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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1501
Bellandyrs

Bellandyrs
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Lyna runzelte die Stirn und blickte Bella fragend an.



"Ich weiß meine Liebe, wir sind hier einer Meinung" whisperte Bella Lyna zu. "Aber ihr kennt Jule, wenn sie sich was in den Kopf setzt..."



Lyna nickte, aber machte sich ihre Gedanken. Sie würde Avalos demnächst bitten, für Jule wieder eine Leibwache abzustellen. Und wenn diese nur darauf achtete, dass die Elfin sich ruhig hielt. Diese Entscheidung flüsterte sie Bella ins Ohr, die daraufhin zustimmend nickte.



"Keine schlechte Idee, meine Liebe" flüsterte sie zurück.

#1502
Kaysallie

Kaysallie
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Als Jule, dann doch nach Jannis fragte, antwortete Allie etwas sarkastisch klingend:



„Er hatte noch etwas zu erledigen.“



Sie nahm einen Schluck aus dem Glas und betrachtete Noah aus den Augenwinkeln.

Nachdem sie das Glas wieder abstellte blickte sie zu Jule, welche Noah die Couch in ihrem Gemach als Schlafplatz anbot. Leise flüsterte sie, mit einem Augenrollen zu sich selbst.



„Eure Nettigkeit wird Euch irgendwann noch teuer zu spüren bekommen.“



Sie wandte den Blick von Jule ab, blickte auf den Tisch. Das Gelächter zu den alten Geschichten, konnte sie eher nicht mit den anderen teilen, dafür war es wohl noch zu früh. Zu dem Trinkspruch, erhob sie zwar ihr Glas, teilte jedoch nicht die Worte mit ihnen, sondern nur ein für ihre Verhältnisse nettes Lächeln. Sie trank ihr angefangenes Glas aus und stand, abgestützt an dem Tisch, auf.



„Nun ist es aber Zeit für mich Euch zu verlassen, ich habe noch etwas zu erledigen.“



Im selben Moment, indem sie die Worte gesprochen hatte, überlegte sie es sich noch einmal. Vielleicht wäre es doch besser erstmals eine Runde zu schlafen, sie war eindeutig keinen Alkohol mehr gewohnt.



„Ich danke Euch für das Essen.“



Dann verließ sie ohne weitere Worte das Restaurant und begab sich zurück in das Schloss.


#1503
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Verärgert rollte Jule ihre Augen über die Aussage von Allie. Konnte Allie nicht einfach so wie die anderen sein? Nett? Sie schüttelte den Kopf.



Es wurde weiter geredet und gelacht. Jule war mittlerweile beim elften Glas Wein angekommen, das sie nicht mehr schaffte aus zu trinken. Ihr Blick verschwamm leicht. „Hicks! … Upppsalllaaa!!!“ stotterte sie.



Dann stand sie auf, und schwankte leicht im Kreis. „Nuun Kindeers der liiebäää! Isch denke … Hicks … Noah und ich weeerdeeen nun uch in des Zimmaa latschään. … Hicks!!“ Sie nickte Bella und Theo noch zu, und verkniff sich das Lachen, was kommen wollte ohne Grund.



Zusammen mit Noah schlenderte sie durch die Stadt und schließlich ins Schloss und dort ins Zimmer. Hin und wieder war Jule kurz davor umzukippen, weil sie einfach nicht sah was auf dem Boden lag, oder sie das Gleichgewicht verlor.



Sie öffnete ihre Tür, und trat mit Noah ein. Ohne ihm auch nur die Couch zu zeigen legte sie sich leicht aufs Bett, und starrte an die Decke. „Hmmpf.“

#1504
viento2

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Noah wusste nicht, was er von dieser Elfe halten sollte. Sie war komplett betrunken, er hatte irgendwann aufgehört ihre Gläser zu zählen. Auch er hatte dem Alkohol gut zugesprochen, doch im ging es noch recht gut und er konnte gerade laufen, was auf seine Begleitung nicht mehr zutraf.

In ihrem Zimmer angekommen, ließ sie sich sogleich auf ihr Bett fallen. Noah stand unentschlossen an der Tür zu ihrem Zimmer. Sollte er sich jetzt einfach auf die Couch verziehen und sie liegen lassen? Er hatte schon vorher bemerkt, dass sie eine Verletzung hat, vielleicht brauchte sie Hilfe, um aus ihren Sachen zu kommen.

Er schaute sie an. Der Mond fiel durch das Fenster herein und warf ein schwaches Licht auf ihr Gesicht und brachte ihre feinen Züge noch besser zur Geltung . Sie hatte die Lider geschlossen und den Mund leicht geöffnet. Ihre sinnlichen Lippen waren eine Verlockung für ihn, der er nur schwer widerstehen konnte, doch er war ein Gentlemen. Er würde sich an keiner Frau vergreifen, die schlafend und nichts ahnend auf ihrem Bett lag.


#1505
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Jule öffnete wieder die Augen und bemerkte das Noah immer noch an der Tür stand. Sie richtete sich auf, und Blickte ihn mit einem Grinsen an. "Wartet."

Sie stand auf, und ging ihm entgegen. Doch dann stolperte sie über seine Füße und fiel Ihm in die Arme. Noah fing Jule auf, und ihre Gesichter waren nun ganzn nah an einander.

Modifié par Juleiila, 03 mai 2010 - 06:58 .


#1506
viento2

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Noah konnte Jule gerade noch auffangen, als sie stolperte. Auch er hatte nicht mehr so schnelle Reflexe wie noch vor dem Umtrunk in der Gaststätte. Er hielt sie in seinen Armen und drückte sie sanft an sich. Ihre Gesichter berührten sich fast und sie schaute ihn erwartungsvoll an. Er beugte sich noch etwas näher zu ihr herunter, bis seine Lippen fast die ihren berührten und hielt einen Moment inne. Eine angenehme Wärme stieg in ihm auf und durchflutete seinen Körper. Jule reckte sich ein wenig, um die letzten Zentimeter zu überbrücken, doch dann zuckte sie mit einem Zischen zurück und fasste sich an die Seite



„Ihr seid verletzt“ bemerkte Noah.



„Uhhhh, Rippn gebrochn…“ nuschelte Jule.



„Wartet, ich helfe euch“



Noah rückte sie etwas von sich ab, ohne sie aus seinem stützenden Griff zu entlassen und half ihr dabei, ihr Oberteil auszuziehen. Im schimmernden Mondlicht erkannte er, dass ihr Oberkörper mehrfach bandagiert war. Die Verletzung musste sehr schwerwiegend sein.

Sanft legte er ihr eine Hand zwischen ihre nackten Schulterblätter und zog sie wieder an sich. Er vergrub sein Gesicht an ihrem Hals und flüsterte: „Ihr solltet ein bisschen vorsichtiger mit euch sein.“


#1507
Guest_Juleiila_*

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Jule nahm Noahs Kopf zwischen die
Hände, und flüsterte ihm zurück ins Ohr, mit sanfter und leiser
Stimme.

„Es geht scho.“

Dann küsste sie Ihn am Hals, und
wanderte von dort weiter nach Oben. Bis sie schließlich seine
Sanften Lippen berührte, und Ihn voller Leidenschaft und Hingabe
küsste.
Jule wurde richtig Warm ums Herz. Ihr
Puls raste und sie schien alles um sich herum zu vergessen. Sie
dachte nicht an die Dunkle Brut, ihre Freunde oder gar an Jannis. Im
Moment waren ihre Gedanken nur bei der Leidenschaft.

Modifié par Juleiila, 03 mai 2010 - 07:29 .


#1508
J.D.C

J.D.C
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Das waren wohl die besten Worte die er seit dem Aufbruch zur Messe gehört hatte. Männer Stahl und Feuer, fehlt nur das Bier und so wie Jannis es wollte sollte es geschehen. Kurz das Bier erwähnt musste der Alte ihn angrinsen.

"Men Jung fangt schonmal an, ich hole kurz etwas, ich bin gleich wieder da." Mit glücklichem pfeifen und die alte Starre in seinen Knochen verlierend verlies er das Haus. In der Zwischenzeit bereitetete Jannis alles vor um optimal vorbereitet zu sein. Vereinzelt fing er schon an die Metallbrocken aus zu schmieden und zu falten um diese in passend große Stücke zu bringen. Als er soweit fertig war kam der Alte wieder und rollte ein Fass vor sich her.

Er stellte es auf den Tisch und holte zwei Krüge. Mit Holzhammer und Pflock sties er ein Loch in das Fass und lies das Wohltuende gebräu in die Krüge fließen. Nachdem diese Gefüllt waren stopfte er den Pflock zurück in das Loch damit nichts verloren ging. Der Alte hob seinen Krug

" Nun denn auf gutes gelingen, auf das diese Rüstung viele Schlachten erlebe."

Jannis erwiederte" Und auf das die heute Nacht geformten Klingen das Antliz des Todes über unsere Feinde verhängen wird."

Ein paar kräftige Schlücke von dem Gesöff und es ging los. Wie Schmied und Lehrling standen sie Abwechselnd vor dem Amboss und ließen die Schläge auf den Stahl fahren. Die Esse um einiges heißer als zuvor, verbrannte beinahe Haut und Haar, vorsicht war zu wahren. Am Anfang etwas klapprig und unsicher stimmten sich die beiden Langsam auf einander ein. Im Takt, im gleichglang Schlugen sie und formten Platte für Platte der künftigen Rüstung. Sie Bogen Ring für Ring setzten zusammen was einmal eine Kettenhemd werden sollte. Mit Fillegranen werkzeugen arbeiteten sie Zierliche Gravuren in den Stahl ein.

Häufige Pausen mit Trunk und Speiße liesen die Münder vor Worten nicht mehr verstummen. Es war für Jannis fast wie mit seinem Vater. Das Bier machte die Arbeit zwar schwerer aber die Hitze und die dadurch enstehenden Schmerzen um einiges erträglicher.

Die Zeit raste an ihnen vorbei. Die Nacht hatte ihre dunklen Arme um diese Welt geschlossen. Außer dem Donnern der Schläge war kein Laut mehr zu vernehmen. Weiter ging es. Schultern, Hemd, Nackenschutz, Arm und Beinschienen waren fertig. Der Helm war noch beim Abkühlen. Jetzt war Maßarbeit gefragt. Keine Fehler dürften sich bei dem Bruststück der Rüstung einschleichen.

Voller Konzentration begangen sie das schwerste Werk für diese Nacht. Es würde nicht nur ein Stück sein, eher wie eine Schuppenrüstung bloß aus größeren Teilplatten würde eine Starke panzerung entstehen aber dennoch die Beweglichkeit erhalten die man für den Kampf mit Schwert und Schild benötigt. Um einiges leichter wie eine Schwere große eisenplatte die man sonst um den Brustkorb trägt würde man sich die Straken anstrengungen sparen und länger Kämpfen können.

Sie nahmen Maß für Maß von Jannis Körper und fertigten jede einzelne der Platten nach der Form seines Körpers an. Die Zeit sprang erneut nach vorn. Von den Anstrengungen erschöpft waren sie beinahe am Ende. Das meiste war Geschaft, aber jetzt würden noch die Waffen zu Schmieden sein, den Schild würden die beiden wann anders machen, er war ohnehin das kleinste Problem.
Die Rüstung aus Vulkangold, die Waffen aus einer Legierung von Weißstahl und Vulkangold.

Keine Pausen mehr, zu viel Alkohol würde nur Schaden, "Auf zum Endspurt"rief er dem Alten zu. Welcher sich nur noch am Blasebalk hielt und schwer atmete. "Ja men Jung bringen wa et zu ende."

Sie kämpften sich durch die Nacht bis zum Morgengrauen, die Hände geschunden, verbrannt und mit Blut verstromt schmerzten wie die Hölle doch nichts vermochte den beiden den Anblick auf ihr Werk zu verwerfen. Alles glänzte die Klingen brachen das licht wie Edelsteine, die Verzierungen warfen Fluoreszierende Lichtspiele an die Wände als die Ersten Sonnenstrahlen darauf Trafen. Gebannt saßen sie das und leerten nun die Reste vom Bier. Der Alte brach das wohltuende Stillschweigen.

"Nun legt sie schon an, sie ist ja schließlich für euch und wir müssen ja wissen ob nicht doch etwas geändert werden muss, also Hop Hop."

Behäbig ging Jannis zu dem Rüstungsständer hin und legte sich ein Teil nach dem anderen an. Es fühlte sich wahnsinnig an, torz der ermüdung, der ausgelaugtheit seiner Knochen und Muskeln war diese Rüstung kaum schwere wie sein Alter Schild. Eine wenig vorsichtig machte er seine ersten Schritte in diesem Kunstwerk. Er spürte wie sich jedes einzelne Teil seinen Bewegungen beugte und keinen Widerstand ausübte. Sie war Perfekt.

Er trat zusammen mit dem Alten nach draußen und setzte sich dort auf eine Bank. Er sah sich den wunderschönen Sonnenaufgang an. Dann ging der Alte wieder rein,"Ich komme sofort wieder."
Wie er es sagte tat er es auch. Nur hielt er jetzt ein Packet eingewickelt in ein purpurnes Seidenbanner in der Hand. "Ich habe mir die Freiheit genommen dieser wunderbaren Schwerter in eine Etwas edlere Verschalung zu Packen." Kleine Boxen aus seltenem Mahagoni Holz umschlossen die Klingen.

"Aber das ist doch nicht nötig, ihr tatet schon zu viel für mich, lasst mich lieber danken. Wenn ihr mal Aushilfe braucht werde ich nicht nein sagen."

"Ach nichts zu danken men Jung ein Alter man wie ich braucht weder viel Geld noch viel Zeit. Ich bin froh nochmal etwas Gesellschaft zu haben. Aber dennoch muss ich hier stoppen. Ich bin einfach nur müde, hernach will ich nur schlafen. Kommt am besten nochmal vorbei den Schild werde ich schon noch Schmieden. Also los verschwnidet schon." Dann lachte der Alte und verzog sich ohne ein weiteres Wort zurück in sein Haus.

Überrumpelt von diesen Worten lies es ihn in schweigen wieder ins Haus gehen. Auch Jannis war todmüde. Er sah kurz in jede der Mahagoniboxen hinein und ließ seinen Blick kurz an der Besonderen Waffe haften.

Dann ging er loß in Richtung schloss auf zu seinem Gemach. Ob er die nächste Nacht mit etwas Schlaf verbringen wird dachte er sich nur als er sein Gemach betrat. Sorgfältig entschlüpfte er der Rüstung und legte diese Fein säuberlich auf dem Boden aus.

Wieder ließ er sich in sein Bett fallen. Wo er nun nachdachte. "Jetzt kann es beginnen, ich werde eine Grauere Wächter werden, mein Leben dieser Gruppe geben und mit meine Vergangenheit entgültig abschließen. Die Zukunft wird mich neu bestimmen." Ihm streiften die Gesichter der anderen durch die Gedanken einem jeden fügte er einen Satz zu was er an ihnen Bewundert. Wie sonst auch kommt das beste zum Schluss, zum Abschluss seines Tages dachte er an Jule. Sein Herz pochte lauter und er fühlte das ihm warm wurde, es kribbelte in seinem Bauch, jeder kennt es und jeder liebt es. Dann schlief er ein.

Modifié par J.D.C, 03 mai 2010 - 07:33 .


#1509
viento2

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Noah erwiderte Jules Kuss. Er fasste mit beiden Händen unter ihren Po und hob sie sanft an. Vorsichtig trug er sie zu ihrem Bett, legte sie langsam ab und stützte sich neben ihr auf.



„Seid ihr sicher, dass ihr nicht zu betrunken seid? Ich möchte nicht, dass ihr morgen aufwacht und es bereut, mich mit auf euer Zimmer genommen zu haben“



Ohne auf seine Frage zu antworten, zog Jule ihn zu sich runter und küsste ihn erneut. Er vergrub seine rechte Hand in ihre Haare und beugte sich über sie. Seine Lippen wanderten an ihrem Ohrläppchen vorbei, ihren Hals hinunter bis zu ihrem Schlüsselbein. Er folgte dessen Verlauf weiter schräg nach unten. Jule stieß einen leisen Seufzer aus und schlang ihre Arme um ihn. Sie fuhr ihm durch die langen, dunklen Haar und zog ihn wieder hoch. Ihre Lippen fanden seine und es verschlug ihm fast den Atem. Er hatte nicht erwartet, dass er hier eine Frau treffen würde, die ihn so tief berührte, wie es Jule tat.

Jule drückte ihn sanft auf das Bett und rollte sich über ihn. Er ließ sich zurückfallen und gab sich ihr vollkommen hin…


#1510
Bellandyrs

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Plötzlich fanden sich Lyna, Theoderich und Bella allein im Restaurant wieder. Lyna äußerte als erste ihre Meinung:

"Was glaubt Ihr wohl... kann man diesem Noah vertrauen? Und bei allen Göttern, aber so betrunken hab ich Jule glaube ich noch nie erlebt!"

Bella bestätigte ihre Aussagen: "Mir ist das auch nicht so ganz geheuer, Lyna. Wird wohl sicher am besten sein, wenn Ihr bald mit Avalos sprecht bezüglich der Leibwachen für Jule. Ich fürchte dass sie im Rausch nicht an ihre Rippen denkt. Zum Glück macht Noah noch einen etwas nüchterneren Eindruck, sollte sie stolpern wird er sie hoffentlich auffangen. Was machen wir nun mit diesem angebrochenen Abend?" Verstohlen gähnte sie, beziehungsweise versuchte es zu unterdrücken, was in einer Grimasse endete.

Theoderich lachte auf. "Bella meine Liebe, ich finde, Ihr solltet schlafen gehen. Und Ihr werte Lyna, auch. Darf ich die Damen noch bis zum Palast begleiten? Nicht dass Euch noch etwas zustößt, das könnte ich mir nicht verzeihen."
Dass er damit den Abschied von Bella hinauszögern wollte, sagte er nicht. Aber er wollte jede Minute mit ihr geniesen, die möglich war.

Sie bezahlten und verließen das Wirtshaus. Die Kellner würden froh sein, außer ihnen war nur noch ein kleiner Tisch besetzt gewesen.
Langsam schlenderten sie zurück in Schloß, Theoderich hatte rechts Bella, links Lyna eingehakt. Er mochte die Dalish, ihre ruhige Art hatte ihn überzeugt, dass sie nichts böswilliges gegen Bella ausgeheckt hatte. Wie Lyna jedoch über ihn dachte, blieb ihm ungewiss. Sie hatte ihn auch des öfteren eingehend gemustert und wie es schien, jeden Satz, jede Geste, beobachtet, wenn sie glaubte, er würde es nicht bemerken. Wer weiß, vielleicht machte sie sich auch Sorgen um Bella, und dachte, er hätte keine ernsten Absichten? Das hätte er sofort richtig stellen können, nur ob sie ihm glauben würde, dass Bella in ihm nicht mehr sah wie einen normalen Freund, bezweifelte er.

Es war relativ kühl draussen, der Mondschein hatte die Wolken vertrieben. Bella fröstelte leicht, trotz ihrer Jacke. Sie freute sich auf ihr Bett, so schön der Abend auch war, und dieser Spaziergang in trauter Dreisamkeit war ein wirklich krönender Abschluß des Tages.

"Wir sind da. Schlaft gut, Lyna." Er ließ die beiden aus, und verneigte sich, dabei Lyna einen Handkuss gebend. Dieser war jedoch eher angedeutet, eine Höflichkeit, die seine Wertschätzung ausdrückte.

"Gute Nacht Theoderich, vielen Dank für Eure Begleitung. Gute Nacht Bella, schlaft gut ja?" wünschte Lyna und ging schon voran.

Theoderich blickte Bella in die Augen, sehnsüchtig, schmerzlich, und sein Herz klopfte laut gegen die Rippen. Es kostete ihn sämtliche Selbstbeherrschung, die er aufbringen konnte, um sie nicht in seine Arme zu ziehen und sie zu küssen.
Bella sah seinen Blick und konnte ihn nicht deuten. Das fröhliche Funkeln war darin weg, etwas anderes hatte darin Platz gefunden. Nur was war es? Er sah beinahe bedrückt aus.

"Theoderich, Ihr seht ein wenig traurig aus. Hat Euch der Abend nicht gefallen? Das wäre schade, ich habe ihn nämlich aus vollen Zügen genossen, und einen Großteil davon habe ich Eurer Gesellschaft wieder zu verdanken. Ihr wißt, dass Ihr zu mir kommen könnt wenn Ihr Kummer habt, ja?"

Theoderich schluckte, schloß die Augen für einen kurzen Moment und zwang sich ein Lächeln auf die Lippen.
"Es war ein wunderschöner Abend Bella. Und das was mich bedrückt, ist nicht von Belang. Es soll nicht Eure Sorge sein." Er seufzte. "Von mir aus hätte dieser Abend noch Stunden dauern können... jede Sekunde die ich mit Euch verbringen darf bereichert mein Leben. Träumt was schönes, meine Liebe. Vielleicht sehen wir uns ja morgen wieder?"

Bella nickte. "Natürlich, ich habe noch nichts vor. Schlaft gut Theoderich."

Der Zwerg trat einen Schritt auf Bella zu, umarmte sie vorsichtig und sog tief den Duft ihrer Haare auf. "Gute Nacht meine Schöne."
Bevor er doch noch auf dumme Gedanken kam, ließ er sie los und blickte ihr nach, als sie durchs Portal schritt. Erst dann machte er sich auf den Heimweg, wo er versuchte, sein stürmisch klopfendes Herz wieder in ruhigere Bahnen zu lenken.

Modifié par Bellandyrs, 03 mai 2010 - 08:08 .


#1511
Guest_Juleiila_*

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Der Morgen rückte näher und die ersten Sonnenstrahlen strahlten durch Jules Fenster auf ihr Bett. In Armen umschlungen lag sie auf Noah drauf. Ihre Augen waren noch immer geschlossen. Sie küsste Noah auf die Lippen und sagte ganz leise, nuschelnd so das man es nicht verstehen konnte:



„Guten Morgen Jannis.“



Dann öffnete sie ihre Augen. Und vor sich sah sie Noah auf dem Bett liegen. Sie riss die Augen regelrecht auf und war zu erst schockiert. Hatte sie etwa mit Ihm geschlafen? Sie rollte sich leicht runter und merkte das Zippen in ihrem Brustkorb. Dann hob sie die Decke und merkte das sie bis auf den Verband vollkommen nackt war. Also war es doch passiert.



Leise wickelte sie die eine Decke um sich, und stand auf. Sie schlenderte sofort auf den Tisch zu, wohl eher schwankend und mit Kopfschmerzen, nahm sich ein Glas und trank ein ganzes voll mit Schmerzmittel. Das würde die Schmerzen sofort lindern.



Dann ging Jule ins Bad und blickte in den Spiegel. Ihre Haare waren vollkommen zerzaust, das muss eine wilde Nacht gewesen sein. Sie suchte ihre Kleider und wurde erst wieder beim Blick aus dem Bad fündig. Diese lagen vollkommen zerstreut in der Gegend rum, und Jule sammelte sie auf. Hernach huschte sie schnell wieder ins Bad, wusch sich, kämmte sich ihre Haare und zog sich dann an.



Sie musste an die letzte Nacht denken, oder versuchte es zumindest. Noah war ein netter Junger Mann, der sie bestimmt nicht dazu gezwungen hatte. Also versuchte sie das Beste aus der Situation zu machen. Denn Attraktiv war er ja immerhin. Und anscheinend hatte er ein Auge auf sie geworfen.



Jule schlenderte wieder zum Bett stieg auf dieses, beugte sich über Noah und küsste Ihn noch einmal. „Guten Morgen Noah.“ sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht. Noah war mittlerweile auch schon Halbwach und streckte sich …

#1512
Bellandyrs

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Bella plagte das Gewissen. Sie hatte Jule geholfen, sich anzuziehen, und nun war sie alleine. Und Noah würde ihr sicher nicht beim auskleiden helfen? Auch wenn Jules Brustkorb eingewickelt war, die Hosen konnte er ihr unmöglich ausziehen, und Jule konnte sich kaum bücken. Also beschloß die Zwergin, kurz bei Jule vorbei zu sehen, ihre Türe war ja gleich nebenan.



Zaghaft klopfte sie an, aber entweder schliefen die beiden schon, oder man hörte sie nicht. Leise öffnete sie die Türe und trat ein. Im Vorraum war niemand. Sie ging zwei kleine Schritte weiter und hörte plötzlich ein Stöhnen, was sich nicht nach Schmerzen anhörte, eher nach Lust. Bella schluckte. Sie mußte sich verhört haben. Oder? Sie blieb stehen und angestrengt lauschte sie. Durch die geschlossene Tür durch vernahm sie noch einen wohligen Seufzer.



Bella wurde krebsrot, machte auf dem Absatz kehrt und schlich leise aus dem Zimmer, um das ihrige sofort aufzusuchen. Dort stürzte sie ins Bad und kühlte ihr erhitztes Gesicht.

Beim Erbauer, alles, aber das wollte sie sicher nicht hören. Innerlich schimpfte sie wie ein Rohrspatz. Was Jule machte ging sie nichts an, aber auf ihre Rippen sollte sie endlich einmal Rücksicht nehmen.



Sie zog sich aus und streifte ihr Nachthemd über, fiel ins Bett und beschloß, darüber kein Wort zu verlieren. Sie hatte nichts gehört. Und sie war sofort in ihr Zimmer gegangen. Es würde ihr Geheimnis bleiben. Und sie würde Jule darauf nicht ansprechen. Auf gar keinen Fall. Sie schloß die Augen, und konnte nicht verhindern, dass ihre Gedanken zu Theoderich wanderten. Sie hatte sein fröhliches Gesicht vor Augen. Darüber schlief sie ein.

#1513
viento2

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Noah blinzelte, als er erwachte und die Sonne ihm ins Gesicht fiel. Er hob den Arm vor die Augen und sah Jules Gesicht über seinem. Er brauchte einen Moment, um sich die Geschehnisse der Nacht in Erinnerung zu rufen. Er hatte nicht geplant, dass er mit der Elfe im Bett landete, aber er bereute es auch nicht.
Er setzte sich auf und sogleich fuhr ihm ein stechender Schmerz in den Kopf.
 
„Uhhhmm. Mein Kopf dröhnt. Das war wohl etwas zu viel Wein. Wie es scheint, habt ihr den Alkohol besser vertragen als ich, obwohl ich schwören könnte, dass ihr weitaus mehr davon konsumiert habt als ich.“
 
Er fasste Jule an den Hüften und zog sie sanft zu sich in seine Arme.
 
„Guten Morgen, schöne Frau.“ Er lächelte sie an.

Modifié par viento2, 03 mai 2010 - 08:37 .


#1514
Guest_Juleiila_*

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Jule legte ihren Zeigefinger auf Noah's Lippen,"Dürfte ich euch um etwas bitten?"fragte sie und setzte sich dann auf die Bettkante. "Also es wäre nett wenn ihr Jannis nichts davon erzählen würdet. Geht das in Ordnung?"



Dann grinste sie und legte sich auf das Bett." Das liegt daran das ich eben eine Tasse Schmerzmittel getrunken habe. Ihr habt mir ganz schön zu schaffen gemacht, heute Nacht." Sie grinste wieder.

#1515
viento2

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„Kein Problem. Ich werde mich in Schweigen hüllen. Wenn ihr nichts dagegen habt, dann werde ich euer Bad mal kurz in Beschlag nehmen.“



Ohne auf ihre Antwort zu warten stieg er aus dem Bett und ging, nackt wie er war, ins Badezimmer. Unterwegs fischte er seine Anziehsachen vom Boden auf. Im Bad schaute er in den Spiegel. Seine Augen hatten leichte Ringe und er sah etwas müde aus. Mit den Händen schaufelte er sich kaltes Wasser ins Gesicht und holte sich anschließend ein frisches Handtuch aus dem Regal neben dem Waschbecken.

Es war also doch etwas Ernstes zwischen Jule und dem Krieger, dem sie gestern auf dem Platz vor der Kathedrale einen Kuss gegeben hatte. Er würde sich nicht zwischen die beiden stellen. Sie hatten ihren Spaß zusammen gehabt und Noah war dankbar, das Jule im gestattet hatte, diese wundervolle Nacht mit ihr zu verbringen.

Er zog sich an und trat zurück ins Schlafzimmer.



„Wenn ihr nichts dagegen habt, besorge ich uns etwas zum Frühstück. Es könnte nur etwas länger dauern, da ich vorher gerne noch in die Stadt gehen würde, um meine Rüstung und meine Schwerter beim Schmied abzuholen. Ich fühle mich etwas nackt, ohne die Sachen, wie ihr sicherlich verstehen könnt.“



Sie nickte ihm vom Bett aus zu.

„Dann sehen wir uns gleich wieder.“ Er lächelte ihr noch zu und verließ dann das Zimmer.


#1516
J.D.C

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Jannis erwachte am späteren Morgen aus seinem kurzen Schlaf, völlig verspannt mit brutalen Muskelkater von der anstrengenden Nacht. Seine Hände schmerzten, die Augen von der Hitze stark gereizt und sein Magen drehte sich im Kreis. Langsam stand er auf und machte sich auf den Weg ins Badezimmer. Er wusch sich die Blutkruste von den Händen und lies das Becken mit Wasser voll laufen. Kurz tauchte er sein Gesicht in das Kühle Wasser. Er wischte sich mit der Hand über das Gesicht und gähnte laut.

Er ging wieder zum Bett und zog die Mahagoni Schachteln unter diesem Hervor. Er legte sie auf sein Bett. Dann warf er sich in seine Rüstung und packte sich die Schachteln. Er stapfte rüber zu Jule und ging in ihr Gemach. Sie lag auf dem Bett. "Morgen meine Liebe" lies er leiße ins Zimmer hallen.

Daraufhin regte sich Jule und setzte sich auf, sie sah Jannis mit einem komischen ungewollten Blick an. Verwirrt sah er Sie an. Er lies ab und zückte zwei der drei Mahagoni Schachteln hervor. Und hielt sie ihr vor. "Was ist das?" fragte sie gespannt, "Macht sie auf". Sein blick wandelte sich, was sie wohl darüber denken wird.

Langsam öffnete sie die erste Schachtel, etwas blizte daraus hervor.

Modifié par J.D.C, 03 mai 2010 - 10:11 .


#1517
viento2

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Noah verließ das Schloss nicht ohne den Wachen am Tor ein fröhliches „Guten Morgen“ entgegen zu werfen, um sicher zustellen, dass sie ihn wiedererkennen würden, wenn er zurückkam. Er machte sich auf dem kürzesten Weg zu dem Schmied, bei dem er am Vortag seine Rüstung und seine Schwerter gelassen hatte. Das Leben in der FellRemon hatte bereist begonnen, wobei hauptsächlich Dienstboten, Mägde und Händler durch die Straßen liefen, wie er anhand deren Kleidung vermutete.

Der Schmied hatte kaum etwas an der Rüstung ausbessern müssen. Noah band sich seine Waffen um und fühlte sich augenblicklich etwas besser. Die Rüstung legte er zusammen und machte sich auf den Rückweg zum Schloss. Zu seiner Erleichterung ließen ihn die Wachen passieren.

Auf dem Weg zurück zu Jule hielt er einen jungen Elfen an, der aussah, als würde er im Schloss arbeiten, und fragte ihn, wo er etwas zu Essen für eine Gast des Schlosses herbekommen könnte.

„Um welchen Gast handelt es sich?“ fragte ihn der Elf.

„Ähm, um Jule, von den Grauen Wächtern.“

Der Elf nickte.

„Okay, ich kümmere mich darum.“ Schon verschwand er um die nächste Ecke.

„Bitte für zwei Personen!“ rief ihm Noah nach.

Dann lief er beschwingten Schrittes die Treppen hoch und steuerte auf Jules Zimmer zu.


#1518
Guest_Juleiila_*

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Jule war noch immer verdutzt wegen der Sache mit Noah. Als dann auch noch Jannis im Zimmer stand mit einem Geschenk war es vorbei. Nun war sie komplett verwirrt und wusste nicht was sie tun sollte. Denn Noah wollte noch Frühstück besorgen. Sie wusste nicht wie sie sich verhalten sollte wenn beide Männer bei Ihr im Zimmer standen. Einerseits Jannis, zu dem sie sich wirklich hingezogen fühlte. Und andererseits Noah, mit dem sie die wunder schönste Nacht verbrachte die sie je hatte.



Jule öffnete die Schachteln und konnte nicht glauben was sie sah. Es waren zwei Schwerter, sorgfältig aus Vulkangestein und Silberit geschmiedet. In der Goldenen Klinge war etwas mit silber eingraviert. „Für dich meine Liebe.“ Jule stand das Kinn bis zum Boden.



„Ja-Jannis? Habt Ihr etwa die geschmiedet? Das ist verblüffend. Sie sehen genau so aus, wie von meiner damaligen Reise. Nur konnte ich die mir nicht leisten.“



Sofort nahm Jule die Schwerter in die Hand und testete sie. Gleichgewicht und Balance waren Perfekt. Jule ging ein paar Schritte zurück dafür. Sie schwang die Schwerter und man hörte wie sie die Luft peitschten. Dann schmiss sie das Schwert Pfeilgerade gegen die Tür so das es im Türrahmen steckte. Aber genau in diesem Moment öffnete Noah die Tür.....

#1519
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Als Noah die Tür zu Jules Gemach öffnete, sah er das Schwert auf sich zu fliegen. Geistesgegenwärtig ließ er mit einem lauten Scheppern seine Rüstung fallen, rollte sich seitlich in den Vorraum rein und bevor er wieder richtig auf den Füßen stand hatte er schon seine beiden Schwerter gezogen. In leicht geduckter Haltung sprang er ins Schlafzimmer und war für einen Moment wie festgefroren. Er hatte einen Angriff erwartet und wollte Jule zu Hilfe eilen, stattdessen stand sie mit dem Krieger von gestern in ihrem Zimmer und betrachtete erstaunt ein Schwert, dass sie in den Händen hielt.



Er räusperte sich, weiterhin seine Schwerter in den Händen haltend.

„Ähm, ist alles in Ordnung?“


#1520
Guest_Juleiila_*

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Jule wollte wegen Noahs Aktion lachen, doch sie konnte nicht. Jetzt war genau das passiert was sie sich gedacht hatte. Beide Männer standen bei ihr im Zimmer. Sie riss das Schwert aus dem Türrahmen und schnallte sich beide um. Dabei blickte sie Noah mit einem schmunzeln und erröteten Backen an.



Dem Erbauer sei dank, kam der Elf mit dem Frühstück ins Zimmer und stellte es auf den Tisch. „Frühstück!!!“ schrie er.



Auch wenn es nur für zwei Personen gedacht war, so würde es doch für drei reichen. Also setzten sich alle an den Tisch und begannen zu essen. Jule konnte dabei keinem der Männer in die Augen schauen, und war auch ganz ruhig. Noch mit vollem Mund und halber Semmel stand sie auf.“



„Ich muss schnell wohin!“ sagte sie und stürmte aus dem Zimmer. Da lief sie in Bellas da sie jemanden zum reden brauchte. Als sie die Tür aufriss, schaute Bella sie verdutzt an. Sie hätte Jule im Moment wohl am liebsten umgebracht da diese Bella aufgeweckt hatte. Doch Jule fing an zu Plappern:



„OH MEIN GOTT!!! Bella....!“ dann lief sie im Zimmer umher. „Ich habe mit Noah geschlafen und nun sind er und Jannis in meinem Zimmer!! OH MEIN GOTT!!“ schrie sie.



Dann lief sie wieder raus, sie brauchte frische Luft. Schnell eilte sie aus dem Schloss und setzte sich in den Schlossgarten mit ihrer Semmel. Sie atmete tief durch, und schüttelte den Kopf. Während sie in den Himmel starrte sagte sie voller Verzweiflung. „Oh Erbauer was soll ich nur tun?“

#1521
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Als Jule an ihm vorbei ging, und das zweite Schwert aus dem Türrahmen zog, entspannte sich Noah wieder und steckte seine Schwerter weg. Bevor sie sich gemeinsam an den Tisch setzte, hob Noah seine Rüstung auf und legte sie sorgfältig auf dem Sofa ab. Es war etwas seltsam, mit den beiden am Tisch zu sitzen, doch Noah ließ sich nichts anmerken. Er war sich bewusst, dass der Krieger ihm hin und wieder bohrende Blicke zuwarf.

Schweigend verzehrten sie ihr Frühstück, bis Jule plötzlich aus dem Zimmer rannte. Jannis schaute ihr verdutzt hinterher und blickte dann Noah an. Er schien zu überlegen, ihr hinterher zu laufen, doch er zögerte. Noah konnte ihm ansehen, dass es Jannis unangenehm war, mit ihm alleine am Tisch zu sitzen und auch Noah konnte sich bessere Tischnachbarn vorstellen.


#1522
Kaysallie

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Nachdem Allie das Restaurant verließ, ging sie in langsamen Schritten in Richtung des Schlosses. Es war kühler und der Mond und die Sterne standen bereits am Himmel. Die Wolken die bei der gestrigen Schlacht noch in großer Zahl am Himmel standen, waren verschwunden, sodass der Himmel seine gesamte Sternenpracht preisgeben konnte.

Ab etwa der Hälfte des Weges, überkam sie ein eigenartiges Gefühl, welches sie zum Stehenbleiben veranlasste. Nur einige Sekunden darauf, lief sie schnell an den Rand des Weges, fiel auf die Knie und beugte sich zu Boden. Sie musste erbrechen. Ihr Magen war eine solche Menge an Essen und die Mischung mit dem Alkohol durchaus nichtmehr gewohnt. Nachdem es sie einige Male gereckt hatte, war ihr Magen wieder leer. Eigentlich schade um das gute Essen. Ein widerwärtiger Geschmack machte sich in ihrem Mund breit und ihre gesamte Speiseröhre brannte, aufgrund der aufgestoßenen Magensäure. Sie kroch ein paar Meter weiter, um nicht direkt neben dem Erbrochenen zu sitzen, und lehnte sich dort an die Hauswand. Sie schloss für einen Moment die Augen und atmete schwer. Nach ein paar Minuten stand sie wieder auf und machte sich weiterhin auf den Rückweg zum Schloss. Sie brauchte dringend etwas Wasser um ihren Mund auszuspülen.

Dort angekommen ging sie zielstrebig in ihr Gemach, wusch sich erstmals das Gesicht mit etwas kaltem Wasser und trank währenddessen etwas davon. Dann stützte sie sich an der Waschvorrichtung ab und atmete weiterhin in festen Zügen ein und aus. Sie blickte in den Spiegel und sah, trotz der Finsternis der Räume, da keine Kerzen brannten, ihr bleiches Gesicht. Schnell und mit sich selbst unzufrieden, wandte sie den Blick wieder ab und begab sich in den Schlafraum. Sie zog sich nur die einfachen Lederschuhe aus und legte sich gleich mit dem Gewand auf das Bett und schlief nur Sekunden später darauf ein.

Die ersten Sonnenstrahlen fielen ihr aufs Gesicht und erwärmten dieses, sodass sie erwachte. Schützend hielt sie sich die davor und warf sich die Decke über den Kopf. Nachdem sie ich die Augen etwas gerieben hatte, stand sie auf und schloss erstmals die Vorhänge. Anschließend nahm sie die Medizin für ihre Augen, welche am Nachtisch stand, und tropfte sich wieder jeweils einen Tropfen davon in eines ihrer grauen Augen. Ihr Magen schmerzte noch immer etwas, doch sie konnte es ignorieren. Viel mehr störte sie, der widerliche Geschmack in ihrem Mund. Sie nahm eines der Kräuter aus der Vase, in welcher auch Wildblumen eingefrischt waren, und rieb sich damit den Mund und die Zähne aus. Danach fühlte sie sich etwas wohler. Sie zog sich die Schuhe wieder an, nahm ihre Tasche und verließ ohne eine weitere Begehung in den Waschraum zu wagen, das Gemach. Sie lief die Treppen hinab und ging an der Küche vorbei, wo sie sich an einem Früchtetee und einer Semmel bediente. Nachdem sie diese verspeist hatte ging sie in die Stadt. Es war noch recht früh am Morgen, doch die Händler hatten bereits ihre gewohnten Plätze eingenommen und versuchten, wie jeden Tag, ihre Waren zu verkaufen, um sich ihr Leben finanzieren zu können. Sie hielt jedoch nach etwas bestimmten Ausschau. Sie begab sich in einen der nobleren und gebildeteren Teile der Stadt und wurde nach einer langen Suche endlich fündig. Vor einem großen Gebäude hielt sie an und betrachtete es erstmals mit einem erleichterten und zufriedenen Lächeln. Es war ein zweistöckiges aus Stein gebautes Gebäude. Viele Frauen mit Büchern in den Händen verließen oder betraten es. Dabei handelte sich um eine Bibliothek. Nachdem sie einen Seufzer von sich gab, schritt sie auf die Bibliothek zu und betrat diese. Zum ersten Mal seit längerem fiel ihr fast der Mund auf vor Staunen. Sie blickte sich um und sah zwei Stöcke voller Regale, die mit Büchern aller Art gefüllt waren. Geradeaus vor ihr stand ein Annahmestand. Hinter diesen befanden sich zwei Wendeltreppen die in den zweiten Stock, und in die damit verbundene Galerie, führten. Sie ging auf diesen zu und dahinter saß ein Elf auf einem hölzernen Stuhl.

"Seid gegrüßt. Könntet Ihr mir sagen, wo ich die Bücher, die über Magie erzählen und diese lehren, finde?"

Mit einem freundlichen Lächeln beantworte er ihre Frage.

"Seid gegrüßt junge Dame! Die Bücher befinden sich im zweiten Stock. Geht einfach die rechte Treppe hinauf und dann einfach geradeaus! Oh und neuen Kunden, leihen wir die ersten 2 Bücher für zwei Wochen kostenfrei aus! Dazu müsst Ihr dann, wenn ihr etwas passendes gefunden habt nur diese Mitgliedskarte ausfüllen!"

Dann zwinkerte er ihr zu und senkte seine Stimme etwas.

"Dies war übrigens eine Idee von mir."

"Ich danke Euch. Mal sehen ob ich davon Gebrauch machen kann."

Sie folgte dem beschriebenem Weg und durchforstete die Regale. Sie wurde schnell fündig. 'Konzentration für Anfänger', hieß das Buch. Sie Blicke auf dieses und musste sofort zurück an ihr Studium denken. Eines der ersten Bücher, das man erhielt. Sie durchblätterte das Buch grob, schloss es dann wieder und machte sich wieder auf den Rückweg. Kurz bevor sie die Treppe hinabsteigen wollte, kam ihr wieder die Schriftrolle in den Sinn. Würde sie hier vielleicht Antworten auf diese finden? Doch sie wusste nicht wonach sie suchen sollte, daher ging sie zurück zum Annahmestand und unterschrieb die Karte.

"Oh. Konzentration. Wozu braucht Ihr denn so etwas? Wollt ihr Euch selbst Magie beibringen? Ihr wisst doch, dass man dafür eine Begabung benö.."

sagte der Elf am Stand. Er vollendete seinen Satz nicht, da Allies Blick mehr als tausend Worte sagte. Sie unterschrieb die Karte, warf ihm noch ein leicht sarkastisches Lächeln zu, und verließ das Gebäude wieder. Als sie am Weg zurück ins Schloss, an all den Läden vorbeiging, hätte sie sich am liebsten ein paar neue Kleider gekauft. Die Leinengewandung die sie trug, war ihr etwas zu groß und knittrig. Doch es war nicht von Nöten, außerdem hatte sie so oder so kein Geld dabei.

Als sie das Schloss betreten wollte stach ihr auf einmal Jule in die Augen, welche etwas traurig aussah und auf einer Bank saß. Sie seufzte wieder und ging auf diese zu. Ohne etwas zu sagen, sondern nur mit einem fragendem Blick, setzte sie sich neben diese, klappte ihr gerade erworbenes Buch auf, und blickte in dieses.


#1523
Guest_Juleiila_*

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Auf einmal saß Allie neben Jule. Aber statt zu antworten seufzte Jule nur und stubste sie mit einem versuchten und fehlerhaften schmunzeln an. Jule wusste nicht ob Allie die richtige war, um über dieses Thema >Noah< zu reden. Statt dessen versuchte sie abzulenken.



„Na was lest Ihr da? Seid Ihr denn gestern noch gut nach hause gekommen?“ und Jule versuchte wieder mals zu grinsen, was misslang.

#1524
J.D.C

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Kritisch mussterte Jannis Noah, auch wenn er sich nicht wünschte , dass das Schwert ihn nicht verfehlt hätte ein plötzliches verschinden von ihm würde sich gut mit seinem Belangen decken.
Nichts desto trotz versuchte er es.

"Diese forsche unhöfliche Art gegenüber Dir ist nicht gerechtfertigt, ich möchte mich dafür entschuldigen. Also wo kommts du her, ich hatte nichts von Gestern abend mitbekommen. Natürlich sind mir deine Blicke zu Jule nicht entgangen, aber ich kann sowas nicht entscheiden, mir erging es genauso." leicht schmunzelte er.

Er hoffte Noah sprang darauf an.

Modifié par J.D.C, 04 mai 2010 - 05:58 .


#1525
J.D.C

J.D.C
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occ: mist :lol:

Modifié par J.D.C, 04 mai 2010 - 05:53 .