Ein wenig entäuscht machte er sich auf den Weg um seine Sachen zu holen. Schon nach ein paar metern stockte er, er wusste schließlich nicht wo er überhaupt hin sollte. Er wusste nur das er zu Kaserne muss. Den weg in dieser Rießigen Stadt zu finden ist schon eine andere Sache.Mit all ihren verwinklten Gassen und Nebenstraßen glich die Stadt einem Labyrinth.
Er konnte sich vorerst nur mit ein paar annahmen wieterhelfen. Da die Kaserne oftmals zu den wichtigeren Gebäuden zählt musst diese schonmal an der Hauptstraße zu finden sein. Desweitern müsste diese sehr groß sein im anbetrecht der Tatsache das es hier so viel Soldaten und Wachen gibt. Dann wäre da noch das eben diese Wachen für den Schutz des Königs da sind also müsste die Kaserne in Palastnähe sein, welcher wohl im Zentrum liegt.
Er schaute sich um und suchte nach etwas einem großen Turm oder etwas ähnliches, der Palast müsste von überall zu sehen sein. Nach einem Schwenk nach osten sah er die könglichen Banner hoch oben an ein paar Turmspitzen flattern. Er lief los, den Blick steets fixiert auf die Banner. Doch es veil ihm schwer, als er durch die belebten Straßen ging, so viele Leute auf so engem Raum. Ein merkwürdiges Gefühl in mitten von diesem Getümmel zu sein. Wohin er auch sah waren Stände aufgebaut, in denen die vielen Händler ihre Waren verkauften. Gewürze zu seiner Linken und feinste stoffe zu seiner Rechten, überall roch es gut nach düften, nach Essen und den Gewürzen.
Zu gern hätte ich sich jetzt einen Bissen gekönnt aber er hatte weder die Zeit noch das Geld dafür. "Ich sollte mich sobald ich meine Sachen habe um ein paar kleinere Jobs kümmern um zumindest vorerst ein bisschen Geld habe."dachte er sich. Er setzte seinen Weg fort, doch irgendwie landete er immer in den engeren Seitenstraßen. "Ooooooooh ist das nervig hier, warum muss das alles so verlockend sein."
Er ging aus der Straße raus und suchte eine Wache. Welche ja zum glück zu hauf hier anzutreffen sind. Kurz vor einer Bäckerrei stand eine Wache mit knurrendem Magen und schaute sich die Auslagen an. Jannis näherte sich dieser und tippte ihn leicht von hinten auf die Schulter. Die Wache erschrack ein wenig und drehte sich um. Er hatte sich anscheinend in ein mit Schinken belegtos Brot verguckt.
Die Wache sagte nur "Ähm wie wo?, was wollt ihr?".
"Ich hätte gern eine Auskunft, oder besser könntet ihr mich zur Kaserne führen?". Mit leichtem Grinsen hielt er den Brief des Königs hoch. Die Wache erblickte das Köngliche Siegel und antwortete schnell und stram. "Oh wenn das so ist, werde ich euch so schnell wie möglich hinführen, kommt da lang gehts."
"Danke sehr" erwiderte Jannis kurz und häftete sich an die Versen der Wache. Diese eilte schnellen Schrittes voran. Sie liefen über die scheinbare Hauptstraße, was eigentlich nicht schwer zu erkennen war, sie wäre die einzige helle straße in der Nacht, da überall Laternen mit Öllampen standen. Als sie etwas weiter waren viel Jannis auf das es hier leerer war es haub keine Stände mehr, hier hatte jeder Händler seinen eigenen Laden. Es schien als wäre diese der Stadtteil der Wohlhabenderen Leute zu sein. Stadt einfachen Wachen patroullierten hier die Waräger.
Die Wache führte Jannis in Richtung des Palast wo sie letztenendes auch hin wollten. Jannis durchschritt das gewaltige Tor zum Hof des Palast und blieb einen Kurzen augenblich stehen. Er blickte das gewaltige Gemäuer hinauf. Die Wache aber zerrte ihn weiter, in den linken teil des Hofes. Hier blieb die Wache stehen und meldete sich zu Wort."Da wären wir, das ist die Kaserne, darf ich wieder zu meiner Patrouille zurückkehren?".
Jannis winkte die Wache weg und stand nun vor dem Tor. Wieder war er auf Hilfe angewießen. Er musste nun zum Kommandanten, doch wo dessen Zimmer war wusste er nicht. Er sprach den Linken Waräger vor dem Tor an, welcher mit grimmiger Mine und gekreuzter Hellebarde zu seinem gegenüber blickte. Langsam drehte er seinen Kopf zu Jannis und sagte "Jaaaa Was denn?".
"Ich müsste zum Kommandanten, ich habe dort noch ein paar Sachen zu holen." Wieder zückter er den Brief mit dem Siegel hervor und hielt diesen dem Waräger unter die Nase. Eher gemächlich reagierte diese im vergleich zu der Wache von vorher. Langsam öffnete er das Tor und sagte,"die Treppe in der Eingangshalle hoch und dann durch die große Tür, ihr könnt es nicht verfehlen."
Jannis nickte ihm dankend zu und Ging langsam in die Halle herein.Er sah sich ein Wenig um, viele Portraits waren an den Wänden, Trophäen und Waffen aller Art zierten das kalte und alte Gemäuer. Ein paar der Waffen sahen so aus als ob er sie selbst geschmiedet hatte. Er dachte wieder kurz an seinen Vater und ihm viel wieder ein das er etwas wichtiges vergessen hatte, der Brief welchen er schreiben wollte. An diesen Gedanken geklammert stieg er schnell die Treppen hinauf und platzte in das Zimmer des Kommandanten. Dieser anscheinend eingenickt erwachte aus seinem Schlaf und sah Jannis an. Er erkannte ihn, er hatte ihn damals nach seiner Inhaftierung begutachtet, er wusste schon um seine Freilassung bescheid und fragte zuvorkommend,"du willst sicher deine Sachen haben, ich haber hier schon alles bereit."
Er schob eine große Tasche nach voren und deutete auf diese. Gierig stürzte Jannis sich auf die Tasche und kralte sich diese. Er hielt sie von da an fest in seinen Armen. Er dachte wieder schnell nach, daran das er geld brauchte."Herr Komandant, falls ihr bedarf an einem guten Schmied habt, würde ich mir gern ein wenig Geld für meine dienste Verdienen. Ich habe zuvor die Soldaten von Orlais mit Ausrüstung versorgt. Auch diese Rüstung ist von mir und meinem Vater gefertigt, ein Wahres meisterstück. Ich könnte auch erstklassige Schwerter schmieden. Und all zu viel verlange ich nicht, nur ein Wenig metall um meine sachen wieder auf Vordemann bringen zu können und ein wenig Geld für etwas zu essen. Überlegt euch mein Angebot, ich werde morgen zur Mittagszeit wieder hier einkehren."
Er wendete sich ab und ging in Richtung der Tür und blickte zurück, "Und danke für die Sachen". Ein wenig forsch aber überaus glücklich verließ Jannis die Kaserne. Er schlenderte noch ein Wenig durch die Stadt bis es langsam Abend wurde. Er suchte sich einen Ruhigen Platz an dem er sich ein wenig hinlegen konnte. Als er einen Platz gefunden hatte legte er sich hin, er lag direkt unter einer alten Eiche, er lehnte seinen Kopf gegen der Stamm und schnappte sich einen Grashalm. Auf diesem kaute er herum und sah in den Himmel und wartete im Schatten der Eiche auf den Sonnenuntergang.
Modifié par J.D.C, 14 avril 2010 - 04:59 .