Jule seufzte. Lyna war ihr anscheinend immer noch sauer, weil Jule es belustigend fand, wie die Köchin gehängt wurde. Sie holte tief Luft und gab zur Antwort.
"Nein, in meinen Augen hat sie es verdient weil sie EUCH auch nur angefasst hat. Hätte ich die Macht darüber hätte ich sie gerne selber dafür gehängt." und die betonung lag auf Euch. Jule mochte es gar nicht wenn irgendjemand ihr Freunde grob behandelte. Das war auch der Grund warum sie die Köchin ausgelacht hatte.
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#951
Guest_Juleiila_*
Posté 22 mars 2010 - 10:13
Guest_Juleiila_*
#952
Posté 22 mars 2010 - 10:20
"Wer bin ich, dass man mich nicht anfassen darf?", antwortete sie mit einer Gegenfrage, "die Königin von Ferelden? Die heilige Andraste?" Lyna stand auf und lief umher. Dieser Vorfall liess sie wahrlich nicht mehr los. "Eure Sorgen um mich in allen Ehren Jule, aber was Avalos getan hat war einfach nur... schrecklich. Übertrieben und schrecklich."
Sie blieb am Fenster stehen, blickte auf den Vorhof hinab. Die Wachen standen unterhalb einer Fackel und betrachteten unermüdlich das Gebiet, auf umherschleichende Gestalten gefasst. Lyna drehte sich wieder um und bedachte Jule mit einem traurigen Blick.
"Habt Ihr Euch jemals gefragt, ob nicht vielleicht zwei kleine Kinder darauf warten, dass ihre Mutter zurückkommt?" Diese Vorstellung quälte sie am meisten. Kinder, die hungerten, sich fragten was mit ihrer Mutter geschehen war.
Sie blieb am Fenster stehen, blickte auf den Vorhof hinab. Die Wachen standen unterhalb einer Fackel und betrachteten unermüdlich das Gebiet, auf umherschleichende Gestalten gefasst. Lyna drehte sich wieder um und bedachte Jule mit einem traurigen Blick.
"Habt Ihr Euch jemals gefragt, ob nicht vielleicht zwei kleine Kinder darauf warten, dass ihre Mutter zurückkommt?" Diese Vorstellung quälte sie am meisten. Kinder, die hungerten, sich fragten was mit ihrer Mutter geschehen war.
#953
Guest_Juleiila_*
Posté 22 mars 2010 - 10:27
Guest_Juleiila_*
Jule schüttelte den Kopf. "Nun gut, ich werde mir keine Sorgen mehr um euch machen. Die nächste Köchin die euch anpackt wird euch verscheinlich die Hand mit dem Hackebeil abschlagen." mit diesen Worten ging Jule zur Tür.
Die Tür öffnete sie schon, drehte sich nochmal um und sagte. "Wenn ihr euch beruhigt habt, kommt rüber. Ich habe kein verständnis für diese Frau, selbst wenn sie Kinder hätte." stürmisch ging sie hinaus und knallte die Tür zu.
Drüben angekommen, in ihrem Zimmer setzte sie sich an den Tisch, nahm die Weinflasche und trank ein paar Schlücke. Die Zeit verging und sie hatte schon die 2. Flasche gelehrt. Lyna würde wohl nichtmehr kommen. Angetrunken ließ sie sich ins Bett fallen, und träumte ihren schönen Traum weiter.
Die Tür öffnete sie schon, drehte sich nochmal um und sagte. "Wenn ihr euch beruhigt habt, kommt rüber. Ich habe kein verständnis für diese Frau, selbst wenn sie Kinder hätte." stürmisch ging sie hinaus und knallte die Tür zu.
Drüben angekommen, in ihrem Zimmer setzte sie sich an den Tisch, nahm die Weinflasche und trank ein paar Schlücke. Die Zeit verging und sie hatte schon die 2. Flasche gelehrt. Lyna würde wohl nichtmehr kommen. Angetrunken ließ sie sich ins Bett fallen, und träumte ihren schönen Traum weiter.
Modifié par Juleiila, 22 mars 2010 - 10:28 .
#954
Posté 22 mars 2010 - 10:29
Bella durchlebte auf der Tribühne wieder einmal ein Wechselbad der Gefühle. Anfangs staunte sie über die Garde und wußte nicht, wohin sie gucken sollte, um ja alles zu sehen. Zuerst hatte sie von der Ferne Avalos gar nicht erkannt, aber als die grünen Augen aufblitzten fingen ihre wiederum zu strahlen an. Endlich sah sie ihn wieder, heil und gesund. Als er seinen schwarzen Kapuzenmantel fallen ließ, hielt sie die Luft an. Wie fesch er aussah! Gebannt hing sie an seinen Lippen, verfolgte seinen Auftritt - er war einfach hervorragend. Etwas anderes hätte man von ihm eigentlich auch nicht erwartet, dennoch, die Show zu sehen übertraf Bellas kühnste Erwartungen. Wie gewandt er auf dem Galgen herumkletterte, die Menge belustigte... war das tatsächlich der gleiche Mann, den sie kannte?
Als er sagte: "Um eurem, doch nicht so bemerkenswerten Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen..." lachte Bella laut auf. Ja, es war 'ihr' Avalos. Solch schwarzen Humor hatte nur er. Allerdings verdüsterte sich ihre Miene kurz, als er weitersprach: "... Barde, Musikant, Spielmann, Frauenversteher und Verführer braver Ehefrauen!" Sie biß sich auf ihre Unterlippe. Wie viele Frauen hatte er wohl schon, in seinem Jahrhunderte andauerndem Leben? Das wollte sie lieber nicht wissen, geschweige denn, wie sie dabei abschneiden würde... schließlich hatte sie ihr Herz bisher nu an einen einzigen Mann verloren. Da dieser ausgerechnet bei ihren alten Gefährten dabei war, ergab sich auch nicht allzuoft ein ungestörter Moment, wo man das Alleinsein geniessen konnte. Und ihr selber war es peinlich, wenn andere die intimen Momente mit ihrem Liebsten mitgekriegt hätten. Bei dem Gedanken wurde sie rot, aber zum Glück fesselte sie das Geschehen vorne gleich wieder so sehr, dass sie nicht weiter darüber nachdachte.
Die Magd wurde herbei geführt. Ein kurzer Blick zu Jule... war das die, von der ihr kurz berichtet wurde? Die, die Lyna so angekeift hatte? Es war ja in Ordnung, diese Frau zu bestrafen, aber gleich hängen zu müssen fand Bella etwas zu übertrieben. Auf wessen Idee war das gewachsen? War Amofillias so ein strenger Herrscher? Oder... steckte am Ende Avalos dahinter? Sie wurde bleich. Wie mächtig war sein Einfluß nur hier in den Marschen? Tatsächlich, die Magd wurde gnadenlos gehängt. Als die Halswirbel knacksten stellte sich jedes einzelne Häärchen auf Bellas Armen hoch, und die Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Das hörte sich noch schlimmer an, als der Genickbruch tags zuvor, den sie zu verantworten hatte. Sie starrte Avalos verwirrt an, der laut auflachte und um Applaus bat.
Lyna sprang auf und rannte davon, Bella war selber im moment zu verwirrt um der Freundin folgen zu können. Jule liefen Lachtränen übers Gesicht. Die Zwergin war immer noch bleich, ihre Gedanken rasten. Wieder einmal stürmte zuviel auf sie ein, was sie verarbeiten mußte. Und dabei half nur eines: allein sein. Langsam machte sie sich auf den Weg in ihre Unterkunft, sah den elfischen Leibwächter mit rotem Kopf vor Jules Zimmertür stehen, nickte diesem zu und betrat dann ihr Gemach.
Sie schälte sich aus ihrer Rüstung, zog die schweren Vorhänge zu, so dass es etwas dunkler im Raum wurde. Sie zündete die Bienenwachs-Kerze auf dem Beistelltisch an, die in einem zierlichen weißen Keramik-Fuss stand. Dann entkorkte sie den Wein, holte aus der Vitrine einen großen orlaisianischen Schwenker und goß sich einen großen Schluck ein. Sie hielt das Glas leicht schief, roch an dem Wein, bevor sie vorsichtig kostete. Ah... was ein herrlicher Tropfen. Fruchtig in der Kopfnote, aber schwer. Im Abgang schmeckte man etwas Brombeere, leicht rauchig, wie im Eichenfass gereift. Herrlich. Sie machte es sich auf der Chaiselongue gemütlich, zog ihre Beine an und hielt das Glas mit halbgeschlossenen Augen in der Hand.
Wie sehr wünschte sie sich, jetzt Avalos hier zu haben, in gelöster Stimmung, und mit ihm reden zu können. Es interessierte sie brennend, was für eine Rolle er hier spielte, wie ihre Mission weiterging, und auch wann. Sie hätte nichts dagegen gehabt, ein paar Tage im Palast zu verweilen, die Stadt anzusehen, und ihre Eindrücke auf Pergament zu malen.
Ihre Gedanken wanderten zurück zur Hinrichtung. Wie konnte man daraus so ein Spektakel machen? Aber die Mienen der anderen Zuschauer spiegelten ihre eigene Empfindung wieder. Zum einen herzhaftes Lachen, zum anderen das Grauen.
Sie stellte kurz das Glas beiseite, holte eine Decke und wickelte sich darin ein. Dann nahm sie den Rotwein wieder zur Hand und nahm noch einen weiteren Schluck.
Wie würde Lyna das alles verkraften? Die Dalish war mehr als geschockt und nahm sich das sehr zu Herzen, glaubte Bella zumindest. Ihr kopfloses Davonlaufen ... das war nicht Lyna normalerweise. Es mußte sie schwer geschockt haben, dass Avalos sich einen Spaß mit der Hinrichtung erlaubte. Sie selber konnte kaum glauben, was er da abgezogen hatte, andererseits paßte es zu ihm.
Nach einem weiteren Schluck war das Glas leer, sie stellte es zur Seite, kuschelte sich in die Decke, schloß die Augen und verbannte das Geräusch und die Hinrichtung ganzh weit weg in einen entlegenen Teil ihres Gehirns. Daran wollte sie nicht mehr denken. Stattdessen sah sie Avalos feine Züge vor sich, hörte seine Stimme ... und schlief darüber wieder ein.
Als er sagte: "Um eurem, doch nicht so bemerkenswerten Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen..." lachte Bella laut auf. Ja, es war 'ihr' Avalos. Solch schwarzen Humor hatte nur er. Allerdings verdüsterte sich ihre Miene kurz, als er weitersprach: "... Barde, Musikant, Spielmann, Frauenversteher und Verführer braver Ehefrauen!" Sie biß sich auf ihre Unterlippe. Wie viele Frauen hatte er wohl schon, in seinem Jahrhunderte andauerndem Leben? Das wollte sie lieber nicht wissen, geschweige denn, wie sie dabei abschneiden würde... schließlich hatte sie ihr Herz bisher nu an einen einzigen Mann verloren. Da dieser ausgerechnet bei ihren alten Gefährten dabei war, ergab sich auch nicht allzuoft ein ungestörter Moment, wo man das Alleinsein geniessen konnte. Und ihr selber war es peinlich, wenn andere die intimen Momente mit ihrem Liebsten mitgekriegt hätten. Bei dem Gedanken wurde sie rot, aber zum Glück fesselte sie das Geschehen vorne gleich wieder so sehr, dass sie nicht weiter darüber nachdachte.
Die Magd wurde herbei geführt. Ein kurzer Blick zu Jule... war das die, von der ihr kurz berichtet wurde? Die, die Lyna so angekeift hatte? Es war ja in Ordnung, diese Frau zu bestrafen, aber gleich hängen zu müssen fand Bella etwas zu übertrieben. Auf wessen Idee war das gewachsen? War Amofillias so ein strenger Herrscher? Oder... steckte am Ende Avalos dahinter? Sie wurde bleich. Wie mächtig war sein Einfluß nur hier in den Marschen? Tatsächlich, die Magd wurde gnadenlos gehängt. Als die Halswirbel knacksten stellte sich jedes einzelne Häärchen auf Bellas Armen hoch, und die Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Das hörte sich noch schlimmer an, als der Genickbruch tags zuvor, den sie zu verantworten hatte. Sie starrte Avalos verwirrt an, der laut auflachte und um Applaus bat.
Lyna sprang auf und rannte davon, Bella war selber im moment zu verwirrt um der Freundin folgen zu können. Jule liefen Lachtränen übers Gesicht. Die Zwergin war immer noch bleich, ihre Gedanken rasten. Wieder einmal stürmte zuviel auf sie ein, was sie verarbeiten mußte. Und dabei half nur eines: allein sein. Langsam machte sie sich auf den Weg in ihre Unterkunft, sah den elfischen Leibwächter mit rotem Kopf vor Jules Zimmertür stehen, nickte diesem zu und betrat dann ihr Gemach.
Sie schälte sich aus ihrer Rüstung, zog die schweren Vorhänge zu, so dass es etwas dunkler im Raum wurde. Sie zündete die Bienenwachs-Kerze auf dem Beistelltisch an, die in einem zierlichen weißen Keramik-Fuss stand. Dann entkorkte sie den Wein, holte aus der Vitrine einen großen orlaisianischen Schwenker und goß sich einen großen Schluck ein. Sie hielt das Glas leicht schief, roch an dem Wein, bevor sie vorsichtig kostete. Ah... was ein herrlicher Tropfen. Fruchtig in der Kopfnote, aber schwer. Im Abgang schmeckte man etwas Brombeere, leicht rauchig, wie im Eichenfass gereift. Herrlich. Sie machte es sich auf der Chaiselongue gemütlich, zog ihre Beine an und hielt das Glas mit halbgeschlossenen Augen in der Hand.
Wie sehr wünschte sie sich, jetzt Avalos hier zu haben, in gelöster Stimmung, und mit ihm reden zu können. Es interessierte sie brennend, was für eine Rolle er hier spielte, wie ihre Mission weiterging, und auch wann. Sie hätte nichts dagegen gehabt, ein paar Tage im Palast zu verweilen, die Stadt anzusehen, und ihre Eindrücke auf Pergament zu malen.
Ihre Gedanken wanderten zurück zur Hinrichtung. Wie konnte man daraus so ein Spektakel machen? Aber die Mienen der anderen Zuschauer spiegelten ihre eigene Empfindung wieder. Zum einen herzhaftes Lachen, zum anderen das Grauen.
Sie stellte kurz das Glas beiseite, holte eine Decke und wickelte sich darin ein. Dann nahm sie den Rotwein wieder zur Hand und nahm noch einen weiteren Schluck.
Wie würde Lyna das alles verkraften? Die Dalish war mehr als geschockt und nahm sich das sehr zu Herzen, glaubte Bella zumindest. Ihr kopfloses Davonlaufen ... das war nicht Lyna normalerweise. Es mußte sie schwer geschockt haben, dass Avalos sich einen Spaß mit der Hinrichtung erlaubte. Sie selber konnte kaum glauben, was er da abgezogen hatte, andererseits paßte es zu ihm.
Nach einem weiteren Schluck war das Glas leer, sie stellte es zur Seite, kuschelte sich in die Decke, schloß die Augen und verbannte das Geräusch und die Hinrichtung ganzh weit weg in einen entlegenen Teil ihres Gehirns. Daran wollte sie nicht mehr denken. Stattdessen sah sie Avalos feine Züge vor sich, hörte seine Stimme ... und schlief darüber wieder ein.
#955
Posté 22 mars 2010 - 11:24
Er hatte sich umgezogen. Seinen Panzer wieder angelegt, seinen Kapuzenumhang. In den Schatten fühlte er sich wohl. Die Schatten waren seine Verbündete, so kalt und ohne Gnade wie er.
Er würde morgen mit Amofillias darüber sprechen, welche Auswirkungen genau diese Show auf das intrigante Schosspersonal haben würde. Aber die Erhoffte würde sich einstellen.
Erst die Belustigung heute, und morgen das Grauen was ihnen blühen würde, wenn sie gegen sie intrigierten. Damit wären politisch motivierte Vergifitungen durch Küchenpersonal schonmal ein Riegel vorgeschoben worden. Und auch die persönlichen Diener würden sich nicht benutzen lassen, um ihrer Sache zu schaden.
Politik in den Marschen war ein schmutziges Geschäft - Das Allein war der Grund für die Hinrichtung gewesen, die offene Zurschaustellung von bloßer Macht und Gewaltdemonstration.
Mögen sie nur hassen, wenn sie mich fürchten.
Aber die Reaktionen seiner Gefährten machten ihm Sorgen - Vorallem Lyna. Im Kampf so hart wie Stahl, aber... zerbrechlich.
Naiv, jung, unerfahren; Sie kannte die Welt nicht, die nur Gefallen an Grausamen fand.
Sie kannte die Welt nicht, in der ein scharfes Schwert die Welt beherscht.
Sie kannte nur diesen längst verblichenen Abklatsch Arlathans, das Elfenreich, auf denen sich die Dalish beriefen.
Er streifte durch die dunklen Gänge, auf dem Weg zu "seinem" Sorgenkind.
Er betrachtete die geistige Stablität seiner Waffenbrüder stets mit Sorgfalt - einen totalen Psychopathen in den Reihen zu haben, konnte für den Feind verheerend sein, aber.... Schon oft hatte Hinterlist selbst den mächtigsten Feldherren zu Fall gebracht.
Lynas Tür war nur angelehnt. Angeregte Stimmen schallten leise auf den Gang.
Eine davon hörte sich nach...Wein an. Viel Wein. Natürlich Jule, wohl die einzige betrunkene Elfe im ganzen Schloss.
Er verdrehte die Augen. Das war der Nächste Punkt, er würde ihr das Trinken abgewöhnen. Auf eine, für ihn sehr erheiternd wirkende Methode.
Schließlich polterte sie schweren Schrittes heraus.
Er stand einfach seelenruhig neben der Tür, wohlweißlich im Schatten verborgen, als die blonde Elfin an ihm vorbeirauschte. Typisch. Wie blind sie doch durch diese Welt ging.
Jetzt waren nur noch Lynas lange, gleichmäßige Atemzüge zu hören.
Der Schatten lugte durch den Türspalt. Sie saß kerzengrade aufgerichtet auf der Bettkante und starrte aus dem Fenster. Draußen klatschte der Regen gegen das Glas.
Leise trat er ein, hob im Vorbeigehen das unbezahlbahre Schmuckgeflecht auf und trat zum Fenster.
Im ersten Augenblick bergriff Lyna garnicht, wer dort auf einmal in ihrem Blickfeld auftauchte, wie gewachsen aus den Schatten.
"Ich schulde euch wohl eine Erklärung.
Vielleicht auch zwei.
Warum habe ich diese Magd hinrichten lassen?
Die Frage gebietet, dass ich etwas weiter aushole.
Wir steuern auf einen politischen Zwist zu, der uns im angepeilten Fall eine Armee verschafft, die die Brut aufreiben kann. Und sobald das geschehen ist, können wir uns darum kümmern, was die Brut hier sucht und begehrt.
Doch um diese Armee auszuheben, bedarf es politischer Weichenstellungen. Amofillias hat viele und einflußreiche Feinde.
Politik ist ein schmutziges Geschäft, vorallem in den Marschen. Diener als gedungene Mörder, Köche als Giftschleudern; Kammerzofen als Spioninnen, Wachen als Verschwörer. Alles dagewesen, alles gesehen.
Deswegen die Zuschaustellung absolut gnadenloser Gewalt. Es war eine Drohung, gegen alljene, die gegen uns Böses im Schilde führeln.
Sie sind wie Bauern, in einem Schachspiel. Bauern sind entbehrlich. Das gilt für die Gegenseite ebenso.
Und die Show heute?
Ich bin nicht überall als der personifizierte Tod bekannt. Natürlich, hier auch. Aber hier bin ich eher Mythos und Legende, als drohendes Unheil am Horizont.
In den Marschen bin ich als Barde und als Spielmann bekannt. Der Einstand heute gilt als Eröffnungszug.
Ich kann ebenso Existenzen durch Intrigen und Worte vernichten wie durch Dolch und Stahl. Lasst euch das gesagt sein.
Viele Gesichter, viele Masken, viele Rollen. Und doch, nur die Wenigsten kennen die Eine, die keine Maske ist."
Er starrte aus dem Fenster und berührte das kalte Glas.
"Ihr seid die Undschuld.
Ihr kennt die Bösartigkeit dieser Welt nicht. Nur eure schützenden Wälder, die einer Flucht gleichen.
Eigentlich habt ihr..Nomaden... kein Recht dazu, euch auf die Dalish aus den Dales zu beziehen. Sie waren Kämpfer, sie stritten für ihre Existenz. Und gingen mit wehenden Fahnen unter. Nur Wenig mehr, und sie hätten Tevinter die Unabhängigkeit abtrotzen können.
Aber die wenigen, die fehlten, waren nicht willig zu kämpfen, zu feige Blut für ihre Ideale zu vergießen. Als die marodierenden Trupps durch die Dales zogen, flohen sie. In die Wälder. Und wurden zu Nomaden.
Das ist eure Geschichte, Elfin. Eure.
Aber das Schicksal eurer Ahnen muss nicht das Eure sein.
Ihr geht mit großen Augen durch eine Welt, die von Menschen beherscht wird.
Ihr kennt das nicht. Ihr wisst nicht, wie man Macht benutzt, sich ihrer bedient, sie einsetzt und letztendlich erhält.
Die Welt wird durch das Schwert beherscht, durch Gewalt, Armeen und Köngireiche, die erblühen und verfallen.
Mögen sie hassen, wenn sie nur fürchten. Das ist das Motto, das die Welt beherscht. Angst ist Triebfeder.
Ihr seid jung, unbedarft, sanftmütig. Behütet euch das. Lasst euch nicht verrohen, aber lasst nicht alles an euer Herz. Es würde nur eure Seele vergiften."
Er schwieg. Sie blickte ihn nur an, stumm. Aus großen Augen versuchte sie ihn einzuschätzen. Aber sie sah nur tief fallenden Schatten seiner Kapuze. Sein Gesicht blieb ihr verborgen.
Avalos nahm die Hand vom Glas
Stattdessen griff er an den Rahmen und öffnete das Fenster. Wind und Regen schlugen in das Zimmer, und die Vorhänge bewegten sich rege im Sturm, der draußen tobte. Und plötzlich toste ein kleines schwarzes Etwas herein. Mit purer Kraft stemmte er das Fenster gegen den Sturm zu und verriegelte es.
Lyna wollte schon protestieren, aber er legte nur einen Finger auf seinen Mund.
Stattdessen streckte er seinen Arm aus.
Das schwarze Etwas entpuppte sich als Rabe, der sich, zerzaust wie er war, die Federn richtete und ihn dann aus klugen, schwarzen Knopfaugen ansah.
"Seht ihr, was man selbst im tosendsten Sturm zu finden vermag?
Ihr seid genauso. In euch tobt ein Sturm widerstreitender Gefühle und Richtungen. Versucht sie nicht zu beherschen; Lenkt sie stattdessen. Lernt euch kennen, eure wirkliche Seite."
Er langte in seine Tasche und zeigte ihr das geschundene Halsband.
"Ich bin enttäuscht. Ihr könnt garnicht ermessen, wie alt, wie wertvoll dieses Stück ist....Und vorallem...."
Jetzt wurde er leise, seine Stimme verlor sich beinahe in dem riesenhaften Raum.
"Vorallem, wer er einst getragen hat.
Es war ein Geschenk an euch, das erst mit eurem Tod euch entlassen wird. Ergründet seine Geschichte. Vielleicht versteht ihr dann, warum."
Der Rabe schaute aufmerksam von einem zum Anderen.
"Sagt mir Rabe, was bringt der morgige Tag? Bringt er Sturm, Wolken, Blitz und Donner?"
Der Vogel verdrehte den Hals. Ordnete sich die Schwingen.
Und krächzte dann "Nimmermehr. Nimmermehr."
Er würde morgen mit Amofillias darüber sprechen, welche Auswirkungen genau diese Show auf das intrigante Schosspersonal haben würde. Aber die Erhoffte würde sich einstellen.
Erst die Belustigung heute, und morgen das Grauen was ihnen blühen würde, wenn sie gegen sie intrigierten. Damit wären politisch motivierte Vergifitungen durch Küchenpersonal schonmal ein Riegel vorgeschoben worden. Und auch die persönlichen Diener würden sich nicht benutzen lassen, um ihrer Sache zu schaden.
Politik in den Marschen war ein schmutziges Geschäft - Das Allein war der Grund für die Hinrichtung gewesen, die offene Zurschaustellung von bloßer Macht und Gewaltdemonstration.
Mögen sie nur hassen, wenn sie mich fürchten.
Aber die Reaktionen seiner Gefährten machten ihm Sorgen - Vorallem Lyna. Im Kampf so hart wie Stahl, aber... zerbrechlich.
Naiv, jung, unerfahren; Sie kannte die Welt nicht, die nur Gefallen an Grausamen fand.
Sie kannte die Welt nicht, in der ein scharfes Schwert die Welt beherscht.
Sie kannte nur diesen längst verblichenen Abklatsch Arlathans, das Elfenreich, auf denen sich die Dalish beriefen.
Er streifte durch die dunklen Gänge, auf dem Weg zu "seinem" Sorgenkind.
Er betrachtete die geistige Stablität seiner Waffenbrüder stets mit Sorgfalt - einen totalen Psychopathen in den Reihen zu haben, konnte für den Feind verheerend sein, aber.... Schon oft hatte Hinterlist selbst den mächtigsten Feldherren zu Fall gebracht.
Lynas Tür war nur angelehnt. Angeregte Stimmen schallten leise auf den Gang.
Eine davon hörte sich nach...Wein an. Viel Wein. Natürlich Jule, wohl die einzige betrunkene Elfe im ganzen Schloss.
Er verdrehte die Augen. Das war der Nächste Punkt, er würde ihr das Trinken abgewöhnen. Auf eine, für ihn sehr erheiternd wirkende Methode.
Schließlich polterte sie schweren Schrittes heraus.
Er stand einfach seelenruhig neben der Tür, wohlweißlich im Schatten verborgen, als die blonde Elfin an ihm vorbeirauschte. Typisch. Wie blind sie doch durch diese Welt ging.
Jetzt waren nur noch Lynas lange, gleichmäßige Atemzüge zu hören.
Der Schatten lugte durch den Türspalt. Sie saß kerzengrade aufgerichtet auf der Bettkante und starrte aus dem Fenster. Draußen klatschte der Regen gegen das Glas.
Leise trat er ein, hob im Vorbeigehen das unbezahlbahre Schmuckgeflecht auf und trat zum Fenster.
Im ersten Augenblick bergriff Lyna garnicht, wer dort auf einmal in ihrem Blickfeld auftauchte, wie gewachsen aus den Schatten.
"Ich schulde euch wohl eine Erklärung.
Vielleicht auch zwei.
Warum habe ich diese Magd hinrichten lassen?
Die Frage gebietet, dass ich etwas weiter aushole.
Wir steuern auf einen politischen Zwist zu, der uns im angepeilten Fall eine Armee verschafft, die die Brut aufreiben kann. Und sobald das geschehen ist, können wir uns darum kümmern, was die Brut hier sucht und begehrt.
Doch um diese Armee auszuheben, bedarf es politischer Weichenstellungen. Amofillias hat viele und einflußreiche Feinde.
Politik ist ein schmutziges Geschäft, vorallem in den Marschen. Diener als gedungene Mörder, Köche als Giftschleudern; Kammerzofen als Spioninnen, Wachen als Verschwörer. Alles dagewesen, alles gesehen.
Deswegen die Zuschaustellung absolut gnadenloser Gewalt. Es war eine Drohung, gegen alljene, die gegen uns Böses im Schilde führeln.
Sie sind wie Bauern, in einem Schachspiel. Bauern sind entbehrlich. Das gilt für die Gegenseite ebenso.
Und die Show heute?
Ich bin nicht überall als der personifizierte Tod bekannt. Natürlich, hier auch. Aber hier bin ich eher Mythos und Legende, als drohendes Unheil am Horizont.
In den Marschen bin ich als Barde und als Spielmann bekannt. Der Einstand heute gilt als Eröffnungszug.
Ich kann ebenso Existenzen durch Intrigen und Worte vernichten wie durch Dolch und Stahl. Lasst euch das gesagt sein.
Viele Gesichter, viele Masken, viele Rollen. Und doch, nur die Wenigsten kennen die Eine, die keine Maske ist."
Er starrte aus dem Fenster und berührte das kalte Glas.
"Ihr seid die Undschuld.
Ihr kennt die Bösartigkeit dieser Welt nicht. Nur eure schützenden Wälder, die einer Flucht gleichen.
Eigentlich habt ihr..Nomaden... kein Recht dazu, euch auf die Dalish aus den Dales zu beziehen. Sie waren Kämpfer, sie stritten für ihre Existenz. Und gingen mit wehenden Fahnen unter. Nur Wenig mehr, und sie hätten Tevinter die Unabhängigkeit abtrotzen können.
Aber die wenigen, die fehlten, waren nicht willig zu kämpfen, zu feige Blut für ihre Ideale zu vergießen. Als die marodierenden Trupps durch die Dales zogen, flohen sie. In die Wälder. Und wurden zu Nomaden.
Das ist eure Geschichte, Elfin. Eure.
Aber das Schicksal eurer Ahnen muss nicht das Eure sein.
Ihr geht mit großen Augen durch eine Welt, die von Menschen beherscht wird.
Ihr kennt das nicht. Ihr wisst nicht, wie man Macht benutzt, sich ihrer bedient, sie einsetzt und letztendlich erhält.
Die Welt wird durch das Schwert beherscht, durch Gewalt, Armeen und Köngireiche, die erblühen und verfallen.
Mögen sie hassen, wenn sie nur fürchten. Das ist das Motto, das die Welt beherscht. Angst ist Triebfeder.
Ihr seid jung, unbedarft, sanftmütig. Behütet euch das. Lasst euch nicht verrohen, aber lasst nicht alles an euer Herz. Es würde nur eure Seele vergiften."
Er schwieg. Sie blickte ihn nur an, stumm. Aus großen Augen versuchte sie ihn einzuschätzen. Aber sie sah nur tief fallenden Schatten seiner Kapuze. Sein Gesicht blieb ihr verborgen.
Avalos nahm die Hand vom Glas
Stattdessen griff er an den Rahmen und öffnete das Fenster. Wind und Regen schlugen in das Zimmer, und die Vorhänge bewegten sich rege im Sturm, der draußen tobte. Und plötzlich toste ein kleines schwarzes Etwas herein. Mit purer Kraft stemmte er das Fenster gegen den Sturm zu und verriegelte es.
Lyna wollte schon protestieren, aber er legte nur einen Finger auf seinen Mund.
Stattdessen streckte er seinen Arm aus.
Das schwarze Etwas entpuppte sich als Rabe, der sich, zerzaust wie er war, die Federn richtete und ihn dann aus klugen, schwarzen Knopfaugen ansah.
"Seht ihr, was man selbst im tosendsten Sturm zu finden vermag?
Ihr seid genauso. In euch tobt ein Sturm widerstreitender Gefühle und Richtungen. Versucht sie nicht zu beherschen; Lenkt sie stattdessen. Lernt euch kennen, eure wirkliche Seite."
Er langte in seine Tasche und zeigte ihr das geschundene Halsband.
"Ich bin enttäuscht. Ihr könnt garnicht ermessen, wie alt, wie wertvoll dieses Stück ist....Und vorallem...."
Jetzt wurde er leise, seine Stimme verlor sich beinahe in dem riesenhaften Raum.
"Vorallem, wer er einst getragen hat.
Es war ein Geschenk an euch, das erst mit eurem Tod euch entlassen wird. Ergründet seine Geschichte. Vielleicht versteht ihr dann, warum."
Der Rabe schaute aufmerksam von einem zum Anderen.
"Sagt mir Rabe, was bringt der morgige Tag? Bringt er Sturm, Wolken, Blitz und Donner?"
Der Vogel verdrehte den Hals. Ordnete sich die Schwingen.
Und krächzte dann "Nimmermehr. Nimmermehr."
#956
Posté 23 mars 2010 - 08:59
Kaum hatte Jule das Zimmer verlassen, stand auch schon Avalos vor ihr. Sie hatte diesen Moment herbeigesehnt, hatte ihre Wut an ihn auslassen wollen, schliesslich hatte er diese zu verschulden, durch die Hinrichtung der Magd. Doch bevor sie etwas sagen konnte, begann er schon zu sprechen. Und... wie wahr seine Worte doch waren, das konnte sie nicht leugnen, auch wenn sie es so sehr wollte.
"Dann habt Ihr also an der Köchin ein Exempel statuiert", griff Lyna das Gesagte auf, "doch war sie denn wirklich schuldig? Habt Ihr sie nicht schon hingerichtet, bevor sie überhaupt in der Lage gewesen war, etwas Unheilvolles anzurichten?" Die Dalish stand auf und näherte sich Avalos. "Vielleicht hätte sie uns verraten, Informationen an Feinde weitergegeben und Gift in das Trinkwasser gerührt. Vielleicht. Möglicherweise hätte sie uns aber auch geholfen, Spione aufgedeckt und uns deren Machenschaften mitgeteilt. Das konntet Ihr unmöglich im Voraus wissen."
Verglich er die Küchenmagd tatsächlich mit einem Bauern aus einem Schachspiel? Das war sie doch nicht gewesen... vor wenigen Stunden hatte sie noch eine Seele gehabt, hatte Ängste, Wünsche und Hoffnungen gehabt, Freude am Leben verspürt und ihr Dasein gefristet. Diese Frau war einst ein Mensch gewesen, keine hölzerne, leblose Figur.
"Ihr habt Recht. Ich weiss nicht, was Macht ist. Schon gar nicht weiss ich, wie man sie zu lenken vermag. Ich mag nicht so alt und erfahren wie Ihr sein, Avalos, doch ich weiss auch, dass Macht eine vergiftete Frucht ist. Welcher Herrscher hat seine Macht nicht missbraucht und den weniger Starken, die er eigentlich beschützen sollte, Nachteile verschafft?" Sie blickte aus dem Fenster, nachdenklich. Macht... hatte schon immer Elend und Leid hervorgebracht. Man denke bloss an die Kirche, die Unterdrückung der Elfen und der Magier, an die Sklaverei in Tevinter.
Avalos Worte bezüglich der Dalish traffen sie mitten ins Herz. Die Waldelfen der Vergangenheit mochten stark und kämpferisch gewesen sein, doch die der Gegenwart wurden der Hoffnung beraubt, nicht einmal Illusionen sind ihnen geblieben. Gegen wer sollten sie sich auflehnen? Gegen das ganze Reich, obwohl sie zahlenmässig schonungslos unterlegen sind? Sie schüttelte den Kopf, der Hüter hatte sie schon seit Kindstagen an gewarnt, von der Wut übermannt zu werden, den Menschen ihre ungerechten Taten zurückzahlen zu wollen. Aus Leid und Hass kann nur weiterer Leid und Hass entstehen.
Seine Stimme hatte sich verändert, als er den Halsschmuck hervorkramte. Sie schien nun fast zärtlich, sanft, schwang da etwa noch Schmerz mit? Sie konnte es nicht sagen. "Wem hat es denn gehört?", fragte sie leise nach. Sie wollte die Geschichte ergründen, ja, aber aus Avalos etwas zu erfahren... war praktisch unmöglich. Die verschiedenen Masken verhinderten dies. Der brutale, gewalttätige Avalos hätte ihr dieses Halsband geschenkt, um sie zu besänftigen, um sie für eine Machenschaften einspannen zu können, während der Avalos als Gaukler ihr den Schmuck gegeben hätte, um sich einen Scherz mit ihr erlauben zu können. Doch der wahre Avalos?
Schon öffnete er das Fenster und liess den Raben herein. Das gefiederte Tier vermochte sogar zu sprechen. Lyna strich sanft eine abstehende, schwarze Feder glatt und hob den Blick gen Avalos Augen.
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Allan Poe lässt grüssen :-)
"Dann habt Ihr also an der Köchin ein Exempel statuiert", griff Lyna das Gesagte auf, "doch war sie denn wirklich schuldig? Habt Ihr sie nicht schon hingerichtet, bevor sie überhaupt in der Lage gewesen war, etwas Unheilvolles anzurichten?" Die Dalish stand auf und näherte sich Avalos. "Vielleicht hätte sie uns verraten, Informationen an Feinde weitergegeben und Gift in das Trinkwasser gerührt. Vielleicht. Möglicherweise hätte sie uns aber auch geholfen, Spione aufgedeckt und uns deren Machenschaften mitgeteilt. Das konntet Ihr unmöglich im Voraus wissen."
Verglich er die Küchenmagd tatsächlich mit einem Bauern aus einem Schachspiel? Das war sie doch nicht gewesen... vor wenigen Stunden hatte sie noch eine Seele gehabt, hatte Ängste, Wünsche und Hoffnungen gehabt, Freude am Leben verspürt und ihr Dasein gefristet. Diese Frau war einst ein Mensch gewesen, keine hölzerne, leblose Figur.
"Ihr habt Recht. Ich weiss nicht, was Macht ist. Schon gar nicht weiss ich, wie man sie zu lenken vermag. Ich mag nicht so alt und erfahren wie Ihr sein, Avalos, doch ich weiss auch, dass Macht eine vergiftete Frucht ist. Welcher Herrscher hat seine Macht nicht missbraucht und den weniger Starken, die er eigentlich beschützen sollte, Nachteile verschafft?" Sie blickte aus dem Fenster, nachdenklich. Macht... hatte schon immer Elend und Leid hervorgebracht. Man denke bloss an die Kirche, die Unterdrückung der Elfen und der Magier, an die Sklaverei in Tevinter.
Avalos Worte bezüglich der Dalish traffen sie mitten ins Herz. Die Waldelfen der Vergangenheit mochten stark und kämpferisch gewesen sein, doch die der Gegenwart wurden der Hoffnung beraubt, nicht einmal Illusionen sind ihnen geblieben. Gegen wer sollten sie sich auflehnen? Gegen das ganze Reich, obwohl sie zahlenmässig schonungslos unterlegen sind? Sie schüttelte den Kopf, der Hüter hatte sie schon seit Kindstagen an gewarnt, von der Wut übermannt zu werden, den Menschen ihre ungerechten Taten zurückzahlen zu wollen. Aus Leid und Hass kann nur weiterer Leid und Hass entstehen.
Seine Stimme hatte sich verändert, als er den Halsschmuck hervorkramte. Sie schien nun fast zärtlich, sanft, schwang da etwa noch Schmerz mit? Sie konnte es nicht sagen. "Wem hat es denn gehört?", fragte sie leise nach. Sie wollte die Geschichte ergründen, ja, aber aus Avalos etwas zu erfahren... war praktisch unmöglich. Die verschiedenen Masken verhinderten dies. Der brutale, gewalttätige Avalos hätte ihr dieses Halsband geschenkt, um sie zu besänftigen, um sie für eine Machenschaften einspannen zu können, während der Avalos als Gaukler ihr den Schmuck gegeben hätte, um sich einen Scherz mit ihr erlauben zu können. Doch der wahre Avalos?
Schon öffnete er das Fenster und liess den Raben herein. Das gefiederte Tier vermochte sogar zu sprechen. Lyna strich sanft eine abstehende, schwarze Feder glatt und hob den Blick gen Avalos Augen.
-------------------------------------
Allan Poe lässt grüssen :-)
#957
Posté 23 mars 2010 - 09:34
ooc:
Ich war gestern abend kreativ ^^
Ich war gestern abend kreativ ^^
#958
Posté 23 mars 2010 - 10:05
"Schuld. Was ist Schuld?
Ein Verstoß gegen Verhaltensregeln? Ein Verstoß gegen die Ehre?" Was ist Schuld?
Schuld ist relativ.
Dass die Magd das Exempel war, war nur eine Fügung. Es hätte jeder sein können, der sich auch nur eine Kleinigkeit zuschulden lassen kommen würde.
Bedenkt, es war einmalig. Es wird sich nicht wiederholen, zumindest nicht für eine solche... Kleinigkeit."
Wenn es euch hilft, euer Gewissen zu beruhigen... Die Köchin hatte sich noch weit mehr zu schulden kommen lassen. Sie forderte eure Auspeitschung, wußtet ihr das? Elfen waren in ihrem Verständnis nicht mehr wert, als eine Ratte. Und Ratten erschlägt man, nicht wahr? Das hat sie zwei- oder dreimal zu wörtlich genommen, als sie eine Ratte mit spitzen Ohren erschlagen hat.
Avalos lachte leise.
"Was ist Macht? Gibt es eine richtige und böse Form von Macht? Ist sie überhaupt zweiseitig?
Warum missbraucht jeder Herscher seine Macht? Nicht, weil Macht dazu verleitet. Nein, weil Macht die Erfordernisse dazu schafft. Die Welt wird nicht regiert von Güte, sondern von Härte.
Gute Könige, edle Herscher gibt es nur in Sagen.
Es gibt nur Macht und diejenigen, die stark genug sind, danach zu streben. Und natürlich die Anderen. Die, die zu schwach sind.
Es gibt in Tevinter ein Sprichwort. Die Starken tun, was sie können, die Schwachen leiden, was sie müssen.
Macht korrumpiert nicht. Es sind die Menschen, die bereits verfault sind. Willst du jemanden prüfen, so gib ihm Macht. Und du wirst erkennen, dass jeder fähig zum Despoten ist.
Ich sagte nicht, dass ihr euch auflehnen sollt. Die Dalish haben ihr Schicksal gewählt, nämlich nicht mehr von Bedeutung zu sein. Ihr seid eine Randnotiz, eine Fußnote der Geschichte. Ein Kuriosum. Aber das muss nicht für immer sein. Bedenkt die Fehler der Vergangenheit, und handelt anders.
Das Zeitalter des Drachen wird Veränderungen bringen.
Reiche werden brennen, erblühen und vergehen. Thedas rüstet sich zum Krieg, erneut. Das kann die Chance oder aber Untergang für die Dalish sein. Tevinter wird schon bald losschlagen. Orlais ebenfalls. Und ein Krieg im Norden, lässt die Dales unbewacht. Ergreift ihr die Chance?
Die Kirche wird euch helfen MÜSSEN, zumindest die in Ferelden - durch das Schisma herscht in Orlais eine andere Glaubensströmung vor. Sie wird euch helfen, weil die Andraste bzw. die Kirche den Dalish noch etwas schuldig ist.
Das nur am Rande. Ob es euer Schicksal ist, ein eigenständiges Elfenrech zu gründen, weiß ich nicht. Dass ihr es könnt, weiß ich. hingegen.
Außerdem... Es wird immer jemanden geben, der die Macht ergreift. Besser ich, als ein Anderer. Das Antlitz der Welt zu gestalten ist etwas, das einer Sucht gleicht. Seht euch Tevinter an. Tevinter gestaltete diese Welt. Die Handelswege, der Turm der Magi. die vielen alten Ruinen?
...
Seine Stimme hatte sich verändert, als er den Halsschmuck hervorkramte. Sie schien nun fast zärtlich, sanft, schwang da etwa noch Schmerz mit? Sie konnte es nicht sagen. "Wem hat es denn gehört?", fragte sie leise nach.
Er blickte sie von der Seite an. Lange. Und irgendwann seufzte er unhörbar und schloss die Augen.
"Das.....ist nicht wichtig. Was ist überhaupt wichtig?
Es gibt und gab Dinge.....vor meiner... sagen wir, Unfähigkeit zu Sterben, die mir nur noch als Erinnerung, als gedanklicher Abdruck geblieben sind.
Das Schmuckstück ist einer der wenigen Dinge, die man noch berühren kann. Einer der wenigen Dinge, die noch schwerer mit Erinnerungen beladen sind, die ein ganzes Leben ausmachen und erstrahlen lassen.
Wer es einstmals vor so langer Zeit trug, ist nicht wichtig. Aber wichtig ist, dass Erinnerungen und Gedanken hinzugefügt werden.
Deswegen gab ich es euch. Tragt es, behaltet es. Erfreut euch daran. Aber seid gewarnt, dass ihr eines Tages vielleicht ihr flüchtiges Rätsel stellt und entschlüsselt. Vielleicht...nur Vielleicht, versteht ihr dann."
Seine Stimme war brüchig geworden. Fast sanft.
Er war dankbar für den tiefen Schatten, der die Kapuze erzeugte.
Die Erinnerungen kamen wieder hoch.
Er wandte sich ab und starrte aus dem Fenster.
Der Rabe krächzte. "Niemals mehr. Niemals mehr."
Ein Verstoß gegen Verhaltensregeln? Ein Verstoß gegen die Ehre?" Was ist Schuld?
Schuld ist relativ.
Dass die Magd das Exempel war, war nur eine Fügung. Es hätte jeder sein können, der sich auch nur eine Kleinigkeit zuschulden lassen kommen würde.
Bedenkt, es war einmalig. Es wird sich nicht wiederholen, zumindest nicht für eine solche... Kleinigkeit."
Wenn es euch hilft, euer Gewissen zu beruhigen... Die Köchin hatte sich noch weit mehr zu schulden kommen lassen. Sie forderte eure Auspeitschung, wußtet ihr das? Elfen waren in ihrem Verständnis nicht mehr wert, als eine Ratte. Und Ratten erschlägt man, nicht wahr? Das hat sie zwei- oder dreimal zu wörtlich genommen, als sie eine Ratte mit spitzen Ohren erschlagen hat.
Avalos lachte leise.
"Was ist Macht? Gibt es eine richtige und böse Form von Macht? Ist sie überhaupt zweiseitig?
Warum missbraucht jeder Herscher seine Macht? Nicht, weil Macht dazu verleitet. Nein, weil Macht die Erfordernisse dazu schafft. Die Welt wird nicht regiert von Güte, sondern von Härte.
Gute Könige, edle Herscher gibt es nur in Sagen.
Es gibt nur Macht und diejenigen, die stark genug sind, danach zu streben. Und natürlich die Anderen. Die, die zu schwach sind.
Es gibt in Tevinter ein Sprichwort. Die Starken tun, was sie können, die Schwachen leiden, was sie müssen.
Macht korrumpiert nicht. Es sind die Menschen, die bereits verfault sind. Willst du jemanden prüfen, so gib ihm Macht. Und du wirst erkennen, dass jeder fähig zum Despoten ist.
Ich sagte nicht, dass ihr euch auflehnen sollt. Die Dalish haben ihr Schicksal gewählt, nämlich nicht mehr von Bedeutung zu sein. Ihr seid eine Randnotiz, eine Fußnote der Geschichte. Ein Kuriosum. Aber das muss nicht für immer sein. Bedenkt die Fehler der Vergangenheit, und handelt anders.
Das Zeitalter des Drachen wird Veränderungen bringen.
Reiche werden brennen, erblühen und vergehen. Thedas rüstet sich zum Krieg, erneut. Das kann die Chance oder aber Untergang für die Dalish sein. Tevinter wird schon bald losschlagen. Orlais ebenfalls. Und ein Krieg im Norden, lässt die Dales unbewacht. Ergreift ihr die Chance?
Die Kirche wird euch helfen MÜSSEN, zumindest die in Ferelden - durch das Schisma herscht in Orlais eine andere Glaubensströmung vor. Sie wird euch helfen, weil die Andraste bzw. die Kirche den Dalish noch etwas schuldig ist.
Das nur am Rande. Ob es euer Schicksal ist, ein eigenständiges Elfenrech zu gründen, weiß ich nicht. Dass ihr es könnt, weiß ich. hingegen.
Außerdem... Es wird immer jemanden geben, der die Macht ergreift. Besser ich, als ein Anderer. Das Antlitz der Welt zu gestalten ist etwas, das einer Sucht gleicht. Seht euch Tevinter an. Tevinter gestaltete diese Welt. Die Handelswege, der Turm der Magi. die vielen alten Ruinen?
...
Seine Stimme hatte sich verändert, als er den Halsschmuck hervorkramte. Sie schien nun fast zärtlich, sanft, schwang da etwa noch Schmerz mit? Sie konnte es nicht sagen. "Wem hat es denn gehört?", fragte sie leise nach.
Er blickte sie von der Seite an. Lange. Und irgendwann seufzte er unhörbar und schloss die Augen.
"Das.....ist nicht wichtig. Was ist überhaupt wichtig?
Es gibt und gab Dinge.....vor meiner... sagen wir, Unfähigkeit zu Sterben, die mir nur noch als Erinnerung, als gedanklicher Abdruck geblieben sind.
Das Schmuckstück ist einer der wenigen Dinge, die man noch berühren kann. Einer der wenigen Dinge, die noch schwerer mit Erinnerungen beladen sind, die ein ganzes Leben ausmachen und erstrahlen lassen.
Wer es einstmals vor so langer Zeit trug, ist nicht wichtig. Aber wichtig ist, dass Erinnerungen und Gedanken hinzugefügt werden.
Deswegen gab ich es euch. Tragt es, behaltet es. Erfreut euch daran. Aber seid gewarnt, dass ihr eines Tages vielleicht ihr flüchtiges Rätsel stellt und entschlüsselt. Vielleicht...nur Vielleicht, versteht ihr dann."
Seine Stimme war brüchig geworden. Fast sanft.
Er war dankbar für den tiefen Schatten, der die Kapuze erzeugte.
Die Erinnerungen kamen wieder hoch.
Er wandte sich ab und starrte aus dem Fenster.
Der Rabe krächzte. "Niemals mehr. Niemals mehr."
#959
Posté 23 mars 2010 - 10:35
Dann hatte also nicht nur ihre Begegnung mit der Köchin den Ausschlag zu ihrer Hinrichtung gegeben, sondern ihre früheren Vergehen. Lyna war erleichtert und atmete beruhigt aus. Sie hätte es nicht ertragen, wenn dieser Shem nur aufgrund eines Missverständnis ihr Leben hätte lassen müssen, auch wenn es eine furchtbare Person gewesen war. Aber dennoch, die jämmerliche und lächerliche Art ihres Ablebens wollte ihr nicht aus dem Gedächtnis weichen.
"Macht kann man sowohl auf gute als auch auf schlechte Weise ausüben, gütige Herrscher müssen nicht nur in Sagen und Märchen existieren, sondern auch hier, in der realen Welt, können sie bestehen", antwortete sie entschlossen. Es mochte eine romantische und idealistische Ansicht sein, möglicherweise auch weit entfernt von der Realität... aber es war ihre Überzeugung. "Entscheidend ist ausserdem nicht, wer die Macht hat, sondern eher wie er mit ihr umgeht. Es kann durchaus jemand anders das Reich regieren und die Welt verändern, solange er dies auf positive Art und Weise tut."
Sie setzte sich wieder auf die Bettkante, strich die Decke neben sich glatt, ehe sie weiterfuhr. "Was die Schuld der Kirche gegenüber den Dalish betrifft... ich bezweifle, dass sie sich ihrer überhaupt bewusst sind. Natürlich, dass sie ihnen das Land weggenommen haben ist in den Bücher protokolliert. Auch einige aus unserem Clan kennen diese Schriften. Aber dennoch, die Kirche würde die Dalish abermals im Stich lassen... vor allem wenn es zum Kireg kommen sollte, wird die Kirche andere Probleme haben als die dreckigen Spitzohren aus den Wäldern zu ihrer Freiheit zu verhelfen. Die Menschen werden immer Vorrang haben."
Ihr Blick schweifte im Zimmer umher, sie begutachtete den Prunk und die wertvollen Gegenstände. Wie sehr sie diesen Kram verabscheute, nutzlose Objekte, die nur das Auge des Betrachters verzaubern sollen und dabei von der Realität ablenken. Dieses Anwesen ist nicht edel und vornehm, wie es die Inneneinrichtung vermuten lässt, sondern eine Brutstätte an Intrigen und Verschwörungen, wie ihr Avalos bewusst gemacht hat.
"In Euch wohnt eine Härte", fuhr sie fort, "die Euch verbittert hat, wie es mir scheint. Habt Ihr noch Freude? Freude an dieser Welt, am Leben an sich?" Sie nahm das Halsband wieder an, legte es sich um Hals und lächelte leicht. Wenn es Avalos derart viel bedeutete, würde sie es in Ehren halten. Ausserdem würde sie alles daran setzen, dieses Rätsel zu entschlüsseln.
"Macht kann man sowohl auf gute als auch auf schlechte Weise ausüben, gütige Herrscher müssen nicht nur in Sagen und Märchen existieren, sondern auch hier, in der realen Welt, können sie bestehen", antwortete sie entschlossen. Es mochte eine romantische und idealistische Ansicht sein, möglicherweise auch weit entfernt von der Realität... aber es war ihre Überzeugung. "Entscheidend ist ausserdem nicht, wer die Macht hat, sondern eher wie er mit ihr umgeht. Es kann durchaus jemand anders das Reich regieren und die Welt verändern, solange er dies auf positive Art und Weise tut."
Sie setzte sich wieder auf die Bettkante, strich die Decke neben sich glatt, ehe sie weiterfuhr. "Was die Schuld der Kirche gegenüber den Dalish betrifft... ich bezweifle, dass sie sich ihrer überhaupt bewusst sind. Natürlich, dass sie ihnen das Land weggenommen haben ist in den Bücher protokolliert. Auch einige aus unserem Clan kennen diese Schriften. Aber dennoch, die Kirche würde die Dalish abermals im Stich lassen... vor allem wenn es zum Kireg kommen sollte, wird die Kirche andere Probleme haben als die dreckigen Spitzohren aus den Wäldern zu ihrer Freiheit zu verhelfen. Die Menschen werden immer Vorrang haben."
Ihr Blick schweifte im Zimmer umher, sie begutachtete den Prunk und die wertvollen Gegenstände. Wie sehr sie diesen Kram verabscheute, nutzlose Objekte, die nur das Auge des Betrachters verzaubern sollen und dabei von der Realität ablenken. Dieses Anwesen ist nicht edel und vornehm, wie es die Inneneinrichtung vermuten lässt, sondern eine Brutstätte an Intrigen und Verschwörungen, wie ihr Avalos bewusst gemacht hat.
"In Euch wohnt eine Härte", fuhr sie fort, "die Euch verbittert hat, wie es mir scheint. Habt Ihr noch Freude? Freude an dieser Welt, am Leben an sich?" Sie nahm das Halsband wieder an, legte es sich um Hals und lächelte leicht. Wenn es Avalos derart viel bedeutete, würde sie es in Ehren halten. Ausserdem würde sie alles daran setzen, dieses Rätsel zu entschlüsseln.
#960
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 07:55
Guest_Juleiila_*
So langsam wurde Jule wieder wach. Sie streckte und reckte sich, in dem kuschelig warmen Bett, und gähnte einmal. Dann setzte sie sich auf und blickte aus dem Fenster. Draußen wütete ein kräftiger Sturm, und man hörte wie der Regen ans Fenster prasselte. Als sie aufstand schwanke sie noch etwas, das lag aber bestimmt nur daran das sie so schnell aufgestanden war. Denn den Halbrausch hatte sie in den paar Stunden ausgeschlafen.
Jule ging in Richtung Bad. Sie kämmte sich ihre sanft, weichen Haare und schminkte ihre Augen. Wenn diese betont waren, sah sie einfach hinreißend aus. Sie hatte Lust nochmal in die Stadt zu gehen, und sich so eine Pfeife mit Tabak zu besorgen. Avalos hatte auch immer solchen geraucht, und es schien ihm zu schmecken. So zog sie sich ihre neue schwarze Rüstung an. Der Kontrast zu ihren Blonden Haaren sah richtig gut aus. Nur kam sie jetzt etwas bleicher rüber. Ihre 2 Schwerter steckte sie sich auch noch rechts und links in den Gürtel. Dieses mal ging sie nicht unbewaffnet aus dem Anwesen.
Als sie den Gang entlang, an den Zimmern ihrer beiden Freundinnen vorbei ging, bemerkte sie das Lynas Tür nicht zu war. Sie wollte hineintreten bemerkte aber das Avalos im Raum war. Was machte der nur bei ihr? Vielleicht würde er sie anpöbeln weil sie seine Kette zu Boden warf. Oder er war wirklich bei ihr um sich zu entschuldigen. Ihm war sicherlich nicht entgangen wie betroffen Lyna davon war, als die Magd gehängt wurde. Jule wollte nicht weiter spicken und ging weiter. Sollte sie Bella Bescheid sagen das sie wieder auf den Weg in die Stadt war? Nein dieses mal nicht. Es musste ja nicht jeder wissen was Jule so trieb.
Unten angekommen nahm sie die kürzeren Wege in die Stadt. Diese führten durch Gassen, die ein geeigneter Ort für Schmuggler und Banditen waren. Doch bis jetzt passierte nichts.Durch den Sturm flogen ihre Haare durch den Wind und peitschten ihr ins Gesicht. Der Regen prasselte an ihrer Plattenrüstung ab, jedoch war sie an Kopf und Haar komplett nass. Sie ging in den Laden wo sie den Wein besorgt hatte, der würde bestimmt auch Tabakwaren verkaufen. Sie trat herein und sah auch schon eine Riesen Auswahl an Pfeifen und Tabak. Jule entschied sich für eine schöne verzierte, in der vorne am Topf eine Rose hinein geritzt war, und an dem langen Teil der Pfeife so was wie eine Rosen Girlande. Sie bestand aus dunklem Holz. Musste wohl Eiche gewesen sein. Nur beim Tabak konnte sie sich nicht entscheiden. Es gab normalen aber auch welchen mit Geschmack. Dort war sogar einer der nach Zwergenbier schmecken sollte. Da Jule Zwergenbier schon kannte nahm sie den. Sie bezahlte und ging aus dem Laden.
Zurück nahm sie wieder den kurzen Weg durch die Gassen. So als hätte sie es geahnt, standen plötzlich Banditen vor ihr. Wie gut das sie samt Rüstung in die Stadt ging, sonst würde sie sich nicht mal verteidigen können. So stark wie Jule bewaffnet war hatten die Banditen keine Chance. Auch wenn sie zu fünft waren. „Frischfleisch, schnappt sie euch.“ schrie der Banditenanführer und alle samt liefen auf Jule zu. Mit einem lauten Schrei schmiss sie alle zu Boden. Dies würde sie mindestens für zehn Sekunden außer Gefecht setzen. Ruhig und gelassen stach sie einen nach den anderen ab. Was hatten die bloß für eine Grotten schlechte Ausbildung? Die waren zum Kampf ja nicht mal fähig. In der Gasse hatte sie verängstigt ein Mann beobachtet. Mit weichen Knien und zitternden Zähnen stand er da. Er schluchzte einmal und lief davon. Sie setzte ihren Weg fort.
Wieder im Palast angekommen ging sie sofort auf ihr Zimmer. Sie lies sich auf ihren Sessel fallen und hob die Füße hoch. Nichtmal die Blutverschmierte Rüstung zog sie aus, das war ihr anscheinend irgendwie entfallen. Sie zog die Pfeife heraus, stopfte Tabak in den Topf und zündete sie an. Dann zog sie einmal, erstmal nur mit leichtem Zug, und musste sofort husten. Der nächste Zug ging dann, und sie pustete genüsslich Ringe mit dem Rauch. Wahrlich – Der Zwergenbiertabak schmeckte herrlich. So saß sie dort und rauchte genüsslich.
Jule ging in Richtung Bad. Sie kämmte sich ihre sanft, weichen Haare und schminkte ihre Augen. Wenn diese betont waren, sah sie einfach hinreißend aus. Sie hatte Lust nochmal in die Stadt zu gehen, und sich so eine Pfeife mit Tabak zu besorgen. Avalos hatte auch immer solchen geraucht, und es schien ihm zu schmecken. So zog sie sich ihre neue schwarze Rüstung an. Der Kontrast zu ihren Blonden Haaren sah richtig gut aus. Nur kam sie jetzt etwas bleicher rüber. Ihre 2 Schwerter steckte sie sich auch noch rechts und links in den Gürtel. Dieses mal ging sie nicht unbewaffnet aus dem Anwesen.
Als sie den Gang entlang, an den Zimmern ihrer beiden Freundinnen vorbei ging, bemerkte sie das Lynas Tür nicht zu war. Sie wollte hineintreten bemerkte aber das Avalos im Raum war. Was machte der nur bei ihr? Vielleicht würde er sie anpöbeln weil sie seine Kette zu Boden warf. Oder er war wirklich bei ihr um sich zu entschuldigen. Ihm war sicherlich nicht entgangen wie betroffen Lyna davon war, als die Magd gehängt wurde. Jule wollte nicht weiter spicken und ging weiter. Sollte sie Bella Bescheid sagen das sie wieder auf den Weg in die Stadt war? Nein dieses mal nicht. Es musste ja nicht jeder wissen was Jule so trieb.
Unten angekommen nahm sie die kürzeren Wege in die Stadt. Diese führten durch Gassen, die ein geeigneter Ort für Schmuggler und Banditen waren. Doch bis jetzt passierte nichts.Durch den Sturm flogen ihre Haare durch den Wind und peitschten ihr ins Gesicht. Der Regen prasselte an ihrer Plattenrüstung ab, jedoch war sie an Kopf und Haar komplett nass. Sie ging in den Laden wo sie den Wein besorgt hatte, der würde bestimmt auch Tabakwaren verkaufen. Sie trat herein und sah auch schon eine Riesen Auswahl an Pfeifen und Tabak. Jule entschied sich für eine schöne verzierte, in der vorne am Topf eine Rose hinein geritzt war, und an dem langen Teil der Pfeife so was wie eine Rosen Girlande. Sie bestand aus dunklem Holz. Musste wohl Eiche gewesen sein. Nur beim Tabak konnte sie sich nicht entscheiden. Es gab normalen aber auch welchen mit Geschmack. Dort war sogar einer der nach Zwergenbier schmecken sollte. Da Jule Zwergenbier schon kannte nahm sie den. Sie bezahlte und ging aus dem Laden.
Zurück nahm sie wieder den kurzen Weg durch die Gassen. So als hätte sie es geahnt, standen plötzlich Banditen vor ihr. Wie gut das sie samt Rüstung in die Stadt ging, sonst würde sie sich nicht mal verteidigen können. So stark wie Jule bewaffnet war hatten die Banditen keine Chance. Auch wenn sie zu fünft waren. „Frischfleisch, schnappt sie euch.“ schrie der Banditenanführer und alle samt liefen auf Jule zu. Mit einem lauten Schrei schmiss sie alle zu Boden. Dies würde sie mindestens für zehn Sekunden außer Gefecht setzen. Ruhig und gelassen stach sie einen nach den anderen ab. Was hatten die bloß für eine Grotten schlechte Ausbildung? Die waren zum Kampf ja nicht mal fähig. In der Gasse hatte sie verängstigt ein Mann beobachtet. Mit weichen Knien und zitternden Zähnen stand er da. Er schluchzte einmal und lief davon. Sie setzte ihren Weg fort.
Wieder im Palast angekommen ging sie sofort auf ihr Zimmer. Sie lies sich auf ihren Sessel fallen und hob die Füße hoch. Nichtmal die Blutverschmierte Rüstung zog sie aus, das war ihr anscheinend irgendwie entfallen. Sie zog die Pfeife heraus, stopfte Tabak in den Topf und zündete sie an. Dann zog sie einmal, erstmal nur mit leichtem Zug, und musste sofort husten. Der nächste Zug ging dann, und sie pustete genüsslich Ringe mit dem Rauch. Wahrlich – Der Zwergenbiertabak schmeckte herrlich. So saß sie dort und rauchte genüsslich.
#961
Posté 23 mars 2010 - 08:26
Bella schlug die Augen auf. Ihr Genick war leicht verspannt, irgendwie war sie wohl schief auf der Chaiselongue gelegen. Aber sie war ausgeschlafen und munter. Sie streckte sich und schälte sich aus der Decke. Die Kerze flackerte und warf Schatten an die Wand, es war merklich dunkler im Raum geworden, und Regen prasselte gegen das Fenster. Eigentlich das richtige Wetter um es sich gemütlich zu machen. Jedenfalls keines, wo es Bella in die Stadt gezogen hätte. Zum Malen brauchte sie vernünftiges Licht, und Regen tat dem Pergament auch nicht gut.
Sie stand auf und zündete die Kerzen auf dem Kandelaber an, damit es heller wurde. Nachdem sie nun auch endlich ausgeschlafen war, begab sie sich ins Bad und wusch Gesicht und Achseln. Danach wanderte sie wieder in ihr Gemach und blickte sich im Raum um. Dabei bemerkte sie, dass ihre Oberschenkel zogen, die Waden auch. Blöde Pferde, der Muskelkater würde nicht ausbleiben, und spätestens morgen würde sie für einen Tag mit O-Beinen rumlaufen.
Die Vitrine hatte sie zuvor zwar wahrgenommen, aber nicht genauer betrachtet. Die Gemälde an den Wänden hatte sie überhaupt nicht gesehen, sie war morgens und mittags wohl zu müde. Es waren schwere Holzrahmen, die Leinwand mit Öl bemalt. Streng dreinblickende Damen, mit Hut, Schleier davor, und weit ausladenden Reifröcken. Ihr Blick wanderte weiter. Gegenüber dem Bett war eine Wand: dunkle hölzerne Vierecke, von der Hinterseite mit bedrucktem hellem Stoff bespannt. In der Mitte überlappten die Hölzer. Bella durchquerte den Raum und stand vor einer Schiebetür, die so unauffällig war, dass sie diese zuvor tatsächlich nicht gesehen hatte. Vorsichtig schob sie den Flügel zurück, und war sprachlos. Der Raum hatte an die zwanzig Quadratmeter Fläche, auf einer Seite ein Bücherregal, welches gut gefüllt war. Gegenüber ein offener Kamin, in dem ein lustiges Feuer knisterte und wohlige Wärme verbreitete. Auf dem Parkettboden waren zwei verschieden große Teppiche, mit Mustern in gold und blau, und als Abschluß lange Troddeln. Die Vorhänge waren wie in der Empfangshalle gerafft, wieder in einem Goldton. Ein großer Ohrensessel mit Fusshocker stand neben dem Kamin, daneben eine Öl-Laterne. Auch an den Wänden waren hier Öl-Lampen angezündet, deren Gläser mit filigranen Ranken bemalt waren.
Vor dem Kamin lag ein Fell, der Kopf eines Tieres was Bella nicht kannte, war noch daran. Das Fell war weiß, der Kopf rund, kleine runde Ohren, und eine schwarze Nasenspitze.
Die Zwergin konnte nicht wiederstehen, lief zum Bücherregal, und las die Rückenschilder durch. Sie kannte davon nichts, also nahm sie wahllos eines der Bücher aus dem Regal, holte sich ihren Wein und machte es sich auf dem Fell bequem. Das Glas stellte sie neben sich, legte sich bäuchlings hin und winkelte die Beine nach oben ab. Die Füsse verkreuzte sie. Ihre Ellbogen stellte sie auf das Fell und legte den Kopf in ihre Hände. Dann begann sie zu lesen.
Sie stand auf und zündete die Kerzen auf dem Kandelaber an, damit es heller wurde. Nachdem sie nun auch endlich ausgeschlafen war, begab sie sich ins Bad und wusch Gesicht und Achseln. Danach wanderte sie wieder in ihr Gemach und blickte sich im Raum um. Dabei bemerkte sie, dass ihre Oberschenkel zogen, die Waden auch. Blöde Pferde, der Muskelkater würde nicht ausbleiben, und spätestens morgen würde sie für einen Tag mit O-Beinen rumlaufen.
Die Vitrine hatte sie zuvor zwar wahrgenommen, aber nicht genauer betrachtet. Die Gemälde an den Wänden hatte sie überhaupt nicht gesehen, sie war morgens und mittags wohl zu müde. Es waren schwere Holzrahmen, die Leinwand mit Öl bemalt. Streng dreinblickende Damen, mit Hut, Schleier davor, und weit ausladenden Reifröcken. Ihr Blick wanderte weiter. Gegenüber dem Bett war eine Wand: dunkle hölzerne Vierecke, von der Hinterseite mit bedrucktem hellem Stoff bespannt. In der Mitte überlappten die Hölzer. Bella durchquerte den Raum und stand vor einer Schiebetür, die so unauffällig war, dass sie diese zuvor tatsächlich nicht gesehen hatte. Vorsichtig schob sie den Flügel zurück, und war sprachlos. Der Raum hatte an die zwanzig Quadratmeter Fläche, auf einer Seite ein Bücherregal, welches gut gefüllt war. Gegenüber ein offener Kamin, in dem ein lustiges Feuer knisterte und wohlige Wärme verbreitete. Auf dem Parkettboden waren zwei verschieden große Teppiche, mit Mustern in gold und blau, und als Abschluß lange Troddeln. Die Vorhänge waren wie in der Empfangshalle gerafft, wieder in einem Goldton. Ein großer Ohrensessel mit Fusshocker stand neben dem Kamin, daneben eine Öl-Laterne. Auch an den Wänden waren hier Öl-Lampen angezündet, deren Gläser mit filigranen Ranken bemalt waren.
Vor dem Kamin lag ein Fell, der Kopf eines Tieres was Bella nicht kannte, war noch daran. Das Fell war weiß, der Kopf rund, kleine runde Ohren, und eine schwarze Nasenspitze.
Die Zwergin konnte nicht wiederstehen, lief zum Bücherregal, und las die Rückenschilder durch. Sie kannte davon nichts, also nahm sie wahllos eines der Bücher aus dem Regal, holte sich ihren Wein und machte es sich auf dem Fell bequem. Das Glas stellte sie neben sich, legte sich bäuchlings hin und winkelte die Beine nach oben ab. Die Füsse verkreuzte sie. Ihre Ellbogen stellte sie auf das Fell und legte den Kopf in ihre Hände. Dann begann sie zu lesen.
#962
Posté 23 mars 2010 - 08:35
Elthras erwachte aus seinen kurzen Schlaf als er die das Geräusch von klimpernen Metall hörte,das auf den Gang ,vor den Schlafräumen der Wachen,zu hören war.
Verwundert über den Klang des Geräuschs stand er aus seinen Bett auf und Öffnete leise die Tür zu den Schlafräumen der Wachen und erblickte eine Person in Schwarzer Rüstung.
Sofort hell wach nahm er sich seine Ausrüstung,sein Schwert und Schild zog sie sich seine Rüstung an und folgte der Person.
Nach kurzer Zeit bemerkte er ,das es Jule war die alleine unterwegs war.Elthras beschloss ihr unauffällig zu folgen.
Er folgte ihr durch dunkle Gassen und fragte sich währenddessen:Warum ist Jule zu dieser Zeit in einer solchen Gegend alleine Unterwegs?Elthras war über diesen Umstand äußerst wütend.Wie sollte er Jules Leibwache sein wenn sie einfach so bedachtlos handelte?
Er beobachtete wie sie in Geschäft ging und es auch nach kurzer Zeit wieder verließ.
Als sie dann wieder durch die dunklen Gassen zum Anwesen zurückkehrte sah Elthras das etwas nicht stimmte.
Keine Leute.Seien es Bettler oder Passanten waren in der Gasse unterweg.Und kurz darauf wusste er auch warum.
Banditen kamen aus den Dunkel der Gasse hervor und stürzten sich auf Jule.Elthras wollte gerade sein Schwert ziehen und hatte schon seinen Schild bereit und wollte Jule zu Hilfe eilen.
Doch dann sah er wie sie ihre Schwerter zog und auf eine meisterliche Art und Weise kämpfte wie er es zuvor nur selten gesehen hatte.
Vor lauter erstaunen ließ er den Mund offen stehen.Eine solche Person soll ich beschützen? Hat sie den "Schutz" überhaupt nötig?
Der Kampf war so schnell vorbei,das er kaum begonnen hatte.Und nach kurzen sammeln folgte Elthras Jule wieder.Er beobachtete wie sie das Anwesen betrat und gerade Wegs auf ihr Zimmer ging.
Elthras blieb eine kurze Zeit vor ihrer Tür stehen.Doch dann klopfte er leise an der Tür......
Verwundert über den Klang des Geräuschs stand er aus seinen Bett auf und Öffnete leise die Tür zu den Schlafräumen der Wachen und erblickte eine Person in Schwarzer Rüstung.
Sofort hell wach nahm er sich seine Ausrüstung,sein Schwert und Schild zog sie sich seine Rüstung an und folgte der Person.
Nach kurzer Zeit bemerkte er ,das es Jule war die alleine unterwegs war.Elthras beschloss ihr unauffällig zu folgen.
Er folgte ihr durch dunkle Gassen und fragte sich währenddessen:Warum ist Jule zu dieser Zeit in einer solchen Gegend alleine Unterwegs?Elthras war über diesen Umstand äußerst wütend.Wie sollte er Jules Leibwache sein wenn sie einfach so bedachtlos handelte?
Er beobachtete wie sie in Geschäft ging und es auch nach kurzer Zeit wieder verließ.
Als sie dann wieder durch die dunklen Gassen zum Anwesen zurückkehrte sah Elthras das etwas nicht stimmte.
Keine Leute.Seien es Bettler oder Passanten waren in der Gasse unterweg.Und kurz darauf wusste er auch warum.
Banditen kamen aus den Dunkel der Gasse hervor und stürzten sich auf Jule.Elthras wollte gerade sein Schwert ziehen und hatte schon seinen Schild bereit und wollte Jule zu Hilfe eilen.
Doch dann sah er wie sie ihre Schwerter zog und auf eine meisterliche Art und Weise kämpfte wie er es zuvor nur selten gesehen hatte.
Vor lauter erstaunen ließ er den Mund offen stehen.Eine solche Person soll ich beschützen? Hat sie den "Schutz" überhaupt nötig?
Der Kampf war so schnell vorbei,das er kaum begonnen hatte.Und nach kurzen sammeln folgte Elthras Jule wieder.Er beobachtete wie sie das Anwesen betrat und gerade Wegs auf ihr Zimmer ging.
Elthras blieb eine kurze Zeit vor ihrer Tür stehen.Doch dann klopfte er leise an der Tür......
Modifié par starbroker1988, 23 mars 2010 - 08:55 .
#963
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 08:40
Guest_Juleiila_*
Während Jule die Pfeife rauchte, vernahm sie auf einmal das Klopfen. Immer dann wenn sie gerade dabei war sich zu entspannen, und Zeit für sich beanspruchte wurde sie gestört. Mit einem seufzer schrie sie. "Ja herein !!! " und es öffnete sich die Tür, und der Junge Elf Elthras trat herein. Jule stand auf und wurde urplötzlich wieder Rot wie eine Tomate. Wahrlich - Elthras schaute immer nach ihr, so als ob er sich Sorgen machen würde.
Modifié par Juleiila, 23 mars 2010 - 08:42 .
#964
Posté 23 mars 2010 - 08:49
Elthras ging langsamen Schrittes auf Jule zu währrend er anfing zu sagen:"So spät noch unterwegs?"
Dann blieb er vor Jule stehen und sah sie mit einen fordernden und Ausdrucksstarken Blick an.So als ob er von ihr eine Reaktion von ihr fordern würde.
Dann blieb er vor Jule stehen und sah sie mit einen fordernden und Ausdrucksstarken Blick an.So als ob er von ihr eine Reaktion von ihr fordern würde.
#965
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 08:56
Guest_Juleiila_*
Jule ging einen Schritt vor, so als würde sie ihn umarmen wollen. Doch dann ging sie wieder einen Schritt zurück. Was war nur in sie gefahren? Sie tat ja beinahe so als kenne sie ihn schon ewig. Ihr gesicht wurde nur noch mehr von röte gefüllt, immer wenn sie Elthras anblickte bekam sie so ein Gefühl von Sicherheit. Und Geborgenheit. Rückwärts ging sie wieder zurück und lies sich wiedermals auf ihren Sessel fallen. Dann nahm sie die Pfeife und zog noch einmal kräftig.
"Ja, ich war noch kurz in der Stadt. Hab mir dort diese tolle Pfeife besorgt. Avalos raucht ständig mit soeiner, und ich wollte mal auf den Geschmack kommen."
Neben ihr am Tisch stand noch immer der Wein mit dem Glas, und sie schenkte sich etwas ein. Sie hob das Glas und schwenkte etwas rum, roch einmal und trank einen kleinen Schluck.
"Ja, ich war noch kurz in der Stadt. Hab mir dort diese tolle Pfeife besorgt. Avalos raucht ständig mit soeiner, und ich wollte mal auf den Geschmack kommen."
Neben ihr am Tisch stand noch immer der Wein mit dem Glas, und sie schenkte sich etwas ein. Sie hob das Glas und schwenkte etwas rum, roch einmal und trank einen kleinen Schluck.
Modifié par Juleiila, 23 mars 2010 - 09:11 .
#966
Posté 23 mars 2010 - 09:12
Elthras Blick wurde nun ein weniger härter und seine Miene verzog sich.Er war ganz offensichtlich nicht froh über Jules kurzen Besuch in der Stadt.
"Ich bin eure Leibwache.Wie soll ich euch beschützen wenn ihr einfach so ausgeht ohne mich darüber in Kenntnis zu setzen?
Wie soll ich meinen Kommandanten oder den Regenten erklären das mir meine Schutzbefohlene einfach davon gelaufen ist oder sogar verletzt wurde?"
Diesen kurzen Ausbruch folgte eine kurze Stille.Elthras fasste sich wieder und sein Blick wurde wieder ruhig und sanft.
"Bitte lasst mich in Zukunft nicht im Ungewissen.Ich könnte es mir nicht verzeihen wenn euch etwas zustoßen würde."
MIt diesen Worten drehte er sich um und ging langsamen Schrittes zur Tür.
Auf einmal bleibt Elthras stehen drehte sein Kopf zu Jule und sagt:"Ihr kämpft meisterlich.Aber bitte denkt an meine Worte".
Und ging aus den Zimmer.
"Ich bin eure Leibwache.Wie soll ich euch beschützen wenn ihr einfach so ausgeht ohne mich darüber in Kenntnis zu setzen?
Wie soll ich meinen Kommandanten oder den Regenten erklären das mir meine Schutzbefohlene einfach davon gelaufen ist oder sogar verletzt wurde?"
Diesen kurzen Ausbruch folgte eine kurze Stille.Elthras fasste sich wieder und sein Blick wurde wieder ruhig und sanft.
"Bitte lasst mich in Zukunft nicht im Ungewissen.Ich könnte es mir nicht verzeihen wenn euch etwas zustoßen würde."
MIt diesen Worten drehte er sich um und ging langsamen Schrittes zur Tür.
Auf einmal bleibt Elthras stehen drehte sein Kopf zu Jule und sagt:"Ihr kämpft meisterlich.Aber bitte denkt an meine Worte".
Und ging aus den Zimmer.
#967
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 09:16
Guest_Juleiila_*
Jules Mine verzog sich. Es klang ja so als ob Elthras sie verfolgen würde. Selbst wenn er ihre Leibwache war, hatte er nicht die Erlaubnis ihr nach zu spionieren. Was wäre wenn Jule in ein Bordell gegangen wäre, und Elthras hätte dies mitbekommen? Dann hätte sie sich wohl nie an ihn ranschmeissen können. Sie stand auf und sagte mit verärgerter Stimme.
"Ihr spioniert mir als nach? Ihr seid meine Leibwache habt aber kein Recht dazu. Und ihr habt ja selber mitbekommen das ich mich verteidigen kann." die letzten Worte sagte sie etwas leiser, denn Elthras war schon aus dem Zimmer gegangen.
Verärgert lies sie sich wieder auf den Sessel fallen. In der rechten Hand hatte sie die Pfeife, in der linken den Wein. Und so fuhr sie damit fort, was sie vor Elthras besuch begonnen hatte. Nur leider nichtmehr so entspannt wie vorher.
"Ihr spioniert mir als nach? Ihr seid meine Leibwache habt aber kein Recht dazu. Und ihr habt ja selber mitbekommen das ich mich verteidigen kann." die letzten Worte sagte sie etwas leiser, denn Elthras war schon aus dem Zimmer gegangen.
Verärgert lies sie sich wieder auf den Sessel fallen. In der rechten Hand hatte sie die Pfeife, in der linken den Wein. Und so fuhr sie damit fort, was sie vor Elthras besuch begonnen hatte. Nur leider nichtmehr so entspannt wie vorher.
Modifié par Juleiila, 23 mars 2010 - 09:20 .
#968
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 09:26
Guest_Juleiila_*
Allmählich wurde es Jule langweilig. Der Abend rückte nur langsam heran, und es dauerte noch lange bis es so weit war. So setzte sie sich auf, nahm die Weinflasche in die Hand und ging aus der Tür. Drot wante sie sich zu Elthras.
"Keine Sorge, ich gehe nur mal eben zur Bella." sagte sie mit leicht aggresiver Stimme. Jule war wirklich verärgert darüber, das ihr nachspioniert wurde. So ging sie den Gang entlang, an Lynas Zimmer vorbei wo immer noch Avalos war, und klopfte an Bellas Tür. Keine Reaktion. Sie machte auf und trat herein, konnte Bella aber nicht sehen.
"Bella?" fragte sie, und kratze sich verwirrt am Kopf. Wo war sie nur hin?
"Keine Sorge, ich gehe nur mal eben zur Bella." sagte sie mit leicht aggresiver Stimme. Jule war wirklich verärgert darüber, das ihr nachspioniert wurde. So ging sie den Gang entlang, an Lynas Zimmer vorbei wo immer noch Avalos war, und klopfte an Bellas Tür. Keine Reaktion. Sie machte auf und trat herein, konnte Bella aber nicht sehen.
"Bella?" fragte sie, und kratze sich verwirrt am Kopf. Wo war sie nur hin?
#969
Posté 23 mars 2010 - 09:35
Bella hob den Kopf. Hatte da jemand nach ihr gerufen? War schon Zeit zum Abendessen?
Sie war so vertieft in ihre Lektüre... sie hatte ausgerechnet einen Roman erwischt, der von einem angesehenen Forscher und Lehrer handelte, der Bilanz in seinem Leben zieht. Dort kommt er zu einem doppelt niederschmetternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehle es ihm an tiefer Einsicht und brauchbaren Ergebnissen, und als Mensch sei er unfähig, das Leben in seiner Fülle zu genießen. In dieser verzweifelten Lage verspricht er einem Dämon seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn aus seiner Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit zu befreien. Der Dämon schließt mit dem Forscher einen Pakt, verwandelt ihn zurück in einen jungen Mann, nimmt ihn mit auf eine Reise durch die Welt und hilft ihm, die Liebschaft mit einer jungen Frau einzufädeln.
Das Buch war so spannend zu lesen, dass sie es am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, bis sie das Ende erreicht hatte. Dennoch... sie lauschte noch einmal angestrengt, sie konnte sich doch nicht verhört haben?
Sie war so vertieft in ihre Lektüre... sie hatte ausgerechnet einen Roman erwischt, der von einem angesehenen Forscher und Lehrer handelte, der Bilanz in seinem Leben zieht. Dort kommt er zu einem doppelt niederschmetternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehle es ihm an tiefer Einsicht und brauchbaren Ergebnissen, und als Mensch sei er unfähig, das Leben in seiner Fülle zu genießen. In dieser verzweifelten Lage verspricht er einem Dämon seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn aus seiner Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit zu befreien. Der Dämon schließt mit dem Forscher einen Pakt, verwandelt ihn zurück in einen jungen Mann, nimmt ihn mit auf eine Reise durch die Welt und hilft ihm, die Liebschaft mit einer jungen Frau einzufädeln.
Das Buch war so spannend zu lesen, dass sie es am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, bis sie das Ende erreicht hatte. Dennoch... sie lauschte noch einmal angestrengt, sie konnte sich doch nicht verhört haben?
Modifié par Bellandyrs, 23 mars 2010 - 09:47 .
#970
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 09:39
Guest_Juleiila_*
Jule ging in Bellas Zimmer umher. Dabei fiel ihr die Schiebetür überhaupt nicht auf. Noch einmal fragte sie nach. "Bella? Seid ihr da?"
#971
Posté 23 mars 2010 - 09:42
Das hörte sich doch nach Jule an?
"Hallo Jule! Ich bin hier drin!"
Aufstehen wollte Bella nicht, sie lag so gemütlich. Sie hoffte, Jule würde den Weg schon finden.
"Hallo Jule! Ich bin hier drin!"
Aufstehen wollte Bella nicht, sie lag so gemütlich. Sie hoffte, Jule würde den Weg schon finden.
#972
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mars 2010 - 09:47
Guest_Juleiila_*
Jule konnte Bellas Stimme hören. Wusste jedoch nicht wo diese herkam. Es klang so als wäre Bella hinter irgendeiner Wand. Verwirrt ging sie umher, blickte umsich bis sie nach langem suchen die Schiebetür entdeckte. Die auch noch offen stand. Wie dumm konnte Jule nur sein und diese übersehn.
Zuerst hielt sie nur ihren Kopf hinein. Dort sah sie Bella, die auf dem Bauch am Boden lag. Auf dem Fell irgendeines Tieres. Jule musste laut auflachen.
"Haha hier habt ihr euch also Verkrochen. Ich war wirlich so dumm diese Tür nich zu sehen." Sie hob die Weinflasche in die höhe. "Ich habe auch noch was mitgebracht." Dann setzte Jule sich auf einen der Sessel, die gegenüber von dem warmen Kaminfeuer waren, und öffnete die Flasche.
Zuerst hielt sie nur ihren Kopf hinein. Dort sah sie Bella, die auf dem Bauch am Boden lag. Auf dem Fell irgendeines Tieres. Jule musste laut auflachen.
"Haha hier habt ihr euch also Verkrochen. Ich war wirlich so dumm diese Tür nich zu sehen." Sie hob die Weinflasche in die höhe. "Ich habe auch noch was mitgebracht." Dann setzte Jule sich auf einen der Sessel, die gegenüber von dem warmen Kaminfeuer waren, und öffnete die Flasche.
#973
Posté 23 mars 2010 - 09:51
"Freude am Leben?
Eine einzige Begegnung, ein paar Jahre, ein paar Momente machten mein Leben erstrebenswert. Und eine einziger Moment, ein einziger Gedanke kann das alles zunichte machen - Verwandeln in einen bitteren Trank der Wut, des Zorns...und dem Gefühl, es nicht ändern zu können. Verzweiflung, die viele meiner Jahre bitter gemacht hat.
Inzwischen sind selbst diese Wunden vernarbt. Aber heilen tun sie nie.
Freude.... Welch ein abstruses Wort."
Mein Glück hatte ich bereits. Erlebt, genossen voller Leidenschaft geliebt - und gegangen, Asche im Wind. Tausend Jahre sind seitdem vergangen, und doch....
ich empfinde Glückseligkeit im Kampf. Blut ist Magie, Lebensquell und Fluch zugleich. Ihr versteht das nicht. Ein sterbliches Leben ist Glück im Zeitraffer. Doch die Zeit selbst nimmt dir das, wenn du es zulässt. Und ich ließ es zu, weil ich gefangen war, im Blutrausch, im Hass und dem einzigen Gedanken an Rache, der mich zu ....dem... werden ließ, was ich bin.
Die Jahre machen einen hart. Leid und Elend, das Streben nach Macht und Ruhm, dass ich immer gesehen habe. Wie ein Mann ganze Armeen und Reiche in den Tod führt, bis man in einem Meer aus Blut watet.
Die Welt ist nicht dafür geschaffen, Freude zu bereiten. Glückseligkeit und das Streben danach ist das Einzige, was Wesen wie euch antreibt. Mich treibt eine Verpflichtung, ein Pakt, den ich vor langer Zeit geschlossen habe. Und wenn dieser Pakt erfüllt ist.... Dann bin ich frei."
Der Rabe krächzte wieder und putzte seine Federn.
"Niemals, niemals, nimmermehr, krah krah!"
Avalos strich behutsam über das Gefieder des pechschwarzen Vogels
"Raben sind weise Tiere. Sie sehen die Welt anders, und gelegentlich berühren sie auch euer Schicksal."
Er stieß sich vom Fensterbrett ab.
"Es ist spät geworden. Das Dinner wird schon bald angerichtet sein. Ich habe.... mich erdreistet, für passende Garderobe zu sorgen. Die Schneider werden bald hier sein, um euch ein...sagen wir, Geschenk zu überbringen."
Ohne ein weiteres Wort verließ er den Raum und wandte sich seinen eigenen Gemächern zu.
..........................................................................................
Es klopfte an Bellandry´s Tür.
Erst sachte, dann etwas lauter.
Eine einzige Begegnung, ein paar Jahre, ein paar Momente machten mein Leben erstrebenswert. Und eine einziger Moment, ein einziger Gedanke kann das alles zunichte machen - Verwandeln in einen bitteren Trank der Wut, des Zorns...und dem Gefühl, es nicht ändern zu können. Verzweiflung, die viele meiner Jahre bitter gemacht hat.
Inzwischen sind selbst diese Wunden vernarbt. Aber heilen tun sie nie.
Freude.... Welch ein abstruses Wort."
Mein Glück hatte ich bereits. Erlebt, genossen voller Leidenschaft geliebt - und gegangen, Asche im Wind. Tausend Jahre sind seitdem vergangen, und doch....
ich empfinde Glückseligkeit im Kampf. Blut ist Magie, Lebensquell und Fluch zugleich. Ihr versteht das nicht. Ein sterbliches Leben ist Glück im Zeitraffer. Doch die Zeit selbst nimmt dir das, wenn du es zulässt. Und ich ließ es zu, weil ich gefangen war, im Blutrausch, im Hass und dem einzigen Gedanken an Rache, der mich zu ....dem... werden ließ, was ich bin.
Die Jahre machen einen hart. Leid und Elend, das Streben nach Macht und Ruhm, dass ich immer gesehen habe. Wie ein Mann ganze Armeen und Reiche in den Tod führt, bis man in einem Meer aus Blut watet.
Die Welt ist nicht dafür geschaffen, Freude zu bereiten. Glückseligkeit und das Streben danach ist das Einzige, was Wesen wie euch antreibt. Mich treibt eine Verpflichtung, ein Pakt, den ich vor langer Zeit geschlossen habe. Und wenn dieser Pakt erfüllt ist.... Dann bin ich frei."
Der Rabe krächzte wieder und putzte seine Federn.
"Niemals, niemals, nimmermehr, krah krah!"
Avalos strich behutsam über das Gefieder des pechschwarzen Vogels
"Raben sind weise Tiere. Sie sehen die Welt anders, und gelegentlich berühren sie auch euer Schicksal."
Er stieß sich vom Fensterbrett ab.
"Es ist spät geworden. Das Dinner wird schon bald angerichtet sein. Ich habe.... mich erdreistet, für passende Garderobe zu sorgen. Die Schneider werden bald hier sein, um euch ein...sagen wir, Geschenk zu überbringen."
Ohne ein weiteres Wort verließ er den Raum und wandte sich seinen eigenen Gemächern zu.
..........................................................................................
Es klopfte an Bellandry´s Tür.
Erst sachte, dann etwas lauter.
Modifié par MagicBullet, 23 mars 2010 - 09:55 .
#974
Posté 23 mars 2010 - 09:56
Bellandrys sah erst Jule an, die den Wein entkorkte, obwohl Bellas Glas noch nicht leer war.
Kurz darauf klopfte es unüberhörbar. Sie runzelte die Stirn. Wer mochte denn das sein?
Sie erhob sich nun doch von ihrem Fell und rief:
"Tretet ein, die Tür ist frei!"
Kurz darauf klopfte es unüberhörbar. Sie runzelte die Stirn. Wer mochte denn das sein?
Sie erhob sich nun doch von ihrem Fell und rief:
"Tretet ein, die Tür ist frei!"
Modifié par Bellandyrs, 23 mars 2010 - 09:58 .
#975
Posté 23 mars 2010 - 10:07
Sie blickte wieder zu Jule und prostete ihr mit ihrem Glas zu.
"Denkt Euch nichts, ich habe diese Schiebetüre erst auch nicht gesehen. Sie fügt sich so nahtlos in die Wand ein, dass sie beinahe nicht wahrnehmbar ist. Aber der Raum hier ist gemütlich, nicht ganz so prunkvoll wie die anderen, und seht Euch nur all die wunderbaren Bücher an! Der Kamin verbreitet wohlige Wärme, gerade richtig bei diesem Mistwetter da draussen.
Wißt Ihr zufällig, ob es im Palast einen Barbier gibt? Meine Haare müßten dringend geschnitten werden, es sind doch einige unfreiwillige Fransen darin, und außerdem sind sie bereits zu lang. Ansonsten werde ich mich morgen wohl in der Stadt umsehen. Zudem wollte ich ohnehin etwas Pergament und Tinte besorgen, es juckt mich in den Fingern, den Palast und die Kathedrale zu skizzieren."
Erst jetzt betrachtete sie Jule genauer, und hätte beinah ihren Wein verschüttet. Jules nagelneue Rüstung wieß Blutspuren auf...
"Beim Erbauer, Jule, wieso blutet ihr? Gegen wen habt Ihr gekämpft?"
"Denkt Euch nichts, ich habe diese Schiebetüre erst auch nicht gesehen. Sie fügt sich so nahtlos in die Wand ein, dass sie beinahe nicht wahrnehmbar ist. Aber der Raum hier ist gemütlich, nicht ganz so prunkvoll wie die anderen, und seht Euch nur all die wunderbaren Bücher an! Der Kamin verbreitet wohlige Wärme, gerade richtig bei diesem Mistwetter da draussen.
Wißt Ihr zufällig, ob es im Palast einen Barbier gibt? Meine Haare müßten dringend geschnitten werden, es sind doch einige unfreiwillige Fransen darin, und außerdem sind sie bereits zu lang. Ansonsten werde ich mich morgen wohl in der Stadt umsehen. Zudem wollte ich ohnehin etwas Pergament und Tinte besorgen, es juckt mich in den Fingern, den Palast und die Kathedrale zu skizzieren."
Erst jetzt betrachtete sie Jule genauer, und hätte beinah ihren Wein verschüttet. Jules nagelneue Rüstung wieß Blutspuren auf...
"Beim Erbauer, Jule, wieso blutet ihr? Gegen wen habt Ihr gekämpft?"
Modifié par Bellandyrs, 23 mars 2010 - 10:13 .





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