Inzwischen gibt es
drei glückliche Gewinner, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Folgende Verse haben sich ein Wochenende im Grey Warden Camp mit mittelalterlichem Rahmenprogramm und deftiger Kost auf der Tannenburg erreimt:
Die Reise
Wir liefen die tiefsten Wege entlang,
hörten des Todes wilden Gesang.
Wir füllten die Asche mit Drachenblut,
entließen den Golem in die goldene Glut.
Wir schliefen am Feuer der Zweisamkeit
und waren zum Stehlen immer bereit.
Zwei elfische Schurken, verstohlen und schnell,
ebenbürtig im Geist, wie im Duell.
(Glückwunsch an Yvonne W.)
In meinem Keller haust ein Tier, das sabbert sauren Geifer.
Stets zitterte ich vor der Tür, doch packte mich nun Feuereifer!
Es gibt, so hört ich, einen Gipfel, auf dem sich eine Burg erhebt
und ringsherum nur Tannenwipfel, die sanft und leis' der Wind bewegt.
Dort lehrt man Kampf - so sagt man mir -, doch Schüler wird nicht jeder.
Ach! Will nicht bangen vor der Tür, dem Untier an sein Leder!
Lehrt ihr mich, wie ein Schwert man führt, so stürm ich bald den Keller.
Dem Ungetier dann sein Tod gebührt! Erhört ihr... mich Bittsteller?
(Glückwunsch an Franziska G.)
Schon als Kind, da war mir klar,
ein Grauer Wächter ist für alle da.
Doch begrenzt schon immer ihre Zahl,
Qualität war da die erste Wahl.
Drum schlug ich oft die Dunkle Brut,
und entfesselte meine ganze Wut.
Bis ich mich schließlich würdig konnt erweisen,
auf meinen langen, schweren Reisen.
Eine letzte Prüfung hieß es zu bestehen,
ohne dabei qualvoll zu vergehen.
Geschafft, ich trank das Fläschchen Blut,
und jage nun als Wächter Dunkle Brut.
(Glückwunsch an Thorsten S.)
Wir danken an dieser Stelle für eure rege Teilnahme und vor allem für die wirklich sehr unterhaltsamen und stimmungsvollen Einsendungen. Den Gewinnern viel Spaß im Camp!