Jule schlürfte von ihrem Kaffee. „Ich kenne Noah. Schon seit meinem 16. oder 17. Lebensjahr. Ich war damals schon in Ihn verliebt.“
Dann biss sie von der Semmel ab, und trank wieder Kaffee. Diese Sache nochmal auszusprechen viel Jule schwer. Die Vergangenheit ruhte wohl nie.
„Ich habe ...damals...seine Mutter getötet.“ sie schluckte. „Nicht direkt aber Indirekt war ich der Bote...“
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#1626
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 06:03
Guest_Juleiila_*
#1627
Posté 06 mai 2010 - 06:16
Bella antwortete mit einem Hustenanfall, da sie sich verschluckt hatte. Vielleicht hätte sie zuerst essen sollen, und dann die Fragen stellen, dachte sie bei sich.
In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken, deswegen schob sie sich den Rest der Semmel in den Mund. Noch während sie kaute, fielen ihr die Fragen ein, die sie jedoch unbedingt los werden mußte.
"Wie wa daf? Ih kennt ihn schon sei jahfen?" Sie schluckte den Rest hinunter. "Und wieso habt Ihr seine Mutter getötet? Ich versteh grad überhaupt nichts?"
Sie wandte den Blick auf das Brotkörbchen und hypnotisierte es beinahe. Ob sie es wagen könnte, noch eine Scheibe Brot mit Marmelade zu essen ohne dass sie sich noch einmal blamierte? Herzhaft griff sie zu, und bestrich die Scheibe mit Butter und Erdbeermarmelade, dabei auf Jules Antwort wartend.
In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken, deswegen schob sie sich den Rest der Semmel in den Mund. Noch während sie kaute, fielen ihr die Fragen ein, die sie jedoch unbedingt los werden mußte.
"Wie wa daf? Ih kennt ihn schon sei jahfen?" Sie schluckte den Rest hinunter. "Und wieso habt Ihr seine Mutter getötet? Ich versteh grad überhaupt nichts?"
Sie wandte den Blick auf das Brotkörbchen und hypnotisierte es beinahe. Ob sie es wagen könnte, noch eine Scheibe Brot mit Marmelade zu essen ohne dass sie sich noch einmal blamierte? Herzhaft griff sie zu, und bestrich die Scheibe mit Butter und Erdbeermarmelade, dabei auf Jules Antwort wartend.
#1628
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 06:27
Guest_Juleiila_*
Schwer schluckte Jule das Stück der Semmel herunter.
„Ich habe seiner Mutter ein vergiftetes Gebäck gebracht. Dabei wusste ich nicht mal das es vergiftet war. Ich hätte es mir aber denken können.“
Jule seufzte und schlürfte Kaffee. „Aber ich nahm natürlich den Auftrag an, da ich eben Noah sehen wollte. Aber ich wusste ja schon das es nie etwas werden würde. Zumindest nicht damals. Das hatte mich alles so schwer getroffen, das ich das alles aus meinen Gedanken löschte. Selbst Noah, deshalb erkannte ich Ihn zuerst nicht.“
Sie aß das letzte Stück der Semmel und erzählte weiter.
„Gestern Abend, sprach er mich darauf an. Er konvrontierte mich damit, weil er mein Gesicht nicht vergessen hatte, und ich begann mich zu erinnern. Er war so … voller Hass, und wollte mich in dem Moment tot sehen. Er griff zu seinen Schwertern und griff mich an, ich parierte aber nur. Und dann...Beim Erbauer...“ Jule sank ihren Kopf. „...stach Ihm Allie mit dem Dolch in die Schulter. Als ich dann weggelaufen bin, habe ich mich in der Taverne zugeschüttet und Noah folgte mir. Auch dort bin ich wieder weg, zertrümmerte den Spiegel im Bad. Und auch hier folgte er mir. Und dann..“
Jule fing wieder an zu lächeln und trank genüsslich den letzten Schluck ihres Kaffees. Jetzt kam der Schöne Teil des Abends.
„..habe ich seine Wunde verbunden. Und wir sind zusammen nach einem Gespräch eingeschlafen.“
„Ich habe seiner Mutter ein vergiftetes Gebäck gebracht. Dabei wusste ich nicht mal das es vergiftet war. Ich hätte es mir aber denken können.“
Jule seufzte und schlürfte Kaffee. „Aber ich nahm natürlich den Auftrag an, da ich eben Noah sehen wollte. Aber ich wusste ja schon das es nie etwas werden würde. Zumindest nicht damals. Das hatte mich alles so schwer getroffen, das ich das alles aus meinen Gedanken löschte. Selbst Noah, deshalb erkannte ich Ihn zuerst nicht.“
Sie aß das letzte Stück der Semmel und erzählte weiter.
„Gestern Abend, sprach er mich darauf an. Er konvrontierte mich damit, weil er mein Gesicht nicht vergessen hatte, und ich begann mich zu erinnern. Er war so … voller Hass, und wollte mich in dem Moment tot sehen. Er griff zu seinen Schwertern und griff mich an, ich parierte aber nur. Und dann...Beim Erbauer...“ Jule sank ihren Kopf. „...stach Ihm Allie mit dem Dolch in die Schulter. Als ich dann weggelaufen bin, habe ich mich in der Taverne zugeschüttet und Noah folgte mir. Auch dort bin ich wieder weg, zertrümmerte den Spiegel im Bad. Und auch hier folgte er mir. Und dann..“
Jule fing wieder an zu lächeln und trank genüsslich den letzten Schluck ihres Kaffees. Jetzt kam der Schöne Teil des Abends.
„..habe ich seine Wunde verbunden. Und wir sind zusammen nach einem Gespräch eingeschlafen.“
#1629
Posté 06 mai 2010 - 06:35
Bella blieb beinahe der Bissen im Hals stecken als sie Jules Bericht hörte. Sie wußte nicht, ob sie nun entsetzt sein sollte wegen des Kampfes, sauer auf Jule weil sie, wieder einmal, dem Alkohol zusprach, oder glücklich für die Freundin sein sollte, dass alles ein gutes Ende genommen hatte.
Sie beschloß, einfach nur den Kopf zu schütteln.
"Jule, Jule... also ich muß schon sagen... Ihr solltet auf Eure Rippen Acht geben, endlich dem Alkohol entsagen und ansonsten kann ich Euch nur viel Glück wünschen. Ich hoffe, Noah ist Eure Erfüllung. Wie hat es Jannis aufgenommen?"
Sie beschloß, einfach nur den Kopf zu schütteln.
"Jule, Jule... also ich muß schon sagen... Ihr solltet auf Eure Rippen Acht geben, endlich dem Alkohol entsagen und ansonsten kann ich Euch nur viel Glück wünschen. Ich hoffe, Noah ist Eure Erfüllung. Wie hat es Jannis aufgenommen?"
#1630
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 06:41
Guest_Juleiila_*
Als Bella Jannis erwähnte stockte Jule der Atem. Heute hatte er sich noch nicht blicken lassen, und Jule hoffte das er nicht den Blick von ihr aufnahm, den sie Noah entgegen schenkte. Schnell schenkte sie sich Kaffee nach, und trank hastig.
„Ich...ich weiß nicht wie Jannis es aufgenommen hat. Ich habe Ihn seid der Auseinandersetzung gestern Abend nicht mehr gesehen. Ich hoffe nur das er es nicht allzu schlecht aufnehmen wird, sobald er von Noah und mir erfährt.“
Jule seufzte. Das war für Bella so typisch, die Rippen und den Alkohol anzusprechen.
„Keine Sorge. Den Rippen geht es gut.“ Dann lachte sie. „Dem Alkohol aber nicht, den donnerte ich gegen den Spiegel.“ dabei deutete Jule ins Bad. Es kam immer noch niemand vorbei, um einen neuen Spiegel an zu bringen.
„Ich...ich weiß nicht wie Jannis es aufgenommen hat. Ich habe Ihn seid der Auseinandersetzung gestern Abend nicht mehr gesehen. Ich hoffe nur das er es nicht allzu schlecht aufnehmen wird, sobald er von Noah und mir erfährt.“
Jule seufzte. Das war für Bella so typisch, die Rippen und den Alkohol anzusprechen.
„Keine Sorge. Den Rippen geht es gut.“ Dann lachte sie. „Dem Alkohol aber nicht, den donnerte ich gegen den Spiegel.“ dabei deutete Jule ins Bad. Es kam immer noch niemand vorbei, um einen neuen Spiegel an zu bringen.
#1631
Posté 06 mai 2010 - 06:55
Bella lachte glockenhell auf. Das sah Jule ähnlich, in ihrer Wut auch noch einen Spiegel zu zerdeppern.
Sie aß den letzten Rest ihres Brotes, trank ihren Kaffee aus und meinte dann:
"Nun, dann hoffen wir mal, dass er sein Herz noch nicht zu sehr an Euch verloren hat. Ich gehe mal nach ihm gucken, wenn es Euch beruhigt. Ich weiß ohnehin nicht, was ich heute noch alles machen könnte, und Theoderich möchte ich nicht schon wieder von seiner Arbeit abhalten."
Sie tupfte sich mit der Serviette den Mund ab und stand auf.
"Ich wünsche Euch einen schönen Tag und hoffe, dass Noah dann bald auftaucht. Stellt nicht zuviel an, ja?" Sie zwinkerte der Freundin zu.
Dann verließ sie Jule und klopfte bei Jannis. Nachdem sie keine Antwort bekam, öffnete sie die Tür.
Vorsichtig streckte sie den Kopf durch den Spalt.
"Jannis?"
Keine Antwort. Sie schob sich in den Raum und blickte aufs Bett, welches jedoch leer war. Das Fenster stand hingegen weit offen. Bella rutschte das Herz in die Hosentasche. Jannis würde doch wohl nicht aus Verzweiflung...? Sie mochte den Gedanken gar nicht weiterführen, stürmte aber zum Fenster, bis sie an etwas weichem hängenblieb und stolperte. Sie fing sich gerade noch auf und schaute auf den Boden. Dort lag Jannis, mit dem Bauch nach unten, seltsam verrenkt.
Schnell kniete sie neben ihm nieder und suchte seinen Puls. Dieser schlug zum Glück regelmäßig.
Beim Erbauer! Wie konnte sie Jannis nur aufs Bett bringen? Alleine würde sie es nicht schaffen, aber Jule zu rufen wäre absolut irrsinnig, da sie mit ihren Rippen ohnehin nichts tragen konnte.
Bella wußte sich nicht zu helfen, also verpaßte sie Jannis rechts und links eine saftige Ohrfeige, in der Hoffnung, dass dieser aus seiner Ohnmacht erwachen würde.
Sie aß den letzten Rest ihres Brotes, trank ihren Kaffee aus und meinte dann:
"Nun, dann hoffen wir mal, dass er sein Herz noch nicht zu sehr an Euch verloren hat. Ich gehe mal nach ihm gucken, wenn es Euch beruhigt. Ich weiß ohnehin nicht, was ich heute noch alles machen könnte, und Theoderich möchte ich nicht schon wieder von seiner Arbeit abhalten."
Sie tupfte sich mit der Serviette den Mund ab und stand auf.
"Ich wünsche Euch einen schönen Tag und hoffe, dass Noah dann bald auftaucht. Stellt nicht zuviel an, ja?" Sie zwinkerte der Freundin zu.
Dann verließ sie Jule und klopfte bei Jannis. Nachdem sie keine Antwort bekam, öffnete sie die Tür.
Vorsichtig streckte sie den Kopf durch den Spalt.
"Jannis?"
Keine Antwort. Sie schob sich in den Raum und blickte aufs Bett, welches jedoch leer war. Das Fenster stand hingegen weit offen. Bella rutschte das Herz in die Hosentasche. Jannis würde doch wohl nicht aus Verzweiflung...? Sie mochte den Gedanken gar nicht weiterführen, stürmte aber zum Fenster, bis sie an etwas weichem hängenblieb und stolperte. Sie fing sich gerade noch auf und schaute auf den Boden. Dort lag Jannis, mit dem Bauch nach unten, seltsam verrenkt.
Schnell kniete sie neben ihm nieder und suchte seinen Puls. Dieser schlug zum Glück regelmäßig.
Beim Erbauer! Wie konnte sie Jannis nur aufs Bett bringen? Alleine würde sie es nicht schaffen, aber Jule zu rufen wäre absolut irrsinnig, da sie mit ihren Rippen ohnehin nichts tragen konnte.
Bella wußte sich nicht zu helfen, also verpaßte sie Jannis rechts und links eine saftige Ohrfeige, in der Hoffnung, dass dieser aus seiner Ohnmacht erwachen würde.
#1632
Posté 06 mai 2010 - 07:16
Jannis Sinne kehrten zurück, sein Kopf wurde erschüttert, doch wer oder was. Ein Rauschen drang in Jannis Ohr, nach Stille und Dunkelheit, folgten ein Blendendes Licht und Höllische Kopfschmerzen. Er spürte wie sich sein Körper bewegte, doch nicht durch seine eigenen Mühen. Vereinzelt schafte er es die Augen zu öffnen. Er konnte nicht erkennen wer es war, er wusste nur das der oder die Jenige heftig an ihm zerrte und rüttelte.
Dann kehrte sein Sehfähigkeit wieder zurück. Es war Bella welche gebeugt neben ihm war. Sie schien mit Ihm zu reden, aber außer ihren Lippenbewegungen konnte er ihr nichts abgewinnen. Er versuchte sich aufzurichten, Bella unterstüzte ihn tatkräftig dabei. Es waren nur wenige Schritte bis zu seinem Bett, doch jegliche Kraft in ihm war versiegt.
Dann kehrte sein Sehfähigkeit wieder zurück. Es war Bella welche gebeugt neben ihm war. Sie schien mit Ihm zu reden, aber außer ihren Lippenbewegungen konnte er ihr nichts abgewinnen. Er versuchte sich aufzurichten, Bella unterstüzte ihn tatkräftig dabei. Es waren nur wenige Schritte bis zu seinem Bett, doch jegliche Kraft in ihm war versiegt.
#1633
Posté 06 mai 2010 - 07:41
"Jannis! So kommt doch endlich zu Euch!" Bella schrie den Orlaisianer an, und endlich öffnete er die Augen, aber er blickte eher durch sie hindurch als sie an. Immerhin hatte sie ihn in eine aufrechte Position gebracht, dank seiner eigenen Hilfe. Aber hochziehen konnte sie ihn dennoch nicht. Was sollte sie nur tun? Wach war er ja nun, aber anscheinend völlig kraftlos.
"Wartet hier, und fallt mir ja nicht um! Ich bin sofort wieder zurück!"
Sie stopfte Jannis die Bettdecke links und das Kissen rechts von ihm an den Oberkörper, damit er nicht so schnell umfallen konnte, und wenn, dann würde er wenigstens weich fallen. Aber die paar Minuten würde es wohl gehen.
Dann rannte sie die Stufen hinunter, zu den Medizinern und bat diese, mitzukommen.
Kurz darauf erreichten sie Jannis Gemach. Bella hielt sich etwas abseits, während der Medicus ihn untersuchte.
"Unterkühlt ist er. Zu wenig Schlaf hatte er. Und zu wenig Nahrung."
Er winkte den anderen zu, und zu viert hoben sie Jannis auf sein Bett. Eine Magd wurde beauftragt, eine Wärmflasche zu bringen, welche kurz darauf folgte. Es war ein kleines blechernes Gefäß, glühend heiß, umwickelt mit Handtüchern, damit Jannis sich nicht verbrennen konnte. Diese wurde ihm unter die Beine geschoben. Dazu wurde ihm Kamillentee eingeflöst, indem man ihm die Nase zuhielt, so dass Jannis schlucken mußte. Der Tee wiederum war versetzt mit einem guten Schuß Hochprozentigem, Bella konnte den Rum bis ans Ende des Raumes riechen.
"Der wird schon wieder. Ruhe braucht er nun. Und die Magd soll noch einen Teller mit frischem Obst neben sein Bett stellen. Und weil wir gerade hier sind können wir uns auch gleich um unser Sorgenkind kümmern."
So kam es, dass Bella kurz darauf wieder bei Jule im Zimmer stand, die noch immer am Tisch sass und gedankenverloren ihr Brötchen zwischen den Fingern zerkrümelte.
"Soviel Gedankenlosigkeit müßte bestraft werden", seufzte der Arzt. "Guten Tag, werte Elfe, wie ist das Befinden? Wir lassen heute frischen Tee bringen, und jetzt gleich wechseln wir die Verbände."
Es war wieder die gleiche Tortour, die Jule durchstehen mußte. Zuerst die Hand, die sich nun dank des Kräuterbreies grünlich gefärbt hatte, aber es war weder Eiter noch Entzündung an der Stichwunde zu sehen.
"Sieht doch schon ganz gut aus. Ich denke in einer Woche könnt Ihr die Hand auch wieder voll nutzen." Neuer Brei wurde aufgetragen, und die Hand mit neuem Verband versorgt.
Schwerer war es wieder mit dem Brustkorb. Jule mußte sich aufrecht hinsetzen und sich nicht bewegen, als der Verband komplett abgenommen wurde.
Die Haut darunter war gerötet, kleine Bläschen hatten sich entwickelt, die vom Schwitzen kamen, wie der Arzt meinte. So wurde vorsichtig aber großzügig Ringelblumensalbe aufgetragen, die Wollschicht umgelegt und dann ein neuer Stützverband umgelegt. Dieser würde aber nicht mehr so drücken, da eben die Wolle darunter lag. Allerdings wurde Jule aufgetragen, dass sie sich vorsichtiger bewegen mußte, da nun die Stabilisierung nicht mehr so gegeben war.
Die Ärzte verabschiedeten sich, und Bella erzählte Jule, was bei Jannis war.
"Sorgt Euch nicht zu sehr, ich denke, wenn er erst einmal ausgeschlafen hat, kommt er auch wieder auf die Beine. Und soweit ich mich erinnere, habt ihr euch ja nicht geküßt, insofern mußte ihm klar sein, dass es nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit beruhen würde."
Plötzlich fiel Bella etwas ein.
"Jule, entschuldigt, ich muß Euch wieder alleine lassen. Meine Gifte müssten heute fertig sein, ich geh die mal abholen!"
Sie verschwand aus Jules Gemach ohne eine Antwort abzuwarten und machte sich auf den Weg in die Stadt, wo der Alchemist sicher schon auf sie wartete.
"Wartet hier, und fallt mir ja nicht um! Ich bin sofort wieder zurück!"
Sie stopfte Jannis die Bettdecke links und das Kissen rechts von ihm an den Oberkörper, damit er nicht so schnell umfallen konnte, und wenn, dann würde er wenigstens weich fallen. Aber die paar Minuten würde es wohl gehen.
Dann rannte sie die Stufen hinunter, zu den Medizinern und bat diese, mitzukommen.
Kurz darauf erreichten sie Jannis Gemach. Bella hielt sich etwas abseits, während der Medicus ihn untersuchte.
"Unterkühlt ist er. Zu wenig Schlaf hatte er. Und zu wenig Nahrung."
Er winkte den anderen zu, und zu viert hoben sie Jannis auf sein Bett. Eine Magd wurde beauftragt, eine Wärmflasche zu bringen, welche kurz darauf folgte. Es war ein kleines blechernes Gefäß, glühend heiß, umwickelt mit Handtüchern, damit Jannis sich nicht verbrennen konnte. Diese wurde ihm unter die Beine geschoben. Dazu wurde ihm Kamillentee eingeflöst, indem man ihm die Nase zuhielt, so dass Jannis schlucken mußte. Der Tee wiederum war versetzt mit einem guten Schuß Hochprozentigem, Bella konnte den Rum bis ans Ende des Raumes riechen.
"Der wird schon wieder. Ruhe braucht er nun. Und die Magd soll noch einen Teller mit frischem Obst neben sein Bett stellen. Und weil wir gerade hier sind können wir uns auch gleich um unser Sorgenkind kümmern."
So kam es, dass Bella kurz darauf wieder bei Jule im Zimmer stand, die noch immer am Tisch sass und gedankenverloren ihr Brötchen zwischen den Fingern zerkrümelte.
"Soviel Gedankenlosigkeit müßte bestraft werden", seufzte der Arzt. "Guten Tag, werte Elfe, wie ist das Befinden? Wir lassen heute frischen Tee bringen, und jetzt gleich wechseln wir die Verbände."
Es war wieder die gleiche Tortour, die Jule durchstehen mußte. Zuerst die Hand, die sich nun dank des Kräuterbreies grünlich gefärbt hatte, aber es war weder Eiter noch Entzündung an der Stichwunde zu sehen.
"Sieht doch schon ganz gut aus. Ich denke in einer Woche könnt Ihr die Hand auch wieder voll nutzen." Neuer Brei wurde aufgetragen, und die Hand mit neuem Verband versorgt.
Schwerer war es wieder mit dem Brustkorb. Jule mußte sich aufrecht hinsetzen und sich nicht bewegen, als der Verband komplett abgenommen wurde.
Die Haut darunter war gerötet, kleine Bläschen hatten sich entwickelt, die vom Schwitzen kamen, wie der Arzt meinte. So wurde vorsichtig aber großzügig Ringelblumensalbe aufgetragen, die Wollschicht umgelegt und dann ein neuer Stützverband umgelegt. Dieser würde aber nicht mehr so drücken, da eben die Wolle darunter lag. Allerdings wurde Jule aufgetragen, dass sie sich vorsichtiger bewegen mußte, da nun die Stabilisierung nicht mehr so gegeben war.
Die Ärzte verabschiedeten sich, und Bella erzählte Jule, was bei Jannis war.
"Sorgt Euch nicht zu sehr, ich denke, wenn er erst einmal ausgeschlafen hat, kommt er auch wieder auf die Beine. Und soweit ich mich erinnere, habt ihr euch ja nicht geküßt, insofern mußte ihm klar sein, dass es nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit beruhen würde."
Plötzlich fiel Bella etwas ein.
"Jule, entschuldigt, ich muß Euch wieder alleine lassen. Meine Gifte müssten heute fertig sein, ich geh die mal abholen!"
Sie verschwand aus Jules Gemach ohne eine Antwort abzuwarten und machte sich auf den Weg in die Stadt, wo der Alchemist sicher schon auf sie wartete.
#1634
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 08:27
Guest_Juleiila_*
Jule grummelte als die Ärzte ihr wieder einen Vortrag hielten. Ja sie würde jetzt in Zukunft aufpassen, außer es war nicht zu vermeiden. Jule war noch immer voller Sorge. Wo war denn bloß Noah? Und wo war Jannis? Beim Erbauer...nicht das die beiden sich jetzt ein Duell lieferten.
Doch plötzlich erzählte Bella von Jannis Seiner Lage. Noch ehe sie antworten konnte, verschwand Bella wieder um Ihre Gifte ab zu holen. Jule stand sofort auf und ging mit Vorsicht zu Jannis in sein Zimmer.
Dort lag er auf dem Bett, mit genommen von dem ganzen Stress und Seiner Erschöpfung. Jule setzte sich an die Bettkante und nahm Seine Hand. Sie fühlte sich total kalt an. Was er wohl in letzter Zeit alles durchmachen musste? Da wäre es schlecht wenn er von ihr und Noah erfahren würde.
Sie seufzte und strich Ihm über die Wange. „Jannis es tut mir so leid.“ flüsterte sie. Dann sank sie den Kopf und schlenderte zum Fenster. Gedankenverloren blickte sie sie heraus, und hielt auf dem Marktplatz Ausschau nach Noah. Vielleicht war er ja dort unterwegs. Doch als sie sich weiter raus lehnte sah sie Füße von jemandem der auf dem Dach saß. Bei genauerem hinblicken erkannte sie das es Noah war.
Eigentlich sollte sie sich schonen, aber sie musste einfach hinaus klettern. Langsam ging sie über das Dach und setzte sich neben Noah. Dieser war am schlafen und vollkommen unterkühlt. Sie ging wieder durch das Fenster und nahm sich eine Decke. Mit dieser stieg sie wieder hinaus zu Noah.
Sie legte die Decke um Ihn, und küsste Ihn wach. „Noah? Beim Erbauer du bist vollkommen unterkühlt!!“ und sie rieb an seinen Armen um Ihn auf zu wärmen. Dann wickelte sie sich auch in die Decke ein und lehnte ihren Kopf an seine rechte Schulter.
Doch plötzlich erzählte Bella von Jannis Seiner Lage. Noch ehe sie antworten konnte, verschwand Bella wieder um Ihre Gifte ab zu holen. Jule stand sofort auf und ging mit Vorsicht zu Jannis in sein Zimmer.
Dort lag er auf dem Bett, mit genommen von dem ganzen Stress und Seiner Erschöpfung. Jule setzte sich an die Bettkante und nahm Seine Hand. Sie fühlte sich total kalt an. Was er wohl in letzter Zeit alles durchmachen musste? Da wäre es schlecht wenn er von ihr und Noah erfahren würde.
Sie seufzte und strich Ihm über die Wange. „Jannis es tut mir so leid.“ flüsterte sie. Dann sank sie den Kopf und schlenderte zum Fenster. Gedankenverloren blickte sie sie heraus, und hielt auf dem Marktplatz Ausschau nach Noah. Vielleicht war er ja dort unterwegs. Doch als sie sich weiter raus lehnte sah sie Füße von jemandem der auf dem Dach saß. Bei genauerem hinblicken erkannte sie das es Noah war.
Eigentlich sollte sie sich schonen, aber sie musste einfach hinaus klettern. Langsam ging sie über das Dach und setzte sich neben Noah. Dieser war am schlafen und vollkommen unterkühlt. Sie ging wieder durch das Fenster und nahm sich eine Decke. Mit dieser stieg sie wieder hinaus zu Noah.
Sie legte die Decke um Ihn, und küsste Ihn wach. „Noah? Beim Erbauer du bist vollkommen unterkühlt!!“ und sie rieb an seinen Armen um Ihn auf zu wärmen. Dann wickelte sie sich auch in die Decke ein und lehnte ihren Kopf an seine rechte Schulter.
#1635
Posté 06 mai 2010 - 08:38
Als sich die Sonne erhob, brach Allie ihre Übungen ab und machte eine Pause. Sie ging aufs Fenster zu und betrachtete den Sonnenaufgang, wie sich der Himmel leicht von schwarz in blau färbte und langsam in ein rosa und orange überging. Sie öffnete das Fenster, nahm einen kräftigen Atemzug von der kühlen morgendlichen Luft und gab einen zufriedenen Seufzer von sich. Dann nahm sie einige Stimmen wahr. Aufmerksam lauschte sie diesen. Es waren die Ärzte, die im Nebenzimmer mit Bella über Jannis sprachen. Dann hörte sie die wie die Türe geschlossen wurde. Sie drehte sich um und ging zur Tür. Sie hörte die Schritte am Flur und eines neues zuschlagen einer der Türen. Sie wusste nicht wieso sie plötzlich so neugierig war, doch sie öffnete vorsichtig die Türe und blickte durch den Spalt. Dann streckte sie langsam den Kopf hinaus und blickte nach links und nach rechts. Es war niemand zu sehen. Fast schleichend schloss sie die Türe hinter sich und begab sich in das Gemach von Jannis.
Ihr stellte es die Haare auf und sie bekam eine Gänsehaut, da es dort so kalt war. Sie ging sofort auf das Fenster zu und schloss dieses. Dann blickte sie auf Jannis welcher am Bett lag. Der Blick in seinem Gesicht war traurig und zerbrochen, und das obwohl er schlief. Zudem nahm sie den Geruch von Alkohol wahr und dachte, dass er sich scheinbar betrunken hatte. Sie wusste nicht wieso, doch irgendwie hatte sie Mitleid mit ihm. Sie schüttelte den Kopf und versuchte sich die Gedanken aus dem Kopf zu schlagen. Mitleid? Ein solches Gefühl kannte sie eigentlich nicht. Sie war so mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, dass sie völlig vergaß, dass in Jannis' Gemach stand.
Ihr stellte es die Haare auf und sie bekam eine Gänsehaut, da es dort so kalt war. Sie ging sofort auf das Fenster zu und schloss dieses. Dann blickte sie auf Jannis welcher am Bett lag. Der Blick in seinem Gesicht war traurig und zerbrochen, und das obwohl er schlief. Zudem nahm sie den Geruch von Alkohol wahr und dachte, dass er sich scheinbar betrunken hatte. Sie wusste nicht wieso, doch irgendwie hatte sie Mitleid mit ihm. Sie schüttelte den Kopf und versuchte sich die Gedanken aus dem Kopf zu schlagen. Mitleid? Ein solches Gefühl kannte sie eigentlich nicht. Sie war so mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, dass sie völlig vergaß, dass in Jannis' Gemach stand.
#1636
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 08:51
Guest_Juleiila_*
Jule döste etwas an Noah seiner Schulter. Doch plötzlich wurde sie von einem Knallen geweckt. Es war das Fenster, das jemand geschlossen hat. „Ach du heilige ….“ sagte sie.
Dann stand sie auf schlenderte übers Dach und kniete sich vor dem Fenster hin. Dort erblickte sie Allie. Eigentlich wollte sie sie darum bitten das Fenster zu öffnen, doch sie ging etwas zur Seite und blickte nur mit einem Auge an der äußersten Seite durch das Fenster. Sie war daran interessiert was Allie nun machen würde.
Dann stand sie auf schlenderte übers Dach und kniete sich vor dem Fenster hin. Dort erblickte sie Allie. Eigentlich wollte sie sie darum bitten das Fenster zu öffnen, doch sie ging etwas zur Seite und blickte nur mit einem Auge an der äußersten Seite durch das Fenster. Sie war daran interessiert was Allie nun machen würde.
Modifié par Juleiila, 06 mai 2010 - 08:57 .
#1637
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 09:25
Guest_Juleiila_*
Anscheinend machte Allie nichts weiter. Irgendwie schien sie Gedanken versunken. Und das bei Jannis? Irgendwie blickte Jule gerade nicht durch.
Sie kniete sich nun vor das gesamte Fenster und klopfte Lautstark dagegen. Währenddessen zeigte sie mit ihrer Hand auf den Griff womit man das Fenster öffnete.
Sie kniete sich nun vor das gesamte Fenster und klopfte Lautstark dagegen. Währenddessen zeigte sie mit ihrer Hand auf den Griff womit man das Fenster öffnete.
#1638
Posté 06 mai 2010 - 09:30
Plötzlich nahm sie eine Art klopfen wahr. Sie blinzelte einige Male und realisierte, wo sie wahr. Etwas erschrocken blickte sie sich um. Dann kniff sie die Augen zusammen und erkannte Jule, außerhalb des Fensters. Sie ging darauf zu und öffnete dieses.
"Jule was macht Ihr denn da draußen?", fragte sie diese etwas verwirrt.
"Jule was macht Ihr denn da draußen?", fragte sie diese etwas verwirrt.
#1639
Posté 06 mai 2010 - 09:34
Noah wachte zitternd auf und brauchte einen Moment bis er sich wieder daran erinnerte, wie er aufs Dach gekommen war. Er schaute sich um, doch er konnte Jannis nirgendwo entdecken. Stattdessen war er in eine Decke eingewickelt. Neben sich hörte er ein Klopfen. Jule stand unten am Fenstersims vor dem Fenster von Jannis.
„Jule?“ fragte Noah verdutzt. „Was machst du hier oben?“
Doch sie antwortete ihm nicht und schaute weiter Richtung Zimmer.
Er streifte die Decke von seinen Schultern und rutschte zum Rand des Daches. Von dort aus ließ er zuerst die Decke hinunter gleiten. Dann kletterte er selber hinunter. Seine Finger waren eiskalt und klamm und er wäre um ein Haar abgerutscht. Im letzten Moment konnte er sich auf den Sims retten und blieb nach kurzem Schwanken stehen. Erschrocken sah er Jule an.
„Jule?“ fragte Noah verdutzt. „Was machst du hier oben?“
Doch sie antwortete ihm nicht und schaute weiter Richtung Zimmer.
Er streifte die Decke von seinen Schultern und rutschte zum Rand des Daches. Von dort aus ließ er zuerst die Decke hinunter gleiten. Dann kletterte er selber hinunter. Seine Finger waren eiskalt und klamm und er wäre um ein Haar abgerutscht. Im letzten Moment konnte er sich auf den Sims retten und blieb nach kurzem Schwanken stehen. Erschrocken sah er Jule an.
#1640
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 09:37
Guest_Juleiila_*
„WoooW!!“ sagte Jule erschrocken und hielt Noah an der Hose fest. „Mein liebster du musst schon aufpassen.“
Dann nahm sie Noah an der Hand und stieg mit Ihm durch das Fenster. Dort blickte sie ebenfalls verwirrt zu Allie. „Was ich draußen machte? Noah reinholen. Aber...“ Jules Blick glitt kurz zu Jannis. „... was macht Ihr denn hier?“ fragte sie total verdutzt.
Dann nahm sie Noah an der Hand und stieg mit Ihm durch das Fenster. Dort blickte sie ebenfalls verwirrt zu Allie. „Was ich draußen machte? Noah reinholen. Aber...“ Jules Blick glitt kurz zu Jannis. „... was macht Ihr denn hier?“ fragte sie total verdutzt.
Modifié par Juleiila, 06 mai 2010 - 09:37 .
#1641
Posté 06 mai 2010 - 09:43
"Ich habe das Fenster geschlossen, wie Ihr gemerkt habt, da es hier drinnen eine Temperatur wie im Kaltesten Winter hatte!"
kopfschüttelnd und sichtlich genervt über die Frage ging sie Richtung Türe.
kopfschüttelnd und sichtlich genervt über die Frage ging sie Richtung Türe.
#1642
Posté 06 mai 2010 - 09:48
Noah trat zitternd von einem Bein auf das andere und rieb sich die Hände. Sein Blick fiel auf Jannis und er trat sofort ans Bett und schaute Jule besorgt an.
„ Was ist los mit ihm? Er sieht gar nicht gut aus. Ist etwas passiert?“
„ Was ist los mit ihm? Er sieht gar nicht gut aus. Ist etwas passiert?“
#1643
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 09:50
Guest_Juleiila_*
„Aha alles klar Allie.“ sagte Jule. Sie merkte natürlich das irgendetwas anderes war. Und sie nicht nur hier reinkam, um das Fenster zu schließen.
Dann begab sie sich ebenfalls zu Jannis sein Bett. „Ich denke so etwas wie ein Schwächeanfall. Der ganze Stress, dann kaum etwas zu essen, und geschlafen hatte er auch kaum.“ sagte Jule zu Noah.
„Aber er wird wieder. Willst du was frühstücken?“
Dann begab sie sich ebenfalls zu Jannis sein Bett. „Ich denke so etwas wie ein Schwächeanfall. Der ganze Stress, dann kaum etwas zu essen, und geschlafen hatte er auch kaum.“ sagte Jule zu Noah.
„Aber er wird wieder. Willst du was frühstücken?“
#1644
Posté 06 mai 2010 - 09:55
„Meinst du, wir können ihn alleine lassen?“ Noah schaute Jannis an und sah, dass er leicht bläuliche Lippen hatte.
„Ich denke schon. Die Heiler waren schon hier und haben ihn versorgt.“
„Okay. Ich hab auch einen riesen Hunger.“ Noah lächelte Jule an und streckte ihr die Hand entgegen.
„Ich denke schon. Die Heiler waren schon hier und haben ihn versorgt.“
„Okay. Ich hab auch einen riesen Hunger.“ Noah lächelte Jule an und streckte ihr die Hand entgegen.
#1645
Posté 06 mai 2010 - 09:55
"Da seid ihr ja endlich" rief der Alchemist Bella entgegen. "Ich dachte schon Ihr kommt überhaupt nicht mehr!"
Bella grüßte den Giftmischer verlegen. "Tut mir leid, ich hatte die Zeit beinahe vergessen. Aber ich gehe davon aus dass die bestellten Tinkturen fertig sind?"
"Selbstredend meine Liebe! Und den Liebestrank habe ich noch immer im Angebot! Wie wärs?"
Bella kam blitzartig ein Gedanke. "Na schön, wieviel soll dieser denn kosten?"
"Ach, nachdem Ihr mir eine Großbestellung aufgegeben habt, seht es als Naturalrabatt, dafür aber nur ein kleines Fläschchen. Dürfte für den Inhalt einer Tasse reichen oder einem Glas. Er wirkt ganz sicher, regt die Libido an und Euer Traum-Mann wird Euch unwiderstehlich finden. Viel Glück meine Liebe."
Der Giftmischer überreichte Bella ein kleines Päckchen, die Gifte waren in Tüchern eingeschlungen und dann mit Packpapier umwickelt. Den Trank gab er ihr so in die Hand.
Bella verabschiedete sich. Den Liebestrank brauchte sie zwar nicht, aber vielleicht war er ja irgendwann einmal zu verwenden. Schlimmstenfalls dann, wenn sich Noah seiner Gefühle doch nicht sicher war, würde sie damit nachhelfen. Jule sollte glücklich werden.
Die Zwergin schlenderte durch die Gassen, ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Irgendwie war ihr langweilig, zum Malen hatte sie im Moment keine Muse. Lyna und Allie wollte sie nicht stören, Jannis hätte vielleicht Zuspruch gebraucht, wenn er wach gewesen wäre.
Plötzlich stand sie vor dem Friedhof. Sie schritt hinein und blickte auf die alten Grabsteine, die mit Moos teilweise bedeckt waren, manchmal mit Efeu umrankt waren. Es überkam sie wieder dieser Frieden, den sie schon bei ihrem ersten Besuch verspürt hatte. Die Sonne nahm an Kraft zu und wärmte sie. Bella wanderte langsam durch den Friedhof, bis sie weiter hinten die neuen Gräber entdeckte. Sie schluckte. Unzählige frische Erdhügel waren zu sehen. Kränze waren darauf niedergelegt, am Ende des Grabes war jeweils eine improvisierte Gedächtnistafel aus Holz, in dem die Namen der Gefallenen stand. Langsam studierte sie die Inschriften, und ihr standen trotz der Wärme die Haare zu Berge. Sie kniete wahllos vor einem Grab nieder, schloß die Augen und konzentrierte sich.
"Bei allen Göttern, bei Andraste, dem Erbauer, allen Paragons und dem Stein... laß uns für die Schlacht gewappnet sein. Steht uns bei." Leise flüsterte sie den inbrünstigen Wunsch und hoffte, dass irgendeiner von den angesprochenen zuhören würde.
Langsam öffnete sie die Augen wieder. Hoffentlich konnten der Regent und Avalos genug der Adligen wachrütteln, damit diese ihre Soldaten zur Verfügung stellten. Auch wenn diesesmal kein Erzdämon zu bekämpfen war - sie würden dennoch die gleiche Stärke der Armee brauchen. Und auch dann würden viele Tote zu beklagen sein. Schnell ballte sie ihre rechte Hand zur Faust, küßte das Daumengelenk und drückte diese Stelle gegen ihre Stirn.
Nur weg von hier. Die Bilder der Schlacht drohten sie, einzuholen, und ihre Schritte beschleunigten sich. Als sie am Ausgang des Friedhofes ankam, rannte sie schon, als wäre eine Horde der Brut persönlich hinter ihr her. Sie hetzte die Straßen entlang, nicht darauf achtend, wo sie hin lief, und unversehens stand sie vor Theoderichs Häuschen.
In ihrem Kopf spielten sich einzelne Szenen des Kampfes wieder. Als Jule den Hurlock vor ihr hochhob um den Pfeil abzuwehren. Als Avalos den Oger fällte, Allie bewußtlos am Boden lag. Das grausame Lachen, was zugleich befreiend war, wieder von Avalos. Jannis, der am Ende seiner Kräfte am Boden im Schlamm kniete. Lyna, die konzentriert einen Pfeil nach dem anderen abschoß. Sie fühlte die Wut in sich, die sie hatte. Die Ängste die sie ausstand, als der Feuerball gegen die Stadtmauer prallte, und sie dachte dass Lyna mit begraben war. Tränen schossen ihr in die Augen, ihr Atem ging unregelmäßig, und sie starrte auf die Hausmauer.
Theoderich war gerade dabei, seine Skizzen aus dem Tresor zu holen, um in sein Geschäft zu gehen, als sein Blick durchs Fenster fiel. Er sah Bella stehen, einige Meter vor seiner Tür, mit schreck-geweiteten Augen. Er ließ die Blätter fallen und stürzte aus dem Haus.
"Bella! Beim Stein, was ist passiert? So sprecht doch!" Er rüttelte sie sanft, um sie aus ihrer Starre zu befreien.
Bella starrte Theoderich erschrocken an und fing an, zu stammeln.
"Ich.. weiß auch nicht.. diese Bilder! Ich.. der Friedhof.. die Schlacht! Meine Güte, Theoderich.. wir leben! Wir leben tatsächlich!" Und plötzlich brach sie in hysterisches Gelächter aus, unterbrochen von Schluchzern.
Theoderich war schockiert. Kam das Trauma doch noch durch? Wunder wäre es keines, er hatte schon oft von Söldnern gehört, die den Verstand nach einem Kampf verloren. Aber seine Bella? Die, die immer stark war? Die immer positiv im Leben stand? Naja, meistens zumindest, schränkte er vorsichtig ein.
Er nahm sie in die Arme, drückte sie an sich und strich ihr dann beruhigend übers Haar.
"Schh schh ist ja gut meine Liebe. Ihr seid in Sicherheit."
Er hob ihr Gesicht ein wenig an, und er konnte nicht anders: Zärtlich berührten seine Lippen die ihren, nur kurz, und er zog sie ins Haus, wo er sie erst einmal auf dem Sofa absetzte. Dann eilte er an sein Barfach, suchte einen starken Brandy heraus und schenkte ein Glas ein, welches er Bella in die Hand drückte.
"Hier trinkt, das dürfte den Schock ein wenig lindern!"
Bella stürzte das Glas in einem Zug hinunter und blickte dann Theoderich an. Sie brauchte momentan Halt. Halt, den ihr ihre Gefährten nicht geben konnten.
"Küßt mich, Theoderich." Sie zog ihn an sich, näherte sich seinem Gesicht und schloß die Augen.
Als sich ihre Lippen in einem zärtlichen Kuss fanden, war es um Theoderichs Beherrschung geschehen. Hatte er nicht gesagt, er würde sich ihr nicht nähern wenn sie es nicht wollte? Nun sah es ganz danach aus als wollte sie doch. Ob aus Liebe, oder weil sie ihn gerade brauchte, war ihm im Moment egal. Er zog sie vom Sofa hoch, streichelte ihre Oberarme während er sie weiter zärtlich küßte und leitete sie langsam aber sicher in sein Schlafzimmer.
Dort hielt er kurz inne, und blickte ihr in die Augen. Mit rauher Stimme sagte er:
"Seid Ihr sicher, dass Ihr es wollt? Ich werde mich dafür nicht rechtfertigen oder mich entschuldigen." Aber als er in Bellas Augen sah, konnte er die gleiche Leidenschaft entdecken, die auch in ihm loderte.
Jacke, Hosen, Weste, Bluse, Socken und Korsett flogen auf den Boden. Er zog Bella mit auf das Bett, erkundete ihren Oberkörper mit seinen Lippen. Sie stöhnte auf, zog ihn wieder nach oben um ihn zu küssen und zeichnete mit ihren Fingern die Konturen seines Brustkorbes nach. Es war ein Geben und Nehmen, als sie schließlich zueinander fanden, schrie sie leise auf und gab sich ihm völlig hin.
Es kostete ihn einige Anstrengung, um seine Bedürfnisse zurückzustellen, aber als er merkte, dass sie kurz vor ihrer Erfüllung stand, verdoppelte er seine Energie, um sie zum Gipfel der Gefühle zu treiben. Abermals schrie sie auf, zerkratzte seinen Rücken, und im selben Moment fand auch er seine Erfüllung.
Schwer atmend blieb er auf ihr liegen, küßte ihren Hals. Bella fuhr ihm durch die Haare, versuchte ihrer aufgepeitschten Gefühle Herr zu werden.
"Theo... ich.."
Er ließ sie nicht ausreden, sondern küßte sie. Langsam rollte er sich zur Seite und zog sie in seine Arme.
"Sag nichts. Es war wunderschön, auch wenn es vielleicht nur einmal war. Ich hoffe, es geht Dir gut?"
Bella nickte, dass Theoderich sie nun in seinen Armen hielt und vorsichtig streichelte, gab ihr das Gefühl, nichts falsches gemacht zu haben. Er war ihr Anker in dieser Welt. Und es war gut so.
Bella grüßte den Giftmischer verlegen. "Tut mir leid, ich hatte die Zeit beinahe vergessen. Aber ich gehe davon aus dass die bestellten Tinkturen fertig sind?"
"Selbstredend meine Liebe! Und den Liebestrank habe ich noch immer im Angebot! Wie wärs?"
Bella kam blitzartig ein Gedanke. "Na schön, wieviel soll dieser denn kosten?"
"Ach, nachdem Ihr mir eine Großbestellung aufgegeben habt, seht es als Naturalrabatt, dafür aber nur ein kleines Fläschchen. Dürfte für den Inhalt einer Tasse reichen oder einem Glas. Er wirkt ganz sicher, regt die Libido an und Euer Traum-Mann wird Euch unwiderstehlich finden. Viel Glück meine Liebe."
Der Giftmischer überreichte Bella ein kleines Päckchen, die Gifte waren in Tüchern eingeschlungen und dann mit Packpapier umwickelt. Den Trank gab er ihr so in die Hand.
Bella verabschiedete sich. Den Liebestrank brauchte sie zwar nicht, aber vielleicht war er ja irgendwann einmal zu verwenden. Schlimmstenfalls dann, wenn sich Noah seiner Gefühle doch nicht sicher war, würde sie damit nachhelfen. Jule sollte glücklich werden.
Die Zwergin schlenderte durch die Gassen, ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Irgendwie war ihr langweilig, zum Malen hatte sie im Moment keine Muse. Lyna und Allie wollte sie nicht stören, Jannis hätte vielleicht Zuspruch gebraucht, wenn er wach gewesen wäre.
Plötzlich stand sie vor dem Friedhof. Sie schritt hinein und blickte auf die alten Grabsteine, die mit Moos teilweise bedeckt waren, manchmal mit Efeu umrankt waren. Es überkam sie wieder dieser Frieden, den sie schon bei ihrem ersten Besuch verspürt hatte. Die Sonne nahm an Kraft zu und wärmte sie. Bella wanderte langsam durch den Friedhof, bis sie weiter hinten die neuen Gräber entdeckte. Sie schluckte. Unzählige frische Erdhügel waren zu sehen. Kränze waren darauf niedergelegt, am Ende des Grabes war jeweils eine improvisierte Gedächtnistafel aus Holz, in dem die Namen der Gefallenen stand. Langsam studierte sie die Inschriften, und ihr standen trotz der Wärme die Haare zu Berge. Sie kniete wahllos vor einem Grab nieder, schloß die Augen und konzentrierte sich.
"Bei allen Göttern, bei Andraste, dem Erbauer, allen Paragons und dem Stein... laß uns für die Schlacht gewappnet sein. Steht uns bei." Leise flüsterte sie den inbrünstigen Wunsch und hoffte, dass irgendeiner von den angesprochenen zuhören würde.
Langsam öffnete sie die Augen wieder. Hoffentlich konnten der Regent und Avalos genug der Adligen wachrütteln, damit diese ihre Soldaten zur Verfügung stellten. Auch wenn diesesmal kein Erzdämon zu bekämpfen war - sie würden dennoch die gleiche Stärke der Armee brauchen. Und auch dann würden viele Tote zu beklagen sein. Schnell ballte sie ihre rechte Hand zur Faust, küßte das Daumengelenk und drückte diese Stelle gegen ihre Stirn.
Nur weg von hier. Die Bilder der Schlacht drohten sie, einzuholen, und ihre Schritte beschleunigten sich. Als sie am Ausgang des Friedhofes ankam, rannte sie schon, als wäre eine Horde der Brut persönlich hinter ihr her. Sie hetzte die Straßen entlang, nicht darauf achtend, wo sie hin lief, und unversehens stand sie vor Theoderichs Häuschen.
In ihrem Kopf spielten sich einzelne Szenen des Kampfes wieder. Als Jule den Hurlock vor ihr hochhob um den Pfeil abzuwehren. Als Avalos den Oger fällte, Allie bewußtlos am Boden lag. Das grausame Lachen, was zugleich befreiend war, wieder von Avalos. Jannis, der am Ende seiner Kräfte am Boden im Schlamm kniete. Lyna, die konzentriert einen Pfeil nach dem anderen abschoß. Sie fühlte die Wut in sich, die sie hatte. Die Ängste die sie ausstand, als der Feuerball gegen die Stadtmauer prallte, und sie dachte dass Lyna mit begraben war. Tränen schossen ihr in die Augen, ihr Atem ging unregelmäßig, und sie starrte auf die Hausmauer.
Theoderich war gerade dabei, seine Skizzen aus dem Tresor zu holen, um in sein Geschäft zu gehen, als sein Blick durchs Fenster fiel. Er sah Bella stehen, einige Meter vor seiner Tür, mit schreck-geweiteten Augen. Er ließ die Blätter fallen und stürzte aus dem Haus.
"Bella! Beim Stein, was ist passiert? So sprecht doch!" Er rüttelte sie sanft, um sie aus ihrer Starre zu befreien.
Bella starrte Theoderich erschrocken an und fing an, zu stammeln.
"Ich.. weiß auch nicht.. diese Bilder! Ich.. der Friedhof.. die Schlacht! Meine Güte, Theoderich.. wir leben! Wir leben tatsächlich!" Und plötzlich brach sie in hysterisches Gelächter aus, unterbrochen von Schluchzern.
Theoderich war schockiert. Kam das Trauma doch noch durch? Wunder wäre es keines, er hatte schon oft von Söldnern gehört, die den Verstand nach einem Kampf verloren. Aber seine Bella? Die, die immer stark war? Die immer positiv im Leben stand? Naja, meistens zumindest, schränkte er vorsichtig ein.
Er nahm sie in die Arme, drückte sie an sich und strich ihr dann beruhigend übers Haar.
"Schh schh ist ja gut meine Liebe. Ihr seid in Sicherheit."
Er hob ihr Gesicht ein wenig an, und er konnte nicht anders: Zärtlich berührten seine Lippen die ihren, nur kurz, und er zog sie ins Haus, wo er sie erst einmal auf dem Sofa absetzte. Dann eilte er an sein Barfach, suchte einen starken Brandy heraus und schenkte ein Glas ein, welches er Bella in die Hand drückte.
"Hier trinkt, das dürfte den Schock ein wenig lindern!"
Bella stürzte das Glas in einem Zug hinunter und blickte dann Theoderich an. Sie brauchte momentan Halt. Halt, den ihr ihre Gefährten nicht geben konnten.
"Küßt mich, Theoderich." Sie zog ihn an sich, näherte sich seinem Gesicht und schloß die Augen.
Als sich ihre Lippen in einem zärtlichen Kuss fanden, war es um Theoderichs Beherrschung geschehen. Hatte er nicht gesagt, er würde sich ihr nicht nähern wenn sie es nicht wollte? Nun sah es ganz danach aus als wollte sie doch. Ob aus Liebe, oder weil sie ihn gerade brauchte, war ihm im Moment egal. Er zog sie vom Sofa hoch, streichelte ihre Oberarme während er sie weiter zärtlich küßte und leitete sie langsam aber sicher in sein Schlafzimmer.
Dort hielt er kurz inne, und blickte ihr in die Augen. Mit rauher Stimme sagte er:
"Seid Ihr sicher, dass Ihr es wollt? Ich werde mich dafür nicht rechtfertigen oder mich entschuldigen." Aber als er in Bellas Augen sah, konnte er die gleiche Leidenschaft entdecken, die auch in ihm loderte.
Jacke, Hosen, Weste, Bluse, Socken und Korsett flogen auf den Boden. Er zog Bella mit auf das Bett, erkundete ihren Oberkörper mit seinen Lippen. Sie stöhnte auf, zog ihn wieder nach oben um ihn zu küssen und zeichnete mit ihren Fingern die Konturen seines Brustkorbes nach. Es war ein Geben und Nehmen, als sie schließlich zueinander fanden, schrie sie leise auf und gab sich ihm völlig hin.
Es kostete ihn einige Anstrengung, um seine Bedürfnisse zurückzustellen, aber als er merkte, dass sie kurz vor ihrer Erfüllung stand, verdoppelte er seine Energie, um sie zum Gipfel der Gefühle zu treiben. Abermals schrie sie auf, zerkratzte seinen Rücken, und im selben Moment fand auch er seine Erfüllung.
Schwer atmend blieb er auf ihr liegen, küßte ihren Hals. Bella fuhr ihm durch die Haare, versuchte ihrer aufgepeitschten Gefühle Herr zu werden.
"Theo... ich.."
Er ließ sie nicht ausreden, sondern küßte sie. Langsam rollte er sich zur Seite und zog sie in seine Arme.
"Sag nichts. Es war wunderschön, auch wenn es vielleicht nur einmal war. Ich hoffe, es geht Dir gut?"
Bella nickte, dass Theoderich sie nun in seinen Armen hielt und vorsichtig streichelte, gab ihr das Gefühl, nichts falsches gemacht zu haben. Er war ihr Anker in dieser Welt. Und es war gut so.
Modifié par Bellandyrs, 06 mai 2010 - 10:07 .
#1646
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 10:07
Guest_Juleiila_*
Jule nahm Noah an der Hand und bemerkte das er immer noch eiskalt war. „Beim Erbauer, ich mache mir Sorgen. Du bist unterkühlt! Gehen wir rüber du frühstückst, ich mache dir einen Tee und dann legst du dich ins Bett.“ meinte Jule und lächelte.
Zusammen gingen die beiden in Jules Gemach.
„Ich bin gleich wieder da.“ sagte sie. Noah setzte sich.
Dann ging sie runter in die Schlossküche und ließ einen heißen Tee anfordern. Dann nahm sie noch ein paar Semmeln, Kaffee für sich selbst, und verschiedenes zum Belegen. Mit dem Frühstück für Noah ging sie die Treppen hinauf. Als sie dann eintrat stellte sie das Tablett an den Tisch und setzte sich.
Dann schlürfte sie ihren Kaffee. „Guten Appetit, Noah.“ sagte sie, und ihr Lächeln drückte immer mehr Gefühle aus. Es wirkte von Minute zu Minute wärmer. Die Anwesenheit von Noah machte sie wohl zum glücklichsten Menschen im Schloss.
Zusammen gingen die beiden in Jules Gemach.
„Ich bin gleich wieder da.“ sagte sie. Noah setzte sich.
Dann ging sie runter in die Schlossküche und ließ einen heißen Tee anfordern. Dann nahm sie noch ein paar Semmeln, Kaffee für sich selbst, und verschiedenes zum Belegen. Mit dem Frühstück für Noah ging sie die Treppen hinauf. Als sie dann eintrat stellte sie das Tablett an den Tisch und setzte sich.
Dann schlürfte sie ihren Kaffee. „Guten Appetit, Noah.“ sagte sie, und ihr Lächeln drückte immer mehr Gefühle aus. Es wirkte von Minute zu Minute wärmer. Die Anwesenheit von Noah machte sie wohl zum glücklichsten Menschen im Schloss.
#1647
Posté 06 mai 2010 - 10:26
Noah machte sich mit großem Appetit über das Frühstück her. Der Tee wärmte ihn von innen und langsam wich die Kälte aus seinen Gliedern. Jule saß neben ihm und sah ihm lächelnd zu. Nach seiner dritten Semmel lehnte er sich mit einem wohligen Seufzer zurück und dehnte seine Arme und Beine. Er schielte zu Jule herüber.
„ Ich wollte dich etwas fragen. Wisst ihr schon, was ihr jetzt macht, nachdem die Schlacht hier vorbei ist? Gehst du zurück nach Denerim?“
„ Ich wollte dich etwas fragen. Wisst ihr schon, was ihr jetzt macht, nachdem die Schlacht hier vorbei ist? Gehst du zurück nach Denerim?“
#1648
Posté 06 mai 2010 - 10:28
Sie ließ Noah und Jule alleine im Gemach von Jannis und ging zurück in das ihre. Sie schloss die Türe hinter sich und sank an dieser hinab wie ein schwerer Sack. Dann saß sie angelehnt an der Türe am Boden. Tränen schossen ihr aus den Augen. Sie hasste es, dieses Gefühlschaos, aber wenigstens kamen die Gefühle zurück, auch wenn es nicht der schönste Weg war. Sie wischte sich die Tränen weg und versuchte sich zu beruhigen. Sie stand wieder auf und ging ein paar Mal auf und ab, bis sie schließlich über ihre eigene Dummheit lachen musste. Kopfschüttelnd verließ sie wieder das Gemach und ging in das von Jule, ohne auch nur daran zu denken anzuklopfen. Sie erblickte Jule wie sie mit Noah gerade frühstückte und sagte etwas durchwühlt,
"Ich werde nun die Kleider abholen gehen. Wollt Ihr mich begleiten?"
Eigentlich wäre sie lieber alleine gegangen, doch sie war wohl oder übel auf Jules Geld angewiesen. Sie hasste es abhängig zu sein, doch sie wusste auch nicht, für was für eine Art von Arbeit sie schon geeignet wäre.
"Ich werde nun die Kleider abholen gehen. Wollt Ihr mich begleiten?"
Eigentlich wäre sie lieber alleine gegangen, doch sie war wohl oder übel auf Jules Geld angewiesen. Sie hasste es abhängig zu sein, doch sie wusste auch nicht, für was für eine Art von Arbeit sie schon geeignet wäre.
Modifié par Kaysallie, 06 mai 2010 - 10:33 .
#1649
Guest_Juleiila_*
Posté 06 mai 2010 - 10:29
Guest_Juleiila_*
„Hm.“ Jule überlegte.
„Nein ich werde nicht zurück gehen. Naja meine Gefährten und Ich sind auf einer Mission. Was selbst das Ziel ist hat uns der Schatten noch nicht gesagt. Aber hier sind wir am Zwischenstopp machen.“
Dann schlürfte sie weiter ihren Kaffee und blickte dabei ständig Noah an. Doch plötzlich stand Allie in der Tür. Jule stand auf und drehte sich um.
"Die Kleider sind schon bezahlt meine Liebe. Macht euch keine Sorgen. Ich bin nur gerade....etwas beschäftigt." sagte sie und grinste.
„Nein ich werde nicht zurück gehen. Naja meine Gefährten und Ich sind auf einer Mission. Was selbst das Ziel ist hat uns der Schatten noch nicht gesagt. Aber hier sind wir am Zwischenstopp machen.“
Dann schlürfte sie weiter ihren Kaffee und blickte dabei ständig Noah an. Doch plötzlich stand Allie in der Tür. Jule stand auf und drehte sich um.
"Die Kleider sind schon bezahlt meine Liebe. Macht euch keine Sorgen. Ich bin nur gerade....etwas beschäftigt." sagte sie und grinste.
Modifié par Juleiila, 06 mai 2010 - 10:35 .
#1650
Posté 06 mai 2010 - 10:55
Noah hörte sich Jules Erklärung an und überlegte, was das für ihn bedeutete. Sie waren auf einer Mission und hier war ihr Zwischenstopp. War dabei überhaupt Platz für Noah? Was, wenn er nicht mitkonnte? Würde er sie dann überhaupt wiedersehen?
Eine Sorgenfalte legte sich auf seine Stirn.
Er hatte nicht gemerkt, dass die wütende Elfe aus dem Park ins Zimmer gekommen war. Unwillkürlich musste er sich an die linke Schulter greifen. Doch so schnell wie sie hereingeschneit kam, war sie auch schon wieder verschwunden.
„Jule, du hättest ruhig mit ihr mitgehen können. Ich komm auch alleine klar. Sie ist doch deine Freundin, oder?“
Eine Sorgenfalte legte sich auf seine Stirn.
Er hatte nicht gemerkt, dass die wütende Elfe aus dem Park ins Zimmer gekommen war. Unwillkürlich musste er sich an die linke Schulter greifen. Doch so schnell wie sie hereingeschneit kam, war sie auch schon wieder verschwunden.
„Jule, du hättest ruhig mit ihr mitgehen können. Ich komm auch alleine klar. Sie ist doch deine Freundin, oder?“





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