Jule war kurz davor eine Träne herab zu lassen und kniff das Nasenbein an der Stirn mit den Fingern zusammen, während sie die Augen schloss. Als dann Noah kam öffnete sie ihre Augen wieder. Völlig aufgebracht wie sie war drehte sie sich um und umschlang sein Nacken mit ihren Armen. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte.
„Es ist nichts Schatz. Wirklich nicht.“
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#2151
Guest_Juleiila_*
Posté 27 mai 2010 - 10:33
Guest_Juleiila_*
#2152
Posté 27 mai 2010 - 10:36
Jule schien noch aufgebrachter, als er von weitem erkannt hatte. Er spürte ihre Tränen an seinem Hals als sie die Arme um ihn schlang.
„Hey, dass sieht aber nicht danach aus.“ Er drückte sie an sich. „Was ist passiert?“
„Hey, dass sieht aber nicht danach aus.“ Er drückte sie an sich. „Was ist passiert?“
#2153
Guest_Juleiila_*
Posté 27 mai 2010 - 10:39
Guest_Juleiila_*
Jule schluchzte auf. Dann erzählte sie Noah, wie Allie über sie schimpfte, sie regelrecht beleidigte und über sie herzog. Sie erzählte ihm auch, das sie sich für Bella einsetzte, da diese im Moment genug am Hals hatte, und auch was Jule im Speisesaal angestellt hatte. Sie umschlang ihn noch fester, und drückte ihn schon fast zu fest, so als wolle sie ihn nie wieder los lassen.
„Noah, irgendwie will ich hier weg. Und ich wollte noch etwas fragen. War der Ring deiner Mutter ein Antrag?“ während sie das fragte blickte sie mit verweinten Augen in die seinen.
„Noah, irgendwie will ich hier weg. Und ich wollte noch etwas fragen. War der Ring deiner Mutter ein Antrag?“ während sie das fragte blickte sie mit verweinten Augen in die seinen.
#2154
Posté 27 mai 2010 - 10:43
"Was ich für Dich empfinde? Theron, das kannst Du fragen, nachdem Du meine ganze Welt auf den Kopf gestellt hast, und ich mich mit jeder Faser meines Seins nach Dir verzehre? Ich will noch nicht von Liebe sprechen. Ich denke, dafür kennen wir uns zuwenig. Aber das was ich für dich empfinde, habe ich noch nie erlebt. Mein Herz rast, wenn ich Dich spüre, meine Gedanken drehen sich um Dich, seit Du im Park davon gelaufen bist, und ich bin sicher tausend Tode seither gestorben. Dass ich rettungslos und Hals über Kopf in dich verliebt bin, das kann ich jedoch mit gutem Gewissen sagen. Du bringst mich um den Verstand, und ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, seit dem Frühstück mit Dir. Bitte... gib dem, was hier entsteht, eine Chance. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ... ich bin krank nach Deiner Liebe, ich verzehre mich nach Dir. Aber dennoch ist Theo ein guter Freund für mich, ich wußte nie, ob es Liebe ist, aber ich weiß nun, dass die Gefühle für ihn wirklich nur Freundschaft waren. So wie man einen Bruder liebt. Aber Du, Theron, für Dich würde ich in den Tod gehen."
Sie zitterte noch immer, und hoffte, dass er ihr glaubte. Vorsichtig schmiegte sie sich wieder an ihn.
Sie zitterte noch immer, und hoffte, dass er ihr glaubte. Vorsichtig schmiegte sie sich wieder an ihn.
#2155
Posté 27 mai 2010 - 10:48
Noah hörte Jule zu, doch er hatte Probleme, ihr zu folgen. Die Worte sprudelten aus ihr heraus und sie wurde immer wieder von Schluchzern unterbrochen. Er hielt sie die ganze Zeit über fest und strich ihr mit der Hand über das Haar. Am liebsten hätte er sie auf den Arm genommen und weg getragen, aber das wollte er seinem Knie nicht zumuten.
Als Jule fertig war und ihn anschaute, strich er ihr über das Gesicht und lächelte sie an.
„Eins nach dem anderen, Jule. Wieso hast du die Schuld von Bella auf dich genommen? Es ist nobel von dir, dass du deine Freundin schützen wolltest, doch diese Lüge bringt keinem etwas. Bella muss sich dafür rechtfertigen, was sie getan hat. Und Jannis und Allie verdienen es, die Wahrheit zu erfahren. Ich muss dir auch gestehen, dass ich Jannis bereits erzählt habe, dass es Bella war. Du siehst also, in welche verzwickte Lage du dich manövriert hast.“
Er wischte ihr ein paar Tränen von der Wange.
„Mach dir nicht so viele Sorgen. Gib den beiden etwas Zeit. Sie müssen jetzt erst einmal ihre Situation überdenken und entscheiden, was sie machen sollen. Danach wird sich schon alles wieder einrenken. Und Jule…“ er schaute ihr ernst in die Augen „bitte hör auf, unschuldige Leute anzufallen, vor allem, wenn du ihnen kämpferisch überlegen bist. Versprichst du mir das?“ er zwinkerte ihr aufmunternd zu.
Als Jule fertig war und ihn anschaute, strich er ihr über das Gesicht und lächelte sie an.
„Eins nach dem anderen, Jule. Wieso hast du die Schuld von Bella auf dich genommen? Es ist nobel von dir, dass du deine Freundin schützen wolltest, doch diese Lüge bringt keinem etwas. Bella muss sich dafür rechtfertigen, was sie getan hat. Und Jannis und Allie verdienen es, die Wahrheit zu erfahren. Ich muss dir auch gestehen, dass ich Jannis bereits erzählt habe, dass es Bella war. Du siehst also, in welche verzwickte Lage du dich manövriert hast.“
Er wischte ihr ein paar Tränen von der Wange.
„Mach dir nicht so viele Sorgen. Gib den beiden etwas Zeit. Sie müssen jetzt erst einmal ihre Situation überdenken und entscheiden, was sie machen sollen. Danach wird sich schon alles wieder einrenken. Und Jule…“ er schaute ihr ernst in die Augen „bitte hör auf, unschuldige Leute anzufallen, vor allem, wenn du ihnen kämpferisch überlegen bist. Versprichst du mir das?“ er zwinkerte ihr aufmunternd zu.
#2156
Guest_Avalin_*
Posté 27 mai 2010 - 10:57
Guest_Avalin_*
Theron spürte wie sich Bella vorsichtig an ihn drängte, und er drückte sie wieder fester an sich. Er spürte dass sie zitterte und gab ihr wieder einen Kuss auf die Stirn.
„Schhh...“, sagte er sanft um sie zu beruhigen und streichelte ihr dabei zärtlich über die Haare.
„Ich hätte mir nie erträumt jemals wieder solche Gefühle zu haben, aber du hast sie in mir geweckt. Und das binnen kürzester Zeit.“ Er sah ihr wieder in die Augen.
„Ich werde dich nicht verlassen Bella. Dass verspreche ich dir!“ Bei diesen Worten drückte er sie wieder fest an sich und küsste sie auf den Haaransatz.
„Soll ich dich zu Theo begleiten?“, fragte er vorsichtig obwohl er die Antwort schon kannte
„Schhh...“, sagte er sanft um sie zu beruhigen und streichelte ihr dabei zärtlich über die Haare.
„Ich hätte mir nie erträumt jemals wieder solche Gefühle zu haben, aber du hast sie in mir geweckt. Und das binnen kürzester Zeit.“ Er sah ihr wieder in die Augen.
„Ich werde dich nicht verlassen Bella. Dass verspreche ich dir!“ Bei diesen Worten drückte er sie wieder fest an sich und küsste sie auf den Haaransatz.
„Soll ich dich zu Theo begleiten?“, fragte er vorsichtig obwohl er die Antwort schon kannte
#2157
Posté 28 mai 2010 - 06:10
Als Theron Bella wieder zu sich zog, ließ das Zittern ein wenig nach. Nach seiner Bestätigung, dass er sie nicht verlassen würde, war es ganz weg, und sie seuzte glücklich auf.
Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und lehnte ihren Kopf an seinen Hals. Dass er verschwitzt war störte sie nicht im geringsten, im Gegenteil. Ihre Lippen berührten die Stelle knapp hinter dem Ohrläppchen, da wo der Halsmuskel begann. Er schmeckte salzig und was von seiner Haut durchdrang, entsprach genau dem Duft, den sie vorhin schon an ihrem Hemd bemerkt hatte. Er roch verdammt gut, und nochmal seufzte sie leise auf, diesesmal vor Wonne.
Dann löste sie sich ein wenig von ihm und blickte ihm wieder versonnen in die Augen.
"Danke für Dein Angebot Theron, aber da muß ich alleine durch." Zärtlich legte sie ihre Hand wieder an sein Gesicht und strich mit dem Daumen über den Wangenknochen. "Du kannst dir aber gerne die Zeit in meinem Gemach vertreiben, ein Bad nehmen oder Dich ausruhen. Oder Deine Sachen herbringen. Auch wenn mich der Gedanke schmerzt, Dich für wenige Stunden hergeben zu müssen, wo wir uns endlich gefunden haben."
Langsam nahm sie auch ihre Umgebung wieder wahr. Jule und Noah waren noch immer hier, wenngleich mittlerweile aufgestanden und ein kleines Stückchen weiter weg. Die Freundin machte einen traurigen Eindruck, und Bella bekam beinahe ein schlechtes Gewissen, weil sie für den Moment alles um sich herum vergessen hatte.
"Komm, laß uns zu Noah und Jule gehen. Jule sieht gerade nicht glücklich aus. Und danach sollte ich mich wohl etwas frisch machen und mich umziehen, damit ich Theoderich noch vor dem Abendessen besuchen kann."
Sie nahm in an der Hand und zog ihn mit sich fort. Auch wenn sie lieber engumschlungen mit ihm zu den beiden gegangen wäre, es wäre ihr etwas vermessen vorgekommen.
"Hallo Noah, hallo Jule. Was ist denn los, meine Liebe? Wieso habt Ihr geweint?"
Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und lehnte ihren Kopf an seinen Hals. Dass er verschwitzt war störte sie nicht im geringsten, im Gegenteil. Ihre Lippen berührten die Stelle knapp hinter dem Ohrläppchen, da wo der Halsmuskel begann. Er schmeckte salzig und was von seiner Haut durchdrang, entsprach genau dem Duft, den sie vorhin schon an ihrem Hemd bemerkt hatte. Er roch verdammt gut, und nochmal seufzte sie leise auf, diesesmal vor Wonne.
Dann löste sie sich ein wenig von ihm und blickte ihm wieder versonnen in die Augen.
"Danke für Dein Angebot Theron, aber da muß ich alleine durch." Zärtlich legte sie ihre Hand wieder an sein Gesicht und strich mit dem Daumen über den Wangenknochen. "Du kannst dir aber gerne die Zeit in meinem Gemach vertreiben, ein Bad nehmen oder Dich ausruhen. Oder Deine Sachen herbringen. Auch wenn mich der Gedanke schmerzt, Dich für wenige Stunden hergeben zu müssen, wo wir uns endlich gefunden haben."
Langsam nahm sie auch ihre Umgebung wieder wahr. Jule und Noah waren noch immer hier, wenngleich mittlerweile aufgestanden und ein kleines Stückchen weiter weg. Die Freundin machte einen traurigen Eindruck, und Bella bekam beinahe ein schlechtes Gewissen, weil sie für den Moment alles um sich herum vergessen hatte.
"Komm, laß uns zu Noah und Jule gehen. Jule sieht gerade nicht glücklich aus. Und danach sollte ich mich wohl etwas frisch machen und mich umziehen, damit ich Theoderich noch vor dem Abendessen besuchen kann."
Sie nahm in an der Hand und zog ihn mit sich fort. Auch wenn sie lieber engumschlungen mit ihm zu den beiden gegangen wäre, es wäre ihr etwas vermessen vorgekommen.
"Hallo Noah, hallo Jule. Was ist denn los, meine Liebe? Wieso habt Ihr geweint?"
#2158
Guest_Juleiila_*
Posté 28 mai 2010 - 07:28
Guest_Juleiila_*
Jule seufzte auf. „Versprochen Schatz. Das am frühen Morgen war nicht wirklich ich, das habe ich mit Theron und Bella geklärt, und mich entschuldigt. Und Bella hat wirklich genug um die Ohren, von daher ist es kein Problem. Nur die Worte schmerzen ein wenig, die Allie von sich gegeben hat.“
Dann küsste sie Noah wieder innig. Dabei legte sie die linke Hand an seine Wange, und mit der rechten hielt sie ihn eng an ihren Körper. Dann kamen auch schon Bella und Theron. Die beiden sahen wirklich glücklich aus, und Jule begann wieder zu lächeln.
„Hallo Ihr zwei. Allie und Jannis waren gerade hier … und Jannis kauft mir das nicht ab.“ wieder seufzte sie. „Gehen wir lieber.“ meinte sie und zog Noah an der Hand. So gingen die vier wieder in Richtung des Schlosses.
Dann küsste sie Noah wieder innig. Dabei legte sie die linke Hand an seine Wange, und mit der rechten hielt sie ihn eng an ihren Körper. Dann kamen auch schon Bella und Theron. Die beiden sahen wirklich glücklich aus, und Jule begann wieder zu lächeln.
„Hallo Ihr zwei. Allie und Jannis waren gerade hier … und Jannis kauft mir das nicht ab.“ wieder seufzte sie. „Gehen wir lieber.“ meinte sie und zog Noah an der Hand. So gingen die vier wieder in Richtung des Schlosses.
#2159
Posté 28 mai 2010 - 09:50
Auf dem Weg zum Schloss hatte Noah einen Arm um Jules Hüfte geschlungen und ließ sich von ihr stützen. Als sie das Haupttor erreicht hatten, blieb Noah stehen und sah Bella und Theron an.
„Ähm, entschuldigt uns, aber wir gehen noch nicht auf unser Zimmer. Wir sehen uns dann vielleicht beim Mittagessen, okay?“ er zwinkerte Jule zu.
Dann lenkte er die Elfe links am Schloss entlang. Das Gemäuer war hier mit Efeuranken überwuchert und ließ kaum noch etwas von dem Stein darunter erkennen. Ein schmaler Weg aus hellen Kieselsteinen, führte am Gebäude entlang. Nach ein paar Metern, bog er um die Ecke und öffnete sich in einen kleinen Innenhof. Er hatte einen Springbrunnen aus Stein in der Mitte, der fast komplett mit grünen Flechten überzogen war. Im Zentrum des Brunnens stand eine nackte Frau, die ihren rechten Arm zum Himmel streckte und ihren Kopf ebenfalls erhoben hatte. Der Brunnen war leer und in seinem Becken mit Blättern und kleinen Ästen gefüllt. Der Weg führte einmal um den Brunnen herum und lief dann weiter am Schloss entlang, bis er wieder aus dem Innenhof herausführte. Der komplette Platz mochte etwa sieben Schritt im Durchmesser haben und war somit für die sonstigen Verhältnisse in und um das Schloss relativ klein. Gesäumt war er von verschiedenen Zierbüschen, die aussahen, als hätten sie dringend ihren nächsten Schnitt nötig.
Noah schlenderte mit Jule an dem Brunnen vorbei. In einer hinteren Ecke eröffnete sich ihnen einen kleine Laube, deren filigranes Holzgestell von Rosenranken umwachsen war. Die Ranken strotzten in einem saftigen Grün und trugen zahlreiche weiße Blüten. Die beiden betraten die Laube und Noah drehte Jule zu sich. Er griff hinter sie und brach vorsichtig eine der Blüten von einer Ranke ab. Diese steckte er Jule ins Haar, über ihr spitzes Ohr und lächelte sie glücklich an.
„Diesen Platz habe ich heute morgen gesehen, als ich daran vorbei gelaufen bin und ich wollte ihn mir unbedingt einmal näher anschauen. Ich habe mir gedacht, er könnte dir auch gefallen.“
Er legte eine Hand an ihre Wange.
„Und auf deine andere Frage habe ich noch nicht geantwortet.“ Sanft streichelte er mit dem Daumen ihren Wangenknochen. „Wie ich bereits sagte, habe ich den Ring für die Frau aufgehoben, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Ich weiß, wir kennen uns noch nicht so lange und es wäre vielleicht vermessen zu sagen, dass es ein Antrag war. Aber ich habe das Gefühl, als würde ich dich schon mein ganzes Leben lang kennen. Ich möchte jeden morgen neben dir aufwachen und als erste in dein liebliches Gesicht blicken.“
Seine Lippen legten sich sanft auf ihre und er hielt einen Moment inne.
„Wenn du es als Antrag sehen möchtest, dann tu das, aber bitte fühl dich nicht gedrängt von mir. Behalte einfach den Ring, ich könnte ihn sowieso nie einer anderen schenken, jetzt nachdem ich dich getroffen habe. Und lass uns einfach Zeit miteinander verbringen. Immerhin haben wir noch eine schwere Aufgabe vor uns liegen.“
„Ähm, entschuldigt uns, aber wir gehen noch nicht auf unser Zimmer. Wir sehen uns dann vielleicht beim Mittagessen, okay?“ er zwinkerte Jule zu.
Dann lenkte er die Elfe links am Schloss entlang. Das Gemäuer war hier mit Efeuranken überwuchert und ließ kaum noch etwas von dem Stein darunter erkennen. Ein schmaler Weg aus hellen Kieselsteinen, führte am Gebäude entlang. Nach ein paar Metern, bog er um die Ecke und öffnete sich in einen kleinen Innenhof. Er hatte einen Springbrunnen aus Stein in der Mitte, der fast komplett mit grünen Flechten überzogen war. Im Zentrum des Brunnens stand eine nackte Frau, die ihren rechten Arm zum Himmel streckte und ihren Kopf ebenfalls erhoben hatte. Der Brunnen war leer und in seinem Becken mit Blättern und kleinen Ästen gefüllt. Der Weg führte einmal um den Brunnen herum und lief dann weiter am Schloss entlang, bis er wieder aus dem Innenhof herausführte. Der komplette Platz mochte etwa sieben Schritt im Durchmesser haben und war somit für die sonstigen Verhältnisse in und um das Schloss relativ klein. Gesäumt war er von verschiedenen Zierbüschen, die aussahen, als hätten sie dringend ihren nächsten Schnitt nötig.
Noah schlenderte mit Jule an dem Brunnen vorbei. In einer hinteren Ecke eröffnete sich ihnen einen kleine Laube, deren filigranes Holzgestell von Rosenranken umwachsen war. Die Ranken strotzten in einem saftigen Grün und trugen zahlreiche weiße Blüten. Die beiden betraten die Laube und Noah drehte Jule zu sich. Er griff hinter sie und brach vorsichtig eine der Blüten von einer Ranke ab. Diese steckte er Jule ins Haar, über ihr spitzes Ohr und lächelte sie glücklich an.
„Diesen Platz habe ich heute morgen gesehen, als ich daran vorbei gelaufen bin und ich wollte ihn mir unbedingt einmal näher anschauen. Ich habe mir gedacht, er könnte dir auch gefallen.“
Er legte eine Hand an ihre Wange.
„Und auf deine andere Frage habe ich noch nicht geantwortet.“ Sanft streichelte er mit dem Daumen ihren Wangenknochen. „Wie ich bereits sagte, habe ich den Ring für die Frau aufgehoben, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte. Ich weiß, wir kennen uns noch nicht so lange und es wäre vielleicht vermessen zu sagen, dass es ein Antrag war. Aber ich habe das Gefühl, als würde ich dich schon mein ganzes Leben lang kennen. Ich möchte jeden morgen neben dir aufwachen und als erste in dein liebliches Gesicht blicken.“
Seine Lippen legten sich sanft auf ihre und er hielt einen Moment inne.
„Wenn du es als Antrag sehen möchtest, dann tu das, aber bitte fühl dich nicht gedrängt von mir. Behalte einfach den Ring, ich könnte ihn sowieso nie einer anderen schenken, jetzt nachdem ich dich getroffen habe. Und lass uns einfach Zeit miteinander verbringen. Immerhin haben wir noch eine schwere Aufgabe vor uns liegen.“
#2160
Posté 28 mai 2010 - 10:49
Bella lächelte Noah und Jule hinterher. Mittagessen? Bei den beiden war wohl die Zeit stehen geblieben? Es war beinahe Kaffee-Zeit, aber bei den Turbulenzen des Tages war es kein Wunder. Sie selber verspürte keinerlei Hunger, erstens war sie viel zu glücklich, und zweitens lag ihr dennoch ihre Aussprache mit Theoderich wie ein schwerer Bleiklumpen im Magen.
Theron blickte Bella fragend an, was Jule denn mit ihrer Aussage gemeint hatte, und Bella erzählte ihm von ihrer Tat. Auch, dass sie Allie und Jannis noch die Wahrheit sagen würde. Sie hatte es schließlich gut gemeint, und hätte nicht gedacht, dass dies nach hinten los gehen könnte.
Als Bella ihm das alles erzählte, schämte sie sich wieder. Wie konnte sie sich nur zu sowas hinreissen lassen? Aber hier hatte sie die Konsequenzen nicht bedacht, sondern aus dem Affekt gehandelt.
Ob Theron sie nun verurteilte? Bisher hatte er nicht viel von ihr gehört, aber alles, was er hörte, mußte in ihm doch den Eindruck eines schlechten Charakters entstehen lassen? Leise seufzte sie. Sie mußte ihm fairerweise noch etwas gestehen.
Ängstlich blickte sie ihm in die Augen, als sie zu ihrer letzten Hiobs-Botschaft ansetzte:
"Und wenn ich schon dabei bin, meine ganzen schlechten Eigenarten vor Dir auszubreiten, dann solltest Du über mich noch eines wissen, damit Du Deine Gefühle für mich prüfen kannst. Ich bin ein grauer Wächter, und voraussichtlich habe ich noch circa 26 Jahre zu leben, wenn es der Erbauer gut mit mir meint. Das solltest Du bedenken, dass uns kein langes Leben zu zweit vergönnt sein wird."
Traurig blickte sie auf den Boden und kickte einen kleinen Kieselstein zur Seite. Der Gedanke, dass sie eigentlich über die Hälfte ihres Lebens auf einen Mann wie Theron gewartet hatte, und ihn in der gleichen Zeitspanne wieder verlassen mußte, brach ihr beinahe das Herz.
Theron blickte Bella fragend an, was Jule denn mit ihrer Aussage gemeint hatte, und Bella erzählte ihm von ihrer Tat. Auch, dass sie Allie und Jannis noch die Wahrheit sagen würde. Sie hatte es schließlich gut gemeint, und hätte nicht gedacht, dass dies nach hinten los gehen könnte.
Als Bella ihm das alles erzählte, schämte sie sich wieder. Wie konnte sie sich nur zu sowas hinreissen lassen? Aber hier hatte sie die Konsequenzen nicht bedacht, sondern aus dem Affekt gehandelt.
Ob Theron sie nun verurteilte? Bisher hatte er nicht viel von ihr gehört, aber alles, was er hörte, mußte in ihm doch den Eindruck eines schlechten Charakters entstehen lassen? Leise seufzte sie. Sie mußte ihm fairerweise noch etwas gestehen.
Ängstlich blickte sie ihm in die Augen, als sie zu ihrer letzten Hiobs-Botschaft ansetzte:
"Und wenn ich schon dabei bin, meine ganzen schlechten Eigenarten vor Dir auszubreiten, dann solltest Du über mich noch eines wissen, damit Du Deine Gefühle für mich prüfen kannst. Ich bin ein grauer Wächter, und voraussichtlich habe ich noch circa 26 Jahre zu leben, wenn es der Erbauer gut mit mir meint. Das solltest Du bedenken, dass uns kein langes Leben zu zweit vergönnt sein wird."
Traurig blickte sie auf den Boden und kickte einen kleinen Kieselstein zur Seite. Der Gedanke, dass sie eigentlich über die Hälfte ihres Lebens auf einen Mann wie Theron gewartet hatte, und ihn in der gleichen Zeitspanne wieder verlassen mußte, brach ihr beinahe das Herz.
#2161
Guest_Avalin_*
Posté 28 mai 2010 - 12:49
Guest_Avalin_*
Nachdem ihm Bella voll Kummer alles gestand und er ihre Angst spürte zog er sie mit sich zu einer Bank die am Wegesrand neben dem Haupttor stand. Er setzte sich und zog Bella auf seinen Schoß. Er vergrub sein Gesicht in ihrer Halsgrube und seufzte dabei tief.
Dann lehnt er sich zurück und sah ihr in die Augen.
„Ich weiß nicht ob es richtig von dir war so zu handeln. Die Liebe muss ihren eigenen Weg finden. Und wenn die beiden wirklich füreinander bestimmt sind hätte es keinem Liebestrank bedurft. Aber ich glaube dass deine Absichten nur die besten waren. Nein, ich weiß es sogar. Du hast ein durch und durch gutes Wesen. Das habe ich von Anfang an gespürt."
Bei diesen Worten zog er sie noch ein Stück weiter an sich und lächelte sie an.
Sie saßen lange so und Theron spielte verträumt mit ihren Haaren als ihm wieder Bellas Geständnis einfiel, dass sie ein Grauer Wächter ist.
Ruckartig versteifte er sich.
„Bella, ich weiß dass du ein Grauer Wächter bist. Ich traf heute Theoderich in einer Taverne, kurz nach meinem Zusammenbruch. Er hat mir alles erzählt. Über dich und ihn. Seine Gefühle für dich und wie sehr er dir geholfen hat nach der Geschichte mit diesem....Avalos. Ich habe ihm gesagt ich würde keinen Keil zwischen euch treiben, aber ich kann meine Gefühle nicht mehr an mich halten. Ich habe schon einmal eine geliebte Person verloren, wenn auch auf eine andere Weise. Ein zweites mal könnte ich das nicht ertragen. Du bist mir viel zu wichtig. Bitte Verzeih.“
Bei seinen nächsten Worten zitterte seine Stimme.
„Und was deine Bürde als Wächter betrifft“, seine Stimme versagte ihm und er musste tief durchatmen.
„Es macht mir Angst zu wissen dass deine Lebenszeit so beschränkt ist. Der Gedanke dich zu verlieren macht mich fast wahnsinnig.“ Er drückte sie fast panisch an sich und presste seine Lippen an ihre Schläfe.
„Ich werde immer an deiner Seite sein, egal was passiert.“
Dann lehnt er sich zurück und sah ihr in die Augen.
„Ich weiß nicht ob es richtig von dir war so zu handeln. Die Liebe muss ihren eigenen Weg finden. Und wenn die beiden wirklich füreinander bestimmt sind hätte es keinem Liebestrank bedurft. Aber ich glaube dass deine Absichten nur die besten waren. Nein, ich weiß es sogar. Du hast ein durch und durch gutes Wesen. Das habe ich von Anfang an gespürt."
Bei diesen Worten zog er sie noch ein Stück weiter an sich und lächelte sie an.
Sie saßen lange so und Theron spielte verträumt mit ihren Haaren als ihm wieder Bellas Geständnis einfiel, dass sie ein Grauer Wächter ist.
Ruckartig versteifte er sich.
„Bella, ich weiß dass du ein Grauer Wächter bist. Ich traf heute Theoderich in einer Taverne, kurz nach meinem Zusammenbruch. Er hat mir alles erzählt. Über dich und ihn. Seine Gefühle für dich und wie sehr er dir geholfen hat nach der Geschichte mit diesem....Avalos. Ich habe ihm gesagt ich würde keinen Keil zwischen euch treiben, aber ich kann meine Gefühle nicht mehr an mich halten. Ich habe schon einmal eine geliebte Person verloren, wenn auch auf eine andere Weise. Ein zweites mal könnte ich das nicht ertragen. Du bist mir viel zu wichtig. Bitte Verzeih.“
Bei seinen nächsten Worten zitterte seine Stimme.
„Und was deine Bürde als Wächter betrifft“, seine Stimme versagte ihm und er musste tief durchatmen.
„Es macht mir Angst zu wissen dass deine Lebenszeit so beschränkt ist. Der Gedanke dich zu verlieren macht mich fast wahnsinnig.“ Er drückte sie fast panisch an sich und presste seine Lippen an ihre Schläfe.
„Ich werde immer an deiner Seite sein, egal was passiert.“
Modifié par Avalin, 28 mai 2010 - 04:10 .
#2162
Posté 28 mai 2010 - 04:49
Bella lauschte Therons Worten, und konnte kaum fassen, was sie zu hören kriegte. Die Tatsache, dass Theoderich und Theron sich getroffen hatten und Theron schon mehr über sie wußte, als sie ihm bisher erzählen konnte, traf sie. Dennoch konnte sie Theoderich keinen Vorwurf machen. Genausowenig wie Theron. Es war wohl höhere Macht, dass sie ihn im Park wieder gesehen hatte, und sie sich ihre Gefühle eingestehen konnten.
Sie lehnte ihren Kopf an ihn, strich mit ihren Händen durch sein Haar.
"Theron, mach dir nicht soviele Gedanken, dass es irgendwann soweit sein wird. Bis dahin geniesen wir einfach die Zeit, die uns bleibt. Und Du hast keinen Keil zwischen Theoderich und mich getrieben. Wären meine Gefühle nur annähernd so stark für ihn, wie ich sie in der kurzen Zeit für Dich empfinde, hätte ich Dich wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Ich kann mir kaum vorstellen, nur eine Sekunde ohne Dich zu sein. Und trotzdem muß ich mich langsam aber sicher umziehen. Es tut mir so leid, dass ich Dir Sorgen bereiten muß."
Sie schlang ihre Arme stärker um seinen Nacken und ihr Mund suchte seine Lippen, um ihn zärtlich zu küssen. Sie hätte ganz Orzammar hergeschenkt, wenn die Zeit nur still stehen würde.
Sie lehnte ihren Kopf an ihn, strich mit ihren Händen durch sein Haar.
"Theron, mach dir nicht soviele Gedanken, dass es irgendwann soweit sein wird. Bis dahin geniesen wir einfach die Zeit, die uns bleibt. Und Du hast keinen Keil zwischen Theoderich und mich getrieben. Wären meine Gefühle nur annähernd so stark für ihn, wie ich sie in der kurzen Zeit für Dich empfinde, hätte ich Dich wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Ich kann mir kaum vorstellen, nur eine Sekunde ohne Dich zu sein. Und trotzdem muß ich mich langsam aber sicher umziehen. Es tut mir so leid, dass ich Dir Sorgen bereiten muß."
Sie schlang ihre Arme stärker um seinen Nacken und ihr Mund suchte seine Lippen, um ihn zärtlich zu küssen. Sie hätte ganz Orzammar hergeschenkt, wenn die Zeit nur still stehen würde.
#2163
Guest_Avalin_*
Posté 28 mai 2010 - 05:22
Guest_Avalin_*
„Nun gut, ich werde mich zwischenzeitlich ebenfalls frisch machen. Ich bin ein wenig…..verschwitzt“, er grinste sie schelmisch an als er das sagte.
Sanft löste er sich aus Bellas Griff. Es fiel ihm schwer sich von ihr zu lösen aber wenn er es nicht tun würde, säßen sie hier wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit eng umschlungen. Nachdem sie sich von der Bank erhoben hatten, gab er ihr noch mal einen Kuss auf die Stirn, „Ich habe ein Zimmer in einer Herberge zwei Straßen weiter von hier. Ihr Name ist `Herberge zum Kaufmann`. Ich werde im Gastraum auf dich warten.“
Er strich ihr noch mal über die Wange und Küsste sie intensiv, bevor er sich mit einem Lächeln umwandte und zu der Stelle im Park ging, wo er seine Sachen liegen gelassen hatte. Er zog sich sein Hemd über und schulterte seinen Bogen.
Er freute sich jetzt auf ein Bad den er spürte regelrecht wie er vor Schweiß klebte.
Als er bei der Taverne ankam und die Treppe zu den Zimmern hochging fiel ihm auf, wie sehr Bella ihm jetzt schon fehlte und er musste lächeln
Sanft löste er sich aus Bellas Griff. Es fiel ihm schwer sich von ihr zu lösen aber wenn er es nicht tun würde, säßen sie hier wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit eng umschlungen. Nachdem sie sich von der Bank erhoben hatten, gab er ihr noch mal einen Kuss auf die Stirn, „Ich habe ein Zimmer in einer Herberge zwei Straßen weiter von hier. Ihr Name ist `Herberge zum Kaufmann`. Ich werde im Gastraum auf dich warten.“
Er strich ihr noch mal über die Wange und Küsste sie intensiv, bevor er sich mit einem Lächeln umwandte und zu der Stelle im Park ging, wo er seine Sachen liegen gelassen hatte. Er zog sich sein Hemd über und schulterte seinen Bogen.
Er freute sich jetzt auf ein Bad den er spürte regelrecht wie er vor Schweiß klebte.
Als er bei der Taverne ankam und die Treppe zu den Zimmern hochging fiel ihm auf, wie sehr Bella ihm jetzt schon fehlte und er musste lächeln
Modifié par Avalin, 28 mai 2010 - 07:58 .
#2164
Guest_Juleiila_*
Posté 28 mai 2010 - 05:41
Guest_Juleiila_*
Jule legte ihre Arme um Noahs Nacken. Dieser Ort war einfach zu Romantisch, und Jule fühlte sich wie immer mit Noah, wie im siebten Himmel. Sie näherte sich mit ihrem Gesicht dem seinen und flüsterte ihm zu, bevor sie ihn küsste.
„Mir geht es genau so. Ich möchte dich nie wieder loslassen. Seit dem ersten Moment … damals wünschte ich mir diese Augenblicke her, und jetzt fühle ich Dich tatsächlich ganz nah bei mir, und wache jeden Morgen neben dir auf.
Dann küsste sie Noah innig, beide Hände an Seinem Po, während sie Ihn ganz fest an sich drückte. Bei Jule blieb wieder die Zeit stehen und sie wünschte sich, das sie keine Aufgabe als Grauer Wächter hatte. Auch wünschte sie sich, das sie niemals rekrutiert worden wäre, und ihr niemals diese Pflicht auf das Auge gedrückt wäre.
Sanft löste sie ihre Lippen von seinen. „Noah, ich sehe es als Antrag. Ich möchte Dich nie wieder gehen lassen, und nach dieser Aufgabe,“ sie hielt kurz inne, „wenn es geht, eine Familie gründen.“ Beim Erbauer, hatte sie das gerade ernsthaft gesagt? Das lag bestimmt an diesen Gefühls-Schwankungen, an denen sie seit kurzem litt.
„Mir geht es genau so. Ich möchte dich nie wieder loslassen. Seit dem ersten Moment … damals wünschte ich mir diese Augenblicke her, und jetzt fühle ich Dich tatsächlich ganz nah bei mir, und wache jeden Morgen neben dir auf.
Dann küsste sie Noah innig, beide Hände an Seinem Po, während sie Ihn ganz fest an sich drückte. Bei Jule blieb wieder die Zeit stehen und sie wünschte sich, das sie keine Aufgabe als Grauer Wächter hatte. Auch wünschte sie sich, das sie niemals rekrutiert worden wäre, und ihr niemals diese Pflicht auf das Auge gedrückt wäre.
Sanft löste sie ihre Lippen von seinen. „Noah, ich sehe es als Antrag. Ich möchte Dich nie wieder gehen lassen, und nach dieser Aufgabe,“ sie hielt kurz inne, „wenn es geht, eine Familie gründen.“ Beim Erbauer, hatte sie das gerade ernsthaft gesagt? Das lag bestimmt an diesen Gefühls-Schwankungen, an denen sie seit kurzem litt.
Modifié par Juleiila, 28 mai 2010 - 05:46 .
#2165
Posté 28 mai 2010 - 05:57
Noah löste sich aus Jules Umarmung und ließ sich auf die kleine Bank neben ihnen sinken. Er hatte zu lange gestanden und sein Knie fing wieder an zu zwicken. Ihm fiel ein, dass Allie heilen konnte und er überlegte sich, ob er später am Tag bei ihr vorbei schauen sollte.
Er zog Jule zu sich und legte den Arm um sie.
„Lass mich einen Moment hier sitzen, ich muss mein Knie etwas ausruhen.“
Er lehnte sich zurück, schloss die Augen und lächelte vor sich hin. Hier saß er nun, mit der Frau seines Lebens. Und sie hatte gerade zugestimmt, den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen. In seinen Gedanken sah er sie beide vor ihrem Haus sitzen und ihren Kindern beim Spielen zu schauen.
Noah war glücklich. Er wusste zwar nicht genau, welche Pflichten sie als Grauer Wächter hatte, aber er wünschte sich, dass er sie nach diesem letzten Kampf für sich alleine hatte. Sie könnten sich zunächst mit kleineren Jobs, bei denen ihre kämpferischen Fähigkeiten verlangt wurden, über Wasser halten. Doch wenn sie eine Familie gründen wollten, dann mussten sie sich über kurz oder lang nach einem anderen Gewerbe umschauen. Er wollte seiner Familie schließlich auch etwas bieten können und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen lassen. Und wenn die Kinder dann aus dem Haus waren, konnten sie sich beide irgendwo ein schönes Häuschen kaufen und ihren Lebensabend miteinander verbringen. Ein perfekter Plan!
Er zog Jule zu sich und legte den Arm um sie.
„Lass mich einen Moment hier sitzen, ich muss mein Knie etwas ausruhen.“
Er lehnte sich zurück, schloss die Augen und lächelte vor sich hin. Hier saß er nun, mit der Frau seines Lebens. Und sie hatte gerade zugestimmt, den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen. In seinen Gedanken sah er sie beide vor ihrem Haus sitzen und ihren Kindern beim Spielen zu schauen.
Noah war glücklich. Er wusste zwar nicht genau, welche Pflichten sie als Grauer Wächter hatte, aber er wünschte sich, dass er sie nach diesem letzten Kampf für sich alleine hatte. Sie könnten sich zunächst mit kleineren Jobs, bei denen ihre kämpferischen Fähigkeiten verlangt wurden, über Wasser halten. Doch wenn sie eine Familie gründen wollten, dann mussten sie sich über kurz oder lang nach einem anderen Gewerbe umschauen. Er wollte seiner Familie schließlich auch etwas bieten können und seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen lassen. Und wenn die Kinder dann aus dem Haus waren, konnten sie sich beide irgendwo ein schönes Häuschen kaufen und ihren Lebensabend miteinander verbringen. Ein perfekter Plan!
#2166
Posté 28 mai 2010 - 11:43
Bella blickte Theron versonnen hinterher, und fühlte seinen Kuss noch immer auf ihren Lippen. Als er weg war, riss sie sich aber zusammen und ging auf ihr Zimmer, um sich frisch zu machen, und sich für den Besuch bei Theoderich zu wappnen.
Eine halbe Stunde später war sie soweit. Sie hatte sich zwar nicht zu sehr in Schale geworfen, war aber durchaus vorzeigbar. Sie zog die Schublade vom Nachtkästchen auf und holte den Saphir hervor.
Mit schwerem Herzen machte sie sich auf den Weg. Je näher sie an Theoderichs Häuschen kam, um so schwerer fielen ihr die Schritte, aber die Gedanken an Theron stärkten sie. Letztlich trennten sie sich nur noch wenige Schritte von einem ihrer schwersten Momente ihres Lebens. Sie holte tief Luft und klopfte an.
Theoderich öffnete, und schaute Bella mit fragendem Blick an. Im Prinzip wußte er, dass sie ihm die Wahrheit sagen würde, die er von Theron zuvor in der Taverne erfahren hatte. Er hatte die Stunden über Zeit gehabt, diese Worte zu verarbeiten, aber seine Hoffnung war dennoch stärker. Er wollte einfach nicht glauben, dass Bella auf die kurze Zeit, wo sie den Dalish kannte, ihre ganze Vernunft über den Haufen warf.
"Theo..." verlegen sah sie ihn an. "Kann ich rein kommen? Ich glaube, ich bin Dir eine Erklärung schuldig."
Wortlos ließ er sie eintreten, und begleitete sie in die Stube, wo sie sich auf den nächsten Stuhl setzte. Ihre Knie würden sonst nachgeben, vor allem, weil sie noch immer nicht wußte, wie sie es ihm sagen sollte.
Er setzte sich ihr gegenüber, und sah ihr in die Augen, die schon mehr sagten, als tausend Worte. Dennoch nahm er ihre Hand zart in die seine.
"Theo, ich weiß nicht, wie ich anfangen soll..." unbeholfen sah sie ihn an. Eigentlich hoffte sie, dass er es ihr leichter machen würde, nachdem sie wußte, dass Theron und er sich in der Taverne getroffen hatten. Aber kein Wort kam über seine Lippen, nur seine traurigen Augen ließ sie ahnen, dass er bereits wußte, was sie ihm zu sagen hatte. Tränen schossen - schon wieder - in ihre Augen, aber sie faßte allen Mut zusammen und blickte verlegen zu Boden, als sie weitersprach.
"Aber ich glaube, ich sollte Dir doch endlich die Wahrheit gestehen. Ich... ich habe mich hoffnungslos in Theron verliebt. Es tut mir so leid, Theo. Ich wünschte, ich hätte Dich so lieben können, wie Du es wirklich verdienst. Aber ich kann es nicht. Ich dachte eine Zeit, dass das Gefühl ausreichen würde. Dennoch, es reicht nicht. Ich kann mir ein Leben ohne Dich nicht vorstellen. Aber als Freund, nicht als Geliebten. Ich will Dich nicht verlieren. Aber es wäre vermessen, von Dir zu verlangen, dass Du als Freund in meinem Leben bleibst." Die letzten Worte brachte sie kaum noch mit normaler Stimme hervor, es fühlte sich an, als würden sich Ketten um ihren Hals legen vor lauter Herzschmerz.
Sie wollte ihm sovieles sagen, aber sie brachte die Worte nicht hervor. Sie blickte ihn fast flehend an, in ihren Augen schwammen Tränen. Sie wußte, sie brach ihm gerade das Herz.
Theoderich seufzte.
"Ach Bella. Als hätte ich es nicht gewußt. Ich will nicht darüber sprechen, wie es mir geht, erst recht nicht, was Deine Worte in mir bewirken. Aber ich habe heute Theron schon gesagt, dass ich euch beiden nicht im Weg stehen werde, wenn Deine Gefühle echt sind. Ich weiß, dass Du mich nie wirklich geliebt hast, und ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte, in der Hoffnung, dass daraus mehr entstehen könnte. Ich werde für Dich da sein, egal ob als Freund oder als Geliebter. Das habe ich Dir von Anfang an versprochen, und dazu stehe ich, egal wie schwer es mir fällt. Werde glücklich, meine Bella. Mehr wünsche ich mir für Dich nicht."
"Oh Theo!"
Sie stand auf, und nun konnte sie sich nicht mehr beherrschen. Sie fing an zu weinen, denn soviel Verständnis hatte sie wirklich nicht erwartet. Dabei stand sie auf und küßte ihn ein letztes Mal. Nur kurz berührten sich ihre Lippen, dann umarmte sie ihn, und hielt ihn fest.
Schließlich löste sie sich von ihm und setzte sich wieder. Theoderich war einfach nicht mit Gold aufzuwiegen. Apropos Gold, ihr fiel ihr Geschenk ein.
Umständlich kramte sie in ihrer Tasche, bis sie den Edelstein hervor holte. Sie überreichte Theoderich das Kästchen.
"Hier, das ist für dich. Ich habe mich belehren lassen, dass dieser Stein für Vertrauen und Freundschaft steht. Also für all das, was ich für dich empfinde. Du bist das beste, was mir passieren konnte, und das meine ich ernst."
Theo öffnete das Kästchen und erblickte den makellosen, rohen Saphir. Seine Hände zitterten leicht als er den Stein erblickte.
"Bella, den kann ich unmöglich annehmen.Der muß ein Vermögen gekostet haben."
"Das ist egal. Du bist jeden Silberling davon wert. Ich liebe Dich, auf eine andere Art und Weise. Wie einen großen Bruder. Leider kann ich eben wirklich nicht mehr empfinden. Aber ich bin froh um Deine Worte."
"Geh meine Geliebte, geh. Werde glücklich. Ich liebe Dich. Egal was passiert. Und ich bleibe Dein Freund."
Bella war fix und fertig. Ihr fehlten die Worte, aber Theo hatte alles gesagt. So stand sie auf, blickte ihm nochmal in die Augen und meinte:
"Theo, ich bin froh, dass du es so gefaßt aufnimmst. Ich verstehe es, wenn Du mich so schnell nicht wieder sehen willst. Aber bevor wir abreisen, hoffe ich, dass wir uns nochmal sehen."
Sie stand auf und verließ ihn, ohne ein weiteres Wort. Draussen angekommen, fing sie an zu laufen und machte sich auf den Weg zum Gastraum der Herberge wo Theron auf sie wartete.
Eine halbe Stunde später war sie soweit. Sie hatte sich zwar nicht zu sehr in Schale geworfen, war aber durchaus vorzeigbar. Sie zog die Schublade vom Nachtkästchen auf und holte den Saphir hervor.
Mit schwerem Herzen machte sie sich auf den Weg. Je näher sie an Theoderichs Häuschen kam, um so schwerer fielen ihr die Schritte, aber die Gedanken an Theron stärkten sie. Letztlich trennten sie sich nur noch wenige Schritte von einem ihrer schwersten Momente ihres Lebens. Sie holte tief Luft und klopfte an.
Theoderich öffnete, und schaute Bella mit fragendem Blick an. Im Prinzip wußte er, dass sie ihm die Wahrheit sagen würde, die er von Theron zuvor in der Taverne erfahren hatte. Er hatte die Stunden über Zeit gehabt, diese Worte zu verarbeiten, aber seine Hoffnung war dennoch stärker. Er wollte einfach nicht glauben, dass Bella auf die kurze Zeit, wo sie den Dalish kannte, ihre ganze Vernunft über den Haufen warf.
"Theo..." verlegen sah sie ihn an. "Kann ich rein kommen? Ich glaube, ich bin Dir eine Erklärung schuldig."
Wortlos ließ er sie eintreten, und begleitete sie in die Stube, wo sie sich auf den nächsten Stuhl setzte. Ihre Knie würden sonst nachgeben, vor allem, weil sie noch immer nicht wußte, wie sie es ihm sagen sollte.
Er setzte sich ihr gegenüber, und sah ihr in die Augen, die schon mehr sagten, als tausend Worte. Dennoch nahm er ihre Hand zart in die seine.
"Theo, ich weiß nicht, wie ich anfangen soll..." unbeholfen sah sie ihn an. Eigentlich hoffte sie, dass er es ihr leichter machen würde, nachdem sie wußte, dass Theron und er sich in der Taverne getroffen hatten. Aber kein Wort kam über seine Lippen, nur seine traurigen Augen ließ sie ahnen, dass er bereits wußte, was sie ihm zu sagen hatte. Tränen schossen - schon wieder - in ihre Augen, aber sie faßte allen Mut zusammen und blickte verlegen zu Boden, als sie weitersprach.
"Aber ich glaube, ich sollte Dir doch endlich die Wahrheit gestehen. Ich... ich habe mich hoffnungslos in Theron verliebt. Es tut mir so leid, Theo. Ich wünschte, ich hätte Dich so lieben können, wie Du es wirklich verdienst. Aber ich kann es nicht. Ich dachte eine Zeit, dass das Gefühl ausreichen würde. Dennoch, es reicht nicht. Ich kann mir ein Leben ohne Dich nicht vorstellen. Aber als Freund, nicht als Geliebten. Ich will Dich nicht verlieren. Aber es wäre vermessen, von Dir zu verlangen, dass Du als Freund in meinem Leben bleibst." Die letzten Worte brachte sie kaum noch mit normaler Stimme hervor, es fühlte sich an, als würden sich Ketten um ihren Hals legen vor lauter Herzschmerz.
Sie wollte ihm sovieles sagen, aber sie brachte die Worte nicht hervor. Sie blickte ihn fast flehend an, in ihren Augen schwammen Tränen. Sie wußte, sie brach ihm gerade das Herz.
Theoderich seufzte.
"Ach Bella. Als hätte ich es nicht gewußt. Ich will nicht darüber sprechen, wie es mir geht, erst recht nicht, was Deine Worte in mir bewirken. Aber ich habe heute Theron schon gesagt, dass ich euch beiden nicht im Weg stehen werde, wenn Deine Gefühle echt sind. Ich weiß, dass Du mich nie wirklich geliebt hast, und ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte, in der Hoffnung, dass daraus mehr entstehen könnte. Ich werde für Dich da sein, egal ob als Freund oder als Geliebter. Das habe ich Dir von Anfang an versprochen, und dazu stehe ich, egal wie schwer es mir fällt. Werde glücklich, meine Bella. Mehr wünsche ich mir für Dich nicht."
"Oh Theo!"
Sie stand auf, und nun konnte sie sich nicht mehr beherrschen. Sie fing an zu weinen, denn soviel Verständnis hatte sie wirklich nicht erwartet. Dabei stand sie auf und küßte ihn ein letztes Mal. Nur kurz berührten sich ihre Lippen, dann umarmte sie ihn, und hielt ihn fest.
Schließlich löste sie sich von ihm und setzte sich wieder. Theoderich war einfach nicht mit Gold aufzuwiegen. Apropos Gold, ihr fiel ihr Geschenk ein.
Umständlich kramte sie in ihrer Tasche, bis sie den Edelstein hervor holte. Sie überreichte Theoderich das Kästchen.
"Hier, das ist für dich. Ich habe mich belehren lassen, dass dieser Stein für Vertrauen und Freundschaft steht. Also für all das, was ich für dich empfinde. Du bist das beste, was mir passieren konnte, und das meine ich ernst."
Theo öffnete das Kästchen und erblickte den makellosen, rohen Saphir. Seine Hände zitterten leicht als er den Stein erblickte.
"Bella, den kann ich unmöglich annehmen.Der muß ein Vermögen gekostet haben."
"Das ist egal. Du bist jeden Silberling davon wert. Ich liebe Dich, auf eine andere Art und Weise. Wie einen großen Bruder. Leider kann ich eben wirklich nicht mehr empfinden. Aber ich bin froh um Deine Worte."
"Geh meine Geliebte, geh. Werde glücklich. Ich liebe Dich. Egal was passiert. Und ich bleibe Dein Freund."
Bella war fix und fertig. Ihr fehlten die Worte, aber Theo hatte alles gesagt. So stand sie auf, blickte ihm nochmal in die Augen und meinte:
"Theo, ich bin froh, dass du es so gefaßt aufnimmst. Ich verstehe es, wenn Du mich so schnell nicht wieder sehen willst. Aber bevor wir abreisen, hoffe ich, dass wir uns nochmal sehen."
Sie stand auf und verließ ihn, ohne ein weiteres Wort. Draussen angekommen, fing sie an zu laufen und machte sich auf den Weg zum Gastraum der Herberge wo Theron auf sie wartete.
Modifié par Bellandyrs, 29 mai 2010 - 01:23 .
#2167
Posté 29 mai 2010 - 02:49
Je weiter sie von Theoderichs Häuschen ging, um so schneller wurden ihre Schritte. Sie war völlig durcheinander, aber auch erleichtert. Letztlich rannte sie die letzten Meter zum Gasthof, und riß die Tür auf.
Theron saß an einem Tisch, seinen Kopf in den Händen abgestützt, und er sah beinahe verzagt aus. Hatte er etwa Angst, dass es sich Bella anders überlegte, wenn sie Theoderich sah?
Sie stürzte auf ihn zu. "Theron! Mein Herz..."
Dann umarmte sie ihn, um ihn aus seinen Gedanken zu reissen.
"Nun steht uns nichts mehr im Wege. Theoderich weiß, wie meine Gefühle zu Dir sind. Es tat weh, ihn so verletzen zu müssen, aber nun bin ich frei. Frei für Dich."
Sie schmiegte sich wieder an ihn, fuhr mit ihren Händen seine Tätowierung nach, und war nur froh, dass sie bei ihm sein konnte.
"Das war so ziemlich das schlimmste, was ich je in meinem Leben machen mußte. Halt mich fest, ich gehöre Dir. Für immer."
Theron saß an einem Tisch, seinen Kopf in den Händen abgestützt, und er sah beinahe verzagt aus. Hatte er etwa Angst, dass es sich Bella anders überlegte, wenn sie Theoderich sah?
Sie stürzte auf ihn zu. "Theron! Mein Herz..."
Dann umarmte sie ihn, um ihn aus seinen Gedanken zu reissen.
"Nun steht uns nichts mehr im Wege. Theoderich weiß, wie meine Gefühle zu Dir sind. Es tat weh, ihn so verletzen zu müssen, aber nun bin ich frei. Frei für Dich."
Sie schmiegte sich wieder an ihn, fuhr mit ihren Händen seine Tätowierung nach, und war nur froh, dass sie bei ihm sein konnte.
"Das war so ziemlich das schlimmste, was ich je in meinem Leben machen mußte. Halt mich fest, ich gehöre Dir. Für immer."
#2168
Posté 29 mai 2010 - 04:34
Theoderichs Beherrschung reichte noch, bis Bella die Tür hinter sich zuzog. Sein Herz, welches die ganze Zeit schon unkontrolliert klopfte, setzte einen kurzen Moment aus. Es war zuviel für ihn. Auch wenn er seit Vormittag wußte, dass Bellas Gefühle ihm nicht allein gehörten, er hatte letztlich nicht damit gerechnet. Hatte sie Theron noch gesehen? Es war egal, ob oder ob nicht. Sie hatte sich entschieden, und ihm gesagt, was sie fühlte. Das war zwar viel wert, aber jede andere Antwort wäre im lieber gewesen. Er schloß die Augen, als sie ihn verließ, aber weinen konnte er nicht. Insgeheim hatte sein Unterbewußtsein ihn wohl schon immer davor gewarnt, dass sie nie wirklich zu ihm finden würde.
Er stand auf und ging in seine Schlafstube, um sich dort hinzulegen. Das Leben hatte am heutigen Tag keinen Sinn mehr für ihn. Wieder schloß er die Augen und rief sich all seine Erinnerungen ins Gedächtnis. Angefangen von dem Abend, wo sie miteinander fröhlich und unbeschwert auf dem Ball tanzten, bis hin, wo sie am Tag nach der Schlacht bei ihm war, um die Schrecken zu vertreiben Er hörte noch einmal ihre kleinen Schreie, fühlte beinahe, wie sie unter ihm zitterte und erbebte, und schluchzte endlich auf. Nie wieder würde er sie fühlen können, ihr glückliches Lächeln sehen können, was ihm gehörte. All das hatte er dem Dalish abgegeben. Welch Narr war er nur, dem Rat Therons nicht gefolgt zu sein, und gleich nach der Aussprache zu ihr gegangen zu sein. Hätte er das Glück für sich beanspruchen können, oder wären ihre Gedanken dennoch bei Theron?
Er schlug die Hände vors Gesicht, wollte diese Bilder von sich scheuchen, aber er schaffte es nicht. Als ihm bewußt wurde, dass er Bella für immer verloren hatte, liefen ihm die Tränen übers Gesicht. Seine süsse Zwergin in den Armen eines anderen.. der Gedanke war unerträglich, egal wie nett dieser andere auch sein mochte.
Irgendwann ließen seine Tränen nach und er holte den Saphir zu sich. Eine Idee verfestigte sich, und schnell holte er Pergament und Tinte, und skizzierte einen Ring. Einen schmalen Silberring, in der Mitte mit dem Saphir gehalten, der geschliffen in Form einer Träne war.
Nach wenigen Minuten war er mit der Skizze fertig, und sie war perfekt. Er würde aus dem Edelstein genau diesen Ring von Thjaldor machen lassen, und sollte Bella je zu ihm zurück kommen, wäre das sein Geschenk für sie - ein Verlobungsring. Er schluckte hart, weil er wußte, dass die Chancen hierzu relativ gering standen, aber er wollte den Saphir nicht in seinem Schmuck-Kästchen verstauben lassen, aber diesen Ring würde er um kein Geld der Welt an jemanden verkaufen.
Er stand auf, nahm die Skizze und ging in seinen Laden, um Thjaldor diese Zeichnung zu zeigen, und ihm sein Leid zu klagen.
Dieser war von dem Entwurf begeistert, wenngleich er Theoderich bemitleidete, und Bella innerlich verwünschte. Wie konnte sie nur? Aber Theoderichs Großherzigkeit machte sich auch hier bemerkbar, weil er sie verteidigte und es sogar gut hieß, dass sie ihm die Wahrheit gestanden hatte.
Thjaldor seufzte, pinnte die Skizze an die Wand und schloß danach das Geschäft. Der Rest des Tages würde er versuchen, seinen Cousin aufzubauen, und zur Not dessen Schmerz mit Alkohol zu betäuben. Somit landeten die beiden kurz darauf wieder in Theoderichs Häuschen, bepackt mit einigen Flaschen Hochprozentigem, etwas Schinken und Käse, und einem Laib frischem Brot.
Thjaldor richtete die Speisen appetitlich am Esstisch an, und schenkte ihnen Bier ein. Und beide sprachen dem Alkohol dem Rest des Tages gut zu.
Er stand auf und ging in seine Schlafstube, um sich dort hinzulegen. Das Leben hatte am heutigen Tag keinen Sinn mehr für ihn. Wieder schloß er die Augen und rief sich all seine Erinnerungen ins Gedächtnis. Angefangen von dem Abend, wo sie miteinander fröhlich und unbeschwert auf dem Ball tanzten, bis hin, wo sie am Tag nach der Schlacht bei ihm war, um die Schrecken zu vertreiben Er hörte noch einmal ihre kleinen Schreie, fühlte beinahe, wie sie unter ihm zitterte und erbebte, und schluchzte endlich auf. Nie wieder würde er sie fühlen können, ihr glückliches Lächeln sehen können, was ihm gehörte. All das hatte er dem Dalish abgegeben. Welch Narr war er nur, dem Rat Therons nicht gefolgt zu sein, und gleich nach der Aussprache zu ihr gegangen zu sein. Hätte er das Glück für sich beanspruchen können, oder wären ihre Gedanken dennoch bei Theron?
Er schlug die Hände vors Gesicht, wollte diese Bilder von sich scheuchen, aber er schaffte es nicht. Als ihm bewußt wurde, dass er Bella für immer verloren hatte, liefen ihm die Tränen übers Gesicht. Seine süsse Zwergin in den Armen eines anderen.. der Gedanke war unerträglich, egal wie nett dieser andere auch sein mochte.
Irgendwann ließen seine Tränen nach und er holte den Saphir zu sich. Eine Idee verfestigte sich, und schnell holte er Pergament und Tinte, und skizzierte einen Ring. Einen schmalen Silberring, in der Mitte mit dem Saphir gehalten, der geschliffen in Form einer Träne war.
Nach wenigen Minuten war er mit der Skizze fertig, und sie war perfekt. Er würde aus dem Edelstein genau diesen Ring von Thjaldor machen lassen, und sollte Bella je zu ihm zurück kommen, wäre das sein Geschenk für sie - ein Verlobungsring. Er schluckte hart, weil er wußte, dass die Chancen hierzu relativ gering standen, aber er wollte den Saphir nicht in seinem Schmuck-Kästchen verstauben lassen, aber diesen Ring würde er um kein Geld der Welt an jemanden verkaufen.
Er stand auf, nahm die Skizze und ging in seinen Laden, um Thjaldor diese Zeichnung zu zeigen, und ihm sein Leid zu klagen.
Dieser war von dem Entwurf begeistert, wenngleich er Theoderich bemitleidete, und Bella innerlich verwünschte. Wie konnte sie nur? Aber Theoderichs Großherzigkeit machte sich auch hier bemerkbar, weil er sie verteidigte und es sogar gut hieß, dass sie ihm die Wahrheit gestanden hatte.
Thjaldor seufzte, pinnte die Skizze an die Wand und schloß danach das Geschäft. Der Rest des Tages würde er versuchen, seinen Cousin aufzubauen, und zur Not dessen Schmerz mit Alkohol zu betäuben. Somit landeten die beiden kurz darauf wieder in Theoderichs Häuschen, bepackt mit einigen Flaschen Hochprozentigem, etwas Schinken und Käse, und einem Laib frischem Brot.
Thjaldor richtete die Speisen appetitlich am Esstisch an, und schenkte ihnen Bier ein. Und beide sprachen dem Alkohol dem Rest des Tages gut zu.
Modifié par Bellandyrs, 29 mai 2010 - 04:35 .
#2169
Guest_Juleiila_*
Posté 29 mai 2010 - 11:18
Guest_Juleiila_*
Jule saß neben Noah auf der Bank, und während er seinen Arm um sie legte, legte sie ihren Kopf an seine Schulter. Verfluchte Brut wenn sie doch nur kein Wächter wäre. Nicht ihr restliches Leben dieser Pflicht nach gehen müsse, und sie nicht nur noch 28 Jahre zu leben hätte. Aber das Schicksahl meinte es anscheinend nicht gut mit Jule. Lieber hätte sie sich einsperren lassen, als ein Grauer Wächter zu werden. Und wenn sie sich so ausmalte, wie die Zukunft mit Noah aussehen könnte, kam ihr nicht viel in den Sinn. 28 Jahre waren nicht gerade viel, und wenn Noah bei Jule blieb müsse er wohl alleine Alt werden. Jule seufzte auf.
"28 Jahre habe ich, Noah. Und es bricht mir das Herz, wenn ich weiß das Du ohne mich Alt werden musst."
Dann blickte sie auf sein Knie, was ein wenig zitterte. "Möchtest Du nicht lieber einen Arzt aufsuchen? Oder Allie fragen, ob Sie Dich heilt."
"28 Jahre habe ich, Noah. Und es bricht mir das Herz, wenn ich weiß das Du ohne mich Alt werden musst."
Dann blickte sie auf sein Knie, was ein wenig zitterte. "Möchtest Du nicht lieber einen Arzt aufsuchen? Oder Allie fragen, ob Sie Dich heilt."
#2170
Posté 29 mai 2010 - 11:35
Noah erstarrte als Jule zu ihm sprach. Hatte er das gerade richtig verstanden? Jule blieben nur noch 28 Jahre ihres Lebens? Das hieß, er würde sie auf jeden Fall vor der Zeit verlieren. Noah Gedanken überschlugen sich und Panik stieg in ihm auf. Abrupt stand er auf und machte ein paar Schritte von der Bank weg.
„Ähem, entschuldige mich. Ich muss einen Moment alleine sein.“ Damit drehte er sich um und schritt weiter in den Park hinein. Auf die Schmerzen in seinem Knie achtete er nicht.
„Ähem, entschuldige mich. Ich muss einen Moment alleine sein.“ Damit drehte er sich um und schritt weiter in den Park hinein. Auf die Schmerzen in seinem Knie achtete er nicht.
#2171
Guest_Avalin_*
Posté 29 mai 2010 - 11:37
Guest_Avalin_*
Nachdem sich Theron ausgiebig gebadet hatte, zog er sich ein weißes Schnürhemd an und eine braune Wildlederhose mit seitlicher Schnürung. Diese Art von Bekleidung unterstrich seine Herkunft noch mehr.
Er ging in den Gastraum und wartete auf Bella.
Es kam ihm vor als würden aus Minuten Stunden werden. Aus irgendeinem Grund hatte er Angst Bella würde es sich anders überlegen und….
Er verscheuchte diesen Gedanken. Seine Angst war völlig unbegründet.
Er dachte an Theo und was er jetzt wohl durchmachen würde. War es wirklich gerechtfertigt, das Glück eines anderen zu opfern um es zwei anderen zu ermöglichen?
Als dann schließlich Bella hereingestürmt kam und ihn umarmte war er zutiefst erleichtert und alle seine Bedenken aus dem Weg geräumt.
Während sie ihm erzählte wie schlimm es für sie war, drückte er sie zart an sich und küsste ihre Haare.
Er langte ihr unters Kinn und hob ihren Kopf an, sodass sie ihm wieder in die Augen sah. „Und ich gehöre dir.“, sagte er mit einem liebevollen Lächeln, „ Für immer.“
Er zog sie wieder an sich und küsste sie Leidenschaftlich.
Er ging in den Gastraum und wartete auf Bella.
Es kam ihm vor als würden aus Minuten Stunden werden. Aus irgendeinem Grund hatte er Angst Bella würde es sich anders überlegen und….
Er verscheuchte diesen Gedanken. Seine Angst war völlig unbegründet.
Er dachte an Theo und was er jetzt wohl durchmachen würde. War es wirklich gerechtfertigt, das Glück eines anderen zu opfern um es zwei anderen zu ermöglichen?
Als dann schließlich Bella hereingestürmt kam und ihn umarmte war er zutiefst erleichtert und alle seine Bedenken aus dem Weg geräumt.
Während sie ihm erzählte wie schlimm es für sie war, drückte er sie zart an sich und küsste ihre Haare.
Er langte ihr unters Kinn und hob ihren Kopf an, sodass sie ihm wieder in die Augen sah. „Und ich gehöre dir.“, sagte er mit einem liebevollen Lächeln, „ Für immer.“
Er zog sie wieder an sich und küsste sie Leidenschaftlich.
Modifié par Avalin, 29 mai 2010 - 12:24 .
#2172
Guest_Juleiila_*
Posté 29 mai 2010 - 11:50
Guest_Juleiila_*
Verwirrt blickte Jule Noah hinterher. Was war denn plötzlich mit Ihm los? Sie seufzte. Er wusste zwar das sie ein Grauer Wächter war, aber er kannte die Folgen nicht. Und als sie ihm von ihrer Lebenslänge erzählte, hatte Jule nicht bedacht das Noah keine Ahnung davon hatte.
Sie legte sich auf die Bank und hielt sich die Hände vor das Gesicht. Was sollte sie jetzt tun? Am liebsten wäre sie sofort irgend wo hin gerannt, oder abgehaun. Aber da war ja Noah, der Grund warum sie hier blieb.
Sie legte sich auf die Bank und hielt sich die Hände vor das Gesicht. Was sollte sie jetzt tun? Am liebsten wäre sie sofort irgend wo hin gerannt, oder abgehaun. Aber da war ja Noah, der Grund warum sie hier blieb.
#2173
Posté 29 mai 2010 - 12:06
Durch den Sturz in die weichen Daunen Decken und- Kissen musste Allie kichern, ihre Haare lagen ihr verstreut im Gesicht. Jannis streichte diese zärtlich über ihr Ohr und lächelte sie an, dabei sah er ihr in die Augen. Noch immer konnte er etwas Unsicherheit ausmachen, er streichelte ihren Körper, fuhr ihr vom Hals an nach unten über ihre glatte Haut. Mit der anderen Hand hielt Jannis ihre Wange, während er sie küsste und an jeder erdenklichen Stelle Liebkoste.
Dann packte er sie bei den Schenkeln und began mit ihr zu spielen, ein lautes Stöhnen trat hevor, und Jannis keuchte. Er konnte ihre Eregung spüren, er wälzte sich einmal um, sodass Allie nun auf ihm war. Der Sonnenschein viel von hinten auf sie, ihre zerzausten Haare, ihre wilden Bewegungen liesen sie wie eine starke Amazone wirken. Ein kampf bei dem es zwei Sieger gibt. Allie wurde schneller, beide waren am Hecheln, Jannis hielt sie an den Hüften und beheilet den
Blickkontakt bei. Ein wildes Feuer war in ihren Augen entbrannt, von Leidenschaft getrieben.
Jannis richtete sich ein wenig auf, um ihre Lippen zu erreichen, seine Hände vergruben sich in ihren Brüsten und er küsste sie gelüstern. Allie wurde wild, sie krallte sich an seinem Rücken fest, aus der Amazone wurde eine Valkyrie. Das Treiben ging weiter, keiner der beiden ging in die Knie.
Nach einiger Zeit konnte einer der Diener einen laut gestöhnten Schrei und ein etwas dumpferes Gröhlen vernehmen. Ein leichtes grinsen stahl sich über sein Gesicht und er ging weiter.
Jannis und Allie lagen erschöpft im Bett, sie schmiegten sich aneinander und tauschten noch immer Zärtlichkeiten aus. Sie ruhten sich ein wenig aus. Nach einer halben Stunde lies Jannis sich vorsichtig aus dem Bett gleiten und ging ins Bad, Allie war eingenickt und lag von der Decke umschlungen ruhig da.
Im Bad wusch er sich erstmal gründlich, er hatte das schon länger nicht mehr getan. Als er fertig war zog er sich an, ging in die Küche holte etwas zu essen und Kaffee und stellte sie Sachen auf dem Tisch im Vorraum ab. Er schnappte sich ein Brötchen mit würziger Metwurst. Dann schrieb er Allie einen Zettel, das er in der Schmiede sei und sich der Reperatur ihrer Rüstung widmet. Dabei wollte er nicht von ihr gestört werden sonst würde er sich eher auf Allie konzentrieren als auf die Abreit.
Er legte den Zettel ebenfalls auf den Tisch und verlies dann das Zimmer. Glücklich pfeifend lief er durch die Stadt, sah sich bei den Händlern um und entdeckte tatsächlich etwas. Etwas unauffälliges aber dennoch schönes und wertvolles. Eine Greifenfeder offenbarte sich ihm, ob er einen nutzen draus ziehen konnte wusste er nicht aber er kaufte diese einfach. 25 sovreigns für eine simple Feder, die der eines Adlers sehr ähnlich sah nur etwas größer war.
Nach diesem schnellen kauf ging er etwas schneller zu Schmiede, dort angekommen machte er sich sofort ans Werk. Die vorgeschnittenen Teile für Schultern, Arme und den Oberen Brustbereich waren soweit feritg. Die Schuppen musste nicht mehr nachbehandelt werden. Es galt nur die passenden Teile zu ersetzen. Er löste die vielen Nieten des Harnischs bis er in einzelteilen vor ihm lag.
Er fettete die einzelnen Teile ein und tauschte die Stoffpolsterung aus. Das dürfte den Tragekompfort wieder um einiges besser machen. Die alten zerschrammten und porösen Teile ersetzte er durch die neuen. Gründlich putzte er die Sachen ab, prüfte jede niesche. In die Schulterstücke , Nacken -und Halsschutz arbeitete er einen leichten Stahlblechschutz unter die Schuppen ein.
Als er soweit fertig war holte er die Restbestände des Wulkangolds und formte neue Niten aus diesen. Es waren mehrer Hundert kleine Stahlbolzen nötig um der Rüstung die richtige Stabilität zu geben. Eine nervige Frickelei war es, die Stifte mit der Zange zu ziehen und dann die Teile zu vernieten. Er stieß einen tiefen Seufzer aus, nachdem der Harnisch in voller montur wieder vor ihm Stand.
Dann dachte er wieder an Allie, ob sie schon wieder wach war, schließlich hat das Prozdere ein paar Stunden benötigt. Er nahm die Rüstung und begab sich wieder in Richtung Schloss. Die Feder steckte er schnell noch provisorisch an die rechte Armschiene.
Dann packte er sie bei den Schenkeln und began mit ihr zu spielen, ein lautes Stöhnen trat hevor, und Jannis keuchte. Er konnte ihre Eregung spüren, er wälzte sich einmal um, sodass Allie nun auf ihm war. Der Sonnenschein viel von hinten auf sie, ihre zerzausten Haare, ihre wilden Bewegungen liesen sie wie eine starke Amazone wirken. Ein kampf bei dem es zwei Sieger gibt. Allie wurde schneller, beide waren am Hecheln, Jannis hielt sie an den Hüften und beheilet den
Blickkontakt bei. Ein wildes Feuer war in ihren Augen entbrannt, von Leidenschaft getrieben.
Jannis richtete sich ein wenig auf, um ihre Lippen zu erreichen, seine Hände vergruben sich in ihren Brüsten und er küsste sie gelüstern. Allie wurde wild, sie krallte sich an seinem Rücken fest, aus der Amazone wurde eine Valkyrie. Das Treiben ging weiter, keiner der beiden ging in die Knie.
Nach einiger Zeit konnte einer der Diener einen laut gestöhnten Schrei und ein etwas dumpferes Gröhlen vernehmen. Ein leichtes grinsen stahl sich über sein Gesicht und er ging weiter.
Jannis und Allie lagen erschöpft im Bett, sie schmiegten sich aneinander und tauschten noch immer Zärtlichkeiten aus. Sie ruhten sich ein wenig aus. Nach einer halben Stunde lies Jannis sich vorsichtig aus dem Bett gleiten und ging ins Bad, Allie war eingenickt und lag von der Decke umschlungen ruhig da.
Im Bad wusch er sich erstmal gründlich, er hatte das schon länger nicht mehr getan. Als er fertig war zog er sich an, ging in die Küche holte etwas zu essen und Kaffee und stellte sie Sachen auf dem Tisch im Vorraum ab. Er schnappte sich ein Brötchen mit würziger Metwurst. Dann schrieb er Allie einen Zettel, das er in der Schmiede sei und sich der Reperatur ihrer Rüstung widmet. Dabei wollte er nicht von ihr gestört werden sonst würde er sich eher auf Allie konzentrieren als auf die Abreit.
Er legte den Zettel ebenfalls auf den Tisch und verlies dann das Zimmer. Glücklich pfeifend lief er durch die Stadt, sah sich bei den Händlern um und entdeckte tatsächlich etwas. Etwas unauffälliges aber dennoch schönes und wertvolles. Eine Greifenfeder offenbarte sich ihm, ob er einen nutzen draus ziehen konnte wusste er nicht aber er kaufte diese einfach. 25 sovreigns für eine simple Feder, die der eines Adlers sehr ähnlich sah nur etwas größer war.
Nach diesem schnellen kauf ging er etwas schneller zu Schmiede, dort angekommen machte er sich sofort ans Werk. Die vorgeschnittenen Teile für Schultern, Arme und den Oberen Brustbereich waren soweit feritg. Die Schuppen musste nicht mehr nachbehandelt werden. Es galt nur die passenden Teile zu ersetzen. Er löste die vielen Nieten des Harnischs bis er in einzelteilen vor ihm lag.
Er fettete die einzelnen Teile ein und tauschte die Stoffpolsterung aus. Das dürfte den Tragekompfort wieder um einiges besser machen. Die alten zerschrammten und porösen Teile ersetzte er durch die neuen. Gründlich putzte er die Sachen ab, prüfte jede niesche. In die Schulterstücke , Nacken -und Halsschutz arbeitete er einen leichten Stahlblechschutz unter die Schuppen ein.
Als er soweit fertig war holte er die Restbestände des Wulkangolds und formte neue Niten aus diesen. Es waren mehrer Hundert kleine Stahlbolzen nötig um der Rüstung die richtige Stabilität zu geben. Eine nervige Frickelei war es, die Stifte mit der Zange zu ziehen und dann die Teile zu vernieten. Er stieß einen tiefen Seufzer aus, nachdem der Harnisch in voller montur wieder vor ihm Stand.
Dann dachte er wieder an Allie, ob sie schon wieder wach war, schließlich hat das Prozdere ein paar Stunden benötigt. Er nahm die Rüstung und begab sich wieder in Richtung Schloss. Die Feder steckte er schnell noch provisorisch an die rechte Armschiene.
Modifié par J.D.C, 29 mai 2010 - 12:24 .
#2174
Posté 29 mai 2010 - 12:26
Bella erwiederte Therons leidenschaftlichen Kuss, und es fiel ihr ein schwerer Stein vom Herzen. Sie fühlte sich glücklich, und hätte am liebsten die ganze Welt umarmt. Wäre es nicht schon so spät gewesen, hätte sie nicht garantieren können, ob dieser Kuss nicht noch in etwas ganz anderes ausgeartet wäre. Aber so war der Tag ziemlich fortgeschritten, und in etwa zwei Stunden würde es Abendessen geben.
Ihr Puls raste voller Vorfreude, wieviel Zeit sie nun mit Theron verbringen durfte. Und sie würde jede einzelne Sekunde mit ihm geniesen. Zu lange hatte sie auf ihr großes Glück warten müssen, zuviele Schicksalsschläge einstecken müssen, bis sie Theron endlich in ihr Leben trat. Sie betrübenden Gedanken an Theo schob sie ganz weit weg, sie war im Moment einfach viel zu selig.
Sie löste sich von ihm, da sich bereits einige Gäste zu ihnen gedreht hatten und sie mit wachsender Belustigung beobachteten.
Bella wurde rot, als sie es bemerkte.
"Theron, ich glaube wir haben hier zuviele Zuschauer. Laß uns zurück ins Schloß gehen, und den Abend mit den Gefährten verbringen. Wenn Du mich nicht verlassen willst wirst Du nämlich mit uns gehen müssen. Auch wenn es mir lieber wäre, Dich diesem Kampf nicht aussetzen zu müssen. Der Gedanke, welche Gefahr damit verbunden ist..." Sie sprach nicht weiter, sonst würde ihr ihre Stimme wieder nicht mehr gehorchen. Zu wissen, dass sie alle die nächste Schlacht vielleicht nicht lebendig verlassen würden, quälte sie noch mehr, seit sie Theron an ihrer Seite wußte.
Ihr Puls raste voller Vorfreude, wieviel Zeit sie nun mit Theron verbringen durfte. Und sie würde jede einzelne Sekunde mit ihm geniesen. Zu lange hatte sie auf ihr großes Glück warten müssen, zuviele Schicksalsschläge einstecken müssen, bis sie Theron endlich in ihr Leben trat. Sie betrübenden Gedanken an Theo schob sie ganz weit weg, sie war im Moment einfach viel zu selig.
Sie löste sich von ihm, da sich bereits einige Gäste zu ihnen gedreht hatten und sie mit wachsender Belustigung beobachteten.
Bella wurde rot, als sie es bemerkte.
"Theron, ich glaube wir haben hier zuviele Zuschauer. Laß uns zurück ins Schloß gehen, und den Abend mit den Gefährten verbringen. Wenn Du mich nicht verlassen willst wirst Du nämlich mit uns gehen müssen. Auch wenn es mir lieber wäre, Dich diesem Kampf nicht aussetzen zu müssen. Der Gedanke, welche Gefahr damit verbunden ist..." Sie sprach nicht weiter, sonst würde ihr ihre Stimme wieder nicht mehr gehorchen. Zu wissen, dass sie alle die nächste Schlacht vielleicht nicht lebendig verlassen würden, quälte sie noch mehr, seit sie Theron an ihrer Seite wußte.
#2175
Posté 29 mai 2010 - 12:42
Seine Schritte trugen ihn durch den Park, ohne dass er wusste, wohin sie ihn führten. Sein Blick war auf den Boden gerichtet. In Gedanken war er bei Jule. Er sah sie vor sich, das blonde Haar fiel ihr wild ins Gesicht, die grünen Augen leuchteten und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
Er hatte sich bisher keine Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete, ein Grauer Wächter zu sein. Er wusste nur, dass sie dazu da waren, die Dunkle Brut zu vernichten. Doch was unterschied sie von anderen Kämpfern? Warum konnten nur sie eine Verderbnis beenden und welchen Preis mussten sie dafür zahlen?
Noah schüttelte seinen Kopf. Er konnte es einfach immer noch nicht fassen, dass Jule nur noch 28 Jahre zu leben hatte. In seinen Träumen hatte er sich schon eine gemeinsame Zukunft ausgemalt, doch dieser Traum war nun zerbrochen. Was war es, das ihre Lebenszeit so begrenzte? Was hatte sie tun müssen, um ein Wächter zu werden?
Tränen schossen ihm in die Augen und seine Beine begannen zu zittern. Er blickte auf und bemerkte, dass er keinerlei Ahnung hatte, wo er war. Dieser Teil des Parks sah sehr verwildert und ungenutzt aus. Als er sich an einen Baum stützte, gaben seine Bein unter ihm nach und er sank zu Boden. Sein Knie schmerzte höllisch und als er es vorsichtig untersuchte, merkte er, dass es deutlich angeschwollen war. Wie lange war er durch den Park geirrt? Ein Blick in den Himmel sagte ihm, dass es bereits früher Abend war. Er überlegte für einen Moment, ob er sich auf den Rückweg machen sollte, da es bestimmt bald Abendessen gab, doch er entschied sich dagegen. Er wollte jetzt niemanden sehen und sein Appetit war ihm auch vergangen.
Erschöpft ließ er sich mit dem Rücken an den Baum hinter ihm sinken und schloss die Augen.
Er hatte sich bisher keine Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete, ein Grauer Wächter zu sein. Er wusste nur, dass sie dazu da waren, die Dunkle Brut zu vernichten. Doch was unterschied sie von anderen Kämpfern? Warum konnten nur sie eine Verderbnis beenden und welchen Preis mussten sie dafür zahlen?
Noah schüttelte seinen Kopf. Er konnte es einfach immer noch nicht fassen, dass Jule nur noch 28 Jahre zu leben hatte. In seinen Träumen hatte er sich schon eine gemeinsame Zukunft ausgemalt, doch dieser Traum war nun zerbrochen. Was war es, das ihre Lebenszeit so begrenzte? Was hatte sie tun müssen, um ein Wächter zu werden?
Tränen schossen ihm in die Augen und seine Beine begannen zu zittern. Er blickte auf und bemerkte, dass er keinerlei Ahnung hatte, wo er war. Dieser Teil des Parks sah sehr verwildert und ungenutzt aus. Als er sich an einen Baum stützte, gaben seine Bein unter ihm nach und er sank zu Boden. Sein Knie schmerzte höllisch und als er es vorsichtig untersuchte, merkte er, dass es deutlich angeschwollen war. Wie lange war er durch den Park geirrt? Ein Blick in den Himmel sagte ihm, dass es bereits früher Abend war. Er überlegte für einen Moment, ob er sich auf den Rückweg machen sollte, da es bestimmt bald Abendessen gab, doch er entschied sich dagegen. Er wollte jetzt niemanden sehen und sein Appetit war ihm auch vergangen.
Erschöpft ließ er sich mit dem Rücken an den Baum hinter ihm sinken und schloss die Augen.





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