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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#1926
Guest_Juleiila_*

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Jules Wangen waren gerundet, sie hielt sich die Luft inne, um nicht lachen zu müssen. Doch als sie wieder aus der Schmiede herausen waren, konnte sie es sich nicht verkneifen. Auch dadurch das Allie lachte, platzte es aus Jule heraus. Schallend fing sie an zu lachen, und hielt sich schon die Hand an den Bauch, weil sie schon Schmerzen vom Lachen bekam.



Kurze Zeit war es ruhig. Jule blickte zu Allie, und beide fingen wieder an zu lachen. So etwas hatte Jule auch noch nie erlebt. Diese dicke Frau war ja wirklich eine Labertasche, und die Worte flossen nur so aus Ihrem Mund. War es dieser Frau nicht irgendwann zu blöd, sich ständig den Mund fusselig zu reden, und das für nichts?



Jule versuchte sich wieder zu fassen, sie hielt sich kurze Zeit die Hand vors Gesicht. Dann atmete sie tief durch, öffnete die Augen und blickte wieder zu Allie. Mit einem breitem Grinsen fragte sie die Freundin.



"Na, was machen wir jetzt? Ich hoffe, dass wir dieser Frau nie wieder begegnen." und Jule musste wieder lachen.

#1927
Kaysallie

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Nachdem sie sich beide von dem Lachen erholt hatten, atmete Allie einmal tief ein und aus.

"Ja das hoffe ich auch." ,sie lächelte Jule entgegen, "Ich dachte Ihr wolltet Euch wegen einer neuen Rüstung umsehen?"

Danach blickte sie kurz in den Himmel und fühle sich, nach dem kleinen Lachanfall, richtig befreit.


#1928
Guest_Juleiila_*

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Jule fasste sich wieder. Dann grinste sie Allie entgegen. "Stimmt! Das hatte ich total vergessen !!"
Dann lachte Jule nochmal und fügte hinzu. "Aber...in diese Schmiede gehe ich nicht mehr hinein."

Modifié par Juleiila, 19 mai 2010 - 10:00 .


#1929
Kaysallie

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"Nun gut, ich denke wir werden auch noch andere Schmiede, hier in FellRemnon, finden."

Nur nach wenigen Minuten fanden sie einen Zwergenhändler der erstklassiges Material anbot und zudem noch vergünstigt. Jule erklärte ihm, dass sie eine neue Plattenrüstung benötigte und dieser lief wie der Wind durch den Laden und sammelte die verschiedensten Materialien zusammen. Die einen waren etwas massiver und haltbarer, die anderen leichter, boten jedoch weniger Schutz. Nachdem Jule mit dem Zwerg ausgiebig diskutierte, was genau sie sich vorstelle, griff er zu einem silbernen glänzendem Stahl. Scheinbar wollte Jule sich nicht noch einmal an dem Brustkorb verletzen und entschied sich daher für eine schwere, dafür gut schützende Variante.

Danach begann er von Jule Maße zu nehmen, da er wohl eher selten eine Elfen Kriegerin als Kundin hatte. Er nahm die Maße ihrer Schulterbreite, Hüften, des Bauchumfangs, ihre Größe und sogar die Länge ihrer Fingerspitzen. Er nahm sich viel Zeit, so als wolle er ein perfektes Werk vollbringen, auch wenn er für einige Maße einen Sessel zur Hilfe benötigte. Nachdem er die Maße hatte, legte er - zu dem Erstaunen von Allie und Jule, da so etwas relativ neu für die beiden war - eine Skizze der Rüstung an. Er meinte, er tue dies, da er nur mit Absprache der Kunden wissen kann, wie sie sich ihre Rüstung vorstellen.

Er skizzierte einen relativ hohen Schulterschutz, da dieser somit auch Jules Kopf von der Seite aus im Kampf schützen sollte. Ebenso brachte er Armgelenkschützer und feste stabile Plattenhandschuhe ein. Der Brustschutz sollte unterhalb durch ein Kettenhemd geschützt sein und darüber durch einzelne Platten, wodurch die Beweglichkeit im Kampf nicht zu stark eingeschränkt sein würde. Die Hüfte würde ebenfalls durch zwei Platten auf der Seite, sowie jeweils einer vorne und hinten geschützt sein. Zudem skizzierte er Plattenstiefel mit festen Knieschonern, welche eine Kombination aus Hose und Stiefel waren. Nachdem er mit der Skizze fertig war, war Jule begeistert, bemängelte jedoch, dass die Rüstung etwas langweilig aussehe. Er begann zu lachen und schattierte einige Stellen, und meinte, dass er diese mit Gold verzieren wird. Zudem zeichnete er, auf die Anmerkung von Allie, das Symbol der grauen Wächter in die Mitte des Brustpanzers. Ein Griffon, mit ausgebreiteten goldenen Flügeln, die denen eines Engels gleich waren.

Jule bezahlte die Rüstung im Voraus und legte ihm einen kleinen Bonus drauf, für die viele Zeit die er sich genommen hatte. Er bedankte sich herzlich bei Jule und sagte ihr, dass sie die Rüstung morgen Abend abholen kommen könnte. Nachdem Allie und Jule aus dem Laden verschwunden waren, machte sich der Zwerg sofort eifrig an die Arbeit. Jule strahlte über das ganze Gesicht und konnte kaum bis morgen auf die Rüstung warten.

Zusammen schlenderten die beiden zurück zum Schloss. Etwas erschöpft von der Einkaufstour und dem Training am frühen Morgen, entschieden die beiden sich ein wenig im Park auf einer Bank auszuruhen, denn hungrig waren sie noch nicht, und das obwohl es schon fast Mittag war. Zu ihrem erstaunen endeckten sie Bella, die alleine, und ebenfalls völlig erschöpft, mitten im Gras saß und Jannis und Noah aus der Ferne beim Trainieren beobachtete.

"Guten Tag Bella! Wie ich sehe wart auch Ihr heute schon fleißig!", begrüßte Allie diese und setzte sich zusammen mit Jule neben Bella ins Gras, sodass nun die drei Frauen den beiden Männern beim Training zusahen.




#1930
Bellandyrs

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"Hallo Allie, hallo Jule", begrüßte Bella die beiden Freundinnen. "Ja, ich bin fix und fertig. Aber wird ja Zeit dass ich mich ein wenig auf unsere Weiterreise vorbereite, dem süssen Nichtstun habe ich lange genug gefrönt."

Kurz erzählte sie den beiden, was sie den Rest des Tages getan hatte, von ihrem neuen Bogen und auch den Besuch bei der Leibgarde erwähnte sie. Nur den Edelstein verschwieg sie, Jule und Allie würden sie sonst noch für verrückt erklären.

Die Sonne lächelte auf sie herab, eine laue Brise wehte. Noah und Jannis trainierten eisern, aber spielerisch, und ließen auch den einen oder andern lustigen Kommentar ab. Es war eine Freude, den beiden Männern zuzusehen.

"Und was habt Ihr heute gemacht?" fragte sie Jule und Allie.

Modifié par Bellandyrs, 20 mai 2010 - 06:22 .


#1931
viento2

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Noah bemerkte nicht, dass sie beobachtet wurden. Er war voll und ganz auf den Kampf mit Jannis konzentriert. Der Krieger zielte eben mit seinem Schwert auf Noahs Brust. Noah drehte sich geschickt zur Seite und schlug mit dem Heft seines rechten Schwertes Richtung Jannis` Gesicht, doch dieser schaffte es, sich im letzten Moment zur Seite zu lehnen. Der Schlag traf in an der linken Schulter und brachte ihn aus dem Gleichgewicht.

„Du musst besser auf deine Deckung aufpassen!“ lachte ihm Noah entgegen.

Gleich darauf sprang er auf Jannis zu und deckte ihn mit schnellen Schlägen seiner beiden Schwerter ein.


#1932
Bellandyrs

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Jule starrte gebannt auf die Bewegungen der beiden Männer, das Spiel der Muskeln und war gedanklich wohl meilenweit weg, jedenfalls sagte ihr verträumter Blick mehr als tausend Worte.
Allie erzählte indessen Bella den Besuch bei der Schmiede, von der überfürsorglichen Nachbarin und den Lachkrämpfen, dann beschrieb sie Jules zukünftige Rüstung, und dass sie einen Zwergen-Schmied dafür gefunden hatten.

"Das war mit Sicherheit eine gute Wahl. Wie Ihr sicher wißt, ist mein Volk für die Schmiedekunst bekannt. Komisch, soviele Zwerge hab ich in FallRemnon noch gar nicht gesehen."

Auch Allie blickte nun zu den kämpfenden Freunden, prägte sich dabei ein, wie sie auswichen, Finten ansetzten, oder gefährliche Hiebe verteilten.

Bella hingegen tat beides. Sie bewunderte die Eleganz, mit der die beiden aufeinander zutänzelten, sich drehten, um Hiebe zu parieren. Aber ihr blieb auch der Blick auf das herrliche Spiel der Muskeln nicht verborgen, noch dazu wo sich beide Männer die Ärmel ihrer Hemden hochgekrempelt hatten.

Noahs Arme waren braungebrannt, der Bizeps gut ausgebildet, und die Oberarme hatten eine wunderschöne Form. Beim Erbauer, kein Wunder, dass Jule unter diesen Armen dahinschmolz. Er hatte seine Haare im Nacken zusammen gebunden, damit diese nicht beim Kämpfen störten, aber dennoch hatte sich die eine oder andere Strähne gelöst, die er sich hin und wieder unwirsch mit dem Unterarm aus dem Gesicht strich.

Bella verglich die beiden Männer innerlich. Beide waren hübsch und hatten auf ihre Art jeweils eine besondere Ausstrahlung. Noah eher der südländische Typ, braungebrannt, dunkelhaarig. Die fast schwarzen Augen ließen die Leidenschaft erahnen, und das Feuer was in Noah wohl innewohnte. Sein Brustkasten war breit und trainiert, die Waräger würden teilweise vor Neid erblassen. Dass der Schweiß dunkle Flecken auf dem Hemd hinterließ, störte bei dem Anblick überhaupt nicht.

Bellas Augen wanderten zu Jannis. Auch der Orlaisianer war eine Augenweide an sich. Seine leuchtend blauen Augen sollten gesetzlich verboten werden, allein diese übten eine Anziehungskraft aus, die nicht normal war. Seine Oberarme waren zwar auch muskulös, aber schlanker, die Hautfarbe zwar getönt, aber im Gegensatz zu Noah eher als blass zu bezeichnen. Sein Oberkörper war eher zierlich, wie sein gesamter Körperbau eher feingliedrig und sehnig zu beschreiben war. Plötzlich hielt Bella die Luft an. Wenn sie Jannis Körper ansah - dieser hatte wahnsinnige Ähnlichkeit mit Avalos. Der einzige Unterschied war, dass sich Avalos im Kampf noch viel eleganter und schneller bewegte. Aber auch die Augen waren in der Leuchtkraft genauso intensiv, nur eben andersfarbig.

Bella versank in Jannis Anblick. Wieso war ihr nicht vorher aufgefallen, wie attraktiv er wirklich war? Sie konnte sich die Frage selber beantworten: sie hatte nie wirklich auf ihn geachtet.
Seine kurzen hellbraunen Haare standen in alle Himmelsrichtungen, und auch er war verschwitzt. Wenn er auflachte, sah man eine Reihe schöner weißer Zähne. Sein Drei-Tage-Bart gab ihm ein verwegenes Aussehen, und sein Hals war das, was Bella als sportlich bezeichnete (um nicht zu sagen: zum anbeissen).

Beim Erbauer! Welche Richtung schlugen ihre Gedanken nur ein? Sie kannte Jannis ja kaum. Andererseits, sie durfte ihn doch attraktiv finden, ohne dass man sich deswegen schämen müßte. Schließlich wanderten ihre Gedanken zu Theoderich zurück, an sein liebevolles Lächeln, seine sanften Hände, und auch an seine wunderbaren Augen, und ein glückliches Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, ohne dass sie es bemerkte.

Modifié par Bellandyrs, 20 mai 2010 - 06:41 .


#1933
Guest_Juleiila_*

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Jule schaute gespannt den beiden Männern beim Trainieren zu. Dabei grinste sie die ganze Zeit und hatte ihren Blick eigentlich nur auf Noah geheftet. Für sie sah das alles wie in Zeitlupe aus. Dann hob sie ihre Hand und schrie.



„Auf geht’s Noah!!“

#1934
J.D.C

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Jannis geriet durch Noah's schlag ins straucheln, Er fing sich schnell wieder und blockte die darauf folgenden Schläge von Noah mit seinem Schild ab. Nachdem er ein nächstes mal parrierte, rammte er Noah mit einem kräftigen Schlag zuürck. Aus der Schilddeckung heraus lies Jannis einen Schwertstoß auf Noah zu rasen.



Im eifer des Gefechts hatte Jannis das tempo gesteigert, sodas es schwer werden würde um seinen kommenden Schlägen ausweichen zu können.

#1935
viento2

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Noah hatte sich zu sicher gefühlt, nachdem Jannis sich hinter seinem Schild versteckt hatte. Seinen Angriff sah er zu spät kommen. In letzter Sekunde warf sich Noah nach hinten. Jannis` Schwert schrammte über Noahs rechte Schulter und riss sein Hemd und die Haut darunter auf.

Noah schaffte es, seinen Sturz abzufangen und kam geschickt wieder auf die Beine. Grimmig blickte er Jannis an und ging sogleich wieder zum Angriff über.


#1936
viento2

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Der Kampf ging weiter. Die beiden Männer schenkten sich nichts und kämpfen verbissener als zuvor. Noahs Schläge wurden jedoch allmählich langsamer und er benutzte hauptsächlich seinen linken Schwertarm zum Angriff. Das Hemd war um die Schulter herum bereits mit Blut durchtränkt.

Noah deutete Jannis an, dass sie aufhören sollten. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie Zuschauer hatten. Jule, Allie und Bella saßen im Gras unweit von den beiden Kriegern und schauten ihnen zu. Noah strahlte Jule an und ging auf die drei zu. Dann ließ er sich erschöpft vor ihnen in das Gras sinken. Er zog sein Hemd aus und drückte es sich mit der Linken auf die Schulter. Jannis hatte sich bereits neben ihm nieder gelassen.

„Na, wie geht es euch meine Damen? Was habt ihr denn heute bisher getrieben?“ Er zwinkerte Jule zu.


#1937
Bellandyrs

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Auch Jannis hatte sein Hemd ausgezogen und sass in Bellas direktem Blickfeld.



Nachdem Noah das Wort ja eher an Jule gerichtet hatte, sah sie sich nicht aufgefordert, auf seine Frage zu antworten. Ohnehin war sie im Moment viel zu sehr im Anblick von Jannis nacktem Oberkörper versunken als dass sie hätte antworten können.



Einige Narben von Kämpfen waren zu entdecken, aber das tat dem ästhetischen Anblick keinen Abbruch. Seine Brust war glatt, aber nicht rasiert. Anscheinend lag das in den Genen der Orlaisianer. Einmal sah sie eine Krähe von Antiva mit nacktem Oberkörper, und auch damals waren keine Brusthaare zu entdecken.



Jannis bemerkte nichts von Bellas eingehender Musterung. Als sie seinem Blick folgte, merkte sie, dass er Jule ansah. Eine Mischung aus Neugier, Faszination aber auch ein Hauch von Wehmut lag in seinen Augen. Bella glaubte nicht, dass er es schon völlig überwunden hatte, aber mit Noah schien er sich gut zu verstehen. Und lieber tritt man seine Liebe an einen Freund ab, als an jemand fremden, so dachte Bella zumindest.



Die Sonne war während dieser Zeit stetig weitergewandert, und langsam kam frischer Wind auf.



"Meine Herren, ich werde mich langsam fürs Abendessen herrichten, und vor allem ein Bad nehmen. Wir sehen uns später im Saal, ja?" Sie stand auf und lächelte den beiden Männern zu, wobei ihr Blick bei Jannis etwas länger haften blieb. Dann klopfte sie Jule und Allie auf die Schulter und machte sich auf den Weg in ihr Gemach.



Dort schälte sie sich träge aus ihrer Kleidung und warf sie auf den Boden. Diese mußte sie noch waschen lassen, so verschwitzt wie sie war. Dann ließ sie sich Wasser in ihre Wanne, schüttete Eukalyptus-Öl dazu, weil dieses die Durchblutung anregte. Und sie hatte keine Lust auf Muskelkater, egal ob sie hinterher nach Hustensaft roch oder nicht. Ein paar Tropfen Limette machte den Geruch nicht so penetrant, sondern eher erfrischend.

Einige Zeit genoss sie die wohltuende Wärme des Wassers und entspannte sich, aber als das Wasser langsam auskühlte, stieg Bella auch aus der Wanne und rubbelte sich mit einem flauschigen Handtuch trocken. Dieses schlang sie um ihren Körper und ging zu ihrem Schrank. Kleine Fußspuren säumten den Parkett, Bella hoffte, dass dieser keinen Schaden von der Feuchtigkeit davon trug. Andererseits war das Fenster geöffnet, es würde sicher bald trocknen.



Was sollte sie anziehen? Ihr Kleiderschrank war inzwischen wieder gut gefüllt, da der Aufenthalt im Schloß sich doch länger hingezogen hatte, als ursprünglich gedacht. Irgendwie freute sie sich sogar, weiterzuziehen, aber ein weinendes Auge blieb dennoch hier in FallRemnon.

Ihr Blick wanderte kritisch über ihre Garderobe. Das Ballkleid? Viel zu edel, das würde sie am letzten Abend mit Theoderich anziehen. Der braune Samt-Blazer schied auch aus, viel zu warm.



Letztlich entschied sie sich für braune Hosen und ein cremefarbiges Oberteil, dazu ihre Wildlederstiefel. Die Töne waren zwar blaß, aber standen Bella gut zu Gesicht. Sie wollte schon ein brombeerfarbiges Seidentuch um den Hals schlingen, aber das hätte Theoderichs Schmuck verdeckt. Also ließ sie es bleiben, und betonte statt dessen ihre Augen mit Lidschatten in diesen Tönen. Wimperntusche, etwas Wangenrouge und Lippenbalsam, der zart rosa schimmerte.

Ihre Haare waren in der Zeit auch wieder nachgewachsen, und endlich konnte sie ihre Strähne wieder hinters Ohr klemmen. Sollte sie nochmal zum Friseur gehen? Aber nein, sollten sie während der Reise zu lang werden, konnte sie diese immer noch zusammenbinden oder mit einem Tuch aus dem Gesicht halten. Die vorderen Partien reichten mittlerweile wieder bis zum Mundwinkel, der Nacken ging beinahe bis zum Schulteransatz. Aber durch den fransigen Schnitt fiel die Länge kaum auf.



Nachdem sie einen abschließenden Blick in den Spiegel geworfen hatte, setzte sie sich auf die Ottomane und wartete auf Theoderich, und auf den Gong zum Abendessen.

#1938
govi1

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Avalos und Lyna kühlten sich ab, indem sie einige Runden im See schwammen. Ihr bewundernder Blick verfolgte Avalos, der sich mit kräftigen Zügen seinen Weg durch das Wasser bahnte und dabei unermüdlich erschien, als ob seine Kraft keine Grenzen kennen würde. Lyna holte tief Luft und tauchte unter, sah noch einige kleine Fische, die ihr erschrocken auswichen und dann schlagartig eine andere Richtung einschlugen… offensichtlich wurden sie nicht sehr oft an diesem idyllischen Ort gestört.



Schliesslich neigte sich der Tag dem Abend zu, erschöpft erreichten sie das Ufer des Sees und sammelten ihre Kleidungsstücke ein, die sie in der Hitze des Gefechtes in alle Richtungen verstreut hatten. Ihre Unterhose baumelte gar an einem Ast, wie sie schmunzelnd feststellen musste, während Avalos Socken mutterseelenalleine im dunklen Wasser des Sees trieben.



Unweit vom See entfernt fanden sie eine Matte, die sich als äusserst bequem entpuppte, die von mehreren in den Bäumen befestigten Tüchern vor allfälligen Regen geschützt wurde und direkt vor einer kleinen Feuerstelle platziert worden war- das Liebesnest Amofillias? Avalos ging wohl der gleiche Gedanken durch den Kopf, jedenfalls seinem Lächeln nach zu urteilen.



Er entfachte ein Feuer, während sie die aufgestellten Fackeln anzündete und eine Decke sowie drei Kissen aus einer Kiste beförderte, die gut versteckt im Gebüsch gelegen hatte. Lyna schmiegte sich an Avalos, genoss die Wärme des Feuers, die prächtigen Sternen am Himmelszelt und das Zirpen der Grillen, Avalos hingegen griff nach den Leuchtkäfern in der Luft und platzierte sie auf ihren Kopf und auf ihrer Nase, bis sie niesen musste und sämtliche Käfer davonstoben.



Avalos lachte und warf sich spielerisch auf sie, doch sie reagierte auf seinen Angriff und bald lag sie über ihn, seine Hände auf die Matte drücken und ihn triumphierend anblickend. „Du lässt dich von einer einfachen Dalish besiegen?“, fragte sie neckend und biss ihn sachte in den Hals. „Du, der grosse und schreckliche Schatten?“ Doch sie wussten beide, dass er ihr an Stärke überlegen war, er spielte bloss das Spiel mit und blieb liegen, das wehrlose Opfer vortäuschend.



Lyna küsste ihn, zuerst vorsichtig und ihre angebliche Macht auskostend, mit ihm spielend und ihn immer weiter anstachelnd, doch es dauerte nicht lange und die Leidenschaft überfiel auch sie, die Küsse wurden heftiger, heisser, bis sich Avalos aus ihren Fesseln befreite und seine Hände über ihren Körper gleiten liess… das Liebesspiel hatte begonnen und fand sein Ende erst tief in der Nacht.



Am nächsten Morgen verliessen sie zur Mittagsstunde den wunderbaren Ort, dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit. Nichts blieb zurück, das auf ihr Treiben hätte deuten können.


#1939
J.D.C

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ooc: Sry xDD hatte in jannis acc gepostet

Modifié par J.D.C, 21 mai 2010 - 04:26 .


#1940
Guest_Juleiila_*

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Jule saß im Schneidersitz und rückte weiter vor zu Noah. Sie nahm seine Hände in ihre. Ihr Blick war immer noch auf seinen Körper gerichtet, und sie hätte Ihn am liebsten jetzt schon überfallen. Dann grinste sie Ihn an.



„Sagen wir es so, wir waren ein bisschen Shoppen. Morgen werde ich meine neue Rüstung abholen, und ich sage dir, sie wird ein Traum.“



Jules blick glitt zu Noahs anderen Schulter über, die durch den Trainingskampf nun auch verwundet war. Sie schüttelte mit ernster Miene den Kopf. „Noah, Noah, Noah! Von mir reden, aber du selbst kannst auch nicht auf dich Acht geben.“



Dann stand sie auf und nahm Noah an der Hand. Noch einmal blickte sie nach hinten. „Bis dann Allie …. und …. Jannis.“ wobei Jule der zweite Name fast nicht über die Lippen kam. Zusammen mit Noah schlenderte sie in ihr Gemach. Dort setzte sie Ihn auf dem Stuhl ab und ging ins Bad. Sie holte sich eine Schüssel mit warmen Wasser, ein Tuch, und auch einen Verband.



Mit den Sachen ging sie auf Noah zu, holte sich einen Stuhl und setzte sich vor Ihn. Noch immer Kopfschüttelnd, nahm sie das Tuch und tupfte seine Wunde ab. Noah hingegen war die ganze Zeit über am grinsen, und verlegen blickte er sie an.



„Das lachen wird dir gleich vergehen, liebster.“ meinte sie und ging auf den Schrank zu.



Dort hatte sie seit der Ankunft in FallRemnon eine Flasche hochprozentigen Alkohol gesehen, sie aber nie geöffnet. Mit einem schemenhaften Grinsen, ging sie mit der Flasche auf Noah zu und setzte sich wieder. Sie tropfte das Tuch mit dem Alkohol voll. Noch ein kurzer Blick in Noahs grinsendes Gesicht bevor sie das Tuch auf seine Wunde drückte. Noah begann zu zischen, und verkniff sich den Schrei. Jule hingegen grinste immer noch.



„Ich sagte doch, das Lachen wird dir gleich vergehen.“



Dann nahm Jule den Verband und wickelte ihn sorgfältig und mit ihren zarten Händen um seine Schulter. „So, wieder heile.“ sagte sie bevor sie sich auf Noahs schoss saß, und ihre Arme um seinen Hals schlang. „Und was machen wir jetzt bis zum Abendessen?“ grinste sie verlegen.

#1941
viento2

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„Hm, da würde mir spontan etwas einfallen.“

Noah sprang auf und riss Jule in seinen Armen mit sich. Dann warf er sie auf ihr Bett und ließ sich neben sie fallen. Das Bett knarrte dabei bedenklich und Jule schaute Noah für einen Moment erschrocken an, bis ein Kichern aus ihr heraus brach. Er zog die Elfe zu sich heran und küsste sie. Seine Hände fanden den Weg unter ihre Bluse. Jule musste immer noch kichern und vergrub ihre Hände in Noahs Haaren.

„ Jetzt ist aber mal Schluss mit dem Herumgealber!“ schimpfte Noah mit einem Grinsen im Gesicht.

Er drückte Jule in ihre Kissen, schob ihre Bluse hoch und fing an, ihren Bauch sanft mit seinen Zähnen zu bearbeiten. Jule musste noch mehr Lachen und strampelte mir ihren Beinen. Noah war jedoch der Stärkere und Jule schaffte es nicht, sich gegen seine Attacke zur Wehr zu setzen.

Noahs hatte bald Erbarmen mit ihr und seine Lippen fuhren über ihre Haut, am Bauchnabel vorbei bis hin zu der weichen Vertiefung ihres Beckens. Dabei schoben seine Hände ihre Hose weiter nach unten. Aus Jules Lachen war mittlerweile ein leises Keuchen geworden. Hilflos krallten sich ihre Finger in den Bettbezug. Noah zog ihre die Hose komplett aus und widmete sich wieder ihrem Bauch. Mit der Zunge zeichnete er eine Linie, die weiter nach oben führte. Mit der Rechten öffnete er geschickt ihren BH. Jule stöhnte auf, als er anfing, ihre Brüste zu liebkosen. Sie zog seinen Kopf hoch, so dass sie ihm in die Augen schauen konnte.

„Ich liebe dich, Noah.“

„Und ich liebe dich, meine kleine Elfe.“ Er lächelte sie an.


#1942
Bellandyrs

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Theoderich ließ nicht allzulange auf sich warten. Bella war keine halbe Stunde gesessen, als es an der Tür klopfte und er mit strahlenden Augen eintrat. Er umarmte sie stürmisch und drückte sie wieder fest an sich. Daran zu denken, dass sie bald für unbestimmte Zeit weg sein würde, machte ihm zu schaffen. Innerlich sträubte er sich dagegen, zu denken, dass sie auch für immer weg sein könnte. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt, und daran klammerte er sich, wenn die Trauer ihn übermannen wollte.

"Theoderich, wie schön, dass du pünktlich bist! Ich habe ohnehin eine Frage an Dich, ich hoffe nur, sie ist nicht zu unverschämt."
Sie schritt auf ihren Kleiderschrank zu, öffnete die Türen und machte eine ausholende Geste, die ihre Garderobe umfassen sollte.
"Hier, ich kann die alle nicht mitnehmen auf der Reise. Aber im Palast lassen kann ich sie auch nicht. Und zum weggeben sind sie mir zu schade. Hättest Du veilleicht eine Möglichkeit, die in Deinem Haus irgendwo einzulagern, bis ich wiederkomme? Im schlimmsten Falle kannst Du sie ja immer noch unter den Bedürftigeren verteilen." Bittend blickte sie ihn an.

Er hörte "bis ich wiederkomme" und sein Herz machte einen kleinen Purzelbaum. Sie hatte also vor, ihn nochmal zu besuchen. Vielleicht konnte er sie ja dann überreden, zu bleiben? Dass sie im Kampf sterben könnte, daran wollte er nicht denken. Das durfte ganz einfach nicht passieren.

"Natürlich. Im Schrank ist zwar kaum Platz, aber wir können sie in Kartons verstauen und im Schlafzimmer übereinander stapeln. Dort ist es trocken, und Motten oder Mäuse können Deinen Kleidern nichts anhaben."

Bella lächelte ihn herzlich an. Sie war froh, ein kleines Problem gelöst zu haben.

Theoderich schritt wieder auf sie zu und blickte ihr tief in die Augen.
Mit rauher Stimmer sagte er: "Du siehst heute wieder absolut bezaubernd aus. Wie machst Du das nur, Du verzauberst mich jeden Tag aufs neue." Ein zärtlicher, kurzer Kuss folgte, aber dann hörte man den Gong durch den Flur schallen.

"Oh, Abendessen... die Zeit vergeht wie im Fluge. Komm, laß uns Jule und Noah abholen, und bei den anderen klopfen, ob sie mitkommen."

Bella zog Theoderich einfach an der Hand aus ihrem Zimmer. Ihr Magen knurrte, soviel Sport verlangte einfach seinen Tribut.

Sie klopften bei Noah und Jule an.
Ein lautes Poltern, ein leises Kichern und eine Stimme, die sich nach Jule anhörte, rief:
"Moment, wir kommen gleich!"
Eine Tür fiel im Gemach zu - es konnte die Badezimmertür gewesen sein. Weitere Türen quietschten, Bella identifizierte es als Kleiderschrank-Türen. Theoderich grinste. "Verflucht, wo ist das rote Hemd?" hörte man Noah vor sich hinschimpfen.
Bella wippte mit den Füssen auf dem Boden hin und her. Wie lange brauchten die denn noch?

"Jule? Noah? Findet ihr noch was zum anziehen oder dauerts noch?" rief sie durch die verschlossene Tür durch, und wippte weiter. Dabei zog sie eine Schnute, worauf Theoderich laut auflachte. Bella drehte sich um und lehnte sich gegen die Tür, um Theoderich anzusehen.
Man hörte etwas über den Boden schaben, als würde eine Kiste oder ein Karton über den Parkett gezogen werden. Nochmal Kichern, wieder von Jule, welches in einem erstaunten Seufzer überging.

Bella zog ihre Augenbrauen in die Höhe, schmunzelte und warf Theoderich einen bedeutungsvollen Blick zu.

Unversehens wurde die Tür aufgerissen, und da Bella ja mit ihrem vollen Gewicht sich dagegen gelehnt hatte, fiel sie nach hinten weg und wurde gerade noch von Noah aufgefangen.

"Nanu? So stürmisch?" grinste Noah, und Jule blickte ihm von hinten über die Schulter und lachte, dass ihr beinahe die Tränen kamen.

"Beim Erbauer, Bella, und wenn Ihr Euch gerade das Genick gebrochen hättet, das sah zu komisch aus, als Ihr hier rücklings reingestolpert seid!" Sie wischte mit dem Zeigefinger unter ihrem Auge die Tränen weg, damit sie ihre Wimperntusche nicht verschmierte und meinte dann, noch immer feixend: "Na los, ich hab Hunger!".

Zu viert machten sie sich auf den Weg, und klopften bei jedem Gefährten laut an die Tür:
"Beeilung, Abendessen gibts gleich!"

Im Saal angekommen suchten sie sich eine größere Tafel, an der sie alle Platz hatten.

Die Männer rückten ihren Damen die Stühle zurecht und nahmen ihnen gegenüber Platz, und bald unterhielten sich die vier eifrig, warteten auf die Gefährten und vor allem auf die Vorspeise.
Ein Brotkorb stand auf dem Tisch, und Noah griff hinein und biss mit gutem Appetit von seinem Schwarzbrot ab. Genüsslich schloss er die Augen. Als er den ersten Bissen hinunter geschluckt hatte meinte er:
"Bei Andraste, ich könnte ein ganzes Wildschwein verdrücken, so hungrig bin ich. Hoffentlich kommen die bald!"

Wobei man nicht wußte, ob er nun Allie, Jannis, eventuell auch Lyna und Avalos meinte, oder die Diener, die das Essen servierten.

Modifié par Bellandyrs, 21 mai 2010 - 06:47 .


#1943
govi1

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Die vier hatten nicht lange zu warten, eine halbe Stunde später erschienen auch Avalos und Lyna. Sie wirkten frisch und wie ausgetauscht, Lynas Wangen strahlten immer noch in einem freudigen Rot- wohl die Nachwirkung ihrer Liebesnacht, die sie schon seit längerer Zeit nötig gehabt hatten. Sogar Avalos lächelte, sah man ihn doch eher selten in ausgelassener und fröhlicher Stimmung.



Sie begrüssten ihre Freunde und setzten sich zu ihnen an den langen, wie immer prächtig gedeckten Tisch. Lyna trug ein leichtes Sommerkleid, passend zur schwülen Nacht in diesen Breitengraden. An sich war das Kleidungsstück nichts Besonderes, aus dunklem, fast schwarzem Stoff gefertigt, doch das Dekolleté war man sich bei der sonst so scheuen Dalish nicht gewohnt. Nicht zu tief geschnitten, sondern elegant und genau das richtige Mass an gebräunter Haut zeigend, welches sie bis anhin immer zu verstecken pflegte.



War es wohl Avalos zu verdanken, dass sie sich ein bisschen öffnete und aus sich herauskam? Lyna zwinkerte Bella zu und griff nach dem Weinglas, einen kleinen Schluck nehmend. Sogleich kamen auch die Diener herbei, mehrere Teller balancierend und diese vor ihnen hinstellend. „Gebratene Ente, aus der wohl bekannten und populären Zucht des Regenten Amofillias“, erklärte der eine der Diener und seine Stimme liess erkennen, dass das heutige Gericht eine absolute Seltenheit war, nur für die engsten Vertrauten des Regenten. „Die Sauce wurde aus Wildbeeren hergerichtet, handgepflückt in den Wäldern der Umgebung und zubereitet von unserem Meisterkoch“, fuhr der Diener fort, „als Beilage erwartet sie der feinste und zarteste Reis, den sie sich vorstellen können. Bon Appétit!“



Die Diener entfernten sich, die Gäste mit dampfenden Tellern hinterlassend. „Der Regent möchte sich wohl erkenntlich zeigen“, meinte Lyna.


#1944
J.D.C

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Sein Atem war noch etwas schneller von dem recht anstregendem Kampf mit Noah, Er lies sich auf das weiche Gras fallen um sich dort auszuruhen. Jannis blickte in die gemütliche Runde, er bemerkte das Bella ihn etwas abgeschweift anstarrte. Er musterte Bella, welche sehr vetieft in ihre Blicke war, derweil lauschte Jannis noch den Geschichten der anderen.



Es dauerte nicht lange bis die ersten gegangen waren. Zuerst ging Bella alleine weg, kurz darauf folgten Jule und Noah, Jule zog Noah histerisch hinter sich her. Blieb nur noch Allie, welche aber durchaus angenehm war in lertzter Zeit. Jannis rückte ein stück zu ihr auf und blickte Sie verlegen an. "Ihr seht schon viel besser aus, Eure Wunden die ich zu Beginn noch gesehen hab sind verheilt, bei Euch wirkt es als habt ihr das Tal erreicht und geht nun wieder aufwärst zu glücklicheren Zeiten."



Allie saß einfach nur still im Gras, wo sie gerade wohl war, dachte sich Jannis.



"Wisst ihr, ich hoffe ich werde meine Probleme auch überwinden können und meine Aufgabe bei Euch gut erfüllen."

#1945
Bellandyrs

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Theoderich rutschte anfangs etwas nervös auf seinem Stuhl hin und her, da sich Avalos genau neben ihn setzte, und er mittlerweile einen Heiden-Respekt vor dem Barden hatte. Seine Nervosität legte sich aber, als ihm Lyna ein bezauberndes Lächeln schenkte, und auch Avalos gab sich ungezwungen. Lyna saß nun zu Bellas rechter Seite, und Avalos ihr rechts gegenüber.



Bella hingegen hatte ein flaues Gefühl im Magen. Ihre Hand zitterte leicht als sie ihr Weinglas an ihre Lippen hob. So konnte sie einen verstohlenen Blick auf ihre verflossene Liebe werfen, und ihr Herz krampfte sich kurz schmerzhaft zusammen. Avalos wie Lyna sahen glücklich aus, und sie gönnte den beiden ihr Glück. Dennoch ließ ihr Avalos Anblick kurzzeitig den Atem stocken, und sie hoffte nur, dass es weder Avalos, Lyna noch Theoderich mitgekriegt hatten. Immerhin war er ihr so nahe wie seit dem Ball am Anfang ihrer Ankunft in FallRemnon nicht mehr. Und das ließ ihren Puls in die Höhe schnellen, ob sie wollte oder nicht. Dieser Anziehungskraft konnte sie sich nicht wiedersetzen.



Theoderich bemerkte sehr wohl, was in Bella vorging, schwieg aber und gab sich genauso charmant wie zuvor.



Jule blickte Avalos nur kurz kühl an und widmete sich weiter den anderen Gefährten. Noah dagegen lachte den Barden unvoreingenommen an und deutete auf seine Nase, die langsam abschwoll. „Die wird wieder“, sagte Noah grinsend.



Bella entspannte sich, als Lyna ihr zuzwinkerte, und erzählte ihr von dem neuen Bogen, nur um nicht von der Verlegenheit überrollt zu werden.

#1946
Guest_Avalin_*

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Theron saß allein an einem kleinen Tisch und drehte den Weinbecher in seiner Hand, den ihm ein Diener bereits vor einer Stunde brachte. Er beobachtete schon geraume Zeit die Menschen um sich herum und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen als eine junge Bedienstete bei seinem Anblick ins stolpern kam.

"Hm. Die Bevölkerung in dieser Stadt scheint wohl nicht oft einen typischen Dalish zu sehen", dachte er amüsiert.

Er war es gewohnt oftmals mit skeptischen Blicken begutachtet zu werden. Es machte ihm nichts mehr aus dass die leute hinter seinem Rücken tuschelten, und sich über die kunstvolle Tätowierung in seinem Gesicht lustig machten. Ganz im Gegenteil. Er wusste dass es die Angst war die sie dazu bewegte.

Er war tief in seinen Gedanken versunken, als ihm eine illustre Gesellschaft auffiel die ein paar Tische weiter saß. Den Kopf leicht zur Seite geneigt begutachtete er die Gruppe. 
Sie bestand aus einer Zwergin mit ihrem Gefährten, zwei Elfen und zwei Kriegern.
Er widmete seine ganze Aufmerksamkeit den beiden Elfen. Soweit er erkennen konnte handelte es sich bei der Blonden um eine Stadtelfe und die andere war eine Dalish.

"Eine Dalish", flüsterte er kaum hörbar. 
Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und beschloß die Gruppe weiterhin im Auge zu behalten.

Modifié par Avalin, 22 mai 2010 - 11:08 .


#1947
viento2

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Noah genoss den Abend mit den Gefährten. Er hatte sich sogar an Avalos` Gegenwart gewöhnt, wobei dieser im Moment auch gelöster und entspannter schien, als bei ihrer ersten Begegnung. Mit großem Hunger machte Noah sich über sein Essen her und staunte nicht schlecht, dass auch Jule ordentlich zulangte. Er hätte nicht gedacht, dass so viel Essen in eine zierliche Elfe hinein passen würde. Das Glas erhoben prostete er Jule zu und gab ihr dann einen Kuss auf die Stirn, bevor er seinen Wein leerte.

Nachdem er den größten Hunger gestillt hatte, bemerkte Noah ein leichtes Kribbeln im Nacken. Er drehte sich um und sah über seine linke Schulter. Ein Kellner stand direkt hinter ihm und brachte gerade Getränke an den Nachbartisch. Als dieser sich mit leerem Tablett wieder entfernte und die Sicht freigab, blickte Noah in zwei dunkle Augen, die ihn direkt anschauten. Ein Tisch weiter hinten saß ein Elf mit auffälligen Tätowierungen im Gesicht und starrte die Gruppe an.


#1948
Bellandyrs

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Noch bevor die Ente serviert wurden, gesellten sich Jannis und kurze Zeit später Allie zu ihnen, und ihre Runde war komplett. Jannis sass nun links neben Avalos, und Allie rechts von Lyna.



Bellas Blick streifte kurz Jannis, und schweifte dann wieder zurück zu Avalos Anlitz. Welch Unterschied war doch vorhanden, wenn man die beiden miteinander verglich! Auch wenn Avalos nicht gealtert war, hatten die zahllosen Kämpfe, die Wut und die Trauer, die er Jahrhundertelang mit sich herumtrug, Spuren in seinem Gesicht hinterlassen. Interessante Spuren, die ihm diese faszinierende Ausstrahlung verliehen. Jannis hingegen strahlte eine frische jugendliche Art aus, auch wenn er sicherlich schon sein Päckchen zu tragen hatte. Aber diese Last konnte man ihm noch nicht im Gesicht ansehen.



Dann wurde die Ente serviert. Bei dem Geruch lief Bella das Wasser im Mund zusammen, und sie winkte dem Diener, ihr noch ein Glas Rotwein einzuschenken. Kurz darauf war jeder mit seinem Mahl beschäftigt, und es schmeckte herrlich. Die Entenbrust war zart rosa gebraten und schön saftig, die Wildbeerensauce dazu gab dem Gericht einen etwas exotischen Geschmack.

Theoderich lächelte Bella zu, die mit gutem Appetit aß. Jule schob ihren Reis ein wenig unschlüssig auf dem Teller hin und her, sie hätte sich lieber leckere Klösse dazu gewünscht, aber langte dann trotzdem ordentlich zu.



Nach dem sie den Hauptgang bis aufs letzte Reiskorn vernichtet hatten, war eine kleine Pause, wo Kaffee serviert wurde. Der Nachtisch würde noch etwas dauern, wurde man informiert.



Das machte nichts, so hatten die Gefährten wieder etwas Zeit, sich zu unterhalten. Die Runde war gemütlich, und nachdem Bellas Magen nun auch Ruhe gab, waren ihre Nerven auch wieder beruhigt, und sie konnte Avalos ohne größerem Herzklopfen antworten.

Er sprach sie auf ihr Amulett an, dass es schön gearbeitet sei, und wo sie dieses Schmuckstück denn aufgetan hätte. Bellas Gesicht strahlte, als sie erzählte, dass dies ein Entwurf von Theoderich sei, und sein Cousin es gefertigt hatte.



Avalos Blick schweifte Theoderich, und eine Augenbraue hob sich unmerklich.

Er konnte nur hoffen, dass dieser Zwerg ihm keinen Strich durch die Rechnung machte. Er brauchte Bellandrys im Kampf, so ungern er sich das auch eingestand. Jeder, der eine Waffe halten konnte, war von Nöten, und Bella war zäher als man ihr zutraute. Dennoch schätzte er Bella so ein, dass sie mitkommen würde. Und wenn sie sich weigern sollte... nun dann würde ihm schon etwas einfallen, dass sie mit mußte. Ein zynisches Lächeln stahl sich kurz um seine Mundwinkel, aber es hatte keiner gesehen, so schnell hatte er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle.



Bella unterhielt sich zwischenzeitlich weiter mit Lyna über ihren Bogen. Lyna versprach, sich diesen noch vor ihrer Weiterreise anzusehen und selber zu testen, um ein Urteil abgeben zu können, aber lachte hell auf, als Bella ihr von ihren Zaungästen und ihren ersten Versuchen berichtete. Avalos Blick streifte Lynas Gesicht liebevoll, als er ihr fröhliches Lachen hörte, und schmunzelte selber.



Zwischenzeitlich wurde das Desert serviert. Pfirsich-Parfait, Erdbeersorbet und Fruchtspieße, die mit Schokolade überzogen waren.



Bella ließ sich die Nachspeise auf der Zunge zergehen, es war einfach zu lecker. Ein kurzer Anflug von schlechtem Gewissen, dass sie wohl kaum abnehmen würde, wenn sie soviel aß, schob sie entschlossen beiseite. Schließlich waren sie bald wieder unterwegs, wo Schmalhans Küchenmeister war, dazu viel Bewegung, da würden die Pfunde auch wieder purzeln.

#1949
Kaysallie

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„Ja wie die Wunden, die mir im Kampf zugetragen wurden, heilen auch die in meiner Seele, auch wenn diese wohl mehr Zeit benötigen werden.“, sie blickte kurz auf ihre Hand, auf die Stelle wo sich ihr Ringfinger befinden sollte, „Auch wenn niemals alle Wunden komplett heilen werden.“, fügte sie nachdenklich hinzu, bevor sie wieder zu Jannis aufblickte.

„Nun ja, ich denke nicht, dass ich Euch einen Tipp geben kann, beim Überwinden von Problemen, da jeder anders mit solchen Sachen umgeht. Ach übrigens, da Ihr gerade Aufgabe erwähnt habt, ich habe heute die Rüstung in Eurer Schmiede abgeliefert, auch wenn ich Euch nur raten kann Euch von diversen Nachtbarn fernzuhalten. Ich werde mich nach Drachenschuppen umsehen, auch wenn ich nicht gerade positiv dazu eingestellt bin, welche zu finden, aber ich denke Ihr findet auch eine andere Möglichkeit sie irgendwie zu reparieren, auch wenn sie dann nicht mehr ihre volle Stabilität aufweist.“

Plötzlich wurde sie durch das Läuten der Glocken unterbrochen. Allie erhob sich aus dem Gras und blickte Jannis mit einem Lächeln an, „Ich denke Ihr solltet Euch lieber wieder das Hemd überziehen.“, sie zwinkerte ihm entgegen und beide begaben sich dann anschießend zum Abendessen, wo bereits all die anderen warteten.


#1950
Guest_Avalin_*

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Theron beobachtete die Gruppe nun schon sehr lange. Er  versuchte zu verstehen was sie sprachen aber er saß zu weit entfernt um etwas zu hören. Nur selten wandte er seinen Kopf ab, um sich zu versichern nicht ebenfalls beobachtet zu werden.  Er hob die Hand in Richtung Diener und wollte sich gerade einen weiteren Becher Wein bestellen als er sah das ein weiterer Krieger und noch eine Elfe sich zu den anderen an den Tisch setzten. Nun galt seine ganze Aufmerksamkeit wieder der langen Tafel an der sie saßen. 

" Was darf es sein?", fragte der Diener, und Theron wurde abrupt aus einer tiefen Konzentration gerissen.
"Ahm... Bringt mir doch bitte einen weiteren Becher.",  antwortete er und blickte wieder zum Nachbartisch.

Er versuchte aus ihren Gesichtszügen zu lesen, was ihm aber nur teilweise gelang.  Seine Blicke gingen durch die Runde und blieben an dem Krieger hängen der seine dunklen Haare lang trug. Er strahlte etwas gutes aus, das merkte Theron. Soviel Menschenkenntnis hatte er.

Gerade, als er so in Gedanken vertieft den Mann anstarrte, drehte sich dieser um und blickte ihm direkt in die Augen. Theron hielt seinem Blick stand und war gespannt ob der Andere dies auch tat.