Zunächst einmal werden ME und DA von zwei unterschiedlichen Bioware-Teams entwickelt, und auch EAs Einfluss auf die Konzeption des Spiels sollte nicht überbewertet werden.
Aus den bisherigen Informationen zu schließen, dass sich DA2 möglicherweise in eine falsche Richtung entwicklet, halte ich für übertrieben.
Die Entscheidung, nicht den Mainchar von DA:O als Protagonisten für DA2 zu verwenden, umgeht die schon fast obligatorisch gewordene Generalamnesie und ein unergiebiges Highlevel Gameplay Rumgedrukse - und ist mMn daher eher als positiv anzusehen.
Denn als Erzdamon- und Brutmutter-/ Architecktbezwinger und Schlächter von über 1000 Kreaturen der Dunklen Brut gibt es keine ernsthafen Gegner mehr - vielleicht bis auf den Erbauer selbst.

Und bloß um einem 30+ Char weitere Herausforderungen zu bieten, immer neue und noch mächtigere Antagonisten in den Weg zu stellen, zerstört die Konsistenz der Spielwelt und ist einfach nur unglaubwürdig: denn wieso sollte sich Thedras verändern, wo früher Wolfsrudel auf die Jagd gingen, nun im Duzend Dämonen des Zorns umherstreifen, nur weil irgendein "Depp" so mächtig geworden ist, dass er alles und jeden besiegen kann?
Ich bin jedenfalls bisher nicht besorgt, dass die Richtung, die BW der ENtwicklung von DA2 einschlägt, in eine Sackgasse führt.
Modifié par Speecenturio, 19 juillet 2010 - 07:09 .