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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1176
Bellandyrs

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Als Bella mit dem Nachtisch fertig war, den sie tatsächlich komplett aufgegessen hatte, bemerkte sie eine hektische Regung am Saal-Eingang. Ein Waräger platzte in den Raum mit hochrotem Kopf, obwohl er versuchte möglichst wenig Aufsehen zu erregen.
Bellas Blick wandte sich dem Geschehen zu. Was mochte passiert sein? Ein schneller Blick zum Kopfende der Tafel sagte ihr, dass es nichts mit dem König zu tun hatte, dieser war wohlauf und noch mit seinem Nachtisch beschäftigt.

Kurz darauf entfernte sich einer ihrer Leibwachen und schritt auf den Waräger zu. Die beiden tuschelten miteinander, es wurde mit den Fingern auf Jule und Bella gedeutet.
Beim Erbauer, was war denn nun schon wieder los? Hatte Jule strenge Bettruhe verordnet bekommen und sie diese nicht eingehalten? Oder hatte sie sich heimlich am Weinvorrat des Königs vergriffen? Oder hatte sie selber vielleicht die Grünfläche beschädigt und nicht bemerkt?

In ihr stieg ein mulmiges Gefühl hoch, das sich verstärkte, als ihr Leibwächter wieder auf sie zukam. Als sich dieser auch noch über sie beugte und ihr bedeutete, sie möchte ihm sofort folgen, wurden ihre Knie weich. Was hatte das zu bedeuten?

Ein Blick zu Jule genügte, der Freundin erging es nicht anders. Auch sie wurde, von ihren Leibwächtern eskortiert, zur Tür gebracht.

Dort salutierte der Waräger vor den beiden.
"Bitte ergebenst meine Damen, mir zu folgen. Ich habe Euch etwas mitzuteilen, was einiger Diskretion bedarf!"

Er öffnete die Tür und ließ die beiden Frauen in den Flur treten. Die anderen vier Waräger begleiteten sie, und Bella lief es abwechselnd heiß und kalt den Rücken hinunter.

Sie schritten den Flur entlang, die Treppen hinab. Nach dem ersten Absatz war ein kleiner Raum, wo der Soldat die beiden hineinführte und sie hinsetzen ließ.

"So, hier kann ich in Ruhe Meldung machen. Ser Avalos ist im ganzen Schloß nicht aufzufinden, der König hat im Moment andere Sorgen. Wir haben im Keller eine schmutzige Elfin eingekerkert, die beinahe zwei Kameraden von mir auf dem Gewissen hat. Dreckiges Diebesgesindel wahrscheinlich, das meiner Meinung nach gehängt werden sollte. Jedoch wollen wir dem König das Abendbrot nicht versauen. Ihr kennt Ser Avalos sehr gut und wißt daher, wie er reagieren würde. Ich bitte Euch, mir zu folgen und Euch dieses Aas von Elfenweib anzusehen." Bittend blickte er sie an.

Bella sah zu Jule.
"Was meint Ihr, werte Freundin? Sollten wir das gleich noch machen oder meint Ihr, es würde morgen noch reichen? Ich bin nämlich etwas müde, muß ich gestehen... wenn wir das heute noch hinter uns bringen wollen sollte es jedenfalls nicht zu lange dauern."

Der Waräger schüttelte den Kopf.
"Ihr sollt Euch diese Furie nur ansehen, entscheiden könnt Ihr immer noch morgen. Wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat kommt man meist auf bessere Ergebnisse."

"Dann laßt uns die Sache hinter uns bringen", meinte Bella und blickte Jule nochmal fragend an.

Modifié par Bellandyrs, 09 avril 2010 - 06:16 .


#1177
Guest_Juleiila_*

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Als Jule den Speisesaal betrat, zwinkerte sie Elthras zu und setzte sie sich neben Ser Evintulas. Er war der Bann von Elimmus, und seine Truppen bestimmt eine Bereicherung für den Kampf gegen die dunkle Brut. Es lag an Jule, ihn zu überzeugen. Sie begrüßten sich höflich, und das Essen wurde serviert. Alle aßen und Jule begann ein Gespräch.



„Ihr seid Ser Evintulas nicht wahr? Freut mich Euch kennen zu lernen. Ich heiße Jule, und habe schon so viel von Euch gehört.“ sagte sie vornehm.



„Freut mich euch kennen zu lernen, Jule. Ach ja? Ich hoffe was Ihr hörtet war nur gutes.“ schmunzelte der Bann.



In der Zwischenzeit blickte Jule zu Bella über, warf Ihr Zeichen zu, um Ihr zu sagen das es gut lief. Aber Jule musste sich beherrschen. Sir Lissenheim war anscheinend erkältet oder so etwas, jedenfalls redete er ziemlich durch die Nase. Selbst Jule konnte das hören. Dann wandte sie sich wieder Ser Evintulas zu.



„Aber natürlich. Nur das Beste. Man munkelt Ihr währt ein gutmütiger Mensch, und ein fähiger Herrscher, Bann. Sagt mal wisst ihr das wieder die Dunkle Brut naht?“



Ser Evintulas bekannte das. „Ja ich habe davon gehört. Ich wusste das es zur Sprache kommen würde. Ihr wollt mich gewiss etwas fragen, habe ich recht?“



Jule nickte leicht mit dem Kopf. „Ja. Wir müssen einig sein, und der Dunklen Brut Einhalt gebieten. Können wir mit eurer Unterstützung rechnen?“ fragte Jule höflich.



Auch der Bann nickte. „Selbstverständlich. Die Dunkle Brut betrifft schließlich uns alle. Wäre ja schade wenn ein Land nach dem anderen fallen würde, weil sie sich alleine verteidigen und sich nicht vereint haben. Ihr habt mein Wort.“



„Ich danke Euch Ser Evintulas. Nein wir danken Euch. Die Bürger des Landes, die Grauen Wächter, und auch der König von FellRemnon.“ sagte Jule, und alle aßen weiter.



Jule warf Bella wieder mal einen Blick zu, der ihr deutete, das sie auch die Unterstützung von Sir Evintulas bekamen. Der Nachtisch wurde serviert, und es war köstlich. So gut hatte Jule schon lange nicht mehr gegessen, und sie fühlte sich gut. Sie blickte kurz zu Elthras, winkte ihm unauffällig zu und grinste.







Plötzlich kamen ein paar aufgeregte Waräger in den Saal, die mit den Leibwachen tuschelten. Jule wurde es richtig mulmig, als die Waräger auf Jule und Bella deuteten. Was war denn nun wieder passiert? War vielleicht etwas mit Jannis, der oben in einem Gemach festgehalten wurde? War vielleicht etwas Lyna zu gestoßen? Einer ihrer Leibwachen schritt auf Jule zu, und bat sie ihm zu folgen. Auch Bella wurde mit genommen.



Jule wusste absolut nicht was los war. Eigentlich war wieder ruhe, keine versteckten Brontos, keine Diebe oder sonstiges. Das schrie nach einer eindeutigen Erklärung. Als sie am Raum ankamen, und gebeten wurden, sich zu setzen taten sie das. Der Waräger erklärte was los war, und Jule härte aufrichtig zu. Sie war neugierig, wollte wissen welch verrückter Elf, der dazu eine Frau war, auf zwei schwer bewaffnete Waräger los ging? Diese Elfe musste Mut haben, und Jule wurde nur noch neugieriger.



„In Ordnung Bella. Ich sage wir sehen uns das sofort an. Es wird bestimmt nicht lange dauern, Ihr wisst ja noch was mit der Küchenmagd geschah.“ sagte Jule. „Dann mal los.“ meinte der Waräger, und begleitete die beiden zu den Zellen. Sie kamen drinnen an, und Jule stieg schon dieser Geruch in die Nase. Sie hielt diese mit den Fingern zu und blickte fragend zu Bella. „Da hat wohl jemand schon länger kein Bad mehr genommen.“ und sie gingen weiter. Bei der Zelle angekommen, sahen sie die Elfin, die wie verrückt gegen die Gitterstäbe hämmerte und fast am durch drehen war. Sie sah schrecklich aus, und Jule hielt sich ihre Hände an ihre Wangen. Eine Elfin – eine Gleichgesinnte – So zu sehen, machte ihr zu Schaffen. Die Elfin trug ein blutverschmiertes Leinen-gewandt, hatte überall Narben und schlimme Wunden an den Armen. Ein Finger fehlte der armen Frau, sie war abgemagert und hatte einen Sonnenbrand auf den Schultern.



„Beim Erbauer!! Schrie Jule los. Was ist denn euch wieder fahren?“ schnell drehte sie sich aber um, zu den Warägern und Wachen. „Sagt mal, könnt ihr nicht einmal einer gefangenen Frau, etwas zu essen, frische Kleidung, und eine Kanne Wasser bringen? Ihr merkt doch selber das sie sich waschen muss. Und holt gefälligst einen Arzt mit frischen Verband und Kräutern.“ sagte sie abwertend. Schon bei dem gefangenen Jannis hatte Jule bemerkt, das die Wachen anscheinend keine richtige Arbeit leisteten. Er war ebenfalls ziemlich ausgehungert, und nicht einmal sein Schmuckstück bekam er wieder.



„Bella, ich finde das hier schlimm. Und ich finde auch überhaupt keinen Grund, diese Frau zu hängen. Sie hat sich bestimmt nur gewehrt. Und außerdem waren die Waräger schwer gerüstet. Was meint ihr dazu? Ich würde sagen frische Kleidung, Essen, ein Bad und sie kann wieder gehen.“ sagte Jule bemitleidend. Diese Elfin tat ihr im Moment richtig leid. Und wenn Jule daran dachte wie gut sie es hier gerade im Schloss hat, dann verstärkte sich das Gefühl nur noch. Sie ließ den blick nicht von der Elfin weichen. Jule blickte in die grauen Augen, näherte sich der Gitterstäbe und fragte. „Wie ist Euer Name?“

#1178
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella war gleichsam geschockt, als sie diese heruntergekommene Elfin sah. Aber sie fand, Jule hatte ein zu gutes Herz. Etwas zu Essen, Seife und Wasser, das befürwortete die Zwergin auch. Aber freilassen?



"Jule, einfach freilassen würde ich sie nicht, man weiß ja nicht, was sie in der Nacht am Hofe wollte. Ich finde, sie muß angehört werden, was ihre Beweggründe waren. Und wieso sie die Wachen angegriffen hat, selbst wenn es Notwehr gewesen sein sollte. Wir werden morgen versuchen, Avalos eine Nachricht übermitteln zu können. Lyna dürfte wissen, wo er ist", fügte sie sarkastisch hinzu.

"Allerdings würde ich Euch bitten, das zu übernehmen. Ihr werdet sicher Verständnis haben dass mir diese Aufgabe in der jetzigen Situation nicht gerade leicht fallen würde?" Flehend sah Bella Jule an, ihre Augen dunkel vor unverhülltem Schmerz und widerstreitetenden Gefühlen.



Dann wartete sie, ob die Gefangene ihren Namen verraten würde. Eigentlich wollte sie nur noch auf ihr Gemach, hier unten stank es gottserbärmlich, und sie sehnte sich nach frischer Luft. Außerdem war sie mit einer inneren Wut behaftet, dass sie am liebsten durch die Strassen gelaufen wäre und die nächsten zehn Banditen im Kampf ermordet hätte. Aber das merkte man ihr zum Glück nicht an. Wenigstens hier konnte sie ihre Gefühle beherrschen.

#1179
Kaysallie

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Als Jule den Waräger darum bat, der Elfe etwas Wasser zu geben und frische Kleidung antwortete er nur stotternd:

"Verzeiht, das taten wir schon vor einer Stunde, doch als wir ihr ein Glas mit Wasser und etwas zu essen gaben, hat sie es nur genommen und gegen die Wand geschleudert."

Dann zeigte er auf die Glassplitter und den kaputten Teller auf den Boden in der Zelle.

"Ihr solltet übrigens nicht zu nahe an die Zelle gehen! Wer weiß wozu sie nicht fähig ist! Wir versuchten ebenfalls bereits herauszufinden aus welchen Gründen sie hier ist, doch bisher haben wir von ihr keinen Ton gehört außer wütender Schreie!"

Trotz alle dem wollte er den Befehl nicht missachten und machte sich auf den Weg weiteres Brot zu holen.

Als die Elfe das Gespräch der drei mitbekam, stoppte sie ihren Angriff auf die Gitterstäbe und lief stattdessen, nervös die Zelle auf und ab und starrte Jule dabei mit ihren grauen und zum Teil rot durchlaufenen Augen an.

Als diese näher auf sie zu ging und sie nach ihrem Namen fragte, begann sie verrückt zu lachen und es kam endlich ein erster Satz aus ihrem Munde:

"Hahahaha, mein Name!"

Sie lief weiter auf und ab und es schien fast so als ob sie eine Art Trauma hatte.

"Namen haben nichts zu bedeuten, doch meine Freunde nannten mich einst Allie, und soweit ich noch klare Gedanken fassen kann, gehörtet auch Ihr einst dazu."

Dann blieb sie stehen und blickte auf den Boden. Ihre blutverschmierten zerkratzten schmutzigen Hände ballten sich zu einer Faust und begannen zu zittern.

#1180
Guest_Juleiila_*

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Was diese verrückte Frau da erzählte entsetzte Jule. Sie blieb nah an den Gitterstäben und umklammerte diese mit ihren Fäusten, die sich teilweise vor Wut so Ballten. Ihr Gesicht verzerrte sich, der Mund fast offen.



„Wenn Ihr glaubt, mit dem Tod einer Freundin zu scherzen, habt ihr euch gewaltig geirrt. Dann werde ich euch sofort umbringen. Wir wissen das sie tot ist, also hört auf so einen schwachsinn zu erzählen.“ zischte Jule. Ihre Augen glänzten vor Wut und Schmerz.



Sie blickte kurz zu Bella, dann wieder zur Elfin. Wie kam diese nur darauf, Allies Namen in den Mund zu nehmen? Allie hatte ein freundliches Lächeln, war zudem nicht verrückt und der wichtigste Punkt – sie war tot. Ja tot, und Jule schmerzte es richtig als sie die Elfin anblickte. Sie konnte es nicht glauben.

#1181
Kaysallie

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Sie blickte nichtmehr auf den Boden sondern drehte sich in die Richtung von Jule und starrte diese kurz an. Dann seufzte sie und drehte sich zu Wand. Es war fast so als ob es ihr schwer viel, Menschen in die Augen zu sehen. Dann sprach sie mit heiserer wehmütiger Stimme weiter:

"Nun denn, glaubt was ihr wollt. Doch einerseits habt ihr Recht." Sie blickte wieder zu Boden. "etwas in mir, ist tatsächlich gestorben. Sei es mein Glaube, die Liebe oder meine Vergangenheit, doch eines weiß ich gewiss, es war nicht die Freundschaft."

Ihre Hände waren noch immer zu einer Faust geballt. Sie seufzte und es kam einem so vor als ob sie versuchte sich zu beruhigen was ihr ausgenommen schwer viel. Dann fügte sie noch hinzu:

"Doch bevor ich beschließt mich hängen zu lassen, solltet Ihr vielleicht den Grund erfahren, wegen dem ich hier bin, denn ich habe einige wichtige Informationen bezüglich der dunklen Brut für Euch, denn ich bin mir sicher, dass Euch diese interessieren."

Dann setzte sie sich auf den Boden und lehnte sich an die Wand. Dann schloss sie die Augen und ihr Atem war schwer.


#1182
Bellandyrs

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Bella stand der Mund offen. Diese Verrückte wollte Allie sein? Ihre Begleiterin, ihre Heilerin, ihre Freundin? Es war schwer zu glauben. Erstens mußte Allie tot sein, sie konnte eigentlich unmöglich den Angriff überlebt haben. Und zweitens hatte diese Elfin im Prinzip keinerlei Ähnlichkeiten mit der Allie, die sie kannte.



Dennoch, diese Augen hatten einen Ursprung ihres Grautons erhalten, und woher sollte denn diese Frau von Allie wissen? Bisher gab es keine Gelegenheit, deren Heldentat zu verbreiten. Es wußten also nur die Beteiligten. Konnte es wahr sein?



Vorsichtig näherte sich Bella der Zelle.

"Es ist schwer zu glauben, dass Ihr Allie seid. Aber die Informationen dürften in der Tat von äußerstem Interesse für den Schatten sein. Gehängt werdet ihr sicherlich solange nicht, bis Avalos Euere Geschichte selber gehört hat. Er wird entscheiden, was dann zu tun ist. Beim Erbauer, Allie... ", sie seufzte tief auf.

Dann blickte sie die ehemalige Gefährtin an. "Können wir bis dahin irgend etwas für Euch tun? Und werdet Ihr uns erzählen, was passiert ist, nachdem Ihr uns gerettet habt? Ihr seht aus, als hättet Ihr einen Pakt mit einem Dämon geschlossen!"



Bella betrachtete Allie und Jule. Vor allem Jule mußte diese Begegnung völlig konfus machen, nachdem ja alle dachten, die Heilerin sei tot. Und plötzlich stand sie vor ihnen, aber als völlig andere Person als die, die sie zu kennen glaubten. Würde Jule Allie glauben? Und was würde Lyna dazu sagen? Wenn es jemand außer Avalos einschätzen konnte, ob die Gefangene die Wahrheit sprach, dann wohl Lyna.



Sollte sie die Dalish holen? Sie hatte mitgekriegt, dass sich diese entschuldigen ließ und auf ihrem Zimmer blieb. Ihr sei ein wenig übel. Nun, Menschenmassen waren der scheuen Elfin ohnehin ein Gräuel, und die Tatsache dort Bella anzutreffen und zu erkennen, wie diese litt, war sicherlich auch einer der Gründe, wieso Lyna diesen Abend sich in ihrem Gemach verkroch. Komischerweise war sich Bella sicher, dass sie da allein drin war, bis auf ihre Leibwache. Avalos war nicht im Schloß, das spürte sie irgendwie.

#1183
Guest_Juleiila_*

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Die Frau in der Zelle sprach von verstorbenem Glauben, der Liebe und der Vergangenheit. Aber einer nicht erloschenen Freundschaft. Und dennoch viel es Jule entsetzlich schwer, Ihr zu glauben. Es gab doch überhaupt keinen Ausweg für Allie, und Jule zerbrach sich Ihren Kopf. Sie schüttelte ihn und betrachtete die Elfe. Allie hatte langes Haar, zu zwei Dots auf dem Kopf gebunden, aber in dem selben Kastanienbraun. Zudem hatte Allie graue Augen – Jule näherte sich der Frau und blickte in derer Augen - . Tatsächlich hatte sie das selbe Grau nur das ihre Augen gerötet waren und Rot unterlaufen.


Jule wurde blass. Entsetzt und völlig schockiert blickte sie zu Bella. Ihre Augen wurden glasig, und sie fing an zu stottern. „Bella …. bitte …. bitte …. sagt mir nochmals das es unmöglich war von dort zu verschwinden. Wir … wir … haben doch selber gesehen das es keinen Ausweg gab. Bitte sagt mir das das nicht wahr sein kann. Es ist einfach nicht möglich.“


Schlendernd ging Jule zurück, langsam, den Blick wieder auf Allie geheftet. Hinter ihr war ein Tisch und ein Stuhl, und die Wache die darauf saß bemerkte das Jule völlig verwirrt auf ihn zu kam, und stand auf. Jule lies sich auf den Stuhl fallen, und den Kopf in ihre Hände. Sie wollte es nicht wahr haben, und brauchte unbedingt eine Erklärung wie sie Allie es geschafft haben könnte. Jule kniff die Augen zusammen, und das was ihre Augen glasig trübte, kullerte nun in Form von zwei Tränen ihre Wangen herab.


Sie blickte auf, zur Allie, und starrte regelrecht. Wenn das Allie war, musste sie qualvoll gelitten haben. Zudem die Sache mit ihrem Finger der ihr Fehlte und die ganzen blutigen Wunden an ihren Armen. Leise sagte Jule. „Lasst sie raus.“ Aber es reagierte keiner. Ihr Gesicht lief Rot an und sie schrie. „Verdammt, lasst sie raus habe ich gesagt!!! Und Allie, beim Erbauer, allen Paragons, Andraste, dem Stein und sonstigen Göttern!! Was ist passiert?“

Modifié par Juleiila, 09 avril 2010 - 02:34 .


#1184
Bellandyrs

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Theoderich bedauerte es sehr, nicht an Bellas Tisch sitzen zu können. Er hatte sie aber zum Glück im Blickwinkel, und merkte sehr wohl, dass sie genervt war. Leider konnte er ihr hier nicht helfen.



Er versuchte, sich auf die Gespräche an seinem Tisch zu konzentrieren, aber unweigerlich schweiften seine Gedanken ab. Er war gespannt auf Bellas Gesicht, wenn er ihr das Schmuckstück überreichen würde, und freute sich wie ein kleines Kind darauf.

Dass sich die Dalish nicht im Saal einfand wunderte ihn zwar ein wenig, aber für Bella war dies sicherlich besser. Er mußte sie ohnehin bewundern, wie gewandt sie sich trotzdem mit ihrem Tischnachbarn unterhielt. Dessen Schnauben hörte man sogar bis hierhin, und sein dröhnendes polterndes Lachen war bestenfalls als peinlich einzustufen.



Ihm blieb schier das Herz stehen, als die beiden Freundinnen zum Ausgang eskortiert wurden. Die guten Manieren verboten es ihm, einfach vom Stuhl aufzuspringen und hinterher zu laufen. So quälte er sich durch den Nachtisch und einige Höflichkeitsfloskeln, bis er mit einem galanten Lächeln eine Entschuldigung anbringen konnte. Er müsse mal Zwergenwasser ablassen, meinte er zwinkernd, und verließ den Saal.



Von Jule und Bella war weit und breit keine Spur mehr zu sehen. Es war wie verhext, nicht mal eine Wache lief darauf herum. Wache? Halt, hatte er im Saal nicht diesen Elthras gesehen? Der könnte eventuell wissen oder herausfinden, wohin die beiden Damen gebracht wurden.

Er ließ ein wenig Zeit verstreichen, dann betrat er den Saal erneut und suchte Elthras auf, den er auch schnell fand.



"Ihr seid Elthras, nicht wahr? Habt Ihr vielleicht eine Ahnung wohin die beiden Damen gebracht wurden? Oder was geschehen ist?"

#1185
Bellandyrs

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Bella schritt auf Jule zu, die wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl sass. Die Wachen blickten verlegen zu Boden, mit weinendem Weibsvolk hatten sie keine Erfahrung.

Die Zwergin umarmte Jule.
"Ich weiß, es ist kaum zu glauben, und ich bin mir selber nicht sicher, wieviel in dieser Person von unserer Allie steckt. Von daher finde ich es auch nicht gut, sie freizulassen. Noch wissen wir nicht, wieso sie so ist, und weiß der Erbauer, zu was sie fähig ist, wenn sie erst aus der Zelle herausgelassen wird? Ich hoffe nur, sie ist noch bei Verstand. Ich hatte in den tiefen Wegen einmal einen verschollenen Zwerg kennengelernt, der sich vom Fleisch der dunklen Brut ernährt hatte, und diese Frau da drin erinnert mich ein wenig daran. Lyna hat ein gutes Auge für zwischenmenschliches, und wenn Allie erzählt was ihr widerfahren ist, sollte Lyna dabei sein. Von daher werde ich sie holen." Tief holte sie Luft, was ein Fehler war. Ein Brechreiz überkam sie, den sie gerade noch unterdrücken konnte.

Wie von Furien gejagt rannte sie aus dem Kerker, die Stufen empor bis zum Schloß-Eingang. Dort ging sie erst einmal in den Hof, um frische Luft zu schnappen, und etwas zur Ruhe zu kommen. Es fiel ihr verdammt schwer, Lyna um Hilfe zu bitten, aber in dem Fall hatte sie keine andere Wahl. Außerdem würde sie über kurz oder lang ohnehin auf die Gefährtin treffen, also konnte sie das genausogut gleich hinter sich bringen.

Als sich ihr Puls wieder beruhigt und sie genügend Sauerstoff in ihren Lungen hatte, ging sie die Treppen hinauf in den Ostflügel. Je weiter sie sich Lynas Gemach näherte, desto langsamer wurden ihre Schritte. Sie hatte das Gefühl, eine entsetzliche Last auf dem Rücken zu tragen. Kurz blieb sie vor der Tür stehen, holte nochmal tief Luft und klopfte an Lynas Tür. Erst zaghaft, aber beim zweiten mal konnte man das Klopfen unmöglich überhören.

Modifié par Bellandyrs, 09 avril 2010 - 02:58 .


#1186
govi1

govi1
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Mit einem traurigen Seufzen verstaute Lyna ihr schwarzes Ballkleid in den Schrank. Anfangs hatte sie es gehasst, es war für sie bloss ein Fetzen Stoff gewesen, geschneidert für einen Anlass der Menschen. Genauso prunkvoll und seelenlos wie die restliche Ausstattung des Anwesens. Aber jetzt, nach dieser besonderen Nacht war es mehr als eine blosse Robe. Es war ein kostbares Erinnerungsstück, es würde ihr für immer die intime Stunde im Garten mit Avalos vor Augen führen.

Bloss zu schade, dass sie es hier lassen musste. Schliesslich konnte sie in dieser Aufmachung keiner Dunklen Brut entgegen treten, geschweige denn ihren Bogen benutzen. Ohne zu zögern schloss sie den Schrank, wandte sich ab und schritt zum Fenster. Draussen standen vereinzelt einige Adelige, die sich zum Abendessen eingefunden hatten. Würden Bella und Jule mit ihnen speisen? Sie biss sich auf die Unterlippe und schluckte.

Sie konnte unmöglich an diesem Anlass teilnehmen. Zum einem würde sie wieder von Menschen umgeben sein, die sie verwundert anstarren würden. Zum anderen wäre da auch ihre Freundin Bella... Lyna wich einige Schritte vom Fenster zurück und setzte sich auf die Bettkante. Schuldgefühle nagten an ihr, sassen ihr schon seit Stunden im Nacken und verfolgten sie bei allem, was sie tat.

Nach dem Kuss hatten Avalos und sie den Ball verlassen. Sie hatten viel zu bereden gehabt, zu teilen, doch gen Morgen hatte sie ihn wieder verlassen müssen. Seit diesem Zeitpunkt ging ihr die Zwergin nicht mehr aus dem Kopf. Lyna legte sich hin, starrte betrübt zur Zimmerdecke. Sie fühlte sich schuldig, ja... jedoch nicht schuldig bezüglich ihrer Liebe zu Avalos. Nein, dafür fühlte sich diese zu richtig an, dafür war sie viel zu berauschend. Nie hatte sie sich glücklicher gefühlt.

Aber sie bereute es, sich der Zwergin nicht vorher mitgeteilt zu haben. Es brach ihr das Herz, Bella derart viel Leid zugefügt zu haben. Wie musste es bloss auf sie und Jule gewirkt haben, als hätte sie hinterhältig seit langem eine Beziehung mit Avalos geplant und sie beide mit voller Absicht belogen... Nun, wenn Bella nichts mehr von ihr hören wollte, so konnte sie es verstehen. Verstehen, aber nicht willkommen heissen.

Just in diesem Moment klopfte es an der Tür. Lyna richtete sich auf- wer konnte es bloss sein? Bat man sie zu Tisch? Oder war es Avalos? Bei diesem Gedanken klopfte ihr Herz schneller. Hastig richtete sie ihre Frisur und öffnete die Tür, nur um sich Bella gegenüber zu sehen. Einen Augenblick lang starrten sich die beiden Frauen einfach nur an, ehe Lyna die Stille brach.

"Bella... es...es", stammelte sie, Tränen stiegen ihr in die Augen, doch der Mund verweigerte ihr den Dienst. Wie konnte sie bloss ausdrücken, was sie in diesem Moment fühlte? Konnten Worte dazu überhaupt fähig sein, all diese Emotionen auszudrücken? Lyna warf ihr einen hilflosen Blick zu.

Modifié par govi1, 09 avril 2010 - 03:30 .


#1187
starbroker1988

starbroker1988
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Elthras überblickte während des Dinnes alles auf genaueste.Er wollte mögliche Zwischenfälle vermeiden.

Als die Adligen aßen bemerkte Elthras wie zwei Waräger den Saal betraten und auf Jule und Bella deuteten während sie sprachen.

Er versuchte etwas von den auf zu schnappen von dem die Waräger sprachen.Elthras verstand nur so etwas wie "Zellen" und "Elfe"."Sollte Jule in eine Zelle ?" war sein erster Gedanke.Er wollte den Beiden folgen als von den Warägern hinaus geführt wurden aber er konnte nicht seinen posten verlassen.

Was sollte er bloss tun ? Elthras wurde immer ungeduldiger und er fing an mit seinen rechten Fuß auf dem Boden rum zu tippen.



Auf einmal kam ein Zwerg auf ihn zu.Und fragte ihn ob er wüsste wohin die Beiden gegangen sind.

Elthras dachte sich in diesen Moment:"Das ist meine Chance um Jule zu folgen"



Elthras antwortete ihn ohne zu zögern:"Ich weiß es nicht genau aber ich glaube sie sind runter in die Zellen gegangen.Warum ? Weiß ich nicht.Aber ich will es herausfinden.Kommt ! Wir gehen gemeinsam sie suchen!"

Mit diesen Worten beugte sich Elthras etwas vor und zeigte mit seiner rechten Hand gen Ausgang.Er muste ja den Schein wahren und so tun als ob er den Zwergen begleiten würde.



Al die Beiden den Saal verließen fragte Elthras den Zwerg :" Wie heißt ihr denn ? Und Woher kennt ihr meinen Namen werter Zwerg?" Dabei gingen sie seit an seit in Richtung der Zellen.


#1188
Kaysallie

Kaysallie
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Nachdem Bella aus der Zelle verschwunden war, da ihr scheinbar von irgendetwas übel wurde und da sie sich auf die Suche nach Lyna machte, war Allie mit Jule alleine im Kerker. Es standen natürlich einige Wachen am Eingang, doch diese waren froh, dass sich Allie endlich beruhigt hatte und nichtmehr gegen das Gitter schlug.

Allie saß noch immer an die Wand gelehnt in der Zelle und hatte die Augen geschlossen wie wenn sie leicht dösen würde, denn sie schien allerdings sehr erschöpft zu sein. Doch dann spürte sie wie Jule sie die ganze Zeit anstarrte, und das behagte ihr gar nicht. Daher begann sie trotz kompletter Müdigkeit Jule etwas zu erzählen, um ihr damit einen Teil ihrer Frage zu beantworten:

"Wie Ihr Euch bestimmt noch erinnern könnt"

sie öffnete leicht ihre ermüdeten Augen und blickte Jule an.

"waren Avalos, Lyna, Bella Ihr und ich auf dem Weg in die freien Marschen. Dazu mussten wir die tiefen Wege durchqueren und eines nachts oder tags verfolgte uns die dunkle Brut. Nachdem die Brücke einstürzte, die wohl meinen sicheren Tod bedeutete, seid ihr weiter gelaufen, habt Eure Chance zu entkommen genutzt. Ich war willens nicht kampflos aufzugeben, und nutzte sogar den Ring den Avalos mir am Beginn der Reise gegeben hatte."

Sie blickte auf ihre Hand, auf die Stelle, wo sich sonst der Ringfinger befinden sollte, doch es war nur eine abgebrannte Stelle zu sehen, wobei es sich dabei auch um irgendeine Art von Dreck handeln könnte. Dann blickte sie Jule wieder an und fügte folgendes hinzu:

"Ich weiß, dass es schwer ist, es zu glauben, denn nicht einmal ich selbst kann realisieren, zu was ich geworden und wozu ich fähig bin."

Sie schüttelte den Kopf.

"Ich fühle mich wie eine Abtrünnige, wie jemand der seine Macht und seine Gefühle nichtmehr unter Kontrolle hat, wie ein wildes Tier dem es gleichgültig ist wie es aussieht oder wie das Essen schmeckt das man ihm vorsetzt und manchmal sogar wie ein Teil der dunklen Brut der nicht dazu fähig ist einen klaren Gedanken fassen zu können und dem es egal ist wenn er jemanden tötet. Wie jemand der keine Liebe empfinden kann, sondern nur noch Hass, Zorn, Wut und Aggressivität. Ich fühle mich gedemütigt, entehrt, entkräftet und eingesperrt, in mir selbst und in einer Zelle in der Dunkelheit."

Ihre Stimme wurde zittriger und sie klang so als würde sie aus dem innersten ihres Herzens sprechen.

"Ich fühle mich wie etwas, das ich mein vorheriges Leben immer verhasst habe."



Dann sagte sie nichts mehr und blickte wie wenn sie ins Nichts starren würde auf den Boden. Sie atmete dabei schnell und ihr Puls raste. Ihre Hände waren noch immer zu einer Faust geballt und sie begann am ganzen Körper zu zittern.


#1189
Guest_Juleiila_*

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Als Allie anfing zu sprechen stand Jule auf, ging ganz nah an die Zellengitter und setzte sich auf den Boden im Schneidersitz. Sie blickte Allie in die Augen, sah die ganze Wut und all den Hass in ihren Augen brennen. Und beinah gab sich Jule die Schuld daran, das sie und die anderen doch nicht nach einem Lösungsweg gesucht haben, Allie zu retten.


Jules Blick fiel auf Allies Hand, dort wo der Finger abbrannte. Sie konnte sich noch daran erinnern, das Avalos sagte das sie vielleicht die ganze Hand bei der Aktivierung verlieren könnte. Und irgendwie war Jule erleichtert, das es nur der Finger war. Aber Allie brauchte dringend einen Arzt, der ihre Wunden frisch versorgte, und reinigte.


Jule seufzte und blickte zur Seite als Allie mit dem erzählen fertig war. Es war zu schrecklich daran zu denken, was in den Tiefen Wegen geschah. Wie die Brücke einstürzte und sie Allie zurück ließen. Sie musste das wieder gut machen, koste es was es wolle. Jule drückte ihren Kopf an das Gitter, und flüsterte, so das es die Wachen nicht hören konnten. „Sollten sie Euch heute nicht hier raus lassen, so schwöre ich das ich es tun werde. Selbst wenn sie mich dafür einsperren würden.“


Die Wache mit dem Leib Brot und einer kleinen Kanne Wasser kam endlich wieder. Der hatte sich aber zeit gelassen. Jule ging auf die Wache zu, und riss ihm beides aus der Hand, blickte ihn dabei zornig an. Für nichts waren diese Wachen fähig, dachte sich Jule. Sie ging wieder zu den Gitterstäben. „Allie? Esst doch endlich was, aber am wichtigsten ist etwas zu trinken. Ihr hattet einen langen Weg hier her.“ Sie überreichte Allie beides und hoffte das sie es annehmen würde. „Und übrigens. Wir haben Euch vermisst.“

Modifié par Juleiila, 09 avril 2010 - 05:28 .


#1190
Kaysallie

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Allie blickte auf den Laib Brot und auf das Wasser. Ihre Augen waren leicht glasig und sie zitterte noch immer. Sie rückte ein Stück näher an das Gitter und nahm das Essen entgegen. Es war fast so, als ob sie zittern würde, weil sie irgendetwas beunruhigendes unterdrücken würde. Dann starrte sie in das Glas des Wassers, nahm einen Schluck und stellte es beiseite.
"Eure Gesellschaft macht den Aufenthalt hier durchaus angenehmer, doch ich muss Euch leider sagen, dass ich nicht hungrig bin, nur etwas erschöpft, doch hinter diesen erdrückenden Gittern, könnte ich so oder so nicht schlafen."
Und damit hatte sie wohl Recht. Allie war seit langem nichtmehr so ruhig gewesen und fühlte sich seit langem nichtmehr so geborgen wie in diesem Moment, obwohl sie in einer Zelle saß. Sie legte das Laib Brot neben sich und schloss erneut die Augen, da ihr diese scheinbar große Schmerzen verursachten wenn sie diese zu lange geöffnet hatte.
"Ihr habt keine Schuld an dem was mir widerfahren ist, die einzige die daran Schuld trägt ist Andraste selbst."
fügte sie dann noch etwas zorniger hinzu.
"Doch das erläutere ich Euch dann weiter, wenn die anderen wieder hier sind. Mir ist die Kraft die mich das Reden und Zurückerinnern daran kostet, wenn ich es erzähle zu schade um es jeden einzeln zu erzählen."

Modifié par Kaysallie, 09 avril 2010 - 05:47 .


#1191
Bellandyrs

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Der gefürchtete Moment war da. Lyna öffnete die Tür und starrte sie beinah genauso erschrocken an wie sie Lyna. Wenn Bella mit vielem gerechnet hatte, aber sicher nicht, dass Lyna in Tränen ausbrechen könnte. Zudem sah die Dalish aus, als hätte sie kaum geschlafen. Noch eine Gemeinsamkeit, dachte Bella im stillen bei sich.



"Guten Abend Lyna", begrüßte sie die Freundin heiser. Ihre Stimme wollte ihr noch nicht so recht gehorchen. Kurzerhand schob sie sich an Lyna vorbei, durch die Tür durch. Eigentlich hatte sie vor, die Gefährtin nur mit nach unten zu bitten, aber es war wohl besser, wenn man sich gleich aussprach. Irgendwann mußte es ja ohnehin sein.



Im Zimmer angekommen bat sie die Waräger, vor der Tür zu warten. Das ging die beiden nun wirklich nichts an, sie wollte nicht das Klatschthema Nummer eins bei Hofe werden. Als diese endlich die Tür hinter sich zumachten ging Bella einen Schritt auf Lyna zu.



"Tränen Lyna? Habt Ihr denn Grund dazu? Ihr solltet glücklich sein, dass Eure Gefühle von Avalos erwiedert werden. Ich trage es Euch nicht nach, würde Euch aber bitten, während meiner Anwesenheit keine Zärtlichkeiten auszutauschen. Zumindest nicht fürs erste. Mein Herz ist in Millionen Stücke zersprungen, ich fühle mich komplett leer, aber zum Glück kommt mein Kampfgeist und meine Sturheit auch wieder zum Vorschein. Bitte nehmt mir meinen kleinen Rest an Stolz nicht auch noch." Bella schluckte, eigentlich fühlte sie sich gerade als würde sie das letzte bischen ihrer Seele vor der Freundin auch noch blank legen.



Vorsichtig blickte sie Lyna an, die ihr mit sichtlich schlechtem Gewissen zugehört hatte. Dann seufzte sie tief auf, sie wußte eigentlich nicht, ob sie wieder zu sich finden würde. In ihr kämpften gerade zwei Seiten: zum einen eine sehr gefühlskalte, wütende und mordlustige, zum anderen die alte, liebevolle, warmherzige Bella. Wer würde gewinnen? Schulterzuckend schob sie diese Gedanken beiseite und fing an, im Raum umher zu wandern.



"Der Grund wieso ich Euch aufsuchte war eigentlich ein anderer, aber ich bin froh, dass wir das hinter uns haben. Ihr braucht Euch weder entschuldigen noch sonst etwas, solltet Ihr das Gefühl haben, mir unrecht getan zu haben. Ich weiß, wie mächtig die Liebe sein kann, und wenn er Euch erhört... " sie ließ den Satz unausgesprochen, was sollte sie auch noch sagen.



"Nun würde ich Euch nur bitten, mir mit in den Keller zu folgen. Ihr wißt nicht zufällig, wo Avalos steckt oder? Hier wäre er als rechte Hand des Königs gefragt..."

Sie deutete zur Tür. "Wollen wir?"

Lyna blieb kaum etwas anderes übrig, als ihr zu folgen.



Draussen nickte sie den Warägern zu. Sie konnten bleiben oder mit ihnen kommen, es war letztlich egal. Unten war sicherlich schon beinahe eine Versammlung.



Auf dem Weg sagte Bella:

"So, und nun zu dem wieso mich der Weg an Eure Tür geführt hat. Im Kerker sitzt eine Elfe, die sich als Allie ausgibt. Man könnte meinen, Ähnlichkeiten zu entdecken, aber von unserer Allie ist nichts oder nur wenig übrig. Ich würde Euch bitten, Eure Meinung zu sagen, ob sie tatsächlich Allie ist."



Bella erzählte in kurzen Worten was geschehen war, angefangen dass die Elfe zwei Wachen schwer verletzt hatte bis zu dem grenzenlosen Wahnsinn, dem diese wohl verfallen war. Auch, dass die Garde danach schrie, dieses Weib zu hängen, und Allie aber wohl Informationen über die Brut hatte, die wiederum für Avalos recht interessant sein könnten.



Gespannt wartete sie, wie Lyna auf das ganze reagieren würde. Nach diesen Neuigkeiten konnte sie sich kaum vorstellen, dass die Dalish überhaupt nochmal auf die Gefühlslage eingehen würde, aber man konnte nie wissen. Schließlich war sie zart besaitet, und es hätte Bella nicht gewundert, doch noch Worte einer versuchten Entschuldigung oder Rechtfertigung zu hören. Wenngleich es ihr lieber gewesen wäre, das mit dem Gespräch im Zimmer ein für allemal vom Tisch gekehrt zu haben.


#1192
govi1

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Bildete sie es sich nur ein oder war Bellas Ton kalt und abweisend? Lyna wusste es nicht. Sie wusste auch nicht, was sie überhaupt sagen oder denken sollte. Sie war im Prinzip glücklich, hatte sie doch vor wenigen Stunden die Liebe ihres Lebens gefunden... ihre Gedanken weichten wieder von der Realität ab, schweiften ab zu Avalos. Wie sie ihn anfangs gefürchtet hatte, als sei er ein Monstrum. Doch jetzt, nach dieser Nacht, fürchtete sie ihn wie die Blumen das Sonnenlicht.



"Avalos hat sich in sein Zimmer zurückgezogen", beantwortete sie Bellas Frage nach seinem Verbleiben. "Er möchte nicht gestört werden, egal wie wichtig das Anliegen erscheint. Einige Würdenträger aus der Gegend haben Vorrang, bedenkt man den möglicherweise bevorstehenden Krieg, so brauchen wir ihre Unterstützung."



Zusammen stiegen sie hinab, Lyna hörte Bella zu, konnte das Gesagte aber nicht glauben. Allie? Sie hielt inne und musterte die Zwergin stirnrunzelnd. "Ist das ein schlechter Scherz?" Wenn ja, so war es auch ein ziemlich geschmackloser. Aber Bella schien es ernst zu meinen... sie musste das sehen, unbedingt. Aber wie war das überhaupt möglich? Sie hatten mit eigenen Augen die Scharen von Dunkler Brut gesehen, auch den Einsturz der Brücke... niemand hätte das überleben können.



Sie kamen im Keller an, sahen Jule, die im Schneidersitz vor der Gefangenen sass. Die inhaftierte Elfe ass, als hätte sie seit Tagen nichts mehr zu Essen gehabt. Mitleid breitete sich bei Lyna aus, als sie die qequälte Gestalt erblickte. "Allie?", fragte sie zaghaft nach. Rein von ihrem Erscheinungsbild her hatte sie wenig mit der Allie gemeinsam, die sie kannte. Aber... etwas an ihrer Art erinnerte doch stark an die Verstorbene.

#1193
MagicBullet

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Der Abend im Rosengarten des Schlosses hatte sich unauslöschlich in seine Seele gebrannt.

Es war nicht geplant, nicht rational, nicht berechnend. Es war eine Abfolge von Ereignissen, die er nicht unter Kontrolle gehabt hatte.

Aber er hatte etwas gefunden, wofür es sich zu leben, zu lieben, zu töten und zu sterben lohnte - für Lyna.
Dieses Gefühl hatte er zuletzt vor über tausend Jahren verspürt, bis sich seine zutief empfundene Liebe in puren Hass und Blutdurst gewandelt hatte, weil sie durch Feindeshand fiel.

Herz und Verstand, Seele und Geist heilten. Langsam, aber sie  heilten. Trotzalledem war er ein Monster, dass nach wie vor in der Lage war, aus eiskaltem Kalkül gnadenlos zu töten.

Sie war ein Segen, Fluch zugleich.
Er liebte sie, tief empfundene Liebe, die selbst die stärksten Ketten sprengen konnte. Aber was, wenn sie starb, wie seine letzte große Liebe, die in seinen Armen verblutet war? Schon damals war er blind vor Wahnsinn, Hass und dunkelster Verzweiflung gewesen. Und über tausend Jahre hatte Bitterkeit sein Leben und Streben bestimmt.

Als sie in küsste, zerbrach in ihm etwas. Das Gefängnis, die Ketten und die Fesseln, die die letzten Reste seiner Gefühlswelt, seiner Seele, sein innerstes Ich gebunden hatten.
Er dachte an das Ritual, an den Siegelbruch im Magiturm zurück. Er hatte ihr die Kehle durchgeschnitten, mit einem lässigen Streich aus dem Handgelenk ihr beinahe den Kopf vom Rumpf getrennt, weil er sie als Ärgernis betrachtet hatte, dass ihm tot mehr als lebendig von Nutzen sein würde...

Aber Grausamkeit aufgrund höherer Ziele gehörte untrennbar zu seinem Wesenszug, wie Salz zum Meer. Und das konnte auch sie nicht ändern.


Sie waren noch stundenlang im Garten gewesen, waren im Mondlicht spazieren, einfach die Anwesenheit des Anderen genießend. Es waren die ersten friedvollen, die ersten wirklich entspannten Stunden für ihn seit Jahrhunderten.
Allerdings könnten daraus Probleme erwachsen, die er normalerweise stets mit Gewalt zu beantworten pflegte.
Natürlich wußte er, dass Bellandrys in ihn vernarrt war. Bisher hatte er diese Tatsache benutzt, um sie für seine Ziele einzuspannen.
Aber jetzt? Rosenkriege unter Waffen? Gefährlich und riskant. Er musste eine Lösung finden. Sie zu liquidieren war keine Option - damit würde er seine gesamte Truppe aufs Spiel setzen, und Verrat war schlicht und einfach bei einer solchen "Radikallösung" vorprogrammiert.
Aber... wie dann? Avalos geriet ins Grübeln. Er würde Lyna fragen. Mit ihr konnte er über alles reden. Abgesehen von seinem Pakt mit der Schwarzen Sonne.
Natürlich wußten seine Gefährten davon, aber eine bestenfalls geschönte Version, die teilweise aus dem Zusammenhang gerissen war.

Aber trotz des Paktes fühlte er sich frei. Liebe beflügelte, hatte er einst gelesen. Das war wohl die Wahrheit, gestand er sich ein.

Wie gerne wäre er jetzt bei Lyna... ihre Nähe, ihre Wärme, ihren Atem auf seiner Haut zu spüren. Aber die Geschehnisse überschlugen sich. Am Morgen danach hatte eine Bote beunruhigende Kunde gebracht.

Heere von Orlais bezogen Stellung hinter der Grenze. Stellungen, die sich gerade zu prädestinierten, um wuchtige Schläge gegen die wichtigsten Banns und Festungen der Marschen zu führen.

Der Mond war nicht zu sehen. Es regnete wie aus Eimern.
Brandgeruch lag in der feuchten Luft. Er hatte in den letzten 12 Stunden fast 200 Meilen zurückgelegt. Das letzte Pferd war unter ihm einfach zusammengebrochen.
Aber er hatte die orlaisianischen Stellungen erreicht. Schritte.
Wachposten voraus.

Er spannte seine Muskeln an. Der lederne Brustpanzer knirschte leise.
Mit einem Ruck sprang er auf, setzte der Wache den Dolch an die Kehle und zog durch.
Blutige Tropfen fanden den Weg in sein Gesicht.
Ohne ein Geräusch ließ er die Wache zu Boden gleiten

Weiter. in den Schatten war er zuhause, bewegte sich ungesehen. Die Soldaten in dem Feldlager schärften ihre Waffen. Besserten Rüstungen aus. Bereiteten sich vor, auf einen Krieg, den sie würden führen würden.
Aber nicht, wenn sein Plan aufging.

Die große Schwäche von Orlais waren ihre Intrigen - der Adel war stets zerstritten, wie balgende Hunde, die sich um die Abfälle der Tafel ihres Herren balgten.
Eine zweite große Schwäche war ihre Prunksucht. Prunkrüstungen, Zelte aus Seide, erlesene Speisen, selbst im Krieg.
Dementsprechend einfach war es, das Kommandantenzelt zu finden - Das größte, das bunteste, das protzigste.

Leise schlich er sich heran.
Durch den Stoff konnte ihre Silhouetten sehen. Mehrere Heerführer, die sich berieten. Über Nachschub, mögliche Invasionsrouten, Stärke der Truppen, die die Marschen kurzfristig aufbieten konnten.

Er zückte seinen Dolch, zog sein Schwert. Noch vor Dämmerung würden ihre schwarzen Klingen blutig rot, wie blühender Mohn im Sommer, sein.

Mit einer fließenden Bewegung durchtrennte er den dünnen Zeltstoff, rollte sich hinein und sprang auf die Füße.
Wie ein Orkan wirbelten seine Klingen umher. Sie waren überall und nirgends, und seine Klingen trafen stets ihr Ziel.
Rote Schauer ergossen sich über den Kartentisch.
Tropfen landeten in seinem Gesicht. Er leckte sich über die Lippen. Salzig. Metallisch.
Der Wahnsinn flackerte in seinen jadegrünen Augen auf, die heller als jeder Stern brannten.
Keine dreißig Sekunden. Sechs tote Heerführer. Chaos würde die Truppen erfassen. Und die politischen Grabenkämpfe in Val Royeaux würden ihr übriges dazu tun.
Die Familien der toten Heerführer würden sich gegenseitig des Verrats beschuldigen. Fehden waren vorprogrammiert. Chaos.
Und der Kaiser hatte keine andere Wahl, als die Invasionspläne vorerst auf Eis zu legen, bis sich die daraus erwachsende innenpolitische Krise beruhigt hatte. Und das konnte Jahre dauern, die verfeindeten Familien wieder zu einen.

Einer der Kommandanten regte sich noch. Wie im Fiebertraum versuchte er, kriechend das Zelt zu verlassen.
Avalos ging gemessenen Schrittes zu ihm. Sein Schwert schleifte leise über den Boden.
Mit seiner 'Stiefelspitze drehte er den Adeligen auf den Rücken. Wie ein Insekt.

"Dein Tod ist der Schatten, dein Mörder der Henker und Richter über das Gleichgewicht. Dein Tod heißt Avalos."
Dann rammte er seine Klinge in die Brust des Verwundeten.
Das Geräusch war widerlich, aber für Avalos...
Zufriedenheit. Sein Gesicht entspannte sich, und er lächelte den Sterbenden sogar an, während die Augen des wimmernden Todgeweihten sich erst vor Entsetzen weiteten, und dann glasig wurden.

Er wandte sich ab. Kein Grund, noch länger am Ort dieses persönlichen Triumphes zu verweilen.
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2 Tage später, FallRemnon


Die Nacht war grau, ein stählernes Korsett aus tief hängenden Wolkenbänken verbarg die Sterne.
Sein langer Mantel war zerschlissen, die schwarze Panzerung lugte durch die Fetzen. Klinge, Schwert wie Dolch trug er offen. Er hinkte, und sein linker Arm stand in einem merkwürdigen Winkel ab.

Sein Gesicht wurde von dier tief hängenden Kapuze verdeckt. Er sah fast so aus, wie einer der Ringgeister, in in einer längst vergessenen Sage einem Ring hinterher jagten. Geisterhafte Gestalten, so tiefschwarz wie die Nacht selbst.
Der abgebrochene Pfeilschaft in seiner schulter tat ein Übriges, um diesen Eindruck zu verstärken. Er musste aussehen, wie der Tod selbst.

Als er in den Hof des Schlosses ritt, eilten sogleich mehrere Krieger heran, die sich um das Pferd kümmerten und ihm beim Absteigen halfen. Sein Bein schmerzte höllisch. Beziehungsweise die geborstene Dolchklinge in seinem Oberschenkel.

"Mein Herr, beim Erbauer! Ihr braucht sofort einen Arzt! Ich..."
"Nein. Vergesst, mich überhaupt gesehen zu haben. Es gibt dringenderes als diese...Blessuren."
Das er aller Warscheinlichkeit nach sich durch das Gift auf der Dochklinge eine Blutvergiftung zugezogen hatte, er wähnte er nicht.

"Nun gut. Aber der König wünscht euch sowieso zu sehen. Ein Gefangener, der behauptet aus Orlais zu stammen, behauptet dass..."
"Darum habe ich mich gekümmert. Die Invasionsheere versinken im Chaos."
Dem Waräger blieb der Mund offen stehen.
"Also gibt es..Krieg?"
"Nein. Abgehakt. Sie können nicht mehr angreifen. Dafür habe ich.... gesorgt." Ihm wurde kurzzeitig schwarz vor Augen.

"Und da wäre noch etwas... eine durchgedrehte, mit Blut und übelsten Brandmalen besudelt, tauchte hier auf und behauptet, eine eurer Gefährten zu sein. Der Rest eurer Begleiter ist schon im Kerkertrakt und verhört die Gefangene."
Avalos traute seinen Ohren kaum. Allie? Aber der Ring... und die Brut? Unglaublich. Oder aber, eine geschickt eingefädelte Falle.

"Bringt mich hin. Stützt mich aber. Aber nicht, wenn Zeugen dabei sind. Sonst ist eure Kehle die nächste, die aufgeschlitzt wird... Mein Wort darauf, Waräger."

Modifié par MagicBullet, 09 avril 2010 - 07:49 .


#1194
Bellandyrs

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Theoderich und Elthras waren auf dem Weg zum Kerker. Der Zwerg zermarterte sich gerade das Hirn, woher er Elthras Namen aufgeschnappt hatte, aber er kam zu keinem klaren Ergebnis. Aber er war sich beinahe sicher...
"Elthras, ich kann es nicht sicher sagen, aber habt Ihr in der Ballnacht nicht mit Jule getanzt? Mir war so als hätte ich dort Euren Namen aufgeschnappt... Ich bin ja gespannt, was uns da unten erwartet! Ich schwöre bei allen Paragons, sollten sie Jule oder Bella etwas antun..." Er strich über seinen Bart und ließ den Rest des Satzes offen.

Bella und Lyna waren inzwischen auch wieder bei der Gefangenen angelangt. Kurz darauf kam Avalos herein, mit funkelnden Augen. Bella gaben die Knie nach, und sie konnte sich gerade noch rechtzeitig an der Stuhllehne festhalten, auf dem Jule zuvor gesessen hatte. Er sah gelinde gesagt, schlimm aus.

"Avalos" schrie sie auf. "Beim Erbauer, Ihr braucht dringend einen Arzt! Das sieht schwer nach ausgekugelter Schulter aus! Was habt Ihr nur gemacht? Ein Pfeil in der Schuler, das Bein blutet, und sehe ich eine Dochklinge drin stecken? Seid Ihr des Wahnsinns?" Entsetzt starrte sie den geliebten Mann an. Etwas leiser fügte sie hinzu: "Ihr müßt tierische Schmerzen haben" und Tränen schossen in ihre Augen, so sehr litt sie für ihn. 
Sie machte sich Sorgen um den Mann, den dem ihr Herz gehört hatte. Und immer noch im gewissen Sinne liebte, so einfach war dieses Gefühl nun nicht abzustellen. Trotzdem hätte sie sich am liebsten auf die Zunge gebissen, als die Worte aus ihrem Mund herausgesprudelt waren.

Der Aufschrei hatte zur Folge, dass Theoderich einen mitfühlenden Blick zu Bella warf, zaghaft auf sie zuging und verstohlen ihre Hand drückte. Sie sollte wissen, dass er für sie da war.
Dankbar drückte sie seine zurück, ließ aber sofort los, als ob es ihr unangenehm wäre. Ihre Augen verengten sich, als sie daran dachte, wie sehr sich Lyna nun wohl zurückhalten mußte. Der Haß auf sich selber züngelte in ihr hoch, und am liebsten hätte sie zum Dolch gegriffen. Zum x-ten Male an dem Abend danke sie dem Erbauer, keinen dabei zu haben. Sie riß sich zusammen und trat auf die Zelle zu.

"Nun, da wir ja wirklich alle beisammen sind, wollt Ihr uns erzählen wie Ihr diesen Kampf überleben konntet und Euch durch die tiefen Wege hierher durchkämpfen konntet? Ihr werdet verstehen, dass es für uns eigentlich kaum zu glauben ist, dass ihr diese Armee der Brut überlebt hattet, und wenn ich mich recht entsinne hörte ich sogar noch einen wütenden Schrei eines Ogers..." fragend blickte sie Allie an und schob alle anderen Gedanken beiseite.

Modifié par Bellandyrs, 09 avril 2010 - 09:00 .


#1195
Kaysallie

Kaysallie
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Allie
öffnete wieder die Augen als sie merkte, dass sich immer mehr Leute in den
Kerker begaben, doch sie schenkte ihnen nicht gerade Aufmerksamkeit, sondern
blieb einfach an der Wand angelehnt in der Ecke sitzen. Nachdem Bella sie
erwartungsvoll ansah und wissen wollte, was ihr widerfahren ist, seufzte sie
und begann mit wehmütiger Stimme zu erzählen, was passiert war, nachdem sie
alleine an dem Abgrund in den tiefen Wegen zurückgelassen wurde, und alle
glaubten, dass dies das Ende der Magierin gewesen sei:

Modifié par Kaysallie, 09 avril 2010 - 09:10 .


#1196
Kaysallie

Kaysallie
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das forum mag mich nicht ;>

Modifié par Kaysallie, 09 avril 2010 - 09:21 .


#1197
Guest_Juleiila_*

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ich mach jetz einfach ma was


#1198
Guest_Juleiila_*

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ich spamm auf die nächste seite

#1199
Guest_Juleiila_*

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dann is wenigstens das forum okay

#1200
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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und vielleicht funzt dann auch allies post