Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
#1951
Posté 22 mai 2010 - 05:38
Der Dalish blickte ihn weiter unvermittelt an. Noah wandte sich ab und drehte sich wieder zurück.
„Wir werden beobachtet.“ Zischte er in die Runde.
Avalos Gesicht war in Richtung ihres Beobachters gedreht, doch seine Mimik war emotionslos und nichtssagend. Noah konnte jedoch in seinen Augen sehen, dass die Information keineswegs überraschend für den Schatten kam. Natürlich nicht! Wahrscheinlich hatte er den Dalish bemerkt, seit dieser den Raum betreten hatte, während sich Noah und die anderen nichtsahnend von dem leckeren Essen hatten ablenken lassen.
Noah fluchte innerlich, über seine Unaufmerksamkeit. Die paar Tage im Schloss hatten ihn träge und unvorsichtig gemacht. Der Elf hätte sich ohne Probleme an ihn heran schleichen und ihm die Kehle durchschneiden können. Er musste sich zusammennehmen und aufmerksamer werden, gerade in der nächsten Woche, wenn sie wieder auf Reisen waren. Noah meinte ein leichtes Schmunzeln auf Avalos Lippen zu lesen. Die Schmach, des verlorenes Kampfes steckte Noah noch in den Knochen und es nagte sehr an seinem Ego, dass der Schatten ihn wie einen unerfahrenen Jungen hatte aussehen lassen. Doch er war auch froh, dass Avalos bei ihnen war. Mit ihm in ihrer Gruppe würden sie ihren Gegnern kein leichtes Ziel bieten, soviel war sicher.
#1952
Guest_Avalin_*
Posté 22 mai 2010 - 06:06
Guest_Avalin_*
Genau in diesem Moment wandte der zweite Krieger den Kopf und blickte zu ihm. Schlagartig verging Theron das Grinsen und er merkte mit Entsetzen dass er eine Gänsehaut bekommen hatte. Er wusste nicht wer Mann war, aber Theron war als würde sich eine eisige Hand um sein Herz legen.
Nun war er es, der sie Fassung verlor.
Er wandte den Kopf ab und biss so fest die Zähne zusammen, dass seine Kieferknochen stark hervortraten.
Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken.
"Bedienung! ", rief er, etwas lauter als gewollt, und hob seinen Becher als Zeichen für sein Anliegen.
Das war es was er jetzt brauchte.
Modifié par Avalin, 22 mai 2010 - 11:18 .
#1953
Posté 22 mai 2010 - 07:37
Modifié par Kaysallie, 22 mai 2010 - 08:09 .
#1954
Posté 22 mai 2010 - 07:56
Als Bella Theoderich ansah, hatte sie auch freien Blick auf den Nachbartisch. In der Tat, dort saß ein Dalish-Elf, zumindest konnte man diesen anhand seiner Tätowierungen als solchen einstufen. Andererseits wirkte er auf Bella nicht bedrohlich, sondern eher neugierig. Sein Blick war offen und klar, und seine braunen Augen strahlten Herzlichkeit und Wärme aus. Sein Teint war braungebrannt, das Gesicht beinahe aristokratisch in den Formen.
Jule musterte den Fremden unter halbgeschlossenen Augen und lächelte leicht. Lyna zog die Augenbrauen hoch, sie hätte nie im Leben damit gerechnet, einem Dalish zu begegnen. Aus welchem Clan dieser wohl war?
Bella hörte Lyna nur noch mit halben Ohr zu, ihr Blick wanderte immer wieder auf den Neu-Ankömmling. Was hatte er hier zu tun? War er einer der Berufssoldaten? Seit wann verpflichteten sich Dalish-Elfen? Dennoch glaubte Bella nicht, dass dieser Mann ein Spion oder Meuchelmörder war. Dafür hatte er einfach eine zu nette Ausstrahlung.
Die Gefährten machten sich ihre Gedanken, es wurde leise getuschelt und Vermutungen angestellt, außer Avalos. Er lächelte unergründlich.
Bella grummelte innerlich. Der Schatten wußte sicher, wer dieser Dalish war, und amüsierte sich bestimmt gerade prächtig über ihre Vermutungen. Am liebsten hätte sie ihm unterm Tisch einen Tritt gegen das Schienbein verpaßt, leider waren ihre Beine dafür aber zu kurz.
Jannis konnte nur einen kurzen Blick auf den Dalish werfen, als er sich seitlich drehte um Noah etwas zu sagen, was er aber schnell sein ließ. Erstens blickte er voll auf Avalos, zweitens war der Geräuschpegel im Saal zu hoch. Er hätte schreien müssen, damit Noah in verstehen würde, und das wollte er nicht.
Jule begann als erste, hinter vorgehaltener Hand verstohlen zu gähnen, aber sie zwinkerte dabei Noah sehr eindeutig zweideutig zu.
Letztlich stand Avalos auf, verbeugte sich kurz vor seinen Gefährten, und wünschte eine gute Nacht. Er half Lyna aus dem Stuhl und legte besitzergreifend seinen Arm um ihre Taille. Als sie den Saal durchschritten folgten ihnen alle Augen, die sich im Raum befanden. Sie waren ein schönes Paar, und das mußte man ihnen neidlos zu gestehen.
Als die beiden die Blicke auf sich zogen, handelte Bella instinktiv. Zuvor hatte sie in ihrer Hosentasche bemerkt, dass dort etwas gegen ihre Leiste drückte. Als ihre Hand über die Tasche wanderte spürte sie den Abdruck eines kleinen Flakons. Der Liebestrank vom Alchemisten steckte noch in der Hosentasche.
Auch Allie und Jannis schauten dem Paar nach. Blitzschnell zog Bella das Fläschchen aus ihrer Tasche, entkorkte es und schüttete je die Hälfte davon in die Gläser von Jannis und Allie. Genauso schnell verschwand die leere Ampulle wieder im Hosensack.
Mit unschuldigem Blick wandte sie sich an Theoderich und flüsterte ihm irgendetwas zu, was genausoviel heissen konnte wie: die beiden sind ein schönes Paar oder? Es hätte aber auch heißen können: Hast du den Dalish da drüben schon gesehen?
Theoderich nahm Bellas Hände in seine und sah sie voller Zärtlichkeit an. Sie lächelte. Vor allem, weil sie auf die Wirkung des Trankes gespannt war. Sachte stupste sie Jule an:
"Jule, wartet noch mit dem Aufbruch in Euer Zimmer. Es könnte sein, dass sich die nächste Stunde Allie und Jannis sehr füreinander erwärmen werden." Sie flüsterte es der Freundin aber leise ins Ohr, damit die anderen nichts davon mitkriegen konnten.
Zu Allie meinte sie:
"Rutscht doch einen Platz hoch, muß ja nicht sein, dass die Stuhlreihe nun frei bleibt? Jannis, Ihr könnt auch aufrücken."
Bella hob ihr Glas.
"Ich möchte einen Toast aussprechen. Auf diesen schönen Abend, auf eine schöne letzte Woche - und auf unsere Freundschaft. Und nicht zuletzt: Für Ferelden, für die grauen Wächter und für die Freiheit. Prost!"
Die anderen hoben auch ihr Glas, prosteten Bella zu und tranken.
#1955
Posté 22 mai 2010 - 08:54
Allie wunderte sich ab und an, über den eigenartigen Blick den ihr Bella zuwarf, so als würde sie gespannt ein Theaterspiel beobachten. Jule hatte ebenfalls ein eigenartig verlegenes Grinsen im Gesicht und Allie beobachtete die beiden misstrauisch, wurde jedoch aus ihren Gedanken gerissen, als sich Noah und Jannis über Belangeloses unterhielten. Die anderen lauschten dem Gespräch zwischen den beiden. Das Zuhören des Gespräches, ging bei Allie in ein leichtes anstarren und mustern von Jannis über. Seine Gesichtszüge erinnerten sie, wie schon des Öfteren, an Tharel - auch wenn sie es bisher immer verdrängt hatte - doch nun zogen sie seine blauen Augen nahezu magisch an. Plötzlich spürte sie wie ihre Knie leicht zu zittern begannen, nahezu weich wurden und ihr Puls etwas schneller schlug.
Sie ertappte sich selbst, bei einem Gedankenspiel, welches sie sonst niemals zugelassen hätte. Sie wandte ihren Blick schnell von Jannis ab und nahm das Glas, welches sie fast verschüttete, wodurch sie die Blicke der anderen auf sich zog. Dann trank sie den Rotwein der ihr Glas füllte etwas nervös aus und dabei fiel ihr wieder das Schmunzeln von Bella auf. Der Kellner kam erneut zum Tisch und wollte das Glas auffüllen, doch Allie wies diesen dankend ab.
"Verzeiht, doch ich denke ich werde mich nun in mein Gemach begeben.", sagte sie in die Runde, wollte jedoch nicht erwähnen, dass sie sich gerade etwas unwohl fühlte.
#1956
Posté 22 mai 2010 - 09:19
Er versuchte ihr Intersse an Allie selber zu ergründen, auch er Blickte zu Allie und schaute in ihre Augen. Dann versetzte es ihm einen Schlag, eine mulmiges Gefühl stieg in ihm auf, als er sich in Allies Augen verlor. Er fühlte sich ein paar Tage zurück versetzt, wie als er zum ersten mal Jule gesehen hatte.
Er konnte seine Augen nicht von ihr lösen. Alles andere war ausgeblendet, nichtmal das Gerde von Noah bekam er mit.
Allie stand plötzlich auf, er war an ihre Lippen gefesselt und schnappte sofort ihre Worte auf. Wie vom Instinkt getrieben, stand auch er auf und entsandte Worte, ähnlich derer von Allie.
"Ich fühle mich gerade auch nicht so gut, ich sollte mich auch auf mein Gemach begeben. Ich wünsche euch noch viel Spaß hier und einen schönen Abend."
Er lies allen ein Zwinker zukommen und ging aus dem Saal. Über die Treppen wankte nach oben und folgte den lauten von Allies Schritten. Er hörte wie eine Tür zu ging, er stellte sich vor die Tür zu ihrem Zimmer, Er zögerte ein wenig bevor er ohne zu klopfen eintrat.
Er sah Allie im Mondschein vor dem Bett stehen, langsam schritt er auf sie zu und blieb kurz vor ihr stehen. Ohne sein Anliegen verlauten zu lassen, versuchte er sich Allie zu nähern.
Modifié par J.D.C, 22 mai 2010 - 09:28 .
#1957
Posté 22 mai 2010 - 09:42
"Kann ich Euch irgendwie behilflich sein?"
Sie blickte Jannis fragend an und blamierte sich zugleich für die gestellte Frage, wusste jedoch nicht wieso. Am liebsten hätte sie sich selbst eine Watsche gegeben um wieder zu klareren Gedanken zu kommen, doch das wäre wohl gerade nicht gut gekommen.
#1958
Posté 22 mai 2010 - 09:46
Als die beiden innerhalb kürzester Zeit aufstanden und den Raum verließen lachte Bella befreit auf.
"Jule! Ich glaub, das klappt!"
Dieser Ausspruch ließ Theoderich, Jule und Noah gleichermaßen neugierig auf sie blicken, und Jule fragte:
"Was klappt? Ist den beiden das Essen nicht bekommen?"
Bella lachte wieder hell auf.
"Nein meine Liebe. Ich hab vom Giftmischer ein kleines Fläschchen Liebestrank geschenkt gekriegt. Und das hab ich auf die beiden Gläser verteilt, als keiner guckte. Ich denke, die Wirkung stimmt, zumindest scheint es sich nicht um Rizinus-Öl zu handeln." Bella feixte.
Ihre Tischgefährten lachten auf, aber nicht aus Schadenfreude, sondern wegen der Idee an sich. Im Prinzip wünschten sich alle, Jannis und Allie auch glücklich zu sehen, und insofern hieß vor allem Jule die Tat gut.
"Nun, nachdem das vollbracht ist, Noah, was meinst du? Sollten wir auch langsam unser Gemach aufsuchen?" Wieder zwinkerte Jule ihrem Geliebten verheissungsvoll zu.
Das ließ sich Noah nicht zweimal sagen, und kurz darauf verschwanden auch die beiden.
Theoderich blickte Bella an.
"Und wie verbringen wir den Rest der Nacht?" fragte er sie schelmisch.
"Zusammen natürlich? Das Bett ist ziemlich breit, und extrem bequem. Also komm, es ist spät genug."
Als Bella aufstand, fiel ihr Blick auf den Nebentisch, wo dieser Dalish noch immer saß, aber wie es schien in Gedanken versunken.
Sie ging direkt an ihm vorbei, blieb kurz stehen und sah ihn an.
"Ich wünsche Euch eine gute Nacht. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, dass wir Euch näher kennenlernen? Der Schloßpark ist zwar groß, aber man läuft sich doch hin und wieder über den Weg. Vielleicht sehen wir uns ja morgen."
Ohne eine Antwort abzuwarten zog sie Theoderich an der Hand hinaus, die Treppen hinauf in ihr Gemach. Kaum dass die Tür hinter ihnen zugefallen war, riß Theoderich Bella an sich und küßte sie stürmisch.
"Meine Süsse, weißt Du eigentlich wie sehr ich mich heute beherrschen mußte? Du warst zauberhaft, wunderbar, und ich liebe Dich."
Bella grinste, und schälte sich aus ihrer Kleidung, um sie achtlos auf den Boden zu werfen. Dann ging sie ins Bad, unterzog sich einer schnellen Katzenwäsche und ließ sich ins Bett fallen.
Theoderich tat es ihr gleich, allerdings legte er sich vorsichtig hinein. Er traute dem Lattenrost nicht, wer weiß wenn er da mit vollem Gewicht darauf gefallen wäre...
Theoderich zog Bella zärtlich in seine Arme und strich ihr übers Haar.
„Bella, darf ich Dich etwas fragen?“
„Natürlich,“ anwortete sie, vom Wein und dem guten Essen bereits schläfrig.
„Wirst du es überstehen, seelisch meine ich?“
Bella runzelte die Stirn, befreite sich aus seinen Armen und richtete sich auf. Dabei schaute sie ihn an.
„Was meinst du? Die Schrecken des Kampfes? Natürlich werde ich es verkraften, es ist schließlich nicht die erste Schlacht, die ich kämpfe.“ Sie ließ sich wieder in seine Arme zurückfallen.
„Das meinte ich eigentlich nicht.“ Er schluckte. Wie sollte er ihr nur erklären, dass er trotz allem verflucht eifersüchtig auf Avalos war? Er hatte sehr wohl bemerkt, wie Bella diesem immer noch zugetan war.
„Eure Reise. Du bist wieder auf engstem Raum mit Deinen Gefährten unterwegs. Nachts werdet ihr alle um ein Lagerfeuer liegen. Um Dich herum lauter Paare. Jule und Noah, Lyna und Avalos. Es ist Dir ja sicher selber klar, dass die nicht immer gleich schlafen werden und du vielleicht Zeuge ihrer Liebe wirst. Außerdem bist Du dann wieder Tag und Nacht in der unmittelbaren Nähe von Avalos, kannst seiner Ausstrahlung nicht aus dem Weg gehen. Ich will nicht, dass Du nochmal verletzt wirst, mein Herz.“
Bella überlegte. Theoderich hatte wohl Recht. Es würde schwer für sie werden, wieder täglich an Avalos Seite zu sein, und dabei noch sehen zu müssen, wie glücklich er und Lyna zusammen waren. Dennoch war gerade das ihre Chance, es halbwegs zu verkraften. Sie mochte Lyna, und dass diese glücklich war, schmälerte ihren eigenen Schmerz.
„Lynas Glück wird mir als Art Schutzschild dienen, dass ich dieser Faszination widerstehen kann, dass er erst gar nicht mehr so Besitz von mir ergreifen kann. Vergessen werde ich ihn nie können, Theo. Es tut mir leid, und es hat auch überhaupt nichts mit meinen Gefühlen zu Dir zu tun. Bitte glaub mir das.“
Um ihm zu beweisen, dass Avalos keine Macht mehr über ihre Gedanken hatte, fing sie an, an seinem Ohrläppchen zu knabbern. Ihr Hände streichelten über seinen Oberkörper, und schließlich gingen auch ihre Lippen auf Wanderschaft und liebkosten seinen Hals, streiften sein Schüsselbein und dann den Oberkörper weiter hinab. Er kraulte mit der rechten Hand ihren Rücken, mit der linken versuchte er, ihre Haare aus ihrem Gesicht zu halten, die ihr ständig nach vorne fielen. Als ihr Mund den Bauchnabel umkreiste und weiter zur Lende wanderte, ließ er seine Arme seitlich aufs Laken fallen, stöhnte auf und gab sich Bellas Zärtlichkeiten hin.
#1959
Posté 22 mai 2010 - 10:09
"Aber natürlich könnt ihr das."
Wieder sah er ihr in die Augen. Nur noch wenige Zentimeter trennten sie, er fasste sich ein Herz und nahm sie vorsichtig in die Arme. Er fuhr ihre Silhouette langsam mit der Hand ab.
"Ich weiß nicht was es ist, aber du hast mich für Heute in Bann geschlagen."
Er fuhr fort und legte seine Hand in ihren Nacken, seine Lippen näherten sich ihren vorsichtig und zärtlich küsste er sie. Er hoffte das sie den Kuss erwiederte.
Modifié par J.D.C, 22 mai 2010 - 10:10 .
#1960
Guest_Avalin_*
Posté 22 mai 2010 - 10:43
Guest_Avalin_*
Er ließ nun seine Blicke wieder über den Tisch gleiten und sah dabei Zufällig wie die Zwergin in einem unachtsamen Moment zweien ihrer Freunde etwas in die Becher kippte. Er war sich ziemlich sicher dass es nichts schädliches war, so vertraut wie sie alle miteinander umgingen.
Er überlegte kurz was es wohl sein konnte und ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Kurz darauf verließen die beiden leicht verwirrt den Tisch.
Theron blickte lächelnd in seinen Weinbecher und grübelte vor sich hin, als plötzlich die Zwergin vor ihm stand und ihn ansprach. Er war so perplex, teils über seine Unachtsamkeit, teils weil er mit seinen Gedanken tief in seiner Erinnerung schwelgte. Er kam nicht mehr dazu ihr zu antworten denn sie wandte sich sofort ab und ging. Immer noch ein wenig verwirrt richtete sich Theron ein wenig in seinem Sessel auf und fasste wieder klare Gedanken. Er hatte nicht wirklich eine Ahnung wieso diese Gruppe sein Interesse so enorm geweckt hatte, aber er würde wohl nur zu gerne den morgigen Tag nutzen um es herauszufinden.
Ihm war aufgefallen dass alle den Saal als Pärchen verlassen haben.
Ein Schatten legte sich über ihn als ihm eine alte Erinnerung in den Kopf schoss. Er konnte spüren wie sich dieses nur allzu bekannte Band um den Hals legte und begann ihm die Kehle zuzuschnüren.
„Adalie.“, flüsterte er.
Er zwang sich zur Beherrschung. Er leerte seinen Becher und knallte diesen mit solcher Wucht auf den Tisch dass alle Leute ihn anstarrten, sich aber sofort wieder abwandten als er wütend die Blicke erwiderte. Theron stand so abrupt auf dass sein Stuhl nach hinten kippte und mit einem lauten Knall auf dem Boden aufschlug.
Nun war es Mucksmäuschen still im Saal. Keiner sprach mehr ein Wort.
Theron achtete nicht darauf sondern wandte sich um und stürmte mit weit ausgreifenden Schritten zur Tür hinaus.
Modifié par Avalin, 24 mai 2010 - 10:31 .
#1961
Guest_Avalin_*
Posté 22 mai 2010 - 11:11
Guest_Avalin_*
Modifié par Avalin, 22 mai 2010 - 11:13 .
#1962
Posté 22 mai 2010 - 11:42
„Du bist wunderschön“ flüsterte er an ihrem Hals, während seine Lippen ihre weiche Haut liebkosten.
Jule hatte die Arme um seinen Hals geschlungen und zog sich an Noah hoch, bis sie die Beine um seine Hüfte schlingen konnte. Er spürte ihren warmen Atem an seiner Schulter und ein wohliger Schauer lief ihm den Rücken herunter. Seine Lippen fanden zurück zu ihren und beide verloren sich in einem innigen Kuss.
Noah setzte Jule auf der Kommode in ihrem Schlafzimmer ab. Tief atmete er ihren Duft ein und seufzte schwer. Diese Frau machte ihn verrückt. Er konnte nicht klar denken, wenn er in ihrer Nähe war. Mit jeder Faser seines Körpers wollte er sie. Er blickte ihr tief in die Augen und versuchte sich daran zu erinnern, wann er das letzte Mal so glücklich gewesen war, doch im kam kein solcher Moment in den Sinn. Zärtlich strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Jule fasste mit einer Hand in seinen Nacken und zog ihn wieder an sich. Mit geschickten Händen hatte sie ihn schnell aus seinem Hemd befreit und seine Hose geöffnet. Noahs Atem beschleunigte sich und seine Hände zitterten als er versuchte, Jule aus ihren Anziehsachen zu bekommen. Sie musste ihm helfen und er kam sich wie ein unerfahrener Jüngling vor. Heiße Wellen durchfluteten seinen Körper und sein Herz raste vor Glück und Erregung. Er fasste Jule unter ihren nackten Po und hob die Elfe auf seine Hüfte. Ein Keuchen entrann ihrer Kehle und ihre Hände krallten sich in seinen Rücken. Beide Körper bewegten sich in stillem Einklang, das Tempo stetig steigernd bis sie in einem heftigen Zittern zum Stillstand kamen.
Mit einem wohligen Seufzer sank Jule in Noahs Arme und schmiegte sich an seine Brust, die sich immer noch in schnellen Atemzügen auf und ab bewegte. Er drückte sie fest an sich. Mit der Hand streichelte er über ihre Schulter und beobachtete, wie seine Finger eine Spur aus leichter Gänsehaut hinterließen. Er nahm sie sanft in den Arm, trug sie zu ihrem Bett und legte sich neben sie.
Eine Weile lagen sie voreinander und sahen sich in die Augen. Dann blickte Noah plötzlich verlegen nach unten. Er fuhr sich nervös durch sein Haar und schaute dann Jule wieder an.
„Hm, ich habe etwas, dass ich dir gerne geben würde.“
Mit einer Hand wühlte er unter der äußersten Ecke der Matratze und beförderte ein dunkles Lederband zum Vorschein. Er zögerte einen Moment, dann hielt er es Jule hin und blickte ihr unsicher in die Augen.
„Ähm, der hat meiner Mutter gehört. Es ist ein Diopsid und seine Farbe hat mich an deine Augen erinnert.“
Jule nahm das Band entgegen und bemerkte erst jetzt den Ring, der daran hing. Es war ein silberner Ring, der aus zwei schmalen, mit filigranen Mustern besetzten Bändern bestand. Zur Mitte hin liefen sie auseinander und fassten einen ovalen, mittelgrünen, geschliffenen Stein ein.
„Ich hoffe, er gefällt dir. Ich habe das Lederband besorgt, weil ich nicht wusste, ob er dir passen würde. Meine Mutter hatte, wie du dir denken kannst, größere Hände als du. Aber zur Not kannst du ihn dir immer noch um den Hals hängen.“
Unruhig blickten sie seine dunklen Augen an. Er suchte in ihrem Gesicht nach einer Regung, doch bis jetzt war Jule stumm geblieben und schaute den Ring in ihrer Hand an.
„ Natürlich nur, wenn du ihn willst. Du musst ihn nicht nehmen.“
Seine Stimme ging in ein Stammeln über.
„Ich…weißt du, ich hatte ihn behalten, für den Fall, dass ich einmal eine Frau treffe, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte…“ er brach ab und wandte den Blick von ihr ab. Seine Hände spielten nervös mit einer Ecke des Kopfkissens.
#1963
Posté 22 mai 2010 - 11:49
Modifié par Kaysallie, 23 mai 2010 - 12:45 .
#1964
Guest_Juleiila_*
Posté 23 mai 2010 - 12:10
Guest_Juleiila_*
Sie blickte in Noahs Augen, und sein Anblick zauberte ihr ein Lächeln aufs Gesicht. Etwas heiser und leise flüsterte sie:
„Ehm.....Noah.....Schatz...ich weiß wirklich nicht was ich sagen soll! Danke!“ sagte Jule und richtete sich auf. „Legst Du sie mir an?“ Noah streifte Jules Haare auf die Seite, legte ihr die Kette um den Hals, schloss sie sanft und hauchte ihr einen zarten Kuss in den Nacken.
Mit einem bezaubernden Lächeln drehte sich Jule um, schlang wieder ihre Arme um seinen Hals, und küsste ihn zärtlich und innig.
#1965
Posté 23 mai 2010 - 12:50
Er konnte sich Allie nicht entziehen, sie hatte ihn verzaubert. Vorsichtig bugsierte er sie auf ihr Bett, beugte sich über sie und liebkoste ihre Brüste. Mit der linken Hand hielt er ihre Arme fest, sein Mund wanderte weiter nach unten, küßte die Leiste, die Innenseite ihrer Oberschenkel, knabberte am Schienbein entlang und arbeitet sich langsam wieder nach oben, auf der rechten Außenseite ihres Körpers.
Er schmeckte den salzigen Geruch ihrer Haut und atmete tief ein. Allie wand sich unter ihm, und er ließ ihre Arme wieder aus, nur um den rechten an sich zu ziehen und sich am Handgelenk festzusaugen. Seine sanften Lippen streiften die Innenseite des Unterarmes, hauchten Küsse auf die zarte Haut der Armbeuge, und Allie stöhnte lustvoll auf.
Jannis lächelte verträumt, zart streichelte er Allies Schulter, seine Lippen fanden wieder ihren Mund, und weitere leidenschaftliche Küsse folgten. Allies Finger krallten sich an Jannis Rücken fest, er leckte über ihre Oberlippe und sog sanft die Luft millimeter über ihrem Hals ein. Ihr Geruch betörte ihn, und sein Mund wanderte automatisch wieder zu ihren Brüsten, wo er erst ihre rechte Brust liebkoste, dann der linken eine ähnliche liebevolle Zuwengung angedeihen ließ. Seine Zunge kreiste um ihren Bauchnabel, versank darin kurz und streifte wieder die Innenseite ihres rechten Oberschenkels, um kurz darauf ihre intimste Stelle zu erforschen.
Allie stöhnte laut auf, und ihre Fersen vergruben sich im Bettlaken vor Wonne. Jannis ließ sich Zeit, entfachte Allies Leidenschaft, und erst, als sie sich unter ihm wand und ihn beinahe anflehte, zu ihr zu kommen, löste er sich und glitt über sie, wanderte dabei mit seinen Lippen langsam nach oben und küßte sie mit einer Leidenschaft, die man ihm nicht zugetraut hätte. Ihre Schenkel öffneten sich, und nahm ihn in sich auf.
Er sog scharf die Luft ein, als er sie spürte. Vorsichtig bewegte er sich in ihr, er genoß jede Sekunde des Zusammenseins mit ihr.
"Was hast du nur mit mir gemacht?" hauchte er ihr ins Ohr.
Modifié par J.D.C, 23 mai 2010 - 12:51 .
#1966
Posté 23 mai 2010 - 01:41
Wie zwei Steine ließen sie sich zurück ins Bett fallen, sodass sie aneinander geschmiedet nebeneinander lagen. Sie suchten kurz nach Luft und atmeten schwer, doch nur kurz darauf folgte ein weiterer inniger Kuss und eine intensive Umarmung. Danach schmiegte sie sich an seine Brust und streichelte ihm über den Arm. Er drückte sie an sich, als wolle er sie nie wieder los lassen. Der Puls der beiden normalisierte sich langsam. Allie schloss die Augen und genoss die Zeit, die sie in seinen Armen verbringen konnte.
#1967
Posté 23 mai 2010 - 10:25
Er merkte wie sich Allie lockerte, dass sie jetzt einfach nur entspannen wollte. Er hauchte Ihr noch einen letzten Kuss auf die Stirn und schmiegte sich wieder enger an sie.
Dann schloss auch Jannis seine Augen und lies sich in seine Fantasien fallen. Er hatte Allies graue unergründliche Augen vor sich. Langsam erschien ihr makelloser Körper bis sie vollends in Gedanken vor ihm stand. Er lies diesen freien lauf und stellte sich nur vor was noch kommen möge.
Modifié par J.D.C, 23 mai 2010 - 10:29 .
#1968
Posté 23 mai 2010 - 12:15
Vorsichtig hob sie Jannis' Arm von sich und kroch aus dem Bett. Sie sammelte schnell ihre Unterwäsche ein und zog sich diese über. Dann schnappte sie sich ihre Hose und Bluse und verschwand mit diesen im Waschraum. Sie wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und hoffte, dass sie aus diesem Traum erwachen würde, musste jedoch feststellen, dass sie sich bereits in der Realität befand. Sie zog sich schnell die Kleidungsstücke über, die sie gestern trug und kämmte sich schnell - noch immer etwas unter Schock stehend - ihre zerzausten Haare. Da diese inzwischen schon etwas nachgewachsen waren, band sie sich diese zu einem kleinen Zopf zusammen, sodass ihr nur die Stirnfransen ins Gesicht hingen. Dann verließ sie den Waschraum und stellte sich nachdenklich unter den Türrahmen des Schlafgemachs und beobachtete Jannis, wie er schlief. Was sollte sie nur tun? Dachte sie sich. Ein Teil von ihr wäre am liebsten wieder zurück ins Bett gehuscht und ein anderer wäre lieber an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit gewesen. Jedoch wusste sie, dass weglaufen weder sinnvoll noch möglich wäre, doch sie wusste auch, dass sie nur durch rumstehen keine Antworten finden würde, sofern es überhaupt welche für das ganze hier gab. Sie spürte wie sich ihr Magen beinahe umdrehte und beschloss erstmals etwas warmes zu trinken zu organisieren. Sie nahm einen Zettel aus der Kommode im Vorraum und schrieb Jannis eine Nachricht, worin stand, dass sie nur eben auf der Suche nach etwas Essbarem sei, denn sie wollte nicht dass er ein falsches Bild von ihr bekam, wenn er erwachen und sie nicht da sein sollte. Sie legte das Papier neben Jannis aufs Bett und schlich sich anschließend - nachdem sie noch einen Blick auf ihn warf - aus dem Gemach.
In der Schlossküche angekommen bediente sie sich erstmals an einem Tee für ihren Magen und setzte sich dort für einen Moment zu einem Tisch im Speisesaal, welcher zu dieser Stunde noch komplett leer war. Sie umschlang die Teetasse mit beiden Händen und starrte gedankenverloren in die grünliche Farbe des Getränkes, worin sie selbst widergespiegelt wurde.
Nachdem sie den Tee geleert hatte, fühlte sie sich etwas besser. Sie bediente sich in der Küche an einem Tablett mit den verschiedensten Köstlichkeiten des Hauses, um damit bestückt wieder zurück in ihr Gemach zu gehen.
Als sie an der Tür ankam, stockte ihr der Atem, sodass sie erstmals davor stehen blieb. Sie stellte das Tablett an einem kleinen Tisch, welcher im Flur platziert war, ab und setzte sich daneben, angelehnt an die Wand, zu Boden. Ihre gespaltene Meinung über diese Situation erschwerten es ihr einfach zu Handeln, denn wie schon zu oft dachte sie einfach zu viel nach. Nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder etwas gefangen, stand auf, nahm das Tablett und ging durch die Tür.
Sie stellte es an dem Tisch im Vorraum ab und als sie wieder nach vorne blickte, sah sie Jannis - welcher wohl gerade erst erwacht war -unter dem Türrahmen vom Schlafgemach stehen.
Als sich die Blicke der beiden trafen, waren all ihre fragenden Gedanken wieder wie weggeblasen. Ihr Herz rutschte ihr in die Hose und begann wieder wie wild zu schlagen, wie ein Stein der ins Wasser fällt und dabei impulsive Wellen wirft. Gefesselt von dem Blau seiner Augen konnte sie den Blick nicht abwenden und sank dabei in einen der Stühle welche beim Tisch standen, da sie das Gefühl hatte, dass ihre Knie zu zittern begannen und sie nicht länger hätten tragen können.
Modifié par Kaysallie, 23 mai 2010 - 12:58 .
#1969
Guest_Avalin_*
Posté 23 mai 2010 - 02:08
Guest_Avalin_*
Obwohl es schon Jahre her war dass ihm seine einzige, wahre Liebe mit Gewalt genommen worden war, konnte er immer noch ihre Wärme spüren, ihren Duft riechen, ihre glockenhelle Stimme hören. Als wäre sie noch am Leben und würde mit offenen Armen hinter der nächsten Hausecke auf ihn warten.
Theron taumelte und sackte auf die Knie. Er stütze sich mit seinen Armen am Boden ab und rang nach Luft, doch es schien als wäre um ihn ein einziges Vakuum aus luftleerer Dunkelheit.
Theron besann sich im letzten Moment und die Ohnmacht zog sich zurück. Er atmete ruhig und kontrolliert.
Die Panikattacke verflog so schnell wie sie gekommen war.
Er lehnte sich an eine Hausmauer und wartete bis seine Gelenke wieder stabil genug waren um ihn zu tragen.
Die Sonne ging bald auf, und er entschloss sich in den Schlosspark zu begeben und dort zu warten.
Modifié par Avalin, 23 mai 2010 - 04:54 .
#1970
Posté 23 mai 2010 - 05:02
Im Schlafzimmer setzte er sich auf Jules Bettseite und streichelte ihr über die Wange. Ihre Gesichtszüge waren friedlich und entspannt. Noah wollte sie nicht wecken und gab ihr sanft einen Kuss auf ihre Stirn. Dann verließ er das Zimmer und begab sich nach unten. Nur wenige Diener waren um diese Uhrzeit schon auf den Beinen und so war es noch recht still im Schloss. Noah beschloss zuerst eine Runde im Schlosspark joggen zu gehen und danach für Jule und sich Frühstück zu besorgen.
Im Park angekommen wandte er sich zuerst in Richtung des Sees, in dem Jule und er gebadet hatten. Ein Nebelschleier lag über dem Wasser und ein paar Hasen hoppelten entsetzt aus dem Weg, als Noah an ihnen vorbei lief. Die Luft war frisch und kühl. Die ersten Vögel begannen eben mit ihrem morgendlichen Gesang.
Als er den See umrundet hatte, sah er eine Gestalt an einer großen Eiche lehnen. Beim Näherkommen erkannte Noah den Dalish, der sie gestern Abend während des Essens beobachtet hatte. Dieser saß zusammen gesunken und mit hängendem Kopf am Boden. Offenbar hatte er die Nacht hier draußen verbracht. Noah näherte sich ihm und als der Elf ihn erblickte, strafften sich augenblicklich dessen Muskeln und er setzte sich aufrecht hin. Erwartungsvoll blickte er Noah an.
Noah verlangsamte sein Tempo und schritt auf den Elf zu. Er konnte leichte Ringe unter dessen Augen erkennen doch die Augen selber blickten wach und aufmerksam. In ein paar Metern Abstand zu seinem Gegenüber blieb Noah stehen und stützte die Hände an seine Hüften. Die Augenbrauen zogen sich leicht zusammen und gaben seinem Mistrauen Ausdruck.
„Ich wünsche euch einen Guten Morgen, der Herr. Kann ich euch vielleicht behilflich sein? Ihr seht etwas mitgenommen aus.“
#1971
Guest_Avalin_*
Posté 23 mai 2010 - 05:44
Guest_Avalin_*
Als er merkte dass sich ihm jemand näherte fuhr er unmerkbar zusammen. Er stellte fest dass es der Krieger war der ihn gestern als erster bemerkte. Er schritt auf Theron zu und blieb ihn gebührenden Abstand stehen. Theron
konnte das Misstrauen in seinen Augen sehen als er ihn ansprach.
Er lachte verbittert „Nein, ihr könnt mir nicht helfen.“
Therons Reaktion musste dem anderen irritieren den dieser vertiefte noch mehr sein Stirnrunzeln. Mit einer entschuldigenden Geste rappelte er sich mühsam auf damit er seinem Gegenüber nicht von unten hinauf anblicken musste.
„Verzeiht. Ich hatte eine lange Nacht ich wollte nicht unhöflich erscheinen. Mein Name ist Theron, und ich wünsche euch ebenfalls einen Guten Morgen.“
Modifié par Avalin, 23 mai 2010 - 05:47 .
#1972
Posté 23 mai 2010 - 07:30
„Ich heiße Noah und es freut mich, euch kennen zu lernen.“ Antwortete er ihm, doch seine Stimme ließ nicht erkennen, ob er die Aussage ernst meinte, oder es nur eine Höflichkeitsfloskel war.
„Darf ich fragen, was der Grund für euren Aufenthalt in FellRemnon ist? Ich denke nicht, dass ihr von hier kommt, wenn ihr mir diese forsche Einschätzung meinerseits erlauben mögt.“
Kritisch musterte er den Elf ihm gegenüber. Dieser war mittlerweile aufgestanden. Noahs Muskeln spannten sich unter seinem Hemd an. Er bewegte seinen rechten Fuß etwas und spürte den beruhigenden Druck, den der Dolch in seinem Stiefel auf seinen Knöchel ausübte. Seine Arme hatte er herunter genommen und ließ sie leicht angewinkelt neben seinem Körper hängen. Mit wachen Augen musterte er Theron von oben bis unten. Er sah nicht gefährlich aus, doch in seinen Augen leuchtete etwas Dunkles, das Noah nicht einschätzen konnte. Theron machte einen Schritt auf Noah zu und dieser spannte sich noch mehr an und ging leicht in die Knie. Noahs Atem beschleunigte sich leicht und er konnte die Kraft spüren, die das Adrenalin erzeugte, dass durch seinen Körper rauschte.
#1973
Guest_Avalin_*
Posté 23 mai 2010 - 07:55
Guest_Avalin_*
Er ballte die Hände zu Fäusten sodass seine Fingerknöchel laut knackten. Ihm war bewusst dass dieser Noah das als Kampfansage werten musste.
„Verzeiht“, sagte er sarkastisch und mit einem breiten Grinsen, „Ich wusste nicht das ihr das Oberhaupt dieser Stadt seid oder weshalb interessiert euch mein Aufenthalt? Aber keine Angst Shem, ich werde euch kein Leid zufügen, oder einem eurer Freunde. Ich bin nicht wegen euch hier. Mein Schicksal trieb mich in diese Stadt.“
Nun war jeder Ausdruck von Freundlichkeit aus seinem Gesicht gewichen. Die Übermüdung und die dreiste Frage die von dem Menschen kam reizten ihn bis aufs Blut.
Theron rechnete mit allem.
#1974
Posté 23 mai 2010 - 08:06
„Es tut mir leid, wenn ihr meine Frage falsch aufgefasst habt, aber ich hielt es für angemessen sie jemandem zu stellen, der meine Gefährten und mich gestern Abend so dreist und unverwandt beobachtet hat. Fühlt euch frei darauf zu antworten oder nicht.“
Noah konnte mit Genugtuung sehen, dass auch Therons Gesichtszüge vor Wut verzerrt waren.
„Vielleicht solltet ihr euch einen Moment setzen, ihr seht mir recht mitgenommen aus.“ Schmunzelte er den Elf an.
#1975
Guest_Avalin_*
Posté 23 mai 2010 - 08:26
Guest_Avalin_*
„Es geht mir bestens!“, fauchte er, “ Und wenn ihr wissen wollt warum ich euch beobachtet habe kann ich euch keine Antwort geben! Ich weiß es selbst nicht. Eure bunt zusammen gewürfelte Runde strahlte eine gewisse
Faszination für mich aus.“ Theron trat einen weiteren Schritt auf seinen Gegenüber zu und grinste ihm frech ins Gesicht.
„Aber ihr habt recht“, sagte er sarkastisch, und seine Augen wurden schwarz vor Wut, „Ich hätte euch vorher um Erlaubnis fragen sollen!“ Die Art wie er dass sagte sprach Bände.
Theron trat wieder einen Schritt zurück und fixierte Noah mit eisigen Blicken.
„Habt ihr sonst noch Fragen?!“





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