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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1551
viento2

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Noah zog sich sein Hemd wieder über und hob seine Schwerter auf.

„Ich werde mir mal die Beine vertreten.“

Er gab Jule noch einen Kuss auf den Haaransatz und verließ dann das Zimmer. Auf dem Flur musste er erst einmal tief durchatmen. Eine Dienerin kam gerade vorbei und blieb stehen als sie Noah sah.

„Geht es euch gut? Kann ich etwas für euch tun?“ Noah schaute hoch. Er zögerte kurz.
„Danke, mir geht es gut. Aber könnt ihr mir sagen, wo ich das Zimmer von dem Krieger Jannis, der zu der Gruppe mit den Grauen Wächtern gehört, finde?“

Das Mädchen schien kurz zu überlegen, dann lief sie den Gang entlang und winkte Noah hinter sich her. Er folgte ihr, bis sie vor einer Tür stehen blieb.
„Kann ich sonst noch etwas für euch tun?“
„Äh, nein. Danke.“

Die Tür war leicht geöffnet. Noah klopfte an den Türrahmen, doch innen blieb es still. Nach einem kurzen Zögern, öffnete er die Tür ganz und trat ein. Vom Vorraum aus sah er Jannis in seinem Zimmer am Fenster sitzen.

„Ich bin es, Noah. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich kurz reinkommen.“

Jannis drehte sich nicht um, aber Noah meinte ein kurzes Nicken gesehen zu haben.

„ Ich…habe euch etwas zu sagen, doch ihr müsst entschuldigen, wenn es sich etwas komisch anhören sollte. Ich hatte bisher noch nicht das Vergnügen, mit einem anderen Mann so ein Gespräch zu führen.“ Noah lachte nervös und schaute zu Jannis, doch dieser hatte ihm immer noch den Rücken zugedreht.

„Es geht um Jule. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mehr als freundschaftliche Gefühle für euch hegt, und ich möchte euch raten, sie nicht einfach so gehen zu lassen. Wenn ich mir erlauben darf, dass zu sagen: Ihr solltet um sie kämpfen, wenn euch etwas an ihr liegt, sonst wird sie sich von euch entfernen.“

Unsicher schaute Noah wieder zu Jannis rüber. Immer noch keine Regung von ihm. War er sauer? Noah rechnete damit, dass er sich jeden Augenblick umdrehen und ihm an den Hals springen würde. Ihm fiel auf, dass Jannis seine Rüstung abgelegt hatte und stattdessen ein elegantes, blaues Hemd trug, welches eng am Oberkörper anlag. Darunter konnte Noah sehen, wie sich die Muskeln anspannten. Die eingetretene Stille fing an, ihm unangenehm zu werden.

„Ihr seid heute morgen so schnell verschwunden nach dem Frühstück. Dabei hätte ich gerne noch weiter mit euch geplaudert. Die Rüstung, die ihr getragen habt, die habt ihr also selbst angefertigt. Das muss ein ganzes Stück Arbeit gewesen sein und ich bewundere euch dafür. Wisst ihr, ich habe ein kleinwenig Ahnung davon, da meine Mutter Schmiedin war. Ich hätte mir eure Schmiedekunst gerne noch etwas genauer angeschaut.“

Unsicher trat Noah von einem Bein auf das andere. Sollte er jetzt einfach gehen? Oder würde Jannis endlich ein Erbarmen mit ihm haben, und mit Noah sprechen?

Modifié par viento2, 05 mai 2010 - 11:56 .


#1552
Kaysallie

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Allie nickte Jule zu, als sich diese von ihr verabschiedete. Weitere Worte waren nicht nötig. Sie betrat ihr Gemach und setze sich erstmals erschöpft auf den Stuhl. Sie verdrängte weitere Gedanken an die Vergangenheit, fragte sich jedoch, woher diese eigenartigen Stimmungsschwankungen kamen. Im ersten Moment konnte sie eiskalt sein, den Moment darauf konnte sie lachen oder in Tränen ausbrechen. Vielleicht waren dies doch die ersten Anzeichen dafür, dass der Fluch nun endgültig verschwand. Der wohl beste Beweis dafür, wäre es wieder zu schaffen die Magie kontrollieren zu können. Sie schlug das Buch auf und verlor sich komplett darin.

Nach einer halben Stunde schlug sie es zu und zündete eine Kerze an, die am Tisch stand. Sie blickte direkt in die Flamme und versuchte sich auf das Feuer zu konzentrieren. Auf seine flackernden und eleganten Bewegungen, seine Wärme und seine Stärke. Ruhig schloss sie die Augen und sprach in Gedanken einige Worte. Doch dann setzen wieder die starken Kopfschmerzen ein, welche jedes Mal eintrafen, wenn sie versuchte einen Zauber zu wirken. Wütend sprang sie auf und schmiss den Tisch, der vor ihr stand, um. Die Kerze viel zu Boden und das Wachs lief auf den Boden und über die Flamme, welche im selben Moment erlisch. Wütend darüber ging sie einige Male im Vorraum auf und ab. Dann schlug sie, um sich abzureagieren, gegen eine der Wände. Plötzlich trat eine Flamme aus ihrer Faust, welche fast im selben Moment wieder verschwand. Fassungslos blickte sie auf ihre Hand. Sie atmete tief ein und aus und war total aufgewühlt, doch genau in diesem Moment kam die Magie zum Vorschein? Sie verstand es nicht. Sie fühlte sich schwach und müde vom lesen, vom konzentrieren, sowie vom zurückerinnern an die Vergangenheit und vom Wutanfall welchen sie gerade durchlebte, daher ging sie in ihr Schlafgemach und legte sich auf das Bett. Antwortsuchend schloss sie die Augen. Sie dachte an all die Möglichkeiten die sie hatte, bis dann die Müdigkeit über sie herfiel, und sie begann einzuschlafen.


#1553
J.D.C

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Jannis enstpannt vor dem Fenster und sah einfach nur in die Luft, und beobachtete die Wolken. Im viel auf das er meistens allein war, niemand schien sich zu kümmern immer musste er anrücken aber zu ihm kam niemand. Auch wenn die Ruhe im gefiel, Gesellschaft war ihm allgemein lieber.



Es kloppfte an der Tür, doch zu leise das er es mit bekam. Es war ausgerechnet Noah, ausgerechnet er kam und zeigte einen Funken intersse. Einerseits glücklich andererseits genervt blieb Jannis sitzen und verzog keine Miene. Die Fragen über das Schmieden weckten dennoch sein Interesse, nachdem er Noah zappeln lies wendete er seinen BLick und sagte kurz,"Nimm dir einen Stuhl und setz dich."



Noah ging zu einem kleine Tisch und tat was Jannis verlangte. Leise setzte er sich hin und lies Jannis sprechen.



"Keine sorge ich werde um Jule kämpfen nur fällt es mir schwer, jeden meiner Versuche hatte sie abgeblockt. Sie hat mir nichtmal für die Schwerter gedankt, auch wenn ich weiß das sie sich gefreut hat. Dann diese Aktion heute Morgen, das macht mich alles stuzig."



Jannis stand auf und drehte seinen Stuhl zu Noah hin, dann nahm er wieder platz.



"Aber ich will dich nicht damit voll quasseln. Das Schmieden ist mir ein deutlich angenehmeres Thema. Hätte ich keine Hilfe gehabt, hätte es um einiges länger gedauert die Rüstung zu Schmieden. Und auch die Qulität hätte darunter gelitten. Gelernt hatte ich bei meinem Vatter in Orlais." Er stockte, wieder hatte er das Gefühl etwas vergessen zu haben. "Stell fragen wenn du willst!"



Dann überlegte Jannis und versuchte sich zu erinnern.


#1554
viento2

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Noah war sehr erleichtert, als Jannis ihn bat sich zu setzen und kam dessen Aufforderung gleich nach. Er freute sich, dass Jannis nun doch ein Gespräch mit ihm anfangen wollte. Er hatte vorher einen eher stillen Eindruck gemacht, aber Noah war sich sicher, dass mehr in Jannis steckte, und freute sich darauf, ihn nun näher kennen lernen zu können.

„Also, diese Rüstung, die ihr anhattet, die ist aus Vulkangold, richtig? Und wahrscheinlich habt ihr sie nach Maß gefertigt. Wie habt ihr die Brustplatte gemacht? Ich konnte es heute morgen nicht erkennen, aber sie sah nicht so aus, als ob sie aus einem Stück war. So eine Technik kenne ich nicht. Bietet diese denn auch genauso viel Schutz, wie eine Brustplatte aus einem Stück?“


#1555
J.D.C

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Er überlegte im Hintergrund weiterhin, benatwortete aber die Frage. "Es ist eine Mischung aus Platten-und Schuppenrüstung. Ähnlich des Halses eines Drachen, Die Einzelnen Platten überlappen sich gegenseitig, so ist man in seinen Bewegungen kaum noch eingeschränkt. Geschick ist wichtiger als pure Kraft und ein sehr starker Schutz."

"Wenn du willst kannst du sie auch anprobieren, auch wenn ich bezweifle das sie passt. Aber ganz abwägig wäre es auch nicht."
Seine Laune hebte sich ein wenig auch wenn es Noah war dem er es zu verdanken hatte.

"Wie ich aus deinen Fragen erkennen kann hast du dich schonmal mit dem Schmieden beschäftigt."

Modifié par J.D.C, 05 mai 2010 - 01:48 .


#1556
viento2

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"Ja, wie ich bereits erwähnt habe, war meine Mutter Schmiedin. Wir lebten mit meinem Bruder zusammen in Denerim. Ich konnte mich für die Arbeit an der Esse nicht so begeistern, aber ich habe trotzdem einiges mitgekommen.Und ich würde eure Rüstung gerne mal anprobieren. Hätte ich euch nur etwas früher kennen gelernt, dann hätte ich euch meine Rüstung zum Ausbessern anvertraut."



Noah fühlte sich wohl in Jannis` Gesellschaft. Es war angenehm mit ihm zu plaudern.

#1557
Guest_Juleiila_*

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Jule schloss traurig die Augen, als Noah ihr einen Kuss auf den Haaransatz gab. Eigentlich hatte sie mit allem gerechnet, aber bestimmt nicht mit einer Abfuhr. So war ihr schönes Kleid umsonst gerissen, und so aufbrezeln hätte sie sich auch nicht müssen.


Sie seufzte. Zu diesem Herzschmerz und Kummer kamen nun auch die Schmerzen und das Pochen in ihrem Brustkorb wieder. Am liebsten hätte sie jetzt sofort begonnen zu weinen, aber sie blieb stark. Jule versuchte einmal tief einzuatmen, aber ohne Schmerzmittel spürte sie wie es die Rippen bewegte, und diese selbst nicht mal das einatmen aushielten.


Den Schrei und die Tränen musste sie unterdrücken, und mit verbissener Miene schlenderte sie zum Tisch. Dort nahm sie sich eine Tasse mit dem Schmerzmittel und schluckte es runter. Es schmeckte einfach grausam. Durch ihre Lage und das Mittel verging ihr der Appetit. Sie war im Moment verwirrt, hilflos und wusste nicht was sie tun sollte.

Also ging sie wieder ins Bad. Dort schminkte sie sich ab, und es lief ihr eine Träne die Wange herab. Diese wischte sie schnell wieder weg, und wollte in den Spiegel hauen. Aber sie stützte sich mit den Händen am Waschbecken ab, schloss die Augen und atmete nochmal tief durch. Dann zog sie sich um. Wieder eine einfache schwarze Hose und eine Bluse mit V Ausschnitt. Dann seufzte sie. Sie hatte nämlich noch immer keine Rüstung. So band sie sich den Schwertgurt um, und steckte dort ihre neu, von Jannis geschmiedeten Schwerter hinein, und verließ das Schloss.


Draußen wollte sie einfach spazieren gehen, frische Luft atmen um wieder klar denken zu können. Aber durch diesen Tumult, die hektischen Leute und diese ständigen Stadtgeräusche gelang es ihr einfach nicht. Sie beschloss die Stadt zu verlassen.


Jule schlenderte durch das Tor und direkt in einen großen naheliegenden Wald. Tief lief sie hinein um irgendwann ein geeignetes Plätzchen zu finden. Und sie fand es auch. Dort war ein See umringt von dem Wald und den Bäumen. Sie ging auf eine Klippe zu, worauf ein Baum hinauswuchs. Von der Klippe führte ein Wasserfall herab, und das Wasser schäumte sich immer als es aufprallte. Jule setzte sich auf den Stein, und lehnte sich an dem Baum ab. Sie hörte die Vögel zwitschern, das plätschernde Wasser und genoss die frische Luft. Dann schloss sie die Augen und döste ein wenig. Dabei dachte sie an Noah und die vergangene Nacht.

Modifié par Juleiila, 05 mai 2010 - 04:18 .


#1558
Guest_Juleiila_*

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Es verging einige Zeit und Jules Gedanken waren noch immer bei Noah. Sie war im Gefühlschaos, die frische Luft half ihr auch nicht beim Denken. Durch einen kurzen Windstoß öffnete Jule die Augen. Es wehte ihr Ponny durch den Wind und irgendwie war sie wütend und traurig zugleich. Dann stand sie auf.



„Ahhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!“ schrie sie ganz laut. Sie versuchte ihre Wut los zu werden. Dabei liefen ihr die Tränen die Wangen herab. Man hörte das Echo von Jules Schrei durch das Gestein und die Höhle hinterm Wasserfall. Dann sackte sie auf die Knie, kurz vor dem Ende der Klippe. Dann beugte sie sich nach vorne, so das sie ihren Kopf versteckte. Über den Kopf legte sie ihre Hände, und lies alles in Form von Tränen heraus. So stark hatte sie schon lange nicht mehr geweint. Eigentlich nicht mehr seid ihrer letzten Reise mit den alten Gefährten.

#1559
Bellandyrs

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Letzlich kam das Gespräch doch noch auf den Kuss. Theoderich nahm dabei Bellas Hände in die seinen und blickte sie liebevoll an.

"Bella, ich werde mich nicht entschuldigen für den Kuss. Ich habe ohnehin schon damit mein Herz offenbart. Ich bin für Euch ein Freund, und wünschte mir, ich wäre mehr. Ich liebe Euch aus vollem Herzen, und ich könnte mir nichts schöneres vorstellen als dass Ihr bei mir bleibt, bis an unser Ende. Jedoch akzeptiere ich es, wenn Ihr mich nicht lieben könnt. Und ich verspreche Euch, Euch nicht nahe zu treten, wenn Ihr es nicht wollt."

Bella schluckte, als sie das Liebesgeständnis hörte. Vor Rührung schossen beinahe Tränen in die Augen, die sie jedoch unterdrücken konnte.
"Theoderich, es tut mir leid. Glaubt mir, Ihr seid ein Mann, der einer Zwergin schon den Kopf verdrehen kann. Dennoch, mein Herz ist noch nicht wieder genesen, und wie Ihr wißt mache ich keine halben Sachen. Ich kann Euch nicht mehr als Freundschaft geben, so leid es mir tut. Für ein paar Nächte seid Ihr mir einfach zu schade, da liegt mir zuviel an unserer Freundschaft. Und was das Ende meines Lebens betrifft... nun, da kann ich Euch jetzt schon sagen, dass dieses in etwa 26 Jahren verwirkt ist, wenn es gut geht. Als grauer Wächter habe ich meine Verpflichtungen, in erster Linie bin ich Kriegerin. So sehr ich Euch schätze und wirklich sehr sehr gern mag, aber alles andere wäre einfach utopisch. Es ... es tut mir leid."
Und das tat es ihr wirklich. Hier war der Zwerg, der ihr ein Leben in Sicherheit und Liebe bot, und sie konnte dies nicht annehmen.

"Bitte verzeiht, aber ich möchte jetzt gehen, ein wenig mit meinen Gedanken allein sein. Ich muß das erst verarbeiten. Sehen wir uns beim Abendbrot im Palast?"
Sie wollte nicht, dass er den Eindruck haben könnte, dass sie ihn nicht mehr sehen wollte.

"Selbstverständlich Bella. Ich sagte ja schon, mir ist bewußt, dass Ihr meine Gefühle nicht erwiedern könnt, und ich bleibe Euer Freund. Bis heute Abend dann."

Diesesmal umarmte Bella ihn, und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.
"Danke Theoderich. Ich weiß Euer Verständnis zu schätzen, und auch Eure Ehrlichkeit."

Dann verließ sie das Häuschen, innerlich völlig aufgewühlt. Wenn sie mit vielem gerechnet hatte, aber nicht mit einem Liebesgeständnis des Freundes. Es tat ihr weh, dass sie ihn enttäuschen mußte. Aber wäre eine Beziehung überhaupt auf lange Sicht möglich, ohne dass sie ihn wirklich liebte? Sie mochte ihn ja, fühlte sich sehr zu ihm hingezogen. Aber es war ein völlig anderes Gefühl, als zum Beispiel Avalos in ihr damals ausgelöst hatte, oder auch ihre erste Liebe. Vielleicht war es aber auch ein Zeichen dafür, dass es beständiger sein konnte?

Sie grübelte vor sich hin und achtete nicht auf den Weg. Plötzlich bemerkte sie, dass sie durch das Stadttor gewandert war und fand sich in einem kleinen Wald wieder, in dem Vogelgezwitscher zu hören war, aber auch das Geräusch eines Wasserfalls. Sie ging dem Plätschern entgegen, und sah einen kleinen See, in dem die Kaskade endete. Oberhalb des Teichs war eine kleine Klippe, aus der ein Baum wuchs. Es war friedlich an diesem Platz, und Bella atmete tief die frische Waldluft ein. Sie schlenderte den Weg entlang, bergaufwärts und kam letztlich bei der Klippe an. Welch herrlicher Ausblick bot sich hier, hier konnte man seine Gedanken wieder zur Ruhe bringen.

Sie näherte sich dem Baum und wäre beinahe über Jule gestolpert, die heulend am Boden saß.

"Jule! Beim Erbauer, was macht Ihr denn hier?" fragte sie die Freundin und setzte sich neben sie auf den Boden.
Dabei strich sie der Freundin tröstend über den Rücken.
"Was betrübt Euch denn meine Liebe?"

Modifié par Bellandyrs, 05 mai 2010 - 05:38 .


#1560
Guest_Juleiila_*

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Jule war noch immer am weinen und hörte gar nicht mehr auf. Auf einmal bemerkte sie, das sie jemand am Rücken streichelte. Sie blickte nicht auf, und merkte nur das es Bella war. Noch immer am Weinen und schluchzen sagte sie.



„Es...es...es ist Noah.“ dann weinte sie weiter.

#1561
Bellandyrs

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"Noah? Er war doch hoffentlich nicht gewalttätig?" Bella schüttelte ungläubig den Kopf. Eigentlich konnte das gar nicht sein, schließlich hätte Jule das sonst schon am Morgen erwähnt. Oder hatte sie etwas davon gesagt aber Bella im Halbschlaf nur nicht wahrgenommen?

"Also erzählt, ich habe Zeit..."

#1562
Guest_Juleiila_*

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„Ich..Ich habe mit Ihm geschlafen. Und ich komme überhaupt nicht von Ihm los. Ich kann Ihm einfach nicht wieder stehen. Und was denkt er? Natürlich das er Jannis und mir im Wege steht. Aber das tut er nicht, wenn ich bei Noah sein will.“ dann schluchzte sie, und setzte sich auf.



Mit den Händen wisch sie sich die Tränen aus den Augen. „Ich ich bin so verwirrt und im Moment wächst mir alles über den Kopf. Ich kann und will nicht mehr.“ Dann liefen ihr erneut Tränen die Wangen herab.

#1563
Bellandyrs

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"Jule... darf ich eine prikäre Frage stellen? War es das erste mal für Euch?"

#1564
Guest_Juleiila_*

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Jule blickte zum Wasserfall herab und seufzte. "Ja das war es."

#1565
Bellandyrs

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Bella nickte mitfühlend. So etwas hatte sie sich schon beinahe gedacht.

"Dann hört mir mal gut zu meine Liebe. Der Mann, mit dem Ihr Euer erstes mal erlebt habt wird immer etwas besonderes sein. Es könnte auch Jannis gewesen sein, oder? Ich kann verstehen, wenn ihr nun glaubt, Noah zu lieben. Dennoch prüft Eure Gefühle für ihn. Er ist sehr anziehend, und wer nur einen Funken erotische Gefühle empfindet wird dadurch angefacht. Jannis ist eher ein ruhiger, stiller Typ, auf den man sich aber verlassen kann, wie er uns bewiesen hat. Noah hat diesen Vertrauensbonus noch nicht. Er ist charmant, und wie bereits gesagt umwerfend in seiner Ausstrahlung. Er wird sicher auch nett sein, sonst würde er nicht denken, er würde zwischen Jannis und Euch stehen. Wie kommt er denn auch sonst auf die Idee? Also müßt Ihr ihm etwas angedeutet haben, dass Euer Herz eigentlich vergeben ist? Denkt drüber nach. Ist es die Erotik, ist es wirkliche Liebe, oder ist es einfach, weil er derjenige war mit dem Ihr Euere erste Erfahrung gemacht habt? Helfen kann ich hier nicht wirklich, nur anregen Eure Gefühle zu erforschen."

Bella streichelte nach wie vor sanft über Jules Rücken, und hoffte, sie damit ein wenig beruhigen zu können. Ihren Rippen konnte die Erschütterung durch das Heulen nicht gut tun. Außerdem tat es Bella in der Seele weh, die Freundin so durcheinander zu sehen.

Sie rupfte einen Grashalm aus, und biss auf diesem herum, in der Hoffnung, dass ihre Worte auf fruchtbaren Boden gefallen waren.

Modifié par Bellandyrs, 05 mai 2010 - 06:08 .


#1566
Guest_Juleiila_*

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Jule versuchte zu grinsen. „Danke Bella, das waren echt tröstende Worte. Aber was ist wenn ich keine Gefühle für Jannis hege? Was ist wenn ich nur wegen Elthras so schnell in die Arme von Jannis gelaufen bin? Und ich habe dieses komische Gefühl Noah zu kennen, und ihm zu vertrauen. Das blöde war ja, als er mir das mit Jannis erzählte ob er uns nicht im Wege stehen würde, hatte er mir eine Abfuhr erteilt. Dann meinte er er muss sich mal die Füße vertreten.“



Jule weinte immer noch und war am schluchzen. „ Und dann auch noch, wie nett, charmant und liebevoll er zu mir ist. Ihr hättet mal sehen sollen wie er sich um mich gesorgt hatte wegen den Rippen.“ dann blickte sie wieder den Wasserfall herab. Der schien Jule gerade anzulächeln und so nett zu wirken.

#1567
Bellandyrs

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"Hm, letztlich müßt Ihr es für Euch entscheiden, wem Ihr Euer Herz schenkt. Es hatte jedenfalls den Anschein als hättet Ihr Euch sehr zu Jannis hingezogen gefühlt. Aber die Liebe ist ein seltsames Spiel, und absolut unberechenbar. Selbst ich kann davon ein Lied singen meine Liebe" lächelte Bella Jule an.

"Wollt Ihr noch ein wenig hier bleiben oder zurück ins Schloß? Um ehrlich zu sein sehne ich mich gerade nach einem schönen Stück Kuchen und einem Kaffee dazu."

Bella stand auf und wartete Jules Antwort ab. Sollte diese noch hierbleiben, würde auch Bella an Jules Seite weilen. Wenn nicht, dann konnte sie ihr immer noch aufhelfen.

Modifié par Bellandyrs, 05 mai 2010 - 06:25 .


#1568
Guest_Juleiila_*

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Jule versuchte zu Lächeln. Die Anwesenheit von Bella machte sie ein Stück glücklich.

„Ja Ihr habt recht. Gehen wir zum Schloss.“ Bella grinste und half Jule auf. Dabei zuckte es Jule wieder im Brustkorb, aber sie ließ sich nichts anmerken. Zusammen schlenderten die beiden Freundinnen zum Schloss zurück. Bevor sie in Bellas Gemach gingen hielten sie noch kurz in der Küche an, und nahmen sich Kuchen und Kaffee mit.



Dann gingen sie hoch, und setzten sich an den Tisch. Zusammen aßen sie, und tranken ihren Kaffee. Dabei plauderten die beiden Freundinnen wie sie es schon lange nicht mehr taten. Denn in letzter Zeit war Jule eher an Allie gerichtet, und Bella an Lyna. Aber Jule tat diese Zeit gut, und so verbrachten sie den kompletten Nachmittag bis es Abend war.

#1569
J.D.C

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"Wie froh Ich wäre wenn das die Anderen doch auch schon so gesehen hätten. Naja dann veruscht euer Glück mit der Rüstung, doch ihr werdet sie gewiss nicht alleine anlegen können. Es ist etwas komplizierter wie bei anderen Rüstungen."

Im war unwohl dabei, einem anderen Man dern er nur bedingt mochte in "Seine" Rüstung zu helfen.
Aber schießlci hatte er es angeboten und so schlim war Noah auch nicht. Wäre Jule nicht wäre eine äußerst gute Freundschaft wohl nicht ausgeschlossen. Noah stellte sich gerade hin und Jannis legte ihm die Rüstung wie ein Puzzel um Noah herum Stück für Stück an. Es dauerte seinen Zeit. Sie schien zu passen.

"Jetzt geh ein paar Schritte mach ein paar übungen versuch was du willst, wenn du etwas findest das du selbst in dieser Rüstung nicht ausüben kannst dann sag es mir bitte."

Ähnlich wie Jannis am Anfang waren Noahs schritte noch etwas steif und langsam. Doch nach ein paar Runden ging es. Er streckte sich versuchte sich zu dehnen und versuchte sich an ein paar Kampfbewegungen.

Doch bevor Noah sein Urteil abgab, fragte Jannis ihn etwas. "Wie wärs?, ich war schon lange nicht mehr in einem Gasthaus, etwas "Trinken" versteht sich."

Modifié par J.D.C, 05 mai 2010 - 07:17 .


#1570
viento2

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„Ja, ich würde gerne etwas mit euch trinken gehen.“

Noah seufzte, weil er die Rüstung am liebsten gar nicht wieder ausziehen würde. Sie saß perfekt und er hatte viel Bewegungsfreiheit darin. Schweren Herzens ließ er sich von Jannis aus der Rüstung helfen und legte seine Schwerter wieder an.

„Ihr solltet vorgehen, ich kenn mich hier in FellRemnon nicht aus.“ Grinste er Jannis entgegen.

„Und ich muss euch ein großes Kompliment aussprechen. Die Rüstung ist eine hervorragende Arbeit!“

Modifié par viento2, 05 mai 2010 - 07:43 .


#1571
J.D.C

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"Also wo man hier gut was trinken kann weiß ich auch nicht, ich war nur von Frauen umgeben, warum sollte ich mir da die Mühe machen nach einem guten Schuppen auschau zu halten. Wir werden schon was finden."



Dann ging Jannis voraus, seine Sachen lies er da, er wollte sie jetzt nicht verstauen. Sie schländerten durch die Stadt, und gingen in Verschiedene Tavernen. Entweder waren diese zu voll oder es was gar nichts los. Irgendwann entschieden die beiden einfach in einer Taverne zu bleiben. Bei Bier und Essen steigerte sich die Laune immer weiter. Angeheitert begannen sie alte Phrasen zu erzählen, aber den unangenehmen Fragen zu ihrer jeweiligen Vergangenheit wichen sie aus.



Gerade bei dem Thema vergangeheit viel Jannis endlich die vergessene Sache ein. Kurz nachdem er Fell Remnon erreichte und aufgenommen wurde wollte er einen Brief an seinen Vater senden. Er stockte im gespräch und sagte es sich immer wieder im kopf vor."Brief an Vater schreiben, Brief an Vater schreiben, Brief an Vater schreiben." Er wollte es nicht erneut vergessen. Und schließlich wusste er nicht wie und wann sie aufbrechen würden. Vielleicht schon sehr bald.



Nachdem Jannis das für sich geklärt hatte hörte er Noah wieder zu, welcher aus seiner Kindheit erzählte, das unbeschwerte Leben. Jene schöne errinnerungen die man sich gern ins Gedächtnis ruft. Die Stunden vergingen und es wurde Abend, ein wenig konnte man den Alkohol schon spüren aber sie waren weiterhin selbst Herr ihrer Sinnen und nicht der Rausch. Bedrückt von der Stickigen Athmospäre gingen die Beiden nahc draußen und gönnten sich etwas frische Luft.

#1572
Kaysallie

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Als sie wieder erwachte, blickte sie zum Fenster. Die Sonne war bereits untergegangen. Sie hatte wohl den Rest des Tages verschlafen, doch sie war einfach zu erschöpft. Sie erhob sich vom Bett und ging durch den Vorraum in das Badezimmer. Dort ließ sie sich ein Bad ein und wusch sich. Danach zog sie sich ein neues Leinenhemd mit U-Ausschnitt und eine frische Leinehose über. Sie kämmte sich kurz ihre Haare, was dank den kurzen Haarschnitts nichtmehr so viel Zeit benötigte, wie die damals hüftlangen Haare. Als sie das Zimmer wieder verließ blickte sie auf den Tisch, welcher noch immer umgekippt war. Sie stellte ihn wieder auf und gab einen Seufzer von sich. Dann ging sie zurück in das Schlafgemach. Sie öffnete den großen Mahagonischrank, worin sich jedoch nur ihre schwarze Drachenlederrüstung und die dazu passenden Stiefel befanden. In einer Schublade des Schrankes waren die beiden Dolche, die sie in der Schlacht benutzt hatte. Die Rüstung sowie die Waffen wurden feinsäuberlich von den Dienern platziert und gereinigt. Sie nahm einen der Dolche und betrachtete diesen. Dabei wurde ihr Gesicht in der glatt geschmiedeten Klinge des Weißstahls widergespiegelt. Sie wandte ihren Blick schnell davon ab. Sie schloss den Schrank wieder und begab sich, samt des Dolches, aus dem Gemach in den Schlossgarten. Dort angekommen setzte sie sich auf eine Bank in der Nähe des Schlosses, betrachtete weiterhin den Dolch und verlor sich kurz in Gedanken.


#1573
Guest_Juleiila_*

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Es klopfte an der Tür. Theoderich war da um Bella abzuholen für das Abendessen. Als er Jule sah wollte er sie ebenfalls begleiten aber Jule lehnte ab.

„Nein nein, geht ruhig Ihr zwei. Ich gehe nochmal etwas an die Frische Luft.“ Sie nickten und verließen das Gemach. Dann packte Jule ihren Schwertgurt und band ihn sich wieder um die Hüfte. Auch sie verließ das Gemach von Bella.

Ihre Wege führten sie in den Schlossgarten. Es herrschte ein stiller leichter Wind, und die frische Abendluft war angenehm. Jule striff durch den Garten als sie Allie auf einer Bank erblickte. Mit einem warmen lächeln steuerte sie auf Allie zu, setzte sich neben die Bank und stubbste sie an.

„Na habt Ihr denn noch wie geplant studiert?“ fragte Jule neugierig. Sie war gerade daran interessiert wie es Allie erging in Sachen Magie und der verdammte Fluch, der auf Ihr lastete.

Modifié par Juleiila, 06 mai 2010 - 03:49 .


#1574
Kaysallie

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"Ja, das habe ich, es brachte jedoch nichts."

Dann stand sie auf und hielt den Dolch geradeaus. Mit einem Auge blickte sie auf die Klinge.

"Doch scheinbar, muss ich wiedereinmal akzeptieren, dass man im Leben nicht immer das bekommt, was man will."

Die Klinge begann zu leuchten und Alie ließ diese etwas erschrocken fallen, sodass sie kerzengrade im Boden stecken blieb. ETwas bestürzt blickte sie darauf.

"Scheinbar muss ich meine Fertigkeiten auf etwas anderes spezialisieren."

#1575
Guest_Juleiila_*

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„Hmpf.“ sagte Jule und lies betrübt ihren Kopf sinken. Sie hatte so an Allie geglaubt, und machte sich gerade große Sorgen. Denn irgendwie fühlte sie mit der Freundin mit.



„Allie ich glaube an Euch. Ihr werdet das schon noch schaffen. Und wenn ich selbst persöhnlich den Anführer der Brut erledigen muss, damit Euer Fluch verschwindet!!“ sagte sie voller entschlossenheit.