Jule seufzte."Ja ich bin Schwanger. Das würde alles erklären, wie ich drauf bin. Es würde sogar gehen. Ich bin ja Wächter aber Noah nicht."
Jule ging ein paar mal im Kreis und hielt sich die Hand an den Kopf.
"Ich weiß nicht was ich machen soll. Er möchte das ich zurück nach FallRemnon reite, und auf ihn Warte. Bis nach der Schlacht."
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#2326
Guest_Juleiila_*
Posté 26 juin 2010 - 08:18
Guest_Juleiila_*
#2327
Posté 26 juin 2010 - 08:30
„Nun ja, …“ sie dachte kurz nach, „Die Frage ist, was Euch wichtiger ist. Eure Pflicht, oder Eure Liebe, doch beides wird Euch wohl auf ewig begleiten ohne das andere. Eine Zukunft gibt es nicht für ein Kind eines Wächters. Ihr werdet auf ewig gegen Brut kämpfen, bis es Euch zerfrisst. Da sind Kinder fehl am Platz. Eine Zukunft als Wächter, alleine. Das wäre die Pflicht, doch ich bezweifle, dass Ihr das wollt. Ich selbst .. würde das auch nicht wollen. Doch ich würde nicht zurückreiten. Wenn er Euch versteht, und Eure Pflicht versteht, dann wird er Euch weiterziehen lassen. Auch wenn es für einen normalen Menschen vollkommen verrückt sein mag. Wenn nicht, dann sei es so, doch es ist Eure Entscheidung, denn schließlich hättet Ihr damit rechnen können, dass so etwas passiert, also ist es nun Euer Laster, ob es nun angenehm sein mag oder nicht. Ich für meinen Teil, würde weiterziehen, kämpfen, denn egal ob ich lebe oder sterbe, ich bringe meiner Pflicht mehr, als einer Familie.“
Sie beobachtete Jule während diese wie wahnsinnig auf und ab ging, und hoffte, dass sie ihre Worte verstand.
Sie beobachtete Jule während diese wie wahnsinnig auf und ab ging, und hoffte, dass sie ihre Worte verstand.
#2328
Guest_Juleiila_*
Posté 26 juin 2010 - 08:37
Guest_Juleiila_*
Jule blieb stehen und blickte zum Boden.
"Ich bin ein Wächter, das ist meine Pflicht. Das Kind will ich trotzdem. Aber meine Aufgabe steht im Vordergrund." sie hackte sich bei Allie ein und ging mit ihr wieder zu den Zelten.
"Danke Allie. Nun weckt Jannis ich glaube es geht wieder weiter."
Sie grinste wieder und packte ihre Sachen, die Noah einfach dort liegen lassen hatte. Sie schüttelte den Kopf schnallte sich alles um und ging zu ihrem Pferd. Sie setzte sich drauf und ritt schon mal in die Reihen. Weit nach Vorne, um Noah nicht zu begegnen.
"Ich bin ein Wächter, das ist meine Pflicht. Das Kind will ich trotzdem. Aber meine Aufgabe steht im Vordergrund." sie hackte sich bei Allie ein und ging mit ihr wieder zu den Zelten.
"Danke Allie. Nun weckt Jannis ich glaube es geht wieder weiter."
Sie grinste wieder und packte ihre Sachen, die Noah einfach dort liegen lassen hatte. Sie schüttelte den Kopf schnallte sich alles um und ging zu ihrem Pferd. Sie setzte sich drauf und ritt schon mal in die Reihen. Weit nach Vorne, um Noah nicht zu begegnen.
#2329
Guest_Avalin_*
Posté 26 juin 2010 - 08:56
Guest_Avalin_*
Theron erwachte am frühen Morgen durch lautes Stimmgewirr von außen. Er hatte sehr gut geschlafen, und Bella schlug auch bereits ihre Augen auf. Er richtete sich auf und seine Knochen knackten laut als er sich streckte. Lächelnd drückte er Bella einen Kuss auf die Stirn. „Morgen meine Liebe. Gut geschlafen?“, er zwinkerte ihr zu und ihr Lächeln sprach Bände. Langsam stand er auf und begann sich zu waschen und anzukleiden.
#2330
Posté 26 juin 2010 - 10:27
Sie blickte Jule noch kurz hinterher und seufzte. Ihr schossen kurz Gedanken darüber durch den Kopf, was sie wohl an Jules Stelle tun würde. Sie sagte zwar, dass sie der Pflicht nachgehen würde, doch sie wusste gerade selbst nicht so recht, ob sie dies nur gesagt hat, weil es das war was sie gerne tun würde, oder das wo sie wusste, dass sie es nicht könnte. Nein, sie würde es tun, sagte sie sich selbst in Gedanken. Ob Noah Jule verstehen würde? Das würde sich noch zeigen. Er schien ein Mensch zu sein, der gerne ein einfaches normales Leben hätte, ohne Krieg, mit Frieden und Familie. Sie kroch durch den Eingang des Zeltes und setzte sich neben Jannis, welcher noch schlief. Was er sich wohl von der Zukunft erwartet? Fragte sie sich. Doch sie konnte sich daran erinner, dass er sich einst den Wächtern anschließen wollte. Ob das noch immer so war? Sie strich im durch sein Haar und flüsterte ihm ins Ohr, „Aufwachen, Schlafmütze.“, und lächelte ihm entgegen.
#2331
Posté 27 juin 2010 - 05:49
Jannis war am Vorabend eingeschlafen bevor er Allie seine letzten Worte verrichten konnte. Verschwemmt und weggespült, er glaubte es sei etwas wichtiges gewesen, doch die Worte und Gedanken sind in seinen Träumen und im Schlaf verloren gegangen.
Eine sanfte Stimme drang in sein Ohr, erstes Licht viel durch seine langsam zuckenden Augenlieder. Er reckte sich und gähnte laut, bevor er seine Augen öffnete und zu Allie blickte. Ein warmes Lächeln empfing ihn am frühen Morgen, Jannis packte Allie am Arm und zog sie zu sich hin. Er hauchte ihr einen Kuss zu, dann setzt er sich im Schneidersitz hin.
"Warum bist du schon auf mein Engel? Ich dachte, ich wäre der frühe Vogel. Da hab ich mich wohl geirrt, oder hab ich einfach nur mal länger geschlafen. Wie dem auch sei wir sollten uns zum Abmarsch bereit machen."
Jetzt bemerkte auch Jannis das Geklapper von Zeltstangen, das Stampfen der ertsen Bataillone und des viele Gerede der anderen die gerade erwacht waren.
Eine sanfte Stimme drang in sein Ohr, erstes Licht viel durch seine langsam zuckenden Augenlieder. Er reckte sich und gähnte laut, bevor er seine Augen öffnete und zu Allie blickte. Ein warmes Lächeln empfing ihn am frühen Morgen, Jannis packte Allie am Arm und zog sie zu sich hin. Er hauchte ihr einen Kuss zu, dann setzt er sich im Schneidersitz hin.
"Warum bist du schon auf mein Engel? Ich dachte, ich wäre der frühe Vogel. Da hab ich mich wohl geirrt, oder hab ich einfach nur mal länger geschlafen. Wie dem auch sei wir sollten uns zum Abmarsch bereit machen."
Jetzt bemerkte auch Jannis das Geklapper von Zeltstangen, das Stampfen der ertsen Bataillone und des viele Gerede der anderen die gerade erwacht waren.
#2332
Posté 27 juin 2010 - 09:18
„Nun ja, um ehrlich zu sein, hat mich Jule...“, sie rollte kurz mit den Augen, „ganz ‚sanft‘ geweckt … sonst wäre ich wohl noch am Schlafen.“
Sie zwinkerte ihm entgegen und begann damit ihre Sachen einzupacken. Sie rollte die dünne Schlafmatte sowie die Decken ein und stopfte diese zusammen mit dem Kopfkissen in ihre Tasche. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie von der Reise einen üblen Muskelkater hatte, in den Beinen und wohl vom ungewohnten harten Boden auch am Rücken. Doch so etwas gehörte nun mal dazu.
Allie hatte zwar seit gestern nichts gegessen, doch sie war es ohnehin gewohnt wenig zu essen und hatte auch kein wirkliches Hungergefühl. Nachdem auch das Zelt abgebaut war, füllten sie noch ihre Wasserflaschen und machten die Pferde fertig für die Reise. Die Feuer wurden bereits gelöscht, hier und da huschten gestresste Wachen an einem vorbei und manchmal musste man aufpassen, dass einem kein Pferd auf den Schuh trat. Alles wirkte wie ein riesiges Chaos, doch bei genauerem Hinsehen hatte alles seine Ordnung. Nachdem die Sattel der Tiere festgeschnallt und die Taschen auf den Rücken der Tiere verstaut waren, machten sie sich auf den Weg zu den anderen, sofern man diese in dem Trubel noch finden würde.
Sie zwinkerte ihm entgegen und begann damit ihre Sachen einzupacken. Sie rollte die dünne Schlafmatte sowie die Decken ein und stopfte diese zusammen mit dem Kopfkissen in ihre Tasche. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie von der Reise einen üblen Muskelkater hatte, in den Beinen und wohl vom ungewohnten harten Boden auch am Rücken. Doch so etwas gehörte nun mal dazu.
Allie hatte zwar seit gestern nichts gegessen, doch sie war es ohnehin gewohnt wenig zu essen und hatte auch kein wirkliches Hungergefühl. Nachdem auch das Zelt abgebaut war, füllten sie noch ihre Wasserflaschen und machten die Pferde fertig für die Reise. Die Feuer wurden bereits gelöscht, hier und da huschten gestresste Wachen an einem vorbei und manchmal musste man aufpassen, dass einem kein Pferd auf den Schuh trat. Alles wirkte wie ein riesiges Chaos, doch bei genauerem Hinsehen hatte alles seine Ordnung. Nachdem die Sattel der Tiere festgeschnallt und die Taschen auf den Rücken der Tiere verstaut waren, machten sie sich auf den Weg zu den anderen, sofern man diese in dem Trubel noch finden würde.
#2333
Guest_Avalin_*
Posté 27 juin 2010 - 03:06
Guest_Avalin_*
Bella reckte sich kurz im liegen.
„Oh Schande, “ krächzte sie „mir tut alles weh.“ Theron sah sie mit erhobener Augenbraue und schelmischen Lächeln an, und reichte ihr die Hand um ihr beim aufstehen zu helfen. Während Theron begann ihre Sachen zu packen, begann auch Bella langsam sich zu waschen und anzuziehen. Theron warf einen schnellen Blick aus dem Zelt hinaus und strich Bella über die Wange.
„Wir sollten uns beeilen, die anderen sind schonbereit zum Aufbruch.“
Sie schnappten ihre Sachen und begaben sich zu ihren Pferden. Theron begrüßte seinen Schecken mit einem festen Klopfen auf den Hals und stieg auf. Bella tat es ihm gleich und beide ordneten sich in die Reihen ihrer Gefährten ein. Theron blickte sich um und sah Jule die ihn argwöhnisch anblickte. Fragend zog er die Augenbrauen zusammen. „Habt Ihr ein Anliegen Jule?“
„Oh Schande, “ krächzte sie „mir tut alles weh.“ Theron sah sie mit erhobener Augenbraue und schelmischen Lächeln an, und reichte ihr die Hand um ihr beim aufstehen zu helfen. Während Theron begann ihre Sachen zu packen, begann auch Bella langsam sich zu waschen und anzuziehen. Theron warf einen schnellen Blick aus dem Zelt hinaus und strich Bella über die Wange.
„Wir sollten uns beeilen, die anderen sind schonbereit zum Aufbruch.“
Sie schnappten ihre Sachen und begaben sich zu ihren Pferden. Theron begrüßte seinen Schecken mit einem festen Klopfen auf den Hals und stieg auf. Bella tat es ihm gleich und beide ordneten sich in die Reihen ihrer Gefährten ein. Theron blickte sich um und sah Jule die ihn argwöhnisch anblickte. Fragend zog er die Augenbrauen zusammen. „Habt Ihr ein Anliegen Jule?“
#2334
Guest_Juleiila_*
Posté 27 juin 2010 - 03:09
Guest_Juleiila_*
^Jule zog ihre Augenbrauen nach oben, als sie Theron ansprach.
"Ein Anliegen?" fragte sie energisch. "Ja, und zwar, das Ihr in nächster Zeit etwas leiser sein könntet. Tzz..." zischte sie und schüttelte den Kopf.
Sie musste die ganze Nacht nachdenken, zerbrach sich den Kopf über das mögliche Kind was in ihr aufwuchs, und dabei noch ständig, diese Töne die Bella und Theron von sich gaben, zu hören, machten es ihr nicht gerade einfach.
Sie zog an den Zügeln und gallopierte ein Stück vorraus.
"Ein Anliegen?" fragte sie energisch. "Ja, und zwar, das Ihr in nächster Zeit etwas leiser sein könntet. Tzz..." zischte sie und schüttelte den Kopf.
Sie musste die ganze Nacht nachdenken, zerbrach sich den Kopf über das mögliche Kind was in ihr aufwuchs, und dabei noch ständig, diese Töne die Bella und Theron von sich gaben, zu hören, machten es ihr nicht gerade einfach.
Sie zog an den Zügeln und gallopierte ein Stück vorraus.
#2335
Guest_Avalin_*
Posté 27 juin 2010 - 03:13
Guest_Avalin_*
Theron schnaubte verächtlich durch die Nase als Jule davon preschte. Er schüttelte den Kopf und Blickte zu Bella, die ein wenig rot geworden war. Er hatte jetzt wirklich nicht die Geduld auf die Zickigkeit der Elfe einzugehen und schenkte ihr von hinten nur einen tödlichen Blick, als sich diese kurz zu ihm umwandte.
#2336
Posté 27 juin 2010 - 04:51
Bella wurde rot, als Jule den Kommentar wegen der letzten Nacht abgab. Jedoch weniger wegen ihrer Gefährten, vor allem Jule konnte sich da durchaus an der eigenen Nase packen. Bella mußte an die erste Nacht zurückdenken, die Noah und Jule zusammen verbrachten. Leise waren die zwei damals auch nicht gerade. Sie war eher verlegen, da es dann sicherlich auch einige Soldaten mitgekriegt hatten, und sie wollte nicht unbedingt Zielscheibe von verstecktem Spott werden.
Bella sah Theron liebevoll an. "Denk Dir nichts, mein Herz. Ich weiß zwar nicht, welcher Teufel sie im Moment reitet, aber ich denke, sie hat mit Noah gestritten. Sieh doch nur, er hat sich relativ weit hinter uns eingereiht." Sie blickte über die Schulter zu Noah, der gerade noch vor den Soldaten ritt, neben ihm eine noch immer bleiche Lyna.
Als Bella die Dalish sah, überkam sie dennoch ein Hauch von schlechtem Gewissen. Sie genoss jede Sekunde, die sie mit Theron verbringen durfte. Lyna hingegen... Bellas Blick wanderte zu Avalos, der mit grimmiger Miene die Soldaten zur Eile antrieb. Ihm dauerte der Abbau ihrer Zeltstadt schon viel zu lange, und dieser Unmut war ihm ins Gesicht geschrieben.
Arme Lyna, Avalos würde sie im Moment eher links liegen lassen, als auch nur in den Verdacht zu kommen, auch eine menschliche, liebevolle Seite an sich zu haben.
Bella ritt nahe an Theron heran und streichelte ihn kurz über den Oberarm, bevor ihr Pferd die Ohren anlegte und zum Schecken drohend die Zähne bleckte. Dabei riß die Stute Bella die Zügel aus den Händen, was die Zwergin wiederum mit einem schmerzhaften Ausruf quittierte, da dabei auch ihre Arme in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Bella grummelte innerlich vor sich hin und nahm die Zügel wieder auf. Sie lenkte Polly einen halben Schritt von Therons Pferd weg, und sofort beruhigte sich das Pony wieder.
"Theron, ich weiß, es ist eigentlich zu früh um sich über unsere Zukunft Gedanken zu machen. Trotzdem will ich Dir sagen, dass ich nicht unbedingt nach Orzammar zurück muß. Kurz vielleicht, um Abschied zu nehmen und meine Habseligkeiten einzusammeln. Aber dann bin ich da zu Hause, wo du es bist. Und wenn Du weiter nach Deiner Rache sinnst, werde ich Dich begleiten. In Orzammar habe ich bisher ohnehin nur überwintert, an sich ist mir das Leben an der Oberfläche lieber."
Bella sah Theron liebevoll an. "Denk Dir nichts, mein Herz. Ich weiß zwar nicht, welcher Teufel sie im Moment reitet, aber ich denke, sie hat mit Noah gestritten. Sieh doch nur, er hat sich relativ weit hinter uns eingereiht." Sie blickte über die Schulter zu Noah, der gerade noch vor den Soldaten ritt, neben ihm eine noch immer bleiche Lyna.
Als Bella die Dalish sah, überkam sie dennoch ein Hauch von schlechtem Gewissen. Sie genoss jede Sekunde, die sie mit Theron verbringen durfte. Lyna hingegen... Bellas Blick wanderte zu Avalos, der mit grimmiger Miene die Soldaten zur Eile antrieb. Ihm dauerte der Abbau ihrer Zeltstadt schon viel zu lange, und dieser Unmut war ihm ins Gesicht geschrieben.
Arme Lyna, Avalos würde sie im Moment eher links liegen lassen, als auch nur in den Verdacht zu kommen, auch eine menschliche, liebevolle Seite an sich zu haben.
Bella ritt nahe an Theron heran und streichelte ihn kurz über den Oberarm, bevor ihr Pferd die Ohren anlegte und zum Schecken drohend die Zähne bleckte. Dabei riß die Stute Bella die Zügel aus den Händen, was die Zwergin wiederum mit einem schmerzhaften Ausruf quittierte, da dabei auch ihre Arme in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Bella grummelte innerlich vor sich hin und nahm die Zügel wieder auf. Sie lenkte Polly einen halben Schritt von Therons Pferd weg, und sofort beruhigte sich das Pony wieder.
"Theron, ich weiß, es ist eigentlich zu früh um sich über unsere Zukunft Gedanken zu machen. Trotzdem will ich Dir sagen, dass ich nicht unbedingt nach Orzammar zurück muß. Kurz vielleicht, um Abschied zu nehmen und meine Habseligkeiten einzusammeln. Aber dann bin ich da zu Hause, wo du es bist. Und wenn Du weiter nach Deiner Rache sinnst, werde ich Dich begleiten. In Orzammar habe ich bisher ohnehin nur überwintert, an sich ist mir das Leben an der Oberfläche lieber."
Modifié par Bellandyrs, 02 juillet 2010 - 07:13 .
#2337
Guest_Avalin_*
Posté 27 juin 2010 - 07:01
Guest_Avalin_*
Theron wandte sich ruckartig an Bella und sah sie entsetzt an.
„Bella, wie kommst Du darauf….“, er rang nach Worten, „Ich würde Dich nie in diesen Konflikt mit hineinziehen.“
Er schüttelte den Kopf. „Lass uns erst diese Schlacht überstehen, mein Engel. Alles andere steht noch in den Sternen.“
„Bella, wie kommst Du darauf….“, er rang nach Worten, „Ich würde Dich nie in diesen Konflikt mit hineinziehen.“
Er schüttelte den Kopf. „Lass uns erst diese Schlacht überstehen, mein Engel. Alles andere steht noch in den Sternen.“
#2338
Posté 27 juin 2010 - 07:04
Noah hatte sich mit seinem Braunen hinter den anderen Gefährten eingeordnet. Nach einer Weile ritt Lyna neben ihn und leistete ihm Gesellschaft. Sie war blass und lächelte schwach.
„Guten Morgen, Noah. Ich hoffe, ihr hattet eine angenehme Nacht.“
Sie selber sah aus, als hätte sie keinen erholsamen Schlaf gehabt. Avalos stapfte eben mürrisch an den beiden vorbei und würdigte sie keines Blickes. Noah konnte den Schmerz in Lynas Augen sehen, den er damit verursachte.
„Ich wünsche euch auch einen schönen Morgen“ versuchte er ihre Aufmerksamkeit schnell auf sich zu lenken. „Die Nacht war ganz angenehm, nachdem ich gestern seit langer Zeit wieder auf einem Pferd gesessen hab. Dementsprechend tut mir heute Morgen der Hintern ganz schön weh.“
Lyna schaute ihn an und schmunzelte.
„Wenn ihr schon einmal geritten seid, dann werdet ihr euch sicherlich schnell wieder daran gewöhnen.“
„Das hoffe ich doch sehr.“ Lachte Noah.
Die letzten Soldaten hatten sich gerade eingereiht. Ganz vorne saß eine dunkle Gestalt auf einem tänzelnden Rappen und hob die Hand. Der Zug setzte sich langsam in Bewegung und wälzte sich weiter durch das Land. Unaufhaltsam seinem Ziel entgegen.
„Guten Morgen, Noah. Ich hoffe, ihr hattet eine angenehme Nacht.“
Sie selber sah aus, als hätte sie keinen erholsamen Schlaf gehabt. Avalos stapfte eben mürrisch an den beiden vorbei und würdigte sie keines Blickes. Noah konnte den Schmerz in Lynas Augen sehen, den er damit verursachte.
„Ich wünsche euch auch einen schönen Morgen“ versuchte er ihre Aufmerksamkeit schnell auf sich zu lenken. „Die Nacht war ganz angenehm, nachdem ich gestern seit langer Zeit wieder auf einem Pferd gesessen hab. Dementsprechend tut mir heute Morgen der Hintern ganz schön weh.“
Lyna schaute ihn an und schmunzelte.
„Wenn ihr schon einmal geritten seid, dann werdet ihr euch sicherlich schnell wieder daran gewöhnen.“
„Das hoffe ich doch sehr.“ Lachte Noah.
Die letzten Soldaten hatten sich gerade eingereiht. Ganz vorne saß eine dunkle Gestalt auf einem tänzelnden Rappen und hob die Hand. Der Zug setzte sich langsam in Bewegung und wälzte sich weiter durch das Land. Unaufhaltsam seinem Ziel entgegen.
#2339
Posté 28 juin 2010 - 08:25
Allie war es nicht entgangen, dass Noah weiter hinten eingereiht war und sich Jule immer weiter von der Masse nach vorne absetzte. Doch die Auseinandersetzung war noch recht frisch, und die Zeit heilt ja bekanntermaßen alle Wunden, sagte man zumindest.
"Es scheint mir, als ob Dein Freund mal aufmunternde Worte gebrauchen könnte.", sagte sie zu Jannis und blickte dabei nach hinten zu Noah. Dann gab sie der Schimmelstute einen antreibenden Tritt in die Baugegend und ritt weiter nach vorne um sich neben Jule einzureihen.
"Glaubt Ihr, dass alles in unserem Leben vom Erbauer vorbestimmt ist?", sagte sie nachdenklich zu Jule.
"Es scheint mir, als ob Dein Freund mal aufmunternde Worte gebrauchen könnte.", sagte sie zu Jannis und blickte dabei nach hinten zu Noah. Dann gab sie der Schimmelstute einen antreibenden Tritt in die Baugegend und ritt weiter nach vorne um sich neben Jule einzureihen.
"Glaubt Ihr, dass alles in unserem Leben vom Erbauer vorbestimmt ist?", sagte sie nachdenklich zu Jule.
#2340
Guest_Juleiila_*
Posté 28 juin 2010 - 03:58
Guest_Juleiila_*
"Hmmm..." stammelte Jule und blickte nachdenklich nach vorne, wo man die Sonne aufgehen sah. Der Himmel war blau, und alles wirkte so friedlich. Aber Jule wusste ja, Das der Schein nur trübte. Irgendwo lauerten sie bereits, und warteten nur darauf, das sich die Armee auf sie stürzten. Die Brut war klüger geworden, war intiligent, und konnte sprechen. Und innerlich, machte das Jule doch ein wenig Angst. Angst, ihr Kind zu verlieren.
Sie schüttelte den Kopf, denn sie war in Gedanken versunken und blickte zu Allie rüber.
"Hm. Das ist eine gute Frage. Ich weiß es nicht, und irgendwie glaube ich es nicht. Auch nicht das es den Erbauer gibt. Denn sonst wäre die Brut schon längst erledigt. Das Leben verläuft so, wie wir es wollen, Es kommt auf unser Handeln an. Wir haben unseren eigenen Kopf. Wäre ja etwas...seltsam oder denkt Ihr nicht? Wenn der Erbauer uns lenken würde."
Jule sank ihren Kopf etwas, so dass ihr Blick auf den Hals und Rücken ihres Pferdes fiel. Sie lächelte etwas und streichelte ihr Pferd, was mit einem stolzen klopfen endete.
Sie schüttelte den Kopf, denn sie war in Gedanken versunken und blickte zu Allie rüber.
"Hm. Das ist eine gute Frage. Ich weiß es nicht, und irgendwie glaube ich es nicht. Auch nicht das es den Erbauer gibt. Denn sonst wäre die Brut schon längst erledigt. Das Leben verläuft so, wie wir es wollen, Es kommt auf unser Handeln an. Wir haben unseren eigenen Kopf. Wäre ja etwas...seltsam oder denkt Ihr nicht? Wenn der Erbauer uns lenken würde."
Jule sank ihren Kopf etwas, so dass ihr Blick auf den Hals und Rücken ihres Pferdes fiel. Sie lächelte etwas und streichelte ihr Pferd, was mit einem stolzen klopfen endete.
#2341
Posté 28 juin 2010 - 06:10
Einige Zeit ritten sie nun schon nebeneinander her. Bella sah, dass Allie und Jule sich unterhielten und Jannis dafür sich zu Noah zurückfallen ließ. Theron hatte wieder diese undurchdringliche Miene aufgesetzt, und sie selber nagte auf ihrer Unterlippe herum und zog die Stirn kraus.
Endlich blickte sie Theron an und richtete ihr Wort an ihn.
"Theron, ich habe vor, diese Schlacht zu überleben. Und dann schadet es ja nicht, sich schon mal ein paar Gedanken gemacht zu haben. Wenn Du sagst, Du würdest mich nie in diesen Konflikt mit hineinziehen, ist das nobel von Dir. Aber vergiß nicht, ich bin nun ein Teil von Dir, gehöre zu Dir, und von daher wirst du gar keine andere Wahl haben. Ich laße Dich jedenfalls nicht alleine losziehen, wochenlang nicht zu wissen, wie es Dir geht. Das würde ich nämlich nicht verkraften können."
Endlich blickte sie Theron an und richtete ihr Wort an ihn.
"Theron, ich habe vor, diese Schlacht zu überleben. Und dann schadet es ja nicht, sich schon mal ein paar Gedanken gemacht zu haben. Wenn Du sagst, Du würdest mich nie in diesen Konflikt mit hineinziehen, ist das nobel von Dir. Aber vergiß nicht, ich bin nun ein Teil von Dir, gehöre zu Dir, und von daher wirst du gar keine andere Wahl haben. Ich laße Dich jedenfalls nicht alleine losziehen, wochenlang nicht zu wissen, wie es Dir geht. Das würde ich nämlich nicht verkraften können."
#2342
Posté 28 juin 2010 - 07:58
"Hm, da könntet Ihr Recht haben, dennoch glaube ich, dass uns einige Wege vorherbestimmt sind. Warum gibt es sonst Menschen und Elfen mit Magiebegabung? Oder die Pflicht eines Wächters weist uns den Weg zur dunklen Brut. Doch das ist wohl etwas das wir noch nicht verstehen können, denke ich.", nachdenklich blickte sie auf den Rücken des Pferdes, "Doch manchmal ... wenn man das Gefühl hat neben sich zu stehen ... etwas zu tun wo man sich nichtmehr wie einer selbst fühlt .. wer weiß, ob uns der Erbauer dabei nicht doch auf den rechten Weg leitet."
Modifié par Kaysallie, 30 juin 2010 - 11:45 .
#2343
Posté 28 juin 2010 - 08:16
Jannis hatte sich zusammen mit Allie bei den anderen eingereiht. Das Tempo welches die Armee zu Tage legte war noch eher schleppend. Er sah sich um, ein paar Kompanien hatten sich anscheinend vertauscht, letzte kleine verwirrungen nachm dem Aufbruch wurden schnell behoben.
Ein wenig Zeit verstrich, es herrschte wieder eine spannende Ruhe unter den Truppen und auch den Gefährten. Bis Allie Jannis Aufmerksamkeit auf Noah zog, er wirkte etwas mitgenommen, mit dem Kopf hängend ritt er neben Lyna.
Nach Allies kleiner bitte stieg Jannis in die Eisen und lies sich langsam im Zug zurückfallen. So weit bis er mit Noah gleichauf war.
"Noah....? du siehst etwas bedrückt aus, ist irgendetwas, oder wie wäre es mit einer kleinen Plauderei? Diese Ruhe hier ist ja kaum zu ertragen."
Ein wenig Zeit verstrich, es herrschte wieder eine spannende Ruhe unter den Truppen und auch den Gefährten. Bis Allie Jannis Aufmerksamkeit auf Noah zog, er wirkte etwas mitgenommen, mit dem Kopf hängend ritt er neben Lyna.
Nach Allies kleiner bitte stieg Jannis in die Eisen und lies sich langsam im Zug zurückfallen. So weit bis er mit Noah gleichauf war.
"Noah....? du siehst etwas bedrückt aus, ist irgendetwas, oder wie wäre es mit einer kleinen Plauderei? Diese Ruhe hier ist ja kaum zu ertragen."
#2344
Guest_Avalin_*
Posté 28 juin 2010 - 08:36
Guest_Avalin_*
Therons Miene war starr, als er Bella anblickte. Er versuchte zu lächeln, doch musste dies eher verbittert wirken.
Seit er Bella kannte hatte er sich nicht mehr mit seiner Vergangenheit auseinander gesetzt. Die Worte Bellas waren eine zusätzliche Belastung für seine ohnehin strapazierten Nerven.
Wenn sie diese Schlacht überstehen würden, wollte er sie keinesfalls weiteren Gefahren aussetzten. Er trug Verantwortung für sie und würde sich nicht von ihr überreden lassen. Falls er sich noch mal auf die Jagd machen würde, würde Bella ihn nicht begleiten. Soviel stand fest. Dies war seine Bürde und die Gefahr zu groß.
Seit er Bella kannte hatte er sich nicht mehr mit seiner Vergangenheit auseinander gesetzt. Die Worte Bellas waren eine zusätzliche Belastung für seine ohnehin strapazierten Nerven.
Wenn sie diese Schlacht überstehen würden, wollte er sie keinesfalls weiteren Gefahren aussetzten. Er trug Verantwortung für sie und würde sich nicht von ihr überreden lassen. Falls er sich noch mal auf die Jagd machen würde, würde Bella ihn nicht begleiten. Soviel stand fest. Dies war seine Bürde und die Gefahr zu groß.
#2345
Posté 28 juin 2010 - 09:04
Bella war beinahe klar, dass sie keine Antwort darauf erhalten würde. Aber seine Miene erschreckte sie. Kein liebevolles Lächeln umspielte seinen Mund, eher ein verbitterter Zug. Am liebsten hätte sie sich selbst geohrfeigt. Durch ihre unbedachten Worte hatte sie wohl schlafende Hunde geweckt, und das tat ihr leid. Eigentlich wollte sie ihm doch nur zu verstehen geben, dass sie für immer bei ihm sein wollte, egal wohin es sie verschlug. Irgendwo ein zuhause zu haben war doch nicht falsch. Sogar sie nannte Orzammar bisher ihre Heimat, auch wenn sie nur den Winter über dort blieb. Aber würde er verstehen?
"Verzeih, es war wohl der falsche Moment sich Gedanken über eine Zukunft nach der Schlacht zu machen. Wenn wir das Gemetzel überleben wird noch genug Zeit sein, uns darüber zu unterhalten."
Bella hing ihren Gedanken nach. Seit sie unterwegs zur Schlacht waren wirkte Theron kühl, unnahbar. Nun gut, die letzte Nacht hatte ihr bewiesen, dass er das mit Sicherheit nicht war. Aber sie kannte ihn noch zu wenig, um einschätzen zu können, was sich hinter seiner hübschen Stirn gerade abspielte. Wieder versank sie in den Anblick seiner Augen und seiner Tätowierung, und ihr Herz machte einen freudigen Hopser, als ihr wieder bewußt wurde, dass dieser Mann sie tatsächlich liebte.
Vorsichtig stellte sie sich in den Steigbügeln leicht auf, ihr tat der Hintern vom Sattel weh. Polly drehte nur ihre Ohren zu Bella, als würde sie auf einen Befehl warten. Bella streckte sich einmal, so dass es kurz in ihrem Rücken knackste. Tat das gut! Sie ließ sich wieder in den Sattel zurückgleiten, und nahm dafür ihre Füsse aus den Steigbügeln, um mit diesen ein wenig zu kreisen. Nachdem ihr Pony dies alles geduldig über sich ergehen ließ, nahm sie wieder die richtige Position ein. Welch ein Glück, dass nur im Schritt geritten wurde.
Zur Mittagsstunde kamen sie an einem kleinen Flußlauf vorbei. Der Schatten befahl, abzusitzen, die Pferde zu tränken und die Wasserschläuche aufzufüllen. Fünfzehn Minuten Pause - welch Segen!
Nachdem Bella ihr Pony versorgt hatte, schlug sie die Zügel um einen Baum und hopste hin und her, machte ein paar Kniebeugen und etwas Gymnastik, um ihre verkrampften Muskeln zu lockern.
Dabei lief sie auch an einigen Warägern vorbei.
"Bellandrys! Schön, dass Ihr auch dabei seid!" rief einer der Soldaten.
Bella hielt inne und versuchte, den Rufenden auszumachen. Dieser machte es ihr jedoch leicht, indem er seinen Helm abnahm und einen Schritt vortrat.
"Isaac, na so eine Überraschung! Victor wird wohl noch nicht soweit genesen sein?"
Ihr ehemaliger Leibwächter schüttelte den Kopf. "Nein, leider. Andererseits wohl auch gut so, wer weiß, was uns da erwarten wird. Aber es beruhigt mich doch, wieder an Eurer Seite kämpfen zu können. Glück auf, Bellandrys." Ernst nickte er ihr zu, dann schnallte er sich den Helm wieder um.
"Viel Glück, Isaac. Möge der Erbauer über Euch wachen. Wir sehen uns sicherlich noch bevor es richtig los geht."
Viel zu schnell verging die Pause jedoch, und es wurde wieder aufgesessen und weitergezogen. Die breite Handelsstrasse, auf der sie sich tags zuvor noch befunden hatten, hatte sich ein wenig verjüngt. Man konnte nur noch zu dritt nebeneinander reiten. Außerdem ging es leicht bergauf, und Bella konnte in der Ferne ein Bergmassiv ausmachen. Sie ritten gerade darauf zu.
Ob sie tatsächlich über einen Gebirgspass mußten? Sie hoffte nur, dass sie noch am Fuße des Berges ihr Nachtlager aufschlugen. Bella trieb Polly an, die munter in Trab verfiel, bis sie Theron wieder erreicht hatte und sich neben ihm einreihte. Allein der Erbauer wußte, wieviel Zeit ihnen noch vergönnt war, wie lange sie noch bei ihm sein durfte.
"Verzeih, es war wohl der falsche Moment sich Gedanken über eine Zukunft nach der Schlacht zu machen. Wenn wir das Gemetzel überleben wird noch genug Zeit sein, uns darüber zu unterhalten."
Bella hing ihren Gedanken nach. Seit sie unterwegs zur Schlacht waren wirkte Theron kühl, unnahbar. Nun gut, die letzte Nacht hatte ihr bewiesen, dass er das mit Sicherheit nicht war. Aber sie kannte ihn noch zu wenig, um einschätzen zu können, was sich hinter seiner hübschen Stirn gerade abspielte. Wieder versank sie in den Anblick seiner Augen und seiner Tätowierung, und ihr Herz machte einen freudigen Hopser, als ihr wieder bewußt wurde, dass dieser Mann sie tatsächlich liebte.
Vorsichtig stellte sie sich in den Steigbügeln leicht auf, ihr tat der Hintern vom Sattel weh. Polly drehte nur ihre Ohren zu Bella, als würde sie auf einen Befehl warten. Bella streckte sich einmal, so dass es kurz in ihrem Rücken knackste. Tat das gut! Sie ließ sich wieder in den Sattel zurückgleiten, und nahm dafür ihre Füsse aus den Steigbügeln, um mit diesen ein wenig zu kreisen. Nachdem ihr Pony dies alles geduldig über sich ergehen ließ, nahm sie wieder die richtige Position ein. Welch ein Glück, dass nur im Schritt geritten wurde.
Zur Mittagsstunde kamen sie an einem kleinen Flußlauf vorbei. Der Schatten befahl, abzusitzen, die Pferde zu tränken und die Wasserschläuche aufzufüllen. Fünfzehn Minuten Pause - welch Segen!
Nachdem Bella ihr Pony versorgt hatte, schlug sie die Zügel um einen Baum und hopste hin und her, machte ein paar Kniebeugen und etwas Gymnastik, um ihre verkrampften Muskeln zu lockern.
Dabei lief sie auch an einigen Warägern vorbei.
"Bellandrys! Schön, dass Ihr auch dabei seid!" rief einer der Soldaten.
Bella hielt inne und versuchte, den Rufenden auszumachen. Dieser machte es ihr jedoch leicht, indem er seinen Helm abnahm und einen Schritt vortrat.
"Isaac, na so eine Überraschung! Victor wird wohl noch nicht soweit genesen sein?"
Ihr ehemaliger Leibwächter schüttelte den Kopf. "Nein, leider. Andererseits wohl auch gut so, wer weiß, was uns da erwarten wird. Aber es beruhigt mich doch, wieder an Eurer Seite kämpfen zu können. Glück auf, Bellandrys." Ernst nickte er ihr zu, dann schnallte er sich den Helm wieder um.
"Viel Glück, Isaac. Möge der Erbauer über Euch wachen. Wir sehen uns sicherlich noch bevor es richtig los geht."
Viel zu schnell verging die Pause jedoch, und es wurde wieder aufgesessen und weitergezogen. Die breite Handelsstrasse, auf der sie sich tags zuvor noch befunden hatten, hatte sich ein wenig verjüngt. Man konnte nur noch zu dritt nebeneinander reiten. Außerdem ging es leicht bergauf, und Bella konnte in der Ferne ein Bergmassiv ausmachen. Sie ritten gerade darauf zu.
Ob sie tatsächlich über einen Gebirgspass mußten? Sie hoffte nur, dass sie noch am Fuße des Berges ihr Nachtlager aufschlugen. Bella trieb Polly an, die munter in Trab verfiel, bis sie Theron wieder erreicht hatte und sich neben ihm einreihte. Allein der Erbauer wußte, wieviel Zeit ihnen noch vergönnt war, wie lange sie noch bei ihm sein durfte.
#2346
Posté 29 juin 2010 - 08:19
Noah lächelte Jannis schwach entgegen, als dieser sich zum ihm gesellte.
„Morgen, Jannis.“
Er schaute nach unten auf den Hals seines Braunen, als er weiter sprach.
„Ich hatte heute Morgen eine kleine Auseinandersetzung mit Jule. Sie …. hat mir gesagt dass sie glaubt, schwanger zu sein. Und dumm wie ich war, habe ich mich darüber gefreut und gedacht, dass sie nun nicht mehr in die Schlacht ziehen wird. Aber sie will trotzdem kämpfen. Verstehst du?“
Verzweifelt sah er Jannis in die Augen.
„Sie trägt unser Kind unter ihrem Herzen und will sich trotzdem noch der Brut in die Arme stürzen! Wie kann sie so unverantwortlich sein? Sie muss doch auch an das Leben in ihr denken, oder nicht?“
Seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Sie setzt bewusst ein ungeborenes Leben aufs Spiel. Wie kann sie so etwas tun? Es ist doch ein Geschenk, dass man würdigen muss. Man sollte das Leben stets achten. Doch ihr scheint das nicht wichtig zu sein…..“
Seine Stimme brach unter den Tränen ab und er senkte den Kopf wieder.
„Morgen, Jannis.“
Er schaute nach unten auf den Hals seines Braunen, als er weiter sprach.
„Ich hatte heute Morgen eine kleine Auseinandersetzung mit Jule. Sie …. hat mir gesagt dass sie glaubt, schwanger zu sein. Und dumm wie ich war, habe ich mich darüber gefreut und gedacht, dass sie nun nicht mehr in die Schlacht ziehen wird. Aber sie will trotzdem kämpfen. Verstehst du?“
Verzweifelt sah er Jannis in die Augen.
„Sie trägt unser Kind unter ihrem Herzen und will sich trotzdem noch der Brut in die Arme stürzen! Wie kann sie so unverantwortlich sein? Sie muss doch auch an das Leben in ihr denken, oder nicht?“
Seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Sie setzt bewusst ein ungeborenes Leben aufs Spiel. Wie kann sie so etwas tun? Es ist doch ein Geschenk, dass man würdigen muss. Man sollte das Leben stets achten. Doch ihr scheint das nicht wichtig zu sein…..“
Seine Stimme brach unter den Tränen ab und er senkte den Kopf wieder.
#2347
Posté 29 juin 2010 - 09:23
"Jule ist schwanger?", Jannis blickte verdutzt auf, "Das könnte aber ihre launen erklären, die sie in letzter Zeit hat."
Jannis blickte in Noah's verbitterte Augen, er sah den Schmerz und die Frustration, dennoch verstand er Jule, der Wille sein eigenes Glück für all die Anderen zu opfern. Doch egal wie mann es drehen würde es gäbe immer einen Verlierer, Noah oder der Rest der Welt.
"Wie mann sich entscheidet ist immer in der eigenen Hand. Du kannst versuchen es ihr zu verbieten, doch es ist ein edler Gedanke den Jule da hegt. Du wirst entweder alles darauf verwenden sie zu beschützen, oder sie vor Frust in der Schlacht allein lassen. Du müsstest wissen dass sie ein Sturrkopf ist."
Jannis klopfte Noah leicht auf die Schulter und schenkte ihm ein Lächeln.
"Wenn du sie liebst musst du kämpfen also steck den Kopf nicht in den Sand, sondern Kopf hoch, den Blick gerade aus gen Horizont und halt dir deine Träume immer vor Augen. Lass keine Zweifel zu, das ist mehr wie Gift, es würde dich von innen heraus auffressen."
Jannis blickte in Noah's verbitterte Augen, er sah den Schmerz und die Frustration, dennoch verstand er Jule, der Wille sein eigenes Glück für all die Anderen zu opfern. Doch egal wie mann es drehen würde es gäbe immer einen Verlierer, Noah oder der Rest der Welt.
"Wie mann sich entscheidet ist immer in der eigenen Hand. Du kannst versuchen es ihr zu verbieten, doch es ist ein edler Gedanke den Jule da hegt. Du wirst entweder alles darauf verwenden sie zu beschützen, oder sie vor Frust in der Schlacht allein lassen. Du müsstest wissen dass sie ein Sturrkopf ist."
Jannis klopfte Noah leicht auf die Schulter und schenkte ihm ein Lächeln.
"Wenn du sie liebst musst du kämpfen also steck den Kopf nicht in den Sand, sondern Kopf hoch, den Blick gerade aus gen Horizont und halt dir deine Träume immer vor Augen. Lass keine Zweifel zu, das ist mehr wie Gift, es würde dich von innen heraus auffressen."
Modifié par J.D.C, 30 juin 2010 - 08:25 .
#2348
Posté 30 juin 2010 - 07:10
Der Nachmittag verging schneller als der Vormittag. Ehe sie sichs versahen, waren sie am Fuße des Bergmassives angelangt, und Avalos ließ wieder die Zeltstadt aufbauen mitsamt den zugehörigen Gräben. Die Dämmerung setzte bereits ein, als Bella ihr Pferd versorgt hatte und mit Theron zusammen ihr Zelt aufgebaut hatten.
Die Gefährten machten sich ein Lagerfeuer und setzten sich davor. Es hatte ziemlich abgekühlt. Bella hatte ihr Oberteil von der Rüstung abgelegt und sich statt dessen in den dicken Strick-Rollkragen-Pullover angezogen. Das Feuer spendete Wärme, und Theron hielt sie im Arm und gab auch noch etwas von der Wärme ab. Links neben ihr saß Lyna, rechts von Theron hatten Jannis und Noah, Allie und Jule ihren Platz eingenommen.
Lyna verschwand für eine halbe Stunde im Wald um kam mit ein paar Hasen zurück, die sie geschossen hatte. Kurze Zeit später bruzelten die Kaninchen auf Spießen über dem Feuer.
Bella blickte in die Flammen und genoß die Nähe ihres Liebsten, außerdem fing ihr Magen an zu knurren, als sie die ersten verlockenden Düfte des Fleisches roch. Irgendwie fühlte sie sich relativ entspannt, schob alle Gedanken an die Schlacht weit von sich. Die nächsten zwei oder drei Tage würden sie ohnehin brauchen, um den Gebirgspass zu überwinden. Avalos hatte zuvor noch erwähnt, man sollte sich warm anziehen, es könnte durchaus sein, dass in den höheren Ebenen noch Schnee lag. Und wenn nicht, würde dennoch ein eiskalter Wind wehen.
Bella sehnte sich bei diesen Gedanken bereits jetzt nach der Badewanne, die sie im Palast hatte. Auch heute hätte sie nichts gegen ein entspannendes Bad gehabt, alleine schon um den Muskelkater zu lindern. Wenn sie ging, stakste sie umher mit O-Beinen und es tat wirklich jeder Schritt weh. Andererseits war sie zuversichtlich, dass dieser bis zur Schlacht weg sein würde. Wenn nicht, würde sie sich wohl hinter einem Felsen verstecken müssen, dachte sie bei sich und lachte dabei laut auf.
Als die Kaninchen fertig waren, verstummten die einzelnen Gespräche und sie kauten mit vollem Genuß. Nur Jule und Noah sprachen noch immer nicht miteinander. Bella seufzte leise, was war hier nur vorgefallen? Sie hoffte nur, dass es zwischen ihr und Theron nie soweit kommen würde, und ein kurzer, sorgenvoller Blick streifte ihn.
Die Gefährten machten sich ein Lagerfeuer und setzten sich davor. Es hatte ziemlich abgekühlt. Bella hatte ihr Oberteil von der Rüstung abgelegt und sich statt dessen in den dicken Strick-Rollkragen-Pullover angezogen. Das Feuer spendete Wärme, und Theron hielt sie im Arm und gab auch noch etwas von der Wärme ab. Links neben ihr saß Lyna, rechts von Theron hatten Jannis und Noah, Allie und Jule ihren Platz eingenommen.
Lyna verschwand für eine halbe Stunde im Wald um kam mit ein paar Hasen zurück, die sie geschossen hatte. Kurze Zeit später bruzelten die Kaninchen auf Spießen über dem Feuer.
Bella blickte in die Flammen und genoß die Nähe ihres Liebsten, außerdem fing ihr Magen an zu knurren, als sie die ersten verlockenden Düfte des Fleisches roch. Irgendwie fühlte sie sich relativ entspannt, schob alle Gedanken an die Schlacht weit von sich. Die nächsten zwei oder drei Tage würden sie ohnehin brauchen, um den Gebirgspass zu überwinden. Avalos hatte zuvor noch erwähnt, man sollte sich warm anziehen, es könnte durchaus sein, dass in den höheren Ebenen noch Schnee lag. Und wenn nicht, würde dennoch ein eiskalter Wind wehen.
Bella sehnte sich bei diesen Gedanken bereits jetzt nach der Badewanne, die sie im Palast hatte. Auch heute hätte sie nichts gegen ein entspannendes Bad gehabt, alleine schon um den Muskelkater zu lindern. Wenn sie ging, stakste sie umher mit O-Beinen und es tat wirklich jeder Schritt weh. Andererseits war sie zuversichtlich, dass dieser bis zur Schlacht weg sein würde. Wenn nicht, würde sie sich wohl hinter einem Felsen verstecken müssen, dachte sie bei sich und lachte dabei laut auf.
Als die Kaninchen fertig waren, verstummten die einzelnen Gespräche und sie kauten mit vollem Genuß. Nur Jule und Noah sprachen noch immer nicht miteinander. Bella seufzte leise, was war hier nur vorgefallen? Sie hoffte nur, dass es zwischen ihr und Theron nie soweit kommen würde, und ein kurzer, sorgenvoller Blick streifte ihn.
Modifié par Bellandyrs, 30 juin 2010 - 07:12 .
#2349
Posté 30 juin 2010 - 08:41
Noah saß am Lagerfeuer zwischen Jannis und Theron. Er starrte ins Feuer und ließ das Gespräch mit Jannis vom Morgen noch einmal revue passieren. Es hatte gut getan, mit seinem Freund darüber zu sprechen. Im Endeffekt hatte Jannis das ausgesprochen, was Noah sich auch schon selber gedacht hatte. Er würde Jule nie zu etwas überreden können, was sie nicht selber wollte. Aber er konnte sie auch nicht verlassen, so viel stand fest.
Er schielte zu ihr herüber. Sie saß mit hängenden Schultern neben Allie und sah sehr müde aus. Noah hatte den ganzen Tag kein einziges Wort mehr mit ihr geredet. Doch er hatte die Ereignisse vom Morgen erst einmal verdauen müssen.
Er rutschte auf seinem Sitz hin und her. Seine Muskeln schmerzten nicht mehr ganz so viel, wie noch am Morgen. Das war ein gutes Zeichen, dann würde er sich schnell wieder an das Reiten gewöhnen.
Noah klopfte Jannis auf die Schulter.
„Danke nochmal für das Gespräch heute Morgen und für deine Worte. Du bist ein echter Freund.“
Er lächelte ihn an und ließ dann seinen Blick wieder ins Feuer gleiten.
Er schielte zu ihr herüber. Sie saß mit hängenden Schultern neben Allie und sah sehr müde aus. Noah hatte den ganzen Tag kein einziges Wort mehr mit ihr geredet. Doch er hatte die Ereignisse vom Morgen erst einmal verdauen müssen.
Er rutschte auf seinem Sitz hin und her. Seine Muskeln schmerzten nicht mehr ganz so viel, wie noch am Morgen. Das war ein gutes Zeichen, dann würde er sich schnell wieder an das Reiten gewöhnen.
Noah klopfte Jannis auf die Schulter.
„Danke nochmal für das Gespräch heute Morgen und für deine Worte. Du bist ein echter Freund.“
Er lächelte ihn an und ließ dann seinen Blick wieder ins Feuer gleiten.
#2350
Guest_Avalin_*
Posté 30 juin 2010 - 11:32
Guest_Avalin_*
Als sie beim essen saßen spürte Theron die besorgten Blicke Bellas mehr den je.
Er lächelte ihr zu und drückte ihr einen Kuss aufs Haar. Ihr sollte klar sein, dass seine verschlossene Art nichts mit ihr zu tun hatte.
Langsam stand er auf, er wollte noch nach seinem Pferd sehen. Er hatte den Eindruck dass der Hengst gen Nachmittag zu lahmen begonnen hatte.
Als er die Pferde fast erreicht hatte fiel ihm eine Gruppe von Männern auf, die unweit der Tiere an einem Lagerfeuer saßen.
Theron versteifte sich. Kalter Schweiß rann ihm über die Stirn.
Wie angewurzelt stand er da, unfähig seine Umwelt noch klar wahr zu nehmen.
Er kannte diese Männer. Es waren die, die er so lange verfolgt hatte.
Er lächelte ihr zu und drückte ihr einen Kuss aufs Haar. Ihr sollte klar sein, dass seine verschlossene Art nichts mit ihr zu tun hatte.
Langsam stand er auf, er wollte noch nach seinem Pferd sehen. Er hatte den Eindruck dass der Hengst gen Nachmittag zu lahmen begonnen hatte.
Als er die Pferde fast erreicht hatte fiel ihm eine Gruppe von Männern auf, die unweit der Tiere an einem Lagerfeuer saßen.
Theron versteifte sich. Kalter Schweiß rann ihm über die Stirn.
Wie angewurzelt stand er da, unfähig seine Umwelt noch klar wahr zu nehmen.
Er kannte diese Männer. Es waren die, die er so lange verfolgt hatte.





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