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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1776
govi1

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Er war wahrscheinlich erstaunt, eine Dalish in der Stadt anzutreffen. Jedenfalls liess sein stockender Atem diesen Rückschluss zu- aber das verwunderte sie nicht, kaum einer der Menschen wusste etwas von den Elfen, geschweige von denen im Wald. Lyna lehnte sich weiter zurück und entspannte sich allmählich- dieser Noah hatte sich als angenehmer Gesprächspartner entpuppt, das beruhigte sie.



"Nein, auch ich bin kein Grauer Wächter", antwortete sie lachend. "Jule und Bella aber, sie konnten sogar die Ankunft der Dunklen Brut spüren, als diese den Angriff gegen die Stadt geplant hatten. Ein grosses Glück für uns alle... es muss ein ziemliches Privileg sein, zu ihnen gehören zu dürfen."



Jedenfalls wurden sie in allen grösseren Legenden und Sagen erwähnt, im Volke meist mit Ehrfurcht behandelt. Selbst in den politischen Geschicken des Reiches spielten sie eine nicht unwichtige Rolle... Lyna schüttelte den Kopf, um die Gedanken zu verscheuchen und schnappte sich ein kleines Brötchen aus dem Korb.



"Wie fühlt sich Jannis eigentlich?", fragte sie vorsichtig nach. Eigentlich war diese Frage unnötig... sie konnte es sich vorstellen, wollte es aber dennoch aus seinem Munde erfahren.

#1777
J.D.C

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Nach der Suchaktion um Allie, kehrte Jannis in sein Gemach zurück. Er zog sich die Rüstung aus und ging ins Bad. Endlich lies er sich ein Bad ein, die gereizten Wunden waren schon am abheilen, so könnte er das Bad auch genießen. Das heiße Wasser dampfte, alle Fenster und Spiegel beschlugen in seinem Gemach. Er warf seine Kleider ab und stieg in die Wanne. Er legte sich hin und ließ sich sacken. Die Feucht warme Luft lies ihn durchatmen, des heiße Wasser belebte seinen Körper. Er tauchte ab und lag für ein paar sekunden unter Wasser, Blasen stiegen von seiner Nase auf. Als er wieder auftauchte, bliebt er noch einige Zeit liegen, so lang bis das Wasser abgekühlt war.



Dann entstieg er der Wanne und trocknete sich ein bisschen ab. Er zog sich ein dünnes Leinenhemd über und legte sich dann ins Bett. Er zupfte sich Decke und Kissen zurecht und schloss die Augen. Schnell fiel er in einen sorglosen und ruhigen Schlaf. Vollends erschöpft von den letzten Tagen schlief er bis zum Vormittag am nächsten Tag. Elf mal schlugen die Glocken und Jannis wurde wach. Gemächlich stand er auf und machte das übliche nach dem Aufstehen. Als er fertig war nahm er sich sein Schwert und sein Schild und befestigte beides an einem Gurt. Dann verlies er das Gemach und suchte die Anderen. Diese waren bis auf Bella alle schon wieder weg. Bella war noch am Schlafen also wollte er nicht stören.



Als nächtes ging er runter in die Küche, dort nahm er sich zwei grüne Äpfel und eine Semmel mit Käse. Wiedermal machte er sich auf den Weg in die Stadt zu den Händlern. Er ging zu einem Schreiber und kaufte sich etwas Papier, Tinte und eine Schreibfeder. Er ging zu einer Bank welche nicht ganz im getümmel des morgendlichen Marktes war. Dort setzte er sich und began einen Brief zu formulieren während er an einem Apfel kaute.



"Geliebter Vater,



Ich wollte mich für mein plötzliches Verschwinden entschuldigen, dafür das ich Wortlos gegenagen bin. Ich weiß nicht wie weit es dir bekannt ist, aber ich bin aufgrund einer Desertation nicht weiter in Orlais willkommen. Ich tat es aus freien Stücken und werde es auch nicht bereuen. Ich bin nun in Fell Remnon, doch der Weg hier her war erschwerlich und mit hohen Verlusten beflekt. Mir gehts es hier gut ich habe eine nette Gruppe getoffen, welche ich sofort ins Herz geschlossen habe. Es sind auch Elfen dabei bildhübsche sogar. Auch eine Zwergin ist von der Partie, sie hält uns alles zusammen. Dann wären da noch 2 andere Männer und ich, doch das vergüngen mit einem der Beiden habe ich noch nicht gehabt. Ein paar von ihnen sind Graue Wächter, demnach werde ich schon bald mit ihnen in den Kampf gegen die dunkle Brut ziehen. Ich vertraue auf ihre und meine Fähigkeiten, deshalb glaube ich werden wir diesen Kampf überstehen und ich dir schon bald einen neuen Brief senden. Ich hoffe dir gehts es auch gut und mein Fehler wird dir nicht angehaftet. Bitte sende mir einen Brief zurück sofern das geht und ich werde so schnell wie möglich antworten.



Dein dich liebender Sohn,

Jannis

"



Er las sich den Brief noch mehrere Male durch, dann faltete er das papier sachte und steckte es in einen Brief. Er Verschloss diesen, mit dem Siegel der Schmiede von Val Royeaux. Er suchte einen Boten, diese waren seit der Auseinandersetzung etwas zu hauf unterwegs. Er steckte einem von diesen den Brief zu und gab ihm die anweißungen wo er der Brief abliefern sollte, gegen ein entsprechendes entgeld natürlich.



Er setzte seinen Weg fort, er schlenderte in Richtung Garten, dort würden die anderen schon sein, zumindest waren sie häufig dort. Verständlich war es, wer mochte schon nicht in einem Schönen Garten sitzen und sich die warme Briese mit etwas Sonne zu Gemüte führen. Er ging den Schmalen weg entlang an dem die Efeuranken waren, wo er sich einst hoch hangelte und in das Schloss einbrach. Ihm überkam ein gutes gefühl, er wollte nur nicht Nachts allein in der Stille und der Kühlheit übernachten. Er sah kurz zum Fenster hoch und ging dann langsam weiter. Er erreichte eine größere Wiese. Mittendrin stand Jule, Jannis mit dem Rücken zugewendet.



Sie übte gerade mit ihren Schwertern und fuchtelte mit diesen in der Luft umher. Sie bekam nicht mit wie Jannis sich heran schlich. Er nahm Schild und Schwert. Mit dem Schwert stieß er Zwischen ihre Klingen und blockierte diese. Sofort drehte sie sich um und ging in Kampfhaltung.



Jannis lies nur ein"Guten Morgen Jule" über seine Lippen.

#1778
Guest_Juleiila_*

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Als Jannis auftauchte lies Jule die Schwerter sinken. Ihre Wut hatte sie aber noch nicht komplett abgebaut, sodass diese immer noch in ihr aufgestaut war. Jule atmete schnell, und holte tief Luft. Eine Pause könnte sie gut vertragen. Nachher war ja immer noch Zeit um zu trainieren.



„Moen Janns.“ durch das heftige Atmen verschluckte sie ein paar Wörter. „Puuuhhhhh...“ sagte sie und legte sich in die Wiese. Schweißperlen standen ihr auf der Stirn durch die Anstrengung und ihr war heiß wie nochmal was. Die Bluse schob sie etwas nach oben, und die Sonnenstrahlen glitzerten auf der Narbe, die durch das Loch des Brontos entstand. Im Moment störte sie das nicht.



Jule kniff die Augen etwas zusammen, da sie die Sonne blendete. „Wie geht es Euch, Jannis?“

#1779
J.D.C

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Jannis nahm sich einen Grashalm und steckte sich diesen in den Mund. Dann setzte er sich neben Jule auf den Boden. Er lies seinen Blick über sie wandern und antwortete anschließend.

"Ich bin etwas beunruhigt wegen meinem Vater. Ich habe das gefühl, das wir uns bald auf den weg machen und die Stadt verlassen. Doch das würde bedeuten, das falls mein Vater einen Breif zurück schickt ich, das nicht mitbekommen würde. Aber außer dieser Sache geht es mir ganz gut, die letzte Nacht war himlisch und erholsam."

Er kaute ein paar mal auf dem Halm und spuckte diesen dann aus. "Wie geht es dir, du wirkst nicht sehr entspannt."

Modifié par J.D.C, 10 mai 2010 - 08:45 .


#1780
Guest_Juleiila_*

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Jule schloss die Augen und hörte Jannis zu. „Solange der Brief bei Eurem Vater ankommt wird alles gut sein.“ versuchte sie Ihm gut zureden. Dann seufzte sie. Sie wollte eigentlich nicht alles bei Jannis auslassen. Dieser musste genug mit seiner Lage zurecht kommen. Die Abfuhr von Jule, seinem Vater und den Tod seiner Kameraden. Aber sie schoss einfach los.



„Nein geht es mir nicht. Ich bin voller Wut die ich einfach nicht los werde. Ich hasse mich selbst für Dinge die ich tu, und ich würde am liebsten verschwinden.“



Dann stand Jule auf und ging in die Richtung des Sees. Sie tapste mit der Hand hinein und es war wirklich kühl. Genau das brauchte sie jetzt. Dann legte sie ihren Schwertgurt ab und stieg samt Klamotten und Verband hinein. Ihr Brustkorb interessierte sie überhaupt nicht mehr und sie würde sich schon bald nach einem fähigem Heiler umsehen. Sie hatte einfach keine Lust mehr darauf zu Achten, was sie eh nicht tat. Jule wollte einfach weiter reisen, die Mission hinter sich bringen, und den Rest ihres Lebens mit Noah verbringen. Ihre Gedanken blieben bei Noah hängen, an sein Gesicht, seine einfühlsame Art, und wie er sich um Jule kümmerte. Und sie dachte an den ersten Tag in FellRemnon, als sie ihn so zusagen kennen lernte. Dann schloss sie die Augen und genoss das kühle Wasser.


#1781
J.D.C

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Jannis war überrascht als Jule ihren satz mit energischem Nachdruck raus lies. Dann ging sie in den Teich samt Kleidung. Verdutzt sah er Jule zu, dann ging er zum Rand und setzte sich dort erneut hin. Mit einer Hand spritze er Jule Wasser entgegen. Er grinste Sie an als diese reagierte.



"Na komm schon ein bisschen Spaß muss sein." Er er schlug mit den Händen auf das Wasser, wodruch eine Fontaine auf Jule platschte.

#1782
Guest_Juleiila_*

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Jule hatte im Moment wirklich keine Lust auf kindische Wasserspritzerein. Sie rollte mit ihren Augen und tauchte unter. Sie schwamm weiter in die Mitte des Sees, tauchte wieder auf und lies sich auf dem Rücken treiben. Dabei schloss sie die Augen und versuchte die prallende Sonne zu genießen, damit sie auch endlich mal Farbe erhielt.

#1783
Kaysallie

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Sie lauschte den Worten von Jule, blickte dabei jedoch weiterhin auf die Rüstung. Sie konnte ihr einfach nicht in die Augen sehen. Als diese dann aus der Tür verschwand, nahm ihr Starren ein Ende. Sie blinzelte und blickte in Richtung der Türe. Ein Seufzer machte sich breit und sie wusste, dass sie eine andere Meinung der Dinge benötigte, als die von Jule. Sie machte sich auf den Weg zur Türe, öffnete diese und erschrak im ersten Moment etwas, denn vor ihr stand Bella, die scheinbar gerade an die Tür klopfen wollte.

#1784
Bellandyrs

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Bella schlug die Augen auf, weil ihr knurrender Magen sie weckte. Verschlafen blinzelte sie, und bemerkte, dass die Sonne einen anderen Stand hatte, als zu der Zeit, wo sie normalerweise aufstand. Beim Erbauer! Wie spät würde es wohl sein? Die Antwort erhielt sie, als kurz darauf die Kirchenglocken läuteten, und sie elf volle Schläge zählte.

Eigentlich hätte sie noch ewig liegen bleiben können, sie hatte hervorragend geschlafen, tief und traumlos. Dennoch wurde es Zeit, sie konnte schließlich nicht den ganzen Tag im Bett verbringen.



Also schlurfte sie ins Bad und wusch den Schlaf aus den Augen. Das kühle Wasser erfrischte sie, kurz darauf war sie munter. Allerdings hätte sie ganz Ferelden für eine Tasse Kaffee eingetauscht, aber dafür war es nun wohl zu spät. Sie würde es aber später in der Küche probieren, ob sie vielleicht doch eine Portion haben könnte.



Schließlich zog sie sich ein paar legere Hosen und eine Bluse an und beschloß, nach Allie zu sehen. Vielleicht würde sie die Elfe ja ein wenig aufbauen können.



Gerade als sie an Allies Tür klopfen wollte, wurde diese von innen geöffnet, und unversehens stand sie Allie gegenüber, die beinahe die Klopfer abgekriegt hätte.

Bella lachte auf.

"Hallo Allie, ich wollte gerade zu Euch. Aber wenn ich stören sollte?" Sie sprach den Satz nicht aus, sie hoffte, Allie würde selber wissen, dass sie Bella dann durchaus eine Abfuhr erteilen konnte ohne dass sie ihr böse wäre.


#1785
J.D.C

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Jannis krempelt sich die Hose hoch und zog seine Schuhe aus, dann lies er seine Füße im Wasser baumeln. Er bemerkt ihr Augen rollen und sofort lies er ab.

"Jule du bist Jung und ziemlich verrückt, es sind doch die einfachen sachen die einen glücklich machen und die Stimmung heben."

Er sah kurz ins Wasser und beobachtete die kleinen Tierchen bei ihrem treiben.

"Was hälst du davon wenn ich die Anderen suche und hole?"

Modifié par J.D.C, 10 mai 2010 - 09:22 .


#1786
Guest_Juleiila_*

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Ohne die Augen zu öffnen antwortete Jule, und schrie fast über den See. „Ja holt sie! Ich muss...Ihnen alles von gestern Abend erklären!“



Dann genoss sie weiter die Sonne und das kühle Wasser, und hoffte das Jannis auch bereit war, Noah zu holen.

#1787
viento2

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„ Hm, ich denke, dass Jule sich für mich entschieden hat, hat ihn sehr verletzt. Vielleicht mehr, als er sich eingestehen will. Ich habe anfangs noch versucht, mich zurück zu ziehen, als ich gemerkt habe, was zwischen den beiden los war, aber ich hab es leider nicht geschafft. Jule hat sich für mich entschieden und ich bin der letzte, der diese Entscheidung rückgängig machen möchte.“

Er schaute kurz auf seine Hände, die er in seinem Schoß verschränkt hatte, und blickte dann Lyna wieder an.

„ Aber ich muss sagen, dass er eine Wendung durchgemacht hat. Seit gestern scheint es, als habe er neue Kraft geschöpft. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber ich denke, er kommt nun damit zurecht.“

Noah schlug sich mit den Handflächen auf die Oberschenkel und lehnte sich nach vorne.

„ Wenn ihr nichts dagegen habt, dann werde ich jetzt meine Ausrüstung wieder nach oben bringen. Kommt ihr zurecht, oder kann ich noch etwas für euch tun?“


#1788
Kaysallie

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„Oh! Nein, kommt doch bitte rein, denn wenn ich ehrlich sein soll, wollte auch ich gerade nach Euch sehen.“



Allie ging wieder zurück in das Gemach und setzte sich zu dem Tisch im Vorraum. Nachdem auch Bella sich gesetzt hatte, nahm sie ein Stück von dem Gebäck, welches noch von vorhin auf dem Tisch stand.



„Ihr fragt Euch bestimmt, wieso ich zu Euch wollte. Um ehrlich zu sein, wollte ich mit Euch über mein Verhalten der letzten Tage sprechen..“



Sie schluckte kurz und blickte auf den Tisch. Dann nahm sie einen weiteren Bissen von dem Gebäck, schluckte und sprach weiter.



Sie erzählte Bella von der Geschichte mit Tharel, und dass sie diese Jule anvertraut hatte. Sie erzählte ihr, dass sie das Buch wieder gefunden hatte und dass ihr das einen noch tieferen Schlag versetzt hatte, als bereits Bestand. Sie hielt es für das Beste, die Erinnerung zu vernichten. Sie erzählte ihr, was in ihrem Gemach vorgefallen war zusammen mit Jule.

Währenddessen des pausenlosen Redens, vergoss sie keine Tränen und blieb ernst und sprach die Geschichte so, als hätte sie damit abgeschlossen.



„Ich wollte die Stadt verlassen, da ich mich selbst als unzurechnungsfähig einstufe, und da ich … niemanden mehr in die Augen sehen kann, da ich mich derart über mich selbst Schäme. Ich hätte nie gedacht, dass ich zu solch Dingen fähig sein kann.“



Sie blickte auf den Kamin und sah den Aschehaufen, den das Buch hinterlassen hatte. Ein wehmütiges Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit.



„Interessant, was das Leben so mit sich birgt, findet ihr nicht?“


#1789
govi1

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Mitleid beschlich sie, als sie seinen Ausführungen lauschte. Armer Jannis, von einem Moment auf den nächsten verlor er seine Liebe, ohne richtige Vorwarnung. Sie würde ihn wohl aufsuchen müssen und seine Verfassung selber begutachten- denn egal was Noah gesagt hatte, ein gebrochenes Herz braucht viel Zeit um zu heilen, falls sich die Bruchstücke überhaupt wieder zu einem Ganzen zusammenfügen lassen können.



"Nein, natürlich nicht", antwortete sie ihm, "geht nur. Das Gespräch hat mich sehr gefreut. Endlich habe ich Euch etwas näher kennen gelernt." Ein kleines Lächeln schlich sich in ihr Gesicht- Jule hatte da einen guten Fang an Land gezogen, das liess sich nicht leugnen. Und damit bezog sie sich nicht auf ein Äusseres.



Sie griff nach dem Korb, öffnete ihn und sah sich mit gähnender Leere konfrontiert. Gut so, Hunger hatte sie sowieso keinen mehr. Sie stand auf und strich sich den Rock glatt, ehe sie den Blick über die Umgebung schweifen liess. Wo sich wohl Bella, Allie und Jule aufhielten? An einem solchen schönen Tag gingen sie sicherlich allerlei Beschäftigungen nach.



Sie folgte dem Weg zurück ins Schloss, schliesslich fand der Korb nicht von alleine zurück in die Küche. Ausserdem hielt sie Ausschau nach Jannis.

#1790
Bellandyrs

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Bella hörte Allie aufmerksam zu, versuchte, dies auf die kurze Zeit zu verarbeiten um raten zu können. Aber was Allie durchgemacht hatte war nicht mit tröstenden Worten zu lindern.
Sie brauchte einen Moment, bevor sie antworten konnte.

"Allie... es tut mir wirklich leid das alles zu hören. Kein Wunder dass Ihr so konfus ward. Ich würde gerne sagen: das wird schon wieder... aber ich kann es nicht. Sicher heilt die Zeit viele Wunden. Ich kann Euere Vorgehensweise nachvollziehen, dennoch ... Ihr schämt Euch für Euch selber? Das solltet Ihr nicht tun, im Gegenteil, dass Ihr zu diesem Gefühl fähig seid, macht Euch doch erst zu etwas besonderem, und zeigt, dass Ihr wieder langsam zu Euch selber findet? Manchmal tut man einfach Dinge im Leben, weil es die Situation erfordert, weil man einem inneren Zwang folgt, oder einfach auch aus Unwissenheit."

Bella konnte eigentlich nicht still sitzen, wenn sich die Gedanken überschlugen wanderte sie eigentlich gerne im Zimmer auf und ab, als würde sie hier besser nachdenken können. Aber das wollte sie Allie nicht gerade antun, also nahm sie ein kleines Stückchen vom Gebäck, was noch übrig geblieben war. Sie biß hinein und kaute ersteinmal ausgiebig, bevor sie weitersprach.

"Aus dem Leben scheiden zu wollen ist keine Lösung. Vergeßt nicht, Ihr seid ein grauer Wächter. Ihr habt ein schlimmes Schicksal hinter Euch, aber vielleicht war das Eure Bestimmung. Vielleicht kommt Ihr dadurch zu innerer Stärke, die Ihr vorher nicht hattet. Ich glaube, ich spreche für alle Gefährten wenn ich sage, wir wollen Euch nicht noch einmal verlieren. Ihr seid immer noch eine von uns." Verschmitzt lächelte sie Allie an, als sie noch leise hinzufügte: "Auch wenn wir etwas länger brauchten uns mit der neuen Allie abzufinden und diese uns nicht ganz geheuer war". Aber sie zwinkerte der Elfe zu.
Dann nahm sie Allies Hände in ihre und blickte sie wieder ernst an.

"Seid stark. Ihr habt schon soviel Stärke bewiesen. Laßt Eure Trauer zu, aber laßt sie nicht zum Hauptbestandteil in Eurem Leben werden. Das Leben bringt wahrlich viele Überraschungen, und wer weiß, vielleicht könnt Ihr auch eines Tages wieder einen Mann lieben. Deswegen begeht Ihr noch lange keinen Verrat an Tharel. Ich denke, er würde sich wünschen, dass Ihr glücklich werdet. Und das, Allie, wünsche ich mir auch für Euch. Bleibt bei uns. Bitte."

Modifié par Bellandyrs, 10 mai 2010 - 09:53 .


#1791
viento2

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Noah macht sich auf den Weg zurück ins Schloss. Als er durch den Schlossflur in Richtung Jules Zimmer lief, konnte er von draußen Stimmen hören. Als er aus dem Fenster schaute, sah er Jannis am See im Park sitzen und Jule ließ sich auf dem Rücken im Wasser treiben. Noah musste bei ihrem Anblick grinsen. Schnell verstaute er seine Ausrüstung im Zimmer und rannte dann die Treppen wieder herunter, aus dem Schloss heraus und Richtung See. Als er Jannis sehen konnte, verlangsamte er seine Schritte wieder. Am See angekommen, nickte er Jannis zu und zog sich dann das Hemd und die Stiefel aus. Jule hatte ihn noch nicht bemerkt. Noah nahm etwas Anlauf und sprang dann mit einem Hechtsprung kopfüber in das kalte Wasser hinein. Mit kräftigen Zügen tauchte er unter Wasser bis zu der Stelle, an der Jule trieb. Er stieß direkt neben ihr durch die Wasseroberfläche, packte Jule an den Hüften und zog sie zu sich ran.

Er schaute ihr tief in die Augen und küsste sie dann innig.


#1792
Guest_Juleiila_*

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Jule grinste und kicherte als Noah sie einfach so packte. Sie umarmte Noah, und gab sich dem Kuss völlig hin. Dabei schloss sie ihre Augen, und wollte Noah einfach nur spüren das er da war. Fest drückte sie Ihn an sich, öffnete dann wieder Ihre Augen. Mit ihren Smaragdgrünen blickte sie tief in seine braunen, sodass sie fast in Seine Seele blickte.



„Ich liebe Dich, Noah!!“

#1793
viento2

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„ Und ich liebe dich, meine kleine, verrückte Elfe!“

Noah gab ihr noch einen Kuss auf die Nasenspitze und legte sich dann selber auf den Rücken und ließ sich treiben. Die Sonne schien ihm ins Gesicht und das kalte Wasser war angenehm erfrischend.


#1794
Guest_Juleiila_*

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Jule kicherte. Dann betrachtete sie Noah der auf dem Wasser trieb. Hm was sollte sie jetzt machen? Sie wusste es. Grinsend drückte sie Noah unters Wasser, tauchte mit Ihm unter, und küsste Ihn nochmal innig unter Wasser. So konnte auch niemand zuschaun, besonders nicht Jannis.

#1795
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ooc: o.O wo is mein post!

#1796
viento2

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Noah erkannte rechtzeitig, was Jule vorhatte und schnappte nach Luft, bevor das Wasser des Sees über seinem Kopf zusammenschlug. Er drückte Jule an sich und ließ sich von ihr küssen. Nachdem sie wieder aufgetaucht waren, schüttelte er das Wasser aus seinem Haar.

„ So, ich denke wir beide haben genug gebadet. Du solltest raus und deine Verbände sofort wechseln lassen, und keine Widerrede!“ er schaute sie ernst an.

Dann tauchte er flink unter und schwamm zum Ufer des Sees zurück. Als er aus dem Wasser stieg warf er Jannis einen unsicheren Blick zu, doch die Miene des Kriegers war nicht zu entschlüsseln. Noah bereute im selben Augenblick, dass er sich dazu hatte hinreißen lassen, zu Jule ins Wasser zu springen. Es war bestimmt nicht leicht für Jannis, die beiden zusammen zu sehen.

Noah ließ dich im Gras neben Jannis nieder, um sich selber und seine Hose in der Sonne zu trocknen. Er schaute noch einmal zu Jannis und warf Jule dann einen warnenden Blick zu. Vielleicht könnte er zu dem Krieger durchdringen, wenn er sich mit ihm alleine unterhielt. Er mochte Jannis sehr gerne und würde es bedauern, wenn sie aufgrund von Jule keine Freunde sein konnten.

Noah drehte den Kopf Richtung Jannis. " Wie geht es euch?"

Modifié par viento2, 11 mai 2010 - 07:53 .


#1797
Guest_Juleiila_*

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Jule schwamm zum anderen Ufer, an das gegenüberliegende wo Jannis und Noah sich befanden. Sie stieg aus dem Wasser und wand ihre Haare aus. Sie war mit dem Rücken zu den Jungs gedreht. Jule knöpfte ihre Bluse auf, und legte den durchnässten Verband auf die Wiese. Ihre Haut brauchte mal wieder Luft zum Atmen, denn sonst würden die Bläschen schlimmer werden, trotz Salbe.



Dann legte sie sich ins Gras auf den Rücken. So ließ sie sich Sonnen und döste ein Wenig.

#1798
J.D.C

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Jannis sah den Beiden ein wenig eiferüschtig zu und generell war er eingeschnappt bei all den Pärchen in der Gruppe. Er sehnte sich nach einer innigen Beziehnung. Doch es half alles nichts, Streit wollte er keinesfalls mit Jule und Noah. Noah schwomm wieder ans Land und lies sich neben Jannis nieder.

"Wie es mir geht?, Ich glaube das werde ich noch öfters hören müssen." sagte er schmunzelnd.

"Es geht mir bis auf eine paar Kleinigkeiten ganz gut soweit, dir geht es sicherlich blendend also frag ich erst nicht."

Er zwinkerte ihm zu, Wenn es Noah selbst jetzt nicht gut gehen würde wüsste Jannis auch nicht weiter.

Jannis nahm seine Semmel in die Hand und bis ein Stück ab, welches er eilig kaute und schluckte. Dann began er zu lachen einfach so er wusste selbst nich warum.

"Wenn ihr hier schon eine Nacktparade veranstalltet warum soll ich nicht mitmachen."

Auch Jannis zog sich sein Hemd aus und lies sich ins Gras fallen.Mit den Füßen plettscherte im Wasser herum so das ihn immer wieder ein paar Tropfen trafen.

Modifié par J.D.C, 11 mai 2010 - 08:18 .


#1799
Kaysallie

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Sie wandte den Blick im Laufe des Gespräches wieder von dem Kamin ab, und blickte zu Bella. Sie lauschte aufmerksam ihren Worten.
"Ich danke Euch für Eure Worte, obgleich sie mir denn helfen oder nicht. Ja Ihr behält wohl in dem Punkt recht, dass ich froh sein sollte, wieder zu solch Gefühlen fähig zu sein."
Ein leichtes Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit.
"Auch wenn ich bezweifle , dass mich das zu etwas besonderem macht. Dadurch werde ich eher wieder normaler, was mir auch lieber ist. Als ich in FellRemnon ankam, nahm ich die Dinge anders wahr. Ich spürte teilweise jeden Atemzug, jede Bewegung und hörte jedes nur noch so kleine Geräusch. Doch die Tage vergingen und ebenso diese neue Sinnesfähigkeit, auch wenn sie noch nicht komplett verschwunden ist. Ich merke wie diese dunkle Magie aus meinen Körper gezogen wird, jedoch spüre ich, dass sie einen dunklen Schatten wirft."
Sie machte eine kurze Pause und aß das Gebäck nun komplett auf. Sie fuhr dann etwas ernster fort.
"Ich weiß, dass es für Euch schwer nachzuvollziehen ist, wieso ich mich nach einem Ende sehne. Doch ich dachte einst, dass ich dieses schon erreicht habe, und nun Weile ich hier und kann nichts anderes tun, außer gegen die dunkle Brut zu kämpfen, die mich mit so viel Zorn erfüllt. Ich erkenne den Sinn darin einfach nicht mehr, und noch weniger eine Bestimmung zu etwas größerem. Ich habe keine Angst vor dem Tod, auch wenn der Weg ins Nichts oft schmerzvoll verläuft, so ist es dennoch eine Erlösung."
Sie hielt wieder kurz inne und blicke Bella in die Augen und sagte gefühlvoll,
"Ihr habt recht. Wahre Stärke, kommt bekanntlich ja von innen. Doch es ist schwer gegen all die schlechten Erinnerungen, welche leider überwiegen, immer weiter anzukämpfen. Dennoch werde ich versuchen, aus den wenig guten Momenten Kraft zu schöpfen, auch wenn ich nicht weiß, ob diese Kraft ausreicht. Ich habe nicht nur den Mann verloren, den ich liebe, sondern meinen besten Freund, meinen Kammeraden und Begleiter, meinen Bruder -von Wächterseite betrachtet-, den Menschen der meinem Leben einen Sinn gab, verloren. Auch wenn ich es schätze, dass ich neue Freunde gefunden habe, habe ich mein Herz bereits verschenkt.", sie lächelte leicht, "Und man hat ja bekannter weise nur ein Herz, auch wenn dieses nun im Nichts weiht und dort auf mich wartet. Doch wie ich bereits sagte, man weiß nie was das Leben mit sich birgt.", das Lächeln verschwand langsam wieder, "Denn ich habe mich ja schon öfters in mir selbst getäuscht, auch wenn ich mir in diesem Punkt ziemlich sicher bin und bezweifle, dass ich noch einmal das selbe in jemand anderes sehen kann."
Nachdenklich wandte sie den Blick von Bella ab und schaute auf den Tisch. einen kurzen Moment herrschte Stille. Dann blickte sie wieder zu Bella auf und ergriff das Wort, um das Thema zu wechseln,
"Doch lasst uns nicht noch mehr Zeit mit der Vergangenheit verschwenden! Ihr habt doch sicher heute auch etwas besseres vor gehabt?"

Modifié par Kaysallie, 11 mai 2010 - 09:47 .


#1800
viento2

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Für eine Weile lagen sie schweigend nebeneinander. Noah hing seinen Gedanken nach und ließ sich von der Sonne wärmen. Er fragte sich, wann sie wohl endlich weiter ziehen würden. Es war zwar ganz nett, in dem Schloss zu leben und sich um nichts Gedanken machen zu müssen, doch er war es nicht gewohnt so lange an einem Platz zu verweilen. Ihn zog es langsam weiter.

Er stützte sich auf seine Ellenbogen und sprach Jannis an:

„ Könnt ihr mir etwas über diesen Avalos erzählen? Ein paar der anderen haben ihn immer mal in einem Gespräch erwähnt und er scheint derjenige zu sein, der hier sagt, wo es lang geht. Wisst ihr etwas darüber, wie und vor allem wann es weiter gehen soll?“