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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1876
Kaysallie

Kaysallie
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„Nun gut, dann redet nicht mit ihm.“

Sie blickte Jule an und musterte sie von oben bis unten.

„Ich denke nicht, dass ich es kann, da meine Zauber bisher immer nur kamen, wenn meine Gefühle außer Kontrolle waren. Meine Gedanken sind zwar wieder geordneter, doch Heilzauber …“ Sie dachte kurz nach. Sie hatte Angst davor, dass wieder die starken Kopfschmerzen eintreten würden und sie wieder feststellen würde, dass sie eine Magierin war, die keine Kontrolle über ihre Magie hatte.


#1877
Guest_Juleiila_*

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„Hmmm....“ sagte Jule und kratzte sich dabei am Kopf. „Ich könnte Euch dabei helfen. Euch vielleicht auf die Palme bringen?“ dabei schmunzelte Jule etwas. „Und sollte Euch irgendetwas passieren, bin ich hier für Euch. Also habt keine Angst und glaubt daran....“

#1878
Kaysallie

Kaysallie
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Sie schmunzelte.

„Nein ich denke nicht, dass es nötig ist mich ‚auf die Palme‘ zu bringen, eigentlich dürfte meine Vorstellungskraft genügen, auch wenn ich nichts versprechen kann.“

Sie ging auf die Bank zu und setze sich neben diese ins Gras, da die andere Seite schließlich voller Glassplitter war, sodass sie neben Jule saß. Sie schloss ihre Augen und atmete tief ein.

„Ich habe es bisher nur mit urtümlichen Zaubern geschafft.“

Sie versuchte anstatt an die dunkle Brut, welche sie so stark zum Rasen brachte, dass sie es bereits öfters schaffte dadurch Zauber freizusetzen, an einen ganz bestimmten Moment in ihren Leben zu denken.

Sie nahm ihre Hand und streckte diese nach oben, sodass sie Jules Brustkorb berühren konnte. Sie atmete öfters tief ein, da sie die Erinnerung erst schmerzte, doch sie versuchte diese so umzugestalten, dass sie zu einer guten Erinnerung wurde. Nach etwa zwei Minuten gelang es ihr dann schließlich, ohne es selbst überhaupt zu realisieren. Der übliche leicht bläuliche Nebel machte sich um Jule breit. Man konnte äußerlich keine Veränderung wahrnehmen und Allie blieb sogar nachdem, der Nebel bereits verschwunden war konzentriert in ihren Gedanken.


#1879
Guest_Juleiila_*

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Jule schloss die Augen als Allie sich konzentrierte, und begann Jule zu heilen. Sie blinzelte immer wieder durch, und sah den blauen Schimmer der sie umgab. Da wusste sie es. Allie hatte es geschafft! Als sie dann fertig war öffnete Jule ihre Augen. Sie drückte ein paar mal mit dem Finger gegen den Brustkorb. Nichts. Kein Schmerz oder sonstiges.



„ALLIE!“ schrie Jule auf. Dann fiel sie Ihr um den Hals und riss Sie aus Ihren Gedanken. „Ihr habt es geschafft! Ich wusste es!! An was habt Ihr gedacht?“ fragte Jule neugierig und setzte sich vor Allie ins Gras.

#1880
viento2

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Noah schaute Jule hinterher, als sie das Zimmer verließ. Er wurde einfach nicht schlau aus dieser Frau. Von einem Moment zum nächsten änderte sich schlagartig ihre Stimmung. Wenn ihr etwas nicht gefiel, ging sie gleich in die Luft. Noah fand es mühselig, immer auf seine Worte achten zu müssen, um nichts zu sagen, was sie zum aufbrausen brachte. Was ihn am meisten bedrückte war jedoch die Tatsache, dass sie so wenig acht auf sich selber nahm. Ihre Gesundheit war ihr anscheinend egal. War ihr denn nicht bewusst, dass sie ihren Gefährten wichtig war und dass diese sich Sorgen um sie machten? In einer Woche sollte die Armee aufbrechen und Noah war sich sicher, dass Jules Rippen noch nicht verheilt waren. Sie hatte ihn angelogen und sich nicht wieder verbinden lassen. Außerdem nahm sie ihre Schmerzmittel nicht mehr und hielt keine Bettruhe. Noah wollte nicht wissen, was sie in diesem Moment gerade tat, doch er konnte es sich vorstellen.

Mit einem Seufzer erhob er sich vom Bett und machte sich auf den Weg zum Speisesaal. Er schaute sich kurz um und erblickte dann Bella, die ihm gerade zuwinkte. Lächelnd bahnte er sich einen Weg zu der Gefährtin und setzte sich zu ihr an den Tisch.

„Guten Abend, Bella, es ist schön euch zu sehen. Wie war euer Tag?“

„Guten Abend Noah.“ Begrüßte sie ihn „Ich hatte einen schönen Tag, danke. Ich habe mich erst draußen mit Allie unterhalten und danach noch ein bißchen gezeichnet. Endlich habe ich einmal die Zeit dafür gefunden.“

Sie musterte ihn fragend.

„ Wie war denn euer Tag, Noah? Ihr seht mitgenommen aus und woher habt ihr diese Verletzungen? Geht es euch gut?“

Ungern dachte er an den Nachmittag und den Kampf mit Avalos zurück.

„Hm, Jannis und ich sind heute auf Avalos getroffen und was ihr in meinem Gesicht seht, ist eine Demonstration seines Könnens gewesen.“ Noah zwang sich ein verkniffenes Lächeln auf die Lippen.

Bella machte ein erschrockenes Gesicht und nickte dann aber verstehend. Die beiden plauderten noch eine Weile, da es bis zum Essen noch etwas dauerte. Noah hätte gerne mit ihr über Jule geredet, doch er wollte Bella nicht mit weiteren Problemen belasten. Sie hatte ihm gegenüber schon angedeutet, dass sie die Seelsorgerin der Gruppe war.

Modifié par viento2, 14 mai 2010 - 07:30 .


#1881
Kaysallie

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Plötzlich riss sie die Augen auf, als Jule sie vor Freude richtig umschmiss. Noch etwas verwirrt blickte sie dann in ihr neugieriges Gesicht, als sie strahlend vor ihr saß,

„Hm. Ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert.“, sie seufzte, „Ich habe an den Moment gedacht, als ich am Schlachtfeld unter dem Oger lag. Nur habe ich mir den Oger weggedacht. „ Sie lachte kurz, irgendwie klang das schon sehr eigenartig, „Ich habe mir den Kampf noch einmal vorgestellt, wie er wohl abgelaufen wäre, wenn mich der Oger nicht eingequetscht hätte. Ich stellte mir vor, dass ich es hätte verhindern können, dass er starb, nur durch einen Heilzauber gegen die Wunden an seiner Brust, oder später am Rest seines Körpers, als es bereits zu spät war.“, sie blickte kurz nachdenklich auf das Gras, “Nun denn, alles nur Wunschdenken, doch scheinbar hat es funktioniert, was mich froh stimmt.“ Ein leicht wehmütiges Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit.

Plötzlich ertönten die Glocken des Schlosses.

„Kommt die ganze Sache hat mich jetzt ziemlich hungrig gemacht!“


#1882
Guest_Juleiila_*

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„Das ...habe ich mir jetzt nicht gedacht. Hm.“ sagte Jule. „Ja gehen wir ins Schloss, ich denke ich bekomme auch endlich mal Hunger.“ grinste sie.



Das alles hob ihre Laune an, sie fühlte sich gut, gesünder und fröhlicher als je zuvor. Sie fühlte keinen Schmerz und dadurch verflog ihre Wut. Beide standen auf und begaben sich ins Schloss. Sie betraten den Speisesaal und drängelten sich zum Tisch vor, wo sie immer saßen. Der Raum war voll gefüllt und es sah so aus, als wäre noch kein einziger Abgereist. Allie und Jule kamen am Tisch an. Allie setzte sich neben Bella, und Jule neben Noah. Unterm Tisch drückte sie seine Hand und lächelte Ihn an. Unauffällig flüsterte sie Ihm ins Ohr.



„Tut mir leid wegen vorhin.“ dann begrüßte sie Bella mit einem strahlendem Lächeln auf dem Gesicht.



„Bella ! Schön Euch zu sehen. Darf ich die Neuigkeit verkünden, das ich vollkommen gesund bin?“ dabei blickte sie zu Allie, und lächelte Sie glücklich an.

#1883
viento2

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Als Jule und Allie den Speisesaal betraten, fiel Noah gleich auf, dass sich an Jule etwas verändert hatte. Sie strahlte über das ganze Gesicht und auch Allie schien glücklicher zu sein, als sie es sonst war. Noah lächelte Jule an, als sie sich neben in setzte. Jedoch verstand er nicht, was sie meinte, als sie sagte, dass sie wieder vollkommen gesund war.

Bella hingegen schaute zunächst verwirrt von Jule zu Allie und lächelte dann. Noah beschloss, die Sache auf sich beruhen zu lassen, und Jule später danach zu fragen.

Das Essen wurde aufgetragen und die vier griffen hungrig zu. Noah schielte immer wieder zu Jule herüber, doch es schien, als habe sich tatsächlich irgendwas verändert. Er streckte seine Hand zu ihr aus und strich ihr sanft über die Wange.


#1884
Guest_Juleiila_*

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Jule grinste zu Noah als Er ihr über die Wange streichelte. Sie wirkte überaus glücklich, was sie auch war. Gierig aß sie weiter, aber mit benehmen, was sie lernte als die Adeligen zusammen mit Ihnen und dem König speisten. Ein Kellner kam vorbei und bot Wein an.



„Nein Danke.“ sagte Jule grinsend, und winkte Ihn mit der Hand weg. Sie musste endlich mal mit dem Alkohol aufhören, ihr Leben leben wie es sich gehörte, und die restlichen 28 Jahre nicht im Alkohol zu ertränken. Noah blickte sie nur verwundert an, genau wie Bella und Allie. Aber Jule lächelte nur.



Als sie dann fertig gegessen hatten quatschten sie noch ein wenig, und unterhielten sich über Ihre Freizeit.

#1885
viento2

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Die vier waren die letzten im Speisesaal. Sie hatten über ihr Gespräch die Zeit ganz vergessen. Bella gähnte müde und rieb sich die Augen.

„Ich glaube, ich sollte mich langsam mal auf mein Zimmer begeben. Die viele frische Luft von heute hat mich ganz müde gemacht.“

Noah schaute Jule kurz an und diese nickte ihm zu. „ Wie werden uns auch wieder hoch begeben. Der Tag war lang und anstrengend genug.“

Auch Allie schloss sich ihnen an. Im Gang vor ihren Zimmern wünschten sie sich eine gute Nacht und zogen sich dann in ihre Zimmer zurück. Noah hielt Jule die Tür auf und schloss sie wieder hinter sich. Er zog Jule an sich und strich ihr mit den Fingern über die Wange.

„Was meintest du damit, als du gesagt hast, du wärst wieder gesund?“


#1886
Guest_Juleiila_*

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Jule schlang die Arme um Noahs Nacken und grinste Ihn an. Man sah ihr immer noch an, das sie glücklich war.



„Allie. Sie hat mich geheilt. Unten im Garten.“ dann drückte sie sich ein paar mal an den Brustkorb um Noah zu zeigen das auch wirklich alles geheilt war. „Siehst du? Keine Schmerzen und es knackst nicht.“ dann lächelte sie wieder und drückte Ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.

#1887
viento2

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Noah hob Jule hoch, ohne den Kuss zu unterbrechen, und trug sie zum Bett, wo er sie vorsichtig ablegte. Er stützte sich neben ihr auf einem Arm ab und betrachtete Jule eine Weile. Die Finger seiner rechten Hand spielten mit einer ihrer Haarsträhnen.

„Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt,
Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge,
Dann hör ich recht die leisen Atemzüge
Des Engels, welcher sich in dir verhüllt,

Und ein erstaunt, ein fragend Lächeln quillt
Auf meinem Mund, ob mich kein Traum betrüge,
Dass nun in dir, zu ewiger Genüge,
Mein kühnster Wunsch, mein einzger, sich erfüllt.“


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ooc: Eduard Mörike

Modifié par viento2, 14 mai 2010 - 09:37 .


#1888
Guest_Juleiila_*

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Jule legte sich auf die Seite und blickte Noah in die Augen. Das Lächeln in ihrem Gesicht wurde heller, und strahlte mehr als je zuvor. Sie hatte das was sie schon immer wollte, konnte es fest in die Arme schließen und Ihn nie wieder gehen lassen. Sie legte ihren Zeigefinger auf seine Lippen und fuhr nach unten. Währenddessen sagte sie.

„Nie im Leben hätte ich gedacht,
dass Du mir so viel Freude machst.

Du schenkst mir Aufmerksam & Zärtlichkeit
Sodass ich spüre, ich bin in vertrauter Zweisamkeit.

Du schaust mir tief in die Augen, berührst mein Gesicht
& ich fühle es ist was ganz besonderes für mich.

Du gibst mir das Gefühl zu Dir zu gehören &
Den Mut es weiter zu probieren.

Dieses mal soll es für ewig sein &
Hoffentlich trübt nicht wieder der Schein.

Dein Lächeln schenkt mir Zufriedenheit,
darin vergesse ich gern auch mal Raum und Zeit.

Um mich herum existierst nur noch DU
Dieses Gefühl des Glücks lässt mich friedlich ruh´n.

Geben wir uns Beide eine Chance endlich das zu bekommen
was wir verdienen und genießen die Zeit die wir gemeinsam verbringen dürfen.

Wenn mein Herz solche Worte spricht,
heißt es dann: Ich Liebe Dich!!“

Modifié par Juleiila, 14 mai 2010 - 09:21 .


#1889
MagicBullet

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ooc: Wenn ihr schon aus Songs kopiert, dann gebt unterm Post Urheber bzw. Band an. Urheberrechtsverletzungen können richtig böse teuer werden. Außerdem isses nur fair gegenüber den Songschreibern ;P

#1890
viento2

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Noah fühlte sich tief berührt von Jules Gedicht. Er war glücklich, dass es ihr wieder gut ging, sowohl körperlich als auch allem Anschein nach seelisch. Wohlige Wärme stieg in ihm auf, als sie ihre Hand an seiner Brust nach unten wandern ließ. Er drückte sich gegen ihren Körper und vergrub sein Gesicht an ihrem Hals. Ihre Hand unter seinem Hemd, die weiter nach unten wanderte, ließ seinen Atem schneller gehen. Mit jeder Faser seines Körpers sehnte er sich nach ihren Berührungen, nach ihrem Atem auf seiner Haut, ihren Lippen auf seinen.

#1891
Guest_Juleiila_*

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Jule drückte sich fester an Noah und küsste Ihn. Dann rollte sie Ihn auf den Rücken und setzte sich auf Ihn drauf.



„Wie war das? Aufgehoben ist nicht aufgeschoben liebste?“ grinste sie Ihn an.

#1892
Guest_Juleiila_*

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Am nächsten Morgen lag Jule in den Armen von Noah. Die Sonnenstrahlen blitzten durch das Fenster, die Vögel zwitscherten Fröhlich ein Lied und Jule wachte auf. Das war der beste Morgen seit langem. Sie streckte sich und gähnte ehe sie aufstand. Noah lag noch immer am schlafen im Bett.



Jule ging ins Bad und machte sich frisch. Dieses mal zog sie einen Rock an, flache offene Schuhe und eine kurzärmlige Bluse. Dann machte sie sich auf den Weg in die Schlossküche. Dort nahm sie sich ein Tablett und packte wie immer Frühstück darauf. Eine Kanne Kaffee für Jule und eine Kanne Tee für Noah. Mit beidem ging sie hoch in ihr Gemach.



Leise trat sie ein und stellte das Tablett auf dem Tisch ab. Dann schenkte sie Kaffee und Tee in die Tassen und ging auf das Bett zu. Sanft und kurz küsste sie Noah.



„Guten Morgen mein Lieber! Es gibt Frühstück.“ sagte sie mit einem strahlendem lächeln.

#1893
viento2

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Noah schlug die Augen auf und blinzelte verschlafen. Er setzte sich langsam auf und bereute es sogleich wieder. In dem Moment, wo er den Kopf nach oben nahm, fuhr ihm ein stechender Schmerz in die Stirn. Am liebsten hätte er sich sofort wieder hingelegt, doch Jule stand vor ihm und strahlte ihn an. So glücklich wie in diesem Moment war sie in den letzten Tagen selten gewesen. Noah rang sich ein Lächeln ab und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.

„ Guten Morgen, meine Liebe. Wie ich sehe, hast du uns schon Frühstück besorgt. Ich geh nur noch kurz ins Bad und kommt dann zu dir.“

Im Bad angekommen, schloss Noah hinter sich die Tür. Er trat vor den Spiegel und rieb sich die Stirn. Seine Nase war etwas angeschwollen und begann, sich bläulich zu färben. Die Prellungen über den Augenbrauen, sahen nicht ganz so schlimm aus. Vorsichtig spritzte er sich kaltes Wasser ins Gesicht und trug dann nach dem Abtrocknen wieder Ringelblumensalbe auf seine Stirn auf.

Im Bad befand sich eine kleine Kommode, aus der er sich eine verblichene Hose und ein altes Hemd heraus suchte und anzog. Für das Training, was er vorhatte, würden die Sachen genügen.

Bevor er das Bad verließ stützte er sich noch einmal auf dem Beckenrand ab und senkte den Kopf. Seine Nase begann unangenehm zu pochen. Er atmete ein paar Mal tief durch, öffnete dann die Badezimmertür und setzte sich zu Jule an den Tisch.

Sie hatte sich selber schon Kaffee und ihm Tee eingeschüttet. Noah griff nach einer Semmel, auf die er sich etwas Butter schmierte und dann eher lustlos darauf herumkaute. Zwischen zwei Bissen lächelte er Jule an. „Du siehst heute Morgen bezaubernd aus.“


#1894
Guest_Juleiila_*

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Auch Jule strich sich eine Semmel und aß diese. Zwischendurch schlurfte sie an ihrem Kaffee. Schmunzelnd blickte sie zu Noah.



„Danke. Aber...“ dann wurde ihre Miene ernster „...Deine Nase sieht so schlimm aus. Vielleicht solltest du noch einmal zum Arzt gehen. Und keine wieder rede. Mich hast du auch immer gezwungen.“ zwinkerte sie Ihm zu.

#1895
viento2

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„ Ja, ich hatte auch vor, hiernach zum Arzt zu gehen. Aber mach dir keine Sorgen, es sieht schlimmer aus, als es ist.“

Noah aß seine Semmel zu Ende und trank den Tee aus. „ Danke, für das Frühstück, mein Schatz. Ich mach mich dann mal weg, wir sehen uns später.“

Er küsste sie auf die Stirn und lächelte sie an. Dann verschwand er aus dem Zimmer und begab sich zum Arzt. Als er in dessen Zimmer eintrat, erkannte dieser in sofort wieder und begutachtete die Nase. Noah bat ihn um ein Schmerzmittel, welches er auch bekam. Es war ein kleines Fläschchen mit Tropfen, die laut Arzt sowohl schmerzstillend, als auch abschwellend und entzündungshemmend wirken sollten. Noah nahm etwas davon, bevor er das Schloss verließ und begann, durch die Stadt in Richtung Stadttor zu schlendern. Er ließ sich Zeit und wartete darauf, dass das Mittel zu wirken begann.

Er verließ die Stadt und wandte sich den Weg entlang, den er mit Jule schon spazieren gegangen war. Als die Schmerzen fast nicht mehr zu spüren waren, fing Noah an zu laufen.


#1896
govi1

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Sie schloss die Augen, als er das Gedicht rezitierte und liess die Worte auf sich einwirken- diese Sanfheit, die sie durchströmte und sie wie auf einer Wolke schweben liess, als würde die Zeit stillstehen und ihnen einen Moment himmlisches Glück gönnen wollen. Sie öffnete die Lider und blickte in sein sorgenfreies Gesicht und mit einem Male waren alle Zweifel verschwunden, von ergreifender Zuversicht weggefegt.



Sie erreichten die Lichtung, legten sich auf den Grund. Lyna spürte das kitzelnde Gras an ihrem Rücken, hörte das fröhliche Plätschern des Wasserfalls und fühlte Avalos Arm um sich- die Welt war in Ordnung, mehr noch... sie war perfekt, so wie sie jeden Tag sein sollte. Fern von Tod und Verderben, fern von den bösen Machenschaften.



Und dann küsste er sie. Sie erwiderte den Kuss, schloss geniesserisch die Augen. Lyna wusste nicht, wieviel Zeit verstrich, doch schliesslich lösten sich ihre Lippen und sie flüsterte bedachtsam: "Ich liebe dich." Drei einfache Worte, mit grosser Bedeutung und die sich einfach nur richtig anfühlten.



Sie legte ihre Hand auf seine Brust, stiess aber auf den Plattenpanzer. Lyna warf ihm schmunzelnd einen Blick zu. Wie lange man wohl brauchte, eine ganze Rüstung auszuziehen?

#1897
MagicBullet

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Mit einem unergründlichen Lächeln langte er über seine Schulter, löste die vorbergenen Lederriemen unter dem Schulterpanzer und nahm ihm ab. Darunter waren die Befestigungsriemen des Plattenpanzers verborgen.

Mit ebenso fließenden Bewegungen löste er Harnisch, Panzerhemd und den Rest seines stählernen Korsetts ab, bis ein blütenweißes, eng geschnittenes Hemd hervorblitzte.

Avalos strich Lyna eine widerspenstige Haarsträhne aus ihrer Stirn.
Und auf einmal packte er sie, hob sie auf und schmiss sie lachend in den kleinen See, bevor er selber hinterhersprang. Er fühlte sich wieder jung, beschwingt und einfach nur... frei.

Prustend tauchte seine Elfe wieder auf, eher belustigt als wütend. Aber noch bevor sie protestieren konnte, schlang Avalos seine Arme um sie und liebkoste ihren Nacken. Der nasse Stoff gab eher mehr frei, als das er es vehüllte - Was er mit einem Grinsen anzüglich kommentierte, und Lyna die Röte ins Gesicht trieb.

#1898
Kaysallie

Kaysallie
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Nach dem Abendessen, begab sich Allie zurück in ihr Gemach. Sie stelle die Tasche, mit einem Seufzen, am Tisch ab, da sie darüber verärgert war, dass sie den Händler nicht wieder gefunden hatte. Danach ließ sie sich ein Bad ein. Die Entspannung in der Badewanne tat gut und war wohl genau das, was sie in diesem Moment gebraucht hatte. Sie atmete den Dampf des heißen Wassers ein, welcher nach Flieder duftete, schloss die Augen und ließ sich für einige Minuten fallen.

Nach dem Bad, begab sie sich in das Schlafgemach. Sie schloss die Vorhänge, begab sich zum Nachtisch und nahm einige Blätter Papier und einen Kohlestift aus der Schublade. Damit setzte sie sich aufs Bett. Ohne zu zögern oder nachzudenken, begann sie einige Sätze auf das Papier zu schreiben,



„Meine Gedanken und Gefühle,

sind nicht länger frei wie des Vogels Flügel.

Sie irren in mir umher,

wie ein kleiner Fisch im dunklen Meer.

Auf der Suche nach einem hellen Ende,

nach der schmerzvollen Lebenswende.

Sie suchen nach Lust und Liebe,

und verdrängen dabei den Hass und die Intrige.

Angst und Freude überkommen mich,

ein gemischtes Gefühl wie ein helles Sonnenlicht.

Es fällt auf mich, wie ein wildes Tier.

Gebrochen, und voller Gier.

Die Gier nach Rache und der Erlösung,

ist doch nur eine andere Art von Versöhnung.“



Sie begann kurz zu gähnen und hielt sich dabei die Hand gewohnt vor den Mund. Nachdem sie die Sätze niedergeschrieben hatte, legte sie das Papier und den Stift auf den Nachtisch, pustete die Kerze aus, sodass der Raum verdunkelt wurde und kuschelte sich in die weichen Daunenkissen.


#1899
Kaysallie

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Am nächsten Morgen wurde sie durch das fröhliche zwitschern der Vögel geweckt. Sie setze sich auf, strecke sich und rieb sich die Augen. Dann öffnete sie wieder den Vorhang und musste die Augen zusammenkneifen. Ein heller freundlicher Tag erstrahlte FellRemnon in seiner ganzen Pracht. Sie nahm eine beige Bluse sowie eine schwarze eng anliegende Hose aus dem Schrank und zog diese über. Danach ging sie in den Waschraum und wusch sich das Gesicht mit kühlem Wasser, um erstmals wach zu werden. Anschließend ging sie zurück in das Schlafgemach, zog sich die braunen Lederschuhe an, nahm ihren Gurt mit den beiden Dolchen, band sich diesen um und warf dabei einen Blick auf den Nachtisch. Sie nahm das Papier zur Hand und las sich noch einmal die Sätze durch, welche sie verfasst hatte. Dann faltete sie das Papier, ging damit in den Vorraum und steckte es in die Tasche, welche noch immer am Tisch stand. Seufzend nahm sie die Tasche und verließ das Gemach.

Sie ging in die Schlossküche und bediente sich dort an einem Tee aus Kräutern. Hungrig war sie nicht. Anschließend ging sie aus dem Schloss in Richtung des Friedhofes von FellRemnon. Dort angelangt ging sie auf eine der Statuen von Andraste zu. Sie betrachtete diese und schüttelte undgläubig den Kopf. Dann hockte sie sich vor der Statue auf den Boden, und grub mit den Händen ein kleines tiefes Loch. Dann rieb sie sich die Erde von den Fingern und nahm das Serviettenbündel aus der Tasche. Sie platzierte dieses in dem Loch und starrte für einen zeitlosen Moment darauf. Dann seufzte sie und nahm das Papier mit dem Gedicht aus der Tasche. Gedanklich las sie es sich noch einmal durch, faltete das Papier und legte es ebenfalls in das Erdloch. Anschließend grub sie dieses wieder zu, presste die Erde fest darauf, sodass niemand erkennen konnte, dass dort etwas vergraben wurde. Sie stand auf und ging zum Ausgang des Friedhofes. Ein wehmütiger Blick zurück überkam sie, und sie sagte zu sich selbst, „Lebt wohl.“, bevor sie sich zurück ins Schloss begab.

Als sie vor dem Schloss stand, betrachtete sie dieses für einen kurzen Augenblick, doch sie wusste bereits, dass sie nicht hinein gehen wollte. Stattdessen ging sie an einen ruhigen Platz im Schlossgarten. Dort angelangt, schloss sie ihre Augen und zog die beiden Dolche. Sie hatte fest vor, die neu erworbenen Nahkampffähigkeiten in der nächsten Schlacht zu nutzen, und das vielleicht sogar verbunden mit der alten Magie. Sie stellte sich widerwärtige Darkspawn vor und begann wie wild durch die Luft, gegen die unsichtbaren Gegner, zu schlagen. Ihr Puls raste und ihr Blut kochte. Schweißperlen tropften immer häufiger von ihrer Stirn. Ab und an entfachten die Elemente, doch sie ließ sich dadurch nicht aus der Konzentration reißen. Kleine Flammen schossen mit jedem Schlag zu Boden, und verbrannten das Gras. Blitze quellten wie bei einem Gewitter aus jeden einzelnen ihrer Finger, sodass ihre Macht auf die Waffen überging. Sie spürte wie der Boden weicher wurde und zu leicht beben begann, wie beim Aufmarsch einer dunklen Armee. Kälte umgab sie, wie bei einem Schneesturm, trotz der Hitze des Gefechtes und des heißen Tages.


#1900
govi1

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Ein Schaudern ergriff ihren Körper, gefolgt von einer Gänsehaut, als Avalos ihren Nacken liebkoste- er hatte ihren Schwachpunkt entdeckt. Und nicht nur seine anzügliche Bemerkung trieb ihr die Schamesröte ins Gesicht, sondern die Tatsache dass auch seine nasse Kleidung freie Sicht auf seinen Körper ermöglichte. Unter dem engen Stoff zeichnete sich klar seine muskulöse Brust ab, der Rest wurde vom Wasser abgeschnitten.



Lyna seufzte und drehte sich zu ihm um, die Arme um seinen Nacken schlingend. Etwas in ihr hatte sich verändert... sie wusste nun um sein wahres Ich, seinen wahren Charakter ohne die Maskerade. Sie konnte in diesem Moment sogar vergessen, dass er sein Dasein seit mehreren Jahrhunderten auf dieser Erde fristete und bei den höchsten politischen Machenschaften seine Finger im Spiel hatte. In diesem Augenblick waren sie einfach zwei Seelen im Rausche der Leidenschaft und Liebe.



Sie küssten sich wieder, Lyna presste ihren Körper an den seinen und ehe sie sich versah entwich ein lustvolles Stöhnen ihrer Kehle. Ohne nachzudenken griff sie nach seiner Hand und schob sie unter ihrer Bluse, während ihre eigene seinem Rücken nachfuhr.