Noah genoss die Zärtlichkeit von Jule und schloss genießerisch die Augen. Als ihre Küsse fordernder wurden, schob er sie jedoch sanft von sich.
„Nicht jetzt, Jule, okay? Ich denke wir sollten zum Abendessen gehen. Ich habe heute schon das Mittagessen ausfallen lassen und ich sterbe gleich vor Hunger.“
Er sah die Enttäuschung in ihren Augen und lächelte sie an.
„Aufgehoben ist nicht aufgeschoben, meine Liebste.“
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#1851
Posté 13 mai 2010 - 09:50
#1852
Guest_Juleiila_*
Posté 13 mai 2010 - 09:54
Guest_Juleiila_*
„Wie du meinst, ich habe keinen Hunger.“ sagte Jule gleichgültig. Dann stand sie auf und zog sich wieder an. Seufzend und ohne weitere Worte verließ sie ihr Gemach. Ihr Weg führte sie in die Küche wo sie einen Schnaps mit nahm und damit das Schloss verließ.
Seufzend ging sie in den Schlossgarten und setzte sich auf eine Bank. Sie nahm einen Schluck und fing sarkastisch an zu lachen. Gerade stand sie sich ein, das sie Mist gebaut hatte, wegen der Sache mit Jannis. Noch immer am lachen trank sie wieder einen Schluck. Dann schloss sie die Flasche und legte sich auf die Bank. Jule blickte in den Himmel, der Dunkelrot war. Es waren noch keine Sterne zu sehen.
Seufzend ging sie in den Schlossgarten und setzte sich auf eine Bank. Sie nahm einen Schluck und fing sarkastisch an zu lachen. Gerade stand sie sich ein, das sie Mist gebaut hatte, wegen der Sache mit Jannis. Noch immer am lachen trank sie wieder einen Schluck. Dann schloss sie die Flasche und legte sich auf die Bank. Jule blickte in den Himmel, der Dunkelrot war. Es waren noch keine Sterne zu sehen.
#1853
Posté 13 mai 2010 - 10:01
Ein Bote kam zum Schloss, er hielt einen Brif in der Hand, er fragte die Dienerschaft nach Jannis aus, in welchem Gemach er untergebracht war. Er ging in den oberen Trackt, als niemand antowrtete als er an der Tür von Jannis Gemach klopfte ging er weiter. Und klopfte bei den anderen an. Doch nirgendwo kam eine Antwort. Er ging wieder zu Jannis Gemach und schob den Brief halb unter die Tür.
Währenddessem hatte sich Jannis wieder halbwegs aufgerappelt und taumelte nun in der Stadt umher. Die Leute wichen ihm aus, als sie den starken Alkohol geruch warnahmen. Unterwegs holte er sich bei einem Bäcker etwas Brot, welches er ohne Belag verzehrte, dazu trank er viel Wasser. Sich durch Schlaf ausnüchtern wollte er nicht.
Er schleppte sich zum Schloss. Doch anstatt in sein Gemach zu gehen ging er auf einen der Wehrgänge und setzte sich dort auf eine Kante, von welcher er den eingang zum Palast gut sehen konnte. Er sah zu wer sich alles im Schloss herum trieb, die Dienerschaft, welche ab und an Sachen mitgehen ließen und sich auserhalb der Pausen den wanzt voll stopften.
Währenddessem hatte sich Jannis wieder halbwegs aufgerappelt und taumelte nun in der Stadt umher. Die Leute wichen ihm aus, als sie den starken Alkohol geruch warnahmen. Unterwegs holte er sich bei einem Bäcker etwas Brot, welches er ohne Belag verzehrte, dazu trank er viel Wasser. Sich durch Schlaf ausnüchtern wollte er nicht.
Er schleppte sich zum Schloss. Doch anstatt in sein Gemach zu gehen ging er auf einen der Wehrgänge und setzte sich dort auf eine Kante, von welcher er den eingang zum Palast gut sehen konnte. Er sah zu wer sich alles im Schloss herum trieb, die Dienerschaft, welche ab und an Sachen mitgehen ließen und sich auserhalb der Pausen den wanzt voll stopften.
#1854
Posté 13 mai 2010 - 10:16
Es tat gut, sich mit Bella zu unterhalten. Sie hatte Verständnis und fand die richtigen Worte. Durch ihre erwachsene und reife Art, fühlte man sich bei ihr wie in den Armen einer Mutter, die einem die Tränen wegwischt und aufbaut.
Währenddessen sie sich weiterhin über Belangloses unterhielten, verging die Zeit wie im Flug. Mit einem fast neuem Selbstbewusstsein, fast schon so wie damals als die Reise begann, verabschiedete sie sich herzlich und bedankt von Bella und begab sich zurück in ihr Gemach.
Dort angelangt ging sie auf den Kamin zu, nahm den kleinen Besen der daneben stand und die kleine Schaufel. Sie bückte sich und kehrte die gesamte Asche aus dem Kamin, direkt auf die Schaufel. Damit ging sie zum Tisch und nahm eine Stoffserviette, welche zierlich gefaltet war. Sie klappte diese auf und platzierte die Asche in der Mitte. Sie wickelte die Serviette zu einem kleinen Bündel und ließ es vorerst am Tisch liegen.
Danach ging sie auf den Schrank zu. Eigentlich wollte sie sich umziehen, doch dann stach ihr die Rüstung ins Auge. Sie war zwar gereinigt, dennoch waren, vor allem an den Armschienen, viele Einkerbungen vorhanden, die eigentlich korrigiert gehörten. Sie nahm die Armschienen zur Hand, schloss den Schrank wieder und steckte diese in ihre Tasche. Dann ging sie erneut zum Tisch, nahm das Serviettenbündel und steckte es ebenfalls ein.
Sie verließ das Gemach und begab sich in die Stadt. Eigentlich wollte sie noch einmal zu dem Rüstungshändler, welcher ihr die Rüstung herstellte, doch irgendwie war ihr der Weg entfallen. Das lag wohl an all der Wut, der schwachen Konzentrationsstärke und dem Mangel an Interesse, das sie damals hegte. Sie irrte eine Weile durch die Stadt, als sie an einem Menschenhaufen vorbei ging. Sie war eigentlich nicht schaulustig, doch etwas interessiert daran, was hier los war, war sie allemal. Aus der hintersten Reihe sah sie wie man einen Toten, bereits mit einem Tuch bedeckten, Mann aus der Schmiede trug. Gerade als sie ihren Blick abwenden wollte, um weiterzugehen, fiel ihr Jannis ins Blickfeld. Er lief wütend durch die Menschenmasse in die Richtung des Schlosses. Sie blieb stehen und schaute ihm nach. Sie fragte sich was wohl passiert war, da er sonst immer ein recht ruhiger Zeitgenosse war. Sie wandte ihren Blick wieder von ihm ab, da sie nicht wusste was sie tun sollte, und selbst nicht gerade ein Vorbild, was die Kontrolle von Gefühlen und dergleichen anging, war.
Sie irrte noch einige Minuten durch die Stadt, fand jedoch den Händler nichtmehr und da es bald Abendessen gab, ging sie wieder zurück zum Schloss.
Währenddessen sie sich weiterhin über Belangloses unterhielten, verging die Zeit wie im Flug. Mit einem fast neuem Selbstbewusstsein, fast schon so wie damals als die Reise begann, verabschiedete sie sich herzlich und bedankt von Bella und begab sich zurück in ihr Gemach.
Dort angelangt ging sie auf den Kamin zu, nahm den kleinen Besen der daneben stand und die kleine Schaufel. Sie bückte sich und kehrte die gesamte Asche aus dem Kamin, direkt auf die Schaufel. Damit ging sie zum Tisch und nahm eine Stoffserviette, welche zierlich gefaltet war. Sie klappte diese auf und platzierte die Asche in der Mitte. Sie wickelte die Serviette zu einem kleinen Bündel und ließ es vorerst am Tisch liegen.
Danach ging sie auf den Schrank zu. Eigentlich wollte sie sich umziehen, doch dann stach ihr die Rüstung ins Auge. Sie war zwar gereinigt, dennoch waren, vor allem an den Armschienen, viele Einkerbungen vorhanden, die eigentlich korrigiert gehörten. Sie nahm die Armschienen zur Hand, schloss den Schrank wieder und steckte diese in ihre Tasche. Dann ging sie erneut zum Tisch, nahm das Serviettenbündel und steckte es ebenfalls ein.
Sie verließ das Gemach und begab sich in die Stadt. Eigentlich wollte sie noch einmal zu dem Rüstungshändler, welcher ihr die Rüstung herstellte, doch irgendwie war ihr der Weg entfallen. Das lag wohl an all der Wut, der schwachen Konzentrationsstärke und dem Mangel an Interesse, das sie damals hegte. Sie irrte eine Weile durch die Stadt, als sie an einem Menschenhaufen vorbei ging. Sie war eigentlich nicht schaulustig, doch etwas interessiert daran, was hier los war, war sie allemal. Aus der hintersten Reihe sah sie wie man einen Toten, bereits mit einem Tuch bedeckten, Mann aus der Schmiede trug. Gerade als sie ihren Blick abwenden wollte, um weiterzugehen, fiel ihr Jannis ins Blickfeld. Er lief wütend durch die Menschenmasse in die Richtung des Schlosses. Sie blieb stehen und schaute ihm nach. Sie fragte sich was wohl passiert war, da er sonst immer ein recht ruhiger Zeitgenosse war. Sie wandte ihren Blick wieder von ihm ab, da sie nicht wusste was sie tun sollte, und selbst nicht gerade ein Vorbild, was die Kontrolle von Gefühlen und dergleichen anging, war.
Sie irrte noch einige Minuten durch die Stadt, fand jedoch den Händler nichtmehr und da es bald Abendessen gab, ging sie wieder zurück zum Schloss.
#1855
Posté 14 mai 2010 - 12:32
Lyna unterbrach das Gespräch mit Jule und hielt inne. Hatte sie nicht etwas gehört, dicht neben sich? Ehe sie sich umdrehen konnte spürte sie auch schon seine Hand, die sachte ihre Fingerspitzen berührte- er war hier, bei ihr. Sie wusste es, ohne sich nach ihm umdrehen zu müssen.
Strahlend fiel sie ihm um den Hals, ein glückseliges Lächeln schlich sich in ihr Gesicht, während eine wohlige Wärme durch ihren Körper strömte- als ob sich nicht nur ihr Geist, sondern auch ihr Körper über seine Anwesenheit freuen würde. "Avalos!", begrüsste sie ihn fassungslos, ihr Blick wurde von Tränen der Freude verschleiert, die sie aber schnell wieder wegblinzelte.
"Endlich", murmelte sie und legte ihr Antliz sachte an seine Brust, seinen gewohnten und doch so stark vermissten Geruch tief einatmend, "du hast mir gefehlt." Sie blickte wieder auf, in seine smaragdenen Augen. Wie hatte sie sich doch nach dem Blick aus diesen grünen Seelenspiegeln gesehnt.
Doch die Zeit sollten sie so gut wie möglich ausnutzen, wer wusste schon, wann sie das nächste Mal ungestört miteinander verbleiben konnten. "Komm", sprach sie ihm zu, "lass uns gehen." Sie führte ihn tiefer in den Wald, wo sie niemand aufsuchen würde.
Strahlend fiel sie ihm um den Hals, ein glückseliges Lächeln schlich sich in ihr Gesicht, während eine wohlige Wärme durch ihren Körper strömte- als ob sich nicht nur ihr Geist, sondern auch ihr Körper über seine Anwesenheit freuen würde. "Avalos!", begrüsste sie ihn fassungslos, ihr Blick wurde von Tränen der Freude verschleiert, die sie aber schnell wieder wegblinzelte.
"Endlich", murmelte sie und legte ihr Antliz sachte an seine Brust, seinen gewohnten und doch so stark vermissten Geruch tief einatmend, "du hast mir gefehlt." Sie blickte wieder auf, in seine smaragdenen Augen. Wie hatte sie sich doch nach dem Blick aus diesen grünen Seelenspiegeln gesehnt.
Doch die Zeit sollten sie so gut wie möglich ausnutzen, wer wusste schon, wann sie das nächste Mal ungestört miteinander verbleiben konnten. "Komm", sprach sie ihm zu, "lass uns gehen." Sie führte ihn tiefer in den Wald, wo sie niemand aufsuchen würde.
#1856
Posté 14 mai 2010 - 04:23
Als sie beim Schloss ankam, schlenderte sie erst noch durch den Schlossgarten, da sie schneller ankam als sie gedacht hatte und das Abendessen noch nicht serviert wurde. Nur nach wenigen Minuten stach ihr Jule in die Augen die, mal wieder, mit einer Flasche Alkohol auf einer Bank saß und gedankenverloren in den Himmel starrte. Allie reichte es nun endgültig von ihrer verantwortungslosen Art und dem sinnlosen betrinken. Als ob ihr Leben so schlecht wäre. Sie ging ohne ein Wort zu sagen mit einem wütenden Blick auf die Bank zu, riss Jule die Flasche aus der Hand, nahm sie am Flaschenhals und schlug diese gegen die Lehne der Bank, sodass diese in tausend Glassplitter zersprang. Der Alkohol lief durch die Rillen der Bank und tropfte in das grüne Gras.
„Was ist eigentlich Euer Problem, das Euch den Grund dazu gibt sich ständig zu betrinken!?“, schrie Allie sie zornig an.
„Was ist eigentlich Euer Problem, das Euch den Grund dazu gibt sich ständig zu betrinken!?“, schrie Allie sie zornig an.
#1857
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 04:28
Guest_Juleiila_*
Plötzlich wurde Jule aus ihren Gedanken gerissen. Allie knallte die Flasche gegen die Bank das der Alkohol auslief. Sarkastisch fing sie an zu lachen:
„Ihr wisst gar nichts von meinen Problemen.“ sie lachte weiter, und wante den Blick vom Himmel an Allie. „Danke nun darf ich mir eine neue Flasche holen.“
„Ihr wisst gar nichts von meinen Problemen.“ sie lachte weiter, und wante den Blick vom Himmel an Allie. „Danke nun darf ich mir eine neue Flasche holen.“
#1858
Posté 14 mai 2010 - 04:34
„Schön, macht nur was Ihr glaubt, dann werde ich die nächste Flasche eben auch zerschlagen, solange bis Ihr nicht mehr einen Silberling in der Tasche habt!“, sie schüttelte den Kopf verzweifelt und verschränkte die Arme, „Los geht schon!“
#1859
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 04:38
Guest_Juleiila_*
Jule stand auf und blickte Allie zornig an. „Was ist Euer Problem? Sagt bloß Ihr macht Euch sorgen! Das ich nicht lache.“ und Jule lachte wiedermals sarkastisch. „Was wollt Ihr.“
#1860
Posté 14 mai 2010 - 04:47
„Nein ich mache mir keine Sorgen um Euch. Ich finde es lediglich eine Unart sich ohne Grund zu betrinken! Zudem finde ich es verantwortungslos von Euch! Ihr wisst, dass wir bald weiterziehen, in eine Schlacht, und anstatt Euch zu genesen und gesund zu werden, verlangsamt ihr Eure Heilprozesse! Ihr gefährdet nicht nur Euch selbst sondern jeden, der im Kampf neben Euch stehen wird!“, sie drehte sich von ihr weg und ging einige Schritte in Richtung des Schlosses, dann drehte sie sich wieder um und schrie, “Und Euer sarkastisches Lachen könnt Ihr Euch sparen.“, sie rollte die Augen und fügte sarkastisch hinzu, bevor sie weiter in Richtung des Schlosses ging, “Wir sehen und beim Essen, es wird mir eine Freude sein!“
#1861
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 04:50
Guest_Juleiila_*
Jule klappte das Kinn beinahe herunter. Ihre ganze Wut kam wieder hoch, und sie lief Allie hinterher. Fest zog sie sie an der Schulter zurück und schrie sie an.
„Mein Brustkorb ist wieder ok!!! Und ich trinke wann ich will, und nicht wann Ihr mir sagt ich solle damit aufhören, Kapiert?“ Dann lies sie Allie wieder los. „Viel Spaß beim essen!!!!“
„Mein Brustkorb ist wieder ok!!! Und ich trinke wann ich will, und nicht wann Ihr mir sagt ich solle damit aufhören, Kapiert?“ Dann lies sie Allie wieder los. „Viel Spaß beim essen!!!!“
#1862
Posté 14 mai 2010 - 04:55
„Ach ja?“, Allie tippe Jule mit dem Finger direkt auf die Brust, sodass Jule zusammenzuckte, „Sieht mir nicht so aus, als ob der geheilt wäre, aber macht was Ihr glaubt, mir solls gleich sein, es ist ja schließlich nicht mein Leben!“ sie drehte sich um und ging weiter den Weg entlang.
#1863
Posté 14 mai 2010 - 04:57
Der Wind sang in den Ästen, spielte mit dem Laub.
Schweigend gingen sie durch den Wald, Hand in Hand. Selbst durch den Panzerhandschuh spürte Avalos Lyna´s zarte Hand. Auf einmal fing er an ein Gedicht zu rezitieren.
Die Sonne, die Sterne tragen Kunde von dir,
Jeder Lufthauch erzählt mir von dir,
Jeder Atemzug, jeder Schritt trägt deinen Namen,
weit mit sich mit."
Er lächelte. Aus seinen jadegrünen Augen war der Wahnsinn, die flackernde Wut gewichen. Avalos fühlte sich in ihrer Gegenwart gelöst, heiter und beschwingt. Der Wandel war so abrupt und umfassend, das man hätte glauben können, dass diese stechend grünen Augen jemand anderen gehören schienen.
"Die Würfel sind gefallen, die Karten ausgeteilt. Das Heer zieht in einer Woche dem Feind entgegen. Doch bis dahin gehöre ich dir, bevor das blutige Werk, das ich in Gang gesetzt habe, seine Fänge nach uns ausstreckt."
Vor ihnen öffnete sich eine kleine Lichtung, mit einem kleinen Bachlauf und Teich. Nicht nur der Bach speiste das Gewässer, sondern auch ein kunstvoll angelegter Wasserfall. Nicht hoch, aber fein ziseliert, mit Wasserspielen und winzigen Details, die erst bei genauerem Blick auffielen.
Amofillias hatte ihm von diesem Ort mal erzählt. Sein eigenes, persönliches Refugium. Es war ein friedlicher Ort.
Sacht zog er Lyna mit sich ins Gras und legte einen Arm um sie. Zärtlich strich Avalos ihr über den braunen Haaransatz. Die geschliffenen Stahlfragmente des Panzerschutzes klingelten leise, als sei es ein Windspiel im sachten Luftzug.
Irgendwann fanden seine Lippen die ihren.
(Vierzeiler aus Schandmauls "Dein Anblick" )
Schweigend gingen sie durch den Wald, Hand in Hand. Selbst durch den Panzerhandschuh spürte Avalos Lyna´s zarte Hand. Auf einmal fing er an ein Gedicht zu rezitieren.
Die Sonne, die Sterne tragen Kunde von dir,
Jeder Lufthauch erzählt mir von dir,
Jeder Atemzug, jeder Schritt trägt deinen Namen,
weit mit sich mit."
Er lächelte. Aus seinen jadegrünen Augen war der Wahnsinn, die flackernde Wut gewichen. Avalos fühlte sich in ihrer Gegenwart gelöst, heiter und beschwingt. Der Wandel war so abrupt und umfassend, das man hätte glauben können, dass diese stechend grünen Augen jemand anderen gehören schienen.
"Die Würfel sind gefallen, die Karten ausgeteilt. Das Heer zieht in einer Woche dem Feind entgegen. Doch bis dahin gehöre ich dir, bevor das blutige Werk, das ich in Gang gesetzt habe, seine Fänge nach uns ausstreckt."
Vor ihnen öffnete sich eine kleine Lichtung, mit einem kleinen Bachlauf und Teich. Nicht nur der Bach speiste das Gewässer, sondern auch ein kunstvoll angelegter Wasserfall. Nicht hoch, aber fein ziseliert, mit Wasserspielen und winzigen Details, die erst bei genauerem Blick auffielen.
Amofillias hatte ihm von diesem Ort mal erzählt. Sein eigenes, persönliches Refugium. Es war ein friedlicher Ort.
Sacht zog er Lyna mit sich ins Gras und legte einen Arm um sie. Zärtlich strich Avalos ihr über den braunen Haaransatz. Die geschliffenen Stahlfragmente des Panzerschutzes klingelten leise, als sei es ein Windspiel im sachten Luftzug.
Irgendwann fanden seine Lippen die ihren.
(Vierzeiler aus Schandmauls "Dein Anblick" )
Modifié par MagicBullet, 14 mai 2010 - 09:30 .
#1864
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 05:07
Guest_Juleiila_*
Erst jetzt bemerkte Jule das Allies Wunde am Hals verheilt war. Verwundert blickte sie ihr hinterher und packte sie wieder an der Schulter. Sie nahm Allies Hand und legte sie auf ihren Brustkorb.
„Na los! Macht schon! Ich weiß das Ihr es könnt Allie.“ sagte sie aber dieses mal normal, und nicht voller Wut.
„Na los! Macht schon! Ich weiß das Ihr es könnt Allie.“ sagte sie aber dieses mal normal, und nicht voller Wut.
#1865
Posté 14 mai 2010 - 05:22
Etwas verwundert blickte Allie Jule an, “Wie? Was soll ich können?“, sie befreite ihre Hand wieder, welche Jule sich geschnappt hatte. Verlegen blickte sie zum See, sie wusste genau was Jule meinte, „Und selbst wenn ich es könnte, wäre ich wohl gerade zu aufgebracht dafür! Außerdem solltet Ihr lieber erstmals lernen, Euch in Geduld zu üben, anstatt sich wegen jeder Kleinigkeit zu betrinken! Und kommt mir jetzt nicht mit ‚Ihr habt Euch auch betrunken‘, denn so etwas habe ich nur zwei Mal getan, und das nicht grundlos!“
Nachdem sie Jule die Meinung gesagt hatte, war sie etwas ruhiger und blickte sie wieder an. „Nennt mir einen guten Grund, wieso ich Euch heilen sollte, beziehungsweise es versuchen sollte, wenn ich genau weiß, dass Ihr aus Eurer Wunde nichts gelernt habt.“
Nachdem sie Jule die Meinung gesagt hatte, war sie etwas ruhiger und blickte sie wieder an. „Nennt mir einen guten Grund, wieso ich Euch heilen sollte, beziehungsweise es versuchen sollte, wenn ich genau weiß, dass Ihr aus Eurer Wunde nichts gelernt habt.“
#1866
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 05:27
Guest_Juleiila_*
Verzweifelt blickte sie Allie in die Augen. „Ich habe es doch gelernt, das mit dem Alkohol....war wegen was anderem.“ sie blickte verlegen zum Boden. Falls Allie fragen würde, würde Jule erzählen was los war, warum sie sich wieder betrank um alles zu vergessen..
„Bitte Allie, ich möchte wieder Gesund sein! Ich glaube an Euch! Ich weiß das Ihr es könnt!“ sie seufzte und drehte sich um. Sie wusste genau das Allie es nicht versuchen würde, deshalb ging sie in Richtung Bank.
„Bitte Allie, ich möchte wieder Gesund sein! Ich glaube an Euch! Ich weiß das Ihr es könnt!“ sie seufzte und drehte sich um. Sie wusste genau das Allie es nicht versuchen würde, deshalb ging sie in Richtung Bank.
#1867
Posté 14 mai 2010 - 05:33
Sie blieb stehen und blickte Jule hinterher als sie wieder zur Bank ging. Sie überlegte, ob sie nun einfach gehen sollte, oder nicht, entschied sich dann jedoch dafür, erstmals nachzuhaken, denn sie schien doch sehr bedrückt zu sein.
„Also schön, wieso habt Ihr Euch betrunken? Vielleicht ändere ich meine Meinung ja doch noch.“, sagte sie Jule hinterher, blieb jedoch vorerst stehen und beobachtete ihre Reaktion.
„Also schön, wieso habt Ihr Euch betrunken? Vielleicht ändere ich meine Meinung ja doch noch.“, sagte sie Jule hinterher, blieb jedoch vorerst stehen und beobachtete ihre Reaktion.
#1868
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 05:36
Guest_Juleiila_*
Jule seufzte und setzte sich auf die Bank. Dann blickte sie zu Allie auf. „Ich...bin Jannis näher … gekommen. Zusammen...mit Noah.“ dabei verzog sich ihre Miene und sie blickte auf die Kaputte Flasche. Wie schade das die nun zerbrochen war.
#1869
Posté 14 mai 2010 - 05:39
Allie zog eine Augenbraue in die Höhe. War Jannis deswegen so außer sich, als sie ihn vorhin in der Stadt sah?
„Und was ist danach passiert?“, fragte sie weiter.
„Und was ist danach passiert?“, fragte sie weiter.
#1870
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 05:42
Guest_Juleiila_*
„Naja...er ging weiter. Aber...ich habe abgeblockt mich wieder angezogen und bin raus gelaufen.“ sie seufzte. Jule hatte einen Riesen Fehler gemacht. Dabei schüttelte sie den Kopf.
„Das hätte nie passieren dürfen.“
„Das hätte nie passieren dürfen.“
#1871
Posté 14 mai 2010 - 05:49
Jannis saß gemütlich auf dem Wehrgang und sah sich um, nach einiger Zeit kam Jule uns setzte sich auf eine Bank vor dem Schloss, zusammen mit einer Flasche, "Inhalt unbekannt", es war wahrscheilich Alkohol. Er wartete ein bisschen, dann kam auch noch Allie. Die beiden redeten miteinander. Dann hörte er wie Jule anfing zu schreien, ein wenig belustigt über die beiden stieg er langsam über den aufstieg wieder von dem Wehrgang herunter. Er wollte nicht von den Beiden bemerkt werden.
#1872
Posté 14 mai 2010 - 06:22
„Also ist gar nichts passiert, wenn ihr abgeblockt habt? Ich verstehe nicht ganz, wie es dazu kommen konnte … Ist Noah denn nun eifersüchtig?“, sie war definitiv verwirrt. Sie dachte Jule hätte sich für Noah entschieden.
#1873
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 06:27
Guest_Juleiila_*
„Nein nein, Noah ist nicht eifersüchtig. Er hätte da anscheinend nichts dagegen. Sonst hätte er nicht mitgemacht, und Jannis nicht aufmunternd zugezwinkert. Ach... aber ich...hätte mich nicht dazu hinreißen lassen sollen. Beide lagen auf dem Bett und...keine Ahnung.“ Jule stand auf und seufzte.
„Verfluchte Brut!! Egal was ich mache, ich tue Jannis weh. Ich darf Ihn erstmal die Woche nicht mehr wieder sehen. Ich will Ihn nicht mehr verletzten, als ich es eh schon getan habe.“ Entschuldigend, und beschämt fuhr sie sich durchs Haar.
„Versteht Ihr jetzt Allie? Warum ich hier draußen saß, mit einer Flasche Alkohol?“
„Verfluchte Brut!! Egal was ich mache, ich tue Jannis weh. Ich darf Ihn erstmal die Woche nicht mehr wieder sehen. Ich will Ihn nicht mehr verletzten, als ich es eh schon getan habe.“ Entschuldigend, und beschämt fuhr sie sich durchs Haar.
„Versteht Ihr jetzt Allie? Warum ich hier draußen saß, mit einer Flasche Alkohol?“
#1874
Posté 14 mai 2010 - 06:32
Nachdenklich fasste sie sich ans Kinn, als Jule weitererzählte.
Sie verstand zwar wieso Jule aufgebracht war, aber, wie schon öfters, ihr Handeln nicht.
„Trotzdem wird der Alkohol Euer Problem nicht lösen. Habt Ihr denn schon mit Jannis darüber gesprochen? Vielleicht würde das die Sache ja bereinigen, auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso Noah Jannis dazu überhaupt ermutigt hat.“
Sie verstand zwar wieso Jule aufgebracht war, aber, wie schon öfters, ihr Handeln nicht.
„Trotzdem wird der Alkohol Euer Problem nicht lösen. Habt Ihr denn schon mit Jannis darüber gesprochen? Vielleicht würde das die Sache ja bereinigen, auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso Noah Jannis dazu überhaupt ermutigt hat.“
#1875
Guest_Juleiila_*
Posté 14 mai 2010 - 06:35
Guest_Juleiila_*
Jule schüttelte den Kopf. „Ich weiß, dieser verdammte Alkohol hilft nicht. Zumindest nicht am nächsten Morgen. Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll...“ sagte Jule hilflos.
„Und ich werde mit Jannis nicht reden. Ich...muss Ihm aus dem Weg gehen. So ist es am besten.“ dann setzte sie sich wieder hin, und versuchte auf die Situation von vorher anzusprechen.
„Allie, werdet Ihr versuchen mich zu heilen?“ Dabei blickte sie auf, in voller Hoffnung das ihr die Freundin helfen würde.
„Und ich werde mit Jannis nicht reden. Ich...muss Ihm aus dem Weg gehen. So ist es am besten.“ dann setzte sie sich wieder hin, und versuchte auf die Situation von vorher anzusprechen.
„Allie, werdet Ihr versuchen mich zu heilen?“ Dabei blickte sie auf, in voller Hoffnung das ihr die Freundin helfen würde.





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