"Viel spaß Schatz!" grinste Jule Noah hinterher. Dann aß sie ihre Semmel zuende und trank den Kaffee. Hernach stand sie auf und ging ins Bad. Dort blickte sie in den Spiegel, und freute sich darüber welch Lächeln sie auf ihren Lippen trug. Dann bäugte sie sich über das Waschbecken und sprizte sich Wasser ins Gesicht. Während sie das Gesicht abtrocknete ging sie in die Wohnstube.
Sie nahm sich ihren Schwertgurt und steckte die Schwerter in die Scheide. Fröhlich verließ sie ihr Gemach und machte sich auf den Weg in den Schlossgarten. Jule hatte vor etwas ausgelassener zu trainieren, jetzt da sie ja vollkommen Gesund war. Gerade ging sie um die Ecke, als jemand den Dolch schwang und Jule beinahe an der Kehle erwischte. Sie duckte sich so dass der Dolch knapp über ihrem Kopf den Weg fand.
"Puhh! Allie, Ihr hättet mich aber beinahe erwischt." sagte Jule und lächelte dabei. "Lust etwas zu trainieren? Danach muss ich mir noch eine neue Rüstung besorgen. Das ist dann die dritte während meiner Zeit im Schloss." sagte Jule und lachte auf.
Dann zog sie das Schwert aus der Scheide und hielt es Allie auffordernd hin. Die Klingen kreuzten sich und Jule spürte die Kraft die Allie hatte. Sie grinsten und trainierten sich gegenseitig.
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#1901
Guest_Juleiila_*
Posté 16 mai 2010 - 04:57
Guest_Juleiila_*
#1902
Posté 16 mai 2010 - 07:31
Als Bella am nächsten Tag die Augen aufschlug war es zum Glück nicht so arg spät. Der Tag gestern mit Allie war schön, und sie hatte das Gefühl, der Freundin ein wenig geholfen zu haben. Abends dann die Freude darüber, dass Jules Brustkorb wieder heil war, und gute Gespräche zwischen den Gefährten. Es wurde auch bekannt, dass in einer Woche die Reise weiterging. Das wiederum ließ in ihr den Entschluß reifen, die Woche mit intensivem Training zu verbringen.
Aber zuerst wollte sie frühstücken, ohne Kaffee ging ohnehin nichts. Also schälte sie sich aus ihren Federn, erfrischte sich, schlüpfte in bequeme Hosen und Stiefel, und lief in die Küche. Dort trank sie schnell ihren Kaffee und aß eine Scheibe Brot mit Erdbeermarmelade.
Sie hatte zwar leichten Muskelkater, wobei sie nun nicht hätte sagen können ob dieser vom Kampf herrührte, oder von anderen ungewohnten Tätigkeiten (dabei dachte sie an den Nachmittag bei Theoderich) aber es wäre sicher nicht falsch mit leichtem Lauf-Training zu beginnen. So machte sie sich auf den Weg in den Schloßpark. Der See war groß genug um ihn ein paar mal zu umrunden. Sie begann langsam und gleichmäßig zu laufen, auf ihre Atmung achtend. Dennoch merkte sie, dass ihr nach nicht einmal einer ganzen Runde langsam aber sicher die Puste ausging, und so legte sie eine kleine Pause ein, wo sie einfach nur dahin wanderte und sich zwischendrin ein wenig dehnte und streckte.
Als sich ihr Puls wieder normalisierte, lief sie langsam weiter. Ihre Kondition ließ zu wünschen übrig, aber es mochte auch daran liegen, dass sie die Schlacht noch in den Knochen spürte. Also schlenderte sie in den Schloßgarten, dort wollte sie noch ein paar Liegestützen und etwas für die Bauchmuskeln tun. Als sie dort ankam, fand sie Jule und Allie beim Training vor.
"Guten Morgen ihr beiden! Na, ihr nutzt wohl auch die letzten Tage noch um euch vorzubereiten?"
Schwer atmend setzte sie sich aufs Gras und begann mit Sit-Ups.
Aber zuerst wollte sie frühstücken, ohne Kaffee ging ohnehin nichts. Also schälte sie sich aus ihren Federn, erfrischte sich, schlüpfte in bequeme Hosen und Stiefel, und lief in die Küche. Dort trank sie schnell ihren Kaffee und aß eine Scheibe Brot mit Erdbeermarmelade.
Sie hatte zwar leichten Muskelkater, wobei sie nun nicht hätte sagen können ob dieser vom Kampf herrührte, oder von anderen ungewohnten Tätigkeiten (dabei dachte sie an den Nachmittag bei Theoderich) aber es wäre sicher nicht falsch mit leichtem Lauf-Training zu beginnen. So machte sie sich auf den Weg in den Schloßpark. Der See war groß genug um ihn ein paar mal zu umrunden. Sie begann langsam und gleichmäßig zu laufen, auf ihre Atmung achtend. Dennoch merkte sie, dass ihr nach nicht einmal einer ganzen Runde langsam aber sicher die Puste ausging, und so legte sie eine kleine Pause ein, wo sie einfach nur dahin wanderte und sich zwischendrin ein wenig dehnte und streckte.
Als sich ihr Puls wieder normalisierte, lief sie langsam weiter. Ihre Kondition ließ zu wünschen übrig, aber es mochte auch daran liegen, dass sie die Schlacht noch in den Knochen spürte. Also schlenderte sie in den Schloßgarten, dort wollte sie noch ein paar Liegestützen und etwas für die Bauchmuskeln tun. Als sie dort ankam, fand sie Jule und Allie beim Training vor.
"Guten Morgen ihr beiden! Na, ihr nutzt wohl auch die letzten Tage noch um euch vorzubereiten?"
Schwer atmend setzte sie sich aufs Gras und begann mit Sit-Ups.
Modifié par Bellandyrs, 16 mai 2010 - 07:34 .
#1903
Guest_Juleiila_*
Posté 16 mai 2010 - 07:35
Guest_Juleiila_*
Jule und Allie senkten ihre Waffen, als Bella dazu stoß. Jule grinste. "Na Bella? Ihr wollt Euch wohl Fit machen, für die kommenden Wochen." grinste sie lachend der Freundin entgegen. Sie schien sehr auser Puste zu sein, was Jule belustigend fand.
#1904
Posté 16 mai 2010 - 08:24
"49, 50, 51, 52 uff 53 54 fünfundfünzig" zählte Bella lautlos mit.
"So das muß reichen fürs erste", lachte sie die Freundin an. "In der Tat, ich muß ein bischen was tun, schließlich steht uns ein Kampf bevor, und dafür will ich gerüstet sein. Ich habe bemerkt, wie sehr mir der letzte an die Substanz ging, also kann ein wenig Training sicher nicht schaden. Auch wenn ich daran denke, dass wir ein gutes Stück wahrscheinlich wandern müssen..."
Sie schüttelte sich. Davor graute ihr ein wenig. Und vor allem das weiche Daunenbett und die Badewanne würde sie mit Sicherheit vermissen.
"Aber wie ich sehe, trainiert ihr ja auch fleissig. Umpf. Mir fällt ein, ich muß glaube ich, Theoderich davon noch in Kenntnis setzen, dass wir in einer Woche aufbrechen. Ich glaube, das bringe ich mal lieber gleich hinter mich", seufzte sie und nickte den beiden nochmal zu.
Dann marschierte sie aus dem Schloßpark hinaus, besorgte aber bei ihrem Weg noch frische Brötchen beim Bäcker und etwas luftgetrockneten Schinken beim Fleischer. Das bischen Sport hatte sie hungrig gemacht, und sie wollte nicht schon wieder Theoderichs Speisekammer plündern.
Diesesmal ging sie eine schmale Gasse entlang, in der keine zwei Pferde nebeneinander Platz gehabt hätten. Die Häuser dort waren ärmlicher, die Fassaden nicht so reichhaltig gestalten, aber dennoch aus Stein. Die Fenster waren mit Rundbogen verziert, und auf den Terassen blühten allerlei Zierpflanzen. In den kleinen Gärten waren auch Feigenbäume zu sehen, die die ersten Früchte trugen, aber noch nicht reif waren. Zu schade, Bella hätte gerne von diesen gekostet. Sie kam an einem kleinen Stand vorbei wo frisches Obst und Gemüse feil geboten wurde, dazu Salbei-Honig. Diesem konnte sie nicht widerstehen, und sie erstand ein kleines Glas davon.
Langsam schlenderte sie zu Theoderichs Häuschen. Sie kam an einer kleinen Mauer vorbei, wo die Natur sich einen Streich erlaubt hatte - oder der Besitzer einfach nachlässig war in Sachen Unkraut entfernen. Jedenfalls wuchs aus dem oberen Teil der Mauer ein wunderschöner Strauch, üppig mit lila farbenen Blüten. Bella bewunderte diese Laune der Natur, und bereute, keine Mal-Utensilien dabei zu haben. Aber vielleicht hatte sie später noch Zeit, das gesehene zu zeichnen.
Kurz darauf stand sie vor ihrem Ziel, und kurz nachdem sie klopfte öffnete Theoderich. Er blickte sie strahlend an, zog sie zu sich und küßte sie zart. Sie schloß die Augen und genoß diesen kurzen Moment.
"Bella, meine Liebe! Schön dass Du da bist, ich habe dich gestern vermißt. Komm rein, hast du schon gefrühstückt?"
Bella lächelte und überreichte Theoderich erstmal ihre Einkäufe.
"Nein, noch nich so richtig. Ich habe vorhin etwas trainiert, also bin ich verschwitzt, aber auch hungrig. Hmmm... rieche ich hier Kaffee?"
Er lachte. "Tatsächlich, ich wollte soeben frühstücken. Komm, setz Dich."
Schnell legte er einen Teller und Tasse auf den Tisch, schnitt die Brötchen auf, holte noch etwas Käse und bestrich sich selber eine Honigsemmel.
"Du trägst den Schmuck noch immer? Ich hoffe aber doch nicht, weil Dein Herz noch immer gebrochen ist?"
Bella blickte ihn voller Wärme an. "Nein Theo, gebrochen ist es nicht mehr, wenngleich auch noch nicht ganz verheilt. Dir verdanke ich sehr viel, und ich habe Dir damals schon gesagt dass ich es immer tragen werde. Nun erinnert es mich an Dich, und ich sehe es als Glücksbringer. Und den werde ich bald brauchen." Ihr Stimme wurde leise.
Theoderich verschluckte sich beinahe an dem Bissen und hustete.
"Wie meinst Du das?" fragte er verunsichert.
Bella holte Luft, und ihre Hände zitterten leicht. Sie senkte ihren Blick auf die Kaffeetasse, nur um ihm dabei nicht in die Augen sehen zu müssen.
"Theoderich, wir haben Kunde, dass wir in einer Woche weiterziehen werden." Sie schluckte, irgendwie war ihr der Appetit nun vergangen. Erst recht, als sie Theoderichs Reaktion sah.
Er ließ seine Semmel fallen, die mit der Honigseite nach unten auf dem Tisch landete, und sagte rauh: "In einer Woche schon? Beim Stein ... Bella, ich, wir?" Er kam ins stottern, da er nicht wußte, wie er seine ganzen Fragen formulieren sollte.
Theoderich stand langsam auf, ging auf sie zu und zog sie aus ihrem Stuhl hoch. Dann nahm er sie fest in die Arme, als wollte er sie nie wieder los lassen. Bella lehnte ihre Stirn gegen seine Wange, seine Hände streichelten ihren Rücken.
"Ich weiß es nicht, Theoderich", flüsterte sie. "Ich weiß es wirklich nicht. Nicht, wie lange wir unterwegs sein werden, auch nicht, wohin es uns genau verschlägt, und erst recht nicht, wie lange wir kämpfen werden." Wieder schluckte sie, und noch leiser fügte sie hinzu: "geschweige denn, ob wir das Gemetzel überhaupt überleben werden."
"Bella nein! Das darfst Du nicht denken! Ihr werdet siegen, ganz sicher! Du mußt nur fest dran glauben! Ich laße Dich nicht gehen, ich kann es nicht."
Bella löste sich aus seiner Umarmung.
"Ich muß aber, Theo, und das weißt Du. Ich kann Dir nur soviel versprechen, dass ich Dich besuche wenn ich das hinter mir habe, oder Dir wenigstens eine Nachricht zukommen lassen werde. Und sollte ich nicht überleben .. nun, dann wirst Du es wissen, wenn Du Dein Amulett zurück erhältst. Sei nicht traurig, mein Freund. Wir wußten von Anfang an, dass wir uns wieder trennen müssen."
Sie umarmte ihn. "Nun laß uns nicht jetzt schon vom Abschied sprechen, wir haben noch ein paar Tage. Und der letzte Abend gehört Dir. Das verspreche ich Dir, so wahr ich hier stehe."
"Wie Du meinst, Bella. Dennoch .. versprich mir bitte, dass Du auf Dich aufpaßt ja?" Er drückte sie nochmals. "Dann laß uns weiter frühstücken, wäre ja schade um die frischen Brötchen."
Er zwinkerte ihr zu, aber seine Fröhlichkeit war aufgesetzt. Innerlich war er völlig aufgewühlt und beinah am Boden zerstört. Er hatte seine Liebe gefunden, sogar angefangen zu hoffen, dass es auf beiden Seiten beruhte, und nun wurde ihm diese Illusion gewaltvoll entrissen.
Er hob das Brötchen vom Tisch, kratzte mit dem Messer Butter und Honig ab, holte einen nassen Lappen um die Reste zu entfernen und bestrich eine neue Semmel, die er Bella auf den Teller legte.
Schweigend aßen sie, jeder seinen eigenen Gedanken nachhängend.
Schließlich blickte er sie an, und sah Trauer in ihren Augen. Es fiel ihr also auch nicht leicht, weiterzuziehen. Aus welchen Gründen auch immer, er hoffte, dass er der Grund war.
Kurz darauf verabschiedete sich Bella von ihrem Freund, der ihr jedoch versprach, abends zum Schloß zu kommen und beim Abendessen dabei zu sein.
Als die Tür hinter Bella zufiel, sank er auf sein Sofa, und kämpfte mit den Tränen, die kommen wollten.
"So das muß reichen fürs erste", lachte sie die Freundin an. "In der Tat, ich muß ein bischen was tun, schließlich steht uns ein Kampf bevor, und dafür will ich gerüstet sein. Ich habe bemerkt, wie sehr mir der letzte an die Substanz ging, also kann ein wenig Training sicher nicht schaden. Auch wenn ich daran denke, dass wir ein gutes Stück wahrscheinlich wandern müssen..."
Sie schüttelte sich. Davor graute ihr ein wenig. Und vor allem das weiche Daunenbett und die Badewanne würde sie mit Sicherheit vermissen.
"Aber wie ich sehe, trainiert ihr ja auch fleissig. Umpf. Mir fällt ein, ich muß glaube ich, Theoderich davon noch in Kenntnis setzen, dass wir in einer Woche aufbrechen. Ich glaube, das bringe ich mal lieber gleich hinter mich", seufzte sie und nickte den beiden nochmal zu.
Dann marschierte sie aus dem Schloßpark hinaus, besorgte aber bei ihrem Weg noch frische Brötchen beim Bäcker und etwas luftgetrockneten Schinken beim Fleischer. Das bischen Sport hatte sie hungrig gemacht, und sie wollte nicht schon wieder Theoderichs Speisekammer plündern.
Diesesmal ging sie eine schmale Gasse entlang, in der keine zwei Pferde nebeneinander Platz gehabt hätten. Die Häuser dort waren ärmlicher, die Fassaden nicht so reichhaltig gestalten, aber dennoch aus Stein. Die Fenster waren mit Rundbogen verziert, und auf den Terassen blühten allerlei Zierpflanzen. In den kleinen Gärten waren auch Feigenbäume zu sehen, die die ersten Früchte trugen, aber noch nicht reif waren. Zu schade, Bella hätte gerne von diesen gekostet. Sie kam an einem kleinen Stand vorbei wo frisches Obst und Gemüse feil geboten wurde, dazu Salbei-Honig. Diesem konnte sie nicht widerstehen, und sie erstand ein kleines Glas davon.
Langsam schlenderte sie zu Theoderichs Häuschen. Sie kam an einer kleinen Mauer vorbei, wo die Natur sich einen Streich erlaubt hatte - oder der Besitzer einfach nachlässig war in Sachen Unkraut entfernen. Jedenfalls wuchs aus dem oberen Teil der Mauer ein wunderschöner Strauch, üppig mit lila farbenen Blüten. Bella bewunderte diese Laune der Natur, und bereute, keine Mal-Utensilien dabei zu haben. Aber vielleicht hatte sie später noch Zeit, das gesehene zu zeichnen.
Kurz darauf stand sie vor ihrem Ziel, und kurz nachdem sie klopfte öffnete Theoderich. Er blickte sie strahlend an, zog sie zu sich und küßte sie zart. Sie schloß die Augen und genoß diesen kurzen Moment.
"Bella, meine Liebe! Schön dass Du da bist, ich habe dich gestern vermißt. Komm rein, hast du schon gefrühstückt?"
Bella lächelte und überreichte Theoderich erstmal ihre Einkäufe.
"Nein, noch nich so richtig. Ich habe vorhin etwas trainiert, also bin ich verschwitzt, aber auch hungrig. Hmmm... rieche ich hier Kaffee?"
Er lachte. "Tatsächlich, ich wollte soeben frühstücken. Komm, setz Dich."
Schnell legte er einen Teller und Tasse auf den Tisch, schnitt die Brötchen auf, holte noch etwas Käse und bestrich sich selber eine Honigsemmel.
"Du trägst den Schmuck noch immer? Ich hoffe aber doch nicht, weil Dein Herz noch immer gebrochen ist?"
Bella blickte ihn voller Wärme an. "Nein Theo, gebrochen ist es nicht mehr, wenngleich auch noch nicht ganz verheilt. Dir verdanke ich sehr viel, und ich habe Dir damals schon gesagt dass ich es immer tragen werde. Nun erinnert es mich an Dich, und ich sehe es als Glücksbringer. Und den werde ich bald brauchen." Ihr Stimme wurde leise.
Theoderich verschluckte sich beinahe an dem Bissen und hustete.
"Wie meinst Du das?" fragte er verunsichert.
Bella holte Luft, und ihre Hände zitterten leicht. Sie senkte ihren Blick auf die Kaffeetasse, nur um ihm dabei nicht in die Augen sehen zu müssen.
"Theoderich, wir haben Kunde, dass wir in einer Woche weiterziehen werden." Sie schluckte, irgendwie war ihr der Appetit nun vergangen. Erst recht, als sie Theoderichs Reaktion sah.
Er ließ seine Semmel fallen, die mit der Honigseite nach unten auf dem Tisch landete, und sagte rauh: "In einer Woche schon? Beim Stein ... Bella, ich, wir?" Er kam ins stottern, da er nicht wußte, wie er seine ganzen Fragen formulieren sollte.
Theoderich stand langsam auf, ging auf sie zu und zog sie aus ihrem Stuhl hoch. Dann nahm er sie fest in die Arme, als wollte er sie nie wieder los lassen. Bella lehnte ihre Stirn gegen seine Wange, seine Hände streichelten ihren Rücken.
"Ich weiß es nicht, Theoderich", flüsterte sie. "Ich weiß es wirklich nicht. Nicht, wie lange wir unterwegs sein werden, auch nicht, wohin es uns genau verschlägt, und erst recht nicht, wie lange wir kämpfen werden." Wieder schluckte sie, und noch leiser fügte sie hinzu: "geschweige denn, ob wir das Gemetzel überhaupt überleben werden."
"Bella nein! Das darfst Du nicht denken! Ihr werdet siegen, ganz sicher! Du mußt nur fest dran glauben! Ich laße Dich nicht gehen, ich kann es nicht."
Bella löste sich aus seiner Umarmung.
"Ich muß aber, Theo, und das weißt Du. Ich kann Dir nur soviel versprechen, dass ich Dich besuche wenn ich das hinter mir habe, oder Dir wenigstens eine Nachricht zukommen lassen werde. Und sollte ich nicht überleben .. nun, dann wirst Du es wissen, wenn Du Dein Amulett zurück erhältst. Sei nicht traurig, mein Freund. Wir wußten von Anfang an, dass wir uns wieder trennen müssen."
Sie umarmte ihn. "Nun laß uns nicht jetzt schon vom Abschied sprechen, wir haben noch ein paar Tage. Und der letzte Abend gehört Dir. Das verspreche ich Dir, so wahr ich hier stehe."
"Wie Du meinst, Bella. Dennoch .. versprich mir bitte, dass Du auf Dich aufpaßt ja?" Er drückte sie nochmals. "Dann laß uns weiter frühstücken, wäre ja schade um die frischen Brötchen."
Er zwinkerte ihr zu, aber seine Fröhlichkeit war aufgesetzt. Innerlich war er völlig aufgewühlt und beinah am Boden zerstört. Er hatte seine Liebe gefunden, sogar angefangen zu hoffen, dass es auf beiden Seiten beruhte, und nun wurde ihm diese Illusion gewaltvoll entrissen.
Er hob das Brötchen vom Tisch, kratzte mit dem Messer Butter und Honig ab, holte einen nassen Lappen um die Reste zu entfernen und bestrich eine neue Semmel, die er Bella auf den Teller legte.
Schweigend aßen sie, jeder seinen eigenen Gedanken nachhängend.
Schließlich blickte er sie an, und sah Trauer in ihren Augen. Es fiel ihr also auch nicht leicht, weiterzuziehen. Aus welchen Gründen auch immer, er hoffte, dass er der Grund war.
Kurz darauf verabschiedete sich Bella von ihrem Freund, der ihr jedoch versprach, abends zum Schloß zu kommen und beim Abendessen dabei zu sein.
Als die Tür hinter Bella zufiel, sank er auf sein Sofa, und kämpfte mit den Tränen, die kommen wollten.
#1905
Posté 16 mai 2010 - 09:06
Als Jannis unten ankam schlich er sich langsam an Jule und Allie vorbei und ging ins Schloss. Er stoppte kurz einen Bediensteten und forderte einfach etwas Wasser auf sein Gemach. Dann setzte er seinen weg fort und ging hoch in den Trackt der Gruppe. Als er vor seinem Gemach stand, viel Ihm ein Brief unter der Türkante auf. Er zog diesen heraus und ging dann in sein Gemach. Gemächlich setzte er sich auf einen Suthl, während er den Brief Stück für Stück öffnete.
Er zog das Stück papier heraus und faltete es auf. Er began zu lesen.
"Testament des .......
Ich habe nie sehr viel gehabt, was Ich hätte meinen Kindern vererben können. Bis auf mein Lebenswerk, meine Schmiede wäre nichts von größerem Wert. Doch im Wissen darum, das niemand in meiner Familie die Schmiede fortan an führen und betreiben könnte, werde ich außer den Restlichen werken an Schmiedekunst nichts an meine Kinder weitergeben. Sie sollen diese ruhig verkaufen und sich mit dem daraus erworbenen Geld eine schöne Zeit machen. Da Ich bis vor wenigen Tagen niemanden kannte, der der Schmiede würdig wäre, dem Ich den Hammer weitereichen könnte fällt meine wahl für das Erbe der Schmiede auf einen jungen Man aus Orlais, sein Name ist Jannis. Mit seinem Können hatte er mich überzeugt, darum werde ich ihk meine Werkzeug, die Esse und den Amboss räumen und der nächsten Generation weichen, das er im Namen meiner Schmiede großes leisten wird.
Nachtrag: Wie die Waren aufzuteilen sind sollen Meine Kinder unter sich ausmachen, dieser Brief soll an alle Betroffenen schnelsst möglich gelangen. "
Hätte Jannis das vorer gewusst wäre er erst erst garnicht aus der Stadt gegangen. Aber jetzt erneut umher zu laufen, darauf war er gerade nicht eingestimmt. Überrascht, schockiert aber auch glücklich darüber machte er es sich vor dem Fenster gemütlich. Er würde morgen zur Schmiede gehen und vielleicht das ein oder andere Projekt für die Gruppe anfangen. Er legte die Füße hoch, und lies sich von der Sonne bescheinen.
Nach ein paar Minuten kam der Diener mit dem Wasser., er stellte es neben Jannis auf den Boden und verschwand flux wieder aus dem Zimmer. Jannis war schon eigedöst, zusammengekauert und eingekuschlt, saß er in dem Sessel. Abend und Nacht gingen unbemerkt an ihm vorbei. Mit den Vögeln lies er ein erstes Blinzeln bei seinem Erwachen aublitzen.
Er zog das Stück papier heraus und faltete es auf. Er began zu lesen.
"Testament des .......
Ich habe nie sehr viel gehabt, was Ich hätte meinen Kindern vererben können. Bis auf mein Lebenswerk, meine Schmiede wäre nichts von größerem Wert. Doch im Wissen darum, das niemand in meiner Familie die Schmiede fortan an führen und betreiben könnte, werde ich außer den Restlichen werken an Schmiedekunst nichts an meine Kinder weitergeben. Sie sollen diese ruhig verkaufen und sich mit dem daraus erworbenen Geld eine schöne Zeit machen. Da Ich bis vor wenigen Tagen niemanden kannte, der der Schmiede würdig wäre, dem Ich den Hammer weitereichen könnte fällt meine wahl für das Erbe der Schmiede auf einen jungen Man aus Orlais, sein Name ist Jannis. Mit seinem Können hatte er mich überzeugt, darum werde ich ihk meine Werkzeug, die Esse und den Amboss räumen und der nächsten Generation weichen, das er im Namen meiner Schmiede großes leisten wird.
Nachtrag: Wie die Waren aufzuteilen sind sollen Meine Kinder unter sich ausmachen, dieser Brief soll an alle Betroffenen schnelsst möglich gelangen. "
Hätte Jannis das vorer gewusst wäre er erst erst garnicht aus der Stadt gegangen. Aber jetzt erneut umher zu laufen, darauf war er gerade nicht eingestimmt. Überrascht, schockiert aber auch glücklich darüber machte er es sich vor dem Fenster gemütlich. Er würde morgen zur Schmiede gehen und vielleicht das ein oder andere Projekt für die Gruppe anfangen. Er legte die Füße hoch, und lies sich von der Sonne bescheinen.
Nach ein paar Minuten kam der Diener mit dem Wasser., er stellte es neben Jannis auf den Boden und verschwand flux wieder aus dem Zimmer. Jannis war schon eigedöst, zusammengekauert und eingekuschlt, saß er in dem Sessel. Abend und Nacht gingen unbemerkt an ihm vorbei. Mit den Vögeln lies er ein erstes Blinzeln bei seinem Erwachen aublitzen.
#1906
Posté 16 mai 2010 - 09:10
Noah lief den Weg entlang, den Jule ihm gezeigt hatte und kam bald an den See. Er hielt jedoch nicht inne, sondern lief weiter in den Wald hinein. Die Luft war noch frisch und kühl. Der Tau glitzerte auf den Blättern der Bäume und hier und da konnte Noah einen Vogel oder ein Eichhörnchen im Geäst erkennen. Der Boden federte leicht unter seinen Füßen. Sein Atem ging gleichmäßig und er genoss die körperliche Betätigung. Nach einer Weile drehte er wieder um und machte sich auf den Rückweg. Als er FallRemnon fast erreicht hatte, verlangsamte er seinen Lauf und schritt zügig auf das Stadttor zu. Noah war leicht geschwitzt und ging als erstes in die Küche des Schlosses um sich einen Krug mit Wasser geben zu lassen, den er in mehreren Schlücken austrank. Danach sprintete er die Treppen zu den Zimmern hoch und klopfte an Jannis` Tür.
#1907
Posté 16 mai 2010 - 09:31
Nachdem Bella die beiden wieder verlassen hatte, setzte sich Allie in das Gras, schloss die Augen und atmete tief ein. Sie war komplett verschwitzt, jedoch noch lange nicht überanstrengt. Sie öffnete die Augen wieder und blickte auf den See.
"Sagt mal, kennt Ihr jemanden der Rüstungen reparieren kann?", sie kniff die Augen zusammen, da ihr die Sonne direkt hinein schien und blickte dann zu Jule, "Ich muss meine dringend flicken lassen, bevor wir in die Schlacht ziehen."
"Sagt mal, kennt Ihr jemanden der Rüstungen reparieren kann?", sie kniff die Augen zusammen, da ihr die Sonne direkt hinein schien und blickte dann zu Jule, "Ich muss meine dringend flicken lassen, bevor wir in die Schlacht ziehen."
#1908
Guest_Juleiila_*
Posté 16 mai 2010 - 09:56
Guest_Juleiila_*
Jule gesellte sich zu Allie, neben Ihr ins Gras und setzte sich. Sie stützte sich an den Armen ab und schloss die Augen, während sie ihren Kopf nach hinten lehnte. Ohne sie zu öffnen antwortete sie Allie.
"Naja einen Schmied gibt es in der Stadt. Aber... Jannis ist Schmied. Er hat mir die zwei Schwerter gemacht." meinte sie freundlich zu Allie.
"Naja einen Schmied gibt es in der Stadt. Aber... Jannis ist Schmied. Er hat mir die zwei Schwerter gemacht." meinte sie freundlich zu Allie.
#1909
Posté 16 mai 2010 - 10:28
"Oh, das war mir wohl missfallen ..", sie blickte kurz zu den Schwertern, "Das ist eine durchaus gelungene Arbeit. Ich werde ihn gleich, nachdem ich etwas gegessen habe, fragen gehen. Ich hoffe er ist in seinem Gemach, seit gestern in der Stadt habe ich ihn nichtmehr gesehen .."
Nachdenklich blickte sie in den Himmel und beobachtete die Wolken wie sie langsam in Richtung Osten zogen.
"Ich denke nicht, dass Ihr mich begleiten möchtet?", fragend blickte sie wieder zu Jule. Sie wusste, dass diese Jannis nur ungern über den Weg lief, doch Allie hielt es noch immer für das beste, wenn diese mit ihm über den Vorfall sprechen würde.
Nachdenklich blickte sie in den Himmel und beobachtete die Wolken wie sie langsam in Richtung Osten zogen.
"Ich denke nicht, dass Ihr mich begleiten möchtet?", fragend blickte sie wieder zu Jule. Sie wusste, dass diese Jannis nur ungern über den Weg lief, doch Allie hielt es noch immer für das beste, wenn diese mit ihm über den Vorfall sprechen würde.
#1910
Guest_Juleiila_*
Posté 16 mai 2010 - 10:31
Guest_Juleiila_*
"Hmpf." Jule richtete sich wieder auf, und öffnete die Augen. In der Tat wollte sie Jannis erst mal nicht begegnen. In Seinen Augen würde sie nur den Schmerz sehen, den sie Ihm zugefügt hatte.
"Also... Ich könnte mit kommen, jedoch würde ich vor dem Gemach stehen bleiben und nicht mit hinein kommen. Aber nur..." jetzt grinste Jule wieder. "Wenn Ihr mich zum Schmied begleitet. Ich muss mir wieder mal eine neue Rüstung kaufen." kicherte sie.
"Also... Ich könnte mit kommen, jedoch würde ich vor dem Gemach stehen bleiben und nicht mit hinein kommen. Aber nur..." jetzt grinste Jule wieder. "Wenn Ihr mich zum Schmied begleitet. Ich muss mir wieder mal eine neue Rüstung kaufen." kicherte sie.
#1911
Posté 16 mai 2010 - 10:48
Sie lächelte Jule entgegen.
"Gut, lasst uns gehen!"
Sie erhob sich aus dem Gras und marschierte zusammen mit Jule in die Schlossküche. Dort bediente sie sich an dem restlichen Frühstück, dass noch übrig war und begab sich anschließend damit in ihr Gemach. Sie stellte das Essen ab, stopfte sich kurz ein Brötchen in den Mund und wusch sich das Gesicht, welches glühend heiß vom Training und der Sonne war, mit kaltem Wasser.
"Wenn Ihr möchtet könnt Ihr hier auf mich warten."
Sie verließ das Gemach wieder und ging zu der Tür neben sich. Sie klopfte an, und öffnete die Türe ohne eine Antwort zu erwarten. Mit einem Lächeln begrüßte sie Jannis und etwas verwundert Noah, der sich ebenfalls in dem Gemach befand.
"Seid gegrüßt, ich hoffe ich störe Euch nicht. Ich habe gehört, dass Ihr Schmied seid, und wollte Euch fragen, ob Ihr Erfahrung in der Herstellung oder Reparatur von Drachenschuppen habt?"
"Gut, lasst uns gehen!"
Sie erhob sich aus dem Gras und marschierte zusammen mit Jule in die Schlossküche. Dort bediente sie sich an dem restlichen Frühstück, dass noch übrig war und begab sich anschließend damit in ihr Gemach. Sie stellte das Essen ab, stopfte sich kurz ein Brötchen in den Mund und wusch sich das Gesicht, welches glühend heiß vom Training und der Sonne war, mit kaltem Wasser.
"Wenn Ihr möchtet könnt Ihr hier auf mich warten."
Sie verließ das Gemach wieder und ging zu der Tür neben sich. Sie klopfte an, und öffnete die Türe ohne eine Antwort zu erwarten. Mit einem Lächeln begrüßte sie Jannis und etwas verwundert Noah, der sich ebenfalls in dem Gemach befand.
"Seid gegrüßt, ich hoffe ich störe Euch nicht. Ich habe gehört, dass Ihr Schmied seid, und wollte Euch fragen, ob Ihr Erfahrung in der Herstellung oder Reparatur von Drachenschuppen habt?"
#1912
Guest_Juleiila_*
Posté 16 mai 2010 - 10:56
Guest_Juleiila_*
Jule schmierte sich ein Brötchen. Sie hatte zwar schon gefrühstückt, aber durch das Training hatte sie Hunger bekommen. Mit dem Brötchen stand sie auf, schaute sich in dem Zimmer um und biss hin und wieder ab. Dann blickte sie in den Kamin, in welches Allie das Buch geschmissen hatte.
Wie es Ihr wohl ging? Jule wusste nicht mal ob sie das Buch überhaupt zerstören wollte. Da war bestimmt so eine Kurzschlussreaktion was Allie nun bereute. Jule seufzte auf. Irgendwas hatte sich trotzdem geändert. Allie wirkte plötzlich so fröhlich, eben anders als die letzte Woche seit sie in Fellremnon auftauchte.
Aber Jule war Ihr durchaus Dankbar für die Heilung. Seither war Jule glücklicher als zuvor. Oder lag das an Noah? Jule war überglücklich mit Ihm zusammen. Er war der Mann neben dem Jule eben gut aussah. Mit einem lächeln schüttelte sie den Kopf. Sie hätte sich nie im Leben träumen lassen, Ihn jemals wieder zu sehen. Geschweigedenn mit Ihm eine Beziehung zu führen.
Lächelnd ging Jule an das Fenster, öffnete es und schaute hinaus. Die sonne stand noch immer Hell oben, und es war kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Auf dem Marktplatz war getummel wie immer, und leute hetzten durch die Gegend. Jule legte ihren Kopf in ihre Hand und beobachtete die Menschenmenge, während sie auf Allie wartete.
Wie es Ihr wohl ging? Jule wusste nicht mal ob sie das Buch überhaupt zerstören wollte. Da war bestimmt so eine Kurzschlussreaktion was Allie nun bereute. Jule seufzte auf. Irgendwas hatte sich trotzdem geändert. Allie wirkte plötzlich so fröhlich, eben anders als die letzte Woche seit sie in Fellremnon auftauchte.
Aber Jule war Ihr durchaus Dankbar für die Heilung. Seither war Jule glücklicher als zuvor. Oder lag das an Noah? Jule war überglücklich mit Ihm zusammen. Er war der Mann neben dem Jule eben gut aussah. Mit einem lächeln schüttelte sie den Kopf. Sie hätte sich nie im Leben träumen lassen, Ihn jemals wieder zu sehen. Geschweigedenn mit Ihm eine Beziehung zu führen.
Lächelnd ging Jule an das Fenster, öffnete es und schaute hinaus. Die sonne stand noch immer Hell oben, und es war kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Auf dem Marktplatz war getummel wie immer, und leute hetzten durch die Gegend. Jule legte ihren Kopf in ihre Hand und beobachtete die Menschenmenge, während sie auf Allie wartete.
#1913
Posté 17 mai 2010 - 05:39
Wie aus dem nichts tauchte eine weiße Taube auf und flog am Fenster vorbei.
Im ersten Moment nichts ungewöhnliches, doch aufeinmal drehte sie ihren Kopf zu Jule und schaute der Elfe tief in die Augen...
Im nächsten Moment war die Taube wieder verschwunden.
Im ersten Moment nichts ungewöhnliches, doch aufeinmal drehte sie ihren Kopf zu Jule und schaute der Elfe tief in die Augen...
Im nächsten Moment war die Taube wieder verschwunden.
Modifié par Zeichen, 17 mai 2010 - 05:40 .
#1914
Posté 17 mai 2010 - 07:45
Jannis lag noch etwas müde in seinem Sessel, als es an seiner Tür klopfte. "Herein" lies er brummelig nach draußen hallen. Die Tür öffnete sich und Noah kam in das Zimmer. "Was machst du denn so früh hier?".
Er beendete gerade seinen Satz als es erneut klopfte. Es war Allie die dann herein gestürmt kam.
"Was gibt das denn für eine Versammlung hier und mit euch hätte ich jetzt erst recht nicht gerechnet. Und stopp das Siezen, ich bin kein alter Man."
Jannis lief etwas umher und beäugte Allie. "Zuerst wenn ihr mir die Rüstung zeigt, werde ich sehen was ich tun kann. Dann wäre da noch, Ihr seid anders als sonst, Ich weiß nur nicht genau was es ist."
Er beendete gerade seinen Satz als es erneut klopfte. Es war Allie die dann herein gestürmt kam.
"Was gibt das denn für eine Versammlung hier und mit euch hätte ich jetzt erst recht nicht gerechnet. Und stopp das Siezen, ich bin kein alter Man."
Jannis lief etwas umher und beäugte Allie. "Zuerst wenn ihr mir die Rüstung zeigt, werde ich sehen was ich tun kann. Dann wäre da noch, Ihr seid anders als sonst, Ich weiß nur nicht genau was es ist."
#1915
Posté 17 mai 2010 - 07:59
Kurz hinter Noah kam Allie in Jannis` Zimmer herein gestürmt. Jannis selber sah müde und abgeschlagen aus.
„Guten Morgen, Jannis. Ich wollte euch eigentlich fragen, ob ihr Lust habt, mit mir ein bisschen trainieren zugehen, aber wenn es euch jetzt nicht passt, dann komme ich später wieder.“
Etwas unsicher beobachtete Noah Allie, die er immer noch nicht richtig einschätzen konnte.
„Guten Morgen, Jannis. Ich wollte euch eigentlich fragen, ob ihr Lust habt, mit mir ein bisschen trainieren zugehen, aber wenn es euch jetzt nicht passt, dann komme ich später wieder.“
Etwas unsicher beobachtete Noah Allie, die er immer noch nicht richtig einschätzen konnte.
#1916
Posté 17 mai 2010 - 09:13
Sie wanderte gedankenverloren durch die Gassen der Stadt und versuchte, Klarheit in ihre Gefühle zu bringen. Es tat ihr weh, Theoderich leiden zu sehen. War es Mitleid? Oder - war es mehr? Sie mochte ihn sehr, ja, aber - mochte sie ihn einfach nur als Freund, oder - war es mehr? Sie war mit ihm intim, geschah es aus reiner Lust, aus dem Willen nach Vergessen, oder - war es mehr? Sie war gern mit ihm zusammen, soviel stand fest. Sie verbrachte mit Freuden ihre Zeit mit ihm, konnte sich wunderbar mit ihm unterhalten. Es herrschte Harmonie, gegenseitiger Respekt. Sie vermißte ihn, aber sie sehnte sich nicht nach ihm. Ging das überhaupt? Jemanden zu vermissen, aber denjenigen nicht herbeizusehnen? Es war eher eine Partnerschaft. Bei dem Gedanken zuckte sie zusammen. Himmel! Eines war sicher, sie empfand für ihn nicht das, was sie bei ihrem damaligen Geliebten oder bei Avalos empfand. War das trotzdem Liebe?
Sie seufzte leise und beinahe verzagt auf. Ihre Gedanken liefen im Kreis, aber sie kam zu keinem Ergebnis. Deswegen beschloß sie, diese erstmals zur Seite zu schieben. Vielleicht brachte die Zeit ja eine Lösung mit sich. Zudem hatte sie im Moment auch anderes zu bedenken. Sie wußte nicht, wie lange ihre Reise dauern würde, und was sie in ihrem Rucksack mitzunehmen hatte.
Die Rüstung war neu, um diese brauchte sie sich nicht zu sorgen. Die Waffen waren inzwischen auch gereinigt und geölt, die Gifte aufgefüllt. Aber Wundumschläge und Salben sollte sie besorgen, davon hatte sie nichts mehr übrig. Also schlug sie den Weg ins Händlerviertel ein. Bei einem Pillendreher erstand sie Verbandsmaterial, Ringelblumensalbe, Kamille und etwas Pfefferminze. Einige Türen weiter wanderten neue Wollsocken (einige ihrer alten waren nicht mehr zu flicken und deswegen die Anzahl frischer Socken sehr dezimiert), Unterhemden mit und ohne Ärmel sowie lange Unterhosen (hocherotisch wie Bella kichernd anmerkte) und ein warmes Halstuch in ihre Einkaufstasche. Schließlich wußte sie nicht, ob ihre Reise durch kältere Gegenden oder ins Gebirge führte, wo ihnen mit Sicherheit ein kalter Wind um die Ohren pfeifen würde.
Etwas beruhigter verließ sie das Händlerviertel. Immerhin hatte sie nun die notwendigsten Sachen für die Weiterreise. Die schönen Kleider mußte sie wohl oder über hier lassen, dafür hatte sie keine Verwendung. Ob sie diese bei Theoderich unterbringen konnte? Sie würde ihn fragen, wenn sie ihn am Abend sah.
Inzwischen war die Mittagsstunde vorüber, und ihr Appetit hatte sich wieder eingestellt. Die Honigsemmel hatte sie zuvor Theoderich zuliebe hinuntergewürgt, sie hätte genausogut gepreßte Sägespäne essen können, sie hätte keinen Unterschied bemerkt.
Im Schloß angekommen ließ sie sich von der Dienerschaft Kaffee und Kuchen bringen. Die Küche bot heute gedeckten Apfelkuchen mit Mandelsplitter und dicker Zuckerglasur an, dazu einen Klecks Schlagsahne. Innerlich erschöpft legte sie ihre Besorgungen auf ihrem Zimmer ab und setzte sich auf das Sofa, um auf ihren Imbiss zu warten.
Wo wohl die anderen waren? Trainierten diese noch? Ein Hauch von schlechtem Gewissen überflog Bella, eigentlich wollte sie auch noch etwas tun. Aber das hatte nach dem Kuchen auch noch Zeit. Sie schloß die Augen, um ein wenig auszuruhen und bemerkte nicht, dass sie dabei einnickte.
Sie träumte dass sie mit ihren Gefährten auf die Schlacht zulief, die Horden der Brut hatten sich gesammelt. Lyna lief neben ihr, zog einen ihrer Pfeile von Avalos auf ihren Bogen, zielte genau und schoß einem Kultisten genau ins Auge. Dessen Kopf explodierte, Gehirnmasse spritzte über die nahestehenden Genlocks, die darauf wutentbrannt losstürmten. Bella griff in ihren Köcher, zog einen Pfeil hervor und wollte ihn auf ihren Bogen legen. Ihre Hand griff jedoch ins Leere. Hastig blickte sie sich um, aber es klopfte nur jemand laut gegen eine Holzwand. Panik ergriff sie, waren hinter dem Tor etwa weitere Horden, die sich mit einem Rammbock Zugriff verschaffen wollten? Und wo - bei allen Paragons - war ihr verdammter Bogen?
"Ihr Kuchen, Mylady" erscholl eine Stimme neben ihr, und sie riß die Augen auf.
"Beim Erbauer, könnt Ihr nicht anklopfen?"
"Entschuldigt, Mylady, das habe ich, aber nachdem niemand geantwortet hat, dachte ich, Ihr seid nochmal weg und wollte den Imbiss abstellen, aber ihr seid ja doch hier. Guten Appetit, und verzeiht die Störung."
Der Diener verbeugte sich vor ihr, sichtlich verlegen und schlich wie ein geprügelter Hund aus ihrem Zimmer.
Bella fuhr sich über ihre Stirn und versuchte, ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu kriegen. Ihr Bogen! Wo war er? Der Traum hatte sie sichtlich verstört, aber auch gemahnt. Sie setzte sich an den Tisch, aß den Kuchen und versuchte zu rekonstruieren, wo sie ihren Bogen gelassen hatte. Er mußte entweder noch auf der Stadtmauer liegen, oder der Brut in die Hände gefallen sein. Nach der Schlacht war sie nur noch mit dem Langschwert und ihren Dolchen zurück gekommen.
Nun gut, sie würde sich nach einem neuen umsehen müssen. Wer würde einen guten Bogen herstellen können? Und das innerhalb einer Woche? Sie würde Lyna fragen, vielleicht wüßte die Elfin eine Antwort.
Sie seufzte leise und beinahe verzagt auf. Ihre Gedanken liefen im Kreis, aber sie kam zu keinem Ergebnis. Deswegen beschloß sie, diese erstmals zur Seite zu schieben. Vielleicht brachte die Zeit ja eine Lösung mit sich. Zudem hatte sie im Moment auch anderes zu bedenken. Sie wußte nicht, wie lange ihre Reise dauern würde, und was sie in ihrem Rucksack mitzunehmen hatte.
Die Rüstung war neu, um diese brauchte sie sich nicht zu sorgen. Die Waffen waren inzwischen auch gereinigt und geölt, die Gifte aufgefüllt. Aber Wundumschläge und Salben sollte sie besorgen, davon hatte sie nichts mehr übrig. Also schlug sie den Weg ins Händlerviertel ein. Bei einem Pillendreher erstand sie Verbandsmaterial, Ringelblumensalbe, Kamille und etwas Pfefferminze. Einige Türen weiter wanderten neue Wollsocken (einige ihrer alten waren nicht mehr zu flicken und deswegen die Anzahl frischer Socken sehr dezimiert), Unterhemden mit und ohne Ärmel sowie lange Unterhosen (hocherotisch wie Bella kichernd anmerkte) und ein warmes Halstuch in ihre Einkaufstasche. Schließlich wußte sie nicht, ob ihre Reise durch kältere Gegenden oder ins Gebirge führte, wo ihnen mit Sicherheit ein kalter Wind um die Ohren pfeifen würde.
Etwas beruhigter verließ sie das Händlerviertel. Immerhin hatte sie nun die notwendigsten Sachen für die Weiterreise. Die schönen Kleider mußte sie wohl oder über hier lassen, dafür hatte sie keine Verwendung. Ob sie diese bei Theoderich unterbringen konnte? Sie würde ihn fragen, wenn sie ihn am Abend sah.
Inzwischen war die Mittagsstunde vorüber, und ihr Appetit hatte sich wieder eingestellt. Die Honigsemmel hatte sie zuvor Theoderich zuliebe hinuntergewürgt, sie hätte genausogut gepreßte Sägespäne essen können, sie hätte keinen Unterschied bemerkt.
Im Schloß angekommen ließ sie sich von der Dienerschaft Kaffee und Kuchen bringen. Die Küche bot heute gedeckten Apfelkuchen mit Mandelsplitter und dicker Zuckerglasur an, dazu einen Klecks Schlagsahne. Innerlich erschöpft legte sie ihre Besorgungen auf ihrem Zimmer ab und setzte sich auf das Sofa, um auf ihren Imbiss zu warten.
Wo wohl die anderen waren? Trainierten diese noch? Ein Hauch von schlechtem Gewissen überflog Bella, eigentlich wollte sie auch noch etwas tun. Aber das hatte nach dem Kuchen auch noch Zeit. Sie schloß die Augen, um ein wenig auszuruhen und bemerkte nicht, dass sie dabei einnickte.
Sie träumte dass sie mit ihren Gefährten auf die Schlacht zulief, die Horden der Brut hatten sich gesammelt. Lyna lief neben ihr, zog einen ihrer Pfeile von Avalos auf ihren Bogen, zielte genau und schoß einem Kultisten genau ins Auge. Dessen Kopf explodierte, Gehirnmasse spritzte über die nahestehenden Genlocks, die darauf wutentbrannt losstürmten. Bella griff in ihren Köcher, zog einen Pfeil hervor und wollte ihn auf ihren Bogen legen. Ihre Hand griff jedoch ins Leere. Hastig blickte sie sich um, aber es klopfte nur jemand laut gegen eine Holzwand. Panik ergriff sie, waren hinter dem Tor etwa weitere Horden, die sich mit einem Rammbock Zugriff verschaffen wollten? Und wo - bei allen Paragons - war ihr verdammter Bogen?
"Ihr Kuchen, Mylady" erscholl eine Stimme neben ihr, und sie riß die Augen auf.
"Beim Erbauer, könnt Ihr nicht anklopfen?"
"Entschuldigt, Mylady, das habe ich, aber nachdem niemand geantwortet hat, dachte ich, Ihr seid nochmal weg und wollte den Imbiss abstellen, aber ihr seid ja doch hier. Guten Appetit, und verzeiht die Störung."
Der Diener verbeugte sich vor ihr, sichtlich verlegen und schlich wie ein geprügelter Hund aus ihrem Zimmer.
Bella fuhr sich über ihre Stirn und versuchte, ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu kriegen. Ihr Bogen! Wo war er? Der Traum hatte sie sichtlich verstört, aber auch gemahnt. Sie setzte sich an den Tisch, aß den Kuchen und versuchte zu rekonstruieren, wo sie ihren Bogen gelassen hatte. Er mußte entweder noch auf der Stadtmauer liegen, oder der Brut in die Hände gefallen sein. Nach der Schlacht war sie nur noch mit dem Langschwert und ihren Dolchen zurück gekommen.
Nun gut, sie würde sich nach einem neuen umsehen müssen. Wer würde einen guten Bogen herstellen können? Und das innerhalb einer Woche? Sie würde Lyna fragen, vielleicht wüßte die Elfin eine Antwort.
#1917
Posté 18 mai 2010 - 09:42
Er streifte ihr die Bluse ab und entledigte sich gleichzeitig seines Hemds. Ihre Hand an seinem Rücken verschwand unter Wasser.
Nur das leise Plätschern des Wasserfalls war zu hören. Gelegentlich das Rauschen der Blätter im Wind, deren Äste sich im Windhauch leise schüttelten.
Inzwischen hatten ihre Lippen seinen Hals gefunden. Seine vernarbte Hand lag immer noch sanft auf ihren Brüsten. Nach und nach mussten auch die Beinkleider dran glauben - achtlos ans Ufer geworfen.
Jeder Beobachter hätte spätestens jetzt annehmen müssen, dass das Wasser anfangen müsste, zu kochen.
"Du hast geschickte Finger, Liebste...." Lyna zog ein Wolfsgrinsen und biss ihm in den Hals.
"Deine aber auch..." Sie schauderte leicht und ein leises Stöhnen stahl sich über ihre Lippen.
Die Elfe schlang die Beine um seine Hüfte. Das Wasser machte sie schwerelos.
Eine deutlichere Aufforderung war nicht nötig. Lyna sog scharf die Luft ein, und biss sich gleichzeitig vor Ekstase auf die Lippe.
Sie wurde lauter. Und vergrub ihre Zähne in seiner Schulter. Ein einzelner Tropfen rann ins Wasser.
Aus den Augenwinkeln betrachtete sie seinen Oberkorper...soviele Narben und Verwundungen. Aber es war nicht abstoßend, sondern wirkte auf sie erotisch, anziehend.
Er stieß fester zu. Ekstase war der passende Begriff. Sie schlug ihre Fingernägel in seinen Rücken, um nich abzurutschen. Avalos lachte leise und löste sich von ihr.
Er nahm sie in den Arm, ließ sich zum Ufer treiben und setzte sie auf einen hüfthohen Stein, der knapp unter der Wasseroberfläche lag.
"Ich liebe dich, mein Engel." Das Feuer des Wahnsinns war aus seinen Augen verschwunden. Übrig blieben tiefgrüne Brunnen, die ins bodenlose zu reichen schienen.
Lyna legte ihm bedächtig einen Finger auf die Lippen und zog ihn an sich heran.
Avalos wünschte sich, dass dieser Moment niemals vorbeigehen würde. Aber dazu waren sie viel zu..explosiv.
Er nahm sie einfach. Ihre Brust hob und senkte sich in immer schneller, die Lust schnürte ihr den Atem ab. Ein spitzer Schrei. Sie bäumte sich auf, bevor sie beinahe zusammenbrach. Ein ZIttern lief durch ihre Oberschenkel.
Ihm entlockte sie nur ein dumpfes Stöhnen, das aber alles zu sagen schien.
ooc: Kasernenhofton: Eng istn dehnbarer Begriff - vorallem bei Frauen
Nur das leise Plätschern des Wasserfalls war zu hören. Gelegentlich das Rauschen der Blätter im Wind, deren Äste sich im Windhauch leise schüttelten.
Inzwischen hatten ihre Lippen seinen Hals gefunden. Seine vernarbte Hand lag immer noch sanft auf ihren Brüsten. Nach und nach mussten auch die Beinkleider dran glauben - achtlos ans Ufer geworfen.
Jeder Beobachter hätte spätestens jetzt annehmen müssen, dass das Wasser anfangen müsste, zu kochen.
"Du hast geschickte Finger, Liebste...." Lyna zog ein Wolfsgrinsen und biss ihm in den Hals.
"Deine aber auch..." Sie schauderte leicht und ein leises Stöhnen stahl sich über ihre Lippen.
Die Elfe schlang die Beine um seine Hüfte. Das Wasser machte sie schwerelos.
Eine deutlichere Aufforderung war nicht nötig. Lyna sog scharf die Luft ein, und biss sich gleichzeitig vor Ekstase auf die Lippe.
Sie wurde lauter. Und vergrub ihre Zähne in seiner Schulter. Ein einzelner Tropfen rann ins Wasser.
Aus den Augenwinkeln betrachtete sie seinen Oberkorper...soviele Narben und Verwundungen. Aber es war nicht abstoßend, sondern wirkte auf sie erotisch, anziehend.
Er stieß fester zu. Ekstase war der passende Begriff. Sie schlug ihre Fingernägel in seinen Rücken, um nich abzurutschen. Avalos lachte leise und löste sich von ihr.
Er nahm sie in den Arm, ließ sich zum Ufer treiben und setzte sie auf einen hüfthohen Stein, der knapp unter der Wasseroberfläche lag.
"Ich liebe dich, mein Engel." Das Feuer des Wahnsinns war aus seinen Augen verschwunden. Übrig blieben tiefgrüne Brunnen, die ins bodenlose zu reichen schienen.
Lyna legte ihm bedächtig einen Finger auf die Lippen und zog ihn an sich heran.
Avalos wünschte sich, dass dieser Moment niemals vorbeigehen würde. Aber dazu waren sie viel zu..explosiv.
Er nahm sie einfach. Ihre Brust hob und senkte sich in immer schneller, die Lust schnürte ihr den Atem ab. Ein spitzer Schrei. Sie bäumte sich auf, bevor sie beinahe zusammenbrach. Ein ZIttern lief durch ihre Oberschenkel.
Ihm entlockte sie nur ein dumpfes Stöhnen, das aber alles zu sagen schien.
ooc: Kasernenhofton: Eng istn dehnbarer Begriff - vorallem bei Frauen
#1918
Posté 18 mai 2010 - 03:40
Sie begann in ihrer Tasche herumzukramen und zog dann eine der Armschienen hervor. Die schwarzen Drachenschuppen glänzten im Kerzenlicht, sodass die vielen Einkerbungen der Dolche, die sie im Kampfe erwischten, hervorstachen.
Sie hielt die Armschiene Jannis entgegen.
"Hier ein Stück, dass Ihr begutachten könnt, jedoch ist auch ein Teil des Brustpanzers beschädigt."
Dann blickte sie leicht verlegen durch den Raum, "Ich anders als sonst? Ich bin noch immer die selbe wie vor einigen Jahren, auch wenn mich Erfahrungen eventuell ohne es zu wollen verändert und geprägt haben. Doch wir alle sind doch nur das Ergebnis unserer eigenen Fehler, nicht wahr?"
Sie blickte zu Jannis und versuchte wieder ein anderes Thema zu ergreifen, "Denkt Ihr, Ihr könnt sie wieder reparieren?"
Sie hielt die Armschiene Jannis entgegen.
"Hier ein Stück, dass Ihr begutachten könnt, jedoch ist auch ein Teil des Brustpanzers beschädigt."
Dann blickte sie leicht verlegen durch den Raum, "Ich anders als sonst? Ich bin noch immer die selbe wie vor einigen Jahren, auch wenn mich Erfahrungen eventuell ohne es zu wollen verändert und geprägt haben. Doch wir alle sind doch nur das Ergebnis unserer eigenen Fehler, nicht wahr?"
Sie blickte zu Jannis und versuchte wieder ein anderes Thema zu ergreifen, "Denkt Ihr, Ihr könnt sie wieder reparieren?"
#1919
Posté 18 mai 2010 - 03:53
Jannis nahm die Armschiene von Allie entgegen und begutachtete sie. Noah trat unruhig von einem Bein auf das andere und wartete. Er bemerkte die Blicke, die ihm Allie von der Seite aus zuwarf und kam sich mit einem Mal vollkommen fehl am Platz vor.
„ Okay, ich will dann mal nicht weiter stören. Wir sehen uns sicher später noch.“ Mit diesen Worten drehte er sich auf dem Absatz um und verließ das Zimmer. In Jules Zimmer angekommen, stellte er zu seinem Bedauern fest, dass es leer war. Er hatte gehofft, dort seine Elfe anzutreffen.
Noah schnappte sich seinen Schwertgurt, band ihn sich um die Hüfte und verließ das Schloss. Er ging in Richtung Park um alleine zu trainieren.
„ Okay, ich will dann mal nicht weiter stören. Wir sehen uns sicher später noch.“ Mit diesen Worten drehte er sich auf dem Absatz um und verließ das Zimmer. In Jules Zimmer angekommen, stellte er zu seinem Bedauern fest, dass es leer war. Er hatte gehofft, dort seine Elfe anzutreffen.
Noah schnappte sich seinen Schwertgurt, band ihn sich um die Hüfte und verließ das Schloss. Er ging in Richtung Park um alleine zu trainieren.
#1920
Posté 18 mai 2010 - 04:39
So etwas... hatte sie noch nie erlebt. Als würden sich ihre Körper und Seelen miteinander verschmelzen, in Ekstase und Wollust ein Feuerwerk der Liebe loslassend, gefolgt vom Gefühl der totalen Hingebung. Ihre Wangen hatten sich rot verfärbt, die Knien zitterteten noch, als sie ihre Beine ein weiteres Mal um Avalos Hüfte schlang und ihn zu sich hinzog.
Sie blickte in die smaragdenen Seelenschlünde, wartete bis sich ihr Herz beruhigen wollte, doch es hämmerte ohne Ende gegen ihre Brust, als hätte es den Wunsch ihm entgegenzuspringen. Und dabei besass er es doch schon, konnte es seit längerer Zeit sein Eigen nennen.
Lyna strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wandte wieder den Blick zu Avalos. Wie konnte sie ihm nur deutlich machen, wie sehr sie ihn liebte? In Worte konnte sie es wohl kaum fassen... schon ein Versuch war zum Scheitern verdammt, Worte waren nicht aussagekräftig genug für dieses intensive und allesumfassende Gefühl.
"Avalos", versuchte sie es dennoch, mit vor Leidenschaft rauer Stimme, seine Hand zärtlich in die ihre nehmend. Ihre feinen und schlanken Finger schlossen sich um seine, die wesentlich grösser waren. "Seit... seit ich dich kenne, ist es, als würden ich mit mehr als zwei Augen sehen, mit mehr als zwei Ohren hören und mit mehr als einem Herzen fühlen."
Das waren sie, die Worte, die man sich bei ihrem Dalish-Clan zuflüsterte, sobald man seine bessere Hälfte gefunden hatte und diese nie mehr verlieren wollte.
Sie blickte in die smaragdenen Seelenschlünde, wartete bis sich ihr Herz beruhigen wollte, doch es hämmerte ohne Ende gegen ihre Brust, als hätte es den Wunsch ihm entgegenzuspringen. Und dabei besass er es doch schon, konnte es seit längerer Zeit sein Eigen nennen.
Lyna strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wandte wieder den Blick zu Avalos. Wie konnte sie ihm nur deutlich machen, wie sehr sie ihn liebte? In Worte konnte sie es wohl kaum fassen... schon ein Versuch war zum Scheitern verdammt, Worte waren nicht aussagekräftig genug für dieses intensive und allesumfassende Gefühl.
"Avalos", versuchte sie es dennoch, mit vor Leidenschaft rauer Stimme, seine Hand zärtlich in die ihre nehmend. Ihre feinen und schlanken Finger schlossen sich um seine, die wesentlich grösser waren. "Seit... seit ich dich kenne, ist es, als würden ich mit mehr als zwei Augen sehen, mit mehr als zwei Ohren hören und mit mehr als einem Herzen fühlen."
Das waren sie, die Worte, die man sich bei ihrem Dalish-Clan zuflüsterte, sobald man seine bessere Hälfte gefunden hatte und diese nie mehr verlieren wollte.
#1921
Posté 18 mai 2010 - 09:25
Nachdem sie sich gestärkt hatte, suchte sie Lynas Zimmer auf. Dieses war jedoch verschlossen, die Freundin war wohl nicht im Schloß. Bella seufzte. Auch das noch. Dann würde sie eben auf eigene Faust versuchen, einen neuen Bogen zu organisieren, so schwer konnte das normalerweise nicht sein. Aber sie hätte gerne Lyna als Ratgeberin dabei gehabt.
Sie ging die Treppen hinunter und auf den Hof hinaus. Ihr Blick fiel auf die Kaserne, und ihre Leibgarde fiel ihr ein. Wie es den beiden wohl mittlerweile ging? Sie beschloß, erst nochmal in die Stadt zu laufen, und nach ihrem neuen Bogen Ausschau zu halten. Außerdem wollte sie irgendetwas für Theoderich organisieren. Schließlich hatte sie von ihm das Amulett, aber er hatte nichts, was ihn an sie erinnern würde, außer seinen eigenen Gedanken. Oder vielleicht noch ihre Kleider.
Sie wurde für ihren Bogen schneller fündig, als gedacht. In einer der Auslagen war ein wunderschön gearbeiteter Bogen, die Sehne war gut gespannt und von hervorragender Qualität, und er lag ihr gut in der Hand. Außerdem war er relativ zierlich, was für sie sehr wichtig war. Der Kurzbogen war aus Eschenholz geschnitzt, in dem wiederum verschiedene Intarsien eingearbeitet waren. Der Griff war mit rauhem Leder umwickelt. Bella sah etwas skeptisch darauf, bei Regen würde das sicherlich rutschig werden? Der Verkäufer verneinte, im Gegenteil, es wäre dann sogar noch etwas griffiger, sofern sie Lederhandschuhe tragen würde.
Eine kleine Diskussion entstand, schließlich trug sie Platten-Handschuhe, und sie traute diesem Ledergriff nicht. Sie sehnte Lyna herbei, sie hätte diese Frage wohl beantworten können, aber so mußte sich Bella auf ihre Intuition verlassen. Sie schüttelte den Kopf, und bat den Verkäufer, ihr noch weitere Exemplare zu zeigen. Außerdem half ihr ein Kurzbogen nicht sehr viel, schließlich wollte sie diesen für Fern-Angriffe nutzen.
Der Händler nickte, holte aus seinem Lager verschiedene Langbögen hervor. Bella nahm jeden einzelnen davon in die Hand und probierte, ob er ihr lag. Schließlich entschied sie sich für einen Flachbogen, sehr schlicht, aus Eibenholz. Er hatte flache Wurfarme und einen Griff, der wie eine Hand geformt war. Es wurde ihr versichert, dass die hohe Zugkraft und die damit verbundene hohe Durchschlagskraft es ermöglichte, selbst Kettenrüstungen zu durchdringen. Das Holz sei das beste, was es für Bogen gäbe, abgesehen von Drachenschuppen oder dergleichen. Außerdem hatte die Sehne eine Pfeilauflage, so dass die Pfeile angeblich schneller und leichter wurden.
Bella bedankte sich, schulterte ihre neue Errungenschaft und verließ das Geschäft. Sie schlenderte dahin, schaute die verschiedenen Auslagen an, aber es wollte ihr kein vernünftiges Geschenk für Theoderich einfallen.
Sie kam an einem Feinkost-Laden vorbei und besorgte dort zwei Flaschen erlesenen Rotweins, dazu Pralinen und Konfekt aus der ersten Konditorei der Stadt. Ihr Weg führte sie an Läden vorbei, wo alte Damen mit zierlichem Garn Spitzenmuster häkelten, Wollgeschäften, die frisch gesponnene Wolle in verschiedenen Farben anboten, Fleischereien, einer Bäckerei, einem Schmuck-Laden (nicht der von Theoderich), und einem Edelsteinhändler. Bei dem blieb sie stehen, und betrachtete all die funkelnden Facetten, die verschiedenen Farben.
Ein Edelstein? War das die Lösung für Theoderichs Geschenk? Ein Diamant hieß es, war unvergänglich. Nun es mußte ja kein Diamant sein, aber ein hübscher Stein mit einer Gravur? Sie betrat den Laden und eine junge Frau begrüßte sie, und fragte, ob sie helfen könnte.
"Ich weiß nicht, ich bin auf der Suche nach einem Geschenk, für einen sehr guten Freund, als Andenken. Den Steinen werden doch verschiedene Eigenschaften zugesagt?"
Die Verkäuferin nickte. "Das stimmt, dennoch solltet Ihr zuerst Euer Auge entscheiden lassen. Habt Ihr an eine bestimmte Farbe gedacht, an einen geschliffenen Stein, oder soll er roh sein? Seht Euch einfach um, und nehmt den Stein der Euch gefällt. Dann erzähle ich Euch etwas über seine Eigenschaften."
Bella tat wie ihr geheissen, und musterte die Edelsteine. Es gab gelbe, rote, blaue, klare, violette, grüne... mit vielen Facetten geschliffen, manchmal nur mit einer breiten Facette, aber alle wunderschön. Nach langem Zögern griff sie auf einen relativ kleinen Stein, aus reinstem Blau.
Er schillerte in allen Blautönen des Himmels, vom tiefen Blau des abendlichen Himmels bis zum strahlenden Mittelblau eines schönen Sommerhimmels, je nachdem wie das Licht gerade darauf fiel. Er war perfekt, dieser mußte es sein, und kein anderer.
Bella nahm ihn vorsichtig in ihre Hände und legte ihn vor der Frau ab.
"Dieser hier ist wunderschön. Was könnt Ihr mir darüber erzählen?"
Die Verkäuferin nahm ein Vergrößerungsglas aus dem Tresen und blickte den Stein genau an. Ein Lächeln bereitete sich auf ihrem Gesicht aus.
"Ihr habt einen hervorragenden Geschmack. Es ist ein Saphir, einer der reinsten, den wir hier haben. Wie Ihr sicher bemerkt habt, ist blau die Hauptfarbe des Steins. Mit dieser Farbe verbinden wir Gefühle der Sympathie und Harmonie, der Freundschaft und Treue. Es sind Gefühle, die zu Eigenschaften gehören, die sich auf Dauer bewähren – Gefühle, bei denen nicht die überschäumende Leidenschaft im Vordergrund steht, sondern Gelassenheit, gegenseitiges Verständnis und unzerstörbares Vertrauen. Das Blau dieses Saphirs wird so zu einer Farbe, die zu allem gehört, was beständig und zuverlässig ist."
Bella wurde zappelig, als sie die Beschreibung hörte. Wenn das nicht für ihre Beziehung stand - was dann?
"Den nehm ich. Aber ich fürchte, darauf noch eine Gravur aufzubringen wird wohl nicht möglich sein?" Argwöhnisch blickte sie auf die Größe des ausgesuchten Juwels.
"Das kommt ganz darauf an, was Ihr eingravieren wollt. Ein Wort, eine Abkürzung, das müßte schon gehen, es darf nur nicht zu groß werden."
Das war in der Tat eine gute Frage. Ihr Name allein war zu simpel. In Liebe kam nicht in Frage. Auf ewig in Freundschaft - sowas in der Art wäre Bella in den Sinn gekommen, aber das war defintiv nicht möglich.
Sie schüttelte den Kopf.
"Nein danke, laßt es gut sein. Ich denke, der Stein allein wird reichen."
Die Dame packte den Saphir in ein kleines, mit Watte ausgelegtes Schmuckkästchen aus Rosenholz, welches zierliche Schnitzereien aufwies. Sehr viele Goldstücke und ein kleines Kästchen wechselten ihren Besitzer, und Bella zog glücklich und zufrieden davon.
Auf dem Rückweg suchte sie den Kommandanten der Kaserne auf, und bat ihn, sie zu ihren ehemaligen Leibwächtern zu bringen. Er lachte auf, und führte sie in den Gemeinschaftsraum.
Die beiden sassen mit anderen Warägern zusammen, spielten Karten und tranken Bier. Allerdings standen die Waräger auf und salutierten vor ihr, als sie das Zimmer betrat.
Verlegen blickte sie die Gardisten an.
"Äh, schon gut, setzt Euch doch wieder..." Sie blickte ihre beiden Kampfgefährten an und sagte: "Könnte ich wohl unter sechs Augen kurz mit Euch sprechen?"
Die beiden nickten, standen auf und gingen mit ihr in einen kleinen Raum daneben. Anzügliche Bemerkungen und zotige Witze drangen dennoch an Bellas Ohr, und sie wurde rot.
Der dunkelhaarige lachte auf.
"Macht Euch nichts draus, das sind Soldaten. Was führt Euch zu uns?"
Bella kramte aus ihrer Tasche die beiden Flaschen Wein und die Süssigkeiten hervor, stellte diese auf dem Tisch ab und erwiderte:
"Ich wollte mich bedanken. Für Euren Einsatz im Kampf, und es war sicherlich nicht immer einfach, auf mich aufzupassen. Ich bin froh, Euch lebendig zu sehen und hoffe, dass Euer Knochenbruch auch bald wieder ganz verheilt ist." Dabei blickte sie den hellhäutigen an.
Komisch, sie wußte noch immer nicht, wie die beiden hießen, aber nun war dies ja wohl auch egal.
"Wir werden wohl in einer Woche weiterziehen. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege noch einmal. Wenn nicht, wünsche ich Euch hier und jetzt viel Glück auf Eurem weiteren Lebensweg."
"Es war uns eine Ehre, Mylady. So übel war es gar nicht, Euch zu begleiten. Wir hätten es schlimmer erwischen können, was, Victor?" Dabei grinste der dunkelhaarige seinen Kumpanen an.
Victor lachte auf. "Ganz sicher nicht, Isaac. Stell Dir vor, wir hätten diese blonde Elfe da zugeteilt gehabt, da hätten wir die Schlacht nicht mal erlebt."
Dann wandte er sich mit ernsterer Miene wieder an Bella.
"Euer Diener Ma'am. Jederzeit gerne wieder. Möge der Erbauer Euch auf Euren Wegen begleiten. Und vielen Dank für den Wein, das wäre nicht notwendig gewesen."
Bella salutierte vor den beiden und schmunzelte innerlich. Victor und Isaac also. Jetzt, wo sie es nicht mehr wissen mußte, erfuhr sie die Namen der beiden, und sie stellten sich sogar als redselig heraus.
Mehr gab es auch nicht mehr zu sagen, und sie verließ die beiden wieder, um den Bogen und den Edelstein auf ihr Gemach zu bringen.
Sie ging die Treppen hinunter und auf den Hof hinaus. Ihr Blick fiel auf die Kaserne, und ihre Leibgarde fiel ihr ein. Wie es den beiden wohl mittlerweile ging? Sie beschloß, erst nochmal in die Stadt zu laufen, und nach ihrem neuen Bogen Ausschau zu halten. Außerdem wollte sie irgendetwas für Theoderich organisieren. Schließlich hatte sie von ihm das Amulett, aber er hatte nichts, was ihn an sie erinnern würde, außer seinen eigenen Gedanken. Oder vielleicht noch ihre Kleider.
Sie wurde für ihren Bogen schneller fündig, als gedacht. In einer der Auslagen war ein wunderschön gearbeiteter Bogen, die Sehne war gut gespannt und von hervorragender Qualität, und er lag ihr gut in der Hand. Außerdem war er relativ zierlich, was für sie sehr wichtig war. Der Kurzbogen war aus Eschenholz geschnitzt, in dem wiederum verschiedene Intarsien eingearbeitet waren. Der Griff war mit rauhem Leder umwickelt. Bella sah etwas skeptisch darauf, bei Regen würde das sicherlich rutschig werden? Der Verkäufer verneinte, im Gegenteil, es wäre dann sogar noch etwas griffiger, sofern sie Lederhandschuhe tragen würde.
Eine kleine Diskussion entstand, schließlich trug sie Platten-Handschuhe, und sie traute diesem Ledergriff nicht. Sie sehnte Lyna herbei, sie hätte diese Frage wohl beantworten können, aber so mußte sich Bella auf ihre Intuition verlassen. Sie schüttelte den Kopf, und bat den Verkäufer, ihr noch weitere Exemplare zu zeigen. Außerdem half ihr ein Kurzbogen nicht sehr viel, schließlich wollte sie diesen für Fern-Angriffe nutzen.
Der Händler nickte, holte aus seinem Lager verschiedene Langbögen hervor. Bella nahm jeden einzelnen davon in die Hand und probierte, ob er ihr lag. Schließlich entschied sie sich für einen Flachbogen, sehr schlicht, aus Eibenholz. Er hatte flache Wurfarme und einen Griff, der wie eine Hand geformt war. Es wurde ihr versichert, dass die hohe Zugkraft und die damit verbundene hohe Durchschlagskraft es ermöglichte, selbst Kettenrüstungen zu durchdringen. Das Holz sei das beste, was es für Bogen gäbe, abgesehen von Drachenschuppen oder dergleichen. Außerdem hatte die Sehne eine Pfeilauflage, so dass die Pfeile angeblich schneller und leichter wurden.
Bella bedankte sich, schulterte ihre neue Errungenschaft und verließ das Geschäft. Sie schlenderte dahin, schaute die verschiedenen Auslagen an, aber es wollte ihr kein vernünftiges Geschenk für Theoderich einfallen.
Sie kam an einem Feinkost-Laden vorbei und besorgte dort zwei Flaschen erlesenen Rotweins, dazu Pralinen und Konfekt aus der ersten Konditorei der Stadt. Ihr Weg führte sie an Läden vorbei, wo alte Damen mit zierlichem Garn Spitzenmuster häkelten, Wollgeschäften, die frisch gesponnene Wolle in verschiedenen Farben anboten, Fleischereien, einer Bäckerei, einem Schmuck-Laden (nicht der von Theoderich), und einem Edelsteinhändler. Bei dem blieb sie stehen, und betrachtete all die funkelnden Facetten, die verschiedenen Farben.
Ein Edelstein? War das die Lösung für Theoderichs Geschenk? Ein Diamant hieß es, war unvergänglich. Nun es mußte ja kein Diamant sein, aber ein hübscher Stein mit einer Gravur? Sie betrat den Laden und eine junge Frau begrüßte sie, und fragte, ob sie helfen könnte.
"Ich weiß nicht, ich bin auf der Suche nach einem Geschenk, für einen sehr guten Freund, als Andenken. Den Steinen werden doch verschiedene Eigenschaften zugesagt?"
Die Verkäuferin nickte. "Das stimmt, dennoch solltet Ihr zuerst Euer Auge entscheiden lassen. Habt Ihr an eine bestimmte Farbe gedacht, an einen geschliffenen Stein, oder soll er roh sein? Seht Euch einfach um, und nehmt den Stein der Euch gefällt. Dann erzähle ich Euch etwas über seine Eigenschaften."
Bella tat wie ihr geheissen, und musterte die Edelsteine. Es gab gelbe, rote, blaue, klare, violette, grüne... mit vielen Facetten geschliffen, manchmal nur mit einer breiten Facette, aber alle wunderschön. Nach langem Zögern griff sie auf einen relativ kleinen Stein, aus reinstem Blau.
Er schillerte in allen Blautönen des Himmels, vom tiefen Blau des abendlichen Himmels bis zum strahlenden Mittelblau eines schönen Sommerhimmels, je nachdem wie das Licht gerade darauf fiel. Er war perfekt, dieser mußte es sein, und kein anderer.
Bella nahm ihn vorsichtig in ihre Hände und legte ihn vor der Frau ab.
"Dieser hier ist wunderschön. Was könnt Ihr mir darüber erzählen?"
Die Verkäuferin nahm ein Vergrößerungsglas aus dem Tresen und blickte den Stein genau an. Ein Lächeln bereitete sich auf ihrem Gesicht aus.
"Ihr habt einen hervorragenden Geschmack. Es ist ein Saphir, einer der reinsten, den wir hier haben. Wie Ihr sicher bemerkt habt, ist blau die Hauptfarbe des Steins. Mit dieser Farbe verbinden wir Gefühle der Sympathie und Harmonie, der Freundschaft und Treue. Es sind Gefühle, die zu Eigenschaften gehören, die sich auf Dauer bewähren – Gefühle, bei denen nicht die überschäumende Leidenschaft im Vordergrund steht, sondern Gelassenheit, gegenseitiges Verständnis und unzerstörbares Vertrauen. Das Blau dieses Saphirs wird so zu einer Farbe, die zu allem gehört, was beständig und zuverlässig ist."
Bella wurde zappelig, als sie die Beschreibung hörte. Wenn das nicht für ihre Beziehung stand - was dann?
"Den nehm ich. Aber ich fürchte, darauf noch eine Gravur aufzubringen wird wohl nicht möglich sein?" Argwöhnisch blickte sie auf die Größe des ausgesuchten Juwels.
"Das kommt ganz darauf an, was Ihr eingravieren wollt. Ein Wort, eine Abkürzung, das müßte schon gehen, es darf nur nicht zu groß werden."
Das war in der Tat eine gute Frage. Ihr Name allein war zu simpel. In Liebe kam nicht in Frage. Auf ewig in Freundschaft - sowas in der Art wäre Bella in den Sinn gekommen, aber das war defintiv nicht möglich.
Sie schüttelte den Kopf.
"Nein danke, laßt es gut sein. Ich denke, der Stein allein wird reichen."
Die Dame packte den Saphir in ein kleines, mit Watte ausgelegtes Schmuckkästchen aus Rosenholz, welches zierliche Schnitzereien aufwies. Sehr viele Goldstücke und ein kleines Kästchen wechselten ihren Besitzer, und Bella zog glücklich und zufrieden davon.
Auf dem Rückweg suchte sie den Kommandanten der Kaserne auf, und bat ihn, sie zu ihren ehemaligen Leibwächtern zu bringen. Er lachte auf, und führte sie in den Gemeinschaftsraum.
Die beiden sassen mit anderen Warägern zusammen, spielten Karten und tranken Bier. Allerdings standen die Waräger auf und salutierten vor ihr, als sie das Zimmer betrat.
Verlegen blickte sie die Gardisten an.
"Äh, schon gut, setzt Euch doch wieder..." Sie blickte ihre beiden Kampfgefährten an und sagte: "Könnte ich wohl unter sechs Augen kurz mit Euch sprechen?"
Die beiden nickten, standen auf und gingen mit ihr in einen kleinen Raum daneben. Anzügliche Bemerkungen und zotige Witze drangen dennoch an Bellas Ohr, und sie wurde rot.
Der dunkelhaarige lachte auf.
"Macht Euch nichts draus, das sind Soldaten. Was führt Euch zu uns?"
Bella kramte aus ihrer Tasche die beiden Flaschen Wein und die Süssigkeiten hervor, stellte diese auf dem Tisch ab und erwiderte:
"Ich wollte mich bedanken. Für Euren Einsatz im Kampf, und es war sicherlich nicht immer einfach, auf mich aufzupassen. Ich bin froh, Euch lebendig zu sehen und hoffe, dass Euer Knochenbruch auch bald wieder ganz verheilt ist." Dabei blickte sie den hellhäutigen an.
Komisch, sie wußte noch immer nicht, wie die beiden hießen, aber nun war dies ja wohl auch egal.
"Wir werden wohl in einer Woche weiterziehen. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege noch einmal. Wenn nicht, wünsche ich Euch hier und jetzt viel Glück auf Eurem weiteren Lebensweg."
"Es war uns eine Ehre, Mylady. So übel war es gar nicht, Euch zu begleiten. Wir hätten es schlimmer erwischen können, was, Victor?" Dabei grinste der dunkelhaarige seinen Kumpanen an.
Victor lachte auf. "Ganz sicher nicht, Isaac. Stell Dir vor, wir hätten diese blonde Elfe da zugeteilt gehabt, da hätten wir die Schlacht nicht mal erlebt."
Dann wandte er sich mit ernsterer Miene wieder an Bella.
"Euer Diener Ma'am. Jederzeit gerne wieder. Möge der Erbauer Euch auf Euren Wegen begleiten. Und vielen Dank für den Wein, das wäre nicht notwendig gewesen."
Bella salutierte vor den beiden und schmunzelte innerlich. Victor und Isaac also. Jetzt, wo sie es nicht mehr wissen mußte, erfuhr sie die Namen der beiden, und sie stellten sich sogar als redselig heraus.
Mehr gab es auch nicht mehr zu sagen, und sie verließ die beiden wieder, um den Bogen und den Edelstein auf ihr Gemach zu bringen.
Modifié par Bellandyrs, 18 mai 2010 - 09:53 .
#1922
Posté 18 mai 2010 - 09:46
Jannis nahm die Armscheinen entgegen und sah sich die Schrammen und Schnitte an. "An sich ist es nicht schwer das wieder in Ordnung zu bringen, wichtiger ist wo man Material herbekommt. Wenn ihr jemanden kennt, der zufällig Drachenschuppen verkauft sagt es besser schnell."
Als Noah aus dem Zimmer eilte reif Jannis ihm noch hinterher, "Wo willst du jetzt hin? und was ist mit dem Training?"
Doch offensichtlich bekam dieser es nicht mit.
"Allie um auf meine Frage zurück zu kommen, Ihr wirkt anders als an den ersten Tagen wo ich euch sah."
Er zwinkerte Ihr kurz zu, dann ging er auch in Richtung Tür.
"Bringt die beschädigten Sachen zur Schmiede La Fucina, sie ist ziemlich am Ende der Marktstraße."
Er blickte kurz zurück sah sich um. Er hatte sein Schwert und seinen Schild vergessen, er packte sich die Sachen kurz und verschwand mit den Worten, "Ich schulde Noah noch ein Training."
Jannis klapperte kurz alle Zimmer ab, um dort nach Noah zu suchen. Als er Noah dort nicht fand ging er weiter und suchte in der Küche nach ihm. Dort nahm er sich etwas zu Essen mit und verschlang die Sachen auf dem weiteren Weg. Das herum gerenne war schonmal gut für den Anfang, Jannis ging weiter zu dem Platz im Park, wo sie gegen Avalos gekämpft hatte. Dort konnte er auch schon Noah ausfindig machen, der sich gerade am aufwärmen war.
"Noah warum bist du so schnell abgehauen?"
Als Noah aus dem Zimmer eilte reif Jannis ihm noch hinterher, "Wo willst du jetzt hin? und was ist mit dem Training?"
Doch offensichtlich bekam dieser es nicht mit.
"Allie um auf meine Frage zurück zu kommen, Ihr wirkt anders als an den ersten Tagen wo ich euch sah."
Er zwinkerte Ihr kurz zu, dann ging er auch in Richtung Tür.
"Bringt die beschädigten Sachen zur Schmiede La Fucina, sie ist ziemlich am Ende der Marktstraße."
Er blickte kurz zurück sah sich um. Er hatte sein Schwert und seinen Schild vergessen, er packte sich die Sachen kurz und verschwand mit den Worten, "Ich schulde Noah noch ein Training."
Jannis klapperte kurz alle Zimmer ab, um dort nach Noah zu suchen. Als er Noah dort nicht fand ging er weiter und suchte in der Küche nach ihm. Dort nahm er sich etwas zu Essen mit und verschlang die Sachen auf dem weiteren Weg. Das herum gerenne war schonmal gut für den Anfang, Jannis ging weiter zu dem Platz im Park, wo sie gegen Avalos gekämpft hatte. Dort konnte er auch schon Noah ausfindig machen, der sich gerade am aufwärmen war.
"Noah warum bist du so schnell abgehauen?"
Modifié par J.D.C, 18 mai 2010 - 09:46 .
#1923
Posté 18 mai 2010 - 10:52
Noch ehe sie sich bei Jannis für die Auskunft und Hilfe bedanken konnte, verschwand dieser aus der Türe und eilte Noah hinterher. So kam es, dass sie alleine mit der Armschiene in der Hand in dem Gemach stand. Sie war etwas verwundert, dass Jannis scheinbar auch eine eigene Schmiede hier in FellRemnon besaß, da er doch aus Orlais stammte. Sie packte ihre Armschiene wieder in die Tasche und machte sich währenddessen sie den Raum wechselte darüber Gedanken, wo sie denn neue Schuppen auftreiben sollte. Die Rüstung war ein eindeutiger Glücksgriff gewesen und wenn ihr doch nur wieder einfallen würde, wo der Händler war, der ihr diese hergestellt hatte.
Sie betrat ihr Gemach, worin sich Jule noch immer aufhielt und am Fenster stand.
"Wir können sofort aufbrechen.", sagte sie zu dieser, die dadurch aus ihren Tagräumen erwachte und sich umdrehte. Allie marschierte in das Schlafgemach und nahm die Rüstung aus dem Schrank.
"Kommt.", sagte sie zu Jule und beide verließen das Gemach.
"Vielleicht sollten wir erst zu der Schmiede am Ende der Markstraße gehen, bevor wir Eure Rüstung besorgen, da ich ungerne meine die gesamte Zeit über mitschleppe.", sie lächelte Jule leicht entgegen und zusammen begaben sie sich zu der Schmiede Lu Fucina.
Als sie vor der Schmiede standen, war diese jedoch verschlossen und Allie hielt kurz inne. War das etwa die Schmiede, wo sie sich vor kurzem auf ihrer Suche nach dem Händler verirrt hatte, als diese schaulustige Menschenmasse hier war, da sie eine Leiche daraus holten? Ihr stockte kurz der Atem, da sie dachte, dass der Mann den die Wachen aus dem Haus trugen, wohl ein Verwandter von Jannis gewesen sein muss. Sie blickte zu Jule, die wie immer ein fröhliches Lächeln im Gesicht hatte, und nur darauf wartete endlich weitergehen zu können.
Plötzlich wurde sie durch die Schreie einer alten dickeren Frau mit einer schmutzigen Schürzte aus den Gedanken gerissen und drehte sich um.
"Hey Ihr da! Sucht ihr etwa den Besitzer der Schmiede?"
"Oh, nun ja nicht wirklich, ich wollte nur ein paar Sachen abliefern."
Die Frau ging auf Allie zu und begann diese vollzuplappern, als hätte sie sonst nie einen Gesprächspartner, "Ja der Alte ... Hatte kaum Familie keine Freunde, nur die Arbeit! Och wie dünn seid ihr denn? Seid Ihr denn Dienerinnen von dem Alten gewesen? Kommt ich habe gerade leckere Rindsrouladen im Ofen!"
"Ich eh, nein danke. Und Ihr seid?"
"Oh verzeiht! Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen! Ich bin Gertrude, war all die Jahre Nachbarin von ihm! War kein besonders gesprächiger Mensch! Der Erbauer möge über ihn wachen! Oh er hat mir sogar einen Schlüssel für die Schmiede anvertraut, für Notfälle .. dabei hat er sonst fast nie mit mir gesprochen!"
"Ihr habt einen Schlüssel? Könntet Ihr uns vielleicht die Türe öffnen um die Sachen abzulegen?"
Die Alte musterte die beiden kurz, "Ach Ihr beide seht mir nicht sonderlich gefährlich aus, da will ich mal ne Ausnahme machen!"
Ohne weitere Worte ging sie auf die Schmiede zu und zog einen rostigen Schlüsselbund aus der Rocktasche. Mit zittriger Hand suchte sie den richtigen Schlüssel und das anschließende Schlüsselloch. Die Türe öffnete sich und die Alte Trat ein, dicht gefolgt von Allie und Jule.
"Seht Euch all diesen Müll an! Leere Bierflaschen und ein Haufen Staub und Kohledreck! Man merkt eindeutig, dass hier seit langem keine Frau mehr gehaust hat!", plapperte die Alte weiter und ging eine kleine Runde durch die Schmiede.
Allie legte die Rüstung neben der Türe ab und betrachtete kurz die Schmiede. Ein eigenartiges Gefühl überkam sie. Ein Gefühl von Einsamkeit, Trauer und Kälte.
"Wir haben die Rüstung abgelegt und würden nun gerne wieder gehen!", rief sie der Alten zu die gerade ein schmutziges Tuch vom Boden aufhob und damit zu putzen beginnen wollte.
"Oh natürlich, Ihr habt Recht, zu schade, dass ...", sie unterbracht den Satz und folgte den beiden Elfen wieder aus der Schmiede und verschloss die Türe hinter sich.
"Wir danken Ihnen für ihre Hilfe, aber wir müssen nun wirkl..."
"Ach kommt schon! Ein kleinen Süppchen tut Euch beiden sicher gut!", Sie lächelte Jule und Allie mit ihren schmutzigen Zähnen entgegen.
"Wir schätzen Ihre Einladung sehr, doch wir haben noch einiges zu erledigen." Allie packte Jule am Oberarm, da sich diese beinahe auf die Einladung eingelassen hätte und marschierte mit ihr die Straße hinunter.
"Kommt bald wieder!", schrie ihnen die Alte winkend hinterher.
Nachdem sie außer Sichtweite waren, verlangsamten sie ihren Schritt. Dann blieb Allie stehen und begann herzhaft zu lachen.
Sie betrat ihr Gemach, worin sich Jule noch immer aufhielt und am Fenster stand.
"Wir können sofort aufbrechen.", sagte sie zu dieser, die dadurch aus ihren Tagräumen erwachte und sich umdrehte. Allie marschierte in das Schlafgemach und nahm die Rüstung aus dem Schrank.
"Kommt.", sagte sie zu Jule und beide verließen das Gemach.
"Vielleicht sollten wir erst zu der Schmiede am Ende der Markstraße gehen, bevor wir Eure Rüstung besorgen, da ich ungerne meine die gesamte Zeit über mitschleppe.", sie lächelte Jule leicht entgegen und zusammen begaben sie sich zu der Schmiede Lu Fucina.
Als sie vor der Schmiede standen, war diese jedoch verschlossen und Allie hielt kurz inne. War das etwa die Schmiede, wo sie sich vor kurzem auf ihrer Suche nach dem Händler verirrt hatte, als diese schaulustige Menschenmasse hier war, da sie eine Leiche daraus holten? Ihr stockte kurz der Atem, da sie dachte, dass der Mann den die Wachen aus dem Haus trugen, wohl ein Verwandter von Jannis gewesen sein muss. Sie blickte zu Jule, die wie immer ein fröhliches Lächeln im Gesicht hatte, und nur darauf wartete endlich weitergehen zu können.
Plötzlich wurde sie durch die Schreie einer alten dickeren Frau mit einer schmutzigen Schürzte aus den Gedanken gerissen und drehte sich um.
"Hey Ihr da! Sucht ihr etwa den Besitzer der Schmiede?"
"Oh, nun ja nicht wirklich, ich wollte nur ein paar Sachen abliefern."
Die Frau ging auf Allie zu und begann diese vollzuplappern, als hätte sie sonst nie einen Gesprächspartner, "Ja der Alte ... Hatte kaum Familie keine Freunde, nur die Arbeit! Och wie dünn seid ihr denn? Seid Ihr denn Dienerinnen von dem Alten gewesen? Kommt ich habe gerade leckere Rindsrouladen im Ofen!"
"Ich eh, nein danke. Und Ihr seid?"
"Oh verzeiht! Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen! Ich bin Gertrude, war all die Jahre Nachbarin von ihm! War kein besonders gesprächiger Mensch! Der Erbauer möge über ihn wachen! Oh er hat mir sogar einen Schlüssel für die Schmiede anvertraut, für Notfälle .. dabei hat er sonst fast nie mit mir gesprochen!"
"Ihr habt einen Schlüssel? Könntet Ihr uns vielleicht die Türe öffnen um die Sachen abzulegen?"
Die Alte musterte die beiden kurz, "Ach Ihr beide seht mir nicht sonderlich gefährlich aus, da will ich mal ne Ausnahme machen!"
Ohne weitere Worte ging sie auf die Schmiede zu und zog einen rostigen Schlüsselbund aus der Rocktasche. Mit zittriger Hand suchte sie den richtigen Schlüssel und das anschließende Schlüsselloch. Die Türe öffnete sich und die Alte Trat ein, dicht gefolgt von Allie und Jule.
"Seht Euch all diesen Müll an! Leere Bierflaschen und ein Haufen Staub und Kohledreck! Man merkt eindeutig, dass hier seit langem keine Frau mehr gehaust hat!", plapperte die Alte weiter und ging eine kleine Runde durch die Schmiede.
Allie legte die Rüstung neben der Türe ab und betrachtete kurz die Schmiede. Ein eigenartiges Gefühl überkam sie. Ein Gefühl von Einsamkeit, Trauer und Kälte.
"Wir haben die Rüstung abgelegt und würden nun gerne wieder gehen!", rief sie der Alten zu die gerade ein schmutziges Tuch vom Boden aufhob und damit zu putzen beginnen wollte.
"Oh natürlich, Ihr habt Recht, zu schade, dass ...", sie unterbracht den Satz und folgte den beiden Elfen wieder aus der Schmiede und verschloss die Türe hinter sich.
"Wir danken Ihnen für ihre Hilfe, aber wir müssen nun wirkl..."
"Ach kommt schon! Ein kleinen Süppchen tut Euch beiden sicher gut!", Sie lächelte Jule und Allie mit ihren schmutzigen Zähnen entgegen.
"Wir schätzen Ihre Einladung sehr, doch wir haben noch einiges zu erledigen." Allie packte Jule am Oberarm, da sich diese beinahe auf die Einladung eingelassen hätte und marschierte mit ihr die Straße hinunter.
"Kommt bald wieder!", schrie ihnen die Alte winkend hinterher.
Nachdem sie außer Sichtweite waren, verlangsamten sie ihren Schritt. Dann blieb Allie stehen und begann herzhaft zu lachen.
#1924
Posté 19 mai 2010 - 01:19
Noah wärmte sich gerade auf, als Jannis ihm entgegen gelaufen kam. Er freute sich, dass sich der Krieger nun doch zu einem Übungskampf bereit erklärte.
„ Es tut mir leid, aber ich fühle mich in der Nähe dieser Elfe immer etwas unwohl. Ich kann sie nicht richtig einschätzen und ich wollte euch beide nicht stören. Aber ich bin froh, dass ihr…“
Noah seufzte. Er war es nicht gewohnt, jemanden, den er gerade erst kennen gelernt hatte, mit „du“ anzureden, aber Jannis hatte es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, ihn in dieser Richtung eines Besseren zu belehren.
„Ich bin froh, dass du hier bist. Hast du Lust auf einen Kampf? Dieses Mal habe ich auch meine gewohnten Waffen dabei, also kannst du dich auf etwas gefasst machen.“
Jannis nickte ihm zu und Noah ging in Angriffsposition über.
„ Es tut mir leid, aber ich fühle mich in der Nähe dieser Elfe immer etwas unwohl. Ich kann sie nicht richtig einschätzen und ich wollte euch beide nicht stören. Aber ich bin froh, dass ihr…“
Noah seufzte. Er war es nicht gewohnt, jemanden, den er gerade erst kennen gelernt hatte, mit „du“ anzureden, aber Jannis hatte es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, ihn in dieser Richtung eines Besseren zu belehren.
„Ich bin froh, dass du hier bist. Hast du Lust auf einen Kampf? Dieses Mal habe ich auch meine gewohnten Waffen dabei, also kannst du dich auf etwas gefasst machen.“
Jannis nickte ihm zu und Noah ging in Angriffsposition über.
#1925
Posté 19 mai 2010 - 06:37
Sie deponierte den Edelstein in dem kleinen Nacht-Tischchen und legte den Bogen zur Seite.
Bella wollte nun noch ein wenig trainieren, Liegestütze und Kniebeugen würden sicherlich nicht schaden. Dazu zog sie ihre Stiefel aus, damit sie bessern Halt am Boden fand.
Sie merkte, dass sie lange nichts mehr getan hatte, ihre Kraft ließ relativ schnell nach, vor allem bei den Liegestützen. Sie machte aber ein abwechslungsreiches Programm an Gymnastik, trainierte Beine, Hüfte, Bauch, Arme, tat etwas für die Rückenmuskulatur und, auch wenn sie es nicht für den Kampf oder für die Kondition brauchte, etwas für die Po-Muskeln. Ein etwas strafferer Hintern würde sicher auch nicht schlecht sein, und wenn sie ohnehin schon am schinden war, war es egal.
Nach einer Stunde floß ihr der Schweiß in Strömen übers Gesicht, auch wenn ihre Atmung relativ normal ging. Sie trocknete sich ab, wechselte die Kleidung, nahm ihren Bogen zur Hand und ging wieder hinaus, diesmal auf den Schieß-Übungsplatz der Kaserne. Schließlich mußte sie sich mit ihrem neuen Bogen vertraut machen.
Die ersten Pfeile flogen entweder über die Zielscheibe hinaus, traf sie nur am Rand oder manchmal sogar die daneben, als ein wenig Wind aufkam. Einige Soldaten fanden sich als Zaungäste ein, und johlten, als sie ihre Versuche sahen. Sie hörte es kaum, so sehr konzentrierte sie sich. Dennoch, mit dieser Pfeil-Auflage kam sie noch nicht wirklich zurecht, also übte sie weiter.
Erst als sie einen kompletten Köcher voller Übungspfeile verschossen hatte, traf sie langsam die Scheibe dort, wo sie hinzielte. Langsam aber sicher hatte sie ein Gefühl für den Bogen entwickelt, und sie mußte selber lachen. Man stelle sich vor, sie hätte den Bogen das erste mal im Kampf benutzt... so ungeschickt wie sie sich anstellte hätte sie wohl eine völlig andere Gruppe getroffen als die, die sie anvisiert hätte.
Sie sammelte die verschossenen Pfeile ein, froh um eine kurze Pause, wo sie ihre Arme auch wieder etwas lockern konnte. Nach einigen Minuten begann sie mit ihrem zweiten Durchlauf, und diesesmal traf sie. Bella wurde immer zielsicherer und auch schneller, und der Pfeil fand dennoch die Mitte der Scheibe, oder knapp daneben.
Die Zuschauer applaudierten und zogen davon, es gab nichts mehr zu sehen beziehungsweise zu lachen. Ihr war das nur Recht, so hatte sie wieder ihre Ruhe und konnte sich voll und ganz auf das Schießen konzentrieren.
Als der zweite Köcher verschossen war, sammelte sie die Pfeile wieder auf und gab sie ab. Mittlerweile war sie wieder verschwitzt, aber nachdem sie schon so schön dabei war, rannte sie noch einmal eine Runde um den See und ging dann in den Schloßpark, um sich ein wenig auszuruhen. Als sie an einer Bank Halt machte, hechelte sie noch immer. Also setzte sie sich, blickte in den Himmel und versuchte, ihren Atem wieder zu beruhigen. Kurz darauf hörte sie, wie sich Klingen kreuzten. Woher das wohl kam?
Sie stand auf und folgte den Kampfgeräuschen. Kurz darauf fand sie Noah und Jannis, die sich einen Trainingskampf lieferten, und sie setzte sich etwas abseits ins Gras und sah den beiden zu.
Bella wollte nun noch ein wenig trainieren, Liegestütze und Kniebeugen würden sicherlich nicht schaden. Dazu zog sie ihre Stiefel aus, damit sie bessern Halt am Boden fand.
Sie merkte, dass sie lange nichts mehr getan hatte, ihre Kraft ließ relativ schnell nach, vor allem bei den Liegestützen. Sie machte aber ein abwechslungsreiches Programm an Gymnastik, trainierte Beine, Hüfte, Bauch, Arme, tat etwas für die Rückenmuskulatur und, auch wenn sie es nicht für den Kampf oder für die Kondition brauchte, etwas für die Po-Muskeln. Ein etwas strafferer Hintern würde sicher auch nicht schlecht sein, und wenn sie ohnehin schon am schinden war, war es egal.
Nach einer Stunde floß ihr der Schweiß in Strömen übers Gesicht, auch wenn ihre Atmung relativ normal ging. Sie trocknete sich ab, wechselte die Kleidung, nahm ihren Bogen zur Hand und ging wieder hinaus, diesmal auf den Schieß-Übungsplatz der Kaserne. Schließlich mußte sie sich mit ihrem neuen Bogen vertraut machen.
Die ersten Pfeile flogen entweder über die Zielscheibe hinaus, traf sie nur am Rand oder manchmal sogar die daneben, als ein wenig Wind aufkam. Einige Soldaten fanden sich als Zaungäste ein, und johlten, als sie ihre Versuche sahen. Sie hörte es kaum, so sehr konzentrierte sie sich. Dennoch, mit dieser Pfeil-Auflage kam sie noch nicht wirklich zurecht, also übte sie weiter.
Erst als sie einen kompletten Köcher voller Übungspfeile verschossen hatte, traf sie langsam die Scheibe dort, wo sie hinzielte. Langsam aber sicher hatte sie ein Gefühl für den Bogen entwickelt, und sie mußte selber lachen. Man stelle sich vor, sie hätte den Bogen das erste mal im Kampf benutzt... so ungeschickt wie sie sich anstellte hätte sie wohl eine völlig andere Gruppe getroffen als die, die sie anvisiert hätte.
Sie sammelte die verschossenen Pfeile ein, froh um eine kurze Pause, wo sie ihre Arme auch wieder etwas lockern konnte. Nach einigen Minuten begann sie mit ihrem zweiten Durchlauf, und diesesmal traf sie. Bella wurde immer zielsicherer und auch schneller, und der Pfeil fand dennoch die Mitte der Scheibe, oder knapp daneben.
Die Zuschauer applaudierten und zogen davon, es gab nichts mehr zu sehen beziehungsweise zu lachen. Ihr war das nur Recht, so hatte sie wieder ihre Ruhe und konnte sich voll und ganz auf das Schießen konzentrieren.
Als der zweite Köcher verschossen war, sammelte sie die Pfeile wieder auf und gab sie ab. Mittlerweile war sie wieder verschwitzt, aber nachdem sie schon so schön dabei war, rannte sie noch einmal eine Runde um den See und ging dann in den Schloßpark, um sich ein wenig auszuruhen. Als sie an einer Bank Halt machte, hechelte sie noch immer. Also setzte sie sich, blickte in den Himmel und versuchte, ihren Atem wieder zu beruhigen. Kurz darauf hörte sie, wie sich Klingen kreuzten. Woher das wohl kam?
Sie stand auf und folgte den Kampfgeräuschen. Kurz darauf fand sie Noah und Jannis, die sich einen Trainingskampf lieferten, und sie setzte sich etwas abseits ins Gras und sah den beiden zu.





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