Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#1076
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 08:47
Guest_Juleiila_*
OOC: Danke
#1077
Posté 01 avril 2010 - 08:48
ooc:
*verneig*
Ich bedanke mich dafür - was aus einem hobby so werden kann
*verneig*
Ich bedanke mich dafür - was aus einem hobby so werden kann
#1078
Posté 01 avril 2010 - 08:53
Elthras genoss es sehr mit Jule zu tanzen.Aber als Jule fragte was wäre,wenn sie Abreisen würden,es ihm aber nicht gestattet würde mit ihnen zu reisen.
Bei diesen Gedanken stockte kurz Elthas Atem.Was sollte er dann tun ?
Ohne noch lange zu überlegen lächelte Elthras wieder und sagte:"Dann würde ich meinen Dienst als Wache quetieren und ohne Avalos Segen mit euch reisen."
Auch wenn sie etwas Gedankenlos erschienen waren seine Worte sein voller Ernst.
Und so tanzte er weiter mit Jule.Aber nach einer Weile fragte er:"Wollen wir es uns auf den Balkon zurückziehen ?"
Bei diesen Gedanken stockte kurz Elthas Atem.Was sollte er dann tun ?
Ohne noch lange zu überlegen lächelte Elthras wieder und sagte:"Dann würde ich meinen Dienst als Wache quetieren und ohne Avalos Segen mit euch reisen."
Auch wenn sie etwas Gedankenlos erschienen waren seine Worte sein voller Ernst.
Und so tanzte er weiter mit Jule.Aber nach einer Weile fragte er:"Wollen wir es uns auf den Balkon zurückziehen ?"
#1079
Posté 01 avril 2010 - 09:01
Lyna stiess ihn leicht von sich, als er es für notwendig hielt, sie an sich zu nehmen. Zum Glück riss just in diesem Moment die Saite der Geige und verhinderte so die körperliche Nähe zum unbekannten Mann. Schliesslich kannte sie ihn erst seit wenigen Stunden, für so einen Tanz war er ihr doch zu nahe gekommen.
Plötzlich fand sie sich in seinen Armen wieder, hörte, wie er ihre angebliche Schönheit rühmte. Lyna wusste nicht, welche Antwort in diesem Moment angebracht war. Seit sie ihren Clan verlassen hatte wusste sie, dass sie nicht hässlich war. Es war ihr erst ausserhalb des Waldes bewusst geworden, vorher hatte sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht, ob sie einem Schönheitsideal entsprach oder nicht. "Habt Dank", antwortete sie schliesslich und richtete sich auf.
Der neue Tanz gestaltete sich indes schwieriger als der vorangegangene- flotter und vorallem mit tückischen Tanzschritten gespickt, die sie nicht beherrschte und unmöglich in kurzer Zeit erlernen konnte. Vorallem nicht mit der eleganten Robe, die bis zum Boden reichte. "Entschuldigt", meinte sie höflich zu Bryan, "ich glaube diesen Tanz muss ich auslassen. Ich habe es aber sehr genossen, mein Herr."
Sie liess sich aus der tanzenden Menge führen, zu einem der langen Tische, die nicht aus dem Saal geräumt worden waren. Lyna nahm sich eines der bereitgestellten Gläser und nippte daran... der Wein rann ihr heiss die Kehle runter, schmeckte süss und schwer, perfekt für einen Ball. Ihr Blick irrte umher, bis er wieder zu Avalos fand. Sie genehmigte sich noch einen Schluck, ehe sie das Glas zurückstellte.
Dieser Mann... sie spürte, wie ihr leicht schwindelig wurde. Aber daran war nicht der Wein Schuld, das wusste sie.
Plötzlich fand sie sich in seinen Armen wieder, hörte, wie er ihre angebliche Schönheit rühmte. Lyna wusste nicht, welche Antwort in diesem Moment angebracht war. Seit sie ihren Clan verlassen hatte wusste sie, dass sie nicht hässlich war. Es war ihr erst ausserhalb des Waldes bewusst geworden, vorher hatte sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht, ob sie einem Schönheitsideal entsprach oder nicht. "Habt Dank", antwortete sie schliesslich und richtete sich auf.
Der neue Tanz gestaltete sich indes schwieriger als der vorangegangene- flotter und vorallem mit tückischen Tanzschritten gespickt, die sie nicht beherrschte und unmöglich in kurzer Zeit erlernen konnte. Vorallem nicht mit der eleganten Robe, die bis zum Boden reichte. "Entschuldigt", meinte sie höflich zu Bryan, "ich glaube diesen Tanz muss ich auslassen. Ich habe es aber sehr genossen, mein Herr."
Sie liess sich aus der tanzenden Menge führen, zu einem der langen Tische, die nicht aus dem Saal geräumt worden waren. Lyna nahm sich eines der bereitgestellten Gläser und nippte daran... der Wein rann ihr heiss die Kehle runter, schmeckte süss und schwer, perfekt für einen Ball. Ihr Blick irrte umher, bis er wieder zu Avalos fand. Sie genehmigte sich noch einen Schluck, ehe sie das Glas zurückstellte.
Dieser Mann... sie spürte, wie ihr leicht schwindelig wurde. Aber daran war nicht der Wein Schuld, das wusste sie.
#1080
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 09:22
Guest_Juleiila_*
Jule seufzte leise, und hörte auf zu Tanzen. „Nein ich … ich denke ich werde mich setzte. Ich habe ein Stechen im Brustkorb das ist gar nicht gut.“ sagte sie. Während sie auf einen der Tische zu ging, stützte sie sich auf allem ab was da war. Endlich am Tisch angekommen setzte sie sich erstmal, aber nicht gerade sondern leicht liegend. Dann nahm sie sich erstmal ein Glas Wein, und trank einen Schluck. Wo kamen nur diese Schmerzen plötzlich her?
Als dann auch Elthras am Tisch ankam, setzte sie sich aufrecht und meinte. „Elthras, könnt ihr für mich zu einem der Hof-Ärzte gehen, und mir ein Schmerzmittel bringen? Aber bitte keins bei dem ich einschlafe.“ und sie hielt sich den Arm um den Brustkorb. Sie hoffte nur das sich keine Rippe verschoben hatte.
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Bryan wollte gerade zum Wort ansetzen, aber da verschwand auch Lyna schon. Er seufzte und blickte durch die Menge. Wo war sie nur hingerannt? Er schob sich zwischen die Leute, bis er Lyna an einem Tisch sah. Dann ging er wieder auf sie zu und verbeugte sich leicht. „Tut mir leid wenn ich Euch zu nahe gekommen bin, Lyna. Und bitte nennt mich nicht Herr, sondern Bryan.“ das grinsen musste er sich verkneifen. „Ich gehe nun auf den Balkon, und es würde mich freuen wenn ihr nach kommt.“ sagte er schließlich und wante sich ab.
Am Balkon angekommen lehnte er sich über das Geländer, und stützte sich mit den Armen ab. Dann zog er eine Pfeife aus seiner Tasche, stopfte die mit Tabak und zündete sie an. Er hatte nicht damit gerechnet das Lyna vor ihm weg rennen würde, dabei wollte er sie nur näher kennen lernen. Ihr das tanzen bei bringen, und vielleicht auch mehr. Denn sie erinnerte ihn an jemanden, an eine frühere Geliebte.. Nur stammte diese aus dem Gesindeviertel, und da er von Adel war, war es ausgeschlossen für ihn, die Beziehung zu dieser Frau weiter zu führen. Seine Eltern ließen ihm keine Wahl. Bryan wartete noch immer auf Lyna, aber er hatte Geduld, und rauchte weiter an seiner Pfeife.
Als dann auch Elthras am Tisch ankam, setzte sie sich aufrecht und meinte. „Elthras, könnt ihr für mich zu einem der Hof-Ärzte gehen, und mir ein Schmerzmittel bringen? Aber bitte keins bei dem ich einschlafe.“ und sie hielt sich den Arm um den Brustkorb. Sie hoffte nur das sich keine Rippe verschoben hatte.
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Bryan wollte gerade zum Wort ansetzen, aber da verschwand auch Lyna schon. Er seufzte und blickte durch die Menge. Wo war sie nur hingerannt? Er schob sich zwischen die Leute, bis er Lyna an einem Tisch sah. Dann ging er wieder auf sie zu und verbeugte sich leicht. „Tut mir leid wenn ich Euch zu nahe gekommen bin, Lyna. Und bitte nennt mich nicht Herr, sondern Bryan.“ das grinsen musste er sich verkneifen. „Ich gehe nun auf den Balkon, und es würde mich freuen wenn ihr nach kommt.“ sagte er schließlich und wante sich ab.
Am Balkon angekommen lehnte er sich über das Geländer, und stützte sich mit den Armen ab. Dann zog er eine Pfeife aus seiner Tasche, stopfte die mit Tabak und zündete sie an. Er hatte nicht damit gerechnet das Lyna vor ihm weg rennen würde, dabei wollte er sie nur näher kennen lernen. Ihr das tanzen bei bringen, und vielleicht auch mehr. Denn sie erinnerte ihn an jemanden, an eine frühere Geliebte.. Nur stammte diese aus dem Gesindeviertel, und da er von Adel war, war es ausgeschlossen für ihn, die Beziehung zu dieser Frau weiter zu führen. Seine Eltern ließen ihm keine Wahl. Bryan wartete noch immer auf Lyna, aber er hatte Geduld, und rauchte weiter an seiner Pfeife.
Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 09:22 .
#1081
Posté 01 avril 2010 - 09:44
Frische Luft würde ihr wohl gut tun. Sie musste sich dringend Klarheit über ihre Gedanken und Gefühle verschaffen... auch wenn man es ihr vielleicht nicht unbedingt ansah, so rumorte es doch gewaltig in ihrem Inneren, dieser Abend hatte wirklich alles auf den Kopf gestellt.
Hatten Avalos Blicke denn etwas zu bedeuten? Oder hatte sie sich diese doch nur eingebildet? Sie nahm einen letzten Schluck Wein und trat hinaus auf den Balkon, wo sie augenblicklich von der kühlen Nachtluft empfangen wurde. Am Himmel funkelten dutzende von weissen Sternen, umgaben einen wunderschönen Vollmond, der sein blasses Licht gen Erde sandte und die Umgebung in ein weiches Licht tauchte.
Sie stützte sich am Geländer ab und liess die Schönheit der Nacht auf sich wirken. Nach einem kurzen Augenblick begannen ihre Gedanken aber wieder wild zu kreisen, drehten sich um Avalos, aber auch um Bella. Sie konnte doch unmöglich eine Freundin hintergehen und deren Angebeteten für sich gewinnen... Sie seufzte.
Hatten Avalos Blicke denn etwas zu bedeuten? Oder hatte sie sich diese doch nur eingebildet? Sie nahm einen letzten Schluck Wein und trat hinaus auf den Balkon, wo sie augenblicklich von der kühlen Nachtluft empfangen wurde. Am Himmel funkelten dutzende von weissen Sternen, umgaben einen wunderschönen Vollmond, der sein blasses Licht gen Erde sandte und die Umgebung in ein weiches Licht tauchte.
Sie stützte sich am Geländer ab und liess die Schönheit der Nacht auf sich wirken. Nach einem kurzen Augenblick begannen ihre Gedanken aber wieder wild zu kreisen, drehten sich um Avalos, aber auch um Bella. Sie konnte doch unmöglich eine Freundin hintergehen und deren Angebeteten für sich gewinnen... Sie seufzte.
#1082
Posté 01 avril 2010 - 09:49
Elthras kam ohne zu zögern Jules bitte nach.Hatte er sie ein wenig zu grob behandelt ? Er ging doch mit größter Sorgfalt mit ihr um.
Er verließ den Ballsaal und ging in Richtung des Zimmers des königlichen Arztes.Er klopfte an seiner Tür und dieser öffnete sogleich.
"Verzeiht die späte Störung der Herr! Hättet ihr womöglich ein Schmerzmittel.Meine Begleitung leidet unter einen Beinkrampf vom vielen tanzen."Auch wenn dies gelogen war so fiel Elthras keine andere Ausrede ein.Er konnte ja wohl kaum nach einen extrem starken Betäubungsmittel fragen ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
Der königliche Arzt schloss kurz die Tür und öffnete sie gleich wieder und überreichte Elthras eine kleine Phiole."Hier.Ein Schmerzmittel.Es müsste sämtliche schmerzen eurer Begleitung lindern.Aber vorsicht nicht in Verbindung mit anderen Arzneien verwenden."
"Vielen Dank der Herr." Elthras verbeugte sich leicht und kehrte zum Ballsaal zurück.
Er setzte sich neben Jule und gab ihr die Phiole."Hier.Damit müsste es dir gleich besser gehen."
Er verließ den Ballsaal und ging in Richtung des Zimmers des königlichen Arztes.Er klopfte an seiner Tür und dieser öffnete sogleich.
"Verzeiht die späte Störung der Herr! Hättet ihr womöglich ein Schmerzmittel.Meine Begleitung leidet unter einen Beinkrampf vom vielen tanzen."Auch wenn dies gelogen war so fiel Elthras keine andere Ausrede ein.Er konnte ja wohl kaum nach einen extrem starken Betäubungsmittel fragen ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
Der königliche Arzt schloss kurz die Tür und öffnete sie gleich wieder und überreichte Elthras eine kleine Phiole."Hier.Ein Schmerzmittel.Es müsste sämtliche schmerzen eurer Begleitung lindern.Aber vorsicht nicht in Verbindung mit anderen Arzneien verwenden."
"Vielen Dank der Herr." Elthras verbeugte sich leicht und kehrte zum Ballsaal zurück.
Er setzte sich neben Jule und gab ihr die Phiole."Hier.Damit müsste es dir gleich besser gehen."
#1083
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 09:58
Guest_Juleiila_*
Als Elthras wieder zurück kam mit einer Phiole Schmerzmittel seufzte Jule erleichtert. Sie nahm die Phiole entgegen und schüttete diese einfach in ein Glas Wein. Das trank sie dann auf einmal hinunter, was ja auch bei Schmerzmitteln so üblich war. Es drehte sich kurz alles um sie herum, aber das Gefühl verschwand dann auch wieder. "Ich danke euch Elthras, gleich wird es mir besser gehen. Und dann können wir auch wieder tanzen gehen." und sie grinste wieder.
"Inzwischen könnt ihr mir doch ein bisschen was von euch erzählen. Ich weiß fast gar nichts von euch auser das ihr sehr attraktiv seid, und mir mein Leben gerettet habt." verlegen kicherte sie ein wenig. Wahrlich - Sie wollte mehr über ihn heraus finden, um ihn so auch besser kennen zu lernen.
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Bryan zog genüsslich an seiner Pfeife und vernahm das seufzen von Lyna. Er drehte seinen Kopf zur Seite und war überrascht das sie nun doch auf den Balkon heraus kam. Er runzelte die Stirn. "Hm wofür war der Seufzer? Euch scheint etwas durch den Kopf zu gehen. Und nochmals entschuldigung, das ich euch beim Tanzen zu nahe gekommen bin." dann zog er nochmal an seiner Pfeife, und betrachtete den wunderschönen Brunnen der unter ihm im Schlossgarten war. Der Wind streifte durch sein kurzes Haar, und er genoss die frische Luft.
"Wisst ihr, ich kannte eine Elfin, und ihr erinnert mich sehr an sie. Ihr habt das selbe Haar und die selben schönen Augen." fügte er hinzu, mit einem Zug an seiner Pfeife. Das war allerdings sein letzter, und er klopfte die Pfeife am Geländer ab, und steckte diese wieder in seine Tasche. Dann setzte er sich an eine steinernde Bank, und klopfte mit der rechten Hand neben sich. "Setzt euch." sagte Bryan.
"Inzwischen könnt ihr mir doch ein bisschen was von euch erzählen. Ich weiß fast gar nichts von euch auser das ihr sehr attraktiv seid, und mir mein Leben gerettet habt." verlegen kicherte sie ein wenig. Wahrlich - Sie wollte mehr über ihn heraus finden, um ihn so auch besser kennen zu lernen.
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Bryan zog genüsslich an seiner Pfeife und vernahm das seufzen von Lyna. Er drehte seinen Kopf zur Seite und war überrascht das sie nun doch auf den Balkon heraus kam. Er runzelte die Stirn. "Hm wofür war der Seufzer? Euch scheint etwas durch den Kopf zu gehen. Und nochmals entschuldigung, das ich euch beim Tanzen zu nahe gekommen bin." dann zog er nochmal an seiner Pfeife, und betrachtete den wunderschönen Brunnen der unter ihm im Schlossgarten war. Der Wind streifte durch sein kurzes Haar, und er genoss die frische Luft.
"Wisst ihr, ich kannte eine Elfin, und ihr erinnert mich sehr an sie. Ihr habt das selbe Haar und die selben schönen Augen." fügte er hinzu, mit einem Zug an seiner Pfeife. Das war allerdings sein letzter, und er klopfte die Pfeife am Geländer ab, und steckte diese wieder in seine Tasche. Dann setzte er sich an eine steinernde Bank, und klopfte mit der rechten Hand neben sich. "Setzt euch." sagte Bryan.
#1084
Posté 01 avril 2010 - 10:02
Als die letzten Takte verklungen waren, richtete er erneut das Wort an die versammelten Adeligen.
"Nun, liebe Leut, ich sehe schon, dass so manchem der Schweiß zur Stirne steht, und das ist nicht gerade kleidsam! Genauso wie die heraushängenden Zungen, über die schon so mancher gestolpert zu sein scheint!"
Verhaltenes Lachen, unterbrochen von einigen eher dicklichen Adeligen, die am schnaufen waren.
"So wohl an denn, nehmt einen Drink, kommt zu Atem, und um den Erbauers Willen, gönnt meinen Fingern eine Pause!"
Wieder Gelächter während die Adeligen von der freien Fläche strömten und sich an den schleunigst herbeigeschafften Getränken bedienten.
Avalos lehnte sein Musikinstrument an den hohen Barhocker, auf dem er gesessen hatte, und schlenderte umher.
Riss Witze, erzählte Anekdoten, gab hin und wieder einen Tipp bezüglich der morgigen politischen Aktivitäten und ging dann nach draußen, auf die ausladende Terrasse.
Der kühle Wind strich über sein Gesicht, tröstend und zugleich befreiend.
Er suchte sich eine steinerne Bank an dem in Granitplatten eingefassten, rechteckigen Teich.
Der Mond war inzwischen vollkommen aufgegangen und spiegelte sich in der Mitte des Wasserfläche.
Avalos stützte seine Ellbogen auf den Knien ab und blickte gedankenverloren hinein
Die stetig wehende Brise kräuselte die silberglatte Oberfläche.
Alles was er sah, war verzerrt.
Sein Gesicht, der Mond, alles was sich spiegelte.
War er das wirklich? Eine verzerrte Erscheinung, dessen Auftauchen stets von Klinge und Blut getragen wurde?
Hatte er überhaupt irgendetwas, woran er sich stützen konnte? Abgesehen von der schwarzen Sonne, die ihm dieses Schicksal zu gedacht hatte? Diesen unheiligen Pakt? Ewiges Leben gegen seine Loyalität und seine Klinge? War es das, was ihn ausmachte?
Oder hatte noch etwas Anderes die Zeit überdauert? Was hätte "sie" für ihn gewollt, wenn man sie ihm nicht genommen hatte?
Viele Fragen. Und keine Antworten. Er vermisste sie immer noch. Und da war inzwischen auch noch Lyna, die seine so berechnende und eiskalte Art ins Wanken brachte.
Sie war so wie "sie". Ihre Art, ihr Wesen. Was zum Teufel nochmal war nur mit ihm los?! Hatte ihn jemand vergiftet? Das Essen? der Wein bei Amofillias?
Etwas, das seine Sinne vernebelte? Ansich konnte er das ausschließen, Mit Gift war vertraut, benutzte sie selber und wußte um die Wirkungsweisen.
Avalos lehnte sich zurück und sah zur säulengetragenen Terrasse herüber.
Der junge Adelige stand dort und schmauchte ein Pfeifchen - der stattliche Jüngling, der mit Lyna getanzt hatte. Schien wohl auf sie zu warten.
Natürlich war er nicht der Einzige, der die frische Nachtluft genoss.
Grüppchenweise standen sie zusammen, teilweise rauchend oder mit einem Glas Wein in der Hand.
Ganz weit hinten sah er eine bekannte Silhouette im schimmernden Mondlicht. Und dieses Kleid konnte nur einer gehören.
Er seufzte.
Und dann trafen sich ihre Blicke. Ruckartig riss er den Kopf herum und verfluchte sich innerlich.
"Nun, liebe Leut, ich sehe schon, dass so manchem der Schweiß zur Stirne steht, und das ist nicht gerade kleidsam! Genauso wie die heraushängenden Zungen, über die schon so mancher gestolpert zu sein scheint!"
Verhaltenes Lachen, unterbrochen von einigen eher dicklichen Adeligen, die am schnaufen waren.
"So wohl an denn, nehmt einen Drink, kommt zu Atem, und um den Erbauers Willen, gönnt meinen Fingern eine Pause!"
Wieder Gelächter während die Adeligen von der freien Fläche strömten und sich an den schleunigst herbeigeschafften Getränken bedienten.
Avalos lehnte sein Musikinstrument an den hohen Barhocker, auf dem er gesessen hatte, und schlenderte umher.
Riss Witze, erzählte Anekdoten, gab hin und wieder einen Tipp bezüglich der morgigen politischen Aktivitäten und ging dann nach draußen, auf die ausladende Terrasse.
Der kühle Wind strich über sein Gesicht, tröstend und zugleich befreiend.
Er suchte sich eine steinerne Bank an dem in Granitplatten eingefassten, rechteckigen Teich.
Der Mond war inzwischen vollkommen aufgegangen und spiegelte sich in der Mitte des Wasserfläche.
Avalos stützte seine Ellbogen auf den Knien ab und blickte gedankenverloren hinein
Die stetig wehende Brise kräuselte die silberglatte Oberfläche.
Alles was er sah, war verzerrt.
Sein Gesicht, der Mond, alles was sich spiegelte.
War er das wirklich? Eine verzerrte Erscheinung, dessen Auftauchen stets von Klinge und Blut getragen wurde?
Hatte er überhaupt irgendetwas, woran er sich stützen konnte? Abgesehen von der schwarzen Sonne, die ihm dieses Schicksal zu gedacht hatte? Diesen unheiligen Pakt? Ewiges Leben gegen seine Loyalität und seine Klinge? War es das, was ihn ausmachte?
Oder hatte noch etwas Anderes die Zeit überdauert? Was hätte "sie" für ihn gewollt, wenn man sie ihm nicht genommen hatte?
Viele Fragen. Und keine Antworten. Er vermisste sie immer noch. Und da war inzwischen auch noch Lyna, die seine so berechnende und eiskalte Art ins Wanken brachte.
Sie war so wie "sie". Ihre Art, ihr Wesen. Was zum Teufel nochmal war nur mit ihm los?! Hatte ihn jemand vergiftet? Das Essen? der Wein bei Amofillias?
Etwas, das seine Sinne vernebelte? Ansich konnte er das ausschließen, Mit Gift war vertraut, benutzte sie selber und wußte um die Wirkungsweisen.
Avalos lehnte sich zurück und sah zur säulengetragenen Terrasse herüber.
Der junge Adelige stand dort und schmauchte ein Pfeifchen - der stattliche Jüngling, der mit Lyna getanzt hatte. Schien wohl auf sie zu warten.
Natürlich war er nicht der Einzige, der die frische Nachtluft genoss.
Grüppchenweise standen sie zusammen, teilweise rauchend oder mit einem Glas Wein in der Hand.
Ganz weit hinten sah er eine bekannte Silhouette im schimmernden Mondlicht. Und dieses Kleid konnte nur einer gehören.
Er seufzte.
Und dann trafen sich ihre Blicke. Ruckartig riss er den Kopf herum und verfluchte sich innerlich.
#1085
Posté 01 avril 2010 - 10:31
Inzwischen strömten immer mehr Leute nach aussen, die sich erfrischen wollten. Lyna war versucht, auf der Steinbank Platz zu nehmen, schliesslich konnte sie nach dem langen Tanzen kaum noch stehen. Doch da, hatte sie eben Avalos aus ihren Gedanken heraufbeschwört... oder war er wirklich da?
Sie blickte genauer hin... nein, das war er, ohne Zweifel. Lyna lächelte sanft. Wie er alleine da sass, gedankenverloren, das komplette Gegenteil vom Barden, der noch vor wenigen Minuten die versammelten Gäste durch den Anlass geführt und sie gänzlich alleine unterhalten hatte. Sie räusperte sich und blickte zu Bryan.
"Ihr seid mir nicht zu nahe gekommen", antwortete sie und blickte dann wieder zu Avalos, "ich war mit meinen Gedanken nur an einem anderen Ort. Es hatte also nichts mit Euch zu tun." Sie hörte ihm zu, wie er von der anderen Elfe sprach und spielte währenddessen mit ihrem Halsschmuck. Zu ihrer Beschämung musste sie feststellen, dass sie gedanklich schon wieder abgeschweift war.
Sie riss sich zusammen, warf Avalos einen letzten Blick zu und wandte sich dann Bryan zu, auch wenn sie am liebsten die Treppe runtergestiegen und zum Teich gegangen wäre. "Und was war das für eine Frau?", fragte sie nach.
Sie blickte genauer hin... nein, das war er, ohne Zweifel. Lyna lächelte sanft. Wie er alleine da sass, gedankenverloren, das komplette Gegenteil vom Barden, der noch vor wenigen Minuten die versammelten Gäste durch den Anlass geführt und sie gänzlich alleine unterhalten hatte. Sie räusperte sich und blickte zu Bryan.
"Ihr seid mir nicht zu nahe gekommen", antwortete sie und blickte dann wieder zu Avalos, "ich war mit meinen Gedanken nur an einem anderen Ort. Es hatte also nichts mit Euch zu tun." Sie hörte ihm zu, wie er von der anderen Elfe sprach und spielte währenddessen mit ihrem Halsschmuck. Zu ihrer Beschämung musste sie feststellen, dass sie gedanklich schon wieder abgeschweift war.
Sie riss sich zusammen, warf Avalos einen letzten Blick zu und wandte sich dann Bryan zu, auch wenn sie am liebsten die Treppe runtergestiegen und zum Teich gegangen wäre. "Und was war das für eine Frau?", fragte sie nach.
#1086
Posté 01 avril 2010 - 10:31
Elthras war erleichtert darüber das es Jule gleich besser gehen würde.
Und das sie mehr über ihn erfahren wollte freute ihn sehr.
"Nun denn.Wo fange ich da am Besten an?"
Er überlegte kurz doch dann sprach er:" Nun ich bin bei den Dalih Elfen geboren worden.Doch hat das Schicksal bestimmt,dass ich in einen Waisenhaus aufwuchs und später vom Hauptmann der königlichen Wache großgezogen worden bin.Deshalb bin ich auch bei der Wache gelandet.Und weil ich mich auf den Kampf mit Schild und Schwert verstehe."
Elthras wartete kurz.So als wolle er das Jule all das erwähnte ruhig aufnehmen konnte."Aber genug von mir.Von woher stammt ihr ? Und wie seid ihr in eine der artige Reise gekommen ? Wenn ich fragen darf?"
Er versuchte möglichst höflich zu bleiben.Er wollte möglichst viel über Jule erfahren.Auch wenn er schon von ihren stürmischen Gemüt und ihrer kämpferischen Natur wusste und diese sehr an ihr schätzte.
Und das sie mehr über ihn erfahren wollte freute ihn sehr.
"Nun denn.Wo fange ich da am Besten an?"
Er überlegte kurz doch dann sprach er:" Nun ich bin bei den Dalih Elfen geboren worden.Doch hat das Schicksal bestimmt,dass ich in einen Waisenhaus aufwuchs und später vom Hauptmann der königlichen Wache großgezogen worden bin.Deshalb bin ich auch bei der Wache gelandet.Und weil ich mich auf den Kampf mit Schild und Schwert verstehe."
Elthras wartete kurz.So als wolle er das Jule all das erwähnte ruhig aufnehmen konnte."Aber genug von mir.Von woher stammt ihr ? Und wie seid ihr in eine der artige Reise gekommen ? Wenn ich fragen darf?"
Er versuchte möglichst höflich zu bleiben.Er wollte möglichst viel über Jule erfahren.Auch wenn er schon von ihren stürmischen Gemüt und ihrer kämpferischen Natur wusste und diese sehr an ihr schätzte.
#1087
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 10:45
Guest_Juleiila_*
Jule setzte einen bemitleideten Blick auf. Elthras wuchs anscheinend nich bei seiner Familie auf, Waisenhäuser waren immer das schlimmste. "Ihr hattet es bestimmt nicht leicht. Das tut mir leid " seufzte sie. Und das kannte sie. Sie selbst wuchs in einem Gesindeviertel auf, jedoch wusste man dort mit allem umzugehen und sie hatte ihre Familie. Wenn auch ihre Mutter nur bis zum fünften Lebensjahr.
"Ich stamme von einem Gesindeviertel. Ja ich weiß es ist schlimm, aber seit 2 Jahren bin ich bei den Grauen Wächtern. Das heißt ich habe noch 28 Jahre zu Leben." sie seufzte. "Oh man hätte ich das früher gewusst aber ich hatte ja keine Wahl."
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Bryan grinste, und näherte sich Lyna. "Sie war eine Frau aus dem Gesindeviertel. Jedoch hatte unsere Beziehung nicht lange von bestand, ich war der Sohn des Teryn und mir war so etwas nicht gestattet." seufzte er.
Dann näherte er sich Lyna wieder, hob mit seiner rechten Hand ihr Kinn. Sein Mund kam dem ihren immer näher. Und dann küsste er sie sanft, langsam und zart. Er merkte das sie es eigentlich nicht wollte, doch er ließ nicht von ihr ab. Er wollte das sie merkte, dass er sie hübsch fand, sie mochte und begehrte. Sanft lies er ab und blickte ihr tief in die Augen. Wie sie darauf wohl reagieren würde?
"Ich stamme von einem Gesindeviertel. Ja ich weiß es ist schlimm, aber seit 2 Jahren bin ich bei den Grauen Wächtern. Das heißt ich habe noch 28 Jahre zu Leben." sie seufzte. "Oh man hätte ich das früher gewusst aber ich hatte ja keine Wahl."
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Bryan grinste, und näherte sich Lyna. "Sie war eine Frau aus dem Gesindeviertel. Jedoch hatte unsere Beziehung nicht lange von bestand, ich war der Sohn des Teryn und mir war so etwas nicht gestattet." seufzte er.
Dann näherte er sich Lyna wieder, hob mit seiner rechten Hand ihr Kinn. Sein Mund kam dem ihren immer näher. Und dann küsste er sie sanft, langsam und zart. Er merkte das sie es eigentlich nicht wollte, doch er ließ nicht von ihr ab. Er wollte das sie merkte, dass er sie hübsch fand, sie mochte und begehrte. Sanft lies er ab und blickte ihr tief in die Augen. Wie sie darauf wohl reagieren würde?
Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 10:50 .
#1088
Posté 01 avril 2010 - 10:47
Bella genoß den Tanz mit dem Zwerg. Er war witzig und charmant, und konnte tatsächlich tanzen statt ihr auf den Zehen herum zu trampeln. Andererseits konnte sie den Blick nicht von Avalos wenden, sie hing an seinen Lippen als er die Verse vortrug. Es entging ihr nicht, dass er Lyna verschmitzt, gar fröhlich, zuzwinkerte, und so etwas wie Eifersucht durchfuhr sie. Wieso Lyna? Und wenn sie die Elfin beobachtete, so verhielt diese sich auch etwas anders gegenüber dem Schatten. Oder gauckelte ihre Phantasie ihr nur etwas vor?
Als die Saite riß, bedankte sie sich bei ihrem Tanzpartner und wollte an den Tisch zurück kehren. Ein Diener kam vorbei, mit einem Tablett, von dem sich Bella ein Glas mit Perlwein schnappte. Erhitzt vom Tanz stürzte sie dieses in einem Zug hinunter. Am Tisch langte sie noch einmal zu ihrem Weinglas. Der Pinot Noir war einfach vorzüglich, und sie ließ sich noch einmal nachschenken.
Lyna saß bereits wieder dort, und aus den Augenwinkeln sah Bella den Glanz in Lynas Augen, der ihr komplett neu war. Eine kalte Hand umklammerte ihr Herz. Hatte Avalos trotz seiner Grausamkeit es geschafft, Lyna um den Finger zu wickeln? Sie schluckte.
Es sah jedenfalls danach aus als würde sich wenigstens dieser Teil ihres Traumes nicht erfüllen ... ausgerechnet das, was sie sich am meisten wünschte. Trotzig blickte sie sich nach dem anderen Zwerg um, der sie auch noch zum Tanz aufgefordert hatte. Unwillkürlich rümpfte sie ein wenig die Nase. Er hatte - typisch zwergisch - einen guten Bauchumfang. Bei allen Paragons, es gab wohl wirklich keinen schlanken athletischen Zwerg. Ihr Blick suchte Avalos, aber der war während der Pause verschwunden. Sie schaute sich im Saal um. Hauptsächlich Menschen, einige wenige Elfen, eine Hand voll männliche Zwerge. Davon natürlich keiner der Avalos das Wasser hätte reichen können.
Sie trank ihr Glas aus. Das Dessert lag ihr noch im Magen, also bestellte sie einen doppelten Weinbrand. Und nochmal ein Glas Pinot. Den Cognac trank sie auf zwei Schlucke aus. Den Wein nippte sie etwas vorsichtiger, der hatte es in sich.
Jule hatte nur noch Augen für Elthras und Bella fühlte sich langsam aber sicher ziemlich deplaziert. Sie stand auf und verließ den Saal. Sie wollte ein wenig Ruhe haben und lief so schnell sie ihre Beine trugen hoch in ihr Gemach, gefolgt von ihrer Leibwache. Sie lächelte zynisch. Wenigstens diese beiden würden ihr folgen. Schnell holte sie Pergament und Zeichenkohle und lief wieder ins Erdgeschoß, hinunter auf die Terasse.
Dort sah sie den Tanzpartner von Lyna stehen. Einige andere Menschen die sie nicht kannte standen in Grüppchen zusammen.
Bella beschloß, zum Teich zu gehen. Der Mond schien vom Himmel, es war beinahe Vollmond. Die Bäume hoben sich dunkel als Schatten gegen den Horizont hervor, und ihr künstlerisches Auge sah eine Skizze nach der nächsten, die es sich lohnte, auf Pergament festzuhalten. Einem weiteren Diener nahm sie nochmal ein Glas mit Perlwein vom Tablett und schlenderte an den Teich. Der Weg dorthin war mit Kieselsteinen gesäumt, und davor standen einige Bänke. Sie ließ sich auf einer davon nieder und fing an zu zeichnen. Ihre Hand flog wieder über das Pergament, sie mußte sich nicht einmal sehr konzentrieren.
Nach der ersten Skizze legte sie ihre Zeichen-Utensilien zur Seite und nippte an ihrem Glas. Ihr Blick glitt über den See, sah die Schwäne... und drei Bänke weiter zu ihrer linken... saß Avalos. Schnell trank sie noch einen weiteren Schluck, schloß kurz die Augen, um gleich danach nochmal hinzusehen. Er saß immer noch dort, wie es schien, in Gedanken versunken.
Sollte sie oder sollte sie nicht? Sie merkte den Alkohol langsam, aber wenn nicht jetzt, wann dann? Sie trank ihr Glas aus, eilte nochmal zurück auf die Terasse, holte sich zwei weitere Gläser. Eines davon trank sie aus und stellte es auf die nächste Bank, die ihren Weg kreuzte. Als sie dann endlich wieder am See ankam war das zweite Glas bereits auch zur Hälfte geleert. Avalos sass noch immer an der gleichen Stelle. Sie holte tief Luft, nahm allen Mut zusammen und ging auf ihn zu.
"Darf ich mich zu Euch setzen? Ihr habt wunderschön gespielt, Avalos"
Als die Saite riß, bedankte sie sich bei ihrem Tanzpartner und wollte an den Tisch zurück kehren. Ein Diener kam vorbei, mit einem Tablett, von dem sich Bella ein Glas mit Perlwein schnappte. Erhitzt vom Tanz stürzte sie dieses in einem Zug hinunter. Am Tisch langte sie noch einmal zu ihrem Weinglas. Der Pinot Noir war einfach vorzüglich, und sie ließ sich noch einmal nachschenken.
Lyna saß bereits wieder dort, und aus den Augenwinkeln sah Bella den Glanz in Lynas Augen, der ihr komplett neu war. Eine kalte Hand umklammerte ihr Herz. Hatte Avalos trotz seiner Grausamkeit es geschafft, Lyna um den Finger zu wickeln? Sie schluckte.
Es sah jedenfalls danach aus als würde sich wenigstens dieser Teil ihres Traumes nicht erfüllen ... ausgerechnet das, was sie sich am meisten wünschte. Trotzig blickte sie sich nach dem anderen Zwerg um, der sie auch noch zum Tanz aufgefordert hatte. Unwillkürlich rümpfte sie ein wenig die Nase. Er hatte - typisch zwergisch - einen guten Bauchumfang. Bei allen Paragons, es gab wohl wirklich keinen schlanken athletischen Zwerg. Ihr Blick suchte Avalos, aber der war während der Pause verschwunden. Sie schaute sich im Saal um. Hauptsächlich Menschen, einige wenige Elfen, eine Hand voll männliche Zwerge. Davon natürlich keiner der Avalos das Wasser hätte reichen können.
Sie trank ihr Glas aus. Das Dessert lag ihr noch im Magen, also bestellte sie einen doppelten Weinbrand. Und nochmal ein Glas Pinot. Den Cognac trank sie auf zwei Schlucke aus. Den Wein nippte sie etwas vorsichtiger, der hatte es in sich.
Jule hatte nur noch Augen für Elthras und Bella fühlte sich langsam aber sicher ziemlich deplaziert. Sie stand auf und verließ den Saal. Sie wollte ein wenig Ruhe haben und lief so schnell sie ihre Beine trugen hoch in ihr Gemach, gefolgt von ihrer Leibwache. Sie lächelte zynisch. Wenigstens diese beiden würden ihr folgen. Schnell holte sie Pergament und Zeichenkohle und lief wieder ins Erdgeschoß, hinunter auf die Terasse.
Dort sah sie den Tanzpartner von Lyna stehen. Einige andere Menschen die sie nicht kannte standen in Grüppchen zusammen.
Bella beschloß, zum Teich zu gehen. Der Mond schien vom Himmel, es war beinahe Vollmond. Die Bäume hoben sich dunkel als Schatten gegen den Horizont hervor, und ihr künstlerisches Auge sah eine Skizze nach der nächsten, die es sich lohnte, auf Pergament festzuhalten. Einem weiteren Diener nahm sie nochmal ein Glas mit Perlwein vom Tablett und schlenderte an den Teich. Der Weg dorthin war mit Kieselsteinen gesäumt, und davor standen einige Bänke. Sie ließ sich auf einer davon nieder und fing an zu zeichnen. Ihre Hand flog wieder über das Pergament, sie mußte sich nicht einmal sehr konzentrieren.
Nach der ersten Skizze legte sie ihre Zeichen-Utensilien zur Seite und nippte an ihrem Glas. Ihr Blick glitt über den See, sah die Schwäne... und drei Bänke weiter zu ihrer linken... saß Avalos. Schnell trank sie noch einen weiteren Schluck, schloß kurz die Augen, um gleich danach nochmal hinzusehen. Er saß immer noch dort, wie es schien, in Gedanken versunken.
Sollte sie oder sollte sie nicht? Sie merkte den Alkohol langsam, aber wenn nicht jetzt, wann dann? Sie trank ihr Glas aus, eilte nochmal zurück auf die Terasse, holte sich zwei weitere Gläser. Eines davon trank sie aus und stellte es auf die nächste Bank, die ihren Weg kreuzte. Als sie dann endlich wieder am See ankam war das zweite Glas bereits auch zur Hälfte geleert. Avalos sass noch immer an der gleichen Stelle. Sie holte tief Luft, nahm allen Mut zusammen und ging auf ihn zu.
"Darf ich mich zu Euch setzen? Ihr habt wunderschön gespielt, Avalos"
Modifié par Bellandyrs, 01 avril 2010 - 11:07 .
#1089
Posté 01 avril 2010 - 11:03
Lyna hatte sich nichts dabei gedacht, als er sich ihr genähert und ihr Kinn angehoben hatte. Sie hatte seinen Worten gelauscht, von Liebesgeschichten zwischen Menschen und Elfen war sie schon immer fasziniert gewesen. Gleichzeitig schwirrten ihre Gedanken immer noch um ein bestimmtes Thema, das sie einfach nicht loslassen wollte.
So kam der Kuss doch recht überraschend. Sie riss die Augen auf, als sie seine Lippen auf ihre spürte. Doch so schnell wie er über sie gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Sie presste ihre linke Hand auf die Lippen, wie um sich zu vergewissern, dass sie es sich nicht eingebildet hatte. Aber nein, sie schmeckte ihn noch deutlich. Sie warf Bryan einen entsetzten Blick zu, stiess ihn von sich und stand ruckartig auf.
"Wie.. wie könnt Ihr bloss?", fragte sie und trat einige Schritte zurück. Sie kannten sich doch kaum, und schon erlaubte er sich einen Kuss? Es mochte sein, dass die verzogenen, adeligen Gören offen für solche Avancen waren, sich insgeheim ein kleines Abenteuer erhofften- Lyna aber nicht. Ein Kuss hat Bedeutung, ist Beweis grösster Intimität und sollte nicht derart bedeutungslos eingesetzt werden.
"Haltet Euch fern von mir!" Lyna raffte ihre Rock und schritt schnellen Schrittes die Treppe hinuntern, in Avalos Richtung laufend. Doch da sass schon Bella... natürlich. Lyna hielt inne, nahm dann einen anderen Weg.
So kam der Kuss doch recht überraschend. Sie riss die Augen auf, als sie seine Lippen auf ihre spürte. Doch so schnell wie er über sie gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Sie presste ihre linke Hand auf die Lippen, wie um sich zu vergewissern, dass sie es sich nicht eingebildet hatte. Aber nein, sie schmeckte ihn noch deutlich. Sie warf Bryan einen entsetzten Blick zu, stiess ihn von sich und stand ruckartig auf.
"Wie.. wie könnt Ihr bloss?", fragte sie und trat einige Schritte zurück. Sie kannten sich doch kaum, und schon erlaubte er sich einen Kuss? Es mochte sein, dass die verzogenen, adeligen Gören offen für solche Avancen waren, sich insgeheim ein kleines Abenteuer erhofften- Lyna aber nicht. Ein Kuss hat Bedeutung, ist Beweis grösster Intimität und sollte nicht derart bedeutungslos eingesetzt werden.
"Haltet Euch fern von mir!" Lyna raffte ihre Rock und schritt schnellen Schrittes die Treppe hinuntern, in Avalos Richtung laufend. Doch da sass schon Bella... natürlich. Lyna hielt inne, nahm dann einen anderen Weg.
Modifié par govi1, 01 avril 2010 - 11:05 .
#1090
Posté 01 avril 2010 - 11:15
Elthras vernahm Jules mitleidigen Blick.Aber es freute ihn das sie so reges interesse an ihm hatte.
Als er hörte das Jule nur noch 28 Jahre zu Leben hatte erschrack er leicht.Doch er fasste sich wieder und nahm Jules Hand und umschloss sie mit seinen Händen.
"Es tut mir leid das zu hören.Aber seht! Ihr habt Freunde wie Lyna und Bella.Und wenn ich mir vorstellen müsste,dass ich nur noch 28 Jahre Zeit hätte wäre ich froh sie mit solchen Freunden verbringen zu können."Auch wenn es nur schwache Worte des Trostes waren die Elthras Jule gab so waren sie aufrichtig.
Elthras wollte Jule von diesen dunklen Gedanken ablenken.Und so fragte er sie schließlich:"Wollen wir auf den Balkon gehen und uns an dieser herrlichen Nacht erfreuen? So fern es euch wieder besser geht."
Als er hörte das Jule nur noch 28 Jahre zu Leben hatte erschrack er leicht.Doch er fasste sich wieder und nahm Jules Hand und umschloss sie mit seinen Händen.
"Es tut mir leid das zu hören.Aber seht! Ihr habt Freunde wie Lyna und Bella.Und wenn ich mir vorstellen müsste,dass ich nur noch 28 Jahre Zeit hätte wäre ich froh sie mit solchen Freunden verbringen zu können."Auch wenn es nur schwache Worte des Trostes waren die Elthras Jule gab so waren sie aufrichtig.
Elthras wollte Jule von diesen dunklen Gedanken ablenken.Und so fragte er sie schließlich:"Wollen wir auf den Balkon gehen und uns an dieser herrlichen Nacht erfreuen? So fern es euch wieder besser geht."
#1091
Posté 01 avril 2010 - 11:24
Gedankenverloren starrte er weiterhin auf die sich kräuselnde Teichoberfläche.
"...... darf ich mich zu euch setzen? Ihr habt wunderschön gespielt, Avalos."
Der schattenhafte Barde schreckte auf.
Er schalt sich selber. Wäre es ein Feind gewesen, so wäre er jetzt ein toter Mann gewesen.
War aber nur die Zwergin. Sein Glück.
"Ich bedanke mich dafür. Für einen Attentäter eine nützliche Fähigkeit. So kommt man nahe an das Ziel heran, und wer vermutet schon Dolch und Klinge in einem Musikinstrument?
Ich hoffe natürlich, dass ihr euch amüsiert, es wird für lange lange Zeit das letzte Mal gewesen sein. Morgen werden die politischen Kämpfe ausgetragen, und das wird...häßlich."
Er lehnte sich ein wenig zurück.
Ich sehe Zeichenpapier bei euch. Was zeichnet ihr denn? Was auch immer es mag sein, diese Nacht bietet besondere Momente und Motive, die es wert sind, sie festzuhalten.
Aber für eine Zwergin könnt ihr außergewöhnlich gut tanzen. Wo habt ihr das gelernt? Natürlich, in Orzammar habe ich auch schon gespielt, aber nur heitere Shantys und dergleichen. Das endete damit, dass die meisten Zwerge entweder auf oder unter den Bänken endeten.
Damals war ich noch mit Hrothgar unterwegs....." Er endete gedankenvoll.
Was der alte Knabe jetzt wohl trieb, mit seinem geisterhaften, verfluchten Heer von Zwergen, die einfach nicht sterben konnten?
Ironischerweise spiegelte das Wasser die Ballustrade hinter ihm - inklusive Bryan und Lyna.
Und dann standen seine malachitgrünen Augen beinahe in Flammen vor Wut und Zorn.
Er sah, wie Bryan die Elfe küsste, und Lyna ihn entsetzt wegstieß und in den Garten flüchtete.
Es schien beinahe, als zwei jadegrüne Sonnen in seinen Augen explodierten, befeuert von heißer Glut irrsinniger Wut und einem Schuss schwelendem Wahnsinns.
Er sprang auf.
"Seht, dieser adelige Hundesohn traktiert Lyna! Ich kann wahrlich weder einen Mord noch eine Vergewaltigung an meinen Kampfgefährten dulden!"
Bellandrys Kopf ruckte herum und erblickte ebenfalls Lyna, die zu flüchten schien. An ihre Fersen geheftet ein schwarzhaariger Adeliger, der ihr nachlief.
Auch sie schien darüber verärgert zu sein, raffte ihre Röcke und stellte sich mit Avalos zusammen dem Adeligen in den Weg.
"...... darf ich mich zu euch setzen? Ihr habt wunderschön gespielt, Avalos."
Der schattenhafte Barde schreckte auf.
Er schalt sich selber. Wäre es ein Feind gewesen, so wäre er jetzt ein toter Mann gewesen.
War aber nur die Zwergin. Sein Glück.
"Ich bedanke mich dafür. Für einen Attentäter eine nützliche Fähigkeit. So kommt man nahe an das Ziel heran, und wer vermutet schon Dolch und Klinge in einem Musikinstrument?
Ich hoffe natürlich, dass ihr euch amüsiert, es wird für lange lange Zeit das letzte Mal gewesen sein. Morgen werden die politischen Kämpfe ausgetragen, und das wird...häßlich."
Er lehnte sich ein wenig zurück.
Ich sehe Zeichenpapier bei euch. Was zeichnet ihr denn? Was auch immer es mag sein, diese Nacht bietet besondere Momente und Motive, die es wert sind, sie festzuhalten.
Aber für eine Zwergin könnt ihr außergewöhnlich gut tanzen. Wo habt ihr das gelernt? Natürlich, in Orzammar habe ich auch schon gespielt, aber nur heitere Shantys und dergleichen. Das endete damit, dass die meisten Zwerge entweder auf oder unter den Bänken endeten.
Damals war ich noch mit Hrothgar unterwegs....." Er endete gedankenvoll.
Was der alte Knabe jetzt wohl trieb, mit seinem geisterhaften, verfluchten Heer von Zwergen, die einfach nicht sterben konnten?
Ironischerweise spiegelte das Wasser die Ballustrade hinter ihm - inklusive Bryan und Lyna.
Und dann standen seine malachitgrünen Augen beinahe in Flammen vor Wut und Zorn.
Er sah, wie Bryan die Elfe küsste, und Lyna ihn entsetzt wegstieß und in den Garten flüchtete.
Es schien beinahe, als zwei jadegrüne Sonnen in seinen Augen explodierten, befeuert von heißer Glut irrsinniger Wut und einem Schuss schwelendem Wahnsinns.
Er sprang auf.
"Seht, dieser adelige Hundesohn traktiert Lyna! Ich kann wahrlich weder einen Mord noch eine Vergewaltigung an meinen Kampfgefährten dulden!"
Bellandrys Kopf ruckte herum und erblickte ebenfalls Lyna, die zu flüchten schien. An ihre Fersen geheftet ein schwarzhaariger Adeliger, der ihr nachlief.
Auch sie schien darüber verärgert zu sein, raffte ihre Röcke und stellte sich mit Avalos zusammen dem Adeligen in den Weg.
#1092
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 11:26
Guest_Juleiila_*
Bryan fasste sich an den Kopf, und haute einmal mit seiner Hand auf die steinernde Bank. "Verdammt." fluchte er. Er musste ihr das unbedingt erklären. Ihr erklären warum er das tat, und das er nicht auf irgendeine flotte Romance aus war, so wie manch anderer Mann. Aber fern bleiben konnte er ihr auch nicht, er fühlte sich stark angezogen von ihr, und dann auch noch diese ähnlichkeit mit....
Er raffte sich und stand auf, die anderen Adeligen schauten ihn mit fragendem Blick an. Bryan grinste nur verächtlich - mit denen wollte er nichts am Hut haben. Er fing an zu laufen, lief die Treppen zur Terasse hinunter, sah dort den Barden, und neben ihm die Zwergin. Er hielt kurz an. Es sah so aus als wollten der Barde und die Zwergin sich ihm in den Weg stellen. Doch er musste unbedingt zu Lyna ihr das erklären. Also lief er schnell weiter, bevor die beiden seinen Weg kreuzten. Er lief so schnell das er Lyna endlich einholte.
Er hielt sie an der Hand fest, und drehte sie zu ihm um. Er atmete ein Paar mal hastig ein, das schnelle Laufen machte ihm gerade zu schaffen. Lynas Hand lies er nicht los. "Lyna, ich möchte euch das erklären." er atmete nochmal tief ein. "Ich möchte nicht, das ihr denkt das ich auf irgend ein kleines Abenteuer aus wäre. Ich sah euch, als ihr den Ballsaal betreten habt, und seit dem blieben meine Augen nur bei euch hängen." Bryan seufzte. Hoffentlich würde sie das verstehen sagte er innerlich zu sich. "Und ich küsste euch, weil ... weil ihr... Meine Geliebte damals, sie war das Ebenbild von euch." mit seiner rechten Hand nahm er auch Lynas andere Hand. "Ich habe sie seit damals nicht mehr gesehen, und ich küsste euch, weil ich euch seit dem ersten Moment an begehre." Lautsark atmete er einmal aus. Hoffentlich lief Lyna nicht wieder davon.
---------------------------------
"Danke Elthras, dafür das ihr immer für mich da seid." und sie umarmte ihn. Zwar nur leicht, da sie sonst wieder schmerzen erleiden würde, aber sie brachte Gefühl in diese umarmung rein. Dann stand sie auf, nahm Elthras an der Hand, und ging mit ihm zusammen raus auf den Balkon. "Kommt ich möchte zum Teich." und Jule ging voraus. Dort war ebenfalls eine Bank und sie setzte sich hin. Man hatte eine wunderschöne Aussicht auf das Wasser, in dem sich der Mond wieder spiegelte.
Er raffte sich und stand auf, die anderen Adeligen schauten ihn mit fragendem Blick an. Bryan grinste nur verächtlich - mit denen wollte er nichts am Hut haben. Er fing an zu laufen, lief die Treppen zur Terasse hinunter, sah dort den Barden, und neben ihm die Zwergin. Er hielt kurz an. Es sah so aus als wollten der Barde und die Zwergin sich ihm in den Weg stellen. Doch er musste unbedingt zu Lyna ihr das erklären. Also lief er schnell weiter, bevor die beiden seinen Weg kreuzten. Er lief so schnell das er Lyna endlich einholte.
Er hielt sie an der Hand fest, und drehte sie zu ihm um. Er atmete ein Paar mal hastig ein, das schnelle Laufen machte ihm gerade zu schaffen. Lynas Hand lies er nicht los. "Lyna, ich möchte euch das erklären." er atmete nochmal tief ein. "Ich möchte nicht, das ihr denkt das ich auf irgend ein kleines Abenteuer aus wäre. Ich sah euch, als ihr den Ballsaal betreten habt, und seit dem blieben meine Augen nur bei euch hängen." Bryan seufzte. Hoffentlich würde sie das verstehen sagte er innerlich zu sich. "Und ich küsste euch, weil ... weil ihr... Meine Geliebte damals, sie war das Ebenbild von euch." mit seiner rechten Hand nahm er auch Lynas andere Hand. "Ich habe sie seit damals nicht mehr gesehen, und ich küsste euch, weil ich euch seit dem ersten Moment an begehre." Lautsark atmete er einmal aus. Hoffentlich lief Lyna nicht wieder davon.
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"Danke Elthras, dafür das ihr immer für mich da seid." und sie umarmte ihn. Zwar nur leicht, da sie sonst wieder schmerzen erleiden würde, aber sie brachte Gefühl in diese umarmung rein. Dann stand sie auf, nahm Elthras an der Hand, und ging mit ihm zusammen raus auf den Balkon. "Kommt ich möchte zum Teich." und Jule ging voraus. Dort war ebenfalls eine Bank und sie setzte sich hin. Man hatte eine wunderschöne Aussicht auf das Wasser, in dem sich der Mond wieder spiegelte.
Modifié par Juleiila, 01 avril 2010 - 11:36 .
#1093
Posté 01 avril 2010 - 11:36
Lyna wollte ihre Hand von ihm losreissen, doch der eiserne Griff war zu stark. Sie kam nicht los. Die Panik stand ihr ins Gesicht geschrieben, sie wusste nicht, wie sie sich in dieser Situtation helfen sollte. Schreien? Würde sie jemand hier hören, derart abgelegen vom Rest der Gesellschaft? Eher nicht. Schliesslich waren alle in Unterhaltungen vertieft und zu Spässen aufgelegt, ein Schrei würde wohl kaum als Hilferuf gedeutet werden.
"Bitte", flehte sie. "lasst mich gehen." Doch der adelige Jüngling sprach auf sie ein, erzählte von seiner verflossenen Liebe. Lyna hielt inne, erwiderte seinen Blick und schätzte ab, ob er ihr die Wahrheit erzählte oder nur weiterhin versuchte, sie für sich zu gewinnen. Aber nein, er war aufrichtig, seine Geschichte schien nicht erfunden zu sein.
"Wie könnt Ihr mich begehren, wenn Ihr mich nicht wirklich kennt?", fragte sie vorsichtig. Sie verstand zwar seine Beweggründe... aber unangebracht waren sie dennoch. "Hört mir zu Bryan. Eure Geschichte ist traurig und ich fühle mich geehrt, dass Ihr mich mit einer Person vergleicht, die Euch einst derart viel bedeutet hat. Aber nur weil wir uns zufällig ähneln..." Sie beendete den Satz nicht, hoffte auf Verständnis seinerseits.
"Bitte", flehte sie. "lasst mich gehen." Doch der adelige Jüngling sprach auf sie ein, erzählte von seiner verflossenen Liebe. Lyna hielt inne, erwiderte seinen Blick und schätzte ab, ob er ihr die Wahrheit erzählte oder nur weiterhin versuchte, sie für sich zu gewinnen. Aber nein, er war aufrichtig, seine Geschichte schien nicht erfunden zu sein.
"Wie könnt Ihr mich begehren, wenn Ihr mich nicht wirklich kennt?", fragte sie vorsichtig. Sie verstand zwar seine Beweggründe... aber unangebracht waren sie dennoch. "Hört mir zu Bryan. Eure Geschichte ist traurig und ich fühle mich geehrt, dass Ihr mich mit einer Person vergleicht, die Euch einst derart viel bedeutet hat. Aber nur weil wir uns zufällig ähneln..." Sie beendete den Satz nicht, hoffte auf Verständnis seinerseits.
#1094
Guest_Juleiila_*
Posté 01 avril 2010 - 11:41
Guest_Juleiila_*
Bryan lies sanft Lynas Hände los, er wollte ihr nicht weh tun. "Ich begehre euch weil ihr so seid wie sie. So ausseht wie sie, euch so verhaltet wie sie, und so küsst wie sie." Er senkte seinen Kopf, und seufzte. "Es tut mir leid."
Er wollte gerade umdrehen, und Lyna in ruhe lassen, da kamen auch schon dieser Barde und die Zwergin wie wild angerannt.
Er wollte gerade umdrehen, und Lyna in ruhe lassen, da kamen auch schon dieser Barde und die Zwergin wie wild angerannt.
#1095
Posté 01 avril 2010 - 11:44
Bella lief Avalos nach. So hatte sie sich das zwar nicht vorgestellt... aber es bestätigte ihre Vermutung. Dieser Bryan sah nicht danach aus als würde er Lyna gegen ihren Willen vor versammeltem Publikum zur körperlichen Liebe zwingen.
"Avalos!" rief sie ihm hinterher, mit ihren gerafften Röcken konnte sie nicht so schnell laufen. "Wartet bitte auf mich!"
Er rannte jedoch weiter. Bella verfluchte ihn, diesen Bryan und sich selber innerlich und lief ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, nach. Die enge Corsage schnürte ihr die Luftzufuhr ab, und sie schnappte nur noch nach Luft, als sie endlich bei Lyna angekommen waren.
"Avalos!" rief sie ihm hinterher, mit ihren gerafften Röcken konnte sie nicht so schnell laufen. "Wartet bitte auf mich!"
Er rannte jedoch weiter. Bella verfluchte ihn, diesen Bryan und sich selber innerlich und lief ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, nach. Die enge Corsage schnürte ihr die Luftzufuhr ab, und sie schnappte nur noch nach Luft, als sie endlich bei Lyna angekommen waren.
Modifié par Bellandyrs, 01 avril 2010 - 11:47 .
#1096
Posté 01 avril 2010 - 11:46
Elthras war wie von Bltz getroffen als Jule ihn umarmte.Solch eine Wärme wie jetzt hatte er schon lange nicht mehr verspürt.Er war so hingerissen,dass er fast automatisch Jule folgte.
Als Jule sich dann auf die Bank setzte war er wie verzaubert.Jule im Mondlicht.
Sie hatte in diesen Augenblick eine celestisches Aussehen und um Elthras war es geschehen.
Er setzte sich neben Jule und nahm ihre Hand.
Elthras verharrt kurz so.Er wollte diesen Augenblick mit ihr genießen.
Dann sah er Jule mit,Leidenschaft in den Augen, an.Ihre Blicke trafen sich.
Und dann beugte sich Elthras nach vorne und küsste Jule sinnlich auf den Mund.
Als Jule sich dann auf die Bank setzte war er wie verzaubert.Jule im Mondlicht.
Sie hatte in diesen Augenblick eine celestisches Aussehen und um Elthras war es geschehen.
Er setzte sich neben Jule und nahm ihre Hand.
Elthras verharrt kurz so.Er wollte diesen Augenblick mit ihr genießen.
Dann sah er Jule mit,Leidenschaft in den Augen, an.Ihre Blicke trafen sich.
Und dann beugte sich Elthras nach vorne und küsste Jule sinnlich auf den Mund.
Modifié par starbroker1988, 01 avril 2010 - 11:52 .
#1097
Posté 02 avril 2010 - 12:07
Der Unhold hatte Lyna schon wieder losgelassen. Trotzdem sah sie bestenfalls mitgenommen aus und rieb sich ihr Handgelenk. im blassen Mondlicht waren die Abdrücke seiner behandschuhten Hand noch gut zu erkennen.
"Haltet ein, junger Mann! So erobert man doch keine Dame, indem ihr mit ihr Schnitzeljagd im königlichen Garten spielt! So habt ihr denn keine Manieren, ihr ungehobelter Unhold!"
Avalos verneigt sich spöttisch und spreizte leicht die Finger, um der Versuchung zu widerstehen, diesem Mistkerl seinen Dolch in Bryans Hals bis zum Heft zu treiben.
"So genießt Manieren, mein Freund! Umschwärmt die Damen, liebkost ihre Ohren mit euren Worten, aber nicht mit eurer feuchten Schlabberzunge und roher Kraft, sondern durch Witz und Wortspiel!"
Er bemühte sich um einen heiteren Ton, wie ein gütiger Lehrer, der einem ungezogenen Schüler ins Gewissen redete.
Sein Blick flackerte zu der Elfe herüber, die mit angstgeweiteten Augen daneben stand, und dem wortreichem Gefecht lauschte. Sein Blick sagte ihr alles. Sollte einer der Beteiligten eine Waffe ziehen, sollte sie rennen.
Sie nickte unmerklich.
Bryan schien nicht gerade beeindruckt von dem schlacksig anmutenden Barden.
Wenn Avalos aus Barde sich tarnte, dann legte er Wert auf ein harmloses Aussehen. Sehr zum Nachteil seiner Gegner.
"Haltet ein, junger Mann! So erobert man doch keine Dame, indem ihr mit ihr Schnitzeljagd im königlichen Garten spielt! So habt ihr denn keine Manieren, ihr ungehobelter Unhold!"
Avalos verneigt sich spöttisch und spreizte leicht die Finger, um der Versuchung zu widerstehen, diesem Mistkerl seinen Dolch in Bryans Hals bis zum Heft zu treiben.
"So genießt Manieren, mein Freund! Umschwärmt die Damen, liebkost ihre Ohren mit euren Worten, aber nicht mit eurer feuchten Schlabberzunge und roher Kraft, sondern durch Witz und Wortspiel!"
Er bemühte sich um einen heiteren Ton, wie ein gütiger Lehrer, der einem ungezogenen Schüler ins Gewissen redete.
Sein Blick flackerte zu der Elfe herüber, die mit angstgeweiteten Augen daneben stand, und dem wortreichem Gefecht lauschte. Sein Blick sagte ihr alles. Sollte einer der Beteiligten eine Waffe ziehen, sollte sie rennen.
Sie nickte unmerklich.
Bryan schien nicht gerade beeindruckt von dem schlacksig anmutenden Barden.
Wenn Avalos aus Barde sich tarnte, dann legte er Wert auf ein harmloses Aussehen. Sehr zum Nachteil seiner Gegner.
#1098
Posté 02 avril 2010 - 12:13
Bella hob eine Augenbraue. Welch Worte von Avalos! Sie war sich sicher, dass er vor Wut kochte und nur darauf wartete, dass Bryan einen Zweikampf herausfordern würde. Außerdem würde sich Lyna mit Sicherheit wehren können.
"Avalos? Ich glaube, ihr habt diesem Herren seine Grenzen aufgezeigt. Dennoch, es wäre interessant zu hören, wie sich so etwas aus Eurem Mund anhören würde." Sie lächelte ihn an, ein wenig spöttisch, ein wenig herausfordernd, ein wenig ängstlich. Angst hatte sie davor, dass er sein Können unter Beweis stellen würde, aber dabei nicht ihr, sondern Lyna in die Augen sehen würde.
"Avalos? Ich glaube, ihr habt diesem Herren seine Grenzen aufgezeigt. Dennoch, es wäre interessant zu hören, wie sich so etwas aus Eurem Mund anhören würde." Sie lächelte ihn an, ein wenig spöttisch, ein wenig herausfordernd, ein wenig ängstlich. Angst hatte sie davor, dass er sein Können unter Beweis stellen würde, aber dabei nicht ihr, sondern Lyna in die Augen sehen würde.
Modifié par Bellandyrs, 02 avril 2010 - 12:15 .
#1099
Guest_Juleiila_*
Posté 02 avril 2010 - 12:22
Guest_Juleiila_*
Bryan blickte wieder auf, sah zu Avalos, der ihn beschuldigte Lyna weh getan zu haben. "Ich habe ihr nicht weh getan." Dann blickte er zu Lyna und sagte ganz leise. "Das würde ich nie tun. So entschuldigt mich." Mit einem letzten Blick schaute er Lyna nochmal tief in die Augen und ging zurück, durch den Balkon in den Ballsaal. Er setzte sich an einen Tisch und schrieb einen Brief.
Liebe Lyna,
So verzeiht mir. Ich wollte keines falls aufdringlich wirken, und falls ich euch weh getan habe so tut es mir schrecklich leid. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, denn sehen werdet ihr mich nich mehr. Möge der Erbauer auf euch herablächeln, und euch auf eurem Wege begleiten.
Bryan.
Bryan rollte das Pergament zusammen und ging auf eine der Wachen zu. Er steckte ihm einen Sovering zu und gab ihm den Brief. "Bringt diesen der Elfin Lyna, mit den Braunen Haaren. Sie ist draußen. Aber sofort." Die Wache machte sich sofort auf den Weg und verschwand draußen.
Bryan suchte Ser Evintulas und fand ihn auch. Er war gerade dabei mit ein paar Adligen über Politik und das morgige Landthing zu reden. Bryan ging auf ihn zu und entfernte sich etwas mit ihm von den anderen leuten. "Evintulas, es tut mir leid aber ich werde beim Landthing nicht dabei sein, ich breche sofort auf. Wir sehen uns dann wieder bei Hofe." Ehe Ser Evintulas antworten konnte klopfte Bryan ihm auf die Schulter und verschwand durch die großen Tore. Draußen schnappte er sich ein Pferd und ritt nach Hause - nach Elimmus.
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Jule konnte nicht glauben was gerade geschieht. Einerseits fühlte sie sich überwältigt, aber auf der anderen Seite gefiel es ihr. So schloss sie ihre Augen, und küsste sanft die Lippen von Elthras. Ihr Herz raste förmlich, und man konnte das sogar hören. Im moment war sie hin und weg, und in einer anderen Welt.
Liebe Lyna,
So verzeiht mir. Ich wollte keines falls aufdringlich wirken, und falls ich euch weh getan habe so tut es mir schrecklich leid. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, denn sehen werdet ihr mich nich mehr. Möge der Erbauer auf euch herablächeln, und euch auf eurem Wege begleiten.
Bryan.
Bryan rollte das Pergament zusammen und ging auf eine der Wachen zu. Er steckte ihm einen Sovering zu und gab ihm den Brief. "Bringt diesen der Elfin Lyna, mit den Braunen Haaren. Sie ist draußen. Aber sofort." Die Wache machte sich sofort auf den Weg und verschwand draußen.
Bryan suchte Ser Evintulas und fand ihn auch. Er war gerade dabei mit ein paar Adligen über Politik und das morgige Landthing zu reden. Bryan ging auf ihn zu und entfernte sich etwas mit ihm von den anderen leuten. "Evintulas, es tut mir leid aber ich werde beim Landthing nicht dabei sein, ich breche sofort auf. Wir sehen uns dann wieder bei Hofe." Ehe Ser Evintulas antworten konnte klopfte Bryan ihm auf die Schulter und verschwand durch die großen Tore. Draußen schnappte er sich ein Pferd und ritt nach Hause - nach Elimmus.
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Jule konnte nicht glauben was gerade geschieht. Einerseits fühlte sie sich überwältigt, aber auf der anderen Seite gefiel es ihr. So schloss sie ihre Augen, und küsste sanft die Lippen von Elthras. Ihr Herz raste förmlich, und man konnte das sogar hören. Im moment war sie hin und weg, und in einer anderen Welt.
#1100
Posté 02 avril 2010 - 12:40
Elthras schmeckte Jules süße Lippen und steigerte sich ein wenig.Er legte seine Hand in ihren Nacken und streichelte sie leicht und fuhr mit seinen Daumen über ihre Spitzen Ohren.
Nach diesen langen Kuss beugte sich Elthras wieder zurück und blickte Jule an die noch immer ihre Augen geschlossen hatte.Er streichelte ihr sanft mit seinen Fingern über ihr Gesicht.So als wollte er sie wecken.
Nach diesen langen Kuss beugte sich Elthras wieder zurück und blickte Jule an die noch immer ihre Augen geschlossen hatte.Er streichelte ihr sanft mit seinen Fingern über ihr Gesicht.So als wollte er sie wecken.
Modifié par starbroker1988, 02 avril 2010 - 12:42 .





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