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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1301
govi1

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Lyna nickte. Sie hatte also richtig vermutet, was den Grund ihrer Besorgnis betraf. "Ihr habt Recht", antwortete sie und setzte sich neben Jule auf die Bettkante. "Es... es war nicht richtig. Ich hätte zumindest mit ihr darüber sprechen sollen. Schliesslich ist es ein Unterschied, ob sie es in einer ruhigen Minute aus meinem Mund erfährt oder ob sie uns bei einem Kuss erwischt."

Sie seufzte. "Nur... ich hielt es für das Beste, mich im Hintergrund zu halten. Ich wusste ja, welche Gefühle Bella für Avalos hegte... es wäre ungeschickt gewesen, meine auch noch zu offenbaren. Bedenkt auf welcher Mission wir uns befinden, Zwist in der Gruppe hätte sie gefährdet, wenn nicht sogar zum Scheitern gebracht."

Sie blickte verlegen zum Boden. Sie war doch unerfahren, was die Liebe betraf... nie hatte sie gewollt, Bella in ein solches Gefühlschaos zu stürzen, geschweige denn sie zu verletzen. "Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Angesichts ihrer Lage ist jedes Wort falsch, egal wie ehrlich ich es meine... es tut mir zwar leid, aber... ich bereue es nicht." Ihr Wangen verfärbten sich rot und sie schüttelte entschlossen den Kopf.

"Nein, den Kuss bereue ich nicht. Er hat Avalos und mich zusammengeschmiedet, er hat mich gelehrt, was Liebe ist." Sie blickte händeringend zu Jule. "Ich bin grausam, nicht wahr?"

Modifié par govi1, 13 avril 2010 - 12:06 .


#1302
Guest_Juleiila_*

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Jule blickte zu Lyna auf die Seite, und schüttelte den Kopf. „Nein. Ihr seid überhaupt nicht grausam. Ihr liebt ihn einfach, und es freut mich das Ihr glücklich seid.“ sagte sie und schnaubte. „Das was ich eben von mir gab, sollte nicht wie ein Vorwurf klingen.“


Dann stand Jule auf, ging zum Fenster und schaute auf den Marktplatz. „Jetzt haben wir zwei Sorgenkinder. Wir müssen uns um Bella und Allie kümmern. Wenn sie …. seelisch angeschlagen sind, gefährdet das auch unsere Mission. Und diese müssen wir erfüllen. Es ist die Pflicht die wir auf uns nahmen, und auch die Pflicht der Wächter. Vor allem von Bella, Allie und mir.“


Dann ging sie wieder zu Lyna, und setzte sich neben ihr hin. „Es tut mir leid, das ich euch so ignorierte. Ich weiß auch nicht wie ich dazu fähig war. Wir sind doch noch Schwestern, oder?“ fragte sie, mit entschuldigtem Blick, der es ernst meinte.

Modifié par Juleiila, 13 avril 2010 - 12:15 .


#1303
govi1

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"So schnell werdet Ihr mich nicht los, Jule. Da bedarf es schon mehr als eine Schar von Dunkler Brut, die die Welt vernichten möchte." Sie lächelte sie gewinnend an. "Schwestern fürs Leben, nicht wahr?" Mit diesen Worten stand sie auf und begab sich zum Kleiderschrank, den sie sogleich öffnete und ihm einige Kleidungsstücke entnahm.



"Ich habe derartigen Hunger... ich glaube mein Magen verdaut sich schon selbst. Begleitet Ihr mich in die Küche?", fragte sie Jule und verschwand ins Badezimmer. Nach wenigen Minuten erschien sie mit neuer Kleidung, die Müdigkeit war aus ihrem Gesicht gewichen. Man sah ihr zwar den Schlafmangel an, doch das störte sie nicht.



"Oder habt Ihr schon Pläne für den heutigen Abend?" Ihr Blick glitt zum Fenster. Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt... aber für einen Spaziergang war es noch nicht zu spät.

#1304
Guest_Juleiila_*

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Jule grinste wieder. Sie war heilfroh, das diese Sache endlich geklärt war, und sie endlich mit Lyna gesprochen hatte. „Ja ich würde sagen Schwestern fürs Leben. Und los werden will ich Euch schon gar nicht.“ zwinkerte sie der Freundin zu. Jule hatte ihre neue Familie bereits, mit denen sie am Reisen war. Keinesfalls wollte sie einen von Ihnen verlieren.



Auch sie stand auf, und hörte wie Lynas Magen knurrte. „Ihr solltet wirklich etwas Essen gehen. Ich habe nicht besonders viel Hunger in letzter Zeit. Aber dennoch begleite ich Euch wenn Ihr es wollt.“ sagte Jule und ging mit diesen Worten zur Tür. Den Arm im Winkel ausgestreckt, damit sich Lyna einhaken konnte.

#1305
Bellandyrs

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Bella blickte Allie verwundert nach, als diese wieder verschwand. Sie war sich noch immer nicht sicher, ob es richtig war, das alles ausgerechnet Allie zu erzählen, aber nun war es zu spät. Zumindest hatte diese ihr einige Worte gesagt, über die sie nachdenken konnte.

Sie hörte den Gong zum Abendessen und machte sich langsam auf den Weg in den Saal. Hoffentlich konnte sie heute neben Theoderich sitzen, noch einen Abend mit dem netten Herrn Christophor van Lissenhein würde sie wohl Amok laufen lassen.
Sie bemerkte, dass heute keine Tischkarten verteilt waren, was sie froh stimmte. So konnte sie sich ihren Platz aussuchen, und blickte sich nach Theoderich um.

"Bellandrys! Pfff" rief van Lissenhein dröhnend durch den Saal, und winkte ihr eifrig.
Sie hob grüßend die Hand, lächelte unverbindlich und nickte ihm zu. Genausoschnell wandte sie sich um, und schlug die entgegengesetzte Richtung ein. Sie wollte diesem nicht unbedingt zu nahe kommen, er würde es wohl schaffen sie über drei Tische hinweg zu unterhalten.
Allerdings hatte sie die Rechnung ohne dem Herrn gemacht. Dieser stürmte mit weitausholenden Gesten auf sie zu.
Als er sie erreichte, landete seine Hand vertrauensvoll wie unter Sauf-Kumpanen auf ihrer Schulter, und Bella blieb stocksteif stehen. Sie atmete tief ein, zählte leise bis zehn, sonst wäre sie wohl explodiert. Dann wandte sie sich ihm zu, mit einem höflichen Lächeln auf dem Gesicht.

"Guten Abend Ser van Lissenhein."
"Bellandrys, schön Euch hier anzutreffen" lachte dieser, als ob er nicht damit gerechnet hätte, die Zwergin nochmals zu sehen.
"Pfff. Ich habe über Eure Worte nachgedacht und wollte Euch nur informieren, dass alles nötige in die Wege geleitet ist. Pfff. Meine Soldaten sind informiert, dass sie sich bereit zu halten haben. Pfff. Und Ihr könnt Euch verlassen, dass ich jedem von der drohenden Gefahr berichten werde. Pffff. Möchtet Ihr mir beim Essen Gesellschaft leisten? Pfff?"

Du lieber Himmel, dachte Bella bei sich, alles, aber das mit Sicherheit nicht. Nur, wo bekam sie eine schnelle Ausrede her? Theoderich fiel ihr ein, der mußte einfach irgendwo hier im Saal sein.

"Bedaure, Ser van Lissenhein, aber ich bin mit einem Bekannten verabredet. Dieser wartet sicher schon auf mich. Freut mich, dass Ihr den Regenten so tatkräftig unterstützt. Guten Appetit". Sie nickte ihm nochmal abschließend zu und machte sich auf den Weg, Theoderich zu suchen.

Das dauerte jedoch nicht lange. Theoderich hatte die dröhnende Stimme sofort gehört und war aufgestanden. Er winkte Bella freudestrahlend zu, und eilte ihr entgegen.

"Liebe Freundin! Wie schön, dass Ihr heute bei mir sein könnt! Ihr seht umwerfend aus, das Kleid ist zauberhaft!" Er nahm ihre behandschuhte Linke zwischen seine Hände und führte sie an seinen Tisch, wo er ihr sofort den Stuhl zurecht rückte.

Als sie in Theoderichs strahlende Augen blickte, entspannte sich Bella etwas. Endlich konnte sie wieder sie selber sein, keine geheuchelte Freundlichkeit war von nöten.

Sie bestellte etwas Wein, und freute sich auf das Essen.
Theoderich erzählte von seinem Geschäft, über seinen Cousin, und dass er als reisender Händler angefangen hatte, aber derzeit eine feste Bleibe in FallRemnon hatte. Dann erzählte er von seiner Jugend, und Bella genoß seine Ausführungen. In dem Moment war sie wieder ganz die alte, ein warmes Strahlen erhellte ihre Augen, und ein Grübchen ließ sich auf der Wange erkennen, wenn sie lachte. Teilweise verschluckte sie sich sogar an der Suppe, weil sie auflachte, und Theoderich war glücklich.

Nach dem die Nachspeise aufgegessen war, fragte er, ob sie mit ihm noch eine Runde draussen spazieren gehen würde. Die Nacht lud dazu ein, es war relativ mild.
Bella überlegte kurz, aber sie war noch so aufgedreht, dass sie ihm gerne zustimmte. Er reichte ihr die Hand, und gemeinsam verließen sie den Saal. Einige Blicke folgten ihnen, sie waren hübsch zusammen anzusehen.

Schweigend und die Nacht geniesend liefen sie durch den Park, es herrschte eine harmonische Stille zwischen ihnen. Mittendrin blieb Theoderich stehen, drehte Bella kurz zu sich und meinte:

"Ich danke Euch sehr für diesen wunderbaren Abend. Ihr wißt nicht, wie glücklich mich dieser gemacht hat. Und vor allem ist wieder etwas von der Bella zum Vorschein gekommen, die ich kennenlernte. Darüber bin ich sehr froh, und ich werde alles daran setzen, dass Ihr wieder zu Eurer Herzlichkeit zurückfinden werdet."
Ganz vorsichtig drückte er sie kurz an sich, aber ließ sie sofort wieder aus, um sie nicht zu verschrecken.

Als sie wieder am Schloßportal ankamen, verabschiedete sich Bella.
"Vielen Dank für diesen lustigen Abend, Theoderich. Auch ich muß mich bedanken, ich habe mich schon länger nicht mehr so gut unterhalten wie heute. Ich wünsche Euch eine gute Nacht und schöne Träume."
Sie gab ihm zum Abschied einen angedeuteten Kuss auf die Backe, dann ging sie auf ihr Zimmer, zog sich aus und ging ins Bett, wo sie gleich danach einschlief.

Modifié par Bellandyrs, 16 avril 2010 - 06:20 .


#1306
govi1

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Zusammen gingen sie in die Küche, um Lynas Hunger stillen zu können. Es schien ihr, als hätte sie seit Tagen nichts mehr gegessen, was gar nicht mal so weit von der Realität abwich. Die Köche hatten nur einen entgeisterten Blick für sie übrig, verputzte sie doch das, wofür sie viele Stunden am Herd gestanden hatten, in wenigen Minuten.



Danach genossen sie den ruhigen Abend im Garten des Schlosses. Einige Grillen zirpten, während ein wunderschöner Vollmond die Umgebung beleuchtete. Vom Anwesen drangen ab und zu Geräusche nach aussen, Scheppern und Zischen aus der Küche, in der wohl nie Stille herrschte, Mägde, die emsig ihre Pflicht erfüllten und Soldaten, die ihre wachsamen Runden drehten.



So war den zwei Freundinnen einige erholsame Stunden vergönnt, in der sie sich austauschen konnten. Schliesslich wurden sie von der Müdugkeit übermannt und sie zogen sich in ihre Gemächer zurück.

#1307
Kaysallie

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Allie spazierte noch eine Weile durch die Gärten. Sie spürte wie die Luft kühler wurde und die Sonne sich allmählich verzog. Sie musste ab und zu an Bella denken und darüber was sie ihr erzählte, doch wirklich verstehen konnte sie es noch immer nicht. Allie wünschte, dass sie wieder so sein konnte wie früher. Damals hatte sie immer alles klar vor Augen, doch nun konnte sie nichtmehr auf die Gefühle der anderen eingehen, sich nichtmehr in diese hineinversetzten. Sie fühlte, wie sich die schwarze Magie in ihrem Körper immer weiter ausbreitete, was einerseits ihre Gedankengänge immer schwieriger machte und andererseits ihr Gespür immer feinfühliger. Sie konnte jeden Menschen, Elf oder Zwerg der sich um sie herum begab spüren. Sie konnte fühlen was derjenige durchmachte es jedoch nicht verstehen. Langsam glaubte sie, dass sie selbst zu einem seelenlosen Monster wurde das nur noch dazu fähig war, präzise Kampfbewegungen durchzuführen. Dafür hasste sie sich selbst und die dunkle Brut. Sie sagte zu Bella, dass sie sich selbst nicht hassen soll, doch dies war eine komplett andere Situation. Allie hasste inzwischen fast alles. Das Leben, den Tod, die Götter, die Liebe, den Glauben, die Hoffnung und den Durst nach Rache. Sie hasste einfach alles ohne jeglichen Grund. Vielleicht würde ihr der erste Verzauberer im Turm der Magi helfen können, doch wozu? Sie hasste ihr Leben so oder so und den einzigen Lebensinhalt den es für sie noch gab war die dunkle Brut komplett zu vernichten. Sie dachte über so manches nach und ihr Kopf begann wieder zu schmerzen. Daher setzte sie sich in das grüne saftige Gras und versuchte nichtmehr an all das zu denken. Sie nahm sich den Verband vom Kopf und blickte auf den See. Die Sonne war bereits verschwunden und der Mond stand am Himmel und spiegelte sich in den sanften Wellen, die der Wind im Wasser schlug, wieder. War sie den ganzen Abend durch die Gärten gewandert? Sie hatte wohl ihr komplettes Zeitgefühl verloren. Dann legte sie sich hin und blickte den klaren Sternenhimmel an. Wie kleine Kerzen die mitten im schwarzen nichts standen, leuchteten sie hervor und brachten etwas Licht in die Finsternis der Nacht. Sie konnte sich nicht an dem Anblick erfreuen und schloss daher ihre grauen Augen. Einige Grillen zirpten und ab und zu konnte man sogar eine Eule mit ihrem unverwechselbaren Ruf hören. Sie lauschte den verschiedenen Geräuschen der Nacht und schlief dann mit ruhigen Atem umringt von weichem Gras ein.

#1308
J.D.C

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Nachdem die Sonne untergegangen war und der Mond mit der Nacht die wärme des Tages verschluckt hatte, stand Jannis aus seinem schattigen plätzchen auf, packte sich seinen Sachen und lief los. Einerseits suchte er eine warme unterkunft andererseits einen ruhigen Platz auserhalb der Stadt um dort etwas wichtiges zu machen. Er entschloss sich aber vorerst einen Platz zum schlafen zu suchen, morgen war ja schließlich auch noch ein Tag.

Wenn der Kommandant ihm zusagt könnte er sein Vorhaben noch nebenher durchführen. "Hm, wo könnte ich schlafen, ich habe kein Geld für eine Taverne oder ein Gasthaus. Kennen tue ich nur Jule, aber sie schläft gewiss schon." Er lief ein wenig im kreis und dachte nach ob er es versuchen sollte oder nicht. Unetnschlossen lief er weiter, erneut kam er in die Zuvor noch belebten Straßen. Auser dem Licht von den Lampen war es heir dunkel nirgends ein kerzenschein oder ähnliches. Es waren alle schon am Schlafen.

Er lief wieder in Richtung des Palasts. Auf dem Weg begegnete er einem ziemlich angetrunkenen Man mittleren Alters. Er wankte quer über die große Straße und lallte vor sich hin. Der Man trug edle Sachen, welche mit feinen Goldfäden bestickt waren. Sie formten das Symbol von Orlais, eine Schwertlilie. Es war offensichtlich das er ein adeliger war, aber aus Orlais, das konnte nicht sein. Vielleicht war er nurmal auf der Durchreise und hatte sich in einer der Städte dieses Hemd gekauft.

Jannis dachte sich nichts weiteres und die beiden kreuzten ihrer Wege. Jannis erreichte den wieder den Hof und ging diesmal in Richtung des Palasts. Er näherte sich dem eingang, welcher natürlich von zwei Warägern bewacht wurde. Er näherte sich den beiden und fragte höflich,"Meine Herren, könntet ihr mir sagen wo ich jemand bestimmtes Gemach finden kann. Es gehört einer Blonden und äußerst Hübschen Elfe, ihr name ist Jule."

Die Wachen drehten sich um und eine entgegnete ihm, "Warum sollten wir einem unbekannten um diese Zeit noch eine Auskunft geben?". Zum dritten mal Heute holte Jannis den Brief des Königs hervor. Die Waräger nahmen diesen Entgegen und lasen sich den darauf geschriebenen Text durch.
Sie lachten vorsichtig, "In diesem Brief steht leider nichts was uns bindet dir unsere Hilfe zu gewähren, die Leute im Palast schlafen auch schon alle also verschwinde."

Es schien so als ob diese Abfuhr im nichts ausgemacht hatte. Er nahm seinen Brief wieder an sich und ging ein paar meter zurück bis er im Schatten verschwand. Er dachte nach, wie könnte er auf anderen wege hinein kommen. "Boteneingänge gibt es hier gewiss nicht und einen Zugang für das Hauspersonal wahrscheinlich auch nicht." Er schritt ein paar meter um den Palast herum. Hier roch es noch ein wenig nach Essen, er suchte den Boden am Fundament ab. Er fand einen Belüftungsschacht, welcher aber leider mit Gittern versehen war.

Ein stücken weiter sah er ein Fenster unter dem sich eine Art Zaun befand, an diesem konnte der Efeu die Mauern hochwachsen. "Naja besser als nichts", dachte er sich und begab sich zu dem Zaunähnlichen Gestänge. Er fasste eine Stange nach der anderen und kletterte langsam hinauf zum Fenster. Als er es erreichte siteg er durch dieses ein und landete im Treppenhaus. Er stieg langsam und recht leise die Treppen nach ganz oben. Hier war auch ein Fenster. Er sah in einen Langen flur. In dem ersten gemach war er noch heute morgen untergebracht gewesen, also musst Jule in einem der Hinteren sein.

Die nächsten Gemächer waren allerdings alle bewacht. Doch die Waräger sahen alle recht müde aus nicht so Aufmerksam wie die, die den Haupteingang bewacht hatten. "Ich werde mein glück wohl versuchen." Er kam sich schon fast ein bisschen wie ein krimineller vor, aber das schien ihm im Moment egal. Er ging zu dem ersten gemach und sprach die beiden Waräger an.

"Wohnt in diesem Gemach eine Hübsche blonde Elfe?". Die Wachen erwachten aus ihrem Halbschlaf, als ob diese schon seit mehreren Tagen hier Wache bezogen haben. etwas brummig antworteten diese "Ja in diesem Gemach ist eine Elfe die passen würde, aber was wollt ihr von dieser und wie kommt ihr überhaupt hier rein?". "Ich will nur mit ihr reden und die Wachen unten haben mich passieren lassen. Er holte hoffnungsvoll seinen Brief heraus und verwies auf das Wachssiegel des Königs.

"Ja Ja ist schon in Ordnung" sagte einer von ihnen und klopfte leise an die Tür. "Wenn sie gleich erzürnt heraus stürmt müsst ihr das aber auf euch nehmen verstanden, wir haben keine Lust uns jetzt noch mit einem wütenden Weib anzulegen." Bereit nickte Jannis den beiden zu.

Modifié par J.D.C, 14 avril 2010 - 06:43 .


#1309
Guest_Juleiila_*

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Nach dem wundervollen Abend mit Lyna, war Jule müde und ging in ihr Gemach. Jule war erleichtert, das Ihr Lyna nicht böse war, das sie sie so angeschnauzt hatte. Mit gutem und glücklichem Gefühl ging Jule ins Bad. Dort duschte sie, kämmte sich die Haare und zog sich um.



Sie ging auf ihr Bett zu, und gerade als sie sich hinlegen wollte kam ihr ein Gedanke. Wo war Allie? Diese hatte ja immer noch kein eigenes Gemach, und es war schon spät. Jule machte sich zwar sorgen, aber sie war schon zu müde um nach zu sehen. Auserdem war Allie alt genug, und bei weitem kein Kind, dem man immer hinterher laufen musste.



Immer noch glücklich ging sie letztendlich doch ins Bett, und schlief auch sofort ein. Nicht lange hatte sie geschlafen, da klopfte es an Ihrer Tür. Eigentlich wollte sie nicht aufstehen, aber sie richtete sie dann doch auf. Ein paar mal fuhr sie durch ihr Haar und schlurfte müde zur Tür. Als sie diese öffnete stand Jannis vor ihr, und seine Augen leuchteten. Irgendwie schien es Jule zu blenden und sie hielt sich die Hand vor die Augen. „Ehm Jannis? Es ist so spät was macht Ihr denn hier?“ fragte sie.

#1310
J.D.C

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Die Tür öffnete sich und Jule stand mit zerzaustem Haar vot Jannis. Sie fragte was er hier mache. Er musste bei ihrem Anblick lachen, "Ich habe nur eine bleibe für die Nacht gesucht und da ich sonst niemanden kenne bist nur du mir eingefallen." Er schaute sie verlegen an.

"Darf ich vielleicht rein kommen oder muss ich draußen ganz alleine in der Kälte bleiben?". Mit einem Hundeblick sah er sie an und Hoffte das sie ihn herein bat.

Modifié par J.D.C, 14 avril 2010 - 07:55 .


#1311
Guest_Juleiila_*

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„Ehm. Es könnte vielleicht ein Problem werden. Weil eigentlich hat ja Allie kein Gemach. Aber die kann ja auch im Bett schlafen.“ grinste Jule. „Ihr könnt gerne auf meiner Couch die Nacht verbringen. Aber wehe Ihr stellt was an.“ Dann öffnete sie die Tür weiter, und bat Jannis herein.



Jule ging auf ihr Bett zu und holte ein Kissen und eine Decke. Die legte sie für Jannis auf die Couch und grinste. „Hier. Und könntet ihr dieses leuchten abstellen?“ meinte Jule und lachte auf. „Braucht Ihr sonst noch was?“

#1312
J.D.C

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"Sobald ich die Augen geschlossen hab dürfte das kein Problem mehr sein." sagte er lächelnd zu Jule. Er betrat ihr Gemach und setzte sich auf die Couch. "Und danke, aber ich brauche nichts mehr."

"Wie wärs? würdest du vielleicht noch ein bisschen mit mir reden oder willst du doch lieber schlafen?"
Nun machte er die Beine auf der Couch lang und zoh die Decke über sich.

Modifié par J.D.C, 14 avril 2010 - 08:35 .


#1313
Guest_Juleiila_*

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Jule grinste. „Nein ich möchte lieber schlafen. Immerhin wurde ich durch euch geweckt. Sonst wäre es der Perfekte Schlaf gewesen.“





Jule ging zu ihrem Bett, und kuschelte sich wieder ein. „Gute Nacht wünsche ich Euch.“ sagte Jule, und schlief dann auch schnell wieder ein. Gedanken musste sie sich nicht um Jannis machen, der machte einen ganz netten Eindruck.

#1314
J.D.C

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"Nun dann, ebenfalls eine gute Nacht und entschuldigung für die Umstände die ich dir bereitet habe."



Er zupfte sein Kissen noch zurecht und machte die Augen zu. Es wurde wieder dunkel in dem Raum. "Hm sie scheint ganz nett zu sein und irgendwie gefällt sie mir", dachte er sich. Er drehte sich um und verscuhte zu schlafen. Morgen musste er ja wieder früh raus und dann zum Kommandanten.




#1315
Bellandyrs

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Bella erwachte am nächsten Tag, ausgeschlafen und mit guter Laune. Sie hatte irgendetwas schönes geträumt, wenngleich sie sich nicht mehr erinnern konnte, was es ganau war. Sie war Theoderich in Orzammer über den Weg gelaufen, Jule, Lyna und die alte Allie waren dabei, und alle verstanden sich prächtig. Der Rest des Traumes war wie weggeblasen, aber das war ihr auch Recht.

Mit einem fröhlichen "Guten Morgen Waräger" und den beiden breit grinsend zunickend, schwang sie sich aus dem Bett um sich im Bad frisch zu machen. Es roch nichts mehr nach Lavendel, und die Glasscherben waren alle entfernt worden.
Bella mußte sich ein weiteres breites Grinsen verkneifen. Sie war sich zwar sicher, dass die Wächter keinen Finger dafür krumm gemacht hatten, aber auch, dass diese die nächstbeste Magd damit beauftragt hatten.

Sie blickte in den Spiegel, und ihre Augen strahlten. Sie hatte tatsächlich richtig gute Laune, aber sie hätte nicht sagen können, wieso. Schnell zog sie sich ihre Rüstung an. Als sie wieder im Zimmer war, blickte sie ihr Leibwächter unsicher an.
"Entschuldigt, dass ich Euch gestern so angefahren habe. Mir wurde von diesem Duft so übel, dass ich am liebsten aus dem Fenster gesprungen wäre. Soll nicht wieder vorkommen." Aufrichtig blickte sie diesen an, der daraufhin auch erleichtert lächelte.

"Ich hatte mich schon gewundert. Wollt Ihr frühstücken?"

Bella nickte, band sich ihren Dolchgürtel um die Hüften und verließ das Gemach. Kurz überlegte sie, ob sie bei Lyna oder Jule klopfen sollte, aber ließ es dann. Wenn diese noch schliefen wollte sie sie nicht aufwecken, und waren sie wach würde man sich im Frühstücksraum treffen.

Dort setzte sie sich, trank Kaffee, bestrich frisches Brot mit Butter und Erdbeermarmelade und ließ es sich schmecken. Ihre Gedanken wanderten an den vorigen Abend zurück. Sie hatte die Gesellschaft von Theoderich sehr genossen. Unbewußt griff sie kurz an den Anhänger und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie mochte den ehrlichen und witzigen Zwerg, aber ganz schlau wurde sie nicht aus ihm. War er nur ihr gegenüber so charmant, oder war er allen Frauen gegenüber so herzlich? Andererseits würde er wohl nicht jeder so einen wertvollen Anhänger schenken. Es ehrte sie, aber mehr als Freundschaft würde sie ihm nicht entgegenbringen können.

Als sie mit ihrer zweiten Tasse Kaffee fertig war, verließ sie das Schloß und bat die Wachen, ihr einen guten Rüstungsschmied zu zeigen. Sie wollte unbedingt eine neue Lederrüstung, ihre war schon ziemlich schäbig.

Kurze Zeit später betraten sie einen Rüstungsschneider, der sich auf das Bearbeiten von allen Lederarten spezialisiert hatte. Dieser nahm Bellas Maße auf und zeigte ihr verschiedene Materialien. Vom feinen Wildleder bis hin zum verstärkten und geschwärztem Leder war alles vorhanden. Ihr Herz schlug sofort für dunkelbraunes Wildleder, aber auch schwarz würde ihr gefallen. Der Handwerker hatte verschiedene Skizzen mit Bildern, wie die Rüstungen aussehen konnten, und Bella konnte sich kaum entscheiden.

Letztlich gefiel ihr eine schwarze Rüstung doch am besten, die mit Gürteln und Nieten verziert und verstärkt war, die Hosen mit Knieschonern. Der Wams war an den Schultern unterfüttert und an sich mit einer Art Kettenhemd an den wichtigsten Stellen verstärkt, dicht gearbeitet, so dass ein Speer oder Schwert nicht so leicht durch die Rüstung dringen konnte. Auch Ellbogen waren verstärkt und alle doppelten Nähte waren mit Nieten verziert. Dazu kniehohe Stiefel, die so ähnlich aussahen wie die, die sie sich tags zuvor gekauft hatte, aber viel stabiler und fester.

Eifrig notierte der Meister Bellas Wünsche und meinte abschließend, dass er die Rüstung in den Palast schicken würde, sobald sie fertig war, was allerdings ein paar Tage Arbeit in Anspruch nehmen konnte.

Bella verabschiedete sich und trat wieder hinaus ins Sonnenlicht. Was sollte sie nur mit dem Rest des Tages anfangen? Sollte sie Avalos noch einmal besuchen? Unmerklich schüttelte sie den Kopf. Sie hatte ihn vor kurzem  gesehen, und im Prinzip von ihm Abschied genommen. Wieso nochmal Salz in ihre Wunden streuen? Es mußte nicht sein.

Im Schloß angekommen zog sie sich ihre Nug-Lederhosen an, und einen bequemen Pullover. Die schwarzen weichen Stiefel paßten wunderbar. Schließlich fiel ihr Blick auf das angefangene Buch. Sie ergriff dieses, nahm eine Decke von der Ottomane, und ging wieder hinaus, in den Schloßgarten. Dort lehnte sie sich mit dem Oberkörper gegen einen Baum, die Decke unter sich ausgebreitet, die Knie angewinkelt, auf denen das Buch lag, und genoß die Sonnenstrahlen. Kurz darauf war sie wieder so in das Buch vertieft, dass sie kaum etwas davon wahrnahm, was um sie herum geschah.

Modifié par Bellandyrs, 16 avril 2010 - 06:25 .


#1316
Guest_Juleiila_*

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Mittlerweile war der nächste Morgen angebrochen, und die Sonne strahlte durch das Fenster auf Jules Bett. Direkt in ihr Gesicht. Sie hielt sich die Hand vor ihre Augen, und blinzelte. Welch toller Morgen. Sie war richtig ausgeschlafen, und stand auf. Die Augen rieb sie sich noch, dann ging sie auf das Fenster zu. Sie öffnete beide Flügel und atmete tief die frische Luft ein. Als sie sich umdrehte bemerkte sie den jungen Jannis. Sie hatte ganz vergessen das sie ihm die Nacht erlaubte hier zu schlafen.



Fast schleichend näherte sie sich ihm. Mit der Hand rüttelte sie an seiner Schulter und flüsterte. „Jannis? Guten Morgen!“ Dann ging sie ins Bad. Sollte sie sich jetzt hübsch machen weil Jannis hier war? Oder würde normale Kleidung reichen. Sie schüttelte den Kopf. Wie kam sie überhaupt darauf, sich für ihn zurecht zu machen? Egal. Sie machte es einfach. Jule wusch sich ihr Gesicht, schminkte sich, mit dunkelrotem Lidschatten, betonte ihre Wimpern und zog sich ein weißes eng anliegendes Shirt an das einen V-Ausschnitt aufwies. Dazu eine Schwarze Hose.



Als sie fertig war, ging sie bis zum Türrahmen des Bades und blickte auf Jannis. „Was habt Ihr heute vor?“ fragte Jule.

#1317
J.D.C

J.D.C
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Von einem Rütteln geweckt wälzte sich Jannis auf der Couch umher. Er wollte nicht aufstehen, er hatte so wunderbar geschlafen, er fühlte sich grad einfach gut. "Ich hatte eine warmes Zimmer als bleibe, eine nette elfe ist in meiner nähe und heute bekomme ich vielleicht Arbeit. Was soll ich mir schon mehr wünschen." Er kämpfte sich aus der Decke frei, welche sich mit Willkür um ihn geschlungen hatte.

Er stand auf und reckte sich. Er sah sich um und erblickte Jule, welche lässig in dem Türrahmen zum Bad stand. Sie hatte sich ziemlich rausgeputzt, "Na wenn das mal kein guter morgen ist," dachte er sich, und musste schmunzeln als er an seinen alten fetzen runter sah. Jule fragte „Was habt Ihr heute vor?“.

Jannis erwiederte,"Nun zuerst möchte ich mich nochmal für die Unterkunft bedanken. Also denn danke sehr. Jetzt gleich werde ich mich zum Kommandanten der Wache begeben, ich habe ihm gestern ein Angebot unterbreitet, nach welchem ich heute als Schmied für Fell Remnon arbeiten könnte. Sofern er zusagt. Als erstes würde ich jedoch dann meine Rüstung von den errinerungen rein waschen."

Er seufzte kurz und musste schlucken als er wieder daran dachte. Dann fuhr er fort. "Meine Rüstung ist noch mit vielen Symbolen aus Orlais verziert. Ich möchte dieser heraus schmieden und durch neue ersetzen. Ein symbol der Gerechtigkeit, der Stärke und der Freiheit sollen die Schwertlilien von Orlais ersetzen und fortan mein neues Leben zieren. Wisst ihr vielleicht ein passendes Symbol?"

"Und vielleicht sollte ich mir vorher etwas neue Kleidung zulegen, bevor man mich noch für einen Landstreicher hält und einsperrt. Genug von mir, was habt ihr heute so vor?"

Modifié par J.D.C, 15 avril 2010 - 08:46 .


#1318
Kaysallie

Kaysallie
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Bereits als die Sonne ihre ersten schwachen Strahlen am Horizont erhob und es zu dämmern begann, erwachte Allie. Sie richtete sich auf und nahm die Phiole mit der Lyriummischung für ihre Augen. sie tropfte sich in jeden Auge einen kleinen Tropfen und merkte wieder die angenehme Wirkung dieser Medizin, denn sie konnte ihre Umwelt bereits wieder etwas schärfer wahrnehmen. Dann stand sie auf und machte sich auf den Weg in die Stadt. Sie musste irgendwie an Waffen heran kommen, entweder indem sie einige Souverens durch ein paar schlecht bezahlte Aufträge erledigte, sich mit einem Schmied anfreundete oder indem sie einfach welche stehlen würde. Letzteres wäre wohl am einfachsten gewesen und durchaus am angenehmsten, doch sie wollte auch ungerne wieder in den Kerker gesteckt werden. Nachdem sie eine Weile durch die Gärten gegangen war erreichte sie auch schon die ersten Häuser der Stadt. Sie legte sich den Verband wieder um die Augen, denn ihr war immer noch nicht ganz wohl dabei, die Leute zu sehen, die sie immer anstarrten. Es war noch recht früh und de Händler würden wohl erst in einer Stunde damit beginnen ihre Läden zu öffnen um ihre prachtvollen Waren zu verkaufen. Daher schlenderte Allie weiterhin durch die Stadt, da sie nicht wusste was sie sonst tun sollte und es so oder so nicht ausgehalten hätte sich einfach irgendwo hinzusetzten und zu warten.

Dann plötzlich hörte sie ein paar Männer und eine Frau. Es waren zwei Männer, was die unterschiedliche Tonlage sofort zu erkennen gab. Der eine hatte eine etwas tiefere Stimme als der andere. Allie war zwar weit entfernt konnte jedoch genau wahrnehmen was vor sich ging, sogar die Gerüche und sie musste bedauerlicherweise feststellen, dass die beiden Männer wie eine Brauerei rochen.

"Naaaa, süßee hast du denn noch immer, hiqu, noch immer nischt Feierabend!!"

"Geht ja weg von mir Ihr ekelhaftes Pack!"

"Nana, du bischt ja ne ganzsch Wilde, hiqu! Aber sowasch gefällt unsch beiden, ihm und mir, uns beiden ja eh hiqu ganz guuut!"

"Haha! Oh ja, hähä, ohja!"

Scheinbar machten sich da zwei Besoffene Kerle an eine Frau heran. Sie hatten sie an die Wand des Gasthauses gedrängt. Scheinbar befand sich Allie hier in einem der ärmeren Gegenden der Stadt, oder eher in einer etwas nicht so noblen. Allie ging weiter. Sie hatte keine Lust sich um solch niedere Arbeit zu kümmern. Dann begann die Frau zu schreien und Allie blieb stehen. Sie hörte wie einer der Männer einen Dolch zückte. Das Geräusch klang wie Musik in Allies Elfenohren. Sie drehte sich um und ging auf die drei zu. Die Männer bemerkten sie nicht, was wohl an dem Alkoholkonsum lag. Sie packte den ersten, der nur daneben stand und lachte hinten am Hemd und zerrte ihn nach hinten, sodass er schlagartig auf den Boden landete. Fast im selben Augenblick schnappe sie sich den anderen und nahm ihm währenddessen sie ihn an die Wand des Gasthauses presste den Dolch ab. Diesen hielt sie ihm direkt an die Kehle und er war zu Stein erstarrt. Die Frau lief ein paar Meter weit weg und beobachtete aus sicherer Entfernung das geschehen.

"Äahhahh !!" Begann er dann schließlich zu quengeln. "Tötet misch nicht, wir wollten dosch nur etwas Spaß!!"

Sie presste den Dolch weiter an seine Kehle, sodass nur noch ein Hauch fehlte der ihm vom Tod trennte. Allies Lust danach dieses wertlose Leben auszuschalten stieg massiv an, doch dann wurde sie aus dem Gedanken gerissen.

"Haaalltt! Schöne Frau!" der andere der am Boden saß stand auf und ging auf Allie zu.

"Ihr schaut doch ausch wie eine Göttin des Todes! Ihr müsscht uns eine zweite Schanze für unsare Taat gäben!"

Allie rollte die Augen unter dem Verband, drehte sich um und nahm den zweiten an den Haaren und zog ihn daran direkt vor sich, sodass nun beide vor ihr standen.

"Sollte ich jemals einen von euch beiden wieder sehen." sie hielt den Dolch nun an die Kehle des anderen.

"Dann könnt Ihr Euch darauf verlassen, dass.."

sie wanderte mit dem Dolch nach unten, und hielt diesen dem Mann nun zwischen die Beine. Nun waren beide zu Stein erstarrt und blickten sie entgeistert an.

"Dass Ihr nicht einmal mehr bei dem Gedanken 'Spaß' ein Grinsen im Gesicht bekommen werdet!"

Sie nahm den Dolch wieder weg und schlug ihm mit der Faust direkt in den Unterleib. Er brach vor ihr mit einem kurzen Schreier zusammen und der andere ergriff die Flucht. Er richtete sich so schnell es ihm die Schmerzen erlaubten auf und folgte seinem Komplizen.

Allie seufzte und schüttelte den Kopf. Gerade als sie wieder gehen wollte schrie ihr die Frau hinterher und sie blieb stehen.

"Ich danke Euch vielmals! Ich weiß gar nicht wie ich Euch danken soll. Sagt mir was ihr braucht egal was! Ich werde versuchen meine Schuld zu begleichen! Ihr habt mir mein Leben gerettet!"

Allie hatte es eigentlich nur getan um an den Dolch zu gelangen, doch wenn sie es schon anbietet ihr helfen zu wollen, wie könnte sie da nein sagen.

"Das einzige was ich benötige sind zwei scharfe Dolche und ein fest gespannter Bogen."

Die Frau dachte kurz nach und begann dann wieder wie ein Wasserfall und völlig mit den Nerven am Ende zu plappern.

"Ich ähm, oh ja! Ich arbeite zwar hier als Kellnerin, doch mein Vater ist ein Schmied. Ich weiß zwar nicht ob er auch Bögen baut doch Dolche kann ich Euch auf jeden Fall besorgen! Würde mir meine Retterin denn auch ihren Namen verraten! Ich bin Kathlen! Oh Wahnsinn wie ihr es den beiden gezeigt habt! Ich wünschte ich könnte mich so gut verteidigen..."

"Wie ist der Name Eures Vaters?"

"Oh ähm ich... er heißt Lars! Das sollte eigentlich reichen, denn es gibt hier in der Stadt nur einen Schmied der Lars heißt!" Sie begann kurz zu kichern. "Ich werde sofort zu ihm eilen um ihm Bescheid geben!"

Dann lief sie davon, worüber Allie außerordentlich froh war. Sie wollte nicht direkt in die Schmiede aufbrechen, nahm daher den einzelnen schäbigen Dolch von den beiden Saufbolten und machte sich auf den Weg zum Schloss.

Inzwischen schien die Sonne schon etwas kräftiger. Allie erreichte das Schloss und die Wachen betrachteten sie wie immer skeptisch, vorallem da sie einen Dolch bei sich hatte. Sie ging die Treppen hinauf zu dem Gemach von Jule. Ohne anzuklopfen und ohne die Wachen um Erlaubnis zu bitten, öffnete sie die Tür und ging hindurch. Sie spürte die Anwesenheit von Jannis und Jule und blieb erstmals ohne etwas zu sagten beim Eingang stehen, lehnte sich an die Wand und verschränkte dabei die Arme.

"Sollte ich Euch bei irgendetwas stören, kann ich auch wieder verschwinden."

Sie schmunzelte und blickte dabei trotz des Verbandes auf den Boden.




#1319
Guest_Juleiila_*

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Lässig lehnte Jule an dem Türrahmen vom Badezimmer. Dabei blickte sie Jannis in die Augen während sie sich mit ihm unterhielt. Diese leuchteten immer noch. Jule hatte noch nie solche Augen gesehen, die so leuchteten als wären dahinter ein paar blaue Lichter. „Na dann solltet Ihr euch mal zum Kommandanten begeben. Und ein Symbol fällt mir nicht ein. Bella ist diejenige mit dem Künstlerischen Auge. Fragt sie mal, die weiß bestimmt was.“ sagte Jule und schmunzelte.


In dem Moment platze Allie in den Raum herein. Schmunzelnd lehnte diese mit verschränkten Armen an der Wand. Jule ging auf Allie zu und umarmte sie. „Mein Gott, Allie wo wart Ihr diese Nacht? Seid Ihr durch die Bars gewandert, oder wo habt Ihr geschlafen?“ Fragte Jule. Sie bemerkte das Allie einen Dolch trug, sagte aber nichts darauf. Dann blickte sie zu Jannis hinter sich. „Nein nein. Ihr stört uns nicht. Jannis wollte eh gerade gehen. Er hat nur keine Bleibe für die Nacht gesucht. Da hab ich ihm das Sofa angeboten und er hat hier geschlafen.“ sagte Jule.


Dann kam ein Diener, der an der Tür klopfte. Jule lies ihn eintreten und er stellte ein großes Tablett mit Frühstück an den Tisch. Darauf befanden sich frische Semmeln, verschiedenes zum Belegen, frisches Obst. So wie Saft und Kaffee. Jule setzte sich an den Tisch. „Wer hat Hunger?“ sagte sie mit einem grinsen auf dem Gesicht.

Modifié par Juleiila, 16 avril 2010 - 04:23 .


#1320
Kaysallie

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Man merkte, dass es ihr unangenehm war, als Jule sie umarmte. Danach ging sie ohne ein weiteres Wort zu sagen auf eines der Fenster zu, schloss den Vorhang und nahm den Verband ab. Das Zimmer war nicht komplett dunkel, doch sie musste ihre Augen etwas an das Licht gewöhnen. Dann drehte sie sich um und mustere Jannis von oben bis unten. Man merkte, dass er ihr unsympathisch war, doch das war ihr so oder so fast jeder. Mit einem abwertenden Blick ging sie an ihm vorbei zu dem Tisch und nahm sich eine der noch warmen Semmeln. Damit lehnte sie sich wieder an die Wand.

„Wie ich schon sagte“

Sie biss von der Semmel ab.

„ich ziehe es nicht vor, meinen letzten übrig gebliebenen Verstand in Alkohol zu ertränken.“

Sie behielt Jannis stets im Auge.

„Orlais. Interessant.“


#1321
J.D.C

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Jules gute Stimmung am Morgen war genau das richtige für Jannis, denn seine hatte sich ebenfalls sehr verbessert . Er grif beherzt zu und nahm sich ein belegtes Brötchen. Er biss ein großes Stück ab. Erst dann fragte er"Ich darf doch oder?".



Dann viel ihm auf wie diese ein wenig merkwürdige Elfe ihn anstarrte. Ihr stechender Blick brannte sich förmlich in seine Haut ein. Sie lief an ihm vorbei und holte sich ebenfalls ein Brötchen. Sie starrte ihn weiterhin an. Nahm einen bissen und lies den ein oder anderen Kommentar ab.



Sie erwähnte nur „Orlais. Interessant.“ diese Ausage machte ihn ein wenig sorgen, woher sie das wusste das er aus Orlais stammt. Er fargte einfach,"Woher wisst uhr um meine Herkunft, ich habe dich zuvor noch nicht gesehen. Und habt ihr etwas gegen die Orlaissinaner, ich könnte es euch nichtmehr verübeln."



Er lies ab und wartete auf eine Antwort.

#1322
Kaysallie

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„Ich habe Euch gestern mit Jule am Flur gesehen, als ich mich auf den Weg in ihr Gemach machte. Ihr ward ein Gefangener und daraus kann ich nur schlussfolgern, dass ihr aus Orlais seid. Denn scheinbar haben die Leute hier aus FellRemnon ein Problem mit Orlais, wie mir aufgefallen ist.“

Sie ging zu einem Spiegel der an der Wand hing. Er war mit einem wellenartigen goldenen Rahmen verziert. Sie stellte sich nahe daran, sodass sie sich ihre Augen ansehen konnte. Sie waren noch immer mit ein paar feinen roten Adern durchlaufen, doch die Medizin zeigte bereits seine Wirkung.

„Außerdem weiß ich es einfach.“

Dann drehte sie sich wieder zu den beiden und aß nebenbei die Semmel.

„Ich für meinen Teil, lege keinen Wert auf die Abstammung von Menschen, Elfen oder Zwergen, solange sie sich nicht mit der dunklen Brut verbünden oder mich angreifen.“

Schulterzuckend und mit einem schmunzeln im Gesicht ging sie zum Tisch und setzte sich auf einen der Stühle. Sie nahm sich eine weitere Semmel, lehnte sich zurück und schloss die Augen. Nachdem sie einen kleinen Seufzer von sich gab, aß sie weiter.


#1323
J.D.C

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"Wenn das so ist, dürftet ihr keinen Groll gegen mich hegen, ich habe nichtmal einen der dunklen Brut gesehen. " Er ging zum Fenster und blickte hinaus. "Ich sollte mich aber jetzt auf den Weg machen, aber vorher müsste ich mir etwas Kleidung zulegen."



Er drehte sich wieder um und sah zu Jule. "Jule wisst ihr vielleicht wo ich einen Juwelier finden kann, ich brauche etwas Geld und dafür müsste ich ein paar Wertsachen verkaufen."



Dann sah er sich die geschunden elfe etwas genauer an, ihre Augen sahen sehr gereizt aus und an sich wirkte sie etwas komisch was ihr wohl wiederfahren war, dachte er sich. Aber das wollte er jetzt lieber nicht fragen.

#1324
Kaysallie

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Plötzlich riss Allie die Augen wieder auf. Sie legte die angebissene Semmel hastig auf den Tisch und stand schnell auf. Sie lief zum Fenster und zog den Vorhang zur Seite. Erst kniff sie die Augen zusammen als ihr das Sonnenlicht direkt hinein prallte, doch sie riss sich zusammen, ignorierte die Schmerzen und blickte gefesselt durch das Fenster. Sie erspähte einen verwundeten Mann der von einigen Wachen am Hauptweg aufgehalten wurde und wie irre vor sich her schrie. Die Wachen versuchten ihn zu beruhigen.

„Es ist soweit.“

Sagte sie dann und band sich den Hallaverband wieder um den Kopf. Dann drehte sie sich um und ging zur Tür. Dabei hatte sie ein schon fast zufriedenes Lächeln im Gesicht, was jedoch eher etwas verrückt aussah. Vor der Tür blieb sie stehen drehte sich um und blickte zu Jannis.

„Vielleicht bekommt ihr ja doch noch Eure Chance, auf dunkle Brut zu treffen.“

Dann drehte sie sich wieder um. Ihre Hände waren bereits wieder zu Fäusten geballt.

„Ich nehme nicht an, dass mich jemand von euch begleiten möchte.“


#1325
Guest_Juleiila_*

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Auch Jule stand schnell auf. Sie blieb still, schloss die Augen und versuchte es zu hören. Sie spürte es. Ihr Wächter sinne schlugen an. Aber wie? Dunkle Brut hier so nah an einem Schloss? Schnell ging sie zu Allie an die Tür.
„Sie sind euch doch nicht gefolgt oder? Schnell ich muss zum Schmied. Meine Rüstung ging ja kaputt.. Wir müssen Bella und Lyna beschied sagen“ meinte Jule.

Modifié par Juleiila, 16 avril 2010 - 08:27 .