ging ihr gut.



Sie hockte sich im Schneidersitz auf das Bett, hielt die Flasche in den Händen und studierte das Etikett. Rotwein. Trocken. Eine Traubensorte, die sie nicht kannte. Sie hielt die Flasche ins Sonnenlicht, es war ein dunkelroter Wein zu erkennen.

Wer mochte ihr nur so ein Geschenk machen? Avalos? Er wußte, dass sie einen guten Tropfen schätzte. Wollte er ihr damit zeigen, dass er sich freute sie endlich hier zu haben? Verlegene Röte schoß ihr in die Wangen. Dann schüttelte sie den Kopf. Bei allem was ihr heilig war, aber er machte bisher nicht den Anschein, dass er sich überhaupt etwas aus Bella machte. Eher noch aus Lyna, zumindest hatte er dieser schon öfter ihre Schönheit bestätigt.



Konnte der Wein von Jule sein? Diese war doch in der Stadt um einzukaufen? Es wäre jedenfalls naheliegender, wenngleich Bella nicht wußte, wieso sie das verdient hatte. Noch dazu wo ihr Ausrutscher noch nicht mal einen Tag zurück lag. Vielleicht war es ein Zeichen, dass Jule ihr tatsächlich nicht böse war.

So mußte es wohl sein, alles andere wäre einfach abwegig.



Bella stand auf und stellte die Flasche auf ein kleines Beistell-Tischchen neben der Chaiselongue.

Sie ließ das Badetuch auf den Boden gleiten und krabbelte unter die schwere Daunendecke. Sie war nun wirklich müde, und sie hoffte nur, dass eine Zofe oder ein Diener sie auch aufwecken konnte. Sie schloß die Augen und war kurz danach eingeschlafen.

#907
govi1

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Lyna fühlte sich nicht wohl im Schloss, all dieser Prunk und die pompöse Inneneinrichtung. Sie war es nicht gewohnt, von Gold und Silber umgeben zu sein, von protzigen Spiegeln, die an jeder Wand hängen, von kostbaren Porzellan-Vasen, die ein Vermögen gekostet haben müssen. Sie traute sich nicht einmal, die Vorhänge zu berühren, derart wertvoll erschienen sie ihr. Nein, ihr bisheriges Leben hat sie in den Zelten des Clans verbracht, ohne diesen ganzen Schnickschnack hier, so war es auch kein Wunder, dass sie sich fehl am Platze fühlte.



"Ich suche mal mein Zimmer auf", murmelte sie Bella und Jule zu. In ihrem Raum sah es nicht anders aus als im ganzen Anwesen, vollgestopft mit Dekorationen und unnützen Gegenständen. Vorsichtig setzte sie sich auf einen kunstvoll geschnitzten Stuhl, dessen Sitzfläche von einem rot-goldenen Kissen gepolstert wurde. Lyna kam sich wie eine ausgestellte Puppe vor.



Plötzlich wurde die Tür schwungvoll geöffnet, eine pausbäckige, dicke Frau blickte mit verschränkten Armen auf sie hinab. Über dem wuchtigen Bauch hing straff eine fleckige Schürze, in der rechten Hand hielt sie ein Kelle, die sie bedrohlich in der Luft umherschwang, als sie zu reden begann.



"Hier seid Ihr also, elendes Elfenpack!", dröhnte ihre Stimme durch den Raum und verteilte feine Speicheltropfen in die Luft, "wie könnt Ihr es bloss wagen, Euch im Zimmer der Gäste auszuruhen? Seid Ihr noch bei Sinnen?!" Die dicke Köchin näherte sich Lyna und hielt die Kelle vor ihr Gesicht. "Wagt es noch ein Mal, Euch einem Befehl zu widersetzen... und Euer knöcherner Hintern landet gleich wieder ins Gesindeviertel, das schwöre ich Euch!"



Lyna öffnete den Mund, wollte protestieren, doch die Überraschung und der Schrecken sassen zu tief in ihren Knochen. "Ich... nein... was...", brachte sie noch heraus, ehe die Köchin sie mit ihren runden Wurstgriffeln am Arm packte und sie mit sich zog. "Nichts da, Elf! Ihr habt Euren Dienst in der Küche zu verrichten, widersprecht mir besser nicht!"



Genau in diesem Moment öffnete sich die Tür ein weiteres Mal und Jule trat ein, fröhlich von ihrem Einkauf plappernd. Lyna warf ihr einen hilfesuchenden Blick zu.

#908
Guest_Juleiila_*

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Jules grinsen verzog sich zu einem boshaften Anblick. Zorn stand ihr in den Augen geschrieben. Sie konnte es nicht glauben, was wollte diese fette Trulle da? Wie grob sie Lyna anfasste, und davon ausging sie sei eine Küchenhilfe! Schrecklich!

Doch Jule konnte sich nicht beherrschen, sie stellte die Schnapsflachen auf den Tisch, ging auf die fette Trulle zu, holte mit der Hand aus, und klebte ihr Rechts und Links eine saftige. Wie in Zeitlupe flog der Kopf zu den Seiten. Und Sekunden Später waren Jules Handabdrücke zu sehen, die sich von Rot auf Blau färbten.

"Sagt mal ihr fettes Stück von nichts, was fällt euch ein eure Gäste so anzupöbeln?" Die Köchin ließ Augenblicklich Lynas Hand los und fing an zu Stottern.

"Verzeiht ... die Damen.. Ich dachte sie wäre meine Küchen hilfe ..und und..." weiter kam sie nicht denn Jule unterbrach sie. "Verschwindet !!! Nicht jede Elfe ist eine Sklavin!! Und seid euch sicher, das ich das eurem Vorgesetzen melden werde!!" und die Küchenhilfe lief schnell aus dem Zimmer heraus.

Augenblicklich wante sich Jule Lyna zu, und hielt ihren Kopf an der rechten Seite.

"Ist alles in Ordnung? Ich glaube ich und der Schnaps kommen gerade zum richtigen Zeitpunkt."

#909
govi1

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Lyna liess sich sprachlos auf den Sessel fallen. Was war das nur für eine schreckliche Person gewesen, ihr Verhalten gegenüber ihrer Art war furchtbar. Sie hatte natürlich von der untergeordneten Rolle der Elfen in der Gesellschaft der Menschen gehört, aber so hatte sie es sich dennoch nicht vorgestellt.



"Äh.... danke, Jule", sagte sich nach einigen Augenblicken, die sie gebraucht hatte, um sich zu sammeln. "Ich hatte mich nur hingesetzt, und schon kam dieses Menschenweib und wollte mich mit sich ziehen." Sie starrte wieder zur Tür, als würde sie sich fürchten, dass die Köchin sie erneut aufschwingen und sie beide holen würde.



Und dann erinnerte sie sich an das Gesicht der Köchin, als Jule ihr zwei gepfefferte Ohrfeigen spendiert hatte; der überraschte Ausdruck, die weit aufgerissenen Augen, die dicken Wangen, die unter Jules Schlägen hin- und herschwabbelten, als würde man einen Pudding schütteln. Lyna konnte nicht anders und musste losprusten.



"Ihr solltet Euch lieber die Hände waschen", sagte sie schliesslich und wischte sich die Lachtränen aus den Augen.

#910
Guest_Juleiila_*

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Jule musste aprubt anfangen zu lachen. Lynas Kommentar von wegen sie solle sich lieber die Händewaschen war einfach zu Genial.

"Ha-Ha-Ha ihr habt recht ehrenwerte Schwester, ich sollte mir die Händewaschen. Ich kann das Fett ihrer Haut schon spüren. Bääääh." sagte sie.

Dann ging sie schnell rüber in Lynas Badezimmer, und wusch sich ihre Hände mit Seife, damit das Fett auch ja runterging. Diese Trulle würde sie gerne noch ein paar weitere verpassen, wenn sie ihr nochmal begegnen sollten.

Dann ging Jule zurück zu Lyna, holte die Schnapsflaschen vom Tisch und gab ihr eine. Das würde Lyna bestimmt brauchen.

"Hier, ich habe Kräuterschnaps mitgebracht, extra mild damit ihr euch nicht gleich wieder betrunken fühlt. Und ich glaube nach dem Vorfall könnt ihr einen gebrauchen" grinste sie, und machte die Flasche auf. "Auf was wollen wir anstoßen?" fragte Jule

#911
govi1

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"Ihr habt Recht, ein kleiner Schluck kann in der momentanen Lage wirklich nicht schaden", meinte sie nachdenklich und nahm das Fläschchen entgegen. Sie öffnete den Verschluss, roch vorsichtig daran und verzog dann das Gesicht. Vielleicht war es für Jules Verhältnisse mild, aber nicht für Lyna.



Sie ging zu einem der Schränken, suchte nach gewöhnlichen Gläsern, mit denen sie anstossen könnten. Doch sie fand nur feine Kristallgläser, mit vergoldeten Rändern und eingefassten Edelsteinen. War denn hier alles so kostbar? Wahrscheinlich bestand selbst das Papier auf dem stillen Örtchen aus Seide. Zögernd nahm sie zwei der Gläser und reichte Jule eines.



"Das sollte seinen Zweck tun, nicht wahr?", lächelte sie und schenkte beiden ein. "Stossen wir auf unsere Freundschaft an. Sie solle auf ewig halten." Mit diesen Worten hob sie ihr Glas und hielt es Jule zum Anstossen hin.

#912
xX Ripper Xx

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OOC:



Na...ihr seit joa Helden.

Ihr Elfen wollt nicht so behandelt werden...aber lästert über Dicke. : P

: )


#913
Guest_Juleiila_*

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Jule überkam ein warmes lächeln. Sie war froh das Lyna es so sah, und hielt ebenfalls das Glaß zum anstoßen hin.

"Ja, auf die Freundschaft. Und sie wird auf ewig halten, meine liebe." dann grinste Jule, stoßte an, und Trank alles auf einen Schluck herunter. Es war ja nur milder Schnaps, und gespürt hatte sie ihn auch nicht. Nur Lyna verzog das Gesicht.

"Wenn ihr mit mir reist, Lyna, müsst ihr euch daran gewöööhnen." sagte Jule und lachte laut auf.

#914
starbroker1988

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Auf einmal pochte es an der Tür.Ein Elf mit dunklen,langen Haaren die zu Zöpfen gepflechtet sind,wie es nur bei den Dalish üblich ist,stand in der Rüstung einer Wache gekleidet an der Tür.



"Meine Damen,ist es mir erlaubt zu sprechen ?"und beugt sein Haupt aus Höflichkeit ein Stück.

#915
Guest_Juleiila_*

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Doch dann stand da plötzlich ein weiterer Mann in der Tür, kräftig gebaut, Schwarze lange Haare, und er sah aus als wäre er einer der Dalish. Ein weiterer Elf, in der Rüstung einer Wache? Wie kam der nur hier her. Jule stand auf, die Hand griffbereit am Dolch und ging auf den Mann zu.

"Wer seid ihr?" zischte sie, auch wenn er sich höflich benahm, musste man immer Vorsichtig sein.

#916
starbroker1988

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"Mein Name ist Elthras und ich gehöre zur Wache des Regenten." sagte er währrend er sich bis auf drei Fuß Jule näherte.

"Mir wurde befohlen mich um jegliche Angelegenheiten der Gäste

unseres Regenten zu kümmern.Dazu gehört auch das ich euch als Leibwache zugeteilt wurde.



"Wünschen die Damen irgendetwas?"und schaute dabei zu Lyna herüber.

#917
Guest_Juleiila_*

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Jule runzelte die Stirn. Eine Leibwache? Bis jetzt konnten sie sich immer gut verteidigen, aber ein neuer begleiter, dazu auch noch ein Männlicher war immer gerne gesehen. Ein Elf war er auch noch. Irgendwie war es perfekt. Aber was würde Avalos sagen? Hm Jule würde sich dafür einsetzen, damit Elthras mitreisen konnte. Jule antwortete für Lyna.

"Nein, wir brauchen im Moment nichts. Aber ihr könnt euch zu uns setzen. Wir trinken gerade etwas Schnaps, und ein bisschen Gesellschaft ist immer nett. Ihr könnt uns ja was von euch erzählen?" Und Jule führte den Atraktiven Mann zum Tisch, wo noch ein freier Stuhl war. Dann holte sie ein Glas aus dem Schrank und schenke ihm was ein.

"Hier bitteschön." und sie grinste. Jule setzte sich wieder hin, und schüttete sich etwas nach, wovon sie auch wieder die Hälfte auf einen Schluck trank.

#918
starbroker1988

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Elthras setzte sich.Obschon er etwas irritiert war von dem warmen Empfang dem ihm hier bereitet wurde.

"Meine Damen,entschuldigt meine Skepsis,das ist ein bisschen überrachend für mich.

Aber ist es üblich das eine einfache Wache mit den Damen trinken darf ?"

#919
MagicBullet

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"Ich schätze, sie sammeln sich in den Sümpfen... Etwa hier."
Mit der Spitze seines beseelten Dolches zeigte er auf ein Gebiet westlich von FallRemnon.

"Offenbar treibt sie etwas an, dass sie so oberflächlich buddeln - Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein besessener Drache so nah an der Oberfläche anzutreffen ist. Folglicherweise muss die Brut nach etwas Anderem suchen."
Avalos strich sich nachdenklich übers Kinn.

Amofillias hingegen betrachtete interessiert die ausgerollte Karte schob winzige blaue Pfeile über das Papier. 

"Kurzfristig können wir etwa 15.000 Mann aufbieten - Wenn wir eine Woche mehr investieren, um die 21.500. Vorausgesetzt, dass wir im Landthing die Mobilmachung durchsetzen können.
Vielleicht können wir diesen Schachzug als Drohgebärde gegenüber Orlas und Tevinter verkaufen. Wir müssen uns wirklich etwas einfallen lassen, um das durchs Parlament zu peitschen."

Der Schatten wußte, dass er hierbei etwas Wichtiges übersah - aber er kam nicht drauf.
Er zog die Stirn in Falten. Noch nie hatte er etwas bei der Planung eines Feldzuges vernachlässigt. Aber so sehr er seine Gedanken durchforstete, er stieß nicht auf das fehlende Puzzleteil.
Vorerst stellte er das zurück. Erst einmal mussten sie dieses Husarenstück überhaupt durch diese Versammlung fetter und zaudernder Krämer bringen....

Die Stoffbespannte Tür schwang auf, und einer der Kundschafter trat ein. Seine Rüstung war matt, aber gepflegt.
Er salutierte zackig und verbeugte sich dann.

"Wie ihr befohlen habt, Schatten. Wir haben zwei Elfen und eine Zwergin angetroffen, die wir unverzüglich ins Schloss gebracht haben.
Allerdings war die eine Elfin weder betrunken, noch die Andere extrem verschüchtert - Und die Zwergin nicht wirklich latent gewalttätig - außer zu dem Pferd, reiten kann sie wahrlich nicht."

Amofillias stutze, und dann lachte er röhrend auf.

Avalos verzog keine Miene.

Der König nickte und freundlich und sagte: "Ihr habt eure Aufgabe zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Geht, und stärkt euch - Holt euch den versprochenen Bonus für euch und eure Männer."

Noch während  er sprach, hastete eine weitere Wache in den Raum. Sie kam schlitternd zum Stehen, salutierte nachlässig und schnitt dem Anführer der Kundschafter beinahe das Wort ab.

Mein König! Offenbar gab es Beschwerden, wie das Hauspersonal mit unseren Gästen verfährt - Eine der Mägde hielt einer der Elfinnen wohl für eine Leibeigene und bedrohte sie.
Die Andere schritt ein und wurde handgreiflich. Jetzt fordert die Magd die öffentliche Auspeitschung beider, mit der Begründung "dass das Elfenpack, selbst bei Gästen, sich nicht aufzulehnen hätte, schließlich wären sie nur lebensunwerte Sklaven."
Der Herold ist geneigt, dieser Forderung zuzustimmen. Er verbot mir, euch oder dem...." Er schluckte sichtlich" dem Schatten Bescheid zu geben."

Amofillias lief puterrot an und setzte zu einer Antwort an.
Abrupt unterbrach Avalos ihn. Seine Stimme war so kalt wie Eis.

"Ihr habt Recht getan. Bestellt den Herold hierher. Unverzüglich. Die öffentliche Bestrafung wird nicht ausgesetzt und umgewandelt in ein Todesurteil, bemüht den Galgen. Setzt die Hinrichtung zur Mittagszeit an."
Er lächelte böse und fuhr dann fort.
"Ihr mein Junge, werdet den Scharfrichter bestellen. Und sperrt diese fette Magd ein, ich weiß nämlich wer sich da erdreistet hat, meine Gefährten anzurühren. Sorgt vielmehr dafür, dass das Seil stark genug ist, dass es nicht reißt unter dem Gewicht dieser.... diesem fetten Stück Fleischs."

Amofillias lachte leise, und verstörte den jungen Soldaten noch viel mehr.
So hart wie Stahl, ja, das wart ihr schon früher. Aber für diese Kleinlichkeit gleich eine Hinrichtung? Die Idee mit der öffentlichen Auspeitschung finde ich garnicht mal so schlecht."
"Amofillias, darum geht es nicht. Wir steuern auf einen poltischen Zwist zu, der die Gegenseite vielleicht dazu ermutigt, Spione und Meuchelmörder anzusetzen. Sähen wir Furcht und Angst in den Reihen der Diener, so werden sich nur wenige, aufgrund der exorbitanten Strafen dazu bereit erklären, gegen uns zu intervenieren.

Außerdem...was ist das Leben einer fetten Pommeranze schon wert? Ihr findet neue Mägde."
Der König zuckte mit den Schultern. "Wie ihr wünscht, mein Freund.
Er nickte dem Soldaten zu.
"Rasch! Ihr habt ihn gehört, leitet es in die Wege. Sagt auch noch den Handwerkern Bescheid, dass sie ein Gerüst für den Galgen errichten solln. Und lasst bekanntmachen, dass heute Mittag, beim Höchststand der Sonne, sich jedwedes Schlosspersonal im Hof zu versammeln hat."

Der Soldat schlug die Hacken zusammen und salutierte stramm.
"Jawohl mein König!"
MIt schnellen Schritten machte er kehrt und verließ das Besprechungszimmer.

Amofillias, wie sieht das aus mit der kleinen...Bitte?"
"Alles zu eurer Zufriedenheit, Avalos. Ihr werdet eure neuen Sachen in eurem Gemach wiederfnden. Die Anderen befinden sich bei den Schneidern. Sie werden pünktlich bis  heute Abend fertig sein."

"Gut. Apropos, die Galgenrede werde ich halten. Als derjenige, den eure Landsleute zu kennen glauben."
Er wandte sich ab und verließ abrupt den König, der sich wieder über die Strategiepapiere beugte.

Avalos begab sich flinken Schrittes in seine Aufenthalträume, die nicht minder prunktvoll ausgestattet waren als die seiner Gefährten.

Seine neuen Gewänder waren für ihn auf dem Himmelbett bereitgelegt worden.
Aber bevor er sich umzog, streifte er seinen Kapuzenumhang ab und löste die Schnallungen seiner geschwärzten Lederrüstung.

Er ging ins Bad,  wusch und rasierte sich.  Endlich, und seit langem, fühlte er sich wieder sauber.

Dann zog er die neuen Sachen an. Dunkle, knöchelhöhe Stiefel, eine schwarze, ledernde, weitgeschnittene Pluderhose, dessen Saum er sich in die Stiefel steckte  und  weißes Hemd. Dazu band er sich noch eine rote Schärpe um die Hüfte. Der Abschluss bildete sein schwarzer Kapuzenmantel.
Die Schärpe und auch der Kapuzenumhang würden vorzüglich seine Waffen verbergen. Zwar nicht sein Langschwert, aber seinen beseelten Dolch und die Wurfmesser. Von seinem Stiefeldolch garnicht zu reden.

Er blickte aus seinem Fenster. Die Sonne näherte sich ihrem Höchststand. Das Klopfen und Hämmern der Handwerker war verstummt. Das Gerüst war fertig. Kurz darauf vernahm er das Getrappel und die Geräusche von dutzenden und aberdutzenden Menschen, die sich auf Befehl um den Richtplatz versammelten.

Es wurde Zeit. Zeit, für seinen Auftritt. Der Auftritt, der seine Rolle bei diesem politischen Vabanquespiel einläuten sollte. Eine Rolle, die abseits davon lag, Richter und Henker. Soldat und Schlachtenlenker, zu sein.

Die Wache vor seinem Gemach war natürlich über seine Doppelrolle eingeweiht - und hatte dementsprechend Angst vor ihm. Die Furcht malte ihm den Makel der Angst so sichtbar in die Augen, wie ein Leuchtfeuer in dunkelster Nacht.
"Geht. Holt die Elfen und die Zwergin. Inklusive der persönlichen Leibwache. Im Hof steht die Eskorte bereit. Tut es rasch, und ihr sollt belohnt werden...Andernfalls."
Der Blick, der Avalos ihm zuwarf, war gelinde gesagt, mörderisch. Die Wache nickte und gab Fersengeld.

#920
Guest_Juleiila_*

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Jule schmunzelte etwas und trank noch einen Schluck, schenkte sich wieder etwas ein und fing zu kichern an.

"Warum denn einfache Wache? Ihr habt euch uns vorgestellt, seid unser "leibwächter" und das beste, ihr seid ein Elf." Dann grinste sie etwas verlegen, uns sagte mit leiser und ruhiger stimme. "Und wir sind nur am Durchreisen, haben also eigentlich nicht die Gelegenheit dazu, uns mit jemandem intensiv zu unterhalten."

#921
starbroker1988

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Mit diesen Worten nahm Elthras sein Glas und trank es auf eine Schluck aus.

"Nun gut was soll ich euch erzählen?"

#922
MagicBullet

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Es klopfte vernehmlich an der Zimmertür zu Lyna´s Gemach.
Erst einmal zaghaft, und dann auf einmal hämmerte eine gepanzerte Faust gegen das Holz.

#923
Guest_Juleiila_*

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Noch bevor Jule auf Elthras Frage antworten konnte klopfte es wieder an der Tür. Zuerst zaghaft doch dann hämmerte es. Jule seufzte und fragte sich wer sie denn nun wieder stören würde. Sie stand auf und machte die Tür auf. Vor ihr stand plötzlich eine weitere Wache, die salutierte.


#924
MagicBullet

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"Ich melde ergebenst, dass ihr euch im Hof einzufinden habt, Mylady. Ihr alle."

Eine ziemlich verwirrt dreinschauende Zwergin stand hinter ihm und zuckte nur leicht mit den Schultern.

Die Wache lächelte, als er den Elfen erblickte.

"Elthrias, schön euch zu sehen. Wies scheint, habt ihr euch bei den Damen schon häuslich eingerichtet, scheint mir." Sein Gesicht verzog sich zu einem anzüglichen Grinsen.
"Aber jetzt kommt, sonst verpasst ihr noch den ganzen Spaß."

#925
starbroker1988

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Elthras stand von seinen Platz auf und ging in Richtung Tür und blieb kurz hinter Jule stehen.

"Ja sofort.Ich begleite die Damen dann nach draußen"

Elthras wandte seinen Blick zu Jule rüber und sagte:"Wenn es euch genehm ist,begleite ich euch nach draußen wenn ihr bereit seid."