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Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)


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2893 réponses à ce sujet

#2276
Guest_Juleiila_*

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Jule wachte auf als sie einen sanften Kuss auf ihrer Stirn spürte. Langsam streckte sie sich mit geschlossenen Augen, und rollte sich aus. Sie hatte sich wie eine Katze eingerollt. Sie blickte auf und dort sah sie ihren Liebsten. Ein liebevolles Lächeln überkam ihre Lippen.

"Guten Morgen liebster." Sie bäugte sich auf, vergrub ihre Hände in seinen Haaren und küsste ihn zärtlich.

"Ich möchte nicht weiter Reisen." sagte sie. Im selben Augenblick wurde Jule etwas bleich im Gesicht. Sie stand auf und rannte ins Bad. Dort bäugte sie sich über die Kloschüssel, und übergab sich. Sie wusste absolut nicht was los war. Immer öfter musste sie sich übergeben. Oder lag das an diesem Gefühl der Angst, einen ihrer Gefährten, oder sogar Noah in der Schlacht zu verlieren?

#2277
viento2

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Noah folgte Jule ins Bad und hielt sie, während sie sich übergab. Er strich ihr übers Haar und schaute sie besorgt an, als sie fertig war.

„Ist alles in Ordnung, mit dir? Hast du etwas Falsches gegessen?“


#2278
Guest_Juleiila_*

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Jule stand auf und ging Augenbliclich zum Waschbecken. Sie wusch sich den Mund aus, den sie jetzt am liebsten mit irgendeinem duftendem Öl eingeschmiert hätte. Dann blickte sie in den Spiegel. Ihr Gesicht nahm wieder Farbe an und es ging ihr wieder etwas besser.

"Noah, ich habe nichts gegessen das ist es ja. Wie kommt es dann das ich mich übergebe?" sie seufzte.

#2279
viento2

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Er nahm sie in den Arm und drückte sie an sich.

„Vielleicht ist es einfach die bevorstehende Aufgabe, die auf dir lastet.“

Er schob sie ein Stück von sich, nahm ihren Kopf zwischen seine Hände und betrachtete sie kurz.

„Wir sollten uns fertig machen, ich fürchte wir sind schon etwas spät dran und ich würde gerne noch etwas essen, bevor wir aufbrechen.“


#2280
Guest_Avalin_*

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Theron hatte fast keinen Appetit. Er musste sich zum essen zwingen. Beide waren in Gedanken versunken und nur ab und zu streiften sich ihre Blicke. Als Bella zu ihm kam und ihn umarmte drehte er sich zu ihr, zog sie auf seinen Schoß und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren.

„Ich liebe Dich Bella, und das werde ich Dir so oft beweisen wie es geht. Wer weiß, wie lange ich noch die Möglichkeit dazu habe.“


#2281
J.D.C

J.D.C
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Jannis lag aufmerksam neben Allie im Bett und hörte ihren berührenden Worten zu. Das war das erste mal das jemand so etwas zu ihm sagte und das Er es gleich tuen würde. Er löste Allies Finger von seinen Lippen, sah sie verträumt an. Ihre Augen geschlossen, entspannt und mit einem glücklichen Ausdruck lag Allie im Bett.

"Bevor du dich in den Tot sürtzt, müssten mich diese Biester erstmal dran kriegen. Aber ich bin voller zuversicht, wir haben tapfere gute Männer an unsere Seite und natürlich die Gruppe. Du kannst deine Magie wieder nutzen und da unterstützen wo es gerade muss. Und dann wäre ich noch immer die letzte Hürde die dich keinesfalls sterben lassen würde. Sollte dies doch so sein schließe ich mich dir an, es sei denn mir würde eine größere Aufgabe auferlegt."

Er beugte sich über sie gab ihr einen innigen Kuss und flüsterte ihr dann ins Ohr,"Ich liebe dich auch, aus tiefsten Herzen und nicht eines Trnakes wegen."

Dann schmiegte er sich fest an sie und schloss ebenfalls die Augen und versuchte zu schlafen. In den spieglenden Mauern seiner Gedanken liefen die stinkenden rießigen Massen an Hurlocks, Genlocks und Ogern auf. Die Kögnigliche Armee zog dagegen. Die Spannung erfüllte die Luft, sie stoppte das Atmen bis es zum Antsurm ging. Bis mann das weiße in ihren Augen sehen konte, dann verlor er den Gedanken und schlief ein.

Am nächsten Morgen wachte er in aller Früh mit dem ersten Dämmern wieder auf. Die Schlacht hatte in seinen Träumen gewütet, sein Gemüt durchwühlt. Sehr schläfrig und behäbig richtete er sich auf und sah sich um. Allie war noch immer in einem tiefen Schlaf. Er näherte sich ihr Küsste sie den Rücken aufwärts, über den Hals, auf die Wange und dann auf den Mund. Währenddessen kitzelte er sie ein wenig um sie aus ihrem Schlaf zu entlocken.

Modifié par J.D.C, 13 juin 2010 - 12:03 .


#2282
xX Ripper Xx

xX Ripper Xx
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Mhm...Fail...verzeihung. : )

Modifié par xX Ripper Xx, 13 juin 2010 - 12:26 .


#2283
Bellandyrs

Bellandyrs
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Bella umschlang seinen Nacken mit ihren Armen, legte ihren Kopf gegen seine Wange.



"Du brauchst es mir nicht zu beweisen, Theron. Ich weiß was wir füreinander empfinden. Hab keine Angst, ich bin bei Dir. Und ich bleibe bei Dir, egal, was passiert. Verzage nicht! Der Erbauer kann unmöglich so ein grausames Spiel betreiben dass er uns zusammenführt um uns kurze Zeit später wieder zu trennen."



Sie schmiegte sich an ihn, einerseits, um für sich selber Kraft zu schöpfen, andererseits hoffend, Theron damit ein wenig Geborgenheit schenken zu können.

#2284
Kaysallie

Kaysallie
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Die Nacht verlief, trotz der Aufregung und Angst, angenehm ruhig. Einfache Träume, die man sofort wieder vergaß wenn man aufwachte, schnellten durch ihren Kopf, wodurch die Nacht nur wenige Sekunden anzudauern schien. Sanfte kitzelnde Berührungen, ließen ihr sofort ein Lächeln auf das noch vor kurzem schlafende Gesicht zaubern. Sie spürte Jannis' safte Lippen auf den ihren. Kichernd erwiderte sie den Kuss und zog ihn näher zu sich. Dann rollte sie sich über ihn und küsste ihn noch einmal intensiver, bevor sie die Augen öffnete und ihn glücklich und leicht verspielt ansah.
"So würde ich gerne für den Rest meines Lebens geweckt werden!", zwinkerte sie ihm entgegen und sah wie müde er noch aussah.
Sie warf einen Blick zum Fenster. Es war noch sehr früh, dämmerte gerade erst. Sie fuhr im langsam mit den Daumen unter den Augen entlang, "Hast Du von den kommenden Tagen geträumt?", sagte sie und blickte ihn besorgt an, "Es wird schon etwas mehr als ein wenig dummer stinkender Brut benötigen, um uns voneinander zu trennen." , fügte sie dann voller Zuversicht hinzu und gab ihm noch einen Kuss bevor sie sich wieder von ihm runter rollte und aus dem Bett stieg, um ihre Rüstungsteile einzusammeln, auch wenn sie sich eher selbst dazu zwang dies zu tun, als es zu wollen. Denn am liebsten wäre sie einfach im Bett liegen geblieben, doch sie schob das Gefühl zur Seite, um sich wieder ihrer Pflicht bewusst zu werden.

Modifié par Kaysallie, 13 juin 2010 - 07:58 .


#2285
MeisterGamer

MeisterGamer
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( Gelöscht zwecks verwirrungsverhinderung )

Modifié par MeisterGamer, 13 juin 2010 - 08:23 .


#2286
viento2

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Noah vergewisserte sich, dass es Jule wieder gut ging und fing dann an, seine Rüstung anzulegen. Seine wenigen Habseligkeiten hatte er bereits gepackt und so dauerte es nicht lange, bis er abreisebereit im Zimmer stand. Er lehnte sich in den Türrahmen und wartete auf Jule. Seinen Helm hatte er sich vorerst unter den Arm geklemmt.

#2287
Guest_Juleiila_*

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Jule zog sich die Rüstung über, nachdem sie sich gewaschen hatte. Den Schwertgurt um ihre Hüfte - wie immer, und auch den Rucksack warf sie sich um die Schultern. Sie wollte alles dabei haben, und nicht noch einmal aufs Zimmer laufen, bevor die Reise weiter ging. Den Helm machte sie an einem seidenem Band fest, und schnallte ihn ebenfalls an den Hüftgurt. Er war zwar schön, aber sie hatte keine Lust, den die ganze zeit auf zu haben.

Dann schritt Jule auf Noah zu, nahm noch einmal seinen Kopf zwischen die Hände und küsste ihn so leidenschaftlich wie noch nie zuvor.

"Noah, Ich liebe Dich. Und ich habe schreckliche Angst, dich oder einen meiner Freunde zu verlieren. Sollte mir jeh etwas ... zustoßen, nimm den Ring wieder an Dich, denke an mich, aber lebe weiter. Versprich mir das, bitte!" sagte sie, und ihr Herz raste so schnell es nur ging. Aus Angst, aber auch aus Liebe, die sie für Noah empfand.

Modifié par Juleiila, 16 juin 2010 - 06:36 .


#2288
viento2

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„Hey, meine Süße. Sprich nicht von so etwas. Lass uns nach vorne schauen und uns auf die Aufgabe konzentrieren.“ Er drückte sie noch einmal an sich.

„Und der Ring war ein Geschenk und gehört nun dir. Ich könnte ihn niemand anderem mehr schenken.“

Er schluckte den Kloß, den er im Hals hatte herunter und trat dann hinaus auf den Gang, ohne sich noch einmal umzudrehen. Gemeinsam gingen sie hinunter in den Frühstücksraum und setzten sich zu Theron und Bella an den Tisch.


#2289
Bellandyrs

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Durch das Fenster hörte man die ersten Befehle, die draussen gegeben wurden, Hufgeklapper von Pferden, das Klirren der Rüstungen.



Avalos riss die Tür zum Frühstücksraum auf, musterte Bella und Theron mit einem vernichtendem Blick und schnitt mit seinem Dolch zwei Brötchen auf, die er mit Wurst und Käse belegte. Eine Tasse Kaffee stürzte er im stehen hinunter. Seine Brötchen kaute er im gehen. Er rauschte an Bella und Theron vorbei und herrschte sie nicht gerade freundlich an:

„In zwanzig Minuten. Draussen. Und zwar alle. Egal ob die anderen noch schlafen oder nicht. Zerrt sie von mir aus aus den Betten.“

Ohne ein weiteres Wort verließ er den Raum wieder.



Bella lief rot an vor unterdrückter Wut. Arroganter Kerl. War sie der Weckdienst ihrer Gefährten? Sie grummelte vor sich hin, aber beschloß noch ein wenig zu warten. Die anderen waren sicher bereits auf dem Weg.


#2290
Bellandyrs

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Als Avalos wieder draussen war, wünschte sie Jule und Noah einen guten Morgen. Die beiden sahen aber auch so aus, wie sich Bella fühlte. Verunsichert, was auf sie zukam.



"Wird schon werden. Wir sollten uns nicht schon jetzt verrückt machen. Wo Jannis und Allie nur bleiben?"

#2291
J.D.C

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Allies glückliches Gesicht lies Jannis Seele erblühen, "Wenn es vorrüber ist wirst du auch nicht mehr anders geweckt."Ein Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus. "Wenn wir Avalos glauben schenken dürfen, werden wir es überstehen und dann wartet etwas wunderbares. Etwas was nur wenige erleben werden."

Nachdem Allie dem Bett enstiegen war, regte auch Jannis sich. Sah ihr zu wie sie im Zimmer umherrlief. Sein Rucksack lag fertig gepackt in einer Ecke. Er ging ins Bad während er sich wusch erzählte er von seinem Traum. "Es war nichts weiter, ich habe mir lediglich die Schlacht vorgestellt. Oder er mehr oder weniger versucht. Es ist keine sorge Wert."

Noch immer flitze Allie umher suchte Sachen zusammen, die in der gestrigen Nacht aus ihrem Gepäck geflogen sind. Jannis war fertig und sammelte dann seine Klamotten vom Boden auf und zog diese an. Danach half er Allie, beim suchen und anschließend Legte er bei der Rüstung mit Hand an.

"Wow ich liebe Elfen in Rüstung besonders wenn du es bist," fügte er schmeichlerich hinzu. "Jetzt kannst du mir aber auch kurz helfen."

"Ohoo wenn du bei mir glotzen darfst will ich wohl auch." Jannis legte des Kettenhemd an und vertraute dann Allies geschick. Allie legte die Platten an seine Brust, mit den Passenden Riemen fixierte sie diese. Mit passenden Worten führte er sie dabei. Bis Beide in voller Montur im Raum standen. Das Gepäck gesattelt, die Waffen Grifbereit und des Wille für das Leben von Tausenden zu lämpfen lies sie erstarken, nicht zu letzt die Liebe sorgte dafür.

"Also dann, jetzt heißt es aufbruch, die anderen warten sicher schon auf uns." Jannis nahm Allie's Hand und zog sie mit sich aus dem Raum. Er langer schweifender Blick ging von Allie aus durch den Raum. Irgendwie war es auch schade das Schloss zu verlassen. Ein moment des Zögerns und sie wandte sich an Jannis. Am treppen absatz, standen sie kurz geschlossen zusammen und Küssten sich.

Hernach stiegen sie die Treppen runter und began sich zum Frühstücksraum. Zeitgleich ließen die Beiden ein erstrahlendes"Guten Morgeeeen" in den Raum gleiten. "Wir sind bereit."

Modifié par J.D.C, 16 juin 2010 - 07:42 .


#2292
Bellandyrs

Bellandyrs
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Gemeinsam verließen sie das Schloß und schritten entschlossen auf den Hof. Avalos erblickte die Gefährten und winkte sie zu sich.
„Wir reiten. Voran sind Amofillias und ich, Ihr reiht Euch neben den Standartenträger ein. Den Rest werdet Ihr dann sehen. Wagt nicht, Euch nach hinten fallen zu lassen. Jule? Ihr tretet Eure Pfeile, die Ihr von mir erhalten habt, an Theron ab.“

Bella biss sich auf die Unterlippe. Pferde. Nicht schon wieder. Lieber wäre sie gegangen.

Avalos blickte sie spöttisch an.
„Bellandrys, wenn ich Euch bitten darf, geht dieses mal ein wenig zartfühlender mit Eurem Gaul um. Schließlich wird er bis zur Schlacht Euer direkter Gefährte sein.“ Seine jadegrünen Augen blitzten vor Hohn auf, und Bella hätte ihm am liebsten ein paar Ohrfeigen verpaßt. Sie holte tief Luft und sah Theron hilfesuchend an, aber der war mit seinen Gedanken wohl meilenweit entfernt.

Kurz darauf vernahm sie weiteres Hufgetrappel, und einige Stallburschen kamen mit je zwei Pferden an. Avalos nahm einen zierlichen schwarzen Hengst entgegen, der nervös herum tänzelte und in seinen rollenden Augen war das rote zu sehen. Bella hatte eine Heidenangst vor diesem Tier, aber Avalos lachte nur, tätschelte den Hals des Pferdes und schwang sich elegant in den Sattel.

Der Regent hatte einen Fuchswallach, der einen schweren Körperbau aufwies. Amofillias wirkte in der Tat königlich darauf, und das Tier drehte neugierig seine Ohren, war aber ansonsten brav.

Die Gefährten bestiegen ihre Pferde. Bella hatte ein etwas größeres, robustes und gutmütiges Pony erwischt, und sie war heilfroh darum. Es hatte eine helle Mähne, das Fell war beige-farbig. Neben Theron sah das zwar sehr lustig aus, aber das war ihr völlig egal. Mit diesem Tier würde sie klar kommen. Sie fragte den Stallburschen nach dem Namen des Ponys.
„Sie heißt Polly und ist lammfromm.“

Avalos nickte. „Dann kann es ja losgehen. Wir formieren uns erst vor den Toren der Stadt. Dort warten die Heere der Banns.“

Der Schatten und der Herrscher ritten voran, danach zwei Standartenträger, dann folgten die Gefährten paarweise. Hinter ihnen schritten die Waräger im Gleichschritt. Bella hatte das Gefühl, dass der Boden wohl beben mußte. Die Elitegarde des Königs war betrachtlich, der ganze Schloßhof war mit Kriegern gefüllt.

Sie ritten die Hauptstrasse entlang, die eingesäumt war von Einwohnern, die den Kämpfern hinterher winkten, sie hoch leben ließen. Dann und wann hörte Bella aber auch ein Schluchzen von Frauen, die ihre Ehemänner in den Krieg ziehen lassen mußten. Ob Theoderich auch unter den Menschenmassen war? Entdecken konnte sie ihn nicht, aber sie konzentrierte sich auch eher auf den Weg, der vor ihr lag. Schließlich wollte sie nicht versehentlich mit ihrem Pferd jemanden auf die Füsse treten. Ihr Blick streifte wieder Theron, und ein glückliches Lächeln erhellte ihr Gesicht. Egal was auf sie zukam, er war bei ihr.

Kurze Zeit später verließen sie die Stadt. Als Bella durch das Tor ritt, verschlug es ihr die Sprache.

Ein leichtes Zittern kroch über den Boden, Heerscharen von Reitern trabten umher. Lanzenschäfte stießen aneinander, Schwerter prasselten auf den Schilden. Ein Summen zog durch die Luft, tausende Bogensehnen wurden getestet. Lärm, Gelächter und Gebrüll erfüllte die Felder vor den Toren von FallRemnon. Banner flackerten im Wind, seidig glänzend verkündeten sie die Anwesenheit der Truppen. Adlige, Soldaten und Bauern griffen zu den Waffen, alles auf eine Karte setzend, gegen den einen Feind. Das Schachbrett nahm seine Form an. Die Spieler waren bereit, die Figuren waren gesetzt.

Auf der Ebene standen um die zwanzigtausend Soldaten. Standartenträger mit den Fahnen der Bannorns, dazu die Flagge von FallRemnon. Lanzenreiter, Kavallerie, Heerführer hoch zu Ross. Dahinter sah Bella einige Ballisten, die von Mauleseln gezogen wurden. Die Infanterie war unterschiedlich bewaffnet: Hellebarden, Lanzen, Schwerter, Soldaten in Plattenrüstungen mit schweren Streitäxten und Zweihändern. Dazwischen waren Bogenschützen auf Pferden zu sehen, weiter hinten nochmal Fernkämpfer mit Armbrust und Bogen.

Amofillias ritt in die Mitte der Ebene auf eine kleine Anhöhe, ein paar Knappen legten ein letztes Mal Hand an. Avalos ritt an seiner Seite. Ein kurzer Schwung mit dem Schwert in seiner Hand, und laute Fanfaren ertönten. Die Geräusche verstummten, die Soldaten standen sofort still und formierten sich. Das Feld wurde in ein silbernes Licht getaucht. Dann blickten alle auf den Regenten, der nun auch sein Schwert gen Himmel hielt.

„Schon lange kämpfen die Länder gegen die dunkle Brut. Es sind viele gestorben, mussten leiden. Kinder, Frauen, Männer, ganze Familien wurden durch diese Bestien vernichtet. Sie brandschatzen, verwüsten die Ländereien. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir zurückschlagen. Wir werden nicht zögern! Wir werden mit unerbittlicher Härte gegen den Feind vorgehen! Die Brut sammelt sich in den Sümpfen. Wir werden etwa eine Woche unterwegs sein und reiten gen Osten.
Seid ohne Furcht im Angesicht Eurer Feinde! Erhebt Euch Soldaten! Zeigt Mut! Kämpft für den Frieden in unserem Land, für Eure Familien und Eure Freunde!“

Amofillias erhob sein Schwert ein paar mal gegen den Himmel, und lautes Gebrüll der Zustimmung erscholl. Der König wandte sein Pferd, bahnte sich einen Weg durch die Armee. Flankiert von Avalos, gefolgt von zwei Standartenträgern und den Gefährten. Die Regimente schlossen sich nach und nach an.

Die Fanfaren erklangen wieder, als das Heer schließlich geordnet aufbrach. Sie marschierten in östlicher Richtung der Sonne entgegen. Aber auch dem Tod, Krieg und Verderben. Die Würfel waren gefallen.

Modifié par Bellandyrs, 16 juin 2010 - 09:54 .


#2293
Kaysallie

Kaysallie
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Rüstungen, die sich in der Sonne spiegelten erhellten das freie Gelände vor der Stadt FellRemnon, soweit das Auge reichte. Geklapper der Hufe von dienlichen Tieren und gescheppere von Metall. Laute die verstummten als Amofillas das Wort ergriff. Worte die zum Sieg führen sollten, durch Motivation, geschürt von Wut und Hass. Einen Sieg den es nie geben wird.

Wie auf Avalos' Befehl ritten sie neben den Standartenträgern. Das Heer zog sich wie eine nie enden wollende Schlange hinter ihnen her, bis sie doch endlich alle am Horizont verschwanden. Die Reise hatte begonnen. Das Ziel: Den Feind ausbluten lassen, die Verbündeten verteidigen.

Inzwischen zeigte sich auch die Sonne in ihrer gesamten Pracht als wohl einziges Wunder am sonst restlos blauen Himmel. Der Wald gab seinen wohltuenden Duft ab, welcher durch den sanften Wind direkt in die Nasen jedes einzelnen geblasen wurde. Sie reisten im Schritttempo, jedoch ohne Pausen. Wer Hunger oder Durst hatte, aß oder trank während des Gehens, denn jeder hatte seinen eigenen Proviant dabei, welcher ohnehin das Gewicht der zu tragenden Taschen reduzieren musste. Erst die Nacht würde ihnen Erholung schenken.

Allie ritt auf einer stattlichen mittelgroßen Schimmel-Stute. Das Fell war weiß gräulich, die Mähne glatt wie Seide. Einige dunkle Rüstungsteile waren an das Tier angebracht, um es in einer möglichen Schlacht, an den wichtigsten Stellen zu schützen. Sie fragte nicht nach dem Namen des Tieres, da er offensichtlich war. Der weich gepolsterte Ledersattel, sowie das Zaumzeug waren mit dem Namen 'Stella' versehen. Sie war ein ruhiges, aufmerksames Pferd, das bei ungewöhnlichen Geräuschen sofort den Kopf hob um sich umzusehen, jedoch keines Wegs so stur, wie man es so oft von Stuten behauptet. Allie war froh, dass sie die Reise nicht zu Fuß antreten mussten, denn so war es doch viel angenehmer, vor allem da sie so das Gepäck an das Pferd schnallen konnten.

Die ersten Minuten bis Stunden waren sehr ruhig. Jeder ging seinen eigenen Gedanken nach und lauschte dabei stets den Lauten der Armee die sich hinter ihnen herzog. Angespannte Stimmung wäre wohl ein abgeschwächtes Wort, für diese Situation gewesen.


#2294
viento2

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Sie waren schon eine ganze Weile geritten. Der Tag senkte sich gegen Nachmittag und die meisten Gespräche waren längst verstummt. Jeder hing seinen Gedanken nach oder betrachtete stumm die Landschaft, die an ihnen vorüber schlich. Wie eine Schlange wälzte sich die Armee durch die Marschen.

Noah ritt auf seinem Braunen neben Jule. Er war früher einmal geritten, doch nun schon seit Jahren nicht mehr. Zwar hatte er sich schnell auf sein Reittier eingestellt gehabt, doch sein Hintern schmerzte mittlerweile sehr. Auch das gelegentliche Verlagern seines Gewichtes, was stets mit einem nervösen Ohrenspiel des Pferdes beantwortet wurde, half nichts dagegen.

Direkt vor Noah ritt Lyna auf ihrem Rappen. Sie saß aufrecht und leicht im Sattel, so als ob sie nie etwas anderes getan hätte. Noah dachte an den Morgen zurück, als sie aufgebrochen waren. Neben Avalos, dem die Anspannung aber auch Erregung ins Gesicht geschrieben stand, hatte er Lyna entdeckt und zuerst einen Schrecken bekommen. Die Dalish, die er sonst wegen ihrer freundlichen und besonnenen Art hatte schätzen gelernt, hatte müde und erschöpft ausgesehen. Ihre Augen waren von dunklen Schatten umgeben und hatten viel von ihrem gewöhnlichen Glanz verloren. Noah schätzte, dass sie im Moment viel zu leiden hatte, vor allem wegen der Veränderung die in Avalos in den letzten Tagen vorgegangen war und sogar Noah, der ihn kaum kannte, nicht verborgen geblieben war.

Noah schaute nach links zu Jule herüber. Auch sie sah müde aus, obwohl ihr das Reiten dem Anschein nach keine Probleme machte. Er dachte an den Morgen zurück, als es ihr schlecht gegangen war und hoffte, dass sie die Reise gut überstand und nicht krank wurde.

Jule schien bemerkt zu haben, dass Noah sie anschaute und blickte zu ihm herüber. Er warf ihr ein Lächeln und ein aufmunterndes Augenzwinkern zu.

#2295
Bellandyrs

Bellandyrs
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Theoderich stand nun schon mehrere Tage in Folge neben sich. Seit Bella ihm gesagt hatte, dass ihre Liebe Theron gehörte, war für ihn die Welt zusammen gebrochen. Weinen konnte er nicht, dazu gönnte er ihr das Glück zu sehr. Außerdem war der Dalish wirklich ein Kerl, dem er wiederum Bellas Liebe gönnte.
Dennoch hatte er ihren Brief nun bestimmt schon zum tausendsten Mal durchgelesen. Ihre Worte waren einerseits tröstend, andererseits rissen sie die Wunde in ihm immer wieder auf. Sein Cousin versuchte alles mögliche, Theoderich von seinen trüben Gedanken zu befreien, aber selbst, wenn er ihn zum schmunzeln brachte, erreichte die Fröhlichkeit Theoderichs Augen nicht. Er hoffte, dass er bald über diese Liebe hinweg kommen würde.

Natürlich blieb es der Bevölkerung FallRemnons nicht verborgen, dass sich vor den Toren der Stadt die Soldaten sammelten. Die Nachricht von Bella bezüglich des Aufbruchs kam für ihn weniger überraschend als für sie. Somit war es für ihn auch klar, dass er mit Thjaldor morgens draussen auf der Straße stehen würde, um Bella und ihre Gefährten zu verabschieden.

Er konnte die Nacht zuvor kaum schlafen. Seine Gedanken weilten bei Bella, er sah sie vor sich. Ihr Lächeln, ihr Gesicht, aber auch ihre Tränen. Würde wenigstens sie ein wenig ruhen können, bevor sie in die Schlacht zog? Sein Herz verkrampfte sich bei der Vorstellung, dass sie fallen könnte. Man hörte ja so allerhand, und nachdem die Zahl der Kämpfer vor den Toren nicht unerheblich war, konnte sich Theoderich gut vorstellen, dass auch der Gegner zahlreich war.
Theoderich sehnte sich nach Bella, so sehr, dass es weh tat. Er wußte nicht genau, wann es passierte, ein unbeschreiblicher Moment.
Er sah sie an, und in ihm rührte sich ein Gefühl, das noch immer brannte. Er hielt sich in ihrer Nähe, war stets bei ihr, wenn Unheil drohte. Dennoch hatte all dies nicht gereicht. Er konnte nur noch hoffen, dass sie lebendig aus dem Krieg zurück kam. Solange sie lebte, war auch sein Leben sinnvoll. Auch , wenn er ihr nur ein guter Freund sein konnte.

Am nächsten Morgen sah er sie. Bella ritt an ihm vorbei, ohne ihn zu sehen. Er stand auch relativ weit hinten, aber er konnte sie betrachten. Sie wirkte müde und ängstlich. Aber aus ihren Augen strahlte die Liebe, als ihr Blick Theron streifte.
Theoderich war wie gelähmt. Er hatte Angst um sie. Aber er freute sich auch für sie, eine verzwickte Situation. Er sah im Sonnenlicht das Amulett an ihrem Hals aufblitzen. Sie trug es also noch, wie sie es ihm versprochen hatte. Theoderich dachte an den Tag zurück, als er es ihr umlegte, nervös, verlegen, unsicher. Damals war ihm noch nicht bewußt, wie tief seine Gefühle für sie waren. Jetzt wußte er es, aber es war zu spät. Er seufzte kurz auf, alles Hadern mit dem Schicksal half nichts. Da zog sie hin, dem Feind entgegen. Sie ritt jeden Tag weiter von ihm weg, der Schlacht entgegen, allein dieser Gedanke ängstigte ihn. Würde er sie jemals wiedersehen?

Er winkte ihr nach, seine Tränen kaum zurück halten könnend, obwohl er nur noch ihren Rücken erkennen konnte. Thajldor legte seinen Arm um ihn und führte ihn zurück in sein Häuschen, wo er ein Fässchen Whiskey öffnete. Dieser Tag sollte begossen werden, und sei es nur, den Kummer zu ertränken. Zudem tranken sie auf das Wohl der Gefährten und eine siegreiche Schlacht, sowie auf die gesunde Rückkehr von Bella.

Im Laufe des Vormittags kamen Diener des Schlosses und brachten Bellas Hab und Gut. Wie versteinert räumte Theoderich die Kisten in seinen Keller. Er hoffte, dass sie irgendwann wieder kommen würde.

Modifié par Bellandyrs, 17 juin 2010 - 10:23 .


#2296
J.D.C

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Aus Mittag wurde Abend, die Sonne tauchte das Land in ein angenehm orangenes Licht. Aus dem Wald auf weite Steppen, recht karges Land, aber gut zum Marschieren. Eine kühle Briese minderte die Erschöpfung durch die anstrengenden Stunden. Der Stramme Marsch hatte sich zu einem trottenden Tempo heruntergeschraubt, viel der Männer und besonders die Pferde mussten sich ausruhen.



Auch der junge Schecke auf dem Jannis ritt schnaubte vor sich hin. An der nächsten Wasserstelle würde das Lager aufgeschlagen werden, die Tiere versorgt und die Wasservoräte ordentlich aufgestockt werden. In der Dämmerung schweifte Jannis Blick über die weiten Ebenen. Alle waren still geworden, nur ein paar Blicke von den Anderen erreichten ihn hin und wieder. Die Ruhe vor dem Sturm könnte mann sagen. Die einst formierten Gruppen waren in die Länge gezogen, als eine Mann mit bimmelnden Glöckchen umher ritt und rief "Schlagt die Zelte auf, ruht euch aus."ging ein heilfrohes gelächtes durch das Heer.



Nach nur wenigen Minuten entwuchs der Pampa eine kleine Zeltstadt, die Männer strömten zu dem nahe gelegnen Fluss. Auch Jannis ging dorthin. Er hatte über den Tag keine Gednaken an das kommende verschwendet er hatte sich in seinen Träumen schon belastet und wollte nun möglichst ohne Hintergedanjen in die Schlacht ziehen. Nachdem er sein Pferd gefüttert hatte, ging er zu den Zelten der Gruppe zurück. Diese waren direkt beim Zelt des Regenten. Er luckte kurz hinein und suchte Allie. Sie lag schon ruhig unter einer Decke eingewickelt in einem Zelt rechts von dem des Amofilas.

Langsam legte er sich zu ihr hin um sie nicht zu stören oder zu wecken.

#2297
MagicBullet

MagicBullet
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Avalosgeschwärzte, massive Plattenrüstung klirrte leise, als er von seinem Pferd abstieg.

Die Sonne versank hinterm Horizont, gehüllt in winzige Nebelfetzen. Der Wind säuselte leise in den Bäumen.

Innerhalb weniger Stunden entstand eine Stadt aus Zelten, eingefasst in einem übergroßen Kastell; Holzpalisaden, ausgehobene Gräben; Die Männer murrten über die tägliche Schinderei, ein ganzes Feldlager aus dem Nichts hochzuziehen, aber weder König, noch sein schattenhafter Handlanger duldeten Aufsässigkeiten.

Die Anspannung der letzten Tage stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.  Fast wie ein mit Haut bespannter Totenschädel, und unheimlichen, im Jadefeuer brennenden Augen.

Wenige Tage, bis sie alle bis zu den Knien im Blut waten würden. Jedweder Rückmarsch mochte ansich überflüssig sein; Nur wenige würden dieses Gemetzel überleben, und dennoch war es notwendig, um die Brut zumindest zeitweilig aus den Sümpfen zu vertreiben.

Die Figuren waren aufgestellt, die ersten Züge gespielt; Es war wie beim Schach, die hinterhältigste Finte würde das Spiel der Ewigkeiten drehen, selbst im Angesicht der Niederlage.

Ein Wagnis, und alles hing nur von ein wenig Glück ab... Sollten sie alle denken. Selbst Amofillias wußte nichts von seinem Ass im Ärmel....

Aus seinen Satteltaschen zog er einen verblichenen Mantel hervor; Vielfach geflickt, aber gut gefüttert, inklusive Kapuze. Viele seiner Soldaten trugen die gleichen in kalten Nächten wie diesen. Er würde die kantigen Formen des Panzers verdecken. Einen lädierten Schild schnallte er sich auf den Rücken, und ein ebenso abgenutztes Schwert an die Seite. So würde ihn niemand erkennen, solange er sich im Schatten der Kapuze halten würde.

Inzwischen dämmerte es; Die letzten Sonnenstrahlen erstarben, und die Welt versank in Dunkelheit.

Als normaler Soldat würde es deutlich einfach werden, die Stimmung im Lager zu sondieren,und zusätzlich auf anderer Ebene mal seinen Gefährten auf den Zahn zu fühlen. Die Nacht versprach interessant zu werden...

#2298
viento2

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Das Zelt von Jule und Noah lag neben denen der Gefährten. Doch im Moment schienen sie alle darin verschwunden zu sein. Auch Jule hatte sich nach dem langen Ritt für einen Moment hingelegt. Sie sah ziemlich müde und abgespannt aus. Leise verließ er das Zelt, um sie nicht zu wecken. Seine Rüstung hatte er bereist abgelegt und nur den Schwertgurt trug er noch.

Er trat hinaus in die frische Abendluft und ließ seinen Blick für einen Moment über das Zeltlager schweifen, dass sich über eine riesige Fläche erstreckte. Es herrschte eifriges Treiben zwischen den Zelten. Noah begann, die Reihen abzulaufen. Ihm tat sein Hintern ordentlich weh und er konnte im Moment einen kleinen Spaziergang gebrauchen.

Die Sonne war bereits am Untergehen und tauchte den Himmel in leuchtende Rottöne. Hier und da waren Lagerfeuer entzündet worden und es wurde Essen vorbereitet. Noah spürte, wie sein eigener Magen zu knurren begann. Auf dem Rückweg, würde er etwas zu essen für sich und Jule besorgen.

Er schritt weiter durch die Zeltreihen und beobachtete die Soldaten. In ihren Gesichtern konnte er die Anstrengung des vergangenen Tages lesen. Auch Furcht und Sorge spiegelten sich in einigen wider. Nur vereinzelt wurden Gespräche geführt, die meisten hingen ihren eigenen Gedanken nach.

Noah ging weiter und genoss es, seine Beine zu bewegen. Er merkte, wie sich seine Muskeln langsam anfingen, zu entspannen. Er begann, die Schultern zu kreisen und den Nacken zu strecken. Morgen würde er bestimmt einen ordentlichen Muskelkater in den Beinen haben.


#2299
Guest_Avalin_*

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Theron war die ganze Zeit über wie in Trance. Er sah die Armee vor den Toren FallRemnons nur wie durch einen Schleier. Seine Gedanken waren bereits bei der Schlacht. Stetig wanderten seine Blicke zu Bella und den anderen Gefährten. Schweigend ritten sie den ganzen Tag und Theron erschrak regelrecht, als er merkte dass es schon spät geworden war und sie begannen ihr Nachtlager aufzubauen. Bella war bereits in ihrem Zelt verschwunden als Theron sich aufmachte sein Pferd zu versorgen.

Der junge Schecke war ein ausgesprochen angenehmes Tier. Theron konnte dessen Gutmütigkeit regelrecht spüren, als dieser ihn dankbar mit seinen großen Augen anstarrte. Er nahm ihm den Sattel und das Zaumzeug ab und kraulte ihm am Hals.

„Guter Junge.“, sagte er mit einem Lächeln, bevor er sich auf den Weg zum Zelt machte.



Bella hatte sich bereits entkleidet und lag unter der Decke. Theron lächelte sie liebevoll an und begann seine Rüstung abzulegen. Er wusch sich und schlüpfte dann zu Bella unter die Decke. Sanft drückte er sie an sich und versank in Gedanken.


#2300
Bellandyrs

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Bella kuschelte sich an Theron, als er unter die Decke kam. Endlich hatte sie ihn wieder, durfte seinen Körper spüren. Und dennoch hatte sie das Gefühl, dass er gedanklich meilenweit weg war. Leise seufzte sie auf und räkelte sich kurz. Von dieser verdammten Reiterei tat ihr alles weh, auch wenn es dieses mal zum Glück nur im Schritt dahin ging und sie auch halbwegs vernünftig zu Pferde sass. Außerdem hatte sie mit Polly wirklich ein gutmütiges Ross erwischt.

Sie legte ihren Kopf in Therons Schulterkuhle und ihren Arm um seinen Oberkörper. Er drückte sie wieder an sich und hauchte ihr einen Kuss aufs Haar, sagte aber nichts.

So nah - und doch so fern... Seit dem Aufbruch aus FallRemnon hatten sie kein Wort gewechselt. Das belastete sie sehr, sie hatte das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben, Theron verletzt zu haben.

"Mein Herz, was ist los? Du bist so still... es kommt mir beinahe vor als wärst du gar nicht hier bei mir" fragte sie ihn leise und hoffte, eine Antwort zu erhalten.

Modifié par Bellandyrs, 21 juin 2010 - 09:26 .