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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1051
govi1

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Auch Bella sah hinreissend aus, das musste man sagen. Lyna stützte mit ihr Jule so gut es ging und verlor sich in Gedanken. Umgeben von der Wache fühlte sie sich zwar ein bisschen unwohl, aber sie hatte eingesehen, dass der Schutz notwendig war. Hoffentlich würden sie sich im Saal aber zurückhalten und sie wenigstens tanzen lassen, ohne den Partner gleich mit einem Attentäter zu verwechseln.



Wie Avalos wohl aussehen würde? Sie strich mit den Fingern sachte über den Halsschmuck, den er ihr geschenkt hatte. Die Schneider hatten es abnehmen wollen, ihr zu Perlen oder Diamanten geraten. Aber Lyna hatte sich entschieden dagegen gewehrt, das Schmuckstück gefiel ihr zu sehr.



Gemeinsam schritten sie zum Saal, schon von weitem konnte man die Musik vernehmen und die lachenden Gäste hören. Die Diener hatten sie offensichtlich erwartet, denn sie öffneten die Flügeltüren, sobald sie sich genähert hatten... den drei Frauen verschlug es die Sprache, als sie den Saal betrachteten.

#1052
MagicBullet

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Die großen Flügeltüren öffneten sich, Kerzen- und Kaminschein brandete heraus.




Die Zeit verflog wie ein Sommernachtstraum.
Während Avalos sich noch mit den Hofdienen beratschlagte, hörte man den melodischen Gleichschritt der für diesen Abend abgestellten Wachen.
"Mein Herr, die Gardeabteilung. Wie ihr befohlen habt, Herr:"
Der Schatten musterte sie kritisch. Tadellos geputzte und polierte Prunkrüstungen, die schon mehr Kunstwerk als Rüstung waren.
Aber mit einem Kampf war heute abend nicht zu rechnen. Trotzdem hielt er weitere zwei Abteilungen der Waräger in Bereitschaft. Sicher ist sicher.
"Gut. Lasst sie wegtreten und legt anschließend ihre Positionen fest. Ablösung alle zwei Stunden, und das diskret.
Irgendetwas ließ ihn stutzen, während er mit kritischem Blick die angetretenen Wachen musterte.
Dann lachte er schallend auf.
"Elthras, so kreuzen sich unsere Wege wieder mal!"

Der letzte Mann in der Reihe zuckte zusammen, als ob ein Keulenschlag ihn getroffen hätte.
Genau wie sein Hauptmann, dessen Augen sich vor Entsetzen weiteten - Er rechnete damit, dass Avalos ihm für die Ernennung von Elthras mindestens die Kehle durchschneiden würde.
"Nehmt es als zweite Chance, als Chance, dass sich mein Groll gegen euch legt. Habt Geduld und ein wachsames Auge heute Abend."
Er zwinkerte und wandte sich dann ab.

Inzwischen waren große Tische hereingebracht worden, fein säuberlich gedeckt, mit bestem Porzellan, feinstem Tischtusch und Bleikristallgläsern. Hinter jedem, der handgeschnitzten Stühle, stand ein livrierter Diener.

"Wohlan denn. So lasst beginnen."

Auf sein Zeichen wurden Boten ausgeschickt, die die adeligen Herrschaften den Beginn des Balles verkünden sollten.

Nur wenig später trafen die ersten Lords und Lady´s, Barone und Herzöge ein.

Avalos verschwand unauffällig aus dem Ballsaal. Mit einer Lederrüstung und Waffen im Anschlag ließ es sich nicht speisen mit dem König und seinem Adel.

Zwischenzeitlich hatten sich kleine Grüppchen gebildet. Bekannte Gesichter wurden gegrüßt, Intimfeinden kühl zugenickt und ansonsten viel geredet. Stimmengewirr brach sich an der hochtrabenden, mit Fresken verzierten Decke.

In des Schattens Gemächern waren bereits seine Kleidung bereit gelegt worden.
Schwarze, kniehohe Stiefel aus bestem Wildleder, eine ähnlich gefärbte Plunderhose und ein blütenweißes Hemd aus feinstem Linnen.

Achtlos schälte er sich aus seiner Rüstung und ging anschließend ins Bad. Eine Rasur hatte er dringend nötig.
Beim Blick in den Spiegel beglückwünschte er sich selbst dazu, die Brandnarben aus seinem Gesicht entfernt zu haben. Wozu Heiler heutzutage alles in der Lage waren!
Rasierwasser? Kann nicht schaden.
Ein dezenter Duft nach frisch geschlagenem Zedernholz und Weihrauch erfüllte das kleine, aber luxuriös ausgestattete Badezimmer.

Zuletzt band er sich eine feuerrote Schärpe um die Hüfte, versteckte dort drunter seinen Dolch und schob ein kleines Wurfmesser in den Rechten Stiefelschaft. Sicher war sicher.
Ein letzter Blick in den Spiegel. Der Anblick wunderte ihn selber, und er musste spontan an... glücklichere Zeiten denken.
Zuletzt nahm er seinen Kapuzenumhang, schlang ihn um und verließ seine Stube.

Zurück im Ballsaal bestätigte ihm ein Blick zur Ballustrade, dass der König schon anwesend war.

Die Dunkelheit brach sich inzwischen Bahn, zirpende Grillen und Gesang der Nachtigallen waren unterschwellig von der Terrasse und dem weitläufigen Schlossgarten zu vernehmen.

Die großen Flügeltüren öffneten sich erneut, und seine Gefährtinnen traten herein und blieben beinahe sofort stehen, bezaubert von der Pracht und der Fülle, die sich ihnen hier darboten.

Und sie sahen bezaubernd aus. Bellandrys in ihrem grauen Kleid, Jule mit ihrer eleganten, weinroten  Abendrobe und Lyna...
Die Zeit schien sich zu dehnen und für einen Augenblick der Ewigkeit stillzustehen. Vor seinem Auge blitzte ein anderes Bild aus längst vergangener Zeit auf. Sie sah aus wie sie. Dasselbe Kleid, der selbe Haarschnitt... Und sein Geschenk machte die Illusion perfekt. Selbst die Geste, mit der sie eine Haarsträhne hinter ihr Ohr schob, war die selbe.
Bisher tat er die latente Ähnlichkeit ab, zufällige Gleichnisse, die er auf sein Unterbewußtsein schob. Aber das.... Brauchte er noch mehr Beweise? Erfüllte sich jetzt doch die Weissagung, die er kurz nach ihrem Tod vernommen hatte? Plötzlich war ihm kalt. Er fröstelte, und Eiseskälte schien ihn zu umfangen.

Seine Gedanken rasten, schneller als ein Vogel vermochte zu fliegen, und sein Herzschlag setzte für einen kurzen Moment aus.

#1053
Guest_Juleiila_*

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Jule hielt die Luft an als sie den Saal betraten. Der Saal war einfach fabelhaft, groß und so edel eingerichtet. Selbst der lange Tisch mit den Hand geschnitzten Stühlen war eine Augenweide. Zwanghaft fing sie wieder an zu atmen, denn sie spürte ein Stechen in ihrem Brustkorb. Sie weitete ihre Augen und sagte, „Welch prächtiger Saal, hier werden viele Leute Platz zum tanzen haben. Da wird selbst für Euch einer dabei sein, Lyna.“ zwinkerte sie der Freundin zu.

Doch ihr Blick wanderte wo anders hin. Sie sah Elthras bei den Wachen, und war sofort abwesend vom Geschehen. Ein zauberhaftes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, und ihre Wangen röteten sich. Nur dank Elthras konnte sie am heutigen Ball teilnehmen, was für Jule sehr wichtig war. Inständig hoffte sie, das er sie zum Tanz heute auffordern würde, und das er nicht lange Wache halten würde. Noch immer war ihr Blick auf Elthras geheftet, und sie ignorierte alles andere um sie herum.


Zur gleichen Zeit:


Bryan und Ser Evintulas kamen endlich am Schloss an. Ser Evintulas war Ban von Elimmus und erhielt deswegen eine Einladung für den heutigen Ball, und Bryan nahm er natürlich mit. Er war wie der Sohn den der Ban nie hatte. Auch wenn Bryan hin und wieder ein paar kleine Aufträge für ihn erledigte, um die Konkurrenz auszuschalten. Bryan trug eine schwarze Hose aus Seide, ein elegantes weißes Hemd bei dem er die ersten drei Knöpfe offen lies. Und darüber eine schwarze Weste. Seine Schuhe waren aus schwarzem Leder, die aufgrund des Polierens schön glänzten. Ser Evintulas war normal gekleidet so wie jeder andere Ban auch.

Bevor die beiden in den Saal weiter geführt wurden, wurden sie erstmal kontrolliert. Langsam tasteten die Wachen alles ab, um versteckte Waffen, Gifte oder sonstiges zu entsorgen. Den Dolch in Bryans Schuh haben sie allerdings nicht entdeckt, aber den hatte er immer bei sich. Denn man wusste ja nie. Dann wurden sie weiter gebeten, und betraten den großen Saal.

Natürlich gingen sie zu den anderen Adeligen, um dort über die Politik und das Land zu reden. Doch Bryan beschäftigte im Moment etwas anderes. Schon beim reingehen bemerkte er die kleine Gruppe von Damen – die aus einer Zwergin und zwei Elfen bestand. Aber seine Blicke blieben bei nur einer hängen. Es war die wunderschöne Elfin, mit eleganten, braunem Haar. Sie wirkte ganz schüchtern und unsicher. Während die anderen redeten, betrachtete er sie die ganze Zeit. Er war hin und her gerissen von ihrer Schönheit und ihren wundervollen braunen Augen, die glänzten als würden sie wie die Sonne scheinen.

Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 03:16 .


#1054
govi1

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Lyna wusste nicht, wo sie hinblicken sollte, alles erschien so prächtig und riss ihre Aufmerksamkeit an sich- die langen, edel gedeckten Tische, der riesige Kornleuchter an der Decke, der den Saal erleuchtete, die schicken Diener, die nur auf ihre Wünsche zu warten schienen und natürlich Avalos, den sie auf den ersten Blick gar nicht erkannt hatte.



Ihre Blicke kreuzten sich. Lynas winkte ihm zaghaft zu und spürte, wie sich ihre Wangen leicht rötlich verfärbten. Hoffentlich hatte das niemand bemerkt. Sie liess ihren Blick über sein Erscheinungsbild gleiten- was sie da sah, gefiel ihr. Es tat gut, ihn bei einem gesellschaftlichen Anlass zu sehen, nicht in einem Kampf oder während einer Besprechung mit einem Würdenträger oder mit einem hochstehenden Politiker.



In diesem Moment trat ein solcher an seine Seite, verbeugte sich zu und begang auf ihn einzureden. Lyna konnte natürlich nicht verstehen, was er verlangte. Doch die Gestik und Mimik liessen es so erscheinen, als würde der Mann Avalos schmeicheln wollen. Erhoffte er sich dadurch eine spezielle Gunst oder einen exklusiven Dienst von ihm?



Sie seufzte, liess ihren Blick wieder über die Anwesenden gleiten. Sie bemerkte Elthras und spürte gleichzeitig, wie sich Jule an ihrer Seite versteifte. "Sollen wir zur Elfenwache?", fragte sie nach, "ich glaube, seit diesem... Ereignis mit dem Bronto habt Ihr ihn nicht wieder gesehen, nicht wahr?"

#1055
Guest_Juleiila_*

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Jules Blicke hingen immer noch an Elthras. Sie konnte immer noch nicht loslassen, und ihre Wangen färbten sich in ein tiefes Rot. Noch etwas dunkler und es hatte die Farbe von ihrem Kleid. Sie spürte intensiev wie stark und schnell ihr Herz klopfte, und ihr Puls raste.



Erst Lyna brachte Jule wieder zurück, in dem sie sie ansprach. Jule schüttelte ihren Kopf, sie bekam überhaupt nicht mit was Lyna da zu ihr sagte. Verwirrt fragte sie nach. "Ehm, ... was Lyna? Was sagtet ihr? Tut mir leid...ich...ehm war gerade in Gedanken." und sie strich sich verlegen durch ihr Haar.

#1056
govi1

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Bella musste lachen. "Na Jule, Ihr habt Euch selbst verraten. Fühlt Ihr Euch denn in der Lage, zu ihm zu gehen? Uns müsst Ihr nichts mehr vormachen, wir wissen, dass Ihr Euch von der Elfenwache angezogen fühlt. Ist schliesslich auch verständlich, immerhin hat er Euch das Leben gerettet."



Lyna musste der Zwergin beipflichten. "Kommt, lasst uns ihn ansprechen", fügte sie hinzu und stütze wieder Jule. Einige der Gäste betrachteten fragend das ungewöhnliche Trio, sagten jedoch nichts weiteres dazu.

#1057
Guest_Juleiila_*

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Jule fing an zu stottern. "Ehm..nein. Was ist wenn er dadurch Probleme bekommt? Immerhin muss er Wache halten." Doch letzlich ließ sie sich doch mit reissen. Jule ging wieder in der Mitte, und die anderen stützten sie. Irgendwie kam Jule sich dabei dumm vor, und genau so musste es auch aussehen.



Dann standen sie endlich vor Elthras, und Jule lief wieder an wie eine Tomate. Eigentlich wollte sie ihn nicht stören dabei, seinen Job zu machen. Aber Lyna und Bella bestanden darauf. Schüchtern und mit verlegenen Blick sprach Jule Elthras an. "Hallo Elthras.Wie ich sehe wurdet ihr zur Wache eingeteilt? Ein toller Ballsaal nicht wahr?"

#1058
starbroker1988

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Elthras überwachte das gesamte Geschehen auf dem Ball.Doch erwartete er nichts sonderlich Aufregendes an diesen Abend.Wie es sich herausstellte irrte er sich.

Sein Blick wanderte zum Eingang wo Bella,Lyna und Jule mit ihrer Eskorte standen.Alle drei waren aufs feinste und schönste gekleidet und frisiert.
Doch blieb sein Blick bei Jule hängen.Sie ist eindeutig eine harte Nuss.Das musste Elthras sich eingestehen.Eine überaus hübsche und lieblich anzusehende.

Die drei kamen auf Elthras zu und standen gleich darauf vor ihm.
Auf Jules fragen hin antwortete Elthras:"Guten Abend Jule.Wie ich sehe geht es euch wieder recht gut."Dabei strahlte Elthras über das ganze Gesicht und lächelte Jule an."Wahrlich ein prächtiger Ballsaal.Soll ich euren Platz  zeigen?"
Mit einer Bewegung beugte Elthras sich etwas vor und zeigte mit seinen Linken Arm in die Richtung des Tisches und den Plätzen der drei.

Modifié par starbroker1988, 01 avril 2010 - 04:21 .


#1059
Guest_Juleiila_*

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Jule grinste. "Danke Elthras. Wir sehen uns dann später ja?" Darauf hin gingen die drei Freundinen zu dem Platz am Tisch, den Elthras ihnen zeigte, und sie setzten sich. Jule in der Mitte, Lyna links von ihr und Bella rechts von Jule. Jetzt da Elthras mit Jule geredet hatte, klopfte ihr Herz um so wilder. Und es kam auch nicht mehr zur Ruhe. Ihr Puls war überhöht, und ihre Wangen und Ohren waren immer noch Rot. Dann sagte sie zu den anderen beiden. "Beim Erbauer! Ich bin total aufgeregt." und grinste. So langsam wurden auch die anderen Gäste gebeten sich zu setzen.



Zur gleichen Zeit:



Bryans Blick hing immer noch an der Elfin. Er fragte sich vieles was sie betraf. Wie sie wohl hieß? War sie allein stehend? Oder war sie verliebt? Er hatte auf jedenfall vor sie besser kennen zu lernen, und sie auch zum Tanzen aufzu fordern. Nach dem heutigen Tag, würde er sie vielleicht nie wieder sehen, aber für einen Abend würde es sich bestimmt Lohnen.



Die Gäste wurden zu Tisch gebeten, und Bryan und Ser Evintulas setzten sich. Und wie es der Zufall so wollte, war Bryans Platz gegenüber der Elfin. Seine Augen glänzten und er grinste sie charmant, und mir verführerischen Blick an. "Guten Abend die Dame." sagte er.

#1060
govi1

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Die Diener füllten wortlos die Gläser der Gäste mit Rotwein und zogen sich dann zurück. Wahrscheinlich liessen sie ihnen einige Augenblicke Zeit, um den Tischnachbarn kennen zu lernen, ehe sie mit der Vorspeise zurückkehren würden.



Lyna versuchte, möglichst unauffällig die anwesenden Personen zu betrachten; es waren vorwiegend Menschen, wie sie es befürchtet hatte. Diese hatten sich regelrecht in Schale geworfen; die Männer trugen alle möglichen Abzeichen, die sie vorzuweisen hatten, sichtlich stolz auf jede einzelne Medaille. Einige trugen Hüte, auf denen abenteuerlustig eine bunte Feder wippte, während andere sorgfältig ihren Schnauz gestutzt oder deren Enden zu Spitzen gezwirbelt hatten.



Die Damen standen den Herren in nichts nach, im Gegenteil. Besonders die Älteren hatten sich mit Schmuck überworfen; an den Ohren funkelten riesige Kreolen, an den Fingern glänzten polierte Edelsteine um die Wette, Broschen blitzen ab und zu auf und an den Hälsen konnte man kostbare Ketten und Amulette erkennen, die ein Vermögen gekostet haben müssen. Dabei verhielten sie sich äusserst dezent, lächelten an den richtigen Stellen, klimperten mit den Wimpern, wenn ihnen einer der Männer ein Kompliment gemacht hatte oder zogen einen Schmollmund, wenn sie mit einem Argument nicht einverstanden waren.



Selbst die Wache sah atemberaubend aus, hatte die alltäglichen Rüstungen gegen die schmucken Rüstungen für solche Festanlässe ausgetauscht. Stolz überwachten sie den Saal, hielten sich aber dennoch geschickt im Hintergrund, ohne besonders aufzufallen.



Lyna wollte Jule darauf aufmerksam machen, als ihr Gegenüber sie ansprach. Sie warf ihm einen Blick zu, unsicher, ob der Mann wirklich sie gemeint hatte und nickte dann höflich. "Guten Abend, der Herr."

#1061
MagicBullet

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Sein Herzschlag setzte wieder ein.

Auf dem Absatz seiner Stiefel drehte er sich um und wandte sich fluchtartig um. Seine "Flucht" führte ihn in den Garten des Schlosses. Am Teich blieb er stehen.
Das vernarbte Antlitz des Mondes spiegelte sich im ruhigen Wasser. Genauso wie sein Gesicht. Seine grünen Augen warne blicklos; Als ob sie in längst vergangenen Zeiten Dinge betrachteten.

Leise seufzte er. War er etwa... verliebt? Eingeschränkt durch Regungen, denen er eigentlich abgeschworen hatte? Geschworen, nicht wieder zu lieben? Alte Wunden gingen tief. Und verheilten irgendwann.

Aber es war keine Option. Die Gefahr war zu groß, das sich die Geschichte wiederholen würde. Und wieder würde er alleine zurückbleiben. Keine Option. Keine Option, verdammt nochmal.

Aber er musste den Schein wahren.

Seine Schultern strafften sich. Hatte er etwa etwas im Auge? 
Egal.

Zurück im Ballsaal holte er sich einen kleinen Überblick. Die wichtigsten Würdenträger waren inzwischen eingetroffen. Amofillias war schon längst dabei, die mächtigsten Bannorns auf seine Linie einzuschwören.

Ein Luftzug. Hinter ihm stand jemand.

"Ser Evintulas! Welch Freude euch hier begrüßen zu dürfen!" Avalos verbeugte sich galant und nickte grüßend seinem Begleiter zu.
"Mein Lieblingsbarde, immer wieder eine Freude euch anzutreffen! Wir sind hier schon seit einigen Tagen, geschäftliches und andere Dinge, die meine Anwesenheit erforderten. Eure Darbietung gestern mittag war einfach fantastisch! Dabei öden mich Hinrichtungen immer so an, so furchtbar ernst, und man darf dabei noch nicht mal lachen."
"Es freut mich außerordentlich, dass ihr lachen konntet, werter Ser.
Ein Barde erfreut sich immer an seinem Publikum, sofern es nicht mit faulen Eiern nach ihm wirft:"
Ser Evintulas Begleitert lachte prustend los,und auch sein Herr fiel mit ein.

"So sagt aber, Spielmann. Dürfen wir euch heute Abend an euren Weisen und Liedern erfreuen?"
"So sicher, wie der Mond scheint, mein Herr. Deswegen bin ich ja hier, nicht nur wegen den hübschen Damen, von denen manche gewiss einsam sind!" Ein schelmischer Blick und ein anzügliches Grinsen.
"Aber nun denn, der König bittet zu Tisch. Nach Speis´ und Trank werdet ihr hoffentlich Muße finden, meine Darbietung mit Tanz und Wein zu genießen."

Der junge Mann an des Bans Seite mustere Lyna mit unverhohlenem Blick.
Das machte für Avalos die Sache nicht einfacher, aber er verbarg es. Wenn er etwas gelernt hatte, dann, sich zu verstellen.

#1062
Guest_Juleiila_*

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Natürlich nahm Jule das Weinglas, und trank erstmal einen Schluck. Aber nur einen kleinen - sie wollte nicht unhöflich oder ungezogen rüber kommen. Sie senkte kurz ihren Kopf, um grinsen zu können. Denn sie hatte mit bekommen, das der Herr gegenüber ein Auge auf Lyna geworfen hatte. Unterm Tisch stubbste sie gegen Lynas seite, und flüsterte ihr zu. "Na, da hat sich wohl ein Tanzpartner gefunden." und ein leises Kichern konnte sie sich nicht verkneifen.

--------

Bryan lachte mit Ser Evintulas mit, der Barde war nun wirklich zu komisch. Dann fasste er sich wieder, und hob sein Glas in die Mitte des Tisches, er wollte mit der hübschen Elfin anstossen. "Meine liebe, wenn ich mich vorstellen darf? Ich bin Bryan, wie lautet euer Name wenn ich fragen darf?" und er grinste wiedermals verführerisch. Er hatte mitbekommen, das die andere Elfe kicherte, ignorierte es aber. Die war ihm völlig egal, und bei weitem nicht so hübsch wie die schüchterne.

Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 05:20 .


#1063
govi1

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Lyna spürte Jules Schlag unter dem Tisch und wollte sich revanchieren. Sie traf stattdessen eine der feinen Damen, die gerade ihr Weinglas zum Mund geführt hatte und sich nun verschluckte. Das Glas kippte aus Hand der Hustenden und ergoss sich auf ihr Kleid, welches nur wenige Augenblicke zuvor noch ein reines Weiss aufgezeigt hatte.



Natürlich musste sie mit einem Aufschrei auf sich und ihr Malheur aufmerksam machen, zwei der Diener rannten sofort zu ihr und wischten den Rotwein auf, tupften die Flüssigkeit vorsichtig von ihrer Robe. Die Dame stand aber empört auf, stemmte die Hände in die Hüfte, blickte mit verärgertem Blick in die Runde und schrie: "Jemand hat mich getreten! Unerhört!"



Lyna tat so, als sei nichts geschehen, widmete sich wieder ihrem Gegenüber zu. Auch Bella drehte sich wieder um, konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Anscheinend hatte sie bemerkt, wer dieses Ungeschick ausgelöst hatte.



"Mein Name ist Lyna", antwortete sie und setzte ein höfliches Lächeln auf. Sie warf Avalos einen schnellen Blick zu, sass er doch in ihrer Nähe.

#1064
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Bryan lachte laut auf als die Dame aufstand und aufschrie. Es war wirklich witzig, wenn auch nicht für die Dame. Verächtlich schrie die Dame Bryan an. "Junger Mann, hütet eure Zunge. Das ist nicht komisch oder wart ihr es der mir den Tritt gab?" Bryan stand auf, und verbeugte sich. "Nein werte Dame, es tut mir leid. Ich werde euch ein neues kaufen, seid euch dem versichert. Eines das euch besser steht, und nicht so....ranzig aussehen lässt.  " Mit eine schnauben setzte die Dame sich wieder, und unterhielt sich weiter mit den anderen. Gekonnt ignorierte sie das was Bryan sagte.



Dann setzte Bryan sich wieder und grinste zu Lyna rüber. Er nahm einen Schluck Wein und ihm entging nicht der Blick, den die hübsche Elfe dem Barden schenkte. Er schaute kurz zu ihm rüber und schnaubte dann mit einem Kopfschütteln. Ein kurzer Blick noch zu Lyna, und er nahm noch einen Schluck. Mit einem nicken grüße er dann noch die Zwergin und die blonde Elfin.

Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 06:29 .


#1065
starbroker1988

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Elthras beobachtete das Geschehen des Balls.Er sah vielerlei Gesichter.Einige wenige kannte er von anderen Veranstaltungen.Doch ruhten seine Augen die meiste Zeit bei Jule.



Der Abend verging wie im Fluge und so bemerkte Elthras nicht,dass er bereits abgelöst werden sollte.

Eine andere Wache kam auf ihn zu und sagte:" Ich löse euch ab.Der Hauptmann meinte ihr habt jetzt Dienstschluss."

Als Elthras diese Worte hörte,verliess er den Ballsaal und machte sich geschwind in die Kaserne auf.Er legte die Prunkrüstung ab und kramte in seiner Truhe an seinen Bett rum.

Er suchte etwas.Und nach kurzer Zeit wurde er fündig.



Er zog ein edles grün,goldenes Samthemd vor,dass er vor ein oder zwei Jahren günstig von einen Händler erstanden hatte.Dann holte er eine passende Hose in Braun,die an den Seiten mit goldenen Stickereien verziert war,hervor.Dazu noch ein paar Braune Stiefel aus feinsten Leder.

Nun ja denn feinsten was er sich leisten konnte von seinen Sold.

Dann zog er sich an und schlich aus der Kaserne.Der Hauptmann oder Quartiermeister durften ihn nicht so sehen.Sonst würde er vermutlich ganz seinen Posten bei der Wache verlieren.

Wenn er erstmal im Ballsaal sein würde,würde er nicht so sehr auffallen.So wie er jetzt aussah würden ihn die meisten für einen niederen Adligen halten und ihn nicht beheligen.



Er betrat den Ballsaal und ging in Richtung Balkon und entschloss sich dort eine Zeit lang zu verweilen.

Er konnte sich jetzt nicht der Gesellschaft anschließen sonst würde er nur auffallen.Vor allem, weil Avalos noch am Tisch saß und ihn sofort erkennen würde.Doch wenn der Tanz beginnen würde,würde dies wohl nicht mehr der Fall sein.So hoffte er es und harrte am Balkon aus.

#1066
MagicBullet

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Der Rotwein war vorzüglich. Tevinter, Pinot Noir, wenn er sich nicht täuschte.

Tevinters Weltreich war vergangen und verbrannt, aber ihre Weinkultur hatte nicht an Klasse eingebüßt.
Wo Amofillias diesen elden Tropfen her hatte, war ihm ein Rätsel. Aber ein durchaus willkommenes.

Hinter jedem Gast stand ein livrierter Diener, die sofort nachschenkten und für Speis und Trank sorgten.

Schließlich wurde die Vorspeise gereicht. Wenn die meisten Gäste wüßten, was sie dort aßen! Roher, in Seetang eingerollter Fisch war nicht jedermanns Geschmack - sofern sie es wissen würden....

Überall an der langen Tafel wurde angeregt diskutiert und gelacht., Wein getrunken und gegessen.
Der Hauptgang war natürlich ebenso vorzüglich.
Hunger hatte er keinen. Der war ihm vergangen. Ansich aß er nur aus purer Höflichkeit.

Lynas Blick entging ihm nicht. Seine Mundwinkel zu einem Lächeln zu zwingen, war gefühlt sein schwerster Kampf seit Dekaden.
Das Wildschwein war wirklich vorzüglich, die Köche hatten sich heute Abend selbst übertroffen. Vorallem die Bratensauce und der wilde Spargel waren der reinste Genuss.

Schließlich wurden Apperitifs gereicht. Die dienstbeflissenen Diener fragten jeden einzelnen Gast,  nach besonderen Vorlieben, was den Alkohol belangte.
Avalos entschied sich für Brandy. Immer eine gute Wahl.

Er nickte Amofillias kurz zu.
Daraufhin stand dieser auf und räusperte sich. Nach und nach verstummten die Gespräche an der langen Tafel.

"Teyrns und Bans, Lords und Lady´s, werte Barone!
Ich darf sie noch einmal herzlich willkommen heißen, mir bei diesem bescheidenen Mahl zu Gast zu sein!"
Verhaltenes Gelächter.
"Es gibt leider auch einen Anlaß, nämlich das Landthing, das morgen tagen wird. Es haben sich viele Dinge begeben, die unsere Aufmerksamkeit bedürfen. Aber heute Abend möchte ich mich nicht streiten und mir nicht die Haare raufen, sondern Zeit mit Speis´und Trank, Leid und Freud´ Tanz und Musik erübrigen.
Zu diesem Zweck, habe ich einen gar finstren Gesellen engagiert!"

Avalos Stichwort.

Er stand auf, verbeugte sich übertrieben und schenkte der Runde ein gewinnbringendes Lächeln.

"Meine Damen und Herren, mal wieder verschlägt es mich in edle Runden, wahrlich, welch angenehme Gesellschaft! Vorallem, da heute Abend weder stinkende Eier, noch verfaulendes Gemüse zur Hand steht!"
Diesmal war das Gelächter deutlich lauter. Jule prustete los und schaffte es nur mit Mühe, ihr Glas unfallfrei zurück auf den Tisch zu stellen.

"So wahr ich hier stehe, so werd ich euch wahr fürstlich unterhalten, euch ein Liedchen singen, den Damen Komplimente machen, auch wenn sie es nicht verdient haben!
So spiele ich, und singe ich, und träller ein Liedchen auf den werten König, so klimper ich herum, und erqucke eure Herzen mit frechen, mit lustigen, mit traurigen und auch spaßigen Weisen und Sagen, auf dass der Bissen in euren Kehlen vor Lachen steckenbleibe!"
Noch eine Verbeugung, dann setzte er sich wieder.
Applaus brandete auf. Den Blick auf seine Gefährten vermied er wohlweislich.

Schlussendlich erhoben sich die Herschaften. Grüppchen von Adeligen bildeten sich, während die Diener die Tafel so diskret wie möglich abräumten und auch die Tafel herausschafften.

Avalos holte seine Geige und trat auf das kleine Podest, unterhalb des königlichen Pavillons gleich über ihm.

"Ich darf doch sehr bitten, dass die werten Herren der Schöpfung jetzt bitte ihre Partnerinnen zum Tanze auffordern! Nein, nicht zum Tanze in euren erlauchten Gemächern unter euren Bettdecken, sondern  hier und jetzt, auf des Königs Tanzfläche!"

#1067
Guest_Juleiila_*

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Bryan hörte genau zu und Avalos begann auf seiner Geige zu spielen. Das war seine Chance. Er trank noch einen Schluck von dem Wein, tupfte sich mit der Serviette die Lippen ab, und stand dann auf. Er ging hinüber auf die andere seite, direkt zu Lyna.

Er verbeugte sich und hielt ihr die Hand entgegen. "Werte Dame, darf ich euch um diesen Tanz bitten?" und er lächelte. Hoffentlich war Lyna dazu bereit, und lehnte nicht ab.

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Auch Jule freute sich das es endlich losging. Doch Elthras war nicht in der Nähe, so seufzte sie erstmal und trank den letzten Schluck aus ihrem Glas. Der Kellner wollte ihr nachschütten doch sie wante ein. "Nein Danke, für mich bitte nicht mehr." Heute wollte sie sich nicht sinnlos betrinken oder derartiges.

Dann stand plötzlich der Junge Mann namens Bryan zwischen ihr und Lyna. Und er forderte Lyna zum tanzen auf. Jule grinste leicht und sagte. "Na los. Geh schon" Auch die anderen Adligen standen auf, und tanzten mit einander. Doch Jule wartete sehnsüchtigst auf Elthras, obwohl sie genau wusste, das er nicht kommen würde. Denn er war ja eine Wache, und durfte nichts auser Wache halten.

Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 07:01 .


#1068
starbroker1988

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Die Musik war wie ein Zeichen.Ein Zeichen dafür ,dass Elthras nun den Balkon verlassen konnte und sich unter die Menge mischen konnte.

Er verließ den Balkon und ging mitten ins Tanzgemenge,sodass ihn niemand außerhalb der Tanzfläche erspähen konnte.Er drängelte sich durch die Tanzenden und gelangte dann an den Tisch.



Er suchte Jule und fand sie auch.Sie trank gerade ihr Glas Wein aus.

Dann lief er langsam auf sie zu.Und als er vor ihr stand,verbeugte er sich und sagte mit ruhiger und sanfter Stimme:"Darf ich um diesen Tanz bitten?" Dabei lächelte er leicht und sah Jule mit schönen Augen an.Dann reichte er ihr seine Hand.

#1069
govi1

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Das Essen war wirklich vorzüglich, sie hatte noch nie besser gespeist. Zum Glück hatte sie sich davor gehütet, all zu viel zu essen und nur kleine Happen zu sich genommen. Sonst hätte sie sich jetzt keinen Millimeter bewegen können. Jedenfalls fühlte sie sich wohl, die anfängliche Nervosität war verflogen und sie begann, den Anlass zu geniessen.



Die Musik war genau richtig; heiter, um die Stimmung anzuheizen, mit gleichmässigen Takten, um das Tanzen zu ermöglichen, und melodiös genug, um nicht zu einem sinnlosen Hintergrundgedudel zu verkümmern. Unglaublich, wie Avalos mit diesem Musikinstrument umgehen konnte.



Lyna verfolgte die tanzenden Paare, bewunderte wie gekonnt sie die Tanzschritte setzten und über das Parkett glitten. Was würde sie nur hingeben, um so tanzen zu können, um die gleichen Bewegungen beherrschen zu können. Zu allem Unglück forderte sie der Unbekannte tatsächlich zum Tanzen auf, worauf sie abwehrend die Hände hob.



"Verzeiht, aber ich bin sehr ungeschickt, was das Tanzen betrifft", antwortete sie lächelnd und trat einen Schritt zurück. Sie hörte zwar Jules Kommentar, warf ihr aber nur einen flüchtigen Blick zu. Sie konnte unmöglich zwischen diesen Menschen tanzen, als wäre sie eine von ihnen. Nein, sie schüttelte entschieden den Kopf.

#1070
Guest_Juleiila_*

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Auf Lynas Reaktion musste Bryan grinsen. Anscheinend traute sie sich nicht, oder sie konnte es wirklich nicht. Egal. Er könnte es ihr ja beibringen. So nahm er sanft ihre Hand und zog sie in die höh, und dann weiter in die Mitte des Saals. "So." sagte er. Dann legte er seine linke Hand um Lynas hüfte, und zog sie näher ran. Mit der rechten Hand nahm er ihre linke, und streckte diese weiter nach außen. "Und jetzt tanzen wir einfach zum Rhytmus der Musik, anfangs nur im Kreis damit ihr den Bogen raus bekommt." Und so fing er an langsam mit Lyna im Kreis zu tanzen.



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Augenblicklich wurde Jule rot im Gesicht, als sie Elthras sah. Und wie hübsch er doch gekleidet war. Ihr Herz fing wieder an zu rasen, und ihr Puls schoss in die höh. Sie nahm seine Hand entgegen und stand auf. "Ich kann aber nicht tanzen, und ich weiß auch nicht ob es geht, wegen meiner verletzung." seufzte sie. Dieser dumme Bronto, argh konnte sie sich gerade aufregen. Aber nun gut ein Versuch war es wert. So ging sie mit Elthras auf die Tanzfläche, fast neben Lyna und Bryan. Dann wartete sie darauf was wohl jetzt passieren würde, oder was Elthras machen würde.

#1071
starbroker1988

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Elthras nahm sanft Jules linke Hand und führte sie zu seiner Schulter und legte sie dann dort ab.Dann nahm er ihre andere Hand und legte sie in die seine.Zuletztlegte Elthras seine rechte Hand auf Jules Hüfte und zog sie ein wenig näher an sich ran.Er wollte sie ein wenig beim Tanzen stützen.

Dann lächelte er und sah Jule in die Augen.

"Und nun ganz langsam Schritt für Schritt"

Mit diesen Worten begann er Jule langsam zu führen.Er wollte ihr keine schmerzen bereiten.Dashalb tanzte er langsamer und bedächtiger als die anderen Paare auf der Tanzfläche.



Nach einigen Umdrehungen auf der Tanzfläche sagte Elthras:"Ihr seht heute wirklich bezaubernd aus.Dabei lächelte er wieder Jule zu und führte sie weiter beim tanzen an.

#1072
govi1

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Lyna biss sich auf die Unterlippe, als Bryan seine Hand auf ihre Hüfte positionierte. So nah war ihr bisher noch kein Mann gekommen... aber das Tanzen gestaltete sich zusehends einfacher. Mit jeder Minute beherrschte sie einen Tanzschritt mehr, konnte sich geschmeidig mit ihrem Partner über das Parkett bewegen und mit den anderen Paaren mithalten.



Sie empfand sogar Spass dabei, sie hatte ja noch nie bevor einen derartigen Tanz vollführt. Die Musik war herrlich, es war, als würde sie ihren Geist und ihren Körper beherrschen. Ab und zu, als sie sich sicher wähnte, warf sie Avalos einen Blick zu. Doch er stand mit unveränderter Miene da und spielte auf seiner Geige.



In der Zwischenzeit hatte sich auch eine kleine Gruppe von Zwergen im Saal eingefunden. Zwei von ihnen näherten sich gleich Bella, die alleine am Rande des Geschehens stand. Beide baten sie um einen Tanz, worauf sich Bella lachend für einen entschied und mit ihm tanzend in die Masse untertauchte.

#1073
MagicBullet

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Klassische Tanzmusik. Seine Finger tanzten über die Saiten. Er schloss die Augen und versank in seiner Musik.

Als er sie wieder öffnete und zu einem neuen Stück ansetzte, erblickte er Lyna und diesen blonden Begleiter von Ser Evintulas.
Er verfluchte sich dafür, die Augen wieder aufgemacht zu haben. Zu allem Übel riss noche eine Saite der Geige und er verstummte plötzlich.

Die Tanzenden hielten inne und schauten fragend zu ihm hoch.

Avalos erhob sich galant, verbeugte sich übertrieben und setzte an an.

"Meine Damen und Herren, Lords und Lady´s!
Meine aufrichtigste Entschuldigung, aber meine Geige verweigert ihren Dienst." Zum Beweis hob er seine Geige und verwies auf die gerissene Saite.

"Stattdessen erfreue ich euch durch ein paar Verse, während mir irgendjemand meine Gitarre holen sollte."

Er trank einen Schluck Wasser, stopfte sich die Pfeife und entzündete sie.
Die Menge verfolgte ihn mit Argusaugen.

Also.
Es begab sich zu einer Zeit... da war ich noch ein kleines Spielmännchen in Nevarra und trank gelegentlich einen über den Durst - Meist mit Umweg über den Durst in das Bett einer verheirateten Frau, die dringendst beglückt werden musste!"
Gelächter. Die meisten Lords verstummten allerdings wieder unter den strafenden Blicken ihrer Gattinnen.

"So dann begab es sich, dass der König mal wieder einen Bürgerkrieg vom Zaun brach, und überall, selbst in den Betten besagter Gattinnen, seine Anwerber zu finden waren."
Avalos holte Luft und fing an zu rezitieren. Dabei wippte er mit dem Stiefelabsatz gegen die Bohlen des kleinen Podests im Takt zu seinen Versen. 

 Neulich saß ich in der Schänke
und genoss dort die Getränke,
als der Schatten eines großen fiesen Mannes auf mich fiel.

Ungebeten nahm er Platz,
fasste mich an meinem Latz
und erzählte mir von Ehre, Kameradschaft, Disziplin.

Und da war mir plötzlich klar,
wer dieser düst’re Unhold war.

Er wollte mich zum Kriege schicken,
doch ich sagte zu Nein, und das verstimmte sehr!

Denn das sind die Waden eines Barden
und die sind nicht zum marschier’n.

Denn wenn sich alle Barden schlagen,
wer soll da noch musizier’n?

Und ganz ohne die Musike,
was gibt’s da noch zu verlier’n?

Das sind die Waden eines Barden
und die sind nicht zum marschier’n.
Doch der Unhold gab nicht auf
und griff nach seiner Klinge Knauf.
Und setzt mir an den Hals sein scharfes Schwert.


Er schaute fest in meine Augen
„Habt ihr denn gar keinen Glauben?
Fühlt ihr euch als Soldat denn nicht geehrt?“

„Was seid ihr denn für ein Mann,
der nicht mal richtig töten kann?“
Ich stieß ihn fort, ich hatte Durst
„Hört: euer Krieg, der ist mir Wurst!“

Bei den ersten Zeilen schmunzelten die Meisten, dann grinsten sie, und dann brüllten sie los vor Lachen. Selbst die Wachen, in eisenharter Disziplin, konnten sich nicht beherschen.

Ein geschwindter Diener brachte ihm Avalos Gitarre.

Er stimmte einen Takt an, ließ in ausklingen und sagte: "Wohlan denn! Jetzt schwingt euer Tanzbein, wir legen jetzt noch eine Scheibe drauf! Und keine Grabeswalzer mehr, wir sind hier um uns zu Vergnügen, nicht um Walzer wie auf meiner Beerdigung zu tanzen!"

Wohl wissend, das Lyna wohl kaum so schnell noche einen Tanz erlernen würde.
Selbst jetzt schien sie sich bestenfalls unwohl zu fühlen. Er zwinkerte ihr schelmisch zu. Allerdings wußte er nicht, ob diese Geste seine normalerweise so beherschten Gesichtszüge zum entgleisen brachte.






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kurz in eigener Sache.
Das Lied ist nicht von mir.
Es heißt "Die Waden eines Barden" und ist von
von der Band Hasenscheiße, auf dem Erstalbum
"Für eine Handvoll Köttel"
Sehr geile Band, checkts selber auf youtube Posted Image

Modifié par MagicBullet, 01 avril 2010 - 08:05 .


#1074
Guest_Juleiila_*

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Durch das tanzen drückte etwas an Jules Brustkorb, das ihr leichte Schmerzen bereitete, aber sie ließ es sich nicht anmerken. Denn sie schwebte gerade im siebten Himmel, und so langsam glaubte sie das sie so richtig etwas für Elthras empfand. So charmant und gut aussehend wie er war, und wie er sich um Jule kümmerte. Das war einfach traumhaft. Sie rückte näher an Elthras heran. „Danke.“ sie grinste verlegen, „Ihr seht aber auch gut aus.“ und sie tanzen weiter.


Morgen müsste Jule unbedingt mit Avalos reden. Sie wollte Elthras auf der Reise dabei haben, und ihn nie mehr los lassen. Jule war frisch verliebt, und Elthras wieder zu verlassen, wären Schmerzen fürs Leben gewesen. „Elthras, was wäre eigentlich wenn wir gehen? Und Avalos euch nicht gestattet mit zu Reisen?“ sagte sie mit einem traurigem Blick.


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Bryan rückte Lyna näher an sich heran, sie sollte spüren wie sein Herz klopfte. Doch erschrak er sich, als die Seite der Geige riss, mit der Avalos spielte. Und wieder blickte Lyna verlegen zu Avalos rüber. Bryan unterbrach dies als er Lyna drehte und sie in seine Arme fallen lies. Dann grinste er einmal und tanzte wieder ruhig mit ihr weiter.

Durch das tanzen fiel eine Strähne von Lyna' s Haar in ihr Auge. Sanft strich Bryan ihr die Strähne aus dem Auge, und sagte mit sanfter ruhiger Stimme. „Ihr habt wunderschöne Augen, wisst ihr das? Ich bin noch nie einer solch hübschen Frau begegnet.“ Und seine Augen fingen zu glänzen an. Das was er sagte war wirklich ernst gemeint.





OOC: Achja, Magic meinte nich den Blonden begleiter sondern schwarzhaarigen ^^

Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 08:32 .


#1075
Guest_chaosritter_*

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Ihr könnt mit eurem Story-Verlauf ja mittlerweile BioWare Konkurrenz machn ;) Klasse gemacht!