"Das ist das schöne wenn mann in der Armee ist, die Kamerdaschaft, es stärkt einen wenn mann weiß das es treue Leute die gibt die immer hinter einem stehen. Das Spiel mit der Moral, je stärker mann auf seine Kameraden vertrauen kann umso höher ist die Moral. An der Moral hängt der Sieg. Was bringt es uns und der Gruppe wenn du niedergeschlagen wärst, es würde uns nur schwächen. Es war ein Ehrendienst."
Jannis setzte sich in einen Schneidersitz und lehnte sich etwas nach hinten. Sein blick fiel in den klaren sternenreichen Himmel. Verträumt beobachtete er das spiel der Lichter, lauschte dem Knistern des Feuers und ging seinen Gedanken nach.
Nach einer Weile glitt sein Blick zu Allie die ihm gegenüber saß. Ihm wurde warm um sein Herz als er sie so friedlich bei den anderen sitzen sah. Doch eine Frage brannte in Jannis.
Mit einer winkenden Handbewegung versuchte er Allie zu sich zu holen, doch sie bemerkte es nicht. Danach stand er langsam auf und ging einmal um das Feuer herum und hinter die Frauen. Sachte flüssterte er Allie ins Ohr,"Könnten wir mal kurz reden, ich hab da eine wichtige Frage."
Die Wildnis von Ferelden (Dragon Age RP)
Débuté par
xX Ripper Xx
, févr. 07 2010 02:46
#2351
Posté 01 juillet 2010 - 11:19
#2352
Guest_Avalin_*
Posté 01 juillet 2010 - 12:29
Guest_Avalin_*
Theron stand immer noch wie angewurzelt da. Nach einer schier endlosen Zeitspanne glitt sein Blick zu einem Waffenständer, der ein paar Meter zu seiner Rechten stand.
Langsam ging er auf ihn zu und nahm sich das erstbeste Schwert. Es war egal wenn er kein Schwertkämpfer war. Sein Blut kochte und in seinen Ohren rauschte es. Seine Wut und sein Hass würden ihn beflügeln
Mit dem Schwert in der Rechten Hand schritt er langsam auf die Männer zu. Die Klinge der Waffe lies er über den Boden schleifen und grub dabei eine tiefe Furche. Das Leder das um den Schwertgriff gewickelt war, knackte unter seinen festen Griff. Seine Miene war starr und seine Augen schwärzer als die Nacht. Er spürte wie ihm das Adrenalin durch den Körper schoss und ihm zusätzliche Kraft verlieh.
Theron war im Blutrausch, und nichts und niemand konnte ihn nun mehr aufhalten.
Die Männer waren so in ihre Gespräche vertieft, dass sie nicht mitbekamen wie sich Theron ihnen langsam näherte.
Langsam ging er auf ihn zu und nahm sich das erstbeste Schwert. Es war egal wenn er kein Schwertkämpfer war. Sein Blut kochte und in seinen Ohren rauschte es. Seine Wut und sein Hass würden ihn beflügeln
Mit dem Schwert in der Rechten Hand schritt er langsam auf die Männer zu. Die Klinge der Waffe lies er über den Boden schleifen und grub dabei eine tiefe Furche. Das Leder das um den Schwertgriff gewickelt war, knackte unter seinen festen Griff. Seine Miene war starr und seine Augen schwärzer als die Nacht. Er spürte wie ihm das Adrenalin durch den Körper schoss und ihm zusätzliche Kraft verlieh.
Theron war im Blutrausch, und nichts und niemand konnte ihn nun mehr aufhalten.
Die Männer waren so in ihre Gespräche vertieft, dass sie nicht mitbekamen wie sich Theron ihnen langsam näherte.
#2353
Posté 01 juillet 2010 - 12:47
Die Nacht war klar und wurde von Sternen und einem Halbmond erleuchtet, sowie durch die vielen aufgestellten Feuer der Armee. Viele Gruppen saßen verteilt um die Feuer. Einige aßen, andere schliefen, doch man merkte, dass nur die wenigsten von ihnen bereit für eine solch große Schlacht waren.
Die Hasen brutzelten im Feuer und verdrängten den Geruch von verbranntem Holz fast komplett. Einige Schatten tanzen auf der anderen Seite des Feuers, waren jedoch nicht zu erkennen. Allie hatte seit gestern nichts gegessen, hatte jedoch auch trotz des Fleischgeruchs nur bedingtes Hungergefühl.
Plötzlich nahm sie die flüsternde Stimme von Jannis wahr. Sie nickte ihm zu, stand auf und ging mit ihm etwas weiter in die Richtung des Waldes, bis sie weit genug von dem Feuer entfernt waren.
Allie atmete einmal tief die Luft des Waldes ein, um den Geruch des verbrannten Holzes und Fleisches aus der Nase zu bekommen, und blickte ihn anschließend fragend und leicht verwirrt an.
Die Hasen brutzelten im Feuer und verdrängten den Geruch von verbranntem Holz fast komplett. Einige Schatten tanzen auf der anderen Seite des Feuers, waren jedoch nicht zu erkennen. Allie hatte seit gestern nichts gegessen, hatte jedoch auch trotz des Fleischgeruchs nur bedingtes Hungergefühl.
Plötzlich nahm sie die flüsternde Stimme von Jannis wahr. Sie nickte ihm zu, stand auf und ging mit ihm etwas weiter in die Richtung des Waldes, bis sie weit genug von dem Feuer entfernt waren.
Allie atmete einmal tief die Luft des Waldes ein, um den Geruch des verbrannten Holzes und Fleisches aus der Nase zu bekommen, und blickte ihn anschließend fragend und leicht verwirrt an.
#2354
Posté 01 juillet 2010 - 01:27
Als Allie und Jannis etwas abseits waren ging er erst langsam auf sie zu und nahm sie dann schlicht in seine Arme. Mit leise sachter Stimme redete er.
"Da wir ja zur Zeit beim Thema Kinder sind wollte ich dich einfach nur fragen wie du über sowas denkst? Für mich zumindest wäre es eine kleine Erfüllung und eigentlich unverzichtbar. Doch ich möchte dich nicht drängen und es wäre besser das Thema nachdem alles vorrüber ist nochmal anzusprechen, aber ich muss jetzt wissen ob ich überhaupt in diese richtung denken darf."
Gespannt löste er die Umarmung und sah ihr in die Augen.
"Da wir ja zur Zeit beim Thema Kinder sind wollte ich dich einfach nur fragen wie du über sowas denkst? Für mich zumindest wäre es eine kleine Erfüllung und eigentlich unverzichtbar. Doch ich möchte dich nicht drängen und es wäre besser das Thema nachdem alles vorrüber ist nochmal anzusprechen, aber ich muss jetzt wissen ob ich überhaupt in diese richtung denken darf."
Gespannt löste er die Umarmung und sah ihr in die Augen.
#2355
Posté 01 juillet 2010 - 02:17
Ein leichter Klos bildete sich für einen Moment in ihrem Hals, und hätte sie wohl mehr gegessen würde sich ihr Magen umdrehen. Sie hatte zwar damit gerechnet, dass eine solche Frage früher oder später kommen würde, doch bestimmt nicht zu diesem Zeitpunkt. Sie kannte die Antwort und dank seiner Fragestellung auch die seine, was wohl der Grund für den Klos im Hals war.
„Ich denke nicht, dass ich dazu fähig bin.“, sie schluckte und fuhr langsam fort, „für Kinder meine ich … es sprechen einfach zu viele Dinge dagegen, zu wenige dafür. Kinder bedeuten Verantwortung. Verantwortung dafür ihnen ein angenehmes gutes Leben zu bieten. Eine Verantwortung die ich nicht tragen kann. Mein Leben ist begleitet von der dunklen Brut, von Hass und Tod, Blut und Morden, sowie von der Verderbtheit die einen langsam zerfrisst und für ein frühes Ende sorgen wird.“, sie hielt kurz inne und blickte zur Seite, wusste jedoch nicht wieso.
Vielleicht um seine Reaktion nicht zu sehen? Angst, dass diese der von Noah ähneln könnte?
„Am Tage des Beitritts war mir bereits klar, dass ich so etwas wie ein normales Leben niemals haben werde. Ich habe mich dazu bereit erklärt den Wächtern zu folgen, diese Bürde zu tragen und es wäre falsch nun etwas anderes, unmögliches, zu wollen.“
Ihre Stimme wurde leiser und sie blickte noch immer zur Seite in die Dunkelheit des Waldes.
„Ich denke nicht, dass ich dazu fähig bin.“, sie schluckte und fuhr langsam fort, „für Kinder meine ich … es sprechen einfach zu viele Dinge dagegen, zu wenige dafür. Kinder bedeuten Verantwortung. Verantwortung dafür ihnen ein angenehmes gutes Leben zu bieten. Eine Verantwortung die ich nicht tragen kann. Mein Leben ist begleitet von der dunklen Brut, von Hass und Tod, Blut und Morden, sowie von der Verderbtheit die einen langsam zerfrisst und für ein frühes Ende sorgen wird.“, sie hielt kurz inne und blickte zur Seite, wusste jedoch nicht wieso.
Vielleicht um seine Reaktion nicht zu sehen? Angst, dass diese der von Noah ähneln könnte?
„Am Tage des Beitritts war mir bereits klar, dass ich so etwas wie ein normales Leben niemals haben werde. Ich habe mich dazu bereit erklärt den Wächtern zu folgen, diese Bürde zu tragen und es wäre falsch nun etwas anderes, unmögliches, zu wollen.“
Ihre Stimme wurde leiser und sie blickte noch immer zur Seite in die Dunkelheit des Waldes.
#2356
Guest_Juleiila_*
Posté 01 juillet 2010 - 02:52
Guest_Juleiila_*
Jule blickte die ganze Zeit über ins Feuer. Sie hatte nicht bemerkt das Theron, Allie und Jannis die Runde bereits verlassen hatten. Hin und wieder blickte sie zu Noah hinüber. Das er kein einziges Wort mit ihr am heutigem Tage gewechselt hatte, schmerzte sie sehr. Wieso konnte er es einfach nicht verstehen? Das Jule ein Grauer Wächter war, und auch ein Kind, sie nicht von ihrer Pflicht, und Lebensaufgabe erlösen konnte. Sicher - wollte sie das Kind, allein deswegen weil es von Noah war, und sich der Gedanke von einer Familie immer wieder in ihren Kopf schob. Aber seit dem Beitritt hatte sie diesen Gedanken immer wieder verzweifelt weg geschoben. Wie ein Ding das man nicht haben kann, und es deshalb nicht sehen will.
Jule blickte wieder auf, und da sah sie Theron. Er hatte sich ein Schwert gepackt, und ging mit kalter Miene auf ein paar Ritter zu. Was konnte das nur bedeuten? Jule wusste davon, das er jemandem nach jagte. Aber das sich diese Leute hier befanden?
Sie stand auf und beobachtete ihn weiter. Er näherte sich den Männern immer mehr. Aber warum mit einem Schwert? Er hatte damit doch keinerlei Erfahrung? Und sollte ihm etwas passieren, wäre das der größte Schlag, den Bella jemals erleben würde. Jule Zog ihre 2 Schwerter aus ihrem Gurt, und ging damit zu Theron.
Er hielt nicht an, und ging immer weiter.
"Leg das Schwert beiseite, und nehme eins von meinem. Das ist viel leichter, als das Große hier." sagte sie aufmunternd zu Theron, und hielt ihm eines ihrer Schwerter entgegen.
Jule blickte wieder auf, und da sah sie Theron. Er hatte sich ein Schwert gepackt, und ging mit kalter Miene auf ein paar Ritter zu. Was konnte das nur bedeuten? Jule wusste davon, das er jemandem nach jagte. Aber das sich diese Leute hier befanden?
Sie stand auf und beobachtete ihn weiter. Er näherte sich den Männern immer mehr. Aber warum mit einem Schwert? Er hatte damit doch keinerlei Erfahrung? Und sollte ihm etwas passieren, wäre das der größte Schlag, den Bella jemals erleben würde. Jule Zog ihre 2 Schwerter aus ihrem Gurt, und ging damit zu Theron.
Er hielt nicht an, und ging immer weiter.
"Leg das Schwert beiseite, und nehme eins von meinem. Das ist viel leichter, als das Große hier." sagte sie aufmunternd zu Theron, und hielt ihm eines ihrer Schwerter entgegen.
#2357
Guest_Avalin_*
Posté 01 juillet 2010 - 04:45
Guest_Avalin_*
Theron fuhr Jule barsch an. „Was mischt Du Dich ein?! Das geht Dich nichts an!!“, er musste sich beherrschen. Jule konnte nichts dafür, ganz im Gegenteil. Sie wollte ihm nur helfen. Aber sein Hass hatte bereits Besitz von ihm ergriffen.
„Geh! Das ist meine Angelegenheit. Du solltest Dich um Dich selbst kümmern!“, mit einer herrischen Geste bedeutete er Jule zu gehen, und wandte seine Aufmerksamkeit wieder den Männern zu.
„Geh! Das ist meine Angelegenheit. Du solltest Dich um Dich selbst kümmern!“, mit einer herrischen Geste bedeutete er Jule zu gehen, und wandte seine Aufmerksamkeit wieder den Männern zu.
#2358
Guest_Juleiila_*
Posté 01 juillet 2010 - 04:49
Guest_Juleiila_*
Ganz ruhig und gelassen antwortete Jule.
"Hm. Nein ich werde hier warten. Nicht das du wegen deiner Unerfahrenheit mit Schwertern noch etwas abbekommst. Ich denke nur an Bella."
Sie schmunzelte noch etwas, und nahm die Schwerter in die Hand. Sie blieb aber stehen, und wartete darauf, was nun geschehen würde.
"Hm. Nein ich werde hier warten. Nicht das du wegen deiner Unerfahrenheit mit Schwertern noch etwas abbekommst. Ich denke nur an Bella."
Sie schmunzelte noch etwas, und nahm die Schwerter in die Hand. Sie blieb aber stehen, und wartete darauf, was nun geschehen würde.
#2359
Guest_Avalin_*
Posté 01 juillet 2010 - 07:29
Guest_Avalin_*
Theron schnaubte verächtlich in Jules Richtung.
„Mach doch was Du willst. Mir steht jetzt nicht der Sinn danach mich mit Dir rumzuärgern.“, abrupt wandte er sich von ihr ab und ging weiter auf die Männer zu. Er war nur mehr wenige Meter von ihnen entfernt als ihn der erste erblickte. Theron sah wie er einen seiner Gefährten mit den Ellbogen anstieß und mit den Kopf in seine Richtung deutete.
Die drei waren von ruppigen, verwilderten Aussehen und hatten lange verfilzte Haare und Bärte. Sie hatten ihre Rüstungen bereits abgelegt und trugen nur leichte Leinenkleidung.
„Nun seht Euch den kleinen Elfen an.“, tönte einer der drei sarkastisch, „Habt Ihr Euch verirrt, oder habt Ihr Angst vor der Dunklen Brut und sucht Schutz bei uns.“
Die drei brachen in schallendes Gelächter aus, doch Theron verzog keine Miene. Anscheinend hatten sie keine Ahnung wer er war und was er vor hatte. Das kam ihm nur zur Güte.
„Ohhhhhh“, spottete ein anderer, „Was will er den mit dem Schwert? Passt auf, sonst tut ihr Euch noch weh!“, grölend klopften ihm seine Kumpanen für seine stupide Aussage auf die Schultern.
„Ich bin hier um Euch zu töten!“, sagte Theron ausdruckslos. Ihm war alles egal, er würde sie umbringen. Und wenn es dass letzte war was er tat.
Die drei starrten ihn ungläubig an ehe sie wieder in schallendes Gelächter ausbrachen. Langsam erhob sich einer der drei und kam gemächlichem Schrittes auf ihn zu.
„Uhhh…nun hab ich aber Angst.“, lästerte er und grinste breit, sodass Theron seine hässlichen braunen Zähne sehen konnte.
Er starrte ihn eine Weile ausdruckslos an, hob dass Schwert und rammte es ihm bis zum Heft in den Unterleib. Der Gesichtsausdruck des Mannes wandelte sich in pures Entsetzen und Theron genoss es. Er packte die Parierstange der Waffe und drehte sie mit einem harten Ruck herum. Er konnte hören wie sich dass Schwert mit einem reißenden, knackenden Geräusch durch das Fleisch seines Opfers fraß und eine gewaltige Wunde in seinen Körper riss. Das Blut floss in Strömen als Theron die Waffe aus dem Körper des Mannes zog. Mit einem gurgelndem Geräusch kippte er nach hinten und stieß einen letzten Atemzug aus, wobei er Theron immer noch ungläubig anstarrte.
Die zwei anderen sahen wie gelähmt zu ihrem toten Freund und dann zu Theron, der sie eiskalt anstarrte.
„Mach doch was Du willst. Mir steht jetzt nicht der Sinn danach mich mit Dir rumzuärgern.“, abrupt wandte er sich von ihr ab und ging weiter auf die Männer zu. Er war nur mehr wenige Meter von ihnen entfernt als ihn der erste erblickte. Theron sah wie er einen seiner Gefährten mit den Ellbogen anstieß und mit den Kopf in seine Richtung deutete.
Die drei waren von ruppigen, verwilderten Aussehen und hatten lange verfilzte Haare und Bärte. Sie hatten ihre Rüstungen bereits abgelegt und trugen nur leichte Leinenkleidung.
„Nun seht Euch den kleinen Elfen an.“, tönte einer der drei sarkastisch, „Habt Ihr Euch verirrt, oder habt Ihr Angst vor der Dunklen Brut und sucht Schutz bei uns.“
Die drei brachen in schallendes Gelächter aus, doch Theron verzog keine Miene. Anscheinend hatten sie keine Ahnung wer er war und was er vor hatte. Das kam ihm nur zur Güte.
„Ohhhhhh“, spottete ein anderer, „Was will er den mit dem Schwert? Passt auf, sonst tut ihr Euch noch weh!“, grölend klopften ihm seine Kumpanen für seine stupide Aussage auf die Schultern.
„Ich bin hier um Euch zu töten!“, sagte Theron ausdruckslos. Ihm war alles egal, er würde sie umbringen. Und wenn es dass letzte war was er tat.
Die drei starrten ihn ungläubig an ehe sie wieder in schallendes Gelächter ausbrachen. Langsam erhob sich einer der drei und kam gemächlichem Schrittes auf ihn zu.
„Uhhh…nun hab ich aber Angst.“, lästerte er und grinste breit, sodass Theron seine hässlichen braunen Zähne sehen konnte.
Er starrte ihn eine Weile ausdruckslos an, hob dass Schwert und rammte es ihm bis zum Heft in den Unterleib. Der Gesichtsausdruck des Mannes wandelte sich in pures Entsetzen und Theron genoss es. Er packte die Parierstange der Waffe und drehte sie mit einem harten Ruck herum. Er konnte hören wie sich dass Schwert mit einem reißenden, knackenden Geräusch durch das Fleisch seines Opfers fraß und eine gewaltige Wunde in seinen Körper riss. Das Blut floss in Strömen als Theron die Waffe aus dem Körper des Mannes zog. Mit einem gurgelndem Geräusch kippte er nach hinten und stieß einen letzten Atemzug aus, wobei er Theron immer noch ungläubig anstarrte.
Die zwei anderen sahen wie gelähmt zu ihrem toten Freund und dann zu Theron, der sie eiskalt anstarrte.
#2360
Guest_Juleiila_*
Posté 01 juillet 2010 - 07:42
Guest_Juleiila_*
Jule grinste als Theron den einen Mann erstach. Er konnte Anscheinend doch gut mit dem Schwert umgehen. Ein Schwert hatte sie schon die ganze Zeit in der rechten Hand, und schwang es die ganze Zeit umher. Ihr kam das alles vor wie ein Spiel und sie hatte freude daran.
Sie holte aus, und zielte mit dem Schwert genau auf den Oberschenkel des einen Mannes. Dann lies sie das Schwert während den Schwingungen los, und es flog Zielgerade da hin wo es auch hinsollte. Mit einer Wucht durchbohrte das Schwert den Oberschenkel, und der Mann schrie auf. Dabei kniete er auf dem Boden und wand sich vor Schmerzen.
Jule fing spättisch an zu lachen, und grinste Theron an.
"Viel spass!!!!" schrie sie ihm entgegen und schaute spannend zu, wie es weiterging, und was Theron noch mit den beiden übrigen Männern vor hatte.
Sie holte aus, und zielte mit dem Schwert genau auf den Oberschenkel des einen Mannes. Dann lies sie das Schwert während den Schwingungen los, und es flog Zielgerade da hin wo es auch hinsollte. Mit einer Wucht durchbohrte das Schwert den Oberschenkel, und der Mann schrie auf. Dabei kniete er auf dem Boden und wand sich vor Schmerzen.
Jule fing spättisch an zu lachen, und grinste Theron an.
"Viel spass!!!!" schrie sie ihm entgegen und schaute spannend zu, wie es weiterging, und was Theron noch mit den beiden übrigen Männern vor hatte.
#2361
Guest_Avalin_*
Posté 01 juillet 2010 - 08:29
Guest_Avalin_*
Theron stürmte auf den Verletzten Mann zu und trat ihm in den Kehlkopf. Blut sprudelte aus seinem Mund und er stürzte röchelnd auf alle viere.
Der andere war gerade dabei ihn von hinten zu attackieren, doch Theron wirbelte herum, packte mit beiden Händen das Schwert und enthauptete den Mann mit einem einzigen kräftigen Hieb. Sein Kopf flog weit und rollte Jule vor die Füße.
Theron ging zum letzten der drei, der immer noch am Leben war, packte ihn von hinten um den Hals, mit der anderen am Kiefer und brach ihm dass Genick mit einem einzigen harten Ruck. Er ließ den leblosen Körper fallen und richtete sich wieder auf.
Dass Adrenalin floss immer noch durch seinen Körper. Er war von oben bis unten mit Blut bedeckt. Seine Hände zitterten und seine Augen flackerten.
Der andere war gerade dabei ihn von hinten zu attackieren, doch Theron wirbelte herum, packte mit beiden Händen das Schwert und enthauptete den Mann mit einem einzigen kräftigen Hieb. Sein Kopf flog weit und rollte Jule vor die Füße.
Theron ging zum letzten der drei, der immer noch am Leben war, packte ihn von hinten um den Hals, mit der anderen am Kiefer und brach ihm dass Genick mit einem einzigen harten Ruck. Er ließ den leblosen Körper fallen und richtete sich wieder auf.
Dass Adrenalin floss immer noch durch seinen Körper. Er war von oben bis unten mit Blut bedeckt. Seine Hände zitterten und seine Augen flackerten.
Modifié par Avalin, 01 juillet 2010 - 08:33 .
#2362
Posté 01 juillet 2010 - 09:42
Bella war so in ihren Gedanken versunken, dass sie die Zeit vergaß. Sie starrte in das Feuer, schnappte hie und da Gesprächsfetzen auf. Ihr war kalt, seit Theron sie wegen des Pferdes verließ. Das schreckte sie aus ihren Grübeleien auf. Hastig blickte sie sich in ihrer Runde um und stellte fest, dass ihre Zahl gut geschrumpft war. Waren die anderen schon schlafen gegangen und sie hatte es nicht mitgekriegt? Beim Erbauer, wie lange brauchte Theron bei seinem Pferd? Wollte er ihm den Huf halten?
Langsam wurde sie ärgerlich. Ihre gemeinsame Zeit war ohnehin knapp bemessen, und die verbrachte er wohl anscheinend lieber in Anwesenheit seines Gauls, als mit ihr. Sie wußte aber auch, dass dieser Gedankengang völliger Schwachsinn war, und rein dem entsprang, dass sie ihn jede Sekunde vermißte, die sie nicht bei ihm sein konnte.
Sie wußte tatsächlich nicht, wieviel Zeit vergangen war. Aber sie würde sofort zu ihm gehen, und gucken, was ihn aufhielt. Bella stand auf und stakste steifbeinig zu der provisorischen Einzäunung, wo die Pferde untergebracht waren. Theron war nicht zu sehen, nur die Tiere sahen sie neugierig an. Ratlos blickte sich Bella um. Wo mochte ihr Liebster nur sein?
Mißmutig schlenderte sie in die Richtung, wo das Lager endete. Sie kniff die Augen zusammen. Stand dort nicht Jule? Was beim Stein... einige Meter weiter hinten sah sie Theron stehen.
Ihr Füsse schlugen automatisch die Richtung zu ihm ein, und ihr Schritt beschleunigte sich. Aus den Augenwinkeln sah sie Jule, die ein wirres Grinsen im Gesicht hatte. Sie nahm es kaum zur Kenntnis, sondern erschrak nur, als sie Theron so nahe war, dass sie seinen Gesichtsausdruck sah.
"Theron! Liebster, was ist.." mitten im Satz brach sie ab. Bella hatte das Blut an Therons Kleidung entdeckt und ein paar Meter hinter ihm die Leichen. Enthauptet, aufgeschlitzt. Und seine Augen waren ... wie von einem Dämon besessen.
Alles Blut wich aus ihrem Kopf, sie schnappte nur noch nach Luft, bevor sie Theron einen angstvollen Blick zuwarf. Dann wurde ihr schwarz vor Augen. Sie bemerkte noch, dass sich alles um sie herum drehte, bevor sie ohnmächtig zu Boden ging.
Langsam wurde sie ärgerlich. Ihre gemeinsame Zeit war ohnehin knapp bemessen, und die verbrachte er wohl anscheinend lieber in Anwesenheit seines Gauls, als mit ihr. Sie wußte aber auch, dass dieser Gedankengang völliger Schwachsinn war, und rein dem entsprang, dass sie ihn jede Sekunde vermißte, die sie nicht bei ihm sein konnte.
Sie wußte tatsächlich nicht, wieviel Zeit vergangen war. Aber sie würde sofort zu ihm gehen, und gucken, was ihn aufhielt. Bella stand auf und stakste steifbeinig zu der provisorischen Einzäunung, wo die Pferde untergebracht waren. Theron war nicht zu sehen, nur die Tiere sahen sie neugierig an. Ratlos blickte sich Bella um. Wo mochte ihr Liebster nur sein?
Mißmutig schlenderte sie in die Richtung, wo das Lager endete. Sie kniff die Augen zusammen. Stand dort nicht Jule? Was beim Stein... einige Meter weiter hinten sah sie Theron stehen.
Ihr Füsse schlugen automatisch die Richtung zu ihm ein, und ihr Schritt beschleunigte sich. Aus den Augenwinkeln sah sie Jule, die ein wirres Grinsen im Gesicht hatte. Sie nahm es kaum zur Kenntnis, sondern erschrak nur, als sie Theron so nahe war, dass sie seinen Gesichtsausdruck sah.
"Theron! Liebster, was ist.." mitten im Satz brach sie ab. Bella hatte das Blut an Therons Kleidung entdeckt und ein paar Meter hinter ihm die Leichen. Enthauptet, aufgeschlitzt. Und seine Augen waren ... wie von einem Dämon besessen.
Alles Blut wich aus ihrem Kopf, sie schnappte nur noch nach Luft, bevor sie Theron einen angstvollen Blick zuwarf. Dann wurde ihr schwarz vor Augen. Sie bemerkte noch, dass sich alles um sie herum drehte, bevor sie ohnmächtig zu Boden ging.
#2363
Posté 01 juillet 2010 - 10:14
Noah bemerkte Bellas Unruhe und als sie aufstand und sich vom Lagerfeuer entfernte, machte er sich ebenfalls auf den Weg. Er wollte Jule hinterher gehen, um sich mit ihr auszusprechen. Es würde schwer werden, doch er hatte sich vorgenommen, ihre Entscheidung zu akzeptieren. Sie war seine große Liebe und er wollte sie nicht verlieren.
Bella schien in dieselbe Richtung zu gehen wie Jule ein paar Minuten zuvor. Noah folgte ihr weiterhin und wollte sie gerade ansprechen, als sie stoppte und erstarrte. Ein paar Meter vor ihr sah er Theron stehen, die Hände und Rüstung voller Blut. Er hatte ein Schwert in der Hand und einen irren Gesichtsausdruck. Seine Augen funkelten böse.
Jule stand neben ihm und lachte. Zwischen den beiden lagen drei verstümmelte Leichen. Ein Kopf war Jule vor die Füße gerollt. Im nächsten Moment fing Bella an, zu schwanken und ihre Beine gaben unter ihr nach. Noah konnte sie gerade noch rechtzeitig auffangen. Schlaff hing sie in seinen Armen, während er weiter wie gebannt auf die Szene vor ihm starrte.
Im wurde kalt ums Herz. Was war hier passiert? Es sah so aus, als hätte Theron die drei Männer kaltblütig umgebracht und auch an Jules Schwert konnte er Blut sehen. Doch das schlimmste war der Ausdruck in ihrem Gesicht…….Sie lächelte.
Doch es war weniger ein freundliches, mehr ein boshaftes und spöttisches Lächeln. Noah erkannte sie nicht wieder. Das war nicht die Frau, in die er sich verliebt hatte. Vor ihm stand eine kaltblütige Kriegerin ohne Herz.
Sein ungläubiger Blick verwandelte sich in einen traurigen. Wann hatte er sie verloren? Oder hatte sie diese Seite bisher nur vor ihm verborgen?
Bella schien in dieselbe Richtung zu gehen wie Jule ein paar Minuten zuvor. Noah folgte ihr weiterhin und wollte sie gerade ansprechen, als sie stoppte und erstarrte. Ein paar Meter vor ihr sah er Theron stehen, die Hände und Rüstung voller Blut. Er hatte ein Schwert in der Hand und einen irren Gesichtsausdruck. Seine Augen funkelten böse.
Jule stand neben ihm und lachte. Zwischen den beiden lagen drei verstümmelte Leichen. Ein Kopf war Jule vor die Füße gerollt. Im nächsten Moment fing Bella an, zu schwanken und ihre Beine gaben unter ihr nach. Noah konnte sie gerade noch rechtzeitig auffangen. Schlaff hing sie in seinen Armen, während er weiter wie gebannt auf die Szene vor ihm starrte.
Im wurde kalt ums Herz. Was war hier passiert? Es sah so aus, als hätte Theron die drei Männer kaltblütig umgebracht und auch an Jules Schwert konnte er Blut sehen. Doch das schlimmste war der Ausdruck in ihrem Gesicht…….Sie lächelte.
Doch es war weniger ein freundliches, mehr ein boshaftes und spöttisches Lächeln. Noah erkannte sie nicht wieder. Das war nicht die Frau, in die er sich verliebt hatte. Vor ihm stand eine kaltblütige Kriegerin ohne Herz.
Sein ungläubiger Blick verwandelte sich in einen traurigen. Wann hatte er sie verloren? Oder hatte sie diese Seite bisher nur vor ihm verborgen?
Modifié par viento2, 02 juillet 2010 - 07:24 .
#2364
Posté 01 juillet 2010 - 10:58
Die Schreie rissen ihn aus der Besprechung über die Marschroute und die Rationsverteilung.
Er wandte sich schlagartig ab und hetzte in Richtung des Waffengeklirrs. Noch im Laufen zog er sein Schwert, und der Zorn flammte in seinen Augen auf, verliehen ihm ein unheimiches Glühen.
Seine stahlbeschlagenen Stiefel rasselten leise, und als er die drei übel zugerichteten Soldaten sah, explodierte er.
Theron, blutbesudelt, ein eigenartiges Flackern in den Augen. Das Blut troff von seiner Klinge. Jule, genauso bespritzt.
Mit einem Schritt war er bei Theron, parierte einen schlecht geführten Hieb seinerseits und drosch ihm die gepanzerte Faust ins Gesicht. Sein Wangenknochen gab ein trockenes Geräusch von sich, bevor er brach. Blut schoss ihm aus der Nase. Mit einem brutalen Hieb in den Rippenbogen brachte er ihn zu Fall und setzte ihm die Klinge an die Halsschlagader.
Jule war katzenartig herumgewirbelt, ihr Schwert hochgerissen.
"Ein Schritt, und er stirbt. Glaubt mir, ich treibe ihm die Klinge bis zum Heft in den Hals, wenn er ihr euch bewegt."
Seine eiskalten Augen fixierten siie.
"Ihr zwei dort!"
Die beiden Waräger sprangen sofort auf und zogen ihre Waffen.
"Nehmt ihr die Waffe ab. Entwaffnet sie, notfalls auf die brutale Art und Weise.
Jule, eine Bewegung, und der Elf stirbt. Das schwöre ich euch, bei der schwarzen Sonne."
Der Wahnsinn flackerte in seinen Augen,und Theron schluckte. Die Bewegung seines Kehlkopfes ließ die Klinge eine feine, blutrote Klinge über seinen Hals ziehen. Ein einzelner Tropfen fand die Klinge, und lief an ihr entlang.
Die beiden Soldaten taten, was der Schatten befahl. Im Handumdrehen hatten sie Jule entwaffnet. Einer mit gezücktem Beil.
"Fesselt den Elf. entwaffnet ihn vorher. Doppelte Bewachung. Wir berufen noch heute ein Tribunal ein, um über eine angemessene Strafe zu bemessen."
Er packte mit der freien Hand Theron am Kragen und riss ihn hoch, hielt ihm gleichzeitig immer noch seine elegante, mattschwarze Klinge an den Hals.
"ich habe gestern zwei Männer hinrichten lassen, weil sie einem Laib Brot stahlen. Rechnet nicht mit Milde für Mord! Seine Stimme war ein heiseres Zischen, vollgepackt mit Wut und eiskalter Mordlust.
"Aber geht davon aus, dass es schnell gehen wird, ich werde euch persönlich richten, wenn es dazu kommt."
Die Waräger fesselten ihn fachmännisch; Verzurrt wie eine Wagenladung; Über kurz oder lang würde es dem Elf die Handgelenke abschnüren, aber Mitleid würde er nicht erübrigen.
Er wurde abgeführt. Mit hängenden Schultern, den unsagbaren Zorn in seinen Augen erloschen.
Jetzt wandte er sich um zu Jule.
"Ihr steht unter Arrest. Euer Schwert ist beweis genug, für eine Verurteilung. Dummerweise kann ich nicht für jede Rangelei jemanden hinrichten lassen. Für eine Armee im Krieg seid ihr untragbar. Disziplinlosigkeit ist im Krieg der Untergang einer jeden Armee."
Er lächelte grausam. "Glaubt nicht, dass ich euch schone, weil ihr schwanger seid. Ihr werdet in vorderster Front kämpfen, und solltet ihr fallen, dann sterbt ihr wenigstens einen ehrenvollen Tod. Und nur, weil euch euer Kind tritt oder ihr Morgenübelkeit verspüren solltet, nehme ich euch nicht aus den Planungen heraus. Sterbt, oder steht gegen den Feind. Es ist eure Entscheidung!"
Ein kurzer Blick zu den übrigen Gefährten. Noah stand wie angewurzelt da und verfolgte mit steinernem Blick den Abtransport seines Freundes.
Bella war der Ohnmacht nahe. Lyna war... ein Stich im Herz. Er verschloss sich gegen das Gefühl der Schuld. Mit ihr hatte er sowieso ganz besondere Pläne... Er wollte sich ansich keinerlei Schwäche erlauben, aber bei ihr machte er eine Ausnahme. Es war alles arrangiert, und die Uhr lief beständig Morgen um diese Zeit würden sie in der Schlacht stehen,umringt von wehenden Standarten und das Geheul sterbender Soldaten...
Aber das war seine Welt. Er, der Schlächter und Schattenlenker im Namen einer uralten Macht, war in seinem Element.
Ohne ein weiteres Wort an seine Kameraden zu richten, wandte er sich ab.
Im Versammlungszelt angekommen, ließ er sämtliche Planungen, Schlachtzüge, Organisation den Generalsstäben übertragen; Er würde sich das später ansehen und Änderungen durchsetzen.
Jetzt musste er ein Tribunal organisieren, eine Demonstration, wie Disziplinlosigkeiten und sonstiges bestraft werden würden... Und ein Exempel statuieren, falls die Entscheidung der Heeresführer so ausfallen sollte. Die Truppe sollte spüren, dass jedwedes Vergehen hart bestraft wurde, notfalls mit Hinrichtungen.
Der Elf hatte seinen Wert, ganz klar. Aber lieber 20.000 Mann die diszipliniert kämpften und wußten, dass sie in der Schlacht sterben konnten... Oder bei Flucht garantiert durch seine Hand ihr Leben verloren würden.
Führen durch Angst. Mit diesem Prinzip hatte er so manche Schlacht gewonnen, gegen teilweise doppelte Übermacht. Er würde auch diese Schlacht zu einem Gemetzel werden lassen, allerdings nicht unter seinen Truppen. Sondern unter denen des Feindes.
In der Ferne sah er einen mobilen Käfig. Theron gefesselt, saß darin. Kopf gesenkt.
Er wandte sich schlagartig ab und hetzte in Richtung des Waffengeklirrs. Noch im Laufen zog er sein Schwert, und der Zorn flammte in seinen Augen auf, verliehen ihm ein unheimiches Glühen.
Seine stahlbeschlagenen Stiefel rasselten leise, und als er die drei übel zugerichteten Soldaten sah, explodierte er.
Theron, blutbesudelt, ein eigenartiges Flackern in den Augen. Das Blut troff von seiner Klinge. Jule, genauso bespritzt.
Mit einem Schritt war er bei Theron, parierte einen schlecht geführten Hieb seinerseits und drosch ihm die gepanzerte Faust ins Gesicht. Sein Wangenknochen gab ein trockenes Geräusch von sich, bevor er brach. Blut schoss ihm aus der Nase. Mit einem brutalen Hieb in den Rippenbogen brachte er ihn zu Fall und setzte ihm die Klinge an die Halsschlagader.
Jule war katzenartig herumgewirbelt, ihr Schwert hochgerissen.
"Ein Schritt, und er stirbt. Glaubt mir, ich treibe ihm die Klinge bis zum Heft in den Hals, wenn er ihr euch bewegt."
Seine eiskalten Augen fixierten siie.
"Ihr zwei dort!"
Die beiden Waräger sprangen sofort auf und zogen ihre Waffen.
"Nehmt ihr die Waffe ab. Entwaffnet sie, notfalls auf die brutale Art und Weise.
Jule, eine Bewegung, und der Elf stirbt. Das schwöre ich euch, bei der schwarzen Sonne."
Der Wahnsinn flackerte in seinen Augen,und Theron schluckte. Die Bewegung seines Kehlkopfes ließ die Klinge eine feine, blutrote Klinge über seinen Hals ziehen. Ein einzelner Tropfen fand die Klinge, und lief an ihr entlang.
Die beiden Soldaten taten, was der Schatten befahl. Im Handumdrehen hatten sie Jule entwaffnet. Einer mit gezücktem Beil.
"Fesselt den Elf. entwaffnet ihn vorher. Doppelte Bewachung. Wir berufen noch heute ein Tribunal ein, um über eine angemessene Strafe zu bemessen."
Er packte mit der freien Hand Theron am Kragen und riss ihn hoch, hielt ihm gleichzeitig immer noch seine elegante, mattschwarze Klinge an den Hals.
"ich habe gestern zwei Männer hinrichten lassen, weil sie einem Laib Brot stahlen. Rechnet nicht mit Milde für Mord! Seine Stimme war ein heiseres Zischen, vollgepackt mit Wut und eiskalter Mordlust.
"Aber geht davon aus, dass es schnell gehen wird, ich werde euch persönlich richten, wenn es dazu kommt."
Die Waräger fesselten ihn fachmännisch; Verzurrt wie eine Wagenladung; Über kurz oder lang würde es dem Elf die Handgelenke abschnüren, aber Mitleid würde er nicht erübrigen.
Er wurde abgeführt. Mit hängenden Schultern, den unsagbaren Zorn in seinen Augen erloschen.
Jetzt wandte er sich um zu Jule.
"Ihr steht unter Arrest. Euer Schwert ist beweis genug, für eine Verurteilung. Dummerweise kann ich nicht für jede Rangelei jemanden hinrichten lassen. Für eine Armee im Krieg seid ihr untragbar. Disziplinlosigkeit ist im Krieg der Untergang einer jeden Armee."
Er lächelte grausam. "Glaubt nicht, dass ich euch schone, weil ihr schwanger seid. Ihr werdet in vorderster Front kämpfen, und solltet ihr fallen, dann sterbt ihr wenigstens einen ehrenvollen Tod. Und nur, weil euch euer Kind tritt oder ihr Morgenübelkeit verspüren solltet, nehme ich euch nicht aus den Planungen heraus. Sterbt, oder steht gegen den Feind. Es ist eure Entscheidung!"
Ein kurzer Blick zu den übrigen Gefährten. Noah stand wie angewurzelt da und verfolgte mit steinernem Blick den Abtransport seines Freundes.
Bella war der Ohnmacht nahe. Lyna war... ein Stich im Herz. Er verschloss sich gegen das Gefühl der Schuld. Mit ihr hatte er sowieso ganz besondere Pläne... Er wollte sich ansich keinerlei Schwäche erlauben, aber bei ihr machte er eine Ausnahme. Es war alles arrangiert, und die Uhr lief beständig Morgen um diese Zeit würden sie in der Schlacht stehen,umringt von wehenden Standarten und das Geheul sterbender Soldaten...
Aber das war seine Welt. Er, der Schlächter und Schattenlenker im Namen einer uralten Macht, war in seinem Element.
Ohne ein weiteres Wort an seine Kameraden zu richten, wandte er sich ab.
Im Versammlungszelt angekommen, ließ er sämtliche Planungen, Schlachtzüge, Organisation den Generalsstäben übertragen; Er würde sich das später ansehen und Änderungen durchsetzen.
Jetzt musste er ein Tribunal organisieren, eine Demonstration, wie Disziplinlosigkeiten und sonstiges bestraft werden würden... Und ein Exempel statuieren, falls die Entscheidung der Heeresführer so ausfallen sollte. Die Truppe sollte spüren, dass jedwedes Vergehen hart bestraft wurde, notfalls mit Hinrichtungen.
Der Elf hatte seinen Wert, ganz klar. Aber lieber 20.000 Mann die diszipliniert kämpften und wußten, dass sie in der Schlacht sterben konnten... Oder bei Flucht garantiert durch seine Hand ihr Leben verloren würden.
Führen durch Angst. Mit diesem Prinzip hatte er so manche Schlacht gewonnen, gegen teilweise doppelte Übermacht. Er würde auch diese Schlacht zu einem Gemetzel werden lassen, allerdings nicht unter seinen Truppen. Sondern unter denen des Feindes.
In der Ferne sah er einen mobilen Käfig. Theron gefesselt, saß darin. Kopf gesenkt.
#2365
Posté 02 juillet 2010 - 07:23
Als Jannis die Worte von Allie vernahm wurde ihm etwas flau im Magen, ihren abgewandten Blick konnte er nicht ertragen. Er legte ihr die Hand auf die linke Wange und drehte ihren Kopf langsam wieder in seine Richtung. Dann nahm er sie bei den Händen und strich ihr sanft über ihren Handrücken.
"Was ist wenn deine Bürde schon bald nicht mehr die gleiche ist wie jetzt? Es deutet alles darauf das dieser Krieg vorerst sein Ende findet. Die Brut wäre geschlagen, doch sie wird wiederkommen. Doch während dieser Zeit ist es deine Bürde zu wachen nicht zu kämpfen und zu morden."
Hoffnungsvoll sah er ihr in die Augen, suchte nach einer kleinen Regung, nach einem kurzen Zweifel.
"Was heißt es schon einem Kind ein gutes Leben zu geben, es braucht keine edlen Kleider, kein teures Essen oder die beste Ausbildung um glücklich zu sein. Und sogar du hast noch den größten Teil deines Lebens vor dir. Warum sollte ein so wundervolles Geschöpf wie du es bist, keine Kinder bekommen die ebenso großartig werden könnten. Es wäre mehr ein Segen für alle, als ein Verstoß gegen eine auferlegte Bürde."
Ein wenig aufgewühlt lies er einen tiefen Säufzer von sich ab.
"Ich möchte nur das du zu einem besseren Zeitpunkt darüber nachdenkst, das ist alles was ich wirklich verlange, aber das hat alles noch Zeit."
"Was ist wenn deine Bürde schon bald nicht mehr die gleiche ist wie jetzt? Es deutet alles darauf das dieser Krieg vorerst sein Ende findet. Die Brut wäre geschlagen, doch sie wird wiederkommen. Doch während dieser Zeit ist es deine Bürde zu wachen nicht zu kämpfen und zu morden."
Hoffnungsvoll sah er ihr in die Augen, suchte nach einer kleinen Regung, nach einem kurzen Zweifel.
"Was heißt es schon einem Kind ein gutes Leben zu geben, es braucht keine edlen Kleider, kein teures Essen oder die beste Ausbildung um glücklich zu sein. Und sogar du hast noch den größten Teil deines Lebens vor dir. Warum sollte ein so wundervolles Geschöpf wie du es bist, keine Kinder bekommen die ebenso großartig werden könnten. Es wäre mehr ein Segen für alle, als ein Verstoß gegen eine auferlegte Bürde."
Ein wenig aufgewühlt lies er einen tiefen Säufzer von sich ab.
"Ich möchte nur das du zu einem besseren Zeitpunkt darüber nachdenkst, das ist alles was ich wirklich verlange, aber das hat alles noch Zeit."
Modifié par J.D.C, 02 juillet 2010 - 07:56 .
#2366
Posté 02 juillet 2010 - 07:25
Noah sah zu, wie Theron und Jule abgeführt wurde, doch er konnte kein Mitleid für die beiden empfinden. Sein Herz war in diesem Moment einfach nur leer.
Noah packte Bella in seine Arme und wandte sich von dem grausamen Anblick ab. Er machte sich auf den Weg zurück und trug Bella zu ihrem Zelt. Vorsichtig legte er sie auf ihrer Schlafmatte ab und tastete ihren Puls. Er ging ruhig und gleichmäßig. Mit der Hand strich er über ihre Stirn.
„Bella? Könnt ihr mich hören? Kommt wieder zu euch.“
Noah packte Bella in seine Arme und wandte sich von dem grausamen Anblick ab. Er machte sich auf den Weg zurück und trug Bella zu ihrem Zelt. Vorsichtig legte er sie auf ihrer Schlafmatte ab und tastete ihren Puls. Er ging ruhig und gleichmäßig. Mit der Hand strich er über ihre Stirn.
„Bella? Könnt ihr mich hören? Kommt wieder zu euch.“
#2367
Posté 02 juillet 2010 - 11:19
Lyna warf Avalos einen verunsicherten Blick zu. Hatte er überreagiert? Sie liess den Blick weiter zu Jule schweifen, dann zu Theron, der bereits geknebelt im Käfig sass. Hingegen vermied sie es in die Richtung der getöteten Männer zu schauen... eine Gänsehaut konnte sie dennoch nicht verhindern.
Aber Avalos würde sie nicht hinrichten lassen. Unter gewöhnlichen Umständen hätte sie es ihm durchaus zutrauen können, aber nicht so kurz vor der endgültigen Schlacht. Jeder Arm, der noch eine Waffen führen konnte, zählte. Vor allem Theron würde mit seinen Kampfkünsten so manchen Vertreter der Dunklen Brut ins Schwitzen bringen, wobei Jules Dolche auch nicht zu verachten waren.
Sie musterte ihn wieder, sich plötzlich nicht mehr so sicher. Aber sie zweifelte nicht an ihm- er hatte mehr Erfahrung als alle gesammelten Männer hier zusammen, wusste mehr über das Führen und Koordinieren von Kriegen als jedes Buch in Ferelden. Wenn einer die Armee glorreich durch diese Schlacht führen konnte, dann er. Und das würde er auch.
Lyna drehte sich um und schlenderte an den Zelten vorbei. Die Soldaten unterhielten sich, überprüften ihre Waffen und Rüstungen, die Magier fertigten die letzten Runen an und kontrollierten ihre Vorräte an Kräuter, während die Priester den Unruhigen unter den Männern Zuversicht und Mut spendeten. Alles deutete auf den Kampf hin, sowohl die ausgemergelten Gesichter als auch die nervösen und unruhigen Gesten.
Die Dalish seufzte und blickte gen Himmel. Vereinzelte Sternen funkelten bereits am dunklen Himmelszelt, einsam und verlassen.
Aber Avalos würde sie nicht hinrichten lassen. Unter gewöhnlichen Umständen hätte sie es ihm durchaus zutrauen können, aber nicht so kurz vor der endgültigen Schlacht. Jeder Arm, der noch eine Waffen führen konnte, zählte. Vor allem Theron würde mit seinen Kampfkünsten so manchen Vertreter der Dunklen Brut ins Schwitzen bringen, wobei Jules Dolche auch nicht zu verachten waren.
Sie musterte ihn wieder, sich plötzlich nicht mehr so sicher. Aber sie zweifelte nicht an ihm- er hatte mehr Erfahrung als alle gesammelten Männer hier zusammen, wusste mehr über das Führen und Koordinieren von Kriegen als jedes Buch in Ferelden. Wenn einer die Armee glorreich durch diese Schlacht führen konnte, dann er. Und das würde er auch.
Lyna drehte sich um und schlenderte an den Zelten vorbei. Die Soldaten unterhielten sich, überprüften ihre Waffen und Rüstungen, die Magier fertigten die letzten Runen an und kontrollierten ihre Vorräte an Kräuter, während die Priester den Unruhigen unter den Männern Zuversicht und Mut spendeten. Alles deutete auf den Kampf hin, sowohl die ausgemergelten Gesichter als auch die nervösen und unruhigen Gesten.
Die Dalish seufzte und blickte gen Himmel. Vereinzelte Sternen funkelten bereits am dunklen Himmelszelt, einsam und verlassen.
#2368
Guest_Juleiila_*
Posté 02 juillet 2010 - 12:00
Guest_Juleiila_*
"Avalos." schnaubte Jule verächtlich. "Wie kommt ihr auf diesen Irrsin, das ich nur weil ich ein Kind in mir trage, mich von der Schlacht fernhalten will? Natürlich kämpfe ich an vordester Front!!! Ich weiß was es heißt ein Wächter zu sein! Also geht mir nicht auf den Geist!!!" schrie sie beinahe dazu.
Ein kurzer Blick zu Noah, wie er Bella davon trug. In ihr kochte es vor Wut! Sie nahm ihr Zeug, ging zum Zelt wo sie sich eine Decke holte, und machte sich schnellen Schrittes in den Wald. Als sie ein geeigneten Baum fand, legte sie sich hin, und deckte sich zu. Sie brauchte im Moment keinen der anderen in ihrer Nähe.
Ein kurzer Blick zu Noah, wie er Bella davon trug. In ihr kochte es vor Wut! Sie nahm ihr Zeug, ging zum Zelt wo sie sich eine Decke holte, und machte sich schnellen Schrittes in den Wald. Als sie ein geeigneten Baum fand, legte sie sich hin, und deckte sich zu. Sie brauchte im Moment keinen der anderen in ihrer Nähe.
#2369
Guest_Avalin_*
Posté 02 juillet 2010 - 12:59
Guest_Avalin_*
Avalos Schlag hatte Theron wieder in die Realität zurückgeholt. Als die Soldaten ihn in den Käfig schmissen tropfte immer noch das Blut aus seiner Nase und seine Wange war taub.
All das war ihm egal.
Theron wurde klar was er Bella mit dieser Tat angetan hatte, und bei diesen Gedanken sah er wieder ihr ängstliches Gesicht vor Augen.
Er würde höchstwahrscheinlich für sein Handeln sterben. Und Bella würde daran zerbrechen. Falls sie ihn überhaupt noch liebte.
Er lehnte sich resigniert an die Gitterstäbe und wartete.
All das war ihm egal.
Theron wurde klar was er Bella mit dieser Tat angetan hatte, und bei diesen Gedanken sah er wieder ihr ängstliches Gesicht vor Augen.
Er würde höchstwahrscheinlich für sein Handeln sterben. Und Bella würde daran zerbrechen. Falls sie ihn überhaupt noch liebte.
Er lehnte sich resigniert an die Gitterstäbe und wartete.
#2370
Posté 02 juillet 2010 - 06:22
Bella spürte eine Hand auf ihrer Stirn, und der Nebel lichtete sich. Leise und mit geschlossenen Augen flüsterte sie: "Theron? Was ist passiert?"
Dann schlug sie die Augen auf. Zuerst noch schemenhaft, dann immer schärfer nahm sie ihre Umgebung wieder wahr. Neben ihr war nicht ihr Liebster, sondern Noah. Sie kniff die Augen fragend zusammen, und zeitgleich merkte sie, wie sich in ihrem Magen die Säure sammelte.
Schnell sprang sie auf, rannte aus dem Zelt und schaffte es gerade noch an das hintere Ende, bevor sie sich übergab.
Ihr war hunde-elend. Sie stützte den Kopf auf ihren Händen auf, schloß die Augen, bevor sie neuerlich würgte. Sie sah die zerstückelten Leichen vor sich, Theron über und über mit Blut besudelt, mit Wahnsinn in den Augen. Wo war ihr liebevoller, zartfühlender Dalish-Elf hin? Was sie vor sich sah war ein wütender Dämon, aber nicht ihr Theron. Und Jule hatte auch ein teuflisches Grinsen im Gesicht. So als ob die beiden ...
Diesen Gedanken wollte sie nicht zu Ende denken. Jule würde ihr das nicht antun, und Theron liebte sie, Bella. Nicht Jule.
Sie spuckte noch einmal, diesesmal kam nur noch Galle hoch. Danach sass sie noch ein paar Minuten im Gras, käseweis. Wieder einmal purzelten ihre Gedanken wild durcheinander. Wo war Theron jetzt? Noah fiel ihr ein. Er hatte sie zurück gebracht, er würde auch wissen, wo Theron war.
Mit zitternden Knien stand sie auf und ging zurück ins Zelt, wo Noah ihr besorgt entgegen blickte.
"Noah, wo ist Theron? Und habt Ihr in den Satteltaschen irgendwo einen Schluck Branntwein oder ähnlichen Alkohol? Ich denke, ich könnte einen Schluck vertragen."
Kraftlos ließ sie sich wieder auf ihrer Matte nieder, und begann wie Espenlaub zu zittern.
Dann schlug sie die Augen auf. Zuerst noch schemenhaft, dann immer schärfer nahm sie ihre Umgebung wieder wahr. Neben ihr war nicht ihr Liebster, sondern Noah. Sie kniff die Augen fragend zusammen, und zeitgleich merkte sie, wie sich in ihrem Magen die Säure sammelte.
Schnell sprang sie auf, rannte aus dem Zelt und schaffte es gerade noch an das hintere Ende, bevor sie sich übergab.
Ihr war hunde-elend. Sie stützte den Kopf auf ihren Händen auf, schloß die Augen, bevor sie neuerlich würgte. Sie sah die zerstückelten Leichen vor sich, Theron über und über mit Blut besudelt, mit Wahnsinn in den Augen. Wo war ihr liebevoller, zartfühlender Dalish-Elf hin? Was sie vor sich sah war ein wütender Dämon, aber nicht ihr Theron. Und Jule hatte auch ein teuflisches Grinsen im Gesicht. So als ob die beiden ...
Diesen Gedanken wollte sie nicht zu Ende denken. Jule würde ihr das nicht antun, und Theron liebte sie, Bella. Nicht Jule.
Sie spuckte noch einmal, diesesmal kam nur noch Galle hoch. Danach sass sie noch ein paar Minuten im Gras, käseweis. Wieder einmal purzelten ihre Gedanken wild durcheinander. Wo war Theron jetzt? Noah fiel ihr ein. Er hatte sie zurück gebracht, er würde auch wissen, wo Theron war.
Mit zitternden Knien stand sie auf und ging zurück ins Zelt, wo Noah ihr besorgt entgegen blickte.
"Noah, wo ist Theron? Und habt Ihr in den Satteltaschen irgendwo einen Schluck Branntwein oder ähnlichen Alkohol? Ich denke, ich könnte einen Schluck vertragen."
Kraftlos ließ sie sich wieder auf ihrer Matte nieder, und begann wie Espenlaub zu zittern.
#2371
Posté 02 juillet 2010 - 07:22
Bella kam zurück ins Zelt und war kreideweiß im Gesicht. Sie zitterte und Noah legte einen Arm um sie.
„Es tut mir leid, ich habe keinen Alkohol dabei, aber vielleicht Jule.“
Bei der Erwähnung ihres Namens verdunkelte sich Noahs Gesicht und er schaute zu Boden. Es dauerte einen Moment, bis er weiter sprechen konnte.
„Avalos hat Theron fesseln lassen und in einen Käfig gesperrt. Ich habe gesehen, dass er ihn in die Mitte des Lagers hat tragen lassen.“
Noah schaute hoch und blickte Bella in die Augen.
„Wenn ihr zu ihm wollt, kann ich euch auch begleiten. Dann müsst ihr nicht alleine gehen.“
„Es tut mir leid, ich habe keinen Alkohol dabei, aber vielleicht Jule.“
Bei der Erwähnung ihres Namens verdunkelte sich Noahs Gesicht und er schaute zu Boden. Es dauerte einen Moment, bis er weiter sprechen konnte.
„Avalos hat Theron fesseln lassen und in einen Käfig gesperrt. Ich habe gesehen, dass er ihn in die Mitte des Lagers hat tragen lassen.“
Noah schaute hoch und blickte Bella in die Augen.
„Wenn ihr zu ihm wollt, kann ich euch auch begleiten. Dann müsst ihr nicht alleine gehen.“
Modifié par viento2, 02 juillet 2010 - 07:29 .
#2372
Posté 02 juillet 2010 - 07:31
"Theron gefesselt? Eingesperrt? Oh nein.. das .. " Bella schloß die Augen und schluckte ein neues Übelkeitsgefühl hinunter.
Sie war zu durcheinander, um zu bemerken, dass Noah bei Jules Namen finster dreinblickte, und er einen Moment brauchte, bis er weitersprach. Langsam öffnete sie die Augen wieder und sah Noah an.
"Jule und Ihr... wieso habt Ihr eigentlich so gestritten? Und wenn Ihr mich zu Theron begleiten würdet, wäre ich Euch wirklich dankbar. Bis dahin könnt Ihr mir ja erzählen, was vorgefallen ist zwischen Euch, wenn Ihr mögt."
Als sie wieder aufstand, ließ ihr Zittern etwas nach. Noahs Arm hatte etwas Wärme abgegeben, auch wenn es nicht die Kälte war, die sie spürte. Ihre Nerven waren aufs äußerste angespannt.
Langsam gingen sie zur Mitte des Lagers. Bella hatte Angst. Angst davor, ob Theron dieser Dämon war, den sie zuvor gesehen hatte. Angst davor, dass er sich von ihr abgewandt hatte. Angst davor, was mit ihm geschehen würde.
Noah ging neben ihr, und sie war heilfroh um seine Begleitung. Alleine hätte sie den Weg wohl nicht zurück legen können, ohne mittendrin wieder umzudrehen und vor ihrer Angst zu fliehen.
Sie war zu durcheinander, um zu bemerken, dass Noah bei Jules Namen finster dreinblickte, und er einen Moment brauchte, bis er weitersprach. Langsam öffnete sie die Augen wieder und sah Noah an.
"Jule und Ihr... wieso habt Ihr eigentlich so gestritten? Und wenn Ihr mich zu Theron begleiten würdet, wäre ich Euch wirklich dankbar. Bis dahin könnt Ihr mir ja erzählen, was vorgefallen ist zwischen Euch, wenn Ihr mögt."
Als sie wieder aufstand, ließ ihr Zittern etwas nach. Noahs Arm hatte etwas Wärme abgegeben, auch wenn es nicht die Kälte war, die sie spürte. Ihre Nerven waren aufs äußerste angespannt.
Langsam gingen sie zur Mitte des Lagers. Bella hatte Angst. Angst davor, ob Theron dieser Dämon war, den sie zuvor gesehen hatte. Angst davor, dass er sich von ihr abgewandt hatte. Angst davor, was mit ihm geschehen würde.
Noah ging neben ihr, und sie war heilfroh um seine Begleitung. Alleine hätte sie den Weg wohl nicht zurück legen können, ohne mittendrin wieder umzudrehen und vor ihrer Angst zu fliehen.
#2373
Posté 02 juillet 2010 - 07:55
Noah bemerkte Bellas Aufregung und hakte sich bei ihr unter, um ihr Halt zu geben. Er überlegte kurz, dann fing er an zu erzählen.
„Jule hat mir heute Morgen erzählt, dass sie vermutet, schwanger zu sein. Ich hab mich natürlich darüber gefreut, aber dann kam die Frage auf, ob sie bei der Schlacht mit kämpft. Ihr könnt euch sicher denken, wie Jule reagiert hat. Ich….ich hab mich noch nicht daran gewöhnt, dass sie ein Grauer Wächter ist und an die Pflichten, die damit verbunden sind.“
Die beiden waren schon ein Stück gegangen und näherten sich der Mitte des Lagers.
„Und eben das….keine Ahnung, was da los war. Ich bin euch hinterher gegangen und hab dann Jule und Theron gesehen.“
Seine Stimme geriet ins Stocken.
„Habt ihr Jules Gesicht gesehen? Sie hatte Spaß an diesem Massaker! Ist das zu fassen? Ich kann es gar nicht glauben. So kann sie……ich hab sie ganz anders kennen gelernt.“
Er brach ab als sie um das nächste größere Zelt gebogen waren und sich ein Platz vor ihnen auftat. In der Mitte stand ein großer Käfig, doch man sah nur seine Aufhängung. Um den Käfig herum standen zehn Waräger und hielten Wache.
„Jule hat mir heute Morgen erzählt, dass sie vermutet, schwanger zu sein. Ich hab mich natürlich darüber gefreut, aber dann kam die Frage auf, ob sie bei der Schlacht mit kämpft. Ihr könnt euch sicher denken, wie Jule reagiert hat. Ich….ich hab mich noch nicht daran gewöhnt, dass sie ein Grauer Wächter ist und an die Pflichten, die damit verbunden sind.“
Die beiden waren schon ein Stück gegangen und näherten sich der Mitte des Lagers.
„Und eben das….keine Ahnung, was da los war. Ich bin euch hinterher gegangen und hab dann Jule und Theron gesehen.“
Seine Stimme geriet ins Stocken.
„Habt ihr Jules Gesicht gesehen? Sie hatte Spaß an diesem Massaker! Ist das zu fassen? Ich kann es gar nicht glauben. So kann sie……ich hab sie ganz anders kennen gelernt.“
Er brach ab als sie um das nächste größere Zelt gebogen waren und sich ein Platz vor ihnen auftat. In der Mitte stand ein großer Käfig, doch man sah nur seine Aufhängung. Um den Käfig herum standen zehn Waräger und hielten Wache.
#2374
Posté 02 juillet 2010 - 08:23
Bella und Noah blieben stehen. Waräger zur Bewachung, als wäre Theron ein Schwerverbrecher. Bella schluckte. Ob sie überhaupt zu ihm durch durfte? Immerhin gab ihr das kurz Zeit, Noah zu antworten.
"Jule schwanger? Das erklärt immerhin ihre Stimmungsschwankungen. Und es ist mir klar, wie sie sich entschieden hat. Das ist ein Los der Wächter Noah. In erster Linie sind wir dazu da, der Brut Einhalt zu gebieten. Alle persönlichen Bedürfnisse sind da hinten angestellt. Ich kann sie verstehen, aber auch Euch. Ich selber denke ja an eine Zeit nach dieser Schlacht, in der ich selber glücklich werden kann. Was hilft es denn, die Welt zu retten, wenn man selber nichts von diesem Kuchen abkriegt? Das finde ich traurig, und so werden wir Wächter dennoch in der einen oder anderen Art glücklich. Jeder auf seine Weise.
Was nun das Gemetzel betrifft... ich glaube sie brauchte ein Ventil für die Enttäuschung, die sich in ihr angestaut hat. Aber wissen tu ich es auch nicht. Allein wenn ich an Therons Gesichtsausdruck denke, wird mir Angst und bange. Und nun laßt uns gucken, ob wir durchkommen..."
Mutig und mit erhobenen Kopf trat sie auf die Wachen zu. Sie hoffte, ein bekanntes Gesicht - Isaac - zu finden. Vielleicht hatte sie bessere Karten, wenn er ein Wort für sie einlegen würde.
Der nächste Waräger trat mit grimmiger Miene auf sie zu: "Halt! Stehen geblieben, Ihr habt hier nichts zu suchen. Befehl von oben." Die Wache blickte nicht nur grimmig drein, sie hielt auch die Zweihand-Waffe drohend vor sich.
Bella holte gerade Luft, um zu einer Erwiderung anzusetzen. Schließlich dürfte sie als engere Gefährtin doch etwas anderes sein als ein neugieriger Söldner. Genau in diesem Moment trat ein Waräger hervor, ging auf seinen Kompanion zu und sagte:
"Laß sie durch. Das nehme ich auf meine Verantwortung. Und selbst wenn sie ihn befreien würde - wo soll er denn schon hin? Weit würde er nicht kommen, das weißt Du genausogut wie ich. Und um ehrlich zu sein, einen gefesselten und eingesperrten Gefangenen mit zehn Warägern zu bewachen finde ich ohnehin hoffnungslos übertrieben, aber der Schatten hat hier wohl seine eigene Meinung..."
Gespannt verfolgte Bella den Wortwechsel, und sie wußte, dass Isaac ihr hier half, auch wenn sie ihn durch seinen Helm nicht erkennen konnte. Die Stimme hatte sie jedoch erkannt, aber sie ließ sich nichts anmerken. Sie wollte Theron sehen.
Kurze Zeit später gab der Waräger den Weg mit einem Kopfnicken frei und ließ Bella und Noah durch.
Bellas Herz pochte bis zum Hals, bevor sie sich getraute, den Blick nach oben zu richten, Theron anzusehen. Was sie nun sah, ließ sie beinahe wieder zusammen brechen. Noah war noch immer eingehakt und drückte sie kurz, was ihr wieder Mut gab.
Theron lehnte an den Gitterstäben, die Wange geschwollen und unförmig. Zu der bereits blutbesudelten Rüstung kamen frische Blutspuren dazu, diesesmal von seiner Nase. Bella drehte sich beinah der Magen um, Tränen schossen in ihre Augen, die sie jedoch sofort wegzwinkerte. Aber ihre Stimme gehorchte ihr nicht, als sie nur leise "Theron, mein Herz..." sagte.
Er hatte sie gehört, drehte sich zu ihr um. Noch bevor er reagierte, sah sie diese Leere in seinen Augen. Alles liebevolle war weg, aber auch diese Besessenheit. Vorsichtig ging Bella einen weiteren Schritt auf den Käfig zu, und berührte seine Hand.
"Liebster, was ist geschehen?"
"Jule schwanger? Das erklärt immerhin ihre Stimmungsschwankungen. Und es ist mir klar, wie sie sich entschieden hat. Das ist ein Los der Wächter Noah. In erster Linie sind wir dazu da, der Brut Einhalt zu gebieten. Alle persönlichen Bedürfnisse sind da hinten angestellt. Ich kann sie verstehen, aber auch Euch. Ich selber denke ja an eine Zeit nach dieser Schlacht, in der ich selber glücklich werden kann. Was hilft es denn, die Welt zu retten, wenn man selber nichts von diesem Kuchen abkriegt? Das finde ich traurig, und so werden wir Wächter dennoch in der einen oder anderen Art glücklich. Jeder auf seine Weise.
Was nun das Gemetzel betrifft... ich glaube sie brauchte ein Ventil für die Enttäuschung, die sich in ihr angestaut hat. Aber wissen tu ich es auch nicht. Allein wenn ich an Therons Gesichtsausdruck denke, wird mir Angst und bange. Und nun laßt uns gucken, ob wir durchkommen..."
Mutig und mit erhobenen Kopf trat sie auf die Wachen zu. Sie hoffte, ein bekanntes Gesicht - Isaac - zu finden. Vielleicht hatte sie bessere Karten, wenn er ein Wort für sie einlegen würde.
Der nächste Waräger trat mit grimmiger Miene auf sie zu: "Halt! Stehen geblieben, Ihr habt hier nichts zu suchen. Befehl von oben." Die Wache blickte nicht nur grimmig drein, sie hielt auch die Zweihand-Waffe drohend vor sich.
Bella holte gerade Luft, um zu einer Erwiderung anzusetzen. Schließlich dürfte sie als engere Gefährtin doch etwas anderes sein als ein neugieriger Söldner. Genau in diesem Moment trat ein Waräger hervor, ging auf seinen Kompanion zu und sagte:
"Laß sie durch. Das nehme ich auf meine Verantwortung. Und selbst wenn sie ihn befreien würde - wo soll er denn schon hin? Weit würde er nicht kommen, das weißt Du genausogut wie ich. Und um ehrlich zu sein, einen gefesselten und eingesperrten Gefangenen mit zehn Warägern zu bewachen finde ich ohnehin hoffnungslos übertrieben, aber der Schatten hat hier wohl seine eigene Meinung..."
Gespannt verfolgte Bella den Wortwechsel, und sie wußte, dass Isaac ihr hier half, auch wenn sie ihn durch seinen Helm nicht erkennen konnte. Die Stimme hatte sie jedoch erkannt, aber sie ließ sich nichts anmerken. Sie wollte Theron sehen.
Kurze Zeit später gab der Waräger den Weg mit einem Kopfnicken frei und ließ Bella und Noah durch.
Bellas Herz pochte bis zum Hals, bevor sie sich getraute, den Blick nach oben zu richten, Theron anzusehen. Was sie nun sah, ließ sie beinahe wieder zusammen brechen. Noah war noch immer eingehakt und drückte sie kurz, was ihr wieder Mut gab.
Theron lehnte an den Gitterstäben, die Wange geschwollen und unförmig. Zu der bereits blutbesudelten Rüstung kamen frische Blutspuren dazu, diesesmal von seiner Nase. Bella drehte sich beinah der Magen um, Tränen schossen in ihre Augen, die sie jedoch sofort wegzwinkerte. Aber ihre Stimme gehorchte ihr nicht, als sie nur leise "Theron, mein Herz..." sagte.
Er hatte sie gehört, drehte sich zu ihr um. Noch bevor er reagierte, sah sie diese Leere in seinen Augen. Alles liebevolle war weg, aber auch diese Besessenheit. Vorsichtig ging Bella einen weiteren Schritt auf den Käfig zu, und berührte seine Hand.
"Liebster, was ist geschehen?"
Modifié par Bellandyrs, 02 juillet 2010 - 08:28 .
#2375
Guest_Avalin_*
Posté 02 juillet 2010 - 08:51
Guest_Avalin_*
Theron starrte vor sich hin als er Bellas Stimme vernahm. Er wandte sich zu ihr und sein Atem stockte als er ihr entsetztes Gesicht sah.
„Bella?......Was ich dir angetan habe tut mir furchtbar leid.“, er drehte sich noch mehr in ihre Richtung, „Ich bin auf die Männer getroffen die ich so lange gesucht habe. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung, aber ich war nicht mehr ich selbst. Sie sind tot, alle drei. Ich habe sie getötet. Du wirst nun wahrscheinlich denken, ich sei ein kaltblütiges Monster.“, er wandte sich wieder ein wenig ab.
„Bella ich werde wahrscheinlich sterben für das was ich getan habe, aber du sollst wissen, dass ich dich liebe.“
„Bella?......Was ich dir angetan habe tut mir furchtbar leid.“, er drehte sich noch mehr in ihre Richtung, „Ich bin auf die Männer getroffen die ich so lange gesucht habe. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung, aber ich war nicht mehr ich selbst. Sie sind tot, alle drei. Ich habe sie getötet. Du wirst nun wahrscheinlich denken, ich sei ein kaltblütiges Monster.“, er wandte sich wieder ein wenig ab.
„Bella ich werde wahrscheinlich sterben für das was ich getan habe, aber du sollst wissen, dass ich dich liebe.“





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