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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1526
Kaysallie

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"Das hier ist ein Buch über das Lernen von Konzentration verbunden mit Zaubern. Normalerweise liest man dieses am Beginn des Studiums im Zirkel. Nun ja, vielleicht finde ich in dem Buch Antworten. Ja der gestrige Abend war durchaus..."

Ihr viel kein passendes Wort dazu ein. Sie schloss das Buch und drehte sich zu Jule.

"Ihr versucht doch irgendetwas mit Eurem Grinsen zu überspielen? Oder irre ich mich da?"

Modifié par Kaysallie, 04 mai 2010 - 05:56 .


#1527
Guest_Juleiila_*

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„Freut mich, das Ihr etwas gefunden habt was Euch helfen kann.“ sagte sie, und dabei blickte sie Allie nicht mal an. Denn man konnte ja schlecht erfreut blicken, wenn einen etwas anderes runter zog.



Dann seufzte sie wieder und schüttelte den Kopf. „Ach...es ist … nichts. Schon in Ordnung. Seid Ihr heute wieder beim Mittagsessen im Schloss anwesend?“ und sie versuchte wieder ab zu lenken.

#1528
viento2

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Noah schaute auf, als Jannis ihn ansprach. Er hatte nicht erwartet, so direkt von ihm angesprochen zu werden. Nach einer kurzen Pause wandte er sich an den Krieger ihm gegenüber.



„Ich wollte mich hier mit meinem Bruder treffen, aber ich bin leider nicht mehr rechtzeitig zur Schlacht hier gewesen. Gestern Morgen habe ich den Leichnam von Evan noch gesehen, bevor sie ihn verbrannt haben. Von einem Schmied habe ich dann erfahren, dass es eurer Gruppe zu verdanken sei, dass die Schlacht so glimpflich für FellRemnon ausgegangen ist. Er hat mir Jule und die Zwergin, die euch begleitet beschrieben und ich habe beide während der Messer wiedererkannt. Ich weiß nicht, warum ich sie angesprochen hab, ich wollte euch nur meinen Dank aussprechen, aber ich hatte nicht mit Jules freundlicher Art gerechnet.“

Er versuchte, eine Reaktion in Jannis` Augen zu erkennen, doch der Blick, den er Noah gab, verriet nichts über seine Gedanken.



„Ich weiß, dass es dumm war, einer Fremden mein Herz auszuschütten, aber Jule kann sehr entwaffnend sein, wie ihr sicherlich schon wisst.“

Noah lachte kurz, doch Jannis schaute ihn weiter regungslos an. So leicht, wie Noah erwartet hatte, war er wohl doch nicht zu knacken.



„Da ich kein Quartier für die Nacht hatte, bot Jule mir freundlicher Weise an, auf ihrem Sofa zu schlafen, und hier bin ich nun.“



Ein kurzes Flackern war in Jannis` Augen zu erkennen.



„Und natürlich ist sie eine bezaubernde, wunderschöne Frau. Welcher Mann würde ihr keine Blicke zu werfen, frage ich euch? Aus eurer Frage schließe ich, dass ihr selbst Ansprüche auf sie erhebt und ich versichere euch hiermit, dass ihr von meiner Seite aus nichts zu befürchten habt.“



Noah biss in einen Apfel und lehnte sich abwartend zurück. Ein leichtes Schmunzeln stahl sich auf seinen Mund. Der Krieger konnte seine Gefühle gut verbergen, aber Noah war sich nun sicher, dass er hoffnungslos in Jule verliebt war.



„Ihr habt übrigens eine prachtvolle Rüstung an. Das ist eine sehr gute Arbeit, wenn ich das sagen darf.“


#1529
Kaysallie

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Misstrauisch hob sie eine Augenbraue. Sie wusste, dass Jule log, doch sie würde sie nicht dazu zwingen, ihr etwas zu erzählen, wenn sie nicht wollte.

"Ich denke nicht, dass ich etwas zu Mittag essen werde. Mir reicht vorerst das Frühstück und ein Abendmahl."

Seufzend blickte sie auf das Buch.

"Außerdem habe ich viel zu tun. Sofern es überhaupt möglich ist. Doch bei der vielen Zeit, die man hier auf diesem Schloss hat, kann ein Versuch nicht schaden."

Ihr Blick war leicht traurig gestimmt. Sie hasste es nichtmehr zaubern zu können und sich so leer zu fühlen. Irgendetwas in ihr war gestorben und sie hoffte es durch das Lesen der Bücher wieder zu erlangen.


#1530
Guest_Juleiila_*

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Jule versuchte kurz zu kichern. „Freut mich wirklich Allie! Und ich hoffe für Euch, das Ihr dadurch vielleicht wieder die alte werdet. Damals habt Ihr mir wirklich besser gefallen.“ zwinkerte sie der Freundin zu.



„Und....Ich bin froh das Ihr hier seid!!!!!“ sagte sie und stand auf. „Ich weiß nicht was ich mit meiner Freizeit anstellen soll. Habt Ihr Lust etwas zu unternehmen? Shoppen vielleicht?“ und Jule schaffte es, Allie anzugrinsen. Freunde sind wohl doch das beste Mittel gegen alles.

#1531
Kaysallie

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Sie dachte kurz nach, fühlte sich jedoch nicht angegriffen durch die Aussage, dass sie sich verändert hatte. Sie fühlte nichts und es war eine Tatsache der sie schon seit langem ins Auge geblickt hatte.

"Ich weiß was Ihr meint. Ich kann Euch nur versichern, dass es keine Absicht von mir ist. Es ist einfach so. Ob es an der Gefangenschaft oder an dem Fluch liegt, bei welchem ich nicht einmal weiß, ob er noch auf mir lastet oder nicht, weiß ich nicht. Doch ich tendiere zu einer Mischung aus beidem. Einkaufen wäre keine schlechte Idee, nur sollte ich mir wohl lieber eine Arbeit suchen, bevor ich einkaufen gehe."



Sie grinste leicht verlegen.

"Wie dem auch sei, ich kann Euch ja begleiten."

Sie steckte das Buch in ihre Tasche und stand auf.


#1532
Guest_Juleiila_*

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„Ach Allie.“ Jule lachte verlegen. „Ich weiß das Ihr das alles nicht mit Absicht macht, und Ihr nichts dafür könnt. Ich sehe immer wieder die alte Allie in Euch und das lässt mich hoffen. Würde ich das nicht, wärt Ihr vielleicht noch im Kerker.“



Dann grinste sie wieder. Allie hatte ja kein Geld, dieses hatte nach ihrer Aussage die Brut mitgenommen. „Ich zahle scho. Wo wollt Ihr zuerst hin? Ich nehme an Ihr benötigt neue kleider?“ fragte Jule.

#1533
J.D.C

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Dankend nahm Er das Kompliment an," Tja wer so etwas in seinem Besitz wünscht braucht nur zu fragen, doch bis jetzt tat es niemand. Auch wenn es länger dauern wird als bei diesem Stück. Es war bitter nötig, in einer Nacht eine Rüstung zu fertigen ist nichts für Zimperliche Weinerlinge. Das ist und bleibt Männerarbeit. Bei Zwerginen mache ich eine Ausnahem diese wären in der Tat auch im Schmiede Handwerk zu gebrauchen." Jannis stand vom Stuhl auf, auch wenn die Rüstung sich an seinen Körper schmiegte wie eine zweite Haut, zum Sitzen war sie nicht geeignet.

"Ich brauche einen Wachmacher, ich werde mir etwas Kaffee holen, wenn etwas ist, trau dich zu fragen und hab keine Angst vor mir, auch wenn wir Rivalen sind. Du bist wohl nicht grundlos hier, es gibt noch andere Gründe neben der Liebe die mich an dieser Gruppe halten. Ich hoffe mal das Du es genau so hälst."

Jannis nahm die verbleibende Mahagonischachtel und verlies das Zimmer dabei ließ er Noah allein zurück. Er ging runter in die Schlossküche und bat nach etwas Kaffee. Er lehnte sich an die Wand während er wartete. Müde reckte er sich, gähnte vor sich hin und sah dem Getümmel der Diener zu. Nach ein paar Minuten wurde ihm sein Kaffee gebracht. Laut schlürfend schluckte er den schwarz gekochten.

Schon lange hatte er keinen Kaffee mehr getrunken, umso stärker war die Wirkung auf Ihn. Seine halb offenen Augen rissen plötzlich auf. Tatendrang strömte durch seinen Körper. Er entnahm sein Schwert aus der Schatulle. Er fasst fest den Obsidianschwarzen Griff, in diesen waren Goldfäden eingearbeitet, umzogen von eine Saphirstaub Schicht. Die silbern weiße Klinge ragte in stromlinienfrom von den Schwingen der Parrierstange heraus. Die Paflz in der Mitte aus gold orangenen Vulkangold rundete den sehenswert dieses Schwertes ab.

Er wollte nicht nutzlos herum stehen, er ging raus auf den Hof, von dort aus ging er zum Übungsplatz der Waräger, ein Schießstand und Bewaffnete Strohpuppen waren dort. Auch dieses Training ist nicht gänzlich nutzlos. Er trat von eine der Puppen mit Schwert und Schild. Diese würden sich drehen sobald er zuschlägt, also müsste er den Schlag der Schwertes blocken oder ausweichen. Doch bevor er sich an diesen üben würde, wollte er seine Fähigkeit mit dem Bogen testen. Ein Soldat lernt alles und nicht nur den Nahkampf.

Er Schnappte sich einen Bogen und Pfeile, er positionierte sich auf halbe Distanz des Standes. Er legte einen Pfeil auf spannte die Sehne und lies seinen Blick über den Schaft des Pfeils wandern. Mit der Spitze vo seinem Auge suchte er den Mittelpunkt der Zielscheibe. Er lies die Sehen los und der Pfeil traf die Scheibe, doch nicht in der Mitte, er vergaß die entfernung zu beachten. Er verbrachte noch ein wenig Zeit beim Training, nur mit dem Bogen schulte er sich, um sein Gefühl für das abschätzen wieder zu erhalten.

Modifié par J.D.C, 04 mai 2010 - 07:08 .


#1534
viento2

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Dass Jannis einfach so das Zimmer verließ verblüffte Noah. Und er hatte es nicht geschafft, ihn davon zu überzeugen, dass er kein Rivale war. Das würde Jule nicht gefallen, aber er war daran nicht alleine Schuld. Sie hatte auch ihren Teil dazu beigetragen. Noah biss noch ein letztes Mal in seinen Apfel und fragte sich, ob ihm wohl eine weitere Nacht mit der leidenschaftlichen Elfe vergönnt sein.

Er verließ das Zimmer und bedeutete einem Diener, dass sie fertig mit dem Frühstück waren. Die nächste Stunde verbrachte er damit, das Schloss zu erkunden. Er schlenderte durch die Gänge und betrachtete interessiert, die Gemälde an der Wand und die verschiedenen Gegenstände, wie golden bestickte Wandteppiche, kristallene Vasen, vergoldete Türgriffe, die wohl von Reichtum künden sollten, aber der Einrichtung in Noahs Augen ein überladenes Aussehen gaben.

Nachdem ihm ein wenig langweilig geworden war, begab er sich zurück zu Jules Zimmer. Es war leer, Jule war noch nicht zurück gekehrt und er machte sich ein bisschen Sorgen um sie. Hoffentlich war sie jetzt nicht alleine, so verwirrt, wie sie das Zimmer verlassen hatte. Ob er nach ihr suchen sollte? Er entschied sich dagegen, wusste er doch noch nicht mal, wo er hätte suchen sollen.

Er trat in das Schlafzimmer und blickte aus dem Fenster. Von hier aus hatte man einen guten Blick über die Stadt. Er trat ein paar Schritte zurück, ging leicht in die Hocke und zog seine beiden Schwerter. Locker ließ er sie in seinen Händen federn, bevor er sie in kleinen Kreisen durch die Luft wirbelte. Er drehte sich zur Seite und blockte mit gekreuzten Klingen einen imaginären Angreifer ab. Die Bewegung ging fließend in einen Ausfallschritt über, gefolgt von einem Stoß, der dem Angreifer die Brust durchbohrt hätte. Noah hielt einen Moment inne, wirbelte herum und wehrte mit dem linken Schwert einen weiteren Schlag ab. Dann ließ er sich auf den Boden fallen und trat dem Angreifer gegen die Beine. Im nächsten Augenblick war er wieder auf den Beinen und führte weitere Kombinationen aus. Bald liefen ihm die ersten Schweißtropfen die Stirn hinunter. Er pausierte kurz, um einen Schluck Wasser zu trinken, und zog dann sein Hemd aus, bevor er weiter trainierte.


#1535
Kaysallie

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Allie blickte auf ihre Kleidung.

"Ja neue Kleidung wäre allerdings nicht schlecht. Diese hier ist mir wohl etwas zu groß."

Jule nickte ihr zu und ging voraus. Nur nach ein paar Minuten fanden sie einen Schneider, welcher günstige und zudem gutaussehende Ware anbot. Es war nur ein kleiner Laden, direkt an der Ecke einer Kreuzung.

"Willkommen, willkommen!"

begrüßte sie der Besitzer herzlich.

"Womit kann ich den beiden Damen helfen!"

"Nun ja, ich für meinen Teil bräuchte zwei oder drei Kleider für den Alltag, eines das wohl etwas eleganter ist, sowie etwas Unterwäsche die auch etwas mehr in Richtung Lingerie gehen kann."

"Nun gut, da ihr mir noch keine Materialart oder Farbe genannt habt, seht Euch erstmals um!"

Allie blickte sich in dem Laden um. Feinste Stoffe in allen Farben waren ausgebreitet. Sie schaute jedoch nicht nur mit den Augen sondern berührte jedes der Stoffteile. Alle von ihnen fühlen sich wunderbar an und waren bereits gut verarbeitet. Da sie nicht anhand der Hautfreundlichkeit des Materials urteilen konnte, sagte sie zum Händler:

"Nun ja, mir sind die Farben eigentlich relativ gleichgültig, sie sollten nur nicht zu grell sein."

Er eilte schnell durch den Laden und griff zu einigen Brauntönen, sowie zu schwarz und weiß.

"Folgt mir wir müssen ja schließlich noch Maß von Euch nehmen! Und ich oder mein Lehrling kommen gleich auf Euch zurück, meine Liebe!"

er blickte zu Jule und verließ den Raum als er durch die Tür schritt, welche in sein Arbeitszimmer führte. Allie folgte ihm. Dort angelangt stellte sie sich auf einen Hocker und er begann alle Nötigen Maße von ihr zu nehmen und aufzuschreiben.


#1536
Guest_Juleiila_*

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Die Angestellten des Ladens waren mit Allie und Ihren Maßen beschäftigt. Diese brauchte sie eh nicht. Sie schaute sich in dem Abteil für Unterwäsche um, und ging in den Bereich der mit Reizwäsche gefüllt war. Jule konnte sich gar nicht entscheiden, es gab einfach zu viel Auswahl. Also nahm sie sich so um die 6 Stück von Schwarzer Farbe und dann noch welche in Rot. Wer weiß, vielleicht würde sie die heute Nacht noch brauchen, Noah hatte ja noch kein Gemach.



Bei dem Gedanken an Ihn wurde sie knallrot. Das war das erste mal für sie, und mit Noah gefiel es ihr. Er war nett, charmant aber riskierte auch was, wenn es sein musste. Aber Jannis würde das bestimmt nicht gefallen. Sie seufzte, und das grinsen verzog sich aus ihrem Gesicht. Er durfte unter keinen Umständen davon erfahren. Aber Jule hoffte auch, das Noah nicht einfach abhaute, sondern hier blieb. Und vielleicht auch mit ihr und ihren Freunden mit reiste.



Der Gedanke lies sie jedoch wieder Lächeln. Sie packte das was sie sich ausgesucht hatte und ging zur Kasse. Dort legte sie alles aufs Tresen und der Lehrling kam auch schon angestürmt und kassierte. Er konnte sich ein leichtes grinsen bei Jules Einkauf nicht verkneifen. Er packte ihr alles in eine Tasche und gab es ihr. Jule nahm diese mit einem lächeln an und setzte sich auf einen der Stühle, die für wartende Gäste waren.

#1537
J.D.C

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Jannis beendete seine Übungen und er verlies der kaseren wieder. Die Wirkung des Kaffees hatte nach gelassen und die Müdigkeit rückte wieder an. Er hatte ganz vergessen das Hemd beim Schneider abzuholen. Drum lies er sich im Schloss wieder von einer Magd zu diesem führen. Jannis trat ohne zu klopfen ein. "Hallo, ist jemand da?" rief er hinein. Dann polterte es in dem Nebenraum," Ich bin nebenan kommt Ruhig her."

Jannis ging in den Kleiderraum, dort fand er den Schneider, welcher von einem Haufen Klamotten erschlagen am Boden lag. "Guten Tag mein Herr," dann reichte Jannis ihm die Hand und half ihm hoch. "Ebenfalls einen guten Tag und danke."

"Ihr sagtet ich könne mir heute mein Hemd bei euch abholen."

"Ah genau der nette Bursche von gestern, Ihr sollt es sofort bekommen, nur wo habe ich es jetzt."

Er durchstöberte den großen Haufen bis er etwas blaues herauszog. "Ja da ist es doch, nehmt es ruhig schon und probiert es an."

"Gern" und schon verlies der Schneider den Raum. Es dauerte eine Weile, da Jannis noch die Rüstung ablegen musste. Dann zog er sich das eng geschnittene Hemd an. Es passte gut, aber alltagstauglich war es nicht, wie vermutet eher zum Ausgehen. Abgesehen davon war es sehr gelungen. Das dunkle Blau unterstrich seine Augen, der enge Schnitt machte einige seiner Körperkonturen gut sichtbar. Der von feinen Seidenfäden durchzogene Stoff lies ab und an ein Schimmern zu.

Er trat heraus vor den Schneider.

"Gute Arbeit Meister Schneider, es gefällt mir sehr."

"Ah das freut mich mein Herr und es steht euch noch um einiges besser als Gedacht."

"Danke schön dafür aber ich muss schon wieder weiter, ich habe ein paar harte Tage hinter mir und will mich jetzt nur ausruhen. Also dann auf Wiedersehen." Er legte ihm 20 Sovreigns auf den Tisch und ging raus. Das Hemd war eigentlich für Lau, doch er gab lieber Geld anstatt mühen unvergolten zu lassen.

Er ging wieder auf sein Gemach, die Tür lies er offen, das Fenster machte er auf und er lies die frisch Luft durch sein Zimmer ziehen. Er trug noch immer das Hemd doch er war sich gerade zu bequem sich umzuziehen. Er Holte sich eine Stuhl und stellte diesen vor das Fenster. Er nahm platz und setzte sich, dort Starrte er in den Himmel. Er schwelgte in Gedanken dahin und genoss einfach die Ruhe.

Modifié par J.D.C, 04 mai 2010 - 08:12 .


#1538
Kaysallie

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"So, ich habe alles was ich brauche, kommt morgen noch einmal vorbei, dann habe ich die Sachen fertig gestellt denke ich. Mädl Mädl, so dünn wie ihr seid, brauche ich dafür wohl nicht lange. Haha!"

sagte der Schneider lachend zu Allie. Sie reagierte nicht wirklich darauf, sodass er verstummte, da er glaubte, dass es eine Beleidigung für sie war.

Allie ging wieder in den Vorraum wo Jule bereits saß und wartete. Sie ging auf diese zu und sah, dass sie eine neue Tasche bei sich hatte.

"Oh habt Ihr Euch denn etwa auch neue Kleidung gekauft? Zeigt mal her!"

sagte sie dann und entriss Jule die Tasche bevor diese antworten konnte. Im ersten Moment wusste sie nicht wie sie den Inhalt deuten sollte.

"Hm, ist das für jemand Bestimmtes bestimmt, oder tragt auch Ihr einfach nur gerne etwas ansehnlicheres drunter?"


#1539
Guest_Juleiila_*

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Jule fing an zu lachen. „Eher die zweite Variante. Aber...egal.“ sagte sie und seufzte wieder. Sie schüttelte den Kopf. Wie das wohl rüber kam? Eindeutig merkte man das sie etwas „bedrückte“, aber Allie wird sicher denken das sich Jule Ihr nicht anvertraut. Und genau das wollte Jule eben nicht. Aber sie wusste wie Allie darüber denken würde. Da sie keinesfalls das Vertrauen von Allie verlieren wollte, vertraute sie es Ihr an.



„Sagt niemandem was davon, ok? Also... ich hätte gestern nicht so viel trinken sollen, aber es gefiel mir. Wenn Ihr verseht was ich meine.“ dann zwinkerte sie, stand auf und hielt Allie den Arm hin, damit diese sich einhaken konnte. „Wollen wir weiter shoppen?“

#1540
Kaysallie

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Allie hob wieder misstrauisch die Augenbraue.

"Ja Ihr hättet in der Tat nicht so viel Alkohol konsumieren dürfen, dennoch verstehe ich nicht ganz was Ihr mir damit sagen wollt."

fragend blickte sie Jule an. Da sie so etwas wohl nicht einmal im Traum machen würde, dachte sie nicht einmal an diese Möglichkeit.


#1541
Guest_Juleiila_*

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„Allie tut nicht so.“ sagte Jule, grinste und lief Rot an. Musste Jule noch deutlicher werden? Sie musste sich überwinden um es aus zu sprechen.



„Ich habe mit Noah geschlafen.“ dabei duckte sie sich, als ob sie gerade Schläge erwarten würde.

#1542
Kaysallie

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Allie riss die Augen auf und blickte Jule fassungslos an. Für einen Moment schien es so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Dann begann Allie zu lachen. Sie konnte sich fast nicht mehr halten und hatte sogar Tränen in den Augen. Noch immer grinsend sagte sie dann:

"Ihr seid aber auch ein Luder! Also ich würde so etwas nie in Betracht ziehen, denn so etwas ist eigentlich ein Akt den man nur mit jemanden, teilt den man liebt. Es sei denn natürlich Ihr tut das bereits."

Sie wisch sich die Tränen aus den Augen. Dann wurden es immer mehr Tränen und Ihr Lächeln verschwand.

"Kommt, lasst uns gehen. Ich denke nicht, dass ich für den Moment noch weitere Sachen benötige."

sagte sie dann und wischte sich weiterhin Tränen aus den Augen.


#1543
Guest_Juleiila_*

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Jule dachte sie bekäme nun einen Vortrag gehalten. Doch Allie lachte, und Jule grinse. „Er war ziemlich gut.“ sagte sie noch. Dann verließen beide den Laden. Aber Jule merkte das Allie immer noch weinte, und sich die Tränen aus den Gesicht wischte.



Gerade waren sie eh in einer Gasse. Jule nahm sie am Arm so das Allie automatisch anhielt. Dann fragte Jule mit total verwirrtem Blick. „Allie? Was ist denn los? Warum weint Ihr immer noch?“ Noch bevor Jule eine Antwort bekam nahm sie Allie in den Arm um sie zu trösten. Sie wusste gerade echt nicht was los war. Hatte sie was falsch gesagt?

#1544
Kaysallie

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Allie blickte Jule in die Augen. Die Tränen liefen ihr weiterhin über ihre Wangen. Sie wollte eigentlich nicht darüber sprechen, doch Jule war wohl die einzige, der sie es anvertrauen konnte. Nicht weil es etwas so schlimmes war, sondern weil es ihr so schwer fiel darüber zu sprechen.

"Nun gut, ich habe Euch nie von Tharel erzählt. Auch wenn es mir schwer fällt. Ich habe seitdem ich in den tiefen Wegen eingesperrt war nicht mehr an ihn gedacht, ihn wohl eher vergessen, vielleicht sogar verdrängt, aufgrund des vielen Hasses der in mir war. Doch gerade vorhin ist er mir, wie ein Pfeilstich in mein Herz, wieder eingefallen. Ihr könnt Euch doch noch an den Abend nach der Schlacht gegen der Erzdämonen erinnern, als sich alle Wächter in der Taverne zum schwarzen Ritter trafen. Ich kam auch an jenen Abend dorthin, wo wir uns kennenlernten. Wie dem auch sei, beginnt diese Geschichte wohl etwas früher. Ich studierte ja, seitdem ich das Sprechen lernte, im Turm der Magi. Wie Ihr wisst, wachen die Templer über uns Tag für Tag. Sie beobachten einem bei jedem Schritt, vor allem währenddessen man Zauber lernt. Denn nur ein falsches Wort oder eine falsche Bewegung, und man könnte etwas falsches beschwören als man eigentlich möchte. Nun ja, einer dieser Templer hieß Tharel, und er war zusammen mit einem anderen Templer für mich und vier andere Magier, die jedoch alle Menschen waren, zugewiesen. Wie Ihr Euch schon denken könnt, hatte er mich immer bevorzugt beobachtet. Nach einer Weile begann es mich sogar zu stören. Immer diese Blicke. Er machte mich regelrecht nervös, bis er mir eines Tages sogar gefiel. Er war keineswegs unattraktiv und für einen Templer sogar recht gebildet. Er hatte dunkelbraune Haare, ein paar kleine Narben im Gesicht, hellgrüne Augen und einen gut gebauten muskulösen Körper. Am Beginn war ich immer recht gemein zu ihm, doch ich denke, dass ich das nur tat, da ich wusste, dass es verboten war und einfach nur falsch Gefühle für einen Templer zu entwickeln und das als Magierin! Doch das störte ihn keineswegs. Nun ja, die Tage im Turm waren hart, und das einzige, das ich jemals von der Außenwelt zu Gesicht bekam, war der wunderschöne Calenhad-See und dahinter liegenden Wälder. Sie bezauberten mich irgendwie. Sie waren so freundlich, unberührt und man konnte die Freiheit richtig riechen, wenn man aus dem Fenster blickte. Eines Tages, als ich alleine in meinem Zimmer war und gerade die Theorie des Zaubers 'Kältekegel' studierte, kam Tharel zu mir und überreichte mir ein Buch. Im ersten Moment wollte ich ihn auslachen, als ob ich im Turm nicht schon genug Bücher hätte. Doch als ich es aufklappte war ich verzaubert. Das Buch bestand hauptsächlich nur aus wunderschönen gemalten Bildern. Landschaften, Wälder, Flüsse und Vögel die frei durch den Himmel flogen."

Sie hielt kurz inne, setzte sich auf den Boden und lehnte sich an die Wand. Dann seufzte sie und fuhr fort.

"Ich erzählte ihm nie etwas darüber, doch er hatte es scheinbar gewusst, da er mich immer beobachtete. Daraufhin sprang ich ihm um den Hals und wir küssten uns. Es war sehr leidenschaftlich, doch ich denke den Rest könnt Ihr Euch denken. Danach war ich außer mir. Wie konnte ich so etwas nur tun, was wäre wenn jemand anders in dem Moment auf mein Zimmer gekommen wäre? Doch zum Glück, geschah das nicht. Von da an, war es vorbei mit mir. Aus Angst, dass es der erste Verzauberer oder sonst jemand mitbekommt, wollte ich zu anderen Templern zugeteilt werden, um ihm wenigstens wenn ich die Zauber lernte, aus dem Weg gehen zu können. Natürlich stellte er mich zu Rede, doch als ich es ihm erklärte, verstand er mich, auch wenn er nicht sehr darüber erfreut war. Nach dem Tag meiner Läuterung, kam einer der Kommandanten der grauen Wächter in den Turm. Es war einige Wochen vor der Schlacht in Denerim. Sie rekrutierten einige Magier, darunter mich, sowie einige der Templer und darunter auch Tharel. Den Beitritt bestanden jedoch nicht alle von uns. Es blieben glaube ich nur drei Magier, mit mir, übrig und zwei Templer, darunter Tharel. Wir lernten zusammen, was es hieß ein grauer Wächter zu sein, wurden jedoch dann alle auf uns selbst gestellt um Hilfe für die kommende Schlacht zu suchen, sowie um die Geschichte zu verbreiten, dass eine Verderbnis naht. Tharel und ich reisten zu zweit weiter und die anderen zu dritt. Am Beginn der Reise, war ich sehr vorsichtig. Ich kannte die Welt nicht und die Wälder schienen mir nicht mehr so schön, wie einst auf den Bildern, zu sein. Ich hatte Angst und fühlte mich schutzlos, vermisste im ersten Moment die steinerne Mauer. Tharel hingegen war schon des Öfteren unterwegs und kannte viele Gegenden. Mit jedem Tag, an welchen wir zusammen reisten, wurden wir näher aneinander geschmiedet. Dies ist jedoch nicht falsch zu verstehen, wir waren fürs erste eher nur Freunde und konnten uns endlich frei und offen unterhalten, ohne dieses höflichen Zwangs. Ich lernte ihn besser kennen, er brachte mich zum Lachen und ich fühlte mich bei ihm sicher und geborgen. Eines Nachts starteten wir sogar eine ziemlich dumme Aktion und gingen in einen See schwimmen. Das dumme daran war wohl, dass ich nicht schwimmen konnte, ich hatte es ja nie erlernt und er begann es mir mitten in der Nacht beizubringen. Erst wollte ich nicht in das Wasser, doch ich vertraute ihm und wagte es dann doch. Er hielt mich im Wasser und sagte mir wie ich mich bewegen musste. Es war ein Gefühl, welches ich wohl nie vergessen werde. Ich zitterte innerlich am gesamten Körper, als er mich da ihm Wasser mit seinen Händen berührte. Nun ja, als ich es dann halbwegs schaffte alleine einige Bewegungen im Wasser zu machen, die nicht aussahen wie die eines nassen Mabaris, war die Nacht, der Mondschein und der damit verbundene Schimmer des Sees, einfach nur zu anbietend. Ab dieser Nacht waren wir mehr als nur Freunde, auch wenn wir es in der Öffentlichkeit nie zeigten, da es einfach falsch war. Um auf den Punkt der Geschichte zu kommen, brach einige Wochen später die dunkle Brut über Ferelden her. Wir waren nicht in Denerim, sondern im Brecilianwald, als uns eine Horde überrannte. Einige Dalish Elfen, welche wir vorhin nichteimal bemerkten, schossen Pfeile aus den Baumkronen um sich zu wehren. Tharel und ich waren ein eingespieltes Team und wir konnten einen Großteil der Brut zurückschlagen. Doch sie schienen kein Ende zu nehmen. Erst waren es nur einige Hurlocks und Genlocks doch dann nahmen wir schreie von Ogern wahr. Die Erde begann zu Beben. Ohne, dass ich es bemerkte, näherte sich ein Oger hinter mir. Die Dalish feuerten auf diesen und Tharel lief in meine Richtung. Ich drehte mich um und sah den Oger direkt vor meinen Augen. Er gab nur noch einen kleinen Laut von sich und fiel direkt in meine Richtung auf mich drauf. Ich fiel zu Boden und konnte mich nichtmehr bewegen. Ich wollte mich bewegen, doch dann fiel mein Blick zu Tharel, welcher in meine Richtung lief um mir zu helfen, anstatt nach vorne zu blicken. Ich wollte ihm zurufen, dass er sich wieder umdrehen sollte, doch es war zu spät. Im selben Moment fiel er auf die Knie und umklammerte mit seinen Händen eine Pfeilspitze die direkt aus seiner Schulter sah. Ein weiterer Oger kam von hinten auf ihn zu. Tharel biss die Zähne zusammen und stand wieder auf. Er drehte sich um und kämpfte mit dem Pfeil welcher ihm in der Schulter steckte einfach weiter gegen diese Bestie. Ich versuchte mich währenddessen zu befreien, doch ich hatte nur eine Hand frei, sodass ich keine Zauber wirken konnte. Ich versuchte also an ein Schwert, welches einer der Hurlocks fallen ließ, als er starb, heranzukommen um mich freischneiden zu können, oder sonst was! Ich wusste nicht ob mir das Schwert überhaupt etwas bringen würde, doch wie weit ich mich auch streckte, es fehlten immer einige Millimeter, um es greifen zu können. Zwischendurch blickte ich immer wieder zu Tharel doch ich sah, dass seine Kräfte nachließen. Der Oger gegen welchen er kämpfte wurde immer wütender, bis er es schaffte ihm einen kräftigen Hieb zu verpassen, welchen er nicht ausweichen konnte. Tharel flog einige Meter weiter direkt gegen einen Baum. Ich begann zu schreien und zappelte weiterhin wild umher, und schaffte es endlich das Schwert zu fassen. Was wohl auch genau im rechten Moment geschah, da mein dummes Schreien, den wütenden Oger auf mich aufmerksam machte. Er stürmte auf mich zu und lief direkt, mit dem Kopf, in das Schwert hinein welches ich ihm mit entgegenstreckte. Er fiel direkt neben dem Oger, der auf mir lag zu Boden, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Erst versuchte ich mich weiterhin zu befreien, doch nach einigen Minuten gab ich die Hoffnung auf. Ich hörte die Schreie der Dalish, wie sie starben, ich wusste, dass Tharel da draußen lag, tot oder kurz davor, doch ich konnte nichts tun. Nach einer Stunde, was mir mein Zeitgefühl zumindest sagte, verstummten die Schreie. Die Brut war weitergezogen und hatte alle vernichtet die sich ihnen in den Weg stellten. Außer mir. Sie sahen mich nicht, da ich ja fast unter zwei riesigen Leichen lag. Ihr war die gesamte Zeit ruhig. Ich konnte nicht weinen sondern starrte nur in den Himmel. Ich hielt noch immer das Schwert in der Hand, und entschied mich dann, dieses wieder aus dem Gesicht des Ogers, der neben mir lag, herauszuziehen. Mit diesem Schwert schnitt ich mich aus dem Oger frei, was keineswegs eine angenehme Prozedur war, die zudem lange dauerte. Als ich frei war und mich umblickte, sah ich nur noch Tod. Tote Brut. Tote Elfen und ... einen am Boden liegenden Tharel der nicht mehr atmete."

Sie verstummte kurz und blickte zu Boden.

"Den Rest könnt ich Ihr Euch bestimmt denken. Ich hoffe Ihr versteht nun, wieso ich nie so handeln würde wie Ihr, was die Wahl eines Mannes betrifft. Ich sah Tharel im Nichts, bei Andraste. Ich weiß, dass er dort auf mich wartet, doch ich weiß auch, dass Andraste mich noch nicht bei sich haben wollte. Erst muss ich noch die Aufgabe erfüllen, wegen der ich hier bin. Was genau das ist, das weiß ich auch nicht."

Sie wisch sich die letzten Tränen aus den Augen, stand wieder auf, blickte zu Jule und sagte dann in einem komplett anderen Tonfall mit einem gespielten Lächeln.

"Kommt! Wir sollten zurück ins Schloss gehen. Ich muss schließlich noch ein Buch studieren!"

Modifié par Kaysallie, 04 mai 2010 - 11:22 .


#1545
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Während Allie erzählte, setzte Jule sich neben Ihr ganz nah auf den Boden und lehnte sich ebenfalls an die Wand. Gespannt hörte sie Allie zu, ging jedes Wort nochmal im Kopf durch, wie es sich für einen Zuhörer gehörte. Aber Jule hätte sich schon denken können, das es um die Liebe ging. Je mehr Allie von Ihrer Geschichte erzählte, desto entsetzter und mitleidender wurde ihr Gesichtsausdruck. Sie lies den Blick nicht von Allies Augen, welche die Trauer wieder spiegelten.



Als sie dann von der Schlacht im Brecillianwald erzählte, stockte Jule ab und zu der Atem. Allie hatte also den Mann, den Sie aufrichtig liebte beim Kampf gegen die Dunkle Brut verloren. Und das gerade da, wo die Liebe so richtig anfing zu blühen. Da war es auch kein Wunder, das sich der Hass auf die Dunkle Brut noch mehr verstärkte, was ja auch einerseits gut war.



Jetzt verstand sie Allie auch, warum sie meinte das man diesen liebevollen Akt, mit der Person verbringen sollte, die man auch liebt. Aber was ist, wenn wie bei Jule, der Alkohol mit spielte, und jetzt auch noch Gefühle die sie an Noah ran zogen, aber keinesfalls die der Liebe waren? Welches Gefühl staute sich da in Jule auf, was sie so nach Noah verzerrte. Sie hoffte das ihr diese Fragen irgendwann beantwortet werden würden.



Allie hatte sich also mal richtig ausgesprochen, was Ihr auf der Seele lag. Als sie dann aufstand, und sagte sie sollten zum Schloss zurück kehren, blieb Jule noch ein paar Sekunden wie eine Statue auf dem Boden sitzen, und blickte Allie an. Jule war total gerührt, und hätte am liebsten selbst angefangen zu weinen. Denn ihre Freunde hingen Jule richtig am Herzen, so das sie bei diesen automatisch mitfühlte, wie bei Bella damals.



Jule schüttelte den Kopf.

„Ehm ja, natürlich. Gehen wir. Eure Studien warten.“ und sie versuchte zu grinsen.



Zusammen gingen die beiden wieder ins Schloss. Und irgendwie war die Stimmung betrübt, denn keiner der beiden verlor auf dem Weg auch nur ein Wort. Als sie dann in den Gängen ankamen überreichte Allie, Jule die Einkaufstasche mit der Reizwäsche die sie gekauft hatte. Vor Allies Zimmer blieben sie stehen.



„Also Allie. Falls Ihr irgendetwas braucht, oder sonstiges. Ich bin immer da, ja? Kommt dann einfach rüber.“ sagte Jule, umarmte Allie nochmal tröstend und schlich auf Ihr Zimmer.



Dort bemerkte sie das Noah am trainieren war, und er Jule noch nicht erblickt hatte. Er war gerade richtig Konzentriert dabei, mit seinen Schwertern umher zu wedeln. Jule stand das Kinn bis zum Boden. Dieser Körper, dazu noch am trainieren und leicht verschwitzt. Sie lief rot an, klappte das Kinn wieder zu und schlich ins Badezimmer.



Dort zog sie sich etwas von der Reizwäsche an die sie gekauft hatte. Ihr rotes Kleid vom Ballabend ebenfalls. Dann kämmte sie sich ihre Haare, richtete die Frisur und schminkte sich. Der Lidschatten war wieder aus dunklem Rot, das zu ihrem Kleid passte. Dann betonte sie die Augen noch mit schwarzem Russtift, und zückte ihre Wimpern lang. Dann sprühte sie etwas von einem Lavendelduft, den auch Bella so gerne trug, auf ihr Dekolte. Ein letzter Kontrollblick in den Spiegel – Perfekt!!



Dann nahm sie sich eines ihrer Schwerter, und ging damit im normalen Schritt auf Noah zu. Er war gerade so vertieft in sein Training das er Jule gar nicht bemerkte. Währenddessen starrte sie die ganze Zeit auf Noahs Oberkörper. Dann nahm sie ihr Schwert und kreuzte die Klinge mit der Seinem. „Guten Tag Noah.“ und sie grinste worauf hin er ein warmes lächeln auf seine Lippen zauberte.

#1546
viento2

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Noah lächelte Jule an. Sie sah wunderschön aus in ihrem Kleid. Er hatte sie nicht kommen hören und jetzt stand sie vor ihm und kreuzte ihre Klinge mit seinen. Sie fingen langsam an, ein paar Übungsschläge auszutauschen und umkreisten sich dabei. Jules Hiebe wurden schneller und kräftiger und Noah begnügte sich zunächst damit zu blocken und auszuweichen, um Jules elegantes Kleid nicht zu zerstören. Doch sie zwinkerte ihm herausfordernd zu und erhöhte die Geschwindigkeit. Noah stieg darauf ein und genoss den Kampf mit ihr. Er machte einen Ausfallschritt nach hinten und krachte dabei halb auf das Bett. Im letzten Moment konnte er sich zur Seite rollen, als Jules Schwert auf ihn zu sauste. Geschickt sprang er wieder auf die Füße und musste lachen.



„Ich fürchte, meine Liebe, eurer Zimmer ist etwas zu klein für solche Übungen zu zweit. Vielleicht sollten wir die auf einen anderen Ort verlegen.“

„Hm, wenn ihr darauf besteht“ grinste Jule und ließ ihre Schwerter sinken.

Auch Noah nahm wieder eine entspannte Haltung ein, doch darauf schien Jule gewartet zu haben. Sie sprang spielerisch auf ihn zu und zielte mit ihrem Schwert auf Noah ungeschützte Brust. Doch Noah hatte gute Reflexe. Er ließ seine Schwerter fallen und drehte sich ihm gleichen Moment zur Seite. Dann packte er ihr Handgelenk, schlug ihr das Schwert aus der Hand und zog sie an sich. Seine Arme hielten sie fest umschlungen und drückten ihren Rücken an seinen Körper.



„Okay“ kicherte Jule „ ich geb auf.“

„Ich weiß nicht, ob ich euch trauen kann“ flüsterte Noah an ihrem Ohr. „Vielleicht sollte ich euch noch etwas außer Gefecht halten, bis sich euer Gemüt wieder beruhigt hat.“

Beide standen schwer atmend ihm Raum. Noahs Lippen streiften an Jules Hals entlang, doch er lockerte seinen Griff nicht.

„Euer Kleid hat einen kleinen Riss bekommen, an einer sehr prekären Stelle. „

Jule schaute an sich herunter und sah den Riss kurz über ihrer linken Brust. Sie lehnte sich wieder zurück an Noah und kicherte erneut. „Das macht nichts. Ich wollte es sowieso gerade wieder ausziehen.“


#1547
Guest_Juleiila_*

Guest_Juleiila_*
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Der Riss an Jules Kleid interessierte sie im Moment überhaupt nicht. Dann würde sie sich ein neues kaufen, was eben genau so aussah. Aber das spannende Schwerttraining hat Noah für Jule noch interessanter gemacht. Es war so was wie ein kleines Vorspiel.


Während Noah sie am Hals küsste, schloss Jule die Augen und grinste. Sie grinste noch immer, ihr Puls raste und sie lockerte sich aus dem Griff, der ihr überhaupt nicht weh tat. Dann drehte sie sich um, legte ihre Arme um Noahs Hals, und presst sich an Ihn.


„Hmm. Was habt Ihr denn jetzt vor?“ kicherte sie.


Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm sie seinen Kopf zwischen die Hände, schloss die Augen wieder und Küsste Noah. Dabei legte Noah wieder seine Hände unter ihren Po und zog sie zu Ihm rauf.


Jule musste sie die ganze Zeit an das denken, was Allie ihr erzählte. Man solle diesen Akt nur mit der Person verbringen, die man auch wirklich liebt. Aber Jule konnte Noah einfach nicht widerstehen, und so schob sie diese Gedanken schnell bei Seite, und konzentrierte sich nur auf Ihn

Modifié par Juleiila, 05 mai 2010 - 06:49 .


#1548
Bellandyrs

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Tatsächlich hatte Jule Bella aus ihrem Tiefschlaf gerissen. Und Morgenmuffel, wie sie einer war, begrüßte sie so etwas gewöhnlich mit einem brummigen "hmpf" und einem wütenden Blick. Dazu kam sie jedoch nicht einmal, da Jule sofort losplapperte und in gleicher Geschwindigkeit wieder aus ihrem Zimmer verschwand, ohne ihr selber die Gelegenheit zu geben, überhaupt antworten zu können. Zudem war ihr Hirn noch viel zu träge um eine vernünftige Antwort zu formulieren.



Inzwischen war Bella jedoch aufgestanden und hatte sich frisch gemacht. Sie ließ sich ihren Kaffee aufs Zimmer bringen, sie brauchte erst einmal etwas Ordnung in ihre Gedanken. Was sollte sie Jule sagen? Selber Schuld meine Liebe, weil Ihr auch immer so ungestüm sein müßt? Das war mit Sicherheit nicht das, was der Freundin helfen würde. Sie brauchte also einen Rat. Nur welchen? Dazu müßte sie wissen, was sie zu Noah hinzog, und wie sie für Jannis empfand. Nun, wenn man Noah anblickte, konnte Bella gut nachvollziehen, was Jule an diesem Mann faszinierte. Die warmen braunen Augen blickten voller Sanftheit, der Körper war perfekt, und die Lippen luden direkt dazu ein, geküßt zu werden, so banal es klingen mochte. Dieser Mann hatte einfach eine erotische Ausstrahlung, der sich eine impulsive Frau, wie Jule war, sicher nicht entziehen konnte.



Jannis war eher von der stillen Sorte, was ihn aber genau deswegen charmant machte.

Als Bella an Jannis dachte, fiel ihr ein, dass er nach der Messe den Wunsch äußerte, den grauen Wächtern beizutreten. Sicherlich wäre es gut, wenn der Orden Verstärkung erhalten würde. Dennoch war sich Bella nicht sicher, ob sie Jannis dem Ritual unterziehen sollten. Zuviele Gefahren waren damit verbunden, nur die wenigsten hatten den Beitritt überlebt. Und die Tatsache, dass er damit sein Leben um einiges verkürzte, trug nicht gerade dazu bei, dies zu befürworten. Es war verboten, über mögliche "Nebenwirkungen" zu sprechen, aber sollten sie Jannis ins offene Messer laufen lassen? Das brachte Bella eigentlich nicht übers Herz. Sie würde ihm zumindest die Risiken erkären, die das Ritual mit sich führte. Außerdem stellte sich die Frage, wer dieses machen sollte. Ihr früherer Geliebter würde es können, aber bis diesen eine Botschaft erreichen würde, wäre zuviel Zeit vergangen. Es mußte also jemand von den dreien sein, die hier waren.



Sie trank ihren Kaffee aus, zog sich eine Weste über und verließ ihr Gemach. Sie hatte vor, Jule aufzusuchen, und mit ihr zu sprechen. Als sie klopfte bekam sie keine Antwort. Bella überlegte. Sollte sie trotzdem eintreten? Oder war Jule einfach irgendwo unterwegs? Aber nach dem Erlebnis von gestern Nacht beschloß sie, die Tür geschlossen zu lassen. Nur der Stein wußte, ob sie nicht gerade stören würde, und sie wollte nicht noch einmal Zeuge davon werden.



Sie lenkte ihre Schritte Richtung Ausgang, wo sie auf dem Treppenabsatz beinahe mit Lyna zusammenstieß.



"Hoppla, verzeiht meine Liebe, ich war gerade in Gedanken und habe Euch gar nicht gesehen", lachte Bella.



"Guten Morgen Bella, na, auch schon auf den Beinen?" fragte Lyna zurück, und das erfüllte und glückliche Lächeln in ihren Augen war kaum zu übersehen.



Bella hob ihre Augenbraue. "Hmhm, na, gut geschlafen?" grinste die Zwergin, und Lyna errötete. Das war Antwort genug. Natürlich hatte die Dalish die Nacht bei Avalos verbracht, schließlich war dies die einzige Möglichkeit wo sie ihre Liebe geniesen konnten.

"Solltet Ihr Jule sehen, nicht wundern, die ist etwas durch den Wind. Und im Vertrauen, Noah dürfte ein Grund dafür sein." Bella zwinkerte Lyna zu.



Diese grinste anzüglich zurück. "Keine Sorge, auch wenn ich es nicht gut heiße, aber ich werde kein Wort darüber verlieren. Was habt Ihr denn heute vor?"



Tja, das war in der Tat eine gute Frage. Eigentlich wollte sie Theoderich besuchen um ein wenig auf andere Gedanken zu kommen. Dies sagte sie der Freundin, die daraufhin nochmal anzüglich lächelte. "Viel Spaß, grüßt den Zwerg von mir. Ich werde mich ein wenig hinlegen und etwas Schlaf nachholen."



Bella wuselte die Treppen hinunter, durchs Portal hinaus und schlug dann gemächlicher die Richtung zu Theoderichs Häuschen ein. Ob sie Frühstück mitbringen sollte? Sie fand die Idee nicht schlecht, also machte sie kehrt und kaufte bei einem Bäcker frische Brötchen und etwas Plundergebäck. Damit machte sie sich langsam auf den Weg.



Irgendetwas lag in der Luft, dachte Bella im Stillen. War es die wärmende Sonne? Oder war es einfach die Freude, den Kampf überlebt zu haben? Gerade dann war man für körperliche Liebe ja sehr anfällig, die Strapazen zu vergessen, die Bilder des Grauens zu verdrängen. Was eignete sich besser dafür? Nun, bei Lyna und Avalos lag die Sache ja anders, die beiden liebten sich schließlich. Bella blieb für einen Moment stehen und ließ die Bilder der Stadt auf sich wirken und genoß die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut. Dabei erblickte sie ein Vogelpäärchen, welches sich gerade paarte. Beim Erbauer, auch hier noch. Überall wurde den Ur-Instinkten nachgegeben. Und dann sollte man selber nicht kribbelig werden? Ihr letztes Mal lag schließlich auch schon ewig lange zurück.



Während sie so vor sich hin spekulierte, fiel ihr auch ein, dass ihre letzten Gedanken gestern Theoderich galten. Er war ein stattlicher Zwerg, gut aussehend, charmant, liebevoll, und in seine wunderbar warmen grauen Augen hätte Bella ohnehin stundenlang blicken können. Aber er war dennoch nur ein Freund, alles andere wäre absolut abwegig zu denken. Sie wußte nicht, wie lange sie in FallRemnon noch blieben, und selbst wenn sich eine Liebesbeziehung entwickeln würde, könnte sie es sich selber nicht antun, ihn dann wieder zu verlassen. Es konnte keine gemeinsame Zukunft für die beiden geben. Selbst wenn sie in den Marschen bleiben würde... in spätestens 26 Jahren wäre Theoderich Witwer, und er im besten Alter für einen Zwerg. So wie sie ihn einschätzte, würde er sicher auch eine Familie haben wollen, was hier auch ausschied. Durch ihr verderbtes Blut konnte sie die Gefahr erst gar nicht eingehen, ein Kind in die Welt zu setzen.



Beim Stein! Welche Gedanken überkamen sie hier nur? Nun dachte sie sogar an eine mögliche Zukunft nach, und das, wo sie Theoderich nicht liebte? Sie errötete, und genau da stand sie vor Theoderichs Tür. Sie kam gar nicht dazu, anzuklopfen, schon wurde ihr geöffnet, und Theoderich blickte ihr lächelnd entgegen. Wieder lag dieses undefinierbare Etwas in seinen Augen, und der Rotton auf Bellas Gesicht vertiefte sich noch eine kleine Spur.



"Bella, wie schön von Euch, gleich Frühstück mitzubringen! Das trifft sich ja gut, dass ich just in diesem Moment Kaffee aufgesetzt habe? Kommt doch herein."

Theoderichs Herz klopfte ihm wieder bis zum Hals, als er Bella ansah.



Sie räusperte sich kurz, legte das Gebäck auf dem Tisch ab, öffnete den Mund und wollte eigentlich seinen Gruß erwidern, aber kein Wort verließ ihren Mund. Ihr Blick verlor sich in seinem, und da war es um Theoderichs mühevoll aufgebaute Beherrschung geschehen.

Langsam ging er auf sie zu, nahm sie in die Arme und drückte sie an sich. Seine Hände streichelten dabei über ihren Rücken, und er blickte ihr tief in die Augen, bevor er sich leicht zu ihr neigte und seine Lippen ganz vorsichtig die ihren streiften, nur ein Hauch, eine Andeutung eines Kusses. Bella schloß die Augen und ihre Arme umklammerten Theoderich, sehnsüchtig, fordernd. Das ließ den Wall brechen, seine Lippen wanderten zurück auf ihren Mund, und fanden sich schließlich in einem leidenschaftlichen Kuss wieder. Bella vergrub ihre Hände in seinen Haaren und genoß es, ein wohliges Seufzen entfuhr ihrer Kehle.



Minuten verstrichen, Bellas Puls schnellte in die Höhe, und als er sich endlich schwer atmend von ihr löste, kam es ihr vor wie eine Ewigkeit. Es war, als würde sie mit Gewalt zurück in die Wirklichkeit gerissen, und die Scham überkam sie.



"Beim Stein, Theoderich! Ich.. ich... entschuldigt bitte, ich weiß nicht... ich sollte besser ..." Sie war völlig durcheinander, denn dass dieser Kuss sie so aufwühlen würde, hätte sie nicht gedacht.



Er legte ihr den Finger auf die Lippen, drückte sie noch einmal kurz. "Psst, meine Liebe. Es ist alles gut. Ihr braucht Euch nicht zu entschuldigen, wenn dann müßte ich es tun, ich konnte einfach nicht länger meine Gefühle für Euch im Zaum halten. Ich bereue es nicht. Und Ihr solltet das auch nicht tun, es war schließlich nur ein Kuss, nicht wahr?"

Sachte legte er seinen Daumen unter ihr Kinn und hob so ihr Gesicht an, dass sie ihn anblicken mußte. Und was sie sah, war ein glückliches Strahlen in seinen Augen, kein Anzeichen von Reue.



Sie schluckte.

"Ich weiß trotzdem nicht, was ich sagen soll... vielleicht sollten wir lieber den Kaffee trinken?" Ihre Anspannung löste sich, und sie lächelte schelmisch.



Er hatte unbewußt den Atem angehalten. Nachdem sie so auf seinen Kuss reagiert hatte, war er sich zwar ziemlich sicher, dass er nicht mit ein paar Backpfeifen dafür belohnt wurde, aber viel schlimmer wäre für ihn gewesen, wenn sie sich von ihm abgewandt hätte. Er würde es dabei belassen, es sei denn, von ihr selber kam der Wunsch nach mehr.

"Das ist eine gute Idee, Bella. Kommt, setzt Euch und laßt es Euch schmecken."



Nach dem ersten Schluck Kaffee und einem Bissen in die frische Semmel wurde Bella auch wieder ruhiger und entspannte sich in seiner Anwesenheit. Die Gespräche fanden wieder neutraleren Boden, und so kam es, dass sie die nächsten Stunden mit Erzählungen verbrachten.

#1549
viento2

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Sanft löste sich Noah aus Jules Umarmung und setzte sie wieder zurück auf den Boden.



„Ich habe eine Frage an euch. Wie steht ihr zu Jannis? Mir ist aufgefallen, dass er sehr viel für euch empfindet und ich möchte mich nicht dazwischen drängen. Außerdem ist er ein guter Mann und hat besseres verdient als das, was wir hier machen.“



Noah seufzte, hielt Jule aber weiterhin fest. Ihm viel es schwer, ihr zu wiederstehen.


#1550
Guest_Juleiila_*

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Auch Jule seufzte. Das musste ja kommen. Sie hätte Noah und Jannis nicht alleine lassen dürfen. Dann blickte sie Noah in die Augen:



„Ich kann Euch nicht widerstehen.“ dann legte sie ihren Kopf an seine Schulter. „Das mit Jannis... Ach egal. Aber ich weiß nicht ob das mit Ihm klappen würde. Er ist so anders wie Ihr, und jetzt möchte er auch noch ein Wächter werden.“



Dann löste sie sich sanft, und während sie zum Bett ging, um sich dort auf die Kante zu setzen streifte ihre Hand an Noahs starkem Oberkörper.