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Der Schwierigkeitsgrad


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38 réponses à ce sujet

#1
Icemorph

Icemorph
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Hallo Leute,

ich habe das Spiel heute zum ersten Mal auf höchster Stufe beendet und muß sagen: ich bin nicht sonderlich von der Schwierigkeit angetan. Bis auf drei oder vier Begebenheiten musste ich keine schweren Waffen einsetzen oder massiv oft einen Spielstand laden. Zum Ende hin wurde es dank der komplettierten Upgrades zudem nochmals leichter. Ich persönlich finde ein Schwierigkeitsgrad, der "Wahnsinn" heißt sollte seinem Namen doch auch alle Ehre machen, oder? Von einem "Normal" mal ganz zu schweigen, das kam mir eher vor wie: ich schaffe es den Computer anzuschalten und drei Tasten zu drücken - bitte lasst mich auch gewinnen.

Wie empfindet ihr den Anspruch, der hier gestellt wird? Eventuell beurteile ich das ja auch nur dank meiner nunmehr über 20 Jahre währenden Zockerei als "zu leicht".

Als Ergänzung wäre noch anzumerken das ich meinen Shepard aus ME1 als Soldier mit zu ca. 90% Grunt / Miranda im Team gespielt habe (andere nur wenn es sein musste). Overload / Warp und Reave sind einfach eine hervorragende Kombination und in Verbindung mit meinen auf Gruppe geskillten Munitionsarten kann man so ziemlich jedem Feind effizient und effektiv den Gar aus machen.

Vote for Super-Insanity! :devil: Und anspruchsvollere Achievments - wie in ME1 z.B. oder noch schwerer zu erreichen - wären auch was Feines.

#2
Reliktus

Reliktus
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Ich finde der Schwierigkeitsgrad "Wahnsinn" geht absolut inordnung. Gerade am Anfang ohne Updates bzw. nur mit wenigen Updates ist es schon verdammt schwer. Ich finde diesen Schwierigkeitsgrad sogar schon unrealistisch. Denn ein normaler Söldner kann mein voll Aufgerüstetes Schild mit nur ein bis zwei(!) Salven aus seinem Sturmgewehr bzw. MP Plattmachen, während ich mit meinen guten Waffen viel mehr brauche. Deshalb werde ich das Spiel auch nur einmal auf Wahnsinn durchzocken, und die anderen male Veteran nehmen.

Modifié par Reliktus, 03 mars 2010 - 09:28 .


#3
Forst1999

Forst1999
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Ich finds auch in Ordnung so wie es ist. Muss an dir liegen :D . Wenn man wirklich mehr Schwierigkeit haben will, kann man ja die Upgrades sein lassen. Spart einem das scannen, ist doch nett.

Anspruchsvollere Achievements hatte ME 1 aber doch eigentlich auch nicht. Nur einige nervige (die für die Teammitglieder).

#4
Icemorph

Icemorph
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Naja... irgendwie finde ich das wenn etwas schon "Wahnsinn" heißt es einen doch auch in Selbigen treiben sollte - zumal nahe dran. Und so wie es ist ist es immer noch gut machbar nur eben braucht man drei statt sonst zwei Tage dafür.



Zu den Achievements: nervig oder nicht... Hauptsache ist doch man hat langfristig noch was zu tun. ;)

#5
Ogg313

Ogg313
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Ist teilweise Gewöhnungssache.
Irgendwann kennt man die Macken der Ki und weiß wie sie reagieren wird, das machts dann wieder einfacher.
Weil die Ki wird ja letztlich nicht besser, teilt nur mehr aus und steckt mehr ein, während es bei den eigenen Figuren genau umgekehrt ist.

#6
Fieser Moep

Fieser Moep
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Naja, es ist, finde ich, auch einwenig unrealistisch eine KI, glaube das war in FEAR, zu erwartend welche mit steigendem Schwirigkeitsgrad über bessere Scripts verfügt. Bioware macht eben das, was mitlerweile normal ist, einfach an den Variablen drehen und gut ist. Ich sehe für mich da kein Problem drin, mit New Game+ und Insane war es durchaus angenehm zu spielen wobei ich in diesem Game die Kämpfe im vergleich zum eigentlichen Rollenspiel anteil als weniger wichtig empfinde. Wenn ich einen schwirigen Shooter will, dann pack ich CoD4 aus und spiel damit Funwars, zwar ist die MI manchmal auch ziemlich vorhersehbar aber man wird doch immerwieder überrascht.^^



Schade ist nur, das ME2 recht unfreundlich gegenüber Mods ist, die Community Rebalance Mods waren meist die besten für ein Spiel.^^

#7
Don Re

Don Re
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Ich habe weniger mit dem Schwierigkeitsgrad zu kämpfen, mehr mit der Wegfindung der Teammitglieder. Als Frontkämpfer kommen die meistens nicht nach, oder bleiben einfach stehen, bis sie plötzlich nachporten. Dann noch die spontanen Waffenwechsel nach Cutszenen^^

Klar ginge da noch mehr, nur die KI kann jetzt schon nicht mit halten, das Kampfverhalten der KI Gegner hat man irgend wann raus, danach wirds Easy, egal wie hoch der Schwierigkeitsgrad wird. In erster Linie, ist ME aber ein Rollenspiel und dann erst ein Shooter ;)

Tante Edit sagt: Die Wahl der Klasse, hat auch einen großen Einfluß, auf den Schwierigkeitsgrad, Soldat ist wie in ME1, eine der leichtesten Klassen, vorallem wenn man auf Level 30, einen zweiten Durchlauf macht. Infiltrator im Erstdurchgang sieht da schon anders aus.

Modifié par Don Re, 04 mars 2010 - 04:25 .


#8
Icemorph

Icemorph
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Wäre es ein Rollenspiel (und das nicht nur dem Namen nach) gäbe es Stats, (mehr) Skills, Items und vieles andere mehr. ME2 ist ein Adventure / Shooter - Mix aber garantiert kein RPG. Ein RPG zeichnet sich durch viele Sachen aus aber garantiert nicht durch eine starr vorgegebene Story - die sollte immer noch von den Spielern selbst kreiert werden oder falls man zu wenig eigene Fantasie besitzt nimmt man eine Vorlage und passt diese seinen eigenen Bedürfnissen an. Ich habe zu viele Jahre RPGs gezockt und auch gengend P'n'P gespielt um dem Irrtum zu erliegen ME2 wäre ein RPG. Imho RPG = Sandbox und das mit Tonnen von oben genannten Dingen wie Items, Skills, etc pp.

Zu Tante Edit: Klar könnte ich eine andere Klasse spielen aber nachdem ich alle angetestet habe blieb nur der Soldier als Klasse des Tages übrig. Ich schieße mir doch auch nicht selber ins Bein nur um bei einem Wettlauf schlechtere Voraussetzungen zu haben. Bevor ich mich einem Projekt widme versuche ich doch logischerweise die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen um zu bestehen - genau so ist es hier. Und davon ausgehend müsste der Schwierigkeitsgrad meines Erachtens nach eben noch eine ganze Ecke höher liegen.

Fakt ist ja das man außer kämpfen im Spiel nichts Sinnvolles machen kann - Resourcen sammeln... super man kann sie aber nirgends in dringend benötigte Credits umwandeln, also ist das auch vom Tisch. Random Missions vom Shadow Broker annehmen und dann... Moment mal das war ja auch nur in einem Traum. An der Nos Astra Exchange spekulieren und somit sein Imperium aufbauen und... oh, wait... nervermind.

Ich denke man sieht worauf ich hinaus will. ;) Das Spiel an sich ist hervorragend allerdings sehe ich bei 100 möglichen Punkten noch ca. 98 Punkte Spielraum für Verbesserungen um das Spiel reizvoller, langwieriger, komplexer und interessanter zu machen.

Modifié par Icemorph, 04 mars 2010 - 09:16 .


#9
Ogrimm07

Ogrimm07
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Der Wahnsinn-Modus ist viel zu einfach und ME2 ist garantiert kein RPG. Aber eigentlich ist das wie bei fast allen Spielen von Bioware und daher keine Überraschung.
Der besondere Reiz von ME2 ist die Story, die man selber durch Entscheidungen beeinflußen kann. Es ist wie ein interaktiver Roman oder Film. Das Shootern ist nur Beiwerk und Geldverdienen ebenso.

Meiner Meinung nach wäre zwar mehr Anspruch und bischen mehr RPG-Element wünschenswert aber bitte nicht auf kosten der Story. Shepard hat nur einen Gedanken er will die Reaper vernichten und keine Börsenspekulationen mit Fertigbauhäusern in den Kolonien tätigen. Und er will auch keine Randomaufgaben annehmen sondern einen Weg finden den Kolektoren richtig in den Arsch zu treten. Es interessiert vielleicht Dich in der Galaxie rumzugondeln und auf dicke Hose zu machen aber nicht Shepard. Und um Shepard geht es in diesem Spiel. Daher würden deine Vorschläge die Glaubwürdigkeit der Story kaputt machen und sind daher wohl auch nie von den Entwicklern in betracht gezogen worden.

Modifié par Ogrimm07, 04 mars 2010 - 10:09 .


#10
Icemorph

Icemorph
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Gute Argumentation, allerdings würde ich hier als Gegenargument erwähnen das die Story nicht sonderlich bedeutend sein dürfte, da ihr reltiv wenig Zeit im Sinne von /played zukommt wenn man es mit den Kämpfen vergleicht.
Andererseits ist das auch mal wieder Ansichtssache und ich will die Story auch nicht ändern oder entfernen sondern hätte lediglich gern etwas mehr als nur zwei Tage Spielspaß ohne das ich exakt den selben Kram immer und immer wieder von vorn durchzocke. Die Punkte, die ich erwähnte wären in diesem Sinne recht hilfreich und wenn sie z.B. erst nach bestehen der Niederlage der Kollektoren freigeschaltet würden (obwohl besonders zu Beginn die Kohle ja extrem knapp ist - selbst mit den 350k Boni, die man erhalten kann) auch nicht störend, sondern unter Umständen sogar Sinnvoll. 

Man hat sich vom Unbekannten losgesagt, die Allianz konnte einen noch nie wirklich leiden und der Rat besteht aus Politikern (da das an sich bereits eines der schlimmsten existierenden Schimpfwörter ist muß man hier keine Adjektive verwenden). Man steht also allein in einer riesigen Galaxie mit fast unendlichen Möglichkeiten, allerdings auch mit einem fast unendlich mächtigen Feind im Anmarsch - ergo wäre es doch sicher nicht verkehrt wenn man sich ein eigenens kleines Imperium aufbauen würde um dieser Bedrohung so gut wie möglich entgegentreten zu können.

Ist nicht allzu weit hergeholt denke ich und ohne Probleme mit der bestehenden Story vereinbar ohne die ID von Shepard ändern oder auch nur seinen Fokus in eine andere Richtung lenken zu müssen.

Modifié par Icemorph, 04 mars 2010 - 10:51 .


#11
Big Mad Wolf

Big Mad Wolf
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Nun, das mit dem Imperium aufbauen kommt frühestens in Teil 3, in Teil 2 hat man keinerlei Verwendung für ein Imperium und besonders RP-technisch keinerlei Zeit dafür, jeden Tag den du dafür verschwendest könnte eine weitere Kolonie Opfer der Kollektoren werden ;)



Was du in ME2 brauchst ist ein gutes verlässliches Team mit dem du etwas vollbringst was vielleicht nicht zu schaffen ist, mit einem Imperium kannst du dort nicht viel anfang, vorallem da du da eh noch höriger Cerberus bist und es wäre auch ziemlich unrealistisch ein Imperium innert weniger Tage aufzubauen, sowas dauert InPlay mässig eher Wochen, Monate, Jahre... Zeit die dir die Kollektoren unter Garantie nicht lassen ^^



Und in welchem Spiel gibt es ein Spiel nach dem Spiel? Es werden noch ein paar DLCs kommen mit dem Fahrzeug und so, aber irgendwas gross wirtschaften? Ich zocke ME wegen dem filmreichen Erlebnis nicht um irgendwas mit Immobilien zu machen, dafür hätte ich eh eher meine Broker? :P Und das mit dem eingeschränkten 'Bargeld' lässt einen zwei Mal überlegen, wofür man sein Geld braucht, was auch nicht unbedingt verkehrt ist.



Sicher es hat sich nicht unbedingt alles zum besseren Gewandelt, aus persönlichem Blickwinkel, aber das ist wohl Absicht, da sie von der Community erfahren wollen, welche Variante für ME3 besser geeignet wäre.

#12
Icemorph

Icemorph
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Ich empfehle das nochmalige Lesen meines letzen Postings. ;)

Icemorph wrote...

blablabla...

...und wenn sie z.B. erst nach der Niederlage der Kollektoren freigeschaltet würden... 

...blablablub



#13
Ogg313

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Icemorph wrote...

Wäre es ein Rollenspiel (und das nicht nur dem Namen nach) gäbe es Stats, (mehr) Skills, Items und vieles andere mehr. ME2 ist ein Adventure / Shooter - Mix aber garantiert kein RPG.
...

Zu Tante Edit: Klar könnte ich eine andere Klasse spielen aber nachdem ich alle angetestet habe blieb nur der Soldier als Klasse des Tages übrig. Ich schieße mir doch auch nicht selber ins Bein nur um bei einem Wettlauf schlechtere Voraussetzungen zu haben. Bevor ich mich einem Projekt widme versuche ich doch logischerweise die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen um zu bestehen - genau so ist es hier. Und davon ausgehend müsste der Schwierigkeitsgrad meines Erachtens nach eben noch eine ganze Ecke höher liegen.

...


Ok, Rollenspiel ist Ansichtsache, hatten wir ja schon.
Nur Adventure? Wo sind denn die Rätsel, die man lösen muß?

Egal, zum Schwierigkeitsgrad und Klassenwahl. Muß letztlich irgendwie auf die schwächste Klasse zugeschnitten sein.

#14
Ogrimm07

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Naja, mir würde es auch gefallen in einer offenen Galaxie (wie zb in Elite oder Freelancer) mit dem Hintergrund von Mass Effect zu zocken. Das wäre großartig und würde richtig spass machen. Und als absoluter RPG und SF- Fan bin ich auch extrem angenervt, daß die Spielehersteller keine klassischen SF Spiele mehr entwickeln (meine Hoffnungen liegen noch auf SW:TOR).

Doch Dein Vorschlag (nach Niederlage....freigeschaltet) würde ja bedeuten, daß nach dem Spiel ein neues Spiel warten würde.... daß heisst: Zufallsgenerator für Missionen -> erfordert Zufällige Planetensysteme --> erfordert unterschiedliche/zufällige Gebietskarten usw. usw.



Glaubst Du ernsthaft das sowas programmiert werden würde und dann nur 50€ kostet und nur 2 Jahre Entwicklungszeit braucht? Bioware hat sich auf Spiele spezialisiert, die sehr gradlinig sind und setzt dabei auf Cinematic-Plots. Was Du dir wünscht geht er in Richtung X³-Beyond the Frontiers (glaub so hieß das) nur noch mit dem Element des Shooters und dem ME-Hintergrund. Wäre sehr geil, wenn es sowas geben würde, aber sicher kein Projekt worauf sich Bioware in nächster Zeit einlassen würde.

#15
Icemorph

Icemorph
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X - Beyond the Frontier / X - Tension / X² - The Threat / X³ - Reunion / X³ - Terran Conflict... stehen alle im Regal. ;D

Glauben tue ich es nicht aber man darf doch seine Hoffnungen zum Ausruck bringen, oder? Zudem wäre es ein genialer Übergang zu ME3 und vom Aufwand her auch nicht sonderlich schwierig zu gestalten. Die Börse erfordert nur einige mathematische Gleichungen und Zufallsgeneratoren - Resourcen könnten über (auch nur "auf dem Papier" existierenden) Mining-Operations gefarmt werden, die unterhalten werden müssten etc. und die Missionen könnten aus Teilen der bestehenden zufällig generiert werden und auf den bestehenden Planeten stattfinden (muß nicht neu, anders oder abwechlungsreich sein, da es ja nur zum Geld verdienen und Zeit vertreiben gedacht wäre)... wobei ich denke da noch das eine oder andere System einzufügen wäre auch nicht "die" Schwierigkeit.

Auf SW: TOR setze ich ebenfalls extreme Hoffnungen... wahrscheinlich nur um sie wieder Mal enttäuscht zu sehen.

Ogg313 wrote...

 Muß letztlich irgendwie auf die schwächste Klasse zugeschnitten sein.


Punkt für Dich aber da könnte man jetzt das Argument "Balancing" anbringen. Oder aber auch nur darauf hinweisen das ein richtiges RPG jedem Char sämtliche Möglichkeiten offen lassen, allerdings Aufgrund der gewählten Klasse die Kosten für den einzelnen Skill variabel gestalten würde. (Die beste Lösung dazu hatte bisher Anarchy Online wenn man mich fragt.) So könnte ich meinen heiß geliebten Sentinel spielen allerdings auch ein Sturmgewehr nutzen - nur eben nicht mit der gleichen effizienz wie der Soldier.

So... jetzt installier ich erst mal STO... hoffentlich ist das wenigstens Ansatzweise nach meinem Geschmack. ;)

Modifié par Icemorph, 04 mars 2010 - 01:31 .


#16
Big Mad Wolf

Big Mad Wolf
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Icemorph wrote...

Ich empfehle das nochmalige Lesen meines letzen Postings. ;)

Icemorph wrote...

blablabla...

...und wenn sie z.B. erst nach der Niederlage der Kollektoren freigeschaltet würden... 

...blablablub


Kompliment darf ich dann zurück geben? :P

Big Mad Wolf wrote...

Und in welchem Spiel gibt es ein Spiel nach dem Spiel?



#17
Icemorph

Icemorph
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Mea culpa.

#18
Aliens Crew

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Meiner Ansicht nach definiert sich ein RPG nicht nach seinen Stats/Skills etc. In einem RPG übernimmt man vielmehr die Kontrolle über einen (oder auch mehrere) Charkter(e) und lebt dessen Leben in seiner Welt.

Somit ist die Story für mich das Wichtigste. Und die ist bei ME2 wirklich gut gelungen.

Die ganzen Attribute und Fähigkeiten, die man in RPGs (egal ob am Computer oder auch bei Pen and Paper-Spielen) benötigt sind eigentlich nur Mittel zum Zweck. Darüber wird definiert, was ein Charakter kann und was nicht. Es geht doch bei Rollenspiele eigentlich darum, mit seinem Helden Abenteuer zu bestehen.

Das Du, Icemorph, nur mit dem Soldaten spielst, bleibt ganz allein Dir überlassen. Aber das Spielen mit verschiedenen Klassen soll das Spiel ja nicht unbedingt schwieriger machen, sondern es soll es vor allem anders machen. Z. B. spielt sich ein Frontkämpfer ganz anders als ein Soldat. Während Du mit dem Soldaten aus der Entfernung mittels Präzisionsgewehr bzw. Sturmgewehr die Feinde beharkst, muß man als Frontkämpfer zum Nahkampf übergehen. Das erfodert eine ganze andere Vorgehensweise und somit auch andere Überlegungen an die Gegner heran zu gehen.



Und bei welchem RPG auf dem PC ist die Story nicht vorgegeben? Ich kenne zumindest kein einziges. Geht ja auch gar nicht. Irgendeine Story muß ja schließlich vorgegeben werden, um dem Spiel irgendeine Richtung zu geben.

Und die Idee mit dem Aufbau eines Wirtschaftsimperium... ME2 soll doch bitte ein Rollenspiel bleiben und nicht zu einer Wirstchaftssimulation verkommen. Danke.



Das ist zumindest meine Meinung dazu.


#19
Icemorph

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Nicht ganz korrekt: in einem RPG repräsentiert ein Avatar mich innerhalb dieser virtuellen Welt und nicht umgekehrt - ich werde doch mein Ego nicht für Bits und Bytes aufgeben/austauschen. Aber da wären wir auch schon wieder beim Thema: alles reine Definitionssache. Und Wirtschaftssimulation und verkommen in einem Satz hab ich jetzt mal überlesen... ok genau genommen hab ich es sogar gerade eben selbst geschrieben - who cares.



Als Beispiele an RPGs, die ohne vorgegebene Story sind (den größeren Rahmen einmal außen vor gelassen): Anarchy Online, Ultima Online, Star Wars Galaxies, EvE Online wären da auf jeden Fall zu nennen.

#20
Aliens Crew

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Wer spricht denn davon, seine Persönlichkeit irgendwelchen Bits/Bytes zu opfern? Aber das Wort Rollenspiel sagt doch schon aus, daß der Spieler in eine andere Rolle schlüpft und diese auslebt. Das macht doch gerade den Reiz eines solchen Spiels aus. Endlich mal ein anderes Ich repräsentieren und weg von dem alltäglichen Einheitsbrei. Wenn ich in einem Spiel immer nur mich selbst darstellen, dann kann ich das auch gleich lassen und in der realen Welt Ich selbst sein.

Und das mit dem Verkommen hast Du offensichtlich falsch aufgefasst. Ich spiele selbst Wirtschaftssimulationen wie ich auch Rollenspiele spiele. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, daß eine Vermischung dieser beiden Kategorien noch nie funktiort hat. Eine von beiden Komponenten bleibt dabei immer auf der Strecke. Beispiel: X - Beyond the Frontier ist als Wirtschaftsspiel wirklich interessant und vielseitig. Der Rollenspielanteil liegt allerdings bei null.

Und die Rollenspiele, die Du da aufgezählt hast, zeigen mir mal wieder, warum ich keine Oneline-Rollenspiele spiele. Der größere Rahmen ist dabei doch die angebliche Story. Der Rest sind nur Nebenaufträge, die man entweder machen kann oder auch nicht. Das alles eben nur im größeren Rahmen wie bei ME2 nur eben ohne Zusammenhang mit der eigenlichen Geschichte. Und diese Aufträge lassen auch keine eigene Phantasie zu. Sie sind genauso vorgegeben wie bei ME2 auch.
Und welchen Reiz macht ein Spiel aus, bei dem der Spieler kein Ziel vor Augen hat? In meinen Augen keinen.

Modifié par Aliens Crew, 04 mars 2010 - 03:14 .


#21
Icemorph

Icemorph
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Den Reiz kreativ zu sein? Den Reiz etwas zu tun was im "normalen Leben" eben nicht geht? Und sicher gibt es noch andere Reize.



X war nie als Rollenspiel gedacht von daher trifft Deine Argumentation hier nicht wirklich zu. Und das eine Vermischung sehr wohl gut funktionieren kann zeigt EvE sehr gut auf und das ohne jegliche Story, es sei denn die Spieler schaffen sie selbst. Mit "großen Rahmen" meine ich einfach nur das Ambiente und die Gestaltung des Spieles und nicht den Drang der Programmierer ihre größtenteils uninteressanten (Achtung eigene Meinung) Story-Plots in ein Spiel zu packen, das Rollenspiel zu nennen ohne die wirklich wichtigen Elemente dieses Genres auch nur im Ansatz zu beachten.



Das schöne ist doch gerade wenn es eben keine Story gibt sondern man diese selbst erschaffen kann. Nur der Rahmen muß vorgegeben werden und kann dann entsprechend den Wünschen der Community erweitert werden. Da muß nichts "angeblich" sein wenn es ohnehin nicht benötigt wird.



Klar, wenn man keine Fantasie besitzt und auch sonst nicht wirklich aktiv werden will ist ME2 perfekt - für mich waren es zwei Tage (mit Wiederholungen zwecks Achievements freischalten eine Woche) absoluter Fun aber jetzt sage mir doch bitte was falsch daran ist sich zu wünschen das dieser Fun 3 Monate oder gar einige Jahre anhält? Es wäre doch genial ein Spiel zu haben das man liebt und selbst mitgestaltet ohne das größte Problem von Online-Spielen... die anderen Spieler.



Mal abgesehen davon verabschiede ich mich für die nächsten Wochen/Monate von ME2 und versuche mich ein wenig an STO.





Cheers



Ice

#22
Ogrimm07

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Ich glaub bei der Definition von RPG und Adventure gehen die Meinungen weit auseinander.

ME ist schon ein RPG weil man die Rolle von Shepard übernimmt und seine Entscheidungen trifft, dabei ist es egal, ob man seine eigenen Moralvorstellungen für die Entscheidungen herranzieht oder sich einen bösen/guten Shepard vorstellt und dementsprechend entscheidet. Man spielt die Rolle des Shepards.



ABER bei einem klassisches RPG-Game hat man viel viel mehr Freiheitsgrade als bei ME. Das beste Beispiel ist Oblivion.



Wenn man ME mit irgendetwas unbedingt vergleichen will, dann finde ich am ehesten noch mit dem alten Privateer 2. Was auch ein Cinematic Game war, wo man Entscheidungen treffen konnte und diese auch Auswirkungen auf das Ende hatten. Aktion gabs da in Form von Raumschiffkämpfen statt durch Shootern. Und gezeigt wurden echte gedrehte Filmsequenzen mit sogar recht bekannten Darstellern.



Ich denke die Bezeichung Cinematic Game passt einfach am besten dazu (Beispiele: Privateer 2, Wing Commander 3+4, Blade Runner und sicher noch einige die mir jetzt nicht mehr einfallen)



Icemorph, was du aufzählst sind MMOs, ich denke die sollten wohl am allerwenigsten mit Offlinespielen verglichen werden.


#23
Aliens Crew

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Nun die Freiheitsgrade bei Spielen wie z. B. Oblivion sind ebenfalls eingeschränkt. Vielleicht sogar eingeschränkter als bei BioWare-Spielen wie ME.



Sicher, dort kann man überall hingehen, ohne durch verschlossene Türen und andere Hindernisse blockiert zu werden. Dafür ist Storyentwicklung eingeschränkt. Es bleibt einem nur die Möglichkeit den guten Helden zu spielen und nicht etwa den fiesen Bösewicht,



Die vielen Klassen- und Rassenunterschiede werden im Laufe des Spiels ebenfalls aufgeweicht, da man ja praktisch alles lernen kann, was das Spiel an Eigenschaften hergibt. Man muß nur lange genug spielen, und dabei ist es auch ganz gleich mit welchem Charakter man gestartet ist. Bei ME fallen diese Klassenunterschiede größer aus und können auch während des Spiels nicht an den der anderen Klassen angeglichen werden.



Damit will ich Oblivion keineswegs schlecht machen. Ich spiele es von Zeit zu Zeit auch ganz gerne. Es ist für mich genauso ein Rollenspiel wie ME2. Der Unterschied ist nur, daß die Handlung bei ME2 größtenteils linear abläuft und bei Oblivion eben nicht.



Und um nochmal auf die MMOs von Icemorph zurück zu kommen. Was hat es mit Kreativtät und Phantasie zu tun, die Missionen/Aufträge/Quests zu absolvieren, die irgendein anderer programmiert und in das Spiel integriert hat? Um die eigene Phantasie mit ins Spiel zu bringen, müßte man die Missionen schon selbst erschaffen. Und wer bringt schon die Zeit und die Lust auf, so etwas zu tun? Außerdem stelle ich mir das ziemlich langweilig vor, eine Mission durchzuspielen, die ich selbst erschaffen habe. Da weiß ich ja schon im Vorfeld, wann was passiert.



Ich weiß nicht, was Du von einem Offline-RPG wie ME2 erwartest Aber ich würde dabei nicht auf ein Oneline-RPG ohne andere Spieler hoffen. Der Markt für solche Spiele ist, denke ich mal, ziemlich überschaubar. Und die Wartezeit auf ein solches Spiel dementsprechend lang...


#24
Don Re

Don Re
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Dir ist ME2 zu leicht auf Wahnsinn, willst aber nicht mit einer Klasse starten, die weniger Effektiv ist? Die schwächeren Klassen, sind doch gerade der Reiz.

Ich hab alle Klassen, bis auf Techniker (spiele ich gerade) auf Wahnsinn durch. Am leichtesten war bis jetzt der Soldat, gefolgt vom Experten, Frontkämpfer sieht da schon anders aus, wenn man wirklich auf Nahkampf, mit Schrotflinte spielt.

Der reimport auf Level 30, senkt den Schwierigkeitsgrad ja noch mal. Von daher meine Empfehlung, versuchs mal mit einer anderen Klasse, aber nicht auf Level 30 :D




#25
PixelMurder

PixelMurder
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Es würde mich mal interessieren, ob diejenigen, die das Spiel auf Wahnsinn für zu einfach halten, es auf PC spielen.

Ich halte diesen Schwierigkeitsgrad auf XBox im Vergleich zu anderen Shootern für recht heftig und teilweise sogar für unfair, denn mir ist im Moment kein Shooter bekannt, wo dich gleichzeitig drei verteilte Gegner mit ihren Angriffen aus der Deckung werfen und Sekunden lang immobilisieren können. Nur so im Vergleich: FEAR2 hielt ich auf dem obersten Modus für zu einfach. Ich bin sicher nicht der beste Spieler, habe aber einige Erfahrung mit anderen Shootern auf Wahnsinn oder dem zweithöchsten Grad.

Ich habe anhand von diversen PC-Videos in der Art "Frontkämpfer auf Wahnsinn für Dummies" sogar die Theorie, dass auf der XBox der Schwierigkeitsgrad bis zu 20% nach oben abweicht, wobei dabei nicht einberechnet ist, dass man auf PC bessere Headshots geben kann.

Dass man nur den Soldaten spielt, ist für mich völlig unverständlich, diese Klasse ist doch nur reizlos.

Ich habe in sieben Durchgängen auf Wahnsinn bisher alles ausser Infiltrator gespielt und das liegt daran, dass ich vor ihm dem Frontkämpfer versuchte und mich sofort in die Klasse verliebte, obwohl natürlich auch Techniker und Experte ihren Reiz haben.

Diese Klasse ist an der Front gefährlicher zum Spielen als jede andere, belohnt dich aber mit erfolgreichen Sturmangriffen, einer Fähigkeit, für die es in keinem anderen Spiel eine Entsprechung gibt und sogar den Adrenalinschub in FEAR alt aussehen lässt.
Ich vergnüge mich dabei prächtig, wie ich ständig im dunkelrotesten Bereich den Kamikaze-Kämpfer spiele und die einzige Rettung darin liegt, noch weiter vorzupreschen und den Ableger im Nahkampf zu verprügeln. So gut wurde der ständig nahe Tod noch nie inszeniert :-)

Ich würde die Klasse wirklich mal versuchen, wenn einem Soldat für zu einfach erscheint.