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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#2176
Guest_Juleiila_*

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Jule lag noch weiterhin auf der Bank, und wartete auf Noah. Die Zeit verstrich, es wurde Abend und Noah war noch immer nicht wieder da. Er wollte alleine sein, das wusste Jule, also würde sie ihm nicht nach laufen. Seufzend stand sie auf, und begab sich in die Stadt. Sie wollte noch ihre Rüstung abholen, und dann vielleicht vor dem Abendessen etwas trainieren. Ihre Schwerter hatte sie ja immer bei sich, und sie musste testen, wie bewegungsfähig die Rüstung sein würde.



Als sie auf dem Weg zum Händler war, ging sie an einer Schneiderei vorbei. Dort waren sämtliche Arten an Kleidungsstücken aber auch Umhänge ausgestellt. Jule betrat den Laden und schaute sich nach einem Umhang um. Schnell wurde sie fündig. Es war ein roter Umhang, mit Kapuze, und an den Rändern war er mit Gold bestickt.



Jule nahm ihn vom Ständer und ging zum Thresen. "Guten Abend die Dame. Darf es sonst noch was sein ausser den Umhang?" Jule schüttelte den Kopf. "Nein Danke, das wäre alles." Der Verkäufer nickte, Jule bezahlte und verließ den Laden.



Draußen schmiss sie sich den Umhang um, und schloss ihn am Schlüsselbein mit der Schnalle. Die Kapuze stülpte sie über ihren Kopf, nur ihre Blonden Haare waren nun zu sehen. Zufrieden ging Jule weiter bis sie die Schmiede erreichte.



Der Zwerg begrüßte sie herzlich.

"Ahh Da seid Ihr ja. Ich habe Eure Rüstung fertig und ich bin gespannt was Ihr dazu sagt." Der Zwerg lies seinen Lehrling in den Hinterraum laufen, der die Rüstung holen sollte. Mit allem kam er wieder zurück und legte die Teile auf einem Tisch ab. Jule ging auf den Tisch zu und betrachtete die Rüstung. Sie war wirklich fein geschmiedet, und die goldenen Verzierungen sahen edel aus. Noch dazu der Greif auf dem Bruststück, der sie als Grauen Wächter auszeichnete.

"Ich danke Euch. Die Rüstung ist wirklich sehr gelungen." sagte Jule und brachte den Zwerg zufrieden zum lächeln.

Jule legte den Umhang und die Schwerter ab, und zog die Rüstung an. Alles sitzte perfekt, und innen war es mit weicher Hallawolle ausgestattet, damit sich die Haut nicht aufschürfte. Jule nahm den Schwertgurt und band sich den um die Hüfte, genau so wie sie wieder ihren Umhang umschmiss, und die Kapuze über den Kopf stülpte.



Nun war sie vollkommen eingekleidet, hatte wieder eine Rüstung und mit dem Umhang konnte sie sich wirklich sehen lassen. Jule machte sich auf den Weg in den Park. Noah war nun wirklich schon zu lange weg, und solangsam begann Jule sich sorgen zu machen. Sie hoffte dass sie ihn finden würde, bevor irgendetwas passieren könnte.

#2177
Guest_Avalin_*

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Theron musste grinsen als er die amüsierten Blicke der Anderen bemerkte. Nur ungern löste er sich von Bella und stellte ein wenig überrascht fest dass sich leichte Lust in ihm breitmachte.

Es war nun wohl wirklich an der Zeit aufzubrechen.

Er nahm Bella an der Hand und zog sie hinter sich aus der Taverne. Als sie draußen waren ergriff er wieder das Wort.

„Bella du brauchst die keine Sorgen um mich zu machen. Ich bin zwar kein Nahkämpfer, aber ein umso besserer Bogenschütze.“, er sah sie ernst an.

Er verstand ihre Angst, erging es ihm doch nicht anders.

Bei diesen Gedanken führte er ihre Hand an seinen Mund und küsste sie. Bella schmiegte sich sachte an ihn. So schlenderten sie wieder Richtung Park. Kurz vor dem Haupttor lies Theron sich wieder auf der Bank nieder und zog Bella neben sich.

Er nahm ihre Hand und legte sie auf sein Herz. Bella spürte seinen Herzschlag.

Ruhig. Gleichmäßig. Einzigartig.

Er sah ihr wieder in die Augen und sagte: “Es gehört dir.“


#2178
viento2

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Noah musste eingeschlafen sein. Als er erwachte, konnte er jeden Muskel und Knochen in seinem Körper spüren. Der Himmel über ihm war dunkelblau geworden und er konnte die ersten Sterne erkennen. Er versuchte sich aufzurichten, was mit einem stechenden Schmerz in seinem Nacken belohnt wurde. Der Boden, auf dem er lag, war kalt und feucht. Er konnte spüren, dass die Nässe bereits durch den Leinenstoff gedrungen war. Sein Kopf lag in einem unangenehmen Winkel an den rauhen Stamm des Baumes gelehnt. Er wollte gerade einen weiteren Versuch unternehmen, seiner unangenehmen Lage zu entkommen, da hörte er plötzlich ein Geräusch.
Jemand näherte sich seinem Platz, er konnte eine Gestalt ihm fahlen Licht ausmachen, die sich auf ihn zu bewegte. Er fluchte innerlich auf, dass er seine Waffen nicht bei sich hatte und in seiner jetzigen Lage würde er nicht unbemerkt an den Dolch in seinem Stiefel herankommen. Also blieb er ruhig liegen und versuchte seinen Atem zu beruhigen. Er wusste, dass er bei dem dunkler werdenden Licht und im Schatten des Baumes nicht zu sehen war, so lange dieser jemand vor ihm nicht genauer hinschaute.

Die Gestalt hatte sich ihm bis auf ein paar Schritt genähert und drehte ihre Front gerade in seine Richtung.

Noah traf es wie ein Schlag. Voller Faszination sah er die Elfe an, die vor ihm stand. Sie hatte einen roten Umhang mit goldenen Verzierungen am Rand an, der ihre Gestalt verhüllte. Unter der großzügigen Kapuze konnte er einzelne Strähnen blonden Haares erkennen. Der Stoff war vorne nicht geschlossen und gab den Blick frei auf eine prachtvolle Rüstung, deren Silber im letzten Licht des Tages glitzerte. Auf der Brust prangte ein stolzer Griffon aus Gold. Noah wusste mit einem Mal, dass er träumte. Er sah Jule vor sich, in voller Rüstung und mit stolzem Blick. Ihre beiden Schwerter hingen an ihren Hüften herab und gaben dem heroischen Anblick zusätzlich etwas Gefährliches. Sie sah aus wie ein Engel. Jedoch ein Engel, der sich unerschrocken seinen Feinden stellen und keine Gnade walten lassen würde. Ihrem Blick haftete nicht nur Stolz, sondern auch Mut und Entschlossenheit an. Er konnte darin die Leidenschaft sehen, mit der sie für ihre Freunde und die Freiheit des Landes einstehen würde. Bis zum bitteren Ende. Sie würde nicht aufgeben. Sie war ein Grauer Wächter. Sie würde kämpfen, bis der letzte der Dunklen Brut gefallen war, oder vorher in den Tod gehen. Das war ihre Aufgabe.

Noah vergaß zu atmen und konnte seine Augen nicht von der Traumgestalt nehmen. Er betete inständig, dass dieser Traum nie enden möge.

Modifié par viento2, 29 mai 2010 - 08:46 .


#2179
Guest_Juleiila_*

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Jule näherte sich Noah noch weiter bis sie schließlich vor ihm stand. Langsam legte sie die Kaputze ab, und der Mondschein lies ihre Smaragdgrünen Augen aufleuchten. Sie zog ihre Handschuhe aus, und nahm Noahs Kopf zwischen ihre Hände. Ihre Lippen näherten sich den seinen, und sie flüsterte:

"Vergiss nicht zu Atmen mein Schatz."

Dann küsste sie Noah innig, und merkte wie seine Lippen zitterten. Er muss hier draußen die ganze Zeit gelegen haben, denn auch sein Hemd war komplett durchnässt. besorgt schaute sie ihn an.

"Ich bringe dich erst mal auf unser Zimmer." Jule legte ihren Umhang um Noah und stützte ihn. Dann gingen die beiden zusammen ins Gemach, durch den langen park. Sie merkte wie Noahs Knie immer wieder mal nachgaben. Sie machte sich gerade wirklich große Sorgen. Als sie im Gemach ankamen, verfrachtete sie ihn sofort ins Bett, nachdem sie ihn auszog. Danach deckte sie ihn zu, und setzte sich an die Bettkannte.

Mit der rechten Hand streichelte sie seine Wange.

"Wir brauchen unbedingt Allie."

#2180
Kaysallie

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Ein Vogel setzte sich auf das Fensterbrett. Er war klein. Neugierig. Sein braunes Federkleid und grau schwarzer Bauch, sowie seine freche Art ließen ihn den Namen Sperling tragen. Er hüpfte durch das offenstehende Fenster und beäugte neugierig das Innenleben des Schlosses. Er hüpfte mal nach draußen mal nach drinnen, wie wenn es ein Spiel wäre. Er begann zu zwitschern, so als ob er den anderen die weiter entfernt waren davon erzählen würde. Allie begann sich zu strecken, zu blinzeln. Sie rieb sich kurz die Augen welche sobald die Umgebung wieder scharf wahrnehmen konnten. Sie hörte das zwitschern des Sperlings und beobachtete ihn mit einem Lächeln.

"Hallo mein kleiner Freund.", sagte sie zu ihm, sodass er wieder durchs Fenster sprang und sie neugierig, aber jederzeit zur Flucht bereit, beäugte und wieder einen frechen Ruf von sich gab. Einige andere Vögel flogen am Fenster vorbei, sodass er sich umdrehte und sich diesen anschloss. Allie richtete sich auf, stieg umwickelt von der Decke aus dem Bett und ging zum Fenster. Sie blickte dem Schwarm der Vögel zu, wie sie sich voller Freude mit dem Wind durch die Lüfte treiben ließen und dann über den Dächern verschwanden. Sie schloss für einen Moment ihre Augen, atmete die frische Luft tief ein und blickte in den Himmel. Die Sonne hatte sich bereits an einen tieferen Punkt des Himmels begeben.

Wie lange hatte sie wohl geschlafen? Sie drehte sich um und bemerkte erst jetzt den Zettel, welcher am Nachtisch lag. Sie las diesen durch, presste diesen an ihre Brust und ließ sich mit einem Seufzer zurück ins Bett fallen. Dieses Gefühl von Freiheit und der Freude konnte unmöglich nur von einem Trank kommen, sagte sie sich selbst. Ihr Herz raste noch immer von vorhin. Sie konnte es sich noch immer nicht erklären, wie sie nur so die Kontrolle über sich selbst in seiner Gegenwart verlieren konnte, doch genau bei diesem Gedanken vermisste sie ihn auch schon wieder. Dennoch wusste sie, dass etwas Abstand immer gut tat. Er schmerzt zwar, so sehr dass es schon fast weh tat, doch Momente des Wiedersehens waren die wohl schönsten. Aus ihnen konnte man die meiste Kraft schöpfen.

Sie erhob sich wieder und begab sich in den Vorraum. Sie sammelte ihre Kleider ein und zog sich diese zugleich wieder über. Anschließend begab sie sich in den Waschraum und musste schmunzeln als sie sah, wie zerzaust ihre Haare waren. Sie kämmte sich diese kurz und setzte sich dann in den Vorraum zum Tisch. Sie trank etwas Wasser, nahm sich ein Stück Papier sowie einen Stift und begann zu schreiben.

Als sie noch im Turm der Magi lebte, schrieb sie viel öfters. Doch aufgrund der Reise, die ihre Opfer verlangte, gehörte wohl auch diese Leidenschaft zu denen die sie verlor. Es war wie die Kunst des Malens, die viele begeisterte, doch hier musste man seine eigenen Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Dies trug zum Verständnis der eigenen Seele bei und oft zog sie selbst überraschende Schlüsse daraus, wenn sie selbst geschriebenes las.

"Angst und Ungewissheit. Sie ist der Spiegel eines jeden Gefühls. Sie begleitet uns durch Situationen in denen Hoffnung eintritt. Hoffnung, dass die Angst unbegründet ist.

Hoffnung gibt uns den Mut weiterzumachen, auch wenn wir wissen, dass der Weg zu Ende ist.

Mut stärkt uns und verleiht uns die nötige Kraft unmögliches zu leisten. Doch sind Wut und Hass auch ein Grund für Mut und Stärke?

Wut und Hass gehören zusammen wie die Nacht und der Tag. Doch was von beidem erscheint zuerst? Oder ist es nicht der Hass der stätig in uns ruht und nur darauf wartet durch die Wut entzündet zu werden? Oder ist es nicht die Wut die uns in unerwarteten Situationen übermannt und erst durch mehrmaliges erscheinen in Hass übergeht? Es gibt keinen, der der erste war. Oder sind Wut und Hass der böse Geist, der nur durch Liebe und Freundschaft vertrieben werden kann?

Freundschaft. Sie ist wie ein starkes Band des Vertrauens, das zwischen uns herrscht. Vertrauen, dass gebrochen wird, wird vergeben. Auch wenn es die Zeit ist, die solche Brüche wohl am besten versiegelt.

Liebe"

Sie hielt kurz den Atem an und blickte zu dem Fenster. Sie sah, dass es bereits dunkel war. Sie hatte gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit verging. Sie blickte kurz auf das Papier, doch ihr fielen keine Worte mehr ein.

Plötzlich ertönten die Glocken des Schlosses. Sie ließ den Stift auf den Tisch fallen und stand auf. Sie hoffte, dass sie Jannis beim Abendessen treffen würde und er nicht die Zeit in der Schmiede vergaß. Sie ging zur Türe und blickte noch einmal auf das Blatt Papier, bevor sie das Gemach verließ.

Der Speisesaal war noch relativ leer, doch einige Gäste traten zeitgleich mit Allie ein. Sie blickte sich um, konnte jedoch keinen von ihren Gefährten ausfindig machen. Einerseits traurig, andererseits froh darüber setzte sie sich an einem Tisch ganz am Rand in die Ecke direkt an der Wand.

Modifié par Kaysallie, 29 mai 2010 - 07:16 .


#2181
viento2

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Seine Elfe blieb bei ihm und stützte ihn. Er konnte ihren warmen Körper an seinem spüren. Sie befreite ihn von seinen nassen Anziehsachen und umhüllte ihn mit einer wärmenden Decke. Die ganze Zeit über folgten seine Augen ihren Bewegungen. Er fühlte sich sicher und geborgen. Er wollte ihr sagen, dass sie nicht gehen sollte, doch er brachte keinen Ton über seine Lippen. Sie saß an seiner Seite und strich ihm über die Wange. Die Haut, die sie berührte wurde heiß und prickelte. In ihren Augen sah er grüne Flammen leuchten.

Mit einem Mal wurden die Flammen dunkler und schwärzer. Unruhig griff er nach ihrer Hand. Das schwarze Feuer wurde größer und fing an, ihr Bild zu verschlingen. Er drückte ihre Hand fest, damit sie nicht verschwand. Immer noch brachte er keinen Ton über seine Lippen. Er fing an zu zittern. Trotz der Hitze, die von ihrer schwindenden Gestalt ausstrahlte, fror er.

Er konnte sie kaum noch erkennen. Sie war fast komplett in schwarz gehüllt und das Silber ihrer Rüstung war verkohlt. Ihr blondes Haar stand in Flammen und sie starrte ihn mit dunklen Augen an. Das Zimmer um ihn herum fing an zu verschwimmen.

Noah hörte über sich ein Geräusch. Es war das Rauschen des Windes, doch es war nicht gleichmäßig, sondern pulsierte. Wie die Luft, die sich unter mächtigen Schwingen sammelte und dann durch pure Kraft nach unten gedrückt wurde. Das Geräusch wurde lauter und Noahs Augen weiteten sich voller Schrecken. Er wusste, wenn er jetzt nach oben schauen würde, dann könnte er den Drachen über sich entdecken. Doch er war gelähmt vor Angst. Er wollte Jule warnen, doch sie hatte das Ungeheuer bereits entdeckt und sah nach oben. Ein Lächeln lag auf ihrem Gesicht. Ihre schwarze Gestalt streckte sich in die Höhe. Die Arme griffen nach oben und hießen den Dämon willkommen.

Noah stöhnte auf. Die Kälte in ihm griff nach seinem Herzen und er zitterte am ganzen Körper. Er sah Jule endgültig verschwinden. Seine Welt wurde immer schwärzer und er ließ sich erschöpft in die Dunkelheit fallen.


#2182
Guest_Juleiila_*

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Jules Miene wurde immer besorgter. Seine Wangen wurden immer heisser, bis er schließlich ganz wegsackte. Jule legte ihre Hand auf Noahs Stirn, und merkte, das diese ziemlich erhitzt war. Sie streichelte noch einmal über seine Wange, und drückte ihm einen Kuss auf seine Lippen.



Dann stand sie auf und ging ins Bad. Dort nahm sie sich zwei Handtücher und befeuchtete die mit Eiskaltem Wasser. Damit ging sie wieder zu Noah und befreite ihn von seiner Decke. Dann wickelte sie ihm die Handtücher um seine Waden. Dieses sollte die Hitze aus dem Körper ziehen, und hoffentlich sein Fieber senken. Würde er am nächsten Morgen immer noch daran leiden, müsste sie schnell einen Arzt aufsuchen.



Sanft deckte sie ihn wieder zu, und ging wieder in den Vorraum. Dort schälte sie sich aus ihrer Rüstung, die sie fein sorglich auf dem Boden ausbreitete. Den Umhang schmiss sie um einen Stuhl und den Schwertgurt legte sie auf den Tisch. Mit Unterwäsche bekleidet ging sie wieder in den Schlafraum und legte sich zu Noah ins Bett.



Sie schmiegte sich voll und ganz an seinen erhitzten Körper und legte ihren Kopf auf seiner starken Brust ab. Die Arme hatte sie wieder so fest um ihn umschlungen, das man meinen könnte, sie hätte Noah fast erdrückt. Sie wollte ihn einfach nie loslassen, und das starke Gefühl der Sehnsucht machte sich in ihr breit, wenn sie an die nächsten Jahre dachte, die nach 28 Enden würden. Seufzend schloss sie die Augen und schlief ein. Das ohne Abendessen.

#2183
Bellandyrs

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"Oh Theron" ihre Augen fingen an zu strahlen, er hatte die Worte verwendet, wo sie innerlich schon den ganzen Tag danach suchte. Zart küsste sie ihn, und genoß das Gefühl, welches sie dabei durchstömte.
"Wenn Du wüßtest.. Du nimmst mir die Worte aus dem Mund." Ihr fiel ein Gedicht ein, aber sie konnte nur noch wenig davon zitieren:
"Wenn Leidenschaft mich besiegt
Das Feuer entfacht
Wird mein Herz von dir getrieben
Ich warte dass die Sonne untergeht
Und beug mich zitternd deiner Macht."

Sie kuschelte sich wieder an ihn, spürte seine kräftigen Arme um sich, fühlte die Sonne und wieder hatte sie das Gefühl, es würde in dieser Welt nur noch sie beide geben. Das Vorhaben, sich fürs Abendessen anders anzuziehen, vergaß sie völlig.

Erst als der Gong erschellte, schrak sie aus ihren Gedanken.

"Beim Erbauer, jetzt sollten wir uns aber sputen!" Sie lächelte ihn an und löste sich von ihm, nur um dann Hand in Hand den Speisesaal zu betreten.
Bella blickte sich kurz um und entdeckte Allie, aber sonst war keiner der Gefährten zu sehen. Ihr Herz machte einen kleinen Hopser. So wie sie Allie einschätzte, würde sie sicher noch eine gewaltige Standpauke während des Essens erhalten. Unwillkürlich umklammerte sie Theronas Hand fester, aber schritt dann auf Allie zu.

"Guten Abend Allie. Darf ich Dir Theron vorstellen?" Sie blickte erst Allie und dann Theron an, und ihre Augen waren wieder von diesem freudigen Glanz erfüllt.

/ooc: Worte aus "Die Gier" von In Extremo

Modifié par Bellandyrs, 30 mai 2010 - 02:52 .


#2184
J.D.C

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Jannis lief mit dem unhandlichen Torso der Rüstung in der Hand, durch die Stadt in Richtung Schloss. Er sah an sich runter, das Schmieden hatte seine Kleidung dreckig gemacht, die Arme waren verrust und die Haare rochen nach Rauch. Das verlangte schon wieder nach einer Wäsche. Jannis wusste das es bereits Abend war und das dass Abendessen gleich beginnen würde. Deshalb legte er einen Zahn zu, da er die letzten male entweder nicht zu gegend war oder vorzeitig aus dem Saal ging.



Noch während er auf dem Weg war etönte der laute Gong, welcher zum Essen rief. Mit schnellen Schritten eilte er nun zum Schloss.



Als er endlich das Schloss erreichte und sich in die Gemächerebene hochgeschleppte hatte, ging er zielstrebig auf Allie's Zimmer zu. Leise klopfte er an, vielleicht war aus Allie's Nickerchen ein Winterschlaf geworden und sie lag noch immer im Bett. Kein muchs kam hervor, sachte öffnete er die Tür und schob sich in das Gemach hinein. Er ging durch den Vorraum und blickte in das Schlafzimmer, welches Menschenleer war. Auch Bad war sie nicht, was wohl bedeutete das Allie schon zum Essen in den Saal gegangen ist.



Fluchs legte er die Rüstung auf dem Bett auf und huschte in sein eigenes Gemach. Er wirbelte sich die Klamotten vom Leib und zog sich schnell ein neues Hemd und eine Hose an. Schnell ging er ins Bad und reinigte die verschmutzten stellen an seinem Körper. Die Haare wusche er kurz mit etwas Seife aus, um den Geruch los zu werden. Er schnappte sich ein Handtuch und rubelte sich die Haare auf dem Weg nach unten Trocken. Das Nasse Tuch warf er einem Diener auf die Arme, der gerade an ihm vorbei ging.



Er lief zum Saal und preschte schon fast durch die große Tür. Es war noch kaum jemand da, was ihm die Suche leichter machte. Sofort konnte er Allie und Bella ausmachen und diesen Elfen der Bella am Nachmittag beglückte.



"Uff" säufzte Jannis von dem Stress und ging zu den anderen. Bella und der Elf hatten sich wohl gerade erst gesetzt, es war still an dem Tisch kein Wunder.



"Guten Abend Bella, wer ist denn dein begleiter?"



Mit einem verfälschten grinsen setzte er sich neben Allie, "Guten Abend meine Amazone, wie war dein Tag bis jetzt?"



Seine sein Grinsen wandelte sich in eine warmes Lächeln, welches nur Allie gewidmet war. Dann drückte ihr eine kurzen und sanftern Kuss auf die Lippen.


#2185
Bellandyrs

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"Abend Jannis. Darf ich Dir Theron vorstellen?"

Sie bemerkte, dass er anders war, aber es war wohl kein Wunder. Allie würde ihm die Sache mit dem Trank sicherlich erzählt haben. Sollte sie erwähnen, dass sie und Theron sich heute kennengelernt und gefunden hatten? Nun, immerhin würde Theron mit ihnen reisen, insofern würde es nicht schaden. Gerade als sie zu erzählen anfangen wollte, kamen Lyna und Avalos in den Raum, beide wieder umwerfend. Die beiden setzten sich, Avalos nur mit einem kurzen Nicken und einer hochgezogenen Augenbraue, als er Theron sah, Lyna hingegen grüßte ihre Gefährten herzlich und blickte den Dalish mit unverhohlener Neugier an. Ihr entging nicht, wie Bella und Theron das Glück aus den Augen leuchtete.



"Gut dass ihr hier seid. Theron und ich .. nun, wir haben uns zwar erst heute kennengelernt, aber unsere Gefühle füreinander entdeckt. Wir waren beide machtlos, als wir uns in die Augen blickten, war es um uns geschehen. Und bevor ihr fragt, Theoderich weiß es bereits."



Mehr gab es dazu nicht zu sagen, Theron blickte sie mit einem glücklichen Lächeln an und drückte ihre Hand.

#2186
Kaysallie

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Allie musterte Theron und Bella kurz als diese vor ihr standen, und bildete sich ihre Meinung darüber.

"Guten Abend. Theron, stimmt, wir sind uns doch vorhin zusammen mit Noah vor dem Schloss begegnet.", sie konnte in Bellas Augen sehen, dass sie voller Glück und Liebe war, jedoch war auch ein Funken von Schuldgefühl darin zu erkennen.

Noch bevor sie weitere Worte ergreifen konnten, stieß auch Jannis zum Tisch hinzu. Allie wandte den Blick von Theron und Bella wieder ab und lächelte ihm entgegen.

"Mein Tag hätte kaum Angehnehmer sein können, doch wie ich sehe, wird er immer besser."

Ein flüchtiger Kuss auf die Lippen, der für sie wie in Zeitlupe ablief. Sie nahm seine Hand als er sich neben sie setzte, hielt diese unter dem Tisch versteckt, einfach um seine Wärme und Nähe spüren zu können und für einen Moment vergaß sie völlig, dass Bella und Theron auch noch am Tisch saßen.

"Ich hatte schon Angst, dass Du mir in der Schmiede übernachtest.", sie zwinkerte ihm entgegen, "Ich hoffe doch, dass die Reparatur gut voran geht und nicht zu viel Arbeit in Anspruch nimmt."


#2187
Guest_Avalin_*

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Theron begrüßte alle freundlich. Sie starrten Theron neugierig an und er fühlte sich etwas unwohl. Aber Bellas Anwesenheit stärkte ihn und er hoffte von den anderen der Gruppe bald als Neuankömmling angenommen zu werden.

Ebenfalls spürte er Bellas Anspannung gegenüber Jannis und Allie. Er hoffte dass die Sache mit dem Liebestrank bald geklärt sei und Bella endlich wieder Ruhe in dieser Hinsicht hatte. Dennoch rechnete er mit allem und war darauf gefasst einzugreifen, falls die Geschichte eskalieren sollte.

Er blickte wieder lächelnd zu Bella und zwinkerte ihr aufmunternd zu.

Modifié par Avalin, 30 mai 2010 - 05:24 .


#2188
J.D.C

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"Erfreut dich kennenzulernen Theron", Jannis musterte den Elf ganz genau, die Tattoos in seinem Gesicht regten sein Interesse, ob diese eine Bedutung hatten oder nicht. Doch er würde später fragen, er drehte sich wieder zu Allie.

"Mein Tag wird auch immer besser, erst die tollen Stunden mit dir, dann die Ruhe in der Schmiede und nun ein hoffentlich angenehmes Abendessen. Danach kann ich mich vielleicht über etwas anderes freuen, als dank."

Jannis zwinkerte Allie schelmisch zu und setzte ein Grinsen auf. Dann schielte er möglichst unauffällig nach Bella. Als würde er fragen, wie sie es jetzt machen wollen, oder ob die Aussprache zwischen den dreien gar ganz ausfallen würde.

Modifié par J.D.C, 30 mai 2010 - 05:41 .


#2189
Bellandyrs

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Bella fühlte sich, als würde sie auf heissen Kohlen sitzen. Wo blieben nur Noah und Jule? Die Beiden glänzten jedoch mit Abwesenheit während des kompletten Essens, und sie konnte sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Die Beiden würden sicher auch gerade ihre Zweisamkeit geniessen.



Das Abendmahl verlief relativ schweigsam. Sie waren wohl alle zu sehr mit ihren Gefühlen beschäftigt, als dass sie viel erzählen würden. Bella schmeckte kaum, was sie aß, ihre Schmetterlinge im Bauch waren dafür zu groß. Die Neugierde, die Lyna und die anderen jedoch drückte, merkte man trotzdem. Sie waren aber alle zu höflich, um Theron einfach darauf anzusprechen. Bella war sich beinahe sicher, dass ihre Gefährten den Liebsten bald einzeln ausfragen würden, sobald sich nur die Gelegenheit dazu gab.



Nach dem Desert verabschiedeten sich Avalos und Lyna wieder als erste. Bella nippte versonnen an ihrem Wein, dabei immer wieder Theron anblickend.

Kaum war der Schatten mit Lyna verschwunden, beschlich Bella wieder diese Gänsehaut. Sollte sie die Beiden darauf ansprechen? Oder würden sie von selber etwas sagen?

Es half wohl nichts. Allie und Jannis sahen durchaus glücklich aus, und so zu tun als würde sie davon nichts bemerken wäre ohnehin blödsinnig.



So blickte sie Allie an, und sagte mehr zu Beiden gewandt:

"Ihr seht genauso glücklich aus, wie ich mich fühle. Ich freue mich, denn ich muß Euch etwas gestehen... der Auslöser war ein Trank, den ich Euch gestern untergejubelt habe. Ich wollte etwas gutes tun, und Euch beide glücklich sehen. Dass dieser Trank auch noch hilft, für den, der ihn einschüttet, damit hab ich allerdings nicht gerechnet." Sie lächelte Theron bei diesem Satz schelmisch an, und hoffte, dass das Donnerwetter von Jannis oder Allie ausbleiben würde.

#2190
J.D.C

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Bella nahm Jannis die Antwort vorne weg, zu ihrem Glück blieb er nun mehr ruhig. Verlegen blickte er zu Boden und räusperte sich.



"Bella so viel muss ich dir zugestehen, der Trank hat uns glücklich gemacht, sehr sogar. Doch es ist immer etwas im Hinterkopf, das einem sagt was wäre wenn, wenn wir den Trank nicht bekommen hätten, wäre dann eine Liebe entstanden? Könntest du mit gutem Gewissen Ja sagen, dann sei es drum, dann hättest du den Zeitpunkt einfach nur vor verlegt. Aber wenn du es nicht sagen kannst musst du darüber nachdenken, das Ich und Allie uns von nun an immer diese frage stellen werden."



Er unterbrach kurz und holte Luft, dann sah er Bella in die Augen.



"Wie könnten zwar versuchen die Wirkung des Trankes aufzuheben, dann würden wir sehen ob die Liebe auch ohne schummelei besteht, doch wenn es nicht so wäre müssten wir dann unser Glück missen. Es ist wie ein Zweischneidiges schwert das einen durchbohren würde. Und es zermürbt einen, dennoch will ich dir danken, denn die wenigen Stunden zusammen mit Allie waren schöner als alles bisherige in meinem Leben. Aus diesem grund werde ich versuchen zu vergessen, ich werde versuchen diese Liebe zu leben und anzunehmen. Natrülich nur wenn du es auch so willst Allie."



Hoffnungsvoll blickte er zu Allie sah ihr in die Augen, spielte mit seinen Emotionen um sie wissen zu lassen, das sie es war, was er begehrte wie nichts anderes.

#2191
Kaysallie

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Ihr Herz begann schneller zu schlagen als sie den Worten von Jannis lauschte. Trotz alledem wandte sie sich kurz an Bella, „Bella Ihr habt etwas getan, wo ich nicht weiß ob ich es verzeihen kann. Zum einen da ich dachte, dass Ihr mich versteht und zum anderen da so etwas einfach nur falsch ist, egal wie schön das Ergebnis nun sein mag.“, sie seufzte und blickte wieder zu Jannis, „Doch eines weiß ich“, sie nahm seine Hand und hielt sich diese an ihre Brust, „Du hast mein Herz, das ich schon verloren glaubte, wieder zum Schlagen gebracht.“, sie blickte in seine blauen Augen und lächelte ihm entgegen, „Daher gehört es Dir, egal wie es dazu kam.“

Sie blickte kurz nach unten und fuhr nach einigen Sekunden fort, „Vielleicht … steuerte ja der Erbauer Eure Hand am gestrigen Abend um unsere Augen zu öffnen.“, sie blickte kurz zu Bella und zwinkerte ihr entgegen, „Auch wenn es schade ist, dass wir dazu nicht selbst im Stande waren, oder nie erfahren werden ob wir es jemals hätten sein können.“ , sie seufzte, „Ich denke ich sollte mich bei Jule entschuldigen.“ , nachdenklich blickte sie auf den Tisch.


#2192
Bellandyrs

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Bella wurde abwechselnd rot und wieder bleich. Was hatte sie nur angestellt? Dass die beiden unsicher waren, ob sie ohne dem Trank zusammen gefunden hätten und das ihre Gefühle überschattete, betrübte sie zutiefst.



"Allie, ich .. es tut mir leid. Ich hatte mir nichts böses dabei gedacht, und dass Ihr nun grübeln könntet ob Eure Liebe falsch ist, daran hab ich nicht gedacht. Ich wollte..." Sie schluckte. Wie sollte sie das nur erklären?

"Ich habe Euch verstanden, und tu das immer noch. Eben deswegen wollte ich auch, dass Ihr wieder glücklich sein könnt. Und Jannis genauso. Ich wußte noch nicht einmal, dass dieser Trank länger wirkt als eine Nacht. Bitte verzeiht mir. Es tut mir aufrichtig leid."

Und das tat es ihr wirklich. Sie schämte sich in Grund und Boden, dass die Beiden nun am zweifeln waren. Bella schluckte laut.

"Aber ich hoffe, dass Ihr diesen Gedanken, wieso Ihr zueinander gefunden habt, ausblenden und vergessen könnt. Besinnt Euch auf das einzig Wahre: Eure Liebe."



Bella trank ihren Wein in langsamen Zügen aus, und drückte Theron verstohlen unter dem Tisch seine Hand.

#2193
Guest_Avalin_*

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Theron atmete erleichtert auf, als das große Donnerwetter von Allie und Jannis ausblieb. Allerdings blieb der bittere Nachgeschmack dass Bellas Freundschaft zu den beiden durch ihre Handlung gefährdet war. Was er in Allies Augen lesen konnte war tiefste Enttäuschung und auch Jannis schien es nicht anders zu gehen. Andrerseits waren die zwei scheinbar sehr glücklich miteinander. Es war eine prekäre Situation .

Er sah wie Bella litt und spürte wie sie krampfhaft seine Hand drückte.

Es tat ihm weh sie so zu sehen, doch hatte er nicht das Recht sich hier einzumischen. Er konnte ihr nur durch seine Anwesenheit eine Stütze sein und hoffen, dass die Gruppe nicht wegen Bella auseinander bricht.

Modifié par Avalin, 30 mai 2010 - 08:46 .


#2194
J.D.C

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Nun da die worte raus waren konnte Jannis sich auf das essen konzentrieren. Ein Bärenhunger machte sich in ihm breit. Ein mikriges Brötchen zum Frühstück da kam das Abendessen gerade recht. Begierig machte er sich nun über die Vorspeise her. Ein leichtes Erdbeer Carpaccio wurde serviert. Jannis ass machte den Teller in windeseile leer, dann viel ihm ein das er es hätte aufteilen müssen. Der Hauptgang wird noch etwas auf sich warten lassen und die leichte Vorspeiße war in keinster Weise sättigend. Er hoffte auf etwas deftiges im Hauptgang.



Um sich ein wenig vom Hunger abzulenken sah er sich die Leute im Saal an. Feine Gesellschaft, es war irgendwie bedrükend dort drinnen zu sitzen in mitten der Leute die nie die richtige Welt gesehen haben. Wie es wohl war, unmengen an Reichtümern zu haben, ohne einen Finger krum machen zu müssen. Ein wenig angewiedert von den Adligen wandte er sich wieder der Gruppe zu. Er hatte gar nicht mitbekommen, das Lyna und Avalos auch da waren.



Als er Avalos ansah musste er an den nächsten Kampf denken, er hatte kaum trainiert nur seine Arm Muskeln, mehr aber auch nicht. Morgen müsste er sich mal reinhängen. Vom Schatten schweifte sein Blick zu Lyna, sie wirkte so unscheinbar, Jannis kannte sie kaum. Er sah sie immer nur kurz und dann für den ein oder anderen Tag wieder nicht. Bis jetzt blieb keine Zeit mal etwas mit ihr zu reden.



Dann widmete er sich erneut, Allie blickte auf ihre Arme und strich ihr sanft mit der Hand über die Narben, was diese bedeuteten wusste er nicht, doch jede Narbe eine Erinnerung. Als Jannis zuletzt fragte, wie es dazu kam, blockte sie ab. Es muss etwas sehr schlimmes sein, was mann nicht vor aller Augen und Ohren erzählen will. Bevor er jetzt wieder diese Frage stellte lies Jannis seinen Blick auf Theron haften.



"Theron erzählt mir ein wenig über euch, seid ihr ein Dalish, und haben eure Tattoos eine besondere Bedeutung?"




#2195
Guest_Juleiila_*

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Jule und Noah waren mittlerweile schon einige Stunden am Schlafen. Doch plötzlich wurde Noahs zittern immer stärker, bis er schließlich vor Schreck aufwachte. Dadurch weckte Noah Jule, die langsam ihre Augen aufschlug. Sie blickte zu Noah auf, der sie geschockt anblickte und sie fest drückte. Jule fragte sich was er wohl geträumt hatte, und streichelte ihm sanft die Wange, die nicht mehr so erhitzt war wie am Abend. Anscheinend brachten die kühlen Handtücher um den Waden wirklich was.



„Schatz was ist los?“ fragte Jule.


#2196
viento2

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Noah legte seine Hand auf Jules, die an seiner Wange lag.

„Ich hab nur schlecht geträumt, kein Grund zur Sorge, Liebste.“

Er drehte sich zu ihr und schlang ihr einen Arm um die Taille. Seine Augen fielen mit einem Seufzer wieder zu.


#2197
Guest_Juleiila_*

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Jule stoß ein dumpfes Hmpfh aus. Nun war sie wirklich interessiert, denn sie wollte keinesfalls das Noah wegen ihr schlecht träumte. Aber irgendwann musste sie ihm ja von ihrer Lebenslänge erzählen. So etwas konnte man nicht vor seinem Liebsten geheim halten.

„Noah, was hast du geträumt? …. Wenn du willst, erzähle ich Dir gerne, welche Bürde auf uns Grauen Wächtern lastet.“ meinte sie, und legte ihren Kopf wieder auf seine Brust.

Modifié par Juleiila, 30 mai 2010 - 09:28 .


#2198
Guest_Avalin_*

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Theron wurde von Jannis aus seinen Gedanken gerissen. Er schenkte Bella noch ein kurzes, liebevolles Lächeln bevor er ihm antwortete.

„Ja ich bin ein Dalish, habe meinen Clan allerdings vor vier Jahren verlassen und ziehe seither durch das Land“, er lächelte Jannis freundlich an.

„Und ja, meine Tätowierungen haben eine Bedeutung. Die Dalish-Zeichnungen stehen für die verschiedensten Götter der alten Welt. Es gibt jeweils eine einfache und eine aufwendigere Ausführung einer Tätowierung. Meine steht für Andruil, der Göttin der Jagd. Sie war es, die den Dalish den Umgang mit den Bogen lehrte und sich dadurch zu ernähren. Diese Zeichnung soll mich eins mit dem Wald werden lassen um dies als Vorteil für die Jagd zu nutzen.“, er blickte wieder zu Bella, die interessiert seiner Erzählung folgte. Er streichelte sanft ihre Hand die auf seinem Knie ruhte. Er nahm seinen Becher mit Wasser und trank einen großen Schluck, um Jannis die Zeit einzuräumen um weitere Fragen zu stellen, falls er sich mit Therons knappen Antworten nicht zufrieden gab.


#2199
viento2

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Noah war erschöpft, doch er öffnete seine Augen, als Jule zu ihm sprach.

„Hm, der Traum ist schon dabei zu verschwinden.“ Er strich ihr über das Gesicht. „Und ich würde sehr gerne etwas über die Grauen Wächter hören, doch vielleicht verschieben wir das auf Morgen. Mich interessiert es wirklich und ich möchte nur ungern mitten drin einschlafen.“

Sanft legte er seine Lippen auf ihre und zog sie an sich.


#2200
J.D.C

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"Ein Dalish also, kennt euer Clan denn auch die anderen Dalish Clans?"womöglich hatte er ja schonmal etwas mit Lyna zu tun fragte sich Jannis in Hintergedanken.



"Was habt ihr in den vier Jahren gemacht, die ihr unterwegs wart. Und nocht etwas viel interessanteres wie ist das mit euch und Bella zustande gekommen?"



"Ich will Details" fügte er mit einem breiten und frechen Grinsen hinzu. Dann nippte er an seinem Glas Wasser.